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Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung
der elektrischen Leistung.[0001]
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Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Regelung elektrischer Leistung,
auch bekannt als Strombegrenzer oder Fehlerstrombegrenzer, sind zum
Beispiel aus
[0002]
US 5,379,020 bekannt.
Das Verfahren weist das Befördern
eines elektrischen Stroms durch ein supraleitendes Element auf,
das die Fähigkeit
des Abschaltens bei dem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt,
das Befördern
eines zusätzlichen
elektrischen Stroms durch ein metallisches Element, das mit dem
supraleitenden Element verbunden ist, das Befüllen eines thermisch isolierten
und abgeschlossenen inneren Behälters
mit einem Teil eines flüssigen
Anteils einer Kühlflüssigkeit,
flüssigem
Stickstoff und einem Teil eines gasförmigen Anteils (Stickstoff)
der Kühlflüssigkeit,
das Kühlen
des supraleitenden Elements und des metallischen Elements durch
deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil der Kühlflüssigkeit
in dem inneren Behälter,
und das Bereitstellen eines Masseaustauschs der Kühlflüssigkeit
zwischen dem inneren Behälter
und einem äußeren Behälter, um den
inneren Behälter
auf den Betriebspegel zu befüllen.
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Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens weist Nachfolgendes auf: [0003]
- – ein supraleitendes
Element das die Fähigkeit des
Abschaltens bei einem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt,
- – ein
mit dem supraleitenden Element verbundenes metallisches Element,
- – einen
thermisch isolierten und abgeschlossenen inneren Behälter, gefüllt mit
einem Teil eines flüssigen
Anteils einer Kühlflüssigkeit
und einem Teil eines gasförmigen
Anteils der Kühlflüssigkeit,
- – wobei
der innere Behälter
dazu in der Lage ist, eine Kühlung
des supraleitenden Elements und des metallischen Elements durch
deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil der Kühlflüssigkeit
zur Verfügung
zu stellen, und
- – Mittel
zum Bereitstellen eines Masseaustausches der Kühlflüssigkeit zwischen dem inneren Behälter und
einem äußeren Behälter.
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Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung können verwendet
werden, um elektrische Leistung zu regeln, im Besonderen um den Strom
in einer externen elektrischen Schaltung zu regeln, die mit der
Anordnung verbunden ist. Die externe Schaltung kann gegen Überströme geschützt werden.
Diese Arten von Anordnungen zur Strombegrenzung weisen jedoch den
Nachteil auf, dass die Reaktionszeit der Vorrichtung eine relativ
lange Dauer aufweist und für
einige Anwendungen ungenügend
ist. Weiterhin können
bei Stromüberlast
lokale Überlastungen
(so genannte „Hot
Spots") im supraleitenden
Element auftreten. Diese Hot Spots können eine Lebensdauer des Supraleiters
begrenzen und können
in extremen Fällen
zu einem Versagen des Supraleiterelements und der Vorrichtung führen.[0004]
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Der supraleitende Strombegrenzer in
[0005]
EP 1 217 708 A1 verwendet eine Kühlflüssigkeit
ohne einen Phasenübergang
oberhalb der Betriebstemperatur. Eine unerwünschte Verdampfung des Kühlmittels
im Begrenzungsfall wird verhindert. Der Nachteil einer langen Reaktionszeit
bleibt jedoch bestehen.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Regelung elektrischer Leistung zur Verfügung zu
stellen, die eine kurze Reaktionszeit aufweisen. Es ist ein weiteres
Ziel der vorliegenden Erfindung, die Lebensdauer der Vorrichtung
zu erhöhen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Verfügung zu
stellen, die kostengünstig
hergestellt werden kann.[0006]
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Diese Ziele werden zur Verfügung
gestellt durch Anwendung eines Verfahrens mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 und einer Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 5. Vorteilhafte Weiterbildungen
des Verfahrens sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 4. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Vorrichtung sind Gegenstand der Ansprüche 6 bis 13.[0007]
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung weist ein Verfahren zur Regelung elektrischer Leistung
Nachfolgendes auf: [0008]
- – Befördern eines elektrischen Stroms
durch ein supraleitendes Element das die Fähigkeit aufweist, bei dem elektrischen
Strom abzuschalten, der einen Schwellenwert übersteigt;
- – Befördern eines
zusätzlichen
elektrischen Stroms durch ein metallisches Element, das mit dem
supraleitenden Element verbunden ist;
- – Befüllen eines
thermisch isolierten und geschlossenen inneren Behälters mit
einem Teil eines flüssigen
Anteils eines Kühlmittels
und einem Teil eines gasförmigen
Anteils des Kühlmittels;
- – Kühlen des
supraleitenden Elements und des metallischen Elements durch deren
direkten Kontakt mit dem flüssigen
Anteil des Kühlmittels
in dem inneren Behälter,
und
- – Bereitstellen
eines Masseaustausches des Kühlmittels
zwischen dem inneren Behälter
und einem äußeren Behälter.
