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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren
und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
und insbesondere auf ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
bei dem Impuls-Ansteuerspannungen
durch eine Mehrzahl von Abtastelektroden und eine Mehrzahl von Signalelektroden,
die einander gegenüberliegen
und kreuzen, an einen Flüssigkristall
angelegt werden, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
die durch dieses Verfahren angesteuert wird.
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Hintergrundtechnik
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In
den letzten Jahren sind Flüssigkristallanzeigen
eines reflektierenden Typs, die einen Flüssigkristall verwenden, der
bei Raumtemperatur eine cholesterische Phase aufweist (typischerweise
einen chiralen nematischen Flüssigkristall),
untersucht und entwickelt worden, um als ein Medium zum Umwandeln
von digitalen Informationen in visuelle Informationen verwendet
zu werden. Dies liegt daran, dass Flüssigkristallanzeigen die Vorteile
haben, dass sie wenig elektrische Energie verbrauchen und mit niedrigem
Aufwand hergestellt werden können.
Solche Flüssigkristallanzeigen,
die einen Flüssigkristall
mit einem Gedächtniseffekt
(englisch: memory effect) verwenden, haben jedoch den Nachteil,
dass sie eine niedrige Ansteuergeschwindigkeit aufweisen.
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Um
dieses Problem zu lösen,
haben die vorliegenden Anmelder in der
japanischen Patentanmeldung Nr. 2000-39521 ein
verbessertes Verfahren zum Ansteuern einer Flüssigkristallanzeige dieser
Art vorgeschlagen. Durch dieses Ansteuerverfahren ist es möglich, einen
solchen Flüssigkristall
durch eine niedrige Spannung und mit einer hohen Geschwindigkeit
anzusteuern.
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Gemäß dem Ansteuerverfahren
müssen,
um ein Bild auf einer solchen Flüssigkristallanzeige
anzuzeigen, die folgenden Schritte ausgeführt werden: ein Neueinstellschritt
zum Neueinstellen eines Flüssigkristalls auf
einen Anfangszustand; ein Auswahlschritt zum Auswählen des
Endzustands des Flüssigkristalls;
ein Entwicklungsschritt zum Verursachen, dass sich der Flüssigkristall
zu dem ausgewählten
Zustand entwickelt; und ein Anzeigeschritt zum Anzeigen eines Bildes.
Ferner besteht der Auswahlschritt aus einem Auswahlimpuls-Anlegeschritt
zum Anlegen eines Auswahlimpulses und einem Vor-Auswahlschritt und
einem Nach-Auswahlschritt,
die sich jeweils vor und nach dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt befinden.
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Es
sei bemerkt, dass ein chiraler nematischer Flüssigkristall eine Charakteristik
aufweist, dass seine Antwortfähigkeit
auf ein elektrisches Feld, das an denselben angelegt wird, von der
Temperatur abhängt.
Dementsprechend kann eine Flüssigkristallanzeige,
die einen chiralen nematischen Flüssigkristall verwendet, abhängig von
der Temperatur eine unvollständige
Anzeige liefern oder nicht fähig
sein, eine Anzeige auf derselben zu liefern. Um dieses Problem zu
lösen,
wurde vorgeschlagen, dass die Wellenformen von Ansteuerimpulsen
während
aller Ansteuerschritte durch Ändern
des Grundtakts mit Änderungen
der Temperatur auf ähnliche
Weise geändert
werden sollten (siehe SID98 DIGEST, Seiten 794–797).
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Der
verfügbare
Temperaturbereich, in dem eine solche Flüssigkristallanzeige verwendet
wird, muss so entworfen sein, dass er ausreichend breit ist, zum
Beispiel von –20°C bis 60°C. Wenn der
Grundtakt innerhalb dieses breiten Bereichs für eine Temperaturkompensierung
geändert
wird, ändert
sich die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts, die der Bezugswert eines Abtastens
ist, erheblich, was in zu großen Änderungen
einer Abtastgeschwindigkeit resultiert.
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Ebenso
wird, wenn die Temperatur höher
wird, der Auswahlimpuls-Anlegeschritt kürzer, und um während dieser
sehr kurzen Dauer Bilddaten zu einer Signalelektroden-Ansteuer-IC zu senden,
ist eine Ansteuerungsvorrichtung mit einer hohen Leistungsfähigkeit
erforderlich. Daher wird der Aufwand für die Ansteuerungsvorrichtung
hoch.
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Bei
dem im Vorhergehenden beschriebenen Temperaturkompensierungsverfahren,
bei dem alle Ansteuerungsimpulse auf ähnliche Weise geändert werden,
müssen
die beiden folgenden Probleme gelöst werden: wenn die Temperatur
niedrig ist, wird die Schreibgeschwindigkeit niedrig; und wenn die
Temperatur hoch ist, ist eine Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung
erforderlich. Ferner kann, wenn die Temperatur hoch ist, das heißt, wenn
der Auswahlimpuls-Anlegeschritt kurz ist, die Welle des Auswahlimpulses
aufgrund der Beziehung zwischen dem Widerstand der Elektroden und
der Kapazität
des Flüssigkristalls
verformt werden, und die notwendige Ansteuerungsenergie kann nicht
an den Flüssigkristall
angelegt werden.
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Die
US-A-5 835 075 offenbart
ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
bei dem Wellenformen mit Impulsen an eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
die einen chiralen nematischen Flüssigkristall verwendet, durch
eine Mehrzahl von Abtastelektroden und eine Mehrzahl von Signalelektroden,
die einander gegenüberliegen
und kreuzen, angelegt werden, bei dem der Flüssigkristall neu auf einen
Anfangszustand eingestellt wird, ein Endzustand des Flüssigkristalls
ausgewählt
wird und der Flüssigkristall
durch Anlegen eines Auswahlimpulses in Übereinstimmung mit Bilddaten,
die in einem Bildspeicher, der mit der Flüssigkristallanzeige verbunden
ist, gespeichert sind, zu dem ausgewählten Zustand entwickelt wird,
wobei ein Verhältnis
einer Länge des
Auswahlimpulses zu der Länge
des Schritts für
die Auswahl mit Änderungen
der Temperatur geändert wird.
