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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Computersysteme mit automatisierten
Magnetbandbibliotheken und virtuellen Bandspeichern und insbesondere
den Zugriff von Computersystemen auf diese virtuellen Magnetbandeinheiten.
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BESCHREIBUNG
DER ZUGRUNDELIEGENDEN TECHNIK
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In
einer Multiserver-/Multiprozessorarchitektur, wie zum Beispiel in
einem IBMTM Enterprise class system, ist
es bei einem Speicherteilsystem üblich,
ein Zugriffsverfahren wie beispielsweise eine ESCONTM-Schnittstelle
bereitzustellen, um ein zusätzliches
Zugriffsverfahren, wie beispielsweise nach dem SCSI-Standard (Small
Computer System Interface, Kleincomputersystem-Schnittstelle), zu
emulieren oder bereitzustellen. Dies geschieht, um die Verwendung
des Speicherteilsystems durch Dateiserver offener Systeme zu ermöglichen.
(IBM und ESCON sind eingetragene Warenzeichen von International
Business Machines Corporation.)
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Im
Fall eines Magnetbandservers, der sich automatisierter Magnetbandbibliotheken
bedient, ist dieses zusätzliche
Zugriffsverfahren bisher nur teilweise zur Verfügung gestellt worden. Die Dateiserver
offener Systeme greifen über
die SCSI-Standardschnittstelle
auf die Bandlaufwerke zu. Die Medienwechslerbefehle der SCSI-Schnittstelle
sind jedoch, soweit bekannt, nicht emuliert oder unterstützt worden.
Anstatt jedoch SCSI-Standardmedienwechslerbefehle auszugeben, müssen die
Dateiserver oder Hosts offener Systeme vielmehr über eine zweite Verbindung
zum virtuellen Magnetbandserver-Teilsystem
PLF-Befehle (Perform Library Function, Bibliotheksfunktion ausführen) ausgeben,
wie sie in der ESCONTM-Schnittstelle vorkommen.
Diese Anordnung hat die SCSI-Schnittstelle
einer Magnetbandbibliothek nicht vollständig emuliert und konnte in
den Betriebscode von Computern offener Systeme oder in Anwendungen
nicht einfach eingefügt
werden.
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Ein
in 1 gezeigtes offenes System für Computer nach dem Stand der
Technik weist einen Hostcomputer 2 eines offenen Systems
in Form eines herkömmlichen
Arbeitsplatzrechners oder eines Dateiservers einer beliebigen geeigneten
Art auf. Der Hostcomputer 2 ist so angeschlossen, dass
er SCSI-Magnetbandbefehle über einen
SCSI-Bus 4 an einen virtuellen Magnetbandserver 6 einer
Magnetbandbibliothek 8 sendet. Der virtuelle Magnetbandserver 6 führt vom
SCSI-Bus 4 empfangene Bandlaufwerkbefehle an logischen
Bandlaufwerken mit einem vom gesamten System 8 verwalteten
logischen Datenträger
aus.
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In
WO 99 03 098 A (Sutmyn Storage Corp.) werden verbesserte Schnittstelleneinrichtungen
zwischen einem Hostcomputersystem und einem Bandlaufwerkemulationssystem
beschrieben. Die verbesserte Schnittstelle ermöglicht die Gewinnung großer Datenmengen
von dem Bandlaufwerkemulationssystem und die Verwendung von Ladeanzeigebefehlen,
um dem Bandlaufwerkemulationssystem Nachrichten mit Strategie- und Steuerungsinformationen
zu übermitteln.
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In
WO 9 833 113 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausführen von
Medienwechslerbefehlen in einer automatisierten Datenbibliothek
beschrieben, die einen Magnetbandserver beinhaltet, welcher durch
einen Bibliotheksmanager gesteuert wird, indem dieser Laufwerksbefehle
und Bibliotheksbefehle über einen
SCSI-Bus zwischen dem Personal Computer und dem Magnetbandserver
bereitstellt. Transparent für die
Hostanwendungssoftware konfiguriert die Bibliothek die Medien. Die
Hostanwendungssoftware sendet Informationsanforderungen an die Bibliothek
und diese interpretiert und führt
diese Anforderungen in Abhängigkeit
davon aus, wie die Bibliothek ihre Datenspeicherung konfiguriert
hat.
