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DE60215021T2 - Zusätzliches steuerorgan für ein, von einem laufenden menschen, steuerbares mitgeh/mitfahr-palettenhubwagens - Google Patents

Zusätzliches steuerorgan für ein, von einem laufenden menschen, steuerbares mitgeh/mitfahr-palettenhubwagens Download PDF

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Publication number
DE60215021T2
DE60215021T2 DE60215021T DE60215021T DE60215021T2 DE 60215021 T2 DE60215021 T2 DE 60215021T2 DE 60215021 T DE60215021 T DE 60215021T DE 60215021 T DE60215021 T DE 60215021T DE 60215021 T2 DE60215021 T2 DE 60215021T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
steering
switch
car
mitgehunungsschalter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60215021T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60215021T9 (de
DE60215021D1 (de
Inventor
Thomas Allen Hampshire TREGO
Ivan John New Bremen KOEPER
J. Robert Newnan HENSHAW
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Equipment Corp
Original Assignee
Crown Equipment Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Equipment Corp filed Critical Crown Equipment Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60215021D1 publication Critical patent/DE60215021D1/de
Publication of DE60215021T2 publication Critical patent/DE60215021T2/de
Publication of DE60215021T9 publication Critical patent/DE60215021T9/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D51/00Motor vehicles characterised by the driver not being seated
    • B62D51/001Motor vehicles characterised by the driver not being seated characterised by the vehicle control device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/06Hand moving equipment, e.g. handle bars
    • B62B5/063Hand moving equipment, e.g. handle bars for low-lift hand trucks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/08Children's seats ; Seats or supports for other persons
    • B62B5/087Platforms to stand upon
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/06Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner
    • H01H2009/068Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner with switches mounted on a handlebar, e.g. for motorcycles, fork lift trucks, etc.
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein endgesteuerte Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen, welche gewöhnlich in großen Lagern zum Kommissionieren verwendet werden, und insbesondere eine Zusatz-Mitgehsteuerungs-Anordnung zur verbesserten Bedienung solcher Hubwagen.
  • STAND DER TECHNIK
  • Ein typischer Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen enthält Lastaufnahmegabeln und eine Antriebseinheit mit einem lenkbaren Rad, einen Lenkungssteuermechanismus, eine Bremse einschließlich eines Totmann-Bremsmechanismus, einen elektrischen Fahrmotor, einen Akkumulator und eine Plattform, auf welche der Bediener während des Steuerns des Wagens steigen kann und auf welcher er mitfahren kann. Der Lenkmechanismus hat normalerweise einen Handgriff, welcher am Ende einer beweglichen Lenkdeichsel angebracht ist, wobei der Handgriff Bedienelemente zum Anheben und Absenken der Gabeln und drehbare Drehgriffe oder vergleichbare Einrichtungen zum Steuern der Geschwindigkeit und der Richtung (vorwärts und rückwärts) des Wagens enthält. Normalerweise sind auch ein Schalter zum Umkehren der Fahrtrichtung des Fahrzeugs beim Fahren in der ersten Richtung der Antriebseinheit oder Vorwärtsrichtung und ein Hupenschalter am Handgriff angebracht.
  • Bei Kommissioniervorgängen folgt ein Wagenführer typischerweise einer gewundenen, in einer Richtung verlaufenden Route durch das Lager, wobei er in einer vorbestimmten Reihenfolge Lagerartikel entnimmt, um die Produktivität zu maximieren. Normalerweise geht der Bediener neben dem Wagen her, wenn die Strecke entlang der Route zwischen Entnahmen kurz ist, und steigt er auf die Wagenplattform, um mitzufahren, wenn die Strecke zwischen Entnahmen länger ist, zum Beispiel zwanzig Fuß oder mehr. Wenn der Bediener auf der Wagenplattform mitfährt, ist es zwecks optimaler Arbeitsproduktivität wün schenswert, den Wagen mit höheren Geschwindigkeiten zu bewegen, als wenn der Bediener nebenhergeht. Zu diesem Zweck werden Geschwindigkeitssteuerungen geschaffen, welche Hoch- und Niedriggeschwindigkeits-Steuerschaltungen enthalten.
  • Zum Bewegen des Wagens ergreift der Bediener den Handgriff und bewegt die Lenkdeichsel in einem Wagenbetriebsbereich zwischen einer gewöhnlich vertikalen (oberen) Bremsposition und einer gewöhnlich horizontalen (unteren) Bremsposition. Wenn der Bediener den Handgriff loslässt, zwingt der Totmann-Bremsmechanismus, welcher zum Beispiel eine Deichselrückstellfeder enthält, die Deichsel in die obere Bremsposition, welche eine Fahrzeugbremse, zum Beispiel eine Federspeicherbremse, betätigt, um den Wagen anzuhalten. Der Bediener kann die Bremse auch betätigen, indem er die Lenkdeichsel in die untere Bremsposition bringt. Demnach kann der Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen, je nach der Stellung der Lenkdeichsel innerhalb spezifizierter Brems- und Betriebsbögen, entweder in einer Brems- oder in einer Nichtbrems-Betriebsart sein.
  • Durch Drehen der Drehgriffe wird die Bewegung des Wagens gesteuert: Das Drehen eines Griffs in eine Richtung veranlasst den Wagen, sich mit der Antriebseinheit voran, also in Vorwärtsrichtung, zu bewegen, während Drehen in der entgegengesetzten Richtung den Wagen veranlasst, sich mit den Lastaufnahmegabeln voran, also in Rückwärtsrichtung, zu bewegen. Stärkeres Drehen des Griffs in eine Richtung hat bei Betrieb sowohl in der Mitgeh- als auch in der Mitfahr-Betriebsart eine Erhöhung der dem Elektromotor zugeführten Leistung zur Folge, was den Wagen veranlasst, sich mit einer höheren Geschwindigkeit in der entsprechenden Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung zu bewegen.
  • Zusätzlich zur durch die drehbaren Drehgriffe geschaffenen Bewegungssteuerung können Mitfahr-Hubwagen auch Seiten- oder Mitgehfunktionsschalter aufweisen. Die Mitgehfunktionsschalter können von einem neben dem Wagen gehenden Bediener verwendet werden, um den Wagen auf eine Gehgeschwindigkeit von etwa 3,5 mph (Meilen pro Stunde) (5,6 km/h) zu beschleunigen, um ihn von einer Artikelentnahmeposition zur nächsten Artikelentnahmeposition zu bewegen. Ein einzelner Mitgehfunktionsschalter ist normalerweise an jeder Seite des Handgriffs, entweder an einem äußeren Teil des Handgriffs oder ein einem inneren, geschützten Teil des Handgriffs, angebracht. Ein Beispiel einer anderen Mitgehfunktionsschalter-Anordnung, bei welcher ein Paar von Schaltern, einer an der Außenseite des Handgriffs und einer an der Innenseite des Handgriffs, an jeder Seite des Handgriffs angebracht ist und beide Schalter aktiviert werden müssen, um den Wagen zu bewegen, ist in dem US-Patent Nr. 5,245,144 mit dem Titel WALK ALONG HAND GRIP SWITCH CONTROL FOR PALLET TRUCK dargelegt, das am 14. September 1995 der Inhaberin der vorliegenden Anmeldung erteilt wurde.
  • Die Effizienz der Kommisionierung wird schwer gehemmt, wenn die Bremse jedesmal, wenn ein Bediener die Lenkdeichsel loslässt, aktiviert wird. Demgemäß wurden Bremsenumgehungs- oder Rollsysteme entwickelt, um den Totmann-Bremsmechanismus zu umgehen, indem verhindert wird, dass die Lenkdeichsel in die obere Bremsposition gelangt, wenn der Bediener den Handgriff/die Lenkdeichsel loslässt, während er neben dem Wagen hergeht. Während des typischen Betriebs kann ein Bediener einen der Mitgehfunktionsschalter verwenden, um den Wagen auf Gehgeschwindigkeit zu beschleunigen. Bei Annäherung an einen Haltepunkt lässt der Bediener den Mitgehfunktionsschalter los und lässt den Wagen bis zu einem Halt rollen, während der Bediener zu einem nahegelegenen Gestell oder Regal geht, um einen Artikel zu entnehmen und ihn auf eine Palette auf den Gabeln zu legen. Der Bediener plant das Rollen des Wagens so, dass die Palette auf den Gabeln ungefähr zu dem Zeitpunkt, zu welchem der Bediener bereit ist, den Artikel auf die Palette zu legen, nahe der Position des Bedieners stehenbleibt. Nach Aufladen des entnommenen Artikels auf den Wagen betätigt der Bediener erneut einen der Mitgehfunktionsschalter und bewegt den Wagen zum nächsten Entnahmeort.
  • Die Beschleunigung und die Geschwindigkeit des Wagens werden durch Ein- und Ausschalten eines Mitgehfunktionsschalters gesteuert. Die Rollstrecke wird durch Steuern der Fahrgeschwindigkeit des Wagens bei Loslassen des Mitgehfunktionsschalters und natürlich der Position des Wagens bezüglich des Entnahmeorts bei Loslassen des Mitgehfunktionsschalters gesteuert. Gewöhnlich ist die Benutzung der Fahrzeugbremse während des Rollbetriebs nicht notwendig; jedoch steht die Fahrzeugbremse dem Bediener bei Bedarf zur Verfügung.
  • Während das Rollen die Effizienz von Entnahmevorgängen erhöht, muss der Bediener nach jeder Artikelentnahme nach wie vor von den Gabeln zum Handgriff gehen, um entweder mit den Drehgriffen oder mit den Mitgehfunktionsschaltern den Wagen erneut zu bewegen. Im Verlauf der Entnahmevorgänge eines ganzen Tages geht der Bediener möglicherweise eine beträchtliche Strecke, nur um nach solchen Roll-/Entnahmevorgängen den Wagen wieder bedienen zu können.
