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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Druckreduzierventil mit einem
Abstandhalterprofil, das zwischen einem Schaltventil, das die Strömungsrichtung
einer mit Druck beaufschlagten Flüssigkeit umschaltet, und einer
Basis angebracht ist, die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
zum Schaltventil bereitstellt, um die Drücke der ausgehenden Flüssigkeit auf
die erforderlichen Werte einzustellen.
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Wenn
eine Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck durch
eine mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
betätigt
wird, wie z. B. mit Druckluft, die durch ein Schaltventil zugeführt wird,
ist es wünschenswert,
den Druck der zuzuführenden
Flüssigkeit
auf den Flüssigkeitsdruck
gemäß eines
vorgegebenen Druck- oder Betätigungszustands
der Einrichtung einzustellen. Ein Druckreduzierventil, das ein Druckeinstellventil ist,
ist daher normalerweise in einem Rohr angebracht, das einen Ausgangsanschluss
des Schaltventils und die Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck verbindet.
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Da
bereits bekannte Druckreduzierventile jedoch generell groß bemessen
sind, tritt, falls das Druckreduzierventil über Rohrleitungen mit dem Schaltventil
verbunden ist, ein Problem dadurch auf, dass der Rohrleitungsbetrieb
extrem anfällig
ist und eine große
Installationsfläche
benötigt
wird.
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Dieses
Problem kann insbesondere auftreten, wenn eine Vielzahl von Schaltventilen
auf einer Basis wie einem Verteiler oder einer Unterplatte mit einem
Rohrleitungsanschluss angebracht ist, wobei es in einigen Fällen in
Abhängigkeit
von der Anzahl der zu verwendenden Schaltventile schwierig wird, das
Druckreduzierventil anzubringen.
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Um
die erwähnten
Probleme zu lösen,
wurde ein Druckreduzierventil mit einem Abstandhalterprofil vorgeschlagen,
das direkt zwischen dem Schaltventil und der Basis eingekeilt und
angebracht ist; siehe die japanischen Veröffentlichungsnummern 10-96404, 10-133744
und 10-283037.
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Das
Druckreduzierventil mit einem Abstandhalterprofilumfasst einen Ventilkörper, dessen
Seitenumriss im Wesentlichen dem des Schaltventils entspricht sowie
eine Vielzahl von Verbindungsdurchgängen im Ventilkörper, die
Verbindungsbohrungen des Schaltventils und der Basis miteinander
in Verbindung bringen, und eine Druckregel-Ventilbohrung, die die
Verbindungsdurchgänge
durchschneidet, eine in die Druckregel-Ventilbohrung eingesetzte Druckregel-Ventilstange sowie
Mittel zur Einstellung des Luftdrucks auf einen Solldruck über den
Betrieb der Druckregel-Ventilstange. Beim Einstellen der Drücke in den
beiden Ausgangsanschlüssen,
die mit der Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck
verbunden sind, sind zwei Druckreduzierventile mit Abstandhalterprofil
einander überlagert.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil
gibt es bei der Einstellung der Drücke in zwei Ausgangsanschlüssen wegen
der Notwendigkeit der Überlagerung
und Verwendung von zwei der Druckreduzierventile mit Abstandhalterprofil
Probleme dadurch, dass der Druckreduzierabschnitt der Gesamtanordnung
im Umfang groß wird
und eine große
Installationsfläche erforderlich
ist.
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Ein
Gegenstand der Erfindung ist die Bereitstellung eines kompakten
Druckreduzierventils mit einem Abstandhalterprofil, das den Druck
in zwei Ausgangsanschlüssen
einstellen kann.
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Ein
Druckreduzierventil mit einem Abstandhalterprofil ist bei der Verwendung
zwischen einem Schaltventil mit einer Zufuhrverbindungsbohrung, zwei
Ausgangsverbindungsbohrungen und einer Ablassverbindungsbohrung
und einer Basis mit einer Vielzahl entsprechender Verbindungsbohrungen
angeordnet, wobei das Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil
einen Ventilkörper
umfasst, der im Betrieb zwischen dem Schaltventil und der Basis
eingekeilt ist sowie zwei Druckregel-Ventilbohrungen, die im Ventilkörper parallel
zueinander ausgebildet sind, und Zufuhr-, Ausgangs- und Ablassverbindungsdurchgänge im Ventilkörper zur
jeweiligen Verbindung entsprechender Zufuhr-, Ausgangs- und Ablassverbindungsbohrungen
des Schaltventils und der Basis sowie einen Druckregel-Ventilsitz,
der in jeder der Druckregel-Ventilbohrungen ausgebildet ist, eine Druckregel-Ventilstange
mit einem darauf in jeder der Druckregel-Ventilbohrungen beweglichen
Druckregel-Ventilkörper
zum Regeln des Flüssigkeitsausgangsdrucks
von den Ausgangsverbindungsdurchgängen, eine Druckregelkammer
an einem Ende jeder Druckregel-Ventilstange und eine Rücklaufkammer
am anderen Ende der Druckregel-Ventilstangen, einen
in jeder Druckregelkammer einschiebbaren Druckregelkolben, eine
Druckregelfeder zur Vorspannung jedes Druckregelkolbens gegen die
dazugehörige
Druckregel-Ventilstange, eine Rückkehrfeder
in jeder Rücklaufkammer
zur Vorspannung der jeweiligen Druckregel-Ventilstange gegen den
dazugehörigen
Kolben, einen Verbindungsflussdurchgang zur Verbindung der Druckregelkammer
und der Rücklaufkammer
an den entgegengesetzten Enden der einen Druckregel-Ventilstange mit
einem Ausgangsverbindungsdurchgang und einen Verbindungsflussdurchgang
zur Verbindung der Druckregelkammer und der Rücklaufkammer an den entgegengesetzten
Enden der anderen Druckregel-Ventilstange
mit dem anderen Ausgangsverbindungsdurchgang, wobei ein Druckregel-Ventilsitz und ein Druckregel-Ventilkörper zur
Regelung des Flüssigkeitsausgangsdrucks
aus dem einem Ausgangsverbindungsdurchgang bereitgestellt sind und
wobei der andere Druckregel-Ventilsitz und der andere Druckregel-Ventilkörper zur
Regelung des Flüssigkeitsausgangsdrucks
aus dem anderen Ausgangsverbindungsdurchgang bereitgestellt sind.
