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DE60215463T2 - Analog-Digital-Wandler Anordnung und Methode - Google Patents

Analog-Digital-Wandler Anordnung und Methode Download PDF

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DE60215463T2
DE60215463T2 DE60215463T DE60215463T DE60215463T2 DE 60215463 T2 DE60215463 T2 DE 60215463T2 DE 60215463 T DE60215463 T DE 60215463T DE 60215463 T DE60215463 T DE 60215463T DE 60215463 T2 DE60215463 T2 DE 60215463T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sigma
digital
translating
signal
delta analog
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60215463T
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English (en)
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DE60215463D1 (de
Inventor
Patrick Clement
Nadim Khlat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NXP USA Inc
Original Assignee
Freescale Semiconductor Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Freescale Semiconductor Inc filed Critical Freescale Semiconductor Inc
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Publication of DE60215463D1 publication Critical patent/DE60215463D1/de
Publication of DE60215463T2 publication Critical patent/DE60215463T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M3/00Conversion of analogue values to or from differential modulation
    • H03M3/30Delta-sigma modulation
    • H03M3/458Analogue/digital converters using delta-sigma modulation as an intermediate step
    • H03M3/466Multiplexed conversion systems
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M3/00Conversion of analogue values to or from differential modulation
    • H03M3/30Delta-sigma modulation
    • H03M3/39Structural details of delta-sigma modulators, e.g. incremental delta-sigma modulators
    • H03M3/402Arrangements specific to bandpass modulators
    • H03M3/41Arrangements specific to bandpass modulators combined with modulation to or demodulation from the carrier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Analog-zu-Digital-Wandler und insbesondere (jedoch nicht ausschließlich) auf solche Wandler, die in integrierten Schaltkreisen zur Verwendung bei drahtloser Kommunikation verwendet werden können.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Auf dem Gebiet dieser Erfindung ist es bekannt, dass in der Praxis das Wandeln eines analogen Signals in die digitale Domäne mit einer Auflösung gleich oder höher als 12 Bit die Verwendung eines Sigma-Delta-Modulators erfordert. Ein Nichtverwenden eines überabgetasteten Wandlers, wie beispielsweise eines Fließbandwandlers, führt zu strengen Kondensatoranpassungsanforderungen, was daher die Auflösung auf 10-12 Bits limitiert; es ist wohlbekannt, dass Sigma- Delta-Wandler es gestatten, diese Limitierung zu überwinden. Das Sigma-Delta-Wandlern innewohnende Überabtastungserfordernis hat historisch die Signalbandbreite limitiert. Es gab in der jüngsten Vergangenheit eine Tendenz, die Bandbreite für die Anwendung im Gebiet der drahtlosen Kommunikation, wie etwa für die GSM-(Global System for Mobile Communications) oder CDMA-(Code Division Multiple Access: Vielfachzugriff im Codemultiplex) Bandbreite, zu erweitern. Das Wandeln einer breiteren Bandbreite mit einer Auflösung von 12 Bits oder mehr erfordert jedoch neue Lösungen. Beispielsweise bedeutet das Wandeln des WCDMA-(Wideband CDMA: Breitband-CDMA) Basisbandsignal ein Wandeln einer Bandbreite von nahezu 2 MHz. Verschiedene Ansätze könnten in Betracht gezogen werden, von denen jeder seine eigenen Nachteile hat.
  • Um mit Nyquist-Ratenwandlern zu beginnen, führen, wie oben erwähnt, Fließbandwandler zu einem strengen Kondensatoranpassungserfordernis, welches gewöhnlich die Bandbreite auf unter 12 Bits limitiert. Außerdem würde die Handhabung einer 2 MHz Bandbreite Verstärker mit sehr hoher Einheitsverstärkungsbandbreite bis zu 500 MHz erfordern.
  • Eine zweite Alternative eines Nyquist-Ratenwandlers ist ein zeitlich verschachtelter Mehrwege-Fließbandwandler. Diese Alternative würde die Wandlungsrate für jeden Fließbandwandler reduzieren, im Allgemeinen leidet sie jedoch an einem festen Musterrauschen, was zu Eingangsversatz- und Verstärkungsanpassungsfehlern zwischen den parallelen Fließbandwandlern führt. Auch das Kondensatoranpassungserfordernis würde für Auflösungen oberhalb von 12 Bits ein Thema bleiben.
