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DE60200897T2 - Gekoppeltes Flugzeugrotorsystem - Google Patents

Gekoppeltes Flugzeugrotorsystem Download PDF

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DE60200897T2
DE60200897T2 DE60200897T DE60200897T DE60200897T2 DE 60200897 T2 DE60200897 T2 DE 60200897T2 DE 60200897 T DE60200897 T DE 60200897T DE 60200897 T DE60200897 T DE 60200897T DE 60200897 T2 DE60200897 T2 DE 60200897T2
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DE
Germany
Prior art keywords
rotor
control
blade
rotor blades
swash plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60200897T
Other languages
English (en)
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DE60200897D1 (de
Inventor
Cecil E. Covington
Frank B. Colleyville Stamps
Jr. James L. Colleyville Braswell
David A. Colleyville Popelka
Richard L. Fort Worth Bennet
Jr. Thomas B. Arlington Settle
Charles E. Bedford Covington
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bell Helicopter Textron Inc
Original Assignee
Bell Helicopter Textron Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Bell Helicopter Textron Inc filed Critical Bell Helicopter Textron Inc
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Publication of DE60200897D1 publication Critical patent/DE60200897D1/de
Publication of DE60200897T2 publication Critical patent/DE60200897T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/32Rotors
    • B64C27/37Rotors having articulated joints
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/04Helicopters
    • B64C27/08Helicopters with two or more rotors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/54Mechanisms for controlling blade adjustment or movement relative to rotor head, e.g. lag-lead movement
    • B64C27/58Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades
    • B64C27/59Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades mechanical
    • B64C27/605Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades mechanical including swash plate, spider or cam mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0008Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded
    • B64C29/0016Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers
    • B64C29/0033Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers the propellers being tiltable relative to the fuselage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Vortriebssysteme für Flugzeuge, die mindestens in einem Hubschrauberflugmodus zu betreiben sind. Die vorliegende Erfindung findet insbesondere Anwendung auf dem Gebiet der Kipprotorflugzeuge, die entweder in einem Starrflügelflugmodus oder in einem Hubschrauberflugmodus zu betreiben sind.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Die Steuersysteme für Hubschrauber und Kipprotorflugzeuge sind komplizierte elektrische und/oder mechanische Systeme. Die Steuersysteme sprechen auf Steuereingänge vom Piloten an, müssen aber auch auf Rotorbaugruppen einwirkende Kräfte aufnehmen, die im Wesentlichen unabhängig von den Pilotsteuereingängen sind. Mechanische Steuersysteme umfassen üblicherweise eine Taumelscheibenbaugruppe, die aus einem stationären Teil und einem drehenden Teil besteht. Üblicherweise ist der untere, stationäre Teil feststehend und dreht nicht, sondern ist auf und ab beweglich und/oder schwenkbeweglich in irgendeiner gewünschten Richtung. Dieser Teil wird üblicherweise als die "stationäre" oder "nicht drehbare" Scheibe bezeichnet. Steuereingänge vom Piloten verändern die vertikale Lage der stationären Scheibe über die kollektive Steuerung und die Neigung der stationären Scheibe über die zyklische Steuerung. Der drehende Teil der Taumelscheibenbaugruppe ist frei drehbar. Natürlich werden Steuereingänge vom Piloten zu dem nicht-drehenden Teil auf den drehenden Teil des Steuersystems übertragen.
  • In dem Stand der Technik wie z.B. in der US-A-2,969,117 beschrieben, auf die die zweiteilige Form der unabhängigen Ansprüche 1 und 12 sich stützt, ist der drehende Teil üblicherweise mechanisch mit jedem einzelnen Rotorblatt verbunden. Z.B. sind bei einer Bauform eines Steuersystems Blattsteuerungstangen mit Blattsteuerunghörnern verbunden, die von dem Rotorblatt getragen sind, damit die drehende Scheibe den Blattwinkel eines jeden Rotorblattes verändern kann. Es ist aber erforderlich in den Steuersystemen ein Untersystem vorzusehen, welches die Schlagbewegung soweit wie möglich reduziert. In dem Stand der Technik sind zwei verschiedene Möglichkeiten bekannt: entsprechend der ersten ist ein Delta-3-Gelenk vorgesehen; die andere sieht versetzte Blattsteuerunghörner vor. In einem Kipprotorflugzeug ist es besonders wichtig den schädlichen Einwirkungen der Schlagbewegung entgegenzuwirken, insbesondere da das Flugzeug mit sehr hohen Geschwindigkeiten fliegen kann, insbesondere in dem Starrflügelflugmodus.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Steuersystem, das in einem Hubschrauber oder einem Kipprotorflugzeug benutzt werden kann und eine bessere Kontrolle der Schlagbewegung erlaubt als bei dem Stand der Technik erreicht werden kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine optimierte Kontrolle über die Schlagbewegung zu erreichen obschon die körperliche Gestaltung der Rotorblätter und/oder der Steuerverbindungen zwischen dem drehenden und dem nichtdrehenden Teil des Steuersystems sich an weniger als optimalen Stellen befinden.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein mechanisches oder elektro-mechanisches Untersystem zur Eingangsrückführung zu schaffen, das einen mechanischen Steuereingang für das Steuersystem oder die Taumelscheibenbaugruppe erzeugt, der eine weniger als optimale Delta-3-Kopplung zwischen dem drehenden Teil und dem nicht-drehenden Teil eines Steuersystems kompensiert.
  • Um diese Aufgabe zu erreichen schafft die Erfindung ein Drehflügelflugzeug gemäss dem unabhängigen Anspruch 1 und ein Verfahren zum Kompensieren der Schlagbewegungen von Rotorblättern gemäss dem unabhängigen Anspruch 12. Gemäss einem besonderen Ausführungsbeispiel schafft die vorliegende Erfindung ein verbessertes Flugzeug mit einer Kipprotorbaugruppe. Es umfasst einen Flugzeugrumpf und eine Vielzahl von Rotorblättern, welche in drei Flugmodi betrieben werden können. In einem Starrflügelflugmodus befinden sich die Rotorblätter in einer Stellung, die quer zum Flugzeugrumpf gerichtet ist. In einem Hubschrauberflugmodus befinden sich die Rotorblätter in einer Rotorstellung, die im wesentlichen parallel zum Flugzeugrumpf ist. In einem Hubschrauberflugmodus wird die Flugrichtung gesteuert durch einen Rotorauftriebsvektor. Das Flugzeug kann während dem Flug einen Übergang ausführen zwischen dem Starrflügelflugmodus und dem Hubschrauberflugmodus. In diesem Übergangsmodus werden die Rotorblätter bewegt zwischen den Rotorscheibenstellungen, welche dem Starrflügelflugmodus und dem Hubschrauberflugmodus zugeordnet sind. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Kippmast vorgesehen, der den Übergang zwischen dem Starrflügelflugmodus und dem Hubschrauberflugmodus durchführen kann. Der Kippmast verbindet die Rotorblätter mit dem Flugzeugrumpf und wird durch Systeme gesteuert, wodurch die Rotorblätter selektiv zwischen den drei Flugmodi beweglich sind. Vorzugsweise ist eine Nabe vorgesehen zur Verbindung der Rotorblätter mit dem Kippmast in einer Weise, die das Drehmoment und den Schub überträgt bei Zulassung der Verschwenkung des Rotorschubvektors.
