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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
und insbesondere auf ein verschiebbares Kommunikationsendgerät, welches
ein Paar seitliche Schiebevorrichtungen und wenigstens ein Stoppermittel
hat.
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Das
Dokument
US 2004/0198437
A1 zeigt ein verschiebbares Kommunikationsgerät mit einem Schiebegehäuse
100 und
einem Hauptgehäuse
219. Eine
Stoppfeder
304 hat eine Form, die einem Stoppausschnittbereich
in dem Schiebegehäuse
entspricht. Wenn das Schiebegehäuse
und das Hauptgehäuse
zurückgezogen
sind, dringt das freie Ende der Stoppfeder in den Stoppausschnittbereich
ein, um das Schiebegehäuse
daran zu hindern, sich in die Erweiterungsrichtung zu bewegen. Ein
Einschnittsbereich ist in einer Seitenwand des Hauptgehäuses an
einer Position gebildet, die der Befestigungsposition der Stoppfeder
entspricht. Ein Stopp-Entriegelungsbetätigungsbauteil
301 ist
in diesem Einkerbungsbereich eingerastet. Ein nach innen vorstehendes
Teil
301a des Stopp-Entriegelungsbetätigungsbauteils
ist dafür
geeignet, mit der oberen Flanke der Stoppfeder
304 in Kontakt
zu kommen und eine Federkraft von der Stoppfeder drängt das
Stopp-Entriegelungsbetätigungsbauteil
in Richtung des oberen Endes des tragbaren Telefongeräts.
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Das
Dokument
EP 1 307 030
A2 zeigt ein tragbares Kommunikationsgerät, welches
ein Hauptgehäuse
und ein Schiebegehäuse
umfasst, die durch einen Schiebemechanismus verbunden sind, so dass
sie im Stande sind, frei in einer Längsrichtung zu gleiten. Ein
Stopper-Entriegelungsbetätigungsbauteil
104 ist
an dem Hauptgehäuse
vorgesehen. Ein Stoppermittel ist zur Verriegelung des Schiebegehäuses vorgesehen.
Wenn das Stopper-Entriegelungsbetätigungsbauteil
gleitet, ist der Verriegelungsmechanismus des Hauptgehäuses und
des Schiebegehäuses
entriegelt, um das Schiebegehäuse
zu veranlassen, automatisch aufwärts
in Bezug auf das Hauptgehäuse
zu gleiten. Der Stopper ist in eine Stoppbohrung eingerastet, die
in dem Führungsabschnitt
des zurückgezogenen
Schiebegehäuses
vorgesehen ist. Die Verriegelung des Stoppers kann durch die Betätigung des
Stopper-Entriegelungsbetätigungsbauteils
entriegelt werden.
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Eine „tragbare
Kommunikationsvorrichtung" ist
eine Vorrichtung, die zur schnurlosen Kommunikation eingesetzt wird.
Tragbare Kommunikationsvorrichtungen können in verschiedene Kategorien
gemäß ihrer
Erscheinungsform eingeteilt sein, wie Stabtypen-Endgeräte (bar-type), Klapptyp-Endgeräte (flip-type)
und Falttyp-Endgeräte
(folder-type). Die Stabtyp-Endgeräte haben
ein einziges Gehäuse, welches
wie ein Stab geformt ist. Die Klapptyp-Endgeräte haben eine Klappe, die drehbar
mit einem Stabtypgehäuse
durch eine Scharniervorrichtung verbunden ist. Die Falttyp-Endgeräte haben
einen Deckel, der mit einem einzelnen Stabtypgehäuse durch eine Scharniervorrichtung
in der Art verbunden ist, dass der Deckel gedreht werden kann, um
auf das Gehäuse
geklappt zu werden oder davon wegzuklappen.
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Zusätzlich können tragbare
Kommunikationsvorrichtungen in Rotationstyp-Endgeräte und Schiebetyp-Endgeräte eingeteilt
werden, basierend auf der Art und Weise, in der das Endgerät geöffnet und
geschlossen wird. Bei den Rotationstyp-Endgeräten werden zwei Gehäuse miteinander
in der Art verbunden, dass ein Gehäuse rotiert, um dieses relativ
zu dem anderen zu öffnen
oder zu schließen.
