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TECHNISCHER BEREICH
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Diese
Erfindung bezieht sich auf einen ferritischen wärmebeständigen Stahl, welcher ein niedriges
Niveau der Erweichung in der Wärmeeinflußzone beim
Schweißen
zeigt.
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STAND DER TECHNIK
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Unter
Hochtemperaturmaterialien zur Verwendung in wärme- und druckbeständigen Leitungssystemen in
Kesseln, chemischen Anlagen usw. gibt es ferritische Stähle mit
niedrigem Chrom-Gehalt,
typischerweise 2·1/4Cr-1Mo-Stahl,
ferritische Stähle
mit hohem Chrom-Gehalt, typischer Weise 9Cr-1Mo-Stahl, und austenitischen
rostfreien Stahl, typischer Weise 18Cr-8Ni-Stahl.
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Unter
diesen sind ferritische Stähle
mit hohem Chrom-Gehalt
gegenüber
ferritischen Stählen
mit niedrigem Chrom-Gehalt
in der Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit in dem Temperaturbereich
von 500–600°C überlegen.
Ferritische Stähle
mit hohem Chrom-Gehalt sind ebenso gegenüber austenitischen rostfreien
Stählen
im Preis und der Spannungskorrosion-Rißbeständigkeit überlegen. Darüber hinaus
weisen ferritische Stähle
mit hohem Chrom-Gehalt einen niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
auf und zeigen kleinere Dehnungen als Reaktion auf Temperaturänderungen.
Daher werden ferritische Stähle
mit hohem Chrom-Gehalt, welche viele Vorteile als Materialien zur
Verwendung bei hohen Temperaturen aufweisen, derzeit vielfach verwendet.
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In
den zurückliegenden
Jahren wurde das Umfeld zu ihrer Verwendung ansteigend strenger
und demzufolge die Anforderungen an die Verwendungsleistungsfähigkeit,
die an wärmebeständige ferritische
Stähle gestellt
wurden, im Speziellen die Kriechbeständigkeitsanforderungen, wesentlich
größer. Folglich
wurde eine Anzahl von Verbesserungen vorgeschlagen. Dies sind neue
wärmebeständige ferritische
Stähle,
welche auf ferritischen Stählen
beruhen, die 8 bis 13% Chrom enthalten und in der Festigkeit bei
erhöhten
Temperaturen durch Einstellen des Gehaltes von Mo, W, Nb, V sowie
Co, Ta, Nd, Zr, B usw. verbessert wurden und eine Anzahl Verfahren
zu ihrer Wärmebehandlung
(siehe z.B. Japanische offengelegte Patentbeschreibung (JP Kokai) Nummern
H02-310340, H04-6213, H04-350118, H04-354856, H05-263196 und H05-311342
bis 311346).
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Es
ist bekannt, daß bei
der Verwendung von wärmebeständigen ferritischen
Stählen
in geschweißten Strukturen
die Kriechbeständigkeit
der geschweißten
Verbindungen um 20% oder mehr in der Wärmeeinflußzone (HAZ) abnimmt. Das Phänomen wird „HAZ-Erweichung" genannt, welches
z.B. in „Science
and Technology of Welding and Joining, 1996, Vol. 1, No. 1, pages
36–42" beschrieben wird.
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Was
jedoch die ferritischen Stähle
und die Verfahren zu ihrer Herstellung anbetrifft, wie in den zuvor zitierten
Veröffentlichungen
offenbart, ist es das Hauptziel, die Kriechbeständigkeit und/oder Zähigkeit
des Grundmetalls zu verbessern. Keine Aufmerksamkeit wurde auf alle
Fälle auf
die Abnahmen der Kriechbeständigkeit
von geschweißten
Verbindungen als Ergebnis des Phänomens
der HAZ-Erweichung gelegt.
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Zum
Unterdrücken
des Phänomens
der HAZ-Erweichung wurde ebenso eine Anzahl von wärmebeständigen ferritischen
Stählen
und Verfahren zu ihrer Herstellung vorgeschlagen (siehe z.B. JP
Kokai H05-43986, H06-65689, H07-242935, H08-85848, H08-337813, H09-13150,
H09-71845 und H11-106860).
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Die
ferritischen Stähle
und Verfahren zur Herstellung jedoch, wie sie in diesen Veröffentlichungen
offenbart werden, benötigen
eine spezielle Schmelz- und/oder thermomechanische Behandlung, wie
zum Beispiel in JP Kokai H07-242935 oder JP Kokai H08-337813 gezeigt
wird. Folglich tauchen Probleme wie ein Anstieg der Herstellungskosten
und/oder eine Abnahme der Herstellungseffizienz auf. Stähle, welche
in JP Kokai H06-65689, H08-85848 und H09-71845 offenbart sind, enthalten
Ta-Oxid-Teilchen und solch teure Elemente, wie Ta, Nd und/oder Hf
als wesentliche Bestandteile. Folglich gibt es das Problem eines
Anstiegs in den Herstellungskosten.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, einen ferritischen
wärmebeständigen Stahl
zur Verfügung
zu stellen, der günstig
ist und nur eine leichte Abnahme der Kriechbeständigkeit in der Wärmeeinflußzone von
geschweißten
Verbindungen zeigt. Der Stahl benötigt keine besondere Schmelz-
oder thermomechanische Behandlung und benötigt nicht immer die Zugabe
von teuren Ta-Oxid-Teilchen, Ta, Nd, Hf oder dergleichen.
