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DE602006000028T2 - Sitzneigungsverstellvorrichtung für Fahrzeuge - Google Patents

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DE602006000028T2
DE602006000028T2 DE602006000028T DE602006000028T DE602006000028T2 DE 602006000028 T2 DE602006000028 T2 DE 602006000028T2 DE 602006000028 T DE602006000028 T DE 602006000028T DE 602006000028 T DE602006000028 T DE 602006000028T DE 602006000028 T2 DE602006000028 T2 DE 602006000028T2
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DE
Germany
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locking tooth
section
seat back
peripheral side
cam
Prior art date
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DE602006000028T
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English (en)
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DE602006000028D1 (de
Inventor
Tetsuya Kosai-shi Ohba
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JTEKT Column Systems Corp
Original Assignee
Fuji Kiko Co Ltd
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Publication date
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei einer Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug, welche Vorrichtung vorgesehen ist, um eine als eine Rückenlehne dienende Rückensitzlehne in Bezug auf ein Sitzkissen im Winkel einstellbar zu fixieren, auf welchem Sitzkissen ein Fahrzeuginsasse sitzt, und zwar so, dass dieser sich auch dann abstützen kann, wenn auf die Sitzlehne eine exzessive Last aufgebracht wird.
  • Eine Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug ist an einem Fahrzeugsitz vorgesehen, um eine Sitzlehne im Winkel relativ zu einem Sitzkissen einstellbar zu fixieren, so dass eine Position der Sitzlehne in Bezug auf das Sitzkissen im Winkel eingestellt werden kann. Eine konventionelle Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung umfasst beispielsweise einen an einer Basisplatte an der Seite des Sitzkissens installierten Rahmen und ein Deckelglied, das an einer Armplatte an der Seite der Sitzlehne installiert ist. Der Rahmen und das Deckelglied sind relativ zueinander verdrehbar angeordnet. Eine Außenverzahnung eines an dem Rahmen installierten Verriegelungszahnes steht in Eingriff mit einer Innenverzahnung, die an der inneren Umfangsfläche des Deckelgliedes ausgebildet ist, um so die relative Verschwenkung zwischen dem Rahmen und dem Deckelglied zu begrenzen und die Sitzlehne unter einer bestimmten Winkelposition gegenüber dem Sitzkissen zu halten.
  • Um den Verriegelungszahn zu fixieren, ist der Rahmen mit einer vorstehenden Wellensektion und einer vorstehenden Führungssektion ausgebildet, die in der Nähe der Innenverzahnung angeordnet sind. Der Verriegelungszahn ist mit einer vertiefungsartigen Lagerungsfläche ausgebildet, um mit der Wellensektion schwenkbar in Eingriff zu sein, und besitzt auch eine Gleitoberfläche koaxial mit der Lagerungsfläche und in gleitendem Kontakt mit einer Führungsoberfläche der Führungssektion. Zusätzlich ist an den zentralen Teil eines Raums, der durch die Innenverzahnung definiert wird, ein Nocken angeordnet, um den Verriegelungszahn nach außen vorzuspannen und die Außenverzahnung mit der Innenverzahnung in Eingriff zu bringen.
  • Wenn im Falle der oben erwähnten und so ausgebildeten Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung an einer Hecksektion eines automobilen Fahrzeugs eine Kollision auftritt, wird eine Last in einer solchen Richtung aufgebracht, dass die Sitzlehne nach rückwärts fällt und durch den kämmenden Eingriff zwischen der Innenverzahnung und der Außenverzahnung auf den Verriegelungszahn einwirkt. Zu dieser Zeit wird der Verriegelungszahn durch die Wellensektion und die Führungssektion abgestützt, um dadurch eine Rotation des Deckelgliedes relativ zu dem Rahmen zu begrenzen, so dass die Sitzlehne sich niemals rotierend nach rückwärts neigt oder nach hinten fällt.
  • Weiterhin ist entsprechend konventioneller Techniken ein Sicherheitsgurt-Anker zum Aufnehmen einer auf einem Sicherheitsgurt ausgeübten Kraft eine Mittelstütze. Jedoch hat in den vergangenen Jahren die Anzahl der Fahrzeuge zugenommen, in welchen die Position des Sicherheitsgurt-Ankers geändert ist von der Mittelstütze zu der Sitzlehne selbst. Wenn an einer Frontsektion eines solchen Fahrzeuges eine Kollision auftritt, wird auf die Sitzlehne als Folge des Gewichts des Fahrzeuginsassens eine Trägheitskraft in einer Vorwärtsfallrichtung aufgebracht, so dass die Sitzlehne eine höhere Last erfährt als bei den konventionellen Techniken. Es ist deshalb dann für die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für das Fahrzeug erforderlich, eine signifikant höhere Last abzustützen, verglichen mit der Last, die bei den konventionellen Techniken abzustützen ist.
