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DE60212935T2 - Vorrichtung für die Stromversorgung und die Steuerung von elektrischen Heizwiderständen in Arbeitsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung für die Stromversorgung und die Steuerung von elektrischen Heizwiderständen in Arbeitsmaschinen Download PDF

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DE60212935T2
DE60212935T2 DE60212935T DE60212935T DE60212935T2 DE 60212935 T2 DE60212935 T2 DE 60212935T2 DE 60212935 T DE60212935 T DE 60212935T DE 60212935 T DE60212935 T DE 60212935T DE 60212935 T2 DE60212935 T2 DE 60212935T2
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DE
Germany
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control
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Giovanni Tonello
Maurizio Cornali
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Gefran SpA
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0227Applications
    • H05B1/023Industrial applications

Landscapes

  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Anwendungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Stromversorgung und die Steuerung von Heizwiderständen in Herstellungsmaschinen im allgemeinen und in Kunststoffverarbeitungsmaschinen im besonderen.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung solch eine Vorrichtung, die wenigstens ein Strommodul und ein Steuerungsmodul für einen oder mehrere Widerstände umfasst, die bestimmt sind, an einer der Maschine zugeordneten Steuerungsbaugruppe oder Konsole angebracht zu werden.
  • Stand der Technik
  • Wie aus dem speziellen technischen Gebiet bekannt ist, sind Kunststoffverarbeitungsmaschinen (Spritzgusspressen, Extruder, Thermoformmaschinen, Blasmaschinen, etc.) mit speziellen Führungs- und Steuerungsvorrichtungen für die Widerstände ausgestattet, die das Beheizen des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials sicherstellen. Diese Vorrichtungen ermöglichen es, dass zum Gesamtnutzen der Qualität des bearbeiteten Produkts die Temperatur der Bereiche akkurat reguliert wird, in denen das Kunststoffmaterial geschmolzen wird.
  • Beispielsweise ist aus der Patentanmeldung EP 0 587 963 eine Vorrichtung zum Steuern der Temperatur des in derartigen Spritzgusssystemen verarbeiteten Kunststoffmaterials allseits bekannt, die ein Strommodul und ein Steuerungsmodul umfasst.
  • Es ist ebenso allseits bekannt, dass die obigen Führungs- und Steuerungsvorrichtungen an den Maschinen zugeordneten Steuerungsbaugruppen oder Konsolen angebracht sind. Es sei darauf hingewiesen, dass jede Steuerungsbaugruppe oder Konsole ein Strommodul für jeden Widerstand und ein Steuerungsmodul für einen oder mehr Widerstände aufnehmen kann. In vielen Anwendungen kann jede Steuerungsbaugruppe oder Konsole Dutzende derartiger Vorrichtungen aufnehmen, welche von ausgebildetem Personal montiert und verkabelt werden.
  • Das Strommodul umfasst im allgemeinen ein elektronisches Lastschaltrelais, das einer Wärmeabführung zugeordnet ist, wobei die Abführung im allgemeinen durch ein sperriges Metallelement gebildet wird, das aus einem mit Kühlrippen versehenen Aluminiumprofil ist. Das Steuerungsmodul umfasst eine programmierte Steuerung (PLC), um mehrere Widerstände thermisch zu regulieren, oder ein elektronisches Element, das für die Thermoregulierung eines einzelnen Widerstands vorgesehen ist.
  • Das schnelle Schalten des Strommodulrelais unter der Steuerungseinwirkung des Steuerungsmoduls ermöglicht die gewünschte Thermoregulierung, die vorgesehen sein muss, um eine hohe Qualität des Prozesses der Kunststoffverarbeitung sicherzustellen.
