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Die
vorliegende Erfindung betrifft Kommunikationen und insbesondere
Bereitstellen integrierter Kommunikationsdienste.
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Angesichts
der kompetitiven Landschaft von Kommunikationsdiensten haben es
Dienstanbieter nötig,
innovativer im Suchen von neuen Einnahmequellen zu sein. In der
Entwicklung neuer Dienste denken Dienstanbieter mehr und mehr an
Kosten. Im Allgemeinen erfordert die Einführung neuer Kommunikationsdienste
eine umfangreiche Investition in neue Infrastruktur, ganz abgesehen
von Entwicklungskosten. Es wird beobachtet, dass trotz der Popularität des Internets
und seiner vielen Anwendungen die Entwicklung von Datenkommunikationen nicht
gut integriert ist. Beispielsweise sind gewisse Datenkommunikationsdienste,
wie Instant Messaging (IM) nicht gut integriert. Üblicherweise
operieren bzw. betreiben Anbieter dieser Dienste autonom, unter
Verwendung proprietärer
Software und Kommunikationsprotokolle, um IM-Sitzungen aufzubauen.
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Der
Mangel an Integration von Kommunikationsdiensten wird einleuchtender
beim Untersuchen der großen
unabhängigen
Existenz von Telefon und Datensystemen. Das heißt, der Fortschritt in Diensten
auf der Telefonseite wurde nicht gut integriert in die Datennetzwerkseite.
Herkömmlicherweise
wird von einem Anwender bzw. Benutzer verlangt, mehrere disparate
bzw. ungleiche Systeme und Dienstanbieter einzusetzen, um verschiedene
Arten von Kommunikation zu betreiben, die sich von Telefon zu Instant
Messaging Diensten erstrecken.
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Im
Allgemeinen setzt jedes Kommunikationssystem ein unterschiedliches
Adressierungsschema ein, mit welchem Teilnehmer oder Einrichtungen
spezifiziert sind. Beispielsweise kann ein Anwender eine oder mehrere
Telefonnummern haben; zum Beispiel, Privatnummer, Arbeitsnummer
und Handynummer. Zusätzlich
kann der Benutzer auch einen Mobilfunk- bzw. Funkrufempfänger (Pager) oder Faxeinrichtungen
haben, jede mit ihrer eigenen Telefonnummer. Abgesehen von diesen
telefonbasierten Diensten werden andere Stapelkommunikationsdienste über Datenkommunikationsnetzwerke ausgeführt, wie
beispielsweise elektronische Post und Information/Unterhaltungszustellung.
Die Popularität
von Instant Messaging hat es dem Anwender erlaubt, mit noch einem
anderen Zugang zu kommunizieren. Noch ein weiterer Weg, den der
Anwender für
Kommunikation einsetzen kann, ist Verwendung einer Webseite. Für jede dieser
Arten bzw. Moden von Kommunikation wird der Benutzer gezwungen, verschiedene
separate Konten mit verschiedenen Telefonnummern und/oder Adressen
zu verwenden.
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Daher
besteht ein Bedarf für
einen integrierten Ansatz, um allumfassende Kommunikationsdienste
bereit zu stellen. Es gibt auch einen Bedarf einen Kommunikationsdienst
einzusetzen, der existierende Infrastruktur verwendet. Es gibt einen
weiteren Bedarf, eine neue Einnahmequelle für Kommunikationsdienste zu
unterstützen.
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Die
internationale Patentanmeldung
WO 03/021900 A lehrt ein Verfahren und System,
wobei ein Anwender oder Sender in multiplen Kommunikationsformaten
mit einem zweiten Anwender oder Empfänger kommunizieren kann, wobei
der zweite Anwender oder Empfänger
mittels eines einzigen Anwenderkennungscodes identifiziert wird.
Dieser Anwenderkennungscode ist einer eines vorbestimmten Satzes
an Kommunikationsformaten, wie beispielsweise eine Telefonnummer
des Empfängers.
Ein Anbieter, der mit dem Server assoziiert ist, identifiziert das
Format, ändert
es optional und überträgt die Nachricht
entsprechend. Bei diesem Verfahren und System ist es notwendig,
den Anwenderkennungscode einzugeben, um eine Instant Messaging(IM)-Sitzung
aufzubauen.
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Die
US-Patentanmeldung Nr. US 2003/0104827 A1 offenbart ein Verfahren
und System, dass es Anwendern von drahtlosen Einrichtungen ermöglicht,
Nachrichten von ihren Einrichtungen zu anderen drahtlosen Einrichtungen
zu senden, welche unterschiedliche Dienstanbieter verwenden können. In
einem Ausführungsbeispiel
dieser Offenbarung wird eine originale SMS-Nachricht umgeleitet oder umformatiert,
um an unterschiedliche drahtlose Systeme angepasst zu sein. Jedoch
ist dieses System unkomfortabel in der Verwendung, da der Sender
eine eindeutige Kennung der Bestimmungseinrichtung auswählen muss.
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Diese
und andere Bedürfnisse
werden von der vorliegenden Erfindung behandelt, in welcher ein Ansatz
dargestellt wird, zum Bereitstellen eines universalen Relais-Dienstes über multiple
Instant Messaging(oder Kommunikations-)Umgebungen, welche ein Overlay-Netzwerk
verwenden, welches Datenkommunikationsdienste und Telefondienste
umfasst. Das Overlay-Netzwerk
umfasst ein Dienstanbietersystem, welches eine Instant Messaging
(IM) Umgebung unterstützt
und einen oder mehrer Konnektoren (oder Übergänge bzw. Gateways) zum Verbinden von
IM-Sitzungen über
die unterschiedlichen IM-Umgebungen. Eine Anfrage wird von einem
Quellen-IM-Klienten empfangen, um Kommunikationen mit einem Abonnenten,
welcher mit einem Bestimmungs-/Ziel-IM-Klienten assoziiert ist,
aufzubauen. Die Anfrage spezifiziert einen Bildschirm- oder Anwendernamen,
welcher von einer primären
Kennung abgeleitet ist, welche den Abonnenten innerhalb des Overlay-Netzwerks
eindeutig identifiziert. Das Dienstanbietersystem greift auf Profilinformation,
den Abonnenten betreffend, zu, um einen anderen Anwendernamen, korrespondierend
zu einer anderen IM-Umgebung, basierend auf dem Vorhandensein des
Abonnenten innerhalb der partikulären IM-Umgebung, abzurufen.
Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung werden die vielen anderen IN-Umgebungen
mittels anderer Anbieter betrieben. Die oben genannte Anordnung
stellt vorteilhaft einen integrierten Ansatz bereit, Instant Kommunikationsdienste
unter Verwendung existierender Kommunikationsinfrastruktur zu unterstützen. Dieser Ansatz
stellt auch Dienstanbieter mit einer neuen brauchbaren Einnahmequelle
bereit. Der Ansatz stellt eigentlich Anwendern von Instant Messaging Diensten
eine Art Mehrwertdienst bereit, als Telefonbetreiber existierender
Telefonnetzwerke Anwendern bereitstellen. Diese Dienste umfassen
Assistenz im Identifizieren und Auffinden eines gewünschten Kommunikators
und Assistenz beim Ausführen
der gewünschten
Kommunikation; dies kann umfassen: Protokollübersetzung oder tatsächlich gesprochene Sprache-Übersetzungsdienste,
welche entweder durch einen Menschen und/oder automatische Systeme
ausgeführt
werden.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Bereitstellen
von Instant Messaging (IM-Diensten) offenbart. Das Verfahren umfasst
das Empfangen einer Anfrage von einem Quellen-Klienten eine Kommunikation
mit einem Bestimmungs-Klienten aufzubauen, welcher einem Abonnenten
zugeordnet ist, mittels einer ersten IM-Umgebung, wobei die Anfrage
einen ersten Anwendernamen, der von einer eindeutigen Kennung des
Abonnenten abgelitten ist, spezifiziert. Das Verfahren umfasst auch
Bestimmen der eindeutigen Kennung aus dem ersten Anwendernamen.
Weiterhin umfasst das Verfahren ein Zugreifen auf ein Profil des
Abonnenten, basierend auf der eindeutigen Kennung, um einen zweiten
Anwendernamen, korrespondierend zu einer zweiten IM-Umgebung, zu
bestimmen. Eine IM-Sitzung
wird zwischen dem Quelle-Klienten und dem Bestimmungs-Klienten über die erste
und zweite IM-Umgebungen unter Verwendung des jeweiligen ersten
Anwendernamens und zweiten Anwendernamens aufgebaut.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein computerlesbares
Medium offenbart, welches eine oder mehrere Sequenzen von einer
oder mehreren Instruktionen zum Bereitstellen von Instant Messaging
(IM-Diensten) trägt. Die
eine oder mehrere Sequenzen der einen oder mehreren Instruktionen
umfassen Instruktionen, die, wenn sie von einem oder mehreren Prozessor(en) ausgeführt werden,
den einen oder die mehrere Prozessor(en) veranlassen, den Schritt
des Empfangens einer Anfrage von einem Quellen-Klienten, eine Kommunikation
mit einem Bestimmungs-Klienten aufzubauen, welcher einem Abonnenten
zugeordnet ist, mittels einer ersten IM-Umgebung, wobei die Anfrage
einen ersten Anwendernamen, abgelitten von einer eindeutigen Kennung
des Anwenders, spezifiziert, auszuführen. Andere Schritte umfassen
das Bestimmen der eindeutigen Kennung aus dem ersten Anwendernamen;
und Zugreifen auf ein Profil des Abonnenten, basierend auf der eindeutigen
Kennung, um einen zweiten Anwendernamen, entsprechend einer zweiten
IM-Umgebung, zu bestimmen. Eine IM-Sitzung wird zwischen dem Quellen-Klienten und
dem Bestimmungs-Klienten mittels der ersten und der zweiten IM-Umgebungen
aufgebaut, wobei jeweils der erste Anwendername und der zweite Anwendername
verwendet werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum
Kommunizieren mit einem Instant Messaging (IM) Klienten offenbart.
Das Verfahren umfasst das Generieren einer Anfrage zum Aufbauen
einer Kommunikation mit einem Bestimmungs-Klienten, der einem Abonnenten eines
Overlay-Kommunikationssystems zugeordnet ist, mittels einer ersten
IM-Umgebung. Das Verfahren umfasst auch Senden der Anfrage an das
Overlay-Kommunikationssystem, wobei die Anfrage einen ersten Anwendernamen
spezifiziert, abgelitten von einer Kennung, welche eindeutig den
Abonnenten innerhalb des Overlay-Kommunikationsystems
identifiziert, wobei das Overlay-Kommunikationssystem auf ein Profil
des Abonnenten zugreift, basierend auf der Kennung, um einen zweiten
Anwendernamen entsprechend einer zweiten IM-Umgebung zu bestimmen.
Eine IM-Sitzung wird mit dem Bestimmung-Klienten mittels der ersten
und zweiten IM-Umgebungen aufgebaut, unter Verwendung jeweils des
ersten und des zweiten Anwendernamens. Im Weiteren umfasst das Verfahren
Kommunizieren mit den Bestimmungs-Klienten durch das Overlay-Kommunikationssystem.
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Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zum Unterstützen von
Instant Messaging(IM)-Kommunikation offenbart. Das System umfasst
ein Overlay-Netzwerk, konfiguriert, um eine Vielzahl von Kommunikationsdiensten,
umfassend Telefon- und Datenkommunikationsdienste, bereit zu stellen,
und um eine Anfrage von einem Quellen-Klienten zu empfangen, eine Kommunikation
mit einem Bestimmungs-Klienten aufzubauen, wobei der Bestimmungs-Klient
einem Abonnenten zugeordnet ist mittels einer ersten IM-Umgebung.