  • Folglich besteht ein Bedarf für eine Zusatz-Mitgehsteuerung für Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen, welche die kurzen, aber zahlreichen Gänge von den Gabeln eines Wagens zum Steuergriff des Wagens, welche ein Bediener jetzt zwischen eng beieinanderliegenden Artikelentnahmen machen muss, wesentlich reduzieren, wenn nicht eliminieren würde. Die Zusatz-Mitgehsteuerung würde in nächster Nähe einer mit den Gabeln verbundenen Lastrückwand angebracht, so dass der Bediener, statt zum Handgriff gehen zu müssen, den Wagen aus der Nähe der Lastrückwand steuern kann. Der Bediener wäre in der Lage, den Wagen in der Rollbetriebsart von Artikelentnahme zu Artikelentnahme vorrücken zu lassen, und könnte die Bremse betätigen, indem er die Rollbetriebsart verlässt, um den Totmann-Mechanismus wirksam zu machen, damit er die Fahrzeugbremse betätigt.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Dieser Bedarf wird durch die Erfindung gemäß vorliegender Anmeldung erfüllt, bei welcher eine Zusatz-Mitgehsteuerung für Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen durch im wesentlichen in nächster Nähe der Basisenden der Lastaufnahmegabeln der Wagen angebrachte Zusatz-Mitgehfunktionsschalter und Rollbetriebsaufhebeschalter geschaffen wird. Die Zusatz-Mitgehfunktionsschalter werden für den Rollbetrieb der Wagen wirksam gemacht, so dass Bediener bei eng beieinanderliegenden Artikelentnahmen, welche entlang im wesentlichen gerader Teile von Kommissionierrouten liegen, nur zu den Basisenden der Lastaufnahmegabeln vorzugehen und, zum Beschleunigen der Wagen auf Gehgeschwindigkeit, die Zusatz-Mitgehfunktionsschalter zu aktivieren brauchen. Wenn die Bremsen der Wagen betätigt werden müssen, können die Bediener die Rollbetriebsaufhebeschalter aktivieren, um die Rollbetriebsart zu verlassen und Totmann-Bremsmechanismen wirsam zu machen, damit diese die Wagen bremsen. Eine Lenkrichtungserfassungseinrichtung kann an jedem Wagen angebracht sein, um die Richtung des gelenkten Rads des Wagens zu bestimmen. Wenn das gelenkte Rad nicht im wesentlichen geradeaus gerichtet ist, wie es bei Fahrten entlang eines im wesentlichen geraden Teils der Kommissionierroute der Fall sein sollte, kann die Bedienung des Wagens über den/die Zusatz-Mitgehfunktionsschalter unwirksam gemacht werden.
  • Die Erfindung wird durch die folgende Beschreibung und die beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagens des Typs, in welchen die vorliegende Erfindung integriert ist;
  • 1A und 1B sind eine perspektivische Vorder- und eine perspektivische Rückansicht einer an einer Festhaltestange des Wagens aus 1 angebrachten Bedienkonsole;
  • 1C und 1D sind perspektivische Ansichten von veranschaulichenden Ausführungsformen der Zusatz-Mitgehsteuerung für einen Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Steuergriffs des Wagens aus 1;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Lenkungssteuereinheit des Wagens aus 1, welche die Drehbewegung einer Lenkdeichsel des Wagens und einen Totmann-Bremsmechanismus zeigt;
  • 4 ist eine teilweise ausgebrochene Seitenansicht eines Teils der Lenkungssteuereinheit des Wagens aus 1, welche eine Lenkdeichsel-Verriegelungseinrichtung zum Versetzen des Wagens in eine Rollbetriebsart zeigt;
  • 4A ist eine teilweise ausgebrochene Ansicht, welche die Anbringung eines Elektromagneten einer Lenkdeichselbremse unter Federvorspannung in eine Ankerplatte der Bremse zeigt;
  • 4B ist eine teilgeschnittene Ansicht der Lenkdeichselbremse längs der Schnittlinie 4B-4B in 4;
  • 4C ist eine teilgeschnittene Ansicht einer alternativen Ausführungsform des Elektromagneten der Lenkdeichselbremse längs der Schnittlinie 4B-4B in 4;
  • 5 ist eine Seitenansicht eines Teils des Wagens aus 1, welche die Drehbewegung einer Lenkdeichsel/Handgriff-Kombination des Wagens aus 1 zeigt;
  • 6 und 7 veranschaulichen eine Bremse des gelenkten Rads in der betätigten beziehungsweise nicht betätigten Stellung;
  • 8 ist ein schematischer Blockschaltplan eines Teils des Steuerungssystems für den Wagen aus 1; und
  • 9 und 10 sind von der Steuerung aus 8 verwendete Ablaufdiagramme zum Betreiben des Wagens aus 1.
  • BESTE AUSFÜHRUNGSWEISE DER ERFINDUNG
  • Nun werden anhand der Zeichnungen der Mechanismus und die Steuerung der Zusatz-Mitgehsteuerung der vorliegenden Anmeldung beschrieben. Von den Zeichnungen veranschaulicht 1 ein Fahrzeug zur Materialhandhabung, genauer gesagt einen Mit geh-/Mitfahr-Hubwagen 100, welches bzw. welcher die vorliegende Erfindung umfasst und gemäß vorliegender Erfindung bedient werden kann. Der Wagen 100 enthält eine Antriebseinheit 102, eine Lenkungssteuereinheit 104 und Lastaufnahmegabeln 106, welche sich von der Antriebseinheit 102 nach hinten erstrecken. Die Antriebseinheit 102 enthält ein lenkbares Rad (nicht gezeigt), welches sich gewöhnlich direkt unterhalb der Lenkungssteuereinheit 104 befindet, einen elektrischen Fahrmotor (nicht gezeigt) und einen elektrischen Akkumulator 108. Die Antriebseinheit 102 enthält ferner eine Plattform 110, auf welche ein Bediener steigen kann und auf welcher er mitfahren kann, während er den Wagen 100 steuert. Ein Handlauf oder eine Festhaltestange 112 ist dafür vorgesehen, dass ein Bediener sich beim Mitfahren auf der Plattform 110 daran festhalten kann. Eine Bedienkonsole 115 ist an der Festhaltestange 112 angebracht und enthält einen Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter (HS/CR) 115A, einen Hupenschalter 115B, einen Gabelanhebeschalter 115C, einen Gabelabsenkschalter 115D und einen Rollbetriebsschalter (CS) 115E. Siehe 1A und 1B.
  • Eine Artikeltragplatte 103 ist an einer Lastgabelrückwand 105 befestigt. Ein erster Handgriff 107 für die Zusatzsteuerung SC der vorliegenden Anmeldung befindet sich an der linken Seite des Wagens 100 und ist, wie in 1 veranschaulicht, an der Artikeltragplatte 103 befestigt. Ein zweiter Handgriff 109 für die Zusatzsteuerung SC der vorliegenden Anmeldung befindet sich an der rechten Seite des Wagens 100 und ist, wie in 1 veranschaulicht, ebenfalls an der Artikeltragplatte 103 befestigt. Wie jedem Durchschnittsfachmann einleuchten wird, können der erste und der zweite Handgriff 107, 109 an einer anderen Struktur (anderen Strukturen) des Wagens 100 befestigt sein, zum Beispiel können sie an oder auf einer sich von der Festhaltestange 112 weg erstreckenden Struktur (Strukturen), dem Gehäuse für den Akkumulator 108 oder anderen vorn befindlichen Teilen der Antriebseinheit 102 befestigt sein. Bei der in 1 veranschaulichten Ausführungsform ist an jeder Seite des Wagens 100 einer von zwei Rollbetriebsaufhebeschaltern 111 befestigt, wobei die Rollbetriebsaufhebeschalter 111 in nächster Nähe des ersten und des zweiten Handgriffs 107, 109 an entgegengesetzten Enden eines sich quer über den Wagen 100 erstreckenden Elements 111A befestigt und an der Artikeltragplatte 103 befestigt sind. Natürlich können die Rollbetriebsaufhebeschalter 111 an einer Vielzahl von Orten, zum Beispiel auch am ersten und am zweiten Handgriff 107, 109, befestigt sein, wie durch die gestrichelten Linien in 1C veranschaulicht, welche eine Verlängerung des ersten Handgriffs 107 zur Aufnahme des entsprechenden der Rollbetriebsaufhebeschalter 111 zeigen. Um die in 1 veranschaulichte Ausführungsform der Zusatzsteuerung SC der vorliegenden Anmeldung vor Berührungen während des normalen Gebrauchs des Wagens 100 zu schützen, ist sie innerhalb des äußeren Umfangs 105A der Lastgabelrückwand 105 angebracht.
  • Die Lenkungssteuereinheit 104 enthält einen Handgriff 114, welcher am distalen Ende einer Lenkdeichsel 116 angebracht ist, welche drehbar an der Lenkungssteuereinheit 104 befestigt ist, wie anhand von 3 noch ausführlicher beschrieben werden wird. Der Bediener verwendet den Handgriff 114 zum Steuern der Lenkung, der Bremse und anderer Funktionen des Wagens. Zu diesem Zweck enthält der Handgriff 114 Bedienelemente wie Drehgriffe 118 zum Steuern der Richtung (vorwärts und rückwärts) und der Geschwindigkeit des Wagens 100, einen Umkehrschalter 120, Schalter 122 und 124 zum Anheben beziehungsweise Absenken der Gabeln 106 und einen Hupenschalter 126, siehe 2.