  • Im allgemeinen sind an einer Steuerungsbaugruppe oder Konsole die Strommodule und die Steuerungsmodule der Steuerungs- und Führungsvorrichtungen voneinander getrennt untergebracht. In der Praxis sind alle Strommodule Seite an Seite in einem vorbestimmten Bereich der Steuerungsbaugruppe angebracht; in ähnlicher Weise sind alle Steuerungsmodule zueinander benachbart an einem anderen separaten Bereich der Steuerungsbaugruppe angeordnet.
  • Diese Aufteilung ist in erster Linie auf den Bedarf zurückzuführen, alle Abführungen in einen Bereich der Steuerungsbaugruppe zu stecken, die dann eventuell einfacher gekühlt werden können.
  • Jedoch ist es sehr offensichtlich, dass diese Trennung komplexe Kabelbäume benötigt, um jedes Strommodul mit dem korrespondierenden Steuerungsmodul zu verbinden.
  • Konsequenterweise genügen bekannte Steuerungs- und Führungsvorrichtungen vielen Aspekten, sie werden jedoch nicht der Erwartung hinsichtlich Ausstattung und deren Wartung gerecht, die sehr komplex und schwierig sind.
  • Um diese Nachteile zu überwinden und um die Verkabelungszeiten und die Baugruppenkomplexität zu reduzieren, haben einige Hersteller dieser Vorrichtungen vorge schlagen, diese in einer Gesamtform (all-in-one) zu produzieren, beispielsweise das Steuerungsmodul an der Vorderseite der dem Strommodul zugeordneten Abführung vorzusehen.
  • Diese Lösung kann zunächst vorteilhaft erscheinen, jedoch benötigt sie einen großen Produktionsaufwand sowohl für das Isolieren des Steuerungsmoduls von der Abführung in geeigneter Weise als auch für das Unterbringen der Kabelbäume, welche gebogen werden, um das Steuerungsmodul zu erreichen. Dies führt zu nicht unwesentlichen hohen Produktionskosten.
  • Zusätzlich verbleibt das Problem der Verknüpfung einer derart strukturierten Vorrichtung mit anderen Zusatzvorrichtungen wie Sicherungen, Überlast-Abschaltungen und dergleichen. Die Verbindung dieser Zusatzvorrichtungen wird immer durch die oben erwähnten komplexen Kabelbäume realisiert.
  • In diesem Kontext wird die Situation dadurch sehr viel komplexer, dass paradoxerweise das wärmeabführende Element häufigeren Ausfällen und Fehlern ausgesetzt ist und dessen Austausch manchmal erforderlich ist. In Gesamtvorrichtungen (all-in-one) würde dies jedoch auch zu dem Ausbau des teuren Steuerungsmoduls führen.
  • In der Praxis stehen daher Fachleute von Führungs- und Steuerungsvorrichtungen in dem Versuch, eine Gesamtlösung zu implementieren, einer großen Anzahl verschiedener Umstände gegenüber, die sie an der Standardisierung der Lösung behindern.
  • Gesamtlösungen sind auch auf dem technischen Gebiet der thermischen Druckmaschinen bekannt. Eine thermische Druckkopfanordnung ist beispielsweise aus dem US-Patent 5,739,836 bekannt. Die thermische Druckkopfanordnung beinhaltet eine metallene Heizumwandlerplatte, eine Heizwiderstände tragende Heizplatine und eine Steuerungsplatine, welche elektrisch mit der Kopf-Platine zum Aussenden von Steuersignalen und deren Stromversorgung verbunden ist.
  • Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem besteht darin, eine Vorrichtung zum Führen und Steuern von Widerständen von Herstellungsmaschinen im allgemeinen, beispielsweise Kunststoffverarbeitungsmaschinen, bereitzustellen, wobei die Vorrichtung einen besonders einfachen Aufbau zeigt, der deren Herstellung mit einer minimalen Anzahl von unterschiedlichen komplexen Elementen ermöglicht, was die Zusammensetzung und die Montage der Steuerungsbaugruppe vereinfacht und die Nachteile überwindet, die unter Bezugnahme der Lösungen nach dem Stand der Technik erwähnt wurden.
