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DE602006000311T2 - Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit und zum Eindüsen eines Gases in diese Flüssigkeit, geeignet für Becken geringer Tiefe - Google Patents

Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit und zum Eindüsen eines Gases in diese Flüssigkeit, geeignet für Becken geringer Tiefe Download PDF

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DE602006000311T2
DE602006000311T2 DE200660000311 DE602006000311T DE602006000311T2 DE 602006000311 T2 DE602006000311 T2 DE 602006000311T2 DE 200660000311 DE200660000311 DE 200660000311 DE 602006000311 T DE602006000311 T DE 602006000311T DE 602006000311 T2 DE602006000311 T2 DE 602006000311T2
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Air Liquide SA
LAir Liquide SA pour lEtude et lExploitation des Procedes Georges Claude
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    • B01F23/233Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids using driven stirrers with completely immersed stirring elements
    • B01F23/2331Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids using driven stirrers with completely immersed stirring elements characterised by the introduction of the gas along the axis of the stirrer or along the stirrer elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor und zum Einleiten eines Gases in diese Flüssigkeit.
  • Das Dokument EP-A1-0 995 485 beschreibt eine Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor oder Becken und zum Einleiten eines Gases in diese Flüssigkeit. Diese Vorrichtung weist einen Antriebsmotor einer vertikalen Welle auf, die über dem Reaktor angeordnet ist. Die Welle des Motors trägt an ihrem unteren Ende einen in diese Flüssigkeit getauchten Propeller und treibt ihn an; sie trägt auch eine automatische Saugturbine, die zwischen der Oberfläche der Flüssigkeit und dem Propeller angeordnet ist, und treibt sie an. Die automatische Saugturbine ist mit einer Quelle für ein Gas, allgemein ein sauerstoffhaltiges Gas, verbunden, derart, dass sie, wenn sie durch die Welle des Motors angetrieben wird, gleichzeitig Gas und Flüssigkeit, in die sie getaucht ist, ansaugt und so eine Gas-Flüssig-Dispersion bildet. Die durch die automatische Saugturbine erzeugte Gas-Flüssig-Dispersion wird mittels eines ringförmigen Kastens, der ein Ablenkblech bildet, das die automatische Saugturbine umhüllt, zum Propeller geleitet.
  • In der Praxis erzeugt die Pumpleistung des Propellers absteigende Ströme von Flüssigkeit und Gas, die Tiefen von über sieben Metern erreichen können. Wenn der Boden des Beckens sich in sieben Metern Tiefe oder höher befindet, trifft der Strom auch auf den Boden. Dies hat keine Bedeutung, wenn die Wände und der Boden des Reaktors aus Beton bestehen oder wenn die Tiefe mehr als drei Meter beträgt. Im Gegenteil, es ermöglicht es, die Schlämme in Bewegung zu setzen, die dazu tendieren, sich am Boden des Reaktors anzusammeln. Bestimmte Reaktoren hingegen besitzen Wände und einen Boden aus Geotextilmembranen oder aus Ton, die sehr empfindlich gegen Abrieb sind. Im Allgemeinen ist die Tiefe dieser Becken sehr gering (1,5 bis 3 Meter). Das Auftreffen eines starken Flusses erodiert und vertieft solche Böden, bis die Dichtigkeit des Reaktors gefährdet wird. Außerdem stört die Bewegung großer Mengen von Ton die Schlämmung der Schlämme stromabwärts des Belüftungsbeckens.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Vorschlagen einer Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor und zum Einleiten eines Gases in diese Flüssigkeit, in der ein starker axialer Fluss erzeugt wird, die in Becken mit geringen Tiefen oder in Becken mit brüchigen Wänden ausgeführt werden kann.
  • Zum Lösen dieser Aufgabe betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor und zum Einleiten eines Gases in diese Flüssigkeit, um eine Gas-Flüssig-Dispersion zu bilden, die Folgendes aufweist:
    • – eine Antriebsvorrichtung, die über dem Reaktor angeordnet und mit einer vertikalen Ausgangswelle versehen ist, die an ihrem unteren Ende mit mindestens einem in die Flüssigkeit getauchten Axialflussmobile ausgestattet ist,
    • – ein Mittel zur Einleitung des Gases über dem Axialflussmobile,
    • – ein Ablenkblech, das über dem Axialflussmobile angeordnet ist und das Hochsteigen der Gas-Flüssig-Dispersion verhindert,
    und ein Ablenkblech aufweist, das unter dem Axialflussmobile angeordnet ist und den Axialfluss des Mobiles in einen Radialfluss umwandelt.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der Lektüre der folgenden Beschreibung hervor. Formen und Ausführungsformen der Erfindung werden als nicht einschränkende Beispiele gegeben und in den begleitenden Zeichnungen veranschaulicht; es zeigen:
  • 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 eine Ansicht des Ablenkblechs, das unter dem Axialflussmobile angeordnet ist und den Axialfluss des Mobiles in einen Radialfluss umwandelt, der in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet werden kann,
  • 3 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von unten;
  • 4 einen Querschnitt des in 3 ausgeführten Ablenkblechs.
