DE60209865T2 - Herstellungsverfahrung eines Gleitbretts, Verstärkung und ein Gleitbrett mit solch einer Verstärkung - Google Patents
Herstellungsverfahrung eines Gleitbretts, Verstärkung und ein Gleitbrett mit solch einer Verstärkung Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schnee-Gleitbretts mit einer steifen inneren Verstärkung. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine steife innere Verstärkung, die für ein Schnee-Gleitbrett bestimmt ist. Die vorliegende Erfindung betrifft schließlich ein Schnee-Gleitbrett mit einer steifen inneren Verstärkung.
- Stand der Technik
- Das herkömmliche Verfahren zur Herstellung eines Schnee-Gleitbretts, insbesondere für einen Alpinski oder ein Snowboard, wie es zum Beispiel in den Druckschriften FR-2,678,543 und US-5,288,442 beschrieben ist, wird die folgenden ersten Schritte umfassen, die bestehen:
- – im Auswählen einer Form in den gewünschten Abmessung für das Gleitbrett,
- – im Anordnen eines Gleitbelags in dieser Form,
- – im Umranden dieses Gleitbelags durch zwei seitliche metallische Kanten,
- – im Positionieren einer steifen Verstärkung auf dem Gleitbelag und
- – im Positionieren einer ersten Verstärkung des vorimprägnierten Schichttyps auf diesen bereits vorhandenen, genannten ersten Elementen.
- Der Nachteil dieser älteren Techniken liegt in der Tatsache, daß die steife Verstärkung eine variable Position in bezug auf den Rest der Elemente, d.h. den Gleitbelag, die seitlichen Kanten und die erste Schichtverstärkung, haben kann. Tatsächlich kann die steife Verstärkung seitlich versetzt in bezug auf diese Elemente sein. Genauer wird sich die innere steife Verstärkung in bezug auf die mittlere Längsachse des Schnee-Gleitbretts dezentriert befinden.
- Diese Zentrierungsfehler führen zum Erhalt eines Skis mit sehr mittelmäßigen und sehr unterschiedlichen mechanischen und dimensionellen Eigenschaften. Während der Verwendungen auf der Piste wird das Verhalten der so erhaltenen Skier ebenfalls variabel sein. Diese Zentrierungsfehler führen zu Verwerfungen der Verstärkungen, welche Deformationen der Strukturen des Gleitbretts hervorrufen.
- Diese Zentrierungsfehler führen zum Fehlen einer Homogenität bei der Herstellung der Gleitbretter, welche Folgen bei ihrem Verhalten auf dem Schnee hat.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Ein erstes gestelltes Problem besteht in dem Perfektionieren eines Verfahrens zur Herstellung eines Schnee-Gleitbretts, umfassend einen besonderen Schritt des Einbaus einer steifen Verstärkung, die ausgebildet ist, um ohne jegliche Schwierigkeit und ohne besondere Ausrüstung zentriert zu werden.
- Ein zweites gestelltes Problem ist der Entwurf einer steifen Verstärkung, deren eigene Ausbildung ihr erlaubt, sich automatisch in bezug auf die mittlere Längsachse des Gleitbretts zu zentrieren.
- Ein drittes gestelltes Problem ist die Bildung eines Schnee-Gleitbretts mit einer longitudinal zentrierten steifen Verstärkung.
- Ein Verfahren zur Herstellung eines Schnee-Gleitbretts umfaßt insbesondere die folgenden ersten Schritte, bestehend im Positionieren eines Gleitbelags in einer Form, dem Umranden dieses Belags durch zwei seitliche metallische Kanten, dem Positionieren einer ersten Verstärkung des vorimprägnierten Schichttyps auf dem Gleitbelag und schließlich dem Positionieren mindestens einer steifen inneren Verstärkung.
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß der oder die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) mindestens eine seitliche Ausstülpung umfaßt/umfassen, welche ausschließlich im Bereich der Endzone positioniert ist, um die genannte(n) steife(n) innere(n) Verstärkung(en) in bezug auf die mittlere Längsachse des Schnee-Gleitbretts zu zentrieren.
- Abschließend geht man vorzugsweise zu einem Schritt des Schneidens oder Schleifens des oder der Ausstülpung(en) der steifen inneren Verstärkung(en) über, damit die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) bündig abschließt/abschließen, ohne den Seitenrand zu überragen, der die Seitenwangen des Schnee-Gleitbretts bildet. Die seitliche(n) Ausstülpung(en) der steifen inneren Verstärkung(en) kann/können ebenfalls eine ausreichende Länge aufweisen, um zur Anlage gegen eine Schulter zu gelangen, welche in der Form vorhanden ist und seitlich den Rand der Form überragt, welcher die Seitenwangen des Schnee-Gleitbretts definiert.
- Die steife innere Verstärkung umfaßt vorteilhafterweise zwei Ausstülpungen. Vorzugsweise wird die steife innere Verstärkung von einem metallischen Blech gebildet, dessen Dicke zwischen 0,2 mm und 1,2 mm liegt. Die steife innere Verstärkung kann aus einer steifen Schichtplatte aus Glasfasern und/oder Karbonfasern und/oder Aramidfasern gebildet werden.
