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DE602006000421T2 - Streichfähiges Fleischprodukt - Google Patents

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DE602006000421T2
DE602006000421T2 DE602006000421T DE602006000421T DE602006000421T2 DE 602006000421 T2 DE602006000421 T2 DE 602006000421T2 DE 602006000421 T DE602006000421 T DE 602006000421T DE 602006000421 T DE602006000421 T DE 602006000421T DE 602006000421 T2 DE602006000421 T2 DE 602006000421T2
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DE
Germany
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phase
spread
meat
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cream
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DE602006000421T
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English (en)
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DE602006000421D1 (de
Inventor
Jan 91522 Fritsche
Sonja Fritsche
Wolfgang 91522 Lubig
Werner Stefan Ostheimer
Stefan Dieter 91522 Reil
Matthias Stefan 91522 Zitterbart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
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Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
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Application granted granted Critical
Publication of DE602006000421T2 publication Critical patent/DE602006000421T2/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/06Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
    • A23C19/09Other cheese preparations; Mixtures of cheese with other foodstuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L13/00Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof
    • A23L13/60Comminuted or emulsified meat products, e.g. sausages; Reformed meat from comminuted meat product

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen gemusterten Aufstrich, der wenigstens eine erste Phase und wenigstens eine zweite Phase umfasst, wobei die erste Phase Fleisch umfasst und die zweite Phase im Wesentlichen fleischfrei ist. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren für die Herstellung der ersten Phase und auf ein Verfahren für die Herstellung einer zweiten Phase. Darüber hinaus bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren für die Herstellung eines gemusterten Aufstrichs.
  • Traditionelle streichfähige FLeischprodukte, wie Leberwurst und Paté, sind Produkte mit einer kontinuierlichen Zusammensetzung. Die Zusammensetzung wird üblicherweise aus Hackfleisch und Leber hergestellt, die vermischt und dann gekocht werden. Verbraucher verwenden diese Leberwurst oft als Aufstrich für Brot und dergleichen. Varietäten dieser streichfähigen Leberwurstprodukte sind mit zusätzlichen Ingredienzien, zum Beispiel Kräutern, Nüssen, Beeren und Käsestücken, verfügbar. Die zusätzlichen Ingredienzien sind homogen durch die Leberwurst gemischt und die neuen Varietäten haben eine kontinuierliche Zusammensetzung. Wenn man eine ausreichend große Probe aus einem Teil des Produkts nimmt, hat sie dieselbe Zusammensetzung wie eine Probe, die aus einem anderen Teil der Produkte genommen wird, und wenn man Querschnitte durch das Produkt herstellt, ist nur eine homogene Phase sichtbar, zum Beispiel genau eine Phase, oder die zweite Phase ist gleichmäßig in der ersten Phase verteilt, zum Beispiel unterscheidbare Stücke in einer Paté-Phase.
  • Es sind Produkte bekannt, die eine gemusterte Zusammensetzung haben. Gemusterte Zusammensetzungen sind Zusammensetzungen, die heterogene Eigenschaften, zum Beispiel Muster wie Streifen, Wirbel, Schichten oder Punkte, haben. Diese Produkt-Arten sind für den Konsumenten oft ansprechender als nicht-gemusterte Produkte. Gut bekannte Beispiele für solche Produkte sind gestreifte Speiseeis-Konfekte, allerdings sind auch gemusterte Aufstriche bekannt.
  • DE 203 14 432 offenbart einen stabilen Zwei- oder Mehrphasen-Aufstrich mit wenigstens einer Phase aus einem Aufstrich mit kontinuierlicher wässriger Phase auf Milchbasis und einer getrennten Phase, die vorzugsweise Geschmacks-Additive, Färbemittel und andere Additive umfasst, wobei die molare Konzentration bzw. die Verbindungskonzentration der Ingredienzien mit osmotischer Aktivität für die zwei Phasen ähnlich bzw. gleich ist.
  • WO 00/64268 offenbart Nahrungsmittelprodukte, die eine Wasser-in-Öl-Emulsion und eine bunt gestaltete Zusammensetzung und von 15 bis 85 Vol.-% eines Gases umfassen. Die bunt gestaltete Zusammensetzung basiert auf Gemüsegrundlagen oder Fruchtgrundlagen. Die bunt gestaltete Zusammensetzung unterscheidet sich von der Wasser-in-Öl-Zusammensetzung in der Textur und/oder Farbe.