Bei den Schiebetyp-Endgeräten
sind zwei Gehäuse
in der Art und Weise miteinander verbunden, dass ein Gehäuse entlang
einer Längsrichtung
zum Öffnen oder
Schließen
relativ zu dem anderen gleitet. Diese tragbaren Kommunikationsvorrichtungen
sind dem Fachmann wohlbekannt.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, umfasst ein herkömmliches
verschiebbares Kommunikationsendgerät 1 ein Hauptgehäuse 2,
welches eine Anzahl Tastenfelder 2a aufweist und eine Mikrofoneinrichtung 2b und
ein Schiebegehäuse 3,
welches geeignet ist, die Hälfte
der Länge
des Hauptgehäuses 2 aufwärts zu gleiten
um es zu öffnen,
und nach unten, um es zu schließen.
Das Hauptgehäuse 2 hat
eine 3×4-Tastenfeldanordnung.
Das Schiebegehäuse 3 hat
eine Lautsprechereinrichtung 3a und eine Anzeigeeinrichtung 3b,
die an der Vorderfläche
angeordnet sind.
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Das
in 3 gezeigte herkömmliche verschiebbare Kommunikationsendgerät 1 umfasst
ein Hauptgehäuse 2,
ein Schiebegehäuse 3,
welches geeignet ist über
einen vorgegebenen Abstand an dem Hauptgehäuse 2 zu gleiten,
Führungsmittel 4, die
in dem Hauptgehäuse 2 und
dem Schiebegehäuse 3 angeordnet
sind, um das Schiebegehäuse 3 an dem
Hauptgehäuse 2 zu
führen,
und zumindest eine Schraubenfeder 5, die zwischen dem Schiebege häuse 3 und
dem Hauptgehäuse 2 angeordnet
ist, um die Federkraft für
die Aufwärts-
und Abwärtsschiebebewegung
des Schiebegehäuses 3 zu
liefern.
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Das
Hauptgehäuse 2 hat
eine plattenförmige Hauptplatte 2c und
das Schiebegehäuse 3 hat
eine plattenförmige
Schiebeplatte 3c, wie in den 3 und 4 gezeigt.
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Das
Führungsmittel 4 umfasst
Führungsrippen 4a an
beiden Seiten der plattenförmigen
Schiebeplatte 3c und Führungskerben 4b an
der plattenförmigen
Hauptplatte 2c, um mit den Führungsrippen 4a verbunden
zu werden.
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Dieses
herkömmliche
verschiebbare Kommunikationsendgerät, welches eine plattenförmige Hauptplatte
aufweist die in dem Hauptgehäuse
angeordnet ist, eine plattenförmige
Schiebeplatte die in dem Schiebegehäuse angeordnet ist, und eine
Antriebsfeder die zwischen den Platten angeordnet ist, um das Schiebegehäuse zu schieben,
ist dadurch eingeschränkt,
dass der Rotationsradius der Feder durch die Breite der Platten
festgelegt ist. Als Folge kann die Größe und Stärke der Platten nicht reduziert werden,
und verursacht ein Hindernis in der Herstellung eines kompakten
Endgeräts
und vermindert das Endgerätdesign.
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Da
die Platten und Führungsmittel
fest miteinander verbunden sind, ist es schwierig, deren Toleranzbereich
zu prüfen
und somit zu bestimmen, wie lange die Lebensdauer bei normalem Gebrauch
sein wird. Des Weiteren ist es kostspielig, sie zu ersetzen, wenn
sie beschädigt
sind.
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Die
Platten und Führungsmittel
haben auch eine große
Kontaktoberfläche
während
des Gleitens, die Geräusche,
mangelhafte Bedienung und erhöhte Reibung
verursacht, was zu einer kürzeren
verwendbaren Lebensdauer führt.
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Wenn
die in den Platten angeordnete Schraubenfeder mehrmals im Zeitablauf
bewegt wird, verringert sich die Elastizität der Feder bis zum Bruch,
und macht es unmöglich,
das Endgerät
zu bewegen. Zusätzlich
verschlechtert sich auch die Stoppfunktion des Endgeräts.