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Vorzugsweise
umfasst der erwähnte
Druckregelkolben eine Ablassbohrung zum Ablassen der mit Druck beaufschlagten
Flüssigkeit
in die Druckregelkammer, und die Druckregel-Ventilstange hat an ihrem
Ende einen Öffnungs-/Schließabschnitt
zum Öffnen
bzw. Schließen
der Ablassbohrung.
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Ferner
hat der erwähnte
Ventilkörper
an seinem der Druckregelkammer näher
gelegenen Ende zwei Einstellschrauben, die unabhängig voneinander die beiden
Druckregelfedern einstellen können
sowie zwei Druckregel-Messeinrichtungen zum unabhängigen Erkennen
von Flüssigkeitsdrücken der
beiden Druckregelkammern.
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Weiter
umfasst der erwähnte
Verbindungsflussdurchgang einen Druckregeldurchgang, der in der
Druckregel-Ventilstange ausgebildet ist und der mit der Rücklaufkammer
und einem zwischen der Druckregel-Ventilbohrung und der Druckregel-Ventilstange
zur Verbindung des Druckregeldurchgangs und der Druckregelkammer
ausgebildeten Druckeinfuhrspalt verbunden wird, und eine Druckeingangsbohrung
ist bereitgestellt, um die Rücklaufkammer und
den Druckregeldurchgang mit dem Ausgangsverbindungsdurchgang zu
verbinden.
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Bei
einer Ausführungsform
verläuft
der erwähnte
Verbindungsdurchgang im Ventilkörper
durch Abschnitte der beiden Druckregel-Ventilbohrungen, und die
Druckregel-Ventilsitze sind an Positionen der Druckregel-Ventilbohrungen
ausgebildet, durch die der Zufuhrverbindungsdurchgang verläuft.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
verlaufen die beiden Ausgangsverbindungsdurchgänge im Ventilkörper jeweils
durch die beiden Druckregel-Ventilbohrungen,
und die Druckregel-Ventilsitze sind an Positionen der Druckregel-Ventilbohrungen ausgebildet,
durch die die Ausgangsverbindungsdurchgänge verlaufen.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil
kann die Struktur, da die beiden Druckreduzierabschnitte vollständig im Ventilkörper angeordnet
sind, kompakt erstellt werden, und ihre Größe kann verringert sein.
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Da
ferner bei der bevorzugten Ausführungsform
die Druckmesseinrichtung in der Nähe der Einstellschraube angeordnet
ist, wird die Praktikabilität der
Druckeinstellung der mit Druck beaufschlagten Flüssigkeit erweitert.
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Die
Erfindung wird im Folgenden lediglich als Beispiel mit Bezug auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Schnittansicht mit der Darstellung eines Druckreduzierventils
mit Abstandhalterprofil gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung, das zwischen einer Basis und einem Magnetventil angebracht
ist.
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2 ist
eine Schnittansicht des Druckreduzierventils mit Abstandhalterprofil
gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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In 3 ist
(a) eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIIa-IIIa in 2,
(b) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIIb-IIIb in 2,
(c) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIIc-IIIc in 2,
(d) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIId-IIId in 2,
(e) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIIe-IIIe in 2,
und (f) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile IIIf-IIIf in 2.
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4 ist
eine Perspektivansicht eines Ventilkörpers eines Druckreduzierventils
mit Abstandhalterprofil gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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5 ist
eine Schnittansicht eines Druckreduzierventils mit Abstandhalterprofil
gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der Erfindung.
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In 6 ist
(a) eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIa-VIa in 5,
(b) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIb-VIb in 5,
(c) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIc-VIc in 5,
(d) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VId-VId in 5,
(e) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIe-VIe in 5,
(f) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIf-VIf in 5,
und (g) ist eine Schnittansicht entlang der Pfeile VIg-VIg in 5.
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Bei
der Beschreibung der Ausführungsformen
des Druckreduzierventils mit Abstandhalterprofil sind entsprechende
Teile mit entsprechenden Kennziffern bezeichnet.
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1 ist
eine Schnittansicht mit der Darstellung eines Druckreduzierventils
mit Abstandhalterprofil gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung, das zwischen einer Basis und einem Magnetventil angebracht
ist. 2 ist eine Schnittansicht zur Erläuterung
von Details des Druckreduzierventils mit Abstandhalterprofil der
ersten Ausführungsform. 3(a) bis 3(f) sind
Schnittansichten entlang der Positionen IIIa-IIIa bis IIIf-IIIf
in 2. 4 ist eine Perspektivansicht
eines Ventilkörpers
der ersten Ausführungsform
der Erfindung. 5 und die folgenden Zeichnungen
zeigen eine zweite Ausführungsform.
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In 1 ist
ein Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil 1 über (nicht
dargestellte) Montagemittel wie z. B. Montagebolzen oder ähnliche
Mittel direkt zwischen einer Basis 2 und einem Magnetventil 3,
das ein Schaltventil ist, befestigt.
