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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Motorsteuerung zur Steuerung
eines Motors nach dem Oberbegriff-Abschnitt des unabhängigen Anspruchs
1.
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Aus
US 6,170,322 B1 ist
eine Motorsteuerung, wie sie oben benannt wird, bekannt.
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Da
sich in letzter Zeit eine Kraftstoff-Einspritzdüse, auch Einspritzdüse genannt,
durchgesetzt hat, ist die Steuerung des Zeitpunkts der Kraftstoffeinspritzung
und die Steuerung der einzuspritzenden Kraftstoffmenge, das heißt, die
Steuerung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses,
leicht geworden. Im Ergebnis dessen ist es möglich geworden, die Erhöhung der
Leistung, die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und die Reinigung
der Auspuffgase zu fördern.
Besonders was den Zeitpunkt betrifft, zu dem Kraftstoff eingespritzt
werden soll, wird aus den genannten Elementen streng genommen der
Zustand eines Einlaßventils,
das heißt,
der Phasenzustand einer Nockenwelle erfaßt, und der Kraftstoff wird
gewöhnlich
in Übereinstimmung
mit dem so erfaßten
Phasenzustand eingespritzt. Ein sogenannter Nockensensor, der zum
Erfassen des Phasenzustands der Nockenwelle verwendet wird, ist
jedoch teuer. Mit dem Nockensensor geht das Problem der Vergrößerung der
Abmessungen des Zylinderkopfes einher, speziell bei einem zweirädrigen Fahrzeug, und
daher kann er in vielen Fällen
nicht benutzt werden. Aus diesem Grunde wird, z. B. in
JP-A-10-227252 , eine Motorsteuerung
vorgeschlagen, bei der der Phasenzustand einer Kurbelwelle und ein
Luft-Ansaugdruck erfaßt
werden, und der Hubzustand eines Zylinders wird dann auf der Grundlage
dieser Erfassungsergebnisse erfaßt. Die Anwendung dieses Verfahrens
nach dem Stand der einschlägigen
Technik ermöglicht
die Erfassung eines Hubzustands, ohne die Phase einer Nockenwelle
zu erfassen. Somit kann der Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung
oder dergleichen in Übereinstimmung
mit dem Hubzustand gesteuert werden.
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Die
Erfassung des Phasenzustands der Kurbelwelle erfordert die Ausbildung
von Vorsprüngen an
der Kurbelwelle oder einem Außenumfang
eines Teils, das sich synchron mit der Kurbelwelle dreht, die Erfassung
einer Annäherung
an die Vorsprünge
mit Hilfe eines magnetischen Sensors oder dergleichen, die Übertragung
eines Impulssignals und die Erfassung des Impulssignals als Kurbelimpuls.
Der Phasenzustand der Kurbelwelle wird erfaßt, indem der so erfaßte Kurbelimpuls
numeriert wird. Um eine Numerierung oder dergleichen zu bewirken,
werden die Vorsprünge
oft in ungleichen Abständen
vorgesehen. Insbesondere wird der so erfaßte Kurbelimpuls durch eine
Markierung gekennzeichnet. Die Phase der Kurbelwelle wird auf der
Grundlage des so gekennzeichneten Kurbelimpulses erfaßt. Ansaugdrücke der
gleichen Phase, die während
zweier Umdrehungen der Kurbelwelle erhalten wurden, werden miteinander verglichen,
um auf diese Weise einen Hub zu erfassen. Der Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung
und der Zündzeitpunkt
werden in Übereinstimmung
mit dem Hub und der Phase der Kurbelwelle gesteuert.
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Beim
Starten des Motors kann ein Hub jedoch nicht erfaßt werden,
wenn die Kurbelwelle nicht mindestens zwei Umdrehungen vollführt hat.
Besonders im Falle eines Motors für ein Zweiradfahrzeug mit geringem
Hubvolumen und nur einem Zylinder kann der Rotationszustand der
Kurbelwelle im frühen Stadium
des Motorstarts nicht stabil werden, und daher wird der Zustand
des Kurbelimpulses nicht stabil, so daß bei der Erfassung eines Hubs
wahrscheinlich Schwierigkeiten auftreten werden. Es ist noch kein Verfahren
vorgeschlagen worden, eine gute Steuerung des Zündzeitpunkts und der einzuspritzenden Kraftstoffmenge
vorzunehmen, wenn noch kein Hub erfaßt worden ist, und das Problem
bleibt ungelöst.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Motorsteuerung wie
oben erörtert
zu verbessern, so daß schnell
ein stabiler Zustand des Motors bei seinem Start erreicht werden
kann und eine genaue und schnelle Erfassung eines Hubs des Motors beim
Starten ermöglicht
wird.
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Das
Ziel wird nach der vorliegenden Erfindung durch eine Motorsteuerung
erreicht, die folgendes aufweist: Vorsprünge, die in ungleichen Abständen an
einer Kurbelwelle oder einem Außenumfang eines
Teils ausgebildet sind, das sich synchron mit der Kurbelwelle dreht;
eine Kurbelimpuls-Erzeugungseinrichtung zum Übertragen eines Impulssignals
in Verbindung mit der Annäherung
der Kurbelwelle an die Vorsprünge;
eine Kurbelwellenphasen-Erfassungseinrichtung zum Erfassen des Impulssignals,
das von der Kurbelimpuls-Erzeugungseinrichtung übertragen
wurde, als einen Kurbelimpuls und zum Erfassen einer Phase der Kurbelwelle anhand
des Kurbelimpulses; eine Ansaugdruck-Erfassungseinrichtung zum Erfassen
des Ansaugdrucks in einem Ansaugpfad eines Motors; eine Hub-Erfassungeinrichtung
zum Erfassen eines Hubs des Motors auf der Grundlage der erfaßten Phase der
Kurbelwelle und des erfaßten
Ansaugdrucks; eine Motorsteuereinrichtung zur Steuerung eines Betriebszustands
des Motors auf der Grundlage des erfaßten Hubs des Motors; sowie
eine Zündzeitpunkt-Festlegungseinrichtung
zur Festlegung eines Zündzeitpunkts
und einer Menge an eingespritztem Kraftstoff des Motors, wobei die
Zündzeitpunkt-Festlegungseinrichtung
vorgesehen ist, unmittelbar nach dem Starten des Motors den Zündzeitpunkt
in der Nähe
des oberen Totpunkts eines Zylinders für jede Umdrehung der Kurbelwel le
bei jedem Start des Motors festzulegen, gerade bis ein vorbestimmter
Huberfassungs-Gestattungs-Drehzahlwert
erreicht ist.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird eine Motordrehzahl-Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Motordrehzahl
vorgesehen.
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Nach
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
legt die Zündzeitpunkt-Festlegungseinrichtung
eine vorbestimmte Phase, die in der Richtung nach Vorverstellung
in bezug auf den oberen Totpunkt oder einen in dessen Nähe liegenden
Punkt angeordnet ist, als Zündzeitpunkt
fest, wenn die von der Motordrehzahl-Erfassungseinrichtung erfaßte Motordrehzahl
gleich der oder größer als
die vorbestimmte Drehzahl ist.
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Nach
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Zündzeitpunkt-Festlegungseinrichtung
vorgesehen, die Hälfte
der Kraftstoffmenge, die für
einen Hubtakt erforderlich ist, als die Kraftstoffmenge pro Umdrehung
der Kurbelwelle festzulegen.
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Nach
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird eine Motortemperatur-Erfassungseinrichtung
zum Erfassen der Temperatur des Motors vorgesehen, wobei die Zündzeitpunkt-Festlegungseinrichtung
die Kraftstoffmenge, die auf der Grundlage eines kleineren Ansaugdruckniveaus
aus den von der Ansaugdruck-Erfassungseinrichtung erfaßten Ansaugdruckniveaus
berechnet wird, als die Kraftstoffmenge festlegt, die für einen
Hubtakt erforderlich ist, wenn eine Differenz zwischen den Ansaugdruckniveaus,
die in einer vorbestimmten, von der Kurbelwellenphasen-Erfassungseinrichtung
erfaßten
Phase der Kurbelwelle im Verlauf von zwei Umdrehungen derselben
erreicht wurden, gleich einem oder höher als ein vorbestimmter Wert
ist, und die Kraftstoffmenge, die auf der Grundlage der von der
Motortemperatur-Erfassungseinrichtung erfaßten Temperatur des Motors
berechnet wird, als die Kraftstoffmenge festlegt, die für einen
Hubtakt erforderlich ist, wenn die Ansaugdruck-Niveaudifferenz unter dem
vorbestimmten Wert liegt.
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Nach
einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird eine Huberfassungs-Ermöglichungseinrichtung
vorgesehen, um der Hub-Erfassungeinrichtung zu ermöglichen,
einen Hub des Motors zu erfassen, wenn die von der Motordrehzahl-Erfassungseinrichtung
erfaßte
Motordrehzahl gleich einer oder höher als eine vorbestimmte Drehzahl
ist.
