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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Fahrzeugkarosserie, die mit einer Verbindungsvorrichtung
zum Bereitstellen einer seitlichen Verbindung von zwei Strukturbauteilen
einer Fahrzeugkarosserie auf eine anpassbare Weise gemäß der Präambel von
Anspruch 1 ausgestattet ist.
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Technischer
Hintergrund
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Verbindungsvorrichtungen
zum seitlichen Fixieren von Strukturbauteilen sind in der Technik
wohl bekannt und es gibt eine Vielzahl von Vorrichtungen zum Bereitstellen
einer robusten Verbindung zwischen Strukturbauteilen. Derartige
Verbindungsvorrichtungen sind vorzugsweise mit hoher Genauigkeit zum
Bereitstellen einer optimalen Unterstützung ausgelegt.
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CH 675897 stellt eine Verbindungsvorrichtung
dar, die ein Strukturbauteil umfasst, das mit wenigstens einer Empfangsöffnung ausgestattet
ist, worin eine Kopplungsvorrichtung beweglich eingepasst ist, wobei
die Kopplungsvorrichtung eine Durchführung besitzt und mit einer
Schraubenverbindung verbindbar ist, die eine Buchse und einen Bolzen
mit Gewinde, der sich in die Durchführung erstreckt und ferner
zum Eingreifen in die Buchse ist, umfasst. Die Buchse ist angepasst,
um die Kopplungsvorrichtung auswärts
in einer radialen Richtung zu pressen, wenn durch den Bolzen mit
Gewinde gezogen. Dieser Radialdruck ruft eine Deformierung des Strukturbauteiles
hervor und eine Verbindung zwischen der Kopplungsvorrichtung und
dem Strukturbauteil wird erreicht.
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Bei
Verwendung von derartigen Lösungen des
Stands der Technik wird eine Spannung lokal induziert, insbesondere
in den deformierten Zonen der Verbindungsvorrichtung, was z.B. zu
reduzierter Ermüdungslebensdauer
führt.
Dies ist insbesondere ein Problem für Komponenten, die hohen Kräften ausgesetzt
sind. Es wird auch schwierig sein, derartige Verbindungsvorrichtungen
wieder einzustellen oder wieder einzubauen. Für Verbindungen mit Anforderungen
bezüglich
Exaktheit und hoher Genauigkeit gibt es auch einen Bedarf, Deformierungen
in den Komponenten während
der Verbindung zu vermeiden.
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Ein
anderes Problem, das Verbindungsstrukturbauteile betrifft, ist die
Toleranzabweichung während
dem seitlichen Fixieren von Strukturbauteilen. Wenn zwei Strukturseitenelemente
gegenseitig bei einem festen seitlichen Abstand verbunden sind und das
Verbindungselement entweder zu lang oder zu kurz ist, könnte dies
zu zusätzlicher
Spannung in einigen Zonen des Seitenelementes führen, wenn diese verbunden
werden. Die anfänglichen
Abweichungen können
aufgrund verschiedener Gründe
aufgetreten sein, wie etwa Variationen der Qualität, Temperatur
oder einfach aufgrund von Effekten der Handhabung der Strukturbauteile
bei der Herstellung etc. Zusätzliche
Spannung und Spannung in derartigen Zonen der resultierenden Struktur
könnten
die Ermüdungslebensdauer,
die Stoßaufprallbeständigkeit etc.
verringern.
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Für Fahrzeugkarosseriestrukturen
ist es von Wichtigkeit, Belastung und Spannung in der Struktur aus
Gründen
z.B. der Sicherheit und Qualität
zu verringern. Bei dem kompakten Fahrzeugdesign heutzutage besteht
ein starker Bedarf nach einer leichteren Art, seitliches Fixieren
von zwei Strukturseitenelementen bei einem gegebenen Abstand durch
ein Querelement oder dergleichen durchzuführen. Darüber hinaus ist es erwünscht, eine
Verbindungsvorrichtung darzustellen, die ein flexibleres und funktionales
Design von Strukturbauteilen ermöglicht,
um andere Designkriterien zu erfüllen.