  • Eine Haupttaumelscheibe ist vorgesehen, die ansprechend auf Steuereingänge vom Piloten schwenkbar ist zur Steuerung der Richtung des Rotorschubvektors. Eine Vielzahl von Blattsteuerunghörnern sind vorgesehen. Jedes Blattsteuerunghorn ist mechanisch mit einem einzelnen Rotorblatt und mit der Taumelscheibe verbunden. Die Blattsteuerunghörner übertragen Taumelscheibeneingänge auf jedes der Vielzahl der Rotorblätter. Dies erlaubt die Übertragung der Steuereingänge vom Piloten von dem nichtdrehenden Teil der Steuereinrichtung auf den drehenden Teil derselben. Stangen sind vorgesehen, welche die Vielzahl der Blattsteuerunghörner mit der Haupttaumelscheibe verbinden.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung ist jede Blattsteuerungstange mechanisch mit einem einzigen Rotorblatt über ein Blattsteuerunghorn in einer besonderen Stellung verbunden, welche einen nicht optimalen "Delta-3"-Wert ergibt. Eine Rückführtaumelscheibe und zugehörige Rückführstangen sind vorgesehen um während dem Flug Scheibenschwenkeingänge von den Rotorblättern zu empfangen, und zum Zuführen eines mechanischen Einganges auf die Haupttaumelscheibe zum Kompensieren der nicht optimalen Delta-3-Kopplung zwischen den Blattsteuerunghörner und den Blattsteuerungstangen.
  • Gemäss einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erfolgt die Kompensierung für die weniger als optimale Delta-3-Kopplung in einem elektromechanischen Steuersystem, welches steuerbare Betätiger aufweist, um die mechanische Kopplung zwischen den Rotorblättern und der Taumelscheibe herzustellen. Die steuerbaren Betätiger können elektrisch steuerbare Betätiger, hydraulische Betätiger, oder elektro-hydraulische Betätiger umfassen.
  • Ausserdem hat die vorliegende Erfindung einen vergleichbaren Nutzen in herkömmlichen Hubschraubern und kann verwendet werden entweder in mechanischen Steuersystemen oder elektro-mechanischen Steuersystemen.
  • Die oben erwähnten sowie weitere Merkmale und Vorteile werden in der folgenden Beschreibung erläutert.
  • Die neuen Merkmale welche als charakteristisch für die Erfindung angesehen werden, sind in den anhängigen Ansprüchen aufgeführt. Aber die Erfindung selbst, sowie eine bevorzugte Verwendung derselben, und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung, sind am besten zu verstehen durch Bezugnahme auf die folgende, ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1, 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einem Flugzeug mit Kipprotorbaugruppen;
  • 4 ein alternatives Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung als herkömmlicher Hubschrauber mit einem verbesserten Steuersystem;
  • 5 eine vereinfachte, bildliche Darstellung eines mechanischen Steuersystems für eine Rotorbaugruppe;
  • 6, 7A, 7B, 7C und 7D vereinfachte Darstellungen der im Stand der Technik bekannten Steuerausführungen zum Begrenzen der Schlagbewegung in einer Rotorbaugruppe;
  • 8 eine vereinfachte, bildliche Darstellung des Ansprechverhaltens einer Flügel/Mast/Rotorbaugruppe auf eine Störung;
  • 9 die Ursachen für die aeroelastische Instabilität eines Vortriebsrotors;
  • 10A und 10B graphische Darstellungen der Frequenz, der Dämpfung und der Fluggeschwindigkeit gegen Luft, welche an einem kleinen Flugzeug mit Kipprotorbaugruppen gemessen werden;
  • 11 eine vereinfachte Darstellung der Auswirkung des Delta-3-Winkels in einem Steuersystem;
  • 12 eine graphische Darstellung der Delta-3-Auswirkung auf die aeroelastische Stabilität in einem Kipprotorflugzeug;
  • 13 eine vereinfachte Darstellung eines mechanischen Steuersystems gemäss der vorliegenden Erfindung;
  • 14 ist eine Ablaufdiagramm-Darstellung der Wirkungsweise, gemäss welcher die vorliegende Erfindung die an den Rotorblättern angreifenden Schlagkräfte kompensiert;
  • 15 eine perspektivische Ansicht einer mechanischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 14 dargestellt ist; und
  • 16 zeigt ein alternatives, elektrisches Steuersystem gemäss der vorliegenden Erfindung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Flugzeug und verbesserte Flugsteuersysteme für ein Flugzeug. Die vorliegende Erfindung kann insbesondere verwendet werden in Festflügern sowie auch in Drehflügel-Flugzeugen. Das Drehflügel-Flugzeug kann ein herkömmlicher Hubschrauber sein, sowie auch ein Flugzeug mit Kipprotorbaugruppen, wie z.B. das Flugzeug das von der Firma Bell Helicopter Textron, Inc. hergestellt und unter der Handelsmarke "TILTROTOR" angeboten wird. Es wird nun Bezug genommen auf die 1, 2 und 3 der Zeichnungen, die ein Bell Helicopter TILTROTOR Flugzeug gemäss der vorliegenden Erfindung zeigen. Die 1 zeigt ein TILTROTOR Flugzeug 11 in einem Starrflügelflugmodus. Die Flügel 15, 17 dienen zum Auftrieb des Flugzeugrumpfes 13 infolge der Wirkung der Propellerbaugruppen 19, 21. Wie in der 1 gezeigt, bestehen die Propellerbaugruppen 19, 21 aus einer Vielzahl von Rotorblättern, die in einer Rotorscheibe rotieren, welche im Wesentlichen quer zu dem Flugzeugrumpf 13 ist. In diesem Modus wirken die Rotorbaugruppen 19, 21 als Zwillingstriebwerke für die Starrflügelflugmodus. Im Gegensatz dazu zeigt die 3 das Flugzeug 11 in einem Hubschrauberflugmodus mit im Wesentlichen parallel zum Flugzeugrumpf 13 eingestellten Rotorbaugruppen 19, 21. In dieser Ansicht sind die Maste 23, 25 dargestellt. Die Maste 23, 25 sind schwenkbar, um den Übergang zwischen dem Starrflügelflugmodus und dem Hubschrauberflugmodus durchzuführen. Die 2 zeigt das Flugzeug 11 in einem Übergangsmodus wobei die Rotorbaugruppen 19, 21 sich in einer Stellung befinden zwischen dem Starrflügelflugmodus und dem Hubschrauberflugmodus. Ein wesentlicher Vorteil dieses Flugzeugtyps ist die Möglichkeit zum Abheben und Landen ähnlich wie ein Hubschrauber, aber mit der Möglichkeit für einen Vorwärtsflug mit relativ hohen Geschwindigkeiten, ähnlich wie ein Festflügler. Das verbesserte Steuersystem gemäss der vorliegenden Erfindung ist in ein Kipprotorflugzeug eingebaut, z.B. das Kipprotorflugzeug entsprechend den 13, um einen stabileren Flugbetrieb zu erreichen. Dies wird in wesentlich grösserer Ausführlichkeit im Folgenden beschrieben.