  • Nachfolgend hat der Begriff „Reaktor" die Bedeutung eines natürlichen „Beckens" sowie eines „Tanks" mit mehr oder weniger nahe aneinanderliegenden Wänden und unter mehr oder weniger geschlossenem Himmel.
  • Die Erfindung betrifft daher eine Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor und zum Einleiten eines Gases in die Flüssigkeit, um eine Gas-Flüssig-Dispersion zu bilden, die Folgendes aufweist:
    • – eine Antriebsvorrichtung, die über dem Reaktor angeordnet ist und mit einer vertikalen Ausgangswelle versehen ist, die an ihrem unteren Ende mit mindestens einem in die Flüssigkeit getauchten Axialflussmobile ausgestattet ist,
    • – ein Mittel zur Einleitung des Gases über dem Axialflussmobile,
    • – ein Ablenkblech, das über dem Axialflussmobile angeordnet ist und das Hochsteigen der Gas-Flüssig-Dispersion verhindert,
    und ein Ablenkblech aufweist, das unter dem Axialflussmobile angeordnet ist und den Axialfluss des Mobiles in einen Radialfluss umwandelt.
  • Die Rührvorrichtung umfasst erfindungsgemäß eine Antriebsvorrichtung, zum Beispiel einen Motor, der über der Oberfläche der Flüssigkeit angeordnet ist und der mit einer drehbaren Ausgangswelle versehen ist, die sich vertikal erstreckt und teilweise in die Flüssigkeit getaucht ist. Die Welle trägt an ihrem unteren Ende ein Axialflussmobile, das ein Propeller oder eine Schraube sein kann, der/die in die Flüssigkeit getaucht ist und die Flüssigkeit allgemein zum unteren Teil des Beckens lenkt. Die Vorrichtung weist auch ein Mittel zur Einleitung des Gases über dem Axialflussmobile und in die Flüssigkeit auf, derart, dass das Gas und die Flüssigkeit durch das Axialflussmobile angetrieben werden und eine Gas-Flüssig-Disperson erzeugt wird. Die Vorrichtung weist schließlich ein Ablenkblech auf, das über dem Axialflussmobile angeordnet ist und eine derartige Form aufweist, dass es das Hochsteigen der Gas-Flüssig-Dispersion verhindert. Diese Form kann das Leiten des Axialflusses in den unteren Teil des Beckens ermöglichen und/oder als Gassammler dienen, um zu verhindern, dass das Gas an der Oberfläche des Beckens ausströmt. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass ein zusätzliches Ablenkblech unter dem Axialflussmobile angeordnet ist und eine derartige Form aufweist, dass es den durch das Mobile erzeugten Axialfluss in einen Radialfluss umwandelt.
  • Gemäß einer ersten Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann das unter dem Axialflussmobile angeordnete Ablenkblech eine allgemein kreisförmige Platte sein. Vorzugsweise ist diese Platte auf der Ausgangs welle zentriert. Es kann vorteilhaft sein, diese Ablenkplatte, die unter dem Axialflussmobile angeordnet ist, in der größtmöglichen Entfernung von dem Mobile zu befestigen, derart, dass die unter der Rührvorrichtung verfügbare Tiefe am besten ausgenutzt wird. Im Allgemeinen wird die Fläche des unter dem Axialflussmobile angeordneten Ablenkblechs in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen diesem Ablenkblech und diesem Axialflussmobile vergrößert. Es sei darauf hingewiesen, dass es für eine Entfernung zwischen dem Ablenkblech und dem Axialflussmobile von unter 200 mm ausreicht, wenn die Fläche des Ablenkblechs mindestens in der Größenordnung der durch das Axialflussmobile darauf projizierten Fläche entspricht. Die Fläche des Ablenkblechs kann auch auf die durch die gesamte Rührvorrichtung darauf projizierte Fläche erweitert werden.
