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DE60300483T2 - Tankdeckel - Google Patents

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DE60300483T2
DE60300483T2 DE60300483T DE60300483T DE60300483T2 DE 60300483 T2 DE60300483 T2 DE 60300483T2 DE 60300483 T DE60300483 T DE 60300483T DE 60300483 T DE60300483 T DE 60300483T DE 60300483 T2 DE60300483 T2 DE 60300483T2
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DE
Germany
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gripping
handle
moment
switch
housing body
Prior art date
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Application number
DE60300483T
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English (en)
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DE60300483D1 (de
Inventor
Hiroyuki Nishikasugai-gun Aichi-ken Hagano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyoda Gosei Co Ltd
Original Assignee
Toyoda Gosei Co Ltd
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Publication date
Application filed by Toyoda Gosei Co Ltd filed Critical Toyoda Gosei Co Ltd
Publication of DE60300483D1 publication Critical patent/DE60300483D1/de
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Publication of DE60300483T2 publication Critical patent/DE60300483T2/de
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    • B60K2015/0451Sealing means in the closure cap
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S220/33Gasoline tank cap

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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Deckelvorrichtung, die abnehmbar an ein Teil mit einer Tanköffnung befestigbar ist.
  • Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik
  • Bekannte Tankdeckel dieser Art werden im US Pat. Nr. 6 202 879 offenbart. Insbesondere hat der Tankdeckel ein Gehäuse, das eine an ihm angeordnete Dichtung hat, um einen Verschluss der Öffnung eines Einfüllstutzens vorzusehen; eine Abdeckung, die an dem oberen Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist und einen Betätigungsgriff hat; und einen Verriegelungsmechanismus, der zwischen dem Gehäuse und der Abdeckung zum Schalten zwischen einem Übertragungsmodus, bei dem das Drehmoment der Abdeckung zu dem Gehäuse übertragen wird, und einem Nicht-Übertragungsmodus, bei dem das Drehmoment nicht übertragen wird, angeordnet ist.
  • Der Verriegelungsmechanismus weist auslegerartige, in Eingriff stehende Schalter auf, die sich nach außen zu jeder Seite des Betätigungsgriffs erstrecken. Um den Tankdeckel einzubauen oder zu entfernen, wird der Betätigungsgriff gedrückt, um zu bewirken, dass die in Eingriff stehenden Schalter eine Stützwelle, die einstückig mit dem Gehäuse ist, so sandwichartig anordnen und halten, dass die Drehkraft auf das Gehäuse übertragen wird, wodurch ermöglicht wird, den Deckel einzubauen oder zu entfernen. Ist der Tankdeckel geschlossen, sind die in Eingriff stehenden Schalter an der Stützwelle nicht sandwichartig angeordnet, so dass sich die Abdeckung und der Griff bezüglich des Gehäuses frei drehen. Wenn somit die Abdeckung und der Griff einer äußeren Kraft unterworfen werden sollen, drehen sie einfach durch, ohne das Gehäuse zu drehen, wodurch ein Verlust der Abdichtung bei der Dichtung verhindert wird.
  • Da die in Eingriff stehenden Schalter jedoch dazu gebracht werden, dass sie die Stützwelle mittels einer Drückkraft, die auf den Griff aufgebracht wird, wenn der Tankdeckel eingebaut oder entfernt wird, sandwichartig anordnen und verriegeln, ist es erforderlich, dass der Anwender ein hohes Maß an Kraft anwendet, um die Verriegelung beizubehalten, wobei folglich die schlechte Bedienungsfreundlichkeit ein Problem darstellt.
  • Die Druckschrift US-A-5 183 173 offenbart eine Deckelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung soll dieses Problem des Stands der Technik lösen und hat als Aufgabe, einen Tankdeckel zu schaffen, der eine gute Abdichtung selbst dann beibehält, wenn er einer äußeren Kraft unterworfen wird, während gleichzeitig eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit geschaffen wird.
  • Dieses Problem wird durch eine Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Um das vorstehend genannte Problem zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Deckelvorrichtung, die einen Deckel aufweist, der so aufgebaut ist, dass er eine Tanköffnung öffnet und schließt. Der Deckel weist folgendes auf: einen Gehäusekörper zum Schließen der Tanköffnung mit einer luftdichten Abdichtung; einen Griffmechanismus, der drehbar am Gehäusekörper befestigt ist, wobei der Griffmechanismus einen Betätigungsabschnitt hat, der so betätigbar ist, dass er die Tanköffnung schließt und öffnet; und einen miteinander verbindenden Mechanismus, der zwischen dem Griffmechanismus und dem Gehäusekörper vorgesehen ist, wobei der miteinander verbindende Mechanismus das Drehmoment in einer Schließrichtung und einer Öffnungsrichtung zu dem Gehäusekörper überträgt, wenn das Drehmoment auf den Griffmechanismus aufgebracht wird, um die Tanköffnung zu schließen und zu öffnen. Der miteinander verbindende Mechanismus weist folgendes auf: einen Greifschalter, der eine Schließposition und eine Öffnungsposition hat, wobei der Greifschalter so aufgebaut ist, dass er von der Schließposition zu der Öffnungsposition schaltbar ist, wenn ein Anwender den Deckel betätigt, um die Tanköffnung zu öffnen; und einen Greifmechanismus, der einen ersten Übertragungsmodus und einen zweiten Übertragungsmodus hat, wobei der erste Übertragungsmodus ein Modus ist, bei dem der Greifmechanismus das Moment, das auf den Griffmechanismus in der Schließrichtung aufgebracht wird, zu dem Gehäusekörper innerhalb eines vorbestimmten Bereichs überträgt, und sich in der Öffnungsrichtung frei dreht, wenn der Greifschalter zu der Schließposition geschaltet wird, wobei der zweite Modus ein Modus ist, bei dem der Greifmechanismus das Moment, das auf den Griffmechanismus in der Öffnungsrichtung aufgebracht wird, zu dem Gehäusekörper überträgt, wenn der Greifschalter zu der Öffnungsposition geschaltet wird, wobei der Greifschalter bei einer Seitenwand des Betätigungsabschnitts ausgebildet ist, wobei die Seitenwand daran angepasst ist, dass sie vom Anwender ergriffen wird.
