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Die
Erfindung betrifft eine spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung,
insbesondere für
eine elektronische Niedrigleistungsvorrichtung, wie ein tragbares
Telefon oder eine Uhr. Die spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung
kann Teil eines Frequenzaufbereitungsteils sein. Sie umfaßt insbesondere
eine Resonanzschaltung, die aus einem in Abhängigkeit von einer Spannung
veränderbaren
kapazitiven Element und wenigstens einer Induktivität, die mit
einem Paar kreuzgekoppelter Transistoren verbunden ist, das Verluste
der Resonanzschaltung zu kompensieren erlaubt, gebildet wird.
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Spannungsgesteuerte
Oszillatorschaltungen, die man mit VCO (Voltage Controlled Oscillator in
englischer Terminologie) bezeichnet, erzeugen vor allem Signale
mit hoher Frequenz. Die Frequenz dieser hochfrequenten Signale hängt im wesentlichen von
dem kapazitiven Wert einer Resonanzschaltung ab. Dieser kapazitive
Wert wird in Abhängigkeit
von einer Steuerspannung verändert,
die an einen in englischer Terminologie als Varactor bezeichneten
variablen Kondensator anlegbar ist. Im Falle einer Verwendung in
einem Frequenzaufbereitungsteil kommt die gefilterte Steuerspannung
von einem Phasendetektor eines Phasenregelkreises.
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Man
findet diese Oszillatorschaltungen beispielsweise in tragbaren Telekommunikationsapparaten
für die Übermittlung
von Information über
eine Trägerfrequenz,
die zwischen einigen Hunderten MHz bis einigen GHz liegen kann.
Die Oszillatorschaltungen können
ebenfalls für
Demodulationsprozesse in Empfängern
von beispielsweise Radiofrequenzsignalen verwendet werden.
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Da
tragbare Objekte oder Apparate mit Oszillatorschaltungen bestückt sein
können,
die eine Zelle oder einen Akkumulator kleiner Größe aufweisen, ist es häufig notwendig,
ihren elektrischen Verbrauch zu reduzieren sowie ihre Versorgungsspannung.
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In
herkömmlichen
Oszillatorschaltungen ist es häufig
notwendig, einen Vorspannungsstrom von einem Paar von ausreichend
großen
Transistoren vorzusehen, um einem Phasenrauschen und einem schlechteren
Qualitätsfaktor
der Resonanzschaltung Rechnung zu tragen. Das bedeutet einen beträchtlichen
elektrischen Verbrauch, der ein Nachteil ist.
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Mehrere
andere Ausführungsarten
von Oszillatorschaltungen sind ebenfalls vorgeschlagen worden, um
den Stromverbrauch zu begrenzen. Die Oszillatorschaltung kann beispielsweise
einen Amplitudenregelkreis umfassen, um den notwendigen Strom zur
Aufrechterhaltung einer ausreichenden Schwingungsamplitude zu kontrollieren.
Man kann in dieser Hinsicht auf die mit "A Low-Noise, Low-Power VCO with Automatic
Amplitude Control For Wireless Applications" betitelte von A. Mihai et al. und in
der Zeitschrift IEEE Journal of Solid-State Circuits, Band 34, Nr.
6 von Juni 1999 erschienene Veröffentlichung und
die mit "A 2V 2.5GHz-104dBc/Hz
at 100kHz Fully Integrated VCO with Wide-Band Low-Noise Automatic
Amplitude Control Loop" betitelte
von A. Zanchi, C. Samori, S. Levantino et A.L. Lacaita und in der Zeitschrift
IEEE Journal of Solid-State Circuits, Band 36, Heft 4 von April
2001 erschienene Veröffentlichtung
verweisen. In der letzten Veröffentlichung
ist eine spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung beschrieben, die
einen automatischen Steuerkreis für eine Schwingungsamplitude
umfaßt.
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Die
in der gerade genannten Veröffentlichung
beschriebene Oszillatorschaltung ist in schematischer Weise in 1 dargestellt.