  • Zusätzlich sollte eine derartige Vorrichtung sogar die thermische Dissipation einer dem Strommodul zugeordneten Abführung verbessern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Lösungsidee besteht darin, einen Grundträger vorzusehen, der es ermöglicht, dass das Strommodul und die entsprechende Abführung gehalten werden und der das Steuerungsmodul aufnimmt. Der Träger soll des Weiteren ein schnelles Verbinden der derart aufgebauten Steuerungs- und Stromversorgungsvorrichtung an der Steuerungsbaugruppe oder der Konsole ermöglichen.
  • Folglich umfasst der Träger alle elektronischen Komponenten, die notwendig sind, das Strommodul zu steuern und den Heizwiderstand thermisch zu regulieren.
  • Basierend auf dieser Lösungsidee wird das technische Problem durch eine Vorrichtung wie zuvor beschrieben und definiert durch das Kennzeichen von Anspruch 1 gelöst.
  • Die Merkmale und Vorteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung werden deutlich aus der folgenden Beschreiben eines Ausführungsbeispiels der Erfindung durch ein nicht limitierendes Beispiel mit Bezugnahme zu den beiliegenden Zeichnungen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen:
  • ist 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • ist 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung von 1, wobei ein Teil ausgebaut und herumgedreht ist;
  • ist 3 eine perspektivische Ansicht eines Satzes von Vorrichtungen gemäß der Erfindung und elektrisch miteinander verbunden;
  • ist 4 eine Vertikalansicht der Vorrichtung der 1, die mit einem zusätzlichen Sicherungskasten verknüpft ist;
  • ist 5 eine Frontansicht von unten des Satzes der Vorrichtungen der 3, die an der Steuerungsbaugruppe oder Konsole angebracht sind.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Führen und Steuern von Heizwiderständen in Herstellungsmaschinen im allgemeinen allgemein und schematisch mit 1 bezeichnet.
  • Insbesondere, aber nicht ausschließlich ist Vorrichtung 1 geeignet für Herstellungsmaschinen für die Kunststoffverarbeitung, und die folgende Beschreibung bezieht sich auf dieses Feld der Anwendung lediglich zur Vereinfachung der Darstellung. Tatsächlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung effizient in einer Vielzahl von ähnlichen Sektoren wie beispielsweise auf dem Gebiet der Gummibehandlung, der Verpackung oder bei Schmelzöfen jeglicher Bauart angewendet werden.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst einen Stromteil und einen Steuerungsteil. Hiermit wird Bezug genommen zu dem Stromteil mit dem Begriff Strommodul 2, während der Steuerungsteil mit dem Begriff Steuermodul 3 identifiziert wird.
  • Das Strommodul 2 umfasst ein Schaltrelais 4, beispielsweise ein elektronisches Lastrelais, welches ermöglicht, dass die Stromversorgung auf die Heizwiderstände der Herstellungsmaschine für die Kunststoffverarbeitung geschaltet wird. Der Widerstand und die Herstellungsmaschine werden in den Zeichnungen nicht dargestellt, weil sie ganz und gar üblich sind.
  • Das Strommodul 2 umfasst des Weiteren eine strikt zu dem Schaltrelais 4 zugeordnete Wärmeabführung 5, um thermische Konvektion zu begünstigen. Die Abführung 5 umfasst traditionell ein Metallelement, im allgemeinen vorgeformt aus einem gezogenen Aluminiumprofil, das mit Umfangs-Kühlrippen besetzt ist.
  • Vorteilhafterweise umfasst gemäß der Erfindung Vorrichtung 1 einen Grundträger 8, der das Steuerungsmodul 3 aufnimmt und ausgelegt ist, das Strommodul 2 zu halten. Das Strommodul ist lösbar an dem Träger 8 befestigt.
  • Der Träger 8 bildet im Wesentlichen einen Boden aus, so dass das Strommodul 2 implementiert und an der Steuerungsbaugruppe oder Konsole 11 in einer vorbestimmten räumlichen Relation bezogen auf diese Konsole gehalten werden kann.