  • Eine das oben erwähnte Erfordernis erfüllende Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung wird offenbart in der japanischen vorläufigen Patentpublikation Nr. 2002-345587. In dieser Vorrichtung ist die Führungssektion so angeordnet, dass sie eine geringere Festigkeit hat als die Wellensektion, um das Auftreten einer Biegespannung zu verringern, welche agiert, um den Verriegelungszahn an einem Bereich in der Nähe eines Lagerungsbereiches zu biegen. Die Absicht ist hier, einen Bruch des Verriegelungszahns zu verhindern und die Festigkeit zu stabilisieren. In dieser Struktur wird zwischen einer Kontaktfläche des Verriegelungszahnes und einer Gegenfläche der Führungssektion ein Spiel gebildet, so dass die Kontaktfläche nicht mit der Gegenfläche in Kontakt gebracht werden kann, sobald eine Last aufgebracht wird, die in einer solchen Richtung wirkt, dass die Sitzlehne nach vorne zu fallen droht. Da die Kontaktfläche nicht mit der Gegenfläche in Kontakt gebracht ist, kann niemals von der Gegenfläche eine Reaktionskraft auf den Verriegelungszahn einwirken, so dass der Verriegelungszahn die Biegespannung nicht aufzunehmen hat und gegen einen Bruch geschützt ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Jedoch sind bei der oben erwähnten konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung Nachteile in Kauf zu nehmen. Spezifischer gibt es ein Limit zum Aufnehmen einer Last in einem Fall, in welchem eine weitere hohe Last auf die Sitzlehne aufgebracht wird, so dass sich zwangsweise die Last erhöht, die auf die Führungssektion aufgebracht wird. Wenn jedoch die auf die Führungssektion aufgebrachte Last zunimmt, steigt das Risiko, dass die Biegespannung auf den Lagerungsbereich des Verriegelungszahnes einwirkt und so den Verriegelungszahn in einem frühen Stadium bricht. Sobald der Verriegelungszahn gebrochen ist, ist der Verriegelungszahn nur noch durch die Wellensektion und den Nocken abgestützt, so dass der Verzahnungseingriff zwischen der Außenverzahnung und der Innenverzahnung verschlechtert ist. D.h., die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung kann in ihrer Festigkeit nicht verbessert und stabilisiert sein.
  • Im Hinblick auf Obenstehendes ist es ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug anzugeben, welche Vorrichtung die Nachteile effektiv vermeidet, die bei der konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung anzutreffen sind.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in einer Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug enthalten, welche Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung ein Basisglied aufweist, das mit einer Komponente von einem Sitzkissen und einer Sitzlehne verbunden ist, welche an dem Sitzkissen schwenkbar fixiert ist. Es ist ein drehbares Glied vorgesehen mit einer Innenverzahnung, die an einer inneren Umfangsfläche des drehbaren Gliedes ausgebildet ist. Das drehbare Glied ist mit der anderen Komponente von dem Sitzkissen und der Sitzlehne verbunden und in einer Umfangsrichtung des drehbaren Gliedes relativ zu dem Basisglied rotierbar. Ferner ist ein Verriegelungszahn mit einer Außenverzahnung vorgesehen, welche mit der Innenverzahnung in Eingriff bringbar ist. Der Verriegelungszahn ist in Richtungen schwenkbar, in welchen die Außenverzahnung entweder mit der Innenverzahnung in Eingriff oder aus dem Eingriff mit dieser ist. Es ist eine Wellensektion mit einer inneren Umfangsseiten-Führungsfläche vorgesehen, um den Verriegelungszahn entlang einer bogenförmigen Umlaufbahn zu schwenken, wobei diese mit dem Basisglied integral ausgebildet ist. Ein Paar Führungssektionen ist so vorgesehen, dass jede der Führungssektionen eine äußere periphere Seitenführungsfläche zum Schwenken des Verriegelungszahnes entlang der bogenförmigen Umlaufbahn hat, und ist diese mit dem Basisglied integral ausgebildet und in der Nachbarschaft von entgegengesetzten Enden der bogenförmigen Umlaufbahn angeordnet. Ein Nocken ist vorgesehen zum Vorspannen des Verriegelungszahnes zum Herstellen des Eingriffs zwischen der Außenverzahnung und der Innenverzahnung. In der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung hat der Verriegelungszahn eine äußere periphere Seitengleitfläche, die so ausgebildet ist, dass sie zu einer der Führungssektionen weist, die in Bezug auf die Außenverzahnung an der Seite der Wellensektion angeordnet ist und mit der äußeren peripheren Seitenführungsfläche dieser einen der Führungssektionen in gleitendem Kontakt ist. Die eine der Führungssektionen besitzt eine Gegenfläche zum Aufnehmen einer Last von dem Verriegelungszahn, falls die Last hoch ist. Der Verriegelungszahn besitzt eine Kontaktfläche, die über ein Spiel zu der Gegenfläche weist. Als Resultat wird eine drehende Last zum Rotieren des drehbaren Gliedes relativ zu dem Basisglied durch die Wellensektion und die eine der Führungssektionen aufgenommen, sobald diese drehende Last zu wirken beginnt. Zusätzlich besitzt die eine der Führungssektionen einen Stufenbereich, der zwischen der äußeren peripheren Seitenführungsfläche und der Gegenfläche ausgebildet ist. Der Verriegelungszahn inkludiert eine vorstehende Sektion, die zu dem Stufenbereich weist und zwischen der äußeren peripheren Seitengleitfläche und der Kontaktfläche angeordnet ist. Als Resultat wird eine reaktive Kraft, welche von der vorstehenden Sektion von dem Stufenbereich aufgenommen wird, sobald die vorstehende Sektion mit dem Stufenbereich in Kontakt gebracht ist, weiter zu der Seite des Nockens und in Bezug auf eine tangentiale Ebene zu einer Lagerungsfläche des Verriegelungszahnes geleitet, welcher mit der inneren peripheren Seitenführungsfläche der Wellensektion in gleitendem Kontakt ist. Die tangentiale Ebene geht durch den Stufenbereich hindurch.