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Magnetbandbibliothekbefehle
vom Hostcomputer 2, die auch unter der Bezeichnung Medienwechslerbefehle
bekannt sind, konnten, soweit bekannt, bisher nicht über den
SCSI-Bus 4 und über
den Server 6 bis zum Bibliotheksmanager 12 übertragen
werden. Statt dessen sind Magnetbandbibliotheksbefehle über einen separaten
Pfad 10, typischerweise über ein lokales Netz (LAN), über eine
RS-232-Schnittstelle oder ein anderes bekanntes übliches Computernetz zum Bibliotheksmanager 12 übertragen
worden. Wie oben bereits ausgeführt,
emuliert diese Technik für
den Zugriff auf virtuelle Datenspeicher, die SCSI-Geräte emulieren,
die SCSI-Schnittstelle nicht vollständig. Darüber hinaus ist diese Konfiguration
kompliziert und ihre Verwendung in Verbindung mit VTS-Versionen
(Virtual Tape Server, virtueller Magnetbandserver) mit hoher Verfügbarkeit
hat sich als schwierig erwiesen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn ein Hostcomputer
eines offenen Systems über
einen einzigen SCSI-Anschluss so an eine automatisierte Datenbibliothek
angeschlossen werden könnte, als
würde er
eigentlich eine echte SCSI-Magnetbandbibliothek nutzen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Deshalb
stellt die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt ein Verfahren
zum Ausführen von
Medienwechslerbefehlen bereit, die in einer automatisierten Datenbibliothek
von einem Host-PC empfangen wurden, wobei die automatisierte Datenbibliothek
einen durch einen Bibliotheksmanager gesteuerten Magnetbandserver
beinhaltet, wobei der Bibliotheksmanager Speichermedien in der automatisierten
Datenbibliothek verwaltet und das Verfahren die folgenden Schritte
umfasst: Bereitstellen eines Medienwechslerbefehls über einen
SCSI-Bus zwischen dem Host-PC und dem Magnetbandserver, dadurch
gekennzeichnet, dass der Medienwechslerbefehl Folgendes umfasst:
einen Hinweis auf die Anwesenheit einer bestimmten Anzahl leerer Magnetbandkassetten
auf dem SCSI-Bus; Umwandlung des Medienwechslerbefehls vom PC in
einen mit dem Bibliotheksmanager kompatiblen Befehl, um aus einem
verfügbaren
Speicherpool im Magnetbandserver eine identische Anzahl logischer
Datenträger
zu erzeugen; und Bereitstellen umgewandelter Medienwechslerbefehle
für den
Bibliotheksmanager.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Mittel zum Empfangen
von Medienwechslerbefehlen am Magnetbandserver vom Host-PC über die
SCSI-Schnittstelle bereit, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
ein Medienwechslerbefehl Folgendes umfasst: einen Hinweis auf die
Anwesenheit einer bestimmten Anzahl leerer Magnetbandkassetten auf
dem SCSI-Bus; ein Mittel zur Umwandlung des Medienwechslerbefehls
eines Host-PCs in einen mit dem Bibliotheksmanager kompatiblen Befehl,
um aus einem verfügbaren
Speicherpool im Magnetbandserver eine identische Anzahl logischer
Datenträger
zu erzeugen; und ein Mittel zur Lieferung umgewandelter Medienwechslerbefehle
an den Bibliotheksmanager.
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Gemäß einem
dritten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Computerprogrammprodukt
bereit, das Anweisungen umfasst, die bei Ausführung auf einem Datenverarbeitungs-Host
den Host zur Ausführung eines
Verfahrens gemäß dem ersten
Aspekt veranlassen.
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Somit
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren und ein System zur
Umwandlung von Medienwechslerbefehlen von einem SCSI-Bus (Small
Computer System Interface, Schnittstelle für kleine Computersysteme) in
Formate bereit, die von Befehlen für automatisierte Magnetbandbibliotheken
akzeptiert werden können.
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Vorzugsweise
stellt die Erfindung ferner ein Verfahren und ein System zur Umwandlung
von Medienwechslerbefehlen von einem an ein offenes System angeschlossenen
Computer über
einen SCSI-Bus in
Formate bereit, die von Datenspeichermedien einer automatisierten
Datenbibliothek akzeptiert werden können.
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Vorzugsweise
stellt die Erfindung ferner ein Verfahren und ein System zum Emulieren
einer SCSI-Speichereinheit in einem an ein offenes System angeschlossenen
Computer mit Datenspeichermedien einer durch einen Bibliotheksmanager
gesteuerten automatisierten Datenbibliothek bereit.
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Vorzugsweise
werden ein Verfahren und ein System bereitgestellt, die eine SCSI-Medienwechslereinheit
in einem Hostcomputer emulieren, der über einen SCSI-Bus mit einer
automatisierten Datenbibliothek Daten austauscht. Die Kommunikation
des Computers mit den Speichermedien einer automatisierten Datenbibliothek
wird durch einen Bibliotheksmanager in der automatisierten Datenbibliothek
gesteuert. Medienwechslerbefehle werden vom Personal Computer über die
SCSI-Schnittstelle an einen Magnetbandserver der automatisierten
Datenbibliothek gesendet. Dann werden die Medienwechslerbefehle
in Befehle konvertiert, die mit dem Bibliotheksmanager der automatisierten
Datenbibliothek kompatibel sind und an den Bibliotheksmanager gesendet.
