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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine über das Internet steuerbare
Waschmaschine und ein Verfahren zu deren Steuerung, womit der Stromverbrauch
zum Aufrechterhalten eines fernsteuerbaren Status' der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine gesenkt und ein Nutzer daheim
bequem über einen
entsprechenden Status informiert werden kann, wenn der Strom zu
der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine mittels einer Fernsteuerung eingeschaltet
wird.
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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Derzeit
genießt
jede Familie einen bequemen Lebensstil und nutzt eine Vielzahl verschiedener Haushaltsgeräte.
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Zum
Beispiel kann dank eines Waschautomaten vermieden werden, dass ein
Nutzer unnötig Arbeitskraft
und Zeit vergeudet; ein Kühlschrank
ermöglicht
das schonende Aufbewahren verschiedener Arten von Lebensmitteln,
und mit einem Mikrowellenherd lassen sich Lebensmittel bequem zubereiten.
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Insbesondere
halten die neuesten Haushaltsgeräte,
die mit Internet-Umgebungen verknüpft sind, wie zum Beispiel
die über
das Internet steuerbare Waschmaschine und dergleichen, nach und
nach auf dem Markt Einzug. Es gibt damit keine Beschränkungen
hinsichtlich Zeit und Ort für
das Waschen von Wäsche,
weil die gesamte betriebliche Steuerung der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine, falls nötig,
räumlich
abgesetzt erfolgen kann.
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Um
jedoch die über
das Internet steuerbare Waschmaschine unter Verwendung der Internet-Umgebung
fernzusteuern, muss der Strom der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine ständig
eingeschaltet sein, wodurch zwangsläufig der Stromverbrauch der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine ansteigt.
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Des
Weiteren kann ein weiterer Nutzer daheim nicht über den Umstand informiert
werden, dass der Strom der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine durch die Fernsteuerung eingeschaltet wird,
wodurch die Betriebssteuerung möglicherweise dupliziert
wird.
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Das
australische Gebrauchsmuster
AU 730436 offenbart
ein System und ein Verfahren für
einen Kommunikationsdienst. In dieser Hinsicht befasst sich das
Dokument mit der Bereitstellung mehrere Kommunikationsdienste, insbesondere
in einer häuslichen
Umgebung. Telekommunikationsdienste, wie zum Beispiel Telefon, Daten
und Kabel, werden in der Regel durch verschiedene Anbieter erbracht, die
unterschiedliche Infrastrukturen nutzen, die oft eine komplexe Hardware
erfordern, um in einem Privathaushalt erbracht werden zu können. Das vorgeschlagene
System enthält
ein Servercomputersystem zum Erbringen aller Kommunikationsdienste, einschließlich Audio,
TV, Daten und Video, über
eine räumlich
abgesetzte Einheit, die minimale Verarbeitungshardware enthält, um eine
Formatumwandlung auszuführen.
Die gesamte Steuerung und Entscheidungsfindung erfolgt über den
Computerserver. Dies vereinfacht die Hardware, die im Privathaushalt
benötigt
wird, und verbessert die Stabilität der Kommunikationsdienste.
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Zu
den Haushaltsgeräten,
die mit diesem Stand der Technik gesteuert werden können, gehören Lampen,
Kochherde, Mikrowellenöfen,
Videorekorder und weitere Haushaltsgeräte. Geräte, die sich in Geschäftsräumen befinden,
gehören
ebenfalls dazu.
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Zusammenfassend
gesagt, umfasst die im Stand der Technik vorgeschlagene Lösung ein
Servercomputersystem und eine räumlich
abgesetzte Einheit, die sich in einem Privathaushalt oder in einem
Geschäftsraum
befindet. Das Servercomputersystem und die entfernte bzw. räumlich abgesetzte Einheit
werden über
eine Breitbandverbindung miteinander verbunden. Zusätzlich zu
dem Servercomputersystem und der räumlich abgesetzten Einheit enthält das System
mehrere Steuergeräte
zum Einspeisen von Steuersignalen in das Servercomputersystem über die
räumlich
abgesetzte Einheit. Das Servercomputersystem ist so konfiguriert,
dass es Kommunikationsdienste über
die Übertragungsverbindung
und die räumlich
abgesetzte Einheit für
den Privathaushalt erbringt. Verarbeitung und Steuerung (die Entscheidungsfindungsverarbeitung)
der Kommunikationsdienste erfolgen im Servercomputersystem. Die
räumlich
abgesetzte Einheit dient lediglich als "Port",
der Daten von Kommunikationsdiensten an räumlich abgesetzte Nutzergeräte in dem
Privathaushalt weiterleitet.