  • Bei der Deckelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird, wenn der Betätigungsabschnitt gedrückt und in Schließrichtung gedreht wird, weil der Greifmechanismus normalerweise im verriegelten Zustand ist, das Drehmoment des Betätigungsabschnittes über den Greifmechanismus zu dem Verschlussteil so übertragen, dass sich das Verschlussteil in die geschlossene Position bewegt, bei der der Stutzeneingreifabschnitt in Eingriff gelangt, um den Tankstutzen zu verpfropfen. Wenn umgekehrt der Betätigungsabschnitt gedrückt wird, um den Tankstutzen zu entpfropfen, nimmt der Greifschalter den betätigten Zustand an und der Greifmechanismus nimmt den verriegelten Zustand in der Einbaurichtung an, wodurch das Drehmoment so übertragen wird, dass das Verschlussteil in die Öffnungsrichtung dreht.
  • Während des Deckelvorrichtungsentfernungsvorgangs wird einfach durch Drücken des Betätigungsabschnitts des Griffs der Greifschalter in den betätigten Zustand versetzt, um den Greifmechanismus mittels einer Kraft, die den Betätigungsabschnitt hält, in den verriegelten Zustand zu schalten, wodurch somit eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit geschaffen wird.
  • Ist das Verschlussteil im Deckelstutzen eingebaut, wird sich im Falle, dass der Griff einer Kraft in Öffnungsrichtung unterworfen werden soll, der Greifmechanismus einfach frei drehen, da der Greifschalter nicht im betätigten Zustand ist, und somit behält der Gehäusekörper den Verschluss des Einfüllstutzens so bei, dass die Abdichtung erhalten bleiben kann.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Greifschalter durch einen Ausleger gebildet, der an der Seitenwand des Betätigungsabschnitts ausgebildet ist und so gestaltet ist, dass er den Greifmechanismus durch Biegen in den verriegelten Zustand schaltet, wenn das freie Ende des Auslegers während des Entfernungsvorgangs gedrückt wird.
  • Der Greifschalter kann so gestaltet sein, dass er eine Biegesteifigkeit hat, die, wenn der Betätigungsabschnitt gedrückt wird, geringer als die Biegesteifigkeit in der Richtung ist, bei der der Greifmechanismus im verriegelten Zustand gehalten wird. Des weiteren kann der Greifmechanismus Greifzähne, die in einem Kreis angeordnet sind; und eine Greifrastnase, um mit den Greifzähnen in Eingriff und außer Eingriff zu gelangen, aufweisen. Der Greifschalter kann so gestaltet sein, dass er die Bewegung der Greifrastnase einschränkt, um ein Versetzen in den verriegelten Zustand zu bewirken.
  • Mit solch einem Greifschalteraufbau, der geeignete als das Verwenden einer Drückkraft ist, die durch den Anwender auf den Betätigungsabschnitt aufgebracht wird, um den Greifmechanismus im Eingriffszustand zu halten, das heißt, damit die Greifrastnasen die Drückkraft gegenüber den Greifzähnen beibehalten, wird die hohe Steifigkeit des Flächenträgheitsmoments des Greifschalters ausgenutzt, wodurch der Greifmechanismus nicht in den außer Eingriff gelangten Zustand schalten wird, solange der Anwender die Drückkraft, die auf den Betätigungsabschnitt aufgebracht wird, nicht lockert, um zu ermöglichen, dass der Greifschalter zu seiner ursprünglichen Position zurückkehrt, wodurch somit eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit geschaffen wird.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Griff einen Griffkörper, der mit einem Griffschalter versehen ist; und ein Momentverriegelungsteil, das am Griffkörper befestigt ist und mit einem Abschnitt des Greifmechanismus versehen ist, auf.
  • Des weiteren kann der Griff eine Griffabdeckung aufweisen, die den Griffkörper abdeckt und die aus biegbarem Material aufgebaut ist, das so verformbar ist, dass es eine Kraft, die eine elastische Verformung des Greifschalters bewirkt, überträgt. Die Griffabdeckung bedeckt die obere Fläche des Griffkörpers und schützt sie vor Regenwasser etc.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Deckelvorrichtung des weiteren einen Momentmechanismus auf, der aufhört, das Moment zu übertragen, wenn der Griff einem Drehmoment, das eine vorbestimmte Höhe in Öffnungsrichtung übersteigt, unterworfen ist. Es gibt mehrere mögliche Aufbauten für solch einen Momentmechanismus wie beispielsweise einen Aufbau, der Greifzähne, die in einem Kreis angeordnet sind, und einen Momentarm aufweist, der über die Greifzähne läuft, wenn er durch die Greifzähne einem Drehmoment unterworfen ist, das eine vorbestimmte Höhe übersteigt. Mit diesem Aufbau wird eine fühlbare Warnung geschaffen, wenn die Greifzähne des Momentmechanismus über den Momentarm laufen, wobei es dem Anwender ermöglicht wird, festzustellen, dass das Verschlussteil auf eine vorbestimmte Momenthöhe festgezogen worden ist, wodurch somit eine beständige Abdichtungskraft geliefert wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Schnittdarstellung, die eine Deckelvorrichtung zeigt, die einen Tankdeckel gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist.
  • 2 ist eine Schnittdarstellung, die den Tankdeckel im auseinandergenommenen Zustand zeigt.
  • 3 zeigt die Beziehung des Gehäuseeingreifabschnitts des Gehäusekörpers zu dem Einfüllstutzen.
  • 4 ist eine Schnittdarstellung, die einen Griffmechanismus im auseinandergenommenen Zustand zeigt.
  • 5 ist eine perspektivische Darstellung, die den Griffmechanismus im auseinandergenommenen Zustand zeigt.
  • 6 ist eine perspektivische Darstellung, die den Greifmechanismus darstellt.
  • 7 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 aus 6.
  • 8 ist eine perspektivische Darstellung, die den Momentmechanismus darstellt.
