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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Antriebsstrang zum Übertragen
einer Antriebskraft von einer Kraftmaschine auf die Antriebswelle
eines Fahrzeugs.
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Die
in 2000 durch das Japanische Patentamt veröffentlichte JP 2000-142146A
offenbart einen Antriebsstrang für
ein Hybridfahrzeug, der durch Verbindung eines Generators, einer
Kraftmaschine und eines Motors zum Antrieb eines Fahrzeugs mit einem Sonnenrad,
einem Zwischenrad und einem Hohlrad eines Planetenradmechanismus
aufgebaut ist. Gemäß diesem
Antriebsstrang kann die ständig schwankende Änderung
der Drehzahl und die Zunahme oder Abnahme des abgegebenen Drehmoments
durch Verwendung der Differentialfunktion der Getriebe durchgeführt werden,
um die Motorleistung zum Teil an den Generator zu verteilen und
den erzeugten elektrischen Strom dem Motor zuzuführen.
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Daneben
ist aus
DE 19 841
829 A1 sowie aus
DE
19 909 424 A1 ein Antriebsstrang insbesondere für ein Fahrzeug
bekannt, der alle Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 zeigt.
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Bei
einem Antriebsstrang mit einem 3-Element-Planetenradmechanismus
ist es jedoch schwierig, die durch die Planetengetriebe gelangende
Leistung infolge von mechanischen Einschränkungen zu erhöhen. Diese
Schwierigkeit macht es notwendig, den Generator und den Motor zu
vergrößern. Insbesondere
erreicht das Verhältnis
der durch den Generator und den Motor gelangenden Leistung zu der
durch den Differentialmechanismus gelangenden Leistung bei einer
niedrigeren Drehzahl fast einen Wert von 1 und kann nicht erhöht werden.
Um eine ausreichende Antriebskraft bei einer Startzeit zu sichern,
ist es deshalb erforderlich, dass der Generator und der Motor Ausgangsleistungen
aufweisen, die so groß sind
wie die der Kraftmaschine. Folglich nehmen Größe und Gewicht des Antriebsstrangs
zu, und die Leistung des Antriebsstrangs wird kleiner.
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Daher
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung eines
verbesserten Antriebsstrangs.
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Diese
Aufgabe wird auf erfinderische Weise gelöst, indem ein Antriebsstrang
zum Übertragen
einer Antriebskraft von einer Kraftmaschine auf die Antriebswelle
eines Fahrzeugs bereitgestellt wird, der umfasst: einen Planetenradmechanismus,
der erste bis dritte Drehelemente enthält, wobei das erste Drehelement
mit einer Ausgangswelle des Motors verbunden und das zweite Drehelement
mit der Antriebswelle verbunden wird; ein erster Motorgenerator
mit dem ersten Drehelement verbunden wird; ein zweiter Motorgenerator
mit dem zweiten Drehelement verbunden wird; und eine Bremse, die
das dritte Drehelement bremst.
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Weitere
bevorzugte Ausführungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Im
Folgenden wird die Erfindung durch deren bevorzugte Ausführungen
mit Bezug auf die Zeichnungen ausführlicher beschrieben werden,
in denen:
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1A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines ersten Beispiels
eines Antriebsstrangs für
ein Fahrzeug (bildet keinen Teil der Erfindung), und 1B ist
dessen Nomogramm;
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2 ist
eine charakteristische schematische Darstellung, die die Eigenschaften
maximaler Antriebskraft in den verschiedenen Zuständen entsprechend
dem Beispiel veranschaulicht;
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3 ist
eine charakteristische schematische Darstellung, die die Kennlinien
eines Aufteilungsverhältnisses
der Ausgangsleistung von Motorgeneratoren nach diesem Beispiel in
Bezug auf die Fahrzeuggeschwindigkeit veranschaulicht;
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4A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines zweiten Beispiels
(bildet keinen Teil der Erfindung), und 4B ist
dessen Nomogramm;
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5A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines dritten Beispiels
(bildet keinen Teil der Erfindung), und 5B ist
dessen Nomogramm;
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6A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines vierten Beispiels
(bildet keinen Teil der Erfindung), und 6B ist
dessen Nomogramm;
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7A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines fünften Beispiels
(bildet keinen Teil der Erfindung), und 7B ist
dessen Nomogramm;
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8A ist
eine schematische Darstellung der Konstruktion eines sechsten Beispiels
(bildet keinen Teil der Erfindung), und 8B ist
dessen Nomogramm;
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9 ist
eine charakteristische grafische Darstellung, welche die Eigenschaften
maximaler Antriebskraft in den verschiedenen Zuständen entsprechend
dem sechsten Beispiel darstellt;
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10A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines siebenten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 10B ist dessen Nomogramm;
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11A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines achten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 11B ist dessen Nomogramm;
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12A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines neunten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 12B ist dessen Nomogramm;
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13A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines zehnten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 13B ist dessen Nomogramm;
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14A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines elften Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 14B ist dessen Nomogramm;
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15 ist
eine charakteristische grafische Darstellung, die die Aufteilungskennlinien
der Ausgangsleistung von Motorgeneratoren nach dem elften Beispiel
verglichen mit einem Drehzahlverhältnis veranschaulicht;
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16A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines zwölften
Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung), und 16B ist dessen Nomogramm;
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17A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines dreizehnten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung),
und 17B ist dessen Nomogramm;
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18A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines vierzehnten Beispiels (bildet keinen Teil der Erfindung),
und 18B ist dessen Nomogramm;
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19A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines fünfzehnten
Beispiels eines Antriebsstrangs, der eine erste Ausführung nach
der Erfindung ist, und 19B ist
dessen Nomogramm;
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20A ist eine schematische Darstellung der Konstruktion
eines sechzehnten Beispiels, das eine zweite Ausführung nach
der Erfindung ist, und 20B ist
dessen Nomogramm.
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Mit
Bezug auf die begleitenden Zeichnungen werden Beispiele eines Antriebsstrangs
(bildet keinen Teil der Erfindung) und Ausführungen, in denen die vorliegende
Erfindung auf einen Antriebsstrang für ein Fahrzeug mit Vorderradantrieb
angewandt wird, beschrieben. 1A und 1B sowie
aufeinander folgende Figuren zeigen die schematischen Konstruktionen
und ihre Nomogramme unterschiedlicher Beispiele und Ausführungen.