  • Die Lenkdeichsel 116 wird von Seite zu Seite bewegt, um die Lenkungssteuereinheit 104 bezüglich der Antriebseinheit 102 zu drehen, um die Lenkrichtung des Wagens 100 zu bestimmen. Die Lenkdeichsel 116 wird außerdem verwendet, um eine Bremse 117 zum Anhalten des lenkbaren Rads zu betätigen, siehe 6 und 7, wo die Bremse des lenkbaren Rads 117 betätigt beziehungsweise gelöst dargestellt ist. Jedem Durchschnittsfachmann wird einleuchten, dass die Bremse des lenkbaren Rads 117 so konstruiert sein kann, dass sie das lenkbare Rad direkt bremst; dass sie den das lenkbare Rad antreibenden Fahrmotor bremst und dadurch das lenkbare Rad indirekt bremst; oder dass sie mit einem zwischen den Fahrmotor und das lenkbare Rad geschalteten Getriebe so verbunden ist, dass sie das Getriebe direkt bremst und dadurch das lenkbare Rad indirekt bremst. Ferner können, obwohl eine Federspeicherbremse veranschaulicht wird, in der vorliegenden Erfindung andere Bremsanordnungen einschließlich elektrisch betätigter und hydraulisch betätigter Bremsen verwendet werden. Alle diese und beliebige andere An ordnungen zum Bremsen des lenkbaren Rads werden hierin generell als Bremse des lenkbaren Rads bezeichnet.
  • Zum Bremsen des Wagens 100 wird die Lenkdeichsel 116 entweder in eine gewöhnlich horizontale (untere) Bremsposition innerhalb eines horizontalen Bremsbogens 119 oder in eine gewöhnlich vertikale (obere) Bremsposition innerhalb eines vertikalen Bremsbogens 121 bewegt, siehe 5. Zum Bewegen des Wagens 100 wird die Lenkdeichsel 116 in eine Fahr-, Bedien- oder Antriebsposition innerhalb eines zwischen dem horizontalen Bremsbogen 119 und dem vertikalen Bremsbogen 121 liegenden Antriebsbereichs oder -bogens 123 bewegt, siehe 5. Beim Fahren in der ersten Richtung der Antriebseinheit oder Vorwärtsrichtung wird der Wagen 100 umgekehrt, wenn der Umkehrschalter 120, welcher sich am vorn befindlichen Teil des Handgriffs 114 befindet, aktiviert wird. Die Drehgriffe 118 nehmen durch Federvorspannung eine neutrale Mittelstellung ein. Das Drehen eines der Griffe 118 nach vorn bewirkt, dass der Wagen 100 sich mit einer zum Drehbetrag der Griffe 118 proportionalen Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Entsprechend bewirkt das Drehen eines der Griffe 118 zum Heck des Wagens 100, dass der Wagen 100 sich mit einer zum Drehbetrag der Griffe 118 proportionalen Geschwindigkeit wieder rückwärts bewegt.
  • Als Mitgehfunktionsschalter bezeichete Schalter, welche von den Seiten von Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen-Handgriffen her betätigt werden können, können auch dafür vorgesehen sein, die Wagen mit einer vorbestimmten niedrigen Geschwindigkeit in der ersten Richtung der Antriebseinheit oder Vorwärtsrichtung zu bewegen oder vorzurücken. Mitgehfunktionsschalter 128 können sich an den Außenseiten der Enden des Handgriffs 114 befinden; oder Mitgehfunktionsschalter 130 können sich an den Innenseiten der Enden des Handgriffs 114 befinden. Es ist erkennbar, dass die Mitgehfunktionsschalter 130 besser gegen versehendliche Aktivierung geschützt sind, da sie durch den Handgriff 114 geschützt sind. Auf jeden Fall kann ein neben einem Wagen hergehender Bediener den Wagen durch Bedienen der Mitgehfunktionsschalter am Handgriff 114 bewegen. Während an vielen mit Mitgehfunktionsschaltern ausgerüsteten Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen entweder die Mitgehfunktionsschalter 128 oder die Mitgehfunktionsschalter 130 angebracht sind, wird in der vorliegenden Anmeldung eine andere Mitgeh-Anordnung, welche beide Mitgehfunktionsschalter 128, 130 auf jeder Seite des Handgriffs 114 umfasst, wie in US-Patent Nr. 5,245,144 offenbart, veranschaulicht. Weitere Informationen bezüglich dieser Mitgehfunktionsschalter-Anordnung können dem Patent '144 entnommen werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Zusatzsteuerung SC zur Mitgehsteuerung des Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagens 100 in der Nähe des Basisendes der Lastaufnahmegabeln in nächster Nähe der mit den Lastaufnahmegabeln 106 verbundenen Lastrückwand 105 (oder sogar an der Lastrückwand 105) angebracht, so dass ein Bediener den Wagen 100 aus der Nähe des Basisendes der Lastaufnahmegabeln steuern kann, statt zum Handgriff 114 gehen zu müssen. Mit Hilfe der Zusatzsteuerung SC kann der Bediener den Wagen 100 in der Rollbetriebsart von Artikelentnahme zu Artikelentnahme vorrücken lassen und, wenn erforderlich, die Bremse des gelenkten Rads 117 betätigen, indem er die Rollbetriebsart verlässt, um den Totmann-Mechanismus 133 wirksam zu machen, damit er die Fahrzeugbremse betätigt.
  • Die in 1 und 1C veranschaulichten Mitgeh-Bedienelemente der Zusatzsteuerung SC gleichen den am Handgriff 114 angebrachten und umfassen Paare von Mitgehfunktionsschaltern 128A und 130A in jedem der Handgriffe 107, 109. Natürlich kann in der vorliegenden Erfindung auch ein einzelner Mitgehfunktionsschalter an der Innenseite oder der Außenseite jedes des Handgriffe 107, 109 oder anderswo in nächster Nähe oder an der Lastrückwand 105 verwendet werden. Die Mitgehfunktionsschalter 128A und 130A sind nur wirksam, wenn der Wagen 100 in der Rollbetriebsart ist. Wenn der Wagen 100 in der Rollbetriebsart ist und der Wagen über die Mitgehfunktionsschalter 128A und 130A bedient wird, kann ein Bediener die Fahrzeugbremse betätigen, indem er einen der Rollbetriebsaufhebeschalter 111 drückt, um das Rollen zu beenden und dadurch den Totmann-Bremsmechanismus 133 wirksam zu machen, damit dieser die Lenkdeichsel 116 in ihre obere Bremsposition bewegt und den Wagen 100 bremst.
  • Eine andere, in 1D gezeigte Ausführungsform enthält einen einzelnen Mitgehfunktionsschalter 128B und einen einzelnen Rollbetriebsaufhebeschalter 111B, welche in ein Gehäuse H eingebaut sind, welches auf beiden Seiten des Wagens 100 beweglich positioniert werden kann. Das Gehäuse H, in welches der Mitgehfunktionsschalter 128B und der Rollbetriebsaufhebeschalter 111B eingebaut sind, ist am Ende einer Wendelleitung 135 befestigt, welche von einem an der Lastrückwand 105 befestigten Arm 137 gehalten wird. Andere, alternative Anordnungen der Zusatzsteuerung SC sind für jeden Durchschnittsfachmann aus der Offenbarung der vorliegenden Anmeldung ersichtlich.
  • Die Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A, 128B werden verwendet, wenn sich ein Bediener entlang eines im wesentlichen geraden Teils einer Kommissionierroute bewegt, und sollten daher aktiviert werden, wenn die Lenkdeichsel im wesentlichen geradeaus gerichtet ist. Um sicherzustellen, dass der Wagen 100 nicht mittels der Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A, 128B bewegt wird, während der Wagen zur einen oder zur anderen Seite gelenkt wird, ist eine Lenkrichtungserfassungseinrichtung 127 angebracht, um die Bewegung des Wagens 100 mittels der Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A, 128B nur dann zu ermöglichen, wenn das gelenkte Rad des Wagens 100 im wesentlichen geradeaus gerichtet ist. Die Lenkrichtungserfassungseinrichtung 127 kann ein Eingangssignal an eine Steuerung 142 des Wagens 100 liefern oder kann direkt mit den Mitgehfunktionsschaltern 128A, 130A, 128B gekoppelt sein, um die Bewegung des Wagens 100 mittels der Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A, 128B nur dann zu ermöglichen, wenn das gelenkte Rad des Wagens 100 im wesentlichen geradeaus gerichtet ist. Bei der veranschaulichten Ausführungsform enthält die Lenkrichtungserfassungseinrichtung 127 eine am Lenkkopf 132 befestigte und mit diesem bewegliche Nocke 127A und einen an der Antriebseinheit 102 angebrachten Schalter 127B, siehe 3, und liefert sie ein Geradeaus-Lenkungs-Signal, solange sich das gelenkte Rad innerhalb eines Lenkungssektors von ungefähr 10°, d.h. ± 5° Abweichung von der Geradeaus-Richtung, befindet. In der vorliegenden Erfindung können natürlich, wenn gewünscht, andere Lenkungssektor-Winkel verwendet werden, kann der Schalter 127B am Lenkkopf 132 und die Nocke 127A an der Antriebseinheit 102 befestigt sein und können andere Lenkrichtungserfassungseinrichtungen wie Drehgeber, Potentiometer und dergleichen verwendet werden.