  • Wenn erfindungsgemäß der Verriegelungszahn zu einer der Führungssektionen verlagert ist, wird eine vorstehende Sektion des Verriegelungszahnes mit dem Stufenbereich der einen der Führungssektionen in Kontakt gebracht, um so eine Last aufzunehmen. Zu dieser Zeit wird eine reaktive Kraft, welche von der vorstehenden Sektion von dem Stufenbereich erhalten wird, zu der Seite des Nockens und in Bezug zu einer tangentialen Ebene zu der Lagerungsfläche des Verriegelungszahnes geleitet, wobei die tangentiale Ebene durch den Stufenbereich hindurchgeht, so dass der Verriegelungszahn die Biegespannung nicht empfangen kann und gegen Bruch geschützt ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1A ist eine Axialansicht, teilweise als Schnitt, einer Ausführungsform einer Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug, entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 1B ist eine Seitenschnittansicht der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung von 1A;
  • 2 ist eine erklärende Ansicht zum Illustrieren der Operation der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung von 1A in einem Fall, in welchem auf eine Sitzlehne eine hohe Last in einer Richtung aufgebracht wird, die die Sitzlehne zum Vorwärtsfallen bringen möchte;
  • 3 ist eine erklärende Ansicht zum Illustrieren der Operation einer konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung in einem Fall, in welchem auf eine Sitzlehne in einer Vorwärtsfallrichtung eine hohe Last aufgebracht ist;
  • 4 ist ein Diagramm und zeigt ein Verhältnis zwischen einer Last und einer Verlagerung eines Verriegelungszahnes in einem Fall, in welchem auf die Sitzlehne, die mit der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung von 2 verbunden ist, eine hohe Last in einer Vorwärtsfallrichtung aufgebracht ist;
  • 5 ist ein Diagramm und zeigt ein Verhältnis zwischen einer Last und einer Verlagerung des Verriegelungszahnes in einem Fall, in welchem auf die Sitzlehne, die mit der konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung von 3 verbunden ist, eine hohe Last in einer Vorwärtsfallrichtung aufgebracht ist; und
  • 6 ist eine fragmentarische Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes, an welchem die erfindungsgemäße Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung installiert ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug durch die Bezugsziffer 1 illustriert.
  • Wie in 6 gezeigt, umfasst ein Fahrzeugsitz (ohne Bezugszeichen) ein Sitzkissen 2, auf welches sich ein Fahrzeuginsasse setzen kann. Relativ zu dem Sitzkissen 2 ist eine Sitzlehne 3 verschwenkbar auf eine solche Weise fixiert, dass die Neigung in einer Vorwärts- und Rückwärtsrichtung eines Fahrzeugs durch Verschwenken veränderbar ist. Ein Rahmen oder Basisglied 5 ist durch eine Basisplatte 4 mit dem Sitzkissen 2 verbunden. Ein nicht illustriertes Deckelglied oder drehbares Glied 7 ist durch eine Armplatte 6 mit dem Sitzkissen 3 verbunden. Zusätzlich ist eine Feder vorgesehen, um die Sitzlehne 3 in einer nach links weisenden Richtung in 6 vorzuspannen, obwohl die Feder nicht gezeigt ist. Die linke Seite in 6 korrespondiert mit der Frontseite des Fahrzeugs.
  • Wie in den 1A und 1B illustriert, werden nun die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1 für das Fahrzeug im Detail diskutiert. Der oben erwähnte Rahmen 5 und das oben erwähnte Deckelglied 7 konstituieren die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1. Der Rahmen 5 ist mit einer kreisförmigen Eindrückung ausgebildet und so hergestellt, dass eine Seite einer kreisförmigen Scheibe durch Einpressen seicht ausgehöhlt ist. Das Deckelglied 7 ist ähnlich mit einer kreisförmigen Eindrückung ausgebildet und so hergestellt, dass eine Seite einer kreisförmigen Scheibe durch Einpressen seicht ausgehöhlt ist. An einer inneren Umfangsfläche ist eine Innenverzahnung 7a ausgebildet, welche die kreisförmige Vertiefung definiert. Das Deckelglied 7 ist in die kreisförmige Vertiefung des Rahmens 5 so eingepasst, dass sie koaxial am Rahmen und drehbar ist. Zusätzlich ist ein ringförmiger Halter 8 um die äußeren Umfangssektionen des Deckelgliedes 7 und des Rahmens 5 eingepasst, wie in 1B gezeigt, so dass der Halter diese Komponenten zueinander verdrehbar hält, ohne dass sie in der axialen Richtung voneinander getrennt werden könnten. An der zentralen Position eines Raums, der zwischen dem Rahmen 5 und dem Deckelglied 7 in der axialen Richtung definiert wird, ist ein drehbarer Nocken 9 angeordnet. In diesem Raum ist an vertikal voneinander abgewandten Seiten des Nockens 9 ein Paar Verriegelungszähne 10 schwenkbar angeordnet.