  • In der 4 der Zeichnungen, auf die nun Bezug genommen wird, ist ein Hubschrauber gemäss der vorliegenden Erfindung hergestellt, in den das Steuersystem gemäss der vorliegenden Erfindung eingebaut ist. Wie in dieser Figur dargestellt, hat der Hubschrauber 51 einen Rumpf 53 und eine Rotorbaugruppe 55. Die Rotorbaugruppe 55 bestimmt eine Rotorscheibe 57, die im wesentlichen parallel zu dem Rumpf 53 ist. Die Bewegung des Hubschraubers 51 ist bestimmt durch einen Rotorauftriebsvektor 59, der sich aus einer vertikalen Komponente 61 und einer Vortriebsschubkomponente 63 zusammensetzt. In der Aggregierung muss die Vertikalkomponente 61 des Rotorauftriebsvektors 59 das Bruttogewicht 65 tragen, welches den Rumpf 53 nach unten zieht. Die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Hubschraubers 51 ist bestimmt durch die Vortriebsschubkomponente 63 des gesamten Rotorauftriebsvektors 59. Gemäss dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist das verbesserte Steuersystem in den Hubschrauber 51 eingebaut um das Flugzeug während dem Hubschrauberflugmodus zu stabilisieren. Ein wichtiger Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass eine grössere Rotorblattzahl vorgesehen werden kann als es in einem kommerziellen Hubschrauber üblich ist. Z.B. können vier, fünf, sechs oder mehr Rotorblätter vorgesehen werden wenn die vorliegende Erfindung in den Hubschrauber eingebaut ist. Dies ist möglich da die vorliegende Erfindung die Optimierung von Rückführsystemen erlaubt um Instabilitäten auszuschalten, die mit einer weniger als optimalen Delta-3-Stellung oder Konfiguration assoziiert sind. Diese Instabilität wird sehr wahrscheinlich auftreten in einem Flugzeug mit mehr als drei Rotorblättern. Die Stabilisierwirkung der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden ausführlicher beschrieben.
  • Es wird nun auf die 5 der Zeichnungen Bezug genommen, die eine vereinfachte, bildliche Darstellung eines mechanischen Grundsteuersystems 71 zum Einsatz in einem Hubschrauber oder einem Kipprotorflugzeug zeigt. Diese Baugruppe ist bekannt als ein "Taumelscheibensteuersystem" und umfasst einen nicht drehenden Teil 67 und einen drehenden Teil 68. Ein Mast 81 erstreckt sich durch den nicht-drehenden und den drehenden Teil 67, 68 und ist an eine Vielzahl von Blättern, wie z.B. das Blatt 83 angeschlossen. Jedes Blatt ist über ein Blattsteuerunghorn, wie z.B. das Blattsteuerunghorn 85, ein Gestänge wie z.B. die Blattsteuerungstange 87 mit dem drehenden Teil 68 und dem Pilotsteuersystem verbunden, welches Steuerstangen 77, 79 aufweist, die an den nicht-drehenden Teil 67 der Taumelscheibe angeschlossen sind. Eine Nabe ist vorgesehen, welche die Rotorblätter 50 mit dem Mast 81 verbindet, damit das Drehmoment und der Auftrieb übertragen und der Rotorauftriebvektor geneigt werden kann. In einem mechanischen System kann z.B. die Nabe als Kardangelenk ausgeführt sein, aber in elektromechanischen Systemen kann die Nabe andere Bauformen aufweisen. Die Nabe ist in der 5 nicht dargestellt, um die Darstellung zu vereinfachen.
  • Das in vereinfachter Form in 5 gezeigte Steuersystem erlaubt die Verbindung der kollektiven und der zyklischen Steuerung. Sowohl die kollektive Steuerung als auch die zyklische Steuerung erfolgen über die Taumelscheibenbaugruppe, und die Ausführungsformen der Taumelscheiben können für verschiedene Hubschrauberbauformen ändern. Wie vorstehend beschrieben ist der obere Teil der Baugruppe (der drehende Teil) frei drehbar in Bezug auf den unteren, feststehenden Teil (der nicht-drehbare Teil). Steuereingänge vom Pilot werden angelegt zum Ändern der vertikalen Stellung der stationären Scheibe über die kollektive Steuerung und die Neigung der Scheibe erfolgt über die zyklische Steuerung. Da die drehbare Scheibe immer der Ausrichtung der stationären Scheibe folgt, werden sämtliche, auf die stationäre Scheibe einwirkende Steuereingänge vom Piloten auf die darüberliegende drehbare Scheibe weitergeleitet. Die Blattsteuerungstangen und Blattsteuerunghbrner sind vorgesehen, damit über die drehbare Scheibe der Blattwinkel jeden Rotorblattes verändert werden kann. Durch Aufwärtsziehen des kollektive Steuerhebels wird die Taumelscheibe, vertikal nach oben bewegt damit der Blattwinkel sämtlicher Rotorblätter in der gleichen Weise erhöht wird. In ähnlicher Weise wird durch Niederdrücken des kollektive Steuerhebels der Blattwinkel sämtlicher Rotorblätter vermindert. Veränderungen des Blattwinkels ergeben eine Veränderung des erzeugten Gesamtrotorauftriebs. Dementsprechend wird durch die kollektive Blattsteuerung der Gesamtrotorauftrieb verändert, aber nicht die Ausrichtung des Gesamtrotorauftriebvektors.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die 6, 7A, 7B, 7C und 7D der Zeichnungen, welche im Stand der Technik bekannte Annäherungen zeigen zum Reduzieren der Schlagbewegung der Rotorblätter. Die Darstellung in den 7A7D ist eine vereinfachte, bildliche Darstellung der Verwendung der Blattsteuerunghörner für die Schlagbewegungssteuerung. Die Darstellung der 6, 7A7D, sind vereinfachte, bildliche Darstellungen der Verwendung von Delta-3-Gelenken. Wie in 6 gezeigt kann ein Rotorblatt 83 eine Aufwärtsoder Abwärtsschlagbewegung durchführen. Es ist an der Nabenbaugruppe über ein Schlaggelenk 61 befestigt, welches die Aufwärts- oder Abwärtsschlagbewegung zulässt. Wie in 6 gezeigt, ist ein versetztes Blattsteuerunghorn 85 an einen Teil des Rotorblattes 83 angeschlossen. Die Stange 87 ist mit dem Blattsteuerunghorn 85 verbunden und überträgt den Schlagbewegungseingang über die Taumelscheibe (in dieser Figur nicht dargestellt) auf das Pilotsteuersystem. Im Betrieb, wenn das Blatt 83 nach oben schlägt, hält die Befestigung des Blattsteuerunghornes 87 an der Vorderkante des Rotorblattes diesen Teil des Rotorblattes fest und der Blattwinkel verringert sich. Das Umgekehrte erfolgt wenn das Rotorblatt 83 nach unten schlägt.
