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DE60220046T2 - Integrierter Schaltkreis zur GPS Kodeerfassung - Google Patents

Integrierter Schaltkreis zur GPS Kodeerfassung Download PDF

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DE60220046T2
DE60220046T2 DE60220046T DE60220046T DE60220046T2 DE 60220046 T2 DE60220046 T2 DE 60220046T2 DE 60220046 T DE60220046 T DE 60220046T DE 60220046 T DE60220046 T DE 60220046T DE 60220046 T2 DE60220046 T2 DE 60220046T2
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DE
Germany
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circuit according
bit
code
clock rate
integrated circuit
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60220046T
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English (en)
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DE60220046D1 (de
Inventor
Esq. Philip Ruardean Woodside GLOS. Mattos
Marco Losi Esq.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STMicroelectronics Research and Development Ltd
STMicroelectronics SRL
Original Assignee
STMicroelectronics Ltd Great Britain
STMicroelectronics SRL
SGS Thomson Microelectronics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by STMicroelectronics Ltd Great Britain, STMicroelectronics SRL, SGS Thomson Microelectronics Inc filed Critical STMicroelectronics Ltd Great Britain
Application granted granted Critical
Publication of DE60220046D1 publication Critical patent/DE60220046D1/de
Publication of DE60220046T2 publication Critical patent/DE60220046T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H17/00Networks using digital techniques
    • H03H17/02Frequency selective networks
    • H03H17/06Non-recursive filters
    • H03H17/0621Non-recursive filters with input-sampling frequency and output-delivery frequency which differ, e.g. extrapolation; Anti-aliasing
    • H03H17/0635Non-recursive filters with input-sampling frequency and output-delivery frequency which differ, e.g. extrapolation; Anti-aliasing characterized by the ratio between the input-sampling and output-delivery frequencies
    • H03H17/065Non-recursive filters with input-sampling frequency and output-delivery frequency which differ, e.g. extrapolation; Anti-aliasing characterized by the ratio between the input-sampling and output-delivery frequencies the ratio being integer
    • H03H17/0664Non-recursive filters with input-sampling frequency and output-delivery frequency which differ, e.g. extrapolation; Anti-aliasing characterized by the ratio between the input-sampling and output-delivery frequencies the ratio being integer where the output-delivery frequency is lower than the input sampling frequency, i.e. decimation
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S19/00Satellite radio beacon positioning systems; Determining position, velocity or attitude using signals transmitted by such systems
    • G01S19/01Satellite radio beacon positioning systems transmitting time-stamped messages, e.g. GPS [Global Positioning System], GLONASS [Global Orbiting Navigation Satellite System] or GALILEO
    • G01S19/13Receivers
    • G01S19/24Acquisition or tracking or demodulation of signals transmitted by the system
    • G01S19/30Acquisition or tracking or demodulation of signals transmitted by the system code related

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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Erfassung und Verfolgung von pseudozufälligen Rundfunkcodes, insbesondere Codes, die als Teil eines GPS-Signals gesendet werden.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Das globale Positionierungssystem (GPS) ist ein wohl bekanntes System, das pseudozufällige Rundfunkcodes benutzt, um es Empfängern zu ermöglichen, Zeitdifferenzen und somit relative Positionen zwischen einem Sender und einem Empfänger zu ermitteln. Die Sender sind Satelliten, die die Erde in bekannten Bahnen umkreisen, deren Position zu jedem gegebenen Zeitpunkt genau bekannt ist. Mittels empfangener Signale von vier solchen Satelliten kann ein Empfänger seine Position eindeutig mittels Trigonometrie mit einer Genauigkeit bestimmen, die von der Wiederholrate des Codes, der Genauigkeit von Komponenten und anderen Faktoren wie z.B. der Atmosphäre und Mehrwegreflexionen abhängig ist.
  • Um die Genauigkeit zu erhöhen, werden gewöhnlich mehr als das Minimum von vier Referenzsendern verfolgt. Es gibt etwa 24 Satelliten, die für die Verfolgung im GPS-System zur Verfügung stehen, von denen 8 von einem Empfänger zu jedem gegebenen Zeitpunkt als „sichtbar" angegeben werden. In der Tat haben GPS-Empfänger typischerweise 12 Kanäle, so dass bis zu 12 Satelliten auf einmal verfolgt werden können.
  • GPS-Satelliten senden zwei L-Band-Signale, die für Positionierungszwecke verwendet werden können. Die Begründung dafür, warum mit zwei unterschiedlichen Frequenzen gesendet wird, ist, dass durch ionosphärische Brechung erzeugte Fehler eliminiert werden können.