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Der Austausch des Kühlmittels
wird gesteuert [0009]
- – sowohl als eine Funktion
- – eines
Masseflusses des Kühlmittels,
der aus dem inneren Behälter
austritt, wie auch
- – einem
aktuellen Druck in dem inneren Behälter und
- – durch
eine Unterbrechung einer festgelegten Dauer.
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Während
des normalen Betriebs befindet sich der Supraleiter im supraleitenden
Zustand, das heißt
in einem Zustand niedrigen Widerstands. Wenn ein Schwellenstrom überschritten
wird, tritt der Supraleiter sehr schnell in einen Zustand hohen
Widerstands ein oder schaltet ab, wodurch der Strom geregelt wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung
regelt das Abschalten des Supraleiters und regelt daher die elektrische
Leistung durch Steuerung der Kühlleistung,
die im Fall eines Überstroms
oder Fehlerstroms vom Kühlmittel
an das supraleitende Element übertragen
wird. Im Besonderen wird die Kühlleistung
des Kühlmittels über die
Zeit verändert, besonders
nach dem Beginn eines Überstroms
oder Fehlerzustands.[0010]
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Gemäß der Erfindung
wird der Austausch des Kühlmittels
zwischen dem äußeren Behälter und
dem inneren Behälter,
in dem das Supraleiterelement angeordnet ist, gesteuert, um die
Abschaltcharakteristik des Supraleiterelements zu steuern.[0011]
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Der Austausch des Kühlmittels
wird gesteuert durch Steuerung der folgenden Parameter nach den
ersten Phasen des Abschaltens des Supraleiters. Der erste Abschaltzustand
kann in lokalen Bereichen oder Hot Spots eintreten. Gemäß der Erfindung
werden die nachfolgenden Parameter mit einer erwünschten zeitlichen Abfolge
gesteuert, um die erwünschten Abschalteigenschaften
des Supraleiters zu erzielen und daher das Regeln der elektrischen Leistung
oder des Stroms in einer externen Schaltung zu steuern, mit der
die Vorrichtung verbunden ist, die verwendet wird, um das Verfahren
auszuführen:
der Massefluss des Kühlmittels,
das aus dem inneren Behälter
austritt, und ein aktueller Druck in dem inneren Behälter mit
einer Unterbrechung vorgegebener Dauer. In diesem Zusammenhang bezieht
sich eine Unterbrechung vorgegebener Dauer auf eine Zeitverzögerung zwischen
der Steuerung des Masseflusses des Kühlmittels und dem aktuellen Druck
im inneren Behälter
und im Besonderen zwischen dem Auslösen der Steuerung des Masseflusses
des Kühlmittels
und dem aktuellen Druck in dem inneren Behälter.[0012]
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Wenn das supraleitende Element zum Beispiel beginnt, in den Zustand
hohen Widerstands einzutreten, können
lokalisierte isolierte Bereiche des Supraleiters zuerst in den Zustand
hohen Widerstands eintreten, das heißt abschalten. Dies führt dazu,
dass das flüssige
Kühlmittel
zum Sieden kommt. Dieser Anstieg im Druck kann gesteuert werden,
in dem der innere Behälter
geschlossen wird, um den Massefluss des Kühlmittels vom äußeren Behälter zum
inneren Behälter
zu vermindern oder zu verhindern. Das Schließen des inneren Behälters führt zu einem
Ansteigen des Drucks im inneren Behälter und einem Anstieg der
Siedetemperatur des Kühlmittels. Die
vom Kühlmittel
auf das supraleitende Element übertragene
Kühlleistung
wird verringert, was zu einem schnellen Abschalten des gesamten
Supraleiters führt.[0013]
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Dieses Verfahren weist den Vorteil auf, dass die Reaktionszeit des
Regelns der elektrischen Leistung in der externen Schaltung reduziert wird.
Da weiterhin der gesamte Supraleiter in die Lage versetzt wird schnell
abzuschalten, unterdrückt dies
den Einfluss von lokalen Hot Spots, was zu einem Anstieg in der
Lebensdauer des supraleitenden Elements und der elektrischen Anordnung
führt.[0014]
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In einer Ausführungsform
der Erfindung wird der Masseaustausch aktiviert, wenn der aktuelle
Druck in dem inneren Behälter
den Druck in dem äußeren Behälter um
einen zuvor festgelegten Wert übersteigt.
Es wird ermöglicht,
dass Kühlmittel vom äußeren Behälter in
den inneren Behälter
eintritt, um die Kühlleistung
zu erhöhen.[0015]
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In einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung wird der Masseaustausch wesentlich reduziert, nachdem
der Massefluss, der aus dem inneren Behälter austritt, einen zuvor
festgelegten Pegel übersteigt.
