DE60219256T2 - Trennvorrichtung für das Trennen von Eiweiss und Eigelb - Google Patents
Trennvorrichtung für das Trennen von Eiweiss und Eigelb Download PDFInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung zum Trennen von Eiweiß und Eigelb von Eiern, von welchen die Schale entfernt wurde, umfassend zumindest eine Produktmulde für Eiweiß, ein Erfassungssystem, das eine Lichtquelle und einen Lichtsensor zum Erfassen einer Kontamination in dem Eiweiß in der Produktmulde und ein Ventil aufweist, das als Reaktion auf das Erfassungssystem in einer ersten Position kontaminiertes Eiweiß zu einer Entlademulde und in einer zweiten Position nicht kontaminiertes Eiweiß zu einer Sammelmulde führt.
- Eine solche Trennvorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A-19 548 692 bekannt. - Bei der bekannten Trennvorrichtung wird eine horizontal angeordnete Produktmulde verwendet, die in der Nähe ihres Endes mit einem Ventil in der Form versiegelbarer Öffnungen in der Produktmulde versehen ist. Die erste Öffnung, wie in die Richtung des Produktstroms gesehen, wird aktiviert, wenn das Erfassungssystem eine Kontamination in dem zugeführten Eiweiß erfasst. Das Erfassungssystem ist mit mehreren Lichtquellen versehen, die unter der Produktmulde angeordnet sind, die mit Hilfe einer CCD-Kamera erfasst werden, die über der Produktmulde angeordnet ist. Die von der CCD-Kamera erfassten Lichtsignale werden analysiert, um zu entscheiden, wie das Ventil zu steuern ist, um kontaminiertes Produkt daran zu hindern, in die Sammelmulde für Eiweiß einzutreten.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Trennvorrichtung der Art bereitzustellen, auf die in dem Oberbegriff Bezug genommen wird, mit der ein präzises und verlässliches Trennen von Eiweiß und Eigelb ausgeführt werden kann.
- Dazu ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass für jede Produktmulde das Erfassungssystem mit einer Lichtquelle versehen ist, die sichtbares Licht abgeben kann, und dass der Lichtsensor das Licht, das von dem Produkt in der Produktmulde kommt, erfassen kann, wobei die Lichtquelle und der Lichtsensor parallel zueinander und einer hinter dem anderen angeordnet sind, und dass die Lichtquelle und der Lichtsensor unter der Produktmulde bereitgestellt sind. Eine solche Anordnung verhindert, dass Licht von der Lichtquelle den Lichtsensor direkt trifft.
- Es hat sich überraschend gezeigt, dass es mit einem solchen Erfassungssystem möglich ist, eine sehr zuverlässige und eindeutige Prüfung des Produkteiweiß durchzuführen, so dass die Kontamination des Eiweiß effektiv erfasst werden kann, und so, dass kontaminiertes Eiweiß daran gehindert werden kann, in die Sammelmulde einzutreten.
- Es wurde ferner gezeigt, dass das verlässliche und eindeutige Erfassen solcher Kontaminationen unterstützt wurde, indem die Vorrichtung im Wesentlichen in der Farbe Blau umgesetzt wird.
- Vorzugsweise ist die Produktmulde mit einem Fenster versehen, das für das Licht der Lichtquelle durchsichtig ist. Ein Vorteil besteht darin, dass es eine solche Positionierung der Lichtquelle und des Lichtsensors unter einem Fenster, das in die Produktmulde eingebaut ist, dem Lichtsensor erlaubt, nahe an dem zu prüfenden Produkt angeordnet zu werden, so dass der Einfluss von Lichtstreuung weitgehend verringert wird.
- Es ist wünschenswert, dass die Produktmulde so gebildet ist, dass das Fenster in der Produktmulde während des Gebrauchs ständig Eiweißprodukt trägt. Das ist für die Zuverlässigkeit der Erfassung von Kontaminationen durch den Lichtsensor günstig.
- Es ist ferner wünschenswert, dass eine Sprühvorrichtung über der Produktmulde zum Reinigen des Fensters angeordnet wird. Wenn eine beträchtliche Kontamination erfasst wird, macht es dies möglich, jedes Restmaterial einfach und effektiv zu entfernen.
- Ein besonderer Aspekt der Erfindung betrifft das Messen der Lichtquelle und des Lichtsensors, der dahinter angeordnet und mit einem Winkel von 30°-60° zu der Produktmulde ausgerichtet ist. Eine solche Ausrichtung verhindert unerwünschten Einfluss des reflektierten Lichts, das von der Lichtquelle stammt.
