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DE602006000729T2 - Rollo für Laderaumabdeckung für ein Kraftfahrzeug und hiermit ausgestattetes Fahrzeug - Google Patents

Rollo für Laderaumabdeckung für ein Kraftfahrzeug und hiermit ausgestattetes Fahrzeug Download PDF

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DE602006000729T2
DE602006000729T2 DE200660000729 DE602006000729T DE602006000729T2 DE 602006000729 T2 DE602006000729 T2 DE 602006000729T2 DE 200660000729 DE200660000729 DE 200660000729 DE 602006000729 T DE602006000729 T DE 602006000729T DE 602006000729 T2 DE602006000729 T2 DE 602006000729T2
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vehicle
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Pascal Fourel
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Wagon SAS
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R5/04Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle
    • B60R5/044Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle luggage covering means, e.g. parcel shelves
    • B60R5/045Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle luggage covering means, e.g. parcel shelves collapsible or transformable
    • B60R5/047Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at rear of vehicle luggage covering means, e.g. parcel shelves collapsible or transformable collapsible by rolling-up

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Description

  • Die Erfindung betrifft Kraftfahrzeuge und insbesondere Fahrzeuge wie Großraumlimousinen oder Kombis mit einer Heckklappe, die in der Nähe des Fahrzeugdaches entlang einer horizontalen, im rechten Winkel zur Fahrachse des Fahrzeugs verlaufenden Achse angelenkt ist, oder mit einer oder zwei Hecktüren. Sie kann auch bei Pickup-Fahrzeugen zur Anwendung kommen.
  • Diese Fahrzeuge weisen einen Raum zur Aufnahme des Gepäcks auf (wobei natürlich hierunter Gepäckstücke im eigentlichen Sinne, aber auch alle Pakete, Gegenstände oder Lasten, die in einem Fahrzeug transportiert werden können, verstanden werden). Dieser Raum wird im Allgemeinen durch die Rückenlehne der Fondsitzbank des Fahrzeugs, die Seitenwände des Fahrzeugs und die geschlossene Heckklappe oder Hecktür begrenzt.
  • Seit langem wird dieser Raum mit einem abnehmbaren Vorhang bedeckt, der es insbesondere ermöglicht, den Inhalt dieses Gepäckraums abzudecken. Angeboten wurden auch Laderaumabdeckvorhänge, die an einer Wickelwelle montiert sind und oberhalb dieses Raums ausgezogen werden können. US 2004/0119307 A1 beschreibt eine Laderaumabdeckvorrichtung gemäß der Präambel von Anspruch 1 mit einem Wickelrohr, das abnehmbar und im rechten Winkel dazu an einer Fahrzeugseitenwand angebracht ist.
  • Diese Technik ist relativ effizient und ästhetisch. Sie weist allerdings Nachteile auf.
  • Denn in der eingezogenen Position bleibt der Vorhang im Allgemeinen mit der Rückenlehne der Rücksitze des Fahrzeugs verbunden.
  • Infolgedessen schränkt das vorhandene Rollo selbst dann, wenn der Abdeckvorhang eingezogen und auf das Wickelrohr aufgewickelt ist, den Nutzraum des Kofferraums (der durch die Rückenlehne der Fondsitzbank, die Seitenwände des Fahrzeugs und die geschlossene Heckklappe begrenzt wird) ein und verhindert eine optimale Nutzung beim Einladen von Gegenständen in das Fahrzeug.
  • Eine erste Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil des bisherigen Standes der Technik zu überwinden.
  • Im Besonderen besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Laderaumabdeckvorrichtung mit einem beweglichen Abdeckvorhang für Fahrzeuge bereitzustellen, die den wie vor definierten Nutzraum des Kofferraums nicht einschränkt.
  • Ein weiterer besonderer Nachteil der Techniken nach dem Stand der Technik, die einen auf Höhe der Fondsitzbank angebrachten Abdeckvorhang vorsehen, besteht darin, dass die Laderaumabdeckvorrichtung (oder das -rollo) hinderlich ist, wenn der Vorhang eingezogen ist und der Fahrzeugnutzer den Nutzraum durch Umklappen der Fondsitzbank vergrößern möchte, um sperrige Gegenstände einzuladen.
  • Denn das Gehäuse des Vorhangs springt über die Ladefläche vor.
