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DE602005003441T2 - Piezoelektrischer Aktor - Google Patents

Piezoelektrischer Aktor Download PDF

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DE602005003441T2
DE602005003441T2 DE602005003441T DE602005003441T DE602005003441T2 DE 602005003441 T2 DE602005003441 T2 DE 602005003441T2 DE 602005003441 T DE602005003441 T DE 602005003441T DE 602005003441 T DE602005003441 T DE 602005003441T DE 602005003441 T2 DE602005003441 T2 DE 602005003441T2
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DE
Germany
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piezoelectric actuator
stack
connection
actuator
injector
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DE602005003441T
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English (en)
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Keith Gillingham Kent Redding
Martin Gillingham Kent Hardy
Stavros Sfakianakis
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Delphi Technologies Operations Luxembourg SARL
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/005Arrangement of electrical wires and connections, e.g. wire harness, sockets, plugs; Arrangement of electronic control circuits in or on fuel injection apparatus
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N30/00Piezoelectric or electrostrictive devices
    • H10N30/80Constructional details
    • H10N30/87Electrodes or interconnections, e.g. leads or terminals
    • H10N30/875Further connection or lead arrangements, e.g. flexible wiring boards, terminal pins
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen piezoelektrischen Aktuator und insbesondere eine elektrische Verbinderanordnung für einen piezoelektrischen Aktuator von der Art, die zur Verwendung in einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung in einem Verbrennungsmotor geeignet ist.
  • Kraftfahrzeug-Kraftstoffeinspritzeinrichtungen zum Zuführen vorbestimmter Mengen an Kraftstoff in einen Brennraum eines Verbrennungsmotors umfassen typischerweise einen Steuerkolben, der betätigbar ist, um den Druck von in einer Einspritzeinrichtungs-Steuerkammer enthaltenem Kraftstoff zu regeln. Die Steuerkammer ist teilweise durch eine Fläche definiert, die einer Einspritzeinrichtungsventilnadel zugehörig ist, sodass Änderungen des Kraftstoffdruckes innerhalb der Steuerkammer eine Bewegung der Ventilnadel in und aus einen/m Eingriff mit einer zugehörigen Sitzfläche bewirken. Im Ergebnis ist die Zufuhr von unter Druck stehendem Kraftstoff in den Brennraum des Motors gesteuert.
  • Es ist bekannt, eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einem piezoelektrischen Aktuator zu versehen, um die Bewegung des Steuerkolbens zu steuern. Piezoelektrische Aktuatoren, die zu diesem Zweck verwendet werden, besitzen allgemein die Form eines Stapelkörpers mit einem mehrlagigen geschichteten Stapel aus piezoekeramischen Elementen oder Schichten, die jeweils durch eine elektrisch leitende Schicht getrennt sind. Die elektrisch leitenden Schichten dienen als innere Elektrodenschichten. Der Stapelkörper ist mit positiven und negativen Verteilungselektroden versehen, die derart angeordnet sind, dass sie einen elektrischen Kontakt mit den inneren Elektrodenschichten herstellen. Die Verteilungselektro den sind mit einer Energieversorgung verbindbar und transportieren eine Spannung zu den inneren Elektrodenschichten.
  • Ein Anlegen einer Spannung über die inneren Elektroden bewirkt ein Ausdehnen und Zusammenziehen des Stapels entsprechend der Größe und der Polarität der angelegten Spannung. Die Änderung der Länge des Stapels wird verwendet, um die Bewegung des Steuerkolbens und somit das Öffnen und Schließen der Ventilnadel zu steuern.
  • Es ist bekannt, dass das Aufbringen einer Druckkraft auf einen piezoelektrischen Stapel seine Leistung und Haltbarkeit in vorteilhafter Weise beeinflusst. Im Fall von piezoelektrisch betätigbaren Kraftstoffeinspritzeinrichtungen zur Verwendung in Kompressionszündungs-Verbrennungsmotoren besteht ein bekannter Ansatz darin, den piezoelektrischen Stapel in einem mit Kraftstoff gefüllten Speichervolumen oder Raum anzuordnen. Der Kraftstoff in dem Speichervolumen ist typischerweise bei Drücken von bis zu 2000 Bar gehalten; und der piezoelektrische Stapel erfährt daher eine hohe Druckbelastung infolge hydrostatischer Kräfte. Ein Aktuator dieser Art ist in der EP 0 995 901 oder der EP 1 096 136 erläutert. Ein Einhüllen des Stapels in einem Polymergehäuse oder einer Polymerhülse schützt vor einem Eindringen von Hochdruckkraftstoff in die Stapelstruktur.