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Demgemäß wurde
die vorliegende Erfindung gemacht, um die oben genannten Probleme,
die in dem Stand der Technik auftreten, zu lösen.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schiebevorrichtung
für ein
verschiebbares Kommunikationsendgerät zur Verfügung zu stellen, welches zumindest
ein Stoppermittel aufweist, welches geeignet ist, abhängig von
der Bewegung des Endgeräts
einzurasten oder zu entriegeln, und die Bewegung des Schiebegehäuses zu
begrenzen, so dass die Belastung auf dem Stopper während der Schiebebewegung
des Endgeräts
verteilt wird, um die Ermüdung
des Stoppers zu verringern.
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Diese
Aufgabe ist gelöst
durch den Gegenstand der unabhängigen
Ansprüche.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schiebevorrichtung
für ein
verschiebbares Kommunikationsendgerät zu liefern, welches ein Paar seitliche
Schiebevorrichtungen aufweist, um die Größe und Stärke des Endgeräts zu reduzieren
und eine kompakte Größe zu erreichen.
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Ein
anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schiebevorrichtung
für ein
verschiebbares Kommunikationsendgerät zu liefern, welches ein Paar
seitliche Schiebevorrichtungen aufweist, die aus einem metallischen
Material hergestellt sind, um Verschleiß und Toleranzprobleme zu verhindern,
die durch die wiederholte Schiebebewegung verursacht werden, für eine anhaltende
Lebensdauer des Endgeräts,
und die Ersatzlieferung von abgenutzten Komponenten zu erleichtern.
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Ein
anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schiebevorrichtung
für ein
verschiebbares Kommunikationsendgerät zu liefern, welches ein Paar
seitliche Schiebevorrichtungen umfasst, für eine einfache schiebbare Öffnungs-/Schließungsbetätigung des
Endgeräts.
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Um
Obiges zu erreichen, ist eine Schiebevorrichtung gemäß Anspruch
1 für ein
verschiebbares Kommunikationsendgerät bereitgestellt, welches ein
sich entlang einer Längsrichtung
erstreckendes Hauptgehäuse
umfasst; ein verschiebbar mit dem Hauptgehäuse gekoppeltes Schiebegehäuse; ein zwischen
beiden Seiten des Schiebegehäuses
positioniertes und mit beiden Längsenden
des Hauptgehäuses
gekoppeltes Paar seitliche Schiebevorrichtungen, um das Schiebegehäuse in eine
Richtung zu dem oder weg von dem Hauptgehäuse zu schieben; und wenigstens
ein Stoppermittel, welches in dem Gehäuse positioniert ist und dafür geeignet
ist, einzurasten oder zu entriegeln, während es zusammen mit dem Gehäuse gleitet,
um die Schiebebewegung des Schiebegehäuses zu begrenzen.
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Die
obige Aufgabe und andere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden noch deutlicher durch die folgende detaillierte
Beschreibung, die mit den beigefügten
Zeichnungen in Verbindung steht, in welchen:
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1 eine
Vorderansicht ist, die ein herkömmliches
verschiebbares Kommunikationsendgerät vor der Betätigung zeigt;
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2 eine
Vorderansicht ist, die ein herkömmliches
verschiebbares Kommunikationsendgerät aus 1 nach der
Betätigung
zeigt;
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3 eine
Vorderansicht ist, die eine Hauptplatte, eine Schiebeplatte, und
eine Antriebsfeder zwischen der Konstruktion des in 1 gezeigten verschiebbaren
Kommunikationsendgeräts
zeigt;
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4 eine
Vorderansicht ist, die eine Hauptplatte und eine Schiebeplatte zwischen
der Konstruktion des in 2 gezeigten verschiebbaren Kommunikationsendgeräts zeigt;
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5 eine
perspektivische Explosionsansicht ist, die die Konstruktion einer
Schiebevorrichtung für
ein verschiebbares Kommunikationsendgerät gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 eine
perspektivische Zusammenbauansicht ist, welche die Konstruktion
der Schiebevorrichtung aus 5 zeigt;
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7 eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A' aus 6 ist;
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8 eine
Schnittansicht ist, die den Bereich A aus 7 vergrößert;
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9 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
