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TECHNISCHER BEREICH
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Lüftungsanlage zum Austausch
von Innenluft bzw. Raumluft und Außenluft und insbesondere einen Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage,
der fähig
ist, die Leistung beim Wärmetausch
zwischen Außenluft und
Innenluft zu verbessern.
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STAND DER TECHNIK
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Im
allgemeinen ist eine Lüftungsanlage
ein System zum Abführen
verunreinigter Innenluft nach außen und Ansaugen frischer Außenluft
nach innen und das System weist einen Luftreiniger auf zum Entfernen
von Staub und Fremdstoffen, die in der Außenluft beinhaltet sind, sowie
einen Wärmetauscher zum Übertragen
von Wärme
der abgeführten
Innenluft an die angesaugte Außenluft.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine herkömmliche Lüftungsanlage zeigt. Die Lüftungsanlage
weist ein Gehäuse 2 auf,
das an einer Wand zur Trennung von Innenraum und Außenraum montiert
ist, Blasventilatoren 4 und 6, die in dem Gehäuse 2 montiert
sind, zum Ventilieren von Luft, die angesaugt und abgeführt wird,
einen Luftreiniger (nicht gezeigt), der in einem Abschnitt installiert
ist, zu dem die Außenluft
im Inneren des Gehäuses 2 hin angesaugt
wird, um die nach innen angesaugte Außenluft zu reinigen, sowie
einen Wärmetauscher 8, der
im Inneren des Gehäuses 2 angeordnet
ist, um einen Wärmetauschvorgang
durchzuführen
bezüglich
einer nach außen
abgeführten
Innenluft und einer nach innen angesaugten Außenluft.
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Hier
ist das Gehäuse 2 in
einem Loch angeordnet, das an der Wand zum Trennen des Außenraums
und Innenraums ausgebildet ist und demgemäß, ist eine Seite im Innenraum
und die andere Seite im Außenraum
positioniert. Dabei sind ein Ansaugloch 10 für den Außenraum,
zu dem hin Außenluft
angesaugt wird und ein Abführloch 12 zu
dem Innenraum, über
das Innenluft nach außen
hin abgeführt wird,
jeweils an der Seitenwand des Gehäuses 2, im Außenraum
positioniert, ausgebildet und ein Abführloch 14 zu dem Innenraum
durch das Außenluft
nach innen abgeführt
wird und ein Ansaugloch 16 für den Innenraum, zu dem Innenluft
angesaugt wird, sind jeweils an der Seitenwand des Gehäuses 2,
im Innenraum positioniert, ausgebildet.
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Die
Blasventilatoren 4 und 6 weisen einen Blasventilator 4 zum
Abführen
auf, der in einer Position installiert ist, in der er mit dem Abführloch 12 zu dem
Außenraum
verbunden ist, um einen Blasdruck zu liefern zum Zwecke des Abführens der
Innenluft nach außen,
sowie einen Blasventilator 6 zum Ansaugen, der in einer
Position installiert ist, in der er mit dem Abführloch 14 für den Innenraum
verbunden ist, um einen Blasdruck zu liefern zum Zwecke des Ansaugens
von Außenluft
zum Innenraum hin.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen herkömmlichen Wärmetauscher einer Lüftungsanlage
zeigt und 3 ist eine teilweise perspektivische
Ansicht, die den herkömmlichen
Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage
zeigt.
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Der
herkömmliche
Wärmetauscher 8 weist mehrere
Grundplatten bzw. Grundbleche 20 auf, die in regelmäßigen Abständen geschichtet
sind und die Form einer dünnen
Platte haben, erste gewellte Platten 22, die jeweils in
die Räume
zwischen den Grundplatten 20 geschichtet sind, durch die
Innenluft gelangt und zweite gewellte Platten 24, die jeweils
in die Grundplat ten 20 geschichtet sind, die sich wiederum mit
den ersten gewellten Platten 22 kreuzen, und durch die
Außenluft
gelangt.
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Hier
sind die ersten und zweiten gewellten Platten 22 und 24 dreieckförmig gewellt,
und Innen- und Außenluft
gelangt durch deren inneren und äußeren Seiten,
um dadurch gegenseitig Wärme
zu tauschen.