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Genauer
gesagt, ist die räumlich
abgesetzte Einheit gemäß diesem
Stand der Technik ein Gerät, das
sich an dem räumlich
abgesetzten Standort befindet. Es ist mit dem Servercomputersystem über eine
Breitbandverbindung verbunden. Die räumlich abgesetzte Einheit ist
der Kanal zwischen den Geräten
an dem räumlich
abgesetzten Standort und einem Netzwerk aus Servercomputersystemen
und – über sie – dem Internet.
Die räumlich
abgesetzte Einheit führt
nur sehr wenig Verarbeitung aus. Sie leitet einfach Signale in beide
Richtungen zwischen den Geräten
in dem Privathaushalt und dem Servercomputersystem. Die räumlich abgesetzte
Einheit enthält ein
Mittel, das eine Formatumwandlung von einem Signalformat in ein
anderes ermöglicht,
aber dies ist auch schon die gesamte erforderliche Verarbeitung. Es
gibt keine Fähigkeit
zur Entscheidungsfindungsverarbeitung. Das System umfasst des Weiteren Steuergeräte, die
zum Steuern anderer Endnutzergeräte
entsprechend Daten kommunizieren, die von dem Servercomputersystem
als Kommunikationsdienst bereitgestellt werden.
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Das
Servercomputersystem gemäß diesem Stand
der Technik ist in einem Netzwerk aus Servercomputersystemen verbunden,
auf denen die Programme laufen und die die Konnektivität aufweisen, um
die Kommunikationsdienste zu erbringen. Die räumlich abgesetzten Einheiten
sind so positioniert, dass alle räumlich abgesetzten Nutzer in
einem bestimmten geografischen Gebiet in der Lage sind, über das
Servercomputersystem mit Breitbandgeschwindigkeiten miteinander
zu kommunizieren. Alle Informationen und Interaktionen der Dienste
werden in dem Servercomputersystem verwaltet. Steuersignale zum
Steuern und Auswählen
der Kommunikationsdienste werden einfach durch die räumlich abgesetzte
Einheit von den Steuergeräten
durchgeleitet, und das Servercomputersystem, auf dem der Dienst abläuft, reagiert
entsprechend, und das resultierende Ausgangssignal wird über die
räumlich
abgesetzte Einheit zu den räumlich
abgesetzten Nutzergeräten zurückgeleitet.
Da das Servercomputersystem mit dem Internet vernetzt ist, ist das
System so konfiguriert, dass der räumlich abgesetzte Nutzer in
der Lage ist, seine Dienste über
Internet-Webseiten sowie direkt über
Steuergeräte
zu steuern. Der Nutzer ist darum in der Lage, einen an das Internet
angeschlossenen Computer oder ein WAP-befähigtes Mobilgerät zu benutzen,
um das System genauso einfach wie mit der herkömmlichen Fernbedienung zu steuern.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
betrifft die vorliegende Erfindung eine über das Internet steuerbare
Waschmaschine und ein Verfahren zu deren Steuerung, die im Wesentlichen
ein oder mehrere infolge der Beschränkungen und Nachteile des Standes
der Technik auftretenden Probleme beseitigen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine über das Internet steuerbare
Waschmaschine und ein Verfahren zu deren Steuerung bereitzustellen,
womit der Stromverbrauch zum Aufrechterhalten eines fernsteuerbaren
Status' der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine gesenkt werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine über das
Internet steuerbare Waschmaschine und ein Verfahren zu deren Steuerung
bereitzustellen, womit ein Nutzer auf einfache Weise über einen
entsprechenden Status informiert werden kann, wenn der Strom zu
der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine mittels einer Fernsteuerung eingeschaltet
wird.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
dargelegt und gehen zum Teil aus der Beschreibung hervor oder können durch
die praktische Umsetzung der Erfindung in Erfahrung gebracht werden.
Die Aufgaben und sonstigen Vorteile der Erfindung werden dank des
Aufbaus realisiert und erhalten, der speziell in der schriftlichen
Beschreibung und ihren Ansprüchen sowie
in den angehängten
Zeichnungen herausgestellt ist.
