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DE602005002531T2 - Piezoelektrisches positionierungsglied - Google Patents

Piezoelektrisches positionierungsglied Download PDF

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DE602005002531T2
DE602005002531T2 DE602005002531T DE602005002531T DE602005002531T2 DE 602005002531 T2 DE602005002531 T2 DE 602005002531T2 DE 602005002531 T DE602005002531 T DE 602005002531T DE 602005002531 T DE602005002531 T DE 602005002531T DE 602005002531 T2 DE602005002531 T2 DE 602005002531T2
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DE
Germany
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piezoelectric
plane
positioner
axis positioner
releasable clamping
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DE602005002531T
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Michael John Little Downham Ely DIXON
Keith Allen Milton Cambridge DHESE
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Thorlabs Inc
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02NELECTRIC MACHINES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H02N2/00Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction
    • H02N2/02Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing linear motion, e.g. actuators; Linear positioners ; Linear motors
    • H02N2/028Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing linear motion, e.g. actuators; Linear positioners ; Linear motors along multiple or arbitrary translation directions, e.g. XYZ stages
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    • H02N2/021Electric machines in general using piezoelectric effect, electrostriction or magnetostriction producing linear motion, e.g. actuators; Linear positioners ; Linear motors using intermittent driving, e.g. step motors, piezoleg motors
    • H02N2/023Inchworm motors

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  • Control Of Position Or Direction (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft piezoelektrische Positionierer, insbesondere piezoelektrische Mehrachsenpositionierer.
  • Positionierer werden oft für die Positionierung optischer Komponenten verwendet, sowohl in Produktionen als auch in wissenschaftlichen Experimenten.
  • 1 zeigt eine schematische Querschnittansicht eines bekannten Typs eines linearen piezoelektrischen Positionierers 2 [1, 2]. Diese Art Positionierer ist als „Inchworm- bzw. Raupenpositionierer" bekannt und kann ein Objekt eindimensional positionieren. Der Positionierer 2 ist um eine zentrale Achse z kreisförmig symmetrisch und weist ein bewegliches Teil 4, ein festes Teil 6, einen Antriebsmechanismus 8 und einen Controller (nicht gezeigt) auf. Der Positionierer ermöglicht die Positionierung des beweglichen Teils 4 relativ zu einem festen Teil 6 entlang der z-Achse. Der Antriebsmechanismus 8 weist einen linken piezoelektrischen Ring 10, einen rechten piezoelektrischen Ring 12 und ein piezoelektrisches Abstandsstück 14 auf. Das bewegliche Teil 4 weist einen Schaft auf, an dem ein zu positionierendes Objekt befestigt sein kann. Das bewegliche Teil wird durch den linken piezoelektrischen Ring 10 und den rechten piezoelektrischen Ring 12 gegriffen. Die piezoelektrischen Ringe 10, 12 sind so angeordnet, dass sie unabhängig von dem Controller angetrieben werden können, sodass sie sich sternförmig um die z-Achse erweitern und zusammenziehen, um folglich das bewegliche Teil 4 zu greifen und loszulassen. Das piezoelektrische Abstandsstück 14 ist so angeordnet, dass es veranlasst werden kann, sich parallel zur z-Achse zu erweitern und zusammenzuziehen. Der linke und der rechte piezoelektrische Ring 10, 12 sind am entsprechenden linken und rechten Ende des piezoelektrischen Abstandsstücks 14 befestigt. Das piezoelektrische Abstandsstück ist mittig an dem festen Teil 6 befestigt.
  • Das bewegliche Teil 4 wird wie in 1 gezeigt durch Greifen der linken und rechten piezoelektrischen Ringe 10, 12 relativ zum festen Teil 6 gehalten. Um das bewegliche Teil 4 nach rechts zu bewegen (d. h. in der negativen z-Richtung), führt das Steuerelement die folgenden Schritte aus. Zuerst wird der linke piezoelektrische Ring 10 erweitert, sodass er nicht mehr das bewegliche Teil 4 greift. Zweitens wird das piezoelektrische Abstandsstück 14 um ΔZ erweitert, sodass der linke piezoelektrische Ring 10 sich um ΔZ/2 nach links bewegt und der rechte piezoelektrische Ring 12 sich gleichermaßen nach rechts bewegt. Da das bewegliche Teil 4 während dieser Bewegung von dem rechten piezoelektrischen Ring 12 gehalten wird, bewegt sich das bewegliche Teil 4 auch um ΔZ/2 relativ zu dem festen Teil 6 nach rechts. Drittens ist der linke piezoelektrische Ring 10 spannungsfrei, sodass das bewegliche Teil 4 wieder von beiden piezoelektrischen Ringen 10, 12 erfasst wird. Viertens wird der rechte piezoelektrische Ring 12 erweitert, sodass er das bewegliche Teil 4 nicht mehr greift. Fünftens ist das piezoelektrische Abstandsstück 14 spannungsfrei, sodass es sich um ΔZ zusammenzieht. Dies veranlasst den rechten piezoelektrischen Ring 12, sich um ΔZ/2 nach links zu bewegen und den linken piezoelektrischen Ring 10 sich um ΔZ/2 nach rechts zu bewegen, das heißt, die piezoelektrischen Ringe 10, 12 kehren zu den in 1 gezeigten Achsenpositionen in Bezug auf das feste Teil 6 zurück. Während dieses Ablaufs wird das bewegliche Teil 4 erneut um ΔZ/2 nach rechts bewegt, da es von dem linken piezoelektrischen Ring 10 gehalten wird. Schließlich ist der rechte piezoelektrische Ring 12 spannungsfrei, sodass er erneut das bewegliche Teil 4 greift.
  • Nach Ablauf der obigen Reihenfolge befinden sich das feste Teil 6, die linken und rechten piezoelektrischen Ringe 10, 12 und das piezoelektrische Abstandsstück 14 in den gleichen entsprechenden Positionen wie in 1 gezeigt. Das bewegliche Teil 4 wurde jedoch um ΔZ nach rechts bewegt. Wenn weitere Bewegung erforderlich ist, wird die Abfolge wiederholt, sodass das bewegliche Teil 4 nach rechts bewegt wird. Eine Bewegung nach links des beweglichen Teils wird durch Verwendung einer ähnlichen Abfolge erreicht, in der die Erweiterungs- und Kontraktionszyklen der rechten und linken piezoelektrischen Ringe jedoch vertauscht sind.
  • Piezoelektrische „Inchworm- bzw. Raupenpositionierer" des in 1 gezeigten Typs sind nützliche Vorrichtungen, da sie genaues, hochauflösendes, eindimensionales Positionieren ermöglichen und relativ einfach, kompakt und stabil sind.
  • In vielen Fallen ist jedoch ein Positionieren mit mehreren Achsen erwünscht und somit sind Positionierer, die in zwei, drei oder mehr Dimensionen einstellbar sind, erforderlich. Mehrachsenpositioniermechanismen können im Allgemeinen in zwei Typen unterteilt werden: Positionierer mit seriellen Positioniermechanismen und Positionierer mit parallelen Positioniermechanismen.
  • Serielle Positioniermechanismen weisen eine gestapelte Reihe linearer Positionierer auf. Ein serieller zweidimensionaler (2D)-Positionierer kann zum Beispiel erste und zweite lineare „Inchworm- bzw. Raupenpositionierer" des oben beschriebenen Typs aufweisen, sodass die Eingangsstufe (d. h. das feste Teil) des zweiten linearen Positionierers auf die Ausgangsstufe (d. h. das bewegliche Teil) des ersten Positionierers montiert ist. Ein zu positionierendes Objekt ist auf die Ausgangsstufe des zweiten Positionierers montiert. Demzufolge wird der zweite Positionierer betrieben, um das Objekt in einer Richtung zu bewegen, während der erste Positionierer betrieben wird, um den zweiten Positionierer und daher auch das Objekt, das er trägt, in der anderen Richtung zu bewegen. Ein bekanntes Problem serieller Positionierer ist, dass ihr typisches Verhalten in den verschiedenen Achsen unterschiedlich sein kann und dass das Verhalten einer Achse von der Position in der anderen abhängen kann. Dies ist im Wesentlichen auf unterschiedliche Belastungen der linearen Positionierer im Stack zurückzuführen. Irr einem seriellen 2D-Positionierer trägt zum Beispiel der zweite Positionierer die Last des zu positionierenden Objekts wobei der erste Positionierer sowohl diese Last als auch die des zweiten Positionierers trägt. Diese Probleme werden erheblicher, sobald mehr Bewegungsachsen enthalten sind.