  • Wenn die Lenkdeichsel 116 in den horizontalen Bremsbogen 119 oder den vertikalen Bremsbogen 121 bewegt wird, unterbricht ein Schalter 131 den Strom zum elektrischen Fahrmotor und betätigt die Bremse des lenkbaren Rads 117, um den Wagen 100 anzuhalten, siehe 6 und 7. Mithin kann der Bediener die Fahrzeugbremse von Hand einrücken, indem er die Deichsel 116 in eine Bremsposition (die obere Bremsposition oder die untere Bremsposition) drückt oder, wenn der Bediener die Deichsel 116 loslässt, durch die Funktion eines Totmann-Bremsmechanismus 133, welcher die Deichsel 116 automatisch in ihre obere Bremsposition zwingt. Der Totmann-Mechanismus 133 wird als der an von der Crown Equipment Corporation, Inhaberin der vorliegenden Anmeldung, im Handel erhältlichen Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen vorhandene veranschaulicht und enthält drei Drehfedern 133A, 133B und 133C, welche zwischen einen Lenkkopf 132 und die Lenkdeichsel 116 eingefügt sind wie in 3 gezeigt. Drei Drehfedern sind vorgesehen, um die Herstellung der Federn zu erleichtern und um, durch geeignete Wahl der Drehfedern, aus einer Vielzahl von Federkräften für Lenkdeichsel/Handgriff-Kombinationen mit verschiedenen Gewichten die jeweils richtige einfach auswählen zu können. Die Funktion des Totmann-Mechanismus 133 kann durch eine Totmann-Umgehungseinrichtung verhindert werden, welche gestattet, das Fahrzeug in einer Rollbetriebsart zu betreiben.
  • Nun wird das Umgehen des Totmann-Mechanismus 133 für Rollbetrieb der Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen 100 anhand der 3 und 4, welche einen maßgeblichen Teil der Lenkungssteuereinheit 104 des Wagens 100 aus 1 veranschaulichen, beschrieben.
  • Die Lenkdeichsel 116 ist an einem Lenkkopf 132 so befestigt, dass sie um eine Achse A drehbar ist, und nimmt durch Federvorspannung aufgrund einer von den Drehfedern 133A-133C, welche den Totmann-Bremsmechanismus 133 für die veranschaulichte Ausführungsform bilden, erzeugten Drehfederkraft eine gewöhnlich vertikale Bremsposition innerhalb des vertikalen Bremsbogens 121, d.h. die obere Bremsposition ein. Somit heben die Federn 133A-133C, wenn der Handgriff 114 von einem Bediener losgelassen wird, die Lenkdeichsel 116 an, um den Wagen 100 zu bremsen. Natürlich können in der vorliegenden Erfindung andere Totmann-Bremsmechanismen verwendet werden, zum Beispiel der in US-Patent Nr. 5,964,313 offenbarte Totmann-Mechanismus.
  • Um eine Rollbetriebssteuerung für den Wagen 100 zu schaffen, verriegelt eine Verriegelungseinrichtung 136 die Lenkdeichsel 116 in jeder beliebigen gewählten Stellung zumindest innerhalb des Antriebsbogens 123, so dass der Totmann-Bremsmechanismus 133 umgangen und daran gehindert wird, die Lenkdeichsel 116 in ihre gewöhnlich vertikale, obere Bremsposition zu bewegen. Während die Verriegelungseinrichtung 136 eine den Totmann-Bremsmechanismus 133 überwindende Verriegelungskraft auf die Lenkdeichsel 116 ausübt, um die Stellung der Lenkdeichsel 116 zu fixieren, ist die Verriegelungskraft so gewählt, dass der Bediener des Wagens 100 sie überwinden kann, um die Lenkdeichsel 116 zu bewegen, um die Bremse des lenkbaren Rads 117 von Hand zu betätigen und auch um die Lenkdeichsel 116 in andere ausgewählte Stellungen zu bewegen, wo die Verriegelungseinrichtung 136 die Lenkdeichsel 116 von neuem festhalten wird. Wie veranschaulicht, enthält die Verriegelungseinrichtung 136 eine Lenkdeichselbremse; jedoch können andere Verriegelungseinrichtungen einschließlich zum Beispiel mit Arretierungen versehener oder in Segmente geteilter Verriegelungen, bei welchen ein Dorn selektiv in eine aus einer Vielzahl von gegenüberliegenden Arretierungen eingerückt werden kann, verwendet werden, um eine entsprechende Anzahl von verriegelten Stellungen sowie eine Vielfalt von Lenkdeichselbremsen-Anordnungen zusätzlich zur veranschaulichten zu definieren.
  • Wenn die veranschaulichte Lenkdeichselbremse als Verriegelungseinrichtung 136 verwendet wird, bietet sie gegenüber einer definierten Anzahl von Stellungen bei einer auf Arretierungen oder Segmenten, welche diskrete Verriegelungsstellungen definieren, beruhenden Verriegelungseinrichtung eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Stellungen innerhalb des vertikalen Bewegungsbereichs der Lenkdeichsel 116, in welchen die Lenkdeichsel 116 verriegelt werden kann. In 3 und 4 enthält die Lenkdeichselbremse eine Ankerplatte 138 und einen Elektromagneten 140, wobei die Bremse durch Aktivierung des Elektromagneten 140 zwecks Anziehung der Ankerplatte 138 eingerückt wird.
  • Die Ankerplatte 138 ist mit der Lenkdeichsel 116 verbunden und wird durch einen Bogen 139 bewegt, wenn die Lenkdeichsel 116 zwischen ihrer unteren Bremsposition und ihrer oberen Bremsposition bewegt wird. In 4 ist die Ankerplatte 138 in durchgezogenen Linien dargestellt, wenn die Lenkdeichsel 116 sich in ihrer unteren Bremsposition befindet, ist sie in gestrichelten Linien dargestellt, wenn die Lenkdeichsel 116 sich in ihrer oberen Bremsposition befindet, und kann sie an jedem Ort zwischen diesen beiden äußersten Orten positioniert sein, wenn die Lenkdeichsel 116 zwischen der unteren Bremsposition und der oberen Bremsposition bewegt wird. Die Ankerplatte 138 kann aus kohlenstoffarmem Stahl wie den Sorten 1008 bis 1035 bestehen und bis zu einer Dicke von 0,0007 bis 0,0010 Zoll vernickelt sein, um Korrosion zu verhindern und eine glatte Oberfläche zu erzeugen, welche beim Gleiten der Ankerplatte 138 über den Elektromagneten 140 entstehende Geräusche reduziert. Natürlich können andere Werkstoffe und Werkstoffoberflächen für die Ankerplatte 138 verwendet werden, wie jedem Durchschnittsfachmann einleuchten wird.
  • Der Elektromagnet 140 enthält einen massiven Körper 140A mit einer in seiner vorn befindlichen Oberfläche (der zur Ankerplatte 138 weisenden Seite oder Oberfläche) gebildeten Ringnut 140B zur Aufnahme einer elektrischen Spule 140C, welche erregt wird, um den Elektromagneten 140 zu aktivieren, siehe 4, 4A und 4B. Der Elektromagnet 140 ist auf einer Platte 132A, welche mit dem vorderen Teil des Lenkkopfs 132 verbunden ist, angebracht. Eine Innensechskantkopfschraube 140D steht mit einer Gewindebohrung 132B in der Platte 132A in Eingriff, um einen Befestigungsstift 140E an der Platte 132A zu befestigen. Eine Hülse 140E ist in den massiven Körper 140A des Elektromagneten 140 gedrückt, wobei der Befestigungsstift 140E so bemessen ist, dass er innerhalb der Hülse 140E aufgenommen wird. In der veranschaulichten Ausführungsform ist der Elektromagnet 140 so angebracht, dass er eine axiale Bewegung bezüglich der Platte 132A ausführen kann, und wird er durch die von einer Druckfeder 140G erzeugte Federvorspannung von der Platte 132A weg und in Eingriff mit der Ankerplatte 138 gedrückt.
  • Die Druckfeder 140G umgibt den Befestigungsstift 140F, erstreckt sich zwischen dem massiven Körper 140A und der Platte 132A und beaufschlagt den massiven Körper 140A mit einer geeigneten nach außen gerichteten Kraft, zum Beispiel eine Kraft von etwa 1/2 Pfund, siehe 4A und 4B. Durch Federvorspannung des Elektromagneten 140 in die Ankerplatte 138 wird der Abstand zwischen den beiden aufrechterhalten, um eine Tole ranzzunahme in der drehbaren Befestigung der Lenkdeichsel 116 am Lenkkopf 132 aufzunehmen und gleichmäßige magnetische Kräfte sicherzustellen, wenn die Bremse betätigt ist. Der Körper 140A des Elektromagneten 140 wird durch eine Kerbe 140H im massiven Körper 140A, welche einen aus der Platte 132A hervorstehenden Stift 132C aufnimmt, am Drehen um seine Achse gehindert. In der veranschaulichten Ausführungsform wird der massive Körper 140A durch seinen Eingriff mit der Ankerplatte 138 gegen die Kraft der Druckfeder 140G auf dem Befestigungsstift 140E gehalten.
  • Der Körper 140A des Elektromagneten 140 kann aus kaltnachgepresstem Stahl mit einer durch einen ferritischen Nitrokarburierungsprozess, welcher die Eisenoberfläche des Körpers 140A sowohl mit Stickstoff als auch mit Kohlenstoff anreichert, erzeugten Salzbadnitrierungs-(SBN-)Oberfläche bestehen. Die Stickstoff- und Kohlenstoffatome bilden eine Verbundschicht in der Oberfläche und eine tiefe Diffusionszone unterhalb der Schicht, welche sich zwischen ungefähr 0,0002 und 0,0008 Zoll erstreckt und welche eine Rockwell-Härte von ungefähr C 58 bis 60 aufweist. Die Oberflächenschicht erhöht den Korrosionsschutz, bietet Schmiereigenschaften für den Körper und widersteht Reibverschleiß zwischen Gleitflächen. Die Oberflächenschicht ist außerdem nichtmagnetisch und bildet einen nichtmagnetischen Spalt, welcher funktionell einem Luftspalt gleicht, zwischen dem Elektromagneten 140 und der Ankerplatte 138, um Hängenbleiben durch Restmagnetisierung zu verhindern. Es wird angemerkt, dass andere Werkstoffe und Werkstoffoberflächen für den Körper des Elektromagneten verwendet werden können, wie für den Durchschnittsfachmann offensichtlich ist.