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Die
WO-A-98 50804 offenbart
ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
bei dem Spannungen mit variierenden quadratischen Mittelwerten an
einen Flüssigkristall,
der bei Raumtemperatur eine chelesterische Phase aufweist, durch
eine Mehrzahl von leitfähigen
Elektroden, die auf Platten angeordnet sind und einander gegenüberliegen
und kreuzen, angelegt werden, wobei das Verfahren Schritte zum Neueinstellen
des Flüssigkristalls
auf eine Vorbereitungsphase, um den Flüssigkristall zu einer homeotropen
Textur zu steuern, einen Schritt zum Auswählen einer Dauer, die aus einer
Nach-Vorbereitungsphase und einer Auswahlphase besteht, bei der
eine Spannung angelegt wird, die das endgültige Erscheinungsbild des
Flüssigkristallmaterials
bestimmt, und einer Dauer, die aus der Nach-Vorbereitungsphase,
der Auswahlphase und einer Nach-Auswahlphase
besteht, bei der eine Spannung angelegt wird, die das endgültige Erscheinungsbild
des Flüssigkristallmaterials
bestimmt, aufweist. Das Verfahren weist ferner einen Entwicklungsschritt
auf, um das Flüssigkristallmaterial
mit dem ausgewählten
Erscheinungsbild zu liefern, wobei der Auswahlschritt eine Auswahlphase
aufweist, in der eine Spannung angelegt wird, die das endgültige Erscheinungsbild
des Flüssigkristallmaterials
bestimmt, und eine Spannung während
der Auswahlphase gemäß dem Zustand
jedes Pixels von Bilddaten, die in einem Speicher gespeichert sind,
ausgewählt
wird.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Ansteuern
einer Flüssigkristallanzeige
und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
zu liefern, die eine verbesserte Kompensierung der Temperatur ermöglichen.
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Insbesondere
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
das eine Temperaturkompensierung ausführt, während es die beiden Probleme
der Reduzierung einer Schreibgeschwindigkeit in einem niedrigen
Temperaturbereich und der Notwendigkeit einer Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung
in einem hohen Temperaturbereich löst, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
die durch dieses Verfahren angesteuert wird, zu schaffen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
das zusätzlich
zum Erreichen der vorhergehenden Aufgabe den Einfluss einer Verformung
der Auswahlimpulse hemmt, um in einem Hochtemperaturbereich eine
notwendige Energie an den Flüssigkristall
anzulegen, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
die durch dieses Verfahren angesteuert wird, zu schaffen.
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Die
im Vorhergehenden erwähnte
Verbesserung einer Kompensierung einer Temperatur wird durch ein
Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren
gemäß dem angehängten Anspruch
1 und durch eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß dem angehängten Anspruch
11 erreicht.
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Genauer
gesagt bezieht sich das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
auf ein Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren,
bei dem Impuls-Ansteuerspannungen durch eine Mehrzahl von Abtastelektroden und
eine Mehrzahl von Signalelektroden, die einander gegenüberliegen
und kreuzen, an einen Flüssigkristall angelegt
werden, und das Verfahren weist einen Neueinstellschritt zum Neueinstellen
des Flüssigkristalls
auf einen Anfangszustand, einen Auswahlschritt zum Auswählen des
Endzustands des Flüssigkristalls
und einen Entwicklungsschritt zum Verursachen, dass sich der Flüssigkristall
zu dem Zustand, der bei dem Auswahlschritt ausgewählt wird,
entwickelt, auf. Der Auswahlschritt weist einen Auswahlimpuls-Anlegeschritt
zum Anlegen eines Auswahlimpulses in Übereinstimmung mit Bilddaten
auf, und das Verhältnis
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts wird
mit Änderungen
der Temperatur geändert.
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Eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung weist Folgendes auf: eine Flüssigkristallanzeige, die eine
Flüssigkristallschicht
zwischen einer Mehrzahl von Abtastelektroden und einer Mehrzahl
von Signalelektroden, die einander gegenüberliegen und kreuzen, aufweist;
und eine Ansteuerungsvorrichtung zum Anlegen von Impuls-Ansteuerspannungen
an die Flüssigkristallschicht
durch die Abtastelektroden und die Signalelektroden. Die Impuls-Ansteuerspannungen,
die von der Ansteuerungsvorrichtung angelegt werden, weisen einen
Neueinstellschritt zum Neueinstellen des Flüssigkristalls auf einen Anfangszustand, einen
Auswahlschritt zum Auswählen
des Endzustands des Flüssigkristalls,
einen Entwicklungsschritt zum Verursachen, dass sich der Flüssigkristall
zu dem Zustand, der bei dem Auswahlschritt ausgewählt wird,
entwickelt, auf, und der Auswahlschritt weist einen Auswahlimpuls-Anlegeschritt
zum Anlegen eines Auswahlimpulses in Übereinstimmung mit Bilddaten
auf. Ferner ändert
die Ansteuerungsvorrichtung das Verhältnis der Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
zu der Länge
des Auswahlschritts mit Änderungen
der Temperatur.
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Bei
dem Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahren
und bei der Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Auswahlschritt einen Vor-Auswahlschritt und einen
Nach-Auswahlschritt jeweils vor und nach dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt
aufweisen.
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Bei
dem Flüssigkristallanzeige-Verfahren
und der Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird, wenn sich die Temperatur ändert, das Verhältnis der
Länge des
Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts für eine Anpassung
der Antwortfähigkeit
des Flüssigkristalls
geändert,
was in einer Temperaturkompensierung resultiert. Durch lediglich Ändern des
Verhältnisses
der Länge des
Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts kann,
ohne Ändern
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts, die Änderung des Flüssigkristalls
hinsichtlich der Antwortfähigkeit
mit einer Änderung
der Temperatur in gewissem Maße
kompensiert werden. Daher braucht durch Übernehmen dieses Temperaturkompensierungsverfahrens,
bei dem das Verhältnis
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts mit Änderungen
der Temperatur geändert
wird, die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts innerhalb des gesamten verfügbaren Temperaturbereichs
nicht groß geändert zu
werden.
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Daher
braucht in einem Niedrigtemperaturbereich der Auswahlimpuls-Anlegeschritt
für eine
Temperaturkompensierung nicht lang zu sein, und die Reduzierung
der Schreibgeschwindigkeit kann vermieden werden. Ferner braucht
bei einem Hochtemperaturbereich der Auswahlimpuls-Anlegeschritt für eine Temperaturkompensierung
nicht sehr kurz zu sein, und es ist nicht erforderlich, dass die
Ansteuerungsvorrichtung eine Datenübertragung mit sehr hoher Geschwindigkeit
durchführt.
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Bei
dem Ansteuerverfahren und der Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung kann eine Mehrzahl von Temperaturbereichen vorbestimmt
sein, und das Verhältnis
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts wird
abhängig
davon, in welchem der Temperaturbereiche die aktuelle Temperatur
liegt, geändert.