  • Die Tatsache, den Träger 8 als Bodensockel auszubilden, ermöglicht es, dass das Strommodul 2 und das Steuerungsmodul 3 nahezu in einer Gesamtstruktur (all-in-one) angeordnet sind, die durch strukturell unabhängige Elemente gebildet wird, die individuell gehandhabt werden können.
  • Um einfach mit der Konsole 11 verriegelt zu werden, ist der Träger 8 mit herkömmlichen Mitteln für den Schnellanschluss an eine Führungs- oder Halteschiene 10 ausgestattet, welche weltweit bekannt ist und für Steuerungsbaugruppen oder Konsolen 11 standardisiert ist. Aus diesem Grund werden deutsche Normen, bekannt unter der Abkürzung DIN EN 50022, bevorzugt eingehalten.
  • Mehrere Träger 8 können mit einer gleichen Führung 10 nebeneinander liegend gekoppelt werden. Die Steuerungsgruppen 11 sind an einer Wand angebracht oder in geeigneten Schutzboxen untergebracht, um sich entlang einer vertikalen Ebene zu erstrecken. 5 zeigt schematisch ein Beispiel einer Führungsbaugruppe, die durch Zusammenbau mehrerer Vorrichtungen 1 auf einem Satz von Kupferbalken 7 hergestellt worden ist, die sich parallel zueinander erstrecken und von entsprechenden Stromkabeln elektrisch unabhängig versorgt werden.
  • Gegenüberstehende Klammern 9 sind naturgemäß an dem Träger 8 vorgesehen, um lösbar das Strommodul 3 zu verriegeln und dieses mit elektrischem Strom zu versorgen. Diese Klammern 9 nehmen Kabelbäume auf, die aus dem Gehäusekabelkanal 6 hervortreten, wie beispielsweise derjenige, der in 5 dargestellt ist.
  • Vorzugsweise weist der Träger 8 eine im Wesentlichen quaderförmige längliche Form auf, dessen Breite kleiner oder gleich der Breite des Strommoduls 2 ist und insbesondere kleiner oder gleich der Breite der Abführung 5 ist.
  • Der Träger 8 ist eingefasst, um einfach das Steuerungsmodul 3 und mögliche Kabelbäume oder elektrische Verbindungselemente aufzunehmen.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung muss darauf hingewiesen werden, dass das Steuerungsmodul 3 einen elektronischen äußeren Steuerkreis des Relais 4 aufweisen kann, der in dem Relais 4 etliche Hochgeschwindigkeitskommutierungen erzeugen kann, um eine Stromversorgung zu den Widerständen bereitzustellen oder zu unterbrechen und somit eine Thermoregulierung der Heizbereiche der Herstellungsmaschine ermöglicht.
  • In der Praxis beinhaltet das Steuerungsmodul 3 alle komplexen Funktionen der Vorrichtung 1, während einige einfachere Steuerungsfunktionen außerhalb der Vorrichtung 1 gelassen werden können, wie es aus der folgenden Beschreibung ersichtlich wird.
  • Vorteilhafterweise ist das Steuermodul 2 an einer Vorderseite 12 des Trägers 8 angebracht, so dass die Abführung 5 von dem Träger 8 hervorsteht. Diese Lage ermöglicht eine natürliche Luftkonvektions-Zirkulation, um ein effizientes Kühlen sicherzustellen.
  • Ein mögliches optionales thermisches Isolierungselement, beispielsweise eine Isolierungsplatte, kann innerhalb des Trägers 8 zwischen den Modulen 2 und 3 unterhalb der Wand 12 vorgesehen sein.