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Ein
derartiger Wärmetauscher 8 ist
in rechteckiger Form ausgebildet, wobei aufeinanderfolgend die ersten
gewellten Platten 22, die Grundplatten 20 und
die zweiten gewellten Platten 24 aufeinander geschichtet
werden. Die oberen und unteren Flächen des Wärmetauschers 8 sind
jeweils durch die Grundplatte 20 abgeschlossen und die
beiden Seitenflächen
des Wärmetauschers
sind mit dem Ansaugloch 10 für den Außenraum und dem Abführloch 14 zu dem
Innenraum verbunden und Außenluft
gelangt dort hindurch. Die anderen beiden Seitenflächen des Wärmetauschers
sind jeweils mit dem Abführloch 12 zu
dem Außenraum
und dem Ansaugloch 16 für
den Innenraum verbunden und Innenluft gelangt dort hindurch.
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Das
heißt,
wenn die Außenluft,
die durch die ersten gewellten Platten 22 gelangt und die
Innenluft, die durch die zweiten gewellten Platten 24 gelangt, aneinander
vorbei gelangen, während
sie einander kreuzen, erfolgt ein Wärmetausch durch ein Übertragen
von Wärme
der Innenluft über
die Grundplatten 20.
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Der
Betrieb des herkömmlichen
Wärmetauschers
für die
Lüftungsanlage
mit obigem Aufbau wird wie folgt beschrieben:
Wird der Blasventilator 6 zum
Ansaugen betrieben, so wird die Außenluft zu der Ansaugöffnung 10 für den Außenraum
angesaugt und über
das Abführloch 14 zu
dem Innenraum, zum Innenraum zugeführt, wobei sie an der ersten
gewellten Platte 22 vor beigelangt. Wenn der Blasventilator 4 zum
Abführen
betrieben wird, so wird die Innenluft über das Ansaugloch 16 für den Innenraum
angesaugt und über
das Abführloch 12 für den Außenraum
zum Innenraum hin abgeführt,
wobei es an der zweiten gewellten Platte 24 vorbeigelangt.
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Wenn
die Außenluft,
die in der ersten gewellten Platte 22 durchgelangt und
die Innenluft, die an der zweiten gewellten Platte 24 vorbeigelangt,
strömen,
während
sie einander kreuzen, wird hier Wärme in der Innenluft über die
Grundplatte 20 an die Außenluft übertragen, und die Außenluft,
welche die Wärme
der Innenluft ansaugte, wird dem Innenraum zugeführt.
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Da,
wie oben beschrieben, Wärme
in der abgeführten
Innenluft zu der Außenluft
hin angesaugt und zum Innenraum abgeführt wird, kann im Falle eines
Ventiliervorgangs eine schnelle Temperaturänderung der Innenluft verhindert
werden.
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Bei
dem herkömmlichen
Wärmetauscher
der Lüftungsanlage
jedoch, sind die ersten und zweiten gewellten Platten 22 und 24 in
Form einer Platte ausgebildet, die eine Wellung einer vorbestimmten
einer vorbestimmten Gestalt hat (und eine Grenzschicht S) entwickelt
sich, sobald sich die in den ersten und zweiten gewellten Platten
strömende
Luft von der Einlaßseite
zu der Auslaßseite
hin bewegt. Dadurch ist der Wirkungsgrad des Wärmeübertrags gemindert und es wird
die Innenraumtemperatur im Falle eines Ventilierens schnell verändert, da
die zum Innenraum gesaugte Außenluft
Wärme in
der Innenluft nicht absorbieren kann. Auch ist der Energieverbrauch
zum Wiedererlangen der Innenluft erhöht und die Leistung bei der
Innenraumluftkühlung
gemindert.
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Das
heißt,
dass, wie in 4 gezeigt, Partikel viskoser
Luft, die im Inneren eines Rohres der ersten und zweiten gewellten
Platten 22 und 24 strömen, an der Fläche bzw.