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Um
diese und weitere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem Zweck der vorliegenden
Erfindung, wie er verkörpert
und im weitesten Sinne beschrieben ist, enthält eine über das Internet steuerbare Waschmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Netzwerkschnittstelle, die online verbunden ist, um
einen räumlich
abgesetzten Befehl von einem räumlich
abgesetzten Nutzer zu empfangen; eine Bedieneinheit zum Empfangen
eines lokalen Befehls, der von Hand durch einen lokalen Nutzer eingegeben wird;
eine Steuereinheit, die ein Steuersignal entsprechend dem räumlich abgesetzten
Befehl, der über
die Netzwerkschnittstelle empfangen wurde, oder dem lokalen Befehl,
der über
die Bedieneinheit empfangen wurde, erhält; und eine Stromsteuereinheit,
die einen momentanen Strommodus der Waschmaschine in Reaktion auf
das von der Steuereinheit erzeugte Steuersignal auf einen Strom-Ein- Modus, einen Strom-Aus-Modus
oder einen Energiesparmodus einstellt.
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Um
diese und weitere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem Zweck der vorliegenden
Erfindung, enthält
ein Verfahren zum Steuern einer über
das Internet steuerbaren Waschmaschine des Weiteren einen ersten
Schritt des Überprüfens, ob
ein Eingangssignal, das einen räumlich
abgesetzten Befehl enthält, über eine
Netzwerkschnittstelle empfangen wird; einen zweiten Schritt des
Extrahierens des räumlich
abgesetzten Befehls durch Decodieren des Eingangssignals, wenn in
dem ersten Schritt festgestellt wird, dass das Eingangssignal empfangen
wird; und einen dritten Schritt des Ausführens einer Steuerfunktion
entsprechend dem extrahierten Steuerbefehl.
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Es
versteht sich, dass sowohl die obige allgemeine Beschreibung als
auch die folgende detaillierte Beschreibung nur beispielhaft und
erläuternd sind
und dazu dienen, eine weitere Erklärung der Erfindung in ihrer
beanspruchten Form zu geben.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
begleitenden Zeichnungen, die dem Zweck dienen, das Verständnis der
Erfindung zu vertiefen, und die in diese Beschreibung aufgenommen sind
und einen Bestandteil von ihr bilden, veranschaulichen Ausführungsformen
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung
der Prinzipien der Erfindung.
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In
den Zeichnungen:
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1 veranschaulicht
schematisch ein Blockschaubild einer über das Internet steuerbaren Waschmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 veranschaulicht
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern einer über das
Internet steuerbaren Waschmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 veranschaulicht
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern einer über das
Internet steuerbaren Waschmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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4 veranschaulicht
ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Steuern einer über das
Internet steuerbaren Waschmaschine gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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BESTE ART
DER AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Es
wird nun im Detail auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung eingegangen, wovon Beispiele in den begleitenden Zeichnungen
veranschaulicht sind.
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1 veranschaulicht
schematisch ein Blockschaubild einer über das Internet steuerbaren Waschmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Und
zwar enthält
eine über
das Internet steuerbare Waschmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung
in erster Linie eine Netzwerkschnittstelle 110, eine Bedieneinheit 120,
eine Stromsteuereinheit 130, eine Anzeige-Einheit 140 und
eine Steuereinheit 150.
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Die
Netzwerkschnittstelle 110 ist mit einem Online-Fernsteuerungsserver 200 für eine Fernsteuerung
verbunden, um verschiedene Steuerdaten zu empfangen und zu senden.
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In
diesem Fall ist der Fernsteuerungsserver 200 ein Server,
auf dem ein Gateway-Programm installiert ist, um mit den jeweiligen
Haushaltsgeräten fernzukommunizieren,
so dass er vorzugsweise von einem Unternehmen wie einem Hersteller
des entsprechenden Haushaltsgerätes
gebaut wird.
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Es
wird als eine Ausführungsform
vorgeschlagen, dass die Netzwerkschnittstelle 110 mit einer
Netzwerkschnittstellenkarte (Network Interface Card – NIC) gebaut
wird, um eine leitungsgebundene oder eine drahtlose Datenkommunikation
zu ermöglichen.