  • Die Signale, die von einer Standardfrequenz von 10,23 MHz erzeugt werden können, sind L1 bei 1575,42 MHz und L2 bei 1227,60 MHz, und sie werden häufig die Träger genannt.
  • Die Frequenzen werden von der Fundamental-Satellitentaktfrequenz von fo = 10,23 MHz erzeugt.
    Signal Frequenz (MHz) Wellenlänge (cm)
    L1 154f0 = 1575,42 – 19
    L2 120fo = 1227,60 – 24
  • Da die Träger reine Sinuswellen sind, können sie nicht ohne weiteres für momentane Positionierungszwecke verwendet werden, daher werden ihnen zwei Binärcodes aufmoduliert: der C/A-(Coarse Acquisition)-Code und der P-(Precise)-Code.
  • Es müssen auch die Koordinaten der Satelliten bekannt sein und diese Information wird im Rahmen der Rundfunkdatenmeldung gesendet, die ebenfalls auf die Träger aufmoduliert wird.
  • Der CA-(Coarse/Acquisition)-Code wurde deshalb so genannt, weil er ursprünglich als grobes Positionsmesssignal für sich allein oder als Erfassungscode ausgelegt war, um bei der Suche der Phase des genauen Codes zu assistieren. Der CA-Code wird jedoch heute im Allgemeinen sowohl zur Erfassung als auch zur Positionsverfolgung benutzt und wird daher hierin einfach CA-Code genannt.
  • Der C/A-Code ist ein pseudozufälliger (PN) Binärcode (Zustände von 0 und 1), der aus 1023 Elementen oder Chips besteht, die sich jede Millisekunde wiederholen. Der Begriff pseudozufällig wird deshalb verwendet, weil der Code anscheinend zufällig ist, obwohl er mit einem bekannten Verfahren erzeugt wurde, daher die Wiederholbarkeit.
  • Aufgrund der Chipping-Rate (die Rate, mit der jeder Chip auf den Träger aufmoduliert wird) von 1023 Mbps entspricht die Chiplänge etwa 300 m, und aufgrund der Code-Länge beträgt die Ambiguität etwa 300 km – d.h. das gesamte C/A-Code-Muster wiederholt sich alle 300 km zwischen dem Empfänger und dem Satelliten.
  • Der Code wird mit einem linearen Feedback-Register erzeugt, das ein Hardware-Bauelement ist, das einen mathematischen PRN-Algorithmus repräsentiert.
  • Die verwendeten Sequenzen sind als Gold-Codes bekannt, die besonders gute Auto- und Querkorrelationseigenschaften haben. Die Querkorrelationseigenschaften der Gold-Codes sind derart, dass die Korrelationsfunktion zwischen zwei unterschiedlichen Sequenzen niedrig ist – so unterscheiden GPS-Empfänger zwischen Signalen, die von verschiedenen Satelliten gesendet werden.
  • Der Empfänger muss die genaue Position von Satelliten zusätzlich zu ihrer relativen Position zu diesen kennen, und aus diesem Grund wird eine Datenmeldung gebroadcastet. Die Datenmeldung beinhaltet Informationen, die die Positionen der Satelliten und ihren Gesundheitszustand beschreiben.
  • Jeder Satellit sendet eine volle Beschreibung seiner eigenen Bahn und seine Taktdaten (im Rahmen der Ephemerideninformation) sowie ungefähre Angaben zu den Bahnen der anderen Satelliten (die in den Almanach-Informationen enthalten sind). Die Daten werden mit einer weitaus niedrigeren Rate von 50 bps moduliert und daher dauert es 12,5 Minuten, um alle Informationen zu senden. Um die Zeit zu reduzieren, die zum Erhalten einer Anfangsposition nötig ist, werden die Ephemeriden- und Taktdaten alle 30 Sekunden wiederholt. Parameter, die die Verzögerung repräsentieren, die durch Signalausbreitung durch die Ionosphäre verursacht wird, sind ebenfalls in der Datenmeldung enthalten.
  • Die gebroadcastete Datenmeldung wird Modulo-2 zum C/A-Code addiert. Dadurch wird der Code umgekehrt und hat den Effekt, dass er auch das Signal nach der Korrelation umkehrt, so dass die Daten wiederhergestellt werden können.
  • Binäre Biphasenmodulation (auch BPSK oder binäre Phasenumtastung genannt) ist die Technik, die zum Modulieren der Codes auf die anfänglichen Trägerwellen angewendet wird.
  • Die Codes werden jetzt direkt mit dem Träger multipliziert, was eine 180-Grad-Phasenverschiebung des Trägers bei jeder Änderung des Code-Zustands ergibt.