Ober fläche
anhaften, kontaktierend eine Oberfläche des Innenraums des Rohrs,
wenn die viskose Luft an der Fläche
der Innenseite des Rohrs vorbeiströmt. Wenn die Luft von der Oberfläche der
Innenseite des Rohrs weggelangt, erlangt die Luft wieder Geschwindigkeit
und gewinnt eine Geschwindigkeit einer freien Strömung in
einer Position in einem vorbestimmten Abstand von der Oberfläche des
festen Materials. Da die Luft von der Oberfläche der Innenseite des Rohrs
weg gelangt, wird dabei eine Grenzschicht S ausgebildet.
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Da
die an der Oberfläche
der Innenseite des Rohrs strömende
Luft bearbeitet wird, entwickelt sich, wie oben beschrieben, die
Grenzschicht und die Luft gelangt von der Oberfläche der Innenseite des Rohrs
weg, wodurch der Wirkungsgrad des Wärmeübertrags in Bezug auf die Übertragung
der Wärme der
Innenluft an die Außenluft
durch die Grundplatte 20 gemindert wird.
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Die
JP-A-95167696 offenbart
einen Wärmetauscher,
in dem primäre
und sekundäre
Luftströme frei
durch die gleichen Luftstromwege strömen können und miteinander in einem
Mischraum gemischt werden, der aus geschnittenen Abstandshalterbögen gebildet
ist.
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Die
US-A-4,460,388 offenbart
einen Wärmetauscher,
der eine Abstandshalterplatte umfasst, die darin ein Fenster oder
einen offenen Bereich hat.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Daher
ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung einen Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage vorzusehen,
der fähig
ist, die Leistung beim Wärmeübertrag
zu verbessern durch Einschränken
der Entwicklung der Grenzschicht, indem die Luftstromstruktur eines
Wärmetauschers
verbessert wird.
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Um
diese und andere Vorteile zu erzielen und in Übereinstimmung mit dem Zweck
der vorliegenden Erfindung, wie sie hier ausgeführt und breitest beschrieben
wird, ist ein Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage
vorgesehen, umfassend: mehrere Wärmetauschplatten,
die in einem vorbestimmten Abstand geschichtet sind, wobei ein erster
Luftweg und ein zweiter Luftweg jeweils zwischen benachbarten Wärmetauschplatten
liegen; ein erstes Wärmetauschteil,
das in dem ersten Luftweg angeordnet ist, durch den Außenluft
gelangt; und ein zweites Wärmetauschteil,
das in dem zweiten Luftweg angeordnet ist, durch den Innenluft gelangt
und das das erste Wärmetauschteil
kreuzend, liegt, wobei jedes erste und zweite Wärmetauschteil mehrere Wärmetauschelemente
aufweist, die eine vorbestimmte Länge haben und die Wärmetauschelemente
in einem vorbestimmten Abstand (D1) ausgerichtet sind bzw. fluchten,
gekennzeichnet durch eine Höhe
(D2) eines Weges, durch den Luft der Wärmetauschelemente (76) gelangt
und wobei der Abstand (D1) unter dem Wärmetauschelementen (76)
so gebildet ist, dass einer Formel 10 ≤ D1 (in mm)/D2 (in mm) ≤ 15, genügt ist.
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Erste
Trennwände
zum Abschließen
des zweiten Wärmetauschteils
sind jeweils an beiden Seitenflächen
des Wärmetauschers
angebracht, durch den die Außenluft
gelangt, und zweite Trennwände
zum Abschließen
des ersten Wärmetauschteils
sind jeweils an den anderen beiden Seitenflächen des Wärmetauschers angebracht, durch
den die Innenluft gelangt.
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Die
vorstehenden und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher aus der folgenden,
detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung, unter Heranziehung
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche die
Zusammensetzung einer allgemeinen Lüftungsanlage zeigt;
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2 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die einen herkömmlichen
Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage
zeigt;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine herkömmliche gewellte Platte des
Wärmetauschers
einer Lüftungsanlage
zeigt;
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4 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Bewegung der Luft in dem Rohr
zeigt, bei dem der herkömmliche
Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage Verwendung
findet;
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5 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die einen Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die ein Wärmetauschelement
des Wärmetauschers
einer Lüftungsanlage
nicht in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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7 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Bewegung der Luft in dem Rohr
zeigt, bei dem der Wärmetauscher
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit der Anordnung nach 6 Verwendung findet;
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8 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die ein Wärmetauschelement
des Wärmetauschers
einer Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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9 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die einen Wärmetauscher
einer Lüftungsanlage
nicht in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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10 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Ausrichtstruktur einer rasterartigen
Vorwölbung des
Wärmetauschers
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit der Anordnung der 9 zeigt.