  • Obwohl das Anordnen des piezoelektrischen Aktuators in einer Hochdruckfluidumgebung seine damit verbundenen Vorteile aufweist, muss sichergestellt sein, dass die elektrischen Verbindungen zu dem Stapel gegen Hochdruckkraftstoff innerhalb des Speichervolumens entsprechend und zuverlässig abgedichtet sind. Es ist ebenfalls unerlässlich, dass die hohen hydrostatischen Kräfte oder die aggressiven chemischen Auswir kungen der kraftstoffbeladenen Umgebung die Vorkehrungen zum Abdichten oder Isolieren des Stapels nicht nachteilig beeinflussen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Verbinderanordnung bereitzustellen, die auf diese Belange abzielt.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein piezoelektrischer Aktuator zur Verwendung in einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung vorgesehen, wobei der Aktuator umfasst: einen Stapel aus einem oder mehreren piezoelektrischen Elementen zur Aufnahme innerhalb eines Speicherraumes der Einspritzeinrichtung, eine erste und eine zweite Verteilungselektrode, die jeweils auf einer Seite des Stapels angeordnet sind, um darin ein elektrisches Feld zu erzeugen, und eine elektrische Verbinderanordnung. Die elektrische Verbinderanordnung umfasst ein Körperelement, das einen äußeren Rand definiert und einen Basisabschnitt und einen Schaftabschnitt umfasst, der von dem Basisabschnitt vorsteht, wobei der Basisabschnitt eine Basisstirnfläche zum Anschlag mit einer benachbarten, dem Stapel zugehörigen Stirnfläche und eine Dichtungsfläche zum Anschlag mit einer durch den Speicherraum definierten inneren Fläche definiert. Die elektrische Verbinderanordnung umfasst auch ein Anschlussmittel zur Verbindung mit einer externen Energieversorgung, wobei das Anschlussmittel ein erstes und ein zweites Anschlusselement umfasst, die innen von dem äußeren Rand des Körperelements angeordnet sind und sich im Wesentlichen längs hierdurch erstrecken, wobei das erste und das zweite Anschlusselement mit der externen Energieversorgung verbindbar sind, um zuzulassen, dass das Verteilungselektrodenmittel mit Spannung versorgt wird. Das Anschlussmittel umfasst auch eine erste und eine zweite Kontaktplatte, von denen jede mit einem Ende eines entsprechenden des ersten und zweiten Anschlusselements verbunden ist, wobei die erste und die zweite Kontaktplatte eine radial äußere Fläche zum Kontaktieren einer entsprechenden inneren Fläche der ersten und zweiten Verteilungselektrode umfassen.
  • Aufgrund der Probleme, die sich durch das Anordnen des Aktuators innerhalb einer Hochtemperatur- und Hochdruckumgebung beim Gebrauch ergeben, ist es zu bevorzugen, dass beide Enden der Anschlusselemente an einer oberen Stirnfläche des Schaftabschnitts bzw. an einer Basisstirnfläche des Basisabschnitts befestigt sind. Da die Enden der Anschlusselemente an dem Körperelement nur an entsprechenden Stirnflächen davon befestigt sind, kann eine unterschiedliche Ausdehnung und Kontraktion zwischen dem Körperelement und den Anschlusselementen einfacher aufgenommen werden, um die mechanischen Beanspruchungen und Spannungen innerhalb der Anschlusselemente zu begrenzen. Überdies ist bevorzugt, dass die Anschlusselemente und das Körperelement derart gewählt sind, dass ihre Ausdehnungskoeffizienten im Wesentlichen dieselben sind, um das Ausmaß der Beanspruchungen und Spannungen noch weiter zu begrenzen.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass der Basisabschnitt dazu dient, die Anschlusselemente vor der aggressiven Umgebung, in der der Aktuator verwendet wird, zu schützen und zu isolieren, während auch eine Dichtungsfläche vorgesehen ist, die mit einer durch den Speicherraum definierten zusammenwirkenden Fläche in Eingriff steht. Bei bestehenden Konstruktionen wurden die zuvor erwähnten Funktionen oft durch verschiedene Komponenten erfüllt. Vorzugsweise definiert ein Schulterbereich des Basisabschnitts die Dichtungsfläche, wie in der EP 1 096 136 . Überdies ist bevorzugt, dass das Körperelement ein einheitlicher Körper aus einem Keramikmaterial ist.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann die Gesamtlänge der Verbinderanordnung durch das Vorsehen eines Verlängerungsstücks verlängert sein, um zumindest ein Anschlusselement mit größerer Länge unterzubringen. Durch das Hinzufügen eines oder mehrerer Verlängerungsstücke zu dem Körperelement ist die Flexibilität der Verbinderanordnung verbessert, um für eine spezielle Anwendung geeignet zu sein.
  • In einem weiteren Aspekt sieht die Erfindung eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einem Einspritzeinrichtungskörper vor, der einen Düsenkörper aufweist, der an einem Ende befestigt ist, wobei der Düsenkörper eine Bohrung definiert, in der eine Einspritzeinrichtungsventilnadel verschiebbar ist, um eine Kraftstoffeinspritzung von in dem Düsenkörper vorgesehenen Auslassöffnungen zu steuern, wobei der Einspritzeinrichtungskörper einen Speicherraum definiert, in dem ein piezoelektrischer Aktuator wie oben beschrieben aufgenommen ist.
  • Es sollte beachtet werden, dass die bevorzugten Merkmale wie oben definiert auf jeden Aspekt der Erfindung anwendbar sind.