Die Oszillatorschaltung 1 umfaßt ein differentielles Paar
bipolarer kreuzgekoppelter Transistoren 4 und 5,
das mit einer Resonanzschaltung verbunden ist. Die Resonanzschaltung
ist durch wenigstens einen Kondensator Cv und zwei Induktivitäten L1 und
L2 gebildet, die über
einen Anschluss auf hohem Potential VCC einer Spannungsquelle
verbunden sind. Die Basis jedes Transistors 4 und 5 ist über Kapazitäten Ca und
Cb mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden. Eine Vorspannung
der Transistoren 4 und 5 wird erzwungen durch
eine Spannungsquelle Vb, die über die
beiden Widerständen
Ra und Rb jeweils mit der Basis der Transistoren 4 und 5 verbunden
ist. Das differentielle Paar der kreuzgekoppelten Transistoren erlaubt,
eine negative Transkonduktanz an die Resonanzschaltung zu liefern.
Die negative Transkonduktanz kompensiert die Verlustkonduktanz der
Resonanzschaltung, um oszillierende Signale zu erhalten.
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Eine
steuerbare Stromquelle ist durch den in Reihe mit dem differentiellen
Paar und den in Resonanzschaltung angeordneten Transistor 6 gebildet. Ein
Amplitudendetektor 2 erfaßt die maximale Amplitude der
Schwingungen über
den Kollektoren der Transistoren 4 und 5. Ferner
erlaubt ein durch den Widerstand R und den Kondensator C gebildetes
Filter, die Gleichtakt-Spannung abzuzweigen, um sie in einem Verstärker 3 mit
einer Referenzspannung Vref zu vergleichen. Auf diese Weise wird,
wenn die Schwingungsamplitude zunimmt, der gelieferte Wert des Stroms
durch den Transistor 6 derart verringert, daß eine Amplitudensteuerung
sichergestellt ist.
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Ein
Nachteil der in dieser Veröffentlichung vorgeschlagenen
Oszillatorschaltung liegt in der Tatsache, daß das erzeugte Rauschen beträchtlich
ist. Dieses Rausches rührt
insbesondere von der in Reihe mit der Resonanzschaltung und dem
differentiellen Paar der Transistoren angeordneten Stromquelle zwischen
den Anschlüssen
für die
elektrische Versorgung her.
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Ein
weiterer Nachteil der Oszillatorschaltung ist der, daß sie eine
beträchtliche
Anzahl von Bauteilen zum Regeln der Schwingungsamplitude verwendet,
was einen beträchtlichen
elektrischen Verbrauch zum Regeln der Schwingungsamplitude und die
Erzeugung zusätzlichen
Rauschens impliziert.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik
zu beseitigen, indem eine spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung
geschaffen wird, die derart ausgestaltet ist, daß das Rauschen und der Verbrauch
verringert werden, wobei eine maximale Schwingungsamplitude aufrechterhalten
wird.
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Zu
diesem Zweck betrifft der erfindungsgemäße Gegenstand eine spannungsgesteuerte
Oszillatorschaltung, die die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Ein
Vorteil der Oszillatorschaltung gemäß der Erfindung liegt in dem
Aufbau von Stromspiegeln, die so ausgebildet sind, daß jeder
Transistor des Paares parallelgeschaltet und ein entsprechender Transistor
als Diode geschaltet ist. Jeder als Diode geschaltete Transistor
empfängt
einen Strom von einer Stromquelle, um jeden Transistor des Paares vorzuspannen.
Eine Vorspannung jedes Transistors des Paares auf diese Weise erlaubt
eine starke Verringerung des erzeugten Rauschens.
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Aufgrund
der Nichtlinearität
der als Diode geschalteten Transistoren kann eine Veränderung
der Gleichtakt-Spannung jeden Steueranschluss der Spiegeltransistoren
als Funktion der Veränderung der
Amplitude der oszillierenden Signale festgestellt werden. Vorteilhafterweise
können
zwei in Reihe zwischen den Steueranschlüssen der Transistoren des Paares
verbundene Widerstände
die Gleichtakt-Spannung über
ihre Verbindungsknoten abzweigen, um diese über einen Filterungskondensator
zu speichern. Je mehr die Amplitude der oszillierenden Signale zunimmt,
desto mehr verringert sich die Gleichtakt-Spannung und umgekehrt. Der Wert jedes von
den als Diode geschalteten Transistoren gebildeten Stroms hängt direkt
von der Veränderung
des Gleichtakt-Spannungspegels
ab, der über
dem Filterungskondensator gespeichert ist. So verringert sich der
Strom, wenn sich die Amplitude der oszillierenden Signale erhöht, derart,
daß ebenfalls
der elektrische Verbrauch der Oszillatorschaltung verringert wird.