Somit kann ein Host eines offenen Systems eine Verbindung über einen
einzigen SCSI-Anschluss herstellen, so als ob der Host eine echte
SCSI-Magnetbandbibliothek benutzen würde. Ferner kann ein offenes System
eine Verbindung zu Magnetbandsteuerungen mehrerer Magnetbandsysteme
herstellen.
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Vorzugsweise
weist jede SCSI-Einheit mindestens eine Greifarmadresse auf, und
die automatisierte Datenbibliothek weist jeder dieser Greifarmadressen
der Einheiten eine Adresse einer bestimmten Datenspeichereinheit
zu. In diesem Fall kann der Befehl vom Personal Computer ein Einbindebefehl
(mount command) sein, der über
den SCSI-Bus für
eine Greifarmadresse ausgegeben und an der Adresse der Datenspeichereinheit
ausgeführt
wird, die der Greifarmadresse zugewiesen wurde. Alternativ kann
der Befehl vom Personal Computer ein Übertragungsbefehl sein, der über den
SCSI-Bus übertragen
und an der Adresse der Datenspeichereinheit ausgeführt wird,
die der Greifarmadresse zugewiesen wurde.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf das Einlegen einer
Speicherkassette in einen Schacht des SCSI- Busses, wobei der Hinweis in einen Befehl
umgewandelt wird, um für
die eingelegte Speicherkassette einen logischen Magnetbanddatenträger aus
einem verfügbaren
Speicherpool im Magnetbandserver auszuwählen.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf das Entnehmen einer
Speicherkassette aus einem Schacht im SCSI-Bus, wobei der Hinweis in einen Befehl
umgewandelt wird, um für
die entnommene Speicherkassette einen logischen Magnetbanddatenträger aus
einem Export-Speicherpool im Magnetbandserver auszuwählen.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf das Übertragen
von Daten von einem aufgerufenen Standort über den SCSI-Bus, wobei der
Hinweis in einen Befehl umgewandelt wird, um einen verfügbaren Speicherpool
im Magnetbandserver unter einer bestimmten Adresse als Zielpool
für die
Daten zuzuweisen.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf das Einbinden von Daten über den
SCSI-Bus an einem Greifarmstandort, wobei der Hinweis in einen Befehl
umgewandelt wird, um die Daten in einem logischen Magnetbanddatenträger von
einem verfügbaren
Speicherpool ab einer bestimmten Adresse im Magnetbandserver einzubinden.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf das Einbinden von Daten über den
SCSI-Bus an einem Greifarmstandort, wobei der Hinweis in einen Befehl
umgewandelt wird, um die Daten in einem logischen Magnetbanddatenträger von
einem verfügbaren
Speicherpool ab einer bestimmten Adresse im Magnetbandserver einzubinden.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf eine Abfrage zum Lesen
des Elementstatus eines Datenträgers
in einem Schacht des SCSI-Busses, wobei der Hinweis in einen Befehl
umgewandelt wird, um einen logischen Magnetbanddatenträger gleicher
Größe von einem
verfügbaren
Speicherpool im Magnetbandserver zu lesen.
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Alternativ
ist der Medienwechslerbefehl ein Hinweis auf eine Abfrage zum Lesen
einer Datenträgermarkierung
an einem bestimmten Speicherplatz im Speicher über den SCSI-Bus, wobei der
Hinweis in einen Befehl umgewandelt wird, um einen Namen eines logischen
Datenträgers
von einem zugehörigen
Speicherplatz im Magnetbandserver zu lesen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung lediglich beispielhaft
unter Bezug auf deren bevorzugte Ausführungsart beschrieben, die
in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht ist, wobei:
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1 ein
Blockschaltbild eines Computersystems nach dem Stand der Technik
mit einem Host eines offenen Systems ist, wobei der Host einen virtuellen
Datenspeicher einer automatisierten Magnetbandbibliothek gemäß Verfahren
nach dem Stand der Technik aufweist;
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2 ein
Blockschaltbild eines Computersystems gemäß der bevorzugten Ausführungsart
der vorliegenden Erfindung ist;
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3 ein
Blockschaltbild eines Computersystems gemäß einer weiteren Ausführungsart
der vorliegenden Erfindung ist; und
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die 4A und 4B zusammen
ein Ablaufdiagramm sind, das die Funktionsweise eines Computersystems
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSART
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Im
Folgenden wird unter Bezug auf die Figuren und insbesondere unter
Bezug auf 1 eine bildliche Darstellung
eines Datenverarbeitungssystems S beschrieben, mit dem die vorliegende
Erfindung vorteilhaft genutzt werden kann. 1 zeigt
ein typisches offenes System für
Computer nach dem Stand der Technik mit einem Hostcomputer 2 des
offenen Systems in Form eines Arbeitsplatzrechners oder eines Personal
Computers beliebiger Art. Der Hostcomputer 2 ist so angeschlossen,
dass er über
einen SCSI-Bus 4 SCSI-Magnetbandbefehle an einen virtuellen
Magnetbandserver 6 sendet, zum Beispiel einen virtuellen
Magnetbandserver einer automatisierten Magnetbandbibliothek 8 IBM
Modell 3494. Der virtuelle Magnetbandserver 6 emuliert
die SCSI-Magnetbandbefehle durch Ausführen von Operationen mit logischen
Magnetbanddatenträgern.