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Die
Basis 2 ist ein Element wie ein Verteiler oder eine Unterplatte
mit einem Rohrleitungsanschluss, das darin eines oder mehrere Magnetventile aufnehmen
kann. Die dargestellte Basis 2 ist eine Einzeltyp-Basis
mit einem Magnetventil 3.
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Die
Basis 2 umfasst einen Zufuhrflussdurchgang P, einen ersten
Ablassflussdurchgang EA und einen zweiten Ablassflussdurchgang EB
für mit Druck
beaufschlagte Flüssigkeit
(Druckluft), die zum Durchgang durch die Basis 2 gebildet
wird. Die Basis 2 ist mit einem ersten Ausgangsanschluss
A und einem zweiten Ausgangsanschluss B ausgebildet, die an der
Oberfläche
der anderen Seite geöffnet
sind.
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Die
Basis 2 verfügt
an ihrer oberen Fläche über eine
Montagefläche 2a für ein flaches
Druckreduzierventil. In der Montagefläche 2a und einer Zufuhrverbindungsbohrung 5,
die jeweils mit jedem Flüssigkeitsdurchgang
und einem Anschluss verbunden sind, sind eine erste Ausgangsverbindungsbohrung 6A und
eine zweite Ausgangsverbindungsbohrung 6B, eine erste Ablassverbindungsbohrung 7A und
eine zweite Ablassverbindungsbohrung 7B in einer Einzelreihe
geöffnet.
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Das
Magnetventil 3 ist ein elektromagnetisch betätigtes Einzeltyp-
oder Doppeltyp-Schaltventil mit einem Hauptventilabschnitt 8 und
einem Pilotventilabschnitt 9. Der Hauptventilabschnitt 8 hat
eine auf einer unteren Fläche
des Ventilkörpers 4 ausgebildete
flache Montagefläche 4a.
Eine Zufuhrverbindungsbohrung 10, eine erste Ausgangsverbindungsbohrung 11A und
eine zweite Ausgangsverbindungsbohrung 11B, eine erste
Ablassverbindungsbohrung 12A und eine zweite Ablassverbindungsbohrung 12B sind auf
der Montagefläche 4a in
einer Einzelreihe geöffnet.
Eine Ventilbohrung 13, mit der die erwähnten Verbindungsbohrungen
verbunden sind, ist im Ventilkörper 13 ausgebildet.
Eine Ventilstange 14 zum Umschalten der Strömungsrichtungen
ist gleitend und luftdicht in die Ventilbohrung 13 eingesetzt.
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Bei
dem dargestellten Magnetventil 3 bewegt sich die Ventilstange 14,
wenn über
die Erregung des Magneten der Pilotdruck vom Pilotventilabschnitt 9 zum
Hauptventilabschnitt 8 ausgegeben wird, entsprechend der
Darstellung in der Zeichnung nach rechts, und die Zufuhrverbindungsbohrung 10 und die
erste Ausgangsverbindungsbohrung 11A werden miteinander
in Verbindung gebracht, und die zweite Ausgangsverbindungsbohrung 11B und
die zweite Ablassverbindungsbohrung 12B werden miteinander in
Verbindung gebracht. Falls die Erregung des Magneten abgeschaltet
ist, wird die Pilotflüssigkeit
im Hauptventilabschnitt 8 abgelassen, und die Ventilstange 14 kehrt
durch Flüssigkeitsdruck,
mit dem eine dem Pilotventilabschnitt 9 gegenüberliegende Kammer
beaufschlagt wird, in einen in der Zeichnung dargestellten Zustand
zurück,
wobei der Zustand so umgeschaltet wird, dass die Zufuhrverbindungsbohrung 10 und
die zweite Ausgangsverbindungsbohrung 11B sowie die erste
Ausgangsverbindungsbohrung 11A und die erste Ablassverbindungsbohrung 12A jeweils
miteinander in Verbindung gebracht werden.
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In 2 bis 4 umfasst
das Druckreduzierventil 1 einen dünnen Ventilkörper 15 mit
rechteckigem Querschnitt. Ein erster Druckreduzierabschnitt 1A und
ein zweiter Druckreduzierabschnitt 1B sind einander überlagert
und im Ventilkörper 15 angeordnet.
Obere und untere Flächen
des Ventilkörpers 15 sind
flache Montageflächen 15a und 15b,
an denen die Basis 2 und das Magnetventil 3 angebracht
werden. Durch die Montageflächen 15a und 15b ist
das Druckreduzierventil 1 direkt zwischen der Basis 2 und
dem Magnetventil 3 eingekeilt und montiert.
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Der
erste Druckreduzierabschnitt 1A und der zweite Druckreduzierabschnitt 1B im
Ventilkörper 15 sind
mit einer Vielzahl von Verbindungsdurchgängen 16, 17A und 17B, 18A und 18B zur
Verbindung von Verbindungsbohrungen des Magnetventils 3 und
der Basis 2 ausgestattet. Die Verbindungsdurchgänge 16, 17A und 17B, 18A und 18B sind
auf der oberen und unteren Fläche 15a bzw. 15b jeweils
in einer Einzelreihe geöffnet.
Druckregel-Ventilbohrungen 19a und 19b, die parallel
zur Montagefläche
verlaufen, sind in einer die Verbindungsdurchgänge 16, 17A und 17B, 18A und 18B kreuzenden
Richtung bereitgestellt. In den Druckregel-Ventilbohrungen 19a und 19b sind
Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B jeweils beweglich
eingesetzt.