  • Parallele Positioniermechanismen vermeiden diese Probleme durch das Ermöglichen unabhängigen Positionierens in jeder der zahlreichen Achsen. Dies wird durch die Konstruktion von Antriebsmechanismen für jede Achse, die parallel zueinander betrieben wird, erreicht. Das heißt die Eingangsstufen, die mit jeder der verschiedenen Bewegungsachsen verbunden sind, sind gemeinsam montiert und die Ausgangsstufen sind ähnlich gemeinsam montiert. Parallele Positioniermechanismen sind im Allgemeinen bei genauem Mehrachsenpositionieren bevorzugt, da sie die Probleme der oben beschriebenen seriellen Positioniermechanismen nicht aufweisen. Da jedoch die Antriebsmechanismen, die mit jeder der Achsen in einem parallelen Positionierer verbunden sind, in der Lage sein müssen, Bewegungen in jeder der anderen Achsen auszugleichen, können parallele Positionierer recht groß und komplex sein.
  • Das japanische Patent mit der Seriennummer JP 01 043074 A beschreibt eine Positioniereinrichtung zum Bewegen eines Druckkopfs über eine zweidimensionale Fläche ohne das Verwenden von Führungen. Die Vorrichtung weist ein waagerechtes piezoelektrisches Element auf, das auf drei piezoelektrische Abschnitte gestützt ist. Das waagrechte piezoelektrische Element und die piezoelektrischen Abschnitte werden durch ein Wechselstromsignal mit einer geeigneten Gleichschaltung betrieben, um den Positionierer zu veranlassen, sich entlang einer Fläche zu bewegen.
  • Das deutsche Patent mit der Seriennummer DE 19 33205 beschreibt einen dem in 1 gezeigten ähnlichen Positionierer.
  • ZUAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der Erfindung wird ein piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer bereitgestellt, der aufweist: ein festes Teil, ein bewegliches Teil, das in einer Ebene relativ zu dem festen Teil positionierbar ist, wobei das bewegbare Teil eine piezoelektrische Vorrichtung aufweist, die derart betreibbar ist, dass sie sich innerhalb der Ebene erweitert und zusammenzieht; und erste, zweite und dritte lösbare Klemmmechanismen, die betreibbar sind, um selektiv das bewegliche Teil an dem festen Teil an entsprechenden ersten, zweiten und dritten Orten zu klemmen, sodass das bewegliche Teil innerhalb der Ebene durch das ausgewählte Aktivieren eines der lösbaren Klemmmechanismen bewegt werden kann, wenn die piezoelektrische Vorrichtung sich ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die lösbaren Klemmmechanismen jeweils einen piezoelektrischen Betätiger aufweisen, der betreibbar ist, um entlang einer zur Ebene senkrechten Richtung eine Klemmkraft auf das bewegliche Teil aufzubringen.
  • Dies stellt einen relativ einfachen und stabilen Mehrachsenpositionierer bereit, der einen Parallelmechanismus hat und von dem genauen und hochauflösenden Positionieren, das mit piezoelektrischen linearen Positionierern verbunden ist, profitiert.
  • Die piezoelektrische Vorrichtung kann aus einem einzelnen piezoelektrischen Element, zum Beispiel einer planaren Scheibe, bestehen, die betreibbar ist, um sich innerhalb der Ebene entlang mehrerer Richtungen zu erweitern oder zusammenzuziehen. Dies stellt eine einfache Konstruktion mit einer relativ kleinen Anzahl an Teilen bereit.
  • Andernfalls kann die piezoelektrische Vorrichtung eine Vielzahl piezoelektrischer Elemente aufweisen, zum Beispiel vier piezoelektrische Elemente, die entlang den Seiten eines Rechtecks angeordnet sind. In solch einem Beispiel kann ein vierter lösbarer Klemmmechanismus bereitgestellt werden, wobei die vier lösbaren Klemmmechanismen so angeordnet sind, dass sie auf jeweils einer der vier Ecken des Rechteckes einwirken. Diese Anordnung ermöglicht eine beliebige Positionierung entlang zwei rechtwinkliger Achsen in der Ebene. Die vier piezoelektrischen Elemente können an ihren Enden zum Bilden eines Rechtecks verbunden sein oder können über Eckstücke miteinander verbunden sein. Das Verwenden passiver Eckstücke beseitigt Verbindungsspannungen, die andernfalls entstehen könnten, wenn die piezoelektrischen Elemente direkt miteinander verbunden sind.
  • Die piezoelektrischen Betätiger können jeweils ein piezoelektrisches Element aufweisen, das in einem Biegeelement montiert ist und so angeordnet ist, dass das piezoelektrische Element veranlasst werden kann, sich in einer im Wesentlichen parallel zur Ebene verlaufenden Richtung zu erweitern, wodurch das Biegeelement veranlasst wird, sich in einer zur Ebene im Wesentlichen senkrechten Richtung zusammenzuziehen und die Klemmkraft zu lösen. Diese Anordnung stellt ein piezoelektrisches Stellglied bereit, das im spannungsfreien Zustand eine Klemmkraft aufbringt, wobei die Klemmkraft gelöst wird, wenn sich das piezoelektrische Element erweitert. Dies kann hilfreich sein, da piezoelektrische Elemente oft verbesserte Betriebseigenschaften haben, wenn sie sich erweitern im Vergleich zum Zusammenziehen.
  • Die lösbaren Klemmmechanismen können jeweils weiterhin einen zweiten piezoelektrischen Betätiger aufweisen, der so gestaltet ist, dass er mit dem erstgenannten Betätiger kooperiert, um das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil entlang einer zur Ebene parallelen Richtung zu bewegen, während er eine Klemmkraft aufrecht erhält. Dies stellt einen Positioniergrad innerhalb der Betätigerbaureihe entlang einer senkrecht zur Ebene verlaufenden Richtung bereit und somit einen einfachen Dreiachsenpositionierer.
  • Das bewegliche Teil kann weiterhin einen mit der piezoelektrischen Vorrichtung verbundenen Träger aufweisen, der sich entlang einer zur Ebene senkrechten Richtung erstreckt, wobei der Träger eine Montierfläche hat, an der ein zu positionierendes Objekt befestigt sein kann. Dies ermöglicht das Stützen eines zu positionierenden Objekts entfernt vom Hauptkörper des Positionierers und verhindert so mögliche Behinderungen zwischen ihnen. Die Montierfläche kann konventionelle Befestigungen für Montierkomponenten enthalten, wie zum Beispiel passend große Gewindebohrungen.
  • In einigen Ausführungsformen kann der Träger einen Einachsenpositionierer aufweisen. Dies ermöglicht die Positionierung eines Objekts entlang einer zur Ebene senkrechten Achse und die Positionierung eines Objekts parallel zur Ebene. Der Träger kann zum Beispiel einen konventionellen Inchworm- bzw. Raupenpositionierer aufweisen, um einen vollständig piezoelektrischen Dreiachsenpositionierer bereitzustellen. Andernfalls kann der Träger irgendeine andere Art eines linearen Positionierers aufweisen.
  • In anderen Ausführungsformen wird ein Dreiachsenpositionierer bereitgestellt, wodurch das bewegliche Teil eine zweite piezoelektrische Vorrichtung aufweist, die von der erstgenannten piezoelektrischen Vorrichtung entlang einer zur Ebene senkrechten Richtung durch ein einstellbares Abstandsstück beabstandet ist, sodass die Trennung zwischen den erstgenannten und zweiten piezoelektrischen Vorrichtungen änderbar ist, wobei der Träger lösbar von den erstgenannten und zweiten piezoelektrischen Vorrichtungen gehalten wird, sodass er durch Ändern der Trennung der erstgenannten und zweiten piezoelektrischen Vorrichtungen in einer zur Ebene senkrechten Richtung bewegt werden kann, da der Träger wahlweise von den erstgenannten und zweiten piezoelektrischen Vorrichtungen gehalten und gelöst wird.