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Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung eingehender mit Hilfe mehrerer
ihrer Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den zugehörigen
Zeichnungen erläutert.
Dabei ist
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1 ein
schematisches Blockschaltbild eines Motorrad-Motors und seiner Steuerung;
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2 eine beschreibende Darstellung, die das
Prinzip betrifft, nach dem der in 1 gezeigte Motor
einen Kurbelimpuls überträgt,
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3 ein
Blockdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
der Motorsteuerung der Erfindung zeigt;
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4 eine
beschreibende Darstellung zur Erfassung des Zustands eines Hubs
auf der Grundlage der Phase einer Kurbelwelle und eines Ansaugdrucks;
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5 ein
Flußdiagramm,
das den Prozeß der
rechnerischen Verarbeitung zeigt, der in einem in 3 gezeigten
Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt
abzulaufen hat;
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6 ein
dreidimensionales Funktionsbild, das verwendet wird, um die Masse
der in einem Zylinder gespeicherten Luft zu berechnen, wobei die Masse
in einem Abschnitt zur Berechnung der Zylinderluftmasse gespeichert
wird;
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7 ein
dreidimensionales Funktionsbild, das verwendet wird, um ein Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis zu
berechnen, das in einem Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis gespeichert
wird;
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8 eine
beschreibende Darstellung, die die Arbeitsweise eines Korrekturabschnitts
für die Übergangsperiode
zeigt;
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9 ein
Flußdiagramm,
das die rechnerische Verarbeitung zeigt, die ein in 3 gezeigter Berechnungsabschnitt
für die
Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs durchzuführen hat;
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10 ein
Flußdiagramm,
das die rechnerische Verarbeitung zeigt, die ein in 3 gezeigter Berechnungsabschnitt
für den
Zündzeitpunkt
durchzuführen
hat;
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11 eine
beschreibende Darstellung eines in 10 festgelegten
Zündzeitpunkts;
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12 eine
beschreibende Darstellung des Arbeitsvorgangs, der zum Zeitpunkt
des Startens eines Motors mit Hilfe der in 3 gezeigten
rechnerischen Verarbeitung auszuführen ist; und
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13 eine
beschreibende Darstellung des Arbeitsvorgangs, der zum Zeitpunkt
des Startens eines Motors mit Hilfe der in 3 gezeigten
rechnerischen Verarbeitung auszuführen ist.
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1 ist
ein schematisches Blockschaltbild, das ein Beispiel eines Motorrad-Motors
und ein Beispiel seiner Steuerung zeigt. Der Motor 1 ist
ein Einzylinder-Viertaktmotor mit vergleichsweise geringem Hubvolumen
und weist einen Zylinderkörper 2,
eine Kurbelwelle 3, einen Kolben 4, eine Brennkammer 5, ein
Ansaugrohr (einen Ansaugpfad) 6, ein Einlaßventil 7,
ein Auspuffrohr 8, ein Auslaßventil 9, eine Zündkerze 10 und
eine Zündspule 11 auf.
In dem Ansaugrohr 6 ist ein Drosselventil 12 angeordnet,
das in Übereinstimmung
mit der Stellung des Gaspedals geöffnet und geschlossen werden
kann. In Strömungsrichtung
hinter dem Drosselventil 12 ist in dem Ansaugrohr 6 eine
Einspritzdüse 13 angeordnet,
die als Kraftstoff-Einspritzdüse
dient. Die Einspritzdüse 13 ist
mit einem Filter 18, der sich in einem Kraftstofftank 19 befindet,
einer Kraftstoffpumpe 17 und einem Drucksteuerventil 16 verbunden.
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Der
Betriebszustand des Motors 1 wird von einer Motorsteuereinheit
(ECU) 15 gesteuert. Als Einrichtungen für die Erfassung von Steuereingabewerten
für die
Motorsteuereinheit 15, das heißt, den Betriebszustand des
Motors 1, dienen ein Kurbelwinkel-Sensor 20 zum
Erfassen des Rotationswinkels der Kurbelwelle 3 oder der
Phase derselben, ein Kühlwassertemperatur-Sensor 21 zum
Erfassen der Temperatur des Zylinderkörpers 2 oder der Temperatur
des Kühlwassers,
das heißt,
der Temperatur des Motor-Grundkörpers,
ein Auspuff-Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor 22 zum
Erfassen des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses im Auspuffrohr 8,
ein Ansaugdruck-Sensor 24 zum Erfassen des Drucks der Ansaugluft
im Ansaugrohr 6 und ein Ansauglufttemperatur-Sensor 25 zum
Erfassen der Innentemperatur des Ansaugrohrs 6, das heißt, der
Temperatur der Ansaugluft. Die Motorsteuereinheit 15 empfängt die von
den Sensoren ausgegebenen Erfassungssignale und gibt Steuersignale
an die Kraftstoffpumpe 17, das Drucksteuerventil 16,
die Einspritzdüse 13 und die
Zündspule 11 aus.
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An
dieser Stelle wird das Prinzip der Ausgabe eines Kurbelwinkel-Signals
von dem Kurbelwinkel-Sensor 20 beschrieben. In dem Ausführungsbeispiel,
wie es in 2a gezeigt wird, ist eine Vielzahl von
Vorsprüngen 23 an
einem Außenumfang
der Kurbelwelle 3 in im wesentlichen gleichen Abständen hervorstehend
angeordnet, und eine Annäherung des
Vorsprungs wird mit Hilfe des Kurbelwinkel-Sensors 20,
zum Beispiel eines magnetischen Sensors oder dergleichen, erfaßt. Das
Erfassungsergebnis wird, wie erforderlich, elektrisch verarbeitet,
und ein Impulssignal wird übertragen.
Ein Umfangsabstand zwischen den Vorsprüngen 23 beträgt 30° im Sinne einer
Phase (Rotationswinkel) der Kurbelwelle 3. Die Umfangsbreite
eines jeden Vorsprungs 23 wird mit 10° im Sinne der Phase (Rotationswinkel)
der Kurbelwelle 3 festgelegt. Nur ein Abstand zwischen
den Vorsprüngen 23 stimmt
nicht mit dem genannten Abstand überein
und beträgt
das Doppelte desjenigen zwischen den anderen Vorsprüngen 23.
Wie durch eine Doppelpunkt-Kettenlinie in 2a angedeutet, ist
der Grund dafür
eine spezielle Anordnung, bei der an einer Stelle, an der sich ein
Vorsprung befände, wenn
alle Abstände
identisch wären,
kein Vorsprung vorgesehen ist. Diese Stelle entspricht einem ungleichen
Abstand. Diese Stelle wird im Folgenden auch als ein Abschnitt ohne
Vorsprung bezeichnet werden.
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Eine
Folge von Impulssignalen, die von den jeweiligen Vorsprüngen 23 erzeugt
werden, wenn sich die Kurbelwelle 3 mit konstanter Geschwindigkeit
dreht, sieht so aus, wie in
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2b gezeigt. 2a zeigt
den Zustand der Kurbelwelle, der bei einem oberen Totpunkt bei Verdichtung
erreicht ist (welcher in der Form auch mit dem Zustand der Kurbelwelle
identisch ist, der bei einem oberen Totpunkt des Auspuffhubs erreicht
ist). Ein Impulssignal, das unmittelbar vor dem Zeitpunkt kommt,
zu dem der obere Totpunkt bei Verdichtung erreicht wird, wird in
der Zeichnung mit „0" numeriert (ihm wird
die Nummer „0" zugeordnet); das
nächste Impulssignal
wird in der Zeichnung mit „1" numeriert, das nächste Impulssignal
wird in der Zeichnung mit „2" numeriert, und die
nachfolgenden Impulssignale werden in der Zeichnung mit bis zu „4" numeriert. Nach
dem Vorsprung 23, der dem Impulssignal „4" in der Zeichnung entspricht, folgt
der Abschnitt ohne Vorsprung. Der Abschnitt ohne Vorsprung wird
jedoch als extra Vorsprung gezählt,
so als wäre
ein Vorsprung vorhanden. Dann wird ein Impulssignal, das dem nächsten Vorsprung 23 zugeordnet
wird, in der Zeichnung mit „6" numeriert. Die Numerierung der
Vorsprünge
wird fortgesetzt, woraufhin einem Impulssignal „16" in der Zeichnung der Abschnitt ohne Vorsprung
folgt und sich ihm nähert.
Daher wird der Abschnitt ohne Vorsprung auf die vorher erwähnte Art
als ein extra Vorsprung gezählt.