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Der
Zufuhrverbindungsdurchgang 16 unter den Verbindungsdurchgängen 16, 17A, 17B, 18A und 18B zur
Verbindung der Zufuhrverbindungsbohrung 5 der Basis 2 und
der Zufuhrverbindungsbohrung 10 des Magnetventils 3 miteinander
ist ein Verbindungsdurchgang, der Druckregel-Ventilsitze 25a und 25b hat
und der öffnen
und schließen
kann. Die Ausgangsverbindungsdurchgänge 17A und 17B zur Verbindung
der ersten und zweiten Ausgangsverbindungsbohrungen 6A und 6B sowie
der ersten und zweiten Ausgangsverbindungsbohrungen 11A und 11B und
die Ablassverbindungsdurchgänge 18A und 18B zur
Verbindung der ersten und zweiten Ablassverbindungsbohrungen 7A und 7B sowie
der ersten und zweiten Ablassverbindungsbohrungen 12A und 12B sind
direkte Verbindungsdurchgänge
zur geraden Verbindung der Verbindungsbohrungen.
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Der
Zufuhrverbindungsdurchgang 16 umfasst einen ersten Richtungsabschnitt 16a,
der mit der Zufuhrverbindungsbohrung 5 an der Seite der Basis 2 verbunden
und an einer Druckregel-Ventilbohrung 19a geöffnet ist
sowie einen zweiten Richtungsabschnitt 16b, der mit der
Zufuhrverbindungsbohrung 10 an der Seite des Magnetventils 3 verbunden
und an einer Druckregel-Ventilbohrung 19b geöffnet ist,
wobei die Position in seitlicher Richtung geringfügig von
der Position des ersten Richtungsabschnitts 16a abweicht
sowie einen dritten Richtungsabschnitt 16c, um den ersten
Richtungsabschnitt 16a und den zweiten Richtungsabschnitt 16b miteinander in
Verbindung zu bringen. Der Druckregel-Ventilsitz 25a ist
an einem Abschnitt der Druckregel-Ventilbohrung 19a zwischen
dem ersten Richtungsabschnitt 16a und dem dritten Richtungsabschnitt 16c bereitgestellt.
Der Druckregel-Ventilsitz 25b ist an einem Abschnitt der
Druckregel-Ventilbohrung 19b zwischen dem zweiten Richtungsabschnitt 16b und
dem dritten Richtungsabschnitt 16c bereitgestellt. Die Öffnung zwischen
dem ersten und dem dritten Richtungsabschnitt 16a bzw. 16c und
die Öffnung
zwischen dem zweiten und dem dritten Richtungsabschnitt 16b bzw. 16c wird
durch die Druckregel-Ventilkörper 21a bzw. 21b eingestellt,
die an den Druckregel-Ventilstangen 20A bzw. 20B bereitgestellt
sind.
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Der
eine Ausgangsverbindungsdurchgang 17A ist mit der Druckregel-Ventilbohrung 19b durch die
Druckeinlassbohrung 22A verbunden. Der andere Ausgangsverbindungsdurchgang 17B ist
mit der Druckregel-Ventilbohrung 19a durch die Druckeinlassbohrung 22B verbunden.
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Ein
Ende des Ventilkörpers 15 ist
mit einem Druckregelabschnitt 29 ausgebildet. Der Druckregelabschnitt 29 umfasst
Druckregelkammern 38a und 38b, die zwischen dem
Ventilkörper 15 und
der Druckregel-Seitenabdeckung 30 ausgebildet sind, um
eine Verbindung mit den Druckregel-Ventilbohrungen 19a bzw. 19b herzustellen,
und zwischen den Druckregelkolben 33a und 33b bereitgestellte
Druckregelfedern 35a und 35b sind gleitend in
den Druckregelkammern 38a und 38b untergebracht,
und Federsitze 32a und 32b sind hinter den Druckregelkolben 33a und 33b in
den Federkammern 34a und 34b angeordnet. Die Druckregelfedern 35a bzw. 35b spannen
die Druckregelkolben 33a und 33b gegen die Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B vor.
Die Federkräfte
der Druckregelfedern 35a und 35b können durch
rotierende Einstellschrauben 31a und 31b eingestellt
werden, die sich am Ende der Druckregel-Seitenabdeckung 30 vorwärts und
rückwärts im Gewindeeingriff
befinden. In den Zeichnungen stellen die Kennziffern 36a und 36b Sicherungsmuttern zum
Sichern der Einstellschrauben 31a und 31b dar.
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Die
Druckregelkolben 33a bzw. 33b sind mit Ablassbohrungen 39a und 39b versehen,
die die Federkammern 34a und 34b und die in der
Druckregel-Seitenabdeckung 30 ausgebildeten
Belüftungsbohrungen 40a und 40b miteinander
verbinden, um eine Verbindung mit atmosphärischer Luft herzustellen.
Die Enden der Ablassbohrungen 39a und 39b sind
mit Auslassventilelementen 37a und 37b versehen.
An den Spitzen der Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B ausgebildete
Ventilöffnungs-
und -schließabschnitte 41a und 41b stoßen gegen
die Auslassventilelemente 37a und 37b, sodass
die Ventilöffnungs-
und -schließabschnitte 41a und 41b bezüglich der
Auslassventilelemente 37a und 37b Kontakt oder
keinen Kontakt haben können,
sodass die Ablassbohrungen 39a und 39b geöffnet und
geschlossen werden können.
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Die
Rücklaufkammern 45a und 45b sind
am anderen Ende des Ventilkörpers 15 zwischen
dem Ventilkörper 15 und
der Rücklauf-Seitenabdeckung 42 ausgebildet.
In den Rücklaufkammern 45a und 45b sind
Rückkehrfedern 44a bzw. 44b zur
Vorspannung der Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B gegen
die Druckregelkolben 33a bzw. 33b bereitgestellt.