  • Die Modulationstechniken haben auch die Eigenschaften, dass sie das gesendete Signal über ein weitaus breiteres Frequenzband ausbreiten als die Mindestbandbreite, die zum Übertragen der gesendeten Informationen nötig ist. Dies wird Streuspektrummodulation genannt und hat den Vorteil, dass eine Verarbeitungsverstärkung beim Despreading (Entspreizen) im Empfänger entwickelt wird, und hilft dabei, mögliches Signal-Jamming zu verhindern.
  • Das L1-Signal wird sowohl durch den C/A-Code als auch durch den P-Code moduliert, obwohl nur der CA-Code für die vorliegende Beschreibung relevant ist. Dies erfolgt durch Modulieren von einem Code phasengleich und vom anderen in Quadratur (d.h. sie haben 90 Grad Abstand voneinander).
  • 1 zeigt eine Darstellung des CA-Code, der Datenmeldungsbits und des resultierenden Signalspektrums. Wie ersichtlich ist, ist der thermische Rauschpegel höher als der tatsächliche Signalpegel. In der Tat beträgt das thermische Rauschen etwa –110 dB pro MHz, während das Signal selbst etwa –130 dB hat. Um den CA-Code vom Rauschen zu extrahieren, wird die Tatsache genutzt, dass der CA-Code eine bekannte Sequenz ist und eine Korrelation erfolgt. Die ausgeführte Funktion besteht darin, das empfangene Signal mit einer lokal erzeugten Version des CA-Codes zu integrieren, und zwar wie folgt:
    Figure 00050001
  • Wie ersichtlich ist, ist die Integration von weißem Rauschen über die Integrationsperiode im Wesentlichen null, während die Integration von CA-Code × CA-Code 1 beträgt.
  • Das Ergebnis der Integration ist, dass die Rauschkomponente im Signalpegel nicht zunimmt, sondern dass Träger × Datenkomponente CA-Code um 20.000 = +43 dB erhöht wird. Somit beträgt der Signalabstand jetzt: –130 dB (Signal) + 110 dB (Rauschen) + 43 dB (Integrationsverstärkung) = +23 dB
  • Die Signalenergie wird jetzt vom Rauschen unterscheidbar. 2 zeigt einen digitalen Signalprozessor 10 zum Ausführen der obigen Funktion. Vor der digitalen Verarbeitung wird das empfangene RF-(Radiofrequenz)-Signal in einem Radiochip gefiltert (2), um Teile des Signals auszufiltern, die nicht in der L1-Bandbreite liegen (ein Filter mit Mittenfrequenz 1575 MHz und einer Bandbreite von 20 MHz oder weniger). Das Signal wird dann mit einem durch einen lokalen Oszillator erzeugten Sinusoid gemischt, so dass ein Signal mit Summen- und Differenzfrequenzkomponenten entsteht. Ein weiteres Filter von etwa 2 MHz Bandbreite wählt das gewünschte Signal. Das erzeugte Signal ist ein IF-Signal, das vom Empfangsumsetzer 12 mit einer vom Taktgenerator 14 definierten Rate abgetastet wird, um es in ein Digitalsignal umzuwandeln. Die Rate ist typischerweise ein Vielfaches von 1023 MHz, was die CA-Code-Chiprate ist (in diesem Fall 4092 MHz).
  • Das Signal wird dann kopiert und in typischerweise 12 separate Kanäle 16 gesendet, wobei jeder Kanal die Aufgabe hat, die Code- und Trägerinformationen für einen bestimmten Satelliten zu extrahieren. Ein Replikat des CA-Codes für den jeweiligen Satelliten wird von einer PRN 18 erzeugt und mit dem Signal in jedem Kanal 16 korreliert. Es werden tatsächlich zwei Code-Replikate für die Korrelationen benutzt; ein verzögertes (spät) und ein vorgezogenes (früh). Die frühen und späten Codes liegen auf den Flanken der Korrelationsfunktion auf beiden Seiten des Peak und werden bei der kontinuierlichen Verfolgung des Codes verwendet, um Verfolgungsfehler zu reduzieren. Das Signal wird dann für die Datenmodulation und die Trägerphasenmessungen verarbeitet. Ein lokal erzeugter Träger wird von einem numerisch gesteuerten Oszillator (NCO) 22 erzeugt und ein zweiter Empfangsumsetzer 20 wird zum Ausfiltern von Bildern vor einem Ausgangsblock 24 verwendet.