Die Anfrage spezifiziert einen ersten Anwendernamen, welcher von
einer eindeutigen Kennung des Abonnenten abgelitten ist. Das Overlay-Netzwerk
ist weiterhin konfiguriert, um die eindeutige Kennung von dem ersten
Anwendernamen zu bestimmen und auf ein Profil des Abonnenten zuzugreifen,
basierend auf der eindeutigen Kennung, um einen zweiten Anwendernamen
entsprechend einer zweiten IM-Umgebung zu bestimmen, unter Verwendung
des jeweiligen ersten Anwendernamens und zweiten Anwendernamens.
Das System umfasst auch einen Übergang
bzw. ein Gateway, kommunizierend mit dem Overlay-Netzwerk, um eine IM-Sitzung zwischen
den Quellen-Klienten und dem Bestimmungs-Klienten mittels der ersten und zweiten IM-Umgebungen
aufzubauen.
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Noch
andere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
sind ohne Weiteres aus der folgenden, detaillierten Beschreibung
ersichtlich, einfach durch Illustration einer Anzahl von besonderen
Ausführungsbeispielen
und Implementierungen, umfassend die von der Anmelderin als beste
Ausführungsformen
Erachteten zum Ausführen
der vorliegenden Erfindung.
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand der Figuren der beigefügten Zeichnungen
beispielhaft und nicht einschränkend
beschrieben und in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente
referenzieren und in welchen:
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1 ein
Diagramm eines Kommunikationssystems ist, einsetzend ein Dienst-Overlay-Neztwerk zum Bereitstellen
von Kommunikationsdiensten gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Diagramm ist, zeigend die Korrelation zwischen primären Kennungen,
welche eindeutig mit Anwendern des Kommunikationssystems aus 1 assoziiert
sind, wobei eine oder mehrere sekundäre Kennungen mit verschiedenen
Moden von Kommunikation korrespondieren, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 ein
Diagramm eines intelligenten Dienstknotens ist, geeignet zum Implementieren
des Dienst-Overlay-Netzwerks aus 1;
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4 ein
Diagramm ist, welches einen beispielhaften Inhalt eines Anwenderprofils
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5A und 5B jeweils
ein Diagramm einer Instant-Kommunikations-Umgebung ist, unterstützend universelle
Relais-Dienste, und ein Ablaufdiagramm des Prozesses des Bereitstellens
von universellen Relais-Diensten gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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6 ein
Diagramm einer exemplarischen graphischen Benutzeroberfläche (GUI)
ist, zum Unterstützen
von Finden- und Präsenzfunktionen
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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7 ein
Diagramm der Verzeichnisse ist, verwendet bei der Implementierung
des Finden-Dienstes,
initiiert durch die GUI aus 6, gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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8 ein
Diagramm eines Computersystems ist, welches verwendet werden kann,
ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu implementieren.
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Ein
System, Verfahren und Software zum Unterstützen von universellen Relais-Diensten
innerhalb ungleichartiger Instant Messaging (IM) Umgebungen wird
beschrieben. In der folgenden Beschreibung, zum Zwecke der Erklärung, sind
zahlreiche spezifische Details darge legt, um ein sorgfältiges Verständnis der
vorliegenden Erfindung bereit zu stellen. Für Fachleute ist es jedoch ersichtlich,
dass die vorliegende Erfindung ohne diese spezifischen Details oder
mit einer äquivalenten
Anordnung ausgeführt
werden kann. In anderen Fällen
werden wohlbekannte Strukturen und Einrichtungen in Blockdiagrammform
dargestellt, um unnötiges
Verdecken der vorliegenden Erfindung zu vermeiden.
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1 ist
ein Diagramm eines Kommunikationssystems, welches ein Dienste-Overlay-Netzwerk zum Bereitstellen
von Kommunikationsdiensten einsetzt, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Ein Kommunikationssystem 100 kann
eingesetzt werden, um integrierte umfangreiche Kommunikationsdienste,
die sich von herkömmlichen Telefondiensten
mit verbesserten Rufmerkmalen zu Instant Kommunikation (oder Instant
Messaging) Diensten erstrecken, bereit zu stellen. Wie gesehen, nimmt
ein Overlay-Netzwerk 101 eine Vielzahl von Medien und Moden
von Kommunikation auf, zweckmäßiger Weise
bereitstellend Flexibilität
und Anpassbarkeit in der Art und Weise, dass Kommunikationen ausgeführt werden.
Das Netzwerk 101 stellt zahlreiche verbesserte Merkmale,
z. B. als Adress- und Konferenzdienste, bereit, um den Aufbau von
Kommunikationssitzungen zwischen Teilnehmern zu erleichtern. Das
Overlay-Netzwerk 101 ist in gewisser Hinsicht „umfassend", dass ein einziges
Abonnement oder Anwenderkonto mehrere Moden von Kommunikation über verschiedene
Kommunikationsplattformen umfasst. Ebenso können, um Kommunikation zu erleichtern,
einige Formen von Nachricht- oder Protokollübersetzung und/oder Sprachübersetzung mittels
des Overlay-Netzwerks 101 durchgeführt werden.
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Es
ist anerkannt, dass die Effizienz und der Komfort der Menge an Kommunikationsmoden
verbessert werden könnte,
wenn die Konsistenz im Adressieren sichergestellt werden kann. Entsprechend
alloziiert, in Verbindung mit den diversen und variierten Dienstangeboten,
das Netzwerk 101 einen Abonnenten einen koordinierten Satz
an Kennungen von Adressen zur Verwendung über die Plattformen entsprechend
der Kommunikationsmoden. Dies vereinfacht außerordentlich das Kontaktieren
eines Anwenders durch jede der zur Verfügung stehenden Moden an Kommunikation.
Wie hierin verwendet, betrifft der Begriff „Abonnent" einen menschlichen Anwender oder Organisation
oder kann ein System kennzeichnen (z. B. Verzeichnissystem, Telekommunikationsplattform,
Host, etc.).
