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DE602120C - Verfahren und Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer

Info

Publication number
DE602120C
DE602120C DE1930602120D DE602120DD DE602120C DE 602120 C DE602120 C DE 602120C DE 1930602120 D DE1930602120 D DE 1930602120D DE 602120D D DE602120D D DE 602120DD DE 602120 C DE602120 C DE 602120C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
core
rammjungfer
loosening
maiden
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930602120D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H KARL BERNHARD DR ING
Original Assignee
E H KARL BERNHARD DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H KARL BERNHARD DR ING filed Critical E H KARL BERNHARD DR ING
Application granted granted Critical
Publication of DE602120C publication Critical patent/DE602120C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D13/00Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers
    • E02D13/10Follow-blocks of pile-drivers or like devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen Rammjungfer in ihrem Vortreibrohr.
  • Es ist bekannt, Ortpfähle aus Beton zur Erzielung einer größeren Tragfähigkeit konisch zu gestalten. Zum Eintreiben der für einen solchen Pfahl benötigten, ebenfalls konisch gestalteten Vortreibrohre werden konische Rammjungfern verwendet. Es ist eine besonders schwierige Aufgabe, die nach dem Eintreiben fest in dem Vortreibrohr sitzende konische Rammjungfer zu entfernen, ohne das Vortreibrohr mitzuziehen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bereits vorgeschlagen worden, eine in der Querrichtung aus mehreren sich über die ganze Länge erstreckenden Teilen zusammengesetzte Rammjungfer nach dem Einrammen dadurch zu lockern, daß zunächst einzelne dieser Teile angezogen werden. Die anderen Teile der Jungfer werden bei diesem Vorgang durch ihre Trägheit, ihre Verspannung mit dem Boden oder durch Spreizorgane zurückgehalten und so von den gezogenen Teilen getrennt: In dieser Weise ausgestaltete Rammjungfern arbeiten jedoch nicht -unbedingt zuverlässig und haben sich daher nicht einführen können.
  • Man hat deshalb vorgeschlagen, den Kennteil einer solchen mehrteiligen Rammjungfer mittels einer in den Kopf derselben eingebauten Zugvorrichtung zu lockern, die sich beim Aufwärtsziehen des Kernes auf diesen umgebende Mantelteile stützt. Diese Einrichtung hat jedoch den Mangel, daß insbesondere in dem kritischen Augenblick des Anruckens der Zugvorrichtung ein Zug auf das Vortreihrohr ausgeübt wird, der dieses mitzureißen und das Lockern der Rammjungfer zu verhindern sucht.
  • Eine Trennung der Rammjungfer von dem Vortreibrohr wurde ferner auch noch in der Weise versucht, daß am unteren Ende ,einer aus einem Stück bestehenden konischen Jungfer eine Druckspindel angebracht wurde. Es ist weiter bekannt, diese Druckspindel durch einen ebenfalls am Fuße der Jungfer arbeitenden hydraulischen Preßstempel zu @ersetzen. Beide Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die bearbeiteten, genau passend zueinander ausgebildeten Baubeile während des Einrammens im Pfahle liegen und daher durch di,e Erschütterungen beim Rammen leicht beschädigt werden können. Bei den infolgedessen auftretenden Störungen ,ist es ferner nachteilig, daß die Bewegungsvorrichtungen, ,nämlich die Spindel oder der Preßzylinder, am Fuße des Pfahles arbeiten, wo sie einer Überwachung und einem helfenden Eingriff bei etwaigem Versagen entzogen sind. Diese Nachteile sind auch dann nicht gänzlich behoben, wenn gemäß einem Vorschlage die als Druckpresse ausgebildete Zugvorrichtung an das obere Ende des Pfahles verlegt wird.
  • Erfindungsgemäß wird demgegenüber eine in der Querrichtung mehrteilige kegelige Rammjungfer dadurch aus dem Vortreibrohr entfernt, daß erst nasch erfolgtem Einrammen auf den Kopf der Rammjungfer ein einfacher Hebebock gebräuchlicher Art, z. B. ein mit einem Kolben versehener und durch Preßwasser oder -luft betriebener Zylinder, so aufgesetzt wird, daß er sich auf einen oder mehrere Teile der Rammjungfer stützt, während der bewegliche Teil des Hebiebockes mit dem zu lockernden Teil der Jungfer verbunden wird. Mit Hilfe der von der Rammjungfer sonst ganz unabhängigen Hubvorrichtung können zunächst durch Anheben eines oder mehrerer Teile der Jungfer unter Abstützung der Zugvorrichtung auf einen oder mehrere andere Teile die in dem Vortreibrohr festgeklemmten Teile gelockert werden, worauf die Teile der Rammjungfer einzeln oder zusammen herausgehoben werden. Nach dem Lockern wird die Hubvorrichtung abgenommen und ist für eine andere Rammjungfer verwendbar.
  • Der durch den Gegenstand der Erfindung erzielte Fortschritt besteht in der einfacheren und billigeren Herstellung der Rammjungfern, der durch die Fortnahmeempfindlicher Teile aus dem Rammbetrieb erreichten großen Betriebssicherheit sowie der Möglichkeit der Verwendung einer serienmäßig herstellbaren, überall greifbaren Hubvorrichtung. Diese kann durch wenige Handgriffe mit der Rammjungfer verbunden und nach dem Lockern wieder abgenommen werden, so daß eine Hubvorrichtung für mehrere Rammjungfern ausreicht, was besonders auf größeren Baustellen von Vorteil ist.