  • 9 zeigt den Momentmechanismus.
  • 10 zeigt die Betätigung des Greifmechanismus von oben her betrachtet während des Einbauvorgangs des Tankdeckels 10.
  • 11 ist ein Querschnitt entlang der Linie 11-11 aus 10.
  • 12 zeigt den eingebauten Tankdeckel, der in dem Einfüllstutzen eingebaut ist, wobei der Tankdeckel einer äußeren Kraft unterworfen ist.
  • 13 ist ein Querschnitt entlang der Linie 13-13 aus 12.
  • 14 zeigt die Betätigung des Greifmechanismus von oben her betrachtet während des Tankdeckelentfernungsvorgangs.
  • 15 zeigt einen Aufbau entlang der Linie 15-15 aus 14.
  • 16 ist eine perspektivische Darstellung eines auseinandergenommenen Zustands von einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die einen Griffmechanismus und einen miteinander verbindenden Mechanismus darstellt.
  • 17 ist eine Schnittdarstellung, die den miteinander verbindenden Mechanismus darstellt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Der Aufbau und die Vorteile der vorstehend beschriebenen Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung von bestimmten bevorzugten Ausführungsbeispielen besser verständlich.
  • (1) Allgemeiner Aufbau des Tankdeckels 10
  • 1 ist eine Schnittdarstellung, die eine Deckelvorrichtung zeigt, die einen Tankdeckel 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist; und 2 ist eine Schnittdarstellung, die den Tankdeckel 10 im auseinandergenommenen Zustand zeigt. In den 1 und 2 ist der Tankdeckel 10 an einem Einfüllstutzen FN befestigt, der eine Einfüllstutzenöffnung FNb (Tankstutzen) zum Zuführen von Kraftstoff zu einem nicht gezeigten Kraftstofftank hat, und der einen Gehäusekörper 20 (Schließer), der aus Polyacetal oder einem anderen Kunstharzmaterial hergestellt ist; eine innere Abdichtungsplatte 30, die einen Verschluss zu der oberen Öffnung des Gehäusekörpers 20 vorsieht, der eine Ventilkammer 24 ausbildet; ein Regulierungsventil 35, das innerhalb der Ventilkammer 24 untergebracht ist; einen Griffmechanismus 40, der an dem oberen Abschnitt des Gehäusekörpers 20 angeordnet ist; einen Greifmechanismus 60 zum wahlweisen übertragen oder Nicht-Übertragen des Drehmoments des Griffmechanismus 40 zu dem Gehäusekörper 20; einen Momentmechanismus 80 zum Einbauen des Gehäusekörpers 20 bei einer Drehmomenthöhe, die eine vorbestimmte Höhe nicht übersteigt; und eine Dichtung GS, die an dem oberen äußeren Rand des Gehäusekörpers 20 angeordnet ist, um eine Abdichtung zwischen dem Gehäusekörper 20 und dem Einfüllstutzen FN zu schaffen, aufweist.
  • Mit diesem Aufbau des Tankdeckels 10 kann die Einfüllstutzenöffnung FNb durch Drücken und Drehen des Griffmechanismus 40 während des Einbauens des Tankdeckels 10 im Einfüllstutzen FN oder während des Entfernens von diesem bedeckt werden oder der Deckel entfernt werden.
  • (2) Aufbau der Teile
  • Die verschiedenen Teile des Tankdeckels 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden nachfolgend ausführlich beschrieben.
  • (2)-1 Gehäusekörper 20
  • Der Gehäusekörper 20 weist eine im Wesentlichen runde zylinderförmige Hülse 21 und ein Ventilkammer-Formteil 22, das einstückig mit der zylinderförmigen Hülse 21 ausgebildet ist, auf. In dem Ventilkammer-Formteil 22 sind ein Überdruckventil und ein Unterdruckventil untergebracht, die als ein Regulierungsventil 35 dienen. Die innere Abdichtungsplatte 30 wird durch ein Ultraschallschweißverfahren an den oberen Abschnitt des Ventilkammer-Formteils 22 so geschweißt, dass sich die Ventilkammer 24 bildet.
  • Die Dichtung GS ist an dem unteren Rand eines Flansches 21b am oberen Abschnitt des Gehäusekörpers 20 außenliegend angeordnet. Die Dichtung GS ist zwischen einen Abdichtungshaltungsabschnitt 21a des Flansches 21b und der Einfüllstutzenöffnung FNb des Einfüllstutzens FN so angeordnet, dass sie gegen die Abdichtfläche des Einfüllstutzens FN gedrückt wird, wenn der Tankdeckel 10 in der Einfüllstutzenöffnung FNb festgezogen wird, wobei eine Abdichtwirkung geschaffen wird.
  • 3 zeigt die Beziehung des Gehäuseeingreifabschnitts 20a des Gehäusekörpers 20 zu dem Einfüllstutzen FN. Der Gehäuseeingreifabschnitt 20a ist an der Außenwand der zylinderförmigen Röhre 21 ausgebildet. Ein Stutzeneingreifabschnitt FNc ist an der Innenwand des Einfüllstutzens FN ausgebildet. Bei einem Abschnitt der Innenwand des Stutzeneingreifabschnitts FNc ist eine Stutzeneinbringaussparung FNd ausgebildet, in die der Gehäuseeingreifabschnitt 20a in axialer Richtung des Deckels 10 einbringbar ist. Ist der Gehäuseeingreifabschnitt 20a mit der Stutzeneinbringaussparung FNd ausgerichtet und der Tankdeckel 10 in die Einfüllöffnung FNb des Einfüllstutzens FN eingebaut, wird durch ein bis auf einen vorbestimmten Winkel (ungefähr 90°) erfolgendes Drehen des Tankdeckels 10 bewirkt, dass der Gehäuseeingreifabschnitt 20a in Eingriff mit dem Stutzeneingreifabschnitt FNc gelangt, um den Tankdeckel 10 am Einfüllstutzen FN zu befestigen.
