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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Endstempel mit variabler Geometrie
für eine
Fleischstopfvorrichtung. Der Endstempel erleichtert das Formen von
zerfasertem Muskelfleisch in ein Produkt mit einer vorbestimmten
Form.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Stopfvorrichtungen
für zerfasertes
Fleisch sind im Stand der Technik bekannt. Typischerweise werden
diese Stopfvorrichtungen mit herkömmlichen Wursterzeugungsmaschinen
verwendet, um natürliche
oder künstliche
Wursthüllen
mit zerfasertem oder emulgiertem Fleisch zu füllen. Stopfvorrichtungen nach
dem Stand der Technik und ihre Verwendung bei Wursterzeugungsmaschinen
sind in verschiedenen US-Patenten beschrieben, einschließlich der
US-Patente Nrn. 5813906 ;
5352151 ;
4958411 ;
4949429 ;
4940597 ;
4893377 ;
4817244 ;
4142273 ;
4110871 ; und
3949446 . Eine Vorrichtung nach dem Stand
der Technik zum Verpacken und Formen von zerfasertem Fleisch ist
im
US-Patent Nr. 4648153 beschrieben.
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Diese
Stopfvorrichtungen und Wursterzeugungsmaschinen werden auch zur
Herstellung der allgemein als Gyros bekannten Fleischspezialität verwendet.
Gyros wird typischerweise aus einem oder mehreren zerfaserten Fleischarten
hergestellt, einschließlich
Rindfleisch, Lammfleisch, Schweinefleisch und Hühnerfleisch, aber nicht beschränkt hierauf.
Diese Fleischarten im Gyros werden in eine bekannte bevorzugte Größe und Struktur
zerfasert und dann von der Wursterzeugungsmaschine in die Stopfvorrichtung
und dann in eine Form bewegt.
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Anders
als Würste,
die aus in eine natürliche oder
synthetische Hülle
eingeführtem
zerfasertem Fleisch bestehen, wird Gyros typischerweise hergestellt
durch Anordnen des zerfaserten Fleisches unter Druck durch die Stopfvorrichtung
und dann in einem separaten zylindrischen Behälter. Dieser zylindrische Behälter besteht
typischerweise aus rostfreiem Stahl. Nachdem das Fleisch unter Druck
in den zylindrischen Behälter
eingeführt
wurde, nimmt das Fleisch die zylindrische Form dieses Behälters an. Der
Zylinder kann dann entfernt werden. Es verbleibt ein freistehendes
Stück aus
Fleisch in der Form eines Zylinders.
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Protein
hat ein Muskelbeharrungsvermögen, das
wirksam bewirkt, dass das zerfaserte Fleisch zusammengebunden bleibt,
selbst nach dem ersten Mahlen. Dieses Proteinbeharrungsvermögen bewirkt,
dass das Fleisch zusammenhält
wie ein gesamtes ungemahlenes Stück
aus Fleisch.
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Die
hergestellten Gyroszylinder haben typischerweise vor dem Beschneiden
zwanzig bis fünfundvierzig
Pfund Gewicht. Dieses Gyrosfleisch in seiner selbsttragenden zylindrischen
Form kann erwärmt,
gekocht, aus dem Zylinder geschnitten und dann dem Verbraucher serviert
werden.
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Jedoch
wird aus historischen Gründen
und aufgrund von Verbraucher- und Händlerwünschen dieser freistehende
Gyrosfleischzylinder beschnitten, bis er die Form eines Kegels erhält. Dieser
beschnittene Kegel wird zu dem Einzelhändler zum Kochen und Servieren
gesandt.
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Beträchtliche
Probleme ergeben sich aus dem Beschneiden dieser Gyroszylinder,
um Kegel zu bilden. Zuerst erfordert die Formung dieses Zylinders eine
getrennte Beschneidungsstation und Säge, was die Arbeitskosten erhöht.
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In
dieser Beschneidungsstation wird der Gyroszylinder unter einem Winkel
gehalten und dann gedreht. Wenn der Gyroszylinder gedreht wird, schneidet
die Bandsäge
benachbart dem Zylinder ein Band aus Fleisch von dem Zylinder. Dieses
Band aus Fleisch wird gesammelt und dann zu der Wurstherstellungsmaschine
zurückgeführt. In
der Wurstherstellungsmaschine wird dieses zurückgeführte Fleisch mit frischem ungemahlenem
Fleisch kombiniert und dann gemeinsam gemahlen.