Dies regelt die Temperatur und die Kühlleistung innerhalb des inneren
Behälters.[0016]
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In einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung wird der Masseaustausch nach der festgelegten Zeitverzögerung aktiviert,
nachdem der aktuelle Druck in dem inneren Behälter höhere Werte erreicht im Vergleich
zu dem Druck in dem äußeren Behälter. Dies
ermöglicht
eine Verminderung der Kühlleistung
und einen Anstieg der Siedetemperatur des Kühlmittels für die Dauer eines erwünschten
Zeitintervalls.[0017]
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Eine Vorrichtung zum Regeln elektrischer Leistung gemäß der Erfindung
weist Nachfolgendes auf: [0018]
- – ein supraleitendes Element,
das eine Fähigkeit zum
Abschalten bei dem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt;
- – ein
metallisches Element, das mit dem supraleitenden Element verbunden
ist;
- – einen
thermisch isolierten und abgeschlossenen inneren Behälter, der
mit einem Teil eines flüssigen
Anteils ei nes Kühlmittels
gefüllt
ist und mit einem Teil eines gasförmigen Anteils des Kühlmittels;
- – wobei
der innere Behälter
dazu fähig
ist, eine Kühlung
des supraleitenden Elements und des metallischen Elements zur Verfügung zu
stellen durch deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil des Kühlmittels,
und
- – Mittel
zum Bereitstellen eines Masseaustausches des Kühlmittels zwischen dem inneren
Behälter
und dem äußeren Behälter.
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Die Mittel für
den Masseaustausch des Kühlmittels
weisen Nachfolgendes auf: [0019]
- – eine Masseflusssteuerung
für das
Kühlmittel, das
aus dem inneren Behälter
austritt;
- – eine
Steuerung eines momentanen Drucks in dem inneren Behälter, und
- – eine
Verzögerungsschaltung,
die eine vorgegebene Zeitverzögerung
für den
Betrieb der Masseflusssteuerung zur Verfügung stellt.
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Die Vorrichtung zur Regelung der elektrischen Leistung ist, wenn
sie sich im Betrieb befindet, mit einer externen Schaltung verbunden,
die geregelt werden soll. Dies kann auf eine Vielzahl von Wegen
ausgeführt
werden, die nach dem Stand der Technik bekannt sind.[0020]
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Die Masseflusssteuerung aktiviert den Massefluss des Kühlmittels
von dem äußeren Behälter zu
dem inneren Behälter,
in dem zumindest das zu steuernde supraleitende Element [0021]
1 angeordnet
ist, um so die Kühlleistung
des Kühlmittels
in dem inneren Behälter
zu steuern und dementsprechend die des supraleitenden Elements zu
steuern und die elektrische Leistung oder den Strom in der externen Schaltung
zu regeln, mit der die Vorrichtung verbunden ist.
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Die Steuereinheit des momentanen Drucks ermöglicht es, dass der Druck innerhalb
des inneren Behälters
geregelt wird. Die Steuereinheit kann geschlossen werden, zum Beispiel
nachdem ein Überspannungsfall
als ein Anstieg im Druck innerhalb des inneren Behälters festgestellt
wird, um den Druck innerhalb des Behälters zu erhöhen und die
Kühlleistung
zu verringern. Dies fördert
das schnelle Abschalten des gesamten Supraleiterelements und erhöht die Reaktionszeit
der Vorrichtung. Wenn der Druck zum Beispiel einen vorgegebenen Wert übersteigt,
kann die Steuereinheit, die ein Ventil aufweist, zum Beispiel geöffnet werden
und der Druck in dem inneren Behälter
kann reduziert werden. Die Siedetemperatur des Kühlmittels kann daher wie erwünscht gesteuert
werden.[0022]
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Die Verzögerungsschaltung
kann eine vorgegebene Verzögerung
zwischen dem Schließen des
Ventils, das den momentanen Druck des inneren Behälters steuert,
und dem Öffnen
der Masseflusssteuerung, die den Eintritt des Kühlmittels von dem äußeren Behälter in
den inneren Behälter
und eine Reduktion in der Siedetemperatur des Kühlmittels innerhalb des inneren
Behälters
ermöglicht,
zur Verfügung
stellen. Die Kühlleistung
des Kühlmittels
innerhalb des inneren Behälters
wird daher verbessert. Die Verzögerungsschaltung
ermöglicht
es daher, dass die Kühlleistung
des Kühlmittels
in dem inneren Behälter
für die
Dauer eines vorgegebenen Zeitintervalls reduziert wird.[0023]