Zuerst wird das Beispiel von 1A und 1B in
Bezug auf seine Konstruktion ausführlich beschrieben, und die
restlichen Beispiele und Ausführungen
werden nur in Bezug auf unterschiedliche Punkte beschrieben werden.
Die gemeinsamen Elemente aus den einzelnen Beispielen und Ausführungen
werden durch gemeinsame Bezugszahlen bezeichnet.
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[1A und 1B:
Beispiel 1 (5 Elemente – 1 Bremse)]
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In
den 1A und 1B bezeichnen
die Bezugsbuchstaben Hm ein Motorgehäuse, Ct ein Getriebegehäuse, Hc
ein Kupplungsgehäuse
und Ha ein Achsgehäuse.
Das Kupplungsgehäuse
Hc ist mit einer Kupplung CL zum Einkuppeln oder Auskuppeln der
Ausgangswelle Je einer Kraftmaschine Eg und einer Getriebeeingangswelle
Jr1 versehen. Ein Planetenradgetriebe P1 mit einem einzelnen Ritzel
und ein Planetenradgetriebe P2 mit Doppelritzel werden verbunden,
um ihre Hohlräder
R und Zwischenräder C
(zusammengesetzter Planetenradmechanismus) zu teilen und sind in
dem Gehäuse
Ct aufgenommen. Die Eingangswelle Jr1, mit der die Kupplung CL verbunden
wird, ist die Hohlradwelle des Planetenradgetriebes P1. Die Eingangswelle
Jr1 ist mit einer Einwegkupplung CLo ausgerüstet, um eine umgekehrte Drehung
der Kraftmaschine Eg zu verhin dern. Hier bezeichnet die nachgestellte
Zahl 1 in den die Komponenten der Planetenradgetriebe P1 und P2
bezeichnenden Bezugszahlen die Komponenten des ersten Planetenradgetriebes
P1, und die nachgestellte Zahl 2 bezeichnet die Komponenten des
zweiten Planetenradgetriebes P2. Außerdem wird das Planetenradgetriebe
P2 mit Doppelritzel in Diagrammen ausgedrückt (wie in den folgenden Konstruktionsdiagrammen),
die in einem Abschnitt, der sich durch die zwei Ritzelwellen erstreckt,
geeignet erweitert sind.
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Im
Motorgehäuse
Hm sind ein innerer Rotor Rmi und ein ringförmiger äußerer Rotor Rmo gleichachsig
gelagert, durch die kompakte Elektromaschinen so aufgebaut sind,
dass sie wie zwei Motorgeneratoren MGi und MGo wirksam sind. Zwischen
dem inneren Rotor Rmi und dem äußeren Rotor
Rmo ist eine ringförmige
Spule Cm eingelegt, durch die die Rotoren Rmi und Rmo jeweils als
Generator oder Motor betrieben werden können. Eine innere Rotorwelle
Jmi ist mit einem Sonnenrad S1 des Planetenradgetriebes P1 durch
eine äußere Rotorhohlwelle Jmo
verbunden, und die äußere Rotorwelle
Jmo ist mit einem Sonnenrad S2 des Planetenradgetriebes P2 verbunden.
Die Buchstaben Ssi und Sso in 1A bezeichnen
Drehzahlsensoren für
die Erfassung der Drehzahlen der inneren Rotorwelle Jmi bzw. der äußeren Rotorwelle
Jmo. Hierbei bezeichnet in den die Komponenten der Motorgeneratoren
MGi und MGo bezeichnenden Bezugszahlen der nachgestellte Buchstabe
i die Komponenten des ersten Motorgenerators, und der nachgestellte
Buchstabe o bezeichnet die Komponenten des zweiten Motorgenerators
MGo.
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Das
Achsgehäuse
Ha ist mit der Seitenfläche des
Getriebegehäuses
Ct verbunden. In dem Achsgehäuse
Ha sind ein Enduntersetzungsmechanismus Fin und eine Antriebswelle
Drv parallel zu den Planetenradgetrieben P1 und P2 gelagert. Die
Rotation des Zwischenrades C wird durch ein Untersetzungsgetriebe
Rg auf den Enduntersetzungsmechanismus Fin übertragen. In diesem Fall ist
die Trägerwelle
Jc eine Ausgangswelle, die über
den Enduntersetzungsmechanismus Fin mit der Antriebswelle Drv verbunden
wird.
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Ein
Hohlrad R3, das mit dem Hohlrad R des Planetenradgetriebes P1 gleichachsig
gelagert ist, kämmt
mit inneren Ritzeln pi großen
Durchmessers, die mit dem Son nenrad S2 kämmen, und äußeren Ritzeln po des Planetenradgetriebes
P2. Eine Bremse B zum Abbremsen der Rotation des Hohlrades R3 ist
in dem Gehäuse
Ct angebracht.
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Durch
Abbremsen des Hohlrades R3 mit der Bremse B wird das Verhältnis der
Eingangsdrehzahl im Verhältnis
zur Ausgangsdrehzahl groß,
d. h., es kann ein hohes Drehzahlverhältnis erhalten werden wie es
im Nomogramm von 1B dargestellt ist, so dass
die Antriebskraft und die Startleistung aus einem Haltezustand verbessert
werden können.
In dem Nomogramm von 1B bezeichnen die Bezugsbuchstaben
EV Kennlinien, während
nur durch die Motorgeneratoren MGi und MGo Betrieb ist, START Kennlinien
am Startpunkt mit der angelegten Bremse B, MAX Kennlinien bei maximaler
Fahrzeuggeschwindigkeit und REV Kennlinien bei Rückwärtslauf. Außerdem bezeichnen die Bezugsbuchstaben Out
die abgegebene Leistung an die Antriebswelle Drv, und die Buchstaben
In bezeichnen die Eingangsleistung von der Kraftmaschine Eg.