  • (2)-2 Aufbau des Griffmechanismus 40
  • 4 ist eine Schnittdarstellung des Griffmechanismus 40 und benachbarter Teile; und 5 ist eine perspektivische Darstellung, die den Griffmechanismus 40 und benachbarte Teile im auseinandergenommenen Zustand zeigt. Der Griffmechanismus 40 ist drehbar und abnehmbar am oberen Abschnitt des Gehäusekörpers 20 (1) angeordnet und weist einen Griffkörper 42, eine Griffabdeckung 50, die an dem Griffkörper 42 angeordnet ist, und ein Momentverriegelungsteil 55, das am unteren Abschnitt des Griffkörpers 42 angeordnet ist, auf.
  • a. Griffkörper 42
  • Der Griffkörper 42 weist eine obere Wand 43; eine Seitenwand 45, die entlang des Aussenrands der oberen Wand 43 einstückig mit der oberen Wand 43 so ausgebildet ist, dass eine topfförmige Gestalt definiert wird; und einen Betätigungsabschnitt 47, der von dem oberen Abschnitt der oberen Wand 43 vorragt, auf und ist einstückig aus Polyacetal (POM) oder einem ähnlichen Material durch Verwendung eines Spritzgiesverfahrens geformt. Der Betätigungsabschnitt 47 weist ein Teil auf, das mit den Fingern ergriffen wird. Der obere Abschnitt des Betätigungsabschnitts 47 hat eine obere Öffnung 47. Arretierungsöffnungen 47c für einen Eingriff mit der Griffabdeckung 50 sind an der Seitenwand 47a ausgebildet. Ein Verbindungsloch 43a zur Verbindung mit dem Momentverriegelungsteil 55 ist in der Mitte der oberen Wand 43 ausgebildet.
  • b. Griffabdeckung 50
  • Die Griffabdeckung 50 ist eine Abdeckung zum Abdecken der oberen Fläche des Griffkörpers 42, um die inneren Teile des Gehäusehauptkörpers 20 vor Regenwasser etc. zu schützen. Die Griffabdeckung 50 weist eine flache Platte 51 und eine Betätigungsabdeckung 52, die von der flachen Platte 51 nach oben vorragt, auf, und ist aus weichem Harz wie beispielsweise Polyvinylchlorid (PVC) oder einem thermoplastischem Elastomer (TPE) gefertigt. Die Betätigungsabdeckung 52 weist eine Gehäusevertiefung 52b auf, die mit dem Betätigungsabschnitt 47 des Griffkörpers 42 zusammenpasst, und sie wird an dem Griffkörper 42 eingebaut, indem Vorsprünge 53, die an der Innenseite der Seitenwand 52a ausgebildet sind, in den Arretierungsöffnungen 47c des Griffkörpers 42 in Eingriff gelangen.
  • c. Momentverriegelungsteil 55
  • Das Momentverriegelungsteil 55 bildet einen Teil eines Greifmechanismus 60 und eines Momentmechanismus 80, die später beschrieben werden, und hat eine umgedrehte topfförmige Gestalt, die durch eine obere Wand 56 und eine Seitenwand 57, die sich von der oberen Wand 56 nach unten erstreckt, umfasst wird. Das Momentverriegelungsteil 55 ist aus Polyamid (PA), Polypropylen (PP) oder einem ähnlichen Material mittels einem Spritzgiesverfahren hergestellt. Von der Mitte der oberen Wand 56 ragt ein Einrastsitz-Verbindungsvorsprung 56a nach oben vor. Indem der Verbindungsvorsprung 56a in das Verbindungsloch 43a des Griffkörpers 42 gedrückt wird, stützt das Momentverriegelungsteil 55 drehbar den Griffkörper 42. Halterungsvorsprünge 57a ragen von der Innenseite der Seitenwand 57 vor. Acht Halterungsvorsprünge 57a sind bei einem Abstand (sechs Stellen sind in 4 gezeigt) entlang des Umfangs der Seitenwand 57 angeordnet, und mittels Eingreifen des Flansches 31 der inneren Abdichtungsplatte 30 (siehe 1) ist das Momentverriegelungsteil 55 drehbar am Gehäusekörper 20 über die innere Abdichtungsplatte 30 befestigt.
  • (2)-3 Aufbau des Greifmechanismus 60
  • 6 ist eine perspektivische Darstellung, die den Greifmechanismus 60 darstellt; und 7 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 aus 6. Um das Verstehen zu erleichtern, sind einige der Umrisslinien aus 6 als Strichpunktlinien mit zwei Punkten wiedergegeben. Der Greifmechanismus 60 ist ein Mechanismus zum wahlweisen Übertragen oder Nicht-Übertragen einer Drehkraft zwischen dem Griffkörper 42 und dem Momentverriegelungsteil 55. Der Greifmechanismus 60 ist zwischen dem Momentverriegelungsteil 55 und dem Griffkörper 42 des Griffmechanismus 40 angeordnet und weist einen Greifschalter 61, Greifarme 62 und Greifzähne 64 auf. Die Greifarme 62 und die Greifzähne 64 sind normalerweise bezüglich der Betätigung des Griffs 40 in Schließrichtung verriegelt und bilden eine Freilaufeinheit, die bezüglich der Betätigung des Griffs 40 in Öffnungsrichtung von dem nicht verriegelten Zustand in den verriegelten Zustand schaltet.
  • Der Greifschalter 61 ist ein gebogener Ausleger, der an einem Ende einer Schalteröffnung 47d an der Seitenwand 47a des Betätigungsabschnitt 47 ausgebildet ist, das heißt, dass er ein Ende einstückig mit der Seitenwand 47a bei einem Lagerende 61a hat, wobei das andere Ende ein freies Ende 61b bildet. Indem das freie Ende 61b gedrückt wird, biegt sich der Greifschalter 61 um das Lagerende 61a so nach innen, dass er den betätigten Zustand einnimmt. Um die Auswirkungen der Harzschrumpfung zu minimieren, ist in dem Greifschalter 61 eine Aussparung 61c ausgebildet.