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Zur
Beseitigung von Zweifeln, stehen 6, 7, 9 und 10 nicht
in Zusammenhang mit der momentan beanspruchten Erfindung, sind jedoch in
der vorliegenden Anmeldung zu Zwecken der Vollständigkeit beibehalten.
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MÖGLICHKEITEN ZUR AUSFÜHRUNG DER
BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGBEISPIELE
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Es
wird nun detailliert Bezug genommen auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind.
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Als
Ausführungsbeispiel
des Wärmetauschers
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung kann es mehrere geben, wobei hier
im folgenden das bevorzugteste beschrieben wird.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Wärmetauscher einer Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Bezugnehmend
auf 1, ist in der Lüftungsanlage in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung, ein Gehäuse 2 montiert, um
eine Wand zu durchdringen, die den Außenraum und Innenraum trennt,
wobei eine Seitenfläche
des Gehäuses 2 im
Innenraum positioniert und die andere Seitenfläche im Innenraum positioniert
ist. Hier sind ein Ansaugloch 10 für den Außenraum, durch das die Außenluft
angesaugt wird und ein Abführloch 12 von dem
Außenraum,
durch das die Innenluft abgeführt wird,
jeweils an einer am Außenraum
des Gehäuses 2 positionierten
Seitenfläche
ausgebildet und ein Ansaugloch 14 für den Innenraum, durch das
die Innenluft angesaugt wird und ein Abführloch 16 für den Innenraum,
durch das die Außenluft
abgeführt
wird, sind jeweils an einer zu dem Innenraum bezüglich des Gehäuses 2 positionierten
Seitenfläche
ausgebildet.
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Ein
abführendes
Ventiliergebläse 4,
das einen Ventilierdruck liefert, um die Innenluft nach außen abzuführen, ist
in einer Position im Inneren des Gehäuses 2 installiert,
in der es in Verbindung mit dem Abführloch 12 für den Außenraum
steht und ein ansaugendes Ventiliergebläse 6, das einen Ventilierdruck
liefert, um die Außenluft
nach innen anzusaugen, ist in einer Position im Inneren des Gehäuses 2 installiert,
in der es in Verbindung mit dem Abführloch 14 für den Innenraum
steht.
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Ein
Luftreiniger (nicht gezeigt) zum Entfernen von Fremdstoffen, Staub
und ähnlichem,
die in der Außenluft
beinhaltet sind, ist an dem Ansaugkanal im Inneren des Gehäuses 2 installiert
und ein Wärmetauscher 8 zum Übertragen
von Wärme
der abgeführten
Innenluft an die angesaugte Innenluft, ist im Inneren des Gehäuses 2 installiert.
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Wie
in 5 gezeigt, weist der Wärmetauscher 8 Wärmetauschplatten 50 auf,
die in Form einer dünnen
Platte bzw. eines Feinblechs in einem vorbestimmten Abstand geschichtet
sind, ein erstes Wärmetauschteil 52,
das unter bzw. zwischen die Wärmetauschplatten 50 laminiert
bzw. geschichtet ist, um einen Raum zu haben, durch den Außenluft gelangt
und unterteilt in mehrere ausgerichtet ist, um die Entwicklung einer Grenzschicht
zu verhindern, sowie ein zweites Wärmetauschteil 54,
das unter bzw. zwischen die Wärmetauschplatten 50 laminiert bzw.
geschichtet ist und unter rechten Winkeln zu dem ersten Wärmetauschteil 52 steht,
um einen Raum zu bilden, durch den Innenluft gelangt und zu mehreren
unterteilt ausgerichtet ist, um die Entwicklung einer Grenzschicht
zu verhindern, im Falle, dass die Innenluft strömt.