Dadurch wird die Steuerung leicht. In diesem Fall ist bevorzugt,
dass die Grenztemperaturen, bei denen das Verhältnis der Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu
der Länge
des Auswahlschritts geändert
werden, im Falle einer Anhebung der Temperatur und im Falle eines
Abfalls der Temperatur unterschiedlich sind. Mit dieser Anordnung
gibt es einen Vorteil, dass sich die Abtastgeschwindigkeit nicht
so häufig ändert.
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Ferner
wird, wenn die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts kürzer als ein vorbestimmter
Schwellenwert wird, vorzugsweise ein Auswahlimpuls mit lediglich
einer Polarität
angelegt. Dass der Auswahlimpuls lediglich eine Polarität aufweist,
bedeutet, dass die Breite des Auswahlimpulses die doppelte Breite
eines bipolaren Auswahlimpulses ausmacht. Dadurch ist der Einfluss
einer Verformung der Impulswelle gering, und eine notwendige Spannung
kann sicher angelegt werden.
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In
einem Niedrigtemperaturbereich ist das Verhältnis der Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
zu der Länge
des Auswahlschritts gering, und in einem Hochtemperaturbereich ist
das Verhältnis
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts zu der Länge des Auswahlschritts groß.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Schnittansicht einer Flüssigkristallanzeige
einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das eine Steuerungsschaltung der Flüssigkristallanzeige
zeigt.
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3 ist
ein Diagramm, das eine Grundansteuerwelle bei einem Ansteuerverfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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4 ist
eine grafische Darstellung, die Änderungen
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts hinsichtlich der Länge mit Änderungen
der Temperatur bei einem Ansteuerbeispiel 1 zeigt.
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5 ist
eine grafische Darstellung, die das Maximalreflexionsvermögen des
Flüssigkristalls
in Übereinstimmung
mit einer Auswahlimpulsspannung bei dem Ansteuerbeispiel 1 zeigt.
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6 ist
ein Blockdiagramm, das eine Steuerungsschaltung einer Abtastelektroden-Ansteuer-IC zeigt.
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7 ist
ein Blockdiagramm, das eine Steuerungsschaltung einer Signalelektroden-Ansteuer-IC zeigt.
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8 ist
eine grafische Darstellung, die Änderungen
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts hinsichtlich der Länge mit Änderungen
der Temperatur bei einem Ansteuerbeispiel 2 zeigt.
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9 ist ein Diagramm, das eine Ansteuerimpulswelle
bei einem Ansteuerbeispiel 3 zeigt.
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Bester Modus zum Ausführen der
Erfindung
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Ausführungsbeispiele
eines Flüssigkristallanzeige-Ansteuerverfahrens
und einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung sind im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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(Flüssigkristallanzeige;
siehe 1)
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Zuerst
wird eine Flüssigkristallanzeige,
die durch ein Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung angesteuert wird, beschrieben. Die Flüssigkristallanzeige weist einen
Flüssigkristall
auf, der eine cholesterische Phase aufweist.
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1 zeigt
eine Vollfarben-Flüssigkristallanzeige
eines reflektierenden Typs, die durch ein einfaches Matrixverfahren
angesteuert wird. Die Flüssigkristallanzeige 100 weist
auf einer Licht absorbierenden Schicht 121 eine rote Anzeigeschicht 111R,
eine grüne
Anzeigeschicht 111G und eine blaue Anzeigeschicht 111B auf. Die
rote Anzeigeschicht 111R liefert eine Anzeige durch Schalten
zwischen einem selektiven Reflexionszustand, um selektiv rotes Licht
zu reflektieren, und einem transparenten Zustand. Die grüne Anzeigeschicht 111G liefert
eine Anzeige durch Schalten zwischen einem selektiven Reflexionszustand,
um selektiv grünes Licht
zu reflektieren, und einem transparenten Zustand. Die blaue Anzeigeschicht 111B liefert
eine Anzeige durch Schalten zwischen einem selektiven Reflexionszustand,
um selektiv blaues Licht zu reflektieren, und einem transparenten
Zustand.
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Jede
der Anzeigeschichten 111R, 111G und 111B weist
zwischen transparenten Substraten 112 mit transparenten
Elektroden 113 und 114 auf denselben Harzknötchen 115,
einen Flüssigkristall 116 und
Abstandshalter 117 auf. An den transparenten Elektroden 113 und 114 sind,
falls notwendig, eine Isolierschicht 118 und eine Ausrichtungssteuerungsschicht 119 vorgesehen.
Um die Substrate 112 (außerhalb eines Anzeigebereichs)
ist ein Einschlussmittel 120 vorgesehen, um den Flüssigkristall 116 in
denselben einzuschließen.
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Die
transparenten Elektroden 113 und 114 sind jeweils
mit Ansteuer-ICs 131 und 132 verbunden (siehe 2),
und eine spezifizierte Impulsspannung wird zwischen den Elektroden 113 und 114 angelegt.
In Antwort auf die Spannung, die angelegt wird, wird der Flüssigkristall 116 zwischen
einem transparenten Zustand, um sichtbares Licht zu übertragen,
und einem selektiven Reflexionszustand, um selektiv Licht einer
spezifizierten Wellenlänge
zu reflektieren, geschaltet.
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Die
transparenten Elektroden 113 und 114 in jeder
der Anzeigeschichten 111R, 111G und 111B sind streifenähnliche
Elektroden, die sich mit feinen Intervallen parallel erstrecken.
Die Erstreckungsrichtung der streifenähnlichen Elektroden 113 ist
senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der streifenähnlichen
Elektroden 114, und die Elektroden 113 liegen
den Elektroden 114 gegenüber. Elektrische Energie wird
zwischen den oberen Elektroden und den unteren Elektroden angelegt.
Auf diese Weise werden Spannungen auf eine Matrixweise an den Flüssigkristall 116 angelegt.
Darauf wird als Matrix-Ansteuern Bezug genommen, und die Schnittstellen
zwischen den Elektroden 113 und den Elektroden 114 dienen
als Pixel. Durch Ausführen
des Matrix-Ansteuerns hin zu jeder der Anzeigeschichten kann auf
der Flüssigkristallanzeige 100 ein
Vollfarbenbild angezeigt werden.
