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DE60220604T2 - Bedienelement für bedruckte Gegenstände - Google Patents

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Publication number
DE60220604T2
DE60220604T2 DE60220604T DE60220604T DE60220604T2 DE 60220604 T2 DE60220604 T2 DE 60220604T2 DE 60220604 T DE60220604 T DE 60220604T DE 60220604 T DE60220604 T DE 60220604T DE 60220604 T2 DE60220604 T2 DE 60220604T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control element
lines
printed
geometric shapes
offset
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60220604T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60220604D1 (de
Inventor
Laurent Mathys
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KBA Notasys SA
Original Assignee
KBA Giori SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KBA Giori SA filed Critical KBA Giori SA
Application granted granted Critical
Publication of DE60220604D1 publication Critical patent/DE60220604D1/de
Publication of DE60220604T2 publication Critical patent/DE60220604T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M3/00Printing processes to produce particular kinds of printed work, e.g. patterns
    • B41M3/14Security printing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/20Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof characterised by a particular use or purpose
    • B42D25/29Securities; Bank notes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D25/00Information-bearing cards or sheet-like structures characterised by identification or security features; Manufacture thereof
    • B42D25/30Identification or security features, e.g. for preventing forgery
    • B42D2033/04
    • B42D2035/16
    • B42D2035/20
    • B42D2035/34
    • B42D2035/50

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  • Inspection Of Paper Currency And Valuable Securities (AREA)
  • Control Of High-Frequency Heating Circuits (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Image Generation (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Kontrollelement für einen bedruckten Gegenstand, insbesondere für Wertpapiere oder äquivalente Sachen, mit einem ersten Muster, das auf eine erste Seite des Gegenstands gedruckt ist und wenigstens ein Raster aufweist.
  • Derartige Kontrollelemente sind bekannt und werden hauptsächlich dazu verwendet, um Fälschungen von Wertpieren zu verhindern, insbesondere das Kopieren von Banknoten. Um eine solche Fälschung durch Photokopieren oder durch Verwendung eines mit einem Farbdrucker gekoppelten Scanners schwierig oder sogar unmöglich zu machen, werden Kontrollelemente, gewöhnlich Sicherheitselemente genannt, zusätzlich zu den bereits verwendeten besonderen Mitteln, wie Wasserzeichen im Papier, in die gedruckten Wertpapiere integriert.
  • In der Tat ermöglichen es die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Photokopierer und der Scanner, dass jetzt allen Leuten ausgezeichnetes Material leicht zugänglich ist. Daher war es erforderlich, auch die Sicherheitselemente zu vervielfachen und zu vervollkommnen.
  • Es wurden verschiedene Verfahren zur Herstellung von Sicherheitselementen für Wertpapiere entwickelt. Ein erstes Verfahren ist beispielsweise das sogenannte Latentfarbbild-Verfahren. Die Idee dieser Technik besteht darin, ein besonderes Bild derart auf das Wertpapier zu drucken, dass es für das blosse Auge unsichtbar ist. Dazu kann man mit der Zusammensetzung der Farben und mit den Kontrasten spielen. Wenn man das Wertpapier, das ein solches latentes Bild aufweist, photokopiert oder scannt, wird dieses latente Bild mit blossem Auge sichtbar, so dass eine Fälschung sehr leicht erkannt werden kann. Dieses Prinzip des Latentfarbbildes wird beispielsweise in der Veröffentlichung EP 0 882 599 beschrieben.
  • In der europäischen Patentanmeldung EP 0 509 916 wird ein Wertpapier beschrieben, das mit einer gedruckten graphischen Darstellung und zwei überlagerten Sicherheitszeichen in Form von filigranen Netzen versehen ist, von denen das erste die Form eines periodischen filigranen Netzes hat und das zweite vom Zerschneiden der gedruckten graphischen Darstellung in parallele, symmetrisch zu einer Symmetrieachse des Wertpapiers angeordnete und gemäss einer binären Codierung codierte Streifen herrührt; dabei erstreckt sich die Welle des filigranen Netzes in einer gemeinsamen Richtung, die zu der Richtung der geschnittenen Streifen der gedruckten graphischen Darstellung nicht-senkrecht verläuft, und die Überlagerung dieser beiden Zeichen beeinträchtigt das individuelle Lesen dieser Zeichen.
  • Schliesslich beschreibt die Veröffentlichung EP 0 710 574 ein Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsbildes, das aus Mehrfachlinien zusammengesetzt ist. Nach dem in dieser Patentanmeldung erläuterten Prinzip moduliert man den Abstand zwischen den Linien und modifiziert gleichzeitig die Breite dieser Linien, wobei jedoch ein konstantes Verhältnis zwischen der Linienbrei te und dem Linienabstand beibehalten wird, so dass der visuelle Aspekt (mit blossem Auge) sich nicht zu ändern scheint. Diese Technik ist in dem Masse vorteilhaft, wie man die Verteilung der Linien als Funktion der Photokopierer und Scanner, gegen die man sich schützen will, anpassen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Kontrollelemente so zu verbessern, dass eine Fälschung schwieriger wird.