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Erste
Trennwände 62,
die ein Einströmen von
Innenluft in das erste Wärmetauschteil 52 verhindern,
sind an beiden Seitenflächen
des Wärmetauschers
angebracht, durch den die Außenluft
gelangt und eine zweite Trennwand 64, zum Verhindern, dass
Außenluft
zu dem zweiten Wärmetauschteil 54 strömt, ist
an den anderen beiden Seitenflächen
des Wärmetauschers
angebracht, durch den die Innenluft gelangt.
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Die
ersten und zweiten Wärmetauschteile 52 und 54 sind
unter rechten Winkeln zueinander laminiert bzw. geschichtet, so
dass die Außenluft
und Innenluft unter rechten Winkeln zueinander strömen, wobei
jedoch die Teile identische Form haben.
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Wie
in 6 gezeigt, bestehen derartige erste und zweite
Wärmetauschteile 52 und 54 aus
mehreren Wärmetauschelementen 56,
in denen Räume sind,
durch die Luft gelangen kann, indem die dünnen Platte wellig gestaltet
ist. Die mehreren Wärmetauschelemente 56A und 56B sind
wiederholt fluchtend ausgerichtet auf der Oberfläche der Wärmetauschplatte 50,
unter der Bedingung, dass die Elemente aneinander anstoßen und
Luft an ihren inneren und äußeren Flächen vorbeistreicht.
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Hier
sind die Wärmetauschelemente 56A und 56B derart
ausgerichtet bzw. fluchtend angeordnet, dass die durch die innere
Fläche 66 eines
Wärmetauschelements 56A gelangte
Luft an der äußeren Fläche 72 des
Wärmetauschelements 56B vorbeigelangt,
das sequentiell dazu fluchtet. Das heißt, das die innere Flä che 66 eines
Wärmetauschelements 56A und
die äußere Fläche 72 des
anderen Wärmetauschelements 56B aufeinander
zu weisen.
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Bei
derartigen Wärmetauschelementen 56A und 56B wird
der Vorgang, bei dem Luft, die an der inneren Fläche eines Wärmetauschelements 56A vorbeigelangt
ist, entlang der äußeren Fläche 72 des anderen,
darauffolgend fluchtenden Wärmetauschelements 56B entlang
strömt,
wiederholt. Die an der äußeren Fläche 68 des
eines Wärmetauschers 56A strömende Luft
gelangt durch den Wärmetauscher durch
Wiederholung des Vorgangs des Strömens entlang der inneren Fläche 70 des
anderen Wärmetauschelements 56B.
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Hier
ist es wünschenswert,
dass die Länge
T der Wärmetauschelemente 56A und 56B mit
3 mm–6 mm
hergestellt wird, wodurch eine Grenzschicht nicht ausgebildet wird,
wenn die Luft strömt.
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Es
ist wünschenswert,
dass die Wärmetauschelemente 56A und 56B der
ersten und zweiten Wärmetauschteile 52 und 54 aus
Materialien hergestellt werden, die eine exzellente Wärmeübertragungsleistung
haben.
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Der
Betrieb des Wärmetauschers
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit der zuvor erwähnten
Anordnung, wird wie folgt beschrieben:
Wird das Ventiliergebläse 6 für das Ansaugen
betrieben, so wird die Außenluft
zu dem Ansaugloch 10 für den
Außenraum
angesaugt, entfernt verschiedenste Staubteilchen und Fremdstoffe,
die den Luftreiniger durchlaufen, und wird dem Innenraum durch das
Abführloch 14 zu
dem Innenraum zugeführt,
in dem sie an dem ersten Wärmetauschteil 52 vorbeigelangt. Wenn
das Ventiliergebläse 4 für das Abführen betrieben
wird, wird die Innenluft durch das Ansaugloch 16 für den Innenraum
angesaugt und zum Außenraum hin
abgeführt über das
Abführloch 12 zu
dem Außenraum,
in dem sie an dem zweiten Wärmetauschteil 54 vorbeigelangt.
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Hier
strömen
die Innenluft, die durch das erste Wärmetauschteil 52 gelangt
und die Außenluft,
die durch das zweite Wärmetauschteil 54 gelangt,
unter rechten Winkeln zueinander, die in der Innenluft beinhaltete
Wärme über die
Wärmetauschplatte 50 zu
der Außenluft
gesaugt wird, und die vollständig
einen Wärmetausch
unterzogene Außenluft
dem Innenraum zugeführt
wird.