  • Eine alternative Konstruktion des Elektromagneten 140, welche möglicherweise eine längere Lebensdauer bietet, wird durch Anbringen einer Reibungsfläche 140B' anstelle der SBN-Oberfläche an der vorn befindlichen Seite des Elektromagneten 140 geschaffen, siehe 4C. Die Reibungsfläche 140B' besteht aus einem Reibwerkstoff, um eine langlebige Verschleißschicht zu erhalten. Ein Werkstoff, der verwendet werden kann, ist Bremskerl Nr. 4199, ein in elektromagnetischen Bremsen und Kupplungen verwendetes synthetisches Gummi-Harz-Verbundmaterial, wobei natürlich andere bekannte Reibwerkstoffe verwendet werden können, wie für den Durchschnittsfachmann offensichtlich ist. Um si cherzustellen, dass der Abstand zwischen dem Elektromagneten 140 und der Ankerplatte 138 zwecks gleichmäßiger magnetischer Kräfte, wenn die Bremse betätigt ist, aufrechterhalten wird, befindet sich der Reibwerkstoff oben auf der elektrischen Spule 140C und ist er mit der Vorderseite des Elektromagneten 140 bündig.
  • Ein wechselnder Teil einer inneren Oberfläche 138A der Ankerplatte 138 liegt am Elektromagneten 140 an, während die Ankerplatte 138 sich durch den Bogen 139 bewegt, wenn die Lenkdeichsel 116 durch den horizontalen Bremsbogen 119, den Antriebsbogen 123 und den vertikalen Bremsbogen 121 bewegt wird. Wie in 4 gezeigt, liegt ein Teil der Ankerplatte 138 immer, über den gesamten Bewegungsbereich der Ankerplatte 138 hinweg, am Elektromagneten 140 an, wenn auch die den Elektromagneten 140 berührende Fläche der Ankerplatte 138 an den Enden des Bewegungsbereichs der Ankerplatte 138 und der Lenkdeichsel 116 auf Minima reduziert ist.
  • Während der Bewegung der Lenkdeichsel 116 innerhalb des Antriebsbogens 123 ist der Elektromagnet 140 durch entsprechende Teile der Ankerplatte 138 im wesentlichen voll bedeckt. Somit verriegelt die durch Aktivierung des Elektromagneten 140 ausgeübte Bremskraft die Lenkdeichsel 116 sicher in der Position innerhalb des Antriebsbogens 123, welche die Lenkdeichsel 116 bei Aktivierung des Elektromagneten 140 innehat, oder in einer nachfolgenden Position innerhalb des Antriebsbogen 123, in welche die Lenkdeichsel 116 bei aktiviertem Elektromagneten 140 bewegt wird. Eine Verriegelung innerhalb des horizontalen Bremsbogens 119 und des vertikalen Bremsbogens 121 ist nicht sichergestellt; jedoch kann eine Verriegelung in jeder beliebigen Position innerhalb des vertikalen Bewegungsbereichs der Lenkdeichsel 116 durch Vergrößerung der Ankerplatte 138 dergestalt, dass der Elektromagnet 140 bei allen Positionen der Ankerplatte 138 innerhalb ihres Bewegungsbereichs, d.h. des Bogens 139, voll bedeckt ist, sichergestellt werden.
  • Wie oben erwähnt, ist die Bremskraft so gewählt, dass die Lenkdeichsel 116 fixiert ist und nicht durch den Totmann-Bremsmechanismus 133 bewegt wird. Jedoch kann die Kraft von einem Bediener überwunden werden, um die Bremse des lenkbaren Rads 117 von Hand zu betätigen oder die Lenkdeichsel 116 zu verstellen. Um die Lenkdeichsel 116 zu bewegen, muss ein Bediener eine Kraft aufbringen, welche größer als die Differenz zwischen der beziehungsweise dem durch den Elektromagneten 140 erzeugten Rückhaltekraft oder -drehmoment und der beziehungsweise dem durch den Totmann-Mechanismus 133, d.h. die Federn 133A-133C, angelegten Kraft oder Drehmoment ist. Gegenwärtig geht man davon aus, dass, wenn die erforderliche Bedienerkraft auf einen Wert eingestellt ist, welcher Bewegungen der Lenkdeichsel 116 aufgrund des Überfahrens von Bodenunebenheiten üblicher Größe mit dem Wagen 100 verhindert, diese für alle Bediener des Wagens annehmbar sein wird. Diese Kraft kann für gegebene Anwendungen und zur Anpassung an gegebene Bediener erhöht oder verringert werden, so lange die Kraft ausreicht, um einen einwandfreien Rollbetrieb des Wagens 100 sicherzustellen. Bei einer Ausführungsform des Wagens 100 erhielt man die richtigen Kräfte/Drehmomente mit Hilfe eines Elektromagneten, welcher eine Anziehungskraft von ungefähr siebzig (70) Pfund erzeugte.
  • Um dem Bediener des Wagens 100 den Rollbetrieb zu bestätigen, können zwei Arten von Bediener-Rückmeldungen zur Anwendung kommen. Die erste warnt den Bediener, wenn der Rollbetriebsschalter 115E betätigt wurde und die elektrische Spule 140C des Elektromagneten 140 erregt wird; und die zweite sagt dem Bediener, dass die Rollbetriebsart aktiv ist.
  • Die erste Rückmeldung ist ein akustisches Signal (wenn auch sowohl ein optisches Signal als auch ein akustisches Signal verwendet werden kann), welches die Betätigung des Rollbetriebsschalters 115E anzeigt. Es warnt den Bediener, wenn der Rollbetriebsschalter 115E versehentlich gedrückt wird, bestätigt, dass der Schalter 115E richtig funktioniert, und bestätigt, dass die elektrische Spule 140C des Elektromagneten 140 erregt wird, wenn der Rollbetriebsschalter 115E gedrückt wird. Zum Beispiel kann eine Alarmeinrichtung mit einmaligem akustischem Signal (nicht gezeigt) parallel zur elektrischen Spule 140C angeschlossen sein und an Spannung gelegt werden, wenn der Elektromagnet 140 an Spannung gelegt wird. Weil ein Signalgenerator mit einmaligem Signal verwendet wird, erklingt der Ton nur für eine kurze Zeitdauer direkt nach dem Anlegen der Spannung. Solche Einrichtungen sind von einer Reihe von Firmen wie Floyd Bell, Inc. im Han del erhältlich und können mittels integrierter Elektronik zur Erzeugung einer Vielzahl verschiedener Töne wie eines Glockenklangs, eines einzelnen Pieptons oder dergleichen für eine gegebene Anwendung angepasst werden. Die Einrichtungen passen zur Betriebsspannung des Systems und geben den Ton für eine erforderliche Zeitdauer ab. Modelle mit Dauer-Glockenklang wie Modell Nr. MC-05-530-P von Floyd Bell, Inc. und Modell Nr. SBM428 von der Mallory Electronic Component Division der North America Capacitor Company können auch mit einem externen elektronischen Treiber verwendet werden, um die gleiche Funktionalität wie der Signalgenerator mit einmaligem Signal zu bieten.
  • Die zweite Rückmeldung ist eine optische Anzeige (wenn auch sowohl ein optisches Signal als auch ein akustisches Signal verwendet werden kann), um den Bediener zu warnen, dass die Rollbetriebsart aktiv ist. Die Anzeige kann verschiedener Art sein, wie eine Warnleuchte oder eine mechanische Warneinrichtung, welche ausgelöst wird, wenn Spannung an die elektrische Spule 140C angelegt wird. Eine Warnleuchte könnte ununterbrochen leuchten oder blinken. Das Licht kann in Verbindung mit einem benachbarten Schild verwendet werden oder könnte ein Schild von hinten beleuchten. Eine mechanische Warneinrichtung könnte eine Verschlussblende oder ein Fenster öffnen, um eine Warnung anzuzeigen. Ein akustischer Alarm könnte auch erklingen, wenn eine Bedingung erfüllt ist (z.B. wenn am Wagen 100 die Rollbetriebsart gewählt ist und er nach einem Stillstand von mehr als 5 Minuten Dauer neu gestartet wird). Diese sowie sehr zahlreiche andere Rückmeldungseinrichtungen und -anordnungen werden dem Durchschnittsfachmann aufgrund der vorliegenden Beschreibung einfallen.