Ein Impulssignal, das dem nächsten
Vorsprung 23 zugeordnet wird, wird in der Zeichnung mit „18" numeriert. Wenn
die Kurbelwelle 3 zwei Umdrehungen ausgeführt hat,
ist ein vollständiger,
aus vier Hüben
bestehender Takt vollendet. Wenn also die Impulssignale in der Zeichnung
mit bis zu „23" numeriert sind,
wird ein Impulssignal, das dem nächsten
Vorsprung 23 zugeordnet wird, in der Zeichnung wieder mit „0" numeriert. Im Prinzip
sollte dem Impulssignal, das dem mit 0 numerierten Vorsprung 23 entspricht,
unmittelbar der obere Totpunkt bei Verdichtung folgen. Wie oben
erwähnt,
wird die erfaßte
Folge von Impulssignalen oder werden einzelne ihrer Impulssignale
als Kurbelimpulse definiert. Wenn die Huberfassung auf der Grundlage
der Kurbelimpulse in einer Weise vorgenommen wird, die weiter unten
beschrieben wird, kann ein Zeitpunkt des Ankurbelns erfaßt werden. Das
Gleiche wird auch dann erreicht, wenn die Vorsprünge 23 auf einem Außenumfang
eines Teils angeordnet sind, das sich synchron mit der Kurbelwelle 3 dreht.
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Die
Motorsteuereinheit 15 besteht aus einem nicht dargestellten
Mikrorechner oder dergleichen. 3 ist ein
Blockdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
des Ablaufs der Motorsteuerung zeigt, die von dem in der Motorsteuereinheit 15 vorgesehenen Mikrorechner
zu erledigen ist. Die rechnerische Verarbeitung wird von den folgenden
Abschnitten ausgeführt:
einem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 zur Berechnung
einer Motordrehzahl aus dem Kurbelwinkel-Signal; einem Erfassungsabschnitt
für den
Zeitpunkt des Ankurbelns 27, der Informationen in bezug
auf den Zeitpunkt des Ankurbelns, das heißt, einen Hubzustand, anhand
des Kurbelwinkel-Signals und des Ansaugdruck-Signals erfaßt; einem
Hu berfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29,
der die von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechnete
Motordrehzahl lädt,
Huberfassungs-Gestattungsinformationen an den Erfassungsabschnitt
für den
Zeitpunkt des Ankurbelns 27 ausgibt und von dem Erfassungsabschnitt
für den
Zeitpunkt des Ankurbelns 27 ausgegebene Huberfassungs-Informationen
empfängt
und ausgibt; einem Abschnitt zur Berechnung der Zylinderluftmasse 28, der
die von dem Erfassungsabschnitt für den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 erfaßten Informationen
in bezug auf den Zeitpunkt des Ankurbelns lädt und eine Zylinderluftmasse
(die Menge der Ansaugluft) aus dem Luft-Ansaugtemperatur-Signal,
dem Kühlwassertemperatur-(Motortemperatur-)Signal,
dem Ansaugrohrdruck-Signal und der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechneten
Motordrehzahl berechnet; einem Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33,
der ein Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis aus der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechneten
Motordrehzahl und dem Ansaugdrucksignal berechnet; einem Berechnungsabschnitt
für die
Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs 34, der die einzuspritzende Kraftstoffmenge
und einen Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung aus dem von dem Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33 berechneten Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis, dem
Ansaugdrucksignal, der von dem Abschnitt zur Berechnung der Zylinderluftmasse 28 berechneten
Zylinderluftmasse, den von dem Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29 ausgegebenen
Huberfassungs-Informationen
und dem Kühlwassertemperatur-Signal
berechnet; einem Einspritzimpuls-Ausgabeabschnitt 30,
der die von dem Erfassungsabschnitt für den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 erfaßten Informationen
in bezug auf den Zeitpunkt des Ankurbelns lädt und an die Einspritzdüse 13 einen
Einspritzimpuls ausgibt, der der von dem Berechnungsabschnitt für die Menge
des einzuspritzenden Kraftstoffs 34 berechneten Menge des
einzuspritzenden Kraftstoffs und dem Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung
entspricht; einem Berechnungsabschnitt für den Zündzeitpunkt 31, der
einen Zündzeitpunkt
aus der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechneten
Motordrehzahl, dem von dem Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33 festgelegten
Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
und den von dem Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29 ausgegebenen
Huberfassungs-Informationen
berechnet; und einem Zündimpuls-Ausgabeabschnitt 32,
der die von dem Erfassungsabschnitt für den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 erfaßten Informationen
in bezug auf den Zeitpunkt des Ankurbelns lädt und an die Zündspule 11 einen Zündimpuls
ausgibt, der dem von dem Berechnungsabschnitt für den Zündzeitpunkt 31 festgelegten Zündzeitpunkt
entspricht.
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Der
Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechnet als Motordrehzahl
die Umlaufgeschwindigkeit der Kurbelwelle – die eine Abtriebswelle des
Motors ist – aus
der zeitlich veränderlichen Rate
des Kurbelwinkel-Signals. Spezifisch werden eine augenblickliche
Motordrehzahl, die bestimmt wird, indem eine Phase zwischen den
benachbarten Vorsprüngen 23 durch
eine Zeit dividiert wird, die zum Erfassen eines entsprechenden
Kurbelimpulses erforderlich ist, und ein Mittelwert der Motordrehzahl berechnet,
der durch einen gleitenden Mittelwert der Kurbelwelle bestimmt wird.
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Der
Erfassungsabschnitt für
den Zeitpunkt des Ankurbelns
27 ist analog zu einer Hub-Bestimmungsvorrichtung
aufgebaut, die in dem oben erwähnten
JP-A-10-227252 beschrieben
wird. Mit Hilfe des Erfassungsabschnitts für den Zeitpunkt des Ankurbelns
wird der Hubzustand eines jeden Zylinders erfaßt, wie z. B. in
4 gezeigt,
und der so erfaßte Zustand
wird als Information in bezug auf den Zeitpunkt des Ankurbelns ausgegeben.
Spezifisch rotieren in einem Viertaktmotor die Kurbelwelle und eine Nockenwelle
kontinuierlich, wobei zwischen ihnen eine vorbestimmte Phasendifferenz
bestehen bleibt. Wenn zum Beispiel der Kurbelimpuls in der wie in
4 gezeigten
Weise geladen wird, dann stellt der in der Zeichnung mit „9" oder „21" numerierte Kurbelimpuls,
der dem vierten Vorsprung von dem Abschnitt ohne Vorsprung an entspricht,
entweder einen Auspuffhub oder einen Verdichtungshub dar. Wie allgemein
bekannt, wird das Auslaßventil
während
des Auspuffhubs geschlossen, und das Einlaßventil bleibt geschlossen.
Daher ist der Ansaugdruck hoch. In einem Anfangsstadium des Verdichtungshubs bleibt
das Einlaßventil
immer noch offen, und daher ist der Ansaugdruck niedrig. Alternativ
wird, selbst wenn das Einlaßventil
geschlossen bleibt, der Ansaugdruck schon während des vorhergehenden Ansaughubs
niedrig gemacht. Dementsprechend zeigt der Kurbelimpuls „21" in der Zeichnung,
der bei dem niedrigen Ansaugdruck erreicht wurde, daß sich der Motor
im Verdichtungshub befindet. Der oberer Totpunkt bei Verdichtung
wird unmittelbar nach Erreichen des in der Zeichnung mit 0 numerierten
Kurbelimpulses erreicht. Auf diese Weise kann, wenn irgendeiner
der Hubzustände
erfaßt
wird, der aktuelle Hubzustand detaillierter erfaßt werden, vorausgesetzt, daß die Abstände zwischen
den Hüben
mit der Umlaufgeschwindigkeit der Kurbelwelle interpoliert werden.
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In Übereinstimmung
mit dem in 5 gezeigten Ablauf gibt der
Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29 an
den Erfassungsabschnitt für den
Zeitpunkt des Ankurbelns 27 Huberfassungs-Ermöglichungsinformationen
aus. Wie oben erwähnt, muß die Kurbelwelle,
wenn ein Hub anhand des Kurbelimpulses erfaßt wird, wenigstens zwei Umdrehungen
ausführen.
Während
dieser Zeit müssen
die Kurbelimpulse einschließlich
des Kurbelimpulses, der dem Abschnitt ohne Vorsprung zugeordnet
ist, stabil bleiben. Im Falle des Einzylindermotors mit verhältnismäßig geringem
Hubvolumen, wie dem in dem Ausführungsbeispiel
verwendeten, kann jedoch der Rotationszustand des Motors zur Zeit
des sogenannten Ankurbelns, das beim Starten vorgenommen wird, nicht
stabil werden. Aus diesem Grunde wird der Rotationszustand des Motors
mit Hilfe des in 5 gezeigten Verarbeitungsablaufs
bestimmt, wodurch die Erfassung eines Hubs ermöglicht wird.
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Der
in 5 gezeigte Verarbeitungsprozeß wird abgearbeitet, während eine
Eingabe z. B. des Kurbelimpulses als Auslöser dient. Obwohl das Flußdiagramm
keinen Schritt aufweist, der speziell für die Kommunikation vorgesehen
ist, werden die durch die Verarbeitung gewonnenen Informationen
in einer Speichereinrichtung gespeichert und aktualisiert, wann
immer es erforderlich ist. Des weiteren werden Informationen und
ein Programm, die für
die Abarbeitung des Verarbeitungsprozesses benötigt werden, zu jeder beliebigen
Zeit aus der Speichereinrichtung geladen.