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Eine
Flüssigkristallanzeige
mit einem Flüssigkristall,
der eine cholesterische Phase aufweist, zwischen zwei Substraten
liefert eine Anzeige durch Schalten des Flüssigkristalls zwischen einem
planaren Zustand und einem fokal-konischen Zustand. Wenn sich der
Flüssigkristall
in einem planaren Zustand befindet, reflektiert der Flüssigkristall
selektiv Licht mit einer Wellenlänge λ = Pn (P:
Schraubenlinienteilung, n: mittlerer Brechungsindex). Wenn sich
der Flüssigkristall
in einem fokal-konischen Zustand befindet, streut der Flüssigkristall,
wenn die Wellenlänge
des Lichts, das durch den Flüssigkristall
selektiv reflektiert wird, in dem infraroten Spektrum liegt, Licht,
und wenn die Wellenlänge
des Lichts, das durch den Flüssigkristall
selektiv reflektiert wird, kürzer
als das infrarote Spektrum ist, überträgt der Flüssigkristall
sichtbares Licht. Dementsprechend können durch Einstellen der Wellenlänge des
Lichts, das durch den Flüssigkristall
selektiv reflektiert werden soll, in dem sichtbaren Spektrum und
durch Vorsehen einer Licht absorbierenden Schicht auf der Seite,
die der beobachtenden Seite der Anzeige gegenüberliegt, auf dem Flüssigkristall
die folgenden Farben gesehen werden; wenn sich der Flüssigkristall
in einem planaren Zustand befindet, wird die Farbe des Lichts, das
durch den Flüssigkristall
selektiv reflektiert wird, angezeigt; und wenn sich der Flüssigkristall
in einem fokal-konischen Zustand befindet, wird Schwarz gesehen.
Ferner können
durch Einstellen der Wellenlänge
des Lichts, das durch den Flüssigkristall
selektiv reflektiert werden soll, in dem infraroten Spektrum und
durch Vorsehen einer Licht absorbierenden Schicht auf der Seite,
die der beobachtenden Seite der Anzeige gegenüberliegt, auf dem Flüssigkristall
die folgenden Farben gesehen werden; wenn sich der Flüssigkristall
in einem planaren Zustand befindet, reflektiert der Flüssigkristall
Licht in dem infraroten Spektrum, überträgt jedoch sichtbares Licht,
und dementsprechend wird Schwarz gesehen; und wenn sich der Flüssigkristall
in einem fokal-konischen Zustand befindet, streut der Flüssigkristall
Licht, und Weiß wird
gesehen.
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Bei
der Flüssigkristallanzeige 100,
bei der die Anzeigeschichten 111R, 111G und 111B laminiert
sind, kann durch Einstellen des Flüssigkristalls der blauen Anzeigeschicht 111B und
des Flüssigkristalls
der grünen Anzeigeschicht 111G auf
einen fokal-konischen Zustand, das heißt einen Übertragungszustand, und durch Einstellen
des Flüssigkristalls
der roten Anzeigeschicht 111R auf einen planaren Zustand,
das heißt
einen selektiven Reflexionszustand, eine Anzeige von Rot geliefert
werden. Ferner kann durch Einstellen des Flüssigkristalls der blauen Anzeigeschicht 111B auf
einen fokal-konischen Zustand, das heißt einen übertragenden Zustand, und durch
Einstellen des Flüssigkristalls
der grünen
Anzeigeschicht 111G und des Flüssigkristalls der roten Anzeigeschicht 111R auf
einen planaren Zustand, das heißt
einen selektiven Reflexionszustand, eine Anzeige von Gelb geliefert
werden. Auf ähnliche
Weise sind durch geeignetes Einstellen des Flüssigkristalls der jeweiligen
Anzeigeschichten auf einen übertragenden
Zustand oder einen selektiven Reflexionszustand Anzeigen von Rot,
Grün, Blau,
Weiß,
Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz möglich. Ferner sind durch Einstellen des
Flüssigkristalls
der jeweiligen Anzeigeschichten 111R, 111G und 111B auf
einen selektiven Zwischenreflexionszustand Anzeigen von Zwischenfarben
möglich.
Daher kann die Flüssigkristallanzeige 100 als
eine Vollfarbenanzeige verwendet werden.
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Der
Flüssigkristall 116 weist
bei Raumtemperatur vorzugsweise eine cholesterische Phase auf, und insbesondere
ist ein chiraler nematischer Flüssigkristall
geeignet, der durch Hinzufügen
eines chiralen Mittels zu einem nematischen Flüssigkristall erzeugt werden
kann.
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Ein
chirales Mittel verdreht, wenn es zu dem nematischen Flüssigkristall
hinzugefügt
wird, Moleküle des
nematischen Flüssigkristalls.
Wenn ein chirales Mittel zu dem nematischen Flüssigkristall hinzugefügt wird,
bilden die Flüssigkristallmoleküle eine
Schraubenlinienstruktur mit gleichförmigen Verdrehungsintervallen,
und dadurch weist der Flüssigkristall
eine cholesterische Phase auf.
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Die
Flüssigkristallanzeigeschichten
sind nicht notwendigerweise von der im Vorhergehenden beschriebenen
Struktur. Die Harzknötchen
können
in ein Gitter gebildet sein oder können weggelassen sein. Ferner
können
die Flüssigkristallanzeigeschichten
von einem Typ einer Polymerverteilten Flüssigkristall-Kompositschicht
sein, bei der ein Flüssigkristall
in einem dreidimensionalen Polymer-Netz verteilt ist oder bei der
ein dreidimensionales Polymer-Netz in einem Flüssigkristall gebildet ist.
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(Ansteuerschaltung; siehe 2)
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Wie 2 zeigt,
ist die Pixelstruktur der Flüssigkristallanzeige 100 eine
Matrix, die aus einer Mehrzahl von Abtastelektroden R1, R2 bis Rm
und einer Mehrzahl von Signalelektroden C1, C2 bis Cn (m, n: natürliche Zahlen)
gebildet ist. Die Abtastelektroden R1, R2 bis Rm sind mit Ausgangsanschlüssen einer
Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131 verbunden, und die Signalelektroden
C1, C2 bis Cn sind mit Ausgangsanschlüssen einer Signalelektroden-Ansteuer-IC 132 verbunden.
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Die
Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131 sendet ein Auswahlsignal
zu einer ausgewählten
der Abtastelektroden R1, R2 bis Rm, während sie Nicht-Auswahlsignale
zu den anderen Abtastelektroden sendet. Die Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131 sendet
das Auswahlsignal zu den Abtastelektroden, wobei sie mit gleichmäßigen Zeitintervallen
von einer zu einer anderen schaltet. In der Zwischenzeit sendet
die Signalelektroden-Ansteuer-IC 132 gleichzeitig
Signale zu den Signalelektroden C1, C2 bis Cn in Übereinstimmung
mit Bilddaten, um ein Schreiben auf den Pixeln in der ausgewählten Abtastelektrode
auszuführen.