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Wie
in 7 für
den Betrieb des Wärmetauschers
gezeigt, gelangt die Luft, die an der inneren Fläche 66 eines Wärmetauschelements 56A vorbeigelangt
ist, unmittelbar an der äußeren Fläche des anderen
Wärmetauschelements 56B entlang,
bevor sich eine Grenzschicht ausbildet, die abgetrennt ist von der
Oberfläche
des Wärmetauschelements 56A, und
demgemäß strömt die Luft
unter der Bedingung, dass die Luft auf der Oberfläche des
anderen Wärmetauschelements 56B auftrifft,
wenn der Zustand identisch zu dem Zustand wird, wie im Falle, dass
die Luft anfänglich
an der Innenseite des Rohrs entlang gelangt, wie dies mit einem
Pfeil P gezeigt ist. Die Luft, die an der äußeren Fläche 68 des einen Wärmetauschelements 56B vorbeigelangt
ist, gelangt an der inneren Fläche 70 eines
Wärmetauschelements 56A, unmittelbar
bevor eine Grenzschicht ausgebildet ist, vorbei, und demgemäß kann die
Luft fortwährend
unter der Bedingung strömen,
dass die Luft auf der Oberfläche
der Wärmetauschelemente 56A und 56B auftrifft,
wenn die Luft an den ersten und zweiten Wärmetauschelementen 52 und 54 vorbeigelangt
ist, um dadurch die Entwicklung der Grenzschicht einzuschränken bzw.
zu hemmen und die Leistung beim Wärmeübertrag zu verbessern.
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8 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die das Wärmetauschelement
des Wärmetauschers
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Der
Wärmetauscher
in Übereinstimmung
mit diesem Ausführungsbeispiel
besteht aus der Wärmetauschplatte 50 und
ersten und zweiten Wärmetauschteilen 72 und 74,
wie beim ersten Ausführungsbeispiel,
jedoch ist die Struktur, bei der die Wärmetauschelemente in der Wärmetauschplatte 50 fluchten
bzw. ausgerichtet sind, um die Entwicklung der Grenzschicht einzuschränken bzw.
zu hemmen, unterschiedlich.
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Bei
der Ausrichtstruktur des Wärmetauschelements 76,
das auf der Wärmetauschplatte 50 des Wärmetauschers
ausgerichtet ist, sind mehrere Wärmetauschelemente 76 in
einem vorbestimmten Abstand in Form mehrerer Wärmetauschelemente 76 ausgerichtet,
wobei Wellen mit einer vorbestimmten Höhe wiederholt ausgebildet sind,
so dass Luft auf einer dünnen
Platte bzw. Feinblech mit einer vorbestimmten Länge vorbeigelangen kann und
die Wärmetauschelemente 76 sind
in einem vorbestimmten Abstand D1 ausgebildet.
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Hier
genügen
die Höhe
D2 des dreieckförmigen
Wegs der Wärmetauschelemente 76 und
der Abstand D1 zwischen den Wärmetauschelementen 76 der
Formel 10 ≤ D1
(in mm)/D2 (in mm) ≤ 15,
um die Entwicklung der Grenzschicht einzuschränken bzw. zu hemmen.
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Bei
dem Wärmetauscher
in Übereinstimmung
mit diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und mit obiger Zusammensetzung, strömt Luft
jeweils zu der inneren Fläche
und der äußeren Fläche des
Wärmetauschelements 76,
wird in einem Raum zwischen dem Wärmetauschelementen gemischt
und strömt
zu den inneren und äußeren Flächen des
anderen Wärmetauschele ments 76.
Da der Vorgang wiederholt wird, wird die Entwicklung der Grenzschicht
eingeschränkt
bzw. gehemmt, wodurch die Leistungsfähigkeit beim Wärmetausch
in Bezug auf die Außen- und Innenluft verbessert
wird.
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9 ist
eine teilweise perspektivische Ansicht, die den Wärmetauscher
der Lüftungsanlage
in Übereinstimmung
mit einer anderen Anordnung, nicht in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung, zeigt.