  • Betrachtet man einen überabgetasteten Wandler, erfordert die angemessene Formung des Quantisierungsrauschens ein Erhöhen der Ordnung der Sigma-Delta-Modulation oder braucht eine sehr hohe Abtastfrequenz. Stabilitäts- oder Anpassungsbeschränkungen machen es nicht möglich, die Ordnung auf ein sehr hohes Maß auszudehnen und überhaupt könnte die Abtastfrequenz weit jenseits der 100 MHz erhöht werden müssen. Dies würde typischerweise besondere Schaltungen, wie etwa einen PLL (Phase Locked Loop) erfordern, um den Abtasttaktgeber zu erzeugen. Darüber hinaus könnte bei vielen Implementierungen das Phasenrauschen des PLL einer strickten Anforderung unterworfen werden, um eine 12-Bit-Auflösung in dem Wandler zu erreichen.
  • Die Druckschrift GB 2233518 offenbart überabgetastete Delta-Sigma-Wandler, um Analog-zu-Digital-Wandler mit hoher Auflösung zur Verfügung zu stellen.
  • Eine weitere mögliche Alternative ist eine Hadamard-Modulatorarchitektur, welche die Abtastrate verringern würde, jedoch viele parallele Pfade erfordern würde und daher eine große integrierte Schaltkreis-Siliziumfläche einnehmen würde.
  • Es besteht daher ein Bedarf nach einer Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung und einem Verfahren, bei denen der/die oben erwähnte(n) Nachteil(e) gelindert werden kann/können.
  • Darstellung der Erfindung
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung zur Verfügung gestellt, wie in Anspruch 1 beansprucht.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlung zur Verfügung gestellt, wie in Anspruch 12 beansprucht.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Eine parallel übersetzende Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung und ein Verfahren, die die vorliegende Erfindung verkörpern, sollen nun lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • 1 ein schematisches Blockdiagramm ist, welches eine parallel übersetzende Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung illustriert, die die vorliegende Erfindung verkörpert.
  • 2 illustriert eine Schaltsequenz, deren Verwendung in der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1 signifikante dritte und vierte Harmonische erzeugen würde.
  • 3 illustriert ein zu der Schaltsequenz von 3 gehöriges Spektrum.
  • 4 illustriert Schaltsequenzen, die zur Frequenzübersetzung in der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1 verwendet werden könnten.
  • 5 illustriert ein zu den Schaltsequenzen von 4 gehöriges Spektrum.
  • 6 illustriert eine Timing-Diagrammrepräsentation der Schaltsequenzen von 4.
  • 7 illustriert eine mögliche Ausführungsform für eine differenzielle Eingangsstufe eines Sigma-Delta- Modulators, welches in der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1 mit den Schaltsequenzen von 4 verwendet wird.
  • 8 illustriert ein Spektrum eines Beispiels eines an die Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1 angelegten Eingangssignals.
  • 9 illustriert ein Spektrum eines Beispiels einer Summe von Schaltsignalen in der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1.
  • 10-12 illustrieren die Spektren von Beispielen von Zwischensignalen an verschiednen Punkten entlang des Prozessflusses der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1.
  • 13 illustriert ein Spektrum eines Beispiels des Signals am Ausgang der Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung von 1.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Kurz gesagt wandelt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung analoge Signale in digitale Signale, indem zwei identische Tiefpass-Sigma-Delta-Wandler in einer Weise kombiniert werden, dass die Signalbandbreite um einen zweifachen Faktor erweitert wird.
  • Es wird zunächst Bezug genommen auf 1. Eine Analog-zu-Digital-Wandler-(ADC: analog-to-digital converter) Anordnung 100 empfängt ein analoges Eingangssignal 10 und liefert ein digitales Ausgangssignal 90. Die RDC-Anordnung 100 ist in zwei parallele Pfade aufgespalten:
    den ersten Pfad, der einen übersetzenden Sigma-Modulatorblock 21, einen Dezimierungsfilter- und Downsampling-Block 31, einen DC-Kerbfilterblock und einen Mischerblock 51 umfasst, und
    den zweiten Pfad, der einen übersetzenden Sigma-Modulatorblock 22, einen Dezimierungsfilter- und Downsampling-Block 32, einen DC-Kerbfilterblock 42 und einen Mischerblock 52 umfasst.
  • Wie weiter unten in größerem Detail erläutert werden soll, werden die aufgespaltenen Signale in den ersten und zweiten Pfaden nominell Phasenverschiebungen um 90° zueinander unterworfen (in Quadratur) und werden in Frequenzbändern reduzierter Bandbreite bearbeitet, um das summierte digitale Ausgangssignal 90 mit einer Bandbreite zu erzeugen, die größer ist als das reduzierte Frequenzband.