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Die
Amplitude der oszillierenden Signale ist durch den Vorspannungsstromwert
begrenzt und nicht durch die Nichtlinearitäten des Teils, der die Oszillationssignale
bildet.
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Die
Ziele, Vorteile und Merkmale der spannungsgesteuerten Oszillatorschaltung
werden durch die in der nachfolgenden Beschreibung dargestellten Ausführungsbeispiele
gemäß den Zeichnungen
besser verdeutlicht, in denen:
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die
schon genannte 1 eine spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung
nach dem Stand der Technik darstellt,
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die 2 das
Prinzip der Amplitudensteuerung der spannungsgesteuerten Oszillatorschaltung gemäß der Erfindung
darstellt,
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die 3 im
Detail ein erstes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen spannungsgesteuerten
Oszillatorschaltung darstellt, und
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die 4 ein
zweites Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen spannungsgesteuerten
Oszillatorschaltung darstellt.
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Die 2 zeigt
in einer allgemeinen Weise die elektronischen Bauteile einer spannungsgesteuerten
Oszillatorschaltung 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Diese Oszillatorschaltung wird vorzugsweise
in einer elektronischen Niedrigleistungsvorrichtung verwendet, wie
einem tragbaren Telefon oder einer Uhr beispielsweise, ohne jedoch
auf die Verwendung in einer solchen Niedrigleistungsvorrichtung
beschränkt
zu sein. Wenn sie Teil eines Frequenzaufbereitungsteils ist, erzeugt
sie oszillierende Signale hoher Frequenz, über die Datensignale beispielsweise
moduliert werden. Die Trägerfrequenz
der oszillierenden Signale wird durch eine kontinuierliche Steuerspannung
angepaßt,
die an einen Eingang der Oszillatorschaltung anlegbar ist.
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Die
spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung 1 umfaßt vor allem
eine in Reihe zwischen einen Anschluss auf hohem Potential VEXT und einen Anschluss auf tiefem Potential
einer regulierten Spannungsquelle geschaltete Resonanzschaltung,
die durch zwei Induktivitäten
L1 und L2 und ein kapazitives Element Cv mit veränderbarem Wert gebildet ist, und
ein Paar kreuzgekoppelter NMOS-Transistoren N1 und N2, um Verluste
der Resonanzschaltung zu kompensieren. Das Paar NMOS-Transistoren
ist zwischen den Ausgangsanschlüssen
VA und VB für die oszillierenden
Signale der Resonanzschaltung und einen Anschluss auf niedrigem
Potential der regulierten Spannung verbunden, das Masse bildet.
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Die
erste Induktivität
L1 ist zwischen den Anschluss VEXT und den
Anschluss VA geschaltet, während die
zweite Induktivität
L2 zwischen den Anschluss VEXT und den Anschluss
VB geschaltet ist. Das kapazitive Element
Cv, das einen Varaktor darstellt, ist zwischen die Anschlüsse VA und VB der Resonanzschaltung
geschaltet. Der kapazitive Wert dieses kapazitiven Elements ändert sich
in Abhängigkeit von
einer an einem nicht dargestellten Eingang des kapazitiven Elements
angelegten Steuerspannung. Die Änderung
des kapazitiven Werts erlaubt, die Frequenz von zwei gegenphasigen
oszillierenden Signalen einzustellen, die von dem ersten bzw. dem
zweiten Ausgangsanschluss VA und VB geliefert werden.
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Jeder
NMOS-Transistor N1 und N2 umfaßt einen
Steueranschluss, der das Gate ist, und einen ersten und einen zweiten
Stromanschluss, die der Drain bzw. die Source sind. Der Drain des
ersten Transistors N1 des Paares ist mit dem Ausgangsanschluss VA verbunden, während der Drain des zweiten
Transistors N2 des Paares mit dem Ausgangsanschluss VB verbunden
ist. Das Gate des ersten Transistors N1 ist mit der Drain des zweiten
Transistors N2 über
einen Kopplungskondensator C3 verbunden, während das Gate des zweiten
Transistors N2 mit der Drain des ersten Transistors N1 über einen Kopplungskondensator
C1 verbunden ist. Die Sources der beiden Transistoren N1 und N2
sind mit dem Anschluss auf niedrigem Potential der regulierten Spannungsquelle
verbunden. Durch diese Kreuzkopplung der Gates jedes Transistors
des Paares wird eine negative Transkonduktanz geschaffen, um die
Verluste der Resonanzschaltung vollständig zu kompensieren.