Es ist auch erwünscht,
das Risiko induzierter Spannung in der Struktur aus einem derartigen
Verfahren zu verringern.
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DE 197 41 551 A1 offenbart
eine alternative Verbindungsvorrichtung des Stands der Technik,
die mit einer Fahrzeugkarosserie gemäß der Präambel von Anspruch 1 verwendet
wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fahrzeugkarosserie
der mit einer Verbindungsvorrichtung ausgestattet ist, bereitzustellen, die
die vorstehenden Probleme überwindet
und eine Verbindungsvorrichtung zum Fixieren von Strukturbauteilen
zu präsentieren.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fahrzeugkarosserie,
die mit einer sicheren robusten und zuverlässigen Verbindungsvorrichtung
ausgestattet ist, bereitzustellen, die zusammen mit einer guten
Zugänglichkeit
und in einer komfortablen Arbeitsposition zusammengestellt werden kann.
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Diese
und andere Aufgaben werden durch eine Fahrzeugkarosserie der mit
einer Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruch
1 ausgestattet ist, erreicht. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden
in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Erfindungsgemäß wird eine
Fahrzeugkarosserie, die mit einer Verbindungsvorrichtung zum Bereitstellen
einer seitlichen Verbindung von zwei Strukturbauteilen einer Fahrzeugkarosserie
auf eine anpassbare Weise ausgestattet ist, bereitgestellt, wobei
die Verbindungsvorrichtung ein Strukturbauteil umfasst, das mit
wenigstens einer Empfangsöffnung ausgestattet
ist, worin eine Kopplungsvorrichtung beweglich eingepasst ist, wobei
die Kopplungsvorrichtung eine Durchführung besitzt und verbindbar
mit einer Schraubenverbindung ist, die eine Buchse und einen Bolzen
mit Gewinde, der sich in die Durchführung erstreckt und ferner
zum Eingreifen in die Buchse ist, umfasst. Die Kopplungsvorrichtung
ist expandierbar und die Buchse ist zum Hervorrufen einer radialen
Expansion der Kopplungsvorrichtung, Betätigen des Bolzens mit Gewinde
ausgelegt, wenn die Kopplungsvorrichtung einen festen Stopp erreicht hat,
vorzugsweise ein Strukturbauteil, wobei die Expansion, die eine
mechanische Verbindung zwischen einem inneren Seitenwandabschnitt
des Strukturbauteiles und einem äußeren Seitenwandabschnitt
der Kopplungsvorrichtung bereitstellt, und wobei mindestens einer
der Seitenwandabschnitte mit einer rauen Oberfläche zum Erreichen einer festen
mechanischen Verbindung ausgestattet ist, wenn die Kopplungsvorrichtung
einen festen Stopp erreicht hat und die Kopplungsvorrichtung expandiert
worden ist.
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Eine
gegenseitige mechanische Verbindung wird ermöglicht, wenn die expandierbare
Kopplungsvorrichtung expandiert worden ist. Die raue Oberfläche von
mindestens einem Seitenwandabschnitt verursacht eine mechanische
Verbindung, die ausreichend stark zur Verwendung in z.B. Fahrzeugen
ist. Vorzugsweise sind die Oberflächenabschnitte im Wesentlichen
gerändelt.
Alternativ, obwohl nicht bevorzugt, sind die rauen Oberflächeabschnitte
zum gegenseitigen Eingreifen mit Gewinde versehen. Es wird erkannt,
dass das erfindungsgemäße Fixieren der
Verbindungsvorrichtung durch Betreiben einer Schraubenverbindung
ermöglicht
wird.
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Vorzugsweise
ist der Seitenwandabschnitt des Strukturbauteiles härter als
die Kopplungsvorrichtung. Somit kann ein gesteuertes Fixieren und eine
starke mechanische Verbindung erreicht werden, ohne irgendeine permanente
Deformierung der Komponenten der Verbindungsvorrichtung zu verursachen.
So ist es möglich,
die Verbindungsvorrichtung wieder einzustellen oder freizusetzen,
wenn erwünscht.