  • Die Greifarme 62 sind als ein Paar mit gebogener Gestalt an der oberen Wand 43 des Griffkörpers 42 ausgebildet. Wie dies in 7 gezeigt ist, hat jeder der Greifarme 62 einen Armkörper 62a, der an einem Ende von ihm an der oberen Wand 43 festgemacht ist, wobei das andere Ende ein freies Ende bildet, und eine Greifrastnase 62b, die sich von dem freien Ende des Armkörpers 62a nach unten erstreckend ausbildet. Bei der Greifrastnase 62b ist eine vertikale Fläche 62c und eine abgeschrägte Fläche 62d ausgebildet.
  • Die Greifzähne 64 sind in einem Kreis an der oberen Fläche der oberen Wand 56 des Momentverriegelungsteils 55 angeordnet. Bei jedem Greifzahn 64 ist eine vertikale Fläche 64a und eine abgeschrägte Fläche 64b ausgebildet und jeder Greifzahn ist so aufgebaut, dass er in Eingriff mit der Greifrastnase 62b des Greifarms 62 gelangt.
  • (2)-4 Aufbau des Momentmechanismus 80
  • 8 ist eine perspektivische Darstellung, die den Momentmechanismus 80 darstellt; und 9 zeigt den Momentmechanismus 80. Der Momentmechanismus 80 ist ein Mechanismus, um ein Gefühl einer Befestigung zu schaffen, wenn ein Drehmoment, das eine vorbestimmte Höhe übersteigt, auf den Griffmechanismus 40 aufgebracht wird, wenn der Tankdeckel 10 in die Einfüllstutzenöffnung FNb eingebaut wird, und ermöglicht es dem Anwender, festzustellen, dass der Tankdeckel 10 an dem Einfüllstutzen FN bei einer vorbestimmten Höhe des Drehmoments befestigt worden ist.
  • Der Momentmechanismus 80 weist vier Momentarme 84, die an der inneren Abdichtungsplatte 30 ausgebildet sind, und Momentzähne 83, die an der unteren Fläche der oberen Wand 56 des Momentverriegelungsteils 55 ausgebildet sind, auf. Jeder der Momentarme 84 hat einen Armkörper 84a, der sich von der oberen Fläche der inneren Abdichtungsplatte 30 erstreckt, und eine Momentrastnase 84b, die beim Ende des Armkörpers 84a ausgebildet ist. Der Armkörper 84a hat einen Zwischenraum zwischen dem Armkörper 84a und der oberen Fläche der inneren Abdichtungsplatte 30 und ist auslegerartig gestützt. Die Momentzähne 83 sind bei Abständen in einem Kreis an der unteren Fläche der oberen Wand 56 des Momentverriegelungsteils 55 angeordnet. Jeder Momentzahn 83 engt sich in Richtung seines tieferen Endes ein, um so mit den Momentrastnasen 84b in Eingriff zu gelangen.
  • Wenn, wie dies in 9 gezeigt ist, mittels dem Aufbau für den Momentmechanismus 80 sich der Momentzahn 83 im Uhrzeigersinn d1 relativ zu der Momentrastnase 84b vorwärtsbewegt, kommen die Momentzähne 83 bei einem stumpfen Winkel in Anschlag mit der Momentrastnase 84b, und wenn die auf die Momentrastnase 84b aufgebrachte Kraft eine vorbestimmte Höhe übersteigt, wird die Momentrastnase 84b nach unten gedrückt, wodurch ermöglicht wird, dass die Momentzähne 83 über die Momentrastnase 84b laufen (siehe 11). Der Griffmechanismus 40 (3 etc.) ist dadurch in der Lage, sich relativ zu dem Gehäusekörper 20 zu drehen. Hierbei wird der Anwender ein Gefühl der Befestigung bemerken. Kommt umgekehrt der Momentzahn 83 mit der Momentrastnase 84b im Gegenuhrzeigersinn d2 in Anschlag, liegen die Momentzähne 83 bei einem spitzen Winkel an der Momentrastnase 84b an, und folglich können sie nicht über die Momentrastnase 84b laufen (siehe 15). Somit dreht sich der Griffmechanismus 40 einstückig mit dem Gehäusekörper 20.
  • (3) Entfernungs/Einbau-Vorgang des Tankdeckels 10
  • Es folgt eine Beschreibung des Entfernungs/Einbau-Vorgangs, der ausgeführt wird, wenn der Tankdeckel 10 entfernt wird, und wenn der Tankdeckel 10 in die Einfüllstutzenöffnung FNb des Einfüllstutzens FN eingebaut wird.
  • (3)-1 Einbauvorgang des Tankdeckels 10
  • Wie dies in 3, bei der die Einfüllstutzenöffnung FNb unbedeckt ist, gezeigt ist, wird der Tankdeckel 10 von dem Bodenende des Gehäusekörpers 20 aus in die Einfüllstutzenöffnung FNb eingebracht, wobei der Anwender den Betätigungsabschnitt 47 des Griffmechanismus 40 ergreift. Zu diesem Zeitpunkt ist der Gehäuseeingreifabschnitt 20a mit der Stutzeneinbringaussparung FNd des Einfüllstutzens FN ausgerichtet, wobei der Tankdeckel 10 in die Einfüllstutzenöffnung FNb eingebracht wird und eine Drehkraft in Schließrichtung (Uhrzeigersinn) auf den Betätigungsabschnitt 47 aufgebracht wird.