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Im
allgemeinen kann die Resonanzschaltung durch eine Parallelschaltung
einer Induktanz, eines einstellbaren Kondensators und einer Verlustkonduktanz
dargestellt sein. So ist es notwendig, daß die parallel zu den Elementen
der Resonanzschaltung geschaltete negative Transkonduktanz höher ist
als die parallele gleichphasige Konduktanz beim Starten der Oszillatorschaltung.
Dann, wenn die maximale Amplitude der oszillierenden Signale stabilsiert
ist, sind die negative Transkonduktanz und die Verlustkonduktanz
gleich.
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Da
ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist, das erzeugte Rauschen und
den Verbrauch der Schaltung zu verringern, wobei eine maximale Amplitude
der oszillierenden Signale garantiert wird, ist jeder Transistor
N1 und N2 des Paares parallel mit einem als Diode geschalteten NMOS-Transistor
N3 und N4 verbunden. Der erste als Diode geschaltete Transistor
N3 bzw. der zweite als Diode geschaltete Transistor N4 empfangen
jeder einen Strom, der durch eine erste einstellbare Stromquelle
I1 bzw. über
eine zweite einstellbare Stromquelle I2 erzeugt wird. Auf diese
Weise bilden der Transistor N1 des Paares und der als Diode geschaltete
Transistor N3 einen ersten Stromspiegel, während der Transistor N2 des
Paares und der als Diode geschaltete Transistor N4 einen zweiten
Stromspiegel bilden. Der durch jede Stromquelle erzeugte Strom wird
durch ein Steuersignal Reg gesteuert, um den Wert des Stroms zu
verringern, wenn eine Erhöhung
des Pegels der Amplitude der oszillierenden Signale erfaßt wird,
und umgekehrt. Deshalb ist der Wert des Stroms in der Phase des
Startens der Oszillatorschaltung größer als der Wert des Stroms,
wenn die Amplitude der oszillierenden Signale maximal ist. In der
Folge ist in der Beschreibung unter Bezugnahme auf die 3 und 4 detallierter
ausgeführt,
wie der Strom jeder Stromquelle in Abhängigkeit des erfaßten Pegels
der Amplitude der oszillierenden Signale eingestellt wird. Es ist
hauptsächlich
durch die Nichtlinearität
jedes als Diode geschalteten Transistors N3 und N4 jedes Stromspiegels
möglich,
das Steuersignal der Stromquellen zu gewinnen. Je mehr der Pegel
der Amplitude der oszillierenden Signale zunimmt, desto mehr nimmt
die Gleichtakt-Spannung, die über
den Gates der NMOS-Transistoren gesehen wird, dank der Nichtlinearität der als
Diode geschalteten Transistoren N3 und N4 ab.
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Es
sei angemerkt, daß die
Größe jedes NMOS-Transistors
N1 und N2 des Paares vorzugsweise K-mal größer ist als die Größe jedes
als Diode geschalteten Transistors N3 und N4, wobei K eine ganze
Zahl größer als
1 ist. Der Wert des jeden Transistors N1 und N2 beaufschlagenden
Stroms des Paares ist daher ungefähr K-mal größer als der durch jede Stromquelle
I1 und I2 erzeugte Strom.
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Ferner
ist der mittlere in jedem Transistor des Paares fließende Strom
ungefähr
der gleiche.
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Um
die Steuerspannung über
die Gates der Transistoren N1 und N2 des Paares aufzuteilen, ist ein
erster Spannungsteiler durch den Kopplungskondensator C1 und den
Kondensator C4 gebildet, der zwischen das Gate des Transistors N1
und den Anschluss auf niedrigem Potential geschaltet ist, und ein
zweiter Spannungsteiler ist gebildet durch den Kopplungskondensator
C3 und den Kondensator C2, der zwischen das Gate des Transistors
N2 und den Anschluss auf niedrigem Potential verbunden ist. So kann
die Amplitude der oszillierenden Signale, die an dem Gate jedes
der Transistoren N1 und N2 gesehen wird, aufgeteilt werden durch
den Faktor (C1 + C4)/C1 oder den Faktor (C3 + C2)/C3. Die beiden Teilungsfaktoren
sind gleich. Das erlaubt es, am Ausgang eine große Amplitude der oszillierenden
Signale zu haben, wobei die Amplitude der über den Gates der Transistoren
N1 und N2 angelegten Signale minimiert wird und als Folge davon
das durch diese erzeugte Rauschen. Bevorzugt können die Transistoren bei schwacher
Inversion arbeiten, was tendenziell zum Erhöhen des Wertes der negativen
Transkonduktanz führt.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Transistoren der Oszillatorschaltung
in starker Inversion arbeiten.