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Der
ferritische wärmebeständige Stahl
der Erfindung wird durch die folgenden Merkmale (A) und (B) gekennzeichnet:
- (A) Die chemische Zusammensetzung besteht (in
Masse-%) aus C: weniger als 0,05%, Si: nicht mehr als 1,0%, Mn:
nicht mehr als 2,0%, P: nicht mehr als 0,030%, S: nicht mehr als
0,015%, Cr: 7 bis 14%, V: 0,05 bis 0,40%, Nb: 0,01 bis 0,10%, W:
nicht weniger als 0,001%, aber weniger als 0,050%, sol. Al: nicht
mehr als 0,010%, und O (Sauerstoff): nicht mehr als 0,010% mit einem
Rest von Eisen und Verunreinigungen.
- (B) Die Dichte von Carbid und Carbonitrid-Ausscheidungen, welche in dem Stahl
enthalten sind und einen Durchmesser von nicht weniger als 0,3 μm aufweisen,
ist nicht mehr als 1 × 106/mm2.
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Der
ferritische wärmebeständige Stahl
der Erfindung kann mindestens eine Komponente enthalten, welche
aus einer oder mehreren Gruppen ausgewählt wurde, die nachstehend
angegeben werden, anstelle eines Teils von Eisen in der Zusammensetzung
(A), welche vorstehend genannt wurde.
Erste Gruppe: ein Gesamtgehalt
von 0,1 bis 5,0 Masse-% von Mo und W.
Zweite Gruppe: ein Gesamtgehalt
von 0,02 bis 5,00 Masse-% von Cu, Ni und Co.
Dritte Gruppe:
ein Gesamtgehalt von 0,1 bis 0,20 Masse-% von Ta, Hf, Nd und Ti.
Vierte
Gruppe: ein Gesamtgehalt von 0,0005 bis 0,0100 Masse-% von Ca und
Mg.
Fünfte
Gruppe: 0,0005 bis 0,0100 Masse-% von B.
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Die
Erfinder haben Augenmerk auf mikrostrukturelle Änderungen aufgrund von thermischen
Zyklen beim Schweißen
gelegt und wiederholte Experimente und Untersuchungen durchgeführt. Als
Ergebnis haben sie die folgenden neuen Erfindungen erhalten und
die vorliegende Erfindung nun abgeschlossen.
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Zunächst wurde
aufgedeckt, daß die
HAZ-Erweichung gemäß des folgenden
Mechanismus auftritt. In der Herstellung von Grundmetallen, Carbide
vom M23C6-Typ (in
diesem Fall ist M ein Metall wie Cr, Mo oder W) oder Carbonitride
vom MX-Typ (in diesem Fall ist M ein Element, wie V oder Nb und
X bezeichnet C oder N) werden ausgeschieden. Unter diesen sind die
Carbide vom M23C6-Typ,
welche eine große
Menge von Cr als feste Lösung
enthalten, im Vergleich mit den MX-Typ Carbonitriden grob und werden
teilweise durch thermische Zyklen in dem Schweißstadium zersetzt und gelöst und als
feste Lösung
in der Matrix enthalten. Während
der nachfolgenden Wärmebehandlung
(Wärmebehandlung
nach dem Schweißen)
und in dem früheren Stadium
des Kriechens scheidet das Cr, das als feste Lösung in einem übersättigten
Zustand enthalten ist, wieder fein aus den Matrixbereichen aus,
wobei der Teil von Carbiden vom M23C6-Typ eine feste Lösung wird. Folglich wird, verglichen
mit dem Grundmetall (bei denen die teilweise Lösung der Carbide als feste
Lösung nicht
auftritt), welche nicht den thermischen Schweißzyklen unterzogen werden,
oder dem Teil, in dem die HAZ-Erweichung nicht eintritt (wo die
teilweise Lösung
der Carbide als feste Lösung
nicht auftritt oder die Carbide vollständig zersetzt und als feste
Lösung
gelöst
werden), die Dichte und Größe der M23C6-Typ Carbid-Ausscheidung, welche
Cr als Hauptkomponente enthalten, ungleichmäßig oder irregulär in der
HAZ. Während
der Verwendung wird die Ausscheidung des zuvor genannten festgelöst Cr in
einem übersättigten
Zustand abgeschlossen. Nach Eintreten der Cr-Konzentration in dem
Grundmetall bei einer Gleichgewichtskonzentration werden die Teilchen
aufgrund des Verschwindens von feineren Teilchen grob. Daher verschwinden
auf Cr beruhende feine Carbide vom M23C6-Typ, und das Cr wird den umgebenden Carbiden
vom M23C6-Typ zugeführt, so
daß deren
Wachstum gefördert
wird, oder das Cr wird wieder ausgeschieden und wächst unter
Ausnutzung der Carbonitride vom MX-Typ als Kern. Die Wachstumsrate
von Carbiden vom M23C6-Typ und von Carbonitriden
vom MX-Typ steigt an. Als Ergebnis wird die Wirkung der Dispersionsverfestigung
durch feine Carbonitride vom MX-Typ, welche im großen Maßstab zur Verfestigung
beitragen, in einem sehr frühen
Zustand beeinträchtigt,
wodurch die Festigkeit abnimmt.
