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Die
vorliegende Erfindung betrifft Steckverbinderkomponenten und insbesondere
eine bewegliche Cliprahmenanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Solch eine bewegliche Cliprahmenanordnung ist aus der US-A-5,931,688
bekannt.
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Glasfaserkabel
und Verbinderanordnungen sind wohlbekannt. Eine besondere Art von
Glasfaser-optischen Verbindern sind MT (Mechanically Transferable)-Verbinder,
auch MTP oder MPO genannt. MT-Verbinder, die Multifaserverbinder
sind, sind weitläufig
im Gebrauch und weisen insbesondere einen Verbinderkörper und
eine Verbinderhülse auf.
Die Verbinderhülse
kann auf den Körper
geschoben werden, wodurch innerhalb des Körpers ein Rastmechanismus betätigt wird.
Die Hülse
weist üblicherweise
ein Paar sich gegenüberstehender
Kanten oder Lippen auf ihren oberen und unteren Oberflächen auf.
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MT-Verbinder
sowie viele andere übliche Verbinder
richten im Allgemeinen die durch sie verbundenen Fasern in Abwesenheit äußerer Kräfte wirkungsvoll
aus. Auf den Verbinder einwirkende äußere Kräfte können jedoch die Ausrichtung
der mit den Verbindern verbundenen Fasern negativ beeinträchtigen.
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Die
US-A-5,931,688 beschreibt eine bewegliche Cliprahmenanordnung zum
Haltern mindestens eines Verbinderpaares, wobei die Rahmenanordnung
innere Kontaktflächen
und ein Paar sich gegenüberliegende
Stirn- und Rückseitenkontaktflächen aufweist,
wobei die Stirn- und Rückseitenkontaktflächen die
Bewegung der Verbinder in einer Richtung entlang der Verbinderlängsachse
einschränken
und die innen liegenden Kontaktflächen die Bewegung der Verbinder
in einer Ebene senkrecht zu der Verbinderlängsachse einschränken.
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Es
besteht ein allgemeines Bedürfnis
nach Komponenten, die die Verbindbarkeit und Funktionalität faseroptischer
Komponenten verbessern.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird ein Clip angegeben, der mindestens
ein Paar Verbinder sichert. Der Clip ermöglicht es, die durch den Clip
aneinander befestigten Verbinder handzuhaben, in verbundener oder
gelöster
Position, als eine Gruppe zusammensteckbarer Verbinder.
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Eine
bewegliche Cliprahmenanordnung zum Haltern mindestens eines Verbinderpaares
kann eine Rahmenanordnung aufweisen, mit inneren Kontaktflächen und
einem Paar sich gegenüberliegender Stirn-
und Rückseitenkontaktflächen. Die
Stirn- und Rückseitenkontaktflächen schränken eine
Bewegung der Verbinder in einer Richtung entlang der Verbinderlängsachse
ein. Die inneren Kontaktflächen schränken eine
Bewegung der Verbinder in einer Ebene senkrecht zur Verbinderlängsachse
ein. Auf den Stirn- und Rückseitenkontaktflächen der
Rahmenanordnung können
unterschnittene Flächen
Anwendung finden.
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Die
Rahmenanordnung kann aus einem separaten Paar sich gegenüberliegender
erster und zweiter ineinander greifender Rahmenelemente gebildet
sein oder aus Rahmenelementen, die anders aneinander befestigt sind
oder miteinander verbunden sind. Die Rahmenelemente können so
angeordnet sein, dass das erste Rahmenelement und das zweite Rahmenelement
die gleiche Form haben. Insoweit können das erste Rahmenelement
und das zweite Rahmenelement in der gleichen Gussform hergestellt
werden.
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Kurzbeschreibung
der Figuren
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Cliprahmenanordnung nach einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Teils der Rahmenelement nach 1;
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3 zeigt
eine perspektivische Ansicht der Cliprahmenanordnung nach 1 mit
Bereichen von Verbindern, relativ zur Rahmenanordnung; und
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4 zeigt
eine schematische Ansicht eines Verbinders, mit der die Cliprahmenanordnung
nach 1 verwendet werden kann.
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1 zeigt
eine Cliprahmenanordnung 10. Die Anordnung 10 weist
vorzugsweise ein Paar sich gegenüberliegender
erster und zweiter Rahmenelemente 12 und 12' auf, die als
identische Teile gezeigt sind, so dass eine einzige Gussform (nicht
gezeigt) verwendet werden kann, um jedes der Rahmenelemente 12 und 12' herzustellen.
