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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimageräte. Sie
zielt insbesondere darauf ab, die Akustik solcher Geräte zu verbessern.
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Die
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräte weisen
im Allgemeinen eine Lüftersatzbaugruppe, kalte
und warme Wärmetauscher
sowie Verdampfer, Kühler
und elektrische Heizungen auf. Sie verfügen auch über Mittel zum Verteilen des
Luftstroms innerhalb eines Gehäuses.
Diese Elemente erzeugen insgesamt Geräusche, die durch die Zirkulierung
der Luft in den Leitungen oder durch einen Austauscher hindurch,
durch die Drehung des die Lüftersatzbaugruppe
antreibenden Motors und durch die Verschiebung der Klappen verursacht
sind, welche die Verteilung der Luftströme in einer Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimaanlage verändern.
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Diese
Klappen sind die Quellen von Geräuschen
insbesondere bei ihrer Verschiebung, da sie gegen eine Wand des
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
in Anschlag gelangen, was meist ein Knallen verursacht.
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Es
wurde vorgeschlagen, diese Lärmbelästigungen
dadurch zu reduzieren, dass auf die Geräuschquellen eingewirkt wird.
Die Klappen sind somit mit Lippen aus Elastomer versehen worden,
die ein dichtes Verschließen
bewerkstelligen und dabei die Schließgeräusche dämpfen. Ebenso wurden die Strukturen
und Umgebungen der Wärmetauscher verändert, um
die Erzeugung von Vibrationen und Geräuschen zu verringern, die durch
den Durchfluß des
Mediums im Austauscher und der Luft durch die den Wärmeaustausch
begünstigenden
Zwischenlagen erzeugt sind.
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Ebenso
wurden die Lüftersatzbaugruppen mit
Dämpfern
ausgestattet, die ein Entkoppeln dieser Unterbaugruppe vom Rest
des Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimageräts
ermöglichen
und dadurch ein starkes Ausbreiten von durch die Drehung des Motors
erzeugten Vibrationen vermeiden.
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Solche
Einrichtungen ermöglichten
es jedoch nicht, eine einwandfrei Schallisolierung der Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimaanlage zu erhalten. Das Gerät war selbst eine Quelle von
Geräuschen. Es
wurde vorgeschlagen, der Gehäusestruktur Schallabsorptionselemente
hinzuzufügen,
um ihre Schallisolierung zu erhöhen.
Solche Vorrichtungen sind insbesondere in der deutschen Patentanmeldung
DE 3639138 und im amerikanischen
Patent
US6178764 beschrieben,
das als nächster
Stand der Technik angesehen wird.
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Eine
solche Lösung
ist dennoch schwer ausführbar
und erfordert ein aufwändiges
Formverfahren mit dem Einsatz mehrerer Arten von Materialien. Zudem
schlägt
sie vor, den kompletten Teil des Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimageräts auszutauschen. Ein
solcher Schritt macht die Standardisierung dieses Teils schwierig.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, die zuvor erwähnten Nachteile
zu überwinden. Hierzu
schlägt
die Erfindung ein Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimagerät insbesondere
für eine
Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs mit einem Gehäuse vor, das mindestens eine
Leitung aufweist, die mindestens eine Wand hat, die einen Luftstrom
in dem Gehäuse
kanalisiert. Die Wand der Leitung weist Öffnungen und einen Schallabsorptionsteil
auf, der außerhalb
der Leitung in Berührung
mit den in der Wand der Leitung ausgebildeten Öffnungen angeordnet und durch
einen Deckel, der die Leitung dicht schließt, gehalten ist.
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Dank
der Erfindung ist es möglich,
die Akustik der Baugruppe zu verbessern, ohne die Kosten der Gesamtheit
zu erhöhen.
Der Teil, der nämlich dazu
dient, das Schallmaterial zu halten, geht aus dem Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimaanlagengehäuse
hervor.
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Zudem
ist gemäß einer
ersten Ausführungsvariante
der Schallabsorptionsteil in einer außerhalb der Leitung angeordneten
Aufnahme untergebracht.
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Die
Aufnahme weist Wände
auf, die an umgebende Wände
einer Fahrgastzelle eines Kraftfahrzeugs zum Aufliegen kommen. Diese
Aufnahme ist durch die umgebenden Wände einer Fahrgastzelle eines
Kraftfahrzeugs dicht verschlossen. Nach einer weiteren Ausführungsform
ist die Aufnahme durch seitliche Deckel dicht verschlossen.