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Wenn
das zurückgeführte Fleisch
ein zweites Mal gemahlen wird, bindet es nicht so gut wie das vorher
ungemahlene Fleisch. Aufgrund des Verlustes dieser Bindungseigenschaften
kann diese Kombination aus wieder gemahlenem Fleisch und vorher
ungemahlenem Fleisch nicht verwendet werden, um große Gyroskegel
herzustellen. Stattdessen kann diese Kombination nur verwendet werden,
um erheblich kleinere Gyroskegel herzustellen.
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Darüber hinaus
wird jedes Mal, wenn das Fleisch zurückgeführt wird, die Struktur oder
das Bissempfinden dieses Fleisch weicher und zunehmend weniger angenehm
für den
Geschmack des Verbrauchers.
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Die
Bindungseigenschaften und die Struktur oder das Bissempfinden des
Fleisches verschlechtern sich jedes Mal zunehmend, wenn das vorher
zurückgeführte Fleisch
aus dem Zylinder geschnitten und dann ein zweites, drittes oder
viertes Mal zurückgeführt wird.
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Wie
vorstehend erwähnt
ist, haben die Geschichte sowie die Wünsche von Einzelhändlern und Verbrauchern
eine Kegelform für
geformtes stückiges
Gyrosfleisch vorgeschrieben. Jedoch waren Hersteller von Gyrosfleisch
bisher nicht in der Lage, anfänglich
stückiges
Gyrosfleisch in der gewünschten Kegelform
zu bilden. Daher wird das Gyrosfleisch unverändert in einer zylindrischen
Form gebildet und dann beschnitten, um einen Kegel zu schaffen.
Als eine Folge ergaben sich bis jetzt die ungenügende Effizienz sowie die Qualitätsprobleme
bei der Herstellung.
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Die
Probleme bei dem Versuch, Gyrosfleisch in Kegelform auszubilden,
können
am besten erfasst werden durch ein Verständnis der Verfahren zur Gyrosfleischherstellung
in zylindrischen Formen. Um großstückiges zylinderförmiges Gyros
herzustellen, wird zerfasertes Fleisch von der Wursterzeugungsmaschine
zu der Stopfvorrichtung befördert.
Eine starre, runde Polymerscheibe ist an dem Ende der Stopfvorrichtung
be festigt. Wie vorstehend angezeigt ist, wird das großstückige geformte
Gyros typischerweise hergestellt, indem das zerfaserte Fleisch unter Druck
in dem zylindrischen Behälter
aus rostfreiem Stahl angeordnet wird. Der zylindrische Behälter ist auf
einem Schlitten befestigt. während
der Herstellung des Gyros bewegt der Schlitten den zylindrischen
Behälter
zu der feststehenden Stopfvorrichtung hin und von dieser weg und
entlang einer Achse, die im Allgemeinen mit der Achse der Stopfvorrichtung
gemeinsam ist.
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Um
den zylindrischen Behälter
mit dem zerfaserten Gyrosfleisch zu füllen, wird der zylindrische Behälter durch
den Schlitten in eine Position nahe des Ausgabeendes der Stopfvorrichtung
bewegt.
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Nach
der Bewegung des zylindrischen Behälters in eine Position nahe
dem Ausgabeende der Stopfvorrichtung ist der Behälter zum Befüllen mit dem
zerfaserten Gyrosfleisch positioniert. Die Polymerscheibe hat im
Wesentlichen denselben Durchmesser wie der zylindrische Behälter; als
eine Folge wird eine Dichtung zwischen der Innenwand des zylindrischen
Behälters
und der Polymerscheibe gebildet.
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Wenn
das zerfaserte Gyrosfleisch von dem Ausgabeende der Stopfvorrichtung
ausgegeben wird, beginnt das Fleisch, den zylindrischen Behälter zu
füllen.