vor der Betätigung
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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10 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Führungsbewegungsnut in der Konstruktion
der Schiebevorrichtung aus 9 zeigt;
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11 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Bewegungstoppelement von hinten
zeigt, zwischen der Konstruktion einer Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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12 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung nach einer Schiebebewegung zeigt;
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13 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung während der
Bewegung zeigt;
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14 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Stoppermittel in der Schiebevorrichtung
von 13 zeigt;
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15 eine
seitliche Schnittansicht ist, die eine Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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16 eine
seitliche Schnittansicht ist, die einen vergrößerten Bereich B aus 15 vor
der Betätigung
eines Stoppermittels zeigt;
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17 eine
seitliche Schnittansicht ist, die einen vergrößerten Bereich B aus 15 während der
Betätigung
eines Stoppermittels zeigt; und
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18 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Hauptgehäuse und ein Bewegungsstoppelement von
hinten, zwischen der Konstruktion einer Schiebevorrichtung für ein verschiebbares
Kommunikationsendgerät
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden im Detail mit Bezug
auf die beigefügten
Abbildungen beschrieben. In der folgenden Beschreibung der vorliegenden
Erfindung wird eine detaillierte Beschreibung von hierin eingefügten bekannten
Funktionen und Konfigurationen ausgelassen, wenn sie den Gegenstand
der vorliegenden Erfindung unklar erscheinen lassen würden.
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Wie
in den 5 und 6 gezeigt, umfasst eine Schiebevorrichtung 10 für ein verschiebbares Kommunikationsendgerät, ein Hauptgehäuse 20,
ein Schiebegehäuse 30,
ein Paar seitliche Schiebevorrichtungen 40 und ein Stoppermittel 50.
Das Hauptgehäuse 20 erstreckt
sich entlang einer Längsrichtung,
so dass das Schiebegehäuse 30 gleiten
kann. Das Schiebegehäuse 30 ist
verschiebbar mit dem Hauptgehäuse 20 gekoppelt.
Das Paar seitlicher Schiebevorrichtungen 40 ist mit beiden
Längsseiten des
Hauptgehäuses 20 gekoppelt
und ist zwischen beiden Seiten des Schiebegehäuses 30 angeordnet, so
dass das Schiebegehäuse 30 der
Länge nach, nach
oben oder nach unten in Bezug auf das Hauptgehäuse 20 gleiten kann.
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Das
Stoppermittel 50 ist zwischen den Haupt- und Schiebegehäusen 20 und 30 positioniert und
dafür angepasst,
einzurasten oder zu entriegeln, während es zusammen mit dem Schiebegehäuse 30 gleitet
und begrenzt die Schiebebewegung des Schiebegehäuses 30.
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Wie
in den 7 und 8 gezeigt, hat das Hauptgehäuse 20 Führungsschienen 21,
die daran an beiden Enden entlang der Längsrichtung gebildet sind,
um die Schiebebewegung der seitlichen Schiebevorrichtungen 40 zu
führen.
Zusätzlich
ist zumindest ein Führungsvorsprung 22 neben
den Führungsschienen 21 ausgebildet.
Der Vorsprung 22 ist mit dem Stoppermittel 50 gekoppelt
und führt
auch die Schiebebewegung der seitlichen Schiebevorrichtungen 40.
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Wie
in den 5 und 9 gezeigt, können die seitlichen Schiebevorrichtungen 40 in
dem Schiebegehäuse 30 entlang
dessen Längsrichtung
mit einer Anzahl Schrauben 70 montiert sein.
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Wie
in den 5 und 7 gezeigt, umfasst das Paar
seitliche Schiebevorrichtungen 40 eine Führungsnut 41 und
zumindest ein Modulbefestigungsteil 42. Die Führungsnut 41 erstreckt
sich entlang der Längsrichtung
des Schiebegehäuses 30 und ist
mit der Führungsschiene 21 in
der Art gekoppelt, dass es entlang den Führungsschienen 21 gleiten kann.
Das Modulbefestigungsteil 42 ist entlang der Führungsnut 41 geformt
und ist an der Innenseite des Schiebegehäuses 30 montiert.