  • Zum besseren Verständnis wird die vorliegende Erfindung nunmehr lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine Schnittdarstellung einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einem piezoelektrischen Aktuator ist, der die Verbinderanordnung der vorliegenden Erfindung enthält;
  • 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Verbinderanordnung in 1 von oben ist;
  • 3 eine vergrößerte perspektivische Darstellung der Verbinderanordnung in 1 von unten ist;
  • 4 eine Schnittdarstellung der Verbinderanordnung in den 1 bis 3 ist;
  • 5 eine Seitenansicht der Verbinderanordnung ist, wenn diese auf einem piezoelektrischen Stapelaktuator montiert ist;
  • 6 eine Schnittdarstellung der Verbinderanordnung und des piezoelektrischen Aktuators in 5 ist;
  • 7 eine perspektivische Darstellung der Verbinderanordnung ist, wenn diese auf einem piezoelektrischen Stapelaktuator montiert ist;
  • 8 eine vergrößerte teilweise Schnittdarstellung des piezoelektrischen Aktuators wie in 7 gezeigt ist, wenn dieser in einem Einspritzeinrichtungsspeichervolumen eingebaut ist;
  • 9 eine weitere vergrößerte teilweise Schnittdarstellung des piezoelektrischen Aktuators ist, wenn dieser in einem Eispritzeinrichtungsspeichervolumen eingebaut ist, wie in 8 gezeigt;
  • 10a und 10b eine alternative Ausführungsform der Erfindung zeigen; und
  • 11 eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • 1 zeigt eine piezoelektrische Kraftstoffeinspritzeinrichtung 2, die zur Verwendung in einem Verbrennungsmotor geeignet ist. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung 2 umfasst einen Einspritzeinrichtungskörper 4 mit einem ersten (oberen) Ende, das einen Einlass 6 zum Anschluss an eine Quelle von unter Druck stehendem Kraftstoff definiert, und einem zweiten (unteren) Ende, mit dem ein Einspritzeinrichtungsdüsenkörper 8 verbunden ist. Der Düsenkörper 8 ist mit einer axialen Bohrung 16 versehen, in der eine Ventilnadel 18 verschiebbar ist. Es ist verständlich, dass die Begriffe obere/r/s und untere/r/s im Kontext mit den Zeichnungen verwendet werden, und keine der hierbei beschriebenen Komponenten auf eine spezifische Orientierung beschränken sollen. Zwischen seinen Enden definiert der Einspritzeinrichtungskörper 4 Kraftstoffkanäle in der Form eines Einlasskanals 10 und ein Speichervolumen oder eine Kammer 12.
  • Kraftstoff wird dem Einspritzeinrichtungskörper 2 über den Einlass 6 von einer Common Rail oder einer anderen geeigneten Quelle von unter Druck stehendem Kraftstoff zugeführt, die auch derart angeordnet sein kann, dass Kraftstoff einer oder mehreren weiteren Einspritzeinrichtungen (nicht gezeigt) des Motors zugeführt wird. Unter Druck stehender Kraftstoff wird von dem Einlass 6, durch den Einlasskanal 10 und das Speichervolumen 12 zu einer Ringkammer 14, die einen Teil der durch den Düsenkörper 8 definierten axialen Bohrung 16 bildet, transportiert.
  • Das Speichervolumen 12 beherbergt einen piezoelektrische Stapelaktuator (allgemein mit 20 bezeichnet). Eine lineare Ausdehnung und Kontraktion des Aktuators 20 wird über einen Steuerkolben 22, der an einem ersten (untersten) Ende des Aktuators 20 befestigt oder gekoppelt ist und dazu dient, das Volumen und damit den Druck des Kraftstoffes in einer Steuerkammer 23 zu steuern, auf die Ventilnadel 18 übertragen. Durch Steuern des Druckes des Kraftstoffes in der Steuerkammer 23 steuert die Position des Steuerkolbens 22, ob eine Kraftstoffeinspritzung durch einen oder mehrere Düsenauslässe (nicht gezeigt) stattfindet oder nicht.
  • Der Aktuator 20 umfasst einen Stapel 24 aus piezoelektrischen Elementen, von denen jedes durch eine innere Elektrodenschicht auf eine in der Technik bekannte Weise getrennt ist (die einzelnen piezoelektrischen Elemente und die inneren Elektroden sind in 1 nicht sichtbar). Der Stapel 24 ist mit einem Verteilungselektrodenmittel in der Form einer positiven und einer negativen Verteilungselektrode 26a, 26b (von denen nur eine in 1 gezeigt ist) versehen, die in Längsrichtung entlang gegenüberliegenden Seitenflächen des Stapels 24 verlaufen und einen elektrischen Kontakt mit den inneren Elektroden des Stapels 24 herstellen.