  • Die 7A7D zeigen eine Alternative zu einem versetzt angeordneten Blattsteuerunghorn, nämlich die Verwendung von Delta-3-Gelenken. Delta-3-Gelenke sind in Bezug auf die Blattsteuerungachse in einem Winkel angeordnet, der von 90° abweicht. Wenn das Rotorblatt nach oben schlägt wird der Blattsteuerung automatisch reduziert. Ein Gelenk in einem Winkel von 90° zu der Blattsteuerungachse bewirkt, im Gegensatz dazu, keine Änderung des Blattwinkels wenn das Rotorblatt eine Schlagbewegung ausführt. In der Darstellung der 7A und 7B ist das Rotorblatt an der Rotornabe über rechtwinklige Schlaggelenke befestigt. Die 7B zeigt, dass die Aufwärts- und Abwärtsbewegung keinen Einfluss auf den Blattwinkel des Rotorblattes hat. Somit erfolgt jegliche Änderung des Auftriebsbeiwertes zum Eliminieren von Auftriebsdissymmetrie ausschliesslich durch Aufwärts- oder Abwärtsschlagbewegung. In den 7C und 7D ist eine Alternative dargestellt mit einem Schlaggelenk in einem Winkel, der von einem 90°-Winkel abweicht. Wenn das Blatt aus der Zeichenebene eine Aufwärtsschlagbewegung ausführt bewegt sich die Hinterkante weiter aufwärts als die Vorderkante infolge der Geometrie des Schlaggelenkes. Dies ist klar aus 7D zu erkennen, welche zeigt, dass die Aufwärtsschlagbewegung mit einer Reduzierung des Blattwinkels einhergeht. Diese Verringerung trägt zur Reduzierung des Auftriebsbeiwertes bei und somit führt das Blatt eine kleinere Schlagbewegung aus bei Erzielung der gleichen Wirkung.
  • Konstruktionsprobleme betreffend die aeroelastische Stabilität des Kiprotors:
  • Ein Kipprotorflugzeug kann sehr hohe Fluggeschwindigkeiten gegen Luft und Flughöhen erreichen wenn es in dem Starrflügelflugmodus betrieben wird. Bestehende Kipprotorflugzeuge können Fluggeschwindigkeiten gegen Luft von bis zu 198 m/Sek. (385 Knoten) und Flughöhen von bis zu 6.100 m (20.000 Fuss) reichen, und emporkommende Kipprotorflugzeugbauformen erzielen noch höhere Fluggeschwindigkeiten gegen Luft. Diese Fähigkeiten bieten wichtige Vorteile gegenüber herkömmlichen Hubschraubern, führen aber gleichzeitig die Möglichkeit neuer Formen aeroelastischer Instabilität ein, welche bei herkömmlichen Hubschraubern nicht vorliegen. Zwei der meistfordernden Stabilitätsprobleme sind die aeroelastische Instabilität des Vortriebsrotors und die Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors. Diese beiden Stabilitätsprobleme werden im Folgenden kurz beschrieben.
  • Aeroelastische Instabiltät des vortriebsrotors:
  • In einem Kipprotorflugzeug kann eine Erscheinung auftreten, welche als aeroelastische Instabiltät des Vortriebsrotors in dem Starrflügelflugmodus bezeichnet wird. Diese Instabitität ist ein Folge von widriger aeroelastischer Kopplung des Rotorsystems und des Flügel- und Mastsystems an welchem das Rotorsystem befestigt ist. Diese Instabilität ist ein wesentlicher Konstruktionstreiber, welcher besagt, dass die Anforderungen hinsichtlich der Eigenschaften der strukturellen Flügelsteifheit und der Mastmasse hauptsächlich durch die Anforderungen betreffend die aeroelastische Stabilität des Vortriebsrotors bestimmt sind. Wenn die Rotor- und Flügelkonstruktionsparameter nicht richtig ausgewählt werden kann die aeroelastische Instabilität des Vortriebsrotors den brauchbaren Geschwindigkeitsbereich eines Hochgeschwindigkeits-Kipprotors begrenzen. Aus diesem Grunde werden Konstruktionslösungen erdacht, die die aeroelastische Stabilität bei minimaler Gewichtszunahme maximieren.
  • Die aeroelastische Instabilität des Vortriebsrotors ist vergleichbar mit dem klassischen Flattern einer Luftschraube, ist aber komplexer da das Kipprotorflugzeug eine Schlagbewegungsfreiheit aufweist, welche bei einer Luftschraube nicht vorliegt. Die Rotorschlagbewegungsfreiheit führt zu zusätzlichen Destabilisierungskräften, welche Instabilitäten hervorrufen können, die bei einer herkömmlichen Luftschraube nicht möglich sind.
  • Der physikalische Mechanismus für diese Instabilität sind die destabilisierenden Rotorscherkräfte, welche in einem Hochgeschwindigkeitsstarrflügelflugmodus auf das Flügel/Mastsystem einwirken. Diese destabilisierenden Rotorscherkräfte werden hervorgerufen infolge der Rotorschlagbewegung im Falle einer Störung, wie z.B. einer Windböe, oder einem Pilotmanöver.