  • Es kann auch ein Ablenkkegel oder -prisma auf der Platte zentriert sein. Der Winkel des Kegels oder Prismas kann in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen dem unter dem Axialflussmobile angeordneten Ablenkblech und dem Axialflussmobile optimiert werden.
  • Von einem praktischen Gesichtspunkt aus kann das unter dem Axialflussmobile angeordnete Ablenkblech auf der Ausgangswelle der Antriebsvorrichtung befestigt sein. Wenn die Vorrichtung in Betrieb ist, wird dann auch das Ablenkblech, das unter dem Axialflussmobile angeordnet ist, durch den Motor angetrieben. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass sie eine schnelle Abwandlung einer Vorrichtung des Standes der Technik ermöglicht, um sie an Becken von geringen Tiefen anzupassen: es genügt, ein Ablenkblech auf der Antriebswelle hinzuzufügen.
  • Gemäß einer zweiten Variante der Erfindung ist das unter dem Axialflussmobile angeordnete Ablenkblech gebildet von:
    • – einer zentralen Platte, und
    • – Flächenabschnitten, die winkelig um die zentrale Platte verteilt sind und ein nach außen und zum Boden des Reaktors divergierendes Erweiterungsprofil aufweisen.
  • Das divergierende Profil der Flächenabschnitte wird vorteilhafterweise derart berechnet, dass ein minimaler Durchflussabschnitt unter dem Axialflussmobile bereitgestellt wird, wobei der Abschnitt sich nach unten hin verbreitert. Dieser minimale Abschnitt kann dem 1,5- bis 3-fachen des projizierten Abschnitts des Axialflussmobiles entsprechen. Die Form des divergierenden Profils ermöglicht es dem Fluss der Gas-Flüssig-Dispersion, sich zwischen den Flächenabschnitten und der Zentralachse des Mobiles zu verfangen. Es ist zu bevorzugen, wenn der Windungsdurchmesser der Flächenabschnitte nicht kleiner ist als der Durchmesser des Axialflussmobiles.
  • Gemäß dieser Variante ist das Ablenkblech daher aus zwei Teilen gebildet: der zentralen Platte und den Flächenabschnitten, die winkelig um die Platte herum verteilt sind. Die zentrale Platte ist vorzugsweise kreisförmig. Sie kann wie bei der ersten Variante auf der Ausgangswelle der Antriebsvorrichtung befestigt sein. Ein Ablenkkegel kann die zentrale Platte vorteilhaft ersetzen. In einer Entfernung von der zentralen Platte oder dem Kegel befinden sich Flächenabschnitte, die winkelig um die Platte herum verteilt sind. Erfindungsgemäß weisen diese Flächenabschnitte ein nach außen und zum Boden des Reaktors divergierendes Erweiterungsprofil auf: so weisen diese Flächen in einem Querschnitt gemäß einer Ebene durch die vertikale Ausgangswelle ein Profil auf, das sich nach außen und zum Boden des Reaktors ausbreitet. Dieses Profil ist allgemein bogenförmig, um eine Coanda-Wirkung auf dem gesamten schnellen Fluss zu erzeugen, der tangential am Eingang des Profils zirkuliert. Durch die Kombination dieser zwei Teile des Mobiles wird der Axialfluss, der vom Axialflussmobile stammt, durch die zentrale Platte oder den Kegel tangential zum durch die vorhergehend beschriebenen Flächen beschriebenen Profil umgeleitet: er wird gegen die Abschnitte der winkelig um die zentrale Platte verteilten Abschnitte oder des Kegels gedrückt. Die so erhaltene Coanda-Wirkung hält den Fluss der Gas-Flüssig-Dispersion, die unter die Flächenabschnitte gedrückt wird, aufrecht. Dieser Fluss wird am Ende des Profils gemäß dem durch dieses bestimmten Winkel befreit; vorzugsweise ist das Ende des Profils in der Horizontalen, um einen Radialfluss zu erhalten, der auf die vertikalen Wände des Reaktors gerichtet ist.
  • Diese zweite Variante ermöglicht es, den Druckverlust zu begrenzen, wenn der Axialfluss mit dem Ablenkblech in Kontakt kommt, und den Fluss gleichförmig zu machen. Die Geschwindigkeit der durch das Ablenkblech umgeleiteten Flüssigkeit ist sehr hoch und die Durchflussmenge ist hoch; demzufolge wird die Funktion des Axialflussmobiles durch das hinzugefügte Ablenkblech nicht beeinträchtigt. Die Bedingungen für den Transfer des Gases in die Flüssigkeit bleiben optimal.