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Natürlich kann
die Netzwerkschnittstelle 110 mit einem Port, wie zum Beispiel
RS-232C, zur Datenkommunikation gebaut werden. In diesem Fall ist der
Port zur Datenkommunikation der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine mit einem Heimautomatisierungssystem
(oder einem zusätzlichen
PC usw.) des entsprechenden Privathaushalts verbunden und ist vorzugsweise
so gebaut, dass er mit dem Heimautomatisierungssystem zusammenwirkt.
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Des
Weiteren ist die Bedieneinheit 120, die zu der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine der vorliegenden Erfindung gehört, so implementiert,
dass sie manuell durch einen Nutzer bedient werden kann.
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Die
Bedieneinheit 120 enthält
ein Bedienfeld, das eine Allzwecktaste oder ein Wählsystem
sowie einen Berührungsbildschirm
aufweist.
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Des
Weiteren führt
die Stromsteuereinheit 130 eine Funktion des Steuerns des
Zuführens
und Abschaltens des Stroms zu der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine oder eine Funktion des Aufrechterhaltens und Aufhebens
eines Stromsparmodus' aus.
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In
diesem Fall ist der Stromsparmodus ein Statusmodus, bei dem ein
Minimalstrom, der das Einschalten des Stroms der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine ermöglicht, durch eine elektrische
Steuerung zugeführt
wird, während
der Strom der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine abgeschaltet ist.
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Des
Weiteren führt
die Anzeige-Einheit 140 eine Funktion des Anzeigens eines
momentanen Status' der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine aus, so dass der Nutzer über den
aktuellen Status informiert wird, und enthält eine Allzweck-LCD usw.
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In
diesem Fall enthält
der momentane Status der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine einen manuellen Bedienstatus,
einen Bedienstatus entsprechend jeder Steuerung, Ein/Aus der Fernsteuerung,
Empfang verschiedener Informationen und dergleichen.
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Des
Weiteren kann die Anzeige-Einheit so gebaut sein, dass sie von der
oben erläuterten
Bedieneinheit 120 getrennt ist oder zusammen mit der Bedieneinheit 120 implementiert
ist.
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Und
zwar kann die Bedieneinheit 120 die Funktion der Anzeige-Einheit
ausführen,
wenn sie den berührungsempfindlichen
Bildschirm enthält.
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Des
Weiteren führt
die Steuereinheit 150 eine Steuerung entsprechend einem
externen Signal, das über
die Netzwerkschnittstelle 110 empfangen wird, und eine
Betriebssteuerung gemäß einer Betätigung der
Bedieneinheit 120 aus.
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In
diesem Fall kann die Steuereinheit 150 ein Allzweck-Mikrocomputer (MICOM)
sein, der mit verschiedenen anderen Komponenten zusammenwirkt, um
Betriebssteuerungen für
die jeweiligen Komponenten als Ganzes auszuführen.
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Verfahren
zum Steuern der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine unter Verwendung des oben
angesprochenen Aufbaus gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand der Flussdiagramme
der 2 bis 4 erklärt.
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Ein
Steuerungsverfahren gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dient dem Ausführen einer Stromsteuerung der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine, wenn ein externes Signal online
empfangen wird.
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Dies
wird im Folgenden detailliert anhand des Flussdiagramms von 2 erläutert.
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Zuerst überprüft die Steuereinheit 150 kontinuierlich,
ob ein externes Signal über
die Netzwerkschnittstelle 110 empfangen wird oder nicht,
um die Steuerung zu ermöglichen
(S110).
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In
diesem Fall ist die Netzwerkschnittstelle 110 online angeschlossen,
wodurch kontinuierlich Signale, die sich auf verschiedene Steuerungen
oder verschiedene Informationsberichte beziehen, von dem Heimautomatisierungssystem,
das in dem entsprechenden Privathaushalt installiert ist, dem Fernsteuerungsserver 200,
der an einem räumlich
abgesetzten Ort aufgebaut ist, oder dem Servernetzwerk, das eine
Datenkommunikation mit der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine ermöglicht, empfangen werden.
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Die
Signale, die sich auf die verschiedenen Steuerungen beziehen, können Signale
zum Steuern des Ein- und Ausschaltens des Stroms, Takte für verschiedene
Waschstufen (Waschen, Spülen,
Entwässern
usw.) und dergleichen enthalten.