  • Es wird nun auf die 8 der Zeichnungen Bezug genommen, in der eine Störung dargestellt ist, welche eine Schwingung des Flügels 111 mit einer oder mehreren seiner grundsätzlichen Eigenschwingungszahlen hervorruft. Da der Rotor 113 und sein Steuersystem an dem Flügel 111 und dem Mast 115 befestigt sind, verändert die Bewegung des Flügel/Mast-Systems 111, 115 den Angriffswinkel des Rotorsystems 113 und verursacht eine Schlagbewegung des Rotorsystems 113. Für eine spezifische Rotorkonstruktionsgestaltung besteht ein Bereich von Flügelschwingungsfrequenzen wobei die Schlagbewegung des Rotorsystems destabilisierende Nabenscherkräfte hervorruft, die eine Quelle negativer Dämpfung und negativer Steifheit sind, wie in 9 gezeigt ist.
  • Bezugnehmend nun auf die 9 der Zeichnungen, wenn die Flügel/Mast-System mit Frequenzen schwingt, die niedriger als der Punkt A ist, erzeugt das Rotorsystem negative Steifheit und negative Dämpfung. Die negative Dämpfung infolge der Rotornabenscherkräfte kann die inhärente strukturelle Dämpfung in dem Flügel/Mast-System überwinden und schliesslich zu einer aeroelastischen Instabilität im Hochgeschwindigkeitsvorwärtsflugbetrieb führen.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die 10A und 10B der Zeichnungen, welche graphische Darstellungen von Messergebnissen für ein kleines aeroelastisches Kipprotormodell zeigen. Die 10A ist eine graphische Darstellung der Frequenz in Abhängigkeit der Fluggeschwindigkeit gegen Luft. Die 10B zeigt eine graphische Darstellung des Dämpfungsverhältnisses in Abhängigkeit der Tunnelluftgeschwindigkeit. Wie dargestellt kann das Rotorsystem, bei geringen Luftgeschwindigkeiten, zur positiven Dämpfung beitragen und das Flugzeug stabilisieren, aber bei hoher Luftgeschwindigkeit erzeugt der Rotor negative Dämpfung, die schliesslich zu einer Instabilität führt bei höheren Flugggeschwindigkeiten als 75 m/Sek. (146 Knoten) (Modellmassstab). Mehrere Lösungen sind möglich zum Verbessern der aeroelastischen Stabilität eines Kipprotors. Die Flügel/Mast-Steifheit und Masseneigenschaften können angepasst werden zum Maximieren der Systemstabilität. Das Rotorsystem kann auch verbessert werden durch vorteilhafte Rotorfrequenzanpassung, aeroelastische Kopplung und durch Anpassung der Kinematik der Rotorsteuerung.
  • Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors:
  • Eine andere Instabilität, die vermieden werden soll ist die Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors. Im Gegensatz zu der aeroelastischen Instabilität des Vortriebsrotors ist die Schlag-Schwenk-Instabiltät auf den isolierten Rotor begrenzt und es liegt keine wesentliche Wechselwirkung vor mit der Dynamik des Flügels und des Mastes. Diese Instabilität ist eine Folge der Zusammenwirkung der Rotorschlagmodusfrequenz und der Biegemodusfrequenz in der Rotorebene. In dem Hochgeschwindigkeitsflug im Festflügelbetrieb sind die aerodynamischen Kräfte, welche am Rotor angreifen sehr gross und können die Frequenz und die Dämpfung dieser zwei Rotormodi wesentlich verändern. Im Falle eines ungeeignet konstruierten Rotorsystems können sich die Frequenzen dieser zwei Rotormodi bei zunehmender Fluggeschwindigkeit gegen Luft einander nähern. Wenn dies auftritt, erfolgt eine starke Wechselwirkung zwischen diesen zwei Modi, und ihre Eigenschaften vermischen sich wodurch zwei hoch gekoppelte Modi entstehen. Jeder dieser gekoppelten Modi wird durch die starken aerodynamischen Kräfte beeinflusst; ein Modus wird aber stabilisiert während der andere Modus destabilisiert wird. Die Rotorkonstruktionsparameter müssen richtig ausgewählt werden um die Zusammenwirkung der Rotormodi zu verhindern damit Schlag-Schwenk-Instabilität nicht auftreten kann.
  • Blattwinkel-Schlagkopplung, Delta-3:
  • Einer der wichtigsten Rotorparameter, welche die aeroelastische Stabiltät beeinflussen, ist die Blattwinkel-Schlagkopplung oder der Delta-3-Winkel. Die 11 ist eine schematische Darstellung der Rotornabe, welche den Delta-3-Winkel in einem Rotorsystem zeigt. Da ein Ende des Blattsteuerunghorns durch die Blattsteuerungssstange zurückgehalten ist, und das andere Ende an dem schlagenden Blatt befestigt ist, wird eine Blattwinkeländerung erfolgen wenn das Blatt eine Schlagbewegung ausführt. Dementsprechend bewirkt der Delta-3-Winkel eine Kopplung zwischen der Rotorschlagbewegung und dem Rotorblattsteuerung. Wenn das Rotorblatt nach oben schlägt erfolgt in einem Rotorsystem mit einem positiven Delta-3-Winkel eine Verringerung des Blattwinkels, während in einem Rotor mit negativem Delta-3-Winkel der Blattsteuerung erhöht wird. Die Gleichung der Blattwinkeländerung durch den Delta-3-Winkel ist wie folgt: Δθ = –tan(delta–3) Δβ
  • Zweck des Delta-3-Winkels:
  • Die Blattwinkel-Schlagkopplung infolge des Delta-3-Winkels ändert die am Rotor angreifenden aerodynamischen Kräfte, wodurch die Schlagfrequenz verändert wird. Der Delta-3-Winkel des Rotors dient zum Herabsetzen der Rotorschlagamplituden bei Störungen durch Windböen oder Pilotmanövern. Dadurch werden übermässige Schlagbewegungen verhindert, welche hohe Rotorlasten und mechanische Interferenzen bewirken können. In einem Kipprotor kann der Delta-3-Winkel eingestellt werden durch Verlagerung der Stelle des Blattsteuerunghorns in Bezug auf die Schlagachse, wie in 11 gezeigt ist. In einem Dreiblatt-Kipprotorflugzeug ist üblicherweise ein Delta-3-Winkel von etwa –15 Grad vorgesehen, der eine adequate Schlagbewegungsdämpfung gewährleistet. Grössere Delta-3-Winkel würden die Schlagbewegung noch stärker herabsetzen, dadurch können aber die vorstehend beschriebenen Probleme betreffend die aeroelastische Stabilität verstärkt werden. Der Einfluss des Delta-3-Winkels auf die aeroelastische Stabilität wird im Folgenden beschrieben.