Als eine Folge wird der Behälter
entlang des Schlittens in einer axialen Richtung von der stationären Stopfvorrichtung
wegbewegt. Die Kombination aus Stopfvorrichtung/zylindrischem Behälter/Polymerscheibe
stellt sicher, dass das Gyrosfleisch unter einem konstanten Druck
in den zylindrischen Behälter
ausge geben wird, und sie stellt sicher, dass der sich ergebende
Zylinder freistehend und selbsttragend ist.
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Demgegenüber wäre es erforderlich,
um großstückiges Gyros
in einer vorgeformten Kegelform zu schaffen, einen kegelförmigen Behälter aus rostfreiem
Stahl anstelle eines zylindrischen Behälters aus rostfreiem Stahl
zu verwenden. Die übermäßige Schwierigkeit
bei früheren
Versuchen, derartige vorgeformte Kegelformen zu schaffen, war die
Unfähigkeit,
in derartigen kegelförmigen
Behältern
einen Ersatz für
die kreisförmige
Polymerscheibe vorzusehen, die eine Dichtung aufrechterhält, wenn
großstückiges,
zylinderförmiges
Gyros geschaffen wird.
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Die
Miterfinder der vorliegenden Erfindung haben versucht, dieses Problem
durch die Verwendung eines flexiblen, elastischen hohlen Kolbens
zu lösen.
Diese Vorrichtung und das Verfahren wurden im
US-Patent Nr. 4744130 beschrieben.
Diese Vorrichtung und das Verfahren erwiesen sich jedoch als kommerziell
unzulänglich.
Die Industrie nahm dieses Verfahren nicht an, sondern fuhr stattdessen
fort, zylindrische Gyrosfleischprodukte herzustellen und sie dann
in eine Kegelform zu beschneiden, wie vorstehend beschrieben ist.
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Demgemäß ist es
eine Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung vorzusehen, die
in der Lage ist, großstückiges Gyros
zu schaffen, das anfänglich in
der Form eines Kegels ausgebildet wird. Es ist auch eine Aufgabe
dieser Erfindung, ein Verfahren anzugeben, das die Bildung von großstückigem Gyros
in einer vorgeformten Kegelform ermöglicht. Es ist auch eine Aufgabe
der Erfindung, eine Stopfvorrichtung zu schaffen, die einen Endstempel
mit einer variablen Geometrie enthält. Auf diese Weise nimmt, wenn
ein Formengehäuse
entlang dieses Endstempels bewegt wird, der wirksame Durchmesser
des Endstempels zu oder ab. Als eine Folge bleiben Bereiche dieses
Endstempels in Kontakt mit der Innenwand des kegelförmigen Behälters. Es
ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, das Zurückführen von Gyrosfleisch,
das sich aus dem Beschneiden von übermäßigem Fleisch von den gegenwärtig hergestellten
zylinderförmigen
Gyrosstücken
ergibt, zu eliminieren oder praktisch zu eliminieren.
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Die
vorliegende Erfindung ist vorgesehen, um die vorstehend diskutierten
Probleme sowie andere Probleme zu lösen und Vorteile und Aspekte
zu liefern, die bei Vorrichtungen und Verfahren dieses Typs nach
dem Stand der Technik nicht erhalten werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung ist ein Vorgang zum Herstellen eines freistehenden, anfänglich kegelförmigen Fleischprodukts
aus einem zerfaserten Fleischrohmaterial. Dieser Vorgang verwendet
eine herkömmliche
Fleischstopfvorrichtung. Die Fleischstopfvorrichtung ist mit einem
neuartigen Endstempel versehen.
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Stegartige
Elemente die an dem neuen Endstempel befestigt sind, ermöglichen,
dass der Stempel verschiedene Geometrien oder wirksame Durchmesser
annimmt. Der wirksame Durchmesser dieses Endstempels ändert sich,
wenn er sich innerhalb eines und relativ zu einem kegelförmigen Behälter oder Formengehäuse bewegt.
Insbesondere schwenken, wenn sich das Formengehäuse entlang dieses Endstempels
bewegt, Stege, die an dem Endstempel befestigt sind, zum dem Endstempel hin
oder von diesem weg und zu den inneren Wänden dieses Behälters hin
oder von dieses weg.