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Vorteilhafterweise
wird das Fixieren der Verbindungsvorrichtung durch Betätigen einer
Schraubenverbindung ermöglicht,
die von der Außenseite eines
Strukturbauteiles relativ zu der expandierbaren Kopplungsvorrichtung
zugänglich
ist, die relativ zu der Innenseite des gleichen Strukturbauteiles
angeordnet ist.
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In
geeigneter Weise besitzt die Buchse einen breiteren Querschnitt
am Endabschnitt, der von dem nächsten
Strukturbauteil weiter weg als der Endabschnitt der Buchse, der
näher zu
dem nächsten Strukturbauteil
anzuordnen ist, indem eine solche Buchse in die Durchführung gezogen
wird, kann der Druck auf die Seitenwände der Kopplungsvorrichtung
gesteuert werden und, wenn ein ausreichender Widerstand erreicht
wird, das Zugverfahren vervollständig.
Vorzugsweise besitzt mindestens ein Abschnitt der Buchse eine konische
Gestalt, um eine glatte Lastübertragung
zwischen den Komponenten der Verbindungsvorrichtung zu ermöglichen.
Die expandierbare Kopplungsvorrichtung ist in geeigneter Weise,
aber nicht notwendigerweise, auf eine komplementäre Art ausgebildet, um ferner
seitlich induzierte Kräfte
in einer radialen Richtung zu übertragen.
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Vorzugsweise
ist die Kopplungsvorrichtung im Wesentlichen kelchförmig. Darüber hinaus
ist eine Seitenwand der Kopplungsvorrichtung auf geeignete Weise
mit wenigstens einem Schlitz ausgestattet, damit Kopplungsvorrichtung
in einer radialen Richtung expandiert werden kann, wenn sie dem
Druck aus der Buchse ausgesetzt ist.
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Weiter
bevorzugt ist das Strukturbauteil mit einem Ende mit einem Strukturbauteil
verbunden und mit einer Kopplungsvorrichtung in einem anderen Endabschnitt
zum Ermöglichen
des seitlichen Fixierens auf eine Weise von zwei Strukturbauteilen
ausgestattet, um seitliche Distanztoleranzabweichungen zwischen
den Strukturbauteilen zu kompensieren.
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Eine
Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung
ist leicht in der seitlichen Richtung vor dem Fixieren der Seitenelemente
einstellbar. So werden aus dem Fixieren von zwei Strukturbauteilen
möglicherweise
induzierte Kräfte
im Allgemeinen eine radiale Richtung durch die expandierbare Kopplungsvorrichtung
geführt,
um durch das Verbinden des Strukturbauteils der Verbindungsvorrichtung
absorbiert zu werden. Darüber
hinaus wird unter Verwendung einer expandierbaren Kopplungsvorrichtung
gemäß der Erfindung
ein sicheres Fixieren und eine Toleranzkompensation auf eine bequeme
Weise während der
Herstellung eines Strukturkörpers
erreicht.
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Vorteilhafterweise
ist das Strukturbauteil mit zwei Kopplungsvorrichtungen zum Ermöglichen
des seitlichen Fixierens auf eine anpassbare Weise von zwei Strukturbauteilen
ausgestattet. Es ist aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich,
dass ein seitliches Fixieren der zwei Strukturseitenelemente durch
eine Verbindungsvorrichtung erreicht werden kann, indem ein derartiges
Koppeln in mindestens einer der Endabschnitte des Verbindungsstrukturbauteiles
verwendet wird. Der zweite Endabschnitt der Verbindungsvorrichtung
kann mit einem Seitenelement auf irgendeine herkömmliche Weise befestigt werden,
solange wie der erste Endabschnitt der Verwendung der Verbindungsvorrichtung
befestigt wird. Es ist natürlich
möglich,
jeden Endabschnitt des Strukturbauteiles mit einer expandierbaren
Verbindungsvorrichtung der Erfindung auszustatten. Dies ist insbesondere
geeignet, wenn die Verbindungsvorrichtung symmetrisch zwischen den
Strukturseitenelementen zu positionieren ist.