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Beispielweise,
da die Dienste umfangreich sind und eine Multiplizität von unterschiedlichen Kommunikationsplattformen
involvieren, werden die Dienste mittels eines Overlay-Netzwerks 101 unterstützt, welches
durch einen Dienstanbieter gesteuert wird. Das Dienste-Overlay-Netzwerk 101 umfasst
die folgenden Komponenten und Subsysteme: einen Präsenz-Informations-Server 103,
einen E-Mail-Server 105, einen Medien-Server 107,
einen verteilten Netz- und Dateisystemspeicher 109, ein
aktives Verzeichnis 111 und eine relationale Datenbank 113 (z. B.
strukturierte Abfragesprache(SQL)-basiertes System) und einen Zertifikats- und Sicherheitsserver 115.
Zusätzlich
unterstützt
das Dienst-Overlay-Netzwerk 101 Telefondienste über Datenkommunikationssysteme
(z. B. Voice over internet protokoll (VoIP)) durch z. B. ein Session
Initiation Protokoll (SIP) Proxy 117. Des Weiteren beinhaltet
das Overlay-Netzwerk 101 ein
Sprachspeichersystem 119 sowie ein Videodienstesystem 121.
Details von exemplarischen Videorelaisdiensten werden näher in der
in üblicher
Weise übertragenen,
co-anhängigen Anmeldung
(Seriennummer 10/699,823, Titel „Method and System for Providing
Communication Services for Hearing-Impaired Parties," (angemeldet am 4.
November 2003) beschrieben. Extensive Konferenzfähigkeiten werden mittels eines
Konferenzübergangs bzw.
-gateways 123 und einem Live-Meeting-Konferenzsystem 125 angeboten,
wie ein Anwendungs- oder Bildschirmteilhabungsdienst. Ein intelligenter
Informationsübersetzer 126 kann
ebenso von dem Dienste-Overlay-Netzwerk 101 unterstützt werden. Der Übersetzer 126 kann
Protokollübersetzung
zwischen ungleichartigen Kommunikationssystemen bereitstellen und
Konvertierung zwischen verschiedenen Kommunikationsmodalitäten, als
auch sprachliche Dienste (z. B. Konvertierung von englisch nach chinesisch).
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Unter
diesem exemplarischen Szenario weist der Dienstanbieter auch ein
Einsatzunterstützungssystem
(OSS) 127 auf, welches eine Varietät von Verwaltungs- und Einsatzfunktionen,
betreffend das Dienst-Overlay-Netzwerk 101, bereitstellt.
Von einer wirtschaftlichen Perspektive aus gesehen enthält das OSS 127 ein
Rechungsmodul 129 zum Verfolgen von Benutzung und Abrechnen
entsprechender Gebühren,
ein Dienste-Bereitstellungsmodul 131 zum Vermitteln der
Kommunikationsdienste, ein Verkaufsmodul 133 zum Unterstützen von
Verkaufsaktivitäten
und ein Geschäftsintelligenzmodul 135 zum Durchführen von
Geschäftsführungsregeln
und Richtlinien. Das OSS 127 umfasst des Weiteren ein Netzwerktechnikmodul 137 zum
Bereitstellen von Wartungs- und Überwachungsaktivitäten, um
einen einwandfreien Betrieb des Dienste-Overlay-Netzwerks 101 zu
gewährleisten.
Ein Betrugsmodul 139 wird bereitgestellt, um potentielle
Betrugsaktivitäten zu überwachen,
welche mit den vielen Kommunikati onsdiensten, die mittels des Dienste-Overlay-Netzwerks 101 angeboten
werden, assoziiert sind. Des Weiteren ist ein Protokollierungs-
und Auditmodul 141 beinhaltet, zum Verfolgen von Aktivitäten des Netzwerks 101.
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In
diesem Beispiel setzt ein leitungsvermitteltes Telefonsystem 143,
welches von dem Dienstanbieter betrieben wird, Klasse 3 und/oder
Klasse 5 Vermittlungseinrichtungen bzw. -stellen (Switch)
ein, um mit einem öffentlichen
Kommunikationsnetzwerk (PSTN) 145 zu kommunizieren, welches
Telefonstationen 147 versorgt. Das Telefonsystem 143 hat
auch Zugriff auf ein zelluläres
Netzwerk (Mobilnetzwerk) 149, welches zelluläre Einrichtungen
unterstützt
(z. B. Mobiltelefon 151).
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Wie
ersichtlich, hat das Dienste-Overlay-Netzwerk 101 Konnektivität über eine
Overlay-Netzwerk-übliche Schnittstelle 150 zu
einem öffentlichen
Netzwerk, wie das globale Internet 153, welche eine Vielzahl
von Einrichtungen (z. B. Desktop PC's, Laptops, Minicomputer (PDAs), Smartphones,
Digitalempfänger
oder andere Netzwerkeinrichtungen) und Klienten (z. B. Browser,
IM-Klient, etc.) unterstützen
kann. Die Overlay-Netzwerk-übliche Schnittstelle 150 stellt
einen gemeinsamen, wieder verwendbaren Zugriffspunkt für die Geschäfts-Dienste innerhalb
des Overlay-Netzwerks 101 dar, so dass die Funktionen dieses
Netzwerks 101 instanziiert, modifiziert, abgefragt, überwacht,
auditiert und in einer standardisierten Art und Weise verwendet
werden können
(z. B. eXtensible Markup Language (XML) web Dienst).
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Aufgrund
der Breite an Kommunikationsdienstangeboten in konventionellen Systemen
kann ein Anwender in variierende Modi von Kommunikation eintreten,
welche, wie oben beschrieben, die Verwendung von diversen Kommunikationsplattformen involvieren.
Zum Beispiel, wenn ein erster Anwender („anrufender Teilnehmer") wünscht, mit
einem anderen Anwender („angerufener
Teilnehmer") zu
kommunizieren oder den angerufenen Teilnehmer zu lokalisieren oder
Informationen über
ihn zu erhalten, selektiert der anrufende Teilnehmer einen Modus
der Kommunikation und ruft dann zurück oder erhält eine Adresse oder Kennung,
welche kompatibel mit dem Modus der Kommunikation ist. Die Kennung
spezifiziert den angerufenen Teilnehmer oder zumindest eine Einrichtung
(z. B. Telefon, Faxgerät,
Computer, Spielekonsole, Fernseher, etc.) von denen angenommen wird,
dass der angerufene Teilnehmer sie für die Kommunikationen verwendet.