  • Die Blöcke 21 und 22 sind Tiefpass-Sigma-Delta-Modulatoren. Tiefpass-Sigma-Delta-Modulation ist eine wohlbekannte Funktion um ein Signal zu quantisieren und es bei einer viel höheren Rate als die Nyquist-Rate abzutasten, so dass das meiste Quantisierungsrauschen zu höheren Frequenzen verschoben wird. Das SNR (Signal-to-Noise Ratio: Signal/Rausch-Verhältnis) in der Tiefpassregion kann groß gemacht werden, indem der Modulator zur Verarbeitung von Basisbandsignalen geeignet gemacht wird. Das SNR, und daher die Auflösung, und die Signalbandbreite, bei der dieses SNR erreicht wird, können gesteigert werden, indem die Ordnung des Sigma-Delta-Modulators (SDM) und die Abtastfrequenz erhöht werden. Dieses Prinzip kann jedoch nicht unterhalb bestimmter Grenzen angewendet werden. Bei der Anordnung 100 wird die Signalbandbreite daher verdoppelt, indem man den Sigma-Delta-Modulator nur die Hälfte der Bandbreite des Signals, das mit geeignetem SNR gewandelt werden soll, ver arbeiten lässt. Zu diesem Zweck wird das analoge Eingangssignal 10 am Eingang jedes SDM 21 und 22 zunächst frequenzübersetzt.
  • In einem Diskretzeit-SDM tritt die Abtastoperation in der Eingangsstufe des SDM auf, üblicherweise durch Abtasten des analogen Eingangssignals auf einen Abtastkondensator mittels einer Schaltkondensatoranordnung. Es ist wohlbekannt, dass eine Schaltoperation ein Eingangssignal mit dem Schaltsignal, welches die Schalter steuert, mischt. Durch angemessene Wahl der Schaltsignale ist es daher möglich, eine Frequenzübersetzung des Spektrums des Eingangssignals zu erzeugen. Bei der ADC-Anordnung 100 muss diese Frequenzverschiebung jedoch in der Größenordnung der halben zu wandelnden Signalbandbreite liegen. Betrachtet man als ein Beispiel ein WCDMA-Signal liegt die zu wandelnde Bandbreite in der Größenordnung von 2 MHz und die Frequenzverschiebung muss daher in der Größenordnung von 1 MHz liegen. Ein Schaltsignal ist ein digitales Signal und kann daher einen hohen Pegel an Harmonischen zeigen, insbesondere wenn in Betracht gezogen wird, dass das Schaltsignal relativ zu der Abtastfrequenz aufgebaut sein muss.
  • Nimmt man als ein Beispiel eine Abtastrate von 30,72 MHz, was ein 8-faches der 3,84 MHz-Chip-Rate eines WCDMA-Empfängers ist, könnte ein grundlegendes Schaltsignal sechzehn Zustände nach 1 und sechzehn Zustände nach –1 abwechseln. Die Zustandsdefinition bezieht sich hier auf ein analoges Eingangssignal, welches in einer wohlbekannten differentiellen Weise zwischen einem positiven Knoten und einem negativen Knoten angelegt wird. Der Zustand von 1 auf dem Schaltsignal bedeutet, dass das differentielle analoge Eingangssignal in der SDM-Eingangsstufe in geradliniger Weise abgetastet wird, während ein Zustand von –1 bedeutet, dass das differentielle analoge Eingangssignal in einer kreuzgekoppelten Weise abgetastet wird, wobei der positive Eingangsknoten abgetastet und an den negativen Bereich der differentiellen SDM-Struktur angelegt wird und der negative Eingangsknoten abgetastet und an den positiven Bereich der differentiellen SDM-Struktur angelegt wird. Eine Periode solch eines grundlegenden Schaltungsschemas ist in 2 illustriert. Das Frequenzspektrum dieses Schaltsignals ist in 3 gezeigt, aus der ersehen werden kann, dass das Spektrum viele Harmonische hohen Pegels enthält. Die nächsten, nämlich die dritte Harmonische (H3) und die fünfte Harmonische (H5), würden sich mit Störern mischen, die in dem analogen Signal vorhanden sind (z.B. in einem benachbarten Kanal und einem anderen Kanal des drahtlosen Kommunikationssystems) und würden in demselben Frequenzband gefaltet, wie das in dem analogen Eingangssignal vorhandene, gewünschte Signal. Dieser Nachteil könnte durch drastisches Filtern dieser Störer vor der ADC-Operation vermieden werden. Solch ein Filtern, wäre jedoch teuer.