  • Allerdings ist bis jetzt kein stabiler gemusterter Aufstrich, der eine Fleischphase und eine Nicht-Fleisch-Phase umfasst, bekannt. Wenn zum Beispiel Leberwurst in engen Kontakt mit einem Rahmkäse bei üblichen Pasteurisierungstemperaturen gebracht wird, werden ernste Fehler im Endprodukt beobachtet, zum Beispiel Brechen der Emulsionen, Öl- und Wasser-Abtrennung und Farbbewegung von einer Phase zu der anderen. Allerdings ist der Erwärmungsschritt notwendig, um eine akzeptable mikrobiologische Stabilität zu erzielen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Fleischaufstrichs, der zum Aufstreichen auf Brot, Toast und dergleichen geeignet ist. Eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Fleischaufstrichs kombiniert mit einer anderen Phase. Noch eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Fleischaufstrichs, der kein Brechen der Emulsionen zeigt. Darüber hinaus besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Bereitstellung eines Fleischaufstrichs ohne Öl- und Wasser-Abtrennung und/oder Farbbewegung. Eine zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Fleischaufstrichs, der mikrobiologische Stabilität hat.
  • Eine oder mehrere der oben genannten Aufgaben wird/werden durch einen gemusterten Aufstrich gelöst, der wenigstens eine erste Phase und wenigstens eine zweite Phase umfasst, wobei die erste Phase Fleisch umfasst und die zweite Phase im Wesentlichen fleischfrei ist, wobei die erste Phase 10 bis 90 Gew.-% Fleisch, 0 bis 30 Gew.-% Schinken, 5 bis 50 Gew.-% Leber, 1 bis 5 Gew.-% zugesetztes Protein umfasst und einen pH von 4,0 bis 7,5 hat.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Zu Zwecken der vorliegenden Erfindung hat ein gemustertes Produkt mehr als eine Phase, wobei die Phasen inhomogen gemischt sind und wobei wenigstens eine Phase eine Farbe, Textur oder einen Geschmack hat, die/der sich von einer anderen Phase, mit der sie inhomogen vermischt ist, unterscheidet.
  • "Inhomogen vermischt" gibt an, dass Bereiche, die zum Beispiel eine Größe von wenigstens etwa 5 mm3 haben, mit unterschiedlicher Zusammensetzung und Textur in der Packung identifiziert werden können.
  • Ein Aufstrich ist ein Produkt, das zum Beispiel mit einem Messer auf Brot aufgetragen werden kann, ohne dass das Brot reißt, und das auf dem Brot eine leckere und homogene Schicht bildet. Beispiele für streichfähige Produkte sind Margarine, Erdnussbutter, Schokoladenpaste, Sirup, Honig und Leber-Paté.
  • Durch diese Beschreibung hindurch werden alle Teile, Verhältnisse und Prozente durch Gewichtsteile, Gewichtsverhältnisse und Gewichtsprozente ausgedrückt, außer es ist etwas anderes angegeben.
  • Die gemusterten Fleischprodukte der vorliegenden Erfindung unterscheiden sich von den bekannten streichfähigen Fleischprodukten, die oben beschrieben wurden, dahingehend, dass, wenn ein Querschnitt hergestellt wird, mehr als eine Phase vorliegt. Wenn darüber hinaus eine Probe aus einer ersten Phase des Produkts der Erfindung entnommen wird, ist die Zusammensetzung dieser ersten Phase anders als die einer Probe aus einer zweiten Phase.
  • Die Phasen des gemusterten Produkts der vorliegenden Erfindung werden in einer Packung kombiniert, was angibt, dass die erste Phase und die zweite Phase in Kontakt miteinander sind. So sind die Phasen nicht in getrennten Abteilen der Packung enthalten.
  • Die erste Phase umfasst Fleisch. Das Fleisch kann aus einer beliebigen Tierquelle sein, zum Beispiel Schwein, Rind, Geflügel, Lamm oder Fisch, oder Krustentiere wie Krabben und Shrimps. Zum Zwecke der Erfindung kann Fleisch auch Fleischersatzstoffe, wie zum Beispiel Fleischersatzstoffe auf Sojabasis wie Tofu und Tempeh, oder Ersatzstoffe auf Pilzbasis wie Quorn, oder Fleischersatzstoffe auf Molkeproteinbasis sein. Die erste Phase umfasst vorzugsweise Schinken. Schinken ist Fettgewebe aus der Seite, dem Bauch oder dem Rücken eines Schweins. Zu Zwecken der Erfindung umfasst Schinken auch Schinkenersatzprodukte. Ein geeignetes Schinkenersatzprodukt ist ein essbares Fett oder Öl oder Gemisch davon. Das Fett oder Öl (oder die Öle) können gehärtet, nicht-gehärtet oder umgeestert sein, um die Fleischphase zu strukturieren. Das essbare Fett oder Öl muss einen mit Schinken vergleichbaren Schmelzpunkt haben. Sowohl Tier- als auch Pflanzenfette oder -öle können geeignet sein.
  • Darüber hinaus umfasst die erste Phase auch Leber. Die erste Phase ist ein Fleischprodukt, das einer streichfähigen Leberwurst oder Paté nicht unähnlich ist. Die Leber kann von einem Schwein, einem Rind, Geflügel oder Lamm sein.