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Wie
in 9 gezeigt, hat das Modulbefestigungsteil 42 ein
Befestigungsloch 42a, welches daran zur Befestigung an
dem Schiebegehäuse 30 mit einer
Schraube 70 gebildet ist und eine Anschlussbohrung 42b,
die neben dem Befestigungsloch 42a gebildet ist, um mit
dem Kopplungsvorsprung 52a des Stoppermittels 50 gekoppelt
zu sein.
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Wie
in den 5, 9 und 11 gezeigt, umfasst
das Stoppermittel 50 zumindest ein Hakenteil 51 und
ein Bewegungsstoppelement 52. Das Hakenteil ist an der
Innenseite des Hauptgehäuses 20 gebildet
und dafür
geeignet, in das Einrastmittel 52c (wird später beschrieben)
des Bewegungsstoppelements 52 durch eine Federkraft einzurasten
oder sich zu lösen,
während
das Schiebegehäuse 30 gleitet.
Das Bewegungsstoppelement 52 ist an der Innenseite des
Schiebegehäuses 30 positioniert,
während
es sich entlang der Längsrichtung
erstreckt, und es ist dafür
geeignet, durch die Federkraft des Hakenteils 51 einzurasten
oder zu entriegeln, während
es zusammen mit dem Schiebegehäuse 30 verfährt.
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Wie
in den 15, 16 und 17 gezeigt,
besteht das Hakenteil 51 vorzugsweise aus einer Blattfeder.
Die Blattfeder 51 hat einen Einrastvorsprung 51a,
der an einem Ende davon gebildet ist, der dafür geeignet ist, in die Einrastbohrungen 501 und
die Feststellnuten 502 (werden später beschrieben) der Einrastmittel 52 einzurasten
oder sich davon zu lösen.
Ein Ende der Blattfeder ist in einem spezifischen vorbestimmten
Winkel gebogen, um den Einrastvorsprung 51a mit einer Vorspannung
oder Federkraft auszustatten.
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Wie
in der 18 gezeigt, hat die Blattfeder 51 ein
Stückteil 51b,
welches an der Bodenfläche
davon angebracht ist, um die Federkraft der Blattfeder 51 zu
stützen.
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Wie
in der 14 gezeigt, hat der Einrastvorsprung 51a eine
vorbestimmte Krümmung,
so dass er mit den Einrastbohrungen 501 und den Feststellnuten 502 des
Bewegungsstoppelements 52 einrasten oder entriegeln kann.
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Wie
in den 5, 10 und 11 gezeigt,
umfasst das Bewegungsstoppelement 52 zumindest einen Kopplungsvorsprung 52a,
zumindest eine Führungsbewegungsnut 52b und
zumindest ein Einrastmittel 52c. Der Kopplungsvorsprung 52a ist an
der oberen Fläche
des Bewegungsstoppelements 52 gebildet, um mit der Anschlussbohrung 42b,
die an den seitlichen Schiebevorrichtungen 40 gebildet ist,
gekoppelt zu sein. Die Führungsbewegungsnut 52b ist
neben dem Kopplungsvorsprung 52a gebildet, um mit dem Führungsvorsprung 22 des
Hauptgehäuses 20 entlang
der Längsrichtung
gekoppelt zu sein und führt
die Schiebebewegung des Bewegungsstoppelements 52.
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Wie
in den 5, 9 und 14 gezeigt, ist
das Einrastmittel 52c an der Innenseite des Bewegungsstoppelements 52 positioniert
und ist dafür
geeignet, mit dem Hakenteil 51 des Hauptgehäuses 20 einzurasten
oder zu entriegeln, wenn das Schiebegehäuse 30 gleitet. Das
Einrastmittel 52c umfasst ein Paar Einrastbohrungen 501 und
ein Paar Feststellnuten 502.
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Wie
in den 12, 13, 16 und 17 gezeigt,
sind die Einrastbohrungen 501 an der Innenseite des Bewegungsstoppelements 52 gebildet
und sind dafür
geeignet, mit dem Einrastvorsprung 51a des Hakenteils 51 einzurasten
und dieses zu stoppen, wenn das Schiebegehäuse 30 von dem Hauptgehäuse 20 weg
gleitet.