  • Die vorliegende Erfindung erlaubt eine einfachere Lösung: anstatt eine einzelne Abtaststruktur zu verwenden, können mehrere Abtaststrukturen miteinander kombiniert werden, um einige Harmonische aus dem Spektrum, das aus ihrer Kombination resultiert, zu entfernen. Eine wohlbekannte Anordnung, die diese Eigenschaft erfüllt, verwendet Walsh-Funktionen als Schaltsequenzen. Ein Nachteil bei der Verwendung von Walsh-Funktionen ist jedoch die Notwendigkeit eines nicht-ganzzahligen Wichtungsfaktors, der sich in nicht-runde Werte der Abtastkondensatoren in der Schaltkondensator-Eingangsstufe des SDM wandeln müssten. Dies würde die Empfindlichkeit der gesamten ADC-Leistung gegenüber der Kondensator-Fehlanpassung erhöhen.
  • Die ADC-Anordnung 100 verlässt sich auf ein Verwenden einer Kombination von Schaltsequenzen, die gegeneinander verzögert sind, so dass die dritten und fünften Harmonischen entfernt oder wenigstens sehr deutlich im Frequenzspektrum ihrer Kombination abgeschwächt werden. 4 zeigt zwei Sätze von Schaltsequenzen, die diese Eigenschaft haben. Der erste Satz, der CI1-CI4 umfasst, ist gedacht zur Verwendung in dem ersten SDM, 21, von 1. Der zweite Satz, der CQ1-CQ4 umfasst, ist gedacht zur Verwendung im zweiten SDM, 22, von 1. Summieren der Sequenzen CI1 bis CI4 oder CI1 bis CI4 erzeugt das in 5 gezeigte Spektrum, aus dem ersehen werden kann, dass dieses Spektrum keinen signifikanten Beitrag der dritten oder fünften Harmonischen zeigt.
  • Die nächste Harmonische ist die siebte, was daher die Anforderungen an den vor dem ADC benötigten analogen Filter deutlich entspannt. In der Praxis wird ein solcher Filter zu Anti-Aliasing-Zwecken im Hinblick auf die in dem ADC verwendete Abtastfrequenz ohnehin benötigt. Anwenden der in 4 gezeigten Schaltsequenzen erlaubt es, dass das Analogfiltererfodernis im Vergleich mit der üblichen Anti-Aliasing-Randbedingung nicht erhöht werden muss.
  • Man wird verstehen, dass alternativ zur Verwendung mit Schaltsequenzen mit Einheitskoeffizienten, wie in 4 gezeigt, Schaltsequenzen verwendet werden können, die binäre, gewichtete Koeffizienten in Kombination mit den Schaltsequenzen von 4 aufweisen (z.B. +2, 0, –2 oder +4, +2, 0, –2, –2).
  • 7 zeigt ein Beispiel in der Weise in der die Schaltsequenzen von 4 angewendet und zu einer Schaltkondensator-Eingangsstufe eines SDM kombiniert werden können. Solch eine klassische differentielle Stufe würde nur zwei gleichgroße Abtastkondensatoren verwenden, die mittels Schaltern, die durch mehrere, nicht-überlappende oder verzögerte Taktphasen, nämlich φ1, φ2, φ1d in 7, gesteuert würden, geschaltet werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung können acht gleichgroße Kondensatoren anstelle von zweien verwendet werden und die Schalter können mittels einer logischen Kombination von Taktphasen und der Steuersequenzen CI1 bis CI4 in dem ersten SDM 21, oder CQ1 bis CQ4 in 22 gesteuert werden. Da diese Lösung gleichgroße Kondensatoren verwendet, minimiert dies die Empfindlichkeit gegen Kondensator-Fehlanpassung. Die Schaltsequenzen wurden in dem Timing-Diagramm von 6 in Steuersignale übersetzt.
  • Es kann beachtet werden, dass die Periodizität der Schaltsequenzen bestimmt, dass in diesem Beispiel die Fundamentale gleich der Abtastsequenz, geteilt durch 30, ist. Dies würde die Fundamentalfrequenz gleich 30,72 MHz/30 = 1,024 MHz machen, was ungefähr die Hälfte der zu wandelnden Signalbandbreite ist. Eine alternative Lösung zum Implementieren der Kombination der Schaltsequenzen könnte in einem Zusammenaddieren aller vier Sequenzen und der Verwendung nur binär gewichteter Kondensatoren mit weniger Schaltern bestehen. Dies würde auch die Empfindlichkeit gegen Kondensator-Fehlanpassung gering halten.
  • Eine weitere Alternative könne eine Zwischenlösung sein, bei der die Schaltsequenzen in Paaren addiert und mittels einer reduzierten Anzahl von Schaltern im Vergleich zur ersten Ausführungsform an doppelt so große Kondensatoren angelegt werden.