  • Insbesondere besteht das Ziel der Erfindung darin, ein Kontrollelement vorzuschlagen, das verhältnismässig einfach herstellbar ist und eine leichte Kontrolle des gedruckten Gegenstands erlaubt.
  • Das Kontrollelement nach der Erfindung ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gekennzeichnet.
  • Die Ansprüche 2 bis 13 definieren besondere Ausführungsformen der Erfindung.
  • Die Ansprüche 14 und 15 definieren ein Wertpapier bzw. einen Bogen, welche wenigstens ein Kontrollelement nach der Erfindung aufweisen.
  • Ein Muster nach der Erfindung ist besonders beim Schön- und Widerdruck nützlich, da das Register zwischen dem Druck auf der Vorderseite und dem Druck auf der Rückseite sehr wichtig ist.
  • Ein wesentlicher Vorteil des Elements nach der Erfindung besteht darin, dass es sowohl zur Verhinderung von Fälschungen als auch zur Kontrolle der Druckqualität beim Drucken eines Gegenstands, insbesondere im Schön- und Widerdruck, verwendet werden kann.
  • Die Erfindung wird durch die Beschreibung mehrerer verschiedener Ausführungsbeispiele und der darauf Bezug nehmenden Figuren besser verständlich.
  • 1A bis 1D zeigen vergrössert eine erste Ausführungsform eines Teils eines Muster nach der Erfindung.
  • 2A bis 2D zeigen eine erste Variante der ersten Ausführungsform nach den 1A bis 1D.
  • 3A bis 3D zeigen eine zweite Variante der ersten Ausführungsform nach den 1A bis 1D.
  • 4A bis 4D zeigen eine allgemeinere Ansicht der Ausführungsform nach den 2A bis 2D.
  • 5A bis 5D zeigen eine zweite Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung mit konzentrischen Linien.
  • 6A bis 6D zeigen eine dritte Ausführungsform eines Musters nach de Erfindung mit Wellenlinien.
  • 7A bis 7D zeigen eine vierte Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung mit geneigten Linien, kombiniert mit einem Reliefeffekt.
  • 8A bis 8D zeigen einen fünfte Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung mit einem Raster.
  • 9A bis 9E zeigen eine sechste Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung, welche zum Justieren des Registers eines Schön- und Widerdrucks verwendet werden kann.
  • 10 zeigt eine andere Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung.
  • 11 schliesslich zeigt schematisch einen Bogen mit einer Vielzahl von Aufdrucken, zum Beispiel Banknoten, von denen jede ein Kontrollmuster nach der Erfindung aufweist, und der Bogen selber hat ebenfalls ein Kontrollmuster nach der Erfindung.
  • Die erste Ausführungsform eines Musters nach der Erfindung wird anhand der 1A bis 1D beschrieben. In 1A ist ein Anfangsuntergrund 1 dargestellt, der eine Anordnung paralleler Linien 2 aufweist und auf beiden Seiten des Druckobjekt im Register aufgedruckt ist, das heisst, dass die Linien 2 genau einander gegenüberliegen. Um das Muster nach der Erfindung herzustellen, modifiziert man beim Druck wenigstens auf einer Seite des Druckobjekts die Gestalt der Linien 2, indem Linienabschnitte versetzt werden, wie in 1B dargestellt, in welcher die Linien, die nicht modifiziert wurden, wiederum mit dem Bezugszeichen 2 versehen sind, während die modifizierten Linien nacheinander mit den Bezugszeichen 3 bis 11 bezeichnet sind.
  • Die Linie 3 hat mehrere Abschnitte, die nacheinander mit den Bezugszeichen 3a bis 3g versehen sind und welche so versetzt sind, wie in 1B dargestellt. Ebenso haben die Linien 4 bis 11 aufeinanderfolgende, in geeigneter Weise versetzte Abschnitte. Wie erwähnt kann der Untergrund auf der Vorderseite oder der Rückseite des Druckobjekts aufgedruckt sein. In 1C ist ein Untergrund 1 dargestellt, der mit dem Anfangsuntergrund nach 1A identisch ist und dazu bestimmt ist, auf der dem modifizierten Untergrund nach 1B gegenüberliegenden anderen Seite des Druckobjekts in perfektem Register mit diesem modifizierten Untergrund aufgedruckt zu werden. Das Ergebnis dieses perfekten Registers besteht darin, dass die geraden Linien oder geraden Teile der Linien zusammenfallen, wenn man das Druckobjekt durchscheinend betrachtet, während die aufeinanderfolgenden versetzten Abschnitte 3a bis 3g und die der Linien 4 bis 11 bei durchscheinender Betrachtung zwischen den zusammenfallenden Linien sichtbar werden. Auf diese Weise entsteht ein nur bei durchscheinender Betrachtung sichtbares besonderes Bild, das in 1D gezeigt ist. Wenn die versetzten Linienabschnitte so gewählt werden, dass ein vorbestimmtes besonderes Bild gebildet wird, kann man sehr einfach prüfen, ob dieses vorbestimmte Bild bei transparenter Betrachtung sichtbar ist, und damit die Echtheit des Druckobjekts und gleichzeitig das genaue Rekto-Verso-Register kontrollieren.