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Anschließend wird
das Nomogramm beschrieben. In dem Nomogramm ist die Zähnezahl
der Abszisse zugeteilt, wogegen die Drehzahl jedes Elements auf
der Ordinate an einem Punkt ausgedrückt ist, der einem Zähnezahlverhältnis zugeteilt
ist, wobei die Drehzahlen der Elemente immer lineare Verhältnisse,
die dem Zähnezahlverhältnis proportional sind,
annehmen. Wenn zwei Gruppen von Planetenradgetrieben dadurch kombiniert
werden, dass ein Hohlrad und ein Zwischenrad des ersten Planetenradgetriebes
P1 mit einem Hohlrad und einem Zwischenrad des zweiten Planetenradgetriebes
P2 wie in diesem Beispiel aufgeteilt werden, dann sind die mit der
Eingangs-/Ausgangsseite zu verbindenden Elemente vier (oder fünf, wenn
das Hohlrad R3 hinzugefügt
wird: das erste Sonnenrad S1 des ersten Planetenradgetriebes P1;
das Sonnenrad S2 des zweiten Planetenradgetriebes P2; und das Zwischenrad
C sowie das Hohlrad R, die zwischen den Planetenradgetrieben P1
und P2 aufgeteilt werden. Dieser zusammengesetzte Planetenradmechanismus
ist als Ravigneaux-Planetenradsatz bekannt. Dieser zusammengesetzte
Planetenradmechanismus besitzt zwei Freiheitsgrade. Das heißt, wenn
die Drehzahlen von beliebigen zwei Elementen bestimmt sind, dann
werden die Drehzahlen der restlichen zwei Elemente bestimmt.
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Wenn
die aufgenommene Leistung von der Kraftmaschine Eg und die abgegebene
Leistung an die Antriebswelle Drv beliebigen zwei der vier Elemente
anstelle dem Hohlrad R3 zugeteilt werden und die Motorgeneratoren
MGi und MGo mit den restlichen zwei Elementen verbunden werden,
gibt es viele Drehzahlkombinationen der zwei Motorgeneratoren MGi
und MGo, womit ein bestimmtes Verhältnis zwischen Eingangsdrehzahl
und Ausgangsdrehzahl erreicht wird. Daher kann aus diesen Kombinationen die
Kombination ausgewählt
werden, mit der die durch die Motorgeneratoren MGi und MGo unterstützte Leistung
möglichst
gering gehalten werden kann. Speziell wird in dem vorliegenden Beispiel
eine Eingangsleistung In von der Kraftmaschine Eg und eine Ausgangsleistung
Out an die Antriebswelle Drv den zwei Elementen auf der Innenseite
des Nomogramms zugeteilt, wobei die Motorgeneratoren MGo und MGi
mit den zwei Elementen an den Außenseiten verbunden werden.
Deshalb kann das von den Motorgeneratoren MGi und MGo in Bezug auf
die abgegebene Leistung der Kraftmaschine unterstützte Drehmoment,
das heißt
die durch die Motorengeneratoren MGi und MGo gelangende Leistung,
geringer gemacht werden, um die Übertragungsleistung
des Antriebsstrangs zu verbessern.
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In
dem Zustand, bei dem das Hohlrad R3 (fünftes Element) durch die Bremse
B gebremst wird, funktioniert der Antriebsstrang wie ein Untersetzungsmechanismus,
um die Umdrehungen von den drei Antriebsquellen auf das mit der
Antriebswelle Drv verbundene Zwischenrad C zu verzögern und
zu übertragen,
wie es durch START in dem Nomogramm von 1B dargestellt
ist. Deshalb kann eine zufrieden stellende Startleistung durch die
Kraftquelle mit relativ kleiner Ausgangsleistung gesichert werden.
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Spezieller
wird zur Zeit des Vorlaufs im gebremsten Zustand, bei dem das Hohlrad
R3 gebremst wird, am Ausgang Out ein vorwärts gerichtetes Drehmoment
erzeugt; erzeugt die Kraftmaschine (der Eingang In), wenn der zweite
Motorgenerator MGo ein Drehmoment in Vorwärtsrichtung erzeugt, ein Drehmoment
in Vorwärtsrichtung
und der erste Motorgenerator MGi eines in umgekehrter Richtung. Zu
diesem Zeitpunkt ist das Drehmoment erhöht und wird von den zwei Motorgeneratoren
MGi und MGo und dem Eingang In zum Ausgang Out übertragen, so dass eine große Antriebskraft
erzielt wird.
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Wenn
die Ausgangsdrehzahl bei angelegter Bremse B erhöht ist, werden die Drehzahlen
der zwei Motorgeneratoren MGi und MGo und der Kraftmaschine Eg so
hoch, dass die Drehzahl des Ausgangs Out auf Grund ihrer Drehzahlgrenzen
nicht genügend erhöht werden
kann. In diesem Fall kann die Ausgangsdrehzahl durch Lösen der
Bremse B, damit das Hohlrad R3 rotieren kann, und durch Änderung
der Drehung des ersten Motorgenerators MGi aus der Umkehrdrehung
in die Halteposition oder in die Vorwärtsdrehung erhöht werden,
ohne dass sich die Drehzahl der Eingabe In erhöht.
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Obwohl
die maximale Antriebskraft, die erzeugt werden kann, im gebremsten
Zustand größer ist
als im ungebremsten Zustand, können
die Kennlinien der Antriebskraft geglättet werden, indem das abgegebene
Drehmoment der Motorgeneratoren gesteuert wird, um die Änderung
der Antriebskraft bei einer Verschiebung vom gebremsten Zustand
in den ungebremsten Zustand zu verringern.
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Im
gebremsten Zustand kann das Drehmoment auf den Ausgang Out übertragen
werden, wenn eine beliebige von Antriebsquellen ein Drehmoment erzeugt,
wobei die zwei Motorgeneratoren MGi und MGo in einen Leerlaufzustand
eingestellt werden können.