  • In dem Diagramm von 1 sind beide SDMs identisch. Das analoge Eingangssignal wird jedoch aufgrund der Phasenverschiebung zwischen den Schaltsignalen CI1-CI4 auf der einen Seite und CQ1-CQ4 auf der anderen Seite in unterschiedlicher Weise übersetzt. Diese Übersetzungsoperation wird weiter entlang des Prozessflusses durch die Blöcke 51 und 52 kompensiert, die Mischer mit Qudraturmischsignalen 54 und 56 sind (und die einen umgekehrten Prozess der Frequenzübersetzung und Phasenverschiebung zu demjenigen, der in den übersetzenden Sigma-Delta-Modulatoren 21 bzw. 22 stattfindet, bereitstellen). Die an die SDMs 21 und 22 angelegten Schaltsequenzen oder wenigstens ihre Kombination oder ihr Gesamteffekt sollten ebenfalls um 90° phasenverschoben (in Quadratur) sein. Tatsächlich müssen sie nur ungefähr 90° phasenverschoben (in Quadratur) sein. Man kann in 4 und 6 ersehen, dass CI1 bis CI4 jeweils nicht perfekt um 90° phasenverschoben (in Quadratur) zu CQ1 bis CQ4 sind. Dies erlaubt es, dass die Abtastfrequenz niedrig gehalten wird, während sie noch immer die geeignete Verzögerung zwischen jedem Schaltsignal hat. In 4 ist der Quadraturfehler π/30. Dieser Fehler kann durch Einstellen der Phase des Mischsignals 56 mittels des Parameters θ kompensiert werden.
  • Die Reihenfolge und die Struktur der SDMs 21 und 22 wurde gemäß der SNR-Leistung des ADC gewählt. Betrachtet man nur das SNR eines SDM ist der relevante Spektralbereich zur Auswertung der SNR-Leistung die Hälfte der Gesamtsignalbreite, die der ADC 100 handhaben soll. Die SNR-Leistung eines SDM sollte daher dieselbe sein, wie die Zielleistung des Gesamt-ADC, da er ungefähr die Hälfte der gesamten Signalleistung und die Hälfte der gesamten Rauschleistung handhabt. In dem Diagramm des parallel übersetzenden ADC 100 von 1 führen die Blöcke 31 und 32 neben den SDMs 21 und 22 die Dezimalfilterung und das Downsampling der Signale 24 bzw. 26, die aus den Blöcken 21 bzw. 22 kommen, durch. Dezimalfilterung ist ebenfalls eine wohlbekannte Operation in einem Tiefpass-Sigma-Delta-ADC. Sie erlaubt das Entfernen des Quantisierungs- und elektronischen Rauschens zwischen der Spitze der Signalbandbreite und der Hälfte der in dem SDM benutzten Abtastfrequenz. Dies macht es möglich, nach der Dezimalfilterung das Signal bei einer viel niedrigeren Frequenz, üblicherweise in der Nähe der Nyquist-Rate im Hinblick auf die Signalbandbreite, erneut abzutasten. Die Dezimalfilterung kann von einzelnen Digitalfiltern oder von einer Kaskade mehrerer Digitalfilter verschiedener bekannter Typen, wie etwa SINC-(sin(x)/x) Filter, FIR-(Finite Impulse Response: finite Impulsantwort) Filter, Halbbandfilter etc. gehandhabt werden. Bei der parallel übersetzenden ADC-Anordnung 100 muss das Übergangsband der Dezimalfilterung zwischen dem Durchlassband und dem Sperrband scharf und sehr nahe dem Ende der von einem SDM gehandhabten Signalbandbreite, d.h. die Hälfte der Gesamtsignalbandbreite des Gesamt-ADC, sein. In dem obigen Beispiel muss das Übergangsband leicht über 1 MHz sein. Die Selektivität der Filterung unterhalb dieser Grenze wird benötigt, um das korrekte Verhalten des Gesamt-ADC 100 sicherzustellen. Nach der Dezimalfilterung und der Neuabtastung des digitalen Signals passieren die Signale 34 und 36 durch die Blöcke 41 bzw. 42, um den von dem SDM erzeugten DC-Versatz zu entfernen. Wenn diese Blöcke ausgelassen werden, wird der DC- Versatz im nächsten Block 51 oder 52 zu einer Nicht-DC-Frequenz hin verschoben, wodurch ein nicht erwünschter Ton in der Signalbandbreite erzeugt wird. Auslassen dieser Blöcke ist daher nur möglich, wenn der DC-Versatz klein genug ist, um eine Verschlechterung der SNR-Leistung des Gesamt-ADC zu vermeiden. Die Blöcke 41 und 42, in 1 "DC-Kerbe" genannt, führen, falls erforderlich, eine Hochpasssignalfilterung der Signale 34 bzw. 36 durch. Die Grenzfrequenz dieses Filters kann so niedrig, wie zur Vermeidung einer Verschlechterung des erwünschten Signals benötigt, gewählt werden.