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Bei
dem Wärmetauscher
in Übereinstimmung
mit dieser Anordnung, wird ein erster Luftweg 86, durch
den Außenluft
gelangt, durch Anbringen mehrerer rasterartiger Vorwölbungen 82 ausgebildet, die
eine vorbestimmte Höhe
zwischen bzw. unter den Wärmetauschplatten 80 haben
und ein zweiter Luftweg 88, durch den Innenluft gelangt,
wird ausgebildet durch Anbringen mehrerer rasterartiger Vorwölbungen 82 wiederum
mit einer vorbestimmten Höhe
zu dem ersten Luftweg 86 zwischen bzw. unter den Wärmetauschplatten 80.
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Erste
Trennwände 90 zum
Abschließen
des zweiten Luftwegs 88 sind an beiden Seitenflächen des
Wärmetauschers
angebracht, der über
den ersten Luftweg 86 offen ist, und zweite Trennwände 92 zum
Abschließen
des ersten Luftwegs 86 sind an den anderen beiden Seitenflächen des
Wärmetauschers angebracht,
der bezüglich
des zweiten Luftwegs 88 offen ist.
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Wie
in 10 gezeigt, werden hier in Bezug auf die rasterartigen
Vorwölbungen 82,
rasterartige Vorwölbungen
der ersten Reihe 82A in einem vorbestimmten Abstand auf
der oberen Fläche
der Wärmetauschplatte 80 ausgerichtet,
rasterartige Vorwölbungen
der zweiten Reihe 82B jeweils unter bzw. zwischen den rasterartigen
Vorwölbungen
der ersten Reihe 82A ausgerichtet, rasterartige Vorwölbungen der
dritten Reihe 82C jeweils unter bzw. zwischen den rasterartigen
Vorwölbungen
der zweiten Reihe 82B ausgerichtet. Der obige Vorgang wird
wiederholt.
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Bei
dem Wärmetauscher
in Übereinstimmung
mit dieser Anordnung, wird Luft zur Kollision mit den rasterartigen
Vorwölbungen 82 gebracht
und unregelmäßig verteilt
und demgemäß ist eine
Entwicklung der Grenzschicht eingeschränkt. Daher strömt die mit
den rasterartigen Vorwölbungen 82 kollidierte
Luft unter der Bedingung, dass sie auf der Oberfläche der
Wärmetauschplatte 80 aufgetroffen ist,
um dabei die Leistung des Wärmeübertrags
zu verbessern.
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Da
die vorliegende Erfindung in mehreren Formen ausgeführt werden
kann, ohne von ihren wesentlichen Eigenschaften abzuweichen, sollte
es auch selbstverständlich
sein, dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht durch
irgendwelche Details der vorstehenden Beschreibung, wenn nicht anders
angegeben, eingeschränkt
sind, sondern dass sie eher breit verstanden werden sollte innerhalb
ihres Bereichs, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, und daher
ist vorgesehen, dass alle Änderungen
und Modifikationen, die in den Bereich der Ansprüche fallen, dazu vorgesehen
sind, von den beigefügten
Ansprüchen
einbezogen zu sein.
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GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
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Bei
dem Wärmetauscher
der Lüftungsanlage mit
obiger Zusammensetzung und Betriebsmöglichkeit, sind die ersten
und zweiten Wärmetauschteile, in
denen die Außen-
und Innenluft jeweils durchgelangt und die unter rechten Winkeln
zueinander stehen, so angebracht, dass sie unterteilt sind in mehrere
Teile auf der Oberfläche
der Wärmetauschplatte. Demgemäß sind die
unterteilten Wärmetauschplatten
so positioniert, dass sie einander kreuzen oder unter vorbestimmten
Abständen
positioniert sind, wobei die Entwicklung der Grenzschicht in der
Luft, die dort hindurchgelangt, darüber in Bezug auf die Leistung
des Wärmeübertrags
verbessert wird.
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Da Änderungen
der Innenraumtemperatur gering sind, kann daher der Energieverbrauch
minimiert werden und die Innenraumtemperatur gleichförmig belassen
bleiben, um dadurch eine konfortablere Innenraumumgebung zu schaffen.