  • Ein/e elektrische/s Verbinderanordnung oder -modul 30 ist an der Oberseite oder dem oberen Ende des Speichervolumens 12 angeordnet und erstreckt sich durch eine/n längs gerichtete/n Bohrung oder Kanal 41 hindurch, die/der in dem Einspritzeinrichtungskörper 4 vorgesehen ist. Auch wenn 1 das Verbindermodul 30 nicht im Detail zeigt, ist zu sehen, dass das Modul ein Anschlussmittel mit einem Paar positiver und negativer Flachanschlüsse 32, 34 umfasst, die von dem Verbindermodul 30 weg vorstehen, um in einer in dem Einspritzeinrichtungskörper 4 vorgesehenen seitlichen Vertiefung 42 zu sitzen. Die Flachanschlüsse 32, 34 stellen einen geeigneten Befestigungspunkt für einen Stecker einer externen Energieversorgung bereit und dienen dazu, eine angelegte Spannung zu den Verteilungselektroden 26a, 26b und somit über das Verbindermodul 30 zu den inneren Stapelelektroden zu transportieren. Durch Steuern der angelegten Spannung kann die Länge des Stapels 24 vergrößert oder verkleinert werden, um dadurch die axiale Position des Steuerkolbens 22 und somit den Druck in der Steuerkammer 23 zu steuern.
  • Das Verbindermodul 30 von 1 wird nun in größerem Detail beschrieben. Unter Bezugnahme auf die 2 bis 4 umfasst das Verbindermodul 30 ein Modulkörperelement 36, das einen Basisabschnitt 36a in der Form eines Blocks umfasst, der sich zu einem im Wesentlichen zylindrischen Schaftabschnitt 36b verjüngt und so einen ringförmigen Schulterbereich 36c dazwischen definiert. Der ringförmige Schulterbereich 36c dient als eine Dichtungsfläche, die mit der Öffnung 41 in Eingriff steht, um das Entweichen von unter Druck stehendem Kraftstoff aus dem Speichervolumen 12 zu verhindern, wie später in größerem Detail beschrieben wird. Das Verbindermodul 30 ist vorzugsweise aus einem Keramikmaterial wie z. B. hochwertigem Aluminiumoxid hergestellt, um der aggressiven Umgebung, in der es sich befindet, standzuhalten. Das Verbindermodul kann jedoch, falls es die Bedingungen zulassen, aus einem weniger elastischen Material hergestellt sein.
  • Der Basisabschnitt 36a des Körperelements 36 definiert eine im Wesentlichen flache Basisstirnfläche 31 des Moduls und der Schaftabschnitt 36b definiert eine obere Stirnfläche 33 des Moduls 30. Das Anschlussmittel des Moduls 30 umfasst ein erstes und ein zweites Anschlusselement, die die Form eines positiven und eines negativen Anschlussstifts 38a, 38b besitzen, die sich in Längsrichtung durch das Modul 30 hindurch erstrecken, um in den Flachanschlüssen 32, 34 zu enden, die von der oberen Stirnfläche 33 vorstehen. Die Anschlussstifte 38a, 38b sind derart angeordnet, dass die ersten Enden der Anschlussstifte 38a, 38b an der oberen Stirnfläche 33 des Moduls 30 enden und die zweiten Enden der Anschlussstifte 38a, 38b an der Basisstirnfläche 31 des Moduls 30 enden. Die Enden der Anschlussstifte 38a, 38b sind an ihren jeweiligen Stirnflächen 31, 33 durch metallisierte Bereiche befestigt, von denen nur die metallisierten Bereiche 37a, 37b auf der oberen Stirnfläche 33 des Moduls 30 in den Fig. gezeigt sind. Die metallisierten Bereiche 37a, 37b sind durch einen Kreuzkanal 35 getrennt, der als Schutz vor einer elektrischen Bogenbildung zwischen den Flachanschlüssen 32, 34 dient. Die metallisierten Bereiche 37a, 37b können durch solche Verfahren wie z. B. Tintendruck, Aufdampfen, oder Löten gebildet sein. In ähnlicher Weise erstrecken sich der positive und der negative Flachanschluss 32, 34 von der oberen Fläche des Schaftabschnitts 36b nach oben und sind durch Löten oder ein gleichwertiges Verfahren an ihren jeweiligen metallisierten Bereichen 37a, 37b befestigt, sodass ein Kontakt mit hoher Festigkeit erreicht ist.
  • Da die Anschlussstifte 38a, 38b an dem Körperelement 36 an oder in dem Bereich seiner oberen und unteren Stirnfläche 31, 33 befestigt sind, steht der Großteil der äußeren Fläche eines jeden Anschlussstifts 38a, 38b nicht in festem Kontakt mit dem Verbindermodul 30. Infolgedessen kann die unterschiedliche Ausdehnung zwischen dem Körperelement 36 und den Anschlussstiften 38a, 38b, wie sie durch ein Erwärmen der Komponenten im Gebrauch auftreten kann, einfacher aufgenommen werden. Tatsächlich ist es ein Merkmal der Erfindung, dass das Material, aus dem die Anschlussstifte 38a, 38b hergestellt sind, derart gewählt ist, dass sein Ausdehnungskoeffizient im Wesentlichen derselbe ist wie der des Keramikmaterials des Verbindermoduls 30. Infolgedessen sind die Zug- oder Druckkräfte, die auf die Anschlussstifte 38a, 38b ausgeübt werden, begrenzt. In dieser Ausführungsform sind die Anschlussstifte 38a, 38b aus einer Legierung mit geringer Ausdehnung wie z. B. KOVAR (RTM) hergestellt, auch wenn verständlich ist, dass andere Materialien, die die geeigneten chemischen und elektrischen Eigenschaften aufweisen, ebenfalls verwendet werden können, um die Anschlussstifte 38a, 38b herzustellen.