- Um ein effektives und präzises Trennen des unkontaminierten Eiweiß und kontaminierten Eiweiß zu erzielen, ist es ferner wünschenswert, dass das Ventil als ein Führungskanal ausgeführt wird, der in einer ersten Position unmittelbar auf die Produktmulde folgt und in oder über der Entladungsmulde auslädt, und wobei der Führungskanal in einer zweiten Position von der Produktmulde weggeschwenkt wird, so dass die Produktmulde in die Sammelmulde entladen wird. Ein solches Ventil ermöglicht es, eine sehr schnelle Reaktion zum Erfassen von Kontaminationen in der Produktmulde zu erzielen und verhindert daher effektiv, dass die Kontamination die Sammelmulde für Eiweiß erreicht.
- Die Tatsache, dass der Lichtsensor vorzugsweise jeweils in der Nähe des Übergangs von der Produktmulde zu der Führungsmulde oder Sammelmulde angeordnet ist, trägt dazu noch bei.
- Unten wird die Erfindung ausführlicher unter Bezugnahme auf eine nicht eingeschränkte beispielhafte Ausführungsform und unter Bezugnahme auf die Zeichnung erklärt.
- Die alleinige Figur in der Zeichnung zeigt einen Teil der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung, nämlich den Teil, in dem das Eiweißprodukt aus der Produktmulde fließt.
- Die erfindungsgemäße Trennvorrichtung
1 dient zum Trennen von Eiweiß von Eigelb von Eiern, von welchen die Schale entfernt wurde so, dass ein möglichst reines Eiweißprodukt erzielt wird. - Dazu weist die Trennvorrichtung
1 gewöhnlich mehrere Produktmulden2 auf. Diese Produktmulden enthalten Eiweißprodukt, das im Wesentlichen kontaminationsfrei ist. Die hier besprochene Erfindung dient dazu, die letzte Restkontamination, die noch gegenwärtig sein kann, von dem Eiweißstrom, der in jeder Produktmulde2 enthalten ist, zu entfernen. Dazu wird ein Erfassungssystem3 verwendet, zu dem eine Lichtquelle4 und ein Lichtsensor5 gehören. Die Lichtquelle4 und der Lichtsensor5 können mit der anderen Verarbeitungsausstattung zum Beispiel durch Glasfaserkabel6 verbunden sein. Der Lichtsensor5 dient zum Erfassen einer möglichen Kontamination in dem Eiweiß in der Produktmulde2 , an der der Lichtsensor5 positioniert ist. Davon abhängend wird ein Ventil7 betätigt, das in einer ersten Position7' kontaminiertes Eiweiß zu einer Entlademulde8 führt, und in einer zweiten Position7'' nicht kontaminiertes Eiweiß zu einer Sammelmulde9 für das Eiweiß führt. Es ist natürlich auch möglich, die Funktionen der Entlademulde8 und der Sammelmulde9 umzukehren. - Es ist wünschenswert, dass jede Produktmulde
2 mit einem getrennten Erfassungssystem3 umgesetzt wird. Erfindungsgemäß hat das Erfassungssystem3 eine Lichtquelle4 , die sichtbares Licht abgeben kann. Dazu ist es möglich, zum Beispiel eine (Halogen)-Lampe zu verwenden, deren Licht entsprechend gefiltert wird. Die Lichtquelle kann sich in einiger Entfernung von der Produktmulde2 befinden, wobei die Glasfaser6 dazu dient, dieses Licht in die Nähe der Produktmulde2 zu führen. - Das Erfassungssystem
3 wird ferner mit einem Lichtsensor5 umgesetzt, der zum Erfassen von Licht ausgestattet ist, das von dem Produkt in der Produktmulde2 stammt, im Wesentlichen in dem gleichen Wellenlängenbereich wie der, der von der Lichtquelle4 gesendet wird. - Obwohl es in der Zeichnung nicht ersichtlich ist, ist die Farbe der Vorrichtung
1 vorzugsweise Blau, weil das das verlässliche und präzise Erfassen von Kontaminationen in dem Produkt in der Produktmulde2 unterstützt. - Die Figur zeigt jedoch klar, dass die Lichtquelle
4 und der Lichtsensor5 in die Richtung des Produktstroms gesehen vorzugsweise hintereinander und unter der Produktmulde2 angeordnet werden. Der Lichtsensor5 wird vorzugsweise hinter und parallel zu der Lichtquelle4 angeordnet. Die Produktmulde2 ist durchsichtig oder verfügt über ein Fenster, das für das von der Lichtquelle4 kommende Licht durchsichtig ist. Das ist für den Fachmann offensichtlich, so dass es in der Figur nicht weiter gezeigt ist. Eine graue Fläche in der Produktmulde2 , im Vordergrund gezeigt, stellt die Tatsache dar, dass die Produktmulde2 so ausgebildet ist, dass das Fenster in der Produktmulde während des Gebrauchs ständig Eiweißprodukt trägt. Ferner zeigt die Figur eine Sprühvorrichtung10 , die über der Produktmulde2 bereitgestellt ist, um das Fenster zu reinigen, unter dem sich das Erfassungssystem befindet. - Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist ferner, dass zum Vermeiden unerwünschter Reflektionen, die von dem Lichtsensor