SCSI-Befehle zur Medienübertragung
werden nicht emuliert, sondern der Host 2 des offenen Systems
sendet PLF-Befehle über
eine Verbindung 10 an den Bibliotheksmanager 12,
um logische Datenträger
einzubinden (mount) und zu lösen
(unmount).
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2 zeigt
eine repräsentative
Hardwareumgebung eines Datenverarbeitungssystems 20 gemäß der bevorzugten
Ausführungsart
der vorliegenden Erfindung. In 1 und 2 sind
gleiche Teile durch gleiche Bezugsnummern bezeichnet. Als Hostcomputer 2 des
offenen Systems in 2 kann jedes beliebige Computersystem
dienen, das als SCSI-Initiator auf dem SCSI-Bus 4 fungieren
kann, indem es SCSI-Magnetbandbefehle und SCSI-Medienwechslerbefehle
an das VTS-System 6 sendet.
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Als
virtueller Magnetbandserver 6 kann bei der bevorzugten
Ausführungsart
des Datenverarbeitungssystems 20 ein virtueller Magnetbandserver
IBM Modell 3494 mit einem Prozessor 34 dienen, der durch
herkömmliche
Befehle vom Speicher 36 gesteuert wird. Der Prozessor 34 überträgt über den
SCSI-Bus Daten zwischen der automatisierten Datenbibliothek 8 und
dem Hostcomputer 2. Ein Cachespeicher 38 für den Magnetbanddatenträger im virtuellen
Magnetbandserver 6 empfängt
die zwischen dem Hostcomputer 2 und dem virtuellen Magnetbandserver 6 übertragenen
Daten. Der Cachespeicher 38 für den Magnetbanddatenträger umfasst
eine geeignete Anzahl von Plattenlaufwerkanordnungen, die typischerweise
als RAID (Redundant Array of Independent Disks, redundante Anordnung
unabhängiger
Plattenlaufwerke) konfiguriert sind, um Daten gesteuert durch Programmanweisungen
vom Speicher 36 zwischenzuspeichern. Wenn dies gewünscht wird, können die
Daten im Cachespeicher 38 des Magnetbanddatenträgers komprimiert
werden.
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Die
automatisierte Datenbibliothek 8 empfängt auch Medienwechslerbefehle
im SCSI-Format über den
SCSI-Bus 4 vom Hostcomputer 2. Der Speicher 36 enthält auch
eine gespeicherte Konvertierungstabelle 40, welche die
SCSI-Medienwechslerbefehle
in ein Format umwandelt, das mit dem Magnetbandbibliotheksmanager 12 der
automatisierten Datenbibliothek 8 kompatibel ist.
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Der
Magnetbandbibliotheksmanager 12 beinhaltet ein Bibliotheksmanagermodul 42 und
einen Einschub mit einer Laufwerk-/Speichereinheit 44.
Der virtuelle Magnetbandserver 6 verwendet den Bibliotheksmanager 42 zum
logischen Einbinden und Lösen
von Daten oder Medien. Vorzugsweise werden zur Übertragung von Daten an die
oder von den Magnetbandlaufwerken 44 PLF-Befehle auf ESCONTM-Ebene verwendet. ESCONTM ist
ein Verbindungsprotokoll, das von Speichern in Multiprozessorsystemen
mit hierarchisch strukturierten Ebenen wie beispielsweise in Umgebungen
mit dem IBM System 390 verwendet wird.