  • Unter spezieller Bezugnahme auf die 3 und 4 ist die Basisstirnfläche 31 des Moduls 30 derart geformt, dass sie eine erste und eine zweite Ver tiefung 39 von geradliniger Form definiert, die entsprechend geformte metallische Kontaktplatten 40a, 40b aufnehmen. Jede Kontaktplatte 40a, 40b definiert ein Loch, durch das hindurch sich ein entsprechender Anschlussstift 38a, 38b erstrecken kann, um dadurch die Kontaktplatten 40a, 40b mit den Flachanschlüssen 32, 34 über die Anschlussstifte 38a, 38b elektrisch zu verbinden. Es ist daher verständlich, dass die Flachanschlüsse 32, 34, die Anschlussstifte 38a, 38b und die Kontaktplatten 40a, 40b gemeinsam das Anschlussmittel des Verbindermoduls 30 bilden und positive und negative Leiterbahnen von einer externen Energieversorgung zu einer entsprechenden Verteilungselektrode 26a, 26b des Stapels 24 bereitstellen. Die Kontaktplatten 40a, 40b sind derart angeordnet, dass eine radial äußere Fläche davon bündig mit einer radial äußeren Fläche des Basisabschnitts 36a des Körperelements 36 ist. In dieser Ausführungsform sind die Kontaktplatten 40a, 40b aus einer Legierung gebildet, die Eisen, Nickel und Kupfer umfasst, auch wenn einzusehen sein sollte, dass auch andere geeignete Materialien verwendet werden können. Markenmaterialien für diesen Zweck, z. B. INVAR (RTM), COVAR (RTM) und INCOLOY (RTM), sind erhältlich.
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf die 5 bis 7 ist, wenn das Verbindermodul 30 an dem Stapel 24 montiert und mit diesem verbunden ist, die Basisstirnfläche 31 des Basisabschnitts 36 neben einer im Wesentlichen flachen oberen Stirnfläche des Stapels 24 angeordnet und liegt an dieser an. Des Weiteren ist der Basisabschnitt 36a derart geformt, dass sein Grenzprofil oder seine „äußere Hülle" im Wesentlichen mit jenem/r der oberen Stirnfläche des Stapels 24 zusammenpasst, und infolgedessen ist kein wesentlicher geometrischer Übergang zwischen dem Stapel 24 und dem Verbindermodul 30 vorhanden. Sobald der Stapel 24 und das Verbindermodul 30 zusammengebaut sind, werden sie in dem Speichervolumen 12 aufgenommen, das im Gebrauch einen Hochdruckkraftstoff ent hält. Daher besteht ein besonderer Vorteil der Erfindung darin, dass, da der Querschnitt des Basisabschnitts 36a derart ausgestaltet ist, dass er mit jenem des Stapels 24 vergleichbar ist, die nachteiligen Wirkungen starker hydrostatischer Kräfte vermieden sind. Darüber hinaus wird vermieden, Materialien mit einer relativ geringen Festigkeit (z. B. überspritzte Kunststoffteile) einem Hochdruckkraftstoff auszusetzen. Bei bisher vorgeschlagenen Konstruktionen springen die Verbindermodulränder aus einem Kunststoffaufbau über die Begrenzung des Stapels 24 vor, sodass ein Hochdruckkraftstoff eine Kraft auf das Verbindermodul ausübt, die im Laufe der Zeit zu einem Schaden an der Einspritzeinrichtung führen kann, da das Verbindermodul von dem Stapel 24 gelöst wird. In der vorliegenden Erfindung springt das Verbindermodul 30 nicht über den Stapel 24 vor, sodass das Problem vermieden wird.
  • Da das Profil des Basisabschnitts 36b mit jenem des Stapels 24 vergleichbar ist, können sich die erste und die zweite Verteilungselektrode 26a, 26b nach oben über die Stirnfläche des Stapels 24 hinaus erstrecken, sodass ihre nach innen weisenden Flächen einen Kontakt mit den radial äußeren Flächen der Kontaktplatten 40a, 40b herstellen. Ein Vorteil dieser Anordnung, insbesondere wenn das Verbindermodul 30 für einen piezoelektrischen Aktuator des beschriebenen Typs verwendet wird, besteht darin, dass die Kontaktplatten 40a, 40b eine starre Kontaktfläche für die Verteilungselektroden 26a, 26b bereitstellen. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber bisher vorgeschlagenen Konstruktionen, in denen ein Kontakt zwischen den Verbinderanschlüssen und den Verteilungselektroden an einem Punkt entlang der Stapelseitenfläche stattfindet, wobei sich die Verbinderanschlüsse über und um die obere Fläche des Stapels herum und auf den Stapelseiten für eine Verbindung mit den Verteilungselektroden erstrecken.