- Ein Schnee-Gleitbrett umfaßt einen Gleitbelag, der durch zwei seitliche metallische Kante umrandet ist, eine obere Schutz- und Dekorationsschicht und einen Füllungskern, der auf mindestens einer seiner Seiten, der unteren und/oder der oberen Seite, mindestens eine steife innere Verstärkung umfaßt.
- Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Schnee-Gleitbrett dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) mindestens eine seitlich bündig abschließende Zone im Bereich der Endzone des Schnee-Gleitbretts aufweist, um die Zentrierung der mittleren Längsachse der genannten inneren Verstärkung(en) in bezug auf die mittlere Längsachse des Schnee-Gleitbretts zu erlauben.
- Bei einem besonders interessanten Brett schließt oder schließen die Zone(n) der steifen inneren Verstärkung(en) seitlich über eine Länge vom 5 mm bis 30 mm bündig ab. Das Schnee-Gleitbrett kann eine steife innere Verstärkung umfassen, welche zwei seitlich bündig abschließende Zonen aufweist, die auf der rechten Seite und auf der linken Seite in bezug auf die mittlere Längsachse des Schnee-Gleitbretts angeordnet sind.
- Zeichnungsbeschreibung
- Die Erfindung wird gut verständlich sein und ihre verschiedenen Vorteile und verschiedenen Eigenschaften werden besser aus der folgenden Beschreibung des nicht beschränkenden Ausführungsbeispiels unter Bezug nahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen hervorgehen, in denen:
-
1 eine Perspektivansicht eines Schnee-Gleitbretts während seiner Herstellung darstellt; -
2 eine Draufsicht des in einer Form angeordneten Schnee-Gleitbretts während der Herstellung darstellt; -
3 eine entlang der Ebene III-III in2 quer geschnittene Teilansicht darstellt und -
4 eine entlang der Ebene IV-IV in2 quer geschnittene Teilansicht darstellt. - Detaillierte Beschreibung
- Ein Schnee-Gleitbrett
1 umfaßt aufeinanderfolgend einen Gleitbelag2 , der durch seitliche metallische Kanten3 umrandet ist, eine obere Schutz- und Dekorationsschicht4 , einen Füllungskern6 mit einer steifen inneren Verstärkung8 auf mindestens einer seiner unteren Seiten. Das Gleitbrett umfaßt außerdem ebenfalls eine Verstärkung5 , zum Beispiel des vor-imprägnierten Typs und oberhalb des Gleitbelags2 positioniert. Die steife Verstärkung8 ist vollständig oberhalb dieser Verstärkung5 des Schichttyps angeordnet. - Gemäß der Erfindung umfaßt die steife Verstärkung
8 zwei seitlich zu beiden Seiten der mittleren Längsachse A des Gleitbretts1 angeordnete Ausstülpungen9 und11 . Die zwei Ausstülpungen9 und11 sind außerdem im Bereich der Endzone12 des Gleitbretts1 angeordnet. - Wenn das Brett fertiggestellt ist, kommen die zwei Ausstülpungen oder Ausstülpungszonen
9 und11 zum bündigen Abschluß im Bereich der Endzone12 des Schnee-Gleitbretts. Eine Länge des bündigen Abschlusses im Bereich der Kanten variiert in der Praxis zwischen 5 mm und 30 mm. - Während der Herstellung des Schnee-Gleitbretts werden die verschiedenen Elemente zunächst eingelegt. Eine Form
13 wird in Abhängigkeit von den Abmessungen des gewünschten Gleitbretts gewählt. Der Belag2 wird auf dem Grund der Form13 angeordnet. Anschließend wird dieser Belag durch zwei seitliche metallische Kanten3 umrandet. Eine erste Verstärkung5 des vor-imprägnierten Schichttyps wird auf den Gleitbelag2 gelegt. Anschließend wird die steife Verstärkung8 mit diesen zwei Ausstülpungen9 und11 im Grund der Form13 festgelegt. - Dank der zwei Ausstülpungen
9 und11 wird die steife Verstärkung8 perfekt im Grund der Form13 positioniert sein. Die mittlere Längsachse der steifen Verstärkung8 wird mit der mittleren Längsachse A des Schnee-Gleitbretts übereinstimmen. - Um diese perfekte Positionierung der steifen Verstärkung
8 zu erhalten, werden die zwei Ausstülpungen9 und11 in zwei Zonen14 bzw.16 zur Anlage gegen die Wand17 der Form13 gelangen. Diese zwei Kontaktzonen14 und16 bewirken, daß die steife Verstärkung8 sich innerhalb der Form13 nicht seitlich verlagern kann. - Es können ebenfalls zwei Ausstülpungen
18 und19 vorgesehen sein, welche erheblich den seitlichen Rand17 der Form13 überragen (in1 gestrichelt dargestellt). Diese zwei Ausstülpungen18 und19 ragen seitlich über den Rand der Form17 hinaus und kommen zur Anlage gegen eine Schulter (nicht dargestellt), welche innerhalb der Form13 vorhanden ist und in bezug auf den seitlichen Rand17 der Form13 erheblich zurückspringt. - Die Anwesenheit dieser zwei erheblich vorspringenden Ausstülpungen
18 und19 führt dazu, daß ein abschließender Schritt des Schneidens oder Schleifens dieser zwei Vorsprünge18 und19 durchgeführt wird. Dies erlaubt es, eine steife Verstärkung8 mit nur zwei seitlich bündig abschließenden Zonen zu erhalten, welche den seitlichen Rand, der die Seitenwangen3 des Bretts1 bildet, nicht überragen. - Die steife metallische Verstärkung kann aus verschiedenen Materialarten hergestellt sein. Zum Beispiel kann ein metallisches Blech verwendet werden, dessen Dicke zwischen 0,2 mm und 1,2 mm liegt. Eine steife Schichtplatte aus Glasfasern und/oder aus Karbonfasern und/oder aus Aramidfasern bildet eine besonders interessante Alternative.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Viele Änderungen können realisiert werden, ohne deswegen den durch den Schutzumfang des Anspruchssatzes definierten Rahmen zu verlassen.