  • Der piezoelektrische Mehrachsenpositionierer kann einen Controller enthalten, der konfiguriert ist, um die piezoelektrische Vorrichtung oder die Elemente und die lösbaren Klemmmechanismen in einer vorbestimmten Abfolge zur Umpositionierung des beweglichen Teils relativ zu dem festen Teil zu aktivieren. Wahlweise kann der Controller zur Aktivierung der piezoelektrischen Vorrichtung oder der Elemente und der lösbaren Klemmmechanismen als Reaktion auf ein Rückkopplungssignal konfiguriert sein, wenn das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil positioniert wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie diese verwirklicht werden kann, werden nun beispielhaft die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 die schematische Querschnittansicht eines bekannten piezoelektrischen Einachsenpositionierers zeigt,
  • 2 die schematische Darstellung einer perspektivischen Ansicht eines piezoelektrischen Zweiachsenpositionierers nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist,
  • 3 die schematische Querschnittansicht des in 2 gezeigten piezoelektrischen Zweiachsenpositionierers zeigt,
  • 4A–F die schematische Darstellung einer Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts, das von dem in 2 gezeigten Positionierer auf einer horizontalen Ebene gehalten wird, zeigen,
  • 5 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 2 gezeigten Positionierers während der Ausführung der in 4 gezeigten Abfolge zeigt,
  • 6 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 2 gezeigten Positionierers während einer weiteren Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts in einer waagerechten Ebene zeigt,
  • 7 die schematische Querschnittansicht eines piezoelektrischen Dreiachsenpositionierers nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt,
  • 8 die schematische perspektivische Ansicht eines piezoelektrischen Zweiachsenpositionierers nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt,
  • 9 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 8 gezeigten Positionierers während einer Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts in einer waagrechten Ebene zeigt,
  • 10 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 8 gezeigten Positionierers während einer weiteren Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts in einer waagerechten Ebene zeigt,
  • 11 die schematische perspektivische Ansicht eines piezoelektrischen Dreiachsenpositionierers nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt,
  • 12 die schematische Querschnittansicht des in 11 gezeigten piezoelektrischen Positionierers zeigt,
  • 13 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 11 gezeigten Positionierers während einer Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts in einer waagerechten Ebene zeigt,
  • 14 eine Tabelle ist, die schematisch den Status einiger der Elemente des in 11 gezeigten Positionierers während einer Beispielabfolge zur Positionierung eines Objekts entlang einer senkrechten Achse zeigt, und
  • 15 die schematische Querschnittansicht eines piezoelektrischen Klemmelements zeigt, das in Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden kann.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • 2 zeigt die schematische perspektivische Ansicht eines piezoelektrischen Positionierers 16 zur zweidimensionalen Positionierung eines Objekts, wie zum Beispiel einer optischen Linse. In der in 2 gezeigten Ausrichtung ist der Positionierer 16 so angeordnet, dass er ein Objekt in einer waagrechten xy-Ebene bewegt. Der piezoelektrische Positionierer weist ein festes Teil 20, ein bewegliches Teil 22 und drei lösbare Klemmmechanismen 28A-C auf. Der Positionierer wird durch einen Controller 18 über einen schematisch als Pfeil 19 dargestellten Signalpfad betrieben. In diesem Beispiel ist der Controller ein passend konfigurierter Mehrzweckcomputer. In anderen Beispielen kann ein anwendungsspezifischer (ASIC)Controller bevorzugt werden, wie zum Beispiel ein Universalschaltkreis oder ein anwendungsspezifischer integrierter Chip. Das feste Teil 20 fungiert als Basis, die an einem optischen Tisch befestigt werden kann. Das bewegliche Teil 22 weist eine piezoelektrische Vorrichtung in Form einer piezoelektrischen Scheibe 24 auf, an der ein Träger in Form eines Befestigungspfostens 26 mittig befestigt ist. Die piezoelektrische Scheibe 24 ist so angeordnet, dass sie sich durch den Controller 18 sternförmig in einer xy-Ebene erweitert und zusammenzieht. Das Erweitern oder Zusammenziehen eines piezoelektrischen Elements wird oft als Benutzen bzw. Betätigen des piezoelektrischen Elements bezeichnet. Anders als in diesem Beispiel kann die piezoelektrische Scheibe in anderen Beispielen beispielsweise durch das Montieren eines Metallrings um deren Umfang vorgespannt sein, sodass ihre unbetätigte Arbeitsgröße kleiner ist als ihre natürliche Größe, wenn sie völlig entspannt ist. Der Befestigungspfosten 26 dient zur Bereitstellung einer oberen Montierfläche für ein zu positionierendes Objekt. Der Befestigungspfosten 26 kann einen Einachsenpositionierer aufweisen, der angeordnet ist, um das Positionieren entlang einer zur xy-Ebene senkrechten Achse zu ermöglichen. In einigen Fällen kann der Befestigungspfosten 26 überflüssig sein und das Objekt kann direkt auf die piezoelektrische Scheibe 24 montiert werden. Die drei lösbaren Klemmmechanismen 28A–C befinden sich an den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks und sind konfiguriert, um selektives Klemmen der piezoelektrischen Scheibe 24 an erste (A), zweite (B) und dritte (C) Orte unter Steuerung des Controllers 18 bereitzustellen. Die lösbaren Klemmmechanismen 28A–C sind so angeordnet, dass wenn sie an A, B und/oder C geklemmt werden, verhindert wird, dass der Teil der piezoelektrischen Scheibe 24, der geklemmt wird, sich nicht in der xy-Ebene relativ zu dem festen Teil bewegt.
  • 3 zeigt die schematische Querschnittansicht des in 2 gezeigten piezoelektrischen Positionierers 16. Die Schnittansicht in 3 verläuft entlang einer gefalteten Ebene, die durch den lösbaren Klemmmechanismus 28A hindurchgeht, zur Mitte der piezoelektrischen Scheibe 24 und dann durch den lösbaren Klemmmechanismus 28B verläuft. Dieser gefaltete Abschnitt ist ausgewählt, um leichter zu zeigen, wie die piezoelektrische Scheibe 24 gestützt wird. In diesem Beispiel sind die lösbaren Klemmmechanismen 28A, 288, 28C identisch zueinander und nur der lösbare Klemmmechanismus 28A wird detailliert beschrieben. Der lösbare Klemmmechanismus 28A weist eine steife Halterung 30A, ein Gerüst 34A und ein piezoelektrisches Klemmelement 32A auf. Die steife Halterung 30A und das Gerüst 34A sind an dem festen Teil 20 befestigt. Die piezoelektrische Scheibe 24 bleibt auf der festen Halterung und den entsprechenden festen Halterungen, die mit jedem der anderen lösbaren Klemmmechanismen verbunden sind. Das piezoelektrische Klemmelement 32A ist an dem Gerüst 34A befestigt, sodass es in einer Linie mit der festen Halterung 30A über der piezoelektrischen Scheibe 24A gehalten wird. Das piezoelektrische Klemmelement 32A ist so angeordnet, dass es sich durch den Controller 18 in einer zur piezoelektrischen Scheibe 24 senkrechten Richtung erweitert und zusammenzieht. In entspanntem Zustand (d. h. wenn es nicht in Gebrauch ist) berührt das piezoelektrische Klemmelement die piezoelektrische Scheibe und stellt somit eine Klemmkraft an Ort A bereit. Wenn sich das piezoelektrische Klemmelement 32A durch den Controller 18 zusammenzieht, wird die Klemmkraft an Ort A gelöst. Um mögliche Beschädigungen am piezoelektrischen Klemmelement oder der piezoelektrischen Scheibe zu vermeiden, kann der lösbare Klemmmechanismus 28A einen Elastizitätsgrad aufweisen, zum Beispiel durch das Einsetzen einer elastischen Befestigung zwischen dem piezoelektrischen Klemmelement 32A und dem Gerüst 34A. Obwohl das piezoelektrische Klemmelement 32A in dem in 2 gezeigten Positionierer die piezoelektrische Scheibe 24 direkt kontaktiert, kann in anderen Beispielen ein Zwischenelement verwendet werden, das an dem piezoelektrischen Klemmeelement befestigt ist. Ein derartiges Zwischenelement kann so geformt sein, dass es eine geringere Kontaktfläche mit der Scheibe bereitstellt und kann aus einem Material bestehen, das eine erhöhte Reibung zwischen dem lösbaren Klemmmechanismus und der Scheibe bereitstellt. Es versteht sich, dass viele andere lösbare Klemmmechanismen verwendet werden können, zum Beispiel jene, die hydraulische oder pneumatische Mittel oder andere Arten eines Stellglieds anwenden.