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Das
Bibliotheksmanagermodul 42 verwaltet die Bewegungen von
Medien zum oder vom Laufwerk 44 und verwaltet gemäß der nachfolgenden
Beschreibung auch die Bewegungen sämtlicher virtuellen oder logischen
Datenträger
oder Medien zu oder von den virtuellen Laufwerken. Der Einschub
mit der Laufwerk-/Speichereinheit 44 enthält eine
Anzahl permanenter Datenspeichereinheiten, darunter Magnetbandlaufwerke
und bei Bedarf eine Anzahl Kassettenspeicherzellen. Der Bibliotheksmanager 42 steuert
den Zugriff auf Magnetbänder
und Kassetten, das Einlegen von Kassetten, die Bewegung von Kassetten
im Einschub mit der Laufwerk-/Speichereinheit 44. Die im
Einschub mit der Laufwerk-/Speichereinheit 44 befindlichen
Permanentdatenspeicherkomponenten speichern die über den SCSI-Bus übertragenen
Daten als Sicherungsdaten, Archivdaten, Daten der Stapelverarbeitung
oder zum späteren
Abrufen bzw. zur späteren
Verarbeitung.
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Die
ESCONTM-Schnittstelle bietet die Möglichkeit,
eine Kassette einer Kategorie zuzuordnen. Die Kategorie ist eine
ganze Zahl, die der Kassette zugewiesen wird. Das bedeutet, dass
die Kassette zu dieser Kategorie „gehört". Normalerweise gehören mehrere Kassetten zu derselben
Kategorie (d.h., allen Kassetten wurde für ihre Kategorie derselbe Wert
zugewiesen). Die Kategorie ist ein willkürlich gewähltes ganzzahliges Attribut
oder eine Eigenschaft, die einem Datenträger zugewiesen und in der Bibliothek 8 gespeichert
werden kann.
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Einige
der „Kategorie"-Operationen in ESCOMTM sind:
Das PLF-Einbinden und PLF-Lösen kann
nach Beendigung der Operation die Änderung einer Datenträgerkategorie
festlegen.
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Das
PLF-Einbinden kann festlegen, dass die Bibliothek den nächsten Datenträger einer
Kategorie auswählen
und einbinden soll (die Bibliothek bekommt also gesagt, welchen
bestimmten Datenträger
sie einbinden soll).
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PLF-LSVC
(Library Set Volume Category, durch Bibliothek festgelegte Datenträgerkategorie)
ist ein Unterbefehl des PLF-Befehls,
der den einem Datenträger
zuzuweisenden Kategoriewert angibt.
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PLF-PRSD
(Prepare for Read Subsystem Data, zum Lesen von Subsystemdaten vorbereiten)
ist ein Unterbefehl des PLF-Befehls,
der zum Abrufen des Kategoriewertes für einen einzelnen Datenträger (der durch
das Senden des Datenträgernamens
an die Bibliothek benannt wurde) oder zum Abrufen einer Liste von Datenträgern (mit
ihren Datenträgernamen)
verwendet werden kann, deren Kategoriewert auf den Wert der angegebenen
Kategorie festgelegt wird.
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Die
SCSI-Schnittstelle eignet sich nicht zum Zuweisen von Kategorien.
Die SCSI-Schnittstellenbefehle liegen auf einer „niedrigeren" Ebene als die ESCONTM-Befehle. Die SCSI-Schnittstellenbefehle teilen der Bibliothek
im Wesentlichen mit, von einem bestimmten (durch eine „Element"nummer oder kurz
durch ein „Element" gekennzeichneten)
Standort zu einem anderen bestimmten Standort zu gehen. Diese Standorte
können Lagerplätze in der
Bibliothek, eine E/A-Station zum Einlegen oder Entnehmen von Medien
oder direkt ein Laufwerk sein. Eine Bewegung zu einem Laufwerk wird
zu einem „Einbinden" und eine Bewegung
von einem Laufwerk wird zu einem „Lösen".
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Die „Ebene" der ESCONTM-Befehle ist insofern höher, als das aufrufende System
im Grunde das „Einbinden" einer bestimmten
Kassette verlangt und die Hardware selbst den Standort dieser Kassette
aufsucht und sie selbst zu einem Laufwerk bringt. Der spezielle
Befehl hierfür
ist der PLF-Befehl (Perform Library Function). Die Parameter für den PLF-Befehl
zeigen an, ob eingebunden oder gelöst werden soll, sowie verschiedene
andere Funktionen.
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In
der ESCONTM-Umgebung sucht die Bibliothek
den Standort der einzelnen Datenträger auf. In der SCSI-Schnittstellenumgebung
muss das Nutzersystem den Standort der einzelnen Datenträger aufsuchen.
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In
der SCSI-Schnittstellenumgebung dient zum „Bewegen" von Medien zwischen Schächten, von Schächten zu
Laufwerken, von Laufwerken zu Schächten und von Schächten oder
Laufwerken zu einer E/A-Station ein einziger Befehl. Die SCSI-Schnittstelle
zeigt unter Verwendung des „Elements" jeden dieser Standorte
an und unterscheidet den Befehl „Bewegen" nicht weiter, d.h. „Bewegen" bedeutet die Bewegung von
einem Elementstandort zu einem nächsten.