Die Vorspannungskraft von jeder der Rückkehrfedern 44a und 44b ist
kleiner eingestellt als die Kraft von jeder der Druckregelfedern 35a und 35b. Wie
im Folgenden erläutert
wird, sind die Rücklaufkammern 45a und 45b über Verbindungsflussdurchgänge mit
den Druckregelkammern 38a und 38b verbunden, um
mit Druck beaufschlagte Druckregelflüssigkeit in die Druckregelkammern
und Rücklaufkammern
an entgegengesetzten Enden eines Paars von Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B einzuführen.
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Die
Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B haben einen
ausreichenden Außendurchmesser,
um in die Druckregel-Ventilbohrungen 19a bzw. 19b eingesetzt
zu werden. Druckeinfuhrspalte 24a und 24b für Verbindungsflussdurchgänge sind
jeweils zwischen äußeren Umfängen der
Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B und den Druckregel-Ventilbohrungen 19a und 19b bereitgestellt.
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Druckregeldurchgänge 20a und 20b,
die jeweils mit den Rücklaufkammern 45a bzw. 45b verbunden
sind, sind in den Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B ausgebildet.
Die Druckregeldurchgänge 20a und 20b bilden
zusammen mit den Druckeinfuhrspalten 24a und 24b die
Verbindungsflussdurchgänge,
und sie stellen die Verbindung zwischen den Rücklaufkammern 45a und 45b und
den Druckregelkammern 38a und 38b her.
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Der
Verbindungsdurchgang 17A und die Rücklaufkammer 45b sind
miteinander durch die Druckeinlassbohrung 22A und den Druckeinfuhrspalt 24b verbunden.
Der Verbindungsdurchgang 17B und die Druckregelkammer 38a sind
miteinander durch die Druckeinlassbohrung 22B und den Druckeinfuhrspalt 24a verbunden.
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Die
Druckeinfuhrspalte 24a und 24b um die Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B an
den entgegengesetzten Seiten des Verbindungsdurchgangs 16 sind
durch Versiegelungselemente 46a und 47a und Versiegelungselemente 46b und 47b versiegelt, die
jeweils an den Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B bereitgestellt
sind.
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Die
Druckregelkammern 38a und 38b sind mit Erkennungsanschlüssen 43a und 43b verbunden,
die durch Verbindungsdurchgänge 50a und 50b in
der Druckregel-Seitenabdeckung 30 bereitgestellt sind,
sodass der regelnde Luftdruck der Druckregelkammern 38a und 38b von
den an den Erkennungsanschlüssen 43a und 43b angebrachten
Druckmesseinrichtungen 51a und 51b erkannt werden
kann. In diesem Fall sind die Druckmesseinrichtungen 51a und 51b in
der Nähe
des Paars der Einstellschrauben 31a und 31b angeordnet,
sodass der Funktionsumfang der Einstellschrauben 31a und 31b erweitert
ist.
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Ein
Gehäuse 52 ist
durch eine Klinke 52a an einem Ende der Rücklauf-Seitenabdeckung 42 angebracht
und befestigt. Im Gehäuse 52 sind
erste und zweite elektrische Anschlüsse 53 und 55 bereitgestellt,
die jeweils mit der Basis 2 und dem Pilotventilabschnitt 9 des
Magnetventils 3 verbunden sind. Der erste elektrische Anschluss 53 und
der zweite elektrische Anschluss 55 sind über eine
elektrische Leitung 54 elektrisch miteinander verbunden.
Der zweite elektrische Anschluss 55 ist über eine
Einspeisungsleitung 58 mit einer Stromquelle verbunden.
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4 zeigt Öffnungsenden
der Verbindungsdurchgänge 16, 17A, 17B, 18A und 18B,
die im Ventilkörper 15 ausgebildet
sind, und einen Zustand, in dem der dritte Richtungsabschnitt 16c im Verbindungsdurchgang 16 aus
einer Seitenfläche des
Ventilkörpers 15 gebildet
ist. Eine zur Bildung des dritten Richtungsabschnitts 16c erforderliche Öffnung ist über eine
Dichtung 57 durch eine Platte 56 oder durch direktes
Verschweißen
der Platte 56 mit dem Öffnungsende
versiegelt.
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Im
Folgenden wird der Betrieb des Druckreduzierventils mit einem Abstandhalterprofil
mit der vorstehend beschriebenen Struktur erläutert.
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Wenn
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit wie
z. B. Druckluft nicht zum Zufuhrflussdurchgang P der Basis 2 geführt wird,
bewegen sich, da die Vorspannungskräfte der Druckregelfedern 35a und 35b größer sind
als die Kräfte
der Rückkehrfedern 44a und 44b,
die Druckregelkolben 33a und 33b und die Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B zunächst entsprechend
der Darstellung in 2 nach links; die Druckregel-Ventilkörper 21a und 21b öffnen die Druckregel-Ventilsitze 25a und 25b;
der Zufuhrflussdurchgang P der Basis 2 und die Zufuhrverbindungsbohrung 10 des
Magnetventils 3 werden durch die ersten, zweiten und dritten
Richtungsabschnitte 16a, 16b und 16c des
Verbindungsdurchgangs 16 miteinander verbunden.
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Wenn
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
zum Zufuhrflussdurchgang P der Basis 2 zugeführt worden
ist und wenn der Verbindungsdurchgang 16 des Druckreduzierventils 1 und
der Verbindungsdurchgang 17B durch das Magnetventil 3 miteinander
verbunden worden sind und wenn der Verbindungsdurchgang 17A und
der Verbindungsdurchgang 18A durch das Magnetventil 3 miteinander
verbunden worden sind, strömt
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
durch die Druckeinlassbohrung 22B und den Druckeinfuhrspalt 24a über den
Verbindungsdurchgang 17B, und sie wird in die Druckregelkammer 38a eingeführt, und
gleichzeitig strömt
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
durch den Druckregeldurchgang 20a, und sie wird in die
Rücklaufkammer 45a eingeführt. Der
Druckregel-Ventilkörper 21a öffnet und
schließt
somit den Druckregel-Ventilsitz 25a, wobei die Öffnung gemäß einer Differenz
zwischen einer Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a und
einer Kombinationskraft einer Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33a wirkt, und einer Vorspannungskraft
der Rückkehrfeder 44a erfolgt.