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Die Mittel zur Steuerung des Masseaustausches des Kühlmittels
und der innere Behälter
stellen daher ein Mittel zur Verfügung, durch das das Abschalten
des Supraleiterelements gesteuert werden kann und stellen somit
ein Mittel zur Verfügung,
durch das die Regelung oder die Begrenzung des Stroms in einer externen
Schaltung gesteuert werden können,
mit der die Vorrichtung verbunden ist.[0024]
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In einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Masseflusssteuerung ein Übertragungselement auf, das
dazu in der Lage ist, das Kühlmittel
zu befördern
und das nach jedem Auftreten von erhöhtem Massefluss einen erhöhten Differenzdruck
zwischen dem inneren Behälter
und dem äußeren Behälter zur
Verfügung
stellt.[0025]
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Das Übertragungselement
kann als eine Düse
zur Verfügung
gestellt werden. Alternativ dazu kann das Übertragungselement als ein
extern steuerbares Ventil zur Verfügung gestellt werden.[0026]
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Die Steuereinheit des momentanen Drucks kann ein weiteres Ventil
aufweisen, das ein normalerweise geschlossenes Ventil ist.[0027]
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Die Masseflusssteuerung kann zwei oder mehr Übertragungselemente aufweisen,
die unabhängig
voneinander gesteuert werden können,
um eine genauere Steuerung des Masseflusses eines Kühlmittels
von dem äußeren Behälter zu
dem inneren Behälter
zur Verfügung
zu stellen.[0028]
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Die Verzögerungsschaltung
kann das Öffnen
des extern steuerbaren Ventils zur Verfügung stellen. Nach einem vorgegebenen
Zeitintervall kann von der Zeitverzögerungsschaltung ein Ansteuerungsimpuls
zur Verfügung
gestellt werden, der an das Übertragungselement
geliefert wird, so dass das Kühlmittel
in den inneren Behälter
zugeführt
wird. Ein Ansteuerungsimpuls kann an einen Aktuator gesandt werden,
so dass sich ein Ventil öffnet
und der Massefluss des Kühlmittels
aktiviert wird.[0029]
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In einer Ausführungsform
der Erfindung wird das metallische Element zumindest zum Teil durch
zumindest eine metallische Wand des inneren Behälters zur Verfügung gestellt.[0030]
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In einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung ist das metallische Element durch elektrische Verbindungen
oder durch einen gemeinsamen Teil an Magnetfluss mit dem supraleitenden
Element verbunden beziehungsweise gekoppelt. Die Vorrichtung und
das Verfahren der Erfindung sind daher geeignet zur Verwendung sowohl
mit induktiven als auch widerstandsbehafteten elektrischen Leistungsreglern.[0031]
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Das supraleitende Element weist ein supraleitendes Material auf,
das definiert ist als ein Material, das unterhalb einer kritischen
Temperatur, einem kritischen Magnetfeld und einem kritischen Strom
Supraleitung aufweist. Beispiele für Supraleiter sind Nb[0032]
3Sn und NbTi, die im Allgemeinen als Niedertemperatursupraleiter
bezeichnet werden und ReBa2Cu3O7-x, wobei Re ein oder mehrere Elemente aus
seltenen Erden wie zum Beispiel Y, Bi2Sr2CaCu2Ox und
Bi (Pb)2Sr2Ca2Cu3Ox ist,
die im Allgemeinen als Hochtemperatursupraleiter bezeichnet werden.
Das Kühlmittel
wird in Abhängigkeit
von der kritischen Temperatur des supraleitenden Elements gewählt. Für supraleitende
Elemente, die ReBa2Cu3O7-x, Bi2Sr2CaCu2Ox und Bi(Pb)2Sr2Ca2Cu3O10 aufweisen, kann
geeigneter Weise flüssiger
Stickstoff als das Kühlmittel
verwendet werden.
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Das supraleitende Element kann in einer Anzahl von Ausführungsformen
zur Verfügung gestellt
werden, zum Beispiel in einem Zylinder eines Supraleiters, einer
Beschichtung aus einem Supraleiter auf einem Substrat, das elektrisch
nicht leitfähig sein
kann, wie zum Beispiel eine Keramik, oder in der Form einer Beschichtung
oder einer Folie auf einem Substrat aus einem flexiblen metallischen
Band. Eine oder zwei Seiten des Bandes können mit der supraleitenden
Phase beschichtet sein. Das Supraleiterelement kann biaxial strukturiertes
ReBa[0033]
2Cu3O7-x Band aufweisen.