  • Beim Korrelieren zum Erfassen des Signals sind die Zeit und somit die Code-Phase des eingehenden Signals unbekannt. Daher müssen 2 × 1023 = 2046 Erfassungsabtastungen des CA-Code-Signals für jede mögliche relative Position der eingehenden und lokal erzeugten CA-Codes verglichen werden, mit einer Integrationsperiode von typischerweise 1 Millisekunde. Es dauert somit etwa 2 Sekunden, um den ersten Satelliten mit einem Kanal zu erfassen. Danach ist die Position der Sequenz bekannt und die Verfolgung erfordert lediglich zwei Korrelationen anstatt 2046, um die Verfolgungsposition innerhalb eines Fensters von ein paar Nanosekunden der frühen und späten Messungen zu halten.
  • Wir haben den Bedarf an einer großen Zahl von Korrelationen zur Erfassung von Signalen, aber nur einer geringen Zahl von Korrelationen zum Verfolgen der Signale nach der Erfassung erkannt. Wir haben ferner die Nachteile bekannter Lösungen erkannt, die große Korrelatorzahlen benutzen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist in den Ansprüchen definiert, auf die nunmehr verwiesen wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung wird nun nur beispielhaft und mit Bezug auf die Begleitzeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine Darstellung von wiederholten CA-Codes, wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, und deren Signalspektrum;
  • 2 einen bekannten Signalprozessor;
  • 3 die Signalverarbeitungsanordnung einer Ausgestaltung der Erfindung;
  • 4 den Datenstreamer von 3 ausführlicher; 5 den Dezimator von 4 ausführlicher;
  • 6 eine schematische Ansicht der Summierung von Datenabtastsignalen;
  • 7 den Korrelator für die erste Integration von 3 ausführlicher;
  • 8 eine erste Alternative der Frequenzhandhabungskomponente von 3;
  • 9 eine zweite Alternative der Frequenzhandhabungskomponente von 3; und
  • 10 die zweite Integrationskomponente von 3 ausführlicher.
  • BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSGESTALTUNG
  • Die Ausgestaltung der Erfindung ist ein DSP (Digitalsignalprozessor) 10 für die GPS-Signalerfassung und -verfolgung, wie zuvor in Bezug auf 2 beschrieben wurde, aber so modifiziert, dass er zusätzliche Funktionalität beinhaltet, die die Geschwindigkeit der Signalerfassung erhöhen kann. Der in 2 gezeigte DSP 10 umfasst einen Signaleingang zu einem ersten Empfangsumsetzer 12 wie zuvor beschrieben, der ein empfangenes IF-Signal, das einen wiederholten Code-Eingang enthält, mit der vom Taktgenerator 14 definierten Abtastrate mit einem Vielfachen von 1023 MHz in die digitale Form umwandelt. Das Digitalsignal wird dann an eine Reihe von 16 Kanälen 16 angelegt, die jeweils zum Verfolgen von einem aus bis zu 16 Satelliten gleichzeitig in einem Verfolgungsmodus dienen. Im Verfolgungsmodus wird der jeweilige CA-Code für einen bestimmten Satelliten in den jeweiligen Kanal 16 von einem als PRN 18 dargestellten Code-Generator gespeist. Mit einer zum Ausgestalten der Erfindung adaptierten separaten Erfassungsmaschine wird das Signal erfasst. Von besonderem Vorteil ist, dass die die Erfindung ausgestaltende Erfassungsmaschine mehr als 2046 Korrelationen in Echtzeit ausführen kann, ohne eine große Zahl von separaten Hardware-Korrelatoren zu benötigen.
  • So können alle möglichen Code-Phasenverzögerungen gleichzeitig integriert werden, und dies für eine willkürlich lange Zeit.
  • Das empfangene Signal wird empfangsumgesetzt, gefiltert und dann durch Abtasten mit 16 MHz (tatsächlich 16,368 MHz) zum Erzeugen eines digitalen Ausgangs digitalisiert. 3 zeigt die Hauptkomponenten einer die Erfindung ausgestaltenden DSP-Code-Erfassungsschaltung. Ein Datenstreamer 102 empfängt das empfangsumgesetzte und digitalisierte empfangene Signal und verarbeitet das Signal zum Erhöhen der Datenrate einer nachfolgenden Erfassungsmaschine 100. Im Erfassungsmodus führt die Erfassungsmaschine Korrelationen am empfangenen digitalisierten Signal mit einer höheren als der gewöhnlichen Rate aus, um den Erfassungsprozess zu beschleunigen. In einem Verfolgungsmodus werden der Datenstreamer und die Erfassungsmaschine abgeschaltet und es werden die gewöhnlichen Korrelationskanäle (2) benutzt. Die Erfassungsmaschine 100 umfasst eine erste Korrelatoranordnung 104 zum Korrelieren des Signals vom Datenstreamer mit einem der Satelliten-CA-Codes, eine Frequenzhandhabungsanordnung 106 zum Korrigieren von Frequenzfehlern und eine zweite Integrationsanordnung 108.