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Der
Deckel, der die Leitung dicht verschließt, ist mit einem Element zum
Sammeln der Kondensate des Geräts
verbunden. Vorzugsweise ist der Deckel mit dem Gehäuse durch
Befestigungsmittel zusammengefügt.
Als Variante ist der Deckel mit dem Gehäuse durch ein Folienscharnier
verbunden.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
ist der Schallabsorptionsteil von einem zusätzlichen Gehäuse gehalten,
das die Leitung dicht verschließt.
Dieses zusätzliche
Gehäuse
ist mit dem Gehäuse
durch Befestigungsmittel zusammengefügt.
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Vorzugsweise
ist der Schallabsorptionsteil eine Schicht aus einem offenzellige
Schaumstoff. Alternativ ist der Schallabsorptionsteil eine Schicht
aus einem geschlossenzelligen Schaumstoff.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
ist die Wand, die Öffnungen
aufweist, an das Gehäuse
angefügt.
Nach einer weiteren Ausführungsform
geht die Wand aus dem Formen mit dem Gehäuse hervor.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen beim Lesen der folgenden
Beschreibung hervor. Diese Beschreibung ist rein illustrativ und
beispielhaft angegeben und sollte mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
gelesen werden, in welchen dargestellt wurde:
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1 ein
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
nach den Stand der Technik,
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2 ein
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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3 ein
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
nach einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und
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4 ein
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
nach einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Es
wird zunächst
auf die 1 Bezug genommen, die eine Schnittansicht
eines Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
nach den Stand der Technik gemäß einer
senkrechten Ebene, die in der Front-Heck-Richtung des Fahrzeugs
gerichtet ist, darstellt.
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Das
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät weist
ein Gehäuse 1 auf.
Es umfasst als Hauptelemente für
das Aufbereiten von Luft eine Lüftersatzbaugruppe 2,
die aus einem Motor und einer Turbine (beide nicht dargestellt),
einem Verdampfer 4, einem Heizkörper 6 und einer Zusatzwärmequelle 8 wie
einem elektrischen Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizient
besteht.
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Das
Gehäuse 1 kann
auch Mittel zum Filtern des Luftstroms wie ein Partikelfilter, ein
kombiniertes Filter oder ein photokatalytisches Filter aufweisen. Diese
Filterungselemente können
am (nicht dargestellten) Lufteinlaß des Geräts vor der Lüftersatzbaugruppe 2 in
Luftströmungsrichtung
oder zwischen der Lüftersatzbaugruppe 2 und
dem Verdampfer 4 vor letzterem angeordnet sein.
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Die
Lüftersatzbaugruppe 2 ist
am oberen Teil und zum vorderen Teil des Gehäuses 1 (bezüglich der
Fahrtrichtung des Fahrzeugs) angeordnet und erzeugt einen Luftstrom,
der in einer Leitung 10, die sich am vorderen Ende des
Gehäuse
befindet und die aus der Lüftersatzbaugruppe 2 herausströmende Luft
leitet, anschließend
im Wesentlichen von vorne nach hinten durch den Verdampfer 4 zirkuliert,
bevor er sich in verschiedene Streckenelemente aufteilt.
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Die
nach dem Verdampfer 4 liegenden Streckenelemente bestehen
aus einer Leitung 12, die einen Teil der Luft kanalisiert,
die den Verdampfer 4 zu einem Mischbereich 16 durchströmt hat.
Parallel zur Leitung 12 kanalisiert eine Leitung 14 einen
Teil der Luft, die den Verdampfer 4 zu dem Heizkörper 6 und zur
Zusatzwärmequelle 8 durchströmt hat.
In vereinfachter Weise wird die Leitung 12 kalte Leitung
und die Leitung 14 warme Leitung genannt.
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Die
Verteilung in den Leitungen 12 und 14 wird durch
eine Klappe 18 gesteuert. Nach dem Ausführungsbeispiel ist die Klappe 18 vom
Typ Drehklappe. Es ist jedoch auch denkbar, Klappen vom Typ Trommelklappe
und Fahnenklappe zu verwenden, um die Funktion der Verteilung des
Luftstroms zwischen den kalten und warmen Leitungen zu gewährleisten.
