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DE602005002519T2 - Lenkregeleinrichtung - Google Patents

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DE602005002519T2
DE602005002519T2 DE602005002519T DE602005002519T DE602005002519T2 DE 602005002519 T2 DE602005002519 T2 DE 602005002519T2 DE 602005002519 T DE602005002519 T DE 602005002519T DE 602005002519 T DE602005002519 T DE 602005002519T DE 602005002519 T2 DE602005002519 T2 DE 602005002519T2
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steering
electric current
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Akira Ito
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JTEKT Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/24Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle not vehicle-mounted
    • B62D1/28Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle not vehicle-mounted non-mechanical, e.g. following a line or other known markers
    • B62D1/286Systems for interrupting non-mechanical steering due to driver intervention

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Lenksteuergerät für ein Kraftfahrzeug bzw. automobiles Fahrzeug, welches zwischen einer manuellen Lenkbetriebsart und einer automatischen Lenkbetriebsart umschaltbar ist.
  • In den letzten Jahren wurde ein Kraftfahrzeug bzw. automobiles Fahrzeug entwickelt und auf den Markt gebracht, bei welchem ein Lenksteuergerät zwischen Lenken des Fahrzeug in einer manuellen Lenkbetriebsart und in einer automatischen Lenkbetriebsart umschaltbar ist. Bei der automatischen Lenkbetriebsart, beispielsweise einer automatischen Garagenparkbetriebsart, kann das Fahrzeug bequem automatisch gelenkt werden, damit es in einer Garage geparkt ist. Genauer gesagt, das Fahrzeug wird bei einer Startposition in der Nähe der Garage gestoppt bzw. angehalten, und die automatische Lenkbetriebsart wird aktiviert, wobei eine Zielposition in der Garage und ein Pfad, entlang welchem das Fahrzeug von der Startposition zu der Zielposition fährt, abgeschätzt werden, und es wird bei jeder Position entlang des Pfads ein Lenkwinkel bzw. gelenkter Winkel von gelenkten Rädern (beispielsweise Vorderräder des Fahrzeugs) berechnet. Danach fährt das Fahrzeug, wenn ein Fahrer ein Fahrpedal und ein Bremspedal betätigt, mit den gelenkten Rädern, die automatisch gelenkt werden, so dass eine Abweichung des gelenkten Winkels der gelenkten Räder, der durch einen Sensor bei jeder Position des Pfads erfasst wird, von dem berechneten gelenkten Winkel Null wird, und dadurch kann sogar ein unerfahrener Fahrer das Fahrzeug einfach in der Garage parken, wie in der japanischen ungeprüft veröffentlichten Patentanmeldung Nr. 2004-42769 beschrieben.
  • Im Allgemeinen wird bei dem zuvor erwähnten Fahrzeug ein Elektromotor zur Unterstützung des Fahrers beim Betätigen des Lenkrads (das heißt, Servolenkung bzw. Lenkhilfe) bei der manuellen Lenkbetriebsart als eine Antriebsvorrichtung verwendet, welche gelenkte Räder unter Positionierungssteuerung bei der automatischen Lenkbetriebsart antreibt. Wie in 11 gezeigt, ist das Lenksteuergerät bei dem Stand der Technik mit einem Unterstützungs- bzw. Hilfssteuerabschnitt 2 zur Steuerung einer durch den Elektromotor erzeugten Unterstützungskraft bzw. Hilfskraft (oder eines Unterstützungsdrehmoments bzw. Hilfsdrehmoments) und einem Positionierungssteuerabschnitt 4 zur Steuerung einer Winkelposition der gelenkten Räder ausgestattet.
  • Außerdem erfasst ein Drehmomentsensor 1 ein an eine Lenkwelle angelegtes Belastungsdrehmoment T1, und der Hilfssteuerabschnitt 2 berechnet einen Befehlswert I1 des elektrischen Stroms bzw. elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung auf der Grundlage des Belastungsdrehmoments T1. Ein Lenkwinkelsensor 3 erfasst einen (nachfolgend als "Lenkwinkel θ2" bezeichneten) Drehwinkel des Lenkrads, und der Positionierungssteuerabschnitt 4 berechnet einen Befehlswert I2 des elektrischen Stroms bzw. elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung auf der Grundlage der Abweichung zwischen dem tatsächlichen Lenkwinkel θ2 und dem Ziellenkwinkel θ1, die relativ zu jeder Zielposition entlang dem Pfad bestimmt wird, auf welchem das Fahrzeug zu fahren ist.
  • Das Lenksteuergerät bei dem Stand der Technik gibt bei der manuellen Lenkbetriebsart den Befehlswert I3 (=I1) des elektrischen Stroms bzw. elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung als einen elektrischer-Strom-Befehlswert I3 (=I1) für den Elektromotor an eine Motorantriebsschaltung 5 aus, und gibt bei der automatischen Lenkbetriebsart die Summe des elektrischer-Strom-Befehlswerts I1 für die Hilfssteuerung und eines elektrischer-Strom-Befehlswerts I2 für die Positionierungssteuerung als einen elektrischer-Strom-Befehlswert I3 (= I1 + I2) für den Elektromotor an die Motorantriebsschaltung 5 aus. Außerdem führt die Motorantriebsschaltung 5 den dem elektrischer-Strom-Befehlswert I3 entsprechenden elektrischen Strom dem Elektromotor 6 zu, um dadurch die gelenkten Räder zu lenken.
  • Übrigens wird, falls der Fahrer das Lenkrad bei der automatischen Lenkbetriebsart betätigt, so dass sich der tatsächliche Lenkwinkel θ2 von dem Ziellenkwinkel θ1 unterscheidet, ein elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung positiv und ein elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung negativ und umgekehrt. Genauer gesagt, wenn der tatsächliche Lenkwinkel θ2 von dem Ziellenkwinkel θ1 abweicht, beispielsweise im Uhrzeigersinn (was nachfolgend als "positive Richtung" bezeichnet wird, und eine umgekehrte Richtung wird als "negative Richtung" bezeichnet), berechnet der Positionierungssteuerabschnitt 4 den elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung, was den Elektromotor 6 veranlasst, das Lenkrad in der negativen Richtung zu lenken, um so zu bewirken, dass der tatsächliche Lenkwinkel θ2 mit dem Ziellenkwinkel θ1 übereinstimmt. Als Folge davon betätigt der Fahrer, da das Lenkrad entgegen der Fahrerbetätigung des Lenkrads in der negativen Richtung gelenkt wird, das Lenkrad dagegen, wodurch das Belastungsdrehmoment T1 vergrößert wird. Der Hilfssteuerabschnitt 2 berechnet den elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung, was den Elektromotor 6 veranlasst, das Lenkrad in der positiven Richtung zu lenken, um so das Belastungsdrehmoment T1 zu vermindern. Wie zuvor erwähnt, falls der Fahrer das Lenkrad betätigt, während die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, wird der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung positiv und der elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung negativ und umgekehrt, wodurch der elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor vermindert wird, welcher die Summe aus dem elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung und einem elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung ist. Daher muss der Fahrer, wenn es erforderlich wird, dass der Fahrer das Lenkrad aus gewissem Grund lenkt, während die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, das Lenkrad bei einem Zustand lenken, bei welchem der Elektromotor 6 nicht genug Hilfskraft bzw. Unterstützungskraft (oder Hilfsdrehmoment bzw. Unterstützungsdrehmoment) erzeugt.