  • Die erste Phase umfasst zugesetzte Proteine. Für den Zweck der vorliegenden Erfindung bedeutet zugesetzte Proteine, dass Protein zusätzlich zu dem Proteinen vorliegt, die aus dem Fleisch, dem Schinken und der Leber stammen. Geeignete Proteine sind Milchproteine, zum Beispiel Molke, Caseinat, Milchproteine aus Magermilchpulver, Buttermilchpulver oder Lactose-freiem Milchpulver oder Gemischen davon. Bevorzugtes Protein ist Molkeprotein.
  • Die Menge an zugesetztem Protein liegt zwischen 1 und 5 Gew.-% bei der ersten Phase. Vorzugsweise liegt die Menge an zugesetztem Protein zwischen 1 und 3 Gew.-%, bezogen auf das Produkt. Eine andere bevorzugte Menge an zugesetztem Protein liegt zwischen 2 und 4 Gew.-%, bezogen auf das Produkt.
  • Der pH der ersten Phase liegt zwischen 4,5 und 7. Vorzugsweise liegt der pH zwischen 4,5–5,9.
  • Vorzugsweise umfasst der Aufstrich der vorliegenden Erfindung eine erste Phase, die Tocopherole umfasst. Vorzugsweise liegt die Menge an Tocopherol zwischen 0,001 und 1 Gew.-%, bevorzugter zwischen 0,1 und 1 Gew.-%.
  • Das Tocopherol kann ein Gemisch aus verschiedenen Tocopherolen, zum Beispiel alpha-, gamma- und delta-Tocopherol, sein. Außerdem kann das Tocopherol ein einzelnes Tocopherol, z. B. alpha-Tocopherol oder delta-Tocopherol, sein.
  • Die zweite Phase ist im Wesentlichen frei von Fleisch. Im Wesentlichen frei von Fleisch bedeutet zu Zwecken der vorliegenden Erfindung, dass bei der Herstellung der zweiten Phase kein Fleisch verwendet wird. Die zweite Phase kann allerdings Ingredienzien tierischer Herkunft wie Fett, Protein und/oder Gelatine umfassen.
  • Die zweite Phase kann auch Käse, Frischkäse, Creme fraiche, Yoghurt, Rahmkäse, Sahne, Aufstrich auf Milchbasis, Sahnealternative, Alternative zu Aufstrich auf Milchbasis, Soja, Honig, Schokolade, Speiseeis, Yoghurt, Kräuter, Gewürze, Gemüse, Früchte, Beeren, Nüsse und Kombinationen davon umfassen.
  • Bevorzugte zweite Phasen sind Käse und Produkte mit kontinuierlicher wässriger Phase, zum Beispiel Rahmkäse, Sahne oder Nicht-Milch-Sahne, auch Sahnealternative genannt.
  • Für Zwecke der Erfindung hat eine Nicht-Milch-Sahne oder ein Aufstrich auf Nicht-Milchbasis den Geschmack, die Textur und die Funktionalität einer Sahne oder eines Aufstrichs auf Milchbasis, wobei ein Teil des Milchfetts und/oder -proteins durch ein pflanzliches und/oder marines Öl und/oder Protein ersetzt wurde. Ein Aufstrich auf Milchbasis ist ein beliebiger Aufstrich, der aus Milch, Buttermilch, Molke, Sahne und/oder rekonstituierter Milch, Buttermilch, Sahne oder Molke mit oder ohne Fermentation mit oder ohne zusätzliche Stabilisatoren, zum Beispiel die Viskosität verändernde Mittel, Geliermittel und/oder zusätzliche Milchproteine, hergestellt wird.
  • Eine andere bevorzugte zweite Phase sind Phasen mit Kräutern oder Gemüse, zum Beispiel grünes und rotes Pesto.
  • Außerdem wird die Wasseraktivität wie auch die Heiß- und Kaltphasenkonsistenz der frischen Sahnephase vorzugsweise an die Fleischphasen-Umgebung angepasst, um eine optimale Phasen-Integrität zu erreichen.
  • Die erste und zweite Phase haben geeigneterweise bei der Abfülltemperatur eine vergleichbare viskositat, um Dosierungsgenauigkeit und optimale Liniengeschwindigkeit sicherzustellen und ein unbeabsichtigtes Vermischen der Phasen zu verhindern, wenn sie zu flüssig sind. Wenn eine Abfüllung bei typischen Pasteurisierungstemperaturen erfolgt, ist eine sehr geeignete Viskosität etwa 1 Pa·s für beide, die erste Phase und die zweite Phase.
  • Die gewünschte Viskosität der Milchphase kann erreicht werden, indem die Mengen und Verhältnisse von Mitteln zur Modifizierung der Viskosität und Geliermittelm optimiert werden.