  • Auf diese Weise ergibt im Falle der 2D die Überlagerung der beiden, in den 1B und 1C vorhandenen Linien 2 die in 1D mit 2 bezeichneten Linien, während aus der Überlagerung der Linie 3 und der Abschnitte 3a bis 3g in 1B mit der entsprechenden Linie 2 in 1C die Linie 12 mit den dickeren Abschnitten 12a und 12b in 1D resultiert.
  • In ähnlicher Weise ergeben sich aus der Überlagerung der Linien 4 bis 11 mit ihren versetzten Abschnitten und der entsprechenden Linien 2 in 1C die Linien 13 bis 19 mit ihren dickeren Abschnitten 13a und 13b, 14a und 14b, 15a, 16a, 17a, 18a und 18b, 19a und 19b bzw. 20a und 20b in 1D.
  • Es ist wichtig daraufhin zu bemerken, dass die Darstellung der Linien in den 1A bis 1D und der versetzten Abschnitte stark übertrieben ist, um die Erfindung gut zu verstehen; in Wirklichkeit haben solche Linien eine zwischen etwa 10 μm und 500 μm variierende Dicke, und ihr Abstand voneinander hat eine Breite, die näherungsweise zwischen der Hälfte und dem Doppelten der Liniendicke liegt, also zwischen 5 μm und 1000 μm. Der Zweck besteht darin, ein Muster zu schaffen, dessen versetzte Abschnitte mit blossem Auge unsichtbar sind und weder von Photokopieren noch von Scannern erkannt werden können, so dass sie auf einer Fälschung des Druckobjekts nicht gedruckt werden. So lässt sich durch eine Transparenzkontrolle sofort feststellen, ob ein Kontrollelement nach der Erfindung vorhanden ist oder nicht, und ob ausserdem das korrekte Rekto-Verso-Register existiert, da nur bei einem solchen perfekten Register das gewünschte Kontrollelement gebildet wird.
  • Im Beispiel nach 1D sind ausserdem die Linienabschnitte so versetzt, dass der Buchstabe "K" gebildet wird. Hierbei handelt es sich natürlich nur um ein Beispiel, es können auch andere Buchstaben, Buchstabenkompositionen oder Muster vorgesehen werden; das gesuchte Resultat besteht darin, dass die Farbdichte bei transparenter Betrachtung so variiert, dass ein sichtbares Zeichen erscheint, wenn das Rekto-Verso-Register korrekt ist.
  • Ferner können die Linienabschnitte auf der Vorderseite oder der Rückseite anstatt nach oben, wie vorstehend veranschaulicht, auch nach unten oder, wenn die Untergrundlinien um 90° gedreht sind, nach rechts oder nach links versetzt sein.
  • Bei der in den 2A bis 2D dargestellten ersten Varianten der ersten Ausführungsform hat man gleichzeitig die Linien auf dem Rekto-Untergrund und auf dem Verso-Untergrund verändert. Ausgehend von dem Anfangsuntergrund in 2A mit den parallelen Linien 2 auf einer der Seiten, zum Beispiel der Vorderseite, hat man die aufeinanderfolgenden Abschnitte der Linien wie in 2B dargestellt versetzt: so hat die Linie 21 die aufeinanderfolgenden Abschnitte 21a bis 21g, und die anderen Linien 22 bis 29 haben jede ebenfalls versetzte Abschnitte, wie in 2B dargestellt.
  • Ausserdem wurden auch die Linien des Untergrunds auf der anderen Seite des Druckobjekts modifiziert, wie in 2C dargestellt, das wäre die Rückseite, wenn 2B die Vorderseite darstellt. Bei dieser Varianten erfolgt die Modifizierung der Linienabschnitte auf der Rückseite jedoch in umgekehrter Weise wie auf der Vorderseite. Wenn 2B die Vorderseite darstellt, dann sind die Linienabschnitte (z. B. 21a bis 21g) nach oben versetzt, während in 2C, also auf der Rückseite, die Linienabschnitte (z.B. 31a bis 31g) nach unten versetzt sind.