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Beruhend
auf den vorstehenden Entdeckungen haben die Erfinder detaillierte
Untersuchungen bei der Suche nach einem Verfahren zur Verhinderung
der HAZ-Erweichung durchgeführt.
Als Ergebnis wurde bestätigt,
daß die
folgenden Maßnahmen
wirkungsvoll zur Verhinderung der HAZ-Erweichung sind.
- (a) Verringerung der Menge von groben Ausscheidungen (hauptsächlich Cr
enthaltende Carbide vom M23C6-Typ),
welche in dem Stahl vor dem Schweißen existieren, und dadurch
Anheben der Gleichmäßigkeit der
Größe der Ausscheidungen,
wie sie sich aus der teilweisen festen Lösung aufgrund der thermischen Schweißzyklen
ergeben.
- (b) Zum Verringern der Menge von groben Carbidausscheidungen
vom M23C6-Typ ist
es sehr wirkungsvoll, den Gehalt an C und N zu verringern, welche
die Aktivität
von Cr erniedrigen.
- (c) Verringerungen im C- und N-Gehalt sind wirkungsvoll beim
Anheben der Cr-Gleichgewichts- Konzentration in dem Grundmetall
und beim Verzögern
der Wachstumsrate von Ausscheidungen (Carbide vom M23C6-Typ und Carbonitride vom MX-Typ) in dem Vorgang
der Vergröberung
nach dem Abschluß der
Ausscheidung von Carbiden vom M23C6-Typ und dem Erreichen der Cr-Konzentration
in dem Grundmetall bei der Gleichgewichtskonzentration während der
Verwendung.
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Spezieller
wurde bestätigt,
daß die
Abnahme der Festigkeit in der HAZ durch Verringern der Dichte von
Carbiden vom M23C6-Typ
und Carbonitrid-Ausscheidungen vom MX-Typ mit einem Durchmesser (Hauptachse)
von nicht weniger als 0,3 μm
bis nicht mehr als 1 × 106/mm2, und durch
Verringern des Gehalts von C und N jeweils auf ein Niveau niedriger
als 0,05% verhindert werden kann.
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Die
vorstehenden Ergebnisse (a), (b) und (c) sind von der technischen
Idee in den Erfindungen recht unterschiedlich, welche in den zuvor
zitierten JP Kokai H05-43986
und H08-85848 offenbart sind, worin absichtliche Zugabe von C und
N notwendig ist, um die Kriechbeständigkeit sicherzustellen. Die
vorstehenden Ergebnisse weichen auch von der technischen Idee ab,
die in der Erfindung offenbart ist, worin ein Ausscheiden einer
großen
Menge von feinen Carbiden vom M23C6-Typ (speziell Cr23C6) notwendig ist.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM
DER ERFINDUNG
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Der
ferritische wärmebeständige Stahl
der Erfindung wird dadurch gekennzeichnet, daß er die zuvor genannten Bedingungen
(A) und (B) erfüllt.
Die Grundlagen zum Spezifizieren der chemischen Zusammensetzung
und der Größe und Ausscheidungsdichte
von Carbiden vom M23C6-Typ
und Carbonitriden vom MX-Typ sind wie folgt. In der folgenden Beschreibung
bedeutet „%" „Masse-%".
