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DE602006000898T2 - Hahn mit zeitverzögerter Schliessung - Google Patents

Hahn mit zeitverzögerter Schliessung Download PDF

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DE602006000898T2
DE602006000898T2 DE602006000898T DE602006000898T DE602006000898T2 DE 602006000898 T2 DE602006000898 T2 DE 602006000898T2 DE 602006000898 T DE602006000898 T DE 602006000898T DE 602006000898 T DE602006000898 T DE 602006000898T DE 602006000898 T2 DE602006000898 T2 DE 602006000898T2
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Daniel Dutheil
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Les Robinets Presto SA
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Les Robinets Presto SA
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/06Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
    • F16K21/12Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulically-operated opening means; with arrangements for pressure relief before opening

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  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
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  • Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Hähnen mit verzögerter Schließung.
  • Bei solchen Hähnen ergibt sich die Verzögerung durch die Zeit, die zum Auffüllen einer Verzögerungskammer nötig ist, in die unter Druck stehendes Wasser durch eine kalibrierte Öffnung eindringt, indem man einen mit dem Ventil des Hahns fest verbundenen Kolben herunterdrückt. Um den Hahn zu öffnen drückt man den Kolben wodurch das Ventil geöffnet wird und das in der Verzögerungskammer enthaltene Wasser abgelassen wird.
  • Um die zur Öffnung des Hahns notwendige Kraft zu reduzieren verwendet man eine Vorrichtung, die es ermöglicht, die Verzögerungskammer zu belüften, wenn das Öffnen des Hahns gewünscht wird. Dazu verwendet man ein Hilfsventil, dessen Sitz mit der Verzögerungskammer in Verbindung steht.
  • In dem einen oder anderen Fall erfolgt das Öffnen des Hahns durch die Ausübung eines axialen Drucks auf die Ventilstange. Je nach Art des Hahnes muss der Benutzer eine Druckbeaufschlagung in Horizontalrichtung oder Vertikalrichtung ausüben (insbesondere im Fall eines abgewinkelten Spülhahns).
  • Das Dokument DE 19 93 51 67 zeigt die Stange des Ventils mit axialer Druckbeaufschlagung, auf die ein Benutzer in vertikaler Richtung drücken muss.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, dass solche Hähne bestimmten Benutzern Probleme bereiten, wie jungen Kindern oder älteren Personen, aufgrund der erforderlichen Präzision der auszuführenden Handbewegung und der anzuwendenden Kräfte. Wenngleich die Verwendung eines Auslassventils es ermöglicht, die aufzuwendenden Kräfte zu vermindern, so werden diese jedoch nicht auf Null reduziert.
  • Die vorliegende Erfindung, die diese Nachteile beseitigt zeichnet sich dadurch aus, dass der Stößel zur Öffnung des Hahns unter einer Kappe angeordnet ist, die eine engere Erweiterung in Berührung mit dem besagten Stößel umfasst, die gemäß einer Achse, die sich quer zur Achse des Stößels erstreckt, verschwenkbar ist.
  • Erfindungsgemäß weist der Körper des Hahns einen Aufsatz auf, auf dem die Kappe gelenkig befestigt ist, wobei der Aufsatz alle Bestandteile des Hilfsventils sowie die Teile, die notwendig sind, um das Volumen des an dem Hahn abgegebenen Wassers einzustellen, umschließt.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, die sich auf die Figuren bezieht und lediglich erläuternd zu verstehen ist. Die Figuren zeigen:
  • 1 einen Vertikalschnitt eines Hahns mit der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine zur 1 analoge Ansicht, die die Lage der Kappe während des Öffnens des Hahns zeigt;
  • 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in 1;
  • 4 eine zur 3 analoge Ansicht, die die Anordnung der Elemente zeigt, die das Verschwenken der Kappe ermöglichen;
  • 5 einen Vertikalschnitt durch den Aufsatz;
  • 6 eine zu 5 analoge Ansicht, die eine Zusammenbautechnik zeigt;
  • 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in 5, der sich bis zum oberen Teil des Körpers erstreckt;
  • 8 eine Ansicht gemäß 7 von links; und
  • 9 eine perspektivische Ansicht des oberen Teils des Körpers.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren und gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Stößel dessen Herunterdrücken durch eine Bewegung entlang der Achse XX1 das Öffnen des Hahns bewirkt, dessen Körper mit dem Bezugszeichen 2 versehen ist.
  • Je nach Art des Hahns bestimmt das Herunterdrücken des Stößels 1 das Anheben des Hauptventils oder wie in dem gezeigten Beispiel das Anheben des Hilfsauslassventils 3 (5). Erfindungsgemäß ist der Stößel 1 mit einer Kappe 4 bedeckt, die eine Erweiterung 5 in ihrem Inneren aufweist, die in Kontakt mit dem Stößel steht, wobei die Kappe um eine Achse 6 verschwenkbar ist, die sich quer zu der Achse XX1 erstreckt.
  • Wenn ein Benutzer einen Druck in Richtung des Pfeils F ausübt, verschwenkt sich die Kappe in Druckrichtung, was dazu führt, wie in 2 gezeigt, dass der Stößel heruntergedrückt wird. Wenn die Betätigung aufhört verschwenkt sich die Kappe unter Einwirkung einer üblichen Rückholfeder des Stößels in umgekehrte Richtung.
  • Die Befestigung und das Anlenken der Kappe am Hahn erfolgen durch einen Ring 7, der auf dem Aufsatz 8 befestigt ist, der den oberen Teil des Körpers 2 des Hahns abdeckt.
  • Die Drehachse 6 hat die Form von 2 Bolzen 9, die im Ring 7 gelagert sind und von denen jeweils ein Ende sich in ein Lager 10 der Kappe erstrecken kann.
  • Wie man in 4 erkennt ist die Gesamtlänge der beiden Bolzen kleiner als der Abstand, der die Lager 10 und die Aufnahmebohrungen der Bolzen von einander trennt. Während der Montage befinden sich die beiden Bolzen in der in 4 gezeigten Stellung und die Befestigung der Kappe 4 und des Rings 7 erfolgt dadurch, dass die beiden Bolzen gedrückt werden, was zu den Platzieren einer Schraube 11 mit konischer Spitze in ein Gewinde 11A des Rings führt, dessen Achse sich senkrecht zu der Achse 6 erstreckt.
  • Die Befestigung der Kappe erfolgt durch eine Bugschraube 12, die in ein Lager 13 des Aufsatzes 8 eingreift und dank einer Öffnung 14 gehandhabt werden kann, die in der Kappe vorgesehen ist und auf der Seite der Kappe mündet, die gegenüber der Trägerwand des Hahns angeordnet ist. Auf diese Weise bleibt das Befestigungsele ment der Kappe für den Benutzer unsichtbar und stellt einen Schutz gegen Vandalismus dar.
  • Oberhalb der Öffnung 14 ist ein Träger 15 angeordnet, der es während der Befestigung der Kappe ermöglicht, die Achse der Öffnung mit der der Schraube 12 auszurichten.
  • Nach einer Ausführungsform weist der Aufsatz 8 drei Lager 13 auf, was es ermöglicht, die aktive Seite 4A der Kappe immer gegenüber dem Benutzer anzuordnen unabhängig davon ob die Wasserzufuhr aus der Wand, von rechts oder von links, kommt.
  • Nach einer weiteren Charakteristik der Erfindung trägt die Hülse das Ausflussventil 3 und eine Vorrichtung, die es erlaubt die Menge des abgegebenen Wassers zu regeln. Diese Regelung erfolgt indem der Hub des Kolbens 16 begrenzt wird, der üblicherweise das Hauptventil trägt.
  • Wenn man den Hub des Kolbens 16 durch einen Anschlag reduziert, reduziert man die Auffüllzeit der Verzögerungskammer 17 und infolgedessen das Volumen des während diese Zeit abgegebenen Wassers und umgekehrt.
  • Am Aufsatz 8 sind befestigt:
    • – Das Ausflussventil 3, welches verlängert wird durch eine Stange 18, die im Stößel 1 verschraubt ist;
    • – Der Sitz 19 des Ventils 3, welcher am unteren Teil einer Hülse 20 angeordnet ist, wobei der Sitz in Axialrichtung bezüglich des Aufsatzes fixiert ist;
    • – Eine mobile Hülse 21, die die vorgenannten Elemente umgibt und die gegenüber dem Aufsatz 8 in Axialrichtung beweglich ist.
  • Während der Aufsatz 8 am Körper 2 befestigt ist erstreckt sich das untere Ende 21A der mobilen Hülse dichtend in die Kammer 17.
  • Am oberen Ende der beweglichen Hülse 21 ist ein Teil angeklippst, welches frei verschwenkbar ist auf der beweglichen Hülse und welches mit dem Aufsatz 8 verschraubt ist. Indem man das Teil 22 oder Antriebsorgan festschraubt oder losschraubt, verschiebt man die bewegliche Hülse in Axialrichtung, die unter anderem Mittel zu ihrer Feststellung in Rotationsrichtung aufweist.
  • Die Kappe 4, die das Ganze umgibt verhindert die Handhabung des Regelelements 22 durch eine nicht autorisierte Person.
  • Die Feststellung gegenüber einer Drehbewegung der mobilen Hülse 21 und gegenüber einer Axialbewegung der Hülse 20 werden erhalten durch mindestens einen Keil 23 (genannt zwischen Baum und Borke) der die beiden Organe gleichzeitig durchquert und sich über die mobile Hülse 21 hinaus erstreckt. Zu diesem Zweck weist die mobile Hülse eine längliche Öffnung 24 auf und die Hülse 20 eine zylinderförmige Ausnehmung 25.
  • Gemäß einer Ausführungsform wird die Verzögerungskammer durch einen Schaft 27 und den Kolben 16 gebildet, die zusammen gemäß einer Technik, die „abnehmbare Kartusche" genannt wird, in dem Körper 2 angeordnet sind. Diese Kartusche ist gegenüber Drehbewegungen in dem Körper fixiert.
  • Der obere Teil des Schaftes 27 weist ein Endstück 28 auf mit einer Kerbe 28a in die der Keil 23 eingreift, während der Aufsatz 8 auf dem Körper 2 befestigt ist. Dieses Endstück 28 hält den Keil 23 gegen den Boden des Lagers 26 gedrückt, was das Halten des Stößels 1 in einer Position gewährleistet, die gegenüber dem Hahn fest ist. Dieses Endstück hat auch die Aufgabe einer Drehung der mobilen Hülse 21 entgegenzuwirken, was man insbesondere in den 8 und 9 erkennt. In dem gezeigten Beispiel verwendet man zwei Keile und die Breite der Kerbe 28a ist entsprechend gewählt.
  • Die 6 zeigt die Montage des Keils 23 und allgemein das Zusammenfügen der inneren Teile.
  • Nachdem das Element 22 auf der mobilen Hülse 21 montiert ist (diese weist in ihrem oberen Teil mindestens einen diametralen Schlitz auf, um das „Klipsen" zu ermöglichen) schraubt man das Element 22 in dem Deckel fest, um sie in die in 6 gezeigte Position zu bringen, in der es möglich ist, die Keile einzufügen. Es reicht anschließend aus die Stange 18, die das Ventil aufweist in die Hülse 20 einzuführen und die übliche Rückholfeder 29 zu platzieren und den Stößel 1 zu verschrauben. Schließlich drück man die Gesamtheit der Elemente 1, 3, 18 gegen den Boden des Lagers 26 wenn der Keil einen Blockierkopf aufweist. Im ungekehrten Fall fin det dieses Vorgehen während der Befestigung des Aufsatzes unter Einwirkung des Endstücks 28 statt.