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Was
die Verarbeitung selbst betrifft, so wird der Mittelwert der Motordrehzahl,
der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechnet
wurde, im Schritt S11 geladen.
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Als
nächstes
geht die Verarbeitung zu Schritt S12 weiter, wo eine Entscheidung
darüber
getroffen wird, ob der in Schritt S11 geladene Mittelwert der Motordrehzahl
gleich einer oder größer als
eine vorher festgelegte, die Huberfassung ermöglichende vorbestimmte Drehzahl
ist, die höher
als die zum Zeitpunkt einer Anfangsverbrennung erhaltene Motordrehzahl
ist, oder nicht. Wenn der Mittelwert der Motordrehzahl größer als
die die Huberfassung ermöglichende
vorbestimmte Drehzahl ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S13
weiter. Wenn nicht, geht die Verarbeitung zu Schritt S14 weiter.
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Im
Schritt S13 kehrt der Verarbeitungsprozeß nach Ausgabe einer Information,
die besagt, daß die
Huberfassung erlaubt ist, zum Hauptprogramm zurück.
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Im
Schritt S14 kehrt der Verarbeitungsprozeß nach Ausgabe einer Information,
die besagt, daß die
Huberfassung blockiert ist, zum Hauptprogramm zurück.
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Gemäß dem Verarbeitungsprozeß wird die Huberfassung
zumindest erlaubt, wenn der Mittelwert der Motordrehzahl gleich
der oder größer als
die die Huberfassung ermöglichende
vorbestimmte Drehzahl geworden ist, die gleich oder höher als
die bei der Anfangsverbrennung erhaltene Drehzahl ist. Damit wird
der Kurbelimpuls stabil, und eine genaue Huberfassung wird möglich.
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Wie
in 6 gezeigt, weist der Abschnitt zur Berechnung
der Zylinderluftmasse 28 ein dreidimensionales Funktionsbild
auf, das verwendet wird, um die Luftmasse im Zylinder aus dem Ansaugdruck-Signal
und der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechneten
Motordrehzahl zu berechnen. Das die Zylinderluftmasse betreffende
dreidimensionale Funktionsbild kann mittels eines vergleichsweise
einfachen Tests erstellt werden, das heißt, durch Messung der Luftmasse
im Zylinder, die erreicht ist, wenn der Ansaugdruck verändert wird, während der
Motor tatsächlich
mit einer vorbestimmten Drehzahl rotiert. Daher ist die Erstellung
des Funktionsbilds einfach. Des weiteren kann, wenn eine hochentwickelte
Motorsimulation zur Verfügung steht,
das Funktionsbild auch mit Hilfe dieser Simulation erstellt werden.
Hierbei verändert
sich die Luftmasse im Zylinder in Abhängigkeit von der Temperatur
des Motors. Daher kann die Zylinderluftmasse unter Nutzung des Kühlwassertemperatur-(Motortemperatur-)Signals
korrigiert werden.
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Wie
in 7 gezeigt, ist der Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33 mit
einem dreidimensionalen Funktionsbild ausgestattet, das zur Berechnung
eines Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
aus dem Ansaugdruck-Signal und der von dem Motordrehzahl-Berechnungsabschnitt 26 berechneten
Motordrehzahl verwendet wird. Bis zu einem bestimmten Grad kann
dieses dreidimensionale Funktionsbild auch theoretisch aufgestellt
werden. Das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
korreliert gewöhnlich mit
dem Drehmoment. Wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis niedrig ist, das heißt, wenn
der Kraftstoffanteil hoch und der Luftanteil niedrig ist, wird das
Drehmoment erhöht,
wogegen der Wirkungsgrad abnimmt. Umgekehrt nimmt, wenn das Luft-Kraftstoff-Verhältnis hoch
ist, das heißt,
wenn der Kraftstoffanteil niedrig und der Luftanteil hoch ist, das
Drehmoment ab, während
sich der Wirkungsgrad verbessert. Ein Zustand, bei dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis niedrig ist,
wird „fetter
Zustand" genannt,
wogegen ein Zustand, bei dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
hoch ist, „magerer
Zustand" genannt
wird. Der magerste Zustand ist ein sogenanntes ideales Luft-Kraftstoff-Verhältnis und
wird auch als stöchiometrischer
Zustand bezeichnet, der einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis entspricht,
bei dem Benzin vollständig
verbrennt, das heißt,
einem Wert von 14,7. Die Motordrehzahl macht den Betriebszustand
des Motors aus. Im allgemeinen wird, wenn sich der Motor in einem
Bereich hoher Drehzahlen befindet, das Luft-Kraftstoff-Verhältnis erhöht, und
wenn sich der Motor in einem Bereich niedriger Drehzahlen befindet,
wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
verringert. Das hat den Grund, daß die Drehmoment-Ansprechempfindlichkeit
im Bereich niedriger Drehzahlen erhöht wird und daß die Ansprechempfindlichkeit
der Drehzahl im Bereich hoher Drehzahlen erhöht wird. Hier bedeutet der
Ansaugdruck den Belastungszustand des Motors, wie z. B. die Drosselöffnung.
Im allgemeinen wird, wenn ein Zustand starker Belastung des Motors
herrscht, das heißt,
wenn die Drosselöffnung
groß und
der Ansaugdruck hoch ist, das Luft- Kraftstoff-Verhältnis verringert. Wenn ein
Zustand geringer Belastung des Motors vorliegt, das heißt, wenn
die Drosselöffnung klein
und der Ansaugdruck niedrig ist, wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis vergrößert. Das hat den Grund, daß bei einem
Zustand starker Belastung des Motors der Nachdruck auf dem Drehmoment
liegt und daß bei
einem Zustand geringer Belastung des Motors der Nachdruck auf dem
Wirkungsgrad liegt.
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Wie
oben erwähnt,
ist das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis ein Zahlenwert, dessen
physikalische Bedeutung sich leicht feststellen läßt. Dementsprechend
kann das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis bis
zu einem gewissen Maße
in Übereinstimmung
mit einer erforderlichen Leistungscharakteristik des Motors festgelegt
werden. Natürlich
versteht es sich von selbst, daß eine
Abstimmung in Übereinstimmung mit
der Leistungscharakteristik des Motors eines tatsächlichen
Fahrzeugs vorgenommen werden kann.
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Der
Berechnungsabschnitt für
das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33 besitzt
einen Korrekturabschnitt für
die Übergangsperiode 35,
der die Übergangsperiode
des Betriebszustands des Motors aus dem Ansaugdruck-Signal, insbesondere
dem Beschleunigungs- und dem Verzögerungszustand des Motors,
erfaßt
und das Luft-Kraftstoff-Verhältnis in Übereinstimmung
mit den so erfaßten
Zuständen korrigiert.
Wie z. B. in 8 gezeigt, geht der Ansaugdruck
auch auf den Drosselbetrieb zurück. Wenn
daher der Ansaugdruck zunimmt, wird der Motor als in einem Beschleunigungszustand
befindlich angesehen, in dem ein Bedarf besteht, die Drossel zu öffnen, um
eine Beschleunigung zu bewirken. Wenn so ein Beschleunigungszustand
erfaßt
wird, wird das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis vorübergehend in Übereinstimmung
mit dem erfaßten
Beschleunigungszustand auf die „fette" Seite gesetzt. Anschließend wird
das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
auf das ursprüngliche
Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis zurückgesetzt.
Ein vorhandenes Verfahren kann als Möglichkeit genutzt werden, das
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
auf das ursprüngliche
Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
zurückzusetzen,
wobei zum Beispiel ein Wichtungskoeffizient, der zur Bestimmung
eines gewichteten Mittelwerts zwischen dem während einer Übergangsperiode
auf die „fette" Seite gesetzten
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
und dem ursprünglichen Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis verwendet
wird, nach und nach verändert
wird. Umgekehrt kann, wenn der Verzögerungszustand erfaßt wird,
das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
auf eine Position gesetzt werden, die in bezug auf das ursprüngliche
Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis
näher an
der „mageren" Seite liegt, so daß der Nachdruck
auf den Wirkungsgrad gelegt wird.
-
In Übereinstimmung
mit dem in 9 gezeigten Verarbeitungsablauf
berechnet der Berechnungsabschnitt für die Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs 34 die
Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs und den Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung beim
Starten des Motors und während
eines normalen Betriebszustands und legt sie fest. Der in 9 gezeigte
Verarbeitungsprozeß wird
abgearbeitet, während
eine Eingabe des Kurbelimpulses als ein Auslöser dient. Hier wird das Flußdiagramm
nicht mit einem speziell für
die Kommunikation vorgesehenen Schritt ausgestattet. Die Informationen,
die während des
Verarbeitungsablaufs gewonnen werden, werden jedoch immer, wenn
es nötig
ist, aktualisiert und in der Speichereinrichtung gespeichert. Informationen
und ein Programm, die von dem Verarbeitungsprozeß benötigt werden, werden zu jeder
beliebigen Zeit aus der Speichereinrichtung geladen.