  • 10 stellt den Tankdeckel von oben her betrachtet dar und 11 stellt einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 aus 10 dar. Wie dies in 11 gezeigt ist, wird für den Einbauvorgang eine Kraft in eine Richtung so aufgebracht, dass die vertikalen Flächen 62c der Greifrastnasen 62b in Anschlag mit den vertikalen Flächen 64a der Greifzähne 64 kommen, so dass sich die Greifzähne 64 hintereinander mit der Bewegung der Greifarme 62 in die Richtung, die durch den Pfeil angezeigt ist, bewegen. Das Drehmoment des Griffs 40 wird dadurch zu dem Momentverriegelungsteil 55 übertragen. Die Drehung des Momentverriegelungsteils 55 bewirkt, dass die Momentzähne 83 an den Momentrastnasen 84b anliegen. Die Momentzähne 83 kommen bei Stellen in der Richtung, die die Momentarme 84 niederdrückt, in Anschlag mit den Momentarmen 84. Wenn ein Drehmoment unterhalb einer vorbestimmten Höhe auf den Griffmechanismus 40 aufgebracht wird, werden die Momentzähne 83 nicht über die Momentrastnasen 84b laufen, so dass das Momentverriegelungsteil 55 sich einstückig mit der inneren Abdichtungsplatte 30 bewegt. Wie dies in 1 gezeigt ist, greift der Gehäuseeingreifabschnitt 20a dadurch so in den Stutzeneingreifabschnitt FNc ein, dass der Tankdeckel 10 an dem Einfüllstutzen FN befestigt wird, wobei ein Verschluss der Einfüllstutzenöffnung FNb geschaffen wird. Wenn ein Drehmoment, das eine vorbestimmte Höhe übersteigt, auf den Griffmechanismus 40 aufgebracht wird, werden die Momentzähne 83 über die Momentrastnasen 84b laufen, so dass sich der Griffmechanismus 40 relativ zu dem Gehäusekörper 20 frei dreht. Dies verhindert ein zu starkes Festziehen des Tankdeckels 10.
  • (3)-2 Tankdeckel 10 im geschlossenen Zustand
  • Wie dies in 12 gezeigt ist, bei der der Tankdeckel 10 in der Einfüllstutzenöffnung FNb eingebaut ist, wird im Falle, dass der Griffmechanismus 40 einer äußeren Kraft, die bei einer Fahrzeugkollision etc. auftritt, unterworfen werden soll, der Tankdeckel 10 wie folgt betätigt.
  • Wenn eine äußere Kraft im Gegenuhrzeigersinn, der durch den Pfeil angezeigt ist, gerichtet ist, das heißt in Entfernungsrichtung des Tankdeckels 10, wird sich der Griffmechanismus 40 frei drehen. Wenn insbesondere, wie dies in 13 gezeigt ist, der Griffmechanismus 40 einer Kraft, die in Öffnungsrichtung wirkt, unterworfen ist, werden die Greifrastnasen 62b in Anschlag mit den abgeschrägten Flächen 64b der Greifzähne 64 kommen und über die Greifzähne 64 laufen. Der Griffmechanismus 40 wird folglich über den Greifmechanismus 60 gleiten und sich frei drehen, wodurch verhindert wird, dass eine Kraft in Entfernungsrichtung zu dem Gehäusekörper 20 übertragen wird, so dass die Abdichtung erhalten bleibt.
  • Wenn umgekehrt eine äußere Kraft im Uhrzeigersinn gerichtet ist, ist der Zustand der gleiche wie der, der in 11 geschildert ist, das heißt, während die Kraft am Griffmechanismus 40 in Schließrichtung über den Greifmechanismus 60 zu dem Momentmechanismus 80 übertragen wird, dreht sich der Momentmechanismus 80 frei, wenn das Drehmoment eine vorbestimmte Höhe übersteigt, wodurch somit die Abdichtung erhalten bleibt, während ein zu starkes Festziehen verhindert wird.
  • (3)-3 Entfernungsvorgang des Tankdeckels 10
  • Wenn der Anwender den Betätigungsabschnitt 47 des Griffmechanismus 40 ergreift, wobei der Tankdeckel 10, wie dies in 1 gezeigt ist, im Einfüllstützen FN eingebaut ist, wird eine Kraft auf den Betätigungsabschnitt 47 im Gegenuhrzeigersinn, das heißt in Öffnungsrichtung, aufgebracht. Da die Stelle, bei der die Kraft auf den Betätigungsabschnitt 47 aufgebracht wird, die Stelle des Greifschalters 61 ist, die durch den Pfeil angezeigt ist, verformt sich das freie Ende 61b des Greifschalters 61 elastisch in den betätigten Zustand nach innen, und bewegt sich oberhalb der Greifrastnasen 62b der Greifarme 62.
  • Wenn die Drehkraft auf den Griffkörper 42 aufgebracht wird, kommen die Greifrastnasen 62b in Anschlag mit den abgeschrägten Flächen 64b der Greifzähne 64 und werden einer aufwärts gerichteten Kraft, wie dies in 15 gezeigt ist, unterworfen. Da sich jedoch das freie Ende 61b des Greifschalters 61 oberhalb der Greifrastnasen 62b befindet, wird dadurch eine Aufwärtsbewegung der Greifrastnasen 62b eingeschränkt. Folglich laufen die Greifrastnasen 62b nicht über die Greifzähne 64, so dass das Momentverriegelungsteil 55 der Kraft in Öffnungsrichtung über die Greifzähne 64 unterworfen wird.
  • Da bei Drehung des Momentverriegelungsteils 55 in Schließrichtung der Momentmechanismus 80 im Eingriffszustand ist, das heißt die Richtung so ist, dass die Momentzähne 83 die Momentrastnasen 84b anheben, wird zwischen ihnen kein Gleiten stattfinden, so dass sich die innere Abdichtungsplatte 30 und der Gehäusekörper 20 hintereinander mit dem Momentverriegelungsteil 55 drehen. Der Gehäuseeingreifabschnitt 20a gelangt von dem Stutzeneingreifabschnitt FNc außer Eingriff, wobei der Gehäusekörper 20 von der einengenden Kraft relativ zu dem Einfüllstutzen FN so befreit wird, dass der Griffmechanismus 40 in axialer Richtung herausgenommen werden kann, um den Tankdeckel 10 von dem Einfüllstutzen FN zu entfernen.
  • (4) Aufgaben und Vorteile des Tankdeckels 10
  • (4)-1
  • Während des Entfernungsvorgangs des Tankdeckels 10 schaltet durch das Drücken des Betätigungsabschnitts 47 des Griffmechanismus 40, wie dies in 14 gezeigt ist, der Greifmechanismus 60 in den Eingriffszustand, der in 15 dargestellt ist, das heißt die Kraft, die den Betätigungsabschnitt 47 hält, wird ausgenutzt, um zu bewirken, dass sich der Greifschalter 61 biegt, wobei der Greifmechanismus 60 in den Eingriffszustand versetzt wird, wodurch eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit geschaffen wird.