  • Um das Verständnis zu erleichtern, ist nur ein Kanal für den Datenstreamer 102, den Korrelator 104 und die zweite Integration 108 dargestellt, aber es ist zu verstehen, dass es in der Praxis zwei Kanäle geben wird, einen für phasengleich (I), einen für Quadratur (Q). Diese werden in der Frequenzhandhabungsanordnung 106 zusammen mathematisch verarbeitet.
  • Der Datenstreamer 102 nimmt den seriellen Bitstrom des empfangenen, empfangsumgesetzten und digitalen Signals und verarbeitet ihn zu einem 66-Bit-Parallelstrom auf Bus 101. Der Datenstreamer ist in 4 ausführlicher dargestellt. Ein mit einem lokal erzeugten 4092 MHz Signal gespeister Mixer 110 erzeugt serielle (1 Bit) Daten mit 16 Ms/s zu einem Dezimator 112. Der Dezimator (später beschrieben) nimmt das 16 Ms/s Ein-Bit-Signal und verarbeitet es zu Abtastsignalen mit einer Rate von 2 Ms/s, d.h. einem Reduktionsfaktor von 8 in der Abtastrate, und verpackt sie zu einer Breite von 66 Bit, was eine 66-fache Durchsatzerhöhung ergibt (von 1-Bit- auf 66-Bit-Bus). Die Daten im Datenstreamer werden mit 16 MHz getaktet, was das 8fache der Abtastrate von 2 MHz ist, so dass eine effektive 8 × 66 = 528-fache Durchsatzerhöhrung erzielt wird. Zusammen mit der vierfachen Erhöhung der Taktgeschwindigkeit der Schieberegister (nachfolgend beschrieben) auf 66 MHz (von 16 MHz) wird der Durchsatz insgesamt um 8 × 66 × 4 = 2112 der Korrelatoren erhöht. Dies ist mehr als die benötigten 2046 Korrelationen, mit der Folge, dass alle erforderlichen Korrelationen in Echtzeit ausgeführt werden können.
  • Der Dezimator 112 erzeugt selektiv einen Ausgang zu einem von zwei Schieberegistern 114, 115, die parallele 66-Bit-Schieberegister mit einer Tiefe von 31 Wörtern sind, so dass alle 31 Taktzyklen dasselbe 66-Bit-Wart (Reihe von Daten) wiederholt wird. Wie ersichtlich ist, sind die Schieberegister 114, 115 vom PIPO-(Parallel In Parallel Out)-Typ und laufen mit 66-Bit-Bussen 115, 117 um.
  • Ein Multiplexer 118 wählt selektiv den Ausgang des ersten Schieberegisters 114 oder des zweiten Schieberegisters 115, so dass, während Daten in einen geladen werden, Daten aus dem anderen wiederholt gelesen werden können. Das Ausgangsschieberegister wird mit im Wesentlichen 664 MHz (in der Tat genau 65,472 MHz) [sic] getaktet, so dass 66 × 31 = 2046 komplette Zyklen der Daten pro Ms ausgeführt werden. Als alternative Anordnung könnte der Dezimator einen seriellen 1-Bit-Ausgang erzeugen und die serielle/parallele Umwandlung könnte in den Schieberegistern erfolgen. In jedem Fall ist der Ausgang auf Bus 119 ein 66 Bit breites Signal, das eine kombinatorische Kombination des Eingangssignals ist. Die Kombination wird vom Dezimator 112 bestimmt, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Der in 5 gezeigte Dezimator 112 nimmt den empfangenen 1-Bit-Bitstrom und erzeugt infolgedessen einen parallelen 66-Bit-Strom. Die Eingangsdaten werden mit jeweils 8 Bits in ein Eingangsschieberegister 120 geschoben. Das Schieberegister 128 an sich könnte bei Bedarf eine Breite von 7, 9, 11, 13 oder 15 Bit wie gezeigt haben, aber in der Praxis wird zwecks Programmierbarkeit eine Breite von 15 Bits gewählt, so dass beliebige dieser Breiten gewählt werden können. Wenn es mit 13 Bit programmiert wird, was bevorzugt wird, dann werden, da nur 8 Bits jeweils verschoben werden, 5 Bits des empfangenen Signals effektiv in jedem Zyklus wiederverwendet. Das Schieberegister 120 liest die Daten parallel auf Bus 121 aus, der auch passend zum Register selbst programmierbar ist. Ein Bitzähler 122 empfängt die parallelen 13-Bit-Daten und zählt die Bits, die logisch „1" sind. Ein Breitenauswahlsignal lässt es zu, dass die Zahl der gezählten Bits je nach dem effektiven Schieberegister und den gewählten Busbreiten gewählt wird. Der Ausgang auf Bus 125 ist somit eine Zahl, die die Anzahl von Bits angibt, die logisch „1" sind, und wird an einen Schwellenwertdetektor 124 angelegt, der ermittelt, ob die Anzahl der Bits größer ist als das Mittel (die Hälfte der Zahl der gezählten Bits). Der Schwellenwert wird auch durch das Breitenauswahlsignal 123 gewählt. Wenn der Wert über dem Mittel liegt, dann erzeugt der Schwellenwertdetektor eine logische „1" auf Leitung 127, liegt er darunter, dann wird eine logische „0" erzeugt. Eine Kombination von 13 Bits wird dadurch auf 1 Bit reduziert, um anzuzeigen, ob die Mehrheit oder die Minderheit der Abtastsignale logisch „1" ist, obwohl das Datenkompressionsverhältnis 8:1 ist, weil nur 8 Bits verschoben werden und 5 Bit wie oben erläutert überlappen.