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Die
Netzwerkschnittstelle 110 übermittelt Daten des Signals
zu der Steuereinheit 150, wenn das externe Signal, das
einen bestimmten Steuerbefehl enthält, während des obigen Prozesses
empfangen wird.
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In
diesem Fall decodiert die Steuereinheit 150 das empfangene
externe Datensignal, um den Steuerbefehl zu interpretieren (S120).
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Und
zwar wird interpretiert, ob die Daten das Steuersignal zum Ein-
und Ausschalten des Stroms, für
die Takte bezüglich
der verschiedenen Waschstufen oder für die verschiedenen Informationsberichte sind.
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Des
Weiteren führt
die Steuereinheit 150 die Stromsteuerung entsprechend dem
interpretierten Steuerbefehl aus.
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Wenn
zum Beispiel der interpretierte Steuerbefehl der Befehl zum Einschalten
des Stroms der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine ist, so steuert die Steuereinheit 150 die
Stromsteuereinheit 130 so, dass der Strom eingeschaltet
wird (S130).
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Wenn
im Gegensatz dazu der interpretierte Steuerbefehl der Befehl zum
Ausschalten des Stroms der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine ist, so steuert die Steuereinheit 150 die
Stromsteuereinheit 130 so, dass der Strom abgeschaltet wird
(S130).
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In
diesem Fall ist die Steuerung zum Ausschalten des Stroms eine Funktion,
die zum zwangsweisen Beenden der Ausführung des Waschtaktes von einem
räumlich
abgesetzten Ort bereitgestellt wird, wenn der Nutzer nach dem Einschalten
des Stromes der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine das Haus verlässt.
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Wenn
des Weiteren der interpretierte Steuerbefehl ein Steuerbefehl bezüglich des
Taktes im Zusammenhang mit den verschiedenen Waschtakten ist, so
steuert die Steuereinheit 150 die die Stromsteuereinheit 130 so,
dass der Strom eingeschaltet wird (S170). Danach wird der Inhalt
der empfangenen Informationen über
die Anzeige-Einheit 140 angezeigt
(S180).
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In
diesem Fall können
die verschiedenen Informationen einen Bericht entsprechend der Registrierung
neuer Steuerdaten, eine Benachrichtigung für verschiedene Dienste, eine
Meldung, die von dem räumlich
abgesetzten Nutzer an den Nutzer in dem Privathaushalt übermittelt
wird, und dergleichen enthalten.
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Eine
Reihe von Steuerungen gemäß der ersten
Ausführungsform
werden vorzugsweise ausgeführt,
wenn sich der Strom der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine im Stromsparmodus befindet,
und können
ausgeführt
werden, wenn sich die Waschtakte in der Ausführung befinden.
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Im
Vergleich dazu ermöglicht
ein Steuerungsverfahren gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Durchführung einer Umschaltung in
den Stromsparmodus, um einen unnötigen
Stromverbrauch zu verhindern, sowie einer weiteren Umschaltung in
einen Fernsteuerungsmodus, wenn eine manuelle Bedienung der über das Internet
steuerbaren Waschmaschine nicht innerhalb einer vorgegebenen Frist
erfolgt.
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Dies
wird im Folgenden detailliert anhand eines Flussdiagramms von 3 erläutert.
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Zuerst überprüft die Steuereinheit 150 kontinuierlich,
ob der Strom eingeschaltet ist, während der Strom der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine zunächst ausgeschaltet ist (S210).
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In
diesem Fall meint der Begriff "ON" bzw. "der Strom ist eingeschaltet" einen Status, bei
dem ein Strom, der den Betrieb der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine ermöglicht,
in die über
das Internet steuerbare Waschmaschine eingespeist wird, und der
andere Begriff "OFF" bzw. "der Strom ist ausgeschaltet" meint einen Status,
bei dem der Strom durch die Steuerung der Stromsteuereinheit 130 eingeschaltet
werden kann, selbst wenn der Betrieb der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine nicht möglich
ist.
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Sobald
das Einschalten des Stromes im Rahmen des oben erwähnten Status' bewerkstelligt ist,
zählt die
Steuereinheit 150 eine Zeit, um zu überprüfen, ob innerhalb einer Einrichtzeit
T1 eine zusätzliche
Bedienung erfolgt oder nicht (S220).