  • 8 zeigt im Detail den Aktuator 20 (mit dem Stapel 24 und dem Verbindermodul 30), der in dem Speichervolumen 12 eingebaut ist, und die Dichtungsfläche, die das Verbindermodul 30 mit dem Einspritzeinrichtungskörper 4 herstellt. Wenn der Aktuator 20 in dem Speichervolumen 12 der Einspritzeinrichtung 2 eingebaut ist, erstreckt sich der Schaftabschnitt 36b des Moduls 30 durch den längs gerichteten Kanal 41, der mit dem Speichervolumen 12 verbunden ist, sodass die Flachanschlüsse 32, 34 in die seitliche Vertiefung 42 durch das offene obere Ende des Kanals 41 hinein vorstehen. Die seitliche Vertiefung 42 bildet eine Verbinderbuchse zur Aufnahme eines Kabelbaumverbinders (nicht gezeigt) mittels dessen der Aktuator 20 mit der externen Energieversorgung verbunden ist. Der Schaftbereich 36b ist so weit in dem Kanal 41 aufgenommen, dass der ringförmige Schulterbereich 36c des Moduls 30 mit einer inneren passenden Fläche 44 des Speichervolumens 12 in dem Bereich der Verbindung zwischen dem unteren Ende des längs gerichteten Kanals 41 und dem Speichervolumen 12 in Eingriff steht. Die innere Fläche 44 ist im Wesentlichen kegelstumpfförmig, um eine gleichmäßige Fläche bereitzustellen, mit der der Schulterbereich 36c des Verbindermoduls 30 in Eingriff steht. Dies stellt sicher, dass im Gebrauch eine im Wesentlichen fluiddichte Abdichtung gegenüber dem Eindringen von Hochdruckfluid hergestellt ist. Die Abdichtungsfunktion des Verbindermoduls 30 wird durch die hydrostatischen Kräfte, die auf den Aktuator 20 wirken, eher verbessert als verschlechtert, wodurch ein im Wesentlichen auslaufsicherer Einbau erreicht ist.
  • Da der Aktuator 20 in einem mit einem Hochdruckkraftstoff gefüllten Speichervolumen angeordnet ist, ist es notwendig, den Aktuator 20 vor einer Beschädigung zu schützen. Zu diesem Zweck ist der Aktuator großteils mit einer Polymerhülse als elektrische Isolierung und chemischer Schutz umhüllt. Auch wenn die Einkapselungshülse in 8 zum besse ren Verständnis nicht gezeigt ist, erstreckt sich die Hülse entlang der gesamten Länge des Stapels 24 bis auf die Basis 36a des Verbindermoduls 36. Es ist zulässig, dass sich die Einkapselungshülse auf dem Schulterbereich 36c erstreckt, vorausgesetzt, sie beeinträchtigt nicht den Punkt des Abdichtungskontakts zwischen dem Modul 30 und der Wand des Speichervolumens 12.
  • Wie in 9 deutlicher gezeigt, umfasst der Schulterbereich 36c einen ersten oberen, kegelstumpfförmigen Sitzbereich 52 und einen zweiten unteren, zumindest teilweise kegelstumpfförmigen Sitzbereich 54, der jedoch in eine gekrümmte Fläche übergeht. Es sollte einzusehen sein, dass der erste Sitzbereich 52 ebenfalls teilweise kegelstumpfförmig sein kann. Die gemeinsame Grenzfläche des oberen Sitzbereiches 52 und des unteren Sitzbereiches 54 definiert eine Sitzlinie 56, die mit der inneren Fläche 44 in Eingriff steht, wenn der Aktuator 20 in dem Speichervolumen 12 der Einspritzeinrichtung 2 eingebaut ist. Die Verwendung einer Sitzlinie 56 zum Eingriff der inneren Fläche erhöht die Effizienz der durch das Modul 30 erzielten Abdichtung, da die im Gebrauch auf den Aktuator 20 wirkende hydrostatische Kraft auf einem engen Bereich konzentriert ist, anstatt die angewandte Kraft über einen relativ großen Sitzbereich zu verteilen, was die Abdichtungseigenschaften des Moduls nachteilig beeinflussen könnte. Des Weiteren kann die Sitzlinie 56 derart angeordnet sein, dass sie sich im Gebrauch verformt, sodass das Modul 30 sich über der Sitzlinie 56 „einbettet", um die Exzentrizitäten entweder der inneren Fläche 44 oder der Sitzlinie 56 zu berücksichtigen.
  • In dieser Ausführung ist das Verbindermodul 30 eine einheitliche Komponente und das Keramikkörperelement 36 ist während der Fertigung nach Notwendigkeit derart geformt, um die Abdichtungseigenschaften des Verbindermoduls 30 für eine spezielle Anwendung zu optimieren. Es ist jedoch möglich, dass auf Grund einer speziellen Installation der Kanal 41 in dem Schaftabschnitt 36b des Verbindermoduls 30 aufgenommen ist, zu lang ist, als dass das Verbindermodul 30 als ein einziges Teil gefertigt werden kann. Dieses spezielle Szenario wird in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung wie, in den 10a und 10b veranschaulicht, berücksichtigt, in der ein Verbindermodul 60 aus einem Körperelement 62 und einem daran montierten Verlängerungsstück 64 gebildet ist. Es ist verständlich, dass die Ausgestaltung des Basiselements 62 in den 10a und 10b im Wesentlichen dieselbe ist wie die des Körperelements 36 der vorhergehenden Ausführungsform, sodass sie an dieser Stelle nicht noch einmal im Detail beschrieben wird.