  • Ein zweites Schieberegister 126 mit 66 Bit Breite empfängt die 1-Bit-Leitung 127 mit einer Taktrate von 2 MHz, dividiert durch 8 durch den Dividierer 128 vom 16 MHz Takteingang des ersten Schieberegisters, um die 8fache Bitverringerung zu berücksichtigen. Das zweite Schieberegister liest dann 66 Bit gleichzeitig parallel auf Bus 113 aus, der ebenso eine Breite von 66 Bit hat, mit einer Rate dividiert durch 66 durch den Dividierer 130 vom 2 MHz Eingangstakt. Infolgedessen ist die 16 MHz 1-Bit-Eingangsrate zu einem 2/66 MHz parallelen 66-Bit-Ausgang geworden. Dieser wird in die zwei Schieberegister 114, 116 gespeist, wie zuvor mit Bezug auf 4 beschrieben wurde, wodurch die Ausgangsrate auf 66 MHz erhöht wird.
  • Es mag zwar auf den ersten Blick so aussehen, dass Informationen durch Summieren empfangener Abtastsignale verloren gehen, aber dies ist nicht der Fall, wie mit Bezug auf 6 sichtbar ist, obwohl die Zeitgenauigkeit verloren geht. Das anfängliche Abtasten des empfangenen Signals erfolgt mit 16 MHz (2), so dass 16 Samples pro CA-Code-Chip entstehen (die Chiprate ist dabei 1 MHz). So erzeugt die Kombination von 8 Samples effektiv 2 Samples pro CA-Code-Chip. Die 2 MHz repräsentieren ausreichend den Code für Erfassungszwecke, während 16 MHz zum Verfolgen benötigt werden, wenn Zeitpräzision wesentlich ist.
  • Nun wieder kurz zurück zu 3, es ist ersichtlich, dass der Datenstreamer die Datenrate zu den Korrelatoren 104 durch Senden der Daten 2046 Mal oder öfter erhöht, wie nachfolgend mit Bezug auf 7 beschrieben wird. Eine parallele 66-Bit-XOR-Anordnung empfängt die parallelen, digitalisierten und kombinierten 66-Bit-Daten an einem Eingang und eine lokal erzeugte Version des entsprechenden Satelliten-CA-Code von einer parallelen Code-Quelle 144, hier als SRAM implementiert. Der SRAM erzeugt 66 Bit des 2046-Bit-CA-Codes mit einer Rate von 66 MHz passend zu den eingehenden 66-Bit-Daten. Zum Ausführen von Korrelationen gegen alle möglichen Positionen wird die lokale Version des CA-Codes von der Quelle 114 um ein Bit in jedem Zyklus alle 31 Wörter bewegt, d.h. alle 31 Zyklen des 66-MHz-Takts. Dies erfolgt durch Verschieben jedes 66-Bit-Wortes des lokalen CA-Codes in jedem Zyklus des 64-MHz-Takts.
  • Der Ausgang der XOR-Anordnung 132 ist eine große Bitzahl für eine hohe Korrelation oder eine kleine Zahl für eine niedrige Korrelation für jeden gegebenen 66-Bit-Abschnitt des CA-Codes an jeder der 66 möglichen Positionen dieses Abschnitts. Ein Bitzähler 134 empfängt und zählt die Bits und legt diese an den Addierer 136 an. Der Addierer empfängt auch einen Eingang von einem gespeicherten vorherigen Ausgangswert des Addierers, der im SRAM 138 gespeichert ist und an einen zweiten Eingang des Addierers 136 auf Leitung 147 über einen Signalspeicher 142 und den Multiplexer 140 angelegt wird. Der Multiplexer lässt es zu, dass der Ausgang des SRAM oder der Ausgang des Addierers selbst an den zweiten Eingang des Addierers 136 angelegt wird. Die Addiereranordnung lässt es zu, dass die Korrelationen für eine gegebene relative Position zum empfangenen Signal und dem lokalen CA-Code summiert werden und der resultierende Wert ausgegeben wird.