Der anrufende Teilnehmer kann dann versuchen, zu kommunizieren, unter
Verwendung des ausgewählten
Kommunikationsmodus. Wenn dieser Versuch nicht erfolgreich ist, muss
der anrufende Teilnehmer einen anderen Modus selektieren, eine andere
Adresse, betreffend den alternativen Modus, anwenden und erneut
Kommunikationen versuchen.
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Begriffe
wie „anrufender
Teilnehmer" und „angerufener
Teilnehmer" werden
hierin verwendet, um sich auf Teilnehmer zu beziehen, die in Kommunikation
zu bringen sind, nicht einfach indem Kontext von Telefonkommunikationen.
In vielen von den Szenarien, wie unten beschrieben, wird der „angerufene Teilnehmer" gewöhnlich ein
Abonnent des Dienstes sein, welcher von dem Overlay-Netzwerk 101 bereitgestellt
wird. Der Einfachheit sind diese Begriffe entnommen aus dem geläufigen Feld
herkömmlicher
Telefonie, jedoch sollte es verstanden werden, dass viele Formen
der Kommunikation erstrebt und neben einem Telefonanruf erreicht
werden können.
Des Weiteren können
die resultierenden Kommunikationen Echtzeit-, 2-Wege-Kommunkationen
sein, wie Beispielsweise Telefonie, oder können unidirektional oder „asynchron", wie das Senden
von Sprachnachrichten oder E-Mail, sein.
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Darüber hinaus
kann ein Anwender andere Adressierungsinformation, korrespondierend
mit anderen Kommunikationseinrichtungen, wie E-Mail und Instant-Kommunikationen,
beibehalten. Diese Moden von Kommunikation involvieren ein Paketvermittlungsdatennetzwerk
als primären
Transport. Für
jeden dieser Moden von Kommunikation besitzt der Anwender bzw. Benutzer
herkömmlich
viele separate Konten oder kann ein einziges Konto haben, assoziiert
mit mehreren Decknamen. Noch ein weiterer Weg, wonach der Anwender
in gewissem Sinne verfügbar
bzw. abrufbar sein kann in einer Kommunikationsumgebung, ist durch
eine Webseite oder ähnlich gemeinsam
benutzten netzwerkbasierten Speichers gegeben. In dieser Instanz
kann der Anwender Informationen für andere zum Ansehen und Darauf-Antworten
senden.
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Im
Falle von Telefonkommunikationen, wurde das „Finde-mich"-Merkmal bzw. -Feature
implementiert, um zu versuchen, einen angerufenen Teilnehmer an
multiplen Stellen zu erreichen, dadurch verringernd den Bedarf für einen
anrufenden Teilnehmer, sich an die zahlreichen Telefonnummern zu
erinnern und derartige Nummern manuell zu wählen. Als eine weitere Verfeinerung
wird die Liste von Telefonnummern, die mit dem angerufenen Teilnehmer assoziiert
und mittels des Netzwerks aufrecht erhalten bzw. beibehalten wird,
häufig
aktuali siert, um die Wahrscheinlichkeit des Erreichens des angerufenen Teilnehmers
so schnell und effizient wie möglich
zu machen.
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Ein
anderer Ansatz, entwickelt in Telefonsystemen, involviert das Bereitstellen
multipler Dienste über
einen einzigen Ruf bzw. Anruf an eine interaktive Plattform, wobei
eine sogenannte „Einzel-Nummer-Plattform" Telefon, Mobilfunkempfänger, Fax, und
Voicemail bereitstellt.
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Sogar
unter diesen Systemen sind andere Moden der Kommunikation, wie solche,
die über
Datenkommunikationsnetzwerke unterstützt werden, ausgenommen von
dieser Einzel-Nummer-Plattform, da
derartige Dienste eine vollständig
unterschiedliche Infrastruktur bezüglich Hardware und Software einsetzen.
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Während Finde-mich-Merkmale
bzw. -Features und Einzel-Nummer-Plattform-Ansätze einige Abhilfe in Telefonkommunikationen
bereitstellen, adressiert kein Ansatz, wie herkömmlich angewendet, das Problem
des Verwaltens der vielen ungleichartigen Systeme, Schnittstellen,
Adressierungsschemata und verschiedene Dienstanbieter, assoziiert
mit der Vielzahl an Kommunikationsmoden. Des Weiteren sucht ein
herkömmliches
Finde-mich-Merkmal bzw. -Feature einen angerufenen Teilnehmer auf
Basis des Versuchs- und Irrtums (und oft sequenziell), welches langsam,
ineffizient und lästig
für den
anrufenden Teilnehmer sein kann.
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Im
Gegensatz zu diesen telefonbasierten Systemen integriert das Overlay-Netzwerk 101 Dienste
von sowohl Telefon- als auch Datenbereichen. Das Overlay-Netzwerk 101 stellt
eine Vereinheitlichung der Kommunikationsdienste ebenso wie Präsenzmechanismen
bereit. Beispielsweise unterstützt
das Overlay-Netzwerk 101 nahtlos Medienüberführung von Telefondiensten zu
Instant Kommunikation oder Nachrichtensitzungen und elektronischen Nachrichten,
trotz der Tatsache, dass derartige Dienste verschiedene Medientypen
(z. B. Audio- gegenüber
Textdaten) und verschiedene Terminaleinrichtungen oder Benutzerschnittstellen
involvieren. Als ein weiterer Gegensatz werden Instant Messaging
(IM) und E-Mail Kommunikationen adressiert, unter Verwendung alpha-numerischer
Kennungen, welche im Wesentlichen sich vom herkömmlichen Telefonnummern unterscheiden.
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Es
ist anerkannt, dass „Präsenz" Information, welche
die Verfügbarkeit
eines Anwenders zum Kommunizieren an einer partikulären Einrichtung oder
Adresse anzeigt, eine wichtige Rolle im Integrieren von Kommunikationsdiensten
spielt. Wenn Präsenz
eingesetzt wird, um den Aufbau von Kommunikationen zu erleichtern,
hält der
Präsenz-Informations-Server 103 rechtzeitig
Informationen darüber vor,
wo sich der Teilnehmer, zumindest logisch, innerhalb des Kommunikationssystems 100 befinden kann.