  • Einfluss des Delta-3-Winkels auf die aeroelastische Stabilität:
  • Da die Delta-3-Kopplung die Schlagfrequenz eines Rotors ändert beeinflusst sie die Grundcharacteristik des Rotorschlagverhaltens, sowie auch die destabilisierenden Rotorschlagkräfte. Dies beeinflusst sowohl die aeroelastische Stabilität des Vortriebsrotors als auch die Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors.
  • Betreffend das Problem der aeroelastischen Stabilität des Vortriebsrotors ist zu erwähnen, dass grosse, negative Delta-3-Winkel die Grösse der in 9 gezeigten destabilisierenden Rotornaben-Scherkräfte verstärken. Die Steigerung der negativen Rotordämpfung verringert die Stabilitätsgrenze des Flugzeuges. Ebenso sind grosse, positive Delta-3-Winkel vorteilhaft für die Stabilität des Vortriebsrotors.
  • Grosse, positive Delta-3-Winkel erhöhen dagegen die Schlagfrequenz, so dass diese an die Biegemodusfrequenz in der Rotorebene herankommt. Dies kann zu einer Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors bei hoher Geschwindigkeit führen. Ebenso verbessern grosse, negative Delta-3-Winkel die Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors durch Verhindern der Zusammenwirkung dieser zwei Rotormodi.
  • Der ausgewählte Delta-3-Winkel ist ein Kompromiss zwischen der Anforderung für eine annehmbare Schlagwinkelreduktion, eine gute aeroelastische Stabilität des Vortriebsmotors und eine annehmbare Schlag-Schwenk-Stabilität.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die 12 der Zeichnungen, die eine graphische Darstellung des Delta-3-Winkels des Rotors in Abhängigkeit der Stabilitätsgrenze zeigt. Die 12 zeigt die berechnete Stabilitätsgrenze für einen typischen Hochgeschwindigkeits-Kipprotor wenn der Delta-3-Winkel des Rotors geändert wird. Wie ersichtlich, ist die Stabilität optimal wenn der Delta-3-Winkel Null Grad beträgt, aber es erfolgt keine vorteilhafte Herabsetzung des Rotor-Schlagverhaltens bei Windböen und Flugmanövern. Für grosse, negative Delta-3-Winkel ist die aeroelastische Stabilität des Vortriebsrotors wesentlich verschlechtert. Bei grossen, positiven Delta-3-Winkeln erfolgt eine Schlag-Schwenk-Instabilität des Rotors wodurch der nutzbare Bereich der Geschwindigkeit zur Luft wesentlich eingeschränkt ist. Dementsprechend bietet ein kleiner Delta-3-Winkel von etwa –15 Grad ein guter Kompromiss zwischen der Schlagbewegungssteuerung und der aeroelastischen Stabilität für einen Kipprotor.
  • Vielblatt-Rotorkonstruktions-Herausforderung
  • Bezugnehmend nun auf die 13 der Zeichnungen, obschon ein kleiner Delta-3-Winkel von etwa –15 Grad geeignet ist für einen Dreiblatt-Kipprotor, ist er eine ernste Konstruktionsherausforderung für einen Vielblattrotor mit vier, fünf oder sechs Rotorblättern. Infolge struktureller Interferenzen erlaubt die Nabengestaltung für diesen Vielblattrotor es nicht, das Blattsteuerunghorn an der richtigen Stelle anzuordnen wie nachfolgend beschrieben wird. In diesen Rotorsystemen ist der Delta-3-Winkel üblicherweise –40 bis –50 Grad, um Freiraum für das Blattsteuerungshorn zu schaffen. Diese grossen Delta-3-Winkel sind verheerend für die aeroelastische Stabilität, wie in 12 dargestellt und vorstehend beschrieben.
  • Vorgeschlagene Lösungen für die Kipprotorkonstruktion
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine technische Lösung dieses Problems um einen kleinen, negativen Delta-3-Winkel in einem Vielblatt-Kipprotor vorsehen zu können zum Maximieren der aeroelastischen Stabilität bei gleichzeitiger Herabsetzung des Rotorschlagverhaltens. Die vorgeschlagene Lösung kann durchgeführt werden entweder durch mechanische Rückführung, oder durch Vorsehen einer aktiven Steuerrückführung. In beiden Fällen ist das Ergebnis das gleiche: der Vielblattrotor ist mit einer Steuersystemausführung versehen, welche die Blattsteuerunghornbewegungen einfach gestattet, aber der wirksame Delta-3-Winkel ist trotzdem auf etwa –15 Grad oder auf jeden anderen gewünschten Wert einstellbar.
  • In einer mechanischen Ausführungsform des Steuerrückführungssystems wird die Rotorschlagbewegung an der Rotornabe durch die Rückführstangen erfasst, welche den Rotorschlagwinkel auf die Rückführtaumelscheibe übertragen. Dementsprechend bewirken die mechanischen Verbindungen das Schwenken der Rückführtaumelscheibe um den gleichen Schlagwinkel als der Rotor. Durch Vorsehen von Mischhebeln wird die Bewegung der Rückführtaumelscheibe mit den Pilotsteuereingängen kombiniert zur Steuerung der Bewegung der Haupttaumelscheibe. Die Haupttaumelscheibe ist mit den Blattsteuerungshörnern über die Blattsteuerungsstangen verbunden. Die Rückführtaumelscheibe ergibt einen zusätzlichen Steuereingang proportional zu der Rotorschlagbewegung und verursacht eine wirksame Änderung des geometrischen Delta-3-Winkels des Rotors. Durch geeignete Einstellung der Position der Rückführstangen und Blattsteuerungstangen kann ein Delta-3-Winkel von etwa –45 Grad verringert werden auf einen wirksamen Delta-3-Winkel von etwa –15 Grad, oder irgendeinen anderen gewünschten Wert.
  • Eine andere Lösungsmöglichkeit ist die Benutzung einer elektronischen Schlagbewegungsrückführung zum Verändern des wirksamen Delta-3-Winkels. Schlagbewegungsfühler werden eingesetzt zum Messen des Schlagwinkels des Rotorsystems. Dieser Schlagwinkel wird einem Steueralgorithmus zugeführt, der die Position der Rotortaumelscheibe im Verhältnis zu der Rotorschlagbewegung verstellt. Diese Rückführung zu der Taumelscheibenbewegung korrigiert das Rotorschlagverhalten und veranlasst eine wirksame Reduzierung des Delta-3-Winkels von etwa –45 Grad auf etwa –15 Grad, oder irgendeinen anderen gewünschten Wert.