  • Die nächste Stufe der Verarbeitung besteht darin, Frequenzfehler im Signal zu handhaben, die durch lokale Taktfehler verursacht werden, wie in 9 gezeigt ist. Die separaten I- und Q-Kanäle werden jetzt durch eine Funktion verarbeitet, die mit IQMIX bezeichnet wird, die Hardware oder Software sein kann und die die folgende mathematische Funktion ausführt: Iout = I × I' + Q × Q' Qout = I × Q' – Q × I'
  • Diese werden von Erweiterungen von cos(theta + phi) und sin(theta + phi) abgeleitet, wobei wt = 2.i.ft = arctan(Q/I), und wobei t die Verzögerung zwischen I und I' ist. Dementsprechend wird der Frequenzfehler durch phi ermittelt, d.h. f = arctan(Q/I)/2.pi.t.
  • Der vorherige Wert SRAM 152 erzeugt eine verzögerte Version der I- und Q-Signale für die IQMIX-Funktion. Die Ausgänge Iout und Qout tolerieren Fehler im lokalen Takt und melden den Fehler als Phasenwert. Es erfolgt eine zweite Integration, aber nur für Leistung, da das Signal jetzt nicht mit dem empfangenen Satellitensignal kohärent ist. Die zweite Integration ist in 10 dargestellt und umfasst einfach das Summieren der Iout- oder Qout-Signale mit akkumulierten Versionen zum Erhöhen der Gesamtverstärkung. Dies erfolgt durch Summieren im Addierer 154 mit den akkumulierten vorherigen Werten, die vorübergehend im SRAM 156 gespeichert wurden. Es erfolgt ein voller Satz von wenigstens 2046 Korrelationen alle X Millisekunden, wo und der Addierer [sic] alle X × Y Millisekunden gelöscht wird, wobei Y programmierbar ist. 9 zeigt eine alternative Frequenzhandhabungsanordnung, obwohl dies für existierende GPS-Signale nicht bevorzugt wird. Diese Anordnung führt Kohärenz für eine größere Verstärkung für zukünftige Signale, wie z.B. Gallileo. Software-Algorithmen in der steuernden CPU optimieren den Wert von X, Y. Eine Erhöhung der Integrationszeit (X × Y Millisekunden) erhöht die Systemverstärkung, aber X wird durch Datenbitflanken begrenzt, und bei zunehmendem X wird die Kanalbandbreite reduziert, so dass weitere Suchläufe erforderlich sind. GPS L2, GPS3, Gallileo haben einen datenfreien Pilot, so dass höhere Werte von X möglich sind.

Claims (27)

  1. Integrierte Halbleiterschaltung zum Verarbeiten eines empfangenen Rundfunksignals des Typs mit einem bekannten Digitalcode zum Erfassen des Signals, die Folgendes umfasst: – einen digitalen Sampler zum Abtasten des empfangenen Rundfunksignals zum Erzeugen eines seriellen digitalen Bitstroms mit einer ersten Taktrate; – einen Sample-Reduzierer (112) zum Empfangen des seriellen digitalen Bitstroms und zum Kombinieren von Gruppen von N Samples zum Erzeugen eines reduzierten seriellen digitalen Bitstroms; – einen Seriell/Parallel-Wandler (114, 116) zum Umwandeln des reduzierten seriellen digitalen Bitstroms in einen parallelen Bitstrom von M Bits umfassenden Wörtern und zum Ausgeben der M-Bit-Wörter mit einer zweiten Taktrate, die höher ist als die erste Taktrate; und – eine Korrelatoranordnung (104) zum Empfangen des parallelen Bitsstroms von M-Bit-Wörtern und zum parallelen Korrelieren mit einer lokal erzeugten Version des bekannten Digitalcodes durch Korrelieren eines der M-Bit-Wörter des parallelen Bitstroms mit einem M-Bit-Wort der lokal erzeugten Version des bekannten Digitalcodes in jedem Zyklus des zweiten Takts; – wodurch eine Erhöhung der Durchsatzkorrelationsgeschwindigkeit erzielt wird.
  2. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 1, wobei der Sample-Reduzierer ein erstes Schieberegister (120) umfasst, in das der serielle digitale Bitstrom um jeweils N Samples mit der ersten Taktrate verschoben wird.