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I. Chemische Zusammensetzung
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C: weniger als 0,05%
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C
wird als ein Element zum Bilden von Carbiden vom M23C6-Typ
und zum Beitrag zu einer verbesserten Festigkeit bei erhöhten Temperaturen
angesehen. Wie jedoch vorstehend bemerkt, werden manche Carbide
vom M23C6-Typ während dem
Schweißen
eine feste Lösung,
scheiden sich wieder als grobe Carbide vom M23C6-Typ während
der nachfolgenden Wärmebehandlung
aus und rufen in dem frühen
Stadium des Kriechvorgangs Irregularitäten in der Größe und bei
der HAZ-Erweichung
hervor. Folglich ist es zum Verringern der Menge von Carbid-Ausscheidungen
vom M23C6-Typ vor
dem Schweißen
und zum Bereitstellen der Langzeitfestigkeit der HAZ, nämlich zum
Verhindern der HAZ-Erweichung, wirkungsvoll, den C-Gehalt so viel
wie möglich
zu verringern. Folglich sollte der C-Gehalt weniger als 0,05% und
vorzugsweise nicht mehr als 0,045% sein. Die Untergrenze ist nicht
besonders vorgeschrieben. C ist jedoch ein Element, welches bei
der Bildung von feinen Carbonitriden vom MX-Typ wirkungsvoll ist,
die eine Wirkung der Dispersionsverfestigung aufweisen. Eine solche
Wirkung kann erhalten werden, wenn sein Gehalt nicht weniger als
0,001% ist. Folglich sollten nicht weniger als 0,001% an C in dem
Stahl enthalten sein, wenn diese Wirkung gewünscht ist.
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Si: nicht mehr als 1,0%
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Si
wird als Desoxidationsmittel in dem Stadium der Stahlerzeugung zugegeben.
Si ist ebenso ein Element, welches die Oxidationsbeständigkeit
und Hochtemperatur-Korrosionsbeständigkeit
verbessert. Übermäßige Zugabe
jedoch ruft Kriechversprödung
hervor und vermindert die Zähigkeit.
Folglich sollte der Si-Gehalt nicht mehr als 1,0% und bevorzugt
nicht mehr als 0,8% sein. In Fällen,
in denen Desoxidation zu einem ausreichenden Grad durch Mn und/oder
Al, welche später
genannt werden, realisiert werden kann, ist keine absichtliche Zugabe
von Si notwendig, warum die Untergrenze für den Gehalt an Si nicht im
Besonderen vorgeschrieben wird. Zum Sicherstellen der desoxidierenden
Wirkung mit Si ist es jedoch wünschenswert,
daß der Si-Gehalt
nicht weniger als 0,03% ist.
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Mn: nicht mehr als 2,0%
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Wie
das zuvor genannte Si wird Mn als Desoxidationsmittel in dem Stadium
der Stahlerzeugung zugegeben. Mn ist ein Austenit bildendes Element
und ebenso wirkungsvoll zum Erreichen einer martensitischen Struktur.
Eine Überschußmenge davon
jedoch erzeugt Kriechversprödung
und setzt die Kriechfestigkeit herab. Folglich sollte der Mn-Gehalt nicht mehr
als 2,0% und bevorzugt nicht mehr als 1,8% sein. In Fällen, in
denen Desoxidation zu einem ausreichenden Grad durch das zuvor genannte
Si und/oder Al, welches später
genannt wird, realisiert werden kann, ist keine absichtliche Zugabe
von Mn notwendig, warum die Untergrenze nicht im Besonderen vorgeschrieben
wird. Zum Sicherstellen der desoxidierenden Wirkung mit Mn jedoch
ist es wünschenswert,
daß der
Mn-Gehalt nicht weniger als 0,03% ist.
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P: nicht mehr als 0,30%
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P
ist eine in dem Stahl enthaltene Verunreinigung. Wenn sein Gehalt überschüssig wird,
erzeugt es Korngrenzenversprödung.
Folglich sollte seine Obergrenze bei 0,030% liegen. Der P-Gehalt
sollte so niedrig wie möglich
sein.
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S: nicht mehr als 0,15%
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Wie
das vorstehend genannte P ist S ein Verunreinigungselement, welches
in dem Stahl enthalten ist. Wenn seine Menge überschüssig wird, erzeugt es Korngrenzenversprödung. Folglich
sollte seine Obergrenze bei 0,015% festgesetzt werden. Der Si-Gehalt
sollte ebenso so niedrig wie möglich
sein.
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Cr: 7 bis 14%
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Cr
ist ein Element, welches zur Bereitstellung von Oxidationsbeständigkeit
bei hohen Temperaturen, Hochtemperatur-Korrosionsbeständigkeit
und Festigkeit bei erhöhten
Temperaturen wirksam ist. Zum Erhalten dieser Wirkungen ist ein
Gehalt von nicht weniger als 7% notwendig. Überschüssige Zugabeniveaus jedoch erhöhen die
Bildung von Cr-basierten Carbiden vom M23C6-Typ und begünstigen die Wachstumsrate von
Carbiden, was eine Abnahme der Kriechbeständigkeit der HAZ hervorruft.
Folglich sollte die Obergrenze des Cr-Gehalts bei 14% liegen. Ein
Cr-Gehalt von 8 bis 13% ist am meisten bevorzugt.