  • Die Festigkeit der verschiedenen Phasen bei Verwendungstemperaturen (0–30°C) ist vorzugsweise vergleichbar, um auch eine optimale Streichfähigkeit zu garantieren. Die Phasen sind vorzugsweise fest genug, um ein unbeabsichtigtes Vermischen zu verhindern, und sie sind weich genug, um ein leichtes Aufstreichen auf Brot zu erlauben.
  • Die Festigkeit bzw. der Stand (Stevens-Wert) kann zum Beispiel mit einem Texture Profile Analyser bestimmt werden. Bevorzugte Festigkeitswerte liegen zwischen 25 und 500 Stevens (gemessen mit einer 12,7 mm-Sonde bei 5°C).
  • Die gewünschte Festigkeit kann erreicht werden, indem die Mengen und Verhältnisse an Mitteln zur Modifizierung der Viskosität und Geliermitteln optimiert werden. Die optimale Menge hängt vom Trockensubstanzgehalt dieser Phase wie auch von der Menge an festem Fett ab.
  • Wenn zwei verschiedene Phasen in engen Kontakt miteinander gebracht werden, kann es vorkommen, dass Komponenten einer Phase in die andere Phase lecken. Dies ist nicht erwünscht, da es zum Beispiel zu einer Verfärbung von einer der Phasen führen könnte, wenn zum Beispiel natürliche oder zugesetzte Färbemittel aus Gemüse, Kräutern, Gewürzen oder Früchten in die Fleischphase lecken. Ein weiterer unerwünschter Effekt ist die Erhöhung der Festigkeitsdifferenz, wenn Wasser aus einer Phase in die andere leckt.
  • Durch ein Anpassen der Wasseraktivität der verschiedenen Phasen kann dieses Lecken bzw. Auslecken verhindert werden. Geeigneterweise ist die Differenz zwischen der Was seraktivität (Aw) zwischen der ersten Phase und der zweiten Phase kleiner als 0,2, bevorzugter kleiner als 0,1.
  • Um die Wasseraktivität anzupassen bzw. entsprechend zu machen, kann man die Konzentrationen an Protonen (dargestellt durch den pH-Wert), Mineral-Ionen (hauptsächlich der Salzgehalt) und der anderen wasserlöslichen Komponenten mit osmotischen Eigenschaften (zum Beispiel Zucker und organische Säuren) einstellen.
  • Vorzugsweise differiert auch der pH-Wert aus den verschiedenen Phasen nicht zu viel. Vorzugsweise ist die Differenz zwischen dem pH aus der ersten Phase und dem pH aus der zweiten Phase kleiner als 2, bevorzugter kleiner als 1.
  • Es ist bevorzugt, dass die erste Phase und die zweite Phase sich in der Farbe so unterscheiden, dass es mit dem bloßen Auge wahrnehmbar ist. So hat das Produkt vorzugsweise wenigstens zwei Bereiche in der Packung mit wahrnehmbar unterschiedlichen Farben. Beispielsweise kann die erste Phase Leberwurst- oder Paté-farben sein, während die zweite Phase weiß sein kann, wenn sie eine Sahne oder eine Nicht-Milch-Sahne ist, oder rot oder grün sein kann, wenn eine Kräuter-, Gemüse- oder Fruchtfarbe verwendet wird.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die Herstellung der ersten Phase, die für einen gemusterten Aufstrich gemäß der Erfindung geeignet ist, umfassend die Schritte:
    • a) Mischen von Fleisch mit Schinken oder Schinkenersatz(stoff),
    • b) Erwärmen auf eine Temperatur von wenigstens 70°C für wenigstens 2 Minuten,
    • c) Zugeben von Leber,
    • d) Kühlen,
    • e) Erwärmen auf eine Temperatur von wenigstens 70°C für wenigstens 5 Minuten,
    • f) Mikro-Emulgieren,
    wobei Protein zugesetzt wird.
  • Das Fleisch und der Schinken oder der Schinkenersatz(stoff) werden in kleine Stücke mit 0,01–1,0 mm geschnitten, und zwar entweder vor oder nach dem Mischen des Fleisches und des Schinkens.
  • Vorzugsweise wird die Leber nach dem ersten Erwärmungsschritt zugesetzt. Am bevorzugtesten werden die Verfahrensschritte in der Reihenfolge zuerst a), dann b), dann c), dann d), dann e) und schließlich f) durchgeführt.
  • Gegebenenfalls wird ein Emulgator zu dem Gemisch aus geschnittenem Schinken und Fleisch gegeben. Während des Verfahrens kann ein Emulgator auch während anderer Schritte, zum Beispiel vor einem Zerkleinern des Fleisches, zugesetzt werden.
  • Geeignete Emulgatoren sind Monoglyceride, Diglyceride, Citronen- oder Milchsäureester von Mono- oder Diglyceriden, Lecithin.
  • Die Leber wird dem Fleisch und Schinken in Stücken von 10–60 cm zugegeben und das resultierende Gemisch wird vermischt.
  • Vorzugsweise wird die Leber gefroren zugegeben, so dass das Gemisch durch den Zusatz der gefrorenen Leber gekühlt wird.