  • 4A–F zeigen die schematische Darstellung eines Schrittfolgenbeispiels zur Bewegung der piezoelektrischen Scheibe 24 (und somit der Befestigungspfosten 26) in der xy-Ebene. Beim Ausführen dieser Beispielabfolge wird der Befestigungspfosten in einer Richtung bewegt, die im Wesentlichen parallel zu einer imaginären Linie ist, die die Orte A und C verbindet und in einer Richtung von A nach C verläuft. Jede der 4A–F zeigt die schematische Darstellung einer Draufsicht der piezoelektrischen Scheibe 24 und der Orte A, B, C wo sie geklemmt werden kann. In dieser Ausführungsform sind diese Orte relativ zu dem festen Teil 20 befestigt, sodass eine Bewegung der piezoelektrischen Scheibe in Bezug auf die Orte A, B, C Bewegungen der piezoelektrischen Scheibe in Bezug auf das feste Teil anzeigt. Die Orte A, B, C sind schematisch als Kreise dargestellt. Ein geschlossener Kreis zeigt an, dass der lösbare Klemmmechanismus konfiguriert ist, um die piezoelektrische Scheibe an diesem Ort zu klemmen. Ein offener Kreis zeigt an, dass die piezoelektrische Scheibe nicht an diesen Ort geklemmt und somit in der xy-Ebene frei bewegbar ist.
  • 4A zeigt eine Anfangsposition für die piezoelektrische Scheibe 24 in Bezug auf die Orte A, B, C. In dieser Beispielsanfangsstufe ist die piezoelektrische Scheibe entspannt (d. h. nicht über ihre normale Gebrauchsgröße hinaus erweitert oder zusammengezogen) und in Bezug auf die drei Orte A, B, C zentriert. Die lösbaren Klemmmechanismen 28A, 28B, 28C klemmen die piezoelektrische Scheibe an den entsprechenden Orten A, B, C. Diese Anfangsposition wird als Schritt S1 der Abfolge bezeichnet. In einem zweiten Schritt S2, der schematisch in 4B gezeigt ist, wird die piezoelektrische Scheibe 24 bei B und C gelöst (d. h. die lösbaren Klemmmechanismen 28B, 28C werden von dem Controller 18 betätigt, um ihre Klemmkraft von der piezoelektrischen Scheibe 24 zu beseitigen). In einem dritten Schritt S3, der schematisch in 4C gezeigt ist, ist die piezoelektrische Scheibe erweitert. Dies ist aus der Umfangsänderung der piezoelektrischen Scheibe 24 in 4C ersichtlich. Die Skizze der piezoelektrischen Scheibe wie sie in den Schritten S1 und S2 positioniert ist, ist zum Vergleich als gestrichelte Linie dargestellt. Das Erweitern der piezoelektrischen Scheibe veranlasst diese, sich während sie an A geklemmt ist asymmetrisch um ihre unerweiterte Position zu erweitern, sodass sich ihr Zentrum von Ort A weg bewegt. In einem vierten Schritt S4, der schematisch in 4D gezeigt ist, bleibt die piezoelektrische Scheibe erweitert, während der lösbare Klemmmechanismus an Ort C konfiguriert ist, die piezoelektrische Scheibe festzuklemmen und den lösbaren Klemmmechanismus an Ort A zu lösen. Durch das Klemmen der piezoelektrischen Scheibe an Ort C vor dem Lösen der Klemme an Ort A bleibt die Scheibe während dieses Schritts an irgendeinem Ort. In einem fünften Schritt S5, der schematisch in 4E dargestellt ist, ist die piezoelektrische Scheibe 24 entspannt, sodass sie sich zu ihrer anfänglichen Größe zusammenzieht. Dies ist in 4E durch das Verändern des Umfangs der piezoelektrischen Scheibe gezeigt. Die Skizze der wie in den Schritten S3 und S4 positionierten piezoelektrischen Scheibe ist zum Vergleich als gestrichelte Linie dargestellt. Das Zusammenziehen der piezoelektrischen Scheibe während des Klemmens an Ort C veranlasst sie, sich asymmetrisch aus ihrer erweiterten Position zusammenzuziehen, sodass sich ihre Mitte zum Ort C bewegt. In einem sechsten Schritt S6, der schematisch in 4F gezeigt ist, sind die lösbaren Klemmmechanismen, die mit den Orten A und C verbunden sind, konfiguriert, um die piezoelektrische Scheibe zu klemmen, sodass die Scheibe an allen drei Orten geklemmt ist. Bei dieser Stufe ist die Abfolge beendet, wobei die piezoelektrische Scheibe in einer Richtung bewegt wurde, die parallel zu einer Linie ist, die die Orte A und C verbindet. Die ursprüngliche Position der in 4A gezeigten piezoelektrischen Scheibe ist in 4F zum Vergleich als gestrichelte Linie dargestellt.
  • 5 ist eine Tabelle, die leicht verständlich den Status jeder der lösbaren Klemmmechanismen 28A–C und der piezoelektrischen Scheibe 24 während der in 4A–F gezeigten Abfolge zeigt. In jedem der Schritte S1–S6 ist der Status der lösbaren Klemmmechanismen an den Orten A, B und C als "X"-Symbol gezeigt, wenn dieser bestimmte lösbare Klemmmechanismus konfiguriert ist, um die piezoelektrische Scheibe zu klemmen und ist als "O"-Symbol gezeigt, wenn dieser bestimmte lösbare Klemmmechanismus gelöst ist. Der Status der piezoelektrischen Scheibe 24 ist als "–"-Symbol gezeigt, um anzuzeigen, dass die piezoelektrische Scheibe in spannungsfreiem Zustand ist und ist als "E"-Symbol gezeigt, um anzuzeigen, dass die piezoelektrische Scheibe in erweitertem Zustand ist.
  • 6 zeigt eine Tabelle, die ähnlich der in 5 gezeigten Tabelle ist, die jedoch eine alternative Abfolge von Schritten zeigt, um eine Bewegung ähnlich der in den 4A–F beschriebenen zu erreichen. Die in 6 gezeigte Abfolge weicht von der in 5 gezeigten ab, sodass sich die piezoelektrische Scheibe bei Schritt S3 zusammenzieht anstatt sich auszudehnen und eine andere Aktivierungsabfolge für die lösbaren Klemmmechanismen verwendet wird. Das Zusammenziehen der piezoelektrischen Scheibe 24 ist in der Tabelle als "C"-Symbol angezeigt. In der in 5 gezeigten Abfolge erweitert sich die piezoelektrische Scheibe um sich von A zu entfernen und entspannt sich dann um sich C anzunähern, während sich die piezoelektrische Scheibe in der in 6 gezeigten Abfolge zusammenzieht, um sich C anzunähern und sich dann entspannt, um sich von A zu entfernen. Es versteht sich, dass sich die piezoelektrische Scheibe vorzugsweise in ihrem spannungsfreien Zustand erweitert anstatt zusammenzieht. Obwohl die in 6 gezeigte Abfolge möglich ist, kann aus diesem Grund die in 5 gezeigte Abfolge, die auf das Erweitern der piezoelektrischen Scheibe setzt, der in 6 gezeigten Abfolge vorgezogen werden.
  • Die Größe, um die die piezoelektrische Scheibe während solcher Abfolgen bewegt wird, ist von der Erweiterungs- oder Kontraktionsgröße der piezoelektrischen Scheibe abhängig. Mehrere Abfolgen können hintereinander ausgeführt werden, um die piezoelektrische Scheibe in einer gewählten Richtung nach und nach um größere Entfernungen zu bewegen, als es in einer einzelnen Abfolge möglich ist. Dies kann zum Beispiel durch Wiederholen einer der in 5 oder 6 gezeigten Abfolgen oder durch Ausführen einer veränderten Abfolge erreicht werden, die sowohl das Ausdehnen als auch das Zusammenziehen der piezoelektrischen Scheibe anwendet, um den Abstand, der in einer einzigen Abfolge zurückgelegt wird, zu vergrößern. Eine Beispielsabfolge, die diese Methode anwendet, kann eine Verknüpfung der in 5 und 6 gezeigten Abfolgen aufweisen, jedoch ohne die Schritte S5 und S6 aus 5 und die Schritte S1 und S2 aus 6, sodass der Controller 18 den Positionierer konfiguriert, um den in 6 in Schritt S3 gezeigten Zustand direkt nach Ausführen von Schritt S4 in 5 anzunehmen. Abhängig von der piezoelektrischen Polung der piezoelektrischen Scheibe kann es unmöglich sein, den gleichen Kontraktions- und Erweiterungsumfang zu verwenden.