  • Die Steuerung des oben beschriebenen Totmann-Bremsen-Umgehungssystems (oder eines beliebigen anderen Totmann-Bremsen-Umgehungs- oder Rollbetriebssteuerungssystems) und der Zusatz-Mitgehsteuerung wie oben beschrieben ist in die Steuerung 142 des Wagens 100 integriert. Siehe 8, welche ein schematischer Blockschaltplan eines Teils des Steuerungssystems für den Wagen 100 ist, worin Schließerkontakte durch ein "X" und Öffnerkontakte durch ein "I" dargestellt sind. In einer arbeitenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Steuerung 142 eine Sevcon-Millipak-Steuerung für fremderregte Motoren (SEM), welche eine Mikroprozessor-Steuerung enthält; jedoch kann in der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl anderer Steuerungen verwendet werden. Die Eingänge der Steuerung 142 umfassen die parallele Kombination des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A und die Rollbetriebsaufhebeschalter 111, 111B, den Rollbetriebsschalter 115E, die Drehgriffe 118, die Mitgehfunktionsschalter 128, 130, 128A, 130A, 128B und den Lenkrichtungserfassungsschalter 127B. Das Bewegen des Wagens 100 wird durch einen Bremsschalter 144, welcher mit dem Umkehrschalter 120 verbunden ist, freigegeben. Wenn der Umkehrschalter 120 nicht aktiviert ist, sind der Rückwärtsschalter 146 und der Vorwärtsschalter 148 wirksam, so dass die Fahrtrichtung des Wagens 100 dadurch bestimmt wird, welcher der Schalter 146 und 148 aktiviert ist. Wenn der Umkehrschalter 120 aktiviert ist, sind die Schalter 146 und 148 unwirksam und wird ein Signal, den Wagen 100 umzukehren, an die Steuerung 142 gesendet.
  • Wenn ein Bediener des Wagens 100 beide Mitgehfunktionsschalter 128, 130 auf beiden Seiten des Handgriffs 114 betätigt, wird der Wagen 100 in Vorwärtsrichtung auf Gehgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn der Wagen 100 sich in der Rollbetriebsart befindet, so dass der Bremsschalter 144 geschlossen ist, und der Bediener des Wagens 100 beide Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A an den Handgriffen 107, 109 oder den Mitgehfunktionsschalter 128B im Gehäuse H betätigt, wird der Wagen 100 in Vorwärtsrichtung auf Gehgeschwindigkeit beschleunigt, vorausgesetzt der Lenkrichtungserfassungsschalter 127B ist geschlossen, was bedeutet, dass das gelenkte Rad des Wagens 100 im wesentlichen geradeaus gerichtet ist. Der Lenkrichtungserfassungsschalter 127B ist durch durchgezogene Linien als direkt mit den Mitgehfunktionsschaltern 128A, 130A, 128B verbunden dargestellt; jedoch könnte sein Lenkrichtungssignal direkt mit der Steuerung 142 verbunden sein und von der Steuerung 142 verwendet werden, um zu bestimmen, ob die Mitgehfunktionsschalter 128A, 130A, 128B wirksam zu machen sind, welche dann direkt mit der Steuerung 142 verbunden wären, wie in 8 durch gestrichelte Verbindungslinien veranschaulicht.
  • 9 und 10 zeigen Ablaufdiagramme, welche von der Steuerung 142 verwendet werden, um den Wagen 100 zu betreiben. In 9 wird der Hochgeschwindigkeitsbetrieb des Wagens 100 durch ständige Aktivierung des Hochgeschwindig keits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A freigegeben, d.h. der Bediener muss den Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A in seiner betätigten Stellung halten. In 10 wird der Hochgeschwindigkeitsbetrieb des Wagens 100 durch flüchtige Aktivierung des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A freigegeben, solange ein Geschwindigkeitsbefehl vorliegt, d.h. solange der Bediener einen der Drehgriffe 118 außerhalb seiner Neutralstellung hält. Jedes der Ablaufdiagramme enthält die gleichen drei Zustände: einen Niedriggeschwindigkeitszustand 150; einen Hochgeschwindigkeitszustand 152; und einen Rollbetriebszustand 154. Im Niedriggeschwindigkeitszustand 150 ist die Geschwindigkeit des Wagens 100 auf eine niedrige Geschwindigkeit, zum Beispiel eine Gehgeschwindigkeit von ungefähr 3,5 mph (Meilen pro Stunde) (5,6 Kilometer pro Stunde (km/h)) begrenzt. Im Hochgeschwindigkeitszustand 152 kann der Wagen 100 in der "Gabeln-voran"- oder Rückwärtsrichtung mit Geschwindigkeiten bis zu einer Zwischengeschwindigkeit, welche größer als die niedrige Geschwindigkeit ist, betrieben werden; und kann er in der ersten Richtung der Antriebseinheit 102 oder Vorwärtsrichtung mit Geschwindigkeiten bis zu einer hohen Geschwindigkeit, welche größer als die Zwischengeschwindigkeit ist, betrieben werden. Im Rollbetriebszustand 154 ist die Geschwindigkeit des Wagens 100 auf eine niedrige Geschwindigkeit begrenzt, welche normalerweise die gleiche wie die begrenzte niedrige Geschwindigkeit des Niedriggeschwindigkeitszustands 150 wäre.
  • Bei Einschalten des Wagens 100 mit dem Schlüssel, d.h. wenn der Wagenschlüssel von Aus auf Ein gestellt wird, geht die Steuerung 142 in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150, so dass der Wagen 100 dann durch Betätigen der Drehgriffe 118 und/oder der Mitgeh-Bedienelemente, falls vorhanden, wie der Mitgehfunktionsschalter 128 oder 130 (oder beider Mitgehfunktionsschalter 128 und 130) oder des Mitgehfunktionsschalters 128B mit der begrenzten niedrigen Geschwindigkeit betrieben werden kann. In den Hochgeschwindigkeitszustand 152 kann man vom Niedriggeschwindigkeitszustand 150 aus durch Aktivieren eines der Drehgriffe 118 zwecks Erzeugung eines (vom in der Neutralstellung der Drehgriffe 118 gelieferten Nullbefehl verschiedenen) Geschwindigkeitsbefehls und Aktivieren des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A gelangen. Beim Betrieb gemäß dem Ablaufdiagramm in 9 muss, damit der Wagen 100 im Hochgeschwindig keitszustand 152 bleibt, der Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A aktiviert bleiben. Um den Bediener des Wagens 100 davon zu entlasten, den Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A betätigt halten zu müssen, um den Betrieb des Wagens 100 im Hochgeschwindigkeitszustand 152 aufrechtzuerhalten, was manchen Bedienern unangenehm ist, wird im Ablaufdiagramm in 10 der Betrieb des Wagens 100 im Hochgeschwindigkeitszustand 152 aufrechterhalten, nachdem der Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A flüchtig gedrückt und dann losgelassen wird. Solange er im Hochgeschwindigkeitszustand 152 ist, kann der Wagen mittels der Drehgriffe 118 je nach der Bewegungsrichtung des Wagens mit Geschwindigkeiten entweder bis zur Zwischengeschwindigkeit oder bis zur hohen Geschwindigkeit betrieben werden.
  • Im Ablaufdiagramm in 9 gelangt man durch Loslassen des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A vom Hochgeschwindigkeitszustand 152 in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150. Im Ablaufdiagramm in 10 gelangt man durch Bewegen der Drehgriffe 118 in ihre neutralen Mittelstellungen zwecks Erzeugung eines Null-(0-)Geschwindigkeitsbefehls oder durch Betätigen der Bremse des lenkbaren Rads 117 vom Hochgeschwindigkeitszustand 152 in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150.
  • Im Rollbetriebszustand 154 ist die Geschwindigkeit des Wagens 100 wie oben erwähnt auf eine niedrige Geschwindigkeit wie Gehgeschwindigkeit begrenzt. Ferner aktiviert der Wechsel in den Rollbetriebszustand 154 die Verriegelungseinrichtung 136, in der veranschaulichten Ausführungsform durch In-Eingriff-Bringen des Elektromagneten 140, so dass die Lenkdeichsel 116 in ihrer dann vorliegenden Stellung (oder in einer Stellung, in welche sie im Rollbetriebszustand 154 anschließend bewegt wird) verriegelt ist. In den Rollbetriebszustand 154 gelangt man entweder aus dem Niedriggeschwindigkeitszustand 150 oder aus dem Hochgeschwindigkeitszustand 152 durch Aktivieren des Rollbetriebsschalters 115E, während die Lenkdeichsel 116 sich in Fahrstellung, d.h. innerhalb des Antriebsbogens 123 befindet. Während ein einziger Rollbetriebsschalter, d.h. der Rollbetriebsschalter 115E, als an der Rückseite der Bedienkonsole 115 angebracht veranschaulicht wird, kann der Rollbetriebsschalter 115E anderswo an der Festhaltestange 112 oder in nächster Nähe der Festhaltestange 112 angebracht sein. Alternativ können auch zwei Rollbetriebsschalter verwendet werden, wobei einer auf jeder Seite der Bedienkonsole 115 oder an anderen Stellen an der Festhaltestange 112 oder anders mit der Festhaltestange 112 verbunden oder in nächster Nähe der Festhaltestange 112 angebracht sein kann.
  • Im Rollbetriebszustand 154 geht die Steuerung 142, wenn der Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A aktiviert wird oder der Umkehrschalter 120 aktiviert wird oder einer der zwei Rollbetriebsaufhebeschalter 111 aktiviert wird oder der Rollbetriebsaufhebeschalter 111B aktiviert wird oder der Schlüsselschalter aus- und dann wieder eingeschaltet wird, in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150. Damit die Steuerung 142 aus dem Rollbetriebszustand 154 in den Hochgeschwindigkeitszustand 152 gelangen kann, geht sie zuerst in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150, von welchem aus sie in den Hochgeschwindigkeitszustand 152 gehen kann, wenn der Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A aktiviert ist und ein von Null verschiedener Geschwindigkeitsbefehl von den Drehgriffen 118 empfangen wird, d.h. einer der Drehgriffe 118 aus seiner neutralen Mittelstellung herausbewegt wird.