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Die
Verbindungsvorrichtung insbesondere zum seitlichen Fixierens eines
A-Säulensatzes
einer Fahrzeugkarosserie bereitgestellt. In einem derartigen Fall
wird die Verbindungsvorrichtung vorteilhafterweise mit einem P-Paneel bereitgestellt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Eine
gegenwärtig
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend detailliert anhand der
begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine explodierte perspektivische Teilansicht einer Verbindungsvorrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung.
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2a ist
ein schematischer Querschnitt einer Verbindungsvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung.
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2b ist
ein schematischer Querschnitt einer Verbindungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
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3a und 3b offenbaren
eine aufgeschnittene perspektivische Ansicht von zwei alternativen
Ausführungsformen
der Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
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4a ist
eine vergrößerte Querschnittsteilseitenansicht
einer bevorzugten Ausführungsform der
Verbindungsvorrichtung während
dem Verbindungsschritt.
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4b ist
eine vergrößerte Querschnittsteilseitenansicht
einer bevorzugten Ausführungsform der
Verbindungsvorrichtung, wenn in einer seitlich fixierten Position.
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5 ist
eine vergrößerte Querschnittsteilseitenansicht
einer fünften
Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung.
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6 ist
eine schematische perspektivische Ansicht einer Verbindungsvorrichtung,
die in einem P-Paneel gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung angeordnet ist.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht einer Fahrzeugstruktur die mit zwei
Verbindungsvorrichtungen gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung ausgestattet ist.
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Detaillierte Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsformen
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Eine
erste Ausführungsform
der Erfindung die eine Fahrzeugkarosserie betrifft, der mit einer Verbindungsvorrichtung
ausgestattet ist, wird detailliert im Folgenden anhand der begleitenden
Zeichnungen erläutert.
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Bezugnehmend
auf 1 wird eine Verbindungsvorrichtung 1 zum
Ermöglichen
des seitlichen Fixierens eines ersten Strukturbauteiles 2a offenbart. Die
Verbindungsvorrichtung 1 umfasst mindestens ein Strukturbauteil 7.
Das Strukturbauteil 7 ist vorzugsweise ein Träger, ein
Profil oder ein Steuerelement. Darüber hinaus besitzt das Strukturbauteil 7 mindestens
einen Endabschnitt mit einer Empfangsöffnung. Eine expandierbare
Kopplungsvorrichtung 3 ist ausgelegt, um mindestens teilweise
in die Empfangsöffnung
eingeführt
zu werden. Die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 wird
angepasst, um sich auf eine einstellbare Weise entlang dem Strukturbauteil 7 einzupassen.
Die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 ist durch eine
eingreifende Schraubenverbindung einstellbar. Der Endabschnitt des
offenbarten Strukturbauteiles 7 besitzt eine röhrenförmige Gestalt.
Die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 ist mit einer
Durchführung 11 ausgestattet.
Die Schraubenverbindung umfasst eine Gegenmutter 4 und
einen Gewindebolzen 10. Der Bolzen von der entgegen gesetzten
Seite von einem der Seitenelemente 2 angeordnet, um durch
ein Loch 12 verbunden zu werden und zum Erstrecken in die
Durchführung 11 und
ferner zum Eingreifen in die Gegenmutter 4. Die Gegenmutter 4 ist
zum Hervorrufen einer Expansion der expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 ausgelegt,
wenn sie in die Durchführung 11 durch
den Gewindebolzen 10 gezogen wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
wird die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 im Wesentlichen
als eine Tasse 9 ausgebildet. Eine Seitenwand der expandierbaren
Kopplungsvorrichtung 3 ist vorzugsweise mit einem oder
mehreren Schlitzen 8 zum Erleichtern der radialen Expansion
der expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 ausgestattet.
Darüber
hinaus besitzt ein Abschnitt der Gegenmutter 6 eine konische
Gestalt um leicht in engeren Eingriff mit der expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 zu
sein. Die Durchführung 11 der
expandierbaren Kopplungsvorrichtung ist vorzugsweise mit einer komplementären Gestalt
zum Bereitstellen eines zuverlässigen
Lasttransfers ausgestattet und verringert das Risiko des Einführens von
lokaler Spannung in die Struktur.