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V: 0,05 bis 0,40%
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V
ist ein Element, das feine Carbonitride vom MX-Typ bildet, welche
selbst bei erhöhten
Temperaturen stabil sind und zu der Verbesserung der Kriechfestigkeit
beitragen. Zum Erhalten dieser Wirkung ist ein Gehalt von nicht
weniger als 0,05% notwendig. Wenn sein Gehalt jedoch 0,40% übersteigt,
ruft es Vergröberung
von Carbonitriden vom MX-Typ hervor und die die Festigkeit verbessernde
Wirkung aufgrund seiner feinen Verteilung geht in einem frühen Stadium
verloren. Zusätzlich
ruft es eine Abnahme der Zähigkeit
hervor. Folglich sollte die Obergrenze des V-Gehaltes bei 0,40%
liegen, und 0,10 bis 0,30% sind am meisten bevorzugt.
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Nb: 0,01 bis 0,10%
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Nb,
wie das zuvor genannte V, bildet feine Carbonitride vom MX-Typ,
welche selbst bei erhöhten
Temperaturen stabil sind und zu einer Verbesserung der Kriechfestigkeit
beitragen. Eine Menge von nicht weniger als 0,01% ist notwendig,
um diese Wirkung zu erhalten. Wenn sein Betrag jedoch 0,10% übersteigt,
ruft es Vergröberung
von Carbonitriden vom MX-Typ hervor und der die Festigkeit verbessernde
Effekt aufgrund der feinen Verteilung davon geht bei einem frühen Stadium
verloren. Zusätzlich
erzeugt es eine Abnahme der Zähigkeit.
Folglich sollte die Obergrenze des Nb-Gehaltes bei 0,10% liegen, und 0,02
bis 0,08% sind am meisten bevorzugt.
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N: nicht weniger als 0,001%,
aber weniger als 0,050%
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Wie
zuvor bei C erwähnt,
ist N wirkungsvoll in der Verringerung der Aktivität von Cr,
fördert
die Ausscheidung von Carbiden vom M23C6-Typ und fördert die HAZ-Erweichung. Folglich
sollte der N-Gehalt so viel wie möglich verringert werden. Die
Obergrenze des N-Gehalts ist weniger als 0,05%. Andererseits ist
N ebenso ein Element, das Carbonitride vom MX-Typ bildet, in welchen
V und Nb als eine feste Lösung enthalten
sind, was die Verfestigungswirkung der Feinverteilung davon erzeugt.
Zum Erhalten einer solchen Wirkung ist ein Gehalt von nicht weniger
als 0,001% notwendig. Aus diesem Grund sollte der N-Gehalt nicht
weniger als 0,001%, aber weniger als 0,050% sein. 0,003 bis 0,045%
sind am meisten bevorzugt.
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sol. Al: nicht mehr als
0,010%
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Al
wird als Desoxidationsmittel in dem Stahlerzeugungsstadium zugesetzt,
aber eine übermäßige Zugabe
ruft eine Abnahme der Reinheit des Stahls hervor. Folglich sollte
der Gehalt von sol. Al nicht mehr als 0,01% und bevorzugt nicht
mehr als 0,008% sein. In Fällen,
in denen die zuvor genannten Si- und/oder Mn eine Desoxidation zu
einem ausreichenden Grad realisieren können, ist keine absichtliche
Zugabe von Al notwendig, weswegen die Untergrenze des Al-Gehalts
nicht im Besonderen vorgeschrieben wird. Um die desoxidierenden
Wirkung jedoch mit Al sicherzustellen, ist es wünschenswert, daß der Gehalt
von sol. Al nicht weniger als 0,003% ist.
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O (Sauerstoff): nicht
mehr als 0,010%
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O
(Sauerstoff) ist eine im Stahl enthaltene Verunreinigung. Wenn er
im Überschuß enthalten
ist, erzeugt er eine Abnahme der Reinheit des Stahls und zusätzlich eine
Abnahme der Kriechfestigkeit. Folglich sollte der O-Gehalt nicht
mehr als 0,010% sein. Der O-Gehalt sollte so niedrig wie möglich sein.
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Der
verbleibende Anteil, der von den zuvor genannten Legierungselementen
und Verunreinigungen abweicht, ist im wesentlichen durch Fe gegeben.
Wenn es notwendig ist, können
jedoch die folgenden Komponenten anstatt eines Teils des Fe zugegeben
werden.
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Mo, W:
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Die
absichtliche Zugabe dieser Elemente ist nicht immer notwendig. Wenn
sie jedoch zugegeben werden, sind beide Elemente wirkungsvoll bei
der Festlösungshärtung der
Matrix, und darüber
hinaus scheiden sie als intermetallische Verbindungen aus, welche
zu einer Verbesserung der Kriechfestigkeit beitragen. Wenn folglich
eine solche Wirkung gewünscht
ist, können
eine oder beide absichtlich zugegeben werden und die Wirkung wird
bei einer Gesamtmenge von nicht weniger als 0,1% signifikant. Wenn
jedoch die Gesamtmenge 5,0% übersteigt,
steigt der Anteil an groben intermetallischen Verbindungen, was
eine Abnahme der Zähigkeit erzeugt.