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Wie
in den 5 und 6 gezeigt, sind die Feststellnuten 502 an
der Innenseite des Bewegungsstoppelements 52 gebildet,
so dass der Einrastvorsprung 51a des Hakenteils 51 darin
eingefügt ist
und stoppt, wenn das Schiebegehäuse 30 nach unten
zu dem Hauptgehäuse 20 gleitet.
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Wie
in den 5 und 17 gezeigt, ist zumindest eine
geneigte Führungsfläche 60 neben
den Einrastbohrungen 501 und den Feststellnuten 502 geformt,
um das Hakenteil 51 zu führen und eine Führungsfläche 61 ist
zwischen den Einrastbohrungen 501 und den Feststellnuten 502 gebildet,
um die Schiebebewegung des Hakenteils 51 zu führen. Wie in 11 gezeigt, sind
die geneigten Führungsflächen 60 zu
der Führungsfläche 61 vorzugsweise symmetrisch.
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Wie
in 5 gezeigt, hat das Bewegungsstoppelement 52 ein
Befestigungsteil 503 an einem Ende davon angeformt, um
mit der Innenseite des Schiebegehäuse 30 gekoppelt und
befestigt zu sein. Wenigstens ein Befestigungsvorsprung 504 ist
an einer Seite davon gebildet, um mit der seitlichen Schiebevorrichtung 40 gekoppelt
zu sein und wenigstens ein Schraubenbefestigungsteil 505 ist
an der Innenseite davon gebildet, um das Stoppelement 52 mit dem
Schiebegehäuse 30 mit
einer Schraube 70 zu befestigen.
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Der
Betrieb der Schiebevorrichtung für
ein verschiebbares Kommunikationsendgerät gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wie oben konfiguriert, wird nun detaillierter
unter Bezugnahme auf die 5 bis 18 beschrieben.
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Wie
in 5 gezeigt, ist ein Paar seitliche Schiebevorrichtungen 40 zwischen
beiden Seiten des Schiebegehäuses 30 mit
Schrauben 70 montiert.
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Wenigstens
ein Modulbefestigungsteil 42, welches an dem Paar seitliche
Schiebevorrichtungen 40 gebildet ist, ermöglicht die
Befestigung an der Innenseite des Schiebegehäuses 30, vorzugsweise entlang
dessen Längsrichtung.
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Eine
Schraube 70 ist an dem Befestigungsloch 42a befestigt,
welches an dem Modulbefestigungsteil 42 gebildet ist, um
es mit dem Schiebegehäuse 30 zu
befestigen. Das Bewegungsstoppelement 52 ist mit der Innenseite
des Schiebegehäuse 30 gekoppelt.
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Wie
in den 5 und 9 gezeigt, hat das Modulbefestigungsteil 42 eine
Anschlussbohrung 42b, zur Befestigung an dem Kopplungsvorsprung 52a an
dem Bewegungsstoppelement 52. Das Bewegungsstoppelement 52 ist
an der Innenseite des Schiebegehäuses 30 befestigt
und der Kopplungsvorsprung 52a ist an der Anschlussbohrung 42b angebracht.
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Das
Befestigungsteil 503 ist an einem Ende des Bewegungsstoppelements 52 gebildet
und ist mit der Innenseite des Schiebegehäuses 30 gekoppelt. Das
Bewegungsstoppelement 52 hat wenigstens einen Befestigungsvorsprung 504,
welcher an einer Seite davon gebildet ist, um mit den seitlichen
Schiebevorrichtungen 40 gekoppelt zu werden.
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Das
Bewegungsstoppelement 52 hat wenigstens einen Schraubenbefestigungsteil 505,
welcher an dessen Innenseite gebildet ist, um mit einer Schraube 70 an
dem Schiebegehäuse 30 befestigt zu
werden. Eine Schraube 70 ist an dem Schraubenbefestigungsteil 505 befestigt,
um das Bewegungsstoppelement 52 an der Innenseite des Schiebegehäuse 30 zu
befestigen.
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Wie
in der 6 gezeigt, ist das Schiebegehäuse 30 mit der obere
Fläche
des Hauptgehäuses 20 in
der Art gekoppelt, dass es gleiten kann.