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Im
ungebremsten Zustand erzeugt ein Motorgenerator die elektrische
Leistung, und der andere Motorgenerator wird durch diese erzeugte
Leistung angetrieben. Dadurch, dass die Drehzahlen und Drehmomente
der zwei Motorgeneratoren MGi und MGo zu diesem Zeitpunkt ausreichend
gesteuert werden, können
verschiedene Drehzahlverhältnisse (d.
h., das Verhältnis
zwischen der Drehzahl des Eingangs In und der Drehzahl des Ausgangs
Out) erzielt werden (die im Nomogramm mit MAX oder dergleichen bezeichnet
sind), während
Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgeglichen sind. Dadurch, dass
die Ausgangsleistung der Antriebwelle erhöht wird, ist es möglich, eine
Ausgangsleistung zu erhalten, die größer als die Leistung der Kraftmaschine
ist.
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Außerdem gibt
es im ungebremsten Zustand zwei Antriebspunkte, bei denen die Drehzahl
des ersten oder des zweiten Motorgenerators Null wird. An diesen
Antriebspunkten kann das Fahrzeug laufen, ohne die Leistung elektrisch
zu übertragen.
An den Antriebspunkten zwischen diesen zwei Antriebspunkten kann
das Verhältnis
der elektrisch zu übertragenden
Leistung in einem Wirkungsgrad, der niedriger ist als der der mechanischen Übertragung,
zu der durch den Antriebsstrang zu übertragenden Leistung reduziert
werden. Folglich kann der Wirkungsgrad der Kraftübertragung des Antriebsstrangs
verbessert werden.
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Die
zwei Motorgeneratoren MGi und MGo können zum Betrieb des Fahrzeugs
genutzt werden. Zu diesem Zeitpunkt kann das Fahrzeug durch Lösen der
Kupplung CL mit geringer Reibung ohne die Kraftmaschine Eg angetrieben
werden.
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Während des
Rücklaufs
kann im gebremsten Zustand das Drehmoment in der umgekehrten Richtung
im Ausgang Out erzeugt weiden, wenn der zweite Motorgenerator MGo
ein Drehmoment in der Umkehrrichtung und der erste Motorgenerator
1 ein Drehmoment in Vorwärtsrichtung
erzeugt. Wenn der Ausgang umgekehrt wird, werden die Umdrehungen der
Kraftmaschine ebenfalls umgekehrt, so dass die Kupplung CL anschließend gelöst wird.
In diesem Fall ist die Einwegkupplung CLo zur Verhinderung der umgekehrten
Drehung nicht nötig
und kann weggelassen werden.
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Der
EV-Betrieb kann dadurch vorgenommen werden, dass die zwei Motorgeneratoren
MGi und MGo in umgekehrter Richtung betrieben werden, wobei sowohl
die Bremse B als auch die Kupplung CL gelöst sind. Im gekoppelten aber
ungebremsten Zustand können
Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgeglichen werden, indem der
erste Motorgenerator MGi in umgekehrter Richtung angetrieben wird und
die elektrische Energie durch den zweiten Motorgenerator MGo erzeugt
wird.
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2 stellt
die maximale Antriebskraft in den verschiedenen Zuständen des
Falls dar, bei dem der oben erwähnte
Aufbau auf das Hybridfahrzeug angewandt wird; und 3 stellt
das Verhältnis
der Leistung durch die Motorgeneratoren (d. h. das Aufteilungsverhältnis der
Ausgangsleistung) relativ zu der Leistung dar, die durch den Antriebsstrang
in dem Zustand übertragen
wird, wo Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgeglichen sind. In 2 veranschaulichen
die Kurven a1 und a2 die Kennlinien der maximalen Antriebskraft
in dem Fall, wo die Batterieleistung genutzt wird und nicht genutzt
wird, wenn die Bremse B gelöst
ist. Andererseits veranschaulichen die Kurven b1 und b2 die Kennlinien
der maximalen Antriebskraft in dem Fall, wo die Batterieleistung
genutzt wird und nicht genutzt wird, wenn die Bremse B angelegt
ist. Wie dargestellt ist, wird eine große Antriebskraft in einem langsamen
Drehzahlbereich einschließlich
des Starts durch Anlegen der Bremse B erhalten. Hier stellt die
Kurve c die Kennlinien maximaler Antriebskraft im EV-Betrieb dar,
und die Kurve d stellt die Kennlinien der Antriebskraft in dem Fall dar,
wo die Antriebskraft gesteuert wird, um sich gleichmäßig zu verändern.
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Das
erste Beispiel und das zweite Beispiel in 3 unterscheiden
sich voneinander nur in den Einstellungen des Enduntersetzungsverhältnisses des
Fahrzeugs, wobei das Fahrzeug in den meisten Fahrzeug-Geschwindigkeitsbereichen
in jedem Fall im Aufteilungsverhältnis
der Ausgangsleistung der Motorgeneratoren von 30% oder weniger laufen kann.
Aus diesen Figuren ist zu entnehmen, dass die Motorgeneratoren MGo
und MGi mit einer geringeren Ausgangsleistung gemäß diesem
Beispiel angewandt werden können,
um die Übertragungsleistung im
Vergleich zum Stand der Technik zu verbessern, bei dem das Beispiel
nicht angewandt wird. Hier bezeichnen die Buchstaben SHV in 3 den
Fall eines Fahrzeugs mit Reihenhybridantrieb, bei dem immer ein
Aufteilungsverhältnis
der Ausgangsleistung von 1 gegeben ist, weil die abgegebene Leistung
der Kraftmaschine vollständig
zum Antrieb des Generators genutzt wird.
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[4A, 4B bis 7A, 7B:
Beispiele 2 bis 5]
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Die 4A, 4B bis 7A, 7B stellen
weitere Beispiele von dem Antriebsstrang mit einer Konstruktion
dar, bei der ein Element mit der Bremse in dem Differentialmechanismus
versehen ist, das die fünf
Elemente wie die von 1A aufweist. Die folgende Beschreibung
wird hauptsächlich für Teile
vorgenommen, die sich von denen von 1A unterscheiden.
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In
dem in 4A und 4B dargestellten zweiten
Beispiel ist das Sonnenrad S1 des Planetenradgetriebes P1 mit der äußeren Rotorwelle
Jmo und das Sonnenrad S2 des Planetenradgetriebes P2 mit der inneren
Rotorwelle Jmi verbunden. Hierbei bezeichnen die Bezugsbuchstaben
Fw in 4 ein Schwungrad der Kraftmaschine
Eg.