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Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung der elektrischen Leistung
gemäß der vorliegenden
Erfindung werden jetzt auf dem Weg von Beispielen beschrieben und
unter Bezugnahme auf die nachfolgenden begleitenden Figuren:[0034]
-
1 Eine
schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
2 Graphische
Darstellungen, die einen Betrieb des Verfahrens und der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen;
-
3 Weitere
graphische Darstellungen, die einen Betrieb des Verfahrens und der
Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen;
-
4 Eine
schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
5 Eine
schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
6 Eine
schematische Ansicht einer vierten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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[0035] 1 veranschaulicht
eine schematische Ansicht der ersten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Vorrichtung weist Nachfolgendes auf:
- – ein
supraleitendes Element 1, das eine Fähigkeit zum Abschalten bei
einem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt,
- – ein
metallisches Element 2, das mit dem supraleitenden Element
durch Verbindungsscheiben 3 verbunden ist,
- – einen
thermisch isolierten und abgeschlossenen inneren Behälter 4,
gefüllt
mit einem Kühlmittel, das
aus einem Teil eines flüssigen
Anteils 6 eines Kühlmittels
und einem Teil eines gasförmigen
Anteils 31 des Kühlmittels
besteht,
- – wobei
der innere Behälter 4 dazu
in der Lage ist, eine Kühlung
des supraleitenden Elements 1 und des metallischen Elements 2 durch
deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil 6 des
Kühlmittels zur
Verfügung
zu stellen. In der Vorrichtung gemäß 1 ist das
supraleitende Element innerhalb des inneren Hohlraums des metallischen Elements
angeordnet. Eine Anzahl von Öffnungen 2a sind
in dem metallischen Element zur Verfügung gestellt, die ein Übertreten
des flüssigen Kühlmittels 6 in
die Aussparung ermöglichen
und den direkten Kontakt zwischen dem flüssigen Kühlmittel 6 und dem
supraleitenden Element 1 ermöglichen, und
- – Mittel 9, 10, 20–26 und 30, 34, 35 um
einen Masseaustausch des Kühlmittels
zwischen dem inneren Behälter 4 und
einem äußeren Behälter 7 zur Verfügung zu
stellen.
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[0036]
Diese Mittel für
den Masseaustausch weisen gemäß der Erfindung
Nachfolgendes auf
- – eine Masseflusssteuerung 9, 10, 20–24, 26 zur Steuerung
des Kühlmittels,
das von dem inneren Behälter 4 abgegeben
wird,
- – eine
Steuerung 30–35 eines
momentanen Drucks in dem inneren Behälter 4, und
- – eine
Verzögerungsschaltung 25,
die eine vorgegebene Zeitverzögerung
für den
Betrieb der Masseflusssteuerung zur Verfügung stellt.
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[0037]
Die Masseflusssteuerung weist ein Übertragungselement 9, 10, 20–23, 26 auf,
das dazu in der Lage ist das Kühlmittel
zu befördern
und stellt nach jedem Auftreten von erhöhtem Massefluss einen erhöhten Differenzdruck
zwischen dem inneren Behälter 4 und
dem äußeren Behälter 7 zur
Verfügung.
In der vorliegenden Ausführungsform
ist das Übertragungselement
als ein extern gesteuertes Ventil zur Verfügung gestellt, basierend auf
einer Kugel 20, die sich zwischen Position 20 und
Position 21 bewegt, und einem Offsetpositionierer 22.
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[0038]
Die Steuerung des momentanen Drucks weist ein normalerweise geschlossenes
zusätzliches
Ventil 30 auf, in dem eine Kugel 32 durch eine
Feder 33 elastisch gegen eine Düse 31 gedrückt wird.
Das zusätzliche
Ventil kann auch mit einem oberen Teil des äußeren Behälters 7 verbunden
sein in einer Position, die sich oberhalb des Pegels des flüssigen Kühlmittels 8 befindet.
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[0039]
Die Verzögerungsschaltung 25 stellt das Öffnen des
extern gesteuerten Ventils 20, 20–22 zur
Verfügung
unter Verwendung eines Ansteuerungssignals, das von der beweglichen
Kugel 20 erzeugt wird. Dieses gepulste Signal wird durch
einen Verstärker 23 verstärkt und über die
Verbindung 24 an die Verzögerungsschaltung 25 geführt. Ein
verzögerter
Impuls wird an einen Aktuator 26 geführt, der ein Zurückkehren
der Kugel in die Position 20 zur Verfügung stellt.
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[0040]
Die Ausführungsform
der Vorrichtung weist auch zwei elektrische Durchführungen 5 auf, die
elektrischen Strom an das supraleitende Element 1 und das
metallische Element 2 führen.
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[0041]
Ein zum Betrieb der Vorrichtung gemäß 1 angewendetes
Verfahren weist Nachfolgendes auf:
- – Befördern eines
elektrischen Stroms durch ein supraleitendes Element 1,
das die Fähigkeit
des Abschaltens bei dem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt,
- – Befördern eines
zusätzlichen
elektrischen Stroms durch ein mit dem supraleitenden Element 1 verbundenes
metallisches Element 2,
- – Befüllen eines
thermisch isolierten und abgeschlossenen inneren Behälters 4 mit
einem Teil eines flüssigen
Anteils 6 einer Kühlflüssigkeit
und einem Teil eines gasförmigen
Anteils 31 der Kühlflüssigkeit,
- – Kühlen des
supraleitenden Elements 1 und des metallischen Elements 2 durch
deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil 6 der
Kühlflüssigkeit
in dem inneren Behälter 4,
und
- – Bereitstellen
eines Masseaustauschs der Kühlflüssigkeit
zwischen dem inneren Behälter 4 und einem äußeren Behälter 7.