  • (4)-2
  • Eher als das Verwenden der Drückkraft, die durch den Anwender auf den Betätigungsabschnitt 47 aufgebracht wird, um den Greifmechanismus 60 im Eingriffszustand zu halten, das heißt die Kraft beizubehalten, die die Greifrastnasen 62b gegen die Greifzähne 64 drückt, wird die hohe Steifigkeit des Flächenträgheitsmoments des Greifschalters 61 ausgenutzt, wodurch der Greifmechanismus 60 nicht in den außer Eingriff gelangten Zustand schaltet, solange der Anwender die Drückkraft, die auf den Betätigungsabschnitt 47 aufgebracht wird, nicht lockert, um zu ermöglichen, dass der Greifschalter 60 in seine ursprüngliche Position zurückkehrt, wobei somit eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit geschaffen wird.
  • (4)-3
  • Wenn der Griffmechanismus 40 einer Kraft in Öffnungsrichtung unterworfen werden soll, wobei der Tankdeckel 10 in der Einfüllstutzenöffnung FNb eingebaut ist und am Einfüllstutzen FN befestigt ist, wird sich der Greifmechanismus 60 frei drehen, so dass der Gehäusehauptkörper 20 nicht der Drehkraft durch eine äußere Kraft, die auf den Griffmechanismus 40 aufgebracht wird, unterworfen wird, wodurch somit die Einfüllstutzenöffnung FNb im bedeckten Zustand bleibt und die Abdichtung erhalten bleibt.
  • (4)-4
  • Im Verlauf des Einbauens des Tankdeckels 10 laufen die Momentzähne 83 des Momentmechanismus 80 über die Momentarme 84, wie dies in den 13 und 14 gezeigt ist, wobei das Gefühl einer Befestigung geschaffen wird, das dem Anwender ermöglicht, festzustellen, dass der Tankdeckel 10 auf eine vorbestimmte Momenthöhe festgezogen worden ist, wodurch somit ein Festziehen bis zu einem passenden Moment geschaffen wird, ohne Rücksicht auf die Elastizität der Dichtung GS etc. zu nehmen.
  • 16 ist eine perspektivische Darstellung eines auseinandergenommenen Zustands von einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die einen Griffmechanismus 40B und einen miteinander verbindenden Mechanismus 100, der an dem oberen Abschnitt des Gehäusehauptkörpers 20 angeordnet ist, darstellt. Der Tankdeckel 10B des zweiten Ausführungsbeispiels ist gekennzeichnet durch den miteinander verbindenden Mechanismus 100, der eine Momentplatte 102 mit Momentarmen 104 und 104 hat.
  • Der Gehäusehauptkörper 20 und ein Greifschalter 61B sind gleich wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, das vorstehend beschrieben wurde, ausgeführt, und werden nicht weiter beschrieben. Die Momentplatte 102 ist wie eine scheibenförmige Platte ausgebildet und zwischen einen Griffmechanismus 40B und einen Gehäusekörper 20 angeordnet. Die Momentplatte 102 weist ein Paar der bogenförmigen Greifarme 104 und 104 auf. Wie dies in 17 gezeigt ist, weist jeder der Greifarme 104 einen Armkörper 104a und eine Greifrastnase 104b, die an einem Ende des Armkörpers 104a ausgebildet ist, auf. Die Greifrastnase 104b ragt in Richtung des Gehäusekörpers 20 vor. Die Greifarme 104 sind bei zwei zu der Mitte der Momentplatte 102 achsensymmetrischen Stellen angeordnet. In 16 ist ein Durchgangsloch 106 in der Mitte der Momentplatte 102 ausgebildet. Der Verbindungsvorsprung 56a, der an der inneren Abdichtungsplatte 30 vorragt, durchquert das Durchgangsloch 106, wobei die Momentplatte 102 mittels dem Verbindungsvorsprung 56Bb und dem Durchgangsloch 106 drehbar sein soll. Die Momentplatte 102 weist Löcher 108 auf, die zwischen den Greifarmen 104 und 104 ausgebildet sind. Zwei Vorsprünge 43Bb, die am unteren Abschnitt einer oberen Wand 43B vorragen, durchqueren die Löcher 108 beziehungsweise 108, wobei die Momentplatte 102 an dem Griffkörper 42B sein soll. Die Momentplatte 102 ist so aufgebaut, dass sie sich mit dem Griffmechanismus 40B in der Schließ- und Öffnungsrichtung dreht und sich in axialer Richtung bewegt.
  • Die vorstehend dargelegte ausführliche Beschreibung der Erfindung dient dem Zweck der Erklärung der Prinzipien der Erfindung und ihrer praktischen Anwendung, wodurch es anderen Fachleuten ermöglicht wird, die Erfindung anhand verschiedener Ausführungsbeispiele und mit verschiedenen Abwandlungen, die zu der speziellen in Erwägung gezogenen Verwendung passen, zu verstehen. Die vorstehend dargelegte ausführliche Beschreibung soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung genau auf die offenbarten Ausführungsbeispiele einschränken.
  • Ein Tankdeckel 10 weist einen Gehäusekörper 20, einen Griffmechanismus 40, einen Greifmechanismus 60 und einen Momentmechanismus 80 auf. Der Greifmechanismus 60 weist einen Greifschalter 61 in Form eines Auslegers, der während des Einbauvorgangs gedrückt wird, und eine Freilaufeinheit auf. Das Drücken eines Betätigungsabschnitts 47 und das Betätigen in Schließrichtung bewirkt, dass sich der Greifschalter 61 biegt, wobei die Greifarme 62 und die Greifzähne 64 im Eingriffszustand bleiben, so dass das Drehmoment übertragen wird. Der Tankdeckel 10 behält eine gute Abdichtung, selbst wenn der Griffmechanismus 40 einer äußeren Kraft unterworfen werden soll, während gleichzeitig eine hervorragende Bedienungsfreundlichkeit während des Einbauens und des Entfernens geschaffen wird.