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In
der ESCONTM-Schnittstelle werden die folgenden
Unterbefehle des PLF-Befehls verwendet:
Befehl: PLF-Unterbefehl:
Einbinden – bewegt
ein Medium von einem Schacht zu einem Laufwerk: aber der Befehl
benennt keinen Quellenschacht, sondern nur einen Datenträgernamen
oder eine Kategoriekennung. Wenn es sich um eine Kategoriekennung
handelt, wählt
die Bibliothek den einzubindenden Datenträger aus. Die Schnittstelle
legt aber nicht den Standort (Schächte oder dergleichen) eines
Datenträgers
offen und legt dann fest, in welchen Schacht der Datenträger eingelegt
werden soll.
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Für die Bewegung
eines Datenträgers
von einem Schacht zu einem anderen gibt es (so wie es einen in SCSI
gibt) keinen Befehl.
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SCSI-Befehle
sind synchron, d.h. ein Befehl „Bewegen (Medium wechseln)" wird erst zurückgesetzt, wenn
die physische Bewegung des Mediums beendet ist. In der ESCONTM-Umgebung (unter Verwendung des PLF-Befehls
und seines Unterbefehls „Einbinden" oder „Lösen") ist der Befehl
asynchron, d.h. er wird sofort zurückgesetzt und zu einem späteren Zeitpunkt
durch die Bibliothek eine asynchrone Nachricht gesendet, um die
Beendigung des Bewegens/Einbindens anzuzeigen.
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Eine
eingehendere Betrachtung der Konvertierungstabelle 40 des
virtuellen Magnetbandservers 6 zeigt, dass Medienwechslerbefehle
vom SCSI-Bus 4 mit Befehlen in einer Sprache verknüpft sind, üblicherweise
mit PLF-Befehlen der oben erörterten
Art, die mit der Funktionsweise des Bibliotheksmanagers 42 kompatibel
sind. Das Umwandeln in der Konvertierungstabelle 40 ist
durch die folgenden Richtlinien oder Elemente definiert:
- (a) Jeder SCSI-Laufwerkadresse ist eine bestimmte
logische VTS-Magnetbandlaufwerkadresse zugewiesen.
- (b) Jeder SCSI-Greifarmadresse ist eine bestimmte logische VTS-Magnetbandlaufwerkadresse
zugewiesen.
- (c) Obwohl das Einbinden oder das Lösen eines Laufwerks an die
SCSI-Greifarmadresse gerichtet sind, werden sie mit der für das SCSI-Laufwert
zugewiesenen VTS-Laufwerkadresse durchgeführt.
- (d) Bewegungen zwischen Schächten,
die an die SCSI-Greifarmadresse
gerichtet sind, werden mit der für den
Greifarm zugewiesenen VTS-Laufwerkadresse durchgeführt.
- (e) Einer physischen SCSI-Magnetbandkassette wird eindeutig
ein einziger logischer VTS-Magnetbanddatenträger zugewiesen.
- (f) Jedem SCSI-Element (das einem Standort entspricht, an welchem
sich eine physische Kassette befinden kann) ist eine bestimmte Magnetbandkategorie
zugewiesen.
- (g) Bewegungen von Kassetten zwischen Elementstandorten in der
virtuellen SCSI-Bibliothek werden durch Änderung der logischen VTS-Magnetbanddatenträger (und
des zugehörigen
Einbindens usw.) bewirkt.
- (h) Die SCSI-Datenträgermarkierung
besteht einfach aus dem Namen des logischen VTS-Magnetbanddatenträgers.
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Die
folgende Tabelle stellt ausführlicher
die Medienwechslerbefehle selbst und ihre Emulation gemäß der bevorzugten
Ausführungsart
in der PLF oder im PLF-Format dar, das von den Komponenten des Bibliotheksmanagers
42 akzeptiert
werden kann:
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Die
bevorzugte Ausführungsart
emuliert den Standort einer Kassette (SCSI-Element) durch Umwandeln
in eine Eigenschaft der Kassette (ESCONTM-Kategorie).
Normalerweise würde
die Kategorie als Medienpool, als Speicherklasse oder als andere
Methode zur Zusammenfassung mehrerer Medieneinheiten verwendet.
Die vorliegende Erfindung verwendet diese Eigenschaft zur Darstellung
des Standorts einer Kassette in einer emulierten Bibliothek.
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Das
Ablaufdiagramm 100 von 4A und 4B veranschaulicht
die Funktionsweise eines SCSI-Medienwechslerbefehls in Form eines
Befehls move_media, der als Adressen ein from_element, ein to_element
und eine Kennung für
eine bestimmte SCSI-Schnittstelle
enthält.