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Die
Oszillatorschaltung kann durch eine Spannungsquelle versorgt werden,
die durch eine Zelle oder einen Akkumulator gebildet ist, dessen Spannungswert
beispielsweise zwischen 1,5 V bis 0,9 V am Ende der Lebensdauer
der Zelle schwanken kann. Daher kann es vorgesehen sein, den die Oszillationen
erzeugenden Teil der Oszillatorschaltung an eine regulierte Spannungsquelle
anzuschließen,
die nicht dargestellt ist. Der Wert dieser regulierten Spannung
kann beispielsweise auf 0,9 V festgelegt sein oder auf die Hälfte dieses
Wertes in Abhängigkeit
von der nominellen Spannung der Technologie (beispielsweise TSMC
bei 0,18 μm),
die angewendet wird, um die Oszillatorschaltung zu bilden. Der Teil
zum Erzeugen der Stromquellen kann direkt mit den Anschlüssen der
Versorgungsquelle verbunden sein, die eine Zelle sein kann. Der
Pegel der maximalen Amplitude der oszillierenden Signale kann etwas
niedriger als 0,9 V um die Steuerspannung VEXT sein,
d.h. daß die
Spitze-Spitze-Amplitude der oszillierenden Signale nahe 1,6 V ist.
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Eine
erste Ausführungsform
der spannungsgesteuerten Oszillatorschaltung gemäß der Erfindung ist in 3 dargestellt.
Es sei angemerkt, daß die
Elemente dieser Figur, die mit denen der in Bezug auf 2 beschriebenen
korrespondieren, identische Bezugszeichen aufweisen.
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Die
Oszillatorschaltung der ersten Ausführungsform der Erfindung weist
die gleichen Elemente auf, die in bezug auf die 2 beschrieben
wurden. Die Oszillatorschaltung umfaßt daher die Resonanzschaltung,
die durch die Induktivitäten
L1 und L2 und das kapazitive Element Cv mit veränderbarem kapazitiven Wert
gebildet ist, das Paar kreuzgekoppelter NMOS-Transistoren N1 und
N2, die als Dioden geschalteten NMOS-Transistoren N3 und N4 und
die kapazitiven Teiler C1, C4 und C3, C2. Dagegen werden die Elemente
der Amplitudenregelungsschleife in detaillierter Weise beschrieben.
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In
der Amplitudenregelungsschleife wird die Veränderung des Pegels der Amplitude
der oszillierenden Signale über
zwei ohmsche Widerstände
R1 und R2, die in Reihe zwischen den Gates der NMOS-Transistoren
N1 und N2 geschaltet sind, und einem Filterungskondensator Cm, der
mit dem Verbindungsknoten der zwei ohmschen Widerstände und
dem Anschluss auf niedrigem Potential der Versorgungsspannungsquelle
verbunden ist, erfaßt.
So kann eine Gleichtakt-Spannung,
die das Spiegelbild der mittleren Spannung des Gates der Transistoren des
Paares ist, über
den Filterungskondensator Cm abgegriffen werden. Diese Gleichtakt-Spannung
verringert sich, wenn sich die Amplitude der oszillierenden Signale
erhöht,
und umgekehrt, denn die als Diode geschalteten NMOS-Transistoren N3 und
N4 haben ein nicht-lineares Verhalten.
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Der
Filterungskondensator Cm ist mit dem Gate eines NMOS-Referenztransistors
N5 verbunden, dessen Source mit dem Anschluss auf niedrigem Potential,
d.h. mit dem Anschluss für
Masse, über
einen ohmschen Referenzwiderstand R3 verbunden ist. Es ist dieser
ohmsche Widerstand R3, der den Wert des Stroms jeder Stromquelle
in Abhängigkeit
der Gleichtakt-Spannung, die über
den Filterungskondensator abgegriffen wird, erfaßt. Die Größe des NMOS-Transistors N5
muß M-mal
größer sein
als die der Transistoren N3 und N4, wobei M eine ganze Zahl größer als
1 ist. So hängt
der Wert des Referenzstromes vom natürlichen Logarithmus von M,
von dem Wert des ohmschen Referenzwiderstands R3 sowie von der über den
Filterungskondensator Cm erfaßten
Gleichtakt-Spannung ab.
