[go: up one dir, main page]

DE602005003017T2 - Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil - Google Patents

Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil Download PDF

Info

Publication number
DE602005003017T2
DE602005003017T2 DE200560003017 DE602005003017T DE602005003017T2 DE 602005003017 T2 DE602005003017 T2 DE 602005003017T2 DE 200560003017 DE200560003017 DE 200560003017 DE 602005003017 T DE602005003017 T DE 602005003017T DE 602005003017 T2 DE602005003017 T2 DE 602005003017T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
customer
bodies
machine part
contact point
revolution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200560003017
Other languages
English (en)
Other versions
DE602005003017D1 (de
Inventor
Cedric Paroz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tomos S A
TOMOS SA
Original Assignee
Tomos S A
TOMOS SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tomos S A, TOMOS SA filed Critical Tomos S A
Publication of DE602005003017D1 publication Critical patent/DE602005003017D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602005003017T2 publication Critical patent/DE602005003017T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0009Energy-transferring means or control lines for movable machine parts; Control panels or boxes; Control parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/50Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
    • B23Q1/52Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism a single rotating pair

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung zwischen zwei Teilen einer Werkzeugmaschine, darunter ein erster Maschinenteil, der drehbar auf einen zweiten, als feststehend betrachteten Maschinenteil montiert ist.
  • Die Erfindung hat ebenfalls Werkzeugmaschinen zur Aufgabe, die mit einer Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung des oben genannten Typs ausgerüstet sind.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere aber nicht ausschließlich eine Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung zwischen einem ersten Maschinenteil, der drehbar auf einem zweiten, als feststehend betrachteten Maschinenteil montiert ist, wobei der erste Maschinenteil mindestens ein elektrische Energie verbrauchendes Elektrogerät trägt, und dieser erste Maschinenteil mindestens eine unterteilte Umdrehung ausführt.
  • Der Ausdruck "unterteilte Umdrehung" bezeichnet eine Umdrehung, die mit mindestens einem Stopp in einer vorgegebenen Winkellage ausgeführt wird.
  • Die unterteilte Umdrehung ist beispielsweise eine Umdrehung, die in aufeinander folgenden Teilwinkeln mit festgelegten Werten ausführt wird.
  • Der Ausdruck "elektrische Energie" bezeichnet die elektrische Energie, die zur Gewährleistung mindestens einer der Funktionen der elektrischen Spannungsversorgung und elektrischen Steuerung eines Elektrogerätes (Übertragung von Antriebsenergie und Steuersignalen) benutzt wird.
  • Somit betrifft die Erfindung insbesondere aber nicht ausschließlich die ununterbrochene elektrische Spannungsversorgung einer Mehrzahl von Elektromotoren, die von einem ersten Teil einer Werkzeugmaschine getragen werden, speziell eine Trommel, die mehrere Spindeln trägt, von denen jede durch einen Elektromotor drehend angetrieben wird, wobei die genannte Trommel eine Drehung in Teilumdrehungen, insbesondere mit Stopps an vorgegebenen Positionen, ausführt.
  • Die Vorrichtung der Erfindung ist insbesondere zur Ausrüstung einer Werkzeugmaschine vom Typ einer Transfermaschine wie eines Mehrspindeldrehautomaten bestimmt.
  • Neben einem Maschinenbett besteht eine solche Maschine aus:
    • – einem ersten, als drehend betrachteten Teil, der von einer Trommel gebildet wird, die drehbar um eine erste Achse auf dem den zweiten, als feststehenden betrachteten Teil bildenden Maschinenbett montiert ist und eine Mehrzahl von Spindeln trägt, von denen jede mit einer Spannzange versehen ist, die zum Einspannen eines Werkstücks bestimmt ist, um die Bearbeitung eines vorderen Teils dieses Werkstücks, insbesondere bei der Drehung des genannten Werksstücks um eine zweite Achse, zu gestatten, wobei die Drehung der Trommel unterteilt um die erste Achse durch eine Antriebsgruppe insbesondere in eine erste vorgegebene Richtung angetrieben wird, so dass die Spindeln vor verschiedenen Bearbeitungsstationen positioniert werden, deren Winkellagen im Voraus festgelegt sind.
    • – mehreren Bearbeitungseinheiten, die sogenannten vorderen Bearbeitungseinheiten, von denen jede mindestens ein erstes Bearbeitungswerkzeug trägt, sind zur Bearbeitung des genannten vorderen Teils an mindestens einigen bestimmten Bearbeitungsstationen vorgesehen.
  • Bei diesem Maschinentyp ist es wünschenswert, dass alle Spindeln separat drehend angetrieben werden können, und zu diesem Zweck ist jede Spindel mit einem Elektromotor ausgestattet.
  • Der Umstand, dass die Spindeln und ihre Motoren von der Trommel getragen werden, stellt das Problem der Übertragung der elektrischen Energie dar, das heißt insbesondere der Antriebsenergie und der Steuersignale, zwischen einerseits einer elektrischen Spannungsversorgungseinheit der Motoren, die insbesondere ein Verbindungsmittel mit einer maschinenexternen Energiequelle und ein Mittel zur Steuerung der Spannungsversorgung aufweisen, und andererseits jeder der von der genannten Trommel getragenen Motoren.
  • Eine bekannte Lösung besteht darin, eine Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung zu benutzen, die aus Folgendem besteht:
    • – einerseits aus einer Mehrzahl ringförmiger Verteilerbauteile, die so mit der Trommel verbunden sind, dass sie gleichzeitig mit Letzterer mitdrehen, und dass jedes von ihnen eine ringförmige Fläche aufweist, die eine Kollektorbahn bildet, wobei die ringförmigen Bauteile so durch erste elektrische Leiter mit den Motoren verbunden sind, dass sie die Übertragung der abgenommenen elektrischen Energie gestatten,
    • – andererseits aus einer Mehrzahl elektrischer Kollektorbauteile, von denen jedes rollend oder gleitend mit einer Kollektorbahn in Berührung gebracht wird, und die außerdem durch zweite elektrische Leiter mit der Spannungsversorgungseinheit verbunden sind.
  • Jedes ringförmige Verteilerbauteil und mit ihm zusammenwirkende Kollektorbauteil bilden physisch eine Leiterbahn zum Durchfluss des elektrischen Stroms zwischen einem Verbrauchergerät und der Spannungsversorgungseinheit.
  • Die Spannungsversorgungsvorrichtungen dieses Typs sind relativ leicht zu bauen, jedoch sind Betriebsstörungen zu beklagen, wenn der zu übertragende elektrische Strom extrem genaue Impulszüge enthält.
  • Ein Ergebnis der Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung des oben genannten Typs zu erhalten, welche nicht die bekannten Nachteile aufweist.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung insbesondere eine Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung gemäß Anspruch 1 zur Aufgabe.
  • Die Erfindung hat ebenfalls Werkzeugmaschinen zur Aufgabe, die mit einer Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung des oben genannten Typs ausgerüstet sind.
  • Die Erfindung wird beim Lesen der unten stehenden, als nicht einschränkendes Beispiel gegebenen Beschreibung unter Betrachtung der zugehörigen Zeichnung besser verständlich, die schematisch Folgendes darstellt:
  • 1: Teilschnittansicht in einer im Wesentlichen senkrechten Längsebene einer Werkzeugmaschine, die mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung ausgerüstet ist, die in Form von Funktionsgruppen dargestellt ist,
  • die 2 bis 4: axiale Ansicht der Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung gemäß der Erfindung, im Verlauf dreier aufeinander folgender Schritte ihres Betriebs, vor, während und nach einer Drehung um einen vorgegebenen Teilwinkel eines ersten Teils der ausgerüsteten Werkzeugmaschine, der drehbar zu einem zweiten, als feststehend betrachteten Maschinenteil der ausgerüsteten Werkzeugmaschine montiert ist, wobei der erste Maschinenteil mindestens ein elektrische Energie verbrauchendes Gerät trägt, und dieser erste Maschinenteil mindestens eine unterteilte Umdrehung ausführt.
  • Bei Betrachtung der Zeichnung sieht man eine Vorrichtung 1 zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung zwischen zwei Teilen einer Werkzeugmaschine 4, darunter ein erster Maschinenteil 3, der drehbar auf einen zweiten, als feststehend betrachteten Maschinenteil 5 montiert ist.
  • Der zweite Maschinenteil 5 der Werkzeugmaschine 4 weist im Wesentlichen ein Maschinenbett auf, das dazu bestimmt ist, sich auf einer Auflage 6 wie dem Boden abzustützen, und dieses Maschinenbett trägt den ersten Teil 3 mittels einer drehend betätigten Funktionsgruppe 7 zur Führung und zum Antrieb.
  • Unter Einwirkung der drehend betätigten Funktionsgruppe 7 zur Führung und zum Antrieb führt der erste Teil 3 eine Umdrehung in aufeinander folgenden Teilwinkeln mit festgelegten Werten, insbesondere mit Stopps an vorgegebenen Positionen, aus.
  • Der erste Maschinenteil 3 trägt mindestens ein elektrische Energie verbrauchendes Gerät 2, das nachfolgend Verbrauchergerät 2 genannt.
  • Die drehend betätigte Funktionsgruppe 7 zur Führung und zum Antrieb wird nachfolgend Funktionsgruppe 7 genannt.
  • Wie angegeben, handelt es sich bei der Werkzeugmaschine 4 speziell aber nicht einschränkend um eine Werkzeugmaschine wie eine Transfermaschine, die unter der Bezeichnung Mehrspindeldrehautomat bekannt ist.
  • Der erste Maschinenteil 3 dieses Drehautomaten besteht aus einer Trommel, die mehrere Spindeln trägt, von denen jede durch ein elektrische Energie verbrauchendes Gerät 2 angetrieben wird, das von einem Elektromotor gebildet wird.
  • Obwohl dies nicht unbedingt eindeutig auf den Zeichnungen zu erkennen ist, können die Elektromotoren, das heißt die Verbrauchergeräte 2, während der Drehung der Trommel, das heißt des ersten Maschinenteils 3, unterbrechungsfrei mit elektrischer Energie versorgt werden.
  • Wie auch zu erkennen ist, weist die Werkzeugmaschine 4 eine elektrische Spannungsversorgungseinheit 8 auf.
  • Diese elektrische Spannungsversorgungseinheit 8 weist ihrerseits insbesondere Folgendes auf:
    • – ein Stromkabel 9 zum Anschluss an eine externe Stromquelle 10 an eine Werkzeugmaschine 4, und
    • – ein Gerät zur Verwaltung und Steuerung 11 für den Betrieb und insbesondere der Verbrauchergeräte 2.
  • Wie dies auf der Zeichnung zu erkennen ist, weist die Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung 1 mindestens eine und vorteilhafterweise mehrere Leiterbahnen 12 zum Durchfluss von elektrischem Strom zwischen den Verbrauchergeräten 2 und der elektrischen Spannungsversorgungseinheit 8 auf.
  • Jede Leiterbahn 12 weist ein Verteilerbauteil 13 und ein Kollektorbauteil 14 auf, die zueinander beweglich drehbar um die Drehachse 30 des ersten Maschinenteils 3 gelagert sind.
  • Klassischerweise sind das Verteilerbauteil 13 feststehend und die verschiedenen Kollektorbauteile beweglich.
  • Die verschiedenen Kollektorbauteile 14 wirken mit dem Verteilerbauteil 13 zusammen, um dort trotz der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 ununterbrochen elektrischen Strom abzunehmen,
  • Die verschiedenen Kollektorbauteile 14 wirken somit mit dem Verteilerbauteil 13 zusammen, um dort elektrischen Strom an nicht auf die Stopppositionen des ersten Maschinenteils 3 beschränkten Positionen abzunehmen.
  • Jedes Kollektorbauteil 14 ist durch einen ersten elektrischen Leiter 15 mit einem verbrauchenden Antriebsgerät 2 verbunden und das zu diesem Verteilerbauteil 13 gehörende Kollektorbauteil 14 ist durch mindestens einen zweiten elektrischen Leiter 16 mit der elektrischen Spannungsversorgungseinheit 8 verbunden.
  • Auf bemerkenswerte Weise:
    • – weist das Verteilerbauteil 13 eine Mehrzahl von in Verbindung mit der Unterteilung der Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 verteilten Kontaktpunkten 17 auf, um die Abnahme von elektrischem Strom mittels Abnehmerorganen 18 zu gestatten, und dies in Verbindung mit der Unterteilung der Umdrehung dieses ersten Maschinenteils 3 in verschiedenen vorher festgelegten Winkellagen,
    • – weist das Kollektorbauteil 14 mindestens eine Gruppe von zwei Abnehmerorganen auf, darunter ein erstes Abnehmerorgan 18 und ein zweites Abnehmerorgan 19, die • durch mindestens einen ersten Leiter 15 mit einem Verbrauchergerät 2 verbunden sind, • unter Einwirkung eines Betätigungsgerätes 20 für die Bewegungen dieses ersten und zweiten Abnehmerorgans 18, 19 zueinander beweglich sind,
    • – weist das Betätigungsgerät 20 für die Bewegungen dieses ersten und zweiten Abnehmerorgans 18, 19 einen Betätigungsmechanismus 21 auf, der • während der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 eines der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19 unbeweglich und in Andruck auf mindestens einem Kontaktpunkt 17 des Verteilerelements 13 hält, und ein anderes der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19 zu einem anderen Kontaktpunkt 17 bewegt, • zumindest beim Halt der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 dasjenige der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 19 an einen Kontaktpunkt 17 anlegt, das während der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 bewegt wurde.
  • Die Verteilung der Kontaktpunkte 17 in Verbindung mit der Unterteilung der Umdrehung bedeutet, dass es eine genügende Anzahl dieser Kontaktpunkte 17 gibt, um sie an so vielen Winkellagen zu positionieren, wie die Umdrehung des ersten Maschinenteils 3 Teilwinkel aufweist.
  • Auf bemerkenswerte Weise weist jedes Kollektorbauteil 14 eine erste Anzahl von Abnehmerorganen 18, 19 und das zu diesem Kollektorbauteil 14 gehörende Verteilerbauteil 13 eine zweite Anzahl an Kontaktpunkten 17 auf, wobei die zweite Anzahl mindestens um eine Einheit größer als die erste Anzahl ist.
  • Zum Beispiel besitzt im Fall einer in zwei Winkelausschnitte unterteilten Drehung, wenn ein Kollektorbauteil 14 eine erste Anzahl von Abnehmerorganen 18, 19 aufweist, die gleich Zwei ist, das zu diesem Kollektorbauteil 14 gehörende Verteilerbauteil 13 eine zweite Anzahl von Kontaktpunkten 17, die gleich Drei ist.
  • Im Fall einer in vier Winkelausschnitte unterteilten Drehung, die in den 2 bis 4 dargestellt ist, wenn ein Kollektorbauteil 14 eine erste Anzahl von Abnehmerorganen 18, 19 aufweist, die gleich Zwei ist, besitzt das zu diesem Kollektorbauteil 14 gehörende Verteilerbauteil 13 eine zweite Anzahl von Kontaktpunkten 17, die gleich Acht ist.
  • Diese Konfiguration entspricht zum Beispiel dem Fall, dass der erste Maschinenteil 3 vier Spindeln trägt, die nacheinander vor vier verschiedenen Stationen positioniert werden müssen.
  • Jede der vier oben genannten Spindeln ist mit einem Elektromotor ausgestattet, der ein elektrische Energie verbrauchendes Gerät 2 bildet.
  • In den 2 bis 4 ist eine einzige Leiterbahn 12 dargestellt, und diese Leiterbahn 12 gehört zu einem einzigen, elektrische Energie verbrauchenden Gerät 2.
  • Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung gestattet es, die Stetigkeit des Durchflusses von elektrischem Strom zwischen der elektrischen Spannungsversorgungseinheit 8 und den elektrische Energie verbrauchenden Geräten 2 zu garantieren.
  • Auf bemerkenswerte Weise gewährleistet der Mechanismus 21 des Betätigungsgerätes 20 für die Bewegungen der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19, dass vor der Bewegung eines der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19 von einem Kontaktpunkt 17 zu einem anderen Kontaktpunkt 17 das betreffende Abnehmerorgan vom Kontaktpunkt 17 gelöst wird, gegen den es gedrückt gehalten wurde.
  • Auf ebenfalls bemerkenswerte Weise gewährleistet der Mechanismus 21 des Betätigungsgerätes 20 für die Bewegungen der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19, dass nach der Drehung des ersten Maschinenteils 3 um einen Teilwinkel, und somit am Ende der Bewegung eines der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane 18, 19 von einem Kontaktpunkt 17 zu einem anderen Kontaktpunkt 17, das betreffende Abnehmerorgan an dem Kontaktpunkt 17 angelegt wird, gegen den es gedrückt gehalten werden soll.
  • Der Mechanismus 21 des Betätigungsgerätes verwendet beispielsweise Kurvenbahnen, die mit den Hebeln zusammenwirken, welche die Abnehmerorgane 17, 18 bewegen.
  • Dem Fachmann ist die Erstellung eines solchen Mechanismus auf der Grundlage der Angaben zu den erforderlichen Funktionalitäten möglich.

Claims (5)

  1. Vorrichtung (1) zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung zwischen zwei Teilen einer Werkzeugmaschine (4) darunter ein erster Maschinenteil (3), der drehbar auf einen zweiten, als feststehend betrachteten Maschinenteil (5) montiert ist, wobei der erste Maschinenteil (3) • eine Umdrehung in aufeinander folgenden Teilwinkeln mit festgelegten Werten ausführt, • mindestens ein elektrische Energie verbrauchendes Gerät (2) trägt, das sogenannte Verbrauchergerät (2), Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung (1), welche mindestens eine Leiterbahn (12) für den Durchfluss von elektrischem Strom zwischen mindestens einem Verbrauchergerät (2) und einer elektrischen Spannungsversorgungseinheit (8) aufweist, wobei jede Leiterbahn (12) ein Verteilerbauteil (13) und ein Kollektorbauteil (14) aufweist, die zueinander beweglich drehbar um die Drehachse (30) des ersten Maschinenteils (3) gelagert sind, wobei diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass: – das Verteilerbauteil (13) eine Mehrzahl von in Verbindung mit der Unterteilung der Umdrehung des ersten Maschinenteils verteilten Kontaktpunkten (17) aufweist, um die Abnahme von elektrischem Strom mittels Abnehmerorganen (18) zu gestatten, und dies in verschiedenen, in Verbindung mit der Unterteilung der Umdrehung dieses ersten Maschinenteils (3) festgelegten Winkellagen, – das Kollektorbauteil (14) mindestens eine Gruppe von zwei Abnehmerorganen aufweist, darunter ein erstes Abnehmerorgan (18) und ein zweites Abnehmerorgan (19), die • durch mindestens einen ersten Leiter (15) mit einem Verbrauchergerät (2) verbunden sind, • unter Einwirkung eines Betätigungsgerätes (20) für die Bewegungen dieses ersten und zweiten Abnehmerorgans (18, 19) zueinander beweglich sind, – das Betätigungsgerät (20) für die Bewegungen dieses ersten und zweiten Abnehmerorgans (18, 19) weist einen Mechanismus (21) auf, der • während der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils (3) eines der genannten ersten Abnehmerorgane (18, 19) unbeweglich und auf mindestens einem Kontaktpunkt (17) des Verteilerelements (13) in Andruck hält und bewegt ein anderes der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (18, 19) zu einem anderen Kontaktpunkt (17), • zumindest beim Halt der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils (3) dasjenige der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (19) an einen Kontaktpunkt (17) anlegt, das während der unterteilten Umdrehung des ersten Maschinenteils (3) bewegt wurde,
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kollektorbauteil (14) eine erste Anzahl von Abnehmerorganen (18, 19) aufweist und dass das zu diesem Kollektorbauteil (14) gehörende Verteilerbauteil (13) eine zweite Anzahl an Kontaktpunkten (17) aufweist, wobei die zweite Anzahl mindestens um eine Einheit größer als die erste Anzahl ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus (21) des Betätigungsgerätes (20) für die Bewegungen der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (18, 19) gewährleistet, dass vor der Bewegung eines der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (18, 19) von einem Kontaktpunkt (17) zu einem anderen Kontaktpunkt (17) das betreffende Abnehmerorgan vom Kontaktpunkt (17) gelöst wird, gegen den es gedrückt gehalten wurde.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus (21) des Betätigungsgerätes (20) für die Bewegungen der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (18, 19) gewährleistet, dass nach der Drehung des ersten Maschinenteils (3) um einen Teilwinkel und somit am Ende der Bewegung eines der genannten ersten und zweiten Abnehmerorgane (18, 19) von einem Kontaktpunkt (17) zu einem anderen Kontaktpunkt (17) das betreffende Abnehmerorgan an dem Kontaktpunkt (17) angelegt wird, gegen den es gedrückt gehalten werden soll.
  5. Werkzeugmaschine, die mit einer Vorrichtung zur unterbrechungsfreien elektrischen Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ausgerüstet ist.
DE200560003017 2005-05-26 2005-05-26 Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil Expired - Lifetime DE602005003017T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP20050104529 EP1726398B1 (de) 2005-05-26 2005-05-26 Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE602005003017D1 DE602005003017D1 (de) 2007-12-06
DE602005003017T2 true DE602005003017T2 (de) 2008-08-14

Family

ID=34939986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200560003017 Expired - Lifetime DE602005003017T2 (de) 2005-05-26 2005-05-26 Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP1726398B1 (de)
DE (1) DE602005003017T2 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1706824A (en) * 1926-07-12 1929-03-26 American Tool Works Co Radial drilling machine
US4057881A (en) * 1976-02-11 1977-11-15 Stephens Richard G Machine tool apparatus
DE19843575B4 (de) * 1998-09-23 2005-05-12 Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG Mehrspindelige Werkzeugmaschine, insbesondere Mehrspindeldrehautomat

Also Published As

Publication number Publication date
EP1726398A1 (de) 2006-11-29
EP1726398B1 (de) 2007-10-24
DE602005003017D1 (de) 2007-12-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0043584B1 (de) Bearbeitungsautomat
EP0985488B1 (de) Mehrfach-Spannvorrichtung
DE2709335A1 (de) Programmierbarer manipulator
EP0346505B1 (de) Verfahren zur Erzeugung von Bruchspänen bei der Drehbearbeitung von Werkstücken
EP0461293A1 (de) Verfahren zum Glatt- bzw Festwalzen von mehrhübigen Kurbelwellen und Maschine zur Durchführung des Verfahrens
EP3085268B1 (de) Bürstenherstellungsmaschine
DE102007024503C5 (de) Übertragungseinrichtung
EP0564842B1 (de) Werkzeugmaschine mit Drehtisch
DE3101301A1 (de) "elektrisch betaetigtes spannfutter fuer werkzeugmaschinen"
DE3744294A1 (de) Drehbank
DE69102511T2 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere für dekolletieren.
DE69001703T2 (de) Verfahren und geraet zur herstellung einer nute in einem werkstueck.
DE602005003017T2 (de) Unterbrechungsfreie elektrische Verbindungseinrichtung zwischen einem drehenden Maschinenbauteil und einem festen Maschinenbauteil
DE69008525T2 (de) Vorrichtung zum auf- und abwickeln von draht.
DE2806489A1 (de) Mehrspindeldrehbank
DE60120022T2 (de) Elektrisch betriebene Vorrichtung für einen Greifer
DE2819021A1 (de) Betaetigungsvorrichtung in form einer spindel-mutter-anordnung
DE2244545A1 (de) Elektrische kupplungssteuerung
DE102023110521A1 (de) Lineares Transportsystem
DE19644492A1 (de) Steuergerät zum Anschluß von zahnärztlichen, zahntechnischen oder feinwerktechnischen Behandlungsinstrumenten oder Handstücken
DE69510632T2 (de) Vorrichtung zur automatischen Bestückung der Ventile einer Brennkraftmaschine in ihren betreffenden Ventilsitzen
DE2656309A1 (de) Steuereinrichtung fuer mehrspindeldrehmaschinen
EP0887148A2 (de) Linearer Werkzeugwechsler
DE102013111537A1 (de) Doppelfriktionsaggregat mit verstellbaren Friktionsspindeln
DE10261503B4 (de) Bürstenherstellungsmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition