-
TECHNISCHER BEREICH
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium,
das im Allgemeinen für
ein Laufwerk für
magnetische Aufzeichnungsmedien, wie beispielsweise ein Festplattenlaufwerk (HDD
(hard disk drive)) verwendet wird.
-
TECHNISCHER HINTERGRUND
-
Ein
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium ist auf dem technischen Gebiet
der magnetischen Aufzeichnungsmedien, wie der Festplatten, allgemein bekannt.
In dem Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium ist eine weichmagnetische
Unterschicht enthalten. Die Unterschicht ist so konstruiert, dass
sie eine magnetische Aufzeichnungsschicht auf einem Substrat trägt. Die
Unterschicht soll eine Vergrößerung der Magnetisierung
in der magnetischen Aufzeichnungsschicht in der zur Oberfläche des
Substrats senkrechten vertikalen Richtung beim Anlegen eines Magnetfelds
durch einen sogenannten einpoligen Kopf realisieren. Tatsächlich zeigt
sich, dass die Unterschicht zur Verstärkung der Magnetisierung in
der magnetischen Aufzeichnungsschicht in der vertikalen Richtung
nicht wie erwartet wirksam ist.
-
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
-
Es
ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium zu schaffen, das zuverlässig zur
Vergrößerung der
Magnetisierung in der zur Oberfläche des
Substrats senkrechten vertikalen Richtung beiträgt.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium geschaffen mit:
einem Substrat; einer weichmagnetischen Unterschicht, die auf einer
Oberfläche
des Substrats gebildet ist, welche weichmagnetische Unterschicht
eine Magnetisierungsvorzugsachse in einer planaren Richtung hat,
die zu der Oberfläche
des Substrats parallel ist; einer magnetischen Aufzeichnungsschicht,
die eine Magnetisierungsvorzugsachse in einer senkrechten Richtung
hat, die zu einer Oberfläche
des Substrats vertikal ist; und einer magnetischen Hilfsschicht,
die die magnetische Aufzeichnungsschicht zwischen der weichmagnetischen
Unterschicht und der magnetischen Aufzeichnungsschicht trägt; dadurch
gekennzeichnet, dass: die magnetische Hilfsschicht eine Magnetisierungsvorzugsachse
in der senkrechten Richtung hat, um eine Magnetisierung in der senkrechten
Richtung quer durch die magnetische Aufzeichnungsschicht herzustellen; die
magnetische Hilfsschicht eine Koerzitivkraft hat, die kleiner als
die der magnetischen Aufzeichnungsschicht ist; und ein Produkt aus
einer Dicke und einer restlichen magnetischen Flussdichte bei der
magnetischen Hilfsschicht gleich einem oder kleiner als ein Fünftel eines
Produkts aus einer Dicke und einer restlichen magnetischen Flussdichte
bei der magnetischen Aufzeichnungsschicht ist.
-
Ein
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium mit zwei Magnetschichten ist in
der
US 2001/0009730A1 und
der
US2002/58160A1 offenbart.
Eine magnetische Hilfsschicht gemäß der vorliegenden Erfindung
ist jedoch nicht offenbart.
-
Das
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium ermöglicht eine zuverlässige Herstellung
der Magnetisierung in der magnetischen Hilfsschicht in der vertikalen
Richtung. Wenn ein magnetischer Fluss entlang der zur Oberfläche der
magneti schen Aufzeichnungsschicht senkrechten vertikalen Richtung
fließt, fließt der magnetische
Fluss quer zur magnetischen Aufzeichnungsschicht in der vertikalen
Richtung. Dadurch wird die Magnetisierung in der magnetischen Aufzeichnungsschicht
in der vertikalen Richtung zuverlässig hergestellt. Das Magnetfeld
mit einer höheren
Intensität
tritt daher in der vertikalen Richtung aus der magnetischen Aufzeichnungsschicht
aus. Insbesondere ermöglicht
die magnetische Aufzeichnungsschicht eine Intensivierung des Magnetflusses
entlang der Grenze zwischen den nebeneinander liegenden Magnetisierungen.
-
Die
erfindungsgemäße magnetische
Hilfsschicht weist eine Koerzitivkraft auf, die kleiner als die
der magnetischen Aufzeichnungsschicht ist. Insbesondere ist das
Produkt der Dicke und einer restlichen magnetischen Flussdichte
bei der magnetischen Hilfsschicht gleich einem oder kleiner als
ein Fünftel
des Produkts der Dicke und der restlichen magnetischen Flussdichte
bei der magnetischen Aufzeichnungsschicht. Dies trägt zu einer
zuverlässigen Unterdrückung eines
Austritts eines Magnetfelds aus der magnetischen Hilfsschicht bei.
Dadurch wird ein Einfluss der magnetischen Hilfsschicht verhindert, wenn
magnetische Informationsdaten ausgelesen werden sollen. Die magnetische
Hilfsschicht kann aus einem geschichteten Material gefertigt sein,
das einen magnetischen Film umfasst, der wenigstens Co enthält, und
einen nichtmagnetischen Film, der wenigstens ein Element enthält, das
ausgewählt
ist aus einer Gruppe bestehend aus Pt, Pd, Au und Ag.
-
Das
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium umfasst eine weichmagnetische
Unterschicht, die die magnetische Hilfsschicht trägt. Die
Unterschicht hat die Magnetisierungs vorzugsachse in einer planaren Richtung,
die zu der Oberfläche
des Substrats parallel ist. Liegt dem Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium
ein einpoliger Kopf gegenüber,
zirkuliert der magnetische Fluss beispielsweise durch den primären Pol
des einpoligen Kopfs, die weichmagnetische Unterschicht und den
Hilfspol des einpoligen Kopfs, wie herkömmlicher Weise bekannt. Der
magnetische Fluss fließt
in der vertikalen Richtung vom vorderen Ende des primären Pols
zur Unterschicht. Anschließend
fließt
der magnetische Fluss in der planaren Richtung in die Unterschicht.
Der magnetische Fluss fließt
dann in der vertikalen Richtung von der Unterschicht zum Hilfspol.
Auf diese Weise wird die Magnetisierung in der vertikalen Richtung
in der magnetischen Aufzeichnungsschicht sicher hergestellt.
-
Das
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium kann ferner umfassen: eine nichtmagnetischen Schicht,
die die magnetische Hilfsschicht trägt. Die nichtmagnetische Schicht,
die zwischen der magnetischen Hilfsschicht und Unterschicht gebildet
ist, dient dem Verhindern einer magnetischen Interaktion zwischen
der magnetischen Hilfsschicht und der Unterschicht. Das derartige
Verhindern einer magnetischen Interaktion trägt zu einer zuverlässigen Reproduktion
der magnetischen Informationsdaten bei.
-
Das
Vertikalmagnetaufzeichnungsmedium kann in einem Festplattenlaufwerk
(HDD) und jedem anderen Typ von Laufwerk für magnetische Aufzeichnungsmedien
genutzt werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Draufsicht, die die Struktur eines Festplattenlaufwerks (HDD)
als ein Beispiel für ein
Laufwerk für
magnetische Aufzeichnungsmedien schematisch darstellt.
-
2 ist
eine vergrößerte, vertikale
Schnittansicht, die die Struktur einer magnetischen Aufzeichnungsplatte
im Einzelnen darstellt.
-
3 ist
eine vergrößerte Teilschnittansicht, die
den Fluss eines magnetischen Flusses durch einen einpoligen Kopf
und eine weichmagnetische Unterschicht schematisch darstellt.
-
4 ist
eine vertikale Teilschnittansicht eines Substrats zur schematischen
Darstellung des Prozesses der Erzeugung einer Kohäsionsschicht.
-
5 ist
eine vertikale Teilschnittansicht des Substrats zur schematischen
Darstellung des Prozesses der Erzeugung der weichmagnetischen Unterschicht.
-
6 ist
eine vertikale Teilschnittansicht des Substrats zur schematischen
Darstellung des Prozesses der Erzeugung einer nichtmagnetischen Schicht.
-
7 ist
eine vertikale Teilschnittansicht des Substrats zur schematischen
Darstellung des Prozesses der Erzeugung einer magnetischen Hilfsschicht.
-
8 ist
eine vertikale Teilschnittansicht des Substrats zur schematischen
Darstellung des Prozesses zur Herstellung einer magnetischen Aufzeichnungsschicht.
-
9 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem aktuellen Wert eines
Stroms zum Schreiben und dem Wiedergabeausgang zeigt.
-
10 ist
eine vergrößerte Teilschnittansicht,
die das Konzept von zur Überwachung
einer Verteilung für
ein Magnetfeld hergestellten Aufzeichnungsspuren schematisch darstellt.
-
11 ist
ein Diagramm, das die Verteilung für ein Magnetfeld zur schematischen
Darstellung des Konzepts der „seitlichen
Löschbreite" darstellt.
-
12 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Stromwert und der seitlichen
Löschbreite
zeigt.
-
13 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Stromwert Iw90 und
der Permeabilität der
weichmagnetischen Unterschicht zeigt.
-
14 ist
ein Diagram, das die Beziehung zwischen dem Signal-Rausch-Verhältnis und
der Größe des Produkts
der Dicke und der restlichen magnetischen Flussdichte zeigt.
-
15 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Signal-Rausch-Verhältnis und
der Dicke der magnetischen Hilfsschicht zeigt.
-
16 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Signal-Rausch-Verhältnis und
der Dicke der nichtmagnetischen Schicht zeigt.
-
BESTER MODUS ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
-
1 stellt
den inneren Aufbau eines Festplattenlaufwerks (HDD) 11 als
ein Beispiel für
ein Laufwerk für
Aufzeichnungsmedien oder eine Speichervorrichtung schematisch dar.
Das Festplattenlaufwerk 11 umfasst ein kastenförmiges Hauptgehäuse 12,
das beispielsweise einen Innenraum in Form eines flachen Parallelepipeds
zeigt. Mindestens eine magnetische Aufzeichnungsplatte 13 ist
in dem Innenraum im Hauptgehäuse 12 enthalten.
Die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 ist auf der Antriebswelle
eines Spindelmotors 14 montiert. Der Spindelmotor 14 kann
die magnetische Aufzeichnungsplatte(n) 13 für eine Drehung
mit einer höheren
Drehzahl, wie beispielsweise 7.200 oder 10.000 min–1,
antreiben. Eine nicht dargestellte Abdeckung ist mit dem Hauptgehäuse 12 so
gekoppelt, dass der geschlossenen Innenraum zwischen dem Hauptgehäuse 12 und
dieser definiert wird.
-
Ein
Kopfstellglied 15 ist ebenso in den Innenraum des Hauptgehäuses 12 eingebaut.
Das Kopfstellglied 15 umfasst einen Stellgliedblock 17,
der zur Drehung auf einer vertikalen Tragewelle 16 getragen wird.
In dem Stellgliedblock 17 sind starre Stellgliedarme 18 definiert.
Die Stellgliedarme 18 sind so konstruiert, dass sie sich
von der vertikalen Tragewelle 16 in einer horizontalen
Richtung erstrecken. Die Stellgliedarme 18 sind jeweils
der vorderen und der hinteren Oberfläche der magnetische Aufzeichnungsplatte(n) 13 zugeordnet.
Der Stellgliedblock 17 kann aus Aluminium gefertigt sein.
Zur Erzeugung des Stellgliedblocks 17 kann ein Formverfahren
verwendet werden.
-
Elastische
Kopfaufhängungen 19 sind
an den vorderen Enden der Stellgliedarme 18 befestigt. Die
einzelne Kopfaufhängung 19 ist
so konstruiert, dass sie sich von dem entsprechenden vorderen Ende
des Stellgliedarms 18 nach vorn erstreckt. Wie herkömmlicher
Weise bekannt, wird ein schwebender Kopfgleiter 21 am vorderen
Ende der einzelnen Kopfaufhängung 19 getragen.
Die schwebenden Kopfgleiter 21 stehen auf diese Weise mit
dem Stellgliedblock 17 in Beziehung. Die schwebenden Kopfgleiter 21 liegen
den Oberflächen
der magnetische Aufzeichnungsplatte(n) 13 gegenüber.
-
Ein
nicht dargestellter elektromagnetischer Messwandler ist an dem schwebenden
Kopfgleiter 21 montiert. Der elektromagnetische Messwandler kann
ein Leseelement, wie ein Riesenmagnetwiderstandselement (GMR-Element)
oder ein Tunnelanschluss-Magnetwiderstandselement (ein TMR-Element),
und ein Schreibelement, wie einen Dünnschicht-Magnetkopf, umfassen.
-
Das
GMR- oder TMR-Element ist so konstruiert, dass es magnetische Bitdaten
auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 unter Verwendung von
Veränderungen
des elektrischen Widerstands einer Spin-Ventilschicht oder einer
Tunnelanschlussschicht unterscheidet. Der Dünnschichtmagnetkopf ist so
konstruiert, dass er unter Verwendung eines an einem Dünnschichtspulenmuster
induzierten Magnetfelds magnetische Bitdaten auf die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 schreibt.
-
Die
Kopfaufhängung 19 dient
dem Bewegen des schwebenden Kopfgleiters 21 zur Oberfläche der magnetischen
Aufzeichnungsplatte 13. Wenn sich die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 dreht,
kann der schwebende Kopfgleiter 21 einen entlang der rotierenden
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 erzeugten Luftstrom
aufnehmen. Der Luftstrom dient der Erzeugung eines Auftriebs am
schwebenden Kopfgleiter 21. Der schwebende Kopfgleiter 21 kann daher
während
der Drehung der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 mit
einer durch den Ausgleich zwischen dem Auftrieb und der Druckkraft
der Kopfaufhängung 19 herbeigeführten höheren Stabilität über der
Oberfläche
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 schweben.
-
Eine
Stromquelle 22, wie ein Tauchspulenmotor (VCM) ist an den
Stellgliedblock 17 angeschlossen. Die Stromquelle 22 treibt
den Stellgliedblock 17 für eine Drehung um die Tragewelle 16 an. Die
Drehung des Stellgliedblocks 17 induziert die Schwenkbewegung
der Stellgliedarme 18 und der Kopfaufhängungen 19. Wenn der
Stellgliedarm 18 so angetrieben wird, dass er während des
Schwebens des schwebenden Kopfgleiters 21 um die Tragewelle 16 geschwenkt
wird, kann der schwebende Kopfgleiter 21 die Aufzeichnungsspuren überqueren,
die in der radialen Richtung der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 auf
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 definiert sind.
Diese radiale Bewegung dient der Positionierung des schwebenden Kopfgleiters 21 direkt über einer
Zielaufzeichnungsspur auf der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13. Wie
herkömmlicher
Weise bekannt, sind in einem Fall, in dem zwei oder mehr magnetische
Aufzeichnungsplatten 13 in den Innenraum des Hauptgehäuses 12 eingebaut
sind, ein Paar elastische Kopfaufhängungen 19 und ein
Paar Stellgliedarme 18 zwischen den nebeneinander liegenden
magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 angeordnet.
-
2 zeigt
eine Schnittansicht entlang einer zur Drehachse der magnetischen
Aufzeichnungsplatte 13 parallelen Ebene. Die magnetische
Aufzeichnungsplatte 13 umfasst ein Substrat 31 als
Trageelement und Filme 32 mit einer geschichteten Struktur, die
sich jeweils über
die vordere und die hintere Oberfläche des Substrats 31 erstrecken.
Das Substrat 31 kann beispielsweise ein plattenförmiges Glassubstrat
sein. Alternativ kann das Substrat 31 einen plattenförmigen Aluminiumkörper (Al-Körper) und NiP-Schichten
umfassen, die die vordere und die hintere Oberfläche des Al-Körpers
bedecken. Magnetische Informationsdaten werden auf den Filmen 32 mit
geschichteter Struktur aufgezeichnet. Der Film 32 mit geschichteter
Struktur ist von einem Kohlenstoffschutzüberzug 33, wie einem
diamantartigen Kohlenstoff-Film,
und einer Schmiermittelfilm 34, wie einem Perfluorpolyetherfilm,
bedeckt.
-
Der
Film 32 mit geschichteter Struktur umfasst eine magnetische
Aufzeichnungsschicht 36. Die Magnetisierungsvorzugsachse
in der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 ist auf eine
zur Oberfläche
des Substrats 31 senkrechte, verti kale Richtung eingestellt.
Als magnetische Aufzeichnungsschicht 36 können beispielsweise
geschichtete ultradünne
Filme verwendet werden, um die Magnetisierungsvorzugsachse herzustellen,
wie vorstehend erwähnt.
Magnetische Filme und nichtmagnetische Filme sind bei den geschichteten
ultradünnen
Filmen abwechselnd übereinander
geschichtet. Der magnetische Film kann beispielsweise ein CoBO-Film
mit einer Dicke von ca. 0,3 nm sein. Der nichtmagnetische Film kann
beispielsweise ein PdO-Film mit einer Dicke von ca. 1,0 nm sein.
Hierbei umfasst die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 zwanzig CoBO-Filme
und zwanzig PdO-Filme, die abwechselnd aufeinander geschichtet sind.
Magnetische Informationsdaten werden auf der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 aufgezeichnet.
-
Die
magnetische Aufzeichnungsschicht 36 wird auf der Oberfläche einer
magnetischen Hilfsschicht 37 getragen. Die Magnetisierungsvorzugsachse
in der magnetischen Hilfsschicht 37 ist auf die zur Oberfläche des
Substrats 31 senkrechte vertikale Richtung eingestellt.
Als magnetische Hilfsschicht 37 zur Herstellung der Magnetisierungsvorzugsachse, wie
vorstehend erwähnt,
können
beispielsweise geschichtete ultradünne Filme verwendet werden.
In den geschichteten ultradünnen
Filmen werden magnetische Filme und nichtmagnetische Filme abwechselnd
aufeinander angeordnet. Der magnetische Film kann beispielsweise
ein Co-Film, ein aus einer Co enthaltenden Legierung hergestellter
Film oder dergleichen sein. Die Dicke der einzelnen magnetischen Filme
kann beispielsweise auf ca. 0,5 nm eingestellt sein. Der nichtmagnetische
Film kann beispielsweise eine Au-Film mit einer Dicke von ca. 0,7
nm sein. Hierbei umfasst die magnetische Hilfsschicht 37 vier Co-Filme
und vier Au-Filme, die abwechselnd aufeinander angeordnet sind.
-
Die
Koerzitivkraft der magnetischen Hilfsschicht 37 ist kleiner
als die der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36. eingestellt.
Zudem halt die magnetische Hilfsschicht 37 vorzugsweise
mehr als die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 die Tendenz,
in der vertikalen Richtung leicht magnetisiert zu werden. Dementsprechend
kann die Koerzitivkraft der magnetischen Hilfsschicht 37 auf
40 [kA/m] oder weniger eingestellt werden. Das koerzitive Rechteckigkeitsverhältnis kann
in der magnetischen Hilfsschicht 37 auf 0,9 oder mehr eingestellt
werden. Überdies
wird das Produkt tBr der Dicke t und der restlichen magnetischen
Flussdichte Br für
die magnetische Hilfsschicht 37 vorzugsweise auf ein Fünftel des
Produkts tBr der Dicke t und der restlichen magnetischen Flussdichte
Br für
die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 eingestellt.
-
Die
magnetische Hilfsschicht 37 wird auf der Oberfläche einer
weichmagnetischen Unterschicht 38 getragen. Die Unterschicht 38 kann
beispielsweise aus einem weichmagnetischen Material, wie FeTaC,
hergestellt sein. Die Magnetisierungsvorzugsachse in der Unterschicht 38 ist
auf die zur Oberfläche
des Substrats 31 parallele planare Richtung eingestellt.
Die Unterschicht 38 weist vorzugsweise eine Permeabilität von 100
oder mehr auf. Wie aus 2 ersichtlich, kann eine nichtmagnetische
Schicht zwischen der magnetischen Hilfsschicht 37 und der
Unterschicht 38 angeordnet sein. Die nichtmagnetische Schicht 39 kann
beispielsweise aus einem nichtmagnetischen metallischen Material,
wie Pd, hergestellt sein.
-
Die
Unterschicht 38 wird auf der Oberfläche des Substrats 31 getragen.
Eine Kohäsionsschicht 41 kann
zwischen der Unterschicht 38 und dem Substrat 31 angeordnet
sein. Die Kohäsionsschicht 41 kann
aus einem metallischen Material, wie beispielsweise Ta, hergestellt
werden. Die Kohäsionsschicht 41 dient
der Verbesserung der Kohäsion
zwischen der Unterschicht 38 und dem Substrat 31.
-
Nun
wird davon ausgegangen, dass magnetische Informationsdaten in die
magnetische Aufzeichnungsplatte 13 eingeschrieben werden
sollen. Wie in 3 gezeigt, wird zum Schreiben
magnetischer Informationsdaten ein einpoliger Kopf 42 verwendet.
Der einpolige Kopf 42 umfasst einen primären Pol 42a und
einen Hilfspol 42b, die beide der Oberfläche der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 gegenüberliegen.
Der magnetische Fluss zirkuliert durch den primären Pol 42a, die Unterschicht 38 und
den Hilfspol 42b.
-
Der
aus dem vorderen Ende des primären Pols 42a austretende
magnetische Fluss 43 wird beispielsweise entlang der zur
Oberfläche
des Substrats 31 senkrechten vertikalen Richtung zur Unterschicht 38 geleitet.
Der magnetische Fluss 43 fließt in der Unterschicht 38 in
der zur Oberfläche
des Substrats 31 parallelen planaren Richtung. Anschließend fließt der magnetische
Fluss 43 aus der Unterschicht 38 entlang der vertikalen
Richtung zum Hilfspol 42b. Auf diese Weise wird die Magnetisierung
in der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 in der vertikalen Richtung
hergestellt.
-
Da
die Magnetisierung in der magnetischen Hilfsschicht 37 in
der vertikalen Richtung hergestellt wird, wird in der magnetische
Aufzeichnungsschicht 36 ein zuverlässiges Fließen des magnetischen Flusses
in der vertikalen Richtung ermöglicht.
Die Magnetisierung wird in der vertikalen Rich tung quer durch die
magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 hergestellt. Der magnetische
Fluss mit starker Intensität tritt
daher in der vertikalen Richtung aus der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 aus.
Insbesondere ermöglicht
die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 eine Intensivierung
des magnetischen Flusses entlang der Grenze zwischen nebeneinander
liegenden Magnetisierungen. Wenn die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 andererseits
auf eine herkömmliche Weise
auf der weichmagnetischen Unterschicht 38 getragen wird,
tendiert die Magnetisierung dazu, an einer näher an der Unterschicht 38 liegenden
Stelle von der vertikalen Richtung abzuweichen. Der aus der magnetischen
Aufzeichnungsschicht 36 ausgetretene magnetische Fluss
wird reduziert.
-
Überdies
wird das Produkt tBr der Dicke t und der restlichen magnetischen
Flussdichte Br für die
magnetische Hilfsschicht 37 vorzugsweise auf ein Fünftel oder
weniger des Produkts tBr der Dicke t und der restlichen magnetischen
Flussdichte Br für
die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 eingestellt. Der
Austritt des magnetischen Flusses aus der magnetischen Hilfsschicht 37 wird
unterdrückt.
Der Einfluss der magnetischen Hilfsschicht 37 wird so vermieden,
wenn die magnetischen Informationsdaten gelesen werden sollen. Wenn
der magnetische Fluss mit starker Intensität aus der magnetischen Hilfsschicht 37 austritt,
setzt der magnetische Fluss aus der magnetischen Hilfsschicht 37 den
magnetischen Fluss aus der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 außer Kraft.
Die Wiedergabe der magnetischen Informationsdaten kann behindert
werden.
-
Überdies
dient die zwischen der magnetischen Hilfsschicht 37 und
der Unterschicht 38 angeordnete nichtmagneti sche Schicht 39 dem
Verhindern einer magnetischen Interaktion zwischen der magnetischen
Hilfsschicht 37 und der Unterschicht 38. Dies
trägt zu
einer zuverlässigen
Wiedergabe der magnetischen Informationsdaten bei. Wenn eine starke
magnetische Interaktion zwischen der magnetischen Hilfsschicht 37 und
der Unterschicht 38 wirkt, leidet der magnetische Fluss
aus der magnetischen Aufzeichnungsschicht 36 unter einem
magnetischen Einfluss der magnetischen Hilfsschicht 37.
Die Wiedergabe der magnetischen Informationsdaten kann behindert
werden.
-
Als
nächstes
erfolgt eine kurze Beschreibung eines Verfahrens zur Herstellung
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13. Zuerst wird das
plattenförmige
Substrat 31 hergestellt. Das Substrat 31 wird
beispielsweise in eine Sputtervorrichtung eingesetzt. Der Film 32 mit
geschichteter Struktur wird dann in der Sputtervorrichtung auf der
Oberfläche des
Substrats 31 gebildet. Der genaue Prozess wird später beschrieben.
Der Kohlenstoffschutzüberzug 33 mit
einer Dicke von ca. 4,0 nm wird auf der Oberfläche des Films 32 mit
geschichteter Struktur gebildet. Zur Erzeugung des Kohlenstoffschutzüberzugs 33 kann
eine chemische Dampfabscheidung (CDV, chemical vapor deposition)
verwendet werden. Der Schmiermittelfilm 34 mit einer Dicke
von 1,0 nm wird dann auf die Oberfläche des Kohlenstoffschutzüberzugs 33 aufgebracht.
Das Substrat 31 kann in eine Lösung eingetaucht werden, die
beispielsweise Perfluorpolyether enthält.
-
Zur
Bildung des Films 32 mit geschichteter Struktur in der
Sputtervorrichtung wird ein Gleichstrommagnetronsputtern verwendet.
Wie in 4 gezeigt, wird zunächst die Kohäsionsschicht 41, nämlich eine
Ta-Schicht 45, auf der Oberfläche des Substrats 31 erzeugt.
Ein Ta-Target wird in die Sputtervorrichtung eingesetzt. Eine Ablagerung
von Ta-Atomen auf der Oberfläche
des Substrats 31 wird zugelassen. Die Dicke der Ta-Schicht 45 wird
beispielsweise auf ca. 1,0 nm eingestellt.
-
Wie
in 5 gezeigt, wird die Unterschicht 38,
nämlich
eine FeTaC-Schicht 46 auf der Oberfläche der Ta-Schicht 45 gebildet.
Ein FeTaC-Trarget wird in die Sputtervorrichtung eingesetzt. Eine
Ablagerung von Fe-Atomen, Ta-Atomen und C-Atomen auf der Oberfläche der
Ta-Schicht 45 wird zugelassen. Die Dicke der FeTaC-Schicht 46 wird
auf ca. 300 nm eingestellt.
-
Wie
in 6 gezeigt, wird danach die nichtmagnetische Schicht 39,
nämlich
eine Pd-Schicht 47, auf der Oberfläche der FeTaC-Schicht 46 gebildet. Ein
Pd-Target wird in die Sputtervorrichtung eingesetzt. Eine Ablagerung
von Pd-Atomen auf der Oberfläche
der FeTaC-Schicht 46 wird zugelassen. Die Dicke der Pd-Schicht 47 wird
beispielsweise auf ca. 5.0 nm eingestellt.
-
Wie
in 7 gezeigt, wird dann die magnetische Hilfsschicht 37,
nämlich
eine geschichtete Struktur 48, die ultradünne Filme
umfasst, auf der Oberfläche
der Pd-Schicht 47 gebildet. Co-Schichten 48a,
die jeweils eine Dicke von ca. 0,5 nm aufweisen, und Au-Schchten 48b,
die jeweils eine Dicke von ca. 0,7 nm aufweisen, werden abwechselnd
erzeugt. Die Erzeugung der Co-Schicht 38a und der Au-Schicht 38b wird
viermal wiederholt. Auf diese Weise wird die geschichtete Struktur 48 so
gebildet, dass sie acht Schichten umfasst.
-
Wie
in 8 gezeigt, wird darauf die magnetische Aufzeichnungsschicht 36,
nämlich
eine geschichtete Struktur 49, die ultradünne Filme
umfasst, auf der Oberfläche
der geschichteten Struktur 48 gebildet. CoBO-Schichten 49a,
die jeweils eine Dicke von ca. 0,3 nm aufweisen, und PdO-Schichten 49b, die
jeweils eine Dicke von ca. 1,0 nm aufweisen, werden abwechselnd
erzeugt. Hierbei wird die Erzeugung der CoBO-Schicht 49a und
der PdO-Schicht 49b zwanzigmal wiederholt. Auf diese Weise
wird eine geschichtete Struktur 49 erzeugt, die vierzig Schichten
umfasst.
-
Die
Erfinder haben die Charakteristika der wie vorstehend erläutert hergestellten
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 untersucht. Bei der
Untersuchung wurden magnetische Informationsdaten in die magnetische
Aufzeichnungsplatte 13 eingeschrieben. Zum Einschreiben
der magnetischen Informationsdaten wurde ein einpoliger Kopf verwendet.
Die eingeschriebenen magnetischen Informationsdaten wurden dann
aus der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 ausgelesen.
Zum Lesen der magnetischen Informationsdaten wurde ein Spin-Ventil-Magnetwiderstandskopf
verendet. Der einpolige Kopf und der Spin-Ventil-Magnetwiderstandskopf
waren auf dem schwebenden Kopfgleiter 21 montiert, wie
vorstehend erwähnt.
Die Schwebehöhe
des schwebenden Kopfgleiters 21 war auf 15,0 nm eingestellt.
Eine relative Geschwindigkeit zwischen dem schwebenden Kopfgleiter 21 und
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 war auf 10,0 m/s
eingestellt.
-
Die
Erfinder stellten auch ein Vergleichsbeispiel her. Die vorstehend
erwähnte
magnetische Hilfsschicht 37 wurde bei dem Vergleichsbeispiel weggelassen.
Genauer wurde die magnetische Aufzeichnungsschicht 36 auf
herkömmliche
Weise auf der Oberfläche
der Unterschicht 38 angeordnet. Die übrige Struktur war mit der
der magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung identisch.
-
Die
Erfinder variierten den Stromwert eines einem Spulenmuster des einpoligen
Kopfs zugeführten
Stroms. Die magnetischen Informationsdaten wurden mit der linearen
Aufzeichnungsdichte von 440 [kFCI] aufgezeichnet. Im Wiedergabeausgang wurde
ein Referenzpegel [1,0] eingestellt. Ein Strom mit dem Stromwert
von 50 [mA] wurde dem einpoligen Kopf zugeführt, um den Referenzpegel [1,0]
des Wiedergabeausgangs herzustellen. Der Wiedergabeausgang für die verschiedenen
Stromwerte wurde gemessen. Wie in 9 gezeigt,
ermöglicht
die magnetische Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verglichen mit der magnetischen Aufzeichnungsplatte
gemäß dem Vergleichsbeispiel
selbst bei einem kleineren Stromwert die Herstellung des Referenzpegels
[1,0] für
den Wiedergabeausgang.
-
Als
Nächstes
untersuchten die Erfinder die Verteilung des Magnetfelds auf der
Grundlage eingeschriebener magnetischer Informationsdaten. Ein Paar
Aufzeichnungsspuren 51, 52 wurde auf der untersuchten
magnetischen Aufzeichnungsplatte hergestellt, wie in 10 gezeigt.
Die magnetischen Informationsdaten wurden mit der linearen Aufzeichnungsdichte
von 110 [kFCI] auf die Aufzeichnungsspur 51 geschrieben.
Der Stromwert war auf 30 [mA] eingestellt. Gleichermaßen wurden
die magnetischen Informationsdaten mit der linearen Aufzeichnungsdichte
von 440 [kFCI] auf die Aufzeichnungsspur 52 geschrieben.
Für den
dem einpoligen Kopf zugeführten
Strom wurden verschiedene Stromwerte eingestellt. Die Kernbreite
des einpoligen Kopfs war auf 0,6 μm
eingestellt. Der Abstand zwischen den nebeneinander liegenden Aufzeichnungsspuren 51, 52 war
auf 0,3 μm
eingestellt.
-
Die
magnetischen Informationsdaten wurden entlang der Aufzeichnungsspuren 51, 52 herausgelesen.
Ein Spektrenanaly sator wurde zum Messen des Wiedergabeausgangs verwendet.
Wie in 11 gezeigt, wurde ein Referenzpegel
[1,0] beim maximalen Wiedergabeausgang eingestellt. Der halbe Referenzpegel
[1,0], nämlich
der Pegel [0,5], wurde ebenfalls für den Wiedergabeausgang der
Aufzeichnungsspuren 51, 52 identifiziert. Der
Raum zwischen den Wiedergabeausgangskurven für die nebeneinander liegenden
Aufzeichnungsspuren 51, 52 bei dem Pegel [0,5]
wurde als „seitliche
Löschbreite" definiert.
-
Wie
in 12 gezeigt, wurde bestätigt, dass die magnetische
Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform verglichen mit der
magnetischen Aufzeichnungsplatte gemäß dem Vergleichsbeispiel unabhängig von
der Größe des Stroms
eine geringere seitliche Löschbreite
aufwies. Insbesondere wird es ermöglicht, dass die magnetische
Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform entlang der Grenze
zwischen den nebeneinander liegenden Aufzeichnungsspuren sicher
ein Magnetfeld mit einer starken Intensität aufweist.
-
Als
nächstes
untersuchten die Erfinder die Beziehung zwischen dem Wiedergabeausgang
und der Permeabilität
der Unterschicht 38. Die Erfinder stellten verschiedene
magnetische Aufzeichnungsplatten 13 her. Für die Unterschichten 38 in
den einzelnen magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 wurden
unterschiedliche Permeabilitäten
eingestellt. Für den
dem einpoligen Kopf zugeführten
Strom zum Einschreiben der magnetischen Informationsdaten in die
magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 wurden unterschiedliche
Stromwerte eingestellt. Hierbei wurden die Sättigungswerte für den Wiedergabeausgang
gemessen. Für
den Wiedergabeausgang bei 90% des Sättigungswerts wurde der Stromwert (Iw90)
identifiziert. Wie aus 13 ersichtlich, ermöglicht eine
Permeabilität der
Unterschicht 38 von 100 oder mehr selbst bei einem kleineren
Stromwert eine Herstellung der Magnetisierung in der magnetischen
Aufzeichnungsschicht 36.
-
Als
Nächstes
maßen
die Erfinder das Signal-/Rausch-Verhältnis der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform. Die Erfinder stellten
verschiedene magnetische Aufzeichnungsplatten 13 her. Verschiedene
Produkte von Dicke und restlicher magnetischer Flussdichte wurden für die magnetischen
Aufzeichnungsschichten 36 der einzelnen magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 eingestellt.
Magnetische Informationsdaten wurden mit der linearen Aufzeichnungsdichte
von 300 [kFCI] eingeschrieben. Wie aus 14 ersichtlich,
kann ein überlegenes
Signal-/Rausch-Verhältnis
erzielt werden, wenn das Produkt der Dicke und der restlichen magnetischen
Flussdichte für
die magnetische Hilfsschicht 37 auf ein Fünftel oder
weniger des Produkts der Dicke und der restlichen magnetischen Flussdichte
für die
magnetische Aufzeichnungsschicht 36 eingestellt wird. Hierbei
wurde die Dicke der magnetischen Hilfsschicht 37 in den
einzelnen magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 auf 4,8
nm eingestellt. Die Koerzitivkraft der magnetischen Hilfsschicht 37 wurde
bei den einzelnen magnetischen Aufzeichnungsplatten 13 bei
zwischen 14,3 [kA/m] und 19,1 [kA/m] gehalten. Das koerzitive Rechteckigkeitsverhältnis wurde
für die
magnetischen Hilfsschichten 37 in den einzelnen magnetischen
Aufzeichnungsplatten 13 zwischen 0,92 und 0,96 gehalten.
-
Überdies
maßen
die Erfinder das Signal-/Rausch-Verhältnis der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform. Die Erfinder stellten
verschiedene magnetische Aufzeichnungsplatten 13 her. Für die magnetischen
Hilfsschichten 37 in den einzelnen magnetischen Aufzeich nungsplatten 13 wurden
verschiedene Dicken eingestellt. Die übrigen Bedingungen wurden eingestellt,
wie bei der vorstehend beschriebenen Messung. Wie in 15 gezeigt,
wurde ein überlegenes Signal-/Rausch-Verhältnis erzielt,
wenn die Dicke der magnetischen Hilfsschicht 37 auf 5.0
nm oder weniger eingestellt war.
-
Überdies
maßen
die Erfinder das Signal-/Rausch-Verhältnis der
magnetischen Aufzeichnungsplatte 13 gemäß der Ausführungsform. Die Erfinder stellten
verschiedene magnetische Aufzeichnungsplatten 13 her. Für die nichtmagnetischen Schichten 39 wurden
verschiedene Dicken eingestellt, wobei die Bedingungen eingestellt
waren, wie bei der vorstehend erwähnten Messung. Wie in 16 gezeigt,
wurde ein überlegenes
Signal-/Rausch-Verhältnis
erzielt, wenn die Dicke der nichtmagnetischen Schicht 39 auf
ca. 5.0 nm eingestellt war.