  • Gemäß dem Winkel am Ende des Profils, der das Erzeugen der Coanda-Wirkung ermöglicht, kann das radiale Ausleiten des Flusses in Bezug auf die Vertikale geregelt werden. So ist es möglich, den Fluss besser im Becken zu verteilen.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung ein besonderes Mittel zur Einleitung des Gases über dem Axialflussmobile auf, das gebildet ist von:
    • – einer automatischen Saugturbine, die in den Reaktor getaucht, über dem Axialflussmobile angeordnet ist und von der Ausgangswelle angetrieben werden kann, und
    • – einem Zylinder, der koaxial die Ausgangswelle umhüllt, dessen unteres Ende in die Turbine mündet und dessen oberes Ende dicht mit der Antriebsvorrichtung verbunden ist und eine Öffnung zum Einleiten eines Gases in einen ringförmigen Zwischenraum, der von der Welle und dem Zylinder begrenzt ist, aufweist,
    wobei die Turbine von zwei übereinander angeordneten Scheiben und einer Gesamtheit von radialen Schaufeln gebildet ist, die zwischen den Scheiben angeordnet und an diesen befestigt sind, wobei die obere Scheibe ein zentrales Loch aufweist, in das das untere Ende des Zylinders eindringt, der mit dem Rand des Loches einen zumindest teilweise ringförmigen Raum begrenzt, durch den Flüssigkeit in die Turbine angesaugt wird.
  • 1 veranschaulicht eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung weist eine Antriebsvorrichtung 1 auf, zum Beispiel einen Motor, der über der Oberfläche der Flüssigkeit angeordnet ist, die mit einer drehbaren Ausgangswelle 2 versehen ist, die sich vertikal erstreckt und teilweise in die Flüssigkeit getaucht ist. Die Welle 2 trägt an ihrem unteren Ende ein Axialflussmobile 4, einen Propeller, das in die Flüssigkeit getaucht ist. Die Welle 2 trägt auch eine zwischen dem Propeller 4 und der Oberfläche der Flüssigkeit angeordnete automatische Saugturbine 3, die folglich in den Reaktor getaucht ist und durch die Ausgangswelle 2 mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben wird wie der Propeller 4. Die Ausgangswelle 2 ist koaxial von einem Zylinder 7 umhüllt, dessen oberes Ende mit der Antriebsvorrichtung 1 verbunden ist, wobei dazwischen eine Dichtungsvorrichtung angeordnet ist, und dessen unteres Ende 7a koaxial zur Welle 2 in die Turbine 3 mündet. Im oberen Ende des Zylinders 7 ist eine Öffnung 8 zum Einleiten eines Gases in einen ringförmigen Zwischenraum 9 gebohrt, der von der Welle 2 und dem Zylinder 7 begrenzt ist. Das System zum Einleiten des Gases in die Öffnung 8 ist nicht dargestellt. Die automatische Saugturbine 3 ist von zwei horizontal angeordneten Scheiben 10, 11 und einer Gesamtheit von radialen Schaufeln gebildet, die zwischen den Scheiben 10, 11 angeordnet und an diesen befestigt sind. Ein erstes Ablenkblech 5 ist über der Turbine 3 und dem Axialflussmobile 4 angeordnet. Ein zweites Ablenkblech 6 ist unter dem Axialflusspropeller 4 auf der Welle 2 angeordnet. Die Vorrichtung von 1 weist auch Gegenschaufelblätter 14 auf, die das Leiten der unterschiedlichen Flüsse ermöglichen, um die Transfer- und Rührleistungen zu maximieren.
  • 2 veranschaulicht ein Ablenkblech 6, das dazu bestimmt ist, unter dem Axialflussmobile angeordnet zu werden, das die Form einer Platte aufweist, die auf der Ausgangswelle 2 zentriert ist, und in deren Zentrum ein Ablenkkegel 13 angeordnet ist.
  • 3 veranschaulicht eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung von unten. Diese Vorrichtung ist mit einem Ablenkblech 61, 62 versehen, das unter dem Axialflussmobile 4 angeordnet ist, dessen drei Schaufelblätter auf der Zeichnung ausgemacht werden können. Dieses Ablenkblech ist aus einer kreisförmigen zentralen Platte 61 und Flächenabschnitten 62 gebildet, die winkelig um die kreisförmige zentrale Platte 61 angeordnet sind und ein nach außen divergierendes Erweiterungsprofil aufweisen. Diese bestimmte Form ruft eine Coanda-Wirkung für den gesamten Fluss hervor, der sich tangential zum durch die Flächenabschnitte 62 beschriebenen Profil verfängt. Diese Flächenabschnitte 62 sind an den Gegenschaufelblättern 14 der Rührvorrichtung befestigt.
  • 4 ist ein Querschnitt entlang einer Achse xx' des Ablenkblechs von 3: der Ablenkkegel 61, der auf der zentralen Platte zentriert ist und das Profil, das die Erzeugung der Coanda-Wirkung der Flächenabschnitte 62, die winkelig um die zentrale Platte angeordnet sind, ermöglicht, sind ersichtlich. Die Pfeile stellen den Strom des Flusses entlang der zentralen Platte oder des Ablenkkegels (61) und der winkelig um die/den zentral(en) Platte oder Kegel angeordneten Abschnitte dar.
  • Durch die Ausführung einer Vorrichtung, wie vorhergehend beschrieben, wird der Axialfluss des Axialflussmobiles umgeleitet und das Auftreffen des Axialflusses auf dem Boden des Beckens wird verhindert.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit in einem Reaktor und zum Einleiten eines Gases in die Flüssigkeit, um eine Gas-Flüssig-Dispersion zu bilden, umfassend: – eine Antriebsvorrichtung (1), die über dem Reaktor angeordnet und mit einer vertikalen Ausgangswelle (2) versehen ist, die an ihrem unteren Ende mit mindestens einem in die Flüssigkeit getauchten Axialflussmobile (4) ausgestattet ist, – ein Mittel zur Einleitung des Gases (3 und 7) über dem Axialflussmobile (4), – ein Ablenkblech (5), das über dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist und das Hochsteigen der Gas-Flüssig-Dispersion verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Ablenkblech (6) umfasst, das unter dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist und den Axialfluss des Mobiles in einen Radialfluss umwandelt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkblech (6), das unter dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist, eine Platte ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte auf der Ausgangswelle (2) zentriert ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ablenkkegel (14) auf der Platte zentriert ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ablenkprisma auf der Platte zentriert ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche des Ablenkblechs (6), das über dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist, auf die auf sie von der Rührvorrichtung projizierte Fläche erweitert ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkblech (6), das unter dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist, auf der Ausgangswelle (2) der Antriebsvorrichtung (1) befestigt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenkblech (6), das unter dem Axialflussmobile angeordnet ist, gebildet ist von: – einer zentralen Platte (61), und – Flächenabschnitten (62), die winkelig um die zentrale kreisförmige Platte (61) verteilt sind und ein nach außen und zum Boden des Reaktors divergierendes Erweiterungsprofil aufweisen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das divergierende Erweiterungsprofil der Flächenabschnitte (62) derart ist, dass es eine Coanda-Wirkung auf dem gesamten Fluss hervorruft, der sich tangential in dem vom divergierenden Erweiterungsprofil beschriebenen Abschnitt verfängt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Platte (61) auf der Ausgangswelle der Antriebsvorrichtung (2) befestigt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ablenkkegel auf der zentralen Platte (61) zentriert ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass: – das Mittel zur Einleitung des Gases über dem Axialflussmobile gebildet ist von: • einer automatischen Saugturbine (3), die in den Reaktor getaucht, über dem Axialflussmobile (4) angeordnet ist und von der Ausgangsweile (2) angetrieben werden kann, und • einem Zylinder (7), der koaxial die Ausgangswelle (2) umhüllt, dessen unteres Ende (7a) in die Turbine (3) mündet und dessen oberes Ende dicht mit der Antriebsvorrichtung (1) verbunden ist und eine Öffnung (8) zum Einleiten eines Gases in einen ringförmigen Zwischenraum (9), der von der Welle (2) und dem Zylinder (7) begrenzt ist, aufweist, – wobei die Turbine (3) von zwei übereinander angeordneten Scheiben (10, 11) und einer Gesamtheit von radialen Schaufeln gebildet ist, die zwischen den Scheiben angeordnet und an diesen befestigt sind, wobei die obere Scheibe (10) ein zentrales Loch (12) aufweist, in das das untere Ende (7a) des Zylinders (7) eindringt, der mit dem Rand des Loches einen zumindest teilweise ringförmigen Raum begrenzt, durch den Flüssigkeit in die Turbine (3) angesaugt wird.
DE200660000311 2005-04-19 2006-04-13 Vorrichtung zum Rühren einer Flüssigkeit und zum Eindüsen eines Gases in diese Flüssigkeit, geeignet für Becken geringer Tiefe Active DE602006000311T2 (de)

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