  • Nach dem Erwärmungsschritt wird das Gemisch auf eine Temperatur unter 65°C, vorzugsweise unter 60°C, gekühlt. Geeigneterweise wird das Gemisch nicht unter 10°C gekühlt.
  • Der Mikro-Emulgierungsschritt kann mit Hilfe einer Mikroschneideapparatur durchgeführt werden. Der Mikro-Emulgierungsschritt hat das Resultat, dass das Mundgefühl der Fleischphase optimiert wird.
  • Protein wird während des Verfahrens zugesetzt, es kann nach dem Kühlungsschritt oder dem zweiten Erwärmungsschritt e) zugesetzt werden.
  • Das Protein kann aus einer beliebigen Quelle stammen, zum Beispiel Milch, Buttermilch, es kann in Form eines Pulvers, zum Beispiel Molkepulver, Magermilchpulver, Buttermilchpulver, lactosefreies Milchpulver, Caseinat, sein. Vorzugsweise ist das Milchprotein Molkeprotein.
  • Das Protein wird in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Produkt, zugesetzt, vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 4 Gew.-%, bevorzugter in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-%.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird Tocopherol während des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zugesetzt. Vorzugsweise wird es dem Gemisch aus Fleisch und Schinken vor Schritt b) zugesetzt. Das Tocopherol kann auch nach dem Kühlungsschritt d) zugesetzt werden. Geeignete Mengen an Tocopherol können zwischen 0,001 und 1 Gew.-% oder sogar zwischen 0,1 und 1 Gew.-% liegen.
  • Besonders gute Produkte werden erhalten, wenn die erste Phase angesäuert wird. Die Ansäuerung kann vor Zugabe der Leber, vor Schritt c) erfolgen. Die Ansäuerung kann auch vor dem ersten Erwärmungsschritt b) erfolgen.
  • Eine Ansäuerung wird geeigneterweise mit einer Säure mit Lebensmittelqualität, zum Beispiel Citronensäure, Milchsäure, Essigsäure, durchgeführt.
  • Der Grad der Ansäuerung ist vorzugsweise so, dass der resultierende pH der ersten Phase zwischen 4,5 und 7,0 liegt.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die Herstellung einer zweiten Phase, die für einen gemusterten Aufstrich gemäß der Erfindung geeignet ist, wobei die zweite Phase eine Milch- oder Milchalternative-Phase ist, umfassend Mischen einer Emulsion mit kontinuierlicher wässriger Phase, umfassend 3 bis 60 Gew.-% Fett, 3 bis 17 Gew.-% Protein, einen Stevens-Wert bei 5°C von zwischen 25 und 500 g und einen pH von 4,4 bis 5,6 hat,
    • a) gegebenenfalls Zugeben von Verdickungsmittel in einer Menge von zwischen 0,05 und 2,5 Gew.-%, bezogen auf die gesamte zweite Phase, und Erwärmen auf eine Temperatur von wenigstens 72°C für wenigstens 30 Sekunden,
    • b) Homogenisieren oder Mischen.
  • Der Zusatz von Verdickungsmittel kann vermieden werden, wenn der Trockensubstanzgehalt wenigstens 28 Gew.-% ist. Der Erwärmungsschritt wird nur benötigt, wenn Verdickungsmittel zugesetzt wird.
  • Das Erwärmen wird vorzugsweise bei einer Temperatur von weniger als 95°C durchgeführt. Vorzugsweise dauert das Erwärmen weniger als 5 Minuten.
  • Eine Alternative auf Milchbasis ist für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ein Produkt auf Milchbasis, bei dem wenigstens ein Teil des Milchfetts und/oder -proteins durch pflanzliches Fett und/oder Protein ersetzt ist.
  • Die Emulsion mit kontinuierlicher wässriger Phase kann ein Produkt vom Frischkäsetyp, Yoghurt oder eine Creme fraiche oder eine chemisch angesäuerte Sahne oder eine Kombination davon sein.
  • Geeignete Verdickungsmittel sind Modifizierungsmittel für die Viskosität, zum Beispiel Johannisbrotkerngummi, Gummi arabicum, Taragummi, Stärke und/oder Geliermittel, zum Beispiel Pectine, Xanthan, Gelatine, Carrageenan. Verdickungsmittel werden in einer Menge von zwischen 0,05 und 2,5 Gew.-%, bezogen auf die zweite Phase, vorzugsweise von zwischen 0,1 und 0,7 Gew.-%, zugesetzt.
  • Außerdem können andere Ingredienzien zu der zweiten Phase auf der Basis von Milch oder Milchalternative zugesetzt werden, zum Beispiel Salz, Gewürze, Kräuter, Nüsse, Früchte, Gemüse, Schokolade, Aromamittel, aromatische Verbindungen und Färbemittel.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Verfahren für die Herstellung einer zweiten Phase, die für einen gemusterten Aufstrich gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist, bereitgestellt, wobei die zweite Phase eine Phase ist, die Pesto umfasst.