Der Befehl move_media ist ein Beispiel für einen SCSI-Medienwechslerbefehl
und weist die Magnetbandbibliothek 8 an, einen Teil der
Daten oder Informationen, die in der vorliegenden Beschreibung als
Medium bezeichnet werden, zu bewegen oder einzubinden.
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Zuerst
werden in Schritt 102 die Kategorien from_cat und to_cat
gleich den logischen Kategorien der Elemente from_element bzw. to_element
gesetzt.
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Im
nächsten
Schritt 104 wird ermittelt, ob from_element ein Laufwerk
ist. Wenn dies der Fall ist, folgt Schritt 106. Wenn in
Schritt 104 ermittelt wurde, dass from_element kein Laufwerk
ist, folgt Schritt 108.
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Als
Reaktion auf das Ermittlungsergebnis, dass from_element ein Laufwerk
ist, wird in Schritt 106 ermittelt, ob to_element ebenfalls
ein Laufwerk ist. wenn dies der Fall ist, liegt eine Fehlerbedingung
vor, und es wird eine Fehleranzeige gesendet. Wenn in Schritt 106 ermittelt
wird, dass from_element kein Laufwerk ist, wird ein SCSI-Lösebefehl
benötigt
und in Schritt 110 die SCSI-Laufwerkskennung gleich der
Kennung von from_element und die VTS-Laufwerkskennung gleich der
Kennung des SCSI-Laufwerks gesetzt.
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Dann
wird in Schritt 112 (4B) ein
Befehl PLF_Demount (PLF_Lösen)
auf dem betreffenden VTS-Laufwerk ausgegeben, um anzuzeigen, dass
die Kategorie to_category nach Beendigung eines solchen Lösen geändert werden
soll. Dann wartet der Bibliotheksmanager 42 in Schritt 114 auf
den Empfang einer Nachricht, welche die Beendigung der Löseoperation
anzeigt. Nach Beendigung einer solchen Löseoperation erfolgt ein Rücksprung,
und der Bibliotheksmanager 42 fährt mit der Ausführung der
nächsten
wartenden Aufgabe fort.
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Wie
oben bereits erwähnt,
wird Schritt 108 erreicht, wenn in Schritt 104 ermittelt
wird, dass from_element kein Laufwerk ist. In einem solchen Fall
wird in Schritt 108 ermittelt, ob to_element ein Laufwerk ist.
Wenn dies der Fall ist, liegt ein Einbindebefehl vor, und es wird
eine entsprechende Einbindeanzeige gesendet. In Schritt 116 wird
die SCSI-Laufwerkskennung
gleich der Kennung von to_element und die VTS-Laufwerkskennung gleich
der Kennung des SCSI-Laufwerks gesetzt.
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Dann
wird in Schritt 118 (4B) ein
PLF-Einbindebefehl auf dem bezeichneten VTS-Laufwerk ausgegeben,
an dem in der Kategorie from_category angegebenen Standort eine
PLF-Scratch- oder
Entnahmeoperation ausgeführt
und nach Beendigung der Entnahme die Kategorie des Datenträgers in
die Kategorie target_category geändert
wird. Dann wartet in Schritt 120 der Bibliotheksmanager 42 auf
den Empfang einer Nachricht, welche die Beendigung einer Löseoperation
anzeigt. Nach der Beendigung erfolgt ein Rücksprung, und der Bibliotheksmanager 42 fährt mit
der Ausführung
der nächsten
wartenden Aufgabe fort.
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Wenn
in Schritt 108 (4A) ermittelt
wird, dass das betreffende Element to_element kein Laufwerk ist,
liegt ein Befehl „move
between slots" (Verschieben
zwischen Schächten)
vor. In Schritt 122 wird die VTS-Laufwerkskennung gleich
der logischen Kennung der SCSI gesetzt, die durch den Befehl move_media gekennzeichnet
ist. Dann wird in Schritt 124 (4B) ein
PLF-Befehl PLF_PRSD an das angegebene VTS-Laufwerk ausgegeben, um zu ermitteln,
ob es in der Kategorie from_cat einen Datenträger gibt. Die Datenträgermarkierung
wird auch an einen Speicherplatz mit der Bezeichnung „volser" gespeichert. Anschließend wird
in Schritt 126 ein PLF-Befehl PLF_LSVC ausgegeben, um die
Kategorie der am Speicherplatz „volser" gespeicherte Datenträgermarkierung
in eine Kategorie „target_cat" zu ändern. Nach
Schritt 126 fährt
der Bibliotheksmanager 42 mit der Ausführung der nächsten wartenden Aufgabe fort.
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Somit
ist bei der bevorzugten Ausführungsart
der Hostcomputer 22 des offenen Systems über diesen einen
Anschluss über
den SCSI-Bus 4 mit der automatisierten Datenbibliothek 8 verbunden.