Beispielsweise werden, während
eine Abtastelektrode Ra (a: natürliche
Zahl, a ≤ m)
ausgewählt
ist, die Pixel LRa-C1 bis LRa-Cn auf den Schnittstellen zwischen
dieser Abtastelektrode Ra und den Signalelektroden C1, C2 bis Cn
gleichzeitig einem Schreiben unterzogen. Daher ist in jedem Pixel
die Spannungsdifferenz zwischen der Abtastelektrode und der Signalelektrode
eine Schreibspannung, und ein Schreiben auf jedem Pixel wird in Übereinstimmung mit
der Schreibspannung ausgeführt.
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Eine
Ansteuerschaltung weist eine CPU 135, eine LCD-Steuerung 136,
eine Bildverarbeitungsvorrichtung 137, einen Bildspeicher 138 und
die Ansteuer-ICs (Ansteuerungsvorrichtungen) 131 und 132 auf.
Die LCD-Steuerung 136 steuert
die Ansteuer-ICs 131 und 132 in Übereinstimmung
mit Bilddaten, die in dem Bildspeicher 138 gespeichert
sind, und die Ansteuer-ICs 131 und 132 legen Spannungen
an die Abtastelektroden und die Signalelektroden der Flüssigkristallanzeige 100 an.
So wird auf der Flüssigkristallanzeige 100 ein
Bild geschrieben. Ferner empfängt
die CPU 135 Temperaturinformationen von einem Temperatursensor 139.
Die Struktur der Ansteuer-ICs 131 und 132 wird
im Folgenden im Detail beschrieben.
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Ein
Schreiben eines Bildes wird durch Auswählen der Abtastzeilen einer
nach der anderen ausgeführt. Wenn
ein Schreiben auf lediglich einem Teil der Flüssigkristallanzeige 100 erwünscht ist,
werden lediglich die Abtastzeilen, die den Teil, der dem Schreiben
zu unterziehen ist, bedecken, eine nach der anderen ausgewählt. Dadurch
kann ein Schreiben auf lediglich einem notwendigen Teil ausgeführt werden,
und es benötigt
lediglich eine kurze Zeit.
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(Ansteuerprinzip; siehe 3)
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Als
Erstes wird das Prinzip eines Verfahrens zum Ansteuern der Flüssigkristallanzeige 100 beschrieben.
Wenngleich in den folgenden spezifischen Beispielen alternierende
Impulswellen verwendet sind, verwendet das Ansteuerverfahren nicht
notwendigerweise diese Wellen.
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3 zeigt
eine Ansteuerwelle, die von der Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131 zu
jeder der Abtastelektroden ausgegeben wird. Dieses Ansteuerverfahren
weist allgemein einen Neueinstellschritt Trs, einen Auswahlschritt
Ts, einen Entwicklungsschritt Trt und einen Anzeigeschritt Ti (auf
den ebenfalls als einen Übersprechschritt
Bezug genommen wird) auf. Ferner besteht der Auswahlschritt Ts aus
einem Auswahlimpuls-Anlegeschritt Tsp, einem Vor-Auswahlschritt
Tsz und einem Nach-Auswahlschritt
Tsz'.
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Bei
dem Neueinstellschritt Trs werden Neueinstellimpulse mit ±Vrs angelegt.
Bei dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt Tsp des Auswahlschritts Ts werden
Auswahlimpulse mit ±Vspr
angelegt. Bei diesem Schritt Tsp werden ferner Impulse mit ±Vdaten
von der Signalelektroden-Ansteuer-IC 132 angelegt. Die
Impulse ±Vdaten
werden abhängig
von Bilddaten bestimmt. Bei dem Schritt Tsp werden tatsächlich Spannungen ±Vsp (=
Vspr + Vdaten oder Vspr – Vdaten)
an den Flüssigkristall
angelegt. Bei dem Vor-Auswahlschritt Tsz und bei dem Nach- Auswahlschritt Tsz' werden 0 Volt angelegt.
Bei dem Entwicklungsschritt werden Entwicklungsimpulse mit ±Vrt angelegt.
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Als
Nächstes
wird der Zustand des Flüssigkristalls
beschrieben. Zuerst wird, wenn Neueinstellimpulse mit ±Vrs bei
dem Neueinstellschritt Trs angelegt werden, der Flüssigkristall
neu auf einen homeotropen Zustand eingestellt. Als Nächstes werden
bei dem Vor-Auswahlschritt 0 Volt angelegt, und dann gelangt der
Flüssigkristall
zu dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt. Die Wellenform des Auswahlimpulses,
der bei diesem Schritt angelegt wird, hängt davon ab, ob erwünscht ist,
dass das Pixel schließlich
zu einem planaren Zustand oder einem fokal-konischen Zustand gelangt.
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Zuerst
wird ein Fall eines Auswählens
eines planaren Zustands als den Endzustand eines Pixels beschrieben.
In diesem Fall werden bei dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt Tsp Auswahlimpulse
mit ±(Vspr
+ Vdaten) angelegt, und dadurch gelangt der Flüssigkristall erneut zu einem
homeotropen Zustand. Danach wird, wenn bei dem Nach-Auswahlschritt
Tsz' 0 Volt angelegt
werden, der Flüssigkristall
ein wenig verdreht. Als Nächstes
werden bei dem Entwicklungsschritt Trt Entwicklungsimpulse mit ±Vrt angelegt.
Dadurch wird der Flüssigkristall,
der bei dem Nach-Auswahlschritt Tsz' ein wenig verdreht worden ist, entdreht
und gelangt erneut zu einem homeotropen Zustand.
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Bei
dem Anzeigeschritt Ti wirken Übersprechimpulse
an dem Flüssigkristall;
die Impulsbreiten der Übersprechimpulse
sind jedoch zu schmal, um den Flüssigkristall
zu beeinflussen. Wenn die Spannung, die an den Flüssigkristall
angelegt wird, auf 0 eingestellt wird, gelangt der Flüssigkristall
in einem homeotropen Zustand zu einem planaren Zustand und bleibt
danach in dem gleichen Zustand.
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Als
Nächstes
wird ein Fall eines Auswählens
eines fokalkonischen Zustands als den Endzustand eines Pixels beschrieben.
In diesem Fall werden bei dem Auswahlimpuls-Anlegeschritt Tsp Auswahlimpulse mit ±(Vspr – Vdaten)
angelegt. Bei dem Nach-Auswahlimpuls Tsz' werden, wie in dem Fall eines Auswählens eines planaren
Zustands als den Endzustand eines Pixels, 0 Volt angelegt. Dadurch
wird der Flüssigkristall
verdreht, und die Schraubenlinienteilung wird annähernd verdoppelt.
-
Als
Nächstes
werden bei dem Entwicklungsschritt Entwicklungsimpulse mit ±Vrt angelegt.
Dadurch gelangt der Flüssigkristall,
der bei dem Nach-Auswahlschritt Tsz' verdreht worden ist, zu einem fokal-konischen Zustand.