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Der
Drain des NMOS-Transistors N5 liefert einen Referenzstrom an einen
als Diode geschalteten PMOS-Transistor P1 eines dritten Stromspiegels. Dieser
dritte Stromspiegel, der durch PMOS-Transistoren gebildet ist, ist
mit einem Anschluss auf hohem Potential einer Versorgungsspannungsquelle
VDD verbunden. Zwei andere PMOS-Transistoren
P2 und P3 des dritten Stromspiegels sind durch ihr Gate zu dem als
Diode geschalteten PMOS-Transistor parallelgeschaltet, derart, daß der Referenzstrom
verdoppelt wird. Der Drain des PMOS-Transistors P2, der als Stromquelle
wirkt, liefert den Strom an den als Diode geschalteten NMOS-Transistor N3. Der PMOS-Transistor
P3 liefert den Strom an den als Diode geschalteten NMOS-Transistor
N4. Auf diese Weise ist der an jeden der als Diode geschalteten NMOS-Transistoren
N3 und N4 gelieferte Strom direkt abhängig vom erfaßten Pegel
der Amplitude der oszillierenden Signale. So kann durch diesen Aufbau die
Amplitude der oszillierenden Signale automatisch reguliert werden
aufgrund des Werts des jedem NMOS-Transistor N3 und N4 gelieferten
Stroms.
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Es
sei angemerkt, daß die
Schleife, die durch die NMOS-Transistoren N3, N4 und N5, die PMOS-Transistoren
P1, P2 und P3 und den ohmschen Referenzwiderstand R3 gebildet ist,
proportional zur absoluten Temperatur ist (PTAT).
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In
der Idee dieser ersten Ausführungsform kann
man sich eine inverse Konfiguration vorstellen unter Verwendung
eines Paares von PMOS-Transistoren, die mit einem Anschluss auf
hohem Potential einer Spannungsquelle verbunden sind. In diesem Fall
ist die Resonanzschaltung zwischen das Paar von PMOS-Transistoren und
den Anschluss auf Masse geschaltet. Ein als Diode geschalteter PMOS-Transistor
muß mit
jedem PMOS-Transistor des Paares verbunden sein.
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Der
Referenztransistor kann ebenfalls ein PMOS-Transistor sein, der
mit dem Anschluss auf hohem Potential der Spannungsquelle über den ohmschen
Referenzwiderstand verbunden ist. Der Referenztransistor wird durch
die über
zwei in Reihe geschalteten ohmschen Widerstände zwischen den Gates der
PMOS-Transistoren des Paares abgegriffene Gleichtakt-Spannung vorgespannt
und über
den Filterungskondensator gespeichert. Der Filterungskondensator
ist zwischen das Gate des PMOS-Referenztransistors und dem Anschluss
auf hohem Niveau geschaltet. Die Stromquellen für jeden als Diode geschalteten
PMOS-Transistor
sind mit Hilfe eines Stromspiegels realisiert, der durch den mit
dem Anschluss an Masse verbundenen NMOS-Transistor gebildet wird.
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Eine
zweite Ausführungsform
der spannungsgesteuerten Oszillatorschaltung gemäß der Erfindung ist in 4 dargestellt.
Es sei angemerkt, daß die
Elemente der Figur, die mit den in Bezug auf die 2 und 3 beschriebenen
korrespondieren, identische Bezugszeichen tragen.
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Die
Oszillatorschaltung umfaßt
in einer Reihenschaltung zwischen den Anschlüssen VDD und VSS einer Versorgungsspannungsquelle ein erstes Paar
von kreuzgekoppelten PMOS-Transistoren P4 und P5, eine Resonanzschaltung
und ein zweites Paar von kreuzgekoppelten NMOS-Transistoren N1 und
N2. Die Resonanzschaltung umfaßt
eine parallel zu dem kapazitiven Element Cv mit veränderlichem Wert
zwischen Ausgangsanschlüssen
VA und VB geschaltete
Induktivität
L1. Das Gate jedes Transistors der beiden Paare ist über einen
Kopplungskondensator C1, C3, C5, C8 mit einer Drain des anderen
Transistors desselben Paares verbunden.