Die Präsenz
kann auf mehreren Wegen übersendet
werden. Beispielsweise kann ein Abonnent, welcher eine Form einer
Kommunikationseinrichtung verwendet, wie beispielsweise ein SIP-Telefon
oder einen Instant Messaging Klienten, explizit ihre Verfügbarkeit
zu kommunizieren, anzeigen, mittels Ausführens einer Registrierung oder
einfach mittels Einloggens an einer Schnittstelle. Die zentralisierte
Präsenzinformation,
sowie sie mittels des Overlay-Netzwerks 101 über den
Präsenz-Informations-Server 103 bereitgestellt
wird, stellt eine Allgegenwart des Zugriffs zum Aktualisieren von
Präsenzstatus
dar.
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Um
die architektonischen Vorteile, welche mittels des Dienste-Overlay-Netzwerks 101 bereitgestellt
werden, zu würdigen,
wird ein alternatives Szenario beschrieben, so dass die Funktionalitäten des Netzwerks 101 (weitestgehend)
an der End-Anwenderausrüstung
bewerkstelligt werden, im Gegensatz zu dem Netzwerk. Der Endanwender
kann denkbar eine begrenzte Integration oder Interoperation zwischen,
beispielsweise, Telefonie, IM oder E-Mail erlangen. Das heißt, da diese
zahlreichen Moden an Kommunikation innerhalb eines Computers konvergieren,
ist es möglich
einen rudimentären
Grad an Integration bereitzustellen. Die Verfügbarkeit von all diesen Fähigkeiten
ist auf den Personalcomputer des Anwenders angewiesen, welcher zu
allen Zeiten betriebsbereit bleibt und fähig ist, die zahlreichen IM-, Telefon-
und E-Mail-Dienste abzurufen. Dieser Endanwenderansatz erfordert
auch, dass der Anwender das notwendige Wissen und die Fähigkeit
hat, zu bestimmen, wie die gewünschten
Funktionen ausgeführt
werden und neue Software- oder Hardwareimplementierungen, die benötigt werden,
die Funktionen zu unterstützen,
zu aktualisieren oder zu kaufen. Des Weiteren muss der Anwender
sich mit jedem der separaten Anbieter der zahlreichen Moden an Kommunikationen
koppeln bzw. eine Schnittstellenverbindung eingehen, wo zutreffend,
um ein aktives Konto und technische Kompatibilität beizubehalten. In Folge dessen
belastet dieser Ansatz den Anwender im Hinblick auf Zeit und Kosten.
Daher ist es für
viele Anwender nicht kosteneffektiv oder zweckmäßig, ihre Kommunikationsumgebungen
auf diese Art und Weise verwalten zu müssen. Des Weiteren ist es mit
dem Konzept von universellem Dienst nicht konsistent, welcher für Kommunikationssysteme
erforderlich ist.
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Andere
Probleme beim Bereitstellen von Diensten, welche nur End-Anwender-Ausrüstung verwenden,
betreffen Herausforderungen der Fernadministration und der technischen
Einschränkungen,
welche mit Kleinsystemen einhergehen. Beispielsweise stellt die
Anzahl von Telefonleitungen, welche erforderlich sind, alle möglichen
Kombinationen von eingehenden Rufen und ausgehenden Rufen abzuwickeln,
ein signifikantes technisches Hindernis dar. Wenn ein Personalcomputer
in einem Haushalt oder Kleinunternehmen zwei Leitungen, welche für erweiterte
Features bzw. Merkmale bestimmt sind, hat, dann belegt ein eingehender
Ruf bzw. Anruf, involvierend einen Dial-out, beide der Leitungen
für die
Dauer der Kommunikation. Jegliche anderen eingehenden Anrufe, die
während
dieser Zeit stattfinden, würden
verweigert.
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Bezüglich der
Dienstadministration kann der Anwender bezüglich der Interaktion mit dem
Computer ernsthaft eingeschränkt
werden, wenn der Anwender den Computer rekonfigurieren muss, um dienstbeeinflussende
Einstellungen abzuändern oder
Sprachnachricht oder E-Mail abzurufen. Beispielsweise kann der Anwender
nicht imstande sein, die selben Multi-Moden des Zugriffs und Reichhaltigkeit
der Funktionalität,
welche über
einen Netzwerkdienstanbieter bereitgestellt werden könnten, zu
genießen,
es sei denn, dass der Personalcomputer eine Webschnittstelle, eine
interaktive Sprachschnittstelle oder ähnliches unterstützt. Auch
können
die Features bzw. Merkmale nicht frei auf andere Stellen erweitert
werden, wenn der Anwender zu anderen Stellen weg von der „Heim" Kommunikationsumgebung reist,
da Telefonleitungen oder Schlüsselkommunikationsschnittstellen
oder Einrichtungen nicht verfügbar sind.
Zusätzlich,
abhängig
davon, wie der Fernzugriff auf den Computer durchgeführt wird,
kann die Anwenderinteraktion mit dem bestimmten Personalcomputer
Kanäle
der Kommunikation besetzen, dergestalt, die Computerfähigkeit,
eingehende Kommunikationen von anderen Teilnehmern zu behandeln, temporär zu begrenzen.
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Das
Dienste-Overlay-Netzwerk 101 stellt geführte Dienste bereit, wodurch
die Lasten auf den Endanwender minimiert sind. Als ein anderes Beispiel dafür, warum
es vorteilhaft für
einige Anwendungs-Level-Daten und Prozessfunktionen ist, in dem
Netzwerk zu bleiben, wird angemerkt, dass viele fortgeschrittene
Features bzw. Merkmale von einer Kombination von Pro filsätzen oder
Konfigurationsinformation abhängig
sind. Derartige Features bzw. Merkmale sind in jeder zuverlässigen Art
und Weise unausführbar
oder sehr impraktikabel zu implementieren, wenn individuelle Computereinrichtungen
miteinander interoperieren müssen,
um kohärentes Diensteausführen bereit
zu stellen. Andererseits kann ein zentraler netzwerkansässiger Feature-
bzw. Merkmalsprozessor (oder alternativ ein geführtes Netzwerk von Prozessoren,
wie beispielsweise ein Netzberechnungssystem), welcher sofortigen
Zugriff auf beide Profile hat, sehr schnell und zuverlässig und
nichtsdestotrotz fortgeschrittenes Feature-Verarbeiten ausführen.