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Das
in 5A und 5B dargestellte
dritte Beispiel ist mit den zwei voneinander unabhängigen Motorgeneratoren
MGi und MGo versehen.
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In
dem in 6A und 6B dargestellten vierten
Beispiel ist das erste Planetenradgetriebe P1, dessen Sonnenrad
S1 mit der inneren Rotorwelle Jmi verbunden ist, vom Typ mit doppeltem
Ritzel; und das zweite Planetenradgetriebe P2, dessen Sonnenrad S2
mit der äußeren Rotorwelle
Jmo verbunden ist, ist vom Typ mit einzelnem Ritzel.
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In
dem in 7A und 7B dargestellten fünften Beispiel
ist die Trägerwelle
Jc die über
die Kupplung CL mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine verbundene
Eingangswelle, und die Hohlradwelle Jr ist die über das Untersetzungsgetriebe
Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus Fin verbundene Ausgangswelle.
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[8A und 8B:
Beispiel 6 (4 Elemente – 1 Bremse)]
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8A und 8B stellen
das sechste Beispiel dar, bei dem der Motorgenerator MGo, der Eingang
In, der Ausgang Out, eine Anordnung von Motorgenerator MGi und Bremse
B in der Reihenfolge von Drehzahlen für die vier Elemente des 4-Element-Differentialmechanismus
mit zwei Freiheitsgraden verbunden sind. Das Hohlrad R und das Zwischenrad
C sind aufgeteilt, wobei das gemeinsame Zwischenrad C über die
Kupplung CL mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine verbunden
ist, und die Rotorwelle Jmi des Motorgenerators MGi durch die Bremse
B gebremst wird. Dieses Beispiel ist mit der Ausnahme, dass der
Motorgenerator MGi nicht im gebremsten Zustand rotieren kann, den
vorhergehenden Beispielen ähnlich.
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9 veranschaulicht
die Kennlinien der Antriebskraft gemäß diesem Beispiel. Die in 9 erscheinenden
Bezugszeichen haben die gleichen Bedeutungen wie die von 3.
Das Verhältnis
der Leistung durch die Motorgeneratoren MGi und MGo zu der Leistung,
die durch den Antriebsstrang in dem Zustand, wo Leistungserzeugung
und Leistungsverbrauch ausgeglichen sind, übertragen wird, ist dem von 2 ähnlich.
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[10A, 10B bis 13A, 13B: Beispiele 7 bis 10]
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10A, 10B bis 13A, 13B zeigen
das siebente bis zehnte Beispiel, die sich auf das Beispiel von 8A und 8B beziehen.
Die Beispiele von 10A, 10B und 11A, 11B unterscheiden
sich von der Konstruktion von 8A dann,
dass die beiden Planetenradgetriebe P1 und P2 vom Typ mit einem
einzelnen Ritzel sind und mit Hohlrädern R1 bzw. R2 und einem gemeinsamen
Sonnenrad S versehen sind, und dass das Hohlrad R2 des Planetenradgetriebes
P2 mit dem zweiten Motorgenerator MGo verbunden ist und die Bremse
B die Drehwelle Jr 2 und die äußere Rotorwelle
Jmo bremst. Das Beispiel von 10A und 10B ist außerdem
dadurch unterschiedlich, dass die zwei Motorgeneratoren MGo und
MGi voneinander unabhängig
sind.
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In
dem Beispiel von 12A und 12B wird
das zwischen dem ersten Planetenradgetriebe P1 und dem zweiten Planetenradgetriebe
P2 aufgeteilte Zwischenrad C durch die Bremse B gebremst. In dem
Beispiel von 13A und 13B wird
das zwischen dem ersten Planetenradgetriebe P1 und dem zweiten Planetenradgetriebe
P2 aufgeteilte Hohlrad R durch die Bremse B gebremst.
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[14A und 14B: Beispiel 11 (3 Elemente – 1 Bremse)]
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14A und 14B zeigen
das elfte Beispiel, bei dem die Anordnung des Eingangs In und des
Motorgenerators MGi, der Ausgang Out und die Anordnung des Motorgenerators
MGo und der Bremse B mit den drei Elementen des 3-Element-Differentialmechanismus
mit zwei Freiheitsgraden in der Reihenfolge von Drehzahlen verbunden
sind. Das Sonnenrad S und das Zwischenrad C des Planetenradgetriebes
P mit einem einzigen Doppel-Ritzel werden mit den Motorgeneratoren
MGo bzw. MGi verbunden, und die Trägerwelle Jc ist über die
Kupplung CL mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine verbunden, wogegen
die Hohlradwelle Jr über
das Untersetzungsgetriebe Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus
Fin verbunden ist. Die Bremse B bremst die Sonnenradwelle Js.
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Dieses
Beispiel ist den vorhergehenden Beispielen mit der Ausnahme ähnlich,
dass der Motorgenerator MGo nicht im gebremsten Zustand rotieren kann,
und dass es nur einen Antriebspunkt gibt, bei dem die durch den
Motorgenerator gelangende Leistung Null ist. 15 stellt
das Aufteilungsverhältnis der
Ausgangsleistung der Motorgeneratoren MGo und MGi in einem Zustand,
wo Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgeglichen sind, dar.
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[16A, 16B bis 18A, 18B: Beispiele 12 bis 14]
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16A, 16B bis 18A, 18B stellen
die elften bis vierzehnten Beispiele dar, die sich auf das Beispiel
von 14A und 14B beziehen.
In dem Beispiel von 16A und 16B sind
das Sonnenrad S und das Hohlrad R des Planetenradgetriebes P mit
einem einzigen Einzel-Ritzel mit den Motorgeneratoren MGo bzw. MGi
verbunden, die Hohlradwelle Jr ist mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine
verbunden und die Trägerwelle
Jc ist über
das Untersetzungsgetriebe Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus
Fin verbunden. Die Bremse B bremst die Sonnenradwelle Jc.