-
In
bezug auf den Verarbeitungsprozeß werden die Huberfassungs-Ausgabeinformationen
aus dem Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29 im Schritt
S21 geladen.
-
Der
Verarbeitungsprozeß geht
dann zum Schritt S22 weiter, wo eine Entscheidung darüber getroffen
wird, ob die von dem Erfassungsabschnitt für den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 vorzunehmende Huberfassung
noch abgeschlossen werden muß oder
nicht. Wenn die Huberfassung noch abgeschlossen werden muß, geht
die Verarbeitung zum Schritt S23 weiter. Wenn nicht, geht die Verarbeitung zum
Schritt S24 weiter.
-
Im
Schritt S23 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob ein Zähler für die Kraftstoffeinspritzung „n" 0 ist oder nicht.
Wenn der Zähler
für die Kraftstoffeinspritzung „n" 0 ist, geht die
Verarbeitung zum Schritt S25 weiter. Wenn nicht, geht die Verarbeitung
zum Schritt S26 weiter.
-
Im
Schritt S25 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob die von jetzt
an durchzuführende Kraftstoffeinspritzung
der dritte Vorgang der Kraftstoffeinspritzung oder ein nachfolgender
Vorgang der Kraftstoffeinspritzung seit dem Starten des Motors ist oder
nicht. Wenn die Kraftstoffeinspritzung der dritte Vorgang der Kraftstoffeinspritzung
oder ein nachfolgender Vorgang der Kraftstoffeinspritzung ist, geht die
Verarbeitung zum Schritt S27 über.
Wenn nicht, geht die Verarbeitung zum Schritt S28 weiter.
-
Im
Schritt S27 wird während
einer Periode von zwei Umdrehungen der Kurbelwelle der bei einem
vorher festgelegten gegebenen Kurbelwinkel erhaltene Ansaugdruck,
das heißt,
der bei dem Kurbelimpuls „6" oder „18" in den 2 und 4 in dem Ausführungsbeispiel
erhaltene Ansaugdruck, z. B. aus einem nicht dargestellten Ansaugdruck-Speicherabschnitt
geladen. Eine Differenz zwischen den Ansaugdruckniveaus wird berechnet,
und die Verarbeitung geht zum Schritt S29 weiter.
-
Im
Schritt S29 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob die im Schritt
S28 berechnete Ansaugdruckdifferenz gleich einem oder höher als
ein z. B. derart vorbestimmtes Niveau ist, daß ein Hub bis zu einem bestimmten
Maße identifiziert
werden kann, oder nicht. Wenn die Ansaugdruckdifferenz gleich einem
oder höher
als ein vorbestimmtes Niveau ist, geht die Verarbeitung zum Schritt
S30 über. Wenn
nicht, geht die Verarbeitung zum Schritt S28 weiter.
-
Im
Schritt S30 wird die Gesamtmenge des einzuspritzenden Kraftstoffs
aus dem jeweils kleineren Ansaugdruckniveau von den bei den vorbestimmten
Kurbelwinkeln während
der zwei Umdrehungen der Kurbelwelle erreichten Ansaugdruckniveaus
berechnet, die im Schritt S27 geladen wurden, und die Verarbeitung
geht zum Schritt S31 weiter.
-
Im
Schritt S28 wird die Temperatur des Kühlwassers, das heißt, die
Temperatur des Motors, geladen. Je niedriger zum Beispiel die Temperatur
des Kühlwassers
ist, um so größer ist
die Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs. Daher wird die Gesamtmenge
des einzuspritzenden Kraftstoffs in Übereinstimmung mit der Temperatur
des Kühlwassers
berechnet, und die Verarbeitung geht zum Schritt S31 über. Die
im Schritt S28 oder S30 berechnete Gesamtmenge des einzuspritzenden
Kraftstoffs bezeichnet die Kraftstoffmenge, die einmal vor dem Ansaughub
während
eines Takts einzuspritzen ist, das heißt, während zweier Umdrehungen der
Kurbelwelle. Dementsprechend rotiert der Motor, wenn der Hub schon
erfaßt
ist und der Kraftstoff, dessen Menge der Temperatur des Kühlwassers
entspricht, einmal vor dem Ansaughub eingespritzt wird, angemessen
in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Kühlwassers,
das heißt,
der Motortemperatur.
-
Im
Schritt S31 wird die Hälfte
der im Schritt S30 festgelegten Gesamtmenge des einzuspritzenden
Kraftstoffs als die diesmal einzuspritzende Kraftstoffmenge festgelegt.
In dem Ausführungsbeispiel wird
ein vorbestimmter Kurbelwinkel, das heißt, eine Rückflanke des in den 2b und 4 gezeigten Kurbelimpulses „10" oder „22", für Zeitpunkte
der Kraftstoffeinspritzung für
eine jede Umdrehung festgelegt, das heißt, für jede Umdrehung der Kurbelwelle,
und die Verarbeitung geht zum Schritt S32 weiter.
-
Im
Schritt S32 wird der Zähler
für die
Kraftstoffeinspritzung auf „1" gesetzt, und die
Verarbeitung kehrt dann zum Hauptprogramm zurück.
-
Im
Schritt S24 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob die vorhergehende
Kraftstoffeinspritzung unmittelbar vor dem Ansaughub durchgeführt wurde
oder nicht. Wenn die vorhergehende Kraftstoffeinspritzung unmittelbar
vor dem Ansaughub durchgeführt
wurde, geht die Verarbeitung zum Schritt S33 weiter. Wenn nicht,
geht die Verarbeitung zum Schritt S26 weiter.
-
Im
Schritt S26 wird die vorhergehende einzuspritzende Kraftstoffmenge
auf die diesmal einzuspritzende Kraftstoffmenge festgesetzt. Wie
im Schritt S31 wird der vorbestimmte Kurbelwinkel auf einen Zeitpunkt
der Kraftstoffeinspritzung bei jeder Umdrehung festgesetzt, das
heißt,
bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle, und die Verarbeitung geht zum Schritt
S34 über.
-
Im
Schritt S34 wird der Zähler
für die
Kraftstoffeinspritzung auf „0" gesetzt, und die
Verarbeitung kehrt zum Hauptprogramm zurück.
-
Im
Schritt S33 werden die Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs und
ein während
des Normalbetriebs zu erreichender Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung
festgelegt, die beide dem Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis, der
Zylinderluftmasse und dem Ansaugdruck entsprechen, und die Verarbeitung
geht zum Schritt S35 weiter. Insbesondere kann die Masse des erforderlichen
Kraftstoffs im Zylinder bestimmt werden, indem die von dem Abschnitt
zur Berechnung der Zylinderluftmasse 28 berechnete Zylinderluftmasse
durch das von dem Berechnungsabschnitt für das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis 33 berechnete Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis dividiert
wird. Ein Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung kann ermittelt werden,
indem die so erhaltene Kraftstoffmasse mit z. B. einer Strömungsgeschwindigkeits-Kenngröße der Einspritzdüse 13 multipliziert
wird. Die Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs und der Zeitpunkt
der Kraftstoffeinspritzung können
aus der Kraftstoffeinspritzzeit berechnet werden.
-
Im
Schritt S34 wird der Zähler
für die
Kraftstoffeinspritzung auf „0" gesetzt, und die
Verarbeitung kehrt zum Hauptprogramm zurück.
-
Was
die Verarbeitung betrifft, so wird in einem Fall, bei dem die von
dem Erfassungsabschnitt für
den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 vorzunehmende Huberfassung
noch nicht abgeschlossen ist, wenn ursprünglich der Kraftstoff einmal
pro Takt vor dem Ansaughub eingespritzt wird, die Hälfte der
gesamten Kraftstoffmenge, die eine angemessene Rotation des Motors
ermöglicht,
bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle einmal bei einem vorbestimmten
Kurbelwinkel eingespritzt. Wie weiter unten beschrieben wird, führt das
dazu, daß beim
Starten des Motors während
des ersten Ansaughubs seit Beginn des Ankurbelns nur die Hälfte des
benötigten
Kraftstoffs angesaugt werden kann. Wenn die Zündung am oberen Totpunkt bei
Verdichtung oder in seiner Nähe
bewirkt wird, wird ganz gewiß eine
Verbrennung erzielt, so daß der
Motor unfehlbar gestartet wird. Selbstverständlich steht, wenn während des
ersten Ansaughubs vom Beginn des Ankurbelns an der benötigte Kraftstoff
angesaugt wird, das heißt,
wenn der bei einem Mal eingespritzte Kraftstoff bei jeder Umdrehung
der Kurbelwelle zweimal angesaugt werden kann, genügend von
der Verbrennung herrührende Kraft
zur Verfügung,
so daß ein
unfehlbarer Start des Motors ermöglicht
wird.