  • Zudem offenbart das Dokument EP 1 588 922 A2 (früheres Patentdokument, das nach dem Anmeldetag der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht ist) des Standes der Technik ein Fahrbahnhaltesteuersystem und ein -verfahren für ein Fahrzeug, bei welchem die Betriebsbedingungen des Fahrzeugs und insbesondere seine Fahrbedingungen überwacht werden. Entsprechende Informationen werden in eine Steuereinrichtung eingegeben. Die Steuereinrichtung umfasst einen Lenkabsichtserfassungsabschnitt, welcher erfasst, ob ein Fahrer die Absicht hat, ein Lenkrad zum Lenken eines Fahrzeugs zu betätigen. Ein erster Lenkdrehmomentsteuerabschnitt steuert ein Lenkdrehmoment gemäß dem Fahrbedingungen des Fahrzeugs, wenn der Fahrer keine Absicht hat, das Fahrzeug zu lenken, um das Fahrzeug bei einer vorbestimmten Position zwischen Fahrbahnmarkierungen einer Fahrbahn zu halten. Ein zweiter Lenkdrehmomentsteuerabschnitt führt eine Steuerung durch, wenn der Fahrer eine Absicht zum Lenken des Fahrzeugs hat. In diesem Fall wird das Lenkdrehmoment gemäß der Fahrbedingung derart gesteuert, dass die Lenkbetätigung des Fahrers jederzeit in einem Lenken des Fahrzeugs reflektiert wird. Ein entsprechendes Lenkdrehmoment wird durch einen Lenkdrehmomentsensor erfasst. Ein Lenkwinkelsensor erfasst einen tatsächlichen Lenkwinkel, welcher mit einem durch einen Ziellenkwinkelberechnungsabschnitt berechneten Ziellenkwinkel verglichen werden kann. Der Ziellenkwinkel ist für das Fahrzeug erforderlich, um eine vorbestimmte Position zwischen den Fahrbahnmarkierungen zu halten. Es werden entsprechende Lenkdrehmomentbefehlswerte an ein Lenkstellglied ausgegeben, welches eine entsprechende Lenkkraft auf das Lenksystem des Fahrzeugs anwendet.
  • Das Dokument des Standes der Technik US 2003/0050748 A1 offenbart ein automatisches Lenkgerät, welches eine Steuerung derart bereitstellt, dass bei einer automatischen Lenkbetriebsart ein Lenkdrehmoment an ein Lenksystem angewendet wird, wobei die Steuerung durch eine Steuereinrichtung auf der Grundlage eines automatischen Lenkdrehmomentwerts und eines Zielhilfsdrehmomentswerts durchgeführt wird. Durch die Steuereinrichtung wird ein Stellglied derart gesteuert, um ein einer Summe des automatischen Lenkdrehmomentwerts und des Zielhilfsdrehmomentwerts entsprechendes Drehmoment an die Lenkwelle anzulegen. Die Steuereinrichtung berechnet den Zielhilfsdrehmomentwert durch Multiplikation einer Hilfsdrehmomentverstärkung mit einem Lenkdrehmoment, welches von einem Betreiber des Fahrzeugs von dem Lenkrad auf die Lenkwelle angewendet bzw. an sie angelegt wird. Die Hilfsdrehmomentverstärkung ist bei der automatischen Lenkbetriebsart und der nichtautomatischen Lenkbetriebsart verschieden.
  • Das Dokument des Standes der Technik US 5 629 595 offenbart ein Verfahren einer und eine Vorrichtung für eine Vergnügungsfahrt mit einem interaktiv geführten Fahrzeug, wobei ein Fahrzeug entlang einem Pfad geführt wird, der durch eine Mittellinie und linke und rechte Grenzen einer Fahrbahn zum Fahren des Fahrzeugs definiert ist. Ein elektrischer Sensor ist zur Erfassung der Mitte bzw. des Zentrums des Pfads bereitgestellt, entlang welchem das Fahrzeug zu führen ist, und die Position des Fahrzeugs relativ zu der einen elektrischen Leiter umfassenden Fahrbahn wird überwacht und definiert. Abhängig von der Abweichung der Position des Fahrzeugs von dem idealen Kurs bzw. Lauf auf der den elektrischen Leiter umfassenden Fahrbahn wird ein Lenkbetrieb durchgeführt, und das Steuerkonzept zieht auch einen durch einen Passagier definierten Lenkwinkel des Fahrzeugs in Betracht. Solange es dem Passagier erlaubt ist, das Fahrzeug zu lenken, wird das Fahrzeug in einer bestimmten Hüllkurve (Betriebsbereich) relativ zu der Fahrbahn und insbesondere zu dem in der Fahrbahn angeordneten elektrischen Leiter gehalten. Zudem werden die Betriebsbedingungen des Fahrzeugs, wie beispielsweise der Betrieb eines Fahrzeugpedals oder eines Bremspedals betrachtet. Die Steuerung beeinflusst im Wesentlichen steuerbar die normale Position des Fahrzeugs relativ zu dem elektrischen Leiter in der Fahrbahn.
  • Das Dokument des Standes der Technik US 6 256 561 B1 offenbart ein Fahrzeuglenksteuersystem, bei welchem ein Elektromotor Verwendung findet, um das Hilfsdrehmoment für das Lenksystem des Fahrzeugs in einer gesteuerten Weise bereitzustellen. Es wird ein in dem Fahrzeug angeordnetes Navigationssystem betätigt, und seine Ausgabe wird verwendet, um den erfassten Lenkwinkel zu korrigieren, der durch den Fahrzeugfahrer eingegeben ist. Die weiteren Laufbedingungen des Fahrzeugs werden überwacht und in Betracht gezogen. Eine Steuerung wird zudem abhängig von aus dem Navigationssystem genommenen Straßenbedingungsinformationen durchgeführt.