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Der
Austausch des Kühlmittels
wird gemäß der Erfindung
mindestens als eine Funktion der drei folgenden Parameter gesteuert:
- – einem
Massefluss des Kühlmittels,
der von dem inneren Behälter 4 abgegeben
wird,
- – einem
momentanen Druck in dem inneren Behälter 4,
- – einer
vorgegebenen Zeitverzögerung.
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[0042]
Das Befördern
des Stroms durch das supraleitende Element 1 und das Befördern des
zusätzlichen
Stroms durch das metallische Element 2 wird zur Verfügung gestellt
durch Aufteilen des Stroms, der durch elektrische Durchführungen 5 an den
Verbindungsscheiben 3 zugeführt wird.
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[0043]
Das Befüllen
des inneren Behälters 4 erfolgt
durch den äußeren Behälter 7,
der mit dem flüssigen
Kühlmittel
gefüllt
ist, nämlich
flüssigem Stickstoff
in dem betrachteten Beispiel. Wenn der Pegel des flüssigen Kühlmittels
ausreichend hoch ist, beginnt das Kühlmittel den inneren Behälter 4 durch das
Rohr 9 und das offene Ventil 10 zu befüllen. Das Befüllen des
inneren Behälters 4 hält an, bis
der Pegel 40 des flüssigen
Kühlmittels
hoch genug ist, so dass nur ein kleines Restvolumen 41,
typischerweise von einigen Kubikzentimetern, mit einem gasförmigen Anteil 31 des
Kühlmittels
gefüllt
ist.
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[0044]
Die Kühlung
des supraleitenden Elements 1 erfolgt durch einen direkten
Kontakt mit dem flüssigen
Anteil 6 des Kühlmittels
in dem inneren Behälter 4.
Dieser wird zur Verfügung
gestellt unter Verwendung einer Anzahl von kleinen Durchgangsöffnungen 2a in
den äußeren Wänden des
metallischen Elements 2, die es dem flüssigen Kühlmittel ermöglichen,
in den inneren Hohlraum des metallischen Elements 2 einzutreten,
wo das supraleitende Element 1 angeordnet ist. Es wird
eine direkte Oberfläche
zu Oberfläche
Kühlung
des supraleitenden Elements 1 zur Verfügung gestellt.
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[0045]
In einem anfänglichen
Zustand ist der Massefluss des Kühlmittels
bei einem nominalen Strom in dem supraleitenden Element 1 klein,
so dass das extern gesteuerte Ventil 10 im offenen Zustand 20 ist.
Der momentane Druck in dem inneren Behälter 4 ist praktisch
gleich dem Druck in dem externen Be hälter 7. Deshalb bleibt
das normalerweise geschlossene zusätzliche Ventil 30 geschlossen.
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[0046]
Wenn der elektrische Strom in dem supraleitenden Element 1 einen
Schwellenwert übersteigt,
beginnt das supraleitende Element 1 abzuschalten und geht
in einen Zustand mit hohem Widerstand über. Während der ersten Momente tritt
das Abschalten an einer Anzahl von lokalen Stellen auf. Als Ergebnis
der Erzeugung Joule'scher
Wärme in dem
supraleitenden Element 1 und in dem metallischen Element 2 verstärkt sich
das Sieden des flüssigen
Kühlmittels,
und der Massefluss des Kühlmittels,
der von dem inneren Behälter 4 abgegeben
wird, erhöht
sich schnell. Dies bewirkt ein Schließen des extern gesteuerten
Ventils 10. Da das Volumen 41 des inneren Behälters 4,
das von dem gasförmigen Teil
der Kühlphase
eingenommen wird verhältnismäßig klein
ist, steigt der Druck in dem inneren Behälter 4 schnell an.
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[0047]
Die obere Grenze dieses Drucks wird durch die Steuerung 30–35 eines
momentanen Drucks vorgegeben. Wenn der Druck den vorgegebenen Pegel übersteigt, öffnet sich
das normalerweise geschlossene zusätzliche Ventil 30,
so dass der Druck abfällt.
Als Ergebnis davon schwankt der momentane Druck in dem Behälter leicht.
Nach einer vorgegebenen Zeitverzögerung
wird ein Auslöseimpuls,
ursprünglich
ausgelöst
durch die Kugel 20 und den Offsetpositionierer 22,
an den Aktuator 26 geleitet, der eine Rückkehr der Kugel in die anfängliche Position 20 zur
Verfügung
stellt. Das extern gesteuerte Ventil öffnet sich und der Druck in
dem Behälter 4 gleicht
sich während
einer bestimmten Zeitdauer mit dem Druck in dem äußeren Behälter 7 aus.