  • Die 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Form eines mechanischen Steuersystems, das die Rückführung durchführt, die erforderlich ist zum Kompensieren für die weniger als optimale Lage der Blattsteuerunghörner in einer Vielblattrotorbaugruppe. Mehr insbesondere, die 13 zeigt in vereinfachter Form eine Vierblatt-Flugzeug-Kipprotor-Ausführung mit Blattsteuerunghörnern in einem Winkel von etwa –45 grad, aber mit Kompensierung gemäss der vorliegenden Erfindung zum Vorsehen eines wirksamen Delta-3-Winkels von Null Grad. In der Ansicht gemäss 13 sind vier Rotorblätter gezeigt, nämlich die Rotorblätter A, B, D und D, welche jeweils um eine Blattwinkelachse drehbar sind.
  • In der Ansicht der 13 ist das Rotorblatt A teilweise in Perspektive dargestellt und hat eine Blattwinkelachse PCA A; aber die Rotorblätter B, C und D sind nur durch ihre Blattwinkelachsen PCA B, PCA C und PCA D dargestellt. Die Drehrichtung ist in dieser Figur durch den Pfeil 100 angezeigt.
  • Die Rotorblätter A, B, C und D sind zusammengekuppelt an dem Kardanjoch 116. Das Kardanjoch 116 hat eine Kardannabe 101. Das Kardanjoch 116 und die Kardannabe 101 sind mit dem Getriebesystem 113 durch den Mast 115 verbunden. Eine Haupttaumelscheibenbaugruppe 103a befindet sich zwischen dem Joch 116 und dem Getriebesystem 113. Die Haupttaumelscheibenbaugruppe 103a hat einen drehbaren Ring 103 und einen nicht-drehbaren Ring 104. Der Mast 115 verbindet einen Kardantreiber 117 der Taumelplatte mit der Haupttaumelscheiben-Baugruppe 103a und erstreckt sich weiter nach oben zum Anschluss an die Kardannabe 101 des Kardanjoches 116. Eine Rückführtaumelscheibenbaugruppe 107a befindet sich zwischen der Haupttaumelscheibenbaugruppe 103a und dem Getriebesystem 113. Die Rückführtaumelscheibenbaugruppe 107a besteht aus einem drehbaren Ring 107, der nur zyklische Steuereingänge erhält, und einem nicht-drehbaren Ring 108. Die Rückführtaumelscheiben-Baugruppe 107a ist über mehrere Rückführstangen, wie z.B. die Rückführstangen 105 und 106, mit der Rotorbaugruppe verbunden. Wie in der Figur gezeigt, ist die Rückführstange 105 mit dem Rotorblatt A verbunden und die Rückführstange 106 ist mit dem Rotorblatt B verbunden. Die Rückführstange 105 ist "in Phase" mit der Blattwinkelachse PCA A des Rotorblattes A, während die Rückführstange 106"in Phase" ist mit der Blattwinkelachse PCA B des Rotorblattes B. Die 13 zeigt auch ein Mischhebelsystem 109, das Pilotsteuereingänge 110 und Steuereingänge von den Rotorschlagbewegungsrückführstangen 112 erhält. Das Mischhebelsystem 109 hat eine Verbindung, die einen Steuereingang zu der Haupttaumelscheibe 103a abgibt, der ein Gemisch ist aus den Pilotsteuereingängen und den Rückführeingängen. Diese Verbindung ist als Stange 111 in der Ansicht der 13 gezeigt. Die Haupttaumelscheibenbaugruppe 103a hat eine Blattsteuerungsstange 102, die den drehenden Ring 103 der Haupttaumelscheibe mit dem Blattsteuerunghorn 114 des Rotorblattes A verbindet. Wie ersichtlich, befindet sich das Blattsteuerunghorn in einem Winkel von –45 Grad, welcher weniger als optimal ist für einen stabilen Flugbetrieb. Der Eingang zu der Rückführtaumelscheibenanordnung 107a durch die Rückführstangen 105, 106 ergeben ein wirksames Blattsteuerunghorn von Null Grad.
  • Die Ansicht der 13 zeigt ein System wobei der Delta-3-Winkel für jedes Rotorblatt von –45 Grad auf Null Grad umgewandelt ist durch Rückführung der Schlagbewegung von den Rotoren in die festen Steuerungen, wie im Folgenden beschreiben. Wenn das Rotorblatt A um die Kardannabe 101 nach oben schlägt so wird die Rückführstange 105 angehoben und diese verschwenkt den drehenden Ring 107 der Rückführtaumelscheibe um den gleichen Winkel wie die Schlagbewegung um die Kardannabe 101. Der Bewegungsausgang des nicht drehbaren Ringes 108 wird über die Rückführstangen 112 der Rotorschlagbewegung auf das Mischhebelsystem 109 übertragen, welches den Bewegungsausgang des nicht-drehenden Ringes 108 auf die Haupttaumelscheibe 103 überträgt. Dadurch wird die Haupttaumelscheibe 103a verschwenkt, wodurch die Blattsteuerungsstange 102 um den gleichen Betrag angehoben wird wie die Blattsteuerungstange 102 durch die initiale Aufwärts-Schlagbewegung des Rotorblattes A angehoben wurde. Nachdem die Schlagbewegung keine Veränderung des Blattsteuerungs verursacht, hat das Rotorblatt A einen Null Grad Delta-3-Winkel. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass andere Delta-3-Winkel erreicht werden können, einschliesslich eines –15 Grad Delta-3-Winkels, durch Veränderung der Rotor-Azimut-Befestigung der Rückführstangen 105, 106. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der Pilot die Haupttaumelscheibe 103a verschwenken kann durch Aufwärts- oder Abwärtsbewegen der Rotorsteuereingänge 110. Es können auch andere mechanische Gestänge vorgesehen werden zum Einstellen des Delta-3-Winkels. Diese würden typischerweise ein Schlagbewegungs-Rückführgestänge, ein Mischhebelsystem, und Pilotsteuereingänge umfassen.