Wie weiter unten ausführlicher
beschrieben wird, sind die identischen Teile so geformt, dass ein
Verdrehen (das heißt,
eine Reorientierung oder Drehung des Teils entlang einer Y-Achse)
des ersten Rahmenelements 12 relativ zum zweiten Rahmenelement 12' es ermöglicht,
dass die Steckbereiche der Rahmenelemente 12 und 12' ineinander
gesteckt werden können.
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Da
der zweite Rahmen 12' vorzugsweise identisch
zu dem ersten Rahmen 12 ist, wird der erste Rahmen 12 weiter
unten beschrieben und die Beschreibung des zweiten Rahmens 12' wird weggelassen.
Entsprechende Teile oder Bereiche des zweiten Rahmens 12' werden jedoch
explizit angesprochen, wenn dies nützlich für das Verständnis des Aufbaus oder der
Funktion der folgenden Erfindung ist. Wenn entsprechende Teile des
Rahmens 12' angesprochen
werden, wird eine Kennzeichnung durch einen Strich nach dem Bezugszeichen
verwendet.
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Vorzugsweise
wird der Rahmen 12 aus einem einzigen einstückigen Teil
hergestellt, obwohl die vorliegende Erfindung auch andere Konfigurationen
umfassen soll. Vorzugsweise wird der Rahmen 12 aus Kunststoff
durch Spritzgussverfahren oder ähnliche
konventionelle Verfahren hergestellt. Der Rahmen 12 umfasst
einen Querrahmenbereich 14, Rahmenseitenbereiche 16 und
eine Rahmensäulenanordnung 18.
Der Querrahmenbereich 14 hat eine Längsachse TA, die senkrecht
zu der Längsachse CA
des Verbinders ver läuft,
wie weiter unten näher beschrieben
wird. Der Querrahmenbereich 14 hat einen Breitenbereich 24,
wobei die Breite entlang der Verbinderlängsachse CA gemessen wird.
Die Breite des Breitenbereichs 24 kann so gewählt sein,
dass es ermöglicht
wird, die Bestandteile der Säulenanordnung 18 geeignet
darauf auszubilden.
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Auf
der Breitenoberfläche 24 ist
ein unterschnittener Bereich 26 auf mindestens einer Seite des
Querbereichs 14 ausgeformt und vorzugsweise auf jeder der
sich gegenüberliegenden
Seiten des Querbereichs 14. Der unterschnittene Bereich
hat eine Breite, die geringer ist als die Bereite des Breitenbereichs 24.
Somit wird eine unterschnittene Oberfläche 28 auf der ersten
Seite des Querbereichs 14 ausgebildet und eine unterschnittene
Oberfläche 30 ist
auf der gegenüberliegenden
zweiten Oberfläche
des Querbereichs 14 ausgebildet. Der Querrahmenbereich 14 bildet
auch die innere Kontaktfläche 32 innerhalb
der inneren Kanten der unterschnittenen Kontaktflächen 28 und 30.
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Jeder
Rahmenseitenbereich 16 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht
zu den nächsten
Enden des Querbereichs 14. Die Seitenbereiche 16 können jeweils
eine Breite aufweisen, die größer ist als
der unterschnittene Bereich 26, wodurch zwischen ihnen
eine Schulter 36 gebildet wird. Wie weiter unten detaillierter
beschrieben wird, kann die Breite der Seitenbereiche 16 so
gewählt
werden, dass sie ausreichend Platz bieten für darin ausgebildete Rastanordnungen 20.
Jeder der Seitenbereiche 16 endet, in Z-Richtung, an einer Steckfläche 38,
wie man am besten in 1 sieht. Ein Innenbereich des Seitenbereichs 16 bildet
einen inneren Seitenbereich der Kontaktfläche 40, die vorzugsweise
in Verbindung mit der Querbereichskontaktfläche 32 steht.
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Jeder
Seitenbereich 16 weist vorzugsweise einen Bereich für die Rastanordnung 20 auf.
Diesbezüglich
hat der Rahmen 14 einen linken Seitenbereich 16 und
einen rechten Seitenbereich 16, die so wie in 1 und 2 gezeigt,
angeordnet sind. Der linke Seitenbereich 16 weist einen
Ausschnitt auf, der einen Absatz 42 aufweist. Wie man am
besten in 2 erkennt, hat der Absatz 42 eine
geneigte Unterseite 44. Der rechte Seitenbereich 16 weist
ein Rastorgan 60 auf, welches sich nach unten unter die innere
Querbereichskontaktfläche 32 erstreckt.
Das Rastelement 60 weist einen nach innen vorstehenden
Haken oder eine Lippe 62 einer abgeschrägten Stirnkante gegenüber der
Lippe 62 auf. Das Rastelement 60 ist vorzugsweise
einstückig
mit dem Rahmenbereich 12 geformt und kann ebenfalls aus
zusätzlichen
Teilen geformt sein oder andere Rastkonfigurationen aufweisen, die
dem Fachmann gebräuchlich
sind und die geeignet sind, um die Rahmenbereiche 12 und 12' aneinander
zu befestigen.
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Das
beschriebene Ausführungsbeispiel
verwendet Rastelemente 20, die die Rahmenteile zusammenhalten.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine in den Figuren gezeigte
besondere Rast- oder
Haltestruktur beschränkt,
sondern umfasst andere Sicherungs- oder Befestigungsmittel, einschließlich anderer
Rastanordnungen (die dem Fachmann auf dem Gebiet der Verbindertechnik
geläufig
sind), Passsitz oder Reibungssitz zwischen einem vorste henden Bereich
auf einem Teil, welches durch ein entsprechendes anderes Teil aufgenommen
wird, einer durchgängigen
Hülse,
die beide sich gegenüberliegenden
Teile umhüllt,
Riegel (solche, die durch Verdrehen oder Aufeinandergleiten der
Teile zueinander diese aneinander befestigt), und andere Halte-
oder Sicherungsstrukturen, die dem Fachmann geläufig sind.
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Eine
Säulenanordnung 18 erstreckt
sich zwischen sich gegenüberliegenden
Rahmenquerbereichen 14 und 14' und ist zwischen den linken und rechten
Seitenbereichen 16 ausgeformt. Ein Paar Säulenelemente 48a und 48b erstreckt
sich nach unten (nach der Ausrichtung in 1), um die
Rahmeninnenkontaktfläche 32 des
Rahmenelements 14 einzurahmen. Die Säulenelemente 48a und 48b sind versetzt
angeordnet, um mit den gegenüberliegenden
Säulenelementen 48a' und 48b' auf dem gegenüberliegenden
Rahmenelement 12' zusammenzupassen.
Ferner zielt die vorliegende Erfindung auf einen Passsitz, einen
leichten oder mittleren Kontakt und/oder einen Spalt zwischen den
Säulenelemente 48a und 48b und
den Säulenelementen 48a' und 48b'. Die Rahmenelemente 48a und 48b sind
mit rechtwinkligem Querschnitt gezeigt, obwohl zylinderförmige Säulen oder
andere Formen ebenfalls Anwendung finden können.
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Vorzugsweise
hat jede Säule 48a, 48b eine distale
Oberfläche 50,
die im Wesentlichen flach ist. Ebenso umfasst jede Säule 48a und 48b ein
Paar innerer Kontaktoberflächen 52 auf
deren nach innen gewandten Seiten. Eine weitere nach innen gewandte
Seite jeder Säule 48a und 48b bildet
eine Säulekontaktfläche 56.
Die vierte Seite der Säulen 48a und 48b zeigt
jeweils nach außen.
Vorzugsweise ist ein Paar nach innen zeigender Kanten 54 (das
heißt
die, die an der Grenzfläche
zwischen den inneren Kontaktflächen 52 und
der distalen Flächen 50 liegen) abgeschrägt, um die
Montage zu erleichtern.
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4 zeigt
einen Verbinder 80, der mit der Cliprahmenanordnung 10 verwendet
werden kann. Der Verbinder 80, wie in den Figuren gezeigt,
ist vorzugsweise ein üblicher
MT-Verbinder für
optische Fasern (einschließlich
MTP- und MPO-Verbinder und dergleichen) und weist ein Kabel 96 und
eine Zugentlastungsvorrichtung 94 auf, die an dessen hinteren Ende
angebracht ist. Der Verbinder 80 weist einen Körper 81 auf,
der sich durch eine Buchse 82 erstreckt. Der Körper 81 nimmt
die optischen Faserkomponenten (nicht gezeigt) auf und umfasst eine Einwölbung 84 auf
dessen Oberseite. Der Verbinder 80 weist ferner eine Verbinderlängsachse
CA auf.
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Die
Buchse 82 weist eine Stirn- und rückwärtige Schulter oder Lippe 86 und 88 auf.
Die Lippen 86 und 88 können jede beliebige Form haben,
die geeignet ist, in entsprechende Kontaktbereiche 28 und/oder 30 der
Clipanordnung 10 einzugreifen. Die Clipanordnung 10 kann
daher bei einem Verbinder angewendet werden, der einen abgewinkelten,
nach innen weisenden, Bereich aufweist, wie am besten in 3 zu
sehen ist, mit einem Verbinder, dessen Stirnseite parallel zur Z-Achse
verläuft,
oder jeder anderen Konfiguration.
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Eine
Kontaktoberfläche 90 ist
zwischen den Lippen 86 und 88 ausgebildet. Vorzugsweise
ist die Buchsenkontaktoberfläche 90 im
Wesentlichen eben und die vorliegende Erfindung umfasst ebenso unebene
Kontaktoberflächen.
Vorzugsweise weisen beide, die obere und die untere Seite der Hülse 82 Lippen 86, 88 sowie
die Kontaktoberflächenkonfiguration 90 auf.
Zwischen ihrer Oberseite und ihrem Boden hat die Hülse 82 ein
Paar sich gegenüberliegender, nach
außen
gewölbter
oder konvexer Seitenwände 92.
Die Ausbuchtung auf jeder Seite 92 der Buchse 82 definiert
vorzugsweise eine distale Kontaktlinie oder einen Kontaktpunkt 93 im äußersten
Bereich der Seiten 92.
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Die
zusammengefügte
Cliprahmenanordnung 10 umfasst, wie in 1 gezeigt,
Rahmenelemente 12 und 12', die über Rastelemente 20 miteinander
verrastet sind. Die linken und die rechten Montageflächen 38 des
ersten Rahmenelements 12 verbleiben auf oder in Kontakt
oder in unmittelbarer Nähe
mit den gegenüberliegenden
jeweiligen linken und rechten Montageoberflächen 38' des zweiten Rahmenelements 12'. Ähnlich liegen
die distalen Säulenoberflächen 50 auf
oder sind in Kontakt oder in unmittelbarer Nähe mit den passenden inneren Kontaktoberflächen 32' des gegenüberliegenden Rahmenelements 12'. Ebenso liegen
die distalen Oberflächen 50' der Säulen des
zweiten Rahmens 12' auf
oder sind in Kontakt oder in unmittelbarer Nähe von der zugehörigen inneren
Kontaktfläche 32 des
gegenüberliegenden
ersten Rahmenelements 12.
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Das
Bezugszeichen 41 bezieht sich auf eine Kombination benach barter
Bereiche der Seitenbereiche der ersten Kontaktoberfläche 40 und
der zweiten Kontaktoberfläche 40'. Somit weist
die linke innere Kontaktoberfläche 41 (in
den Figuren nicht gezeigt) den linken Bereich beider, der ersten
und zweiten Kontaktoberflächen 40 und 40' auf. Ebenso
weist die gesamte rechte innere Seitenkontaktoberfläche 41 den
rechten Bereich der ersten und zweiten Seitenkontaktoberflächen 40 und 40' auf. In zusammengesetztem
Zustand befestigt das Rastelement 60 den rechten Bereich
der Clipanordnung 10, zusammen mit dem Eingreifen hinter
den zweiten Absatz 42' (in den
Figuren nicht gezeigt). Ebenso befestigt das Rastelement 60' den linken
Bereich der Clipanordnung 10 durch Eingriff mit dem zweiten
Absatz 42.
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Die
ersten Säulenelemente 48a und 48b sind vorzugsweise
versetzt angeordnet, so dass sie mit zweiten Säulenelementen 48a' und 48b' zusammenwirken,
um eine boxähnliche
Struktur zu bilden. Daher sind die ersten Säulenelemente 48a und 48b an gegenüberliegenden
Ecken der Säulen 18 angeordnet
und die zweiten Säulenelemente 48a' und 48b' sind gegenüber dem
Paar gegenüberliegender Ecken
angeordnet, welche zu denen der ersten Elemente 48a und 48b benachbart
sind. Daher sind die inneren Kontaktoberflächen 52 der ersten
Säulenelemente 48a und 48b' nahe den inneren
Kontaktoberflächen 52' (nicht in den
Figuren gezeigt) der zweiten Säulenelemente 48a' und 48b'. Die abgeschrägten Oberflächen 54 erleichtern
das Zusammenfügen
der Säulenelemente 48a, 48b, 48a' und 48b'.
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Bezugszeichen 57 bezieht
sich auf eine Kombination benachbart liegender Bereiche der ersten
Kontaktoberfläche 56 des
Säulenelements
und der zweiten Kontaktoberfläche 56'. Ein linker
Bereich der Kontaktoberfläche 57 wird
gebildet durch die Kontaktoberflächenbereiche
der Säulenelemente 48a' und 48b.
Ebenso ist der rechte Bereich der Kontaktoberflächen 57 gebildet durch
Kontaktoberflächenbereiche
der Säulenelemente 48a und 48b' (wobei die
letztere Säule
in der Figur nicht gezeigt ist).
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Die
in 1 gezeigte Cliprahmenanordnung 10 definiert
ein Paar Durchgangslöcher 22.
Das linke dieser Durchgangslöcher 22 wird
an seiner Oberseite und am Boden durch die linken Bereiche der ersten und
zweiten Kontaktoberflächen 32 und 32' der ersten
und zweiten Querrahmenelemente 14 und 14' eingegrenzt.
Ebenso wird das rechte der Löcher 22 begrenzt
an seiner Oberseite und seinem Boden durch die rechten Bereiche
der ersten und zweiten inneren Kontaktoberflächen 32 und 32' der ersten
und zweiten Querrahmenelemente 14 und 14'. Die linken und
rechten Bereiche der inneren Kontaktoberflächen 32 und 32' werden durch
die Säulenanordnung 18 voneinander
getrennt. Die Öffnungen 22 werden an
ihren Außenseiten
durch rechte und linke innere Kontaktflächen 41 begrenzt.
An ihren Innenseiten sind die Öffnungen 22 durch
linke und rechte Säulenkontaktoberflächen 57 begrenzt.
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Jede
der Öffnungen 22 definiert
eine Mittellinie, die parallel zur Steckerlängsmittelachse CA verläuft. Wie
am besten in 1 zu sehen, können die linke
und die rechte Öffnung
durch eine vorbestimmte Mitte-zu-Mitte-Distanz D voneinander entfernt
sein. Zum Beispiel kann für
konventionelle MPO- oder MPT-Verbinder ein Öffnungsabstand D von 20 mm Anwendung
finden. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf besondere Abmessungen
beschränkt,
welche hier nur zu illustrativen Zwecken angegeben werden.
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Um
die ersten und zweiten Rahmenelemten 12 und 12' mit einem Paar
Verbindern zusammenzufügen,
wie beispielsweise MT-Faseroptikverbindern 80,
kann das erste Rahmenelement 12 bezüglich des zweiten Rahmenelements 12' invers angeordnet werden,
so dass die ersten Säulenelemente 48a und 48b versetzt
sind und mit zweiten Säulenelementen 48a' und 48b' zusammenpassen,
derart, dass erste und zweite Rastelemente 60 und 60' mit entsprechenden
zweiten und ersten Absätzen 42' und 42 an entgegengesetzten
Enden der Clipanordnung 10 einer Verbringung der zweiten
Rahmenelemente 12 und 12' bzw. einer Verrastung in Endstellung
wird ein Verbinder 80 in jede der Öffnungen 22 eingeführt.
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Dazu
werden die Buchse 82 des ersten Verbinders 80 und
eine Buchse 82 eines anderen Verbinders 80 lose
in die linke und die rechte Öffnung 22 der
beiden Rahmenelemente 12 und 12' eingeführt. Die Rahmenelemente 12 und 12' können so
zusammengefügt
werden, dass die gebogenen Rastflächen für 64 und 64' die gebogenen
Unterseiten 44' und 44 jeweils
kontaktieren, um die Rastelemente 60 und 60' nach außen zu biegen,
bis die Lippen 62 und 62' hinter die Absätze 42' und 42 greifen können. Vorzugsweise
sind die Rastelemente 20 und 20' elastisch. Somit können die
Rahmenelemente 12 und 12' miteinander durch die Rasten 20 verbunden
und gesichert werden. 3 zeigt eine verrastete Stel lung
mit einem Verbinder 80, der auf der linken Seite von 3 mit
der Clipanordnung 10 gekoppelt ist. Komponenten des Körpers des
Verbinders 80 sind zur Vereinfachung in 3 weggelassen.
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In
einer solchen verrasteten Stellung berühren die inneren Kontaktoberflächen 32 des
Querrahmenelements 14 die Buchsenkontaktoberfläche 90 (und
die innere Kontaktoberfläche 32' berührt die Buchsenkontaktoberfläche 90 auf
der Unterseite der Buchse 82), um eine Bewegung des Verbinders 80 senkrecht
(das heißt,
in Z-Richtung) einzugrenzen und die inneren Kontaktflächen 41 der
Rahmenseitenbereiche 16 und/oder 16' berühren die Seitenkontaktbereiche 93 des
Verbinders 80, um eine Bewegung des Verbinders 80 quer
oder seitlich (das heißt, in
einer Richtung parallel zur X-Achse oder zur TA-Achse) zu begrenzen
und die unterschnittenen Kontaktbereiche 28 und 30 berühren die
hinteren und vorderen Lippen 86 und 88, um eine
Bewegung des Verbinders 80 entlang einer Längsachse
des Verbinders (das heißt,
parallel zur Y-Achse oder entlang der CA-Achse) zu begrenzen.
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Der
Verbinder 80 wird an einer Bewegung, relativ zu der Clipanordnung 10,
in jeder Richtung dreier Achsen gehindert. Eine solche Anordnung
ist zum Beispiel nützlich,
um ein Paar von Verbindern 80 mit einer vorbestimmten Entfernung
zu beabstanden. Die Querabmessungen (das heißt, entlang der X-Achse) der
Säule 18 kann
so gewählt
werden, dass sie einen vorbestimmten Mittellinienabstand zwischen
den Verbindern 80 herstellt, was nützlich sein kann, um gleich
beabstandete zusammengehörende Verbin der
(wie Buchsenverbinder) zum Verbinden oder für andere Beabstandungszwecke.
Ferner ist die Clipanordnung 10 vorzugsweise nicht Teil
eines befestigten Gehäuses
und ist daher in der Lage, sich relativ zu zugehörigen Ausrüstungskomponenten zu bewegen,
um die Handhabbarkeit des Verbinderpaares 80 zu erhöhen. Die
Clipanordnung 10 und die Buchsen 82 eines Paars
von Verbindern 80, welche in den Öffnungen 22 angeordnet
sind, können
zusammen, relativ zu den Verbinderkörpern 80, bewegt werden,
wodurch gleichzeitig die inneren Federkomponenten der beiden Verbinder 80 betätigt werden.
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Die
Buchsen 82 umfassen vorzugsweise die Kontaktoberflächen 86, 88 und 90 auf
beiden ihrer oberen und Bodenbereiche und können somit, relativ zur Clipanordnung 10,
invertiert werden. Die Verbinder können somit so angeordnet werden,
dass beide Einbuchtungen 84 nach oben zeigen, beide Einbuchtungen
nach unten zeigen, oder in einer Kombination, bei der eine Einbuchtung
(entweder die linke oder die rechte) nach oben zeigt und die andere
nach unten. Ferner umfasst die vorliegende Erfindung eine Anordnung,
in der ein Paar von Verbindern 80 aufeinander anstatt nebeneinander,
wie in den Figuren gezeigt, angeordnet ist. Für eine solche Konfiguration kann
eine Drehmanschette verwendet werden.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst ferner Varianten und ist nicht auf
die besonderen Ausführungsformen,
wie hier beschrieben, beschränkt.
Zum Beispiel umfasst die vorliegende Erfindung eine Clipanordnung,
die mehr als zwei Öffnungen 22 aufweist, so
dass mehr als zwei Verbinder 80 gesichert werden können. Dabei
können
mehr als eine Säulenanordnung
verwendet werden. Jede beliebige Anzahl von Öffnungen kann ausgebildet sein.
Die Ausdrücke "oben", "Boden", "links", "rechts" und dergleichen sind
zur Vereinfachung der Beschreibung verwendet und es ist klar, dass
solche Ausdrücke
nicht absolut begrenzt auf die Merkmale der besonderen hier beschriebenen
Ausführungsform
gewertet werden sollen.