Bei dem Anzeigeschritt Ti wirken, wie in dem Fall eines Auswählens eines
planaren Zustands als den Endzustand eines Pixels, Übersprechimpulse
an dem Flüssigkristall;
die Breiten der Übersprechimpulse
sind jedoch zu schmal, um den Flüssigkristall
zu beeinflussen. Selbst wenn die Spannung, die an den Flüssigkristall angelegt
wird, null wird, bleibt der Flüssigkristall
in einem fokal-konischen Zustand in dem gleichen Zustand.
-
Ein
Abtasten jeder Abtastelektrode wird basierend auf der Länge des
Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp ausgeführt, und am Ende des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
einer Abtastelektrode startet der Auswahlimpuls-Anlegeschritt der
nächsten
Abtastelektrode.
-
Bei
dem Ansteuerverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Temperaturkompensierung durch Abändern des
Verhältnisses
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp zu der Länge des Auswahlschritts Ts
mit Änderungen
der Temperatur ausgeführt,
und dabei werden das Problem einer Reduzierung einer Schreibgeschwindigkeit
in einem Niedrigtemperaturbereich und das Problem einer Beschleunigung
einer Datenübertragung
in einem Hochtemperaturbereich gelöst.
-
Im
Folgenden sind spezifische Beispiele dieses Ansteuerverfahrens beschrieben.
-
(Ansteuerbeispiel 1; siehe 4–7)
-
Bei
dem ersten Ansteuerbeispiel werden die jeweiligen Längen des
Neueinstellschritts Trs, des Auswahlschritts Ts, des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
Tsp und des Entwicklungsschritts Trt mit Änderungen der Temperatur abgeändert, wie
in der folgenden Tabelle 1 gezeigt ist. Tabelle 1
| Temperatur
(°C) | Trs
(ms) | Ts
(ms) | Tsp
(ms) | Trt
(ms) |
| 60 | 11,2 | 0,14 | 0,14 | 11,2 |
| 55 | 12,8 | 0,16 | 0,16 | 12,8 |
| 50 | 14,4 | 0,18 | 0,18 | 14,4 |
| 45 | 18,4 | 0,23 | 0,23 | 18,4 |
| (40 | 22,4 | 0,28 | 0,28 | 22,4) |
| 40 | 22,4 | 0,28 | 0,09 | 22,4 |
| 35 | 31,2 | 0,39 | 0,13 | 31,2 |
| 30 | 39,2 | 0,49 | 0,16 | 39,2 |
| 25 | 48 | 0,6 | 0,2 | 48 |
| 20 | 72 | 0,9 | 0,3 | 72 |
| 15 | 96 | 1,2 | 0,4 | 96 |
| 10 | 120 | 1,5 | 0,5 | 120 |
| (5 | 152 | 1,9 | 0,63 | 152) |
| 5 | 152 | 1,9 | 0,28 | 152 |
| 0 | 232 | 2,9 | 0,58 | 232 |
| –5 | 432 | 5,4 | 1,08 | 432 |
| (–10 | 760 | 9,5 | 1,9 | 760) |
| –10 | 760 | 9,5 | 1,36 | 760 |
| –15 | 1248 | 15,6 | 2,23 | 1248 |
| –20 | 2640 | 33 | 4,71 | 2640 |
-
Daher
sind die Längen
des Neueinstellschritts Trs, des Auswahlschritts Ts und des Entwicklungsschritts
Trt entworfen, um länger
zu werden, wenn die Temperatur niedriger wird, und um kürzer zu
werden, wenn die Temperatur höher
wird. Dieser Entwurf wird vorgenommen, da die Antwortgeschwindigkeit
eines chiralen nematischen Flüssigkristalls
auf eine Spannung, die an denselben angelegt wird, langsam ist,
wenn die Temperatur niedrig ist, und schnell ist, wenn die Temperatur
hoch ist.
-
Wenn
zum Beispiel die Temperatur 25°C
ist, ist die Länge
des Auswahlschritts Ts 0,6 ms, und die Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp
ist 0,2 ms. In diesem Fall ist Ts:Tsp = 3:1. Dieses Verhältnis ist
innerhalb eines Temperaturbereichs von 5°C bis 35°C konstant. Dementsprechend ändert sich
in diesem Temperaturbereich die Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp
innerhalb eines Bereichs von 0,63 ms bis 0,13 ms. Innerhalb eines
Temperaturbereichs von 40°C
bis 60°C
ist Ts:Tsp = 1:1. Innerhalb dieses Temperaturbereichs ändert sich
die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp innerhalb eines Bereichs von
0,28 ms bis 0,14 ms.
-
Innerhalb
eines Temperaturbereichs von 5°C
bis –10°C ist Ts:Tsp
= 5:1. In diesem Fall ändert
sich die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp innerhalb eines Bereichs von
0,28 ms bis 1,9 ms. Innerhalb eines Temperaturbereichs von –10°C bis –20°C ist Ts:Tsp
= 7:1. In diesem Fall ändert
sich die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp innerhalb eines Bereichs von
1,36 ms bis 4,71 ms.
-
In
Tabelle 1 sind die Werte in Klammern virtuelle Werte bei den Grenztemperaturen.
Die virtuellen Werte bei einer Grenztemperatur sollen die Rate einer Änderung
jeder Art von Impulsen in dem Temperaturbereich unmittelbar über der
Grenztemperatur spezifizieren. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind bei einer
Grenztemperatur die Längen
der jeweiligen Schritte entworfen, um Werte anzunehmen, die hinsichtlich
der vorhergehenden Werte nicht kontinuierlich sind; es können jedoch
selbst bei einer Grenztemperatur Werte, die hinsichtlich der vorhergehenden
Werte kontinuierlich sind, herangezogen werden.
-
4 ist
eine grafische Darstellung, die Änderungen
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp hinsichtlich der Länge mit Änderungen
der Temperatur, die in Tabelle 1 gezeigt sind, zeigt. Daher kann
durch Heranziehen des Verhältnisses
Ts:Tsp, das für
den Temperaturbereich besonders ist, beim Einstellen der Länge des Schrittes
Tsp, während
sich die Temperatur innerhalb eines Bereichs von –20°C bis 60°C ändert, die
Länge des
Schritts Tsp innerhalb eines Bereichs von 0,14 ms bis 4,71 ms eingestellt
werden.
-
Andererseits
wird bei einem herkömmlichen
Verfahren, bei dem das Verhältnis
Ts:Tsp fest ist, um zum Beispiel 5:1 zu sein, um die Impulswelle
auf ähnliche
Weise zu ändern,
die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp innerhalb eines Bereichs von
0,028 ms bis 6,6 ms in dem gleichen Temperaturbereich von –20°C bis 60°C eingestellt.