  • Die piezoelektrische Scheibe kann in Richtungen, die im Wesentlichen parallel zu jeder Linie, die jedes Paar der Orte A, B und C verbindet, bewegt werden. Unterschiedliche Bewegungsgrößen entlang verschiedener dieser Richtungen können aufeinanderfolgend durchgeführt werden, um Bewegungen des Befestigungspfostens 26 an eine gewünschte Stelle innerhalb des Bewegungsbereiches des Positionierers bereitzustellen. Es versteht sich, dass es im Allgemeinen beim Ausführen mehrerer Abfolgen nicht notwendig sein wird, die piezoelektrische Scheibe an allen Klemmorten am Ende jeder einzelnen Abfolge zu klemmen. Obwohl es bei der Größe der Bewegung, die ein Positionierer des in 1 gezeigten Typs bereitstellen kann, grundsätzlich keine Einschränkungen gibt, wird eine typische Vorrichtung im Allgemeinen eine typische Größe von ungefähr 1 und 10 cm haben und eine Größe der Bewegung von ungefähr 100 μm bis 1 mm mit einer Auflösung von ungefähr 10 bis 100 mm bereitstellen und fähig sein, eine Last von ungefähr 10 N zu positionieren.
  • Wie oben beschrieben ist in den Abfolgen von 5 und 6 die Nettobewegung der Mitte der piezoelektrischen Scheibe 24 größtenteils parallel zu einer Linie, die A und C verbindet. Die Bewegung wird im Allgemeinen nicht genau parallel zu dieser Linie sein. Deshalb ist die Bewegungsrichtung leicht von der Anfangsposition der piezoelektrischen Scheibe und dem Erweiterungs- und Kontraktionsumfang abhängig. Darum wird der Positionierer in einigen Ausführungsformen als Positionierhilfe einen Rückkopplungsmechanismus enthalten. In einer Anwendung kann der Positionierer zum Beispiel in einem System zur Anpassung einer Lichtleitfaser an eine andere Komponente wie zum Beispiel eine andere Lichtleitfaser verwendet werden. In solch einem Fall kann der Controller 18 den Positionierer veranlassen, konventionelle Rückkopplungsverfahren zu verwenden, um das Licht, das von einer Faser zur anderen geleitet wird, zu maximieren anstatt den Positionierer auf eine feste Position zu leiten. Allgemeiner gesagt können Rückkopplungsmechanismen verwendet werden, um das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil, das auf einem beliebigen Parameter basiert, der von der Position des beweglichen Teils abhängt, zu positionieren.
  • 7 zeigt schematisch eine Querschnittansicht eines piezoelektrischen Positionierers 36 nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Teile des Positionierers 36, die Teilen des Positionierers der ersten Erfindung ähnlich sind, sind durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet. Diese Teile sind aus den entsprechenden Teilen der ersten Ausführungsform ersichtlich und werden hier nicht weiter beschrieben. Der in 7 gezeigte Positionierer unterscheidet sich von dem in 2 gezeigten Positionierer im Aufbau seiner lösbaren Klemmmechanismen. Die in 7 gezeigte Querschnittansicht verläuft entlang einer gefalteten Ebene, die der in 3 gezeigten ähnlich ist und durch einen lösbaren Klemmmechanismus 38A hindurch zur Mitte der piezoelektrischen Scheibe 24 geht und dann durch einen weiteren lösbaren Klemmmechanismus 38B verläuft. In diesem Beispiel sind die lösbaren Klemmmechanismen 38A, 38B (und ein weiterer Klemmmechanismus, der nicht gezeigt ist) zueinander identisch und nur der lösbare Klemmmechanismus 38A ist detailliert beschrieben.
  • Anstatt der steifen Halterung 30A des in 3 gezeigten lösbaren Klemmmechanismus 28A verwendet der in 7 gezeigte Klemmmechanismus 38A eine steife Halterung 40A, auf die ein piezoelektrisches Halteelement 42A montiert ist. Der restliche Teil des lösbaren Klemmmechanismus 38A ist den entsprechenden Teilen des in 3 gezeigten lösbaren Klemmmechanismus 28A ähnlich und kann diesen entnommen werden. Das piezoelektrische Halteelement 42A ist so angeordnet, dass es vom Controller 18 veranlasst werden kann, sich in einer zur piezoelektrischen Scheibe 24 senkrechten Richtung zu erweitern und zusammenzuziehen.
  • Ein Objekt, das von dem in 7 gezeigten Positionierer 36 gehalten wird, kann wie oben für die erste Ausführungsform beschrieben innerhalb einer Ebene bewegt werden. Während dieser Bewegung bleiben die piezoelektrischen Halteelemente, die mit jedem der lösbaren Klemmmechanismen verbunden sind, passiv. Sobald jedoch eine gewünschte Position erreicht ist, können die piezoelektrischen Halteelemente und die piezoelektrischen Klemmelemente, die mit jedem der lösbaren Klemmmechanismen verbunden sind, zusammenwirkend veranlasst werden, die piezoelektrische Scheibe 24 anzuheben oder zu senken. Dies kann erreicht werden, während eine Klemmkraft erhalten wird, die auf die piezoelektrische Scheibe einwirkt. Durch das Erweitern aller piezoelektrischen Halteelemente um Δh und das Zusammenziehen aller piezoelektrischen Klemmelemente um die gleiche Größe wird die piezoelektrische Scheibe zum Beispiel um Δh angehoben. Der in 7 gezeigte Positionierer stellt deshalb Bewegung entlang der z-Achse und der x-Achse bereit. Durch Aufbringen unterschiedlicher Erweiterungen und/oder Kontraktionen auf die verschiedenen lösbaren Klemmmechanismen kann auch ein Neigungsgrad eingeführt werden. Wenn große Neigungsgrade erwünscht sind, kann zum Ausgleich der Neigung ein Biegungsgrad in die lösbaren Klemmmechanismen eingebaut werden, während eine Klemmkraft erhalten wird.
  • 8 zeigt eine schematische Querschnittansicht eines piezoelektrischen Positionierers 56 nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Der piezoelektrische Positionierer weist ein festes Teil 60, ein bewegliches Teil 62 und vier lösbare Klemmmechanismen 63A–D auf. Der Positionierer wird von einem Controller 58 über einen als Pfeil 59 dargestellten Signalpfad betrieben. Das feste Teil 60 bildet eine Basis, die zum Beispiel an einem optischen Tisch befestigt sein kann. Das bewegliche Teil 62 weist eine piezoelektrische Vorrichtung in Form von vier passiven Eckstücken 64A–D auf, die durch vier piezoelektrische Positionierelemente 66A–D verbunden sind. An einem der Eckstücke 64C ist ein Befestigungspfosten 68 befestigt. Die piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D sind so angeordnet, dass jedes unabhängig durch den Controller 18 veranlasst werden kann, sich entlang seiner Länge zu erweitern oder zusammenzuziehen, um den Abstand der Eckstücke, an denen es befestigt ist, zu vergrößem oder zu verkleinern. Die piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D können individuell oder zusammen betrieben werden. Ein erstes Paar lösbarer Klemmmechanismen 66B, 66D ist parallel zur x-Achse angeordnet und ein zweites Paar 66A, 66C ist parallel zur y-Achse angeordnet. Der Befestigungspfosten 68 dient dazu, eine obere Montierfläche bereitzustellen, auf der ein zu positionierendes Objekt platziert werden kann. Die vier lösbaren Klemmmechanismen 63A–D sind an den Ecken eines Quadrats angeordnet und konfiguriert, um selektives Klemmen der Eckstücke 64A–D an entsprechenden ersten (A), zweiten (B), dritten (C) und vierten (D) Orten unter Steuerung des Controllers 58 bereitzustellen. Jeder der in 8 gezeigten lösbaren Klemmmechanismen 63A–D ist den lösbaren Klemmmechanismen der ersten Ausführungsform der Erfindung ähnlich und ist aus diesen ersichtlich. Es können auch Klemmmechanismen, die denen der zweiten Ausführungsform ähnlich sind, verwendet werden.
  • 9 ist eine Tabelle, die die Lage jeder der vier Klemmmechanismen 63A–D und der vier piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D während einer Beispielsabfolge zum Bewegen eines Befestigungspfostens 68 relativ zum festen Teil 60 in einer zur y-Achse parallelen Richtung zeigt. Diese Tabelle ist den Tabellen in 5 und 6 ähnlich und aus diesen ersichtlich.