Der Hostcomputer 2 ist in der Lage, Laufwerksbefehle und
Bibliotheksbefehle in Form vom Medienwechslerbefehlen über den SCSI-Bus 4 so
an die automatisierte Datenbibliothek 8 zu übertragen,
als ob der Hostcomputer 2 eine echte SCSI-Magnetbandbibliothek
verwenden würde.
Die über
den SCSI-Bus übertragenen
Medienwechslerbefehle werden in Formate umgewandelt und mit Formaten
verbunden, die von der automatisierten Datenbibliothek 8 akzeptiert
werden können.
Als Laufwerke in der Datenbibliothek kommen gemäß der vorliegenden Erfindung entweder
virtuelle oder logische Laufwerke sowie entweder logische oder virtuelle
Datenträger
in Frage.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung sollte klar sein, dass sich die Schnittstelle für Kleincomputersysteme
bzw. SCSI auf die von WindowsTM-Systemen
und den UnixTM-Varianten sowie von anderen
Systemen verwendeten Schnittstellen bezieht. Solche Systeme, die
zum Anschließen
von Peripherieeinheiten (Festplatten, Magnetbandlaufwerken, Magnetbandbibliotheken
usw.) das SCSI-Protokoll verwenden, werden in der vorliegenden Beschreibung
als „Hosts
offener Systeme" bezeichnet.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung gilt ferner, dass sich SCSI
auf die neuen „Lichtwellenleiter"-Protokolle bezieht,
welche dieselben SCSI-Befehle über
ein anderes Hardwareverbindungsprotokoll verwenden. Diese Systeme
würden
auch als Hosts offener Systeme bezeichnet, und die vorliegende Erfindung
würde direkt
dafür gelten.
Wenn im virtuellen Magnetbandserver 6 über den SCSI-Bus 4 ein
SCSI-Medienwechslerbefehl empfangen wird, wird dieser in einen ESCONTM-PLF-Befehl umgewandelt, um ihn an das
Bibliotheksmanagermodul 42 zu senden. Auf diese Weise tritt
die automatisierte Datenbibliothek 8 in der Funktion als
angeschlossene SCSI-Bibliothek auf, die über den SCSI-Bus 4 sowohl
SCSI-Magnetbandbefehle als auch SCSI-Medienwechslerbefehle empfängt.
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Die
vorliegende Erfindung eignet sich auch zur Verwendung mit anderen
Formen von automatisierten Magnetbandbibliothekssystemen wie dem
in 3 gezeigten System. In 3 sind gleiche
Teile von 1 und 2 durch
gleiche Bezugsnummern gekennzeichnet. Der Hostcomputer 2 ist über eine
Datenübertragungsleitung,
zum Beispiel über
den SCSI-Bus 4 oder eine Lichtwellenleiterverbindung, mit
einer virtuellen Magnetbandsteuereinheit 50 verbunden.
Die virtuelle Magnetbandsteuereinheit 50 wiederum ist entweder über eine
ESCONTM- oder eine FICONTM-Leitung
mit einem Paar automatisierter Magnetbandbibliotheken, beispielsweise
denen von 2, verbunden, die Konvertierungstabellen
enthalten. Desgleichen kann die vorliegende Erfindung auch mit automatisierten
Datenbibliotheken 8 verwendet werden, die in einer Peer-to-Peer-Konfiguration
mit einem virtuellen Magnetbandserver der herkömmlichen Art angeordnet sind.
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Hierzu
muss erwähnt
werden, dass die vorliegende Erfindung zwar in Verbindung mit einem
voll funktionstüchtigen
Computersystem beschrieben wurde, dass dem Fachmann jedoch klar
ist, dass die vorliegende Erfindung als Programmprodukt in vielfältigen Formen
verbreitet werden kann und die vorliegende Erfindung gleichermaßen unabhängig von
der speziellen Art der zur Verbreitung tatsächlich verwendeten Signalträgermedien
gilt. Beispielsweise können
folgende Signalträgermedien
verwendet werden: Aufzeichnungsmedien wie beispielsweise Disketten,
Festplattenlaufwerke und CD-ROMs sowie Übertragungsmedien wie beispielsweise
digitale und analoge Datenübertragungsleitungen.
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Obwohl
die Erfindung unter Bezug auf spezielle Ausführungsarten beschrieben wurde,
ist diese Beschreibung keinesfalls als Einschränkung aufzufassen. Aus der
Beschreibung der Erfindung erschließen sich dem Fachmann verschiedene Änderungen
der beschriebenen Ausführungsart
sowie alternative Ausführungsarten
der Erfindung. Deshalb sind solche Änderungen denkbar, ohne vom
Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, der in den
beigefügten
Ansprüchen
definiert ist.