  • Das Einpressen des Stößels 1 bewirkt das Anheben des Auslassventils und das in der Kammer 17 enthaltene Wasser durchquert den Sitz 19 und dringt in den Ringraum ein, der zwischen der Stange 18 und der Hülse 20 existiert. Die Hülse 20 weist radiale Öffnungen auf, wie beispielsweise die Öffnung 30 in 7, derart, dass das Wasser in das Lager 26 eindringt (durch die länglichen Öffnungen 24 und den Schlitz 28a) und in den Raum 31, der zwischen der oberen Fläche des Schaftes 27 und der unteren Fläche des Aufsatzes 8 gebildet ist. Eine in dem Schaft 27 vorgesehene Öffnung 32 ermöglicht es abgelassenes Wasser in den Ringraum 33 zwischen dem Schaft und dem Körper 2 zu führen, wobei dieser Raum mit dem Wasseraustritt in Verbindung steht.

Claims (9)

  1. Hahn mit verzögerter Schließung mit einem Stößel, mit dessen axialer Bewegung eine Klappe angehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (1) unter einer Kappe (4) angeordnet ist, die eine innere Erweiterung (5) in Berührung mit dem besagten Stößel umfaßt, der unter Einwirkung eines Benutzers gemäß einer Achse (6) schwenken kann, die sich orthogonal zur Achse der besagten Klappe erstreckt.
  2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Hahns einen Aufsatz (8) umfaßt, auf dem die Kappe (4) befestigt ist, wobei der besagte Aufsatz alle Organe umfaßt, die für die Ausführung eines Ausflußventils notwendig sind, sowie diejenigen, mit denen die Befüllungszeit der Verzögerungskammer variiert werden kann.
  3. Hahn nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe gelenkig auf einem Ring (7) befestigt ist, der auf dem Aufsatz (8) montiert und befestigt werden kann.
  4. Hahn nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Rings (7) durch eine Schraube (12) gesichert ist, deren Ende in eine der Aufnahmen (13) eindringen kann, die auf dem Aufsatz (8) vorgesehen sind, wobei die Kappe (4) hierfür eine Öffnung (14) für den Zugang zur besagten Schraube und einen Träger (15) aufweist, damit bei der Montage die Achse der Öffnung und diejenige der Schraube ausgefluchtet werden können.
  5. Hahn nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (8) eine axial mobile Hülse (21) umschließt, in deren Innern eine axial feststehende Hülse (20) angeordnet ist, die den Sitz des Ausflußventils (3) bildet, wobei die besagte Hülse durch eine Stange (18) mit einer dazwischen montierten Rückholfeder (29) mit dem Stößel (1) verbunden ist.
  6. Hahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle und die Hülse von mindestens einem Keil (23) durchquert werden, sozusagen zwischen Außenhaut und Innenteil, dessen Enden sich über die Hülle hinaus erstrecken, wobei die besagte Hülle eine längliche Öffnung (24) umfaßt und die besagte Hülse eine zylinderförmige Ausnehmung (25) aufweist.
  7. Hahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (23) bei Quer- und Drehbewegung durch Einwirkung eines Endstücks (28) mit Kerben gesperrt wird, das am oberen Teil des Schafts (27) der Verzögerungspackung vorgesehen ist.
  8. Hahn nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle in Translation mit einem Regelorgan (22) verbunden ist, das im oberen Teil des Aufsatzes eingeschraubt ist.
  9. Hahn nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Aufsatz auf dem Körper befestigt ist, das untere Ende der mobilen Hülse in der Verzögerungskammer (17) mundet und den Hub des Kolbens (16) begrenzt.
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