  • Das Ergebnis der Überlagerung der 2B und 2C bei transparenter Betrachtung ist schematisch in 2D dargestellt: Wenn das Register korrekt ist, erscheint wiederum ein vorbestimmtes Zeichen, welches von den gewählten Versetzungen der Linien abhängt und durch Überlagerung der Linien und versetzten Linienabschnitte im betrachteten Beispiel der Buchstabe "K" ist. Bei dieser Varianten ergibt also die Überlagerung der Linien 2 in den 2B und 2C die Linien 2 in 2D und z.B. die Überlagerung der Linie 21 mit den Abschnitten 21a bis 21g und der Linie 30 mit den Abschnitten 30a bis 30g in 2C die Linie 39 mit den verbreiterten Abschnitten 39a und 39b in 2D, vorausgesetzt, das Register ist korrekt. In ganz ähnlicher Weise resultiert die Überlagerung der Linien 22 bis 29 in 2B mit den Linien 31 bis 38 in 2C bei transparenter Betrachtung in den Linien 40 bis 47 mit den verbreiterten Abschnitten in 2D, wenn das Register korrekt ist.
  • Da man bei dieser Varianten die beiden Untergründe in umgekehrter Weise modifiziert, besteht hier ein besonderer Vorteil darin, dass die Versetzungen weniger stark als bei der Modifizierung nur eines Untergrunds ausgebildet werden können, weil sich die Versetzungen auf der Vorder- und der Rückseite addieren. Es genügt, die 1B und 2B zu betrachten, um das zu erkennen. Wenn die Versetzungen auf jedem Untergrund kleiner sind, ist es auch weit schwieriger, sie bei Betrachtung nur eines Untergrunds auf der Vorder- oder Rückseite mit blossem Auge wahrzunehmen oder durch Photokopie oder mittels eines Scanners zu reproduzieren. Der Transparenz-Effekt wird dagegen nicht verringert, weil sich die Versetzungen bei transparenter Betrachtung addieren und deutlich sichtbar bleiben.
  • Natürlich ist diese Variante nicht auf eine Versetzung nach unten oder oben, wie vorstehend veranschaulicht, begrenzt, sondern schliesst auch eine Versetzung nach rechts oder links für die Vorderseite und/oder die Rückseite ein, wenn die Linien des Untergrunds in Bezug auf die 2A bis 2D um 90° gedreht sind.
  • Eine zweite Variante der ersten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die 3A bis 3D beschrieben und ist der in den 2A bis 2D dargestellten Varianten bezüglich der versetzten Linienabschnitte ähnlich (sieh 3B und 3C). Der Hauptunterschied besteht im überlagerten Rekto-Verso-Druck. Bei der in den 2A bis 2D dargestellten Varianten hat man versucht, die Linien des Untergrunds auf der Vorderseite und des Untergrunds auf der Rückseite exakt zu überlagern, um die versetzten Linienabschnitte (21a bis 21g oder 30a bis 30g) zwischen den Linien hervortreten zu lassen. Bei der in den 3A bis 3D dargestellten Varianten dagegen versucht man beim Rekto-Verso-Druck die Linien nicht aufeinander zu drucken, sondern sie abwechselnd so gegeneinander zu versetzen, dass sich jede Linie auf der Vorderseite zwischen zwei benachbarten Linien auf der Rückseite befindet. In diesem Falle ist eine Versetzung derart gewollt, dass leere Zwischenräume entstehen, die der Versetzung der Linienabschnitte entsprechen, so dass das Kontrollelement vielmehr durch die Abwesenheit des Drucks gebildet wird als durch das Vorhandensein der versetzten Abschnitte. Wenn man z.B. die Linien 2 und 48 in 3B auf die Vor derseite druckt, erhält die Rückseite die in 3C erscheinende Linie 57, die zwischen die erwähnten Linien 2 und 48 auf der Vorderseite gedruckt wird, und in gleicher Weise werden die aufeinanderfolgenden Linien 49 bis 2 in 3B auf die Vorderseite und zwischen diesen die in 3C dargestellten Linien 58 bis 66 aufeinanderfolgend auf die Rückseite gedruckt. Das bei transparenter Betrachtung erscheinende Ergebnis ist in 3D dargestellt. Man sieht, dass sich einerseits die Häufigkeit der Linien vergrössert hat und dass andererseits durch die Versetzung der Linienabschnitte Löcher, z. B. 67 und 68, entstanden sind, welche ein bestimmtes Bild bilden, im vorliegenden Falle den Buchstaben "K". Man kann so leicht das Transparenz-Druckregister kontrollieren.