Wenn diese Elemente folglich zugegeben werden, sollte die Gesamtmenge
bei 0,1 bis 5,0% liegen. Eine bevorzugte Gesamtmenge ist 0,5 bis
4,5%.
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Cu, Ni, Co:
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Die
absichtliche Zugabe dieser Elemente ist nicht immer notwendig. Wenn
sie zugegeben werden, tragen sie zur Bildung einer martensitischen
Matrixstruktur bei, weil sie alle Austenit bildende Elemente sind. Wenn
eine solche Wirkung folglich gewünscht
ist, können
ein oder mehrere dieser Elemente absichtlich zugegeben werden. Die
Wirkung wird signifikant bei einer Gesamtmenge von nicht weniger
als 0,02%. Wenn die Gesamtmenge jedoch 5,00% übersteigt, wird die Kriechduktilität merklich
verringert. Wenn sie folglich zugegeben werden, sollte die Gesamtmenge
dieser Elemente bei 0,02 bis 5,00% und bevorzugt bei 0,05 bis 4,50% liegen.
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Ta, Hf, Nd, Ti:
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Die
absichtliche Zugabe dieser Elemente ist nicht immer notwendig. Wenn
sie zugegeben werden, bilden alle diese Elemente, wie die zuvor
genannten V und Nb, Carbide vom MX-Typ und tragen zu einer Verbesserung
der Kriechfestigkeit bei. Wenn folglich eine solche Wirkung gewünscht ist,
können
ein oder mehrere dieser Elemente zugegeben werden. Die Wirkung wird
signifikant bei einer Gesamtmenge von nicht weniger als 0,01%. Wenn
die Gesamtmenge jedoch 0,20% übersteigt,
werden die Carbide grob und die Reinheit des Stahls und die Zähigkeit
werden beeinträchtigt.
Wenn sie folglich zugegeben werden, sollte die Gesamtmenge dieser
Elemente bei 0,01 bis 0,20% und bevorzugt bei 0,03 bis 0,18% liegen.
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Ca, Mg:
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Die
absichtliche Zugabe dieser Elemente ist nicht immer notwendig. Wenn
sie zugegeben werden, verbessern beide Elemente die Warmbearbeitbarkeit
des Stahls. Wenn folglich eine solche Wirkung gewünscht ist,
können
eine oder beide absichtlich zugegeben werden. Die Wirkung wird signifikant
bei einer Gesamtmenge von nicht weniger als 0,0005%. Wenn die Gesamtmenge
jedoch 0,0100% übersteigt,
wird die Reinheit des Stahls beeinträchtigt. Wenn sie folglich zugegeben
werden, sollte die Gesamtmenge dieser Elemente bei 0,0005 bis 0,0100%
und bevorzugt bei 0,0010 bis 0,0080% liegen.
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B:
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Es
ist nicht immer notwendig, B absichtlich zuzugeben. Wenn es zugegeben
wird, dispergiert und stabilisiert es Carbide und trägt zu der
Verbesserung der Kriechfestigkeit des Grundmaterials bei. B ist
ebenso ein Element, welches die Härtbarkeit des Stahls verbessert.
Es ist wirkungsvoll, die Struktur des Grundmaterials martensitisch
zu machen. Wenn diese Wirkungen folglich gewünscht sind, kann es absichtlich
zugegeben werden. Die Wirkungen werden signifikant bei einem Niveau
von nicht weniger als 0,0005%. Wenn der Gehalt jedoch 0,0100% übersteigt,
wird die Hochtemperatur-Rißbeständigkeit
während
des Schweißens
beeinträchtigt. Wenn
folglich B zugegeben wird, wird ein Gehalt von 0,0005 bis 0,0100%
und bevorzugt 0,0010 bis 0,0080% vorgeschlagen.
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II. Größen und Menge von M23C6-basierten Carbiden
und Carbonitriden vom MX-Typ in dem Stahl
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Wie
hier zuvor erwähnt,
wird eine Abnahme der Kriechfestigkeit in der HAZ durch den folgenden
Vorgang hervorgerufen. Carbide, hauptsächlich grobe Carbide vom M23C6-Typ, welche in dem
Schritt der Grundmetallherstellung ausgeschieden wurden, werden
teilweise während
der thermischen Zyklen in dem Schritt des Schweißens zu einer festen Lösung. Feine
Carbide scheiden während
der nachfolgenden Wärmebehandlung
und in dem frühen
Stadium des Kriechvorgangs wieder aus den Bereichen aus, welche
die teilweise fest gelösten
Carbide enthalten. Folglich werden die Dichte und die Größen der
Cr-basierten Carbidausscheidungen ungleichmäßig, verglichen mit dem Grundmaterial,
welches nicht den thermischen Schweißzyklen unterworfen wurde oder
den Bereichen, welche keine HAZ-Erweichung
zeigen.