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In
dem Beispiel von 17A und 17B sind
das Sonnenrad S und das Hohlrad R des Planetenradgetriebes P mit
den Motorgeneratoren MGi bzw. MGo verbunden, die Trägerwelle
Jc ist mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine verbunden und die
Hohlradwelle Jr ist über
das Untersetzungsgetriebe Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus
Fin verbunden. Die Bremse B bremst die Trägerwelle Jc.
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In
dem Beispiel von 18A und 18B sind
das Sonnenrad S und das Hohlrad R des Planetenradgetriebes P mit
den Motorgeneratoren MGi bzw. MGo verbunden, die Sonnenradwelle
Js ist mit der Ausgangswelle Js der Kraftmaschine verbunden und
die Trägerwelle
Jc ist über
das Untersetzungsgetriebe Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus Fin
verbunden. Die Bremse B bremst Sonnenradwelle Js.
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19A, 19B und 20A, 20B: Ausführungen
1 und 2 (Beispiele 15 und 16) (4 Elemente – 2 Bremsen)]
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19A und 19B zeigen
eine Ausführung,
bei der eine Bremse B1, die Anordnung des Eingangs In und des Motorgenerators
MGi, die Anordnung des Ausgangs Out und des Motorgenerators MGo
sowie eine Bremse B2 in der Reihenfolge von Drehzahlen für den 4-Element-Differentialmechanismus
mit zwei Freiheitsgraden gekoppelt sind. Das erste Planetenradgetriebe
P1 mit einzelnem Ritzel und das zweite Planetenradgetriebe P2 mit
zweifachem Ritzel teilen sich das Hohlrad R und das Zwischenrad
C, wobei die Trägerwelle
Jc mit dem Motorgenerator MGi und der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine
verbunden sind. Die Hohlradwelle Jr ist mit dem Motorgenerator MGo
und über
das Untersetzungsgetriebe Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus
Fin verbunden.
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Außerdem wird
die erste Sonnenradwelle Js1 durch die erste Bremse B1 gebremst,
und die zweite Sonnenradwelle Js2 wird durch die zweite Bremse B2
gebremst. In dieser Ausführung üben der Eingang
In und der Ausgang Out keinen Einfluss aufeinander sowohl auf die
Drehzahlen als auch die Drehmomente aus, während die zwei Bremsen B1 und
B2 gelöst
sind, so dass das Fahrzeug wie ein Fahrzeug mit Reihenhybridantrieb
funktioniert. Das Fahrzeug kann laufen mit einem festen Schnellgang-Drehzahlverhältnis, wenn
die dem Eingang In benachbarte Bremse B1 angelegt ist, und mit einem niedrigen
festen Drehzahlverhältnis,
wenn die dem Ausgang Out benachbarte Bremse B2 angelegt ist. Wenn
die Übertragung
der Rotation der Kraftmaschine auf die Trägerwelle Jc durch Lösen der
Kupplung CL unterbrochen werden kann, kann das Fahrzeug zu einem
niedrigen feststehenden Drehzahlverhältnis zurückkehren, indem die zwei Motorgeneratoren MGi
und MGo verwendet werden.
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Dadurch,
dass die Bremse B1 und das Sonnenrad S1, an welches die Bremse B1
angelegt wird, weggelassen werden, ist der Antriebsstrang so aufgebaut,
dass die Anordnung des Eingangs und des Motorgenerators, die Anordnung
des Ausgangs und des Motorgenerators sowie die Bremse in der Reihenfolge
von Drehzahlen für
den 3-Element-Differentialmechanismus
mit zwei Freiheitsgraden verbunden sind. Der Betrieb dieses Falls
ist dem vorher erwähnten
mit der Ausnahme ähnlich,
dass das oben erwähnte
feste Schnellgang-Drehzahlverhältnis
fehlt.
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20A und 20B stellen
eine Ausführung
dar, die sich auf die zuvor erwähnte
Ausführung von 19A und 19A bezieht.
In dieser Ausführung
sind die Anordnung des Eingangs In und des Motorgenerators MGi,
die Bremse B1, die Anordnung des Ausgangs Out und des Motorgenerators
MGo sowie die Bremse B2 in der Reihenfolge von Drehzahlen verbunden.
Das erste Planetenradgetriebe P1 und das zweite Planetenradgetriebe
P2 teilen sich das Hohlrad R und das Zwischenrad C. Die Trägerwelle
Jc ist mit dem Motorgenerator MGo verbunden und über das Untersetzungsgetriebe
Rg mit dem Enduntersetzungsmechanismus Fm verbunden. Die zweite
Sonnenradwelle Js2 wird über
die Kupplung CL mit der Ausgangswelle Je der Kraftmaschine und mit
dem Motorgenerator MGi verbunden. Bei dieser Konstruktion bremst
die Bremse B1 die Hohlradwelle Jr, und die zweite Bremse B2 bremst
die erste Sonnenradwelle Js1.
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Bei
dieser Ausführung
kann das feste niedrige Drehzahlverhältnis eingerichtet werden,
indem die Bremse B1 oder B2 angelegt wird, und das Fahrzeug kann
auf ein niedriges festes Drehzahlverhältnis zurückgeführt werden, wenn die Bremse
B1 angelegt ist.
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Die
Antriebsstränge,
die durch die oben erwähnten
Beispiele und Ausführungen
beschrieben werden, sind wie folgt:
In dem ersten Beispiel
ist der Antriebsstrang einschließlich des Differentialmechanismus
vorgesehen, der vier oder mehrere Eingangs-/Ausgangselemente und
zwei Freiheitsgrade aufweist. Der Eingang von der Kraftmaschine,
der Ausgang zu der An triebswelle und die zwei Motorgeneratoren sind
jeweils den Elementen zugeordnet, und die Elemente, die anders als
das Element sind, dem der Ausgang zugeordnet ist, sind mit der Bremse
versehen.
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Nach
dem zweiten Beispiel sind der Motorgenerator, der Eingang, der Ausgang
und der Motorgenerator der Reihenfolge von Drehzahlen der Elemente
zugeordnet. Hier ist die Reihenfolge der Drehzahlen die Reihenfolge
des Anordnens der Elemente in dem Nomogramm.
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Nach
dem dritten Beispiel ist das Element, das dem Element benachbart
ist, dem der Ausgang zugeordnet wird, mit der Bremse versehen.
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Nach
dem vierten Beispiel sind der Motorgenerator, der Eingang, der Ausgang
und die Anordnung des Motorgenerators und der Bremse den vier Elementen
des 4-Element-Differentialmechanismus in
der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem fünften
Beispiel sind der Motorgenerator, der Eingang, der Ausgang, die
Bremse und der Motorgenerator den fünf Elementen des 5-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem sechsten Beispiel sind der Motorgenerator, der Eingang, die
Bremse, der Ausgang und der Motorgenerator den fünf Elementen des 5-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem siebenten Beispiel ist die Kupplung zwischen der Kraftmaschine
und dem Element, dem der Eingang zugeordnet wird, zwischengeschaltet.
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In
dem achten Beispiel ist der Antriebsstrang einschließlich des
Differentialmechanismus mit drei oder mehreren Elementen und zwei
Freiheitsgraden vorgesehen. Der Eingang von der Kraftmaschine, der Ausgang
zur Antriebswelle und die zwei Motorgeneratoren sind so zugeordnet,
dass der Eingang und der Ausgang sowie die zwei Motorgeneratoren
nicht mit den gleichen Elementen verbunden werden können. Das
Element, dem der Eingang zugeordnet wird, ist mit der Bremse versehen.
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Nach
dem neunten Beispiel sind der Motorgenerator, die Anordnung des
Eingangs und der Bremse sowie die Anordnung des Ausgangs und des Motorgenerators
den drei Elementen des 3-Etement-Differentialmechanismus in der
Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem zehnten Beispiel sind die Anordnung des Motorgenerators, der
Eingang und die Bremse, der Ausgang und der Motorgenerator den drei
Elementen des 3-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem elften Beispiel sind der Motorgenerator, die Anordnung des Eingangs
und der Bremse, der Ausgang und der Motorgenerator den vier Elementen
des 4-Element-Differentialmechanismus in
der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Im
zwölften
Beispiel sind der Eingang von der Kraftmaschine und der Ausgang
zu der Antriebswelle den wechselseitig unterschiedlichen Elementen
des Differentialmechanismus einschließlich drei oder mehrere Elemente,
die zwei Freiheitsgrade aufweisen, zugeordnet. Die Motorgeneratoren
sind sowohl dem Eingang als auch dem Ausgang zugeordnet. Eines der
Elemente außer
den Elementen, denen der Eingang und der Ausgang zugeordnet wird, ist
mit der Bremse versehen.
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Nach
dem dreizehnten Beispiel sind die Anordnung des Eingangs und des
Motorgenerators, die Anordnung des Ausgangs und des Motorgenerators sowie
die Bremse den drei Elementen des 3-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem vierzehnten Beispiel sind die Bremse, die Anordnung des Eingangs
und des Motorgenerators sowie die Anordnung des Ausgangs und des
Motorgenerators den drei Elementen des 3-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem fünfzehnten
Beispiel sind die Bremse, die Anordnung des Eingangs und des Motorgenerators,
die Anordnung des Ausgangs und des Motorgenerators sowie die Bremse
den vier Elementen des 4-Element-Differentialmechanismus in der Reihenfolge
von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem sechzehnten Beispiel sind die Anordnung des Eingangs und des
Motorgenerators, die Bremse, die Anordnung des Ausgangs und des
Motorgenerators und die Bremse den vier Elementen des 4-Element-Differentialmechanismus
in der Reihenfolge von Drehzahlen zugeordnet.
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Nach
dem siebzehnten Beispiel sind die Anordnung des Eingangs und des
Motorgenerators, der Ausgang und die Anordnung des Motorgenerators und
der Bremse den drei Elementen des Differentialmechanismus, der drei
oder mehrere Elemente aufweist, in der Reihenfolge von Drehzahlen
zugeordnet.
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Nach
dem achtzehnten Beispiel wird die Bremse angelegt, wenn eine notwendige
Antriebskraft zunimmt.
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Nach
dem neunzehnten Beispiel wird entsprechend einem Anstieg der Geschwindigkeit
des Fahrzeugs, wenn die Bremse angelegt ist, die durch den Motorgenerator
erzeugte Antriebskraft verringert, um die Bremskraft im Wesentlichen
auf Null zu reduzieren, um dadurch die Änderung der Antriebskraft zu
dem Zeitpunkt zu verringern, wenn die Bremse gelöst wird.
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Nach
dem zwanzigsten Beispiel ist der Differentialmechanismus aus dem
Planetengetriebe aufgebaut.
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Nach
dem einundzwanzigsten Beispiel umfasst der Planetengetriebemechanismus
der zwanzigsten Erfindung das erste Planetenradgetriebe mit einzelnem
Ritzel und das zweite Planetenradgetriebe mit doppeltem Ritzel,
wobei zwei beliebige Elemente der Sonnenräder, Zwischenräder und
Hohlräder
davon aufgeteilt sind, um den Differentialmechanismus mit zwei Freiheitsgraden
aufzubauen.
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In
dem ersten Beispiel werden die Drehzahlen der restlichen Elemente
bestimmt, wenn die Drehzahlen von zwei beliebigen Elementen des
Differentialmechanismus mit zwei Freiheitsgraden, der vier oder
mehrere Elemente aufweist, bestimmt sind. In diesem Differentialmechanismus
kann einen hohes Untersetzungsverhältnis zwischen der Leistungsquelle
und der Antriebswelle dadurch erreicht werden, dass das Element
außer
den Elementen, denen der Ausgang der Antriebswelle zugeordnet wird, mit
der Bremse zum Bremsen des anderen Elements versehen wird. So kann
die Startfähigkeit
verbessert werden, ohne die Kapazitäten der Motorgeneratoren zu
erhöhen.
Dieser Differentialmechanismus mit zwei Freiheitsgraden kann durch
den Planetengetriebemechanismus aufgebaut werden, wie es im zwanzigsten
oder einundzwanzigsten Beispiel gezeigt ist.
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Nach
einem zweiten Beispiel gibt es zwei Antriebspunkte, in denen die
durch die Motorgeneratoren gelangende Leistung Null wird. Zwischen
diesen zwei Antriebspunkten kann die durch die Motorgeneratoren
gelangende Leistung auf etwa die Hälfte bis ein Drittel der durch
den Antriebsstrang gelangenden Leistung reduziert werden. Eine große Antriebskraft kann
erzeugt werden, indem die Bremse bei niedriger Geschwindigkeit des
Fahrzeugs angelegt wird, so dass die von der niedrigen Geschwindigkeit
zu der hohen Geschwindigkeit notwendige Antriebskraft durch Verwendung
der Motorgeneratoren erzeugt wenden kann, die eine Kapazität von etwa
dem Maximum der Leistung aufweisen, die durch die Motorgeneratoren
innerhalb eines solchen Bereichs zwischen den zwei Antriebspunkten
hindurch geht.
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In
dem dritten Beispiel kann ein hohes Drehzahlverhältnis durch Anlegen der Bremse
erzielt werden, so dass eine große Antriebskraft auf der Seite niedriger
Fahrzeuggeschwindigkeit erzielt werden kann.
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In
dem vierten Beispiel kann der Differentialmechanismus aus vier Elementen
aufgebaut sein, so dass der Antriebsstrang verkleinert werden kann.
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In
dem fünften
Beispiel kann ein hohes Drehzahlverhältnis dadurch erzielt werden,
dass die Bremse angelegt wird, so dass eine große Antriebskraft leicht erreicht
werden kann.
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In
dem sechsten Beispiel kann ein hohes Drehzahlverhältnis erzielt
werden, wenn die Ausgangsrotation in der umgekehrten Richtung ist,
so dass eine große
Antriebskraft erzielt werden kann, wenn das Fahrzeug bremst.
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In
dem siebenten Beispiel kann die Kraftmaschine durch die Kupplung
entkoppelt werden, so dass das Fahrzeug nur mit den Motorgeneratoren laufen
und die Leis tungsfähigkeit
im EV-Lauf verbessert werden kann. Während des EV-Laufs kann eine große Antriebskraft
durch das Anlegen der Bremse erzeugt werden. Wenn das Fahrzeug mit
der gleichen angelegten Bremse vorwärts oder rückwärts bewegt wird, wird das Eingangselement
jedoch für den
Vorwärtslauf
oder den Rückwärtslauf
umgekehrt. In einem solchen Fall kann verhindert werden, dass die
Kraftmaschine durch Lösen
der Kupplung in einer umgekehrten Richtung rotiert.
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In
dem achten Beispiel wird die gleiche Bremse für den Vorwärts- und Rückwärtslauf angelegt, um eine große Antriebskraft
beim EV-Lauf zu erzeugen. Wenn die Eingangswelle sowohl für den Vorwärtslauf
als auch den Rückwärtslauf
angehalten wird, so kann ein beliebiger Mechanismus zur Verhinderung
der umgekehrten Rotation der Kraftmaschine weggelassen werden.
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In
dem neunten Beispiel kann zusätzlich
zu dem Effekt des achten Beispiels der Differentialmechanismus aus
einem Planetenradgetriebe bestehen, so dass der Antriebsstrang verkleinert
werden kann.
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In
dem zehnten Beispiel kann zusätzlich
zu dem Effekt des achten Beispiels der Differentialmechanismus aus
einem Planetenradgetriebe bestehen, so dass der Antriebsstrang verkleinert
werden kann.
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In
dem elften Beispiel können
die Effekte des ersten bis dritten und achten Beispiels durch eine Vorrichtung
von kleinerer Größe erreicht
werden.
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In
dem zwölften
Beispiel kann, im ungebremsten Zustand, das Fahrzeug als ein Fahrzeug
im Reihenhybridantrieb angetrieben werden und im gebremsten Zustand
nicht als Ergebnis einer Kraftübertragung
durch die Motorgeneratoren, jedoch mechanisch mit einem konstanten
Drehzahlverhältnis
angetrieben werden, so dass ein hocheffizienter Antrieb hergestellt
werden kann.
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In
dem dreizehnten Beispiel kann zusätzlich zu dem Effekt des zwölften Beispiels
das konstante Drehzahlverhältnis
auf ein niedrigeres Drehzahlverhältnis
eingestellt werden, so dass eine große Antriebsleistung erzeugt
werden kann.
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In
dem vierzehnten Beispiel kann zusätzlich zum Effekt des zwölften Beispiels
das konstante Drehzahlverhältnis
auf eine Schnellgangseite (größere Seite)
eingestellt werden, so dass der Spritverbrauch verbessert werden
kann.
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In
dem fünfzehnten
Beispiel ist es möglich Effekte
zu erzielen, die denen des zwölften,
dreizehnten und vierzehnten Beispiels ähnlich sind.
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In
dem sechzehnten Beispiel kann zusätzlich zu den Effekten des
zwölften
und dreizehnten Beispiels eine große Antriebskraft bei einem
konstanten Drehzahlverhältnis
selbst bei einem umgekehrten Lauf erzeugt werden.
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In
dem siebzehnten Beispiel sind drei Differentialelemente vorgesehen,
und der Getriebemechanismus kann verkleinert werden, da er aus einem Planetengetriebe
aufgebaut ist.
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Im
achtzehnten Beispiel kann, wenn die große Antriebskraft bei einer
niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeit benötigt wird, die Antriebskraft
bei einem festen niedrigen Drehzahlverhältnis mit zumindest einem Drehmoment
der Kraftmaschine und den zwei Motorgeneratoren erzeugt werden,
so dass eine große
Antriebskraft erzielt werden kann.
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In
dem neunzehnten Beispiel erfährt
die Antriebskraft eine kleine Änderung
zum Zeitpunkt des Lösens
der Bremse.
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Obwohl
die Erfindung oben durch Bezug auf eine bestimmte Anzahl von Beispielen
und Ausführungen
nach der Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf
die oben beschriebenen Ausführungen
beschränkt.
Angesichts der oben erwähnten technischen
Lehre werden sich dem Fachmann Modifizierungen und Änderungen
der oben beschriebenen Ausführungen
erschließen.
Der Umfang der Erfindung wird mit Bezug auf die folgenden Patentansprüche definiert.