  • 4A bis 4D zeigen als Beispiel eine allgemeinere Ansicht des Kontrollmusters nach der Erfindung und erlauben den durch ein solches Kontrollmusters erzeugten visuellen Effekt besser zu beurteilen. Bei den 4A bis 4D ist man von der Ausführungsform nach den 2A bis 2D ausgegangen, bei welcher der Untergrund sowohl auf der Vorderseite und als auch auf der Rückseite versetzte Linienabschnitte aufweist. Der Anfangsuntergrund 1 in 4A hat eine Vielzahl paralleler Linien 1. In 4B sind die vier obersten, mit 2 bezeichneten Linien nicht verändert, von der fünften Linie ab sind Abschnitte der aufeinanderfolgenden Linien 21', 22' usw. versetzt, wie in 2B dargestellt. In ähnlicher Weise sind in 4C die vier obersten Linien 2 nicht verändert, während ab der fünften Linie 31' die Abschnitte wiederum ähnlich wie in 2C versetzt sind. Die Linien in den 4B und 4C sind also auf der Vorderseite und der Rückseite des Druckobjekts im Register gedruckt, und wenn es sich um ein korrektes Rekto-Verso-Register handelt, erhält man bei transparenter Betrachtung das Muster in 4D, was der 2D entspricht.
  • Eine zweite Ausführungsform der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 5A bis 5D beschrieben. Hier besteht der Untergrund 67 aus konzentrischen kreisen, wie in 5A gezeigt. In ähnlicher Weise wie bei den vorstehend beschriebenen Beispielen und gemäss demselben Prinzip versetzt man in geeigneter Weise Abschnitte der in den umrandeten Bereichen 68 und 69 der 5B bzw. 5C befindlichen konzentrischen Linien, wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Wenn das Rekto-Verso-Register korrekt ist, bilden diese Versetzungen bei transparenter Betrachtung ein vorbestimmtes Bild, wie schematisch in 5D dargestellt. Es handelt sich wiederum um den Buchstaben "K" Nach demselben Prinzip ist das in den 6A bis 6D gezeigte dritte Ausführungsbeispiel mit einem aus Wellenlinien gebildeten Untergrund 70 hergestellt. Wie bei den vorstehend beschriebenen Beispielen sind die Linienabschnitte in geeigneter Weise so versetzt, dass ein vorbestimmtes Zeichen oder Bild gebildet wird. Man kann die Linienabschnitte nur auf einer Seite des Druckobjekts (wie im Beispiel nach den 1B und 1C) oder auf beiden Seiten (wie im Beispiel nach den 2B und 2C) versetzen, um das gewünschte Bild bei transparenter Betrachtung zu erzeugen. Im betrachteten Falle wurde der Untergrund auf der Vorderseite (6B) im Bereich 71 und auf der Rückseite (6C) im Bereich 72 modifiziert, und bei transparenter Betrachtung ergibt die Überlagerung bei korrektem Register den in 6D erscheinenden Buchstaben "K".
  • 7A bis 7D zeigen eine vierte Ausführungsform, bei welcher man deutlich sichtbare Modifizierungen der Untergrundlinien und Versetzungen nach der Erfindung kombiniert hat. Hier geht man z. B. von einem Anfangsuntergrund 73 mit parallelen geneigten Linien aus, wie 7A zeigt.
  • Auf der Vorderseite (7B, Untergrund 74) werden die deutlich sichtbaren Versetzungen dieser Linien so gewählt, dass ein vorbestimmtes Bild 75, im betrachteten Beispiel die Zahl "200", entsteht. Gleichzeitig wendet man das Prinzip nach der Erfindung auf die Linien an und versetzt Linienabschnitte, wie vorstehend beschrieben (z. B. wie in 2B), in so geringem Masse, dass diese Versetzungen nicht sichtbar sind, wenn nur die Vorderseite betrachtet wird. In ähnlicher Weise wird die Rückseite behandelt, wie in 7C dargestellt. In diesem Untergrund 76 wurden die Linien in sichtbarer Weise so modifiziert, dass die aufeinanderfolgenden Buchstaben "DLRG" auf dem Untergrund selbst gebildet werden. Gleichzeitig werden die Untergrundlinien, wie früher (zum Beispiel wie in 2C) beschrieben, in so geringem Ausmass verändert, dass diese Veränderung nicht sichtbar ist, jedoch ein gegebenes Zeichen gebildet wird. Das Ergebnis bei durchscheinender Betrachtung ist schematisch in 7D dargestellt, in der man gleichzeitig die Zahl "200", die Buchstaben "DLRG" und, bei korrektem Rekto-Verso- Register, das Kontrollmuster, hier wieder den Buchstaben "K", erkennen kann.