  • An der inneren peripheren Seite einer bogenförmigen Umlaufbahn, entlang welcher der Verriegelungszahn 10 schwenkbar geführt ist, ist eine zylindrische Wellensektion 11 ausgebildet. Die zylindrische Wellensektion 11 besitzt eine innere periphere Seitenführungsfläche 11a und ist mit dem Rahmen 5 integral ausgebildet. Eine Lagerungsoberfläche 10c wird gebildet durch allgemein kreisförmiges (im Querschnitt) Ausschneiden eines Teils des Verriegelungszahnes 10. In der Nachbarschaft der beiden Enden der äußeren peripheren Seite der bogenförmigen Umlaufbahn, entlang welcher der Verriegelungszahn 10 schwenkbar geführt ist, sind integral mit dem Rahmen 5 erste und zweite Führungsvorsprünge 12A und 12B ausgebildet, um den Verriegelungszahn 10 zu führen. Die ersten und zweiten Führungsvorsprünge 12A und 12B haben jeweils erste und zweite äußere periphere Seitenführungsflächen 12a und 12b. Zusätzlich ist der Verriegelungszahn 10 mit ersten und zweiten äußeren peripheren Seitengleitflächen 10a und 10b ausgebildet, welche jeweils mit den ersten und zweiten äußeren peripheren Seitenführungsflächen 12a und 12b in gleitendem Kontakt stehen. Der Verriegelungszahn 10 schwenkt entlang der bogenförmigen Umlaufbahn, wobei jede von den ersten und zweiten äußeren peripheren Seitengleitflächen 10a und 10b und von den ersten und zweiten äußeren peripheren Seitenführungsflächen 12a und 12b bogenförmig und mit der Achse der Wellensektion 11 koaxial ausgebildet ist. Ferner hat der Verriegelungszahn 10, welcher entlang der bogenförmigen Umlaufbahn schwenkt, an seiner zu der Innenverzahnung 7a weisenden Oberfläche eine Außenverzahnung 10d, die mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff bringbar ist.
  • Der Nocken 9 ist angeordnet, um den Verriegelungszahn 10 vorzuspannen, welcher mit der Außenverzahnung 10d ausgebildet ist, die mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff bringbar und aus dem Eingriff mit dieser bringbar ist, wobei die Vorspannung zu der Innenverzahnung 7a gerichtet ist. Wenn der Nocken 9 um eine Mittelbohrung 9e entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wird jeder Verriegelungszahn 10 des Paares von dem Nocken 9 radial nach außen vorgespannt, so dass er dadurch mit seiner Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff kommt. Sobald der Nocken 9 im Uhrzeigersinn verdreht ist, ist die Außenverzahnung 10d aus dem Eingriff mit der Innenverzahnung 7a gelöst. In einem Status, in welchem die Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff ist, wird eine Verdrehung des Deckelgliedes 7 relativ zu dem Rahmen 5 unterbunden, so dass die Sitzlehne 3 in Bezug auf das Sitzkissen 2 an einer bestimmten Winkelposition gehalten ist.
  • Der Nocken 9 besitzt eine Verriegelungsnockenfläche 9a, welche den Verriegelungszahn 10 im Uhrzeigersinn verschwenkt, um dadurch die Außenverzahnung 10d in Eingriff mit der Innenverzahnung 7a zu bringen, und eine Verriegelungslöse-Nockenfläche 9b, welche den Verriegelungszahn 10 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und so die Außenverzahnung 10d aus dem Eingriff mit der Innenverzahnung 7a löst. Der Nocken 9 hat eine äußere periphere Gleitfläche 9c, durch welche eine imaginäre Ebene L2 hindurchgeht, um eine Bewegung des Nockens 9 in der Richtung der Linie L2 zu beschränken. Die Linie L2 ist allgemein senkrecht zu einer anderen imaginären Ebene L1, welche gegenüberliegende Nockenflächen 9a verbindet, die jeweils in 1A an oberen und unteren Seiten angeordnet sind. Die äußere periphere Gleitfläche 9c ist kreisbogenförmig (im Schnitt) ausgebildet, entsprechend einem Kreis, dessen Zentrum mit der Achse des Nockens 9 oder der Achse einer Betätigungswelle 15 korrespondiert. Die äußere periphere Gleitfläche 9c ist stets in gleitendem Kontakt mit einer gleitfähigen Kontaktfläche 12d, die in dem ersten Führungsvorsprung 12A ausgebildet ist.
  • Ferner ist eine Verriegelungsfeder 19 vorgesehen, um den Nocken 9 zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn vorzuspannen, und so sicherzustellen, dass die Außenverzahnung 10d des Verriegelungszahnes 10 unter der Vorspannkraft beaufschlagt wird, um stets in Eingriff mit der Innenverzahnung 7a zu sein. Die Verriegelungsfeder 19 ist so installiert, dass ein Basisendbereich der Verriegelungsfeder 19 an einer allgemein halbzylindrischen Projektion 14 fixiert ist, die integral mit dem Rahmen 5 ausgebildet ist, und dass ein Spitzenendbereich der Verriegelungsfeder 19 mit einer Eingriffssektion 9d in Eingriff ist, die an der äußeren peripheren Oberfläche des Nockens 9 ausgebildet ist.