  • Die Jungfer kann z. B. in der Weise geteilt sein, daß sie aus einem Kern und aus einem diesen Kern umgebenden konischen, gegebenenfalls in sich geteilten Mantel besteht. Bei einer solchen Ausführungsform wird zunächst eine die Jungfer überragende Eisenplatte durch Schraubenhaken mit dem konischen Mantelteil der Jungfer verbunden und sodann durch Druckausübung zwischen dem Kern der Jungfer und dieser Eisenplatte der Mantel gelockert, so daß @er nunmehr @ebenso wie danach der Kern leicht aus dem Vortreibrohr herausgezogenwerden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Kopf der Rammjungfer mit der aufgesetzten Schlaghaube.
  • Abb. 2 stellt den Fuß der Jungfer und die sich anschließende Pfahlspitze dar.
  • Abb. 3 zeigt die Abhebevorrichtung für den konischen Mantel der Jungfer.
  • Es bezeichnet i den hier als zylindrischen Hohlkörper gestalteten Kern der Jungfer. Mit 2 ist deren konischer Mantelteil bezeichnet. Er ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einzelne Lamellen unterteilt, die in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. 3 im Querschnitt erkennbar sind. Die Lamellen können auf ihrer ganzen Länge oder teilweise durch Nut -und Feder an dem zylindrischen Rammkern geführt sein. 3 ist das Vortneibrohr des Betonpfahles. 4 ist eine auf dem Kern und dem Mantel der Jungfer mit ihrer Fläche 5 aufliegende Schlaghaube. 6 sind kräftige Bolzen, durch die beim Einrammen Lamellen und Kern an dem Kopf der Jungfer zusammengehalten werden. Am Fuße der Jungfer werden die Lamellen durch einen an dem Kern angebrachten Ring 7 an diesen herangedrückt. Die Führungsnase des Ringes ist zweckmäßig so hoch, daß die Lamellen 2 auch nach dem Anlüften an ihrem unteren Ende noch :eine Führung haben. Beide Teile der Jungfer, Kern und Lamellen, ruhen auf der Schlagplatte 8, die auch mit dem Kern verbunden sein kann. Ring und Schlagplatte besitzen gegenüber dem Vortreibr ohr einen gewissen Spielraum. Die Platte liegt auf der Pfahlspitze 9. Die Bolzen 6, die beim Einrammen des Pfahles Kern und Lamellen zusammenhalten, sind durch Bohrungen io dieser beiden Teile geführt. Schraubenhaken i i, die mit einer Eisenplatte 12 eine auf die Lamellen aufsetzbare Brücke bilden, sind so gestaltet, daß sie in die Böhrungen io der Lamellen passend eingreifen können. Eine Druckplatte 13 ist mit Domen 14 versehen und so bemessen, daß sie bei ihrem Aufliegen auf dem Kern bündig mit dessen Außenwandung abschließt. 15 ist ein Hebebock, der auf die Druckplatte 13 aufgesetzt wird und dessen Stempel 16 sich nach dem Einbau der Brücke gegen die Eisenplatte 12 .stützt.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Bei dem Eintreiben in den Erdboden werden die einzelnen Teile der in ihrer Längsrichtung geteilten Jungfer, bei der bieschriebenen Ausführungsform .also Lamellen und Kein, auf ihrer ganzen Länge durch das Vortreibrohr und ferner am unteren Ende durch den Ring 7 und am oberen Ende gleichfalls durch einen Ring oder durch kräftige Bolzen 6 zusammengehalten. Zum Herausziehen der Jungfer wird auf den Kern i die durch die angebrachten Dorne in die richtige Labe gebrachte Druckplatte 13 gesetzt und auf sie eine Presse 15 gestellt. Nunmehr werden die Bolzen 6 aus der Jungfer entfernt und an ihrer Stelle Schraubenhaken i i eingefügt, die an ihrem oberen Ende in eine auf den Preßstempel 16 aufgelegte. Eisenplatte i2 @eingreifen. Hebt sich der Stempel 16 beim Arbeiten der Presse, so drückt er gegen die durch die Schraubenhaken i i mit den Lamellen 2 verbundene Eisenplatte 12. Die Lamellen werden auf diese Weise ein wenig angehoben und so gelockert. Sie sind nun, ebenso wie danach der Kern, leicht aus dem Vortreibrohr zu entfernen. Darauf wird in der bekannten Weise weiterverfahren.
  • Diese in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist jedoch nur eine von vielen möglichen. Der Kern ist in der Zeichnung als zylindrischer Hohlkörper dargestellt. Er kann jedoch als Vollkörper oder auch als nach oben sich verjüngender Voll- oder Hohlkörper ausgebildet werden. Der Mantel, der in der beschriebenen Ausführungsform aus einzelnen Lamellen zusammengesetzt ist, kann auch als ein ungeteilter Körper ausgebildet werden, dessen --Außenwandung konisch und dessen Innenwandung zylindrisch oder gegenkoniscb geformt ist. In diesem Falle ist es nicht jerforderlich, daß Mantel und Kern passend zueinander gestaltet werden, vielmehr kann zwischen ihnen ein Spielraum bestehen. Bei den bisher geschilderten Ausführungsformen waren die aneinandergrenz@enden Wandungen der Zugteile, d. h. der Teile, auf die der Zug ausgeübt wird, und. Druckteile der Jungfer Ausschnitte eines Zylindermantels. Im Querschnitt gesehen, umgab ein ringförmiger Mantel den Kern. Die Jungfer kann jedoch auf irgendeine andere Weise in auf Zug und Druck beanspruchte Teile aufgeteilt werden, und es muß nur die Bedingung erfüllt sein, daß sowohl die Zugteile als auch die Druckteile symmetrisch zur Achse der Jungfer angeordnet sind. Ganz allgemein -wird bei derartigen Ausführungsformen der in sich geteilten Jungfer das Verfahren zu ihrer Entfernung aus dem Vortreibrohr in der Weise ausgeführt, daß durch Druckausübung auf einen oder mehrere der Jungfernteile lein oder mehrere andere Teile angezogen und so gelockert werden. Ferner kann bei Verwendung einer in Kern und Mantel geteilten Jungfer das Verfahren auch so ausgeübt werden, daß unter Druckausübung auf einen in sich geteilten Mantel zunächst der Kern angehoben wird.

Claims (2)

  1. PATL:NTANSI RÜC1iL: i. Verfahren zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer in ihrem Vortreihrohr mittels einer auf Teile der Rammjungfer abgestützten Zugvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Rammen ein Hebebock auf die zur Stützung dienenden Teile der Rammjungfer aufgesetzt und sein Hubteil mit den zu lockernden Teilen der Rammjungfer verbunden wird.
  2. 2. Zugvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch. i, bestehend aus einer auf dem Kern aufliegenden, bündig mit ihm abschließenden _ Druckplatte (13), einem daraufgesetzten Hebebock (15) und einer auf diesem Hebebock aufliegenden, durch Schraubenhaken (i i) o. dgl. mit dem Mantel der Jungfer oder nur mit einzelnen seiner Lamellen verbundenen Eisenplatte (i2).
DE1930602120D 1930-03-11 1930-03-11 Verfahren und Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer Expired DE602120C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE602120T 1930-03-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE602120C true DE602120C (de) 1934-09-01

Family

ID=6574803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930602120D Expired DE602120C (de) 1930-03-11 1930-03-11 Verfahren und Vorrichtung zum Lockern einer in der Querrichtung mehrteiligen kegeligen Rammjungfer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE602120C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107603B (de) * 1953-09-02 1961-05-25 Delong Corp Hebebockanlage zum Heben und Senken einer rohrfoermigen Senkhuelle, eines Senkkastens od. dgl. gegenueber einer Plattform oder Arbeitsbuehne oder dieser Arbeitsbuehne gegenueber der bereits festsitzenden Senkhuelle od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107603B (de) * 1953-09-02 1961-05-25 Delong Corp Hebebockanlage zum Heben und Senken einer rohrfoermigen Senkhuelle, eines Senkkastens od. dgl. gegenueber einer Plattform oder Arbeitsbuehne oder dieser Arbeitsbuehne gegenueber der bereits festsitzenden Senkhuelle od. dgl.

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