  3. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 2, wobei der Sample-Reduzierer einen Bitzähler (122) zum Zählen einer Gruppe von Bits im ersten Schieberegister (120) und zum Ermitteln der Anzahl mit einem bestimmten logischen Zustand zum Erzeugen einer Bitzahl umfasst.
  4. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 3, wobei der Sample-Reduzierer einen Schwellenwertdetektor (124) zum Empfangen der Bitzahl und zum Erzeugen eines 1-Bit-Signals umfasst, das anzeigt, ob die Bitzahl größer als ein bestimmter Schwellenwert ist, um den reduzierten seriellen digitalen Bitstrom zu erzeugen.
  5. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Bitzähler und der Schwellenwertdetektor so programmiert werden können, dass sie jeweils die Anzahl der gezählten Bits und den Schwellenwert festlegen.
  6. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 5, wobei die Anzahl der gezählten Bits selektiv 7, 9, 11, 13 oder 15 Bits ist.
  7. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Seriell/Parallel-Wandler eine Speicheranordnung (126, 114, 116) zum Empfangen des reduzierten seriellen Bitstroms und zum Ausgeben von M-Bit-Wörtern mit der zweiten Taktrate umfasst.
  8. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 7, wobei die Speicheranordnung ein zweites Schieberegister (126) zum Empfangen des reduzierten seriellen Bitstroms und zum Ausgeben von M-Bit-Wörtern umfasst.
  9. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Speicheranordnung ein erstes und ein zweites umlaufendes Schieberegister zum Zirkulieren der M-Bit-Wörter mit der zweiten Taktrate zur Ausgabe an die Korrelatoranordnung umfasst.
  10. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 9, wobei das erste und das zweite umlaufende Schieberegister (114, 116) so angeordnet sind, dass das erste oder das zweite Schieberegister einen Strom von M-Bit-Wörtern von dem zweiten Schieberegister (126) empfängt, während das andere mit der zweiten Taktrate umläuft.
  11. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 9 oder 10, wobei das erste und das zweite Schieberegister jeweils eine Worttiefe von einer Mehrzahl von P Wörtern haben.
  12. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 11, wobei das erste und das zweite Schieberegister so angeordnet sind, dass sie jedes aus der Mehrzahl P von M-Bit-Wörtern viele Male mit der zweiten Taktrate zirkulieren.
  13. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Korrelatoranordnung einen Speicher (144) umfasst, der eine lokale Version des bekannten Digitalcodes speichert.
  14. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 13, wobei der Speicher (144) so angeordnet ist, dass er die lokale Version des bekannten Digitalcodes als eine Mehrzahl P von M-Bit-Wörtern speichert.
  15. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Korrelatoranordnung eine Vergleichsanordnung (132) zum Vergleichen der M-Bit-Wörter des empfangenen Signals mit M-Bit-Wörtern der lokalen Version des bekannten Digitalcodes umfasst.
  16. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 15, wobei die Vergleichsanordnung die Aufgabe hat, ein anderes der M-Bit-Wörter des empfangenen Signals in jedem Taktzyklus der zweiten Taktrate zu empfangen und eines der M-Bit-Wörter mit einer lokal gespeicherten Version des bekannten Codes zu vergleichen.
  17. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 16, wobei die lokale Version des bekannten Digitalcodes als eine Mehrzahl P von M-Bit-Wörtern gespeichert wird und alle P Taktzyklen der zweiten Taktrate jedes M-Bit-Wort der lokalen Version des Codes um ein Bit mit Bezug auf die M-Bit-Wörter des empfangenen Signals verschoben wird.
  18. Integrierte Halbleiterschaltung nach Anspruch 15, 16 oder 17, wobei die Vergleichsanordnung parallele XOR-Gates (132) umfasst.
  19. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das bekannte Digitalsignal ein wiederholtes Code-Signal mit einer Code-Wiederholperiode, einer Codelänge und einer Codefrequenz hat, und wobei der Sample-Reduzierer, der Seriell/Parallel-Wandler und die Korrelatoranordnung so angeordnet sind, dass sie alle möglichen Korrelationen in der Code-Wiederholperiode ausführen.
  20. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der bekannte Code ein GPS-Code ist.
  21. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei N = 8 ist.
  22. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei M = 66 ist.
  23. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die erste Taktrate im Wesentlichen 16 MHz ist.
  24. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die zweite Taktrate im Wesentlichen 64 MHz ist.
  25. Integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Erhöhung der Korrelationsgeschwindigkeit N × M × zweite Taktrate/erste Taktrate ist.
  26. GPS-Erfassungsmaschine, die eine integrierte Halbleiterschaltung nach einem der vorherigen Ansprüche umfasst.
  27. GPS-Empfänger mit der GPS-Erfassungsmaschine von Anspruch 26.
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