5 erfasst werden könnten, die Lichtquelle4 und der Lichtsensor5 zu der Produktmulde2 mit einem Winkel von etwa 30°-60° ausgerichtet sind. - Ein weiterer wichtiger Aspekt der Erfindung ist, dass das Ventil
7 als ein Führungskanal11 umgesetzt ist, der in einer ersten Position7' direkt auf die Produktmulde2 folgt und in oder über der Entlademulde8 entlädt. In der zweiten Position7'' wird der Führungskanal von der Produktmulde2 weggeschwenkt, so dass die Produktmulde2 über der Sammelmulde9 entlädt. - Schließlich zeigt die Figur deutlich, dass der Lichtsensor
3 in der Nähe des Entladens der Produktmulde2 angeordnet ist, wo die Produktmulde2 in den Führungskanal11 oder in die Sammelmulde9 läuft. - Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf die spezifische beispielhafte Ausführungsform, die in der Figur gezeigt ist, erklärt wurde, ist die Erfindung nicht auf diese spezifische Ausführungsform beschränkt. Der Schutzbereich der Erfindung wird daher nicht von der gezeigten beispielhaften Ausführungsform bestimmt, sondern von den anliegenden Ansprüchen, wobei oben Stehendes allein als Erläuterung dient.
Claims (8)
- Trennvorrichtung (
1 ) zum Trennen von Eiweiß und Eigelb von Eiern, von welchen die Schale entfernt wurde, umfassend zumindest eine Produktmulde (2 ) für Eiweiß, ein Erfassungssystem (3 ) das eine Lichtquelle (4 ) und einen Lichtsensor (5 ) zum Erfassen einer Kontamination in dem Eiweiß in der Produktmulde (2 ) und ein Ventil (7 ) aufweist, das als Reaktion auf das Erfassungssystem (3 ) in einer ersten Position (7' ) kontaminiertes Eiweiß zu einer Entlademulde (8 ) und in einer zweiten Position (7'' ) nicht kontaminiertes Eiweiß zu einer Sammelmulde (9 ) führt, wobei das Erfassungssystem (3 ) für jede Produktmulde (2 ) mit einer Lichtquelle (4 ) versehen ist, die sichtbares Licht senden kann, und wobei der Lichtsensor (5 ) das Licht, das von dem Produkt in der Produktmulde (2 ) kommt, erfassen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (4 ) und der Lichtsensor (5 ) parallel zueinander und hintereinander angeordnet sind, und dass die Lichtquelle (4 ) und der Lichtsensor (5 ) unter der Produktmulde bereitgestellt sind. - Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktmulde mit einem Fenster versehen ist, das für das Licht der Lichtquelle (
4 ) durchsichtig ist. - Trennvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Produktmulde derart ausgebildet ist, dass das Fenster in der Produktmulde während des Gebrauchs ständig Eiweißprodukt trägt.
- Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sprühvorrichtung über der Produktmulde zum Reinigen des Fensters angeordnet ist.
- Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (
4 ) und der Lichtsensor (5 ), der hinter ihr platziert ist, zu der Produktmulde mit einem Winkel von 30°-60° ausgerichtet sind. - Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil als ein Führungskanal (
11 ) ausgebildet ist, der in einer ersten Position (7' ) direkt der Produktmulde (2 ) folgt und in oder über der Entlademulde (8 ) auslädt, und dass der Führungskanal (11 ) in der zweiten Position (7'' ) von der Produktmulde (2 ) weggeschwenkt ist, so dass die Produktmulde über der Sammelmulde auslädt. - Trennvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsensor in der Nähe der Stelle positioniert ist, in der die Produktmulde in die Führungsmulde (
11 ) oder Sammelmulde (9 ) läuft. - Trennvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe der Trennvorrichtung im Wesentlichen Blau ist.
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