  • Die nächste Verarbeitungsstufe umfasst die Blöcke 51 und 52. Diese Blöcke führen eine Mischoperation durch Multiplizieren des aus den DC-Kerbfiltern 44 und 46 kommenden Signals mit um 90° phasenverschobenen (in Quadratur) Einzeltonsignalen 54 und 56 durch. Diese Signale (wie bereits erläutert) können eine leichte Phasenanpassung haben, um einen Quadraturfehler zu kompensieren, der in den Schaltsignalen am Eingang der SDMs gemacht wurde. Die Frequenz dieser Einzeltonsignale muss gleich der Fundamentalen der Schaltsignale sein. Da beide Signaltypen digital sind, ist es offensichtlich, dass diese Beziehung einfach garantiert werden kann. Darüber hinaus wird der Fachmann leicht verstehen, dass die Einzelton-Mischsignale aus dem SDM-Abtastsignal mit der erforderlichen Frequenz- und Phasengenauigkeit mittels wohlbekannter Anordnungen, die nicht in weiterem Detail beschrieben werden müssen, erzeugt werden können.
  • Die letzte Stufe in dem ADC umfasst einen Addierer 80, um die Signale 64 und 66, die aus den Mischern 51 bzw. 52 kommen, zu kombinieren. Der Addierer 80 liefert ein digita les Signal 90 mit einer SNR-Charakteristik, die ungefähr gleich der SNR-Leistung jedes SDM 21 oder 22 ist, obgleich die SNR-Charakteristik über das doppelte der Bandbreite jedes SDM verfügbar ist. Dies gestattet es, dass die Sigma-Delta-Modulation auf Signale doppelter Bandbreite angewendet werden kann, ohne das Doppelte der Abtastfrequenz zu haben oder die Komplexität des SDM zu erhöhen.
  • 8-13 illustrieren die Signalverarbeitung für ein Beispiel sinusoidaler Signale, die in der WCDMA-Bandbreite gespreizt sind. 8 zeigt ein Zweitonsignal, welches an den ADC-Eingang 10 angelegt wird, mit einer Frequenzkomponente bei 600 kHz und einer weiteren bei 1800 kHz. 9 zeigt das Spektrum der Summe der geschalteten Signale, die in der Eingangsstufe jedes SDM verwendet werden, entweder jeweils erstellt durch Summierung von CI1 bis CI4 oder CQ1 bis CQ4. Die Fundamentale, die die Frequenzverschiebung in dieser Stufe erzeugen soll, liegt bei 1024 kHz. Die dritten und vierten Harmonischen sind in dem Spektrum sichtbar, weil eine gewisse Kondensatorfehlanpassung zum Zwecke der Illustrierung der SDM-Eingangsstufe eingeführt wurde. 10 zeigt das Spektrum des Signals am Ausgang der SDM-Stufe, Blöcke 21 und 221. Man sollte beachten, dass dies ein Amplitudenspektrum ist; daher ist die Phasendifferenz in solch einem Spektrum nicht sichtbar und 10 kann als eine illustrierende Darstellung für beide Signale 24 und 26 dienen. Zwei niederfrequente Töne können bei 1024 kHz – 600 kHz = 424 kHz und bei 1800 kHz – 1024 kHz = 7776 kHz beobachtet werden. Dies illustriert die Tatsache, dass die ADC-Eingangstöne, die in einer 2 MHz-Bandbreite gespreizt sind, nun Anteile in einer 1 MHz Bandbreite haben, wobei das Quantisierungsrauschen das nied rigste ist. Da das Quantisierungsrauschen bei diesem Beispiel von einer Sigma-Delta-Rauschformung sechster Ordnung stammt, kann jenseits der 1 MHz ein viel höherer Quantisierungsrauschpegel beobachtet werden. Zwei zusätzliche Töne können auch bemerkt werden bei 1024 kHz + 600 kHz = 1624 kHz und bei 1024 kHz + 1800 kHz = 2824 kHz.