  • Da die Bilder, die Zahlen und die Buchstaben deutlich sichtbar auf dem Untergrund entweder der Vorder- oder der Rückseite oder auf beiden Seiten gebildet sind, besteht ein Vorteil dieser Ausführungsform darin, dass die Veränderungen der Linien zur Bildung des Sicherheitsmusters noch schwieriger wahrzunehmen sind, wenn man nur einen der Untergründe 74 oder 76 allein und nicht-durchscheinend betrachtet. Dagegen bleibt der Effekt nach der Erfindung bei durchscheinender Betrachtung aufrechterhalten, und die Kontrolle ist durchaus möglich, wie 7D zeigt.
  • Eine weitere Ausführungsform, bei der das Prinzip nach der Erfindung verwendet wir, zeigen die 8A bis 8B. Hier werden nicht Linien zur Bildung des Untergrunds verwendet, sondern dieser besteht aus einem Raster (Untergrund 77 in 8A). Wie bei den anderen Ausführungsformen erfolgt die Bildung eines gegebenen Zeichens dadurch, dass dieses Raster in bestimmter Weise verformt wird, und zwar hat man das Raster 78 auf der Vorderseite (8B) in den Bereichen 79 und 80 und das Raster 81 auf der Rückseite (8C) in den Bereichen 82 und 83 verformt. Wenn das Register korrekt ist, bilden die Verformungen in den Rasterbereichen auf beiden Seiten des Druckobjekts bei durchscheinender Betrachtung ein bestimmtes sichtbares Zeichen, hier die Buchstaben "OK", wie in 8D gezeigt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den 9A bis 9E dargestellt. Hier wird das Muster nach der Erfindung dazu verwendet, um die Druckzylinder einer Druckmaschine für Schön- und Widerdruck bei Inbetriebnahme derselben zu justieren. Da in der Tat das Prinzip nach der Erfindung die Kontrolle des Rekto-Verso-Registers eines Druckobjekts erlaubt, lässt sich dieses Prinzip sowohl zur Entdeckung von mittels Photokopierern oder Scannern hergestellten Fälschungen als auch zum Justieren des Rekto-Verso-Registers einer Druckmaschine verwenden, indem zu diesem Zwecke ein besonderes Zeichen gebildet wird. Im Beispiel nach den 9A bis 9E besteht dieses Zeichen aus zwei entgegengesetzt gerichteten Pfeilen. Hier setzt sich der Anfangsuntergrund 85 auf der Vorderseite aus aufeinanderfolgenden parallelen Linien 86 (9A) zusammen, und der Anfangsuntergrund 87 auf der Rückseite aus aufeinanderfolgenden parallelen Linien 87 (9B), von denen jede ausserdem versetzte Abschnitte 88a bis 88g aufweist, wie in 9B dargestellt. Für die Linien 88 in 9B ist wichtig, dass ihre Höhe (z. B. die Länge der Abschnitte 88b und 88d) gleich der Breite der Linien 86 in 9A ist, wie in den 9A und 9B für den gestrichelt umrandeten Teil 89 dargestellt. Diese gleiche Höhe ist wesentlich und erlaubt das Prinzip nach der Erfindung auf die Justierung des Rekto-Verso-Registers anzuwenden. Wenn in der Tat das Register korrekt ist, dann überlagern sich die Untergründe 85 und 87, das heisst die Linien 86 und 88, und bei durchscheinender Betrachtung verbirgt der Untergrund auf der Vorderseite den auf der Rückseite, und es erscheint das in 9C dargestellt Bild mit den Linien 89 konstanter Dicke.
  • Wenn dagegen das Register nicht korrekt ist und die Schön- und Widerdrucke in Längsrichtung verschoben sind, dann ergibt sich die in 9D oder 9E dargestellte Situation. Wenn z. B. der Untergrund auf der Rückseite gegenüber dem Untergrund auf der Vorderseite nach oben versetzt ist, das heisst, wenn der die Rückseite druckende Zylinder gegenüber dem die Vorderseite druckenden Zylinder "voreilt", dann werden bei durchscheinender Betrachtung die Abschnitte 88c, 88f und 88h wenigstens teilweise sichtbar, wie unten in 8D gezeigt, und die geraden Abschnitte 90 entsprechen der Überlagerung der Geraden 86 und 88a, 88e und 88g in den 9A und 9B. Wenn in diesem Falle die Abschnitte so angeordnet werden, dass sie ein gegebenes Bild bilden, Z. B. zwei entgegengesetzt gerichtete Pfeile, und wenn der Druck auf der Rückseite nach oben versetzt ist, dann erscheint der nach oben gerichtete Pfeil dunkel, wie in 9D (linke Seite der Figur) und der nach unten gerichtet Pfeil (rechte Seite der 9D) heller. Wenn umgekehrt der Druck nach unten versetzt ist, dann werden umgekehrt die Abschnitte 88a, 88e und 88g bei durchscheinender Betrachtung sichtbar, wie in 9E gezeigt, und die Linien 90 in dieser Figur sind das Ergebnis der Überlagerung der Linien 86 (9A) mit den Abschnitten 88c, 88f und 88h (9B). In diesem Falle ist es der nach unten gerichtete Pfeil, der dunkel erscheint, und der nach oben gerichtete Pfeil erscheint heller, wie im oberen Bereich von 9E dargestellt.