Claims (12)

  1. Deckelvorrichtung mit einem Deckel, der aufgebaut ist, um eine Tanköffnung zu öffnen und zu schließen, wobei der Deckel folgendes aufweist: einen Gehäusekörper (20) zum Schließen der Tanköffnung mit einer luftdichten Abdichtung; einen Griffmechanismus (40), der drehbar am Gehäusekörper (20) befestigt ist, wobei der Griffmechanismus (40) einen Betätigungsabschnitt (47) hat, der betätigbar ist, um die Tanköffnung zu schließen und zu öffnen; und einen miteinander verbindenden Mechanismus, der zwischen dem Griffmechanismus (40) und dem Gehäusekörper (20) vorgesehen ist, zum Übertragen eines Drehmoments in einer Schließrichtung und einer Öffnungsrichtung zu dem Gehäusekörper (20), wenn das Drehmoment auf den Griffmechanismus (40) aufgebracht wird, um die Tanköffnung zu öffnen und zu schließen, wobei der miteinander verbindende Mechanismus einen Greifschalter (61) aufweist, der eine Schließposition und eine Öffnungsposition hat, wobei der Greifschalter (61) so aufgebaut ist, dass er von der Schließposition zu der Öffnungsposition schaltbar ist, wenn ein Anwender den Griffmechanismus (40) betätigt, um die Tanköffnung zu öffnen; und einen Greifmechanismus (60), der einen ersten Übertragungsmodus und einen zweiten Übertragungsmodus hat, wobei der erste Übertragungsmodus ein Modus ist, bei dem der Greifmechanismus (60) das Moment, das auf den Griffmechanismus (40) in der Schließrichtung aufgebracht wird, zu dem Gehäusekörper (20) innerhalb eines vorbestimmten Momentbereichs überträgt und sich in Öffnungsrichtung frei dreht, wenn der Greifschalter (61) zu der Schließposition geschaltet wird, wobei der zweite Modus ein Modus ist, bei dem der Greifmechanismus (60) das Moment, das auf den Griffmechanismus in der Öffnungsrichtung aufgebracht wird, zu dem Gehäusekörper (20) überträgt, wenn der Greifschalter (61) zu der Öffnungsposition geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifschalter (61) bei einer Seitenwand (47a) des Betätigungsabschnitts (47) ausgebildet ist, wobei die Seitenwand (47a) daran angepasst ist, dass sie vom Anwender ergriffen wird.
  2. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Greifschalter (61) an dem Griffmechanismus (40) angeordnet ist, und so aufgebaut ist, dass er den Greifmechanismus (60) in den zweiten Übertragungsmodus versetzt, wenn der Betätigungsabschnitt (47) durch den Anwender gedrückt wird.
  3. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der Greifschalter (61) so aufgebaut ist, dass er den Greifmechanismus (60) in den zweiten Übertragungsmodus versetzt, wenn der Betätigungsabschnitt (47), der durch den Anwender gedrückt wird, in Öffnungsrichtung gedreht wird.
  4. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei der Greifschalter (61) einen Ausleger aufweist, der an einer Seitenwand des Betätigungsabschnitts (47) ausgebildet ist, wobei der Ausleger ein freies Ende (61b) hat, wobei der Ausleger so aufgebaut ist, dass er sich verformt, wenn das freie Ende (61b) durch den Anwender gedrückt wird, wodurch der Greifmechanismus (60) in den zweiten Übertragungsmodus versetzt wird.
  5. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei der Greifschalter (61) so aufgebaut ist, dass er eine erste Biegesteifigkeit gegenüber dem Drücken des Betätigungsabschnitts (47), und eine zweite Biegesteifigkeit, um den Greifmechanismus (60) in dem zweiten Übertragungsmodus zu halten, hat, wobei die erste Biegesteifigkeit geringer als die zweite Biegesteifigkeit ist.
  6. Deckelvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Greifmechanismus (60) Greifzähne, die in einem Kreis angeordnet sind, und eine Greifrastnase, um mit den Greifzähnen in Eingriff und außer Eingriff zu gelangen, aufweist.
  7. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 6, wobei der Greifschalter so aufgebaut ist, dass er eine Bewegung der Greifrastnase beschränkt, um den miteinander verbindenden Mechanismus in dem zweiten Übertragungsmodus zu halten.
  8. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Griffmechanismus einen Griffkörper (42) aufweist, der den Greifschalter (61) hat, und der miteinander verbindende Mechanismus ein Momentverriegelungsteil (55) aufweist, das mit einem Abschnitt des Greifmechanismus (60) versehen ist, wobei das Momentverriegelungsteil (55) am Griffkörper (42) befestigt ist.
  9. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 8, wobei der Griffmechanismus (40) eine Griffabdeckung (50) aufweist, die den Griffkörper (42) abdeckt, wobei die Griffabdeckung (50) aus einem Material gemacht ist, das so verformbar ist, dass es eine elastische Verformung der Griffabdeckung (50) zu dem Greifschalter (61) überträgt.
  10. Deckelvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der miteinander verbindende Mechanismus einen Momentmechanismus aufweist, wobei der Momentmechanismus so aufgebaut ist, dass er das Drehmoment, das von dem Griffmechanismus zu dem Gehäusekörper (20) in der Schließrichtung übertragen wird, unterhalb einer vorbestimmten Höhe hält.
  11. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei der Momentmechanismus (80) Momentzähne (83), die in einem Kreis angeordnet sind, und einen Momentarm (84) aufweist, wobei der Momentarm (84) so aufgebaut ist, dass er über die Momentzähne (83) läuft, wenn ein vorbestimmtes oder ein größeres Moment auf die Momentzähne aufgebracht wird.
  12. Deckelvorrichtung gemäß Anspruch 6, wobei die Greifzähne 64 an einem oberen Abschnitt des Momentverriegelungsteils (55) angeordnet sind, und eine Greifrastnase (62b) an der Momentplatte (102) angeordnet ist, wobei die Momentplatte (102) am Griffmechanismus (40B) befestigt ist.
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