  • 11 zeigt ein Spektrum von Signalen 34 und 36 am Ausgang der Dezimierungsfilter- und Downsampling-Blöcke 31 und 32. An diesem Punkt sind das Quantisierungsrauschen jenseits 1.200 kHz und die hochfrequenten Töne deutlich abgeschwächt. 12 zeigt das Spektrum der Signale 64 und 66 am Ausgang der Mischer 51 und 52. Die Mischoperation hat Komponenten bei 600 kHz und 1800 kHz wiederhergestellt; unerwünschte Komponenten sind jedoch sichtbar bei 1024 kHz – 776 kHz = 248k Hz und bei 1024 kHz + 424 kHz = 1448 kHz.
  • Schließlich zeigt 13 das Spektrum des Signals 90 am Ausgang des ADC hinter dem Addierer 80. Ein Rekombinieren der Signale 64 und 66 gestattet es, dass die unerwünschten Töne bei 248 kHz und 1448 kHz deutlich reduziert sind, während die ursprünglichen Töne bei 600 kHz und 1800 kHz um 6dB verstärkt wurden. Die unerwünschten Töne könnten vollständig eliminiert werden, wenn die Kondensatoranpassung besser wäre. Aus Illustrationszwecken wurde diese Imperfektion jedoch in diesem Beispiel übertrieben. Tatsächlich könnte sich eine Auflösung des ADC jenseits der 12 Bits noch eine Kondensatorfehlanpassung in der Größenordnung von einem Prozent leisten, was leicht erreichbar ist.
  • Man wird verstehen, dass der oben beschriebene, parallel übersetzende Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandler die folgenden Vorteile bietet:
    Er erlaubt es, die Signalbandbreite für etwa dieselbe Auflösung ohne die Notwendigkeit einer Verdopplung der Abtastfrequenz zu verdoppeln. Dies reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einer Lösung mit einer doppelten Taktgeschwindigkeit, was diesen Wandler insbesondere zur Verwendung in drahtlosen Telefonen geeignet macht.
  • Sowohl die eingebetteten Sigma-Delta-Modulatoren als auch die digitalen Filter und Mischer sind geeignet, an andere Kommunikationsstandards angepasst zu werden. Dies macht diesen Wandler für Multi-Moden- oder Multi-Standard-Drahtlostelefone geeignet.
  • Bei dem oben beschriebenen Wandler steht im Hinblick auf solch eine Drahtlostelefonanwendung die Unterdrückung eines Störers in einem benachbarten Kanal und einem abwechselnden Kanal in Beziehung zu der Fähigkeit des übersetzenden Sigma-Delta-Modulators, die dritten bzw. fünften Harmonischen zu unterdrücken. Diese Unterdrückung wird mit den speziellen Schaltsequenzen der übersetzenden Sigma-Delta-Modulatoren erreicht.
  • Man wird verstehen, dass der Wandler typischerweise in einem (nicht dargestellten) integrierten Schaltkreis hergestellt wird. Man wird weiter erkennen, dass andere Alternativen zu der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung für einen Fachmann offensichtlich sind.

Claims (21)

  1. Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandleranordnung (100), umfassend erste übersetzende Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (21) zum Empfangen eines analogen Signals zur Übersetzung von einer Eingangsbandbreite und Eingangsfrequenz in ein Frequenzband reduzierter Bandbreite mit einer ersten Phasenverschiebung und Wandlung in ein erstes digitales Signal (24); einen ersten Mischer zur umgekehrten Frequenzübersetzung und Phasenverschiebung des ersten digitalen Signals; zweite übersetzende Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (22) zum Empfangen des analogen Signals zur Übersetzung von einer Eirgangsbandbreite und Eigangsfrequenz in ein Frequenzband reduzierter Bandbreite mit einer zweiten Phasenverschiebung und Wandlung in ein zweites digitales Signal (26); einen zweiten Mischer zur umgekehrten Frequenzübersetzung und Phasenverschiebung des zweiten digitalen Signals; und Summierungsmittel (80) zum Summieren der ersten und zweiten umgekehrt frequenzübersetzten und phasen verschobenen digitalen Signale (64, 66), um ein digitales Ausgangssignal (90) bei der Eingangsbandbreite und Eingangsfrequenz zu erzeugen.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die erste Phasenverschiebung und die zweite Phasenverschiebung um 90° zueinander phasenverschoben (in Quadratur) oder ungefähr um 90° phasenverschoben (in Quadratur) sind.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die ersten und zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel geschaltete Kondensatoren umfassen, die eingerichtet sind, Schaltsequenzen zu verwenden, die reduzierte dritte und fünfte Harmonische in dem digitalen Ausgangssignal erzeugen.
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die ersten und zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel jeweils eine Mehrzahl von Kondensatoren von im Wesentlichen gleichem Wert oder eine Mehrzahl von Kondensatoren, deren Werte in einem binär gewichteten Verhältnis stehen, umfassen.