  • Wenn in einer Vorwärtsfallrichtung in 6 auf die Sitzlehne 3 eine Last aufgebracht ist, wird eine relative Drehkraft des Deckelgliedes 7 bezüglich des Rahmens 5 auf den Verriegelungszahn 10 durch eine kämmende Sektion dort übertragen, wo die Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff ist. Dadurch tendiert der Verriegelungszahn 10 dazu, in 1 im Uhrzeigersinn zu rotieren, wobei jedoch der Verriegelungszahn 10 durch den Nocken 9, die Wellensektion 11 und den ersten Führungsvorsprung 12A abgestützt ist, so dass er an dieser Rotation im Uhrzeigersinn gehindert wird. Der Verriegelungszahn 10 ist mit einer bogenförmigen Kontaktfläche 10f ausgebildet, die zu der Wellensektion 11 koaxial geformt ist. Die Kontaktfläche 10f ist in Bezug auf die Wellensektion 11 gegenüberliegend zu der Außenverzahnung 10d angeordnet. Ferner hat der erste Führungsvorsprung 12A (einer der Führungsvorsprünge) eine Gegenfläche 12e zum Abstützen der Kontaktfläche 10f nach Überwinden eines Spiels 13. Wenn durch die Wellensektion 11 und die erste äußere periphere Seitenführungsfläche 12a eine auf den Verriegelungszahn 10 aufgebrachte Last empfangen wird, und wenn diese Last zunimmt, um Deformationen des Verriegelungszahnes 10 hervorzubringen, dann wird die Kontaktfläche 10f mit der Gegenfläche 12e in Kontakt gebracht und daran abgestützt. Jede von der Kontaktfläche 10f und der Gegenfläche 12b ist bogenförmig und koaxial mit der inneren peripheren Seitenführungsfläche 11a der Wellensektion 11 ausgebildet.
  • Der Verriegelungszahn 10 besitzt eine vorstehende Sektion 10e, welche so geformt ist, dass sie mit einem Stufenbereich 12f, der zwischen der ersten äußeren peripheren Seitenführungsfläche 12a und der Gegenfläche 12e geformt ist, in Kontakt bringbar ist, und zwar ehe die Kontaktfläche 10f mit der Gegenfläche 12e in Kontakt gebracht ist. Wie in 2 gezeigt, ist eine reaktive Kraft R1, welche die vorstehende Sektion 10e von dem Stufenbereich 12f empfängt, sobald die vorstehende Sektion 10e mit dem Stufenbereich 12f in Kontakt gebracht worden ist, so eingestellt, dass sie zu der Seite des Nockens 9 in Bezug auf eine tangentiale Ebene S gerichtet ist, welche eine Tangente an die Lagerungsoberfläche 10c (im Schnitt) des Verriegelungszahnes 10 enthält und in gleitendem Kontakt mit der inneren peripheren Seitenführungsfläche 11a steht, wie in 1A gezeigt, wobei die tangentiale Ebene S durch den Stufenbereich 12f hindurchgeht. In anderen Worten erstreckt sich die tangentiale Ebene von dem Stufenbereich 12f zu der Lagerungsoberfläche 10c des Verriegelungszahnes 10. Demzufolge ist die reaktive Kraft R1 wie in 2 illustriert, in Bezug auf die Tangentialebene S nach rechts gerichtet.
  • Die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1 für das Fahrzeug ist jeweils an in Breitenrichtung voneinander abgewandten Seiten des Sitzkissens 2 angeordnet. D.h., das Sitzkissen 2 ist mit rechtsseitigen und linksseitigen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtungen 1 ausgestattet. Wie in 1B gezeigt, besitzt jede der rechts- und linksseitigen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtungen 1 für das Fahrzeug die Betätigungswelle 15 auf, wobei die Betätigungswellen 15 der rechts- und linksseitigen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtungen 1 miteinander durch eine zylindrische Welle 16 verbunden sind. Spezifischer ist die Betätigungswelle 15 fixierend durch eine Presspassung in der Zentralbohrung 9e des Nockens 9 eingesetzt. Sie hat eine Verzahnung (oder einen Anschlussbereich) 15a an ihrem einen Endabschnitt. Die Betätigungswelle 15 ist mit der Welle 16 über die Verzahnung 15a und eine im Inneren der zylindrischen Welle 16 ausgebildete Verzahnung 16a verbunden.
  • An dem anderen Endabschnitt der Betätigungswelle 15 ist eine andere Verzahnung 15b ausgebildet, die, wie in 1B gezeigt, über die Basisplatte 4 nach außen vorsteht. Daran ist ein Betätigungshebel 20 fixiert. Zusätzlich ist, wie in 6 gezeigt, an dem Betätigungshebel 20 ein Betätigungsknopf 21 montiert.
  • Es wird nun die Operation in der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1 für das Fahrzeug diskutiert.
  • In einem Status, in welchem die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1 für das Fahrzeug an den Fahrzeugsitz angebaut ist, wird der Nocken 9 normalerweise unter der Vorspannkraft der Verriegelungsfeder 19, wie in 1A gezeigt, entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt. Dann wird der Verriegelungszahn 10 durch die Verriegelungsnockenfläche 9a belastet, um durch die Wellensektion 11 und die ersten und zweiten äußeren peripheren Seitenführungsflächen 12a und 12b im Uhrzeigersinn zu schwenken und dadurch einen verriegelnden Zustand einzurichten, in welchem die Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a des Deckelgliedes 7 in Eingriff ist, und zwar so, dass eine Verschwenkung der Sitzlehne 3 verhindert wird.