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Um
das Phänomen
zu verhindern, ist es wirkungsvoll, die Menge der zuvor genannten
Carbide zu beschränken,
hauptsächlich
der Carbide vom M23C6-Typ
und der Carbonitride vom MX-Typ, welche in dem Grundmetall vor dem
Schweißen
hergestellt wurden, und die Menge der Carbide zu verringern, welche
teilweise während
der thermischen Zyklen in dem Schweißstadium festlösen. Zum
Erhalten der Wirkung zu einem zufriedenstellenden Maß ist es
notwendig, die Dichte der Ausscheidungen der Carbide hauptsächlich von
Carbiden vom M23C6-Typ
und vom Carbonitriden vom MX-Typ auf nicht weniger als 0,3 μm im Durchmesser (Hauptachse)
zu verringern in dem Grundmetall vor dem Schweißen auf ein Niveau nicht größer als
1 × 106/mm2. Die Gründe werden
in Beispielen gezeigt, welche später
erwähnt
werden.
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Eine
Struktur, in der die Dichte der Ausscheidungen von Carbiden, hauptsächlich vom
Carbiden vom M23C6-Typ
und vom Carbonitriden vom MX-Typ, nicht kleiner als 0,3 μm im Durchmesser
(Hauptachse) nicht höher
als 1 × 106/mm2 ist, kann durch
angemessenes Einstellen der Wärmebehandlungstemperatur
und der Aufbewahrungszeit beim „Normalisieren" oder „Normalisieren
und Tempern" während der
Grundmetallherstellung gemäß des chemischen
Zusammensetzung des Stahls erreicht werden (z.B. durch Anwenden
der Bedingungen, welche in den Beispielen später angegeben werden).
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BEISPIELE
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12
mm dicke Stahlplatten wurden aus 34 ferritischen Stählen mit
jeweils den in Tabellen 1 und 2 gezeigten chemischen Zusammensetzungen
hergestellt. Bei der Herstellung der Stahlplatten wurden die Stähle in einem
Vakuumschmelzofen geschmolzen und zu Platten durch Gießen, Heißschmieden
oder Heißwalzen geformt.
Die Platten wurden durch Aufrechterhalten eines Temperaturbereichs
zwischen 900°C
und 1180°C für 0,5 Stunden
normalisiert und dann durch Aufrechterhalten eines Temperaturbereichs
zwischen 700°C
und 770°C
für 1 bis
10 Stunden getempert. In einigen Beispielen wurde das Temperstadium
unterlassen.
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Während der
vorstehenden Vorgänge
wurde die Oberfläche
jeder Platte nach dem Heißwalzen
durch visuelle Beobachtung auf Defekte untersucht und die Warmbearbeitbarkeit
jedes Stahls ausgewertet. Die Warmbearbeitbarkeit wurde als gut „
" ausgewertet, wenn
die Anzahl der Fehler pro mm
2 5 oder weniger
war; als kein Problem „Ο", wenn die Anzahl
6 bis 20 war, und als schlecht „X", wenn die Anzahl 21 oder mehr war. Die
Ergebnisse werden ebenso in Tabelle 2 gezeigt.
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Zunächst wurden
Proben für
die Strukturbeobachtung von jeder Stahlplatte in dem zuvor genannten Verfahren
genommen und 10 Ansichtsfelder bei einer Vergrößerung von 5000 unter Verwendung
eines Rasterelektronenmikroskops (SEM) beobachtet. Die Größen und
Anzahl von Carbiden, hauptsächlich
des M23C6-Typs und
des Carbonitrids vom MX-Typ,
wurden bestimmt und die Dichte pro mm2 der
Ausscheidung von diesen Carbiden und Carbonitriden, welche nicht
kleiner als 0,3 μm
im Durchmesser (Hauptachse) war, bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse
werden ebenso in Tabelle 2 gezeigt. Proben zur Kriechprüfung wurden ebenso
von jeder Stahlplatten genommen und einer Kriechprüfung unterzogen.
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Dann
wurde eine Seite jeder Stahlplatte einer Kantenpräparierung
mit einem Winkel von 30° mit
einer Grund-Stoßflächen-Dicke
von 1 mm unterzogen. Zwei auf diese Weise präparierte Platten wurden dann
durch das TIG-Verfahren in der Art und Weise des Viellagen-Schweißens unter
Verwendung eines Füllmetalls
mit der gleichen Zusammensetzung wie die entsprechende Stahlplatte
stoßverschweißt, wodurch
eine geschweißte Verbindung
für jede
der Stahlplatten hergestellt wurde. Der Schweißwärme-Eintrag war 12–20 kJ/cm.