  • Wie in der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist das Körperelement 62 mit einem Anschlussmittel versehen, das einen ersten und einen zweiten Anschlussstift 66a, 66b umfasst, die sich in Längsrichtung hierdurch erstrecken. Die Anschlussstifte 66a, 66b weisen entgegengesetzte Enden auf, die an einer entsprechenden oberen und unteren Stirnfläche 61, 63 des Körperelements 62 enden. Auf eine ähnliche Weise erstrecken sich die Anschlussstifte 68a, 68b in Längsrichtung durch das Verlängerungsstück 64 und enden an seiner oberen und unteren Stirnfläche 65, 67. Die Enden der Anschlussstifte 66a, 66b; 68a, 68b sind an den zugehörigen Stirnflächen 61, 63; 65, 67 des Körperelements 62 oder dem Verlängerungsstück 64 durch metallisierte Bereiche (nicht gezeigt) befestigt.
  • Um das Verbindermodul 60 zusammenzubauen, wird die untere Stirnfläche 65 des Verlängerungsstücks 64 an dem Körperelement 62, z. B. durch Löten, fest montiert. Daher wird eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlussstiften 66a, 66b des Körperelements 62 und den Anschlussstiften 68a, 68b des Verlängerungsstücks 64 hergestellt. Eine korrekte Ausrichtung des Körperelements 62 und des Verlängerungsstücks 64 kann durch das Vorsehen eines Vorsprungs 72 an dem Verlängerungsstück 64 und einer entsprechenden Vertiefung 74 an der Fläche 61 des Körperelements 62 sichergestellt sein. Weitere geeignete komplementäre Formationen können für diesen Zweck ebenfalls vorgesehen sein. Um das Verbindermodul 60 fertigzustellen, werden die Flachanschlüsse 70a, 70b, die einen Teil des Anschlussmittels bilden, an die obere Stirnfläche 67 des Verlängerungsstücks 64 gelötet oder anders daran angebracht.
  • Als Ergebnis der oben beschriebenen Anordnung kann die Gesamtlänge des Verbindermoduls erhöht werden, um für eine spezielle Einspritzeinrichtungs-Installation geeignet zu sein, ohne die strukturelle Steifigkeit zu beeinträchtigen, was wahrscheinlich der Fall sein würde, wenn solch ein verlängertes Verbindermodul 60 als ein einziges Keramikkörperteil gefertigt würde.
  • Auch wenn die Anschlussstifte 66a, 66b; 68a, 68b als relativ kurze, separate Abschnitte beschrieben sind, die am Übergang zwischen dem Basiselement 62 und dem Verlängerungsstück 64 verbunden oder elektrisch verbunden sind, sollte einzusehen sein, dass jeder Anschluss alternativ aus einem einzigen, relativ langen Element gebildet sein kann, das sich über die gesamte Länge des verlängerten Moduls 60 erstreckt.
  • Eine weitere alternative Ausführungsform ist in 11 gezeigt, wobei gleiche Teile durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet sind. In dieser Ausführungsform ist das Basiselement 36a des Moduls 30 ein separates Teil an dem Schaftabschnitt 36b. Das Basiselement 36a endet an dem Schulterbereich 36c und eine Vertiefung 80 in der oberen Stirnfläche des Basisbereiches definiert eine Ausnehmung, in der der Schaftbereich 36b aufgenommen und daran mithilfe eines geeigneten Klebstoffes befestigt ist. Dadurch, dass das Modul 30 auf diese Weise ausgebildet ist, werden Span nungen vermieden, die an dem Übergang zwischen dem Basiselement 36a und dem Schaftbereich 36b auftreten, wenn sie als ein einheitliches Teil gebildet sind.
  • Da das Basiselement 36a keramisch ist, ist es beständig gegenüber hohen Drücken und Temperaturen innerhalb des Kraftstoffspeichervolumens 12 und ist ebenso chemikalienbeständig. Der Schaftbereich 36b kann ebenfalls aus Keramik bestehen. Es ist allerdings möglich, den Schaftbereich 36b, falls gewünscht, aus einem alternativen Material wie z. B. Kunststoff zu bilden. Es sollte auch einzusehen sein, dass das Basiselement 36a selbst aus einem anderen Material als Keramik hergestellt sein kann, wenn die Umgebung, in der es angeordnet ist, dies zulässt. Für den Gebrauch in einer Kraftstoffeinspritzeinrichtungsanlage ist jedoch ein keramisches Basiselement 36a bevorzugt.
  • Die unter Bezugnahme auf die vorhergehenden Ausführungsformen beschriebenen Anschlussstifte 38a, 38b sind nicht auf eine „stabartige" oder „Draht"-Form beschränkt und können auch gestanzt oder anderweitig aus einem Metallblechmaterial hergestellt sein. Auch wenn stabartige Anschlussstifte zum Einsetzen durch gebohrte Keramikkomponenten geeigneter sein können, können gestanzte Anschlussstifte für einen Einschluss in einem mit Kunststoff überspritzten Schaftbereich einfacher geformt werden.