  • Das Dokument des Standes der Technik US 6 178 365 B1 offenbart ein Lenksteuersystem für ein Fahrzeug, bei welchem ein Elektromotor Verwendung findet, um die Hilfe bzw. Unterstützung des Lenksystems der angetriebenen Räder des Fahrzeugs bereitzustellen. Die Steuerung des Motors zieht Straßenbedingungen der Straße in Betracht, auf welcher das Fahrzeug fährt, und die Straßenbedingungen werden durch eine CCD-Kamera erfasst und das Bild wird einer weiteren Datenbewertung unterzogen, um entsprechende Steuerdaten zu erlangen. Bei einem automatischen Betrieb wird ein Lenkhilfsdrehmoment bzw. Lenkunterstützungsdrehmoment durch eine Lenkhilfsdrehmomentberechnungseinheit berechnet, wobei dieses Drehmoment zum Halten der Fahrbahn erforderlich ist, wenn das Fahrzeug fährt. Die weiteren Betriebsbedingungen des Fahrzeugs werden in Betracht gezogen, wie beispielsweise Fahrzeuggeschwindigkeit und auf ein Lenksystem angewendetes bzw. an es angelegtes Lenkdrehmoment. Es sind zwei Betriebsarten bereitgestellt, welche durch den Fahrer ausgewählt werden können. Insbesondere ist ansprechend auf die Fahrerabsicht ein Schalten der Betriebsart einer Steuerung von der Fahrbahnhaltelenkdrehmomenthilfe bzw. -unterstützung zu der Drehmomenthilfe bzw. -unterstützung der gewöhnlichen Servolenkung bzw. Lenkhilfe möglich. Es wird ein sanftes bzw. reibungsloses Schalten bereitgestellt, um irgendeine plötzliche Änderung bei den Lenkbedingungen bzw. Lenkzuständen des Fahrzeugs zu vermeiden.
  • Dementsprechend ist es eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Lenksteuergerät bereitzustellen, bei welcher ein Fahrer ein Lenkrad leicht betätigen kann, solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, um so das Fahrzeug beim Bewältigen einer beliebigen Situation zu lenken.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Lenksteuergerät für ein Kraftfahrzeug bzw. automobiles Fahrzeug erzielt, wie es in den beiliegenden Ansprüchen dargelegt ist.
  • Kurz gesagt, wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Lenksteuergerät für ein Kraftfahrzeug bzw. automobiles Fahrzeug bereitgestellt, wobei ein Fahrer ein Lenkrad einfach betätigen kann, während bzw. solange eine automatische Lenkbetriebsart aktiv ist. Das Lenksteuergerät ist zwischen einer manuellen Lenkbetriebsart, bei welcher ein Elektromotor einem Lenkvorgang bzw. einer Lenkbetätigung eines Fahrers Hilfestellung leistet, um gelenkte Räder zu lenken, und der automatischen Lenkbetriebsart schaltbar, bei welcher die gelenkten Räder durch den Elektromotor unter Positionierungssteuerung gelenkt werden, um das Fahrzeug ohne den manuellen Lenkvorgang des Fahrers zu einer vorbestimmten Zielposition zu fahren. Das in dem Lenksteuergerät bereitgestellte Lenksteuersystem umfasst einen Hilfssteuerabschnitt zur Berechnung eines elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Hilfssteuerung auf der Grundlage eines Belastungsdrehmoments bzw. Lastdrehmoments (T1), einen Positionierungssteuerabschnitt zur Berechnung eines elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Positionierungssteuerung auf der Grundlage einer Abweichung zwischen einem gemäß der Zielposition bestimmten Ziellenkwinkel und einem tatsächlichen Lenkwinkel der gelenkten Räder, einen elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt zur Ausgabe des elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Hilfssteuerung als einen elektrischer-Strom-Befehlswert für den Elektromotor bei der manuellen Lenkbetriebsart und der Summe des elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Hilfssteuerung und des elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Positionierungssteuerung als den elektrischer-Strom-Befehlswert für den Elektromotor bei der automatischen Lenkbetriebsart, und einen Befehlswertprüfabschnitt zur Bestimmung, ob der elektrischer-Strom-Befehlswert für die Hilfssteuerung größer als ein vorbestimmter Schwellenwert bzw. Schwellwert bei der automatischen Lenkbetriebsart ist. Der elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt ist betreibbar ist, um das Lenksteuergerät von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart zu schalten, wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert für die Hilfssteuerung größer als der vorbestimmte Schwellenwert bzw. Schwellwert ist, während bzw. solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, und die automatische Lenkbetriebsart fortzusetzen, wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert für die Hilfssteuerung nicht größer als der vorbestimmte Schwellwert ist, während bzw. solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist.
  • Mit dieser Struktur bzw. Aufbau wird, wenn der Fahrer das Lenkrad betätigt, während bzw. solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, um so das Belastungsdrehmoment bzw. Lastdrehmoment auf eine Lenkwelle anzuwenden bzw. an sie anzulegen, der elektrischer-Strom-Befehlswert bzw. Befehlswert des elektrischen Stroms größer als der vorbestimmte Schwellwert, um dadurch das Lenksteuergerät von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart zu schalten. Auch wenn der Fahrer das Lenkrad leicht berührt oder das Belastungsdrehmoment aufgrund der Trägheit des Lenkrads oder einer Reibungskraft des Lenksystems an die Lenkwelle angelegt wird, während bzw. solange die Lenkbetriebsart aktiv ist, ist der elektrischer-Strom-Befehlswert für die Hilfssteuerung entsprechend einem derartigen leichten Belastungsdrehmoment nicht größer als der Schwellwert, und dadurch wird die automatische Lenkbetriebsart fortgesetzt. Gemäß der vorliegenden Erfindung, kann das Lenksteuersystem bestimmen, ob der Fahrer das Lenkrad betätigt, indem geprüft wird, ob der elektrischer-Strom-Befehlswert für die Hilfssteuerung größer als der vorbestimmte Schwellwert ist, während bzw. solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist. Und, da der Betätigung des Lenkrads Vorrang zur Fortsetzung der automatischen Lenkbetriebsart bei einer Bestimmung gegeben wird, ob das Lenksteuergerät von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart geschaltet ist, kann der Fahrer das Lenkrad bei einem Zustand leicht drehen, bei welchem der Elektromotor genügend Hilfskraft erzeugt, um mit einer beliebigen Situation zurechtzukommen, in welcher ein Lenken bei der automatischen Lenkbetriebsart erforderlich ist.