  • Mit der aus der obigen Beschreibung der neuartigen Zusatz-Mitgehsteuerung für Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagen gewonnenen Kenntnis der vorliegenden Erfindung wird nun der Betrieb des Wagens 100 mittels der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wenn ein Bediener des Mitgeh-/Mitfahr-Hubwagens 100 den Wagen 100 mit dem Schlüssel einschaltet, startet die Steuerung 142 im Niedriggeschwindigkeitszustand 150, so dass der Bediener den Wagen 100 durch Betätigen der Drehgriffe 118 oder durch Aktivieren von Mitgehfunktionsschaltern 128, 130, 128A, 130A, 128B, falls an einem gegebenen Wagen vorhanden, mit Geschwindigkeiten bis zur begrenzten niedrigen Geschwindigkeit für den Wagen 100 bewegen kann. Nachdem der Wagen 100 mit dem Schlüssel eingeschaltet ist, beginnt der Bediener mit dem Kommissionieren, indem er den Wagen 100 entlang einer vorgeschriebenen Route durch ein Lager bewegt und dabei in einer vorbestimmten Reihenfolge Artikel entnimmt.
  • Wenn die erste Artikelentnahme des Bedieners ein gutes Stück von der Stelle, wo der Wagen eingeschaltet wird, entfernt ist, steigt der Bediener auf die Plattform 110, hält er sich unmittelbar neben der an der Festhaltestange 112 angebrachten Bedienkonsole 115 an der Festhaltestange 112 fest, betätigt er (ständig oder flüchtig) den Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A und bewegt einen der Drehgriffe 118, um den Wagen 100 zum ersten Entnahmeort hin zu beschleunigen. Diese Vorgänge bringen die Steuerung 142 aus dem Niedriggeschwindigkeitszustand 150 in den Hochgeschwindigkeitszustand 152, so dass der Wagen 100 in der ersten Richtung der Antriebseinheit oder Vorwärtsrichtung mit Geschwindigkeiten bis zur hohen Geschwindigkeit für den Wagen 100 betrieben werden kann. Bei Annäherung an den ersten Entnahmeort bewegt der Bediener den Drehgriff 118, um den Wagen 100 für die Artikelentnahme zu verlangsamen. Bei Loslassen des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A oder Bewegen des Drehgriffs 118 in seine neutrale Mittelstellung wird die Steuerung 142 in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150 versetzt.
  • Wenn der Wagen 100 sich dem ersten Entnahmeort nähert, hält der Bediener den Wagen 100 an und steigt von der Plattform 110 herunter. Wenn der Bediener den Wagen 100 zum ersten Entnahmeort rollen lassen will, aktiviert er dann den Rollbetriebsschalter 115E, um die Steuerung 142 in den Rollbetriebszustand 154 zu versetzen, so dass die Lenkdeichsel 116 in der Stellung, in welcher der Rollbetriebsschalter 115E betätigt wurde, durch Aktivierung des Elektromagneten 140 (oder einer anderen Verriegelungseinrichtung) verriegelt wird. Der Bediener geht dann zu dem zu entnehmenden Artikel, entnimmt den Artikel und dreht sich um, während der Wagen 100 in eine solche Position rollt, dass eine Palette auf den Lastgabeln 106 des Wagens 100 (oder eine andere Lasttrageinrichtung auf den Gabeln 106 oder anstelle der Lastgabeln 106) in der für den Bediener richtigen Position ist, um den entnommenen Artikel daraufzulegen. Dann bewegt der Bediener den Wagen 100 weiter zum nächsten Entnahmeort. Gemäß der vorliegenden Erfindung braucht der Bediener, wenn der nächste Entnahmeort nah ist und an einem im wesentlichen geraden Teil der Kommissionierroute liegt, nur zum Basisende der Lastaufnahmegabeln 106 vorzugehen und die Mitgehfunktionsschalter 128A und/oder 130A oder den Mitgehfunktionsschalter 128B zu aktivieren, um den Wagen auf Gehgeschwindigkeit zu beschleunigen, wenn die Lenkrichtungserfassungseinrichtung 127 erkennt, dass das gelenkte Rad im wesentlichen geradeaus gerichtet ist, was beim Fahren entlang eines im wesentlichen geraden Teils der Kommissionierroute der Fall sein sollte. Wiederum lässt der Bediener, wenn er sich dem Entnahmeort nähert, den Wagen 100 bis zu einer geeigneten Position rollen, um den entnommenen Artikel auf die Palette auf den Gabeln 106 oder eine andere Lasttrageinrichtung des Wagens 100 zu legen. Wenn der Bediener den Wagen 100 bremsen muss, aktiviert er einen der Rollbetriebsaufhebeschalter 111, 111B, um aus dem Rollbetriebszustand in den Niedriggeschwindigkeitszustand zu wechseln, wodurch dem Totmann-Bremsmechanismus 133 ermöglicht wird, die Lenkdeichsel 116 in ihre obere Bremsposition zu bewegen, um den Wagen 100 zu bremsen.
  • Wenn der nächste Entnahmeort in einer gewissen Entfernung liegt, zum Beispiel zwanzig oder mehr Fuß, kann der Bediener es vorziehen, den Handgriff 114 dahin zu bewegen, wo er auf die Plattform 110 steigt und bis zum nächsten Entnahmeort auf dem Wagen 100 mitfährt. Der Bediener würde dann den Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalter 115A betätigen, um die Rollbetriebssteuerung zu verlassen und die Steuerung 142 in den Niedriggeschwindigkeitszustand 150 zu versetzen. Durch Aktivieren des Hochgeschwindigkeits-/Rollbetriebsaufhebeschalters 115A in Verbindung mit einem von Null verschiedenen Geschwindigkeitsbefehl von den Drehgriffen 118 gelangt die Steuerung 142 über den Niedriggeschwindigkeitszustand 150 in den Hochgeschwindigkeitszustand 152, so dass der Bediener den Wagen 100 mit Geschwindigkeiten bis zur hohen Geschwindigkeit für den Wagen 100 bewegen kann, um schneller zum nächsten Entnahmeort zu fahren. Bei Annäherung an den nächsten Entnahmeort würde der Bediener den Wagen 100 anhalten und von der Plattform 110 heruntersteigen. Wenn der Bediener den Wagen 100 erneut bis zum Entnahmeort rollen lassen will, betätigt der Bediener dann den Rollbetriebsschalter 115E, um die Steuerung 142 in den Rollbetriebszustand 154 zu versetzen, so dass die Lenkdeichsel 116 in der Stellung innerhalb des Antriebsbogens 123, in welcher der Rollbetriebsschalter betätigt wurde, durch Aktivierung des Elektromagneten 140 (oder einer anderen Verriegelungseinrichtung) verriegelt wird.
  • Somit leuchtet ein, dass eine Verbesserung der Bedienung des Wagens 100 bei Kommissionieranwendungen vorliegt, da die Rollbetriebsart durch Betätigen des an oder in der Nähe der Festhaltestange 112 angebrachten Rollbetriebsschalters 115E bequem von Hand aktiviert werden kann und die Bedienung des Wagens bei einer Vielzahl von an einem im wesentlichen geraden Teil einer Kommissionierroute gelegenen Entnahmeorten im Rollbetriebszustand von einer Position aus vorgenommen werden kann, welche sich im wesentlichen in nächster Nähe des Basisendes der Lastaufnahmegabeln 106 befindet.
  • Nachdem die Erfindung gemäß vorliegender Anmeldung ausführlich und in Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, ist offensichtlich, dass Änderungen und Variationen möglich sind, ohne vom Schutzumfang der in den beigefügten Ansprüchen definierten Erfindung abzuweichen.

Claims (30)

  1. Fahrzeug (100) zur Materialhandhabung mit Mitgehfunktion mit einer Zusatzsteuerung, enthaltend: mindestens einen Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A), der an jeder Seite des Fahrzeugs (100) einem Basisende von Lastaufnahmegabeln (106) des Fahrzeugs benachbart angebracht ist, wobei der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter betätigt wird, um das Fahrzeug zu bewegen, wenn ein Rollbetriebsmechanismus (136) des Fahrzeugs aktiviert ist; und einen Rollbetriebsaufhebeschalter (111), der an jeder Seite des Fahrzeugs nahe an einem Basisende der Lastaufnahmegabeln angebracht ist, welcher Rollbetriebsaufhebeschalter betätigt wird, um den Rollbetriebsmechanismus zu lösen und dadurch eine Lenkradbremse (117) eines lenkbaren Rades des Fahrzeugs zu betätigen.
  2. Fahrzeug (100) nach Anspruch 1, ferner enthaltend eine Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127), um die Bewegung des Fahrzeugs ansprechend auf die Betätigung des mindestens einen Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) nur dann zu ermöglichen, wenn ein gelenktes Rad des Fahrzeugs im wesentlichen geradeaus gerichtet ist.
  3. Fahrzeug (100) nach Anspruch 2, bei welchem die Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127) eine Nocke (127A) sowie einen durch die Nocke betätigten Schalter (127B) aufweist, wobei die Nocke und der Schalter zwischen eine Antriebseinheit (102) und eine Lenkdeichsel (116) des Fahrzeugs gekoppelt sind.
  4. Fahrzeug (100) nach Anspruch 3, bei welchem die Nocke (127A) mit der Lenkdeichsel (116) gekoppelt ist und der Schalter (127B) mit der Antriebseinheit (102) gekoppelt ist.
  5. Fahrzeug (100) nach Anspruch 3, bei welchem die Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127) mit dem mindestens einen Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) gekoppelt ist.
  6. Fahrzeug (100) nach Anspruch 1, ferner enthaltend einen ersten Handgriff (107), der an einer linken Seite des Fahrzeugs montiert ist, und einen zweiten Handgriff (109), der an einer rechten Seite des Fahrzeugs montiert ist, wobei der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) jeweils in dem ersten oder dem zweiten Handgriff montiert ist.