-
Auch
wenn der Hub erfaßt
wird, falls die vorhergehende Kraftstoffeinspritzung nicht unmittelbar vor
dem Ansaughub bewirkt wird, wenn zum Beispiel die vorhergehende
Kraftstoffeinspritzung vor dem Auspuffhub bewirkt wird, wird nur
die Hälfte
der erforderlichen einzuspritzenden Kraftstoffmenge eingespritzt.
Daher wird Kraftstoff eingespritzt, der in der Menge dem vorher
eingespritzten Kraftstoff gleich ist, wodurch der benötigte Kraftstoff
beim nächsten
Ansaughub angesaugt wird. Im Ergebnis dessen wird genügend von
der Verbrennung herrührende
Kraft erhalten, mit der der Motor betrieben wird.
-
Wenn
die Erfassung des Hubs noch nicht abgeschlossen ist, wird ein vorher
festgelegter gegebener Kurbelwinkel geladen, der im Verlaufe von
zwei Umdrehungen der Kurbelwelle erreicht worden ist; spezifisch
ausgedrückt,
der Ansaugdruck, der dem in den 2b und 4 gezeigten
Kurbelimpuls „6" oder „18" entspricht, das
heißt,
der während
des Ansaughubs erreichte Ansaugdruck oder der während des Arbeitshubs erreichte
Ansaugdruck. Eine Differenz zwischen den Ansaugdruckniveaus wird
berechnet. Wenn das Drosselventil nicht abrupt ziemlich weit geöffnet wird,
existiert, wie weiter oben erwähnt,
eine entsprechende Druckdifferenz zwischen dem während des Ansaughubs erreichten
Ansaugdruck und dem während
des Arbeitshubs erreichten Ansaugdruck. Daher wird, wenn die berechnete
Ansaugdruckdifferenz gleich einem oder größer als ein vorbestimmter Wert
ist, bei dem eine Huberfassung möglich
ist, das jeweils niedrigere Ansaugdruckniveau der Druckniveaus als
Ansaugdruck für
den Ansaughub angesehen. Die gesamte Menge des einzuspritzenden
Kraftstoffs wird in Übereinstimmung mit
dem Ansaugdruck festgelegt, das heißt, mit dem Ansaugdruck, der
einem bestimmten Öffnungsgrad der
Drossel entspricht, wodurch eine Erhöhung der Motordrehzahl gewährleistet
werden kann, die dem Öffnungsgrad
der Drossel entspricht.
-
Wenn
eine Differenz der Ansaugdruckniveaus, die bei den vorbestimmten
Kurbelwinkeln im Verlaufe von zwei Umdrehungen der Kurbelwelle erreicht
wurden, unter einem vorbestimmten Wert liegt, oder wenn Kraftstoff
unmittelbar nach dem Starten des Motors eingespritzt wird, wird
die gesamte Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs in Übereinstimmung
mit der Temperatur des Kühlwassers,
das heißt,
der Motortemperatur, festgelegt. Als Folge davon kann die Rotation
des Motors unfehlbar zumindest gegen Reibung gestartet werden.
-
in Übereinstimmung
mit dem in 10 gezeigten Verarbeitungsablauf
berechnet der Berechnungsabschnitt für den Zündzeitpunkt 31 einen Zündzeitpunkt
beim Starten des Motors und während seines
Normalbetriebs und legt ihn fest. Der in 10 gezeigte
Verarbeitungsprozeß wird
abgearbeitet, während
eine Eingabe des Kurbelimpulses als ein Auslöser dient. Obwohl das Flußdiagramm
keinen Schritt aufweist, der speziell für die Kommunikation vorgesehen
ist, werden die durch die Verarbeitung gewonnenen Informationen
in einer Speichereinrichtung gespeichert und aktualisiert, wann
immer es erforderlich ist. Des weiteren werden Informationen und
ein Programm, die für
die Abarbeitung des Verarbeitungsprozesses benötigt werden, zu jeder beliebigen
Zeit aus der Speichereinrichtung geladen.
-
Im
Hinblick auf die Verarbeitung wird die Huberfassungs-Information,
die von dem Huberfassungs-Ermöglichungsabschnitt 29 ausgegeben
wird, im Schritt S41 geladen.
-
Die
Verarbeitung geht zum Schritt S42 weiter, wo eine Entscheidung darüber getroffen
wird, ob der von dem Erfassungsabschnitt für den Zeitpunkt des Ankurbelns 27 durchgeführte Arbeitsschritt
der Huberfassung unvollendet bleibt oder nicht. Wenn der Arbeitsschritt
der Huberfassung unvollendet bleibt, geht die Verarbeitung zum Schritt
S47 weiter. Wenn nicht, geht die Verarbeitung zum Schritt S44 weiter.
-
Im
Schritt S47 wird zum Beispiel beim Starten des Motors das Ankurbeln
begonnen, aber eine von einer Anfangsverbrennung herrührende Kraft
ist noch nicht erzeugt worden, und daher ist die Motordrehzahl niedrig
und instabil. Aus diesem Grunde wird der in der Anfangsphase des
Startens zu verwendende Zündzeitpunkt
auf den oberen Totpunkt (wo weder Verdichtung noch Ausstoß vorgenommen wird)
bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle festgesetzt, das heißt, auf
die Rückflanke
des in den 2b und 4 gezeigten
Kurbelimpulses „0" oder „12" ± einen Rotationswinkel der
Kurbelwelle von 10°.
Die Verarbeitung geht dann zum Hauptprogramm zurück. Der Ausdruck „± den Rotationswinkel der
Kurbelwelle von 10°" bezieht hier elektrisches oder
mechanisches Ansprechvermögen
ein. Im wesentlichen erfolgt die Zündung gleichzeitig mit der Rückflanke
des in den 2b oder 4 gezeigten Kurbelimpulses „0" oder „12".
-
Im
Schritt S44 wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob der Mittelwert
der Motordrehzahl gleich einer oder höher als eine vorbestimmte Drehzahl
ist oder nicht. Wenn der Mittelwert der Motordrehzahl gleich der
oder höher
als die vorbestimmte Drehzahl ist, geht die Verarbeitung zum Schritt
S48 weiter. Wenn nicht, geht die Verarbeitung zum Schritt S46 weiter.
-
Im
Schritt S46 wird zum Beispiel beim Starten des Motors eine von der
Anfangsverbrennung herrührende
Kraft erhalten, und die Motordrehzahl hat einen bestimmten Wert
erreicht (die Motordrehzahl ist jedoch nicht stabil). Aus diesem
Grunde wird eine in der späteren
Phase des Startens zu verwendende Zündperiode pro Takt auf eine
Position vor dem oberen Totpunkt bei Verdichtung und 10° Vorverstellung
festgelegt, das heißt,
auf die Rückflanke des
in 11 gezeigten Kurbelimpulses „0" ± einen Rotationswinkel
der Kurbelwelle von 10°.
Die Verarbeitung kehrt dann zum Hauptprogramm zurück. Der Ausdruck „± den Rotationswinkel
der Kurbelwelle von 100" bezieht
hier elektrisches oder mechanisches Ansprechvermögen ein. Im wesentlichen erfolgt
die Zündung
gleichzeitig mit der Rückflanke
des in den 2b oder 4 gezeigten
Kurbelimpulses „0" oder „12".
-
Im
Schritt S48 wird ein normaler Zündzeitpunkt
einmal pro Hubtakt festgelegt, und die Verarbeitung kehrt zum Hauptprogramm
zurück.
Zum Beispiel wird in Verbindung mit der normalen Zündung das
höchste
Drehmoment gewöhnlich
an einem Punkt erreicht, der vom oberen Totpunkt aus leicht in der
Richtung nach Vorverstellung versetzt ist. Daher wird der Zündzeitpunkt
in bezug auf diesen Zündzeitpunkt
in Übereinstimmung
mit der Absicht des Fahrers, wie sie sich im Ansaugdruck widerspiegelt,
einreguliert.
-
Um
zu bewirken, daß der
Motor in Übereinstimmung
mit der pro Umdrehung der Kurbelwelle durchgeführten Kraftstoffeinspritzung
zu Beginn des Ankurbelns, wenn die Huberfassung noch nicht abgeschlossen
ist, und vor der Anfangsverbrennung unfehlbar zu rotieren beginnt,
das heißt,
während
einer Anfangsphase des Startens, wird ein Punkt in der Nähe des oberen
Totpunkts als der Zündzeitpunkt
bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle gewählt, so daß eine entgegengesetzte Rotation
des Motors verhindert wird. Selbst nachdem der Hub erfaßt ist,
wird der Zündzeitpunkt
für eine
spätere
Phase des Startens auf einen Punkt vor dem oberen Totpunkt bei Verdichtung,
bei dem ein vergleichsweise hohes Drehmoment erreicht wird, und
in der Nähe
von 10° in
der Richtung nach Vorverstellung festgelegt, bis die Motordrehzahl
eine vorbestimmte Drehzahl oder mehr erreicht, wodurch die Motordrehzahl
auf einem höheren
Niveau stabil gestaltet wird.