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Um
die Spannung der oszillierenden Signale zum Liefern einer Steuerspannung über jedes
Gate der Transistoren des Paares zu teilen, ist jeder Kopplungskondensator
Teil eines kapazitiven Spannungsteilers. Dadurch wird ein erster
Spannungsteiler durch den Kopplungskondensator C1 und den Kondensator
C4 gebildet, der zwischen das Gate des Transistors N1 und den Anschluss
VSS geschaltet ist. Ein zweiter Spannungsteiler
ist durch den Kopplungskondensator C3 und den Kondensator C2, der zwischen
das Gate des Transistors N2 und den Anschluss VSS geschaltet
ist, gebildet. Ein dritter Spannungsteiler ist durch den Kopplungskondensator
C5 und den Kondensator C7, der zwischen das Gate des Transistors
P5 und den Anschluss VDD geschaltet ist, gebildet.
Ein vierter Spannungsteiler ist durch den Kopplungskondensator C8
und den Kondensator C6, der zwischen das Gate des Transistors P4
und den Anschluss VDD geschaltet ist, gebildet.
So kann die Amplitude der oszillierenden Signale, die durch das Gate
jedes Transistor P4, P5, N1 und N2 gesehen wird, geteilt werden
durch den Faktor (C1 + C4)/C1, den Faktor (C3 + C2)/C3, den Faktor
(C5 + C7)/C5 oder den Faktor (C8 + C6)/C8. Die vier Teilungsfaktoren
sind gleich. Die kapazitiven Teiler bieten den gleichen Vorteil
wie in bezug auf 2 genannt.
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Ein
als Diode geschalteter PMOS-Transistor P1 ist parallel mit dem PMOS-Transistor P4 des
Paares verbunden, um einen ersten Stromspiegel zu bilden. Der als
Diode geschaltete PMOS-Transistor P6 ist parallel mit dem Transistor
P5 des Paares verbunden, um einen zweiten Stromspiegel zu bilden.
Der als Diode geschaltete PMOS-Transistor P1 empfängt einen
Strom, der von einem ersten NMOS-Referenztransistor N5 kommt, wobei
der PMOS-Transistor P6 einen Strom empfängt, der von einem zweiten NMOS-Referenztransistor
N6 kommt. Die beiden Referenztransistoren N5 und N6 sind parallel
verbunden und ihre Source ist mit dem Anschluss VSS,
d.h. dem Anschluss auf Masse, über
einen ohmschen Referenzwiderstand R3 verbunden.
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Wie
für die
erste Ausführungsform
kann die Veränderung
des Pegels der Amplitude der oszillierenden Signale aufgrund der
Nichtlinearität
der als Diode geschalteten PMOS-Transistoren P1 und P6 gemessen
werden. In der Amplitudenregelungsschleife wird diese Veränderung
des Pegels der Amplitude der oszillierenden Signale insbesondere
erfaßt über zwei
ohmsche Widerstände
R5 und R6, die in Reihe zwischen den Gates der PMOS-Transistoren
P4 und P5 geschaltet sind. Der Verbindungsknoten der beiden ohmschen
Widerstände
R5 und R6 ist über
eine Folgertransistor-Anordnung P7 und N7 mit einem Filterungskondenator
Cm verbunden, um die erfaßte
Gleichtakt-Spannung zu liefern. Der PMOS-Folgertransistor P7, dessen
Source mit dem Anschluss VDD verbunden ist,
hat sein Gate direkt verbunden mit dem Verbindungsknoten der beiden ohmschen
Widerstände
R5 und R6. Die Drain des PMOS-Transistors P7 ist verbunden mit einem
als Diode geschalteten NMOS-Transistor N7, dessen Source mit dem
Anschluss VSS verbunden ist. Der als Diode
geschaltete NMOS-Folgertransistor
N7 liefert die in dem Filterungskondensator Cm gespeicherte Gleichtakt-Spannung.
Dies erlaubt, mit dem Kondensator Cm die Referenztransistoren N5
und N6 vorzuspannen, um den Wert der Referenzströme in Abhängigkeit von dem Pegel dieser
Gleichtakt-Spannung zu erfassen.