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In
diesem Fall kann die zusätzliche
Bedienung die manuelle Bedienung durch den Nutzer mittels der Bedieneinheit 120 sein.
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Wenn
die Betätigung
der Bedieneinheit 120 nicht innerhalb der Einrichtzeit
während
des oben erwähnten
Prozesses erfolgt, so verbindet die Steuereinheit 150 die
Netzwerkschnittstelle 110 mit dem Online-Server über einen
Sitzungs-Link.
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Darum
wird die über
das Internet steuerbare Waschmaschine in den Fernsteuermodus versetzt, wodurch
eine Online-Fernsteuerung
möglich
wird (S230).
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Wenn
die Betätigung
der Bedieneinheit 120 innerhalb der Einrichtzeit während des
oben erwähnten
Prozesses erfolgt, so führt
die Steuereinheit 150 die Steuerung gemäß der entsprechenden Bedienung
aus (S240).
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Natürlich wird,
nachdem die Steuerung beendet ist, die Zeitzählung erneut ab genau dem Zeitpunkt
ausgeführt,
um so eine Umschaltung in den Fernsteuerungsmodusstatus zu bewerkstelligen, wenn
keine zusätzliche
Bedienung innerhalb der Einrichtzeit T1 erfolgt.
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Wenn
des Weiteren die über
das Internet steuerbare Waschmaschine in den Status des Fernsteuerungsmodus' umgeschaltet wird,
so führt
die Steuereinheit 150 eine Zählung einer zusätzlichen Zeit
aus (S250).
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Wenn
keine Betätigung
der Bedieneinheit 120 innerhalb einer weiteren Einrichtzeit
T2 erfolgt, so führt
die Steuereinheit 150 anschließend eine Stromsteuerung aus,
um den Status der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine zu einem Stromsparmodus zu ändern (S260).
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Wenn
zum Beispiel 5 Minuten vergehen, während die über das Internet steuerbare
Waschmaschine den Status des Fernsteuermodus' beibehält, so wird die Stromsteuerung
zum Ändern
des Status' in den
Stromsparmodus ausgeführt.
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In
diesem Fall wird die Statusänderung
in den Stromsparmodus in einer Weise ausgeführt, dass der Strom der über das
Internet steuerbaren Waschmaschine abgeschaltet wird und lediglich
ein Minimalstrom, der ein Einschalten des Stromes ermöglicht,
durch eine elektrische Steuerung zugeführt wird.
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Wenn
die Betätigung
der Bedieneinheit 120 innerhalb der weiteren Einrichtzeit
T2 erfolgt, so führt die
Steuereinheit 150 eine Steuerung gemäß der entsprechenden Betätigung aus
und hebt außerdem den
Fernsteuermodus auf (S270).
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Wenn
des Weiteren die Betätigung
der Bedieneinheit 120 im Status des Stromsparmodus' erfolgt, so werden
der Stromsparmodus und der Fernsteuermodus gleichzeitig aufgehoben,
und es erfolgt eine Steuerung gemäß der Betätigung der Bedieneinheit (S280).
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Es
werden nun die Steuerungsverfahren gemäß der ersten und der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung auf ein Steuerungsverfahren gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet.
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Und
zwar ist das Steuerungsverfahren gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die ganz besonders bevorzugte Ausführungsform,
die eine effektive Steuerung der über das Internet steuerbaren
Waschmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung ermöglicht.
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Dies
wird anhand des Flussdiagramms von 4 erklärt.
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In
diesem Fall wird eine Erläuterung,
die sich mit der Beschreibung der ersten und der zweiten Ausführungsform
bezüglich
der detaillierten Steuerungen überlappt,
in der folgenden Beschreibung der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung übersprungen.
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Zunächst einmal
ist ein anfänglicher
Steuerstatus äquivalent
zu dem der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Und
zwar, wenn die Betätigung
der Bedieneinheit 120 nicht innerhalb einer vorgegebenen
Zeit T1 erfolgt – unter
der Bedingung, dass eine Zeit gezählt wird (S310), während der
Strom der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine eingeschaltet ist –, so versetzt
die Steuereinheit 150 die über das Internet steuerbare
Waschmaschine in den Fernsteuerungsmodus (S320).
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Die
detaillierte Erläuterung
hierfür
erfolgte schon in der vorherigen Ausführungsform, weshalb sie im
Folgenden übersprungen
wird.