-
Wie
oben erwähnt,
wird in dem Ausführungsbeispiel
die Zylinderluftmasse aus dem Ansaugdruck und dem Betriebszustand
des Motors in Übereinstimmung
mit dem vorher gespeicherten dreidimensionalen Zylinderluftmasse-Funktionsbild
berechnet. In Übereinstimmung
mit dem vorher gespeicherten dreidimensionalen Funktionsbild zum
Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis wird
ein Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis aus
dem Ansaugdruck und dem Betriebszustand des Motors berechnet. Die
Zylinderluftmasse wird durch das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis dividiert, wodurch die
Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs berechnet werden kann. Somit
wird die Steuerung erleichtert und genau gestaltet. Das Zylinderluftmasse-Funktionsbild
läßt sich
leicht bestimmen, und das Funktionsbild zum Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis kann leicht
aufgestellt werden. Damit werden die Arbeiten zur Erstellung von
dreidimensionalen Funktionsbildern erleichtert. Weiterhin entfällt die
Notwendigkeit der Verwendung eines Drosselsensors zum Erfassen der
Motorlast, wie beispielsweise eines Drosselöffnungs-Sensors und eines Drosselstellungs-Sensors.
-
Außerdem wird
anhand des Ansaugdrucks der Motor als in einer Übergangsphase befindlich erfaßt, z. B.
in einem Beschleunigungs- oder einem Verzögerungszustand, und dadurch
wird das Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis korrigiert. Eine zur
Zeit einer Beschleunigung oder Verzögerung zu erreichende Leistungscharakteristik
des Motors wird lediglich in Übereinstimmung
mit dem Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnis festgelegt. Daher kann
die Leistungscharakteristik verändert
werden, um den Anforderungen des Fahrers zu genügen oder um nahe an der Wahrnehmung
des Fahrers zu liegen.
-
Die
Erfassung der Motordrehzahl läßt sich auch
ohne weiteres so ausführen,
daß die
Motordrehzahl anhand der Phase der Kurbelwelle erfaßt wird.
Wenn zum Beispiel der Hubzustand anhand der Phase der Kurbelwelle
anstatt mit Hilfe eines Nockensensors erfaßt wird, kann ein teurer großangelegter
Nockensensor überflüssig gemacht
werden.
-
Wie
oben erwähnt,
ist nach dem Ausführungsbeispiel,
bei dem kein Nockensensor verwendet wird, die Erfassung der Phase
oder des Hubs der Kurbelwelle wichtig. Nach dem Ausführungsbeispiel, bei
dem die Huberfassung nur unter Verwendung des Kurbelimpulses und
des Ansaugdrucks durchgeführt wird,
kann jedoch ein Hub nicht erfaßt
werden, ohne daß die
Kurbelwelle mindestens zwei Umdrehungen ausführt. Ein Hub, bei dem der Motor
zum Stehen kommt, ist jedoch unbekannt; mit anderen Worten: Ein
Hub, von dem aus das Ankurbeln gestartet wird, ist unbekannt. Aus
diesen Gründen
wird bei dem Ausführungsbeispiel
Kraftstoff bei einem vorbestimmten Kurbelwinkel bei jeder Umdrehung
der Kurbelwelle unter Nutzung des Kurbelimpulses, vom Start des
Ankurbel-Vorgangs an bis der Hub erfaßt wird, eingespritzt, und
die Zündung
wird in der Nähe des
oberen Totpunkts bei Verdichtung bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle
bewirkt. Von dem Zeitpunkt der Erfassung des Hubs an wird die Kraftstoffeinspritzung,
die die Erreichung eines der Drosselöffnung entsprechenden Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
erlaubt, einmal pro Takt durchgeführt. Bevor die Motordrehzahl
jedoch einen vorbestimmten oder höheren Wert erreicht, wird die
Zündung
an einem Punkt vor dem oberer Totpunkt bei Verdichtung, an dem das Drehmoment
leicht zu erreichen ist, und in der Nähe von 10° in der Richtung nach Vorverstellung
durchgeführt.
-
12 zeigt
Zeitverlaufs-Veränderungen der
Motordrehzahl (der Anzahl von Umdrehungen der Kurbelwelle), solche
des Kraftstoffeinspritzungs-Impulses und solche des Zündimpulses,
die eintreten, wenn eine vergleichsweise geringe von der Verbrennung
herrührende
Kraft als Ergebnis des Umstands erhalten wird, daß die Anfangsverbrennung
als Ergebnis der oben beschriebenen Steuerung der Kraftstoffeinspritzung
und des Zündzeitpunkts
erfolgt ist. Wie bereits erwähnt,
wird der Ansaugdruck, bevor ein Mittelwert der Motordrehzahl die
vorbestimmte Huberfassungs-Gestattungs-Drehzahl oder mehr erreicht, nachdem
die Anfangsverbrennung erfolgt ist, in Übereinstimmung mit der Rückkante
des in 11 gezeigten Kurbelimpulses „0" oder „12" (die zu diesem Zeitpunkt
vorgenommene Numerierung ist nicht genau) bei jeder Umdrehung der
Kurbelwelle ausgegeben. Ein Kraftstoffeinspritzungs-Impuls wird
in Übereinstimmung
mit der Rückkante
des in 4 gezeigten Kurbelimpulses „10" oder „22" (die zu diesem Zeitpunkt vorgenommene
Numerierung ist nicht genau) bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle
ausgegeben. Insbesondere werden die Einstellungen so vorgenommen,
daß die Zündung am
Ende des Zündimpulses
erfolgt, das heißt,
an der Rückkante
des Zündimpulses,
und so, daß die
Kraftstoffeinspritzung am Ende des Kraftstoffeinspritzungs-Impulses,
das heißt,
an der Rückkante des
Kraftstoffeinspritzungs-Impulses, abgeschlossen ist.
-
Wie
oben erwähnt,
beruhen der dargestellte erste und zweite Vorgang der Kraftstoffeinspritzung auf
der Gesamtmenge des einzuspritzenden Kraftstoffs, die in der dargelegten
Weise auf der Grundlage der Temperatur des Kühlwassers, das heißt, der Motortemperatur,
festgelegt wird. Mittlerweile werden der Ansaugdruck P0 des
Kurbelimpulses „18", der dem Ansaughub
entspricht, und der Ansaugdruck P1 des Kurbelimpulses „6", der dem Arbeitshub
entspricht, erhalten. Des weiteren ist eine Differenz zwischen diesen
Ansaugdruckniveaus gleich einem oder höher als ein vorbestimmtes Niveau,
bei dem die Huberfassung durchgeführt werden kann. Daher beruhen
der dritte und der vierte Vorgang der Kraftstoffeinspritzung auf
der Gesamtmenge des einzuspritzenden Kraftstoffs, die auf der Grundlage
des niedrigeren Ansaugdruckniveaus der zwei Druckniveaus festgelegt
wird, das heißt,
des Ansaugdrucks P0 des Kurbelimpulses „18", der dem Ansaughub
entspricht.
-
Da
eine schwache von der Anfangsverbrennung herrührende Kraft mit Hilfe der
Steuerung der Kraftstoffeinspritzung und der Zündung erhalten wird, nimmt
der Mittelwert der Motordrehzahl langsam zu. Wenn die Motordrehzahl
die vorbestimmte Huberfassungs-Ermöglichungs-Drehzahl
oder mehr erreicht hat, wird die Huberfassung zugelassen. Daher
wird die Huberfassung durchgeführt,
indem der dieses Mal erreichte Ansaugdruck mit dem Ansaugdruck verglichen
wird, der beim letzten Mal bei dem gleichen Kurbelwinkel wie bei
diesem Mal erreicht wurde. Bei diesem Mal zeigt das Ergebnis der
Huberfassung, daß die
vorhergehende Kraftstoffeinspritzung unmittelbar vor dem Ansaughub
ausgeführt
wurde, und somit wird in nachfolgenden Hüben Kraftstoff, der die Erreichung
des Ziel-Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
zuläßt, einmal
pro Takt zum idealen Zeitpunkt eingespritzt. Nach der Erfassung
des Hubs wird der Zündzeitpunkt
einmal pro Takt festgelegt. Die Temperatur des Kühlwassers hat jedoch noch nicht
das vorbestimmte Niveau erreicht, und die Leerlaufdrehzahl ist noch
nicht stabil geworden. Daher wird der Zündzeitpunkt auf 10° in der Richtung nach
Vorverstellung vor dem oberen Totpunkt bei Verdichtung festgelegt, das
heißt,
auf die Vorderflanke des in 11 gezeigten
Kurbelimpulses „0", um auf diese Weise
einen Zündimpuls
auszugeben. Im Ergebnis dessen nimmt in den anschließenden Takten
die Motordrehzahl sofort zu.