Weder Vorheizen noch eine Temperaturkontrolle zwischen den Durchgängen wurde
ausgeführt.
Alle geschweißten Verbindungen
zeigten keine Fehler nach dem Schweißen, nämlich keine Hochtemperaturrisse
oder Niedertemperaturrisse oder andere Fehler. Die Füllmetalle
wurden aus den entsprechenden Stahlplatten durch Warmbearbeitung
und mechanische Bearbeitung hergestellt.
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Die
hergestellten geschweißten
Verbindungen wurden einer Wärmebehandlung
nach dem Schweißen durch
Aufrechterhalten bei 740°C
für 0,5
Stunden unterzogen. Dann wurden Proben für Kriechprüfungen aus den Schweißungen genommen
und der Kriechprüfung
unterzogen. Für
einige geschweißte
Verbindungen (Nummern 1–9
und 1–30)
wurden V-gekerbte Proben, welche in JIS Z 2202 spezifiziert sind,
von den geschweißten
Verbindungen genommen und einer Charpy-Stoßprüfung unterzogen. Die Proben
für die
Kriechprüfung
wurden so genommen, daß die
Schweißlinie
in der Mitte in der Längenrichtung
lokalisiert sein sollte. Die V-gekerbten Proben wurden so genommen,
daß die
Schmelzgrenze im Kerbboden lokalisiert sein sollte.
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Die
Kriechprüfung
wurde bei 650°C
ausgeführt
und die erhaltenen Daten wurden linear extrapoliert, um die berechnete
Festigkeit nach 3000 Stunden zu bestimmen. Die Festigkeit jedes
Grundmetalls wurde mit dem der geschweißten Verbindung verglichen
und die Verbindung wurde als zufriedenstellend ausgewertet, wenn
die Festigkeit der geschweißten
Verbindung 90% oder mehr von der des Grundmetalls war, und als unzufriedenstellend,
wenn sie weniger als 90% war.
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Die
Charpy-Schlagprüfung
wurde bei –20°C ausgeführt und
die absorbierte Energie bestimmt. Wenn die absorbierte Energie nicht
weniger als 40 J war, wurde die Probe als zufriedenstellend ausgewertet.
Die in der vorstehenden Art und Weise erhaltenen Ergebnisse werden
zusammen in Tabelle 3 gezeigt. Tabelle
3
Anmerkung: Das Zeichen „*" zeigt an, daß der Wert nicht zufriedenstellend
ist.
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Wie
aus Tabelle 3 deutlich wird, ist für jede der geschweißten Verbindungen
Nr. 1–9
und 14–30,
welche unter Verwendung der Stahlplatten unter den Bedingungen,
wie sie durch diese Erfindung spezifiziert wurden, erhalten wurden,
die berechnete Festigkeit der Verbindung nicht weniger als 90% der
berechneten Festigkeit des Grundmetalls. Diese geschweißten Verbindungen
wiesen ein ausreichendes Niveau von Zähigkeit auf, mit der absorbierten
Energie, die bei –20° gemessen
wurde, welche nicht weniger als 52 J ist.
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Im
Gegensatz dazu war für
die geschweißten
Verbindungen Nr. 10–13,
die unter Verwendung von Stahlplatten erhalten wurde, welche eine
Dichte der Ausscheidungen von Carbiden, hauptsächlich des M23C6-Typs und von Carbonitriden vom MX-Typ,
mit einem Korndurchmesser nicht kleiner als 0,3 μm zeigten, welche aufgrund inadäquater Wärmebehandlung
bei der Stahlplattenherstellung außerhalb des hierin spezifizierten
Bereiches lagen, obwohl die jeweilige chemische Zusammensetzungen
in dem hierin spezifizierten Bereich lagen, die berechnete Festigkeit
jeder Verbindung 65–72%
der Festigkeit des entsprechenden Grundmaterials. Die HAZ-Erweichung
war bemerkenswert.
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Für die geschweißten Verbindungen
Nr. 31–34,
welche unter Verwendung von Stahlplatten erhalten wurde, welche
einen C- und/oder N-Gehalt und eine Dichte von Ausscheidungen von
Carbiden, hauptsächlich des
M23C6-Typs und von
Carbonitriden vom MX-Typ, mit einem Korndurchmesser von nicht kleiner
als 0,3 μm zeigten,
welche beide außerhalb
des hierin spezifizierten Bereiches fallen, die berechnete Festigkeit
jeder Verbindung 65–80%
der berechneten Festigkeit des entsprechenden Grundmaterials. Die
HAZ-Erweichung war signifikant.
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INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Die
ferritischen wärmebeständigen Stähle der
Erfindung zeigen ein niedriges Niveau der Abnahme der Kriechfestigkeit
in der Wärmeeinflußzone des
Schweißens.
Folglich sind sie als Materialien für die Konstruktion von geschweißten Strukturen
wie Kesseln nützlich.