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Hintergrund der Erfindung
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1. Erfindungsgebiet
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Die
Erfindung betrifft das Gebiet der Kommunikationsnetze und insbesondere
Netze und Verfahren zum Implementieren des Merkmals von Wahlwiederholung
in drahtlosen Netzen zu gerufenen Teilnehmern, die abgeschaltet
sind.
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2. Problemangabe
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Telefondienstanbieter
bieten Dienstteilnehmern viele Merkmale. Ein herkömmlichen
Drahtnetzteilnehmern angebotetes Merkmal ist die Wahlwiederholung
bei besetzten Nummern. Angenommen, ein Anrufer ruft eine gewählte Nummer
an. Innerhalb des Telefonnetzes empfängt eine Ursprungsvermittlung
den Ruf und leitet den Ruf zu einer Endvermittlung für die gewählte Nummer.
Die Endvermittlung bestimmt, daß die
Leitung für
diese gewählte
Nummer besetzt ist und antwortet der Ursprungsvermittlung, daß die gewählte Nummer
besetzt ist. Von der Ursprungsvermittlung werden dem Anrufer Besetzttöne abgespielt.
Wenn der Anrufer die Besetzttöne hört, hängt er das
Telefon auf. Dann hebt der Anrufer den Hörer am Telefon ab und gibt
einen Code, wie beispielsweise *66, in das Telefon ein, um das Wahlwiederholungsmerkmal
zur letztgewählten
Nummer zu aktivieren. Der Anrufer kann dann das Telefon aufhängen und
sich anderweitig beschäftigen.
Das Telefonnetz versucht, eine Verbindung zur gewählten Nummer
aufzubauen, wenn die gewählte
Nummer verfügbar
wird.
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Innerhalb
des Telefonnetzes empfängt
die Ursprungsvermittlung den vom Anrufer eingegebenen Code. Die
Ursprungsvermittlung informiert die Endvermittlung, daß Wahlwiederholung
für die
gewählte
Nummer aktiviert worden ist. Wenn die Leitung für die gewählte Nummer verfügbar wird,
erkennt die Endvermittlung, daß für die gewählte Nummer
Wahlwiederholung aktiviert worden ist. Die Endvermittlung versucht
dann, eine Verbindung vom Anrufer zur gewählten Nummer aufzubauen. Der
Anrufer kann einen Sonderton empfangen, der anzeigt, daß die gewählte Nummer
nunmehr verfügbar
ist.
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Ein
Problem bei dem gegenwärtigen
Wahlwiederholungsmerkmal besteht darin, daß das Merkmal nur für Telefondrahtnetze
effektiv implementiert ist und angeboten wird. Das Wahlwiederholungsmerkmal
wird gegenwärtig
für Zellularnetze
oder sonstige drahtlose Netze nicht angeboten. Auch wird die Wahlwiederholung
nur für
besetzte Nummern angeboten. Drahtlose Netze stellen ein zusätzliches Problem
dar, indem Mobiltelefone abgeschaltet sein können. Wenn ein Mobiltelefon
abgeschaltet ist, bleiben Anrufe an dieses Mobiltelefon unbeantwortet und
werden höchstwahrscheinlich
zum Anrufbeantworter geleitet. Es besteht ein Problem darin, daß ein Wahlwiederholungsmerkmal
für abgeschaltete
Mobiltelefone gegenwärtig
nicht angeboten wird. Ein Beispiel ist ersichtlich in der Schrift
US-A-5995848 (NGUYEN ET AL.) 30.
November 1999 (
1999-11-30 ). Bei
der großen
Anzahl von Mobilteilnehmern verpassen Anbieter drahtloser Dienste
große
Einnahmen, wenn sie das Wahlwiederholungsmerkmal nicht anbieten.
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Kurze Beschreibung der Lösung
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Durch
die Erfindung werden die obigen und weitere verwandte Probleme durch
Bereitstellung von Wahlwiederholung in drahtlosen Netzen für mobile
gerufene Teilnehmer, die abgeschaltet sind, gelöst. Diensteanbieter können vorteilhafterweise
einer zunehmenden Anzahl von Mobilteilnehmern das Wahlwiederholungsmerkmal
anbieten. Wahlwiederholung wird effektiv dadurch implementiert,
daß ein HLR-System
(Home Location Register – Heimatregister)
für den mobilen
gerufenen Teilnehmer erkennt, wenn der mobile gerufene Teilnehmer
eingeschaltet hat. Das HLR-System kann vorteilhafterweise im wesentlichen
in Echtzeit bestimmen, wann der gerufene Teilnehmer eingeschaltet
hat. Das HLR-System kann dann das den gerufenen Teilnehmer betreuende
MSC-System (Mobile Switching Center – Mobilvermittlungsstelle)
anweisen, zu versuchen, eine Verbindung zum gerufenen Teilnehmer aufzubauen.