-
13 zeigt
Zeitverlaufs-Veränderungen der
Motordrehzahl (der Anzahl von Umdrehungen der Kurbelwelle), solche
des Kraftstoffeinspritzungs-Impulses und solche des Zündimpulses,
die als Ergebnis der Ausführung
einer ähnlichen
Steuerung der Kraftstoffeinspritzung und des Zündzeitpunkts zum Zeitpunkt
des Ankurbel-Vorgangs eintreten, wenn eine große von der Anfangsverbrennung herrührende Kraft
erzeugt wird. Wenn die von der Anfangsverbrennung herrührende Kraft
groß ist,
wie oben erwähnt,
nimmt der Mittelwert der Motordrehzahl schnell zu, und die vorbestimmte
Huberfassungs-Ermöglichungs-Drehzahl
oder mehr wird in einer kurzen Zeitspanne erreicht, woraufhin die
Huberfassung erlaubt wird. Zu diesem Zeitpunkt zeigt das Ergebnis
der Huberfassung, daß die
vorhergehende Kraftstoffeinspritzung nicht unmittelbar vor dem Ansaughub
ausgeführt
wurde, insbesondere beim Arbeitshub. Daher wird wieder die gleiche
Menge an Kraftstoff beim gleichen Kurbelwinkel wie beim letzten
Mal eingespritzt, um so die Aufnahme einer idealen Kraftstoffmenge
bei einem nachfolgenden Ansaughub zu ermöglichen. Im Ergebnis kann der
Start des Motors stabil gestaltet werden.
-
Wie
oben erwähnt,
wird in dem Ausführungsbeispiel
Kraftstoff bei einem vorbestimmten Kurbelwinkel pro Umdrehung der
Kurbelwelle eingespritzt, bis ein Hub erfaßt wird, und die Zündung wird
in der Nähe
des oberen Totpunkts bei Verdichtung bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle
bewirkt, wodurch eine schwache von der Anfangsverbrennung herrührende Kraft
unfehlbar gewährleistet
und eine entgegengesetzte Rotation des Motors verhindert werden
kann. Insbesondere wenn die Zündung
an einem Punkt in der Richtung nach Vorverstellung vor dem oberen Totpunkt
bei Verdichtung bewirkt wird, bevor eine von der Anfangsverbrennung
herrührende
Kraft erzeugt wird, kann eine entgegengesetzte Rotation des Motors
erfolgen. Nachdem der Hub erfaßt
ist, werden Kraftstoffeinspritzung und Zündung einmal pro Takt ausgeführt. Die
Zündung
erfolgt an einem Punkt vor dem oberen Totpunkt bei Verdichtung und
in der Nähe
von 10° in
der Richtung nach Vorverstellung, wodurch die Motordrehzahl schnell
erhöht
werden kann.
-
Wenn
die Kraftstoffeinspritzung und die Zündung einmal pro Takt, das
heißt,
einmal pro jeweils zwei Umdrehungen der Kurbelwelle, vor der Erfassung
eines Hubs durchgeführt
werden, wird eine von der Anfangsverbrennung herrührende Kraft
nicht unfehlbar erzeugt werden, wenn die Kraftstoffeinspritzung
nach dem Ansaugen oder die Zündung
an einem Punkt ausgeführt
wird, der gegenüber
dem oberen Totpunkt bei Verdichtung versetzt ist. Spezifisch kann
es Fälle
geben, bei denen der Motor reibungslos startet, und Fälle, bei
denen der Motor nicht reibungslos startet. Wenn die Kraftstoffeinspritzung
einmal pro Umdrehung der Kurbelwelle nach der Erfassung eines Hubs
erfolgt, muß der
Kraftstoff in einem Zweirad-Fahrzeug mit einem Bereich hoher Motordrehzahl
kontinuierlich eingespritzt werden. Als Folge werden dem dynamischen
Bereich der Einspritzdüse
Beschränkungen
auferlegt. Eine fortgesetzte Zündung,
die einmal pro Umdrehung der Kurbelwelle nach der Erfassung des
Hubs durchgeführt
wird, führt zu
Energievergeudung.
-
Das
Ausführungsbeispiel
hat den Motor vom Typ Verteiler-Einspritzung im Einzelnen beschrieben. Die
Motorsteuerung der Erfindung kann jedoch auch in der gleichen Weise
bei einem Motor vom Typ Zylindereinspritzung verwendet werden.
-
Obwohl
das Ausführungsbeispiel
auch den Einzylindermotor detailliert beschrieben hat, läßt sich die
Motorsteuerung der Erfindung auch in der gleichen Weise bei einem
sogenannten Mehrzylindermotor mit zwei oder mehr Zylindern anwenden.
-
In
der Motorsteuereinheit können
auch verschiedene Verarbeitungsschaltungen als Ersatz für den Mikrorechner
verwendet werden.
-
Wie
beschrieben, ist eine Motorsteuerung nach einem Ausführungsbeispiel
so beschaffen, daß sie
eine vorbestimmte Phase einer Kurbelwelle als Zündzeitpunkt pro Umdrehung der
Kurbelwelle zum Zeitpunkt des Startens des Motors festlegt, bis
die Hub-Erfassungeinrichtung den Hub des Motors erfaßt. Da die
vorbestimmte Phase der Kurbelwelle als eine Phase der Kurbelwelle
festgelegt wird, die mindestens einem Arbeitshub entspricht, wird
die Verbrennung durch Einspritzen einer geeigneten Menge von Kraftstoff
zum geeigneten Zeitpunkt zuverlässig gewährleistet
und somit das Starten des Motors zugelassen.
-
Eine
Motorsteuerung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist so beschaffen,
daß sie
den oberen Totpunkt oder einen Punkt in seiner Nähe als den Zündzeitpunkt
festlegt, wenn eine erfaßte
Motordrehzahl gleich einer oder niedriger als eine vorbestimmte
Drehzahl ist. Damit kann das Auftreten einer entgegengesetzten Rotation
des Motors verhindert werden, die ansonsten in der Anfangsphase
des Startvorgangs, während
der die Motordrehzahl nicht stabil wird, erfolgen würde.
-
Eine
Motorsteuerung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist so beschaffen,
daß sie
eine vorbestimmte Phase, die in der Richtung nach Vorverstellung
in bezug auf den oberen Totpunkt oder einen in dessen Nähe liegenden
Punkt gelegen ist, als Zündzeitpunkt
festlegt, wenn die erfaßte
Motordrehzahl gleich der oder höher
als die vorbestimmte Drehzahl ist. Damit kann die Motordrehzahl
unfehlbar im späteren
Stadium des Startvorgangs erhöht
werden, in dessen Verlauf die Motordrehzahl bis zu einem bestimmten
Maße stabil
geworden ist.
-
Eine
Motorsteuerung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist so beschaffen,
daß sie
die Hälfte
der Kraftstoffmenge, die für
einen Hubtakt erforderlich ist, als die Kraftstoffmenge pro Umdrehung der
Kurbelwelle beim Start des Motors festlegt, bis die Hub-Erfassungeinrichtung
den Hub des Motors erfaßt.
Der Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung wird zweckmäßig festgelegt,
und die Zündung
wird in geeigneter Weise während
eines Arbeitshubs bewirkt, so daß die Verbrennung einwandfrei
erfolgt und so das Starten des Motors zugelassen wird.
-
Eine
Motorsteuerung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist so beschaffen,
daß in
einem Fall, bei dem eine Differenz zwischen den Ansaugdruckniveaus,
die in einer vorbestimmten Phase der Kurbelwelle erreicht wurden,
welche im Verlauf von zwei Umdrehungen derselben erreicht wurde,
gleich einem oder höher
als ein vorbestimmter Wert ist, die auf der Grundlage eines geringeren
Ansaugdruckniveaus berechnete Kraftstoffmenge als die Kraftstoffmenge
festgelegt wird, die für
einen Hubtakt erforderlich ist, und daß in einem Fall, bei dem die
Ansaugdruckniveau-Differenz kleiner als der vorbestimmte Wert ist,
die auf der Grundlage der Temperatur des Motors berechnete Kraftstoffmenge
als die Kraftstoffmenge festgelegt wird, die für den einen Hubtakt erforderlich
ist. In jedem der Fälle
wird, wenn die Zündung
im Verlauf des Arbeitshubs angemessen ausgeführt werden kann, eine hinreichend
erforderliche von der Verbrennung herrührende Kraft erzeugt, um den
angemessenen Start des Motors zu erlauben.
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Eine
Motorsteuerung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist so beschaffen,
daß sie
die Erfassung eines Motorhubs zuläßt, wenn die erfaßte Motordrehzahl
gleich der oder höher
als die vorbestimmte Motordrehzahl ist. Daher kann ein Hub auf der
Grundlage eines stabilen Kurbelimpulses genau erfaßt werden.