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Wie
in den 7, 8, 9 und 10 gezeigt,
sind die seitlichen Schiebevorrichtungen 40 mit den Führungsschienen 21,
welche an beiden Enden des Hauptgehäuses 20 positioniert
sind, in der Art gekoppelt, dass sie gleiten können.
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Wie
in 12 und 13 gezeigt,
ist das Schiebegehäuse 30 nach
oben geglitten, weg von dem Hauptgehäuse 20, um das Endgerät zu öffnen.
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Wie
in der 14 gezeigt, gleiten die seitlichen
Schiebevorrichtungen 40 entlang den Führungsschienen 21 des
Hauptgehäuses 20.
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Wie
in den 5 und 11 gezeigt, verfährt das
Bewegungsstoppelement 52 zusammen mit dem Schiebegehäuse 30.
Das Bewegungsstoppelement 52 hat wenigstens eine Führungsbewegungsnut 52b,
welche daran gebildet ist, und mit dem Führungsvorsprung 22 des
Hauptgehäuses 20 gekoppelt ist,
um die Schiebebewegung des Bewegungsstoppelements 52 zu
führen.
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Wie
in den 15 und 16 gezeigt,
löst sich
das Hakenteil 51, welches an dem Hauptgehäuse 20 gebildet
ist, von den Feststellnuten 502, welche an dem Bewegungsstoppelement 52 gebildet
sind durch eine Federkraft, und ist in die Einrastbohrungen 501 eingebracht,
und begrenzt damit die Schiebebewegung des Schiebegehäuses 30.
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Das
Hakenteil 51 besteht aus einer Blattfeder 501,
die eine Federkraft liefert, welche es erleichtert, in die Einrastbohrungen 501 und
die Feststellnuten 502 einzurasten und sich davon zu lösen.
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Wie
in den 5 und 17 gezeigt, ist wenigstens eine
geneigte Führungsfläche 60 neben
den Einrastbohrungen 501 und den Feststellnuten 502 geformt,
um das Hakenteil 51 zu führen. Wenn sich das Hakenteil 51 von
den Feststellnuten 502 Isst und gleitet, wird es durch
die geneigte Führungsfläche 60 geführt. Wenn
es in die Einrastbohrungen 501 eingebracht wird, wird das
Hakenteil 51 durch eine andere geneigte Führungsfläche 60 geführt, welche
neben den Einrastbohrungen 501 gebildet ist.
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Wie
in den 11 und 17 gezeigt,
gleitet das Hakenteil 51 an der Führungsfläche 61, welche zwischen
den Feststellnuten 502 und den Einrastbohrungen 501 gebildet
ist, um eine Schiebebewegung des Hakenteils 51 zu ermöglichen.
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Wenn
das Schiebegehäuse 30 nach
unten bewegt wird, in Richtung des Hauptgehäuses 20, wie in 6 gezeigt,
verfährt
das Bewegungsstoppelement 52 zusammen mit dem Schiebegehäuse 30. Das
Schiebegehäuse 30 und
die seitlichen Schiebevorrichtungen 40 gleiten wieder entlang
den Führungsschienen 21 zu
ihrer Ausgangsposition.
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Wie
in den 9 und 10 gezeigt, löst sich
das Hakenteil 51 beim Schließen des Endgeräts aus den
Einrastbohrungen 501 durch eine Federkraft und wird wieder
in die Feststellnuten 502 eingebracht. Das Schiebegehäuse 30 hört dann
auf sich zu bewegen.
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Wie
oben beschrieben, hat die Schiebevorrichtung für ein verschiebbares Kommunikationsendgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Paar seitliche Schiebevorrichtungen für einen
einfachen gleitenden Öffnungs-/Schließungsvorgang
des Endgeräts.
Eine reduzierte Größe und Dicke
des Endgeräts
macht eine Herstellung eines Endgeräts mit kompakten und dünnen Ausmaßen möglich.
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Während die
Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen
gezeigt und beschrieben wurde, ist es für einen Fachmann selbstverständlich,
dass verschiedene Veränderungen
in der Form und den Details darin durchgeführt werden können, ohne
den durch die angehängten
Ansprüche
definierten Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.