  • Wenn der Betätigungsknopf 21 bedient wird, um die Betätigungswelle 15 in 6 gegen die Vorspannkraft der Verriegelungsfeder 19 im Uhrzeigersinn zu rotieren, dann wird der Verriegelungszahn 10 durch die Verriegelungslöse-Nockenfläche 9b in einer entgegengesetzten Richtung beaufschlagt, während die Verriegelungsnockenfläche 9a des Nockens 9 von dem Verriegelungszahn 10 außer Eingriff ist. Demzufolge schwenkt der Verriegelungszahn 10 um die Wellensektion 11 so entgegen dem Uhrzeigersinn, dass die Außenverzahnung 10d aus ihrem Eingriff mit der Innenverzahnung 7a gelöst wird, bis ein Verriegelungslösezustand hergestellt ist. Wenn der Verriegelungszustand auf diese Weise gelöst ist, dann werden die Armplatte 6 und die Sitzlehne 3, an welcher das Deckelglied 7 fixiert ist, in einer solchen Richtung drehend bewegt, dass die Sitzlehne 3 unter der Vorspannkraft der nicht gezeigten Feder nach vorne fällt.
  • Nun wird der Betätigungsknopf 21 von Hand benutzt, um es der Sitzlehne 3 zu ermöglichen, sich gegen die Vorspannkraft der nicht gezeigten Feder schwenkend nach hinten zu neigen. Dann wird der Betätigungsknopf 21 mit der Hand freigegeben, sobald die Sitzlehne 3 eine gewünschte Winkelposition erreicht hat. Danach wird der Nocken 9 unter der Vorspannkraft der Verriegelungsfeder 19 entgegen dem Uhrzeigersinn rotiert, so dass die Verriegelungs-Nockenfläche 9a den Verriegelungszahn 10 im Uhrzeigersinn beaufschlagt. Deshalb wird die Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff gebracht, um so erneut den Verriegelungszustand herzustellen.
  • Ein Betriebsverhalten in einem Fall, in welchem auf die Sitzlehne 3, wie in 6 gezeigt, eine Last in einer Richtung aufgebracht wird, mit der die Sitzlehne nach vorne fallen würde, wird unter Bezug auf 2 diskutiert. In diesem Fall tendiert das Deckelglied 7, wie durch einen Pfeil angedeutet, relativ zu dem Rahmen 5 im Uhrzeigersinn zu rotieren, so dass die Drehkraft über die kämmende Sektion auf den Verriegelungszahn 10 übertragen wird, in welcher Sektion die Außenverzahnung 10d mit der Innenverzahnung 7a in Eingriff ist. Damit tendiert der Verriegelungszahn 10 dazu, in 2 im Uhrzeigersinn zu rotieren, wobei er jedoch abgestützt wird durch den Nocken 9, die Wellensektion 11 und die erste äußere periphere Seitenführungsfläche 12a. Sobald die auf die Sitzlehne 3 ausgeübte Last zunimmt, werden Deformationen hervorgerufen, in Bereichen, in welchen der Verriegelungszahn 10 mit der Wellensektion 11 und der ersten äußeren peripheren Seitenführungsfläche 12a, wie in 2 gezeigt, in Kontakt gebracht ist. Die vorstehende Sektion 10e des Verriegelungszahnes 10 ist mit dem Stufenbereich 12f in Kontakt gebracht worden, ehe die Kontaktfläche 10f mit der Gegenfläche 12e in Kontakt gebracht wird, so dass das Spiel 13 verloren ist. Dann empfängt die vorstehende Sektion 10e die reaktive Kraft R1 von dem Stufenbereich 12f. Die reaktive Kraft R1 ist in Bezug auf die Tangentialebene S zu der Seite des Nockens 9 gerichtet, so dass der Verriegelungszahn 10 zu keiner Zeit eine Biegespannung erfährt, die bewirken könnte, dass sich der Verriegelungszahn 10 entgegen dem Uhrzeigersinn biegt. Es wird auf diese Weise vermieden, dass der Verriegelungszahn 10 gebrochen wird, ehe die Kontaktfläche 10f mit der Gegenfläche 12e in Kontakt gebracht ist. Eine andere reaktive Kraft R2, welche der Verriegelungszahn 10 von der ersten äußeren peripheren Seitenführungsfläche 12a empfängt, ist gegen die Bewegungsrichtung des Verriegelungszahnes 10 zu der Wellensektion 11 gerichtet. Deshalb ist verständlicherweise eine durch die reaktive Kraft R2 hervorgerufene Biegespannung nur klein.
  • Zum Zweck eines Vergleichs illustriert 3 eine konventionelle Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug im Vergleich mit der erfindungsgemäßen von 2, und zwar in einem Fall, in welchem eine Last auf die Sitzlehne in einer Vorwärtsfallrichtung aufgebracht ist, wie es auch der Fall in 2 ist. In der konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung ist an einem Teil einer Gegenfläche 12e' ein vorstehender Bereich 12g' ausgebildet. Damit wird eine reaktive Kraft R1', welche ein Verriegelungszahn 10' von dem vorstehenden Bereich 12g' empfängt, zu dem zentralen Teil einer Wellensektion 11' gerichtet, d.h., zu der Seite der Wellensektion 11' in Bezug auf eine Tangentialebene einer Lagerungsoberfläche 10c', welche Ebene sich zu dem vorstehenden Bereich 12g' der Gegenfläche 12e' erstreckt. Demzufolge empfängt der Verriegelungszahn 10' bereits eine exzessive Biegespannung, ehe er mit der Gegenfläche 12e' in Kontakt gebracht worden ist, so dass er in der Nähe der Lagerungsoberfläche 10c' gebrochen werden kann. In 3 heben die Bezugszeichen und Charaktere, die denen von 2 ähnlich sind, ähnliche Teile und Elemente wie in 2 hervor.