In diesem Zustand ist der Verbindungsdurchgang 17A durch den
Verbindungsdurchgang 18A in Verbindung mit dem zweiten
Ablassflussdurchgang EB. Mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
in der Druckregelkammer 38b und der Rücklaufkammer 45b strömt daher
aus der Druckeingangsbohrung 22A durch den Druckeinfuhrspalt 24b in
den Verbindungsdurchgang 17A. Somit wird der Druckregel-Ventilkörper 21b in
einem Zustand gehalten, in dem der Druckregel-Ventilsitz 25b von
der Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35b geöffnet ist.
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Während eines
Zeitraums, in dem die kombinierte Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft, die
auf den Druckregelkolben 33a wirkt, und der Vorspannungskraft
der Rückkehrfeder 44a in
einem Zustand, in dem die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit vom
Zufuhrflussdurchgang P in die Druckregelkammer 38a und
die Rücklaufkammer 45a eingeführt wird,
geringer ist als die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a,
bewegt sich der Druckregelkolben 33a zusammen mit der Druckregelstange 20A nach
links; der Druckregel-Ventilkörper 21a öffnet den
Druckregel-Ventilsitz 25a, und in Zusammenhang mit der Öffnung wird
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
zum zweiten Ausgangsanschluss B ausgegeben. Der Flüssigkeitsdruck
im Ausgangsanschluss B steigt bis zum Solldruck, und wenn die kombinierte
Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33a wirkt, und der Vorspannungskraft
der Rückkehrfeder 44a gleich
der Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a wird, schließt der Druckregel-Ventilkörper 21a den
Druckregel-Ventilsitz 25a, und damit wird der Druck der
mit Druck beaufschlagten Flüssigkeit,
die vom Zufuhrflussdurchgang P zum zweiten Ausgangsanschluss B zugeführt wird,
auf dem Solldruck gehalten.
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In
einem Zustand, in dem der Druckregel-Ventilkörper 21a den Druckregel-Ventilsitz 25a schließt, und
wenn der Druck des Flüssigkeitsdrucks im
zweiten Ausgangsanschluss B weiter steigt und wenn die Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft
vom Verbindungsdurchgang 17B, die auf den Druckregelkolben 33a wirkt,
größer als
die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a wird, bewegt
sich der Druckregelkolben 33a entsprechend der Darstellung
in der Zeichnung nach rechts, und das Auslassventilelement 37a wird
geöffnet.
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Damit
wird die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit in der Druckregelkammer 38a durch
die Ablassbohrung 39a und die Belüftungsbohrung 40a nach
außen
abgelassen. Daher wird das Gleichgewicht zwischen der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft
und der Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a aufrechterhalten,
und der Flüssigkeitsdruck
im zweiten Ausgangsanschluss B wird auf einen von der Druckregelfeder 35a vorgegebenen
Druck eingestellt.
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Der
Flüssigkeitsdruck
im zweiten Ausgangsanschluss B wird von einer im Erkennungsanschluss 43a angebrachten
Druckmesseinrichtung 51a erkannt. Der Flüssigkeitsdruck
wird durch Gewindedrehung der Druckregelschraube 31a vorgegeben,
um diese zur Einstellung einer federnden Kraft der Druckregelfeder 35a in
Vorwärts-
oder Rückwärtsrichtung
zu bewegen.
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Falls
der Verbindungsdurchgang 16 des Druckreduzierventils 1 und
der Verbindungsdurchgang 17A durch das Magnetventil 3 miteinander
in Verbindung gebracht worden sind und falls der Verbindungsdurchgang 17B und
der Verbindungsdurchgang 18B miteinander in Verbindung
gebracht worden sind, wird anschließend mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
in der Druckregelkammer 38a und der Rücklaufkammer 45a aus
dem zweiten Ablassflussdurchgang EB und aus dem Druckregeldurchgang 20a und
dem Druckeinfuhrspalt 24a durch die Druckeinlassbohrung 22B und
die Verbindungsdurchgänge 17B und 18B abgelassen.
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Damit
wird der Flüssigkeitsdruck
in der Druckregelkammer 38a und der Rücklaufkammer 45a gesenkt,
die Druckregelstange 20A bewegt sich entsprechend der Darstellung
in der Zeichnung durch die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a nach links,
und der Druckregel-Ventilkörper 21a öffnet den Druckregel-Ventilsitz 25a.
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Die
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
im Zufuhrflussdurchgang P wird durch die Druckeinlassbohrung 22A,
den Druckregeldurchgang 20b und den Druckeinfuhrspalt 24b aus
dem Verbindungsdurchgang 17A in die Druckregelkammer 38b bzw.
in die Rücklaufkammer 45b eingeführt. Die
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
im Verbindungsdurchgang 17A wird von einem ersten Ausgangsanschluss A
der Basis 2 zur Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck geleitet.
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Während eines
Zeitraums, in dem die kombinierte Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft, die
auf den Druckregelkolben 33b wirkt, und der Vorspannungskraft
der Rückkehrfeder 44b geringer
ist als die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35b, bewegt
sich der Druckregelkolben 33a zusammen mit der Druckregelstange 20B nach
links; der Druckregel-Ventilkörper 21b öffnet den
Druckregel-Ventilsitz 25b, und der Flüssigkeitsdruck im ersten Ausgangsanschluss
A steigt bis zum Solldruck. Wenn die kombinierte Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33b wirkt, und der Vorspannungskraft
der Rückkehrfeder 44b größer als
die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35b wird, bewegt
sich die Druckregel-Ventilstange 20B nach
rechts, der Druckregel-Ventilkörper 21b schließt den Druckregel-Ventilsitz 25b,
und der Flüssigkeitsdruck
des ersten Ausgangsanschlusses A wird auf dem Solldruck gehalten.