  • Wenn der Träger 8 auf der Führung 10 angebracht ist, führt die Längsachse des Trägers 8 senkrecht zu der Führung 10 und planparallel zu der Steuerungsbaugruppe oder Konsole 11. Die Abführung 5 ist daher stirnseitig angebracht und erstreckt sich aus wärts. Darüber hinaus, zurückzuführen auf das Vorhandensein des Grundträgers, ist die Abführung 10 in einer vorbestimmten räumlichen Relation bezogen auf die Schiene 10 und die zu der Führung gehörenden Kabelbäume angeordnet. Folglich werden die Kabel und/oder deren möglichen Halte-Kabelkanäle, die parallel zu der Führung 10 angeordnet sind oder verlaufen, in einem Abstand von der Abführung gehalten, der ausreichend ist, den Konvektionsfluss der Kühlluft nicht zu behindern.
  • Somit verhindert die natürliche Konvektion der Kühlluft, die sich vom Boden nach oben entlang des Weges P erstreckt, so wie es deutlich in 4 gezeigt wird, dass das Steuerungsmodul 3 durch die Abführung überhitzt wird.
  • Gemäß der Erfindung nimmt der Träger 8 auch einen Anschluss 14 für die elektrische Versorgung des Steuerungsmoduls 3 auf. Dieser Anschluss 14 ist an der Vorderseite 12 vorgesehen und ermöglicht, dass das Steuerungsmodul 3 an die Kabelbäume angeschlossen werden kann, die in dem Kabelkanal 6 untergebracht sind.
  • In der Praxis, wie es aus der obigen Beschreibung ersichtlich wird, umfasst die Vorrichtung 1 im Wesentlichen: einen Träger 8, der als Grundsockel dient und der das Steuerungsmodul 3 beinhaltet, das Strommodul 2, das an dem Träger 8 gehalten wird, die Anschlüsse 14 und die Klammern 9, die eine Gesamtstruktur bilden, wobei die Hauptelemente, beispielsweise die Module 2 und 3, strukturell unabhängig sind und individuell betätigt werden können. In der Praxis ist es einfach, einen möglichen Fehler oder Schaden eines der Strom- oder Steuerungsmodule durch ein schnelles Ersetzen des beschädigten Moduls zu beseitigen. Daher ist auch der einfache Austausch des Strommoduls 3 durch ein Modul größerer oder kleinerer Breite einfacher.
  • Einige besondere Anwendungen erfordern ein Schutzelement, um sowohl die Vorrichtung 1 zu trennen oder zu unterteilen, als auch das elektrische Versorgungsnetz zu schützen, das damit verbunden ist. 4 zeigt beispielsweise einen Sicherungskasten 15, der eine Trennsicherung beinhaltet, welche in Reihe zu der Vorrichtung 1 geschaltet ist. Alternativ kann eine Schutzvorrichtung vorgesehen sein, beispielsweise ein magnetothermischer Schutz des Strommoduls 2.
  • In vorteilhafter Weise erlaubt das Vorsehen einer zusammengesetzten Struktur, die den Träger 8 und das Strommodul 2 in einer einzigen Gesamtvorrichtung 1 umfasst, dass eine eingebettete Gehäusestruktur 16 des Sicherungskasten 15 auch vorgesehen werden kann, wobei die Struktur geeignet ist für eine modulare Anordnung durch Schnellanschluss mittels eines geeigneten Anschlusses, der an einem Ende des Trägers 8 angeordnet ist und sich im wesentlichen längs der Vorrichtung 1 erstreckt.
  • Weitere Zusatzelemente der Vorrichtung 1 könnten daher innerhalb eines kastenförmigen Gehäuses 16 vorgesehen sein, so wie der Sicherungskasten 15.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung wird darauf hingewiesen, dass die Steuerungsmodule 3 wechselseitig parallel geschaltet sein können, abhängig von den Bedürfnissen des Anwenders oder von der spezifischen Anwendung der Steuerungs- und Führungsvorrichtung 1, beispielsweise durch einen in jedem Träger 8 enthaltenen Anschluss an eine mehrfache Bus-artige elektrische Verbindung 17. Dieser Bus 17 kann teilweise innerhalb des Kastengehäuses des Trägers 8 versteckt sein und in der Nähe des anderen Anschlusses 14 durch einen Seitenschlitz vorgesehen sein.