  • "Ein tatsächlicher Lenkwinkel", wie er in der beanspruchten Erfindung genannt ist, umfasst einen Drehwinkel eines Teils (beispielsweise Lenkrad, Lenkwelle, Rotor des Elektromotors, Gestellwelle usw.), welche sich in Verbindung mit einer Variation des gelenkten Winkels bzw. Lenkwinkels der gelenkten Räder dreht oder linear bewegt. "Ein Ziellenkwinkel", wie er in der vorliegenden Erfindung genannt ist, umfasst einen gelenkten Zielwinkel, einen Zieldrehwinkel, oder eine Zielposition der linearen Bewegung eines Teils, welches sich in Verbindung mit einer Variation des gelenkten Winkels bzw. Lenkwinkels der gelenkten Räder dreht oder linear bewegt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER BEIGEFÜGTEN ZEICHNUNGEN
  • Die vorangehenden und andere Aufgaben und viele der begleitenden Vorteile der vorliegenden Erfindung können leicht gewürdigt werden, wie diese unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung besser verständlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet werden, in welcher gleiche Bezugszeichen die selben oder entsprechende Teile in mehreren Ansichten hindurch bezeichnen. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht des allgemeinen Aufbaus des Fahrzeugs mit dem Lenksteuergerät bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ein Flussdiagramm des Programms zur Berechnung des Strombefehlswerts für den elektrischen Motor;
  • 3 ein Flussdiagramm zur Ausführung des Hilfs- bzw. Unterstützungssteuerprozesses bzw. -vorgangs;
  • 4 ein Flussdiagramm zur Ausführung des Positionierungssteuerprozesses bzw. -vorgangs;
  • 5 ein Blockschaltbild, das die Struktur bzw. den Aufbau des Lenksteuergeräts zeigt;
  • 6 ein Blockschaltbild, das die Struktur bzw. den Aufbau des Positionierungssteuerabschnitts zeigt;
  • 7 ein Blockschaltbild, das die Struktur bzw. den Aufbau des Hilfs- bzw. Unterstützungssteuerabschnitts zeigt;
  • 8 ein Flussdiagramm des Programms zur Berechnung des Strombefehlswerts für den elektrischen Motor bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt;
  • 9 ein Flussdiagramm zur Ausführung des Positionierungssteuerprozesses bzw. -vorgangs bei dem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 10 eine schematische Ansicht des allgemeinen Aufbaus des Fahrzeugs mit einem anderen Lenksteuergerät; und
  • 11 ein Blockschaltbild, das die Struktur bzw. den Aufbau des Lenksteuergeräts bei dem Stand der Technik zeigt;
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Nachfolgend wird ein Lenksteuergerät 11 bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 7 beschrieben. Ein in 1 gezeigtes automobiles Fahrzeug bzw. Kraftfahrzeug 10 ist mit einem so genannten elektrischen Servolenkungssteuergerät 11 zur Steuerung der Hilfskraft bzw. Unterstützungskraft ausgestattet, welche ein Elektromotor 19 (beispielsweise ein bürstenloser Elektromotor) abhängig von dem auf das Lenkrad 33 durch einen Fahrer ausgeübten Drehmoment erzeugt und an gelenkte Räder 50, 50 (beispielsweise Vorderräder des Fahrzeugs) angelegt wird. Genauer gesagt, eine Gestellwelle 16 erstreckt sich durch ein zylindrisches Gehäuse 18 zwischen den gelenkten Rädern 50, 50, und gegenüberliegende Enden der Gestellwelle 16 sind mit den gelenkten Rädern 50, 50 über eine Spustange bzw. Verbindungsstange 17, 17 außerhalb des Gehäuses 18 verbunden. Das Gehäuse 18 ist an einen Körper bzw. Rumpf des Fahrzeugs 10 montiert. Es ist bereitgestellt mit einem Abschnitt 18D großen Durchmessers an dem axialen Mittelabschnitt des Gehäuses 18, in welchem der Elektromotor 19 untergebracht ist. Der Elektromotor ist aus einem Stator 20, welcher in dem Inneren des Abschnitts 18D großen Durchmessers fest eingepasst ist, und einem zylindrischen Rotor 21 zusammengesetzt, welcher in einem Innenloch des Stators 20 drehbar bereitgestellt ist. Die Gestellwelle 16 erstreckt sich durch den Stator 20. An einem Endabschnitt des Abschnitts 18D großen Durchmessers des Gehäuses 18 ist ein Motordrehwinkelsensor 25 (beispielsweise Drehmelder) bereitgestellt.
  • In dem Innenloch des Rotors 21 ist eine Spindelmutter bzw. Kugelkopfschraubenmutter 22 fest eingepasst, und ein Schraubenabschnitt 23 ist an dem axialen Mittelabschnitt der Gestellwelle 16 gebildet. Aus der Spindelmutter bzw. Kugelkopfschraubenmutter 22 und dem Schraubenabschnitt 23 ist ein Spindelmechanismus 24 zusammengesetzt. Wenn die Spindelmutter bzw. Kugelkopfschraubenmutter 22 durch den Rotor 21 gedreht wird, wird der Kugelschraubenabschnitt 23 relativ zu dem Gehäuse 18 linear bewegt, und dadurch werden die gelenkten Räder 50, 50 gelenkt.
  • An einem Endabschitt der Gestellwelle 16 ist ein Gestell 30 gebildet, welches mit einem Vermaschungseingriff bzw. Zahneingriff mit einem Stift 31 steht, der an dem unteren Endabschnitt der Lenkwelle 32 (welche einer Drehwelle eines Lenkrads entspricht, wie es in der beanspruchten Erfindung genannt ist) zur Verfügung gestellt ist. Das Lenkrad 33 ist an dem oberen Ende der Lenkwelle 32 angebracht.
  • An dem oberen Endabschnitt der Lenkwelle 32 ist ein Lenkwinkelsensor 34 zur Verfügung gestellt. Der Lenkwinkelsensor 34 erfasst einen Drehwinkel der Lenkwelle 32 (das heißt, einen Lenkwinkel des Lenkrads 33) als "einen tatsächlichen Lenkwinkel von gelenkten Rädern 33), wie er in der beanspruchten Erfindung bezeichnet ist. Nachfolgend wird der durch den Lenkwinkelsensor 34 erfasste Lenkwinkel als "der tatsächliche Lenkwinkel θ2" bezeichnet.
  • An der Lenkwelle 32 ist an der Position unter dem Lenkwinkelsensor 34 ein Drehmomentsensor 35 bereitgestellt. Der Drehmomentsensor 35 besteht aus einem (nicht abgebildeten) Torsionsbalken, der gemäß dem an die Lenkwelle 32 angelegten Belastungsdrehmoment T1 verdrillt wird, und einem Paar von (nicht abgebildeten) Drehmeldern zum Erfassen des Differenzwinkels zwischen den jeweiligen Enden des Torsionsbalkens. Der Drehmomentsensor 35 erfasst das an die Lenkwelle 32 angelegte Belastungsdrehmoment T1 auf der Grundlage des Differenzwinkels zwischen den Drehwinkeln der jeweiligen Enden des Torsionsbalkens, welche durch die Drehmelder erfasst werden. Und in der Nähe der gelenkten Räder 50 ist ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 36 zur Erfassung einer Fahrzeuggeschwindigkeit auf der Grundlage einer Drehgeschwindigkeit der gelenkten Räder 50 zur Verfügung gestellt.
  • Bei dem Lenksteuergerät 11, das bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung an dem Fahrzeug 10 montiert ist, ist ein (nicht abgebildetes) automatisches Lenksteuersystem zur Verfügung gestellt. Das automatische Lenksteuersystem beginnt zu arbeiten, wenn die automatische Lenkbetriebsart durch einen (nicht abgebildeten) Betriebsartauswahlschalter an einem Bedienfeld ausgewählt wird, wobei das Lenksteuergerät 11 in die automatische Lenkbetriebsart gelangt. Bevor die Bedienperson das Fahrzeug unter der automatischen Lenkbetriebsart fährt, wird im Voraus eine Zielposition bestimmt, zu welcher das Fahrzeug 10 zu fahren ist. Dann berechnet ein in dem automatischen Lenksteuersystem bereitgestellter Ziellenkwinkelerzeugungsabschnitt 40 einen Fahrpfad von einer Startposition zu der Zielposition, und rechnet, um Ziellenkwinkel θ1 bei jeweiligen Positionen entlang dem Pfad auszugeben. Ein in der beanspruchten Erfindung genanntes Lenksteuersystem 41 berechnet einen elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor auf der Grundlage des Ziellenkwinkels θ1 aus dem Ziellenkwinkelerzeugungsabschnitt 40. Und eine Motorantriebsschaltung 42 führt den elektrischen Strom entsprechend dem elektrischer-Strom-Befehlswert I3 an dem Elektromotor 19 zu, so dass der tatsächliche Lenkwinkel θ2 des Lenkrads 33 durch den Elektromotor 19 an der Ziellenkposition θ1 positioniert ist. Dadurch kann der Fahrer das Fahrzeug 10 entlang dem durch den Ziellenkwinkelerzeugungsabschnitt 40 berechneten Fahrpfad nur mit Betätigen eines Fahrpedals und eines Bremspedals fahren, um so das Fahrzeug an die vorbestimmte Zielposition zu bewegen. Dementsprechend kann beispielsweise ein unerfahrener Fahrer das Fahrzeug in die Garage parken, indem die Zielposition in einer Garage gesetzt wird, oder es ist möglich, dass eine Teilbetätigung des Lenkrads zum Lenken eines Busses, der entlang einer vorbestimmten Route fährt, mit der automatischen Lenksteuerung ersetzt werden kann.
  • Wenn die automatische Lenkbetriebsart gelöscht wird, wird. die manuelle Lenkbetriebsart aktiviert, wobei der Fahrer das Lenkrad 33 manuell zu betätigen hat. Bei der manuellen Lenkbetriebsart erzeugt der Elektromotor 19 eine Hilfskraft (oder Hilfsdrehmoment) zur Unterstützung der bzw. zur Hilfe für die Fahrerlenkbetätigung.
  • Das Lenksteuersystem 41 kann eine Lenkbetätigung bzw. Lenkvorgang sowohl in der manuellen Betriebsart als auch der automatischen Lenkbetriebsart ausführen, indem ein in 2 gezeigtes elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramm PG1 wiederholt ausgeführt wird, beispielsweise mit einem vorbestimmten Zeitintervall. Genauer gesagt, wenn das Berechnungsprogramm PG1 ausgeführt wird, liest das Lenksteuersystem 41 jeweilige Erfassungssignale (tatsächlicher Lenkwinkel θ2, Belastungsdrehmoment T1 und Fahrzeuggeschwindigkeit V) aus, die durch den Lenkwinkelsensor 34, den Drehmomentsensor 35 und den Fahrgeschwindigkeitssensor 36 erfasst werden, sowie den Ziellenkwinkel θ1 aus, der durch den Ziellenkwinkelerzeugungsabschnitt 40 berechnet wird (Schritt S1).
  • Dann wird ein Hilfssteuervorgang (Schritt S2) ausgeführt, um so einen elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung zu berechnen, wie in der beanspruchten Erfindung zitiert. Eine konkrete Struktur des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2) wird später. beschrieben.
  • Nach Ausführen des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2) bestimmt das Lenksteuersystem 41, ob die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist oder nicht (Schritt S3). Lautet die Antwort "Nein" (Schritt S3), wobei die automatische Lenkbetriebsart nicht aktiv ist, das heißt, die manuelle Lenkbetriebsart ist aktiv, gibt das Lenksteuersystem 41 den elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung als einen elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor an die Motorantriebsschaltung 42 aus (Schritt S4, S9).
  • Lautet die Antwort bei Schritt S3 "Ja", wobei die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, bestimmt das Lenksteuersystem 41, ob der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 geringer bzw. kleiner als ein vorbestimmten Schwellwert K1 ist oder nicht (Schritt S5). Lautet die Antwort bei Schritt S5 "Nein", wobei der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung größer als ein vorbestimmter Schwellwert K1 ist, gibt das Lenksteuersystem 41 den elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung an eine Motorantriebsschaltung 42 als den elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor aus (Schritt S4, S9).
  • Wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung geringer bzw. kleiner als der vorbestimmte Schwellwert K1 ist (das heißt, die Antwort bei Schritt S5 lautet "Ja"), führt das Lenksteuersystem 41 den Positionierungssteuervorgang aus (Schritt S7), um einen elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung zu berechnen, und gibt die Summe des elektrischer-Strom-Befehlswerts I1 für die Hilfssteuerung und den elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung an die Motorantriebsschaltung 42 als den elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor aus (Schritt S8, S9). Eine konkrete Struktur des Positionierungssteuervorgangs (Schritt S7) wird später beschrieben.
  • Wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor an die Motorantriebsschaltung 42 ausgegeben wird (Schritt S9), wird die Ausführung des elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramms PG1 beendet. Das Berechnungsprogramm PG1 wird wiederholt mit einem vorbestimmten Zeitintervall ausgeführt. Die Ausführung des Berechnungsprogramms PG1 entspricht einem Steuersystem, wie durch ein in 5 gezeigtes Blockschaltbild angegeben. Ein in 5 gezeigter Hilfssteuerabschnitt 41A entspricht dem Hilfssteuervorgang (Schritt S2), ein Positionierungssteuerabschnitt 41B entspricht dem Positionierungssteuervorgang (Schritt S7), und ein Befehlswertprüfabschnitt 41C und ein Positionierungssteuerstromumschaltabschnitt 41D entspricht dem Schritt S5. Die gesamte Struktur des elektrischer-Stromwert-Berechnungsprogramms PG1 ist derart, wie zuvor beschrieben.
  • Als Nächstes wird die konkrete Struktur des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2) bei dem elektrischer-Stromwert-Berechnungsprogramm PG1 unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Wenn der Hilfssteuervorgang (Schritt S2) ausgeführt wird, bestimmt das Lenksteuersystem 41 bei Schritt S21 einen ersten elektrischer-Strom-Befehlswert I11 entsprechend dem Belastungsdrehmoment T1 unter Bezugnahme auf ein (nicht abgebildetes) Belastungsdrehmoment-im-Vergleich-zu-elektrischer-Strom-Befehlswert-Charakteristikkennfeld. Dann berechnet das Steuersystem 41 eine Lenkwinkelgeschwindigkeit θ5 durch Differenzieren bzw. Ableiten des tatsächlichen Lenkwinkels θ2 nach der Zeit (Schritt S22), und bestimmt bei Schritt S23 einen zweiten elektrischer-Strom-Befehlswert I12 entsprechend der Lenkwinkelgeschwindigkeit θ5 unter Bezugnahme auf ein (nicht abgebildetes) Lenkwinkelgeschwindigkeit-θ5-im-Vergleich-zu-elektrischer-Strom-Befehlswert-Charakteristikkennfeld. Das Steuersystem 41 bestimmt eine Verstärkung G1 entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit V unter Bezugnahme auf eine Fahrzeuggeschwindigkeit-im-Vergleich-zu-einer-Verstärkung-Charakteristikkennfeld (Schritt S24). Das Steuersystem 41 berechnet den elektrischer-Strom-Befehlswert I1 (= G1 × (I11 – I12) für die Hilfssteuerung durch Multiplikation der Differenz zwischen dem ersten elektrischer-Strom-Befehlswert I11 und dem zweiten elektrischer-Strom-Befehlswert I12 mit die Verstärkung G1 (Schritt S25) und beendet eine Ausführung des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2).
  • Das zuvor erwähnte Belastungsdrehmoment-im-Vergleich-zu-elektrischer-Strom-Befehlswert-Charakteristikkennfeld hat eine Konfiguration, bei welcher beispielsweise der erste elektrische Strom mit zunehmendem Belastungsdrehmoment T1 zunimmt. Dadurch kann das Heraufsetzen des Belastungsdrehmoments T1 durch das durch den Elektromotor 19 erzeugte Hilfsdrehmoment entsprechend dem ersten elektrischer-Strom-Befehlswert I11 vermindert werden, so dass der Fahrer das Lenkrad mit dem Gefühl einer daran angelegten stabilen Lenkreaktionskraft betätigen kann.
  • Das Lenkwinkelgeschwindigkeit-im-Vergleich-zu-elektrischer-Strom-Befehlswert-Kennfeld hat eine Konfiguration, bei welcher der zweite elektrischer-Strom-Befehlswert I12 mit zunehmender Lenkwinkelgeschwindigkeit θ5 zunimmt. Da der zweite elektrischer-Strom-Befehlswert I12 von dem ersten elektrischer-Strom-Befehlswert subtrahiert wird, wird ein Lenkwiderstand, das heißt ein Widerstand gegen die Drehung einer Lenkwelle 32 groß, wenn das Lenkrad 33 schnell gedreht wird, und dadurch wird die Dämpfung ermöglicht.
  • Ein Fahrzeuggeschwindigkeit-im-Vergleich-zu-Verstärkung-Kennfeld hat eine Konfiguration, bei welcher die Verstärkung G mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit abnimmt. Dementsprechend wird das durch den Elektromotor 19 erzeugte Hilfsdrehmoment mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit vermindert, und dadurch wird ein Drehen des Lenkrads 33 mit einer hohen Winkelgeschwindigkeit bei einer hohen Fahrzeuggeschwindigkeit verhindert, und der Fahrer kann das Lenkrad 33 bei einer geringen Fahrzeuggeschwindigkeit mit Leichtigkeit mit einer hohen Winkelgeschwindigkeit drehen.
  • Die Ausführung des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2) entspricht dem Hilfssteuerabschnitt 41A, wie durch ein in 6 gezeigtes Blockschaltbild angegeben. Ein ersterelektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsabschnitt 41E entspricht dem Schritt S21, ein zweiter-elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsabschnitt 41F entspricht dem Schritt S23, und ein Verstärkungsmultiplikationsabschnitt 41H entspricht dem Schritt S24 und S25. Die gesamte Struktur des Hilfssteuervorgangs (Schritt S2) ist wie zuvor beschrieben.
  • Als Nächstes wird die konkrete Struktur des Positionierungssteuervorgangs (Schritt S7) bei dem elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramm PG1 unter Bezugnahme auf 4 erläutert. Wenn der Positionierungssteuervorgang (Schritt S7) ausgeführt wird, berechnet das Lenksteuersystem 41 die Abweichung θ3 (= θ1 – θ2) zwischen dem Ziellenkwinkel θ1 und dem tatsächlichen Lenkwinkel θ2 (Schritt S71), und berechnet einen dritten elektrischer-Strom-Befehlswert I21 durch Multiplikation der Abweichung θ3 mit einer Proportionalitätskonstante Kn (Schritt S72). Danach berechnet das Lenksteuersystem 41 einen Zeitintegrationswert θ4 durch Integration der Abweichung θ3 in Bezug auf die Zeit (Schritt S73), und berechnet einen vierten elektrischer-Strom-Befehlswert I22 durch Multiplikation des Zeitintegrationswerts θ4 mit einer Integralkonstante Ki (Schritt S74). Das Steuersystem 41 berechnet einen fünften elektrischer-Strom-Befehlswert I23 durch Multiplikation der durch den Hilfssteuervorgang (Schritt S2) berechneten Lenkwinkelgeschwindigkeit θ5 mit einer Differentialkonstante Kn (Schritt S75), und berechnet den elektrischer-Strom-Befehlswert I2 für die Positionierungssteuerung (Schritt S76), wie in der beanspruchten Erfindung genannt bzw. wiedergegeben, durch Subtraktion des fünften elektrischer-Strom-Befehlswerts I23 von der Summe des dritten und vierten elektrischer-Strom-Befehlswerts I21 und I22. Dann beendet das Steuersystem 41 eine Ausführung des Positionierungssteuervorgangs (Schritt S7).
  • Die Ausführung des Positionierungssteuervorgangs (Schritt S7) entspricht dem Positionierungssteuerabschnitt 41B, wie durch ein in 7 gezeigtes Blickschaltbild angegeben. Ein in 7 gezeigter Porportionalitätskonstantenmultiplikationsabschnitt 41J entspricht dem Schritt S72. Ein Integralberechnungsabschnitt 41K entspricht dem Schritt S73 und ein Integralkonstantenmultiplikationsabschnitt 41L entspricht dem Schritt S74, und ein Differentialkonstantenmultiplikationsabschnitt 41N entspricht dem Schritt S75. Ein Differentialberechnungsabschnitt 41M entspricht dem Schritt S22 des zuvor erwähnten Hilfssteuervorgangs (Schritt S2). Die gesamte Struktur des Positionierungssteuervorgangs S7 ist wie zuvor beschrieben.
  • Als Nächstes wird nachfolgend der Betrieb des Lenksteuergeräts 11 beschrieben, das bei dem ersten Ausführungsbeispiel wie zuvor erwähnt aufgebaut ist. Wenn das Lenksteuergerät 11 des Fahrzeugs 10 in der manuellen Betriebsart ist, wird nur der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung, der durch den Hilfssteuerabschnitt 41A unter dem Hilfssteuerabschnitt 41A und dem Positionierungssteuerabschnitt 41B des in 5 gezeigten Lenksteuersystems 41 berechnet ist, als der elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor ausgegeben, so dass der Elektromotor 19 die Hilfskraft (oder Hilfsdrehmoment) entsprechend dem an die Lenkwelle 32 angelegten Belastungsdrehmoment T1 erzeugt. Außerdem kann der Fahrer, wie zuvor erwähnt, das Lenkrad 33 mit einem Gefühl einer daran angelegten stabilen Lenkreaktionskraft ungeachtet eines Reibungskoeffizienten einer Straßenoberfläche betätigen. Außerdem erfordert es bei einer hohen Fahrzeuggeschwindigkeit eine geeignet große Kraft zum Drehen des Lenkrads 33, und das Lenkrad 33 kann bei einer geringen Fahrzeuggeschwindigkeit leicht gedreht werden, so dass der Fahrer das Fahrzeug sicher fahren kann.