  5. Anordnung nach Anspruch 4, wobei die Schaltsequenzen Einheitskoeffizienten umfassen.
  6. Anordnung nach Anspruch 4, wobei die Schaltsequenzen binär gewichtete Koeffizienten umfassen.
  7. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, weiter umfassend Mittel zum Bereinigen (52, 56) von Quadraturfehlern zwischen Signalen in den ersten und zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermitteln.
  8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiter umfassend: erste Dezimierungsfilter- und Downsampling-Mittel (31) und erste DC-Kerbfiltermittel (41), die zwischen dem Ausgang der ersten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (21) und den Summierungsmitteln (80) angeschlossen sind; und zweite Dezimierungsfilter- und Downsampling-Mittel (32) und zweite DC-Kerbfiltermittel (42), die zwischen dem Ausgang der zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (22) und den Summierungsmitteln (80) angeschlossen sind.
  9. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Mischermittel (51, 52) eingerichtet sind, umgekehrte erste und zweite Phasenverschiebungen mit 90° Phasenverschiebung (in Quadratur) oder ungefähr 90° Phasenverschiebung (in Quadratur) zueinander zu erzeugen, um Quadraturfehler zu kompensieren, die zwischen den in den ersten bzw. zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermitteln (21, 22) eingeführten Phasenverschiebungen vorliegen.
  10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, eingerichtet zur Verwendung in einem drahtlosen Breitband-CDMA-Kommunikationssystem.
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, eingerichtet zur Verwendung in einem drahtlosen Multi-Standard-Kommunikationssystem.
  12. Verfahren zur Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlung, umfassend: Bereitstellen erster übersetzender Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (21), welche ein analoges Signal empfangen, von einer Eingangsbandbreite und Eingangsfrequenz in ein Frequenzband reduzierter Bandbreite mit einer ersten Phasenverschiebung übersetzen und in ein erstes digitales Signal (24) wandeln; umgekehrtes Frequenzübersetzen und Phasenverschieben des ersten digitalen Signals; Bereitstellen zweiter übersetzender Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (22), welche das analoge Signal empfangen, von einer Eingangsbandbreite und Eingangsfrequenz in ein Frequenzband reduzierter Bandbreite mit einer zweiten Phasenverschiebung übersetzen und in ein zweites digitales Signal (26) wandeln; umgekehrtes Frequenzübersetzen und Phasenverschieben des zweiten digitalen Signals; und Bereitstellen von Summierungsmitteln (80), welche umgekehrt frequenzübersetzte und phasenverschobene erste und zweite digitale Signale summieren, um ein digitales Ausgangssignal (90) bei der Eingangsbandbreite und Eingangsfrequenz zu erzeugen.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die erste Phasenverschiebung und die zweite Phasenverschiebung zueinander 90° phasenverschoben (in Quadratur) oder ungefähr 90° phasenverschoben (in Quadratur) sind.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Schritt des Übersetzens einen Schritt des Verwendens von Schaltsequenzen umfasst, welche reduzierte dritte und fünfte Harmonische in dem digitalen Ausgangssignal erzeugen.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei der Schritt des Verwendens von Schaltsequenzen Einheitskoeffizienten verwendet.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Schaltsequenzen binär gewichtete Koeffizienten verwenden.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12-16, weiter umfassend ein Bereinigen (52, 56) von Quadraturfehlern zwischen den an die ersten und zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel angelegten Signale.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12-17, weiter umfassend: Bereitstellen erster Dezimierungsfilter- und Downsampling-Mittel (31), erster DC-Kerbfiltermittel (41) und erster Mischermittel (51) zwischen dem Ausgang der ersten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (21) und den Summierungsmitteln (80); und Bereitstellen zweiter Dezimierungsfilter- und Downsampling-Mittel (32), zweiter DC-Kerbfiltermittel (42) und zweiter Mischermittel (52) zwischen dem Ausgang der zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermittel (22) und den Summierungsmitteln (80).
  19. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schritt des umgekehrten Frequenzübersetzen eines verarbeiteten digitalen Signals mit 90° Phasenverschiebung (in Quadratur) oder ungefähr 90° Phasenverschiebung (in Quadratur) durchgeführt wird, um Quadraturfehler zu kompensieren, die zwischen den in den ersten bzw. zweiten übersetzenden Sigma-Delta-Analog-zu-Digital-Wandlermitteln eingeführten Phasenverschiebungen vorliegen.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 12-19, verwendet in einem drahtlosen Breitband-CDMA-Kommunikationssystem.
  21. Integrierter Schaltkreis, umfassend die Anordnung nach einem der Ansprüche 1-11.
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