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Falls
der Flüssigkeitsdruck
des ersten Ausgangsanschlusses A im Zustand, in dem der Druckregel-Ventilkörper 21b den
Druckregel-Ventilsitz 25b geschlossen hat, hoch wird, bewegt
sich der Druckregelkolben 33b entsprechend der vorstehenden
Beschreibung nach rechts; das Auslassventilelement 37b wird
geöffnet,
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
in der Druckregelkammer 38b wird durch die Ablassbohrung 39b und
die Belüftungsbohrungen 40a und 40b abgelassen,
und der Flüssigkeitsdruck im
ersten Ausgangsanschluss A wird auf einen von der Druckregelfeder 35b vorgegebenen
Druck eingestellt.
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Der
Flüssigkeitsdruck
des ersten Ausgangsanschlusses A wird von einer am Erkennungsänschluss 43b angebrachten
Druckmesseinrichtung 51b erkannt, und die Einstellung des
Flüssigkeitsdrucks wird
durch das Eindrehen/Ausdrehen der Druckregelschraube 31b geändert, um
die federnde Kraft der Druckregelfeder 35 einzustellen.
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5 ist
eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Druckreduzierventils
mit Abstandhalterprofil, und 6(a) bis 6(g) sind Schnittansichten entlang der
in 5 wiedergegebenen Positionen VIa-VIa bis VIg-VIg.
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Bei
dem in 1 bis 3 dargestellten Druckreduzierventil
mit Abstandhalterprofil der ersten Ausführungsform ist der Verbindungsdurchgang 16,
der mit der Zufuhrverbindungsbohrung 10 des Magnetventils 3 verbunden
ist, mit den Druckregel-Ventilsitzen 25a und 25b ausgestattet,
und ihre Öffnungen
werden durch die Druckregel-Ventilkörper 21a und 21b eingestellt.
Dagegen ist bei der zweiten Ausführungsform
ein Verbindungsdurchgang, der mit einer Ausgangsverbindungsbohrung
des Magnetventils 3 verbunden ist, mit einem Druckregel-Ventilsitz
und einem Druckregel-Ventilkörper
zur Einstellung seiner Öffnung ausgestattet.
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Das
heißt,
dass bei dieser zweiten Ausführungsform
ein Verbindungsdurchgang 17C, der die erste Ausgangsverbindungsbohrung 11A des
Magnetventils 3 und den ersten Ausgangsanschluss A der
Basis 2 verbindet, mit der Druckregel-Ventilbohrung 19b in
Verbindung gebracht wird, und der Verbindungsdurchgang 17D,
der die zweite Ausgangsverbindungsbohrung 11B des Magnetventils 3 und den
zweiten Ausgangsanschluss B der Basis 2 verbindet, wird
mit der Druckregel-Ventilbohrung 19a in Verbindung gebracht,
sodass die Verbindungsdurchgänge 17C und 17D als
Druckregel-Verbindungsdurchgänge
fungieren können,
die unabhängig
von den Druckregel-Ventilkörpern 21a und 21b und
den Druckregel-Ventilsitzen 25a und 25b geöffnet und
geschlossen werden; und der Verbindungsdurchgang 16 ist
in einem Direktverbindungsdurchgang ausgebildet, um die Zufuhrverbindungsbohrung 10 des
Magnetventils 3 und den Zufuhrflussdurchgang P der Basis 2 direkt
miteinander in Verbindung zu bringen. In einem Verbindungsdurchgang 17C,
der vom Druckregel-Ventilsitz 25b zum
ersten Ausgangsanschluss A der Basis 2 verläuft, ist
in der Druckregel-Ventilstange 21B eine Druckeinlassbohrung 60b zur
Einführung
von Flüssigkeitsdruck
des Verbindungsdurchgangs 17C in den Druckregeldurchgang 20b bereitgestellt.
In einem Verbindungsdurchgang 17D, der vom Druckregel-Ventilsitz 25a zum
zweiten Ausgangsanschluss B der Basis 2 verläuft, ist
in der Druckregel-Ventilstange 21A eine
Druckeinlassbohrung 60a zur Einführung des Flüssigkeitsdrucks
des Verbindungsdurchgangs 17D in den Druckregeldurchgang 20a bereitgestellt.
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Die übrige Struktur
entspricht der des in 2 dargestellten Druckreduzierventils
mit Abstandhalterprofil, und eine detaillierte Erläuterung wird
daher ausgelassen.
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Bei
dem Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil der zweiten Ausführungsform
bewegen sich wie bei der ersten Ausführungsform die Druckregelkolben 33a und 33b und
die Druckregel-Ventilstangen 20A und 20B entsprechend
der Darstellung in der Zeichnung nach links, wenn die mit Druck
beaufschlagte Flüssigkeit
nicht zum Zufuhrflussdurchgang P der Basis 2 geführt wird,
und die Druckregel-Ventilkörper 21a und 21b öffnen die
Druckregel-Ventilsitze 25a und 25b.