  • Ein derartiges Kontrollmuster erlaubt also eine sehr einfache Kontrolle des Rekto-Verso-Registers, wobei die Feinheit der Justierung mit der Dicke der Linien 86 und der Versetzungen 88a und 88g zusammenhängt. Ferner kann das Kontrollmittel gleichzeitig zum Justieren der Längsversetzung und der Seitenversetzung verwendet werden. Dazu genügt es ein Muster gemäss den 9A und 9B mit einem identischen Muster zu kombinieren, beim dem jedoch die Linien senkrecht zu denen in den 9A und 9B orientiert sind.
  • 10 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Musters, bei welchem die Versetzung der Linien verschleiert ist, um sie für das blosse Auge noch weniger erkennbar zu machen. Beim betrachteten Beispiel ist jede Linie in Abschnitte S1 bis Sn unterteilt. Ein Abschnitt Sn ist durch seine Breite der Linien ln und durch die Abstände dn1 und dn2 gekennzeichnet, die zwischen diesem Abschnitt und dem der vorhergehenden Linie bzw. der folgenden Linie entsprechenden Abschnitt bestehen. Ein Referenzverhältnis ist durch den ersten Abschnitt einer Linien r1 = l1/(d11 + d12)/2definiert. Dieses Verhältnis Linienbreite/mittlerer Abstand wird konstant gehalten und ist gleich r1 für alle Linienabschnitte. Für den Abschnitt Sn also: rn = ln/(dn1 + dn2)/2 = r1, wobei in = r1·(dn1 + dn2)/2.
  • Ferner kann die Länge der Abschnitte längs der Linien variieren, und insbesondere sind kürzere Abschnitte in den Bereichen starker Änderung vorteilhaft und ergeben eine bessere Überdeckung.
  • 11 veranschaulicht schematisch die Art und Weise, wie die Muster gemäss dem Prinzip nach der Erfindung auf einem mit Aufdrucken, z. B. Wertpapierdrucken, versehenen Bogen kombiniert werden können. Dieser Bogen F hat eine bestimmte Anzahl von Drucken 91, die nach Art einer Matrix in nebeneinander liegenden Zeilen und Spalten angeordnet sind. Jeder dieser Drucke 91 hat wenigstens ein Kontrollelement 92, bei welchem das unter Bezugnahme auf die 1A bis 8D beschriebene Prinzip verwendet wurde. Hier wird das Element 92 als Sicherheitselement verwendet, dass eine spätere Fälschung der Drucke, z. B. durch Photokopieren oder Scannen, verhindern soll. Ferner werden zwei Kontrollelemente 93 und 94 gemäss der Ausführungsform der Erfindung nach den 9A bis 9E verwendet, um das Rekto-Verso-Register zu justieren. Diese Kontrollelemente 93 und 94 befinden sich z.B. an den Rändern des Bogens und sind längs zweier senkrechter Achsen ausgerichtet, was eine Justierung des Rekto-Verso-Registers längs der beiden senkrechten Richtungen erlaubt, wie früher beschrieben.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und schliesst mögliche Varianten ein, insbesondere durch die Verwendung äquivalenter Mittel. Andererseits lassen sich diese Kontrollmittel auf alle Wertpapiertypen anwenden, nämlich Banknoten usw.
  • Ein Kontrollelement nach der Erfindung kann nicht nur zur Verhinderung von Fälschungen, sondern auch zur Kontrolle der Druckqualität verwendet werden. Wenn beispielsweise Banknoten gedruckt werden, ist es sehr einfach, die Druckqualität individueller Banknoten zu überprüfen, indem das Vorhandensein des Kontrollelements kontrolliert wird. Einfache und bekannte Mittel erlau ben es festzustellen, ob das Kontrollzeichen erscheint. Indem beispielsweise die Banknoten auf der Rückseite beleuchtet werden, kann eine auf der Vorderseite angeordnete Kamera in perfekter Weise das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Kontrollzeichens feststellen.
  • Ferner kann die Druckunterlage variieren: Man kann Papier oder andere Unterlagen wie z.B. Kunststoffunterlagen aus Polymerisaten, Polyester oder äquivalentem Material verwenden. Je transparenter die Druckunterlage ist, desto markanter und sichtbarer ist der Transparenzeffekt nach der Erfindung. Man kann auch eine Vorbehandlung der Druckunterlage im Druckbereich des Kontrollelements nach der Erfindung in Erwägung ziehen, zum Beispiel durch einen Lack oder ein Wasserzeichen.