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Als
eine Folge dieses Schwenkvorgangs bewirken diese Stege, dass der
Endstempel verschiedene Durchmesser annimmt. Der wirksame Durchmesser
des Endstempels variiert im Wesentlichen im Verhältnis zu dem inneren Durchmesser
des Formengehäuses.
Insbesondere nimmt beispielsweise, wenn sich das Formengehäuse entlang
des stationären
Endstempels bewegt, d. h. von dem breiten Ende des Formengehäuses zu
dem schmaleren Ende des Formengehäuses, der wirksame Durchmesser
des Endstempels ab.
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Umgekehrt
nimmt, wenn sich das Formengehäuse
in der entgegengesetzten Richtung bewegt, der wirksame Durchmesser
des Stempels zu.
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Anfänglich,
d. h. vor dem Befüllen,
ist das Formengehäuse
so positioniert, dass sein breiteres Ende dem Endstempel benachbart
positioniert ist. Wenn die Stege einen entfernbaren Endflansch an dem
breiteren Ende des kegelförmigen
Behälters
berühren,
dehnen sich diese Stege aus. Als eine Folge dieser Dehnung können die
Stege die inneren Wände
des Formengehäuses
berühren.
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Es
wird nun begonnen, das Fleisch aus der Stopfvorrichtung auszugeben
und in das Formengehäuse
einzugeben. Wenn das Formengehäuse
allmählich
mit Fleisch gefüllt
wird, drückt
der von dem Fleisch geschaffene Druck allmählich das Formengehäuse von
dem Endstempel und der Fleischstopfvorrichtung weg. Die Bewegung
des Formengehäuses von
dem stationären
Endstempel und der Fleischstopfvorrichtung weg wird fortgesetzt,
bis das Formengehäuse
vollständig
mit zerfasertem Fleisch gefüllt
ist.
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Bei
dem in der vorliegenden Anmeldung gezeigten Ausführungsbeispiel bewegt sich
das Formengehäuse,
und der Endstempel ist stationär.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Bereich der Erfindung
ein Ausführungsbeispiel
enthält,
bei dem sich der Endstempel bewegt und das Formengehäuse stationär ist. Tatsächlich ist
wichtig, dass das Formengehäuse
und der Endstempel relativ zueinander bewegbar sind.
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Vorzugsweise
sind mehrere überlappende Stege
an dem Endstempel befestigt.
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Diese
Stege werden verschwenkt, wenn sie relativ zu dem Formengehäuse bewegt
werden. Als eine Folge dieses Schwenkvorgangs halten diese Stege
einen wesentlichen Kontakt mit der inneren Wand des Formengehäuses.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist das Formengehäuse
seitlich entlang einer ersten Achse bewegbar. Diese erste Achse
ist im Allgemeinen koaxial mit einer zweiten Achse durch die Mitte
der Stopfvorrichtung. Auch hier ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung
Ausführungsbeispiele
abdeckt, bei denen das Formengehäuse
und der Endstempel relativ zueinander bewegbar sind, ungeachtet
dessen, ob das Formengehäuse
oder Endstempel stationär
ist.
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Jeder
Steg überlappt
zumindest teilweise den benachbarten Steg.
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Die
Stege gleiten entlang den inneren Wänden des Formengehäuses und
sind in dichtendem Eingriff mit diesen. Auf diese Weise passen sich
die Stege den sich ändernden
Querschnitten und Durchmessern der inneren Wand an.