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Eine
Klappe 18 ist um eine Querachse 20, die sich durch
das Gehäuse 1 erstreckt,
so schwenkbar angebracht, dass sie sich zwischen einer ersten, mit
durchgezogener Linie dargestellten Endstellung und einer zweiten,
mit gestrichelter Linie dargestellten Endstellung verlagert.
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In
der ersten Endstellung geben die Flügel der Klappe 18 den
Eingang bzw. Austritt der Leitung 14 frei, um in einen
Mischbereich 16 zu gelangen, der sich über der Klappe befindet. Die
Klappe 18, die sich über
die ganze Breite des Gehäuses
erstreckt, verschließt
den direkten Durchgang vom Verdampfer 4 zum Bereich 16.
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In
einer zweiten Endstellung verschließen die Flügel der Klappe 18 den
Eingang bzw. Ausgang der Leitung 14. Die Klappe 18,
die sich über
die ganze Breite des Gehäuses
erstrecken, gibt den direkten Durchgang vom Verdampfer 4 zum
Bereich 16 frei, um zu einem Mischbereich 16 zu
gelangen.
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In
Zwischenstellungen der Klappe 18 versorgen die Leitungen 12 und 14 in
variablem Verhältnis den
Mischbereich 16 mit warmer und kalter Luft und ermöglicht es
somit, einen sich auf gewünschter Temperatur
ergebenden Luftstrom zu erhalten.
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Ausgehend
vom Mischbereich 16 leiten Streckenelemente 22 und 28 die
Luft zu jeweiligen Ausgängen 26 bzw. 32,
die jeweils mit einem Lüfter
oder mehreren Lüftern
des vorderen Bereichs der Fahrgastzelle, mit den Entfrosterdüsen, mit
einem Streckenelement des Fußbereichs
der Vordersitze des Fahrzeugs oder des Fußbereichs der Rücksitze
verbunden sind. Schwenkbare Klappen 24 und 30,
die in den Streckenelementen 22 und 32 angeordnet
sind, ermöglichen
es, die Luftströme,
die zu den entsprechenden Ausgängen
gelangen, zu regulieren.
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Der
untere Teil des Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimageräts
weist ein Element 40 zum Sammeln der Kondensate auf, die
sich aus der Strömung
des Luftstroms durch den Verdampfer 4 hindurch ergeben
und von diesem herabrinnen. Diese Kondensate werden vom Sammelelement 40 gesammelt
und zu einem Ablass 42 geleitet, der mit der Außenseite
durch eine Öffnung
verbunden ist, die im Boden 44 des Fahrzeug ausgebildet
ist. Dieses Sammelelement 40 gewährleistet auch die Funktion
eines Trägers
für den
Verdampfer 4. Es kann auch als Träger für Filtriermittel, die vor dem
Verdampfer 4 angeordnet sind, verwendet werden.
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Um
eine dichte und zusammenhängende Baugruppe
auszubilden, ist das Sammelelement 40 mit dem Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät durch
Befestigungsmittel 44 zusammengefügt. Diese Befestigungsmittel 44 können als
Schrauben, Metallclips, Kunststoffclips, ... ausgebildet sein. Diese
Befestigungsmittel 44 können
einzeln oder in Kombination verwendet werden, um das Zusammenfügen des Sammelelements 40 mit
dem Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimagerät zu gewährleisten.
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Im
Allgemeinen ist das Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimagerät
innerhalb der Fahrgastzelle H eines Kraftfahrzeugs angeordnet. Es
ist insbesondere über
dem Boden 44 des Fahrzeugs und in der Nähe der Trennwand 46 zwischen
dem Motorraum M und der Fahrgastzelle H angeordnet.
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Nun
wird auf die 2 Bezug genommen, die eine Schnittansicht
eines Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimageräts
nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gemäß einer senkrechten
Ebene, die in der Front-Heck-Richtung des
Fahrzeugs gerichtet ist, darstellt.
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Das
Gerät der 2 übernimmt
eine Vielzahl von Elementen, die denjenigen identisch sind, die
mit Bezug auf die 1 beschrieben sind. Folglich
werden sie mit einem gemeinsamen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Das
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät weist
ein Gehäuse 1 und
ein Element 40 zum Sammeln der Kondensate auf, die sich
aus der Strömung des
Luftstroms durch den Verdampfer 4 hindurch ergeben und
von diesem herabrinnen.
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Das
Gehäuse 1 verfügt über eine
Leitung 10, die die aus der Lüfterbaugruppe 2 zum
Verdampfer 4 herausströmende
Luft leitet. Nach einer Ausführungsvariante
der vorliegenden Erfindung ist die Außenwand 50 der Leitung 10 durch Öffnungen 52 durchbrochen,
die der Luft ermöglichen,
von der Leitung 10 zur Außenseite der Leitung durch
die Außenwand 50 zu
strömen.
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Die Öffnungen 52 können aus
einem Gitter, einem Gewirke oder kreisförmigen Löchern bestehen, die in der
Außenwand 50 der
Leitung 10 ausgebildet sind und somit eine luftdurchsetzte
Struktur bilden. Diese Öffnungen 52 können dennoch
durch jede weitere Anordnung erhalten werden, die Räume in einer
Fläche
wie der Außenwand 50 schafft.
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Es
ist auch denkbar, die luftdurchsetzte Struktur an einem Ansatzteil
auszubilden, der im Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
als Austausch oder Ersatz für
die volle Außenwand
des in 1 beschriebenen Geräts montiert ist.
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Die
mit Öffnungen 52 versehenen
Außenwand 50 wirkt
mit einem Schallabsorptionsteil 54 zusammen, der außerhalb
der Leitung 10 angeordnet und an der Außenwand 50 angefügt ist.
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Der
Teil 54 gewährleistet
eine schallisolierende Abdeckung der Leitung 10, indem
das Ausbreiten von Geräuschen
zur Außenseite
des Gehäuses 1 beseitigt
oder beschränkt
wird.
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Der
Schallabsorptionsteil 54 ist gegen die Außenwand 50 des
Gehäuses
durch einen Deckel 56 in Position gehalten, der den Teil 54 einschließt. Der Deckel 56 ist
mit dem Gehäuse 1 so
zusammengefügt,
dass eine Dichtigkeit der Leitung 10 gewährleistet
ist. Die durch die Lüftersatzbaugruppe 2 in
Bewegung versetzte Luft ist somit zum Verdampfer 4 kanalisiert,
ohne dass die in der Außenwand 50 ausgebildeten Öffnungen 52 undichte
Stellen bilden.
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Nach
der vorliegenden Erfindung steht der Deckel 56 mit dem
Sammelelement 40 in Verbindung. Er stellt eine Verlängerung
dieses Elements 40 her.
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Das
Sammelelement 40 hat im Allgemeinen die Form eines Volumens.
Es bildet einen Behälter, der
als Wanne zum Sammeln der Kondensate dient. Der Deckel 56 kann
auch die Form eines Volumens haben. In dieser Ausgestaltung bildet
er einen kompletten Teil des Gehäuses 1.
Es ist jedoch denkbar, dass der Deckel 56 eine Fläche ist,
die eine im Gehäuse 1 ausgebildete Öffnung schließt.
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Wie
auch immer die vorgesehenen Ausgestaltungen für den Deckel 56 sein
mögen,
ist dieser integraler Bestandteil des Sammelelements 40.
Beim Zusammenfügen
des Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
wird somit der Deckel 56 gleichzeitig wie das Sammelelement 40 angebracht.
Nach dem Zusammenfügen
ist der Schallabsorptionsteil 54 innerhalb des Gehäuses 1 gehalten
und gegenüber
der Außenseite
durch den Deckel 56 geschützt. Dies vermeidet jegliches
Risiko einer Beschädigung
des Schallabsorptionsteils 54 beim Einbau des Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
in der Fahrgastzelle H des Fahrzeugs.
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Zudem
sind der Schallabsorptionsteil 54, der Deckel 56 und
das Gehäuse 1 getrennte
Teile, die miteinander zusammengefügt werden. Das Zusammenfügen und
die Herstellung der verschiedenen Elemente sind einfach, da die
Teile des Gehäuses 1 und
das Sammelelement 40 mit dem Deckel 56 durch Formen
erhalten werden und aus Kunststoff bestehen.
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Um
den Einbau der Baugruppe bestehend aus dem Sammelelement 40 und dem
Deckel 56 auf dem Gehäuse
zu gewährleisten,
sind Befestigungsmittel vorgesehen, die das Einsetzen und das Halten dieser
Baugruppe mit dem Gehäuse 1 sichern.
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Es
ist möglich,
die für
das Zusammenfügen des
Sammelelements 40 auf dem Gehäuse 1 vorgesehenen
Befestigungsmittel 44 zu verwenden. Es ist ebenfalls möglich, Befestigungselemente 58 zu
verwenden, die dem Deckel 56 zugehören. Diese Befestigungsmittel 58,
wie die Befestigungsmittel 44, können als Schrauben, Metallclips,
Kunststoffclips, ... ausgebildet sein. Diese Befestigungsmittel 58 können einzeln
oder in Kombination verwendet werden, um das Zusammenfügen der
Baugruppe aus dem Sammelelement 40 und dem Deckel 56 mit
dem Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
zu gewährleisten.
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Im
dargestellten Beispiel ist der Schallabsorptionsteil 54 eine
Schicht aus Polyurethanschaum, die offenzellig ist. Vorzugsweise
ist sie mit einem Vinyliden-Copolymer
imprägniert.
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Um
den Schallabsorptionsteil 54 gegen das Eindringen von Wasser
oder anderen Mitteln zu schützen,
ist es vorgesehen, den Teil 54 mit einem Schutzfilm zu
versehen, der wasserdicht und mit der Schaumschicht fest verbunden
ist.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
ist der Schallabsorptionsteil 54 eine Schaumschicht, die
geschlossenzellig ist. Somit sind die Schallleistungen unabhängig von
der Umgebung sichergestellt.
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Die 3 stellt
eine Schnittansicht eines Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimageräts nach
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gemäß einer
senkrechten Ebene, die in der Front-Heck-Richtung des Fahrzeugs
gerichtet ist, dar.
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Das
Gerät der 3 übernimmt
eine Vielzahl von Elementen, die denjenigen identisch sind, die
mit Bezug auf die 1 und 2 beschrieben sind.
Folglich werden sie mit einem gemeinsamen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Das
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät unterscheidet
sich von dem in 2 beschriebenen Beispiel durch
die Lokalisierung des Schallabsorptionsteils.
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Je
nach den Bedürfnissen
nach einer Schallisolierung eines spezifischen Teils des Heiz-,
Belüftungs-
und/oder Klimageräts
ist es nämlich
möglich, einen
Schallabsorptionsteil in der Nähe
des Bereichs einzusetzen, für
welchen man wünscht,
den Geräuschspegel
zu senken.
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Das
in 3 beschriebene Beispiel weist somit einen Schallabsorptionsteil 60 auf,
der mit der Außenwand 64 der
mit Öffnungen 66 versehenen
Leitung 28 zusammenwirkt. Der Schallabsorptionsteil 60 ist
außerhalb
der Leitung 28 aufgenommen und an der Außenwand 64 angefügt.
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Wie
in der im Beispiel der 2 beschriebenen Leitung 10 ist
die Außenwand 64 der
Leitung 28 mit den Öffnungen 66 durchbrochen,
die der Luft ermöglichen,
von der Leitung 28 zur Außenseite der Leitung durch
die Außenwand 64 zu
strömen.
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Die Öffnungen 66 können durch
Verfahren gebildet werden, die denjenigen ähnlich sind, die das Erhalten
der Öffnungen 52 gewährleistet.
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Ebenso
ist es auch denkbar, dass die Außenwand 64 an einem
Anbauteil ausgebildet ist, der im Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimagerät als Austausch
oder Ersatz für
die volle Außenwand
des in 1 beschriebenen Geräts montiert ist.
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Der
Teil 60 gewährleistet
eine schallisolierende Abdeckung der Leitung 28, indem
das Ausbreiten von Geräusch
zur Außenseite
des Gehäuses 1 beseitigt
oder beschränkt
wird.
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Der
Schallabsorptionsteil 60 ist gegen die Außenwand 64 des
Gehäuses 1 durch
ein zusätzliches
Gehäuse 62 in
Position gehalten, der den Teil 60 abdeckt. Das zusätzliche
Gehäuse 62 ist
mit dem Gehäuse 1 so
zusammengefügt,
dass eine Dichtigkeit der Leitung 28 gewährleistet
ist. Der aus dem Mischbereich 16 stammende Luftstrom ist
somit zum Ausgang 32 kanalisiert, ohne dass die in der
Außenwand 64 ausgebildeten Öffnungen 66 undichte
Stellen bilden.
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Um
den Einbau des zusätzlichen
Gehäuse 62 auf
dem Gehäuse 1 zu
gewährleisten,
sind Befestigungsmittel vorgesehen, die das Einsetzen und das Halten
dieses sichern.
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Die
Befestigungsmittel sind den zuvor beschriebenen ähnlich. Es ist möglich, die
für das
Zusammenfügen
des Sammelelements 40 am Gehäuse 1 vorgesehenen
Befestigungsmittel 44 zu verwenden. Es ist auch möglich, Befestigungsmittel 68 zu verwenden,
die dem zusätzlichen
Gehäuse 62 zugehören. Diese
Befestigungsmittel 68, wie die Befestigungsmittel 44 und 58,
können
als Schrauben, Metallclips, Kunststoffclips, ... ausgebildet sein.
Diese Befestigungsmittel 68 können einzeln oder in Kombination
verwendet werden, um das Zusammenfügen des zusätzlichen Gehäuses 62 mit
dem Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
zu gewährleisten.
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Um
seine Schallabsorptionsfunktion voll zu sichern, ist der Schallabsorptionsteil 60 eine
Schicht aus Polyurethanschaum, die offenzellig ist. Vorzugsweise
ist sie mit einem Vinyliden-Copolymer imprägniert.
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Der
Schallabsorptionsteil 60 ist dem Schallabsorptionsmittel 54 ähnlich und
aus den gleichen Materialen hergestellt. Sie besitzen die gleichen
Eigenschaften und Merkmale.
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Die 4 stellt
eine Schnittansicht eines Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimageräts nach
einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gemäß einer
senkrechten Ebene, die in der Front-Heck-Richtung des Fahrzeugs
gerichtet ist, dar.
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Das
Gerät der 4 übernimmt
eine Vielzahl von Elementen, die denjenigen identisch sind, die
mit Bezug auf die 1 bis 3 beschrieben sind.
Folglich werden sie mit einem gemeinsamen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Das
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät unterscheidet
sich von dem in 1 und 2 beschriebenen
Beispiel durch die Anordnung des Schallabsorptionsteils und die
Art, wie dieser gehalten wird.
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Die
Anbringungen und Anordnungen des Heiz-, Belüftungs- und/oder Klimageräts können nämlich die
Ausbildung von zusätzlichen
Gehäusen oder
Deckeln, die den Schallabsorptionsteil schützen, erschweren.
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Wie
das Beispiel in der 4 es beschreibt, weist das Heiz-,
Belüftungs- und/oder Klimagerät Schallabsorptionsteile 70, 72 und 74 auf,
die mit der Wand 90 der Schnecke 96 zusammenwirkt,
welche die Lüftersatzbaugruppe 2 umgibt.
Die Wand 90 weist Öffnungen 92 auf.
Die Schallabsorptionsteile 70, 72 und 74 sind
außerhalb
der Schnecke 96 aufgenommen und an der Wand 90 der
Turbine angefügt.
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Die Öffnungen 92 sind
den zuvor beschriebenen Öffnungen 52 und 66 ähnlich.
Sie sind in identischer Weise wie die Öffnungen 52 und 66 ausgebildet
und angeordnet.
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Die
Teile 71, 72 und 74 gewährleisten
eine schallisolierende Abdeckung der Schnecke 96 der Lüftersatzbaugruppe 2,
indem das Ausbreiten von Geräuschen
zur Außenseite
des Gehäuses 1 beseitigt
oder beschränkt
wird.
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Die
Teile 71, 72 und 74 sind in unmittelbarer Nähe einer
Hauptquelle von Geräuschen
innerhalb des Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
angeordnet. Die Wiedergabe einer solchen Anordnung ist somit verbessert,
da sie am nächsten
der Ursachen, die sie bekämpft,
erfolgt.
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Die
Schallabsorptionsteile 71, 72 und 74 sind in
Aufnahmen 100, 102 und 104 angebracht,
die Wände 78, 80, 82, 84, 86 und 88 aufweisen.
Die Aufnahmen 100, 102 und 104 sind nicht
geschlossen. Sie dienen als Ablageplätze für die Schallabsorptionsteile 71, 72 und 74.
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Das
Halten der Schallabsorptionsteile 70, 72 und 74 ist
nachträglich
beim Zusammenfügen
des Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
in der Fahrgastzelle H des Fahrzeugs gewährleistet. Beim Einsetzen des
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts stützen sich
nämlich
die Aufnahmen 100 und 102 auf den umgebenden Wänden 46 und 76 ab.
Die Wand 46 ist die Trennwand zwischen dem Motorraum M und
der Fahrgastzelle H. Die Wand 76 besteht aus der Innenwand
des Armaturenbretts der Fahrgastzelle H des Fahrzeugs.
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Wenn
das Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimagerät
somit in der Fahrgastzelle H eingesetzt ist, sind die Aufnahmen 100 und 102 geschlossen
und die Schallabsorptionsteile 70 und 72 in Position
gehalten. Eine solche Anordnung gewährleistet ein dichtes Zusammenfügen. Der
durch die Lüftersatzbaugruppe 2 erzeugte
Luftstrom ist zur Leitung 10 kanalisiert, ohne dass die
in der Wand 90 der Schnecke 96 ausgebildeten Öffnungen 92 undichte
Stellen bilden.
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Alternativ
ist der Schallabsorptionsteil 74 in der Aufnahme 86 beispielsweise
durch Gleiten des Schallabsorptionsteils 74 in den Raum,
der die Außenseite
der Schnecke 96 von der zum Ausgang 26 führenden
Leitung 22 trennt, eingesetzt. In einer solchen Gestaltung
ist es notwendig (nicht dargestellte) seitliche Deckel vorzusehen,
um die Öffnung(en)
zu schließen,
durch welche der Schallabsorptionsteil 74 in die Aufnahme 86 eingesetzt
worden ist. Diese zusätzlichen
Deckel dienen dazu, die Dichtigkeit des Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
zu gewährleisten.
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In
dieser Ausführungsvariante
sind die Schallabsorptionsteil 70, 72 und 74 ebenfalls
Schichten aus Polyurethanschaum, die offenzellig sind. Vorzugsweise
sind sie mit einem Vinyliden-Copolymer imprägniert.
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Diese
Schallabsorptionsteile sind den Schallabsorptionsteilen 54 und 60 ähnlich und
aus den gleichen Materialien hergestellt. Sie besitzen die gleichen
Eigenschaften und Merkmale.
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Die
verschiedenen zuvor beschriebenen Ausführungsformen sind strukturell
voneinander verschieden. Es ist jedoch denkbar, sie einzeln oder
untereinander in Kombination zu verwenden, um die angestrebten Schallleistungen
zu erhalten.
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Zudem
ist in manchen Typen von Geräten das
Element zum Sammeln von Kondensaten unmittelbar im Gehäuse des
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts
integriert. In solchen Architekturen ist die den Schallabsorptionsteil
umgebende Aufnahme unmittelbar geformt und bildet einen integralen
Bestandteil des Gehäuses
des Heiz-, Belüftungs- und/oder
Klimageräts
aus. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der die Aufnahme verschließende
Deckel ebenfalls durch Formen erhalten. Er ist dann mit dem Gehäuse des
Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimageräts über ein
Folienscharnier verbunden.
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Zudem
integrieren die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele Schallabsorptionsteile,
die durch Schaumschichten wie aus Polyurethan gebildet sind, die
offenzellig sind.
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Es
ist dennoch möglich,
die Schichten aus offenzelligem Schaum durch geschlossenzelligen Schaumarten
zu ersetzen. In identischer Weise deckt die vorliegende Erfindung
auch die schallisolierenden Materialien ab, die ähnliche und sogar bessere Leistungen
als die zuvor beschriebenen Schaumarten aufweisen.
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Die
vorliegende Erfindung findet eine besondere Anwendung in den wie
zuvor beschriebenen Heiz-, Belüftungs-
und/oder Klimaanlagen von Kraftfahrzeugen.
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Selbstverständlich ist
die Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen und nur beispielhaft
angegebenen Ausführungsformen
beschränkt,
sondern umfasst weitere Ausführungsvarianten,
die der Fachmann im Rahmen der Patentansprüche vorsehen kann.