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Noch
ein weiterer Vorteil, einen Träger-
oder Dienstanbieter zu umfassen, welcher die Zuständigkeit
für Features
bzw. Merkmale, Anwender (oder Abonnenten) bereitstellt, ist, dass
extensives Testen ausgeführt
werden kann, um robuste, wohlerzogene Features bereit zu stellen.
Derartiges Testen berücksichtigt
eine Vielzahl möglicher
Interaktionen. Es würde
impraktikabel sein, wenn nicht unmöglich, für Abonnenten, den notwendigen
Grad Testens auszuführen,
um derartige robuste Features bereit zu stellen. Weiterhin ist es
unangemessen von einer großen Anzahl
an Endanwendercomputern zu erwarten, zuverlässig zu interoperieren, angesichts
der zahllosen möglichen
Hardware- und Software-Konfigurationen, welche von diesen Computer
verwendet werden können.
Folglich ist es klar, dass gewisse Funktionen besser als Netzwerkdienste,
als Verwendung innerhalb separater Ausrüstung, welche von jedem Anwender
aufrecht erhalten wird, geeignet sind.
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Wie
oben beschrieben, kann ein Dienstanbieter hohe Verfügbarkeit
und Dienstzuverlässigkeit, hohe
Einsparung und universellen Zugriff anbieten. Außer den oben erwähnten Problemen
zu umgehen, macht die netzwerkseitige Integration von multiplen Moden
der Kommunikation unter der Kontrolle eines einzigen Dienstanbieters
neue Stufen bzw. Levels von nützlichen
Informationen möglich,
wie beispielsweise Profil- und präsenzabhängige Features bzw. Merkmale,
welche multiple Moden an Kommunikation übergreifend zutreffen können. Beispielsweise kann
eine Anfrage von einem ersten Teilnehmer mit einem zweiten Teilnehmer
zu kommunizieren, erfüllt werden,
unter Verwendung jeglichen verfügbaren Kommunikationsmodus' und sogar einer
Kombination von Moden gemäß eines
reichhaltigen intermodalen Featuresatzes.
-
Ein
Dienstanbieter kann auch ein Per-Anwenderprofil oder Konfigurationsinformation
beibehalten und anwenden, welche sich über Anwendungen bzw. Applikationen
erstreckt, Kommunikationsmoden und physikalische oder logische Grenzen
und kann von jedem Punkt aus, wo es notwendig ist, zum Kommunikationsverarbeiten
und für
Bewertung und Anpassung von dem Anwender abgegriffen werden.
-
Mittels
Bearbeitens einer Anzahl an normalerweise ungleichartigen bzw. disparaten
Kommunikationstypen durch einen einzigen Anbieter, auf welche durch
die eindeutig definierte allgemeine Schnittstelle 150 zugegriffen
werden kann, ermöglicht
das Overlay-Netzwerk 101 auch verbesserte Geschäftsmodelle.
Beispielsweise kann das Abrechnungsmodul 129 eine gebührenpflichtige
oder periodische Abonnent-basierte Form der Abrechnung für die Verwendung
anwenden. Dies steht im Gegensatz zu Vorauszahlungs- oder Pro-Arbeitsplatz-Lizenzierungsvereinbarungen,
typischerweise in dem kommerziellen Einsatz von Softwareanwendungen
bzw. -applikationen. Abrechnungsoptionen umfassen improvisierte
Vereinbarungen, involvierend Sammeln von „Anrufen", Telefonkarten, Kredit-/Debit-Karten,
Zahlen-Per-Verwendung
(oder sehen) oder andere alternierende Abrechnungsvereinbarungen,
an welche Telefon- oder Kabelnetzwerkanwender gewöhnt sind.
-
Im
Gegensatz zum in Dienst-Nehmen mehrerer verschiedener bzw. disparater
Moden an Kommunikationen und assoziierter Dienstanbieter, stellt das
Netzwerk 101 Teilnehmern den Nutzen eines „One-stop
Einkaufens" und
Produktbündelns
für einen
umfangreichen Satz an Diensten und fortgeschrittene Features bzw.
Merkmale bereit. In Fällen, wo Überwachen
und Abrechnen von Nutzungsaktivität für einen Abonnenten wichtig
ist (z. B. eine Geschäftseinheit),
kann eine komplette und verfeinerte Abrechnung und Audit über alle
Moden der Kommunikation ermöglicht
bzw. aktiviert werden.
-
2 ist
ein Diagramm, das die Korrelation zwischen primären Kennungen, welche eindeutig
mit Anwendern des Kommunikationssystems aus 1 assoziiert
sind, wobei eine oder mehrere sekundäre Kennungen mit zahlreichen
Moden an Kommunikation korrespondieren, zeigt, gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Da die Dienstangebote eines Dienstanbieters
multiple Moden an Kommunikation umfassen bzw. umspannen und neuen
Wert mittels der Kombination dieser Moden bereitstellen (z. B. Kreuzmodusfeatures
und Einzelabonnent oder Profil für
mehrere Dienste), kann der Dienstanbieter vorteilhaft Teilnehmer
mit einer vereinheitlichen Identität oder Folge bzw. Suite von Identitäten versorgen,
mittels welcher andere Teilnehmer mit ihnen kommunizieren können.