  • Die 4 und 5 zeigen jeweils ein Verhältnis zwischen einer auf die Sitzlehne 3 in Vorwärtsfallrichtung ausgeübten Last und einer Bruchfestigkeit. Spezifisch zeigt 4 einen Fall mit der wie in 2 gezeigten erfindungsgemäßen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung 1, und zeigt 5 den Fall mit der in 3 gezeigten konventionellen Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvonichtung. Eine Position P zeigt eine Rissbildung an, die in dem Verriegelungszahn 10 aufgetreten ist. Eine Position Q zeigt ein Absplittern an, das in der Innenverzahnung 7a oder der Außenverzahnung 10d aufgetreten ist.
  • Wie in 5 gezeigt, tritt die Rissbildung oder ein Bruch bei Fortschreiten der Verlagerung auf. Mit dem an der Gegenfläche 12e ausgebildeten vorstehenden Bereich 12g' wird eine Last erhöht, welche der erste Führungsvorsprung 12a aufnimmt. Jedoch ist im Vergleich mit der Last eine auf den Verriegelungszahn 10 aufgebrachte Biegespannung hoch, so dass bereits in einer frühen Phase der Verlagerung ein Bruch auftritt. In einem Zustand, in welchem der Verriegelungszahn 10 gebrochen ist, wird der Eingriff zwischen der Außenverzahnung 10d und der Innenverzahnung 7a graduell verschlechtert. Dabei, wie in 5 zu sehen ist, nimmt die auf die Sitzlehne 3 aufgebrachte Last sogar noch zu, nachdem der Verriegelungszahn 10 gebrochen worden ist, in welcher Phase der Eingriff zwischen der Außenverzahnung 10d und der Innenverzahnung 7a verschlechtert wird, und ein Absplittern an der Außenverzahnung 10d bewirkt. Dies vermindert die Lastverteilung und bewirkt eine Festigkeitsinstabilität.
  • Im Gegensatz dazu ist in 4 gemäß der vorliegenden Erfindung der Verriegelungszahn 10 erst bei der maximalen Last gebrochen. Dies wird nachstehend erklärt. Indem die vorstehende Sektion 10e mit dem Stufenbereich 12f in Kontakt gebracht ist, wird eine Last, welche der erste Führungsvorsprung 12A empfängt, erhöht; jedoch ist dabei die auf den Verriegelungszahn 10 aufgebrachte Biegespannung noch klein. Als Resultat tritt ein Bruch des Verriegelungszahnes 10 nicht auf, wenn die Kontaktfläche 10f mit der Gegenfläche 12e des ersten Führungsvorsprungs 12A in Kontakt gebracht ist. Deshalb schreitet die Verlagerung des Verriegelungszahnes 10 fort, wobei der Eingriff zwischen der Außenverzahnung 10d und der Innenverzahnung 7a aufrechtgehalten wird. Dann bricht der Verriegelungszahn 10 erst nachdem er in einem Zustand gezwungen wird, sich weiter zu verlagern, wobei die Kontaktfläche 10f des Verriegelungszahnes 10 mit der Gegenfläche 12e des ersten Führungsvorsprungs 12A in Kontakt ist. Jedoch hat zu dieser Zeit die Last beinahe das Maximumniveau erreicht, so dass die Last zu keiner Zeit so verteilt wird, selbst nachdem der Eingriff so verschlechtert ist, dass ein Splittern der Zähne eintritt. Demzufolge kann die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für das Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung in ihrer Festigkeit verbessert und stabilisiert werden, da es möglich ist, den korrekten Eingriff zwischen der Außenverzahnung 10d und der Innenverzahnung 7a aufrechtzuhalten, während auf den ersten Führungsvorsprung 12A eine zunehmende Last aufgebracht wird.
  • Obwohl die Erfindung obenstehend unter Bezug auf bestimmte Ausführungsformen und Beispiele der Erfindung beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf die Ausführungsformen und oben beschriebenen Beispiele beschränkt. Modifikationen und Variationen der oben beschriebenen Ausführungsformen und Beispiele liegen für Fachleute auf diesem Gebiet auf der Hand, und zwar im Lichte der oben gegebenen Lehren. Obwohl in der diskutierten Ausführungsform der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung eine Anordnung vorgesehen ist, bei der das Deckelglied 7 relativ zu dem Rahmen 5 im Uhrzeigersinn rotiert wird, wenn auf die Sitzlehne 3 eine Last in einer Vorwärtsfallrichtung aufgebracht ist, ist anzumerken, dass die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung auch so angeordnet sein könnte, dass das Deckelglied 7 relativ zu dem Rahmen 5 im Uhrzeigersinn rotiert wird, wenn auf die Sitzlehne 3 eine Last in einer Rückwärtsfallrichtung aufgebracht ist.
  • Wie sich aus Obigem ergibt, ist in der Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung für ein Fahrzeug entsprechend der vorliegenden Erfindung eine der Führungssektionen mit ei nem Stufenbereich zwischen einer äußeren peripheren Seitenführungsfläche und einer Gegenfläche ausgestattet, während ein Verriegelungszahn mit einer vorstehenden Sektion versehen ist, welche mit dem Stufenbereich in Kontakt gebracht werden kann. Zusätzlich ist eine Anordnung getroffen, bei der eine reaktive Kraft, welche die vorstehende Sektion von dem Stufenbereich erhält, wenn die vorstehende Sektion in Kontakt mit dem Stufenbereich gebracht worden ist, so eingestellt, dass sie zu der Seite eines Nockens gerichtet ist und in Bezug auf eine Tangentialebene an eine Lagerungsfläche des Verriegelungszahnes, wobei die Tangentialebene durch den Stufenbereich hindurchgeht. Damit kann auch von dem Stufenbereich und der vorstehenden Sektion eine Last aufgenommen werden, während eine Biegespannung gering bleibt, durch welche der Verriegelungszahn dazu tendiert, in einem Bereich in der Nachbarschaft zur Lagerungsfläche gebogen zu werden, was verhindert, dass der Verriegelungszahn bricht. Deshalb ist die Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung in ihrer Festigkeit verbessert und stabilisiert.