  • Das Pesto kann das normale grüne Pesto sein, das aus Basilikumblättern hergestellt wird. Es kann auch rotes Pesto, das aus sonnengetrockneten Tomaten hergestellt wird, oder ein Pesto, das aus irgendeinem anderen geeigneten Gemüse, zum Beispiel Spinat, hergestellt ist, sein. Das Pesto kann durch ein beliebiges dem Fachmann bekanntes Verfahren hergestellt werden. Bevorzugt sind Pestos, die aus Kräutern und/oder Gemüse, dispergiert in Wasser und stabilisiert durch Verdickungsmittel, mit oder ohne Zusatz von Ölen und/oder Fetten, bestehen.
  • Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren für die Herstellung eines gemusterten Aufstrichs gemäß der Erfindung bereit, das Abfüllen der ersten und zweiten Phase bei einer Temperatur zwischen 65 und 80°C, vorzugsweise unter einer inerten Atmosphäre, umfasst.
  • Die inerte Atmosphäre ist eine Atmosphäre ohne Sauerstoff. Eine geeignete inerte Atmosphäre ist Stickstoffgas.
  • Um eine gute Haltbarkeit zu erreichen und ein Auftreten von mikrobiologischen Problemen zu verhindern, werden vorzugsweise die erste Phase und die zweite Phase bei einer Temperatur von wenigstens 72°C, bevorzugter wenigstens 75°C, abgefüllt.
  • Andererseits sollte die Temperatur vorzugsweise nicht zu hoch sein. Andernfalls können die Komponenten zu dünn werden und es kann eine unzureichende Abfüllviskosität erhalten werden. Darüber hinaus kann während des Abfüllens ein stärkeres Vermischen zwischen den Komponenten auftreten, als es wünschenswert ist. Daher ist die Temperatur, bei der die erste und zweite Phase abgefüllt werden, vorzugsweise nicht höher als 95°C, bevorzugter nicht höher als 85°C.
  • Alternativ können die erste und die zweite Phase bei einer Temperatur zwischen 25 und 40°C unter aseptischen Bedingungen abgefüllt werden.
  • Vorzugsweise wird eine Einzeldüsenkonstruktion verwendet, die eine Abfüllöffnung, durch welche die erste Phase vorwärts bewegt wird, und eine zweite Abfüllöffnung, durch welche die zweite Phase vorwärts bewegt wird, umfasst.
  • Um zu arrangieren, dass die erste Phase und die zweite Phase, die in der Packung vorliegen, inhomogen kombiniert werden, kann einer Reihe unterschiedlicher Ansätze gefolgt werden. Zum Beispiel kann zuerst eine Schicht aus einer der zwei Komponenten in den Behälter, der als Verpackung dienen soll, gegossen werden, und dann kann die andere Komponente darauf gegossen werden. Wenn dies gewünscht wird, kann eine Reihe von abwechselnden Schichten aufgetragen werden. Wenn die zwei Phasen unterschiedliche Farben haben und der Behälter transparent ist, zum Beispiel ein transparenter Kunststoff becher oder ein Glasgefäß ist, dann können die abwechselnden Schichten durch ihre unterschiedlichen Farben von außen gesehen werden.
  • Alternativ können kontrollierte Mengen der ersten Phase und der zweiten Phase in ein kleines Haltegefäß unmittelbar vor dem Füllkopf der Verpackungslinie gepumpt werden. In dem Haltegefäß wird nur ein sehr langsames Rühren oder überhaupt kein Rühren angewendet, um sicherzustellen, dass das Produkt in der Packung noch die zwei Komponenten in einer inhomogenen Kombination enthält. Das Haltegefäß kann auch weggelassen werden und die zwei Komponentenströme können in einem kurzen gemeinsamen Rohr unmittelbar vor dem Füllkopf kombiniert werden. Um zu verhindern, dass die Komponenten homogen kombiniert werden, werden in solchen Ausführungsformen die Komponenten vorzugsweise abgekühlt, zum Beispiel unter 40°C, bevor sie zu dem Haltegefäß oder dem gemeinsamen Rohr geführt werden.
  • Um die mikrobiologische Qualität des Produkts sicherzustellen, sollte die Produktionslinie stromabwärts der Produktion der ersten Phase und der zweiten Phase vorzugsweise aseptisch sein.