  7. Fahrzeug (100) nach Anspruch 6, bei welchem die Rollbetriebsaufhebeschalter (111) an dem ersten und dem zweiten Handgriff (107, 109) montiert sind.
  8. Fahrzeug (100) nach Anspruch 6, bei welchem die Rollbetriebsaufhebeschalter (111) in der Nähe des ersten und des zweiten Handgriffs (107, 109) montiert sind.
  9. Fahrzeug (100) nach Anspruch 8, bei welchem die Rollbetriebsaufhebeschalter (111) an entgegengesetzten Enden eines Elementes (111A) montiert sind, das quer über das Fahrzeug verläuft, welches Element in der Nähe des ersten und des zweiten Handgriffs (107, 109) montiert ist.
  10. Fahrzeug (100) nach Anspruch 6, bei welchem der erste und der zweite Handgriff (107, 109) jeweils zwei Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) aufweisen, die gleichzeitig betätigt werden, um das Fahrzeug zu bewegen.
  11. Fahrzeug (100) nach Anspruch 6, bei welchem das Fahrzeug zur Materialhandhabung eine an dem Fahrzeug montierte Artikeltragplatte (103) aufweist und der erste und der zweite Handgriff (107, 109) an der Artikeltragplatte montiert sind.
  12. Fahrzeug (100) nach Anspruch 11, bei welchem die Artikeltragplatte (103) an einer Lastgabelrückwand (105) des Fahrzeugs montiert ist.
  13. Fahrzeug (100) nach Anspruch 11, bei welchem die Rollbetriebsaufhebeschalter (111) in der Nähe des ersten und des zweiten Handgriffs (107, 109) montiert sind.
  14. Fahrzeug (100) nach Anspruch 13, bei welchem die Rollbetriebsaufhebeschalter (111) an entgegengesetzten Enden eines quer über das Fahrzeug verlaufenden Elementes (11A) montiert sind.
  15. Fahrzeug (100) nach Anspruch 14, bei welchem das Element (111A) an der Artikeltragplatte (103) montiert ist.
  16. Fahrzeug (100) nach Anspruch 1, bei welchem die Zusatzsteuerung so dimensioniert ist, dass sie innerhalb eines äußeren Umfangs (105A) einer Lastgabelrückwand (105) des Fahrzeugs ist.
  17. Fahrzeug (100) nach Anspruch 16, bei welchem die Zusatzsteuerung mit der Lastgabelrückwand (105) gekoppelt ist.
  18. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion, enthaltend die Schritte: Vorsehen mindestens eines Mitgehfunktionsschalters (128, 130, 128A, 130A) an jeder Seite des Fahrzeugs (100) einem Basisende von Lastaufnahmegabeln (106) des Fahrzeugs benachbart; Vorsehen eines Rollbetriebsaufhebeschalters (111), der dem mindestens einen Mitgehfunktionsschalter an jeder Seite des Fahrzeugs benachbart angeordnet ist; Betätigen des mindestens einen Mitgehfunktionsschalters, um das Fahrzeug zu bewegen, wenn ein Rollbetriebsmechanismus des Fahrzeugs aktiviert ist; und Betätigen des Rollbetriebsaufhebeschalters, um den Rollbetriebsmechanismus des Fahrzeugs zu lösen und dadurch das Fahrzeug zu bremsen.
  19. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion nach Anspruch 18, ferner enthaltend den Schritt des Ermöglichens der Bewegung des Fahrzeugs ansprechend auf die Betätigung des mindestens einen Mitgehfunktionsschalters (128, 130, 128A, 130A) nur dann, wenn das gelenkte Rad im wesentlichen geradeaus gerichtet ist.
  20. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion nach Anspruch 19, bei welchem der Schritt des Ermöglichens der Bewegung des Fahrzeugs ansprechend auf die Betätigung des mindestens einen Mitgehfunktionsschalters (128, 130, 128A, 130A) nur dann, wenn das gelenkte Rad im wesentlichen geradeaus gerichtet ist, die Schritte enthält: Vorsehen einer Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127); Überwachen der Lenkrichtungserfassungseinrichtung, um zu bestimmen, wann das Fahrzeug im wesentlichen geradeaus gelenkt wird; und Ermöglichen der Bewegung des Fahrzeugs ansprechend auf den mindestens einen Mitgehfunktionsschalter nur dann, wenn die Lenkrichtungserfassungseinrichtung anzeigt, dass das gelenkte Rad im wesentlichen geradeaus gerichtet ist.
  21. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion nach Anspruch 20, bei welchem der Schritt des Vorsehens einer Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127) den Schritt des Koppelns einer Nocke (127A) und eines Schalters (127B) zwischen eine Antriebseinheit (102) des Fahrzeugs und eine Lenkdeichsel (116) des Fahrzeugs aufweist.
  22. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion nach Anspruch 21, bei welchem der Schritt des Koppelns einer Nocke (127A) und eines Schalters (127B) zwischen eine Antriebseinheit (102) des Fahrzeugs und eine Lenkdeichsel (116) des Fahrzeugs die Schritte enthält: Koppeln der Nocke mit der Lenkdeichsel; und Koppeln des Schalters mit der Antriebseinheit.
  23. Fahrzeug nach Anspruch 1 und enthaltend eine Lenkdeichsel (116), die mit dem Rad zum Lenken des Rades gekoppelt ist und ferner über einen Bogen (119, 121, 123) bewegbar ist, der einen Antriebsbogen (123) enthält, der zwischen einer im wesentlichen vertikalen Bremsposition und einer im wesentlichen horizontalen Bremsposition liegt, einen Handgriff (114) an der Lenkdeichsel zur Steuerung des Fahrzeugs, einen Totmann-Mechanismus (133) für die Bremse des lenkbaren Rades, um die Lenkdeichsel in die vertikale Bremsposition zu bewegen und das Fahrzeug abzubremsen, wenn der Handgriff losgelassen wird, und einen Rollbetriebsmechanismus, um den Totmann-Mechanismus (133) selektiv außer Betrieb zu setzen.
  24. Verfahren zum Betätigen eines Fahrzeugs zur Materialhandhabung (100) mit Mitgehfunktion nach Anspruch 18, welches Fahrzeug ein lenkbares Rad, eine mit dem Rad gekoppelte Bremse (117) des lenkbaren Rades, eine mit dem Rad zum Lenken des Rades gekoppelte Lenkdeichsel (116), die ferner über einen Bogen (119, 121, 123) bewegbar ist, der einen Antriebsbogen (123) enthält, der zwischen einer im wesentlichen vertikalen Bremsposition und einer im wesentlichen horizontalen Bremsposition liegt, einen Handgriff (114) an der Lenkdeichsel zur Steuerung des Fahrzeugs, einen Totmann-Mechanismus (133) für die Bremse des lenkbaren Rades, um die Lenkdeichsel in die vertikale Bremsposition zu bewegen, um das Fahrzeug abzubremsen, wenn der Handgriff losgelassen wird, und einen Rollbetriebsmechanismus (136) enthält, um den Totmann-Mechanismus (133) selektiv außer Betrieb zu setzen, welches Verfahren die Schritte enthält: Betätigen des Rollfreigabeschalters, um den Rollbetriebsmechanismus zu lösen und das Fahrzeug über den Totmann-Mechanismus abzubremsen.
  25. Fahrzeug (100) zur Materialhandhabung mit Mitgehfunktion mit einer Zusatzsteuerung, enthaltend: mindestens einen Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A), der einem Basisende von Lastaufnahmegabeln (106) des Fahrzeugs benachbart positioniert ist, wobei der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter betätigt wird, um das Fahrzeug zu bewegen, wenn ein Rollbetriebsmechanismus (136) des Fahrzeugs aktiviert ist; und einen Rollbetriebsaufhebeschalter (111), der nahe an einem Basisende der Lastaufnahmegabeln positioniert ist, welcher Rollbetriebsaufhebeschalter betätigt wird, um den Rollbetriebsmechanismus zu lösen und dadurch eine Bremse (117) eines lenkbaren Rades zu betätigen.
  26. Fahrzeug (100) nach Anspruch 25, bei welchem der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) und der Rollbetriebsaufhebeschalter (111) an beiden Seiten des Fahrzeugs beweglich positionierbar sind.
  27. Fahrzeug (100) nach Anspruch 26, bei welchem der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter (128B) und der Rollbetriebsaufhebeschalter (111) in einem Gehäuse (H) montiert sind, das an einem Ende einer Leitung (135) befestigt ist.
  28. Fahrzeug (100) nach Anspruch 26, bei welchem der mindestens eine Mitgehfunktionsschalter (128, 130, 128A, 130A) einen ersten Mitgehfunktionsschalter umfasst, der an einer ersten Seite des Fahrzeugs montiert ist, und der Rollbetriebsaufhebeschalter (111) einen ersten Rollbetriebsaufhebeschalter umfasst, der an der ersten Seite des Fahrzeugs montiert ist.
  29. Fahrzeug (100) nach Anspruch 28, ferner enthaltend einen ersten Mitgehfunktionsschalter, der an einer zweiten Seite des Fahrzeugs montiert ist, und einen zweiten Rollbetriebsaufhebeschalter (111), der an der zweiten Seite des Fahrzeugs montiert ist.
  30. Fahrzeug (100) nach Anspruch 25, ferner enthaltend eine Lenkrichtungserfassungseinrichtung (127), um die Bewegung des Fahrzeugs ansprechend auf die Betätigung des mindestens einen Mitgehfunktionsschalters (128, 130, 128A, 130A) nur dann freizugeben, wenn ein gelenktes Rad des Fahrzeugs im wesentlichen geradeaus gerichtet ist.
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