  • Nachdem spezielle bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, sollte einzusehen sein, dass die Ausführungsformen, auf die Bezug genommen wurde, nur beispielhaft sind, und dass Varianten und Abwandlungen hergestellt werden können, ohne von dem Umfang der Erfindung, wie durch die beiliegenden Ansprüche definiert, abzuweichen.
  • Zum Beispiel ist die Erfindung, obwohl in dieser Beschreibung das Verbindermodul 30 derart beschrieben wurde, dass es Flachanschlüsse 32, 34, Anschlussstifte 38a, 38b und Kontaktplatten 40a, 40b, alle mit positiver und negativer Polarität, umfasst, auch auf ein Verbindermodul anwendbar, das derart angeordnet ist, dass sich ein einziges Anschlusselement durch das Körperelement 36, 62 hindurch erstreckt und an einer einzigen Kontaktplatte zur Verbindung mit einer geeigneten Komponente endet. Im Gegensatz dazu ist die Erfindung auch auf ein Verbindermodul anwendbar, das mit drei oder mehr Flachanschlüssen, Anschlussstiften und Kontaktplatten versehen ist, wenn eine spezielle Anwendung dies erfordert.

Claims (8)

  1. Piezoelektrischer Aktuator (20) zur Verwendung in einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung, wobei der Aktuator (20) umfasst: einen Stapel (24) aus einem oder mehreren piezoelektrischen Elementen zur Aufnahme innerhalb eines Speicherraumes (12) der Einspritzeinrichtung; ein Verteilungselektrodenmittel (26a, 26b) zum Erzeugen eines elektrischen Feldes innerhalb des Stapels (24), wobei das Verteilungselektrodenmittel eine erste und eine zweite Verteilungselektrode (26a, 26b) umfasst, die jeweils auf einer Seite des Stapels (24) angeordnet sind; eine elektrische Verbinderanordnung (30) mit einem Körperelement (36), das einen äußeren Rand definiert und einen Basisabschnitt (36a) und einen Schaftabschnitt (36b) umfasst, der von dem Basisabschnitt (36a) vorsteht, wobei der Basisabschnitt (36a) eine Basisstirnfläche (31) zum Anschlag mit einer benachbarten, dem Stapel (24) zugehörigen Stirnfläche und eine Dichtungsfläche zum Anschlag mit einer durch den Speicherraum (12) definierten inneren Fläche (44) definiert; ein Anschlussmittel zur Verbindung mit einer externen Energieversorgung, wobei das Anschlussmittel umfasst: ein erstes und ein zweites Anschlusselement (38a, 38b), die innen von dem äußeren Rand des Körperelements (36) angeordnet sind und sich im Wesentlichen längs hierdurch erstrecken, wobei das erste und das zweite Anschlusselement (38a, 38b) mit der externen Energieversorgung verbindbar sind, um eine Spannungsversorgung für das Verteilungselektrodenmittel (26a, 26b) zu ermöglichen; wobei der piezoelektrische Aktuator gekennzeichnet ist durch eine erste und eine zweite Kontaktplatte (40a, 40b), von denen jede elektrisch mit einem Ende eines entsprechenden des ersten und zweiten Anschlusselements (38a, 38b) verbunden ist, wobei die erste und die zweite Kontaktplatte (40a, 40b) eine radial äußere Fläche zum Kontaktieren einer entsprechenden inneren Fläche der ersten und zweiten Verteilungselektrode (26a, 26b) umfasst.
  2. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach Anspruch 1, wobei die Dichtungsfläche durch einen Schulterbereich (36c) des Basisabschnitts (36a) definiert ist.
  3. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach Anspruch 2, wobei der Schulterbereich (36c) einen ersten Sitzbereich (52) und einen zweiten Sitzbereich (54) umfasst, wobei eine gemeinsame Grenzfläche zwischen dem ersten und dem zweiten Sitzbereich (52, 54) eine Sitzlinie (56) zum Eingriff mit der inneren Fläche (44) definiert.
  4. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Anschlusselemente (38a, 38b) und das Körperelement (36) derart gewählt sind, dass ihre Ausdehnungskoeffizienten im Wesentlichen dieselben sind.
  5. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Körperelement (36) ein einheitlicher Körper aus einem Keramikmaterial ist.
  6. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Basisabschnitt (36a) und der Schaftabschnitt (36b) separate und verschiedene Teile sind.
  7. Piezoelektrischer Aktuator (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Körperelement (36, 62) mit einem Verlängerungsstück (64) versehen ist, um die Gesamtlänge zu verlängern, die zur Verfügung steht, um das erste und das zweite Anschlusselement (38a, 38b) unterzubringen.
  8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einem Einspritzeinrichtungskörper (4), der einen Düsenkörper (8) aufweist, der an einem Ende befestigt ist, wobei der Düsenkörper (8) eine Bohrung (16) definiert, in der eine Einspritzeinrichtungsventilnadel (18) verschiebbar ist, um eine Kraftstoffeinspritzung von in dem Düsenkörper (8) vorgesehenen Auslassöffnungen zu steuern, wobei der Einspritzeinrichtungskörper (4) einen Speicherraum (12) definiert, in dem ein piezoelektrischer Aktuator (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufgenommen ist.
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