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Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Kommunikationssysteme
und insbesondere auf Systeme und Techniken zur Erfassung eines geschalteten
(gated) Pilotsignals.
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Hintergrund
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Moderne
Kommunikationssysteme sind so gestaltet, dass sie es mehreren Anwendern
erlauben, ein gemeinsames Kommunikationsmedium zu nutzen. Ein solches
Kommunikationssystem ist ein Codespreizungs-Mehrfachzugriffssystem
(code division multiple access, CDMA). Das CDMA-Kommunikationssytem
ist ein Modulations- und Mehrfachzugriffsschema basierend auf Spreizspektrum-Kommunikation. In
einem CDMA-Kommunikationssystem teilt sich eine große Anzahl
von Signalen dasselbe Frequenzspektrum und liefert als Ergebnis
eine Erhöhung
der Anwenderkapazität.
Dies wird erreicht, indem jedes Signal mit eifern unterschiedlichen Pseudorauschen-Code
(Pseudo Noise, PN) übertragen
wird, das einen Träger
moduliert und dadurch das Spektrum der Signalwellenform spreizt.
Die übertragenen
Signale werden im Empfänger
durch einen Korrelator getrennt, der einen entsprechenden PN-Code
verwendet, um das Spektrum des gewünschten Signals zu entspreizen.
Die unerwünschten
Signale, deren PN-Codes nicht passen, werden in der Bandbreite nicht
entspreizt und tragen nur zum Rauschen bei. In einem CDMA-Kommunikationssystem
kann ein Teilnehmergerät
durch eine oder mehrere Basisstationen auf ein Netzwerk zugreifen
oder mit anderen Teilnehmergeräten
kommunizieren. Jede Basisstation ist so konfiguriert, um alle Teilnehmergeräte in einer
spezifischen geographischen Region zu bedienen, die im Allgemeinen
als eine Zelle bezeichnet wird. In einigen Anwendungen mit viel Verkehr
kann die Zelle in Sektoren geteilt werden, wobei eine Basisstation
einen Sektor bedient. Jede Basisstation überträgt ein kontinuierliches Pilotsignal,
das durch die Teilnehmergeräte
verwendet wird, um sich mit einer Basisstation zu synchronisieren und
um kohärente
Demodulation des übertragenen Signals
bereit zu stellen, sobald das Teilnehmergerät mit der Basisstation synchronisiert
ist. Das Teilnehmergerät
stellt im Aligemeinen einen Kommunikationskanal mit der Basisstation
her, die das stärkste
Pilotsignal aufweist. In einem Beispiel, das in der
EP 1009105A1 beschrieben
wird, umfasst ein drahtloses Kommunikationssystem, ein zusammengesetztes Synchronisationssignal
das als „SYNC" bezeichnet wird.
Das SYNC-Signal dient dazu, dass es dem Empfänger erlaubt, sich selbst mit
denn Sender zu synchronisieren. Die Aussendungsperiode des zusammengesetzten
Signals ist T. Das SYNC-Signal umfasst zwei überlagerte Codes mit einer
gemeinsamen Periode L und einer gemeinsamen Phase τ. Die Periode
T des SYNC-Signals
ist ein ganzzahliges Mehrfaches k der Länge L des zusammengesetzten Codes.
Die zwei überlagerten
Codes umfassen einen vorbestimmten Pilot-Code C
p und
ein Nutzsignal C
s. Der Empfänger erfasst
den Pilotcode C
p und erfasst die Phase τ. Während des
Rests der SYNC-Aussendungsperiode korreliert der Empfänger nacheinander die
empfangenen C
s des Nutzsignals mit Referenz-Codes
R. Auf diese Weise lehrt die Referenz D1 das Erfassen eines zusammengesetzten
SYNC-Signals einschließlich
eines Pilotcodes. Die R-Korrelationsberechnungen werden während der
k-1 verbleibenden Perioden L durchgeführt. Als Ergebnis wird während der
Periode T das empfangene Nutzsignal CS,t mit einem oder mehreren
Referenzcodes C1 korreliert. Diese Referenz lehrt ein Verfahren
zum Erfassen eines SYNC-Signals einschließlich eines Pilotcodes.
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In
einem weiteren Beispiel stellen Yi-Pin Wang et al., „Cell search
algorithms and optimization in W-CDMA" ein Verfahren zum Suchen nach einer Zelle
vor, wobei jede Zelle im Wesentlichen durch ihre Vorwärtsverbindung-(Downlink-)Verschlüsselungscodes
identifiziert wird. Das Verfahren umfasst drei Stufen zum Bestimmen
eines Verschlüsselungscodes.
Verschlüsselungscodes
werden in Inter wallen von einem Frame übertragen und deshalb, sobald
die Mobilstation die Grenze des Frames kennt, kennt die Mobilstation
die Phase des Verschlüsselungscodes. Um
Zellsuche zu unterstützen,
werden drei Kanäle verwendet,
nämlich
der primäre
Synchronisationskanal (P-SCH), der sekundäre Synchronisationskanal (5-SCH) und der gemeinsame
Pilotkanal (CPICH). Der P-SCH wird zusammen mit dem S-SCH auch als der
Synchronisationskanal (SCH) bezeichnet. Der CPICH trägt die gemeinsam
Pilotsignale der Vorwärtsverbindung
(Downlink) und wird durch den primären Verschlüsselungscode der Vorwärtsverbindung
der Zelle verschlüsselt.
Das in dieser Publikation vorgestellte Verfahren verwendet einen
dreistufigen, geleiteten Ansatz zur Zellsuche. In einer ersten Stufe
verwendet Schlitzsynchronisation einen P-SCH angepassten Filter
zum Erkennen einer Schlitzgrenze. In einer zweiten Stufe wird der
Frame durch Korrelation des empfangenen Signals mit allen S-SCH Sequenzen
synchronisiert, um die Frame-Grenze und die Codegruppe zu identifizieren.
Der primäre Verschlüsselungscode
der Vorwärtsverbindung
kann durch Korrelation des CPICH mit allen möglichen Verschlüsselungscodes
in der identifizierten Codegruppe identifiziert werden. Auf diese
Weise ist der Empfänger
in der Lage, sich mit einer Zelle zu synchronisieren.
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Weiterhin
stellt die
WO01/01596A1 ein
effizientes Verfahren zum Erlangen von Synchronisation in einem
W-CDMA Kommunikationssystem vor, unter Verwendung des P-SCH, S-SCH
und des CPICH zum Erlangen von Synchronisation mit einer Zelle unter
Verwendung von – Stichprobenansammlung
mit variabler Dauer, Validitätstesten
von Decoderschätzungen
und paralleles Dekodieren von mehrfachen Synchronisationssignalen
innerhalb eines Kanals. Der Empfänger
sammelt die Stichproben ein, die zum zuverlässigen Bestimmen der Zeit des
Schlitzes notwendig sind. Stichproben werden für Zeitschätzungen eines Frames angesammelt,
bis die Zeitschätzungen
des Schlitzes einen Validitätstest
bestehen. Die Stichproben werden analysiert, um den Versatz des
Piloten des Kanals zu bestimmen, bis die Zeitschätzungen des Frames einen Validitätstest bestehen.
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Weiterhin
offenbart die
WO01/17125 ein
Verfahren zum Erfassen von nichtgeschalteten (non-gated) Pilotsignalen
in einem System, in dem alle Basisstationen miteinander synchronisiert
sind, aufweisend suchen nach einem ersten Pilotsignal von einer
Basisstation und Ableiten einer Suchfenstergrößeninformation aus dieser Suche
und Suchen nach einen zweiten Pilotsignal von einer weiteren Basisstation
unter Verwendung der genannten Fenstergrößeninformation. Da ein kontinuierliches
Pilotsignal Bandbreite erfordert, die anderweitig zur Übertragung
von Informationen verwendet werden könnte, haben einige kürzlich entwickelte
CDMA-Kommunikationssysteme geschaltete (gated) Pilotsignale verwendet.
Durch Schalten des Pilotsignals kann zusätzliche Bandbreite gewonnen
werden, die die Kapazität
der Basisstation vergrößert. Allerdings
kann das Synchronisieren des Teilnehmergeräts mit dem geschalteten Pilotsignal
höchst
ineffizient sein, da das Teilnehmergerät beträchtliche Ressourcen zur Suche
nach dem Pilotsignal während
Perioden, in denen keins vorhanden ist, aufwenden kann.
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Zusammenfassung
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In
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren zum
Erfassen eines geschalteten Pilotsignals Suchen nach einem ersten
geschalteten Pilotsignal, Ableiten von Zeitinformationen aus der
Suche nach dem ersten geschalteten Pilotsignal und Suchen nach einem
zweiten geschalteten Pilotsignal unter Verwendung der Zeitinformationen.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Empfänger einen
Sucher, der zum Erzeugen einer Bitfolge konfiguriert ist, einen Korrelator,
der zum Korrelieren eines empfangenden Signals mit der Bitfolge
konfiguriert ist, und einen Prozessor, der konfiguriert ist zum
Erkennen eines ersten geschalteten Pilotsignals als eine Funktion
der Korrelation, zum Ableiten von Zeitinformationen aus dem ersten
geschalteten Pilotsignal und zum Erkennen eines zweiten ge schalteten
Pilotsignals, in dem die Zeitinformationen zum Steuern der Bitfolge,
die durch den Sucher erzeugt wird, verwendet werden.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung führt ein
Computer-Lesbares
Medium, dass ein Programm von Anweisungen verkörpert, das durch einen Computer
ausgeführt
werden kann, ein Verfahren zum Erfassen eines ausgebildeten Pilotsignals
aus, wobei das Verfahren Suchen nach einem ersten geschalteten Pilotsignal,
Ableiten von Zeitinformationen aus der Suche nach dem ersten geschalteten
Pilotsignal und Suchen nach einem zweiten geschalteten Pilotsignal
unter Verwendung der Zeitinformationen umfasst.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Empfänger erste
Erkennungsmittel zum Erkennen eines ersten geschalteten Pilotsignals,
Zeitsteuermittel zum Ableiten von Zeitinformationen aus dem ersten
geschalteten Pilotsignal und zweite Erkennungsmittel zum Erkennen
eines zweiten geschalteten Pilotsignals unter Verwendung der Zeitinformationen.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Verfahren zum Erfassen eines geschalteten Pilotsignals Suchen nach
einer Mehrzahl von ersten geschalteten Pilotsignalen, wobei jedes
Pilotsignal eine Bitfolge aus einer ersten Nebenklasse (coset) umfasst,
Ableiten von Zeitinformationen aus der Suche nach den ersten geschalteten
Pilotsignalen und Suchen nach einer Mehrzahl von zweiten geschalteten
Pilotsignalen unter Verwendung der Zeitinformationen, wobei jedes
der zweiten geschalteten Pilotsignale eine Bitfolge aus einer Mehrzahl
von Nebenklassen, die nicht gleich der ersten Nebenklasse ist, umfasst.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Empfänger
einen Sucher, der zum Erzeugen einer Bitfolge konfiguriert ist,
einen Korrelator, der zum Korrelieren eines empfangenden Signals
mit der Bitfolge konfiguriert ist, und einen Prozessor, der konfiguriert
ist zum Suchen nach einer Mehrzahl von ersten geschalteten Pilotsignalen,
in dem der Sucher durch eine Mehrzahl von ersten Bitfolgen aus einer
ersten Nebenklasse geführt
wird, zum Ableiten von Zeitinformationen als eine Funktion der Korrelation
des empfangenden Signals mit jeder Bitfolge aus der ersten Nebenklasse und
zum Suchen nach einer Mehrzahl von zweiten geschalteten Pilotsignalen,
indem der Sucher durch eine Folge einer Mehrzahl von Bitfolgen aus
jeden einer Mehrzahl von Nebenklassen, die nicht gleich der ersten
Nebenklasse ist, nacheinander prüft
und zum Steuern der Korrelation davon mit dem empfangenden Signal
als eine Funktion der Zeitinformationen.
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In
einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Verfahren zum Aufbau eines Kommunikationskanals Senden von jeder
einer Mehrzahl von ersten Basisstationen eines ersten geschalteten
Pilotsignals, wobei jedes Pilotsignal eine Bitfolge aus einer ersten
Nebenklasse umfasst, übertragen
von jeder einer Mehrzahl von zweiten Basisstationen eines zweiten
geschalteten Pilotsignals, wobei jedes Pilotsignal eine Bitfolge
aus einer Mehrzahl von Nebenklassen aufweist, die nicht gleich der ersten
Nebenklasse ist, Suchen von einen Teilnehmergerät nach den ersten geschalteten
Pilotsignalen und Ableiten von Zeitinformationen aus der Suche nach
den ersten geschalteten Pilotsignalen, Suchen von dem Teilnehmergerät nach den
zweiten geschalteten Pilotsignalen unter Verwendung der Zeitinformationen
und Aufbau eines Kommunikationskanals zwischen dem Teilnehmergerät und einer
der ersten und zweiten Basisstationen, basierend auf der Suche nach
den ersten und zweiten geschalteten Pilotsignalen.
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Es
ist selbstverständlich,
dass weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung Fachleuten unmittelbar aus der folgenden
detaillierten Beschreibung deutlich werden, wobei nur beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung im Wege der Veranschaulichung gezeigt und beschrieben
werden. Wie man verstehen wird, ist die Erfindung zu weiteren und
verschiedenen Ausführungsformen
in der Lage, und ihre verschiedenen Details sind zum Modifizieren
in verschiedenen weiterer Hinsicht in der Lage, ohne dabei von dem
Geist und dem Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Dementsprechend
sind die Zeichnungen und die de taillierte Beschreibung als veranschaulichend
und nicht als einschränkend
zu betrachten.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Aspekte
der vorliegenden Erfindung werden in den beigefügten Zeichnungen auf dem Wege
des Beispiels und nicht der Einschränkung veranschaulicht, wobei:
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1 ein
Systemdiagramm eines beispielhaften Kommunikationssystems ist;
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2 ein
Zeitdiagramm ist, das eine PN-Codefolge für mehrere beispielhafte Basisstationen
ist, die in einem CDMA Kommunikationssystem arbeiten;
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3 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften Empfängers in einem CDMA-Kommunikationssystem
ist;
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4 ein
Coderaumdiagramm der Ausgabe eines beispielhaften Demodulators ist,
der in einem CDMA-Empfänger
verwendet wird;
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5 ein
Coderaumdiagramm einer verarbeiteten Version der beispielhaften
Demodulatorausgabe von 4 ist; und
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6 ein
Flussdiagramm ist, das einen beispielhaften Algorithmus zeigt, der
durch einen Prozessor in einem CDMA-Empfänger ausgeführt wird.
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Detaillierte Beschreibung
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Die
detaillierte Beschreibung, die im folgenden im Zusammenhang mit
den beigefügten
Zeichnungen dargelegt ist, ist als eine Beschreibung von beispielhaften
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gedacht, und sie ist nicht dazu gedacht,
die einzigen Ausführungsformen
dazustellen, in denen die vorliegende Erfindung ausgeführt werden
kann. In einigen Beispielen umfasst die detaillierte Beschreibung
spezifische Details für
den Zweck, ein gründliches
Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu liefern. Allerdings ist es für Fachleute
deutlich, dass die vorliegende Erfindung ohne diese spezifischen
Details ausgeführt
werden kann. In weiteren Beispielen sind wohlbekannte Strukturen
und Geräte in
Form eines Blockdiagramms gezeigt, um ein verschleiern der Konzepte
der vorliegenden Erfindung zu vermeiden.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform
eines Kommuniaktionssystems kann Erfassen eines geschalteten Pilotsignals
erreicht werden, in dem ein Suchverfahren eingesetzt wird, das bestimmte
Charakteristiken eines geschalteten Pilotsignals ausnutzt. Als Beispiel
können
Zeitinformationen aus einem geschalteten Pilotsignal von einer oder
mehreren Basisstationen verwendet werden, um nach zusätzlichen
geschalteten Pilotsignalen von anderen Basisstationen in einen CDMA
Kommunikationssystem zu suchen. Sobald die Suche abgeschlossen ist, kann
ein Teilnehmergerät
dann direkt das stärkste geschaltete
Pilotsignal zur Erfassung identifizieren. Genauer gesagt können die
Zeitinformationen aus dem geschalteten Pilotsignal von einer oder
mehreren Basisstationen verwendet werden, um vorherzusagen, wann
die verbleibenden geschalteten Pilotsignale auftreten werden, um
die gesamte Suchzeit zu verringern. Die Zeitinformationen können aus
einem geschalteten Pilotsignal gewonnen werden, selbst wenn es zu
schwach zum Erfassen ist.
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Obwohl
die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Erfindung im Kontext
eines CDMA-Kommunikationssystems beschrieben werden, werden Fachleute
erken nen, dass die Techniken zum Erfassen eines geschalteten Pilotsignals,
die hierin beschrieben werden, genauso passend zum Gebrauch in verschiedenen
anderen Kommunikationsumgebungen sind. Dementsprechend ist jeder
Bezug auf ein CDMA-Kommunikationssystem nur zum Veranschaulichen
der erfinderischen Aspekte der vorliegenden Erfindungen gedacht,
wobei es sich versteht, dass solche erfinderischen Aspekte einen
weiten Bereich von Anwendungen haben.
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1 ist
ein Systemdiagramm eines beispielhaften Kommunikationssystems 100.
Das Kommunikationssystem stellt einen Mechanismus für ein Teilnehmergerät 102 zum
Zugreifen auf ein Netzwerk bereit oder zum Kommunizieren mit anderen
Teilnehmergeräten über eine
oder mehrere Basisstationen. Um die Beschreibung zu vereinfachen,
sind nur drei Basisstationen 104, 106 und 108 gezeigt,
allerdings werden aus praktischen Gründen zahllose Basisstationen
im Betrieb sein, wobei wenigstens eine Basisstation in jeder Zelle
angeordnet ist. Wenn die Zellen in Sektoren aufgeteilt sind, wäre eine
Basisstation in jeden Sektor angeordnet. In der beschriebenen beispielhaften
Ausführungsform überträgt jede
Basisstation 104, 106 und 108 jeweils
ein geschaltetes Pilotsignal 110, 112 bzw. 114.
Das geschaltete Pilotsignal wird von dem Teilnehmergerät 102 zur
anfänglichen
Synchronisation mit einer Basisstation verwendet, und es wird zum
Bereitstellen von kohärenter Demodulation
des übertragenden
Signals verwendet, sobald das Teilnehmergerät mit einer der Basisstationen
synchronisiert ist.
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Das
geschaltete Pilotsignal enthält
keine Daten und ist allgemein als ein unmoduliertes Spreizspektrumsignal
gekennzeichnet. Der PN-Code, der zum Spreizen von jedem geschalteten
Pilotsignal 110, 112 und 114 verwendet
wird, sollte deshalb verschieden sein, um es dem Teilnehmergerät 102 zu erlauben,
zwischen den drei Basisstationen 104, 106 und 108 zu
unterscheiden. Der PN-Code, der zum Spreizen eines jeden geschalteten
Pilotsignals verwendet wird, ist a priori dem Teilnehmergerät 102 bekannt
und deshalb kann jedes geschaltete Pilotsignal 110, 112 und 114 von
dem Teilnehmergerät
durch einen Korrelationsprozess mit einem lokal erzeugten PN-Code
entspreizt werden. Ein Kommunikationskanal kann dann mit der Basisstation
aufgebaut werden, die das stärkste
geschaltete Pilotsignal hat. Unter relativ konstanten Umweltbedingungen
wird das stärkste
geschaltete Pilotsignal im Allgemeinen von der Basisstation gesendet,
die dem empfangenden Teilnehmergerät 102 am nächsten ist,
in diesem Falle der Basisstation 106.
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Das
Erfassen des geschalteten Pilotsignals umfasst im Allgemeinen eine
Suche über
einen Bereich von Zeit und Frequenzunsicherheit, um das empfangene
geschaltete Pilotsignal mit dem lokal erzeugten PN-Code zu synchronisieren.
In der beschriebenen beispielhaften Ausführungsform führt das
Teilnehmergerät 102 diese
Suche dreimal aus, einmal für
jedes geschaltete Pilotsignal 110, 112 und 114.
Wenn allerdings alle Basisstationen so miteinander synchronisiert
sind, dass die geschalteten Pilotsignale von jeder Basisstation
zur selben Zeit auftreten, können
Zeitinformationen von einer ersten Suche verwendet werden, um den
Bereich von Unsicherheit in Zeit und Frequenz für zusätzliche Suchen wesentlich zu
verringern. Die Synchronisation der Basisstationen kann auf jede
im Stand der Technik bekannte Art durchgeführt werden. Als Beispiel könnten die
Basisstationen auf eine gemeinsame Zeitreferenz wie etwa das Navstar
Global Positioning Satellitennavigationssystem synchronisiert sein.
Mit einem synchronisierten Kommunikationssystem kann das Teilnehmergerät 102 eine
einzige Suche zum Erkennen, zum Beispiel, des geschalteten Pilotsignals 110 von
der Basisstation 104 ausführen. Das geschaltete Pilotsignal 110 kann
als eine Zeitreferenz zum lokalisieren der verbleibenden geschalteten
Pilotsignale 110 und 114 verwendet werden, auch
wenn das geschaltete Pilotsignal 110 von der Basisstation 104 zu schwach
zum Erfassen ist. Praktischerweise sollte die anfängliche
Suche zahlreiche geschaltete Pilotsignale umfassen, um die Wahrscheinlichkeit
zu verringern, dass die Zeitreferenz durch Rauschen beschädigt ist.
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Obwohl
in ihrer Anwendbarkeit nicht beschränkt, kann das oben beschriebene
Suchverfahren insbesondere auf CDMA-Kommunikationssysteme angepasst
werden. In CDMA Kommunikationssystemen hat das geschaltete Pilotsignal,
das von jeder Basisstation übertragen
wird, im Allgemeinen denselben PN-Code, allerdings mit einem unterschiedlichen
Phasenversatz. Der Gebrauch desselben PN-Codes ist vorteilhaft, da er einem Teilnehmergerät erlaubt,
auf eine Basisstation mit einer Suche durch eine einzige PN-Codesequenz
für alle Phasenversätze zuzugreifen.
Der Phasenversatz erlaubt es, das geschaltete Pilotsignal für jede Basisstation
voneinander zu unterscheiden.
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Das
geschaltete Pilotsignal, das von jeder Basisstation übertragen
wird, ist in einem Pilotkanal einer Vorwärtsverbindungs-Wellenform enthalten. Die
Vorwärtsverbindung
bezieht sich auf Übertragungen
von einer Basisstation an ein Teilnehmergerät. Die Vorwärtsverbindungs-Wellenform kann
verschiedene Formen annehmen, ohne von den beschriebenen erfinderischen
Konzepten abzuweichen. Zum Beispiel impliziert die eigentliche Natur
eines „geschalteten" Pilotsignals, dass
die Kanalstruktur der Vorwärtsverbindung
in ihrer einfachsten Form wenigstens einen Kanal umfasst, der mit
dem Pilotkanal zeitlich verschachtelt ist. In der beschriebenen
beispielhaften Ausführungsform
ist der Pilotkanal mit einem Verkehrskanal zeitlich verschachtelt.
Die resultierende Vorwärtsverbindungs-Wellenform wird durch
eine Basisstation mit einem PN-Code gespreizt, auf eine Trägerwellenform
moduliert, verstärkt
und in ihrer jeweiligen Welle oder ihren Sektor übertragen.
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Komplexere
Vorwärtsverbindungs-Kanalstrukturen
werden auch in Betracht gezogen. Zum Beispiel kann der Verkehrskanal
in mehrere Codekanäle
zerlegt (geparst) werden, in dem jeder Verkehrskanal mit einem inneren
orthogonalen Code gespreizt wird, der unter Verwendung von Walsh-Funktionen
erzeugt wird. Alternativ kann der Pilotkanal mit einer Walsh-Überdeckung
(Walsh Cover) gespreizt werden, und zusätzliche Code- und Zeitkanäle können hinzugefügt werden,
um einen Synchronisationskanal, Pagingkanäle und Verkehrskanäle zu umfassen.
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In
CDMA-Kommunikationssystemen ist der PN-Code periodisch und wird
typischerweise als 32.768 Chips/pro Periode mit 512 Phasenversetzen gewählt, die einen
Abstand von 64 Chips haben. Das Pilotsignal wird durch den PN-Code
gespreizt und wird in 32 Aussendungen (Chips) von Pilotsignalen pro
Periode übertragen.
Ein beispielhaftes CDMA-Kommunikationssystem, das dieses Verfahren verwendet,
ist ein High-Data-Rate (HDR) Kommunikationssystem. Das HDR-Kommunikationssystem
ist typischerweise so gestaltet ist, um einem oder mehreren Standards
zu entsprechen, wie etwa dem „cdma2000
High Rate Packet Data Air Interface Specification", 3GP2C.S0024, Version
2, 27. Oktober 2000, veröffentlicht
durch ein Konsortium, das „Third Generation
Partnership Project" genannt
wird. In Kommunikationssystemen außer HDR kann die Länge des
PN-Codes zum Spreizen
des Pilotsignals in Abhängigkeit
von mehreren Faktoren variieren. Ein kurzer PN-Code unterstützt eine
schnellere Erfassungszeit, während
ein langer PN-Code die Verarbeitungsverstärkung erhöht. Fachleute sind ohne weiteres
zum Bewerten des Trade offs in der Lage sein, um die optimale Länge für den PN-Code
zu bestimmen. Zusätzlich
können
die Anzahl der Phasenversätze,
Abstände
und Pilotaussendungen pro Periode variiert werden, um Systemparameter
zu optimieren.
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2 ist
ein Zeitdiagramm für
ein beispielhaftes Kommunikationssystem, das 16-PN-Codes 200 zeigt, wobei jeder
eine Länge
von 32768 Chips hat. Der Einfachheit halber wird der Ausdruck „Symbol" als eine Abkürzung zum
Identifizieren einer PN-Codefolge von 64 Chips verwendet, wobei
angenommen wird, dass das geschaltete Pilotsignal keine Daten enthalten.
Mit dieser Konvention kann der PN-Code von 32.768 Chips durch eine
512-Symbolfolge dargestellt werden. Jeder PN-Code umfasst dieselbe
Symbolfolge, ist aber in der Phase durch ein Symbol verschoben.
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Jeder
PN-Code wird zum Spreizen eines Pilotsignals verwendet. Eine Schaltfunktion 204 wird dann
auf jedes Spreizspektrum-Pilotsignal 202 angewandt. Für Zwecke
der Darstellung wird die Schaltfunktion definiert als ein „Tor", das eine Breite
von einem Symbol und eine Periode von 16 Symbolen aufweist. Als
ein Ergebnis dieser Schaltfunktion 204 können 16
verschiedene Symbolfolgen 206 erzeugt werden. Dieselbe
Symbolfolge wird bei jeder 16 PN-Codephasenverschiebung
erzeugt, wie durch PN0 und PN16 gezeigt.
Alle geschalteten Pilotsignale, die dieselbe Symbolfolge unabhängig von
der Phasenverschiebung aufweisen, können in eine Nebenklasse wie
im Folgenden gruppiert werden.
Nebenklasse0:
PN0, PN16, PN32, ... PN496
Nebenklasse1: PN1, PN17, PN33, ... PN497
Nebenklasse2:
PN2, PN18, PN34, ... PN498
Nebenklasse15: PN15, PN31, PN47, ... PN511,
wobei die Anzahl der Nebenklassen
als die Anzahl der PN-Codephasenversätze geteilt durch die Anzahl der
Pilotsignalaussendungen und pro Periode definiert werden kann. Wenn
nach den Pilotsignalaussendungen von einer Nebenklasse gesucht wird, werden
die Pilotsignalaussendungen von den anderen Nebenklassen nicht gesehen.
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3 ist
ein Blockdiagramm eines beispielhaften Empfängers in einem Teilnehmergerät, das in einem
CDMA-Kommunikationssystem arbeitet. In der beschriebenen beispielhaften
Ausführungsform werden
die Signalaussendungen von allen Basisstationen über eine oder mehrere Antennen 302 empfangen.
Das resultierende überlagerte
Signal, das von der Antenne 302 empfangen wird, wird an
einen RF-Abschnitt 304 bereitgestellt. Der RF-Bereich 304 filtert
und verstärkt
das Signal, wandelt das Signal auf ein Basisbandsignal herunter
und digitalisiert das Basisbandsignal. Die digitalen Abtastwerte
werden dem Speicher 306 für Zwecke der Erfassung bereitgestellt.
Der Speicher 306 speichert die Anzahl von Chips, die gleich
oder größer als
die Periode der Pilotsignalaussendungen sind. Dieses Vorgehen sollte in
wenigstens einer geschalteten Pilotaussendung von jeder Basisstation
resultieren, die im Speicher 306 erfasst ist. Ein HDR-Kommunikationssystem
mit 32 Pilotsignalaussendungen über
einer PN-Codefolge von 32.768 Chips hat eine Pilotsignal-Aussendungsperiode
gleich 1024 Chips.
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Der
Erfassungsprozess umfasst Durchsuchen der digitalen Abtastwerte,
die in dem Speicher gespeichert sind, um alle die Pilotsignalaussendungen
für eine
Nebenklasse zu finden. Dies kann erreicht werden, in dem die digitalen
Abtastwerte, die in dem Speicher gespeichert sind, mit einer lokal
erzeugten PN-Codefolge korreliert werden. Zum Beispiel erzeugt ein
Sucher 308 ein Symbol, d. h. eine PN-Codefolge von 64 Chips, die den geschalteten
Pilotsignalen von jeder Basisstation in derselben Nebenklasse gemeinsam
ist. Das Symbol aus dem Sucher 308 wird an einen Demodulator 310 weitergeleitet,
wo es mit den digitalen Abtastwerten, die in dem Speicher 306 gespeichert
sind, korreliert wird. Der Sucher 308 verschiebt nacheinander
das Symbol in seiner Phase als Teil eines systematischen Durchsuchens
der digitalen Abtastwerte, um ein korrespondierendes Symbol in dem
Speicher 306 zu finden. In der beschriebenen beispielhaften
Ausführungsform steht
der lokal erzeugte geschaltete PN-Code mit Verzögerungen zur Verfügung, die
einen Abstand von einem halben Chip haben. Andere Verzögerungen
können
in Abhängigkeit
einer Vielzahl von Faktoren verwendet werden. Fachleute können unmittelbar
die Trade-Offs in der Leistung einschätzen, um die optimale inkrementelle
Verzögerung
für den
lokal erzeugten PN-Code zu bestimmen. Sobald der lokal erzeugte
PN-Code nacheinander mit seiner Phase über die digitalen Abtastwerte,
die in dem Speicher 306 gespeichert sind, verschoben wurde,
erzeugt der Sucher 308 das nächste nachfolgende Symbol,
das den geschalteten Pilotsignalen von jeder Basisstation in der
durchsuchten Nebenklasse gemeinsam ist. Das nächste Symbol wird ähnlich mit
den digitalen Abtastwerten, die in dem Speicher 306 gespeichert sind,
korreliert, indem nacheinander das Symbol in seiner Phase in Schritten
von einem halben Chip verschoben wird. Dieses Verfahren schreitet
fort, bis alle 32 Symbole mit den digitalen Abtastwerten, die in dem
Speicher 306 gespeichert sind, korreliert wurden.
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Der
Demodulator 310 kann auf mehrere Weisen implementiert werden.
Zum Beispiel kann in einem CDMA-Kommunikationssystem oder jedem
anderen Typ von Kommunikationssystemen, das Diversitätstechniken
zum Bekämpfen
von Signal schwund (Fading) verwendet, ein RAKE-Empfänger verwendet
werden. Der RAKE-Empfänger
in einem CDMA-Kommunikationssystem verwendet typischerweise unabhängigen Signalschwund
von auflösbaren Mehrfachpfaden,
um Diversitätsverstärkung zu
erreichen. Genauer gesagt kann der RAKE-Empfänger konfiguriert werden, um
einen oder mehrere Mehrfachpfade des geschalteten Pilotsignals zu
verarbeiten. Jedes Mehrfachpfadsignal wird in einen separaten Fingerprozessor
eingespeist, um Entspreizen des PN-Codes mit dem lokal erzeugten
PN-Code von dem Sucher 308 auszuführen. Walsh-Codeentschlüsselung
kann durch den RAKE-Empfänger ebenfalls
bereitgestellt werden, falls notwendig. Der RAKE-Empfänger kombiniert
dann die Ausgabe von jedem Fingerprozessor, um das geschaltete Pilotsignal
wiederherzustellen.
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Die
Ausgabe des Demodulators ist in 4 für alle 32
korrelierten Symbole als eine Funktion des Coderaums gezeigt. Wie
in 4 dargestellt, zeigt die Ausgabe des Demodulators
mehrere Energiespitzen. Die meisten der Energiespitzen sind Rauschen, allerdings
sollten Pilotsignalaussendungen von nahen Basisstationen, die zu
der durchsuchten Nebenklasse gehören,
ebenfalls als Energiespitzen in der Ausgabe des Demodulators erscheinen.
Die geschalteten Pilotsignalaussendungen von den nicht durchsuchten
Nebenklassen werden durch den Demodulator nicht erkannt.
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Die
Ausgabe von dem Demodulator 310 wird an einen Prozessor 312 (siehe 3)
bereitgestellt. Der Prozessor implementiert einen Algorithmus zum Auswählen der
Basisstation, die das stärkste
Pilotsignal basierend auf der demodulierten Ausgabe aufweist. Ein
Verfahren umfasst Durchsuchen von jeder Nebenklasse nach Pilotsignalaussendungen
von jeder Basisstation, Speichern der erkannten Pilotsignalaussendungen
im Speicher und Auswählen
der Basisstation, die die stärksten
Pilotsignalaussendungen aufweist. In dem beispielhaften HDR-Kommunikationssystem
gibt es 16 Nebenklassen.
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Alternativ
könnte
der Prozessor einen Algorithmus implementieren, der die Zeitinformationen aus
dem Durchsuchen von einer Nebenklasse verwendet, um die Suchzeit
der verbleibenden Nebenklassen zu verringern. Zum Beispiel kann
nachdem anfänglichen
Durchsuchen der Nebenklasse ein Algorithmus verwendet werden, um
die Ausgabe des Demodulators in 32 Segmente zu verringern, wobei jedes
Segment in der Zeit die Korrelation der digitalen Abtastwerte, die
im Speicher gespeichert sind, mit einem Symbol des lokal erzeugten
PN-Codes darstellt. Die 32 Segmente können dann einander überlagert
werden, wie in 5 gezeigt. Da die geschalteten
Pilotaussendungen mit einer gemeinsamen Zeitreferenz synchronisiert
sind, häufen
sich die Energiespitzen, die die Pilotsignalaussendungen darstellen,
innerhalb eines schmalen Bereichs.
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Um
die Rauschspitzen von den Pilotsignalaussendungen zu trennen, kann
der Prozessor jede Technik verwenden. Eine Schwellenwerttechnik
kann eingesetzt werden, die alle Energiespitzen identifiziert, die
unter 2 der stärksten
Energiespitzen fallen und die diese identifizierten Energiespitzen
mittelt, um einen Rauschbasiswert 502 zu berechnen. Sobald
der Rauschbasiswert 502 berechnet wurde, kann ein Schwellenwert-Energienniveau 504 berechnet
werden, in dem alle Energiespitzen über dem Schwellenwert als Pilotsignalaussendungen
betrachten werden, und wobei die Darunterliegenden als Rauschen
betrachtet werden. Zum Beispiel könnte ein Schwellenwert als
ein festes Energienniveau oberhalb des berechneten Rauschbasiswerts
festgelegt werden. Alternativ könnte
ein Schwellenwert auf einem bestimmten Energieniveau unterhalb der stärksten Energiespitze
ermittelt werden. In wenigstens einer Ausführungsform wird ein Schwellenwert von
3 dB über
dem berechneten Rauschbasiswert verwendet. Mit diesem Vorgehen werden
Energiespitzen mit einem Signal-zu-Rauschverhältnis von wenigstens 3 dB durch
den Prozessor als Pilotsignalaussendungen erkannt.
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Da
die Ausgabe des Demodulators in 32 Segmente verringert und in der
Zeit gefaltet wurde, so dass Pilotsignalaussendungen von den PN-Code Phasenverschiebungen
aufeinander fallen, sollten dann alle Energiespitzen, die eine Pilotsignal aussendung
darstellen, innerhalb eines schmalen Pilotfensters 506 um
die maximale Energiespitze liegen. Das Pilotfenster 506 sollte
so dimensioniert sein, um mehrfach Pfadverzögerungen wie auch Fehler zu
erlauben, die auf der mangelnden Frequenzfixierung beruhen. In wenigstens
einer Ausführungsform
weist das Pilotfenster 64 Chips auf und ist bei der maximalen Energiespitze
zentriert.
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Wenn
die Schwellenwert-Operation keine Energiespitzen über dem
berechneten Schwellenwert erkannt hat oder wenn die Energiespitzen,
die das berechnete Schwellenwert-Energieniveau 504 überschreiten,
außerhalb
des erlaubten Pilotfensters 506 fallen, wird die Suche
nach einer Pilotsignalaussendung innerhalb dieser Nebenklasse als
erfolglos betrachtet. In diesem Fall würden die digitalen Abtastwerte,
die im Speicher gespeichert sind, aktualisiert und mit dem PN-Code
für die
nächste
Nebenklasse korreliert.
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Der
von dem Prozessor implementierte Algorithmus zum Bestimmen, ob die
Schwellenwert-Operation gescheitert ist, kann in Abhängigkeit
von der Kommunikationsumgebung, der besonderen Anwendung, den übergeordneten
Entwurfseinschränkungen
und anderen wichtigen Faktoren variieren. Zum Beispiel könnte der
Algorithmus erfordern, dass eine minimale Anzahl von Energiespitzen
das berechnete Schwellenwert-Energieniveau 504 überschreitet,
um eine Pilotsignalaussendung zu erkennen. Die minimale Anzahl könnte konstant
sein oder variieren. Die Varianten könnten eine Funktion der Stärke der
erkannten Energiespitzen sein. Zusätzlich könnte der Algorithmus erfordern,
dass alle Energiespitzen, die das berechnete Schwellenwert-Energieniveau 504 überschreiten,
innerhalb des Pilotfensters 506 liegen oder alternativ
nur ein bestimmter Prozentsatz. Der Prozentsatz von Energiespitzen,
die über
dem berechneten Schwellenwert liegen und die innerhalb des Pilotfensters
liegen, karre konstant oder variable sein. Die Varianz könnte eine
Funktion der Stärke
der Energiespitzen, die das berechnete Schwellenwert-Energieniveau 504 überschreiten
oder der Anzahl von Energiespitzen, die das berechnete Schwellenwert-Energieniveau 504 überschreiten,
sein.
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Sobald
eine Pilotsignalaussendung innerhalb einer Nebenklasse durch den
Prozessor erkannt wurde, verfügt
der Prozessor über
ein Wissen über die
Zeitsteuerung der Pilotsignalaussendung. Mit dieser Information
ist es nicht mehr nötig,
dass der lokal erzeugte PN-Code nacheinander mit seiner Phase über alle
digitalen Abtastwerte, die im Speicher gespeichert sind, verschoben
wird. Stattdessen kann der Prozessor die Phasenverschiebung des
lokal erzeugten PN-Codes abschätzen,
um sie mit dem korrespondierenden PN-Code, der im Speicher gespeichert
ist, auszurichten. Die geschätzte
Phasenverschiebung kann verwendet werden, um den Korrelationsprozess
auf eine spezifische Anzahl von Chips einzuschränken. In wenigstens einer Ausführungsform
wird der lokal erzeugte PN-Code nacheinander in seiner Phase über einen
Abschnitt von 64 Chips der im Speicher gespeicherten digitalen Abtastwerte in
Schritten von einem halben Chip verschoben.
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Ein
beispielhafter Algorithmus, der durch den Prozessor implementiert
wird, wird durch das Ablaufdiagramm von 6 veranschaulicht.
Bei Schritt 602 speichert der Prozessor digitale Abtastwerte
von Signalaussendungen der Basisstation im Speicher. In dem beschriebenen
beispielhaften HDR-Kommunikationssystem überträgt jede Basisstation 32 Pilotsignalaussendungen über eine
Periode von 32768 Chips. Daher sollten die digitalen Abtastwerte,
die im Speicher gespeichert sind, wenigstens 1024 Chips aufweisen,
um sicherzustellen, dass wenigstens eine Pilotaussendung erfasst
wird. In wenigstens einer Ausführungsform
werden 2048 Chips im Speicher gespeichert, um die Rauschimmunität während des Korrelationsprozesses
zu erhöhen.
Die gespeicherten digitalen Abtastwerte werden dann mit einem lokal
erzeugten PN-Code unter Kontrolle des Prozessors korreliert. Die
korrelierten Ergebnisse werden in 32 Segmente verringert und einander überlagert,
wie in 5 gezeigt.
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Die überlagerten
Segmente der korrelierten Ergebnisse werden zum Berechnen einer
Anzahl von Parameter verwendet. Bei Schritt 604 wird ein Rauschgrundwert
berechnet. Basierend auf dem berechneten Rauschgrundwert wird bei
Schritt 606 ein Schwellenwert-Energieniveau berechnet.
Der Rauschgrundwert und das Schwellenwert-Energieniveau können in
der oben im Zusammenhang mit 5 beschriebenen
Weise oder auf jeder andere Weise, die im Stand der Technik bekannt
ist, berechnet werden. Die überlagerten
Segmente der korrelierten Ergebnisse werden dann mit dem Schwellenwert-Energieniveau
bei Schritt 608 verglichen. Wenn alle Energiespitzen, die
das berechnete Schwellenwert-Energieniveau überschreiten, nicht innerhalb +/– 32 Chips
von der stärksten
Energiespitze, d. h. dem Pilotfenster, liegen oder wenn es keine
Energiespitzen gibt, die den berechneten Energie-Schwellenwert überschreiten,
dann ist die Suche nach einer Pilotsignalaussendung gescheitert.
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Wenn
die Suche nach dem die Pilotaussendung gescheitert ist, bestimmt
der Prozessor bei Schritt 610, ob alle 16 Nebenklassen
durchsucht wurden. Falls eine oder mehrere Nebenklassen nicht durchsucht
wurden, wählt
der Prozessor eine der nicht durchsuchten Nebenklassen bei Schritt 612 aus und
kehrt zu Schritt 602 zurück, um den Suchprozess zu wiederholen.
Umgekehrt, falls alle 16 Nebenklassen durchsucht wurden, passt der
Prozessor einen oder mehrere Korrelationsparameter bei Schritt 614 an,
bevor er zu Schritt 602 zurückkehrt.
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Die
spezifischen Anpassungen an die Korrelationsparameter sind anwendungsabhängig und können in
Abhängigkeit
von der Kommunikationsumgebung und den übergeordneten Entwurfseinschränkungen
variieren. Zum Beispiel kann die Chiplänge des lokal erzeugten PN-Codes
angepasst werden. Wenn der Korrelationsprozess keine Pilotsignalaussendung
während
eines Durchsuchens von 16 Nebenklassen unter Verwendung eines lokal
erzeugten PN-Codes von 64 Chips erkennt, kann der Korrelationsprozess
mit einem lokal erzeugten PN-Code von 96 Chips wiederholt werden,
um die Rauschleistung zu verbessern. Ein längerer, lokal erzeugter PN-Code
bietet erhöhte
Rauschimmunität,
ist aber empfindlicher gegenüber
Frequenzversatz und Wanderung. In Kommunikationsumgebungen mit höchstgenauen und
stabilen Oszillatoren kann das anfängliche Durchsuchen von 16
Nebenklassen unter Verwendung eines lokal erzeugten PN-Codes von
96 Chips durchgeführt
werden.
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Ein
weiterer Korrelationsparameter umfasst die inkrementelle Phasenverzögerung des
lokal erzeugten PN-Codes. Wenn der Korrelationsprozess keine Pilotsignalaussendungen
während
eines Durchsuchens von 16 Nebenklassen durch aufeinanderfolgendes
Erhöhen
der Phase des lokal erzeugten PN-Codes durch Schritte von einem
halben Chip erkennt, könnte
ein nachfolgender Korrelationsprozess mit Erhöhungen der Phase von einem
Viertelchip des lokal erzeugten PN-Codes ausgeführt werden. Kürzere Verzögerungen
resultieren in höherer
Korrelationsverstärkung,
erhöhen
allerdings die erforderliche Zeit zum Durchsuchen einer Nebenklasse.
Andere Korrelationsparameter umfassen die Algorithmen zum Berechnen
des Rauschgrundwertes, des Energieniveau-Schwellenwerts und der
Breite des Pilotfensters.
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Wenn
alle die Energiespitzen, die den Schwellenwert überschreiten, innerhalb +/– 32 Chips von
der stärksten
Energiespitze liegen, dann wird bei Schritt 616 eine Zeitreferenz
basierend auf der Position der stärksten Energiespitze ermittelt.
Bei Schritt 618 wird die Zeitreferenz zum Durchsuchen aller
verbleibenden Pilotsignalaussendungen verwendet, d. h. 512 Pilotsignalaussendungen,
innerhalb eines Suchfensters von 64 Chips. Die Breite des Suchfensters
sollte so dimensioniert sein, um mehrfach Pfadverzögerungen
sowie Fehler aufgrund der mangelnden Frequenzfixierung zu erlauben.
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Sobald
alle 16 Nebenklassen durchsucht wurden, werden die stärksten Energiespitzen
ausgewählt
und die entsprechenden geschalteten Pilotsignale werden ein zweites
Mal bei Schritt 620 korreliert. In der beispielhaften beschriebenen
Ausführungsform
werden die 16 stärksten
Pilotsignalaussendungen ausgewählt,
allerdings werden Fachleute erkennen, dass jede Anzahl von Pilotsignalaussendungen ausgewählt werden
könnte.
Alternativ könnte
an diesem Punkt einfach die stärkste
Pilotsignalaussendung zur Erfassung ausgewählt werden. Der zweite Korrelationsprozess
umfasst Aktualisieren der digitalen Abtastwerte im Speicher und
Korrelieren der aktualisierten digitalen Abtastwerte mit dem lokal
erzeugten PN-Code für
jede Nebenklasse, die ein oder mehrere der ausgewählten Pilotsignalaussendungen enthält. Die
Zeitinformationen von den ausgewählten Pilotsignalaussendungen
können
verwendet werden, um die geschätzte
Phasenverschiebung zu aktualisieren zum Einschränken des Korrelationsprozesses auf
eine geringere Anzahl von Chips, als sie zum Durchsuchen der Nebenklassen
bei Schritt 618 verwendet wird. In der beschriebenen beispielhaften Ausführungsform
wird der lokal erzeugte PN-Code nacheinander in seiner Phase über einen
Bereich von 8 Chips der im Speicher gespeicherten digitalen Abtastwerte
in Schritten von einem halben Chip verschoben.