Die Rate einer Änderung
der Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts gemäß dem ersten Ansteuerbeispiel
ist annähernd
1/7, was verglichen mit dem herkömmlichen
Fall sehr klein ist.
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Als
Nächstes
werden die Spannungen der Ansteuerimpulse Vrs, Vspr, Vrt und Vdaten
in der folgenden Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 2
| Temperatur
(°C) | Vrs
(V) | Vspr
(V) | Vrt
(V) | Vdaten
(V) |
| 60 | 40 | 6 | 20 | 4,5 |
| 55 | 40 | 6 | 20 | 4,5 |
| 50 | 40 | 6 | 20 | 4,5 |
| 45 | 40 | 6 | 20 | 4,5 |
| 40 | 40 | 6 | 20 | 4,5) |
| 40 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 35 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 30 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 25 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 20 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 15 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| 10 | 40 | 9 | 20 | 4,5 |
| (5 | 40 | 9 | 20 | 4,5) |
| 5 | 40 | 11 | 20 | 4,5 |
| 0 | 40 | 11 | 20 | 4,5 |
| –5 | 40 | 11 | 20 | 4,5 |
| (–10 | 40 | 11 | 20 | 4,5) |
| –10 | 40 | 13 | 20 | 4,5 |
| –15 | 40 | 13 | 20 | 4,5 |
| –20 | 40 | 13 | 20 | 4,5 |
-
Wie
im Vorhergehenden beschrieben wird, da das Verhältnis Ts:Tsp für jeden
Temperaturbereich besonders ist, die Spannung des Auswahlimpulses
Vspr in Übereinstimmung
mit dem Verhältnis
Ts:Tsp eingestellt. Die Spannungen Vrs, Vrt und Vdaten sind fest
und werden mit Änderungen
der Temperatur nicht geändert.
-
5 zeigt
ein Maximalreflexionsvermögen
des Flüssigkristalls
in Antwort auf die Auswahlimpulsspannungen, wenn das Verhältnis Ts:Tsp
1:1, 3:1, 5:1 und 7:1 ist. Wenn das Verhältnis Ts:Tsp größer wird, muss
die Auswahlimpulsspannung höher
sein, und wenn das Verhältnis
Tsp/Ts größer ist,
ist lediglich eine niedrigere Spannung notwendig, um einen hellen
Zustand (planaren Zustand) auszuwählen.
-
Genauer
gesagt wird, wenn Ts:Tsp = 1:1 ist, die Spannung Vspr auf 6 V eingestellt.
Die Spannung Vdaten wird stets auf ±4,5 V eingestellt. Dementsprechend
wirkt in diesem Fall ein Auswahlimpuls von 6 + 4,5 = 10,5 V auf
den Flüssigkristall,
um einen hellen Zustand auszuwählen,
und ein Auswahlimpuls mit 6 – 4,5
= 1,5 V wirkt auf den Flüssigkristall,
um einen dunklen Zustand auszuwählen.
-
Wenn
Ts:Tsp = 3:1 ist, wird die Spannung Vspr auf 9 V eingestellt, und
wenn Ts:Tsp = 5:1 ist, wird die Spannung Vspr auf 11 V eingestellt.
Wenn Ts:Tsp = 7:1 ist, wird die Spannung Vspr auf 13 V eingestellt.
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6 zeigt
die interne Schaltung und die Energiequelle 140 der Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131, die
die Ansteuerimpulse, die in 3 gezeigt
sind, ausgibt. Die Abtastelektroden-Ansteuer-IC 131 weist
ein Schieberegister 301, einen Decodierer 302,
einen Pegelverschieber 303 und eine siebenwertige Ansteuerungsvorrichtung 304 auf.
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Die
Energiequelle 140 gibt Spannungen ±V1, ±V2 und ±V3 aus. Die Spannung V1 ist
die Neueinstellspannung Vrs. Die Spannung V2 ist die Auswahlspannung
Vspr, und um Zwischentöne
zu schreiben, sind vier Werte ±V21 bis ±V24 auswählbar.
Die Spannung V3 ist die Entwicklungsspannung Vrt. Die Spannungen ±V1 und ±V3 werden
direkt der Ansteuerungsvorrichtung 304 zugeführt, und
hinsichtlich der Spannung ±V2
wird eine Spannung, die durch analoge Schalter 305 und 306 aus ±V21 bis ±V24 ausgewählt
wird, der Ansteuerungsvorrichtung 304 zugeführt.
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In
das Schieberegister 301 werden Drei-Bit-Daten, die die
sieben Arten von Spannungen ±V1, ±V2, ±V3 und
GND anzeigen, eingegeben. Diese Daten werden durch einen Decodierer 302 decodiert,
und der Pegelverschieber 303 wählt ±V1, ±V2, ±V3 oder GND als eine Ausgabe
von der Ansteuerungsvorrichtung 304 zu jeder der Abtastelektroden
aus. In Übereinstimmung
mit der Auswahl durch den Pegelverschieber 304 gibt die Ansteuerungsvorrichtung 304 eine
der sieben Spannungen zu jeder der Abtastelektroden aus.
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7 zeigt
die interne Schaltung der Signalelektroden-Ansteuer-IC 132, die die Impulse ±Vdaten
ausgibt. Die Signalelektroden-Ansteuer-IC weist ein Schieberegister 401,
einen Latch 402, einen Komparator 403, einen Decodierer 404,
einen Pegelverschieber/eine zweiwertige Ansteuerungsvorrichtung 405 mit
einer hohen Stehspannung und einen Zähler 406 auf. Eine
Spannung +Vc, die in die Ansteuerungsvorrichtung 405 eingegeben
wird, ist die Impulsspannung +Vdaten und eine Spannung –Vc ist
die Impulsspannung –Vdaten.
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Bei
der Signalelektroden-Ansteuer-IC 132 werden ein Ausgangsaktivierungssignal
OE und ein Polaritätsumwandlungssignal
PC in den Decodierer 404 eingegeben, und ein Übernahmesignal
(englisch: strobe signal = Strobe-Signal) STB wird in den Latch 402 eingegeben.
Ein Acht-Bit-Datensignal DATEN, ein Schiebetaktsignal CLK und ein
Löschsignal
CLR werden in das Schieberegister 401 eingegeben, und ein
Taktsignal CCLK und ein Löschsignal
CCLR werden in den Zähler 406 eingegeben.
-
Nun
wird der Betrieb der Signalelektroden-Ansteuer-IC 132 beschrieben.