-
Eine
eindeutige Kennung (z. B. „primäre" Kennung) 201 ist
jedem Abonnenten in einem Kommunikationsdienst zugeordnet. Diese
Zuordnung kann im Vorlauf oder on-the-fly bzw. fliegend während der Übertragung
via ein automatisches System oder mittels menschlichen Eingriffs
(z. B. menschlicher Bediener) ausgeführt werden. Die eindeutige Kennung
dient als der „Kern" für eine Vielzahl
von Adresstypen. Nach dem Abonnement des Dienstes wird die eindeutige
Kennung zum Reservieren von Adressen in einer Vielzahl von Namensbereichen verwendet,
korrespondierend mit den verschiedenen Kommunikationsmoden. In gewissem
Sinne ist die Kern-Kennung eine eindeutige, globale Kennung, assoziiert
mit jedem Abonnenten über
alle Kommunikationsdienste des Overlay-Netzwerks 101.
-
Die
primäre
Kennung 201 selbst kann oder kann nicht geeignet sein zum
Adressieren von Kommunikationen in einem spezifischen Modus von
Kommunikation. Die primäre
Kennung 201 kann z. B. eine Telefonnummer sein, welche
für das
Vermitteln von Telefonanrufen verwendet wird; diese Kennung 201 kann
anderen Formen von Adressen angepasst werden, wie z. B. E-Mail Adressen,
mittels Verknüpfens bzw.
Verbindens von anderen Elementen einer Adresse, wie z. B. ein Domain-Name.
Das heißt,
von dieser primären
Kennung bildet das Netzwerk 101 diese auf andere sekundäre Kennungen 203 ab,
welche für
spezifische Moden von Kommunikation geeignet sind.
-
Im
Wesentlichen stellt die primäre
Kennung 201 Nutzen bzw. Komfort Teilnehmern bereit, welche versuchen,
partikulare Abonnenten zu kontaktieren, worin die Teilnehmer nur
eine Kennung wissen brauchen, korrespondierend mit den Teilnehmern,
um über
eine Anzahl von verschiedenen Kommunikationsmechanismen zu kommunizieren.
Mit der primären
Kennung können
andere Formen von Adressen leicht ermittelt werden, wenn eine Form
von Adresse dem Abonnenten bekannt ist. Dieses Mappen bzw. Abbilden
ist für
den anrufenden Teilnehmer transparent. Zum Komfort bzw. Nutzen kann
die primäre Kennung 201 auf
eine vorexistierende Kennung, assoziiert mit dem Teilnehmer, wie
z. B. eine Telefonnummer, welche bereits anderen Teilnehmern wohlbekannt
ist, was hierin, wie es in dem Beispiel von 2 beschrieben
wird, basiert sein.
-
Wie
gezeigt, kann eine persönliche „800" Nummer die primäre Kennung 201 für einen
gegebenen Teilnehmer sein, so dass die Kernkennung „8001234567" ist. Der Teilnehmer
kann auch in einer Instant-Messaging-Adresse und einer E-Mail-Adresse
zugeordnet bzw. zugewiesen sein, wie folgt: 8001234567@oneme.com.
Der Teilnehmer kann des Weiteren einer Webadresse www.8001234567.oneme.com
zugeordnet sein. Jede dieser Kennungen enthält die Kernkennung von „8001234567". Jegliche Form von
Kennung, Adresse oder Decknamen kann verwendet werden, um den angerufenen
Teilnehmer zu spezifizieren. Mittels Benutzens einiger allgemeiner
textuellen Information zwischen den Kennungen, kann jede von diesen
Adressen leicht von der anderen abgelitten werden. Der verbesserte
Grad an Kommunalität
zwischen diesen Adressen erleichtert auch den Ablauf bzw. Einsatz
der Verzeichnisfunktion, welche mittels des Verzeichnisses 101 unterstützt wird.
Als ein anderes Beispiel kann die primäre Nummer beliebig sein oder
mittels der Geschäftsfirma
zugeordnet sein. Die zugeordnete Kennung können auch textuelle Darstellungen
sein, vorausgesetzt, dass innerhalb des Overlay-Netzwerks 101 ein geeignetes
Text-nach-Telefonnummer-Mappen bzw. Abbilden stattfindet, um herkömmlichen
Telefonbetrieb bzw. Telefonverarbeiten zu gewähren, welcher nummernbasiert
ist. Dieses Mappen bzw. Abbilden kann in dem Verzeichnis 111 oder
in ähnlichen
derartigen Verzeichnissen (nicht gezeigt) stattfinden.
-
In
gewissen konventionellen Textempfängerumgebungen sind Kennungen
eingesetzt worden, so dass eine Telefonnummer eines besonderen Mobilfunk-
bzw. Funkrufempfängers
(Pager) mit einer E-Mailadresse korrespondiert, mittels welcher
Nachrichten an den selbigen Mobilfunk- bzw. Funkrufempfänger adressiert
werden können.
Mit anderen Worten verweisen die Telefonnummer und die E-Mailadresse
auf dieselbe Adresse, wobei die Telefonnummer und E-Mailadresse
außer
Stande sind, andere Endeinrichtungen als den Mobilfunk- bzw. Funkrufempfänger zu
erreichen. Dem gegenüber
stellt das Overlay-Netzwerk 101 Feature-Verarbeiten bereit, wobei Kommunikationen,
welche an eine allgemeine Adresse gerichtet sind, in dem Aufbau
von Kommunikation mit verschiedenen Einrichtungen resultieren. Die
Telefonnummer und E-Mailadresse, welche verwendet werden, einen
Teilnehmer zu erreichen, können
zum Zwecke des Erreichens einer vereinheitlichten Suite bzw. Folge
von Kennungen für den
Teilnehmer, von einer aktuellen Telefonnummer, assoziiert mit einem
Mobilfunk- bzw. Funkrufempfänger
(Pager), entkoppelt werden, und der Mobilfunk- bzw. Funkrufempfänger kann
sogar mittels eines andersartigen Dienstanbieters, als den einen,
durch wel chen Telefon- und E-Maildienste für den Abonnenten bereitgestellt
werden, bereitgestellt werden.
-
Auch
ist in konventionellen Text-Funkruf-Systemen das Adressieren nicht
frei erweiterbar, um beispielsweise einen Instant-Messaging-Bildschirmnamen,
da der Paging-Service-Anbieter
nicht auch noch einen IM-