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Bei
Schritt 622 wird der stärkste
der 16 Pilotsignalaussendungen, die durch den zweiten Korrelationsprozess
bestimmt wurde, identifiziert. Die stärkste Pilotsignalaussendung
wird dann mit einem zweiten Energie-Schwellenwert verglichen. Der
zweite Energie-Schwellenwert wird im Allgemeinen auf das minimale
Energieniveau festgelegt, das zum Erreichen einer Frequenzfixierung
(frequency log) erforderlich ist. Wenn die stärkste Pilotsignalaussendung
unterhalb des zweiten Energie-Schwellenwerts liegt, dann ist die
Suche nach einer geschalteten Pilotsignalaussendung gescheitert.
Als Ergebnis kehrt der Prozessor zu Schritt 610 zurück, um festzustellen,
ob alle 16 Nebenklassen durchsucht wurden. Falls eine oder mehrere
Nebenklassen nicht durchsucht wurden, dann wählt der Prozessor eine der nicht
durchsuchten Nebenklassen bei Schritt 612 aus und kehrt
zu Schritt 602 zum Wiederholen des Suchprozesses zurück. Umgekehrt,
falls alle 16 Nebenklassen durchsucht wurden, passt der Prozessor
einen oder mehrere Korrelationsparameter bei Schritt 614 an,
bevor er zu Schritt 602 zurückkehrt.
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Wenn
die stärkste
Pilotsignalaussendung den zweiten Energie-Schwellenwert überschreitet, dann
versucht der Demodulator bei Schritt 624, sich auf die
Trägerfrequenz
einzurasten. Wenn der Demodulator sich erfolgreich auf die Trägerfrequenz einrastet,
dann ist der Erfassungsprozess abgeschlossen, und es kann jetzt
ein Kommunikationssignal mit der Basisstation aufgebaut werden.
Wenn der De modulator nicht in der Lage ist, sich auf die Trägerfrequenz
einzurasten, dann ist die Suche nach einem geschalteten Pilotsignal
gescheitert. Als Ergebnis wird der Prozessor zu Schritt 610 zurückkehren,
um den Suchprozess mit denselben oder anderen Korrelationsparametern
durchzuführen.
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Obwohl
der beispielhafte Prozessoralgorithmus, der in Zusammenhang mit 6 beschrieben wurde,
verschiedene aufeinanderfolgende Schritte umfasst, können Fachleute
erkennen, dass die Reihenfolge der Schritte verändert werden kann, um Prozessorressourcen
zu optimieren, oder dass alternativ ein oder mehrere Schritte parallel
verarbeitet werden können.
Darüber
hinaus könnten
ein oder mehrere Schritte weggelassen werden oder zusätzliche
Schritte, die im Stand der Technik bekannt sind, könnten verwendet
werden, entweder alleine oder in Kombination mit einem oder mehreren
der beschriebenen algorithmischen Schritte, die in 6 dargelegt
sind.
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Fachleute
werden erkennen, dass die verschiedenen veranschaulichenden logischen
Blöcke, Module,
Schaltkreise und Algorithmen, die in Zusammenhang mit den hierin
offenbarten Ausführungsformen
beschrieben wurden, als elektronische Hardware, Computer, Software
oder Kombination von beiden implementiert werden können. Um
diese Austauschbarkeit von Hardware und Software klar zu veranschaulichen,
wurden verschiedene veranschaulichende Komponenten, Blöcke, Module, Schaltkreise
und Algorithmen oben allgemein inbegriffen ihrer Funktionalität beschrieben.
Ob solche Funktionalität
als Hardware oder als Software implementiert wird, hängt von
der speziellen Anwendung und Entwurfseinschränkungen, die dem Gesamtsystem
auferlegt werden, ab.
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Die
verschiedenen veranschaulichenden logischen Blöcke, Module und Schaltkreise,
die in Zusammenhang mit den hierin offenbarten Ausführungsformen
beschrieben wurden, können
implementiert oder ausgeführt
werden mit einem Pro zessor für
allgemeine Zwecke, einem digitalen Signalprozessor (DSP), einem
anwendungsspezifischen integriertem Schaltkreis (ASIC), einer feldprogrammierbaren
Gatteranordnung (FPGA), oder anderen programmierbaren logischen
Geräten,
diskreten Gattern oder Transistorlogik, diskreten Hardwarekomponenten
oder jeder Kombination davon, die entworfen wurde, um die hier beschriebenen
Funktionen auszuführen.
Ein Prozessor für
allgemeine Zwecke kann ein Mikroprozessor sein, aber alternativ
kann der Prozessor jeder konventionelle Prozessor, Controller, Micro
Controller oder eine Zustandsmaschine sein. Ein Prozessor kann auch
als eine Kombination von Computergeräten, z. B. eine Kombination
von einem DSP und einem Mikroprozessor, einer Mehrzahl von Mikroprozessoren,
einem oder mehreren Mikroprozessoren in Verbindung mit einem DSP-Kern
oder jeder anderen solchen Konfiguration sein.
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Die
in Verbindung mit den hierin offenbarten Ausführungsformen beschriebenen
Verfahren oder Algorithmen können
direkt in Hardware, in einem Softwaremodul, das durch einen Prozessor
ausgeführt
wird, oder mit einer Kombination der beiden verkörpert werden. Ein Softwaremodul
kann in RAM-Speicher, Flash-Speicher,
ROM-Speicher, EPROM-Speicher, EEPROM-Speicher, Registern einer Festplatte,
einer entfernbaren Festplatte, einer CD-ROM oder jeder anderen Form
von Speichermedium, die im Stand der Technik bekannt ist, angeordnet
sein. Ein beispielhaftes Speichermedium wird so mit dem Prozessor
verbunden, so dass der Prozessor Informationen von dem Speichermedium
lesen und darauf schreiben kann. Alternativ kann das Speichermedium
integral mit dem Prozessor sein. Der Prozessor und das Speichermedium
können
in einem ASIC angeordnet sein. Der ASIC kann in einem Anwenderterminal
angeordnet sein. Alternativ können
der Prozessor und das Speichermedium als diskrete Komponenten in
einem Anwendergerät
angeordnet sein.
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Die
vorausgegangene Beschreibung der offenbarten Ausführungsformen
wird bereitgestellt, um jeden Fachmann in den Stand zu setzen, die
vorliegende Erfin dung herzustellen oder zu verwenden. Verschiedene
Modifikationen an diesen Ausführungsformen
sind Fachleuten unmittelbar einleuchtend, und die allgemeinen hier
definierten Prinzipien können
auf andere Ausführungsformen
angewandt werden.