Claims (3)

  1. Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung (1) für ein Fahrzeug, aufweisend: ein mit einer Komponente von einem Sitzkissen (2) und einer verdrehbar an dem Sitzkissen (2) fixierten Sitzlehne (3) verbundenes Basisglied (5); ein drehbares Glied (7) mit einer Innenverzahnung (7a), die an einer inneren peripheren Oberfläche des drehbaren Gliedes (7) ausgebildet ist, wobei das drehbare Glied (7) mit der anderen Komponente von dem Sitzkissen (2) und der Sitzlehne (3) verbunden und relativ zu dem Basisglied (5) in einer Umfangsrichtung des drehbaren Gliedes (7) drehbar ist; einen Verriegelungszahn (10) mit einer Außenverzahnung (10d), die mit der Innenverzahnung (7a) in Eingriff bringbar ist, wobei der Verriegelungszahn (10) in Richtungen schwenkbar ist, in welchen die Außenverzahnung (10d) mit der Innenverzahnung (7a) in Eingriff und außer Eingriff ist; eine Wellensektion (11) mit einer inneren peripheren Seitenführungsfläche (11a) zum Schwenken des Verriegelungszahnes (10) entlang einer bogenförmigen Umlaufbahn, wobei die Wellensektion (11) integral mit dem Basisglied (5) ausgebildet ist; ein Paar Führungssektionen (12A, 12B), von denen eine jede eine äußere periphere Seitenführungsfläche (12a) zum Schwenken des Verriegelungszahnes (10) entlang der bogenförmigen Umlaufbahn aufweist und mit dem Basisglied (5) integral ausgebildet und in der Nachbarschaft von gegenüberliegenden Enden der bogenförmigen Umlaufbahn angeordnet ist; und einen Nocken (9) zum Vorspannen des Verriegelungszahnes (10) für einen Eingriff der Außenverzahnung (10d) in die Innenverzahnung (7a), dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungszahn (10) eine äußere periphere Seitengleitfläche (10a, 10b) aufweist, die so geformt ist, dass sie zu einer der Führungssek tionen (12A, 12B) an der Seite der Wellensektion (11) in Bezug auf die Außenverzahnung (10d) weist und gleitend in Kontakt ist mit der äußeren peripheren Seitenführungsfläche (12a) der einen der Führungssektionen (12A, 12B), wobei die eine der Führungssektionen (12A, 12B) eine Gegenfläche (12e) aufweist zum Empfangen einer Last von dem Verriegelungszahn (10), sobald diese Last hoch ist; dass der Verriegelungszahn (10) eine über ein Spiel (13) zu der Gegenfläche (12e) weisende Kontaktfläche (10f) so aufweist, dass eine drehende Last zum Rotieren des drehbaren Gliedes (7) relativ zu dem Basisglied (5) durch die Wellensektion (11) und die eine der Führungssektionen (12A, 12B) aufgenommen wird, sobald die drehende Last agiert, dass die eine der Führungssektionen (12A, 12B) einen Stufenbereich (12f) aufweist, der zwischen der äußeren peripheren Seitenführungsfläche (12a) und der Gegenfläche (12e) geformt ist, der Verriegelungszahn (10) eine vorstehende Sektion (10e) umfasst, welche zu dem Stufenbereich (12f) weist und zwischen der äußeren peripheren Seitengleitfläche (10a, 10b) und der Kontaktfläche (10f) angeordnet ist, so dass eine reaktive Kraft, welche die vorstehende Sektion (10e) von dem Stufenbereich (12f) aufnimmt, sobald die vorstehende Sektion (10e) in Kontakt mit dem Stufenbereich (12f) gebracht ist, zu der Seite des Nockens (9) in Bezug auf eine Tangentialebene (S) an eine Lagerungsfläche (10c) des Verriegelungszahnes (10) gerichtet ist, wobei die Tangentialebene (S) durch den Stufenbereich (12f) hindurchgeht, und die Lagerungsfläche (10c) die innere periphere Seitenführungsfläche (11a) der Wellensektion (11) gleitend kontaktiert.
  2. Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangentialebene (S) eine Tangentenlinie an die Lagerungsfläche (10c) des Verriegelungszahnes (10) in einer Ebene senkrecht zur Achse des Nockens (9) enthält, welche Tangentenlinie durch den Stufenbereich (12f) an der Ebene hindurchgeht.
  3. Sitzlehnen-Neigungs-Verstellvorrichtung (1) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungszahn (10) durch die Tangentialebene (S) in erste und zweite Sektionen unterteilt ist, wobei die erste Sektion so angeordnet ist, dass sie zu dem Nocken (9) weist und mit diesem in Kontakt bringbar ist, während die zweite Sektion so angeordnet ist, dass sie zu der Wellensektion (11) weist und mit dieser in Kontakt bringbar ist, und dass die reaktive Kraft zu der ersten Sektion des Verriegelungszahnes (10) gerichtet ist.
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