  • Um eine störungsfreie Produktion und ein Produkt mit konsistenter und hoher Qualität zu erhalten, sollten vorzugsweise allerdings die erste Phase und die zweite Phase jeweils durch eine oder mehrere Abfüllöffnungen in einen Behälter gefüllt werden, wobei die Abfüllraten so kontrolliert werden, dass das Produkt 10 bis 95 Gew.-% der ersten Phase und 5 bis 90 Gew.-% der zweiten Phase umfasst. Vorzugsweise werden die erste Phase und die zweite Phase gleichzeitig in den Behälter gefüllt. Auf diese Weise zeigt, wenn die zwei Komponenten unterschiedliche Farben haben, die Oberfäche des Produkts nach Öffnen des Behälters die unterschiedlichen Farben. Dies kann visuell attraktiv sein. Diese Ausführungsform eines gleichzeitigen Abfüllens bzw. Einfüllens macht es für den Verbraucher einfach, Produkt sowohl aus einer Region, die vornehmlich aus der ersten Phase besteht, als auch aus einer Region, die vornehmlich aus der zweiten Phase besteht, zu nehmen.
  • Wie unten detaillierter beschrieben wird, kann das Produkt zum Beispiel unter Verwendung einer Düse mit einer geraden Anzahl von Abfüllöffnungen in einer kreisförmigen Anordnung in einen Behälter gefüllt werden. Durch Abfüllen der ersten Phase und der zweiten Phase gleichzeitig, wobei die zweite Phase durch Abfüllöffnungen benachbart zu denen, durch die die erste Phase abgefüllt wird, abgefüllt wird, kann zum Beispiel ein verpacktes Produkt erhalten werden, in dem die erste Phase und die zweite Phase in abwechselnden Regionen vorliegen, was an die Gestalt einer Grapefruit oder eines in Keile geteilten kleinen Kuchens erinnert.
  • Wir haben insbesondere festgestellt, dass es gut funktioniert, zum Abfüllen der Komponenten in die Packung eine Einzeldüsenkonstruktion zu verwenden, die sowohl eine Abfüllöffnung, durch welche die erste Phase abgefüllt wird, als auch eine Abfüllöffnung, durch welche die zweite Phase abgefüllt wird, enthält. Um zum Beispiel das oben beschriebene Grapefruit-artige Muster zu erhalten, kann geeigneterweise ein zylindrisches Rohr, das darin eingepasst ein Stück, zum Beispiel aus Teflon, mit einem sternartigen Querschnitt hat, welches zum Beispiel sechs oder acht Kanäle in einer kreisförmigen Anordnung zum Durchgang für das Produkt schafft, verwendet werden. Die Verbindungen zwischen den Kanälen und die Zufuhr der zweiten Phase und der ersten Phase sind so hergestellt, dass, wenn die erste Phase zu einem bestimmten Kanal geleitet wird, die zweite Phase zu den zwei benachbarten Kanälen geleitet wird, und neben diesen die erste Phase zu geführt wird, usw.
  • Attraktive Muster können auch erhalten werden, indem de Behälter und die Füllöffnungen relativ zueinander während des Abfüllens bewegt werden. Beispielsweise können mit Rotation spiralartige Muster der ersten Phase und der zweiten Phase in der Packung hergestellt werden. Ein anderer attraktiver Weg zur Abfüllung des Produkts in den Behälter besteht darin, dass die erste Phase und die zweite Phase ein Yin-Yang-Symbol bilden. Es können natürlich ebenso andere Muster verwendet werden. Es liegt im Rahmen des Fachwissens eines Fachmanns, die Düsen und die andere Abfüllvorrichtung so zu gestalten, dass derartige Muster erzeugt werden.
  • Beispiele:
  • Beispiel 1: Fleischphase
  • Eine Fleischphase mit den folgenden Ingredienzien wurde hergestellt:
    Ingrediens Gew.-%
    Schweinefleisch 47,596
    Schweineleber 28,282
    Schinken 8,105
    Tomatenpüree 7,517
    Milchprotein 2,501
    Glucose 0,936
    Salz 0,137
    Aromaextrakt 0,057
    Natriumnitrit 0,001
    Wasser 4,638
  • Das Fleisch wurde mit Schinken und den anderen Ingredienzien außer der Leber gemischt und für etwa 3 Minuten zerkleinert.
  • Dieses Gemisch wurde für 2 Minuten bei 72°C erwärmt, wonach das Gemisch auf etwa 65°C abgekühlt wurde. Gehackte Schweineleber wurde dann zugegeben und die Leber wurde zusammen mit der Fleisch/Schinken-Mischung mit einem Zerhacker mikroemulgiert. Diese wurde dann ein zweites Mal für 5 Minuten bei 72°C erwärmt, wonach die Mischung abgekühlt und Milchprotein zugesetzt wurde.
  • Beispiel 2: Rahmkäse-Phase
  • Eine zweite Phase wurde hergestellt, indem die folgenden Ingredienzien vermischt wurden:
    Ingrediens Gew.-%
    Creme fraiche (30 Gew.-% Fett, pH 4,7) 50,8
    Frischkäse 47,8
    Johannisbrotkerngummi 0,3
    Salz 0,05
  • Die Creme fraiche und der Käse wurden miteinander vermischt, wonach das Verdickungsmittel zugesetzt wurde. Das Gemisch wurde dann für 1 Minuten auf 72°C erwärmt und bei 200 bar homogenisiert.