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Wenn
des Weiteren eine Steuerung der Bedieneinheit 120 nicht
innerhalb einer vorgegebenen Zeit T2 nach dem Empfang des externen
Signals erfolgt, während
im Fernsteuerungsmodusstatus eine Zeit gezählt wird, so versetzt die Steuereinheit 150 die über das
Internet steuerbare Waschmaschine in einen Stromsparmodusstatus
(S340).
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In
diesem Fall kann bezüglich
des Empfangs des externen Signals der Umstand, ob dieses Signal empfangen
wurde oder nicht, online über
die Netzwerkschnittstelle 110 interpretiert werden, indem man
die Steuereinheit 150 ständig mit der Netzwerkschnittstelle 110 kommunizieren
lässt.
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Wenn
der Empfang des externen Signals über die Netzwerkschnittstelle 110 erfolgt,
bevor der Wechsel in den Stromsparmodus ausgeführt wird, so wird das externe
Signal decodiert (S350), eine Steuerung für diesen decodierten Steuerbefehl
wird ausgeführt
(S360), und dann erfolgt erneut eine Zählung der Zeit ab einem Zeitpunkt,
an dem die Steuerung vollendet ist (S330).
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Wenn
nun die Betätigung
der Bedieneinheit 120 erfolgt, während der Status des Stromsparmodus' aufrecht erhalten
wird, so hebt die Steuereinheit 150 sowohl den Stromsparmodus
als auch den Fernsteuerungsmodus auf (S370) und führt außerdem eine
Steuerung gemäß der entsprechenden
Operation aus (S380).
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Wenn
andererseits der Empfang des externen Signals über die Netzwerkschnittstelle 110 anstelle
der Betätigung
der Bedieneinheit 120 erfolgt, während der Status des Stromsparmodus' aufrecht erhalten
wird, so wird lediglich der Stromsparmodus aufgehoben (S390).
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In
diesem Fall meint die Aufhebung des Stromsparmodus', dass der Strom
in die über
das Internet steuerbare Waschmaschine eingespeist wird, so dass
ein Wechsel in den Status erfolgt, der eine Fernsteuerung ermöglicht.
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Und
zwar wird der Status der über
das Internet steuerbaren Waschmaschine so geändert, dass sie nur durch den
Steuerbefehl gesteuert werden kann, der über die Netzwerkschnittstelle 110 empfangen
wird.
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In
diesem Fall ist die Steuerung für
den Steuerbefehl in der Beschreibung der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erläutert,
weshalb eine detaillierte Erläuterung übersprungen
wird.
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Natürlich ist
es bevorzugt, dass eine duplizierte Betriebssteuerung durch einen
Nutzer daheim vermieden wird, indem die Anzeige-Einheit 140 den Inhalt
anzeigt, dass die Fernsteuerung aktiviert wird.
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Es
ist jedoch besonders bevorzugt, dass der Nutzer daheim die Fernsteuerung
zwingend beenden kann.
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Dafür führt die
Steuereinheit 150 den Fernsteuerungsmodus sowie die Steuerung
gemäß dem Bedienbefehl
durch manuelle Bedienung aus.
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INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
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Dementsprechend
ermöglichen
es das Dienstsystem und das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
einem Nutzer an einem räumlich abgesetzten
Ort, dem anderen Nutzer, der daheim geblieben ist, eine Meldung über das
Haushaltsgerät zukommen
zu lassen, wodurch verschiedene Funktionen jedes Haushaltsgerätes optimiert
werden.
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Des
Weiteren ermöglichen
es das Dienstsystem und das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
dem Nutzer, der daheim geblieben ist, korrekt über die Meldung, die über die
Haushaltsgeräte übermittelt
wurde, informiert zu werden, wodurch die Zuverlässigkeit der Dienste optimiert
werden kann.
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Deshalb
ist die vorliegende Erfindung äußerst nützlich für die Industrie.
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Obgleich
die vorliegende Erfindung hier anhand der bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben und veranschaulicht wurde, ist dem Fachmann klar, dass
verschiedene Modifikationen und Variationen vorgenommen werden können, ohne
den Geist und Umfang der Erfindung zu verlassen. Die vorliegende
Erfindung soll somit die Modifikationen und Variationen der Erfindung
abdecken, die unter den Schutzumfang der angehängten Ansprüche fallen.