- Zum Beispiel kann das Gleitbrett mehrere steife Verstärkungen
8 umfassen, welche jeweils die Zentrierungsausstülpungen9 ,11 ,18 und19 umfassen. Die Zahl dieser Ausstülpungen oder dieser Vorsprünge9 ,11 ,18 und19 kann variabel sein. Diese Ausstülpungen und diese Vorsprünge9 ,11 ,18 und19 können verschiedene Formen aufweisen.
Claims (9)
- Verfahren zur Herstellung eines Schnee-Gleitbretts (
1 ), dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden ersten Schritte umfaßt, bestehend im: – Positionieren eines Gleitbelags (2 ) in einer Form (13 ); – Umranden dieses Belags (2 ) durch zwei seitliche metallische Kanten (3 ); – Positionieren einer ersten Verstärkung des vor-imprägnierten Schichttyps (5 ) auf dem Gleitbelag (2 ); und – schließlich Positionieren mindestens einer steifen inneren Verstärkung (8 ), dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (8) mindestens eine seitliche Ausstülpung (9 ,11 ,18 ,19 ) umfaßt/umfassen, welche ausschließlich im Bereich der Endzone (12 ) positioniert ist, um die genannte(n) steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (8 ) in bezug auf die mittlere Längsachse (A) des Schnee-Gleitbretts (1 ) zu zentrieren. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man abschließend zu einem Schritt des Schneidens oder Schleifens der Ausstülpung(en) (
9 ,11 ) der steifen inneren Verstärkung(en) (8 ) übergeht, damit die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (8 ) bündig abschließt/abschließen, ohne den Seitenrand zu überragen, der die Seitenwangen des Schnee-Gleitbretts (1 ) bildet. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche(n) Ausstülpung(en) (
18 ,19 ) der steifen inneren Verstärkung(en) (8 ) eine ausreichende Länge aufweisen, um zur Anlage gegen eine Schulter zu gelangen, welche in der Form vorhanden ist und seitlich den Rand der Form überragt, welcher die Seitenwangen des Schnee-Gleitbretts (1 ) definiert. - Verfahren nach einem beliebigen der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (
6 ) zwei seitliche Ausstülpungen (9 ,11 ) umfaßt/umfassen. - Verfahren nach einem beliebigen der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (
8 ) von einem metallischen Blech gebildet werden, dessen Dicke zwischen 0,2 mm und 1,2 mm liegt. - Verfahren nach einem beliebigen der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (
8 ) von einer steifen Schichtplatte aus Glasfasern und/oder aus Karbonfasern und/oder aus Aramidfasern gebildet wird/werden. - Schnee-Gleitbrett mit einem Gleitbelag (
2 ), der durch zwei seitliche metallische Kanten (3 ) umrandet ist, einer oberen Schutz- und Dekorationsschicht (4 ) und einem Füllungskern (6 ), der auf mindestens einer seiner Seiten, der unteren und/oder der oberen, mindestens eine steife innere Verstärkung (8 ) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die steife(n) innere(n) Verstärkung(en) (8 ) mindestens eine seitlich bündig abschließende Zone (9 ,11 ) ausschließlich im Bereich der Endzone (12 ) des Schnee-Gleitbretts (1 ) aufweist/aufweisen, um die Zentrierung der mittleren Längsachse der genannten inneren Verstärkung(en) (8 ) in bezug auf die mittlere Längsachse (A) des Schnee-Gleitbretts (1 ) zu erlauben. - Schnee-Gleitbrett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zone(n) der steifen inneren Verstärkung(en) (
8 ) seitlich über eine Länge von 5 mm bis 30 mm bündig abschließt/abschließen. - Schnee-Gleitbrett nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß es eine steife innere Verstärkung (
8 ) umfaßt, welche zwei seitlich bündig abschließende Zonen (9 ,11 ) aufweist, die auf der rechten Seite und auf der linken Seite in bezug auf die mittlere Längsachse (A) des Schnee-Gleitbretts (1 ) angeordnet sind.
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