Claims (15)

  1. Kontrollelement für einen bedruckte Gegenstand, insbesondere für Wertpapiere oder dergleichen, mit einem ersten Untergrund (1B, 2B, 3B, 4B, 5B, 6B, 7B, 8B), der auf der Vorderseite des erwähnten bedruckten Gegenstands gedruckt ist und wenigstens eine erste Gruppe geometrischer Formen (2-11; 2, 21-29; 2, 48-56; 2, 21', 22') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es einen auf der Rückseite des erwähnten bedruckten Gegenstands gedruckten zweiten Untergrund (10, 2C, 3C, 4C, 5C, 6C, 7C, 8C) aufweist, welcher gegenüber dem und in Register mit dem ersten Untergrund gedruckt ist und wenigstens eine zweite Gruppe geometrischer Formen (2; 2, 30-38; 57-66; 2, 31', 32') hat, die der ersten Gruppe geometrischer Formen entspricht, und dass wenigstens einer der erwähnten Untergründe Abschnitte (3a-3g; 21a-21g; 30a-30g) aufweist, die in bezug auf die Gruppen geometrischer Formen derart versetzt sind, dass bei einem korrekten Rekto-Verso-Register zwischen dem ersten Untergrund und dem zweiten Untergrund das Kontrollelement Bereiche variabler Dichte (12a, 12b, 13a, 13b, 14a, 14b, 15a, 16a, 17a, 18a, 18b, 19a, 19b, 20a, 20b; 39a, 39b; 67, 68) aufweist, die nur durchscheinend betrachtet sichtbar sind und von den erwähnten versetzten Abschnitten erzeugt werden..
  2. Kontrollelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten ersten und zweiten Untergründe so gedruckt sind, dass sich die erwähnten ersten und zweiten Gruppen geometrischer Formen vermischen, wenn der bedruckte Gegenstand durchscheinend betrachtet wird, wobei die versetzten Abschnitte bei durchscheinender Betrachtung zwischen den erwähnten geometrischen Formen sichtbar werden, um Bereiche mit einer stärkerer Dichte (12a, 12b, 13a, 13b, 14a, 14b, 15a. 16a, 17a, 18a, 18b, 19a, 19b, 20a, 20b;, 39a, 39b) als die erwähnten geometrischen Formen zu bilden.
  3. Kontrollelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten ersten und zweiten Untergründe so gedruckt sind, dass die erwähnten ersten und zweiten Gruppen geometrischer Formen abwechselnd gegeneinander versetzt sind, wenn der bedruckte Gegenstand durchscheinend betrachtet wird, wobei die erwähnten versetzten Abschnitte leere Zwischenräume (67, 68) zwischen den erwähnten geometrischen Formen bilden.
  4. Kontrollelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten versetzten Abschnitte ein vorbestimmtes Bild bilden.
  5. Kontrollelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnten Gruppen geometrischer Formen durch parallele Linien gebildet werden.
  6. Kontrollelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Gruppen geometrischer Formen durch konzentrische Linien gebildet werden.
  7. Kontrollelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Gruppen geometrischer Formen durch Wellenlinien gebildet werden.
  8. Kontrollelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Gruppen geometrischer Formen durch ein gleichmässiges Raster gebildet werden.
  9. Kontrollelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Untergründe versetzte Abschnitte aufweisen.
  10. Kontrollelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die versetzten Abschnitte des ersten Untergrunds und die versetzten Abschnitte des zweiten Untergrunds in entgegengesetzten Richtungen versetzt sind.
  11. Kontrollelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Bereiche variabler Dichte durch Addition der versetzten Abschnitte des ersten Untergrunds und der versetzten Abschnitte des zweiten Untergrunds gebildet werden.
  12. Kontrollelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Gruppen geometrischer Formen durch eine Vielzahl von Linien mit zwischen 10 μm und 500 μm variierenden Dicken gebildet werden und die Abstände zwischen den Linien einen Wert haben, der zwischen der Hälfte und dem Doppelten der Breite einer Linie liegt.
  13. Kontrollelement nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der erwähnten ersten und zweiten Untergründe ausserdem klar sichtbare Verschiebungen aufweist, welche ein vorbestimmtes, auf der entsprechenden Seite des bedruckten Gegenstands sichtbares Zeichen bilden.
  14. Wertpapier, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens ein Kontrollelement (92) nach einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.
  15. Bogen mit aufeinanderfolgend angeordneten Drucken in Form einer Matrix aus Zeilen und Spalten, dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens ein Kontrollelement (92) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 aufweist.
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