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Wenn
die Verbindungsdurchgänge 16 und 17d des
Druckreduzierventils 1 miteinander in Verbindung gebracht
werden und die Verbindungsdurchgänge 17C und 18D durch
das Magnetventil 3 in einem Zustand, in dem die mit Druck
beaufschlagte Flüssigkeit
zum Zufuhrflussdurchgang P geführt
wird, miteinander in Verbindung gebracht werden, wird die mit Druck
beaufschlagte Flüssigkeit
durch die Druckeinlassbohrung 60a, den Druckregeldurchgang 20a und
den Druckeinfuhrspalt 24a in die Druckregelkammer 38a und
die Rücklaufkammer 45a eingeführt, und
sie wird vom Verbindungsdurchgang 17D durch den zweiten
Ausgangsanschluss B der Basis 2 zur Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck
geführt.
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In
diesem Fall wird eine Öffnung
des Druckregel-Ventilsitzes 25a entsprechend einer Differenz zwischen
der Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a und der kombinierten
Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33a wirkt, und der Rückkehrfeder 44a eingestellt. Die
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit,
die zum Zufuhrflussdurchgang P geleitet wird, ist auf einen von der
Druckregelfeder 35a vorgegebenen Druck reduziert, und sie
wird zum zweiten Ausgangsanschluss B geleitet.
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Wenn
die kombinierte Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33a wirkt, und der Rückkehrfeder 44a größer wird
als die Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35a, bewegt
sich die Druckregelstange 20A nach rechts, der Druckregel-Ventilkörper 21a schließt den Druckregel-Ventilsitz 25a,
und der Flüssigkeitsdruck des
zweiten Ausgangsanschlusses B wird auf dem Solldruck gehalten. Falls
der Flüssigkeitsdruck
des Verbindungsdurchgangs 17D in einem Zustand, in dem
der Druckregel-Ventilkörper 21a den
Druckregel-Ventilsitz 25a geschlossen hat, größer als
der Solldruck wird, bewegt sich der Druckregelkolben 33a entsprechend
der Darstellung in der Zeichnung nach rechts, und das Auslassventilelement 37a wird geöffnet.
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Damit
wird die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit der Druckregelkammer 38a durch
die Ablassbohrung 39a und die Belüftungsbohrung 40a abgelassen,
und der Flüssigkeitsdruck
des zweiten Ausgangsanschlusses B wird auf einen von der Druckregelfeder 35a vorgegebenen
Druck eingestellt.
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Falls
die Verbindungsdurchgänge 16 und 17C des
Druckreduzierventils 1 miteinander in Verbindung gebracht
und die Verbindungsdurchgänge 17D und 18B durch
das Magnetventil 3 miteinander in Verbindung gebracht worden
sind, wird anschließend
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
der Druckregelkammer 38a und der Rücklaufkammer 45a vom
zweiten Ablassflussdurchgang EB durch den Druckregeldurchgang 20a,
den Druckeinfuhrspalt 24a und die Verbindungsdurchgänge 17D und 18B abgelassen;
und der Flüssigkeitsdruck
der Druckregelkammer 38a und der Rücklaufkammer 45a wird
reduziert, und der Druckregel-Ventilkörper 21a öffnet den
Druckregel-Ventilsitz 25a.
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Die
mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
vom Zufuhrflussdurchgang P wird über
den Verbindungsdurchgang 17C durch den Druckregeldurchgang 20b und
den Druckeinfuhrspalt 24b in die Druckregelkammer 38b und
die Rücklaufkammer 45b eingeführt, und
sie wird vom ersten Ausgangsanschluss A der Basis 2 zur
Einrichtung mit Flüssigkeitsdruck
geleitet.
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Wenn
die kombinierte Kraft der Flüssigkeitsdruck-Betätigungskraft,
die auf den Druckregelkolben 33b wirkt, und der Rückkehrfeder 44b größer als die
Vorspannungskraft der Druckregelfeder 35b wird, bewegt
sich die Druckregelstange 20B nach rechts, der Druckregel-Ventilkörper 21b schließt den Druckregel-Ventilsitz 25b,
und der Flüssigkeitsdruck
des ersten Ausgangsanschlusses A wird auf dem Solldruck gehalten.
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Falls
hoher Flüssigkeitsdruck
in einem Zustand, in dem der Druckregel-Ventilkörper 21b den Druckregel-Ventilsitz 25b geschlossen
hat, in den Verbindungsdurchgang 17C strömt, bewegt
sich der Druckregelkolben 33b entsprechend der Darstellung in
der Zeichnung nach rechts, das Auslassventilelement 37b wird
geöffnet,
die mit Druck beaufschlagte Flüssigkeit
der Druckregelkammer 38b wird durch die Ablassbohrung 39b und
die Belüftungsbohrung 40a abgelassen,
und der Flüssigkeitsdruck
des ersten Ausgangsanschlusses A wird auf einen von der Druckregelfeder 35b vorgegebenen
Druck eingestellt.
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Da
bei allen vorstehenden Ausführungsformen
des Druckreduzierventils mit Abstandhalterprofil die ersten und
zweiten Druckreduzierabschnitte 1A und 1B im Ventilkörper 15 angeordnet
sind und die ersten und zweiten Druckreduzierabschnitte 1A und 1B integral
als einzelner Körper
ausgebildet sind, ist die Struktur kompakt hergestellt, und ihre
Größe kann
reduziert werden.
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Aus
der vorstehenden Erläuterung
ist ersichtlich, dass bei dem Druckreduzierventil mit Abstandhalterprofil
wegen der integralen Anordnung der beiden Druckreduzierabschnitte
im Ventilkörper die
Struktur kompakt erstellt ist und dass ihre Größe daher reduziert werden kann.
Deshalb ist dies wirksam für
einen Verteilertyp, wobei eine Vielzahl von Schaltventilen an der
Basis angebracht ist. Da ferner die Druckmesseinrichtung in der
Nähe der
Einstellschraube angeordnet ist, ist es möglich, den Funktionsumfang
der Druckeinstellung des Ausgangsanschlusses zu erweitern.