Wenn das Acht-Bit-Datensignal DATEN und das Schiebetaktsignal CLK
in das Schieberegister 401 eingegeben werden, stellt das
Schieberegister 401 die Acht-Bit-Daten in demselben ein.
Als Nächstes
werden, in Antwort auf das Strobe-Signal STB, die Daten in dem Schieberegister 401 in
dem Latch 402 zwischengespeichert. Dann wird, in Synchronisation
mit dem Taktsignal CCLK, das in den Zähler 406 eingegeben
wird, die Acht-Bit-Ausgabe von 0 hochgezählt. Der Komparator 403 vergleicht
die Ausgabe des Latch 402 mit der Ausgabe des Zählers 406,
und während
die Ausgabe des Latch 402 größer ist, gibt der Komparator 406 ein
Signal mit einem hohen Pegel aus. Danach, wenn das Zählen des
Zählers 406 fortschreitet,
bis die Ausgabe des Latch 402 kleiner wird als die Ausgabe
des Zählers 406,
gibt der Komparator 406 ein Signal mit einem niedrigen
Pegel aus. Dann gibt in Übereinstimmung
mit der Ausgabe des Komparators 403, dem Ausgabe-Aktivierungssignal
OE und dem Polaritätsumwandlungssignal
PC der Decodierer 404 ein Signal aus, um den Pegelverschieber/die
zweiwertige Ansteuerungsvorrichtung 405 anzusteuern.
-
(Ansteuerbeispiel 2)
-
Das
zweite Ansteuerbeispiel dient dazu, den Flüssigkristall basierend auf
dem Ansteuerprinzip, das durch 3 gezeigt
ist, anzusteuern, und das zweite Ansteuerbeispiel wird im Grunde
auf die gleiche Weise wie das erste Ansteuerbeispiel ausgeführt. Die
Charakteristik des zweiten Ansteuerbeispiels besteht darin, dass
die Grenztemperaturen, bei denen das Verhältnis der Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
Tsp zu der Länge
des Auswahlschritts Ts geändert
wird, bei einem Fall eines Anstiegs der Temperatur und einem Fall eines
Abfalls der Temperatur unterschiedlich sind.
-
8 zeigt Änderungen
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp hinsichtlich der Länge mit Änderungen der
Temperatur. Die Länge
des Auswahlimpuls-Anlegeschritts Tsp ist bei einem Fall eines Anstiegs
der Temperatur und einem Fall eines Abfalls der Temperatur teilweise
unterschiedlich. In 8 zeigt die durchgezogene Linie
einen Fall eines Abfalls der Temperatur, und die gestrichelte Linie
zeigt einen Fall eines Anstiegs der Temperatur.
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Genauer
gesagt wird, bei einem Fall eines Anstiegs der Temperatur, das Verhältnis Ts:Tsp
bei –10°C, 5°C und 40°C Schritt
für Schritt
geändert,
und bei einem Fall eines Abfalls der Temperatur wird das Verhältnis Ts:Tsp
bei 35°C,
0°C und –15°C Schritt
für Schritt
geändert.
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Da
die Grenztemperaturen, bei denen das Verhältnis Ts:Tsp geändert wird,
bei einem Fall eines Anstiegs der Temperatur und einem Fall eines
Abfalls der Temperatur unterschiedlich sind, ändert sich, selbst während die
Anzeige in der Nähe
einer der Grenztemperaturen verwendet wird, die Abtastgeschwindigkeit nicht
so häufig.
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(Ansteuerbeispiel 3)
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Das
dritte Ansteuerbeispiel dient dazu, den Flüssigkristall basierend auf
dem Ansteuerprinzip, das durch 3 gezeigt
ist, anzusteuern, und das dritte Ansteuerbeispiel wird im Grunde
auf die gleiche Weise wie das erste Ansteuerbeispiel ausgeführt. Bei
dem dritten Ansteuerbeispiel wird, wenn die Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
Tsp kürzer
als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, ein Auswahlimpuls mit lediglich einer
Polarität
an den Flüssigkristall
angelegt.
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Wenn
zum Beispiel der Schwellenwert der Länge des Auswahlimpuls-Anlegeschritts
Tsp 0,3 ms ist, ist, wenn der Schritt Tsp eine Länge von nicht weniger als 0,3
ms hat, der Auswahlimpuls bipolar; wenn jedoch der Schritt Tsp eine
Länge von
weniger als 0,3 ms hat, hat der Auswahlimpuls lediglich eine Polarität. 9(A) zeigt eine Ansteuerwelle, wenn der Auswahlimpuls-Anlegeschritt
Tsp eine Länge
von 0,3 ms hat, bei einer Temperatur von 20°C. In diesem Fall ist der Auswahlimpuls
bipolar und besteht aus Spannungen mit ±Vsp. 9(B) zeigt
eine Ansteuerwelle, wenn der Auswahlimpuls-Anlegeschritt Tsp bei einer Temperatur
von 60°C eine
Länge von
0,14 ms hat. In diesem Fall hat der Auswahlimpuls lediglich eine
Polarität
und besteht aus einer Spannung von +Vsp.
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Bei
dem dritten Ansteuerbeispiel ist die Breite des Auswahlimpulses
mindestens 0,14 ms. Wenn die Breite des Auswahlimpulses aufgrund
einer Verformung der Impulswelle sehr schmal ist, wird die Spannung, die
an den Flüssigkristall
angelegt wird, nicht ausreichend sein. Das dritte Beispiel dient
dazu, solche Probleme zu vermeiden. Bei dem dritten Beispiel können andere
Einflüsse
einer Verformung der Impulswelle ebenso unterdrückt werden.
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(Weitere Ausführungsbeispiele)
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Wenngleich
die vorliegende Erfindung in Verbindung mit den vorhergehenden bevorzugten
Ausführungsbeispielen
beschrieben worden ist, sei bemerkt, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen für Fachleute
möglich
sind. Es ist offensichtlich, dass solche Änderungen und Modifikationen
in der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
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Die
Struktur, die Materialien und das Erzeugungsverfahren der Flüssigkristallanzeige
sind beliebig, und die Flüssigkristallanzeige
kann eine beliebige andere Struktur als die dreischichtige Struktur,
die aus R, G und B besteht, haben, und sie kann eine Monolagenstruktur
haben. Die Spannungen, die Zeiten und die Temperaturen der Ansteuerimpulswellen,
die durch die Tabellen und die Zeichnungen gezeigt sind, sind lediglich Beispiele.
Bei den vorhergehenden Beispielen 1, 2 und 3 wird das Verhältnis Ts:Tsp
mit Änderungen
der Temperatur Schritt für
Schritt geändert;
es ist jedoch möglich,
das Verhältnis
in allen Temperaturbereichen kontinuierlich zu ändern.