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Andere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden augenscheinlich anhand
der folgenden Beschreibung, die in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen
gegeben wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Um
die vorliegende Erfindung zu verstehen, wird sie nun im Wege eines
Beispiels mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben,
in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Endstempels gemäß der Erfindung ist, der schraubbar
an dem Ende einer herkömmlichen
Fleischstopfvorrichtung befestigt und nahe dem Boden eines Formengehäuses positioniert
ist;
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2 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht des in 1 gezeigten Endstempels ist,
wobei die Stege so geschwenkt und ausgebildet sind, dass sie einen
Endstempel mit einem relativ kleinen Durchmesser bilden;
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3 eine
Ansicht des Endstempels nach 2 ist, wobei
aber die Stege so geschwenkt und ausgebildet sind, dass sie einen
Endstempel mit einem relativ großen Durchmesser bilden;
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4 eine
teilweise auseinandergezogene, perspektivische Ansicht des Endstempels
nach den 2 und 3 ist;
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5 eine
perspektivische Ansicht des verwendeten Formengehäuses zusammen
mit dem Endstempel nach der Erfindung ist, um kegelförmiges Gyros
herzustel len; und des Endflansches, der entfernbar an dem Formengehäuse befestigt
sein kann;
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6 eine
Teilschnittansicht des breitesten Bereichs des Formengehäuses ist,
das dem Endstempel benachbart positioniert ist in Vorbereitung für die Befüllung des
Formengehäuses
mit Fleisch;
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7 eine
Teilschnittansicht eines mittleren Bereichs des Formengehäuses ist,
das dem Endstempel benachbart positioniert ist, wobei das Formengehäuse. teilweise
mit Fleisch gefüllt
ist;
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8 eine
Teilschnittansicht des engsten Bereichs des Formengehäuses ist,
das dem Endstempel benachbart positioniert ist, wobei das Formengehäuse vollständig mit
Fleisch gefüllt
ist; und
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9 eine
perspektivische Ansicht des fertiggestellten Gyroskegels nach der
Erfindung ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Diese
Erfindung ist Ausführungsbeispielen
in vielen verschiedenen Formen zugänglich. Jedoch beschreiben
die Zeichnungen und die Beschreibung im Einzelnen eines oder mehrere
bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung. Es ist für
den Fachmann verständlich,
dass die vorliegende Offenbarung als nur ein Beispiel der Prinzipien
der Erfindung offenbarend anzusehen ist. Es ist auch für den Fachmann
verständlich,
dass die vorliegende Offenbarung den breiten Aspekt der Erfindung
nicht auf das illustrierte Ausführungsbeispiel
beschränken
soll.
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Viele
Vorgänge
und Maschinen, die in Verbindung mit den in dieser Beschreibung
dargestellten Prozessen verwendet werden, sind im Wesentlichen ähnlich den
im Stand der Technik bekannten. Viele dieser Vorgänge und
Maschinen sind auch in dem
US-Patent
Nr. 4744130 ("das '130-Patent") beschrieben. Der
Gegenstand des '130-Patents
wurde auch von den Erfindern der Vorrichtung und des Geräts, das
in der vorliegenden Anmeldung beschrieben ist, erfunden. Demgemäß wird die
Offenbarung des
US-Patent Nr.
4744130 hier einbezogen.
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Wie
aus den 1 und 7–8 ersichtlich
ist, beginnt die Herstellung von anfänglich kegelförmigem,
stückigem
Gyros durch die Verwendung des Verfahrens und der Vorrichtung nach
der Erfindung mit dem Zerfasern von Fleisch 10, das zur
Herstellung des Gyroskegels verwendet wird. Das zerfaserte Fleisch 10 wird
aus der in 1 gezeigten Fleischmahl- und
-herstellungsmaschine 11 genommen und dann von dieser Maschine 11 durch
eine sogenannte Fleischstopfvorrichtung 12 geführt. Die Fleischstopfvorrichtung 12 ist
ein längliches
Rohr. Wie die Fleischmahl- und -herstellungsmaschine 11 ist
die Fleischstopfvorrichtung 12 stationär. Weder die Maschine 11 noch
die Fleischstopfvorrichtung 12 bewegen sich während der
in dieser Beschreibung beschriebenen Vorgänge.
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Wie
auch aus diesen 1–4 und 6–8 ersichtlich
ist, ist ein neuartiger Endstempel 14 an dem Ende der Stopfvorrichtung 12 befestigt.
Typischerweise ist dieser Endstempel 14 schraubbar an der
Stopfvorrichtung 12 befestigt.
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2 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht
des in 1 gezeigten Endstempels 14. An dem Endstempel 14 sind
mehrere, zumindest teilweise überlappende
Stege 16 angebracht.
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Die
Stege 16 dieses Ausführungsbeispiels haben
vorzugsweise eine Trapezform. Jeder der Stege 16 misst
angenähert
2 ¼ Zoll
in der Länge;
1 7/8 Zoll in der Breite (am oberen Ende); 1 ¼ Zoll in der Breite (am unteren
Ende); und angenähert ¼ Zoll
in der Dicke.