  • Beispiel 3: Rahmkäse-Paté-Twister:
  • 33,3 Gew.-% der Rahmkäsephase von Beispiel 2 wurden mit 66,7 Gew.-% der Fleischphase von Beispiel 1 unter Bildung eines Twister-ähnlichen Musters kombiniert.
  • Nach 40 Tagen war keine Farbänderung sichtbar. Es war auch keine Gelee-Abtrennung oder Emulsionsbrechen sichtbar. Beispiel 4: Rote Pesto-Phase:
    Ingredienzien: Gew.-%
    Sonnengetrocknete Tomaten 41,9
    Wasser 32,01
    Olivenöl 9
    Tomatenpüree 7,5
    Zucker 3
    Salz 2,15
    Stärke 1,2
    Gewürze 2,44
    Aroma 0,3
    Johannisbrotkerngummi 0,3
    Milchsäure 0,2
    • Alle Ingredienzien wurden vermischt, auf 95°C erwärmt und bis zum Abfüllen gekühlt.
  • Beispiel 5: Rotes Pesto-Paté-Twister
  • 25 Gew.-% der roten Pesto-Phase von Beispiel 4 wurden zusammen mit 75 Gew.-% der Fleischphase von Beispiel 1 in Twister-ähnlicher Art aufgefüllt. Das Produkt war für 40 Tage stabil. Es war keine Farbänderung sichtbar. Es war auch keine Gelee-Abtrennung und kein Emulsionsbrechen sichtbar.

Claims (16)

  1. Gemusterter Aufstrich, der wenigstens eine erste Phase und wenigstens eine zweite Phase umfasst, wobei die erste Phase Fleisch umfasst und die zweite Phase im Wesentlichen fleischfrei ist, wobei die erste Phase 10 bis 90 Gew.-% Fleisch, 0 bis 30 Gew.-% Schinken, 5 bis 50 Gew.-% Leber, 1 bis 5 Gew.-% zugesetztes Protein umfasst, einen pH von 4,0 bis 7,5 hat.
  2. Aufstrich nach Anspruch 1, wobei die erste Phase Tocopherole in einer Menge von 0,001 bis 1 Gew.-% umfasst.
  3. Aufstrich nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zweite Phase ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Rahmkäse, Sahne, Aufstrich auf Milchbasis, Sahnealternative, Alternative für Aufstrich auf Milchbasis, Kräutern, Gemüse, Früchten, Soja, Honig, Schokolade, Speiseeis, Yoghurt.
  4. Aufstrich nach Anspruch 3, wobei die zweite Phase ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Rahmkäse, Pesto, rotes Pesto, Creme fraiche.
  5. Verfahren für die Herstellung der ersten Phase, die für einen gemusterten Aufstrich nach Anspruch 1 geeignet ist, umfassend a) Mischen von Schinken oder Schinkenersatz und Fleisch und anderen Ingredienzien außer der Leber, b) Erwärmen auf eine Temperatur von wenigstens 70°C für wenigstens 2 Minuten, c) Zusetzen von Leber, d) Kühlen der Mischung auf wenigster als 60°C, e) Erwärmen auf eine Temperatur von wenigstens 72°C für wenigstens 5 Minuten, f) Kühlen auf unter 70°C, g) gegebenenfalls Mikro-Emulgieren, dadurch gekennzeichnet, dass Protein zugesetzt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Protein während des Kühlungsschritts f) zugesetzt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Protein nach dem zweiten Erwärmungsschritt e) zugesetzt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei Tocopherol vor Schritt b) zugesetzt wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei Tocopherol nach Kühlungsschritt f) zugesetzt wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei in Schritt f) das Kühlen unter 65°C ist.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, wobei die erste Phase angesäuert wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die erste Phase vor Schritt b) angesäuert wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die erste Phase vor dem Erwärmungsschritt e) angesäuert wird.
  14. Verfahren für die Herstellung eines gemusterten Aufstrichs nach Anspruch 1, umfassend Abfüllen der ersten und zweiten Phase bei einer Temperatur zwischen 65 und 80°C
  15. Verfahren für die Herstellung eines gemusterten Aufstrichs nach Anspruch 1, wobei die erste und zweite Phase bei einer Temperatur zwischen 25 und 40°C unter aseptischen Bedingungen abgefüllt werden.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, wobei eine Einzeldüsenkonstruktion verwendet wird, die eine Abfüllöffnung, durch die die erste Phase abgefüllt wird, und eine Abfüllöffnung, durch die die zweite Phase abgefüllt wird, umfasst.
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US20220022499A1 (en) * 2020-07-22 2022-01-27 153 Korea Co., Ltd. Method of making foie gras using duck liver produced by raising ducks without cage and force-feeding, and the foie gras

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