  • In Schritt S1 ist der piezoelektrische Positionierer 36 in einem Anfangsstadium, in dem alle vier Klemmmechanismen 63A–D ihre jeweiligen Eckstücke 64A–D an den entsprechenden Orten A, B, C und D halten und alle vier piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D spannungsfrei sind. In Schritt S2 werden die Eckstücke 64C, 64D an C und D gelöst (d. h. die lösbaren Klemmmechanismen 63C, 63D werden von dem Controller betätigt, um ihre Klemmkraft von ihren Eckstücken zu beseitigen). In Schritt S3 werden die piezoelektrischen Positionierelemente 66A, 66C, die mit der y-Achse eine Linie bilden, um eine Größe ΔY erweitert. Dies bewegt den Befestigungspfosten 68 um eine entsprechende Größe. In Schritt S4 bleiben die piezoelektrischen Positionierelemente 66A, 66C erweitert, während die lösbaren Klemmmechanismen an den Orten C und D konfiguriert sind, um ihre jeweiligen Eckstücke und die lösbaren Klemmmechanismen an den Orten A und B, die anschließend gelöst werden, zu klemmen. In Schritt S5 sind die piezoelektrischen Positionierelemente 66A, 66C spannungsfrei, sodass sie sich zu ihrer ursprünglichen Größe zusammenziehen. In Schritt S6 werden die mit allen vier Orten A–D verbundenen lösbaren Klemmmechanismen konfiguriert, um ihre jeweiligen Eckstücke 64A–D zu klemmen. Bei dieser Stufe ist die Abfolge abgeschlossen, wobei der Befestigungspfosten 68 in einer zur y-Achse parallelen Richtung um eine Größe ΔY bewegt wurde. Um den Befestigungspfosten um Abstände größer als ΔY zu bewegen, können mehrere Abfolgen ausgeführt werden. Kleinere Abstände können durch Erweitern der piezoelektrischen Positionierelemente um eine entsprechend kleinere Größe in den Schritten S3 und S4 der in 9 gezeigten Abfolge erreicht werden. Es versteht sich, dass eine Bewegung parallel zur x-Achse erreicht werden kann, indem eine ähnliche Abfolge verwendet wird.
  • 10 ist eine Tabelle, die den Stand jeder der vier Klemmmechanismen 63A–D und der vier piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D während einer Beispielsabfolge zum Bewegen des Befestigungspfostens 68 relativ zu dem festen Teil 60 in einer Richtung, die weder zur x- noch zur y-Achse parallel ist, zeigt. In diesem Beispiel wird der Befestigungspfosten in einer Richtung bewegt, die parallel zu einer imaginären Linie, die die Orte B und D verbindet, bewegt. Diese Tabelle ist den in 5, 6 und 9 gezeigten Tabellen ähnlich und aus diesen ersichtlich und wird nicht weiter detailliert beschrieben.
  • Obwohl die Erweiterungs- und/oder Kontraktionsgrößen des piezoelektrischen Positionierelementpaares 66B, 66D, das mit der x-Achse und dem Paar 66A, 66C auf einer Linie liegt, das wiederum mit der y-Achse auf einer Linie liegt, gleich sein könnten, um einen Bewegungsschritt bei 45° zu den x- und y-Achsen bereitzustellen, können sie auch unterschiedlich sein, um einen Bewegungsschritt in einer beliebigen Richtung in der xy-Ebene bereitzustellen.
  • Ein winkelförmiger Bewegungsgrad des beweglichen Teils relativ zu dem festen Teil um eine zur xy-Ebene senkrechte Achse kann erreicht werden, indem die piezoelektrischen Positionierelemente 66A–D um unterschiedliche Größen erweitert werden. Um eine übermäßige Beanspruchung der piezoelektrischen Positionierelemente während dieses Ablaufs zu vermeiden, kann überall wo jedes piezoelektrische Positionierelement ein Eckstück verbindet, ein biegbares Gelenk enthalten sein. Die biegbaren Gelenke können zum Beispiel Scharniergelenke aufweisen, die konfiguriert sind, sodass sich die piezoelektrischen Positionierelemente in der xy-Ebene um das Scharniergelenk drehen können.
  • 11 zeigt eine schematische Perspektivansicht eines piezoelektrischen Dreiachsenpositionierers 116 zur dreidimensionalen Positionierung eines Objekts. In der in 11 gezeigten Ausrichtung ist der Positionierer 116 angeordnet, um ein Objekt in einer waagerechten xy-Ebene und/oder entlang einer senkrechten z-Achse, die senkrecht zur waagerechten Ebene ist, zu bewegen. Der piezoelektrische Positionierer 116 weist ein festes Teil 120, ein bewegliches Teil 122 und drei lösbare Klemmmechanismen 128A–C auf. Der Positionierer wird durch einen Controller 118 über einen schematisch als Pfeil dargestellten Signalpfad 119 betrieben. Das bewegliche Teil 122 weist einen oberen piezoelektrischen Ring 124 und einen unteren piezoelektrischen Ring 126 auf. Diese Ringe sind durch drei piezoelektrische Abstandsstückelemente 146A–C getrennt. Die piezoelektrischen Ringe 124, 126 sind so angeordnet, dass sie unabhängig von dem Controller 118 veranlasst werden können, sich in einer xy-Ebene sternförmig zu erweitern und zusammenzuziehen. Die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C sind so angeordnet, dass sie vom Controller 118 veranlasst werden können, sich parallel zur z-Achse zu erweitern und zusammenzuziehen, um den Abstand zwischen den piezoelektrischen Ringen 124 und 126 zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein zylindrischer piezoelektrischer Befestigungspfosten 127 geht durch die Öffnungen in den zwei piezoelektrischen Ringen 124 und 126. Der piezoelektrische Befestigungspfosten 127 weist ein oberes piezoelektrisches Befestigungspfostenelement 140 und ein unteres piezoelektrisches Befestigungspfostenelement 142 auf. Diese zwei piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente sind durch eine zentrale Befestigung 144 miteinander verbunden. Die oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente sind so angeordnet, dass sie unabhängig von dem Controller 18 veranlasst werden können, sich sternförmig in einer xy-Ebene zu erweitern und zusammenzuziehen. Die zentrale Befestigung 144 ermöglicht eine relative Kontraktion zwischen den oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelementen 140, 142 ohne eine übermäßige Beanspruchung ihrer Schnittstelle. Bei gewöhnlichem Gebrauch (wenn sie nicht umgestellt werden) werden die Befestigungspfostenelemente passend durch eine Größe δE erweitert, sodass sie reibschlüssig innerhalb der Öffnung ihrer jeweiligen piezoelektrischen Ringe gegriffen werden. Die drei lösbaren Klemmmechanismen 128A–C sind an den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks angebracht und sind konfiguriert, um ein selektives Klemmen des beweglichen Teils 122 an ersten (A), zweiten (B) und dritten (C) Orten unter Steuerung des Controllers 118 bereitzustellen. Das Klemmen fungiert zwischen der oberen Fläche des oberen piezoelektrischen Rings 124 und der unteren Fläche des unteren piezoelektrischen Rings 126. Die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C sind im Allgemeinen in einer Linie mit den Klemmorten A, B, C positioniert, um ein mögliches Biegen der piezoelektrischen Ringe 124, 126 zu verringern, wenn durch die lösbaren Klemmmechanismen 128A–C eine Klemmkraft aufgebracht wird. Sie können jedoch anders positioniert sein.
  • 12 zeigt einen schematischen Querschnitt des in 11 gezeigten piezoelektrischen Positionierers 116. Die in 12 gezeigte Querschnittansicht verläuft entlang einer gefalteten Ebene, die durch den lösbaren Klemmmechanismus 128A zur Mitte des beweglichen Teils 122 geht und dann durch den lösbaren Klemmmechanismus 128B verläuft. Die lösbaren Klemmmechanismen 128A, 128B, 128C sind zueinander identisch und nur der lösbare Klemmmechanismus 128A ist hier beschrieben. Der lösbare Klemmmechanismus 128A weist ein Gerüst 134A, ein piezoelektrisches Klemmelement 132A, eine steife Halterung 150A und ein piezoelektrisches Halteelement 152A auf. Die steife Halterung 150A und das Gerüst 134A sind an dem festen Teil 120 befestigt. Das bewegliche Teil 122 bleibt auf dem piezoelektrischen Halteelement 152A, das wiederum auf die feste Halterung 150A montiert ist. Das piezoelektrische Klemmelement 132A ist an dem Gerüst 34A befestigt, sodass es über dem oberen piezoelektrischen Ring 124 des beweglichen Teils 122 in senkrechter Übereinstimmung mit dem piezoelektrischen Halteelement 152A gehalten wird. Das piezoelektrische Klemmelement 132A und das piezoelektrische Halteelement sind so angeordnet, dass sie unabhängig von dem Controller 118 veranlasst werden können, sich parallel zur z-Achse zu erweitern und zusammenzuziehen. In entspanntem Zustand kontaktiert das piezoelektrische Klemmelement 132A den oberen piezoelektrischen Ring 124 des beweglichen Teils 122 und stellt somit eine Klemmkraft an Ort A bereit. Wenn das piezoelektrische Klemmelement 132A vom Controller 118 veranlasst wird, sich zusammenzuziehen, wird die Klemmkraft an A gelöst.