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Die
Stege 16 bestehen vorzugsweise aus Gummi oder gummiartigem
Material. Das bevorzugteste Material ist ein nahrungsmittelverträglicher
Silikongummi wie ein Viton(eingetragene Marke)-Fluorelastomer. Viton
ist ein Produkt von DuPont Dow Elastomers.
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Wie
am besten aus den 2 und 3 ersichtlich
ist, enthält
eine Seite jedes Stegs 16 eine rechteckige Metallzunge 18,
die diesen Steg 16 im Wesentlichen zweiteilt. Diese Zunge 18 misst
angenähert
3 Zoll in der Länge, ½ Zoll
in der Breite und ½ Zoll
in der Höhe.
Diese Metallzungen 18 sind auf entgegengesetzten Seiten
von benachbarten Stegen 16 angeordnet.
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Mit
anderen Worten, wie aus 3 ersichtlich ist, hat ein erster
Steg 16 eine Metallzunge 18 auf einer Vorderseite.
Der zweite oder nächstbenachbarte
Steg 16 hat die Metallzunge 18 auf der Rückseite. Der
dritte oder nächstbenachbarte
Steg 16 hat die Metallzunge auf der Vorderseite und so
weiter.
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Die
Bewegung der Stege 16 wird durch Kräfte bewirkt, die auf solche
Stege 16 während
des Vorgangs der Herstellung der Gyroskegel einwirken. Wie nachfolgend
erläutert
wird, werden die Stege 16 in unterschiedliche Positionen
geschwenkt, die zu unterschiedlichen wirksamen Durchmessern für den Endstempel 14 führen. Beispielsweise
können
die Stege 16 in einer solchen Weise ausgebildet sein, dass
der Endstempel einen relativ kleinen Durchmesser hat (2),
oder die Stege 16 können
in einer solchen Weise konfiguriert sein, dass der Endstempel 14 einen
relativ großen
Durchmesser (3).
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Insbesondere
dehnen sich die Stege 16, wenn sie benachbart dem breitesten
Ende eines Formengehäuse 20 sind,
in der Weise einer Blume, deren Blätter sich öffnen, aus, so dass der wirksame Durchmesser
des Endstempels 14 zunimmt, wie aus den 3 und 6 ersichtlich
ist.
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Im
Gegensatz hierzu ziehen sich die Stege 16 zusammen, wenn
sie in Kontakt mit den inneren Wänden
benachbart den engeren Enden des sich bewegenden Formengehäuses 20 sind,
so dass der wirksame Durchmesser des Endstempels 14 abnimmt,
wobei er einen kleineren Durchmesser wie in den 2 und 8 gezeigt
annimmt.
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Es
wird wieder auf die 2 und 3 Bezug
genommen, in denen die Stege 16 in einer überlappenden
Beziehung angeordnet sind, ungeachtet des wirksamen Durchmessers
des Endstempels 14. Wenn die Stege 16 in der in 3 gezeigten
Position sind, sind sie etwas auseinandergespreizt.
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Demgegenüber sind,
wenn die Stege 16 in der in 2 gezeigten
Position sind, sie näher
zueinander angeordnet.
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Es
wird nun wieder auf die 2 und 3 Bezug
genommen, in denen die Stege 16, wie vorstehend kurz diskutiert
ist, rechteckige Zungen 18 enthalten. Diese Zungen 18 haben
die Wirkung der Versteifung der Stege 16 und insbesondere
des äußeren Umfangs
dieser Stege 16. Auf diese Weise verhindern die Zungen 18 ein
unerwünschtes
Verbiegen am Umfang der Stege 16. Ein derartiges Verbiegen
am Umfang der Stege 16 könnte die Abdichtung gefährden, die
diese Stege 16 mit den inneren Wänden 22 des Formengehäuses 20 bilden.
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Zusammengefasst
sind diese Stege 16 schwenkbar, flexibel, einander benachbart
und zumindest teilweise überlappend.
Der Endstempel 14 hat einen variablen Durchmesser. Die
Veränderung des
Durchmessers wird bewirkt durch das Schwenken der Stege 16 während der
Bewegung des Formengehäuses 20 relativ
zu dem stationären
Endstempel 14. Mit anderen Worten, es ist die Schwenkbewegung
der Stege 16, die die Veränderung des wirksamen Durchmessers
des Endstempels 14 bewirkt.
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Es
wird nun auf 4 Bezug genommen, in der der
Endstempel 14 einen Kopfbereich 24 enthält. Der
Kopfbereich 24 ist im Allgemeinen zylindrisch und enthält mehrere
Kanäle 26.
Die Kanäle 26 sind vorzugsweise
gleichförmig über den
Umfang des Kopfbereichs 24 verteilt.
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Jeder
der Kanäle 26 empfängt einen
Block 28, und dieser Block 28 ist vorzugsweise
spanabhebend bearbeitet. Jeder bearbeitete Block 28 ist
identisch. Als eine Folge kann jeder bearbeitete Block 28 austauschbar
in einen der Kanäle 26 eingesetzt
werden.
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Jeder
bearbeitete Block 28 ist gleitbar in den Kanal 26 eingesetzt
und hat eine enge Reibpassung innerhalb des Kanals 26.
Um jedoch sicherzustellen, dass der bearbeitete Block 28 während des
Gyrosherstellungsvorgangs innerhalb seines Kanals 26 verbleibt,
ist zumindest eine Schraube 30 durch eine erste Öffnung 32 in
dem bearbeiteten Block 28 eingeführt, und dann durch eine zweite
Gewindeöffnung 34,
die in dem Kopfbereich 24 ausgebildet ist.
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Ein
Scharnier 36 ist am Ende jedes bearbeiteten Blocks 28 und
einem Ende jedes Stegs 16 ausgebildet. Jeder Steg 16 ist
schwenkbar um eines dieser Scharniere 36 befestigt.
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Wie
vorstehend angedeutet ist, ist anders als die stationäre Fleischstopfvorrichtung 12 das
Formengehäuse 20 bewegbar.
Insbesondere bewegt sich während
des Vorgangs, der zur Herstellung des Gyroskegels durchgeführt wird,
das Formengehäuse 20 seitlich
auf einem Schlitten und im Allgemeinen entlang seiner eigenen Achse.
Diese Achse des Formengehäuses 20 ist
im Allgemeinen koaxial mit der Achse der Fleischstopfvorrichtung 12.
Jedoch ist wieder nur erforderlich, dass das Formengehäuse 20 und
die Fleischstopfvorrichtung 12 (und der daran befestigte
Endstempel 14) relativ zueinander bewegbar sind. Es hat
keine Bedeutung, welches dieser Elemente sich bewegt oder stationär ist.
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Das
Formengehäuse 20 und
ein entfernbarer Endflansch 45 für das Formengehäuse 20 sind
in den 1–5 und 8 gezeigt.
Der Schlitten, entlang dessen sich das Formengehäuse 20 bewegt, wird
hydraulisch betätigt.
Derartige hydraulisch bewegte Schlitten, ihre Struktur und ihre
Verwendung bei der Herstellung von herkömmlichem zylindrischem stückigem Gyros
sind im Stand der Technik bekannt.
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Vor
dem Beginn des Fleischfüllvorgangs
wird dieser entfernbare Endflansch 45 mit dem breiteren Ende
des Formengehäuses 20 verbunden.
Dieser entfernbare Endflansch 45 bildet den Boden des Formengehäuses 20 während des
Fleischfüllvorgangs.
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Um
zu verhindern, dass Fleisch während
des Füllens
an den inneren Wänden 22 des
Formengehäuses 20 anhaftet,
kann ein (nicht gezeigter) Kunststoffbeutel in das Formengehäuse 20 benachbart diesen
inneren Wände 22 eingeführt werden.
Die inneren Oberflächen
dieses Beutels können
mit einer Antihaftbeschichtung besprüht sein. Alternativ kann der
Kunststoffbeutel eliminiert werden, und der Hersteller kann direkt
die Antihaftbeschichtung auf die inneren Wände 22 des kegelförmigen Formengehäuses 22 sprühen.
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Die
nächste
Folge von Figuren, d. h. die 6–8,
zeigt den Vorgang der Herstellung des anfänglich kegelförmigen Gyros.
In 6 wurde der Bereich des Formengehäuses 20 mit
dem weitesten Durchmesser benachbart dem Ausgabeende der Stopfvorrichtung 20 positioniert.