  • Sein Vorhandensein ist daher nicht nur zur Nutzung des Raums hinderlich, sondern beispielsweise auch beim Einladen eines schweren Gegenstandes, der die Vorrichtung beschädigen könnte, wenn er auf sie gestellt wird.
  • Dieser Nachteil ist verständlicherweise umso hinderlicher, als die meisten Fahrzeuge es ermöglichen, die Fondsitzbank teilweise oder vollständig umzuklappen und eine an der Rückenlehne befestigte Laderaumabdeckvorrichtung Probleme bei der Nutzung dieser Funktion birgt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine Technik bereitzustellen, bei der die Laderaumabdeckung den Laderaum nicht einschränkt, wenn die Fondsitzbank umgeklappt wird, und beim Laden nicht Gefahr läuft, beschädigt zu werden.
  • Die Techniken nach dem Stand der Technik sahen auch die Möglichkeit vor, das Laderaumabdeckrollo abnehmbar anzubringen, so dass es beim Beladen des Gepäckraums nicht beschädigt wird und dessen Nutzraum nicht einschränkt.
  • Die Vorrichtung muss jedoch nach dem Abnehmen verstaut werden, was hinderlich sein kann, zumal es dann möglich ist, dass man sie beim Wegfahren zu Hause vergisst. Eine Aufgabe der Erfindung ist es auch, diesen Nachteil zu überwinden.
  • Ein weiterer besonderer Nachteil der Techniken nach dem Stand der Technik ist, dass sie es nicht ermöglichen, wahlweise nur einen bestimmten Teil des Heckraums des Fahrzeugs abzudecken. Denn der Vorhang ist auf die Positionen beschränkt, in der er eingezogen, ausgezogen oder teilweise ausgezogen ist.
  • Eine weitere besondere Aufgabe der Erfindung, die bestimmte Ausführungsformen erfüllen, besteht darin, eine Laderaumabdeckvorrichtung bereitzustellen, die eine variable Abdeckung des Gepäckraums ermöglicht.
  • Diese Aufgaben und weitere, die im Folgenden deutlich werden, werden mit Hilfe einer Laderaumabdeckvorrichtung für ein Kraftfahrzeug erfüllt, die mindestens einen Hauptabdeckvorhang umfasst, der an einem Hauptwickelrohr montiert ist.
  • Erfindungsgemäß ist dieses Hauptwickelrohr an eine feste Struktur des Kraftfahrzeugs angelenkt, so dass es mindestens zwei Positionen einnehmen kann:
    • – eine Arbeitsposition, in der es sich annähernd parallel zu einer Fondsitzbank des Fahrzeugs erstreckt, und
    • – eine Wegräumposition, in der es sich annähernd parallel zu einer ersten seitlichen Innenwand des Fahrzeugs erstreckt.
  • Die Erfindung beruht somit auf einem neuen und erfinderischen Ansatz, der darin besteht, eine Laderaumabdeckvorrichtung (oder ein -rollo) vorzusehen, bei der das Wickelrohr des Hauptabdeckvorhangs schwenken kann, um eine Wegraum position einzunehmen, in der es sich entlang einer seitlichen Innenwand des Fahrzeugs erstreckt.
  • Wenn der Benutzer das Nutzvolumen des Gepäckraums (der durch die Rückenlehne der Fondsitzbank, die Seitenwände des Fahrzeugs und das Heck des Fahrzeugs, das aus einer Heckklappe oder einer oder mehreren Türen bestehen kann, begrenzt wird), kann er die Vorrichtung wahlweise in den Wegräumzustand versetzen.
  • In der Arbeitsposition ist das Hauptwickelrohr des Hauptvorhangs quer zum Fahrzeug montiert, im Allgemeinen so, dass es sich entlang einer Fondsitzbank des Fahrzeugs erstreckt. Der Hauptabdeckvorhang kann dann vom Benutzer aus- oder eingezogen werden.
  • Das Wickelrohr kann beispielsweise an einem seiner Enden an einer festen Struktur einer Seitenwand in der Nähe der Fondsitzbank befestigt werden. Die Befestigungsmittel sind dergestalt, dass sie ein Schwenken des Hauptwickelrohrs um ungefähr 90° aus der Arbeitsposition in die Wegräumposition und umgekehrt ermöglichen.