  • Obwohl der lösbare Klemmmechanismus 128A angeordnet ist, um anstatt zwischen den oberen und unteren Flächen der einzelnen piezoelektrischen Scheibe 24 in 7 eine Klemmkraft zwischen der oberen Fläche des oberen piezoelektrischen Rings 124 und der unteren Fläche des unteren piezoelektrischen Rings 126 aufzubringen, versteht es sich, dass der lösbare Klemmmechanismus 128A andernfalls fähig ist, im Allgemeinen auf gleiche Weise wie die in 7 gezeigten lösbaren Klemmmechanismen 38A–C zu funktionieren.
  • 13 ist eine Tabelle, die den Stand jeder der drei lösbaren Klemmmechanismen 128A–C, der oberen und unteren piezoelektrischen Ringe 124, 126 und der oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente 140, 142 während einer Beispielsabfolge zum Bewegen des piezoelektrischen Befestigungspfosten 127 relativ zum festen Teil 120 in einer xy-Ebene zeigt. Die piezoelektrischen Halteelemente 152A–C und die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C bleiben während dieser Bewegung passiv. Beim Ausführen dieser Beispielsabfolge wird der piezoelektrische Befestigungspfosten 127 in einer Richtung, die im Wesentlichen zu einer imaginären Linie, die die Orte A und C verbindet parallel ist und in einer Richtung von A nach C bewegt. Diese Tabelle ist den Tabellen in 5, 6, 9 und 10 ähnlich und aus diesen ersichtlich. Es ist jedoch ein zusätzlicher Status enthalten. Dieser ist durch ein "δE"-Symbol gekennzeichnet und zeigt an, wann die oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente 140, 142 in ihrem normalen Betriebsstatus sind – d. h. leicht erweitert, um von den piezoelektrischen Ringen 124, 126 gegriffen zu werden.
  • Die in 13 gezeigte Abfolge entspricht in hohem Maße der in 5 gezeigten Abfolge und wird zum Bewegen des beweglichen Teils 122 auf ähnliche Weise betrieben. Folglich entsprechen die Arbeitsabläufe für die lösbaren Klemmmechanismen 128A–C in der Abfolge von 13 der in 4 und 5 gezeigten Abfolge und werden hier nicht weiter beschrieben. Die Hauptunterschiede zwischen der in 13 gezeigten und der in 5 gezeigten Abfolge sind, dass die oberen und unteren piezoelektrischen Ringe 124, 126 in den Schritten S3 und S4 in 13 gleichzeitig erweitert (oder zusammengezogen) werden, wobei in der Ausführungsform in 5 nur eine piezoelektrische Scheibe 24 verwendet werden muss. Um zu verhindern, dass der Befestigungspfosten 127 durch die Öffnungen in den piezoelektrischen Ringen 124, 126 fällt, wenn sie erweitert sind, werden die oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente in den Schritten S3 und S4 von 13 auch erweitert, um ihr reibschlüssiges Greifen zu erhalten. In Varianten der in 13 gezeigten Abfolge, die ein Zusammenziehen der piezoelektrischen Ringe 124, 126 (zum Beispiel in einer Abfolge, die größtenteils der in 6 entspricht) können die oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente passend zusammengezogen werden, wenn sich die piezoelektrischen Ringe zusammenziehen.
  • 14 ist eine Tabelle, die den Status jedes der drei piezoelektrischen Klemmelemente 132A–C, der drei piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C und der oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente 142, 140 während einer Beispielsabfolge zum Bewegen des piezoelektrischen Befestigungspfosten 127 relativ zum festen Teil 120 in einer parallel zur z-Achse verlaufenden Richtung zeigt. Während dieser Bewegung werden alle drei piezoelektrischen Klemmelemente 132A–C nach der gleichen Abfolge betätigt, weshalb in der Tabelle nur eine einzige Spalte enthalten ist. Das gleiche gilt für die drei piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C. Die piezoelektrischen Ringe 124, 126 und die piezoelektrischen Halteelemente 150A–C bleiben während dieser Abfolge passiv. Beim Ausführen dieser Beispielsabfolge wird der piezoelektrische Befestigungspfosten 127 um eine Größe ΔZ nach unten bewegt. Diese Tabelle ist den Tabellen in 5, 6, 9 und 10 ähnlich und verwendet ähnliche Bezeichnungen. Ein Unterschied zwischen den Tabellen ist, dass 14 den Status der piezoelektrischen Klemmelemente entweder als entspannt, zusammengezogen oder erweitert zeigt. Dies steht im Gegensatz zu den vorherigen Tabellen, die den funktionellen Status der lösbaren Klemmmechanismen (d. h. geklemmt oder gelöst) anstatt dem Status der eigentlichen piezoelektrischen Klemmmechanismen zeigen. Deshalb stellen die lösbaren Klemmmechanismen 128A–C während der in 14 gezeigten Abfolge eine konsistente senkrechte Klemmkraft auf das bewegliche Teil 122 bereit.
  • Schritt S1 in 14 entspricht einem Anfangsstadium des Positionierers 116. Die piezoelektrischen Klemmelemente 132A–C und die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C sind alle spannungsfrei. Die oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelemente 140, 142 sind alle leicht erweitert, um eine reibschlüssige Passform innerhalb der entsprechenden Öffnungen in den piezoelektrischen Ringen 124, 126 wie oben beschrieben bereitzustellen. In Schritt S2 ist das obere piezoelektrische Befestigungspfostenelement 140 zusammengezogen, sodass der Befestigungspfosten 127, der aus den oberen und unteren piezoelektrischen Befestigungspfostenelementen gebildet ist, nur von dem unteren piezoelektrischen Ring 126 gehalten wird. In Schritt S3 sind die piezoelektrischen Klemmelemente 132A–C alle um eine Größe ΔZ zusammengezogen, während die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C um die gleiche Größe erweitert sind. Dies hat zur Folge, dass eine senkrechte Klemmkraft erhalten wird, die eine Bewegung des beweglichen Teils 122 in der xy-Ebene verhindert, die jedoch den oberen piezoelektrischen Ring 124 relativ zu dem festen Teil 120 um eine Größe ΔZ anhebt. In Schritt S4 ist das obere piezoelektrische Befestigungspfostenelement in seinen leicht erweiterten Status zurückversetzt, sodass es wieder von dem oberen piezoelektrischen Ring reibschlüssig gegriffen wird. In Schritt S5 ist das untere piezoelektrische Befestigungspfostenelement 142 zusammengezogen, sodass der Befestigungspfosten 127 nun nur noch von dem oberen piezoelektrischen Ring 124 gehalten wird. In Schritt S6 werden die piezoelektrischen Klemmelemente 132A–C und die piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A–C in ihre entspannten Stadien zurückversetzt. Das hat zur Folge, dass der obere piezoelektrische Ring 124 relativ zu dem festen Teil 120 um eine Größe ΔZ herabgesetzt wird, während eine senkrechte Klemmkraft auf das bewegliche Teil 122 erhalten wird. Da der Befestigungspfosten 127 von dem oberen piezoelektrischen Ring gehalten wird und innerhalb der Öffnung in dem unteren piezoelektrischen Ring frei beweglich ist, wird der Befestigungspfosten 127 während dieses Vorgangs auch um eine Größe ΔZ herabgesetzt. in Schritt S7 wird das untere piezoelektrische Befestigungspfostenelement 142 in sein leicht erweitertes Stadium zurückversetzt, sodass es wieder von dem unteren piezoelektrischen Ring gegriffen wird. Das ist das Ende der Abfolge. Der Befestigungspfosten 127 wurde um eine Größe ΔZ abwärts bewegt, während die anderen Komponenten in ihre Anfangspositionen zurückversetzt werden. Es können mehrere Abfolgen und Abfolgen mit verschiedenen Umfängen (d. h. unterschiedliche ΔZ) ausgeführt werden, um eine größere Bewegungsweite bereitzustellen. Es wird geschätzt, dass viele andere Abfolgen ausgeführt werden können, um zum Beispiel eine Aufwärtsbewegung zu erreichen. Es können auch Abfolgen angewendet werden, die eine kombinierte Kontraktion und/oder Erweiterung der piezoelektrischen Halteelemente enthalten, um eine größere Bewegungsweite pro Abfolgenablauf bereitzustellen.
  • 15 ist ein schematischer Querschnitt eines piezoelektrischen Klemmelements 160, das als Alternative zum in 3 gezeigten piezoelektrischen Klemmelement 32A verwendet werden kann. Das piezoelektrische Klemmelement 160 weist einen piezoelektrischen Stack 162 auf, der innerhalb einer biegbaren Struktur 164 positioniert ist. In diesem Beispiel weist die biegbare Struktur ein Paar relativ steifer Verbindungsstäbe 166 auf, die an ihren Enden durch biegbare Teile 168 verbunden sind. Die biegbare Struktur 164 kann eine einstückige oder eine zusammengesetzte Struktur haben. Der piezoelektrische Stack 162 ist zwischen den biegbaren Teilen 168 befestigt und so angeordnet, dass er sich z. B. durch den in 2 gezeigten Controller 18 in einer waagerechten Richtung (bei der Ausrichtung in 15) erweitern und zusammenziehen kann. Während sich der piezoelektrische Stack 162 waagerecht erweitert, werden die Verbindungsstäbe 166 aufgrund des Biegens der biegbaren Teile 168 zusammengebracht. Während sich der piezoelektrische Stack 162 zusammenzieht, bewegen sich die Verbindungsstäbe gleichermaßen voneinander weg. Folglich kann das piezoelektrische Klemmelement 160 konfiguriert sein, um zwischen einem Gerüst und einer piezoelektrischen Scheibe (z. B. dem Gerüst 34A und der in 3 gezeigten piezoelektrischen Scheibe 24, wobei das piezoelektrische Klemmelement 160 das in 3 gezeigte Klemmelement ersetzt) in spannungsfreiem Zustand eine Klemmkraft aufzubringen und diese Kraft zu lösen, wenn der piezoelektrische Stack 162 veranlasst wird, sich zu erweitern.
  • Unter Verwendung der in 15 gezeigten Anordnung kann das piezoelektrische Klemmelement 160 in spannungsfreiem Zustand eine Klemmkraft aufbringen (somit ist keine Stromversorgung nötig) und diese Kraft lösen, wenn der piezoelektrische Stack veranlasst wird, sich zu erweitern (was im Allgemeinen bei piezoelektrischen Stacks wirksamer ist als das Zusammenziehen). Die Anordnung kehrt den Betrieb des piezoelektrischen Stacks 162 um, sodass dessen Erweiterung ein Zusammenziehen der biegbaren Struktur 164 in einer zur Erweiterung des piezoelektrischen Stacks senkrechten Richtung (d. h. vertikal in 15) schafft. Diese Richtung ist die Klemmrichtung. Mechanische Erweiterungen können durch geeignete Wahl der Form der biegbaren Teile erzielt werden. Mit wie in 15 gezeigten halbrunden Teilen liegt die mechanische Erweiterung bei eins.
  • Es versteht sich, dass Vorrichtungen der in 15 gezeigten Art gleichermaßen anstelle anderer mit den lösbaren Klemmmechanismen verbundenen piezoelektrischen Elemente verwendet werden können, z. B. können das in 7 gezeigte piezoelektrische Halteelement 42A und/oder die in 12 gezeigten piezoelektrischen Abstandsstückelemente 146A ähnliche Vorrichtungen aufweisen.
  • REFERENZEN

Claims (13)

  1. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer (16, 56, 116), der aufweist: ein festes Teil (20, 60, 120), ein bewegliches Teil (22, 62, 122), das in einer Ebene relativ zu dem festen Teil positionierbar ist, wobei das bewegbare Teil eine piezoelektrische Vorrichtung (24, 66, 124; 126) aufweist, die derart betreibbar ist, daß sie sich innerhalb der Ebene erweitert und zusammenzieht, und erste, zweite und dritte lösbare Klemmechanismen (28A–C, 63A–C, 128A–C), die betreibbar sind, um selektiv das beweglich Teil an dem festen Teil an entsprechenden ersten, zweiten und dritten Orten (A, B, C) zu klemmen, so daß das bewegliche Teil bewegt werden kann innerhalb der Ebene durch das ausgewählte Aktivieren eines der lösbaren Klemmechanismen, wenn die piezoelektrische Vorrichtung sich ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die lösbaren Klemmechanismen jeweils einen piezoelektrischen Betätiger (32A, 42A, 132A; 146A; 152A) aufweisen, der betreibbar ist, um eine Klemmkraft auf das bewegliche Teil aufzubringen entlang einer Richtung senkrecht zur Ebene.
  2. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 1, wobei die piezoelektrische Vorrichtung aus einem einzelnen piezoelektrischen Element besteht.
  3. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 1, bei dem die piezoelektrische Vorrichtung eine Mehrzahl von piezoelektrischen Elementen aufweist.
  4. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 1, bei dem die piezoelektrische Vorrichtung vier piezoelektrische Elemente aufweist, die angeordnet sind, daß sie die Seiten eines Rechteckes bilden.
  5. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 4, der weiterhin aufweist einen vierten lösbaren Klemmechanismus (63D), wobei der erste, zweite, dritte und vierte lösbare Klemmechanismus angeordnet sind, so daß sie auf jeweils eine der vier Ecken des Rechteckes einwirken.
  6. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, der weiterhin Eckstücke (64A–D) an den Ecken des Rechteckes aufweist.
  7. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die piezoelektrischen Betätiger jeweils ein piezoelektrisches Element (162) aufweisen, das in einem Biegeelement (164) montiert ist und derart angeordnet ist, daß das piezoelektrische Element angetrieben werden kann, um in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Ebene zu expandieren, was somit veranlaßt, daß sich das Biegeelement in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Ebene kontrahiert und die Klemmkraft löst.
  8. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem die lösbaren Klemmechanismen jeweils einen weiteren piezoelektrischen Betätiger aufweisen, die konfiguriert sind, um mit den erst erwähnten piezoelektrischen Betätigern zusammenzuwirken, um das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil entlang einer Richtung senkrecht zur Ebene zu bewegen, während eine Klemmkraft beibehalten wird.
  9. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das bewegliche Teil weiterhin aufweist einen Träger (26, 68, 127), der mit der piezoelektrischen Vorrichtung verbunden ist und sich entlang einer Richtung rechtwinklig zur Ebene erweitert, wobei der Träger eine Montagefläche hat, an die ein zu positionierendes Objekt befestigt werden kann.
  10. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 9, wobei das bewegliche Teil eine zweite piezoelektrische Vorrichtung (126) aufweist, die entlang einer Richtung senkrecht zur Ebene durch ein einstellbares Abstandsstück (146A–C) von der erst erwähnten piezoelektrischen Vorrichtung (124) beabstandet ist, so daß der Abstand zwischen dem erst erwähnten und der zweiten piezoelektrischen Vorrichtung veränderbar ist, wobei der Träger von der erst erwähnten und der zweiten piezoelektrischen Vorrichtung gehalten wird, so daß er in einer Richtung senkrecht zur Ebene bewegt werden kann durch Verändern des Abstandes der zuerst erwähnten und der zweiten piezoelektrischen Vorrichtung, wenn der Träger selektiv gehalten und losgelassen wird durch die erst erwähnte und die zweite piezoelektrische Vorrichtung.
  11. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach Anspruch 9, wobei der Träger einen Einachsenpositionierer aufweist, so daß die Position der Montagefläche entlang einer Achse senkrecht zur Ebene positioniert werden kann.
  12. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach einem der vorherigen Ansprüche, der weiterhin aufweist einen Controller (18, 58, 118), der konfiguriert ist, um die piezoelektrische Vorrichtung und den lösbaren Klemmechanismus in einer vorbestimmten Sequenz zu aktivieren, um das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil zu positionieren.
  13. Piezoelektrischer Mehrachsenpositionierer nach einem der vorherigen Ansprüche, der weiterhin aufweist einen Controller (18, 58, 118), der konfiguriert ist, um die piezoelektrische Vorrichtung und die lösbaren Klemmechanismen in Antwort auf ein Feedbacksignal zu aktivieren, um das bewegliche Teil relativ zu dem festen Teil zu positionieren.
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