Der gerufene Teilnehmer wird daher sehr bald nach seinem Einschalten
wiederholt gewählt.
Der rufende Teilnehmer muß vorteilhafterweise
den gerufenen Teilnehmer nicht wiederholt wählen, um zu versuchen, den
gerufenen Teilnehmer zu erreichen.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung umfaßt ein
drahtloses Netz, das Wahlwiederholung für mobile gerufene Teilnehmer
bereitstellt, die abgeschaltet sind. Das drahtlose Netz umfaßt ein Ursprungs-MSC-System, ein HLR-System
für einen
gerufenen Teilnehmer und ein betreuendes MSC-System zur Betreuung
des gerufenen Teilnehmers. Im Betrieb wird von einem rufenden Teilnehmer
eine Verbindung zum gerufenen Teilnehmer durch das Ursprungs-MSC-System
eingeleitet. Das Ursprungs-MSC-System empfängt den Ruf und überträgt eine
Anfragenachricht zum HLR-System für den gerufenen Teilnehmer.
Der gerufene Teilnehmer ist zu dieser Zeit abgeschaltet und so bestimmt
das HLR-System für
den gerufenen Teilnehmer, daß der gerufene
Teilnehmer abgeschaltet ist. Das HLR-System für den gerufenen Teilnehmer überträgt dann eine
Antwortnachricht zum Ursprungs-MSC-System, die anzeigt, daß der gerufene
Teilnehmer abgeschaltet ist. Das Ursprungs-MSC-System kann dann
dem rufenden Teilnehmer anzeigen, daß der gerufene Teilnehmer abgeschaltet
ist, wie beispielsweise mit einer Ansage oder einem Keine-Antwort-Zeichen.
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Von
dem rufenden Teilnehmer wird dann das Wahlwiederholungsmerkmal durch
Eingabe einer Wahlwiederholungsanweisung aktiviert. Das Ursprungs-MSC-System empfängt eine
Wahlwiederholungsanweisung und überträgt einen
Wahlwiederholungsanzeiger zum HLR-System für den gerufenen Teilnehmer.
Zu diesem Zeitpunkt wird Wahlwiederholung aktiviert.
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Bei
Aktivierung von Wahlwiederholung überwacht das HLR-System den gerufenen
Teilnehmer, um zu bestimmen, wann der gerufene Teilnehmer einschaltet.
Man nehme an, daß der
gerufene Teilnehmer einschaltet und sich bei dem betreuenden MSC-System
registriert. Vom betreuenden MSC-System wird eine Registrierungsnachricht
zum HLR-System für den gerufenen
Teilnehmer übertragen.
Das HLR-System für
den gerufenen Teilnehmer erkennt, wenn der gerufene Teilnehmer einschaltet. Vom
HLR-System wird dann eine Anweisung zum betreuenden MSC-System übertragen,
das Aufbauen einer Verbindung zwischen dem gerufenen Teilnehmer
und dem rufenden Teilnehmer als Reaktion auf die Erkennung, daß der gerufene
Teilnehmer eingeschaltet hat, zu versuchen.
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Die
Erfindung kann weitere unten beschriebene beispielhafte Ausführungsformen
umfassen.
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Beschreibung der Zeichnungen
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In
allen Zeichnungen stellt die gleiche Bezugsziffer das gleiche Element
dar.
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1 zeigt
ein drahtloses Netz in einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung.
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2 ist
ein Nachrichtendiagramm für
Wahlwiederholung im drahtlosen Netz der 1 in einer beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung.
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3 zeigt
ein weiteres drahtloses Netz in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung.
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4–6 sind
Nachrichtendiagramme für
Verfahren zur Aktivierung des Wahlwiederholungsmerkmals in dem drahtlosen
Netz der 3 in beispielhaften Ausführungsformen
der Erfindung.
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7 ist
ein Nachrichtendiagramm, das zeigt, wie Wahlwiederholung in einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung durchgeführt
wird.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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1–7 und
die nachfolgende Beschreibung zeigen spezifische beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung, um den Fachmann darüber zu informieren, wie die
beste Funktionsweise der Erfindung herzustellen und zu verwenden
ist. Zur Lehre erfinderischer Grundsätze sind einige herkömmliche
Aspekte der Erfindung vereinfacht oder weggelassen worden. Der Fachmann
wird Abänderungen
dieser Ausführungsformen
erkennen, die in den Rahmen der Erfindung fallen. Der Fachmann wird
erkennen, daß die
unten beschriebenen Merkmale auf verschiedene Weisen kombiniert
werden können,
um mehrere Variationen der Erfindung zu bilden. Im Ergebnis ist
die Erfindung nicht auf die unten beschriebenen bestimmten Ausführungsformen
begrenzt, sondern nur durch die Ansprüche und ihre Äquivalente.
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1 zeigt
ein drahtloses Netz 100 in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung. Das drahtlose Netz 100 enthält ein Ursprungs-MSC-System
(Mobile Switching Center) 110, ein HLR-System (Home Location
Register – Heimatregister) 112 und ein
betreuendes MSC-System (Mobile Switching Center) 114. Das
Ursprungs-MSC-System 110 umfaßt jedes System, das die einer
Mobilvermittlungsstelle ähnlichen
Funktionen zur Einleitung einer Verbindung im drahtlosen Netz 100 durchführt. Das HLR-System 112 umfaßt jedes
System, das die einem Heimatregister ähnlichen Funktionen für den gerufenen
Teilnehmer 104 durchführt.
Es kann für
den rufenden Teilnehmer 102 ein weiteres (nicht gezeigtes)
HLR-System geben oder der rufende Teilnehmer 102 kann sich
das HLR-System 112 teilen. Das betreuende MSC-System 114 umfaßt jedes
System, das die einer Mobilvermittlungsstelle ähnlichen Funktionen zur Betreuung
des gerufenen Teilnehmers 104 bei eingeschaltetem gerufenen
Teilnehmer 104 durchführt.
Das drahtlose Netz 100 kann andere Netze, Systeme oder
Vorrichtungen enthalten, die der Kürze halber nicht gezeigt sind.
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Wie
schon angeführt
wird vom Ursprungs-MSC-System 110 eine Verbindung in das drahtlose
Netz 100 eingeleitet. Wenn der rufende Teilnehmer 102 ein
mobiler rufender Teilnehmer ist, dann umfaßt das Ursprungs-MSC-System 110 das den
mobilen rufenden Teilnehmer betreuende MSC-System. Ursprungs-MSC-System 110 und
betreuendes MSC-System 114 können das
gleiche MSC-System umfassen, wenn sich der mobile rufende Teilnehmer 102 und
der mobile gerufene Teilnehmer 104 im gleichen Versorgungsgebiet
befinden. Wenn der rufende Teilnehmer 102 ein rufender Drahtnetzteilnehmer
ist, dann empfängt
das Ursprungs-MSC-System 110 den
Ruf vom rufenden Teilnehmer 102 über eine Vermittlungsstelle
oder einen sonstigen Gateway zwischen dem Drahtnetz und dem drahtlosen
Netz 100.
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In
dieser Ausführungsform
ist der gerufene Teilnehmer 104 mobil. Der Begriff "gerufener Teilnehmer" kann eine Kommunikationsvorrichtung
und einen Benutzer der Kommunikationsvorrichtung bezeichnen. Da
er mobil ist, umfaßt
der gerufene Teilnehmer 104 eine Mobilkommunikationsvorrichtung wie
beispielsweise ein Mobiltelefon, einen PDA, einen Laptop-Computer
usw., der tragbar oder sonst mobil ist und Nachrichten über drahtlose
Signale überträgt und empfängt.
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Im
Betrieb wird vom rufenden Teilnehmer 102 ein Ruf zum gerufenen
Teilnehmer 104 eingeleitet. Vom Ursprungs-MSC-System 110 wird
der Ruf empfangen und eine Anfragenachricht zum HLR-System 112 für den gerufenen
Teilnehmer 104 übertragen.
Der gerufene Teilnehmer 104 ist zu dieser Zeit abgeschaltet
und so wird vom HLR-System 112 bestimmt,
daß der
gerufene Teilnehmer 104 abgeschaltet ist. Vom HLR-System 112 wird
zum Ursprungs-MSC-System 110 eine Antwortnachricht übertragen,
die anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer 104 abgeschaltet ist. Das Ursprungs-MSC-System 110 kann
dann dem rufenden Teilnehmer 102 anzeigen, daß der gerufene
Teilnehmer 104 abgeschaltet ist. Beispielsweise kann das
Ursprungs-MSC-System 110 zum rufenden Teilnehmer 102 eine
Ansage übertragen,
die anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer 104 abgeschaltet ist. Auch kann das
Ursprungs-MSC-System 110 den Ruf zu einem Voice-Mail-Server
für den
gerufenen Teilnehmer 104 leiten, der dem rufenden Teilnehmer 102 anzeigt,
daß der
gerufene Teilnehmer 104 nicht erreichbar (d. h. abgeschaltet)
ist. Sobald das Ursprungs-MSC-System 110 dem rufenden Teilnehmer 102 anzeigt,
daß der
gerufene Teilnehmer 104 abgeschaltet ist, kann der rufende
Teilnehmer 102 das Wahlwiederholungsmerkmal aktivieren.
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2 ist
ein Nachrichtendiagramm für
Wahlwiederholung im drahtlosen Netz 100 in einer beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung. Zum Aktivieren des Wahlwiederholungsmerkmals überträgt der rufende
Teilnehmer 102 eine Wahlwiederholungsanweisung zum Ursprungs-MSC-System 110. Die
Wahlwiederholungsanweisung umfaßt
jeden Code, Daten oder sonstige Anweisung, die anzeigt, daß der rufende
Teilnehmer 102 das Wahlwiederholungsmerkmal zu aktivieren
wünscht.
Vom Ursprungs-MSC-System 110 wird die Wahlwiederholungsanweisung
vom rufenden Teilnehmer 102 empfangen. Als Reaktion auf
die Wahlwiederholungsanweisung überträgt das Ursprungs-MSC-System 110 eine
Wahlwiederholungsanzeige (RDI – Repeat
Dialing Indicator) zum HLR-System 112 für den gerufenen Teilnehmer 104.
Eine Wahlwiederholungsanzeige umfaßt alle Daten, Code, Markierung
oder sonstige Informationen, die anzeigen, daß das Wahlwiederholungsmerkmal
vom rufenden Teilnehmer 102 aktiviert worden ist. Auch
kann das Ursprungs-MSC-System 110 eine Mobilstationskennung
(MSID – Mobile
Station Identifier) für
den rufenden Teilnehmer 102 mit der Wahlwiederholungsanzeige
zum HLR-System 112 übertragen.
Vom HLR-System 112 wird die Wahlwiederholungsanzeige (und
möglicherweise
die MSID für
den rufenden Teilnehmer 102) empfangen. Das HLR-System 112 kann
die Wahlwiederholungsanzeige (und möglicherweise die MSID für den rufenden
Teilnehmer 102) in einem Teilnehmerdatensatz für den gerufenen
Teilnehmer 104 speichern. Zu diesem Zeitpunkt wird Wahlwiederholung
aktiviert.
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Bei
Aktivierung von Wahlwiederholung wird vom HLR-System 112 der gerufene Teilnehmer 104 überwacht,
um zu bestimmen, wann der gerufene Teilnehmer 104 einschaltet.
Angenommen, der gerufene Teilnehmer 104 schaltet ein und
registriert sich beim betreuenden MSC-System 114. Vom betreuenden
MSC-System 114 wird eine Registrierungsnachricht zum HLR-System 112 für den gerufenen
Teilnehmer 104 übertragen.
Das HLR-System 112 erkennt, wann der gerufene Teilnehmer
einschaltet. Auch erkennt das HLR-System 112, daß der rufende Teilnehmer 102 das
Wahlwiederholungsmerkmal zum Rufen des gerufenen Teilnehmers 104 aktiviert hat.
Vom HLR-System 112 wird dann als Reaktion auf die Erkennung,
daß der
gerufene Teilnehmer 104 eingeschaltet hat, eine Anweisung
zum betreuenden MSC-System 114, den Aufbau einer Verbindung
zwischen dem gerufenen Teilnehmer 104 und rufenden Teilnehmer 102 zu
versuchen, übertragen.
Die Anweisung kann die Wahlwiederholungsanzeige und möglicherweise
die MSID für
den rufenden Teilnehmer 102 enthalten. Als Reaktion auf
die Anweisung versucht das betreuende MSC-System 114 den
Aufbau einer Verbindung zwischen dem gerufenen Teilnehmer 104 und
dem rufenden Teilnehmer 102.
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Das
drahtlose Netz 100 bietet vorteilhafterweise eine effektive
Weise zum Implementieren von Wahlwiederholung zu Mobilvorrichtungen.
Da das HLR-System 112 für
den gerufenen Teilnehmer 104 in einer Position ist, zu überwachen,
wann der gerufene Teilnehmer 104 eingeschaltet hat, kann
das HLR-System 112 effektiv das betreuende MSC-System 114 anweisen,
den gerufenen Teilnehmer 104 wieder zu wählen, sobald
der gerufene Teilnehmer 104 einschaltet. Vom rufenden Teilnehmer 102 muß der gerufene
Teilnehmer 104 vorteilhafterweise nicht wiederholt gewählt werden,
um zu versuchen, den gerufenen Teilnehmer 104 zu erreichen,
da die Wahlwiederholung vom drahtlosen Netz 100 durchgeführt wird.
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3 zeigt
ein weiteres drahtloses Netz 300 in einer beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung. In der 3 wird vom rufenden Teilnehmer 302 eine
Verbindung zum gerufenen Teilnehmer 304 eingeleitet. Der
rufende Teilnehmer 302 umfaßt einen mobilen rufenden Teilnehmer
und der gerufene Teilnehmer 304 umfaßt einen mobilen gerufenen
Teilnehmer. Das drahtlose Netz 300 enthält eine Ursprungs-MSC (O-MSC – Originating
MSC) 311, ein HLR 312 für den rufenden Teilnehmer 302,
ein HLR 322 für
den gerufenen Teilnehmer 304 und eine betreuende MSC (S-MSC – Serving
MSC) 321. Die O-MSC 311 ist Teil eines Ursprungsnetzes 310 für die Verbindung.
Die S-MSC 321 ist Teil eines Endnetzes 320 für die Verbindung.
O-MSC 311,
HLR 312, HLR 322 und S-MSC 321 sind mit
einem Transportnetz 331 verbunden. Das Transportnetz 331 kann
ein leitungsbasiertes Netz, ein paketbasiertes Netz oder eine Kombination
der beiden umfassen. Das drahtlose Netz 300 kann andere
Bestandteile, Vorrichtungen oder Systeme enthalten, die in der 3 nicht gezeigt
sind.
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Aktivieren von Wahlwiederholung
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Das
drahtlose Netz 300 ermöglicht
Wahlwiederholung von mobilen Kommunikationsvorrichtungen wie beispielsweise
der Vorrichtung für
den gerufenen Teilnehmer 304. 4–6 zeigen
drei Verfahren zum Aktivieren des Wahlwiederholungsmerkmals im drahtlosen
Netz 300. Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen
der 4–6 begrenzt,
da das Wahlwiederholungsmerkmal entsprechend anderen gewünschten
Verfahren aktiviert werden kann.
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4 ist
ein Nachrichtendiagramm einer Weise zum Aktivieren des Wahlwiederholungsmerkmals
in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung. In dieser Ausführungsform
ist der rufende Teilnehmer 302 ein Teilnehmer an dem Wahlwiederholungsmerkmal.
Der das drahtlose Netz 300 benutzende Diensteanbieter bietet
ein Wahlwiederholungsmerkmal (höchstwahrscheinlich
für eine
monatliche Gebühr),
das vorher vom rufenden Teilnehmer 302 bestellt worden
ist.
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In
der 4 wird vom rufenden Teilnehmer 302 eine
Verbindung zum gerufenen Teilnehmer 304 mit einer Verbindungsaufbaunachricht
eingeleitet. Die Verbindungsaufbaunachricht wird von der O-MSC 311 empfangen.
Die Verbindungsaufbaunachricht enthält die gewählte Nummer des gerufenen Teilnehmers 304.
Das der rufende Teilnehmer 302 ein Teilnehmer am Wahlwiederholungsmerkmal ist,
wird von der O-MSC 311 automatisch eine Nachricht (FEATREQ
INV – FeatureRequest
invoke – Aufrufmerkmalsanforderung)
zum HLR 312 für
den rufenden Teilnehmer 302 übertragen, die die Nummer für den gerufenen
Teilnehmer 304 enthält.
Dies wird von der O-MSC 311 für jede vom rufenden Teilnehmer 302 gewählte Nummer
durchgeführt.
Vom HLR 312 wird die zuletzt gewählte Nummer für den rufenden
Teilnehmer 302 gespeichert (die die Nummer für den gerufenen
Teilnehmer 304 ist) und eine FEATREQ RR-Nachricht (FeatureRequest return result – Merkmalsanforderung
Ergebnissendung) zur O-MSC 311 übertragen.
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Von
der O-MSC 311 wird eine Nachricht LOCREQ INV (LocationRequest
invoke – Aufrufen Standortanforderung)
zum HLR 322 für
den gerufenen Teilnehmer 304 übertragen. Die Nachricht LocationRequest
invoke wird bestimmen, wohin die Verbindung zu leiten ist. Die Nachricht
LocationRequest invoke kann parallel zu der Nachricht FeatureRequest
invoke übertragen
werden, so daß die
Verbindungsaufbauzeit nicht durch Speichern der zuletzt gewählten Nummer
des rufenden Teilnehmers 102 beeinflußt wird. Als Reaktion auf die
Nachricht LocationRequest invoke wird vom HLR 322 bestimmt,
daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Vom HLR 322 wird
bestimmt, daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist, auf Grundlage
eines Feldes Mobile Status (Mobilzustand) im Teilnehmerdatensatz
für den
gerufenen Teilnehmer 304. Das Feld Mobile Status wird auf "ausgeschaltet", "unbekannt" oder etwas ähnliches
gesetzt sein. Dann wird vom HLR 322 eine LOCREQ RR-Nachricht (LocationRequest
return result – Standortanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Die Nachricht
LocationRequest return kann eine TDN-Nummer (Temporary Dialed Number – zeitweilige
Wählnummer)
für einen
Voice-Mail-Server für
den gerufenen Teilnehmer 302, eine Anweisung zur Bereitstellung
einer Ansage für
den rufenden Teilnehmer 302, daß der gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet
ist, oder irgendwelche anderen Daten umfassen. Die O-MSC 311 kann
dann dem rufenen Teilnehmer 302 anzeigen, daß der gerufene
Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Beispielsweise kann die O-MSC 311 zum
rufenden Teilnehmer 302 eine Ansage übertragen, die anzeigt, daß der gerufene
Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Auch kann die O-MSC 311 die
Verbindung zu einem Voice-Mail-Server für den gerufenen Teilnehmer 304 leiten,
der dem rufenden Teilnehmer 302 anzeigt, daß der gerufene Teilnehmer 304 nicht
erreichbar ist. Sobald die O-MSC 311 dem rufenden Teilnehmer 302 anzeigt,
daß der gerufene
Teilnehmer 304 abgeschaltet ist, kann das Wahlwiederholungsmerkmal
vom rufenden Teilnehmer 302 aktiviert werden.
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Wenn
der rufende Teilnehmer 302 das Wahlwiederholungsmerkmal
zum automatischen Rückrufen
des gerufenen Teilnehmers 304 zu aktivieren wünscht, dann
wird vom rufenden Teilnehmer 302 eine neue Verbindung eingeleitet.
Vom rufenden Teilnehmer 302 wird eine Wahlwiederholungsanweisung zum
Aktivieren des Wahlwiederholungsmerkmals eingegeben. Beispielsweise
kann eine Wahlwiederholungsanweisung das Wählen von *66 oder die Eingabe
eines sonstigen Codes umfassen. Als Reaktion auf den Empfang der
Wahlwiederholungsanweisung wird von der O-MSC 311 eine
Nachricht FeatureRequest invoke (Merkmalsanforderung aufrufen) zum HLR 312 für den rufenden
Teilnehmer 302 übertragen,
um die zuletzt gewählte
Nummer des rufenden Teilnehmers 302 abzurufen. Vom HLR 312 wird
die zuletzt gewählte
Nummer des rufenden Teilnehmers 102 abgerufen und eine
Nachricht FeatureRequest return result (Merkmalsanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die die zuletzt gewählte
Nummer des rufenden Teilnehmers 302 enthält, die
in der vorliegenden Ausführungsform
die Nummer für
den gerufenen Teilnehmer 304 ist.
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Von
der O-MSC 311 wird dann eine Nachricht LocationRequest
invoke (Standortanforderung aufrufen) zum HLR 322 für den gerufenen
Teilnehmer 304 auf Grundlage der zuletzt gewählten Nummer des
rufenden Teilnehmers 302 übertragen. Die Nachricht LocationRequest
invoke enthält
eine Wahlwiederholungsanzeige (RDI – Repeat dialing indicator), die
dem HLR 322 anzeigt, daß der rufende Teilnehmer 302 das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert hat. Auch enthält die Nachricht
LocationRequest invoke die MSID für den rufenden Teilnehmer 302.
Vom HLR 322 wird die Wahlwiederholungsanzeige und die MSID
für den
rufenden Teilnehmer 302 in einem Teilnehmerdatensatz für den gerufenen
Teilnehmer 304 gespeichert. Zu diesem Zeitpunkt wird Wahlwiederholung
aktiviert.
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Vom
HLR 322 wird dann eine LOCREQ RR-Nachricht (LocationRequest
return result – Standortanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die bestätigt,
daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist. Von der O-MSC 311 wird
eine Nachricht oder ein Ton zum rufenden Teilnehmer 302 übertragen,
die oder der anzeigt, daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist.
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5 ist
ein Nachrichtendiagramm eines weiteren Verfahrens zum Aktivieren
des Wahlwiederholungsmerkmals in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung. In dieser Ausführungsform ist
der rufende Teilnehmer 302 nicht ein Teilnehmer des Wahlwiederholungsmerkmals.
Obwohl er kein Teilnehmer ist, aktiviert der rufende Teilnehmer 302 das
Wahlwiederholungsmerkmal auf rufweiser Basis.
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In 5 wird
vom rufenden Teilnehmer 302 eine Verbindung zum gerufenen
Teilnehmer 304 mit einer Verbindungsaufbaunachricht eingeleitet.
Mit der O-MSC 311 wird die Verbindungsaufbaunachricht empfangen.
Die O-MSC 311 überträgt eine Nachricht
LOCREQ INV (LocationRequest invoke – Standortanforderung aufrufen)
zum HLR 322 für
den gerufenen Teilnehmer 304. Mit der Nachricht LocationRequest
invoke soll bestimmt werden, wohin die Verbindung zu leiten ist.
Als Reaktion auf die Nachricht LocationRequest invoke wird vom HLR 322 bestimmt,
daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Vom HLR 322 wird
dann eine Nachricht LOCREQ RR (LocationRequest return result – Standortanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Die O-MSC 311 kann
dann dem gerufenen Teilnehmer 302 anzeigen, daß der gerufene
Teilnehmer 304 abgeschaltet ist.
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Wenn
vom rufenden Teilnehmer 302 gewünscht wird, das Wahlwiederholungsmerkmal
zum automatischen Rückrufen
des gerufenen Teilnehmers 304 zu aktivieren, wird vom rufenden
Teilnehmer 302 eine neue Verbindung eingeleitet. Der rufende
Teilnehmer 302 gibt eine Wahlwiederholungsanweisung gefolgt
vom einer wiederholt zu wählenden Telefonnummer
(der Nummer für
den gerufenen Teilnehmer 304 in der vorliegenden Ausführungsform) ein.
Beispielsweise kann eine Wahlwiederholungsanweisung das Wählen von
*66 gefolgt von der Telefonnummer für den gerufenen Teilnehmer 304 umfassen.
Obwohl der rufende Teilnehmer 302 nicht ein Vollteilnehmer
an dem Wahlwiederholungsmerkmal ist, kann der rufende Teilnehmer 302 das
Merkmal auf rufweiser Basis aktivieren.
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Von
der O-MSC 311 werden die Wahlwiederholungsanweisung und
die Telefonnummer vom rufenden Teilnehmer 302 empfangen.
Die O-MSC 311 überträgt dann
eine Nachricht LocationRequest invoke (Standortanforderung aufrufen)
zum HLR 322 für den
gerufenen Teilnehmer 304 auf Grundlage der vom rufenden
Teilnehmer 302 eingegebenen Telefonnummer. Die Nachricht
LocationRequest invoke enthält
eine Wahlwiederholungsanzeige (RDI – Repeat dialing indicator),
die dem HLR 322 anzeigt, daß der rufende Teilnehmer 302 das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert hat. Auch enthält die Nachricht
LocationRequest invoke die MSID für den rufenden Teilnehmer 302.
Vom HLR 322 werden die Wahlwiederholungsanzeige und die
MSID für
den rufenden Teilnehmer 302 in einem Teilnehmerdatensatz
für den gerufenen
Teilnehmer 304 gespeichert. Zu diesem Zeitpunkt wird Wahlwiederholung
aktiviert.
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Vom
HLR 322 wird dann eine Nachricht LOCREQ RR (LocationRequest
return result – Standortanforderung- Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die bestätigt,
daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist. Von der O-MSC 311 wird
eine Nachricht oder ein Ton zum rufenden Teilnehmer 302 übertragen,
die oder der anzeigt, daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist. Wiederum ist der
rufende Teilnehmer 302 nicht ein Teilnehmer an dem Wahlwiederholungsmerkmal, kann
aber das Wahlwiederholungsmerkmal auf rufweiser Basis aktivieren.
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6 ist
ein Nachrichtendiagramm eines weiteren Verfahrens zum Aktivieren
des Wahlwiederholungsmerkmals in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung. In dieser Ausführungsform wird
vom drahtlosen Netz 300 eine Ansage benutzt, um den rufenden
Teilnehmer 302 zu fragen, ob das Wahlwiederholungsmerkmal
aktiviert werden sollte.
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In 6 wird
vom rufenden Teilnehmer 302 eine Verbindung zum gerufenen
Teilnehmer 304 mit einer Verbindungsaufbaunachricht eingeleitet.
Die Verbindungsaufbaunachricht wird von der O-MSC 311 empfangen.
Die O-MSC 311 überträgt eine Nachricht
LOCREQ INV (LocationRequest invoke – Standortanforderung aufrufen)
zum HLR 322 für
den gerufenen Teilnehmer 304. Mit der Nachricht LocationRequest
invoke soll bestimmt werden, wohin die Verbindung zu leiten ist.
Als Reaktion auf die Nachricht LocationRequest invoke wird vom HLR 322 bestimmt,
daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Vom HLR 322 wird
dann eine Nachricht LOCREQ RR (LocationRequest return result – Standortanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die anzeigt, daß der
gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Als Reaktion
auf die Nachricht LocationRequest return result wird von der O-MSC 311 eine
Ansage zum rufenden Teilnehmer 302 übertragen. Mit der Ansage wird
der rufende Teilnehmer 302 informiert, daß der gerufene
Teilnehmer 304 nicht eingeschaltet ist oder nicht registriert
ist, und der rufende Teilnehmer 302 gefragt, ob das Wahlwiederholungsmerkmal
aktiviert werden sollte. Beispielsweise kann die Ansage sein: "Das Telefon des Teilnehmers
ist nicht eingeschaltet, bitte geben Sie eine "1" ein,
wenn Sie das Wahlwiederholungsmerkmal für eine Gebühr von $0,75 aktivieren möchten."
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Wenn
der rufende Teilnehmer 302 das Wahlwiederholungsmerkmal
aktivieren möchte,
wird vom rufenden Teilnehmer 302 eine Wahlwiederholungsanweisung
wie beispielsweise die Eingabe einer "1" auf
einer Tastatur eingegeben. Von der O-MSC 311 wird die Wahlwiederholungsanweisung
vom rufenden Teilnehmer 302 empfangen. Von der O-MSC 311 ist
die zuletzt gewählte
Nummer des rufenden Teilnehmers 302 bereits in ihrem Rufregister
gespeichert worden. Die O-MSC 311 überträgt dann eine Nachricht LocationRequest
invoke zum HLR 322 für
den gerufenen Teilnehmer 304 auf Grundlage der zuletzt gewählten Nummer
des rufenden Teilnehmers 302. Die Nachricht LocationRequest
invoke enthält
eine Wahlwiederholungsanzeige (RDI – Repeat dialing indicator),
die dem HLR 322 anzeigt, daß das Wahlwiederholungsmerkmal
vom rufenden Teilnehmer 302 aktiviert worden ist. Auch
enthält
die Nachricht LocationRequest invoke die MSID für den rufenden Teilnehmer 302.
Vom HLR 322 wird die Wahlwiederholungsanzeige und die MSID
für den
rufenden Teilnehmer 302 in einem Teilnehmerdatensatz für den gerufenen
Teilnehmer 304 gespeichert. Zu diesem Zeitpunkt wird Wahlwiederholung
aktiviert.
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Vom
HLR 322 wird dann eine Nachricht LOCREQ RR (LocationRequest
return result – Standortanforderung-Ergebnisrücksendung)
zur O-MSC 311 übertragen,
die bestätigt,
daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist. Von der O-MSC 311 wird
eine Nachricht oder ein Ton zum rufenden Teilnehmer 302 übertragen,
die oder der anzeigt, daß das
Wahlwiederholungsmerkmal aktiviert worden ist.
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Durchführung von Wahlwiederholung
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7 ist
ein Nachrichtendiagramm, das darstellt, wie Wahlwiederholung in
einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung durchgeführt
wird. Man nehme für
die vorliegende Ausführungsform
an, daß der
rufende Teilnehmer 302 eine Verbindung zum gerufenen Teilnehmer 304 eingeleitet
hat und der gerufene Teilnehmer 304 abgeschaltet ist. Auch nehme
man an, daß Wahlwiederholung
entsprechend einem der in 4-6 beschriebenen
Verfahren oder durch ein anderes Verfahren bereits aktiviert worden
ist. Wenn der gerufene Teilnehmer 304 einschaltet, registriert
sich der gerufene Teilnehmer 304 bei der S-MSC 321.
Von der S-MSC 321 wird eine Nachricht REGNOT INV (RegistrationNotification
invoke – Registrierungsbenachrichtigung
aufrufen) zum HLR 322 übertragen,
die anzeigt, daß der gerufene
Teilnehmer 304 eingeschaltet hat. Als Reaktion auf die
Nachricht RegistrationNotification invoke wird vom HLR 322 eine
ID für
S-MSC 321 in dem Feld Primary Last-Seen (primäre zuletzt
Gesehene) des Teilnehmerdatensatzes des gerufenen Teilnehmers 304 eingegeben.
Vom HLR 322 wird auch auf den Teilnehmerdatensatz für den gerufenen
Teilnehmer 304 zugegriffen, um zu bestimmen, ob das Wahlwiederholungsmerkmal
aktiviert worden ist. Der Teilnehmerdatensatz des gerufenen Teilnehmers 304 enthält im vorliegenden
Fall eine Wahlwiederholungsanzeige und eine MSID für den gerufenen
Teilnehmer 302 und so wird vom HLR 322 bestimmt,
daß der
rufende Teilnehmer 302 das Wahlwiederholungsmerkmal für den gerufenen
Teilnehmer 304 aktiviert hat.
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Vom
HLR 322 wird daher die Nachricht REGNOT RR (RegistrationNotification
return result – Registrierungsbenachrichtigung-Ergebnisrücksendung)
zur S-MSC 321 übertragen.
Die Nachricht RegistrationNotification return result enthält die Wahlwiederholungsanzeige
und die MSID des rufenden Teilnehmers 302. Als Reaktion
auf die Nachricht RegistrationNotification return result wird von
der S-MSC 321 ein Funkruf zum rufenden Teilnehmer 304 übertragen.
Wenn die S-MSC 321 eine Antwort auf den Funkruf vom gerufenen
Teilnehmer 304 empfängt,
versucht die S-MSC 321, eine Verbindung zwischen dem rufenden
Teilnehmer 302 und gerufenen Teilnehmer 304 aufzubauen.
Wenn die S-MSC 321 erfolgreich ist, wird eine Verbindung
zwischen dem rufenden Teilnehmer 302 und gerufenen Teilnehmer 304 hergestellt.
Die Wahlwiederholung ist dann erfolgreich ausgeführt worden.