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[0048]
Die Änderung
des momentanen Drucks, der Massefluss ist zusätzlich in 2 gezeigt,
wobei Δτf eine
Zeitdauer des Beginns des Druckimpulses bezeichnet, Δτdelay eine
durch eine Verzögerungsschaltung
vorgegebene Verzögerungszeit bezeichnet,
und Δτr entsprechend
eine Zeitdauer einer Druckentlastung bezeichnet, die während des letzten
Teils des Betriebszyklus das extern gesteuerten Ventils 10 auftritt.
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[0049]
Da ein Anstieg des Drucks in dem inneren Behälter zu einer Erhöhung der
Siedetemperatur des Kühlmittels
führt,
verringert sich die durch das Kühlmittel
an das supraleitende Element 1 abgegebene Kühlleistung
während
des Druckimpulses wesentlich, da der momentane Druck 2 Bar bis 6
Bar erreichen kann. Dies führt
zu einem schnellen Abschalten des gesamten Supraleiters, wodurch
der Einfluss von "Hot
Spots" unterdrückt wird.
Dies führt
schließlich
zur Verkürzung
der Reaktionszeit der Regelung elektrischer Leistung.
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[0050]
Die zeitliche Veränderung
der Siedetemperatur des Kühlmittels 6 und
des Widerstands sowohl des supraleitenden Elements 1 wie
auch des metallischen Elements 2, die elektrisch parallel
verbunden sind, werden durch graphische Darstellungen veranschaulicht,
die in 3 dargestellt sind. Die Bezugszeichen in 3 sind
die gleichen wie in 2; die durchgezogenen Kurven
entsprechen der vorliegenden Erfindung, eine gepunktete Kurve entspricht
dem bekannten Stand der Technik. Wie aus 3 abgeleitet
werden kann, ist die Reaktionszeit, die durch das vorliegende Verfahren
und die vorliegende Vorrichtung zur Verfügung gestellt wird, bedeutend
kürzer
als die, die durch eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verfügung gestellt
wird, bei denen der Austausch des Kühlmittels nicht gemäß der Erfindung
gesteuert wird. Die Reaktionszeit wird unter Verwendung des Verfahrens
und der Vorrichtung gemäß der Erfindung
um einen Faktor von 5 bis 20 verringert, was zu absoluten Werten
der Reaktionszeit in der Größenordnung
von 100 μs
führt.
-
[0051] 4 zeigt
eine schematische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Vorrichtung weist Nachfolgendes auf:
- – ein
supraleitendes Element 51, das die Fähigkeit des Abschaltens bei
dem elektrischen Strom aufweist, der einen Schwellenwert übersteigt,
- – ein
metallisches Element 52, gekoppelt mit dem supraleitenden
Element durch einen gemeinsamen Teil eines Magnetflusses (in der
Figur nicht gezeigt),
- – einen
thermisch isolierten und abgeschlossenen inneren Behälter 54,
gefüllt
mit einem Teil eines flüssigen
Anteils 56 eines Kühlmittels
und einem Teil eines gasförmigen
Anteils 81 des Kühlmittels,
- – wobei
der innere Behälter 54 dazu
in der Lage ist, eine Kühlung
des supraleitenden Elements 51 und das metallische Element 52 durch
deren direkten Kontakt mit dem flüssigen Anteil 56 des Kühlmittels
zur Verfügung
zu stellen, und
- – Mittel 60, 70, 71 zum
Bereitstellen eines Masseaustausches des Kühlmittels zwischen dem inneren
Behälter 4 und
einem äußeren Behälter 7.
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Diese
Mittel für
den Masseaustausch weisen Nachfolgendes auf:
- – eine Masseflusssteuerung 60,
die auf einem Übertragungselement 60 basiert,
- – eine
Steuerung 70 eines momentanen Drucks in dem inneren Behälter 54,
und
- – eine
Verzögerungsschaltung 60.
-
[0052]
In dieser Ausführungsform
wird die Verzögerungsschaltung
durch das gleiche Übertragungselement 60 zur
Verfügung
gestellt, das die Masseflusssteuerung aufweist.
-
[0053]
Das Übertragungselement 60 ist
als eine Düse
mit einem ausreichend kleinen Querschnitt zur Verfügung gestellt,
um während
der Zeit, die für
die Regelung der Leistung (das heißt zur Leistungsbegrenzung)
benötigt
wird, einen Impuls des Drucks in dem inneren Behälter 54 zur Verfügung zu stellen.
-
[0054]
Die Steuerung des momentanen Drucks weist ein normalerweise geschlossenes
zusätzliches
Ventil 70 mit Selbstrückführungsfunktion auf.
Das zusätzliche
Ventil kann an einer Position, die sich oberhalb des Pegels des
flüssigen
Kühlmittels 58 befindet,
auch mit einem oberen Teil des äußeren Behälters 57 verbunden
sein.
-
[0055]
Der Betrieb der Vorrichtung gemäß 4 folgt
demselben Verfahren, wie es für
die Vorrichtung gemäß 1 verwendet
wird mit dem einen Unterschied, dass die als ein passives Element
wirkende Düse 60 eine
Reaktionszeit von etwa 200 Mikrosekunden ergibt, was etwa 2 Mal
länger
ist als die Reaktionszeit, die die Ausführungsform gemäß 1 aufweist.
Diese Reaktionszeit ist jedoch immer noch sehr viel kürzer als
die Reaktionszeit, die eine Vorrichtung und ein Verfahren nach dem
Stand der Technik aufweisen.
-
[0056] 5 stellt
eine schematische Ansicht der dritten Ausführungsform der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Die Vorrichtung weist in diesem Fall die gleichen
Komponenten auf wie die in 1 gezeigte
Vorrichtung mit den folgenden Modifikationen:
- – eine Funktionalität des Masseaustausches
für das
flüssige
Kühlmittel
und für
das gasförmige Kühlmittel
ist auf solch eine Weise aufgeteilt, dass der Gasaustausch durch
ein extern gesteuertes Ventil 10 mit einem Aktuator 26 zur
Verfügung
gestellt wird, während
der Flüssigkeitsaustausch durch
ein zweites extern gesteuertes Ventil 10a zur Verfügung gestellt
wird, das einen Aktuator 26a aufweist;
- – die
Vorrichtung weist ein zusätzliches
Ventil 101 auf, das eine Regelung des Drucks in dem äußeren Behälter 7 zur
Verfügung
stellt;
- – die
Vorrichtung weist eine Kühlmaschine 102 auf,
die eine Kondensation des gasförmigen
Kühlmittels
innerhalb des äußeren Behälters 7 zur
Verfügung
stellt.
-
Eine
Steuerung (in 5 nicht gezeigt) eines momentanen
Drucks in dem inneren Behälter 4 liegt als
ein Teil der vorliegenden Ausführungsform
vor. Die Vorrichtung kann sowohl auch die elektrischen Verbindungen 3 zwischen
dem supraleitenden Element 1 und dem metallischen Element 2 aufweisen, wie
auch Stromdurchführungen 5,
die in 1 gezeigt und in 5 nicht
gezeigt werden. Alternativ dazu sind im Fall von induktiver oder
magnetischer Kopplung des supraleitenden Elements 1 und
des metallischen Elements 2 solche Verbindungen und Durchführungen
nicht erforderlich.
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[0057]
Die Vorrichtung wirkt auf die gleiche Weise wie die Vorrichtung
gemäß 1 mit
dem einen Unterschied, dass die Steuerung des Masseflusses durch
zwei Kanäle
zur Verfügung
gestellt wird, die zwei unabhängige
Ventile 10 und 10a aufweisen. Die Vorrichtung
und das Verfahren sind dazu in der Lage, den Massefluss im Vergleich
mit der Ausführungsform
gemäß 1 genauer
zu steuern. Im Vergleich zu der Ausführungsform gemäß 1 kann eine
weitere Reduktion in der Reaktionszeit von 30% zur Verfügung gestellt
werden. Die Reaktionszeit der Vorrichtung gemäß 5 betrug
70 Mikrosekunden.
-
[0058] 6 offenbart
eine schematische Ansicht der vierten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Vorrichtung weist die gleichen Komponenten auf wie
die in 5 gezeigte Vorrichtung, mit den folgenden Modifikationen:
- – der
innere Behälter 114,
der im Volumen 106 mit einem flüssigen Kühlmittel gefüllt ist,
ist in einer Ringform zur Verfügung
gestellt, um eine magnetische Kopplung des supraleitenden Elements 111 mit
einer primären
Spule 120 zur Verfügung
zu stellen, die auf einem isolierenden Kern 122 zur Verfügung gestellt
ist.
-
Die
Kopplung wird durch den Eisenkern 125 zur Verfügung gestellt.
Ein metallisches Element ist zum Teil als ein metallischer Ring 112 und
zum Teil als die metallischen Wände
des inneren Behälters 114 zur
Verfügung
gestellt; sowohl der metallische Ring 112 wie auch die
metallischen Wände
des inneren Behälters 114 sind
durch einen Magnetfluss in einem Eisenkern 125 gekoppelt.
-
[0059]
Der Unterschied im Verfahren für
den Betrieb im Vergleich mit dem Verfahren gemäß 5 rührt im Wesentlichen
her von der angewendeten magnetischen Kopplung des supraleitenden
Elements 11, so dass der Strom einer bezüglich der elektrischen
Leistung zu regelnden Wechselstromschaltung durch die Enddrähte 121 an
die primäre Spule 120 geführt wird.