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Die
NMOS-Transistoren N1 und N2 des zweiten Paares sind über zwei
weitere ohmsche Widerstände
R1 und R2 vorgespannt. Diese zwei ohmschen Widerstände R1 und
R2 sind in Reihe zwischen den Gates der NMOS-Transistoren N1 und N2 geschaltet. Der
Verbindungsknoten der ohmschen Widerstände R1 und R2 ist mit dem Filterungskondensator
Cm verbunden. Wenn die oszillierenden Signale an den Ausgängsanschlüssen VA, VB erscheinen,
stellt die Linearität
der Ohm'schen Widerstände R1 und
R2 sicher, daß der
durch das zweite Paar der NMOS-Transistoren N1 und N2 gezogene mittlere Strom
identisch mit dem von dem ersten Paar der PMOS-Transistoren P4 und
P5 stammenden mittleren Strom ist. Da der Teilungsfaktor jedes Teilers identisch
ist, tragen die beiden Paare von PMOS- und NMOS-Transistoren in
gleicher Weise zur Erzeugung der oszillierenden Signale bei.
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Wie
vorher ist die Größe jedes
PMOS-Transistors P4 und P5 des ersten Paares und jedes NMOS-Transistors
N1 und N2 des zweiten Paares bevorzugt K-mal größer als die Größe jedes
als Diode geschalteten PMOS-Transistors P1 und P2, wobei K eine
ganze Zahl größer als
1 ist. Der Wert des in jedem PMOS-Transistor P4 und P5 des ersten Paares erzeugten
Stroms ist daher ungefähr
K-mal größer als
der des durch jeden Referenz-Transistor N5 und N6 gelieferten Stroms.
Die Größe der Referenz-Transistoren
N5 und N6 muß auch
größer sein
als die des als Diode geschalteten NMOS-Folgertransistors N7. Auf
diese Weise hängen
die Referenzströme,
die jeden als Diode geschalteten PMOS-Transistor P1 und P6 vorspannen,
von dem Wert des ohmschen Widerstands R3, von dem dimensionsgerechten
Verhältnis zwischen
dem NMOS-Transistor N7 und den NMOS-Referenztransistoren N5 und
N6 und von der Gleichtakt-Spannung, die in dem Kondensator Cm gespeichert
ist, ab.
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In
dieser zweiten Ausführungsform
der Oszillatorschaltung wird der die gegenphasigen oszillierenden
Signale liefernde Ausgang direkt von den Anschlüssen VSS und
VDD einer Versorgungsspannungsquelle versorgt.
Die maximale Amplitude der oszillierenden Signale kann etwas niedriger
sein als die Spannung der Versorgungsquelle. Für eine Versorgungsspannung
nahe bei 1,8 V kann die Amplitude der Spitze-Spitze-Oszillationen
durch Konstruktion bis zu einem Wert von 1,6 V geregelt werden,
um nicht die Drain irgendeines Transistors der Paare zu entsättigen.
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Die
letzte Schaltung hat den Vorteil, zweimal weniger Energie zu verbrauchen
als die vorhergehende Schaltung bei dem gleichen Pegel der Amplitude
der oszillierenden Signale. Sie ist jedoch besser an eine feste
Spannungsquelle zur Versorgung mit Nomimal-VDD angepaßt.
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Die
Resonanzschaltung der beiden Ausführungsformen muß, wenn
möglich,
einen hohen Qualitätsfaktor
Q haben, da dieser einen direkten Einfluß auf das Produkt aus der verbrauchten
Energie und dem Rauschen hat, das in einer Anwendung in tragbaren
Systemen minimiert ist. Daher ist es bevorzugt, externe Induktivitäten L1 und
L2 zu verwenden, da der Qualitätsfaktor
Q von einer internen Induktivität mit
allen anderen Komponenten der Oszillatorschaltung im allgemeinen
relativ gering ist.
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Basierend
auf der gerade erfolgten Beschreibung kann der Fachmann auf dem
Gebiet zahlreiche Realisierungsvarianten der spannungsgesteuerten Oszillatorschaltung
entwerfen, ohne von dem in den Ansprüchen definierten Erfindungsgedanken
abzuweichen. Er kann vorsehen, die MOS-Transistoren durch bipolare
Transistoren oder einen anderen Typ zu ersetzen.