Wenn das zerfaserte Fleisch 10 aus dem Ausgabeende der
Stopfvorrichtung 12 ausgegeben wird, beginnt sich der Boden des
Formengehäuses 20 zu
füllen.
Die Stege 16 erhalten zumindest eine teilweise Abdichtung
mit der inneren Wand 22 des Formengehäuses aufrecht. Als eine Folge
baut sich ein Druck innerhalb des Formengehäuses 20 auf. Wenn
sich der Druck aufbaut, beginnt das Formengehäuse 20, sich seitlich
auf dem Schlitten und von dem Ende der stationären Fleischstopfvorrichtung 12 wegzubewegen.
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Es
wird nun auf 7 Bezug genommen, in der das
Fleisch 10 angenähert
die Hälfte
des Formengehäuses 20 füllt. Das
Formengehäuse 20 wurde
durch den Schlitten in eine Position bewegt, in der der Endstempel 14 und
seine Stege 16 sich benachbart der Mitte dieses Formengehäuses 20 befinden. Die
Stege 16 schwenken während
der Bewegung des Formengehäuses 20 aus
ihrer in 6 gezeigten Position in ihre
in 7 gezeigte Position. Als eine Folge des Schwenkens
dieser Stege 16 sind diese Stege 16 in der Lage,
ihren dichtenden Kontakt mit der inneren Wand 22 des Formengehäuses 20 aufrechtzuerhalten.
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Es
wird nun auf 8 Bezug genommen, in der das
Fleisch 10 vollständig
das Formengehäuse oder
den Kegel 20 füllt.
Das Formengehäuse 20 wurde
entlang des Schlittens in eine Position bewegt, in der sein engstes
Ende benachbart dem Endstempel 14 ist. Die Stege 16 schwenken
während
der Bewegung des Formengehäuses 20 von
der Zwischenposition in 7 zu der engen Endposition nach 8 noch
weiter. Diese Stege 16 behalten ihren dichtenden Kontakt
mit der inneren Wand 22 an dem engsten Ende des Formengehäuses 20 bei.
Nachdem der Kegel 20 vollständig gefüllt ist, kann der Endflansch 45 von
dem kegelförmigen
Behälter
entfernt werden, und das fertiggestellte Produkt 42, das
in 9 ersichtlich ist, kann aus dem Formengehäuse 20 herausgenommen
werden.
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Der
Endstempel 14 hat in 6 seinen
maximalen wirksamen Durchmesser. In 7 ist der Endstempel 14 mit
einem wirksamen Zwischendurchmesser dargestellt. Schließlich ist
in 8 der Endstempel 14 mit einem minimalen
wirksamen Durchmesser gezeigt.
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Anhand
der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnungen ist ersichtlich,
dass der wirksame Durchmesser des Endstempels 14 zunimmt
und abnimmt, wenn die Stege 16 um das Scharnier 36 schwenken.
Während
der Bewegung der Stege 16 zu dem breitesten Ende dieses
Formengehäuses 20 hin und
von diesem weg öffnen
bzw. schließen
sich die benachbarten Stege 16 in der Weise des Öffnens und Schließens der
Blütenblätter einer
Blume.
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Aus
der vorstehenden Beschreibung und den Zeichnungen ist auch ersichtlich,
dass jeder der Stege 16 in zumindest teilweisem Kontakt
mit dem benachbarten Steg 16 verbleibt, wenn sich das Formengehäuse 20 von
einem seiner seitlichen Enden 38 zu dem anderen seitlichen
Ende 40 relativ zu dem stationären Endstempel 14 bewegt.
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Es
ist auch ersichtlich, dass die Stege 16 entlang des Formengehäuses 20 gleiten
und in dichtendem Eingriff mit diesem sind. Die Stege 16 schwenken
fortwährend,
um sich so nahe wie möglich
den ändernden
Querschnitten, die durch die innere Wand 22 des Formengehäuses 20 definiert
sind, anzupassen.
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Die
spezifischen Ausführungsbeispiele
wurden illustriert und beschrieben. Demgemäß ist der Schutzbereich nur
durch den Bereich der begleitenden Ansprüche beschränkt.