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Bezugnehmend
nun auf 2a wird eine erste bevorzugte
Ausführungsform
der Erfindung offenbart. Gemäß der ersten
bevorzugten Ausführungsform
werden zwei Strukturbauteile 2a, 2b durch eine
Verbindungsvorrichtung 1 verbunden. Die Strukturbauteile 2a, 2b sind
gegenseitig bei einem festen Seitenabstand angeordnet. Beide Endabschnitte 4 der
Verbindungsvorrichtung 1 sind mit einer einstellbaren Kopplungsvorrichtung 3 ausgestattet,
um eine Anordnung der Verbindungsvorrichtung 1 symmetrisch
zwischen den Strukturseitenelementen 2a, 2b zu
ermöglichen.
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Eine
zweite bevorzugte Ausführungsform wird
in 2b offenbart, wobei ein Endabschnitt 4 der
Verbindungsvorrichtung 1 mit einer Kopplungsvorrichtung 3 ausgestattet
ist. Der zweite Endabschnitt der Verbindungsvorrichtung 1 ist
auf eine herkömmliche
Weise mit einem zweiten Strukturseitenelement 2b verbunden.
Vorzugsweise ist der zweite Endabschnitt zuerst verbunden und der
Endabschnitt, der die einstellbare Kopplungsvorrichtung 3 umfasst
ist danach mitfixiert, um ein seitliches Fixieren der Strukturseitenelement 2a, 2b zu
ermöglichen.
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Eine
dritte bevorzugte Ausführungsform
ist in 3a offenbart, wobei ein innerer
Oberflächenabschnitt 13a des
Strukturbauteiles 7 an einem rauen Oberflächenabschnitt 13a ausgestattet
ist, eine gegenseitige mechanische Verbindung zu ermöglichen, wenn
die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 expandiert worden
ist. Der raue Oberflächenabschnitt 13a ist
zum zusätzlichen
gegenseitigen Eingreifen nach der Expansion mit einem Gewinde versehen.
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Es
ist zu ersehen, dass die Kopplungsvorrichtung 3 mit einem
rauen Oberflächenabschnitt
bereitgestellt werden kann, obwohl nicht hier gezeigt. Der innere
Oberflächenabschnitt 13a des
Strukturbauteiles 7 ist dann nicht notwendigerweise mit
einem rauen Oberflächenabschnitt
ausgestattet.
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In 3b sind
die rauen Oberflächenabschnitte 9b, 13b der
Verbindungsvorrichtung 1 gemäß einer vierten bevorzugten
Ausführungsform
im Wesentlichen gerändelt.
Es ist durch einen Fachmann ersichtlich, dass andere Alternativen
zum Kombinieren alternativer Oberflächentypen existieren, obwohl
nicht hier gezeigt, um zuverlässigen
mechanischen Griff zwischen den Oberflächenabschnitten 9, 13 der
Verbindungsvorrichtung 1 zu schaffen.
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Die
Funktion der Verbindungsvorrichtung wird detaillierter anhand von 4a–4b beschrieben.
In 4a wird eine Verbindungsvorrichtung in einer Verbindung
vor dem Einstellen in einer fixierten Bedingung gezeigt. Ein Gewindebolzen,
der einen Teil der Schraubenverbindung bildet, wird durch ein Loch
in einem Strukturseitenelement 2 und ferner durch eine
Durchführung 11 der
expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 eingeführt. In
dem anderen Ende der Durchführung 11 ist
eine Gegenmutter 4 angeordnet. Die Gegenmutter 4 besitzt
ein Gewindeloch 5 in ihrem Zentrum, das zum Empfangen des Bolzens 10 ist.
Unter diesen Bedingungen ist die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 gleitbar
in den Endabschnitt des Strukturbauteiles 7 eingepasst. Wenn
der Bolzen 10 geschraubt wird, greift der Bolzen in die
Gegenmutter 4 ein und die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 wird
durch die Gegenmutter 4 zum Strukturseitenelement 2 gedrückt.
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Die
Schraubenverbindung gewährleistet auch
eine Expansion der expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 in
einer radialen Richtung relativ zu dem Strukturbauteil 7,
wenn die expandierbare Kopplungsvorrichtung 3 einen Anschlag
erreicht. Dies wird ferner in 4b veranschaulicht,
wenn die durch die Verbindungsvorrichtung 1 erfahrenen
Kräfte
durch Pfeile angezeigt werden. Die Expansion der expandierbaren
Kopplungsvorrichtung 3 gewährleistet eine Verbindung eines äußeren Oberflächenabschnitts 9 des
expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 mit einem inneren
Oberflächenabschnitt 13 des Strukturbauteils 7.
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Aus
der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass seitliches Fixieren
von zwei Strukturseitenelementen 2 durch eine Verbindungsvorrichtung 1 erreicht
werden kann, indem ein derartiges Koppeln in mindestens einem der
Endabschnitte des verbindenden Strukturbauteiles 7 verwendet
wird. Der zweite Endabschnitt der Verbindungsvorrichtung 1 kann
Seitenelement auf beliebige herkömmliche Weise
befestigt werden, solange wie der erste Endabschnitt unter Verwendung
der Verbindungsvorrichtung 1 befestigt wird. Es ist natürlich möglich, jeden
Endabschnitt des Strukturbauteiles 7 mit einer expandierbaren
Kopplungsvorrichtung 3 gemäß der Erfindung auszustatten.
Dies ist insbesondere geeignet, wenn die Verbindungsvorrichtung 3 symmetrisch zwischen
den Strukturseitenelementen 2 zu positionieren ist.
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Darüber hinaus
ist zu ersehen, dass das seitliche Fixieren der Verbindungsvorrichtung 1 durch das
Betätigen
der einen Schraubenverbindung ermöglicht wird, die von der Außenseite
des Strukturbauteiles 2a, 2b relativ zu der Verbindungsvorrichtung 1 erreichbar
ist.
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Bezugnehmend
nun auf 5, fünfte Ausführungsform der Erfindung offenbart
wird. Gemäß dieser
fünften
Ausführungsform
der Erfindung wird ein einfacherer Aufbau der expandierbaren Kopplungsvorrichtung
vorzugsweise verwendet. Dieser Aufbau kann auf geeignete Weise z.B.
sein, wo Lasten, die durch eine Verbindungsvorrichtung zu übertragen
sind, nicht signifikant groß sind.
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In 6 ist
eine Verbindungsvorrichtung 1 gemäß einem zweiten Aspekt der
Erfindung in eine IP-Tafel 19 eingebettet. Dies ist, um
eine Idee der Möglichkeiten
eines kompakten und integrierten Aufbaus zu geben, die durch die
Verbindungsvorrichtung 1 erreicht werden kann.
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7 offenbart
eine Fahrzeugkarosseriestruktur, die mit seitlich fixierten Strukturbauteilen 2a, 2b gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung ausgestattet ist. Eines der Verbindungsvorrichtungen 1 ist zum
seitlichen Fixieren eines A-Säulensatzes 18 bereitgestellt.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung in Verbindung mit deren besonderen Ausführungsformen
beschrieben worden ist, sei verstanden, dass zahlreiche Modifikationen, Änderungen
und Anpassungen durch Fachleute gemacht werden können, ohne den Umfang der Erfindung
zu verlassen.
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Somit
ist ersichtlich, dass die Verbindungsvorrichtung 1 zusammen
mit Strukturseitenelementen 2 verwendet werden kann, die
auf verschiedene Weisen ausgelegt sind, ohne von dem Umfang der Erfindung
abzuweichen. Die Verbindungsvorrichtung 1 gemäß der Erfindung
ist nicht auf die Verwendung eines spezifischen Materials begrenzt.
Der konische Winkel der Gegenmutter 4 und/oder die Führung 11 der
expandierbaren Kopplungsvorrichtung 3 kann geändert werden,
um eine optimale Lastübertragung und
Leistung der Verbindungsvorrichtung 1 sicherzustellen.