  • Es wird nun auf die 14 der Zeichnungen Bezug genommen, die ein Ablaufdiagramm zeigt der Übertragungskraft in dem System gemäss der 13. Wie in der Figur gezeigt, wird in der ersten Stufe des Blockes 201 eine Kraft gemessen. Die Kraft wird dann weitergeleitet auf das Rotorblatt, wie in dem Block 203 gezeigt. Die Kraft wird dann weitergeleitet durch die Rückführstangen, wie in dem Block 205 gezeigt. Die Rückführstangen legen die Kraft an die Rückführtaumelscheibe an wie durch den Block 207 gezeigt. Die Kraft wird übertragen durch die Rückführtaumelscheibe durch feste Steuerungen wie in dem Block 209 gezeigt. Die Kraft wird durch die festen Steuerungen 209 an der Haupttaumelscheibe angelegt, wie in dem Block 211 gezeigt. Die Kraft wird dann von der Haupttaumelscheibe auf die Blattsteuerungshornstangen übertragen, gemäss dem Block 213. Schlussendlich wird die Kraft von der Blattsteuerunghornstange auf das Blatt übertragen, wie durch den Block 215 gezeigt ist.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die 15 der Zeichnungen, die eine perspektivische Ansicht der mechanischen Ausführung der 13 zeigt. Zum Vergleich der beiden Figuren sind das Blattsteuerunghorn 114, die Blattsteuerungstange 102, die Haupttaumelscheibe 103, die Rückführstangen 105, 106, das Mischhebelsystem 109, und die Pilotsteuergänge 110 in der 15 gezeigt.
  • Es wird nun auf die 16 der Zeichnungen Bezug genommen, die eine vereinfachte Blockdiagrammdarstellung eines elektrischen Steuersystems zur Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in dieser Figur dargestellt, liefern Schlagbewegungsfühler 301, 303 Eingänge 305 zu einem drehenden Steuersystem 307. Das drehende Steuersystem 307 ist ein mathematisches Modell, welches das Flugzeugrotorsystem darstellt. Der Zweck des drehenden Steuersystems 107 ist es, Ausgangssignale 309 zu erzeugen, die durch die Blattsteuerungstangen 311 zu jedem Rotorblatt übertragen werden, um die weniger als optimale Delta-3-Kopplung zu kompensieren.
  • Obschon die Erfindung mit Bezug auf ein besonderes Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist, ist diese Beschreibung nicht zur Auslegung in einem einschränkenden Sinne zu verstehen. Vielfältige Abänderungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sowie auch alternative Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Beschreibung der Erfindung für den Fachmann augenscheinlich. Es ist dementsprechend beabsichtigt, dass die nachfolgenden Ansprüche alle solche Abänderungen der Ausführungsbeispiele abdecken, welche in den Rahmen der Erfindung fallen.

Claims (12)

  1. Drehflügelflugzeug, wie z.B. Kipprotorflugzeug oder Hubschrauber, mit: einem Rumpf; einer Rotorbaugruppe mit: einem Rotormast (115); einem Joch (116), das mit dem Mast (115) verbunden ist; und einer Vielzahl von Rotorblättern (A, B, C, D), die mit dem Joch (116) verbunden sind, wobei jedes Rotorblatt ein Blattsteuerungshorn (114) aufweist; einer Antriebseinrichtung (113), die vom Rumpf getragen ist zum Antrieb der Rotorbaugruppe, und einem Steuersystem zum Steuern der Rotorbaugruppe, wobei das Steuersystem versehen ist mit: einer Vielzahl von Pilotsteuermitteln (110) zum Erzeugen einer Vielzahl von Pilotsteuermitteleingängen; und einer Haupttaumelscheibe (103; 103a), die mit den Blattsteuerungshörnern (114) verbunden ist zum Empfangen einer Vielzahl von Haupttaumelscheibeneingängen und zum dementsprechenden Ändern des Einstellwinkels der Rotorblätter (A, B, C, D); gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Verändern der Pilotsteuermitteleingänge zum Kompensieren von Schlagbewegungen der Rotorblätter, um die Haupttaumelscheibeneingänge zu erzeugen, wobei die Einrichtung zum Verändern der Pilotsteuermitteleingänge versehen ist mit: Mittel zum Empfangen der Schlagbewegungen der Rotorblätter (A, B, C, D) und zum Erzeugen einer Vielzahl von Schlagbewegungseingängen; und einem Mischsystem (109) zum Kombinieren der Pilotsteuermitteleingänge und der Schlagbewegungseingänge zu der Vielzahl von Haupttaumelscheibeneingängen.
  2. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, wobei eine Rückführtaumelscheibe (107a), die mit den Rotorblättern (A, B, C, D) verbunden ist, die Mittel bildet zum Empfangen der Schlagbewegungen der Rotorblätter und zum Erzeugen der Vielzahl von Schlagbewegungseingängen.
  3. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, wobei das Steuersystem ein elektromechanisches System ist.
  4. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 3, wobei das Steuersystem des Weiteren steuerbare Betätiger aufweist zum Kupppeln der Haupttaumelscheibe (103; 103a) mit den Blattsteuerungshörnern (114).
  5. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 4, wobei die steuerbaren Betätiger elektrisch steuerbare Betätiger sind.
  6. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 4, wobei die steuerbaren Betätiger hydraulische Betätiger sind.
  7. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 4, wobei die steuerbaren Betätiger elektrohydraulische Betätiger sind.
  8. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, wobei jedes Rotorblatt (A, B, C, D) mit dem Joch (116) über ein Delta-3-Gelenk verbunden ist mit einem Delta-3-Winkel von etwa –45°.
  9. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, wobei jedes Rotorblatt (A, B, C, D) mit dem Joch (116) über ein Delta-3-Gelenk verbunden ist mit einem Delta-3-Winkel von etwa –15°.
  10. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl der Rotorblätter (A, B, C, D) mindestens vier Rotorblätter umfasst.
  11. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 2, wobei die Rückführtaumelscheibe (107a) in Phase mit der Haupttaumelscheibe (103; 103a) ist.
  12. Verfahren zum Kompensieren von Schlagbewegungen der Rotorblätter (A, B, C, D) in einem Drehflügelflugzeug, wie z.B. einem Kipprotorflugzeug oder einem Hubschrauber, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Kuppeln einer Haupttaumelscheibe (103; 103a) mit einem Steuerungshorn (114) eines jeden Rotorblattes; gekennzeichnet durch: betriebliches Zuordnen einer Rückführtaumelscheibe (107a) mit den Rotorblättern; Erzeugen von Rückführsignalen entsprechend den Schlagbewegungen der Rotorblätter durch die Rückführtaumelscheibe (107a); Erfassen einer Vielzahl von Steuersignalen von einem Pilot; Kombinieren der Steuersignale und der Rückführsignale zu kombinierten Signalen mit Hilfe eines Signalmischers (109); und Übertragen der kombinierten Signale von dem Signalmischer (109) zu den Rotorblättern (A, B, C, D) über die Haupttaumelscheibe (103; 103a), um somit die Schlagbewegung der Rotorblätter zu kompensieren.
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