  • In der Wegräumposition ist der Hauptvorhang um das Hauptwickelrohr herum eingezogen, und das Schwenken des Wickelrohrs entlang einer Seitenwand ermöglicht es, die Rückenlehne der Sitzbank freizugeben, beispielsweise, um einen schweren Gegenstand auf die umgeklappte Sitzbank zu laden, ohne dass die Gefahr besteht, die Laderaumabdeckvorrichtung zu beschädigen.
  • Das Wickelrohr kann auch in einem Gehäuse montiert werden, das einen Schlitz zum Durchführen des Vorhangs beim Ausziehen und Einziehen aufweist. In diesem Fall wird das Gehäuse, in dem das Wickelrohr montiert ist, an eine feste Struktur des Fahrzeugs angelenkt.
  • Dieser Wechsel aus der Arbeits- in die Wegräumposition und umgekehrt aus der Wegraum- in die Arbeitsposition kann vorteilhafterweise motorisiert sein.
  • Die Laderaumabdeckvorrichtung umfasst vorzugsweise einen zusätzlichen Abdeckvorhang, der an einem zusätzlichen Wickelrohr montiert ist, das an eine feste Struktur des Kraftfahrzeugs angelenkt ist, so dass es mindestens zwei Positionen einnehmen kann:
    • – eine Arbeitsposition, in der es sich annähernd koaxial zum Hauptwickelrohr erstreckt, wenn dieses in seiner Arbeitsposition ist, und
    • – eine Wegräumposition, in der es sich annähernd parallel zu einer zweiten seitlichen Innenwand des Fahrzeugs erstreckt, wobei die Motorisierungsmittel innerhalb des Wickelrohrs montiert sind.
  • Die Laderaumabdeckvorrichtung wird somit aus zwei Abdeckvorhängen gebildet, einem Hauptvorhang und einem zusätzlichen Vorhang, die an einem Hauptwickelrohr bzw. an einem zusätzlichen Wickelrohr montiert sind. In der Arbeitsposition erstrecken sich die beiden Wickelrohre vorzugsweise fluchtend entlang der Rückenlehne der Fondsitzbank.
  • Die Summe der Längen des Hauptwickelrohrs und des zusätzlichen Wickelrohrs ist vorteilhafterweise annähernd gleich der Länge der Fondsitzbank (d. h. der Breite des Fahrzeugs). Jeder der Vorhänge kann dabei unabhängig von der Position des anderen Vorhangs um eines der Wickelrohre aus- oder eingezogen werden, so dass, wenn beide Vorhänge ausgezogen sind, der gesamte Gepäckraum von den Vorhängen bedeckt und abgedeckt wird.
  • Der Benutzer verfügt somit über mehr Variabilität beim Abdecken als bei den herkömmlichen Laderaumabdeckungen nach dem Stand der Technik. Einer der Abdeckvorhänge kann beispielsweise ausgezogen oder teilweise ausgezogen sein, während der andere eingezogen ist.
  • Wenn das Hauptwickelrohr und das zusätzliche Wickelrohr die Wegräumposition einnehmen, können zwei Ausführungsformen in Betracht gezogen werden.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform schwenkt das zusätzliche Wickelrohr auf die gleiche Weise wie das Hauptwickelrohr in entgegengesetzter Richtung dazu.
  • So erstreckt sich jedes der Wickelrohre entlang einer ersten und einer zweiten seitlichen Innenwand des Fahrzeugs, die einander gegenüber liegen.
  • Dadurch kann die Rückenlehne der Fondsitzbank freigegeben und der Platzbedarf in der Wegräumposition aufgeteilt werden.
  • Das zusätzliche Wickelrohr kann dabei genauso wie das Hauptwickelrohr auf der anderen Seite des Fahrzeugs an eine feste Struktur angelenkt werden und auf die gleiche Weise in einem zweiten Gehäuse untergebracht werden.
  • Gemäß einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform kann auch vorgesehen werden, dass sich das zusätzliche Wickelrohr in der Wegräumposition nicht entlang der zweiten Wand erstreckt, obwohl es annähernd parallel dazu verläuft, sondern gegen das Hauptwickelrohr geführt wird, das sich selbst an der ersten Innenwand des Fahrzeugs erstreckt.
  • Gemäß dieser Ausführungsform kann vorgesehen werden, dass die beiden Wickelrohre zueinander gelenkig montiert sind (eventuell über die Gehäuse, in denen sie untergebracht sind), so dass das zusätzliche Wickelrohr beim Wegräumen der Vorrichtung durch eine Drehung um ungefähr 180° gegen das Hauptwickelrohr geführt wird und die beiden aneinander liegenden Wickelrohre anschließend um einen Winkel von 90° entlang einer der Seitenwände geschwenkt werden, eventuell in einen Behälter, der in der Seitenwand ausgebildet ist.
  • In der Wegräumposition dringt vorzugsweise mindestens eines der Wickelrohre zumindest teilweise in einen Behälter ein, der zu diesem Zweck in der seitlichen Innenwand des Fahrzeugs ausgebildet ist.
  • Wenn der Vorhang um das Wickelrohr eingezogen ist und dieses in die Wegräumposition geschwenkt ist, ist es somit innerhalb der Seitenwand des Fahrzeugs untergebracht.
  • Dies kann für jedes der Wickelrohre in Betracht gezogen werden und ermöglicht es, die Vorrichtung zu schützen, wenn sie nicht benutzt wird. Darüber hinaus kann der Laderaum des Fahrzeugs maximal freigegeben werden, wenn dies gewünscht wird.
  • Wenn eines der Hauptwickelrohre wie oben erwähnt in einem Gehäuse untergebracht ist, kann vorgesehen werden, dass das Gehäuse, in dem das Wickelrohr untergebracht ist, beim Schwenken in einer Seitenwand des Fahrzeugs versenkt wird.
  • Der in der Seitenwand ausgebildete Behälter wird vorteilhafterweise mit mindestens einem Flügel verschlossen, wenn das Wickelrohr in der Wegräumposition ist (dies kann natürlich für jeden der Behälter in Betracht gezogen werden).
  • Der Flügel ermöglicht es somit, den Behälter so zu verschließen, dass die Seitenwand ein ästhetisches Erscheinungsbild aufweist und verhindert wird, dass unerwünschte Gegenstände eindringen können.
  • Der Flügel kann beispielsweise direkt an den in der seitlichen Innenwand ausgebildeten Behälter angelenkt sein. Er kann diesen dann verschließen, wenn sich eines der Wickelrohre in der Wegräumposition im Behälter befindet, aber auch, wenn es sich in der Arbeitsposition befindet.
  • Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen werden, dass der Flügel in Bezug auf ein Gehäuse, das das Wickelrohr trägt, gelenkig ist. In diesem Fall kann der Behälter mit dem Flügel verschlossen werden, wenn sich das Wickelrohr in der Wegräumposition darin befindet.
  • Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen werden, dass der Flügel eine Zugstrebe bildet, die das Ausziehen des Vorhangs ermöglicht, wenn das Wickelrohr in der Arbeitsposition ist. In diesem Fall verschließt die den Flügel bildende Zugstrebe am freien Ende des Vorhangs den Behälter, wenn der Vorhang eingezogen ist und das Wickelrohr schwenkt.
  • In diesem Fall kann auch vorgesehen werden, dass der die Zugstrebe bildende Flügel es auch ermöglicht, einen Schlitz zum Durchführen des Vorhangs eines Gehäuses, in dem das Wickelrohr untergebracht ist, zu verschließen, wenn der Vorhang eingezogen ist.
  • Das Hauptwickelrohr und das zusätzliche Wickelrohr haben vorzugsweise die gleichen Abmessungen.
  • Vorgesehen werden kann allerdings auch, dass sich das Hauptwickelrohr über annähernd zwei Drittel der Breite der Fondsitzbank des Fahrzeugs und das zusätzliche Wickelrohr über ein Drittel der Freite der Fondsitzbank des Fahrzeugs erstreckt.
  • Im Besonderen können, wenn die Fondsitzbank aus zwei unabhängig voneinander umklappbaren Teilen besteht, die jeweiligen Abmessungen der beiden Wickelrohre so gewählt werden, dass sie an die Längen jedes dieser umklappbaren Teile angepasst sind. So kann, wenn nur ein Teil der Sitzbank umgeklappt wird, das Wickelrohr, das sich entlang des nicht umgeklappten Teils erstreckt, in der Arbeitsposition gelassen werden, so dass es weiterhin einen Teil des Gepäckraums abdeckt.
  • Die Tatsache, dass die Laderaumabdeckvorrichtung aus zwei Wickelrohren gebildet wird, deren Längen in der Summe annähernd der Länge der Fondsitzbank entsprechen, ermöglicht mehr Flexibilität beim Einsatz der Vorrichtung in Abhängigkeit von der Länge der seitlichen Innenwände, an denen entlang die Wickelrohre geschwenkt werden. Die Wickelrohre, die sich parallel dazu erstrecken, müssen kleiner als die Länge der Seitenwände sein.
  • Die beiden Wickelrohre und/oder ihre jeweiligen Gehäuse umfassen vorzugsweise Mittel zur Befestigung aneinander in der Arbeitsposition.
  • Dadurch, dass die Wickelrohre oder die sie enthaltenden Gehäuse aneinander befestigt werden, kann die Stabilität der Laderaumabdeckvorrichtung und der Wickelrohre, wenn sie sich in der Arbeitsposition befinden, erhöht werden.
  • Man kann auch Mittel zur vorübergehenden Befestigung des nicht angelenkten Endes der Wickelrohre an der Rückenlehne der Fondsitzbank vorsehen, wenn sich diese in der Arbeitsposition befinden, so dass jedem von ihnen in dieser Position mehr Stabilität verliehen wird.
  • Die beiden Wickelrohre und/oder ihre jeweiligen Zugstreben umfassen vorzugsweise Mittel zur Befestigung aneinander in der Arbeitsposition, so dass die beiden Vorhänge simultan ausgezogen werden.
  • Das Ausziehen aller Abdeckvorhänge wird so für den Benutzer vereinfacht, wenn er den Gepäckraum ganz abdecken möchte.
  • Das Einziehen des Hauptabdeckvorhangs und des zusätzlichen Abdeckvorhangs wird vorzugsweise zumindest teilweise von Rückholmitteln gewährleistet, die auf diese Wickelrohre einwirken.
  • Die dargelegte Erfindung betrifft auch ein Fahrzeug, das mit einer solchen Laderaumabdeckvorrichtung ausgestattet ist, wobei die Innenwand des Fahrzeugs eventuell mindestens einen Behälter zur Aufnahme mindestens eines der Wickelrohre umfassen kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden beispielhaften und nicht abschließenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und den beigefügten Zeichnungen. In diesen zeigen:
  • 1 schematisch das Heck eines mit einer erfindungsgemäßen Laderaumabdeckvorrichtung ausgestatteten Kraftfahrzeugs, wobei sich das Hauptwickelrohr und das zusätzliche Wickelrohr in der Arbeitsposition befinden;
  • 2 die Vorrichtung aus 1, wobei der Hauptabdeckvorhang und der zusätzliche Abdeckvorhang eingezogen sind;
  • 3 eine Laderaumabdeckvorrichtung, deren Hauptwickelrohr sich in der Wegräumposition befindet.
  • Das Grundprinzip der Erfindung beruht auf einer Laderaumabdeckvorrichtung, deren Hauptwickelrohr, an dem der Hauptabdeckvorhang angebracht ist, so an das Fahrzeug angelenkt ist, dass es eine Wegräumposition einnehmen kann, in der es sich parallel zu und entlang einer ersten Seitenwand erstreckt.
  • Gemäß einem vorteilhaften Ansatz der Erfindung kann die Vorrichtung ein zweites zusätzliches Wickelrohr umfassen, an dem ein zusätzlicher Abdeckvorhang montiert ist. Das zusätzliche Wickelrohr ist dabei ebenfalls angelenkt, so dass es eine Wegräumposition entlang einer zweiten Wand, die gegenüber der ersten liegt, einnehmen kann.
  • Gemäß diesem Ansatz fluchten die Wickelrohre und ist die Länge jedes der Wickelrohre geringer als die Länge, die ein Wickelrohr aufweisen würde, das sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstreckt, so dass sie einfacher entlang der Seitenwände geschwenkt werden können.
  • Unter Bezugnahme auf 1 wird das Heck einer Großraumlimousine mit einer Heckklappe 11 vorgestellt, die entlang einer Achse 12 angelenkt ist, die sich in der Nähe des Fahrzeugdachs 13 erstreckt. Die Erfindung ist ganz allgemein auf jeden Fahrzeugtyp anwendbar, in dem eine Laderaumabdeckvorrichtung eingesetzt werden kann, beispielsweise Kombis.
  • Wie in 1 dargestellt, umfasst die Laderaumabdeckvorrichtung ein Hauptwickelrohr 15a und ein zusätzliches Wickelrohr 15b, wobei sich jedes der Rohre 15a, 15b in der Arbeitsposition befindet, in der es sich annähernd parallel zu einer Fondsitzbank 16 des Fahrzeugs erstreckt.
  • Wie dargestellt, haben das Hauptwickelrohr 15a und das zusätzliche Wickelrohr 15b die gleichen Abmessungen und fluchten. Die Summe der Längen jedes der Wickelrohre 15a, 15b ist annähernd gleich der Länge der Fondsitzbank des Fahrzeugs 16.
  • Die benachbarten Enden 18a, 18b des Hauptwickelrohrs 15a und des zusätzlichen Wickelrohrs 15b können aneinander befestigt werden, wenn sie sich in der Arbeitsposition befinden, so dass sie in dieser Position stabiler sind.
  • Ein Hauptabdeckvorhang 14a und ein zusätzlicher Abdeckvorhang 14b sind jeweils am Hauptwickelrohr 15a und am zusätzlichen Wickelrohr 15b montiert. Das freie Ende jedes der Abdeckvorhänge 14a, 14b ist mit einer Zugstrebe 17a bzw. 17b ausgestattet.
  • Die Abdeckvorhänge 14a, 14b erstrecken sich annähernd horizontal oberhalb des Gepäckraums 10.
  • Gemäß der dargestellten Ausführungsform kann jeder der Vorhänge unabhängig vom anderen aus- und eingezogen werden. Es ist jedoch möglich, Befestigungsmittel für ihr Aus- und Einziehen vorzusehen, indem die benachbarten Seitenränder der Vorhänge 14a, 14b und/oder ihre Zugstrebe 17a, 17b verbunden werden, wenn dies wünschenswert ist.
  • Wie dargestellt, ist der Hauptvorhang 14a ganz ausgezogen und der zusätzliche Vorhang 14b teilweise ausgezogen. Wenn die beiden Vorhänge 14a, 14b ganz ausgezogen sind, ist der Gepäckraum 10 vollständig abgedeckt.
  • 2 zeigt die Laderaumabdeckvorrichtung aus 1, wenn der Hauptabdeckvorhang 14a und der zusätzliche Abdeckvorhang 14b ganz um die Wickelrohre 15a bzw. 15b eingezogen sind.
  • Identische Bezugszeichen bezeichnen identische Elemente in den 1, 2, 3 und 4.
  • Das Hauptwickelrohr 15a bzw. das zusätzliche Wickelrohr 15b sind an ihrem einen Ende 19a und 19b an eine feste Struktur des Fahrzeugs angelenkt.
  • Im Besonderen können die festen Strukturen, an denen die Enden 19a, 19b der Rohre 15a und 15b montiert sind, Bestandteil der seitlichen Innenwände 20a, 20b des Fahrzeugs oder mit diesen verbunden sein.
  • Die Gelenke an den Enden 19a, 19b ermöglichen so das Schwenken jedes der Wickelrohre 15a, 15b in die mit den Pfeilen 21a bzw. 21b bezeichnete Richtung.
  • Jedes der Wickelrohre 15a, 15b kann somit eine Wegräumposition einnehmen, in der es sich entlang der seitlichen Innenwände 20a, 20b erstreckt.
  • Ein Flügel 23a, der an die seitliche Innenwand 20a angelenkt ist, verschließt einen Behälter 22a, in dem das Hauptwickelrohr 15a in der Wegräumposition untergebracht werden kann.
  • Der Flügel 23a ist in Richtung des Pfeils 24a nach oben geschwenkt, um das Einführen des Hauptwickelrohrs 15a zu ermöglichen.
  • 3 zeigt die Laderaumabdeckvorrichtung gemäß 1 und 2, wenn sich das zusätzliche Wickelrohr 15b in der Arbeitsposition befindet, während der zusätzliche Abdeckvorhang 14b teilweise ausgezogen ist.
  • Das Hauptwickelrohr 15a ist in der mit dem Pfeil 21a bezeichneten Richtung aus der Arbeitsposition (gepunktet) in die Wegräumposition geschwenkt.
  • In der Wegräumposition ist das zusätzliche Wickelrohr in dem Behälter 22a unterbracht, der in der Seitenwand 20a ausgebildet ist.
  • Der Flügel 23a kann anschließend unter der Wirkung seines Gewichts oder mit Rückholmitteln heruntergeklappt werden, um den Behälter 22a zu kaschieren und das Eindringen unerwünschter Gegenstände zu verhindern.
  • Die gegenüber liegende seitliche Innenwand 20b kann ebenfalls einen Behälter aufweisen, der es ermöglicht, das zusätzliche Wickelrohr 15b in die Wegräumposition zu schwenken, sowie einen Flügel zum Kaschieren des Behälters.
  • Mittel zur Befestigung der Wickelrohre (oder der sie enthaltenden Gehäuse) aneinander können vorgesehen werden, so dass sie vorübergehend in der Arbeitsposition an der Rückenlehne der Fondsitzbank und/oder in der Wegräumposition an den Seitenwänden gehalten werden.

Claims (12)

  1. Laderaumabdeckvorrichtung für ein Kraftfahrzeug, bestehend aus mindestens einem Hauptabdeckvorhang (14a), das an einem Hauptwickelrohr (15a) montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Hauptwickelrohr (15a) an einer festen Struktur des vorgenannten Kraftfahrzeugs angelenkt ist, so dass es mindestens zwei Positionen einnehmen kann: – eine Arbeitsposition, in der es sich annähernd parallel zu einer Fondsitzbank (16) des vorgenannten Fahrzeuges erstreckt; und – eine Wegräumposition, in der es sich annähernd parallel zu einer ersten seitlichen Innenwand (20a) des vorgenannten Fahrzeugs erstreckt.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen zusätzlichen Abdeckvorhang (14b) umfasst, das an einem zusätzlichen Wickelrohr (15b) montiert ist, das an einer festen Struktur des vorgenannten Kraftfahrzeugs angelenkt ist, so dass es mindestens zwei Positionen einnehmen kann: – eine Arbeitsposition, in der es sich annähernd koaxial zur vorgenannten Hauptwickelrohr (15a) erstreckt, wenn diese in ihrer Arbeitsposition ist; und – eine Wegräumposition, in der es sich annähernd parallel zu einer zweiten seitlichen Innenwand (20b) des vorgenannten Fahrzeugs erstreckt.
  3. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der vorgenannten Wegräumposition mindestens eine der vorgenannten Wickelröhre (14a, 14b) zumindest teilweise in mindestens einen Behälter (22a) eintritt, der zu diesem Zweck in mindestens einer der vorgenannten seitlichen Innenwände (20a, 20b) ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte Behälter oder die vorgenannten Behälter (22a) von mindestens einem Flügel (23a) vorübergehend geschlossen werden, zumindest in der vorgenannten Wegräumposition.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte oder die vorgenannten Flügel (23a) in Bezug auf mindestens ein Gehäuse, in dem sich mindestens eine der Wickelröhre befindet, angelenkt sind.
  6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte oder die vorgenannten Flügel (23a) mindestens eine Zugstrebe (17; 17b) bilden, um den Auszug von mindestens einem der vorgenannten Vorhänge (14; 14b) in die vorgenannte Arbeitsposition zu erlauben.
  7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Hauptwickelrohr (15a) und das vorgenannte zusätzliche Wickelrohr (15b) die gleichen Abmessungen haben.
  8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Hauptwickelrohr (15a) sich annähernd auf zwei Dritteln der Breite der vorgenannten Fondsitzbank (16) des vorgenannten Fahrzeugs erstreckt und das vorgenannte zusätzliche Wickelrohr (15b) sich auf einem Drittel der vorgenannten Fondsitzbank (16) des vorgenannten Fahrzeugs erstreckt.
  9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden vorgenannten Wickelröhre (15a, 15b) und/oder ihre jeweiligen Gehäuse über Mittel für die Befestigung untereinander in der vorgenannten Arbeitsposition verfügen.
  10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden vorgenannten Abdeckvorhänge (14a, 14b) und/oder ihre jeweiligen Zugstreben (17a; 17b) über Mittel für die Befestigung untereinander in der vorgenannten Arbeitsposition verfügen, so dass die beiden vorgenannten Vorhänge (14a; 14b) simultan ausgezogen werden.
  11. Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Laderaumabdeckvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 umfasst.
  12. Kraftfahrzeug gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens einen Behälter (22a) für mindestens eine der vorgenannten Wickelröhre (15a, 15b) umfasst.
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