  • Zusätzlich ist, um eine Verbindung jeder Vorrichtung 1 zu einem rechnergestützten Steuerungssystem zu ermöglichen, das, da es herkömmlich ist, nicht gezeigt wird, ein weiterer serieller oder paralleler Anschluss 18 vorgesehen, wobei der Anschluss an einem Ende des Trägers 8 angebracht ist und innerhalb des Steuerungsmoduls 3 angeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst wirkungsvoll das technische Problem und erzielt einige Vorteile, wobei der erste Vorteil sicherlich darin zu sehen ist, dass sie eine minimale Anzahl von unterschiedlichen komplexen Elementen umfasst, was darauf zurückzuführen ist, dass die Strom- und Steuerungsmodule von herkömmlicher Art sind und von genau notwendiger Anzahl sind.
  • Ein weiterer Vorteil ist die Einfachheit der Führungsbaugruppe oder der Konsole, was darauf zurückzuführen ist, dass es nur wenige einfache Elemente wie die Vorrichtungen gemäß der Erfindung aufnehmen muss.
  • Letztlich ist zu beachten, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung für einen einfachen Teileaustausch aufgrund von Ausfall oder regelmäßiger Wartung geeignet ist; sie erlaubt eine effiziente thermische Dissipation und eine wesentliche Einfachheit in den elektrischen Verbindungen zwischen den Modulen verschiedener Widerstände.

Claims (9)

  1. Vorrichtung (1) für die Stromversorgung und die Steuerung von Heizwiderständen in Herstellungsmaschinen im allgemeinen und in Kunststoffverarbeitungsmaschinen im besonderen, umfassend: wenigstens ein Strommodul (2), das ein Schaltrelais (4) für jeden Widerstand beinhaltet; eine dem Strommodul (2) zugeordnete Wärmeabführung (5); wenigstens ein Steuerungsmodul (3) für das Strommodul (2); dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) einen Grundträger (8) umfasst, der das Steuerungsmodul (3) aufnimmt und mit Mitteln für ein schnelles Koppeln an eine Halteschiene (10) einer der Maschine zugeordneten Steuerungsbaugruppe oder Konsole (11) ausgestattet ist, und dass das Strommodul (2) lösbar von dem Grundträger (8) gehalten wird, der eine Gesamtanordnung von modularen und strukturell unabhängigen Elementen bildet, wobei die Wärmeabführung von dem Träger herausragt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundträger (8) eingefasst ist und im wesentlichen quaderförmig ist, wobei die Breite des Grundträgers kleiner als die Breite oder gleich der Breite des Strommoduls (2) ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundträger (8) auf DIN-Führungen der Konsole (11) befestigt ist, wobei die Längsachse des Grundträgers (8) vertikal angeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen ersten elektrischen Anschluss (14) für die Stromversorgung an das Steuerungsmodul (3) umfasst, um einige Kabelbäume anzubringen, die in einem der Steuerungskonsole (11) zugeordneten Kabelkanal untergebracht sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie des weiteren eine elektrische bus-artige Verbindung zum Parallelverschalten mehrerer benachbarter Steuerungsmodule (3) umfasst.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie an einem Ende des Trägers (8) einen seriellen Anschluss (18) umfasst, der mit dem Steuerungsmodul (3) verbunden ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie des weiteren einen Sicherungskasten (15) umfasst, der an einem Gehäusekasten (16) angeordnet ist, der als Modul dem Grundträger (8) zugeordnet ist und entlang seiner Längsachse ausgerichtet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungskasten (15) eine Trennsicherung oder eine Schutzvorrichtung für das Strommodul (2) umfasst.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrelais ein elektronisches Lastrelais (4) ist.
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