  • Wenn der Fahrer den (nicht abgebildeten) Betriebsartauswahlschalter betätigt, um die automatische Lenkbetriebsart auszuwählen, und die Zielposition setzt, zu welcher das Fahrzeug zu fahren ist, wird die Summe des elektrischer-Strom-Befehlswerts I1 für die Hilfssteuerung, der durch den Hilfssteuerabschnitt 41A des in 5 gezeigten Lenksteuersystems 41 berechnet ist, und des elektrischer-Strom-Befehlswerts I2 für die Positionierungssteuerung, der durch den Positionierungssteuerabschnitt 41B berechnet ist, als der elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor ausgegeben. Und der Fahrer kann das Fahrzeug zu der vorbestimmten Zielposition fahren, indem das Fahrzeug nur mit Betätigen des Fahrpedals und des Bremspedals ohne Betätigen des Lenkrads 33 gefahren wird, wobei die gelenkten Räder 50 durch den Elektromotor 19 entsprechend dem elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor gelenkt werden. Auch wenn der Fahrer das Lenkrad 33 leicht berührt, oder das Belastungsdrehmoment T1 aufgrund von Trägheit des Lenkrads 33 oder einer Reibungskraft des Lenksystems angelegt wird, während bzw. solange die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, ist der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung, der durch den Hilfssteuerabschnitt 41A auf der Grundlage eines derartigen leichten Belastungsdrehmoments T1 berechnet ist, geringer bzw. kleiner als der Schwellwert K1, und dadurch wird die automatische Lenkbetriebsart fortgesetzt.
  • Im Gegensatz dazu wird, wenn das Belastungsdrehmoment T1 an die Lenkwelle angelegt wird, während die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, weil der Fahrer das Lenkrad 33 betätigt, der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung, der durch den Hilfssteuerabschnitt 41A auf der Grundlage des Belastungsdrehmoments T1 berechnet ist, größer als der Schwellwert K1, wodurch die Lenksteuergerät 11 von der automatischen Lenkbetriebsart zu der manuellen Lenkbetriebsart umgeschaltet wird.
  • Wie zuvor erwähnt, kann es gemäß dem Ausführungsbeispiel bestimmt werden, ob der Fahrer das Lenkrad 33 in der automatischen Lenkbetriebsart betätigt, indem es geprüft wird, ob der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung größer als der Schwellwert K1 wird oder nicht. Außerdem kann der Fahrer, da der Betätigung des Lenkrads 33 vor Fortsetzung der automatischen Lenkbetriebsart bei der Bestimmung Vorrang gegeben wird, ob das Lenksteuergerät 11 von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart geschaltet ist, das Lenkrad 33 bei einem Zustand leicht drehen, bei welchem der Elektromotor 19 ausreichend Hilfskraft erzeugt, um mit einer beliebigen Situation zurecht zu kommen bzw. sie zu bewältigen, bei welcher ein Lenken in der automatischen Lenkbetriebsart erforderlich ist.
  • (Zweites Ausführungsbeispiel)
  • Bei dem zuvor erwähnten ersten Ausführungsbeispiel wird, falls die Lenksteuergerät 11 von der manuellen Lenkbetriebsart in die automatische Lenkbetriebsart bei einem Zustand geschaltet wird, bei welchem der letzte Zeitintegrationswert θ4 noch gespeichert ist, der elektrischer-Strom-Befehlswert I3 für den Elektromotor bei einem Beginn einer Wiederaufnahme der automatischen Lenksteuerbetriebsart aufgrund des letzten Zeitintegrationswerts θ4 groß, wodurch es veranlasst wird, dass die gelenkten Räder 50 bei einer anormal großen Winkelgeschwindigkeit zu lenken sind. Das zuvor erwähnte Problem kann jedoch gelöst werden, da ein zweites Ausführungsbeispiel mit der nachfolgend beschriebenen Struktur bzw. Aufbau zur Verfügung gestellt ist.
  • Wie in 8 und 9 gezeigt, sind bei dem Lenksteuersystem 41 des zweiten Ausführungsbeispiels der Schritt S6 und der Positionierungssteuervorgang (Schritt S7) des elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramms PG1 geändert. Außerdem ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel das Lenksteuersystem 41 mit einer Kennung F zur Bestimmung ausgestattet, ob die automatische Lenkbetriebsart unterbrochen ist oder nicht.
  • Die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F wird mit "0" initialisiert, da das Lenksteuergerät 11 derart initialisiert ist, dass es gerade nach einem Einschalten eines Zündschlüssels des Fahrzeugs in der manuellen Lenkbetriebsart ist. Wenn das Lenksteuergerät 11 durch Betätigen des Betriebsartauswahlschalters von der manuellen Lenkbetriebsart in die automatische Lenkbetriebsart geschaltet ist, ist die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F noch "0". Außerdem wird, wie in 8 gezeigt, falls der elektrischer-Strom-Befehlswert I1 für die Hilfssteuerung größer als der Schwellwert K1 wird (das heißt, die Antwort bei Schritt S5 lautet "Nein"), die automatische Lenkbetriebsart deaktiviert, und die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F wird bei dem zweiten Ausführungsbeispiel bei einem Schritt S6 des elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramms PG1 auf "1" gesetzt.
  • Bei dem Positionierungssteuervorgang (Schritt S700) bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird es bestimmt, wie in 9 gezeigt, ob die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F nach dem Schritt S72, der bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, "1" ist oder nicht (Schritt S77). Ist die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F auf "1" gesetzt (das heißt, die Antwort bei Schritt S77 lautet "Ja"), nimmt das Steuersystem 41 an, dass die automatische Lenkbetriebsart erneut aktiviert ist nachdem die automatische Lenkbetriebsart deaktiviert wurde (das heißt, nachdem die Fahrzeugfahrt unter der automatischen Lenkbetriebsart aufgehört wurde, wieder aufgenommen wird). Danach setzt das Steuersystem 41 die automatische- Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F auf "0" (Schritt S78) und initialisiert den Zeitintegrationswert θ4 als „0" (Schritt S79) und veranlasst dann das Programm, zu Schritt S74 weiterzugehen, welcher bei dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert ist.
  • Das elektrischer-Strom-Befehlswert-Berechnungsprogramm PG1 wird mit einem vorbestimmten Zeitintervall ausgeführt, und wenn die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, wird der Positionierungssteuervorgang (Schritt S700) ausgeführt. Außerdem wird, wenn die automatische-Lenkbetriebsart-Unterbrechungskennung F einen Wert „0" hat (das heißt, die Antwort bei Schritt S77 lautet „Nein"), der Zeitintegrationswert θ4 berechnet (Schritt S73), und die Schritt S74 folgenden Schritte werden unter Verwendung des Zeitintegrationswerts θ4 ausgeführt.
  • Gemäß der zuvor erwähnten Struktur kann, da der Zeitintegrationswert θ4 zurückgesetzt wird, bevor das Lenksteuergerät 11 von der manuellen Lenkbetriebsart in die automatische Lenkbetriebsart geschaltet wird, vermieden werden, dass die gelenkten Räder 50 gerade bevor das Lenksteuergerät 11 von der manuellen Lenkbetriebsart in die automatische Lenkbetriebsart geschaltet wird mit der anormal hohen Winkelgeschwindigkeit gelenkt werden.
  • (Modifikationen)
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diejenige in den vorangehenden Ausführungsbeispielen beschränkt. Beispielsweise sind die nachfolgend aufgezählten Modifikationen in dem technologischen Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung umfasst.
    • (1) Auch wenn das Lenksteuergerät 11 bei den zuvor erwähnten Ausführungsbeispielen derart gestaltet ist, dass der Elektromotor 19 mit der Gestellwelle 16 verbunden ist, die sich zwischen den gelenkten Rädern erstreckt, kann es derart gestaltet sein, wie in 10 gezeigt, dass ein Schneckenrad 70 an dem Mittelteil der Lenkwelle 32 fest montiert ist, um ein vermaschtes bzw. verzahntes Eingreifen mit einem Schneckengetriebe 71 zu bilden, das an einer Ausgangswelle eines Elektromotors 72 gesichert ist.
    • (2) Auch wenn das zuvor erwähnte Ausführungsbeispiel derart gestaltet ist, dass „der tatsächliche Lenkwinkel der gelenkten Räder", der in der beanspruchten Erfindung genannt ist, durch den Lenkwinkelsensor 34 erfasst wird, der an dem oberen Endabschnitt der Lenkwelle 32 zur Verfügung gestellt ist, kann der Motordrehwinkel, der durch den Motordrehwinkelsensor 25 oder 73 erfasst wird, der an dem in 1 oder 10 gezeigten Elektromotor 19 oder 72 zur Verfügung gestellt ist, als „der tatsächliche Lenkwinkel der gelenkten Räder" verwendet werden, der in der beanspruchten Erfindung genannt ist.
    • (3) Es kann derart gestaltet sein, dass das Lenksteuersystem 41 bei dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel ein Informationssignal zum Informieren über das Umschalten von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart ausgibt. Das Lenksteuergerät 11 lässt eine Hinweisleuchte aufleuchten oder summt, indem sie durch das Informationssignal getriggert wird, so dass der Fahrer wissen kann, dass die automatische Lenkbetriebsart ohne Fahrerbetätigung gelöscht ist, um es zu wissen.

Claims (3)

  1. Lenksteuergerät (11) für ein Kraftfahrzeug (10), das mit einem Lenksteuersystem (41) ausgestattet ist zur Schaltung des Lenksteuergeräts (11) zwischen der manuellen Lenkbetriebsart, bei welcher ein Elektromotor (19) einem Lenkvorgang eines Fahrers Hilfestellung leistet, um gelenkte Räder (50) unter Hilfssteuerung zu lenken, und einer automatische Lenkbetriebsart, bei welcher die gelenkten Räder (50) durch den Elektromotor (19) unter Positionierungssteuerung gelenkt werden, um das Fahrzeug (10) ohne den manuellen Lenkvorgang des Fahrers zu einer vorbestimmten Zielposition zu fahren, wobei das Lenksteuersystem (41) aufweist: einen Hilfssteuerabschnitt (41A) zur Berechnung eines elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Hilfssteuerung auf der Grundlage eines Lastdrehmoments (T1), das auf eine Drehwelle eines Lenkrads (33) angewendet wird, einen Positionierungssteuerabschnitt (41B) zur Berechnung eines elektrischer-Strom-Befehlswerts für die Positionierungssteuerung auf der Grundlage einer Abweichung zwischen einem gemäß der Zielposition bestimmten Ziellenkwinkel (θ1) und einem tatsächlichen Lenkwinkel (θ2) der gelenkten Räder (50); einen elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt (41D) zur Ausgabe des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I1) für die Hilfssteuerung als einen elektrischer-Strom-Befehlswert für den Elektromotor (19) bei der manuellen Lenkbetriebsart und der Summe des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I1) für die Hilfssteuerung und des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I2) für die Positionierungssteuerung als den elektrischer-Strom-Befehlswert für den Elektromotor (19) bei der automatischen Lenkbetriebsart; einen Befehlswertprüfabschnitt (41C) zur Bestimmung, ob der elektrischer-Strom-Befehlswert (I1) für die Hilfssteuerung größer als ein vorbestimmter Schwellwert (K1) bei der automatischen Lenkbetriebsart ist; und wobei der elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt (41D) betreibbar ist, um das Lenksteuergerät (11) von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart zu schalten, wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert (I1) für die Hilfssteuerung größer als der vorbestimmte Schwellwert (K1) ist, während die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist, und die automatische Lenkbetriebsart fortzusetzen, wenn der elektrischer-Strom-Befehlswert (I1) für die Hilfssteuerung nicht größer als der vorbestimmte Schwellwert (K1) ist, während die automatische Lenkbetriebsart aktiv ist; wobei das Lenksteuersystem (41) dadurch gekennzeichnet ist, dass der Positionierungssteuerabschnitt (41B) aufweist einen Zeitintegrationswertberechnungsabschnitt (41K) zur Variation des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I2) für die Positionierungssteuerung gemäß dem Zeitintegrationswert, der durch Integration der Abweichung in Bezug auf die Zeit berechnet ist, und einen Zeitintegrationswertrücksetzabschnitt zum Rücksetzen eines letzten Zeitintegrationswerts, bevor die automatische Lenkbetriebsart von der manuellen Lenkbetriebsart aus wieder aufgenommen wird.
  2. Lenksteuergerät (11) nach Anspruch 1, wobei der elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt (41D) betreibbar ist, um das Lenksteuergerät (11) von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart zu schalten, indem eine Ausgabe des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I2) für die Positionierungssteuerung von dem Positionierungssteuerabschnitt (41B) gestoppt wird, und um die automatische Lenkbetriebsart fortzusetzen, indem die Ausgabe des elektrischer-Strom-Befehlswerts (I2) für die Positionierungssteuerung von dem Positionierungssteuerabschnitt (41B) zugelassen wird.
  3. Lenksteuergerät (11) nach Anspruch 1, wobei der elektrischer-Strom-Umschaltabschnitt (41D) das Lenksteuersystem (41) veranlasst, ein Informationssignal zur Information über das Umschalten von der automatischen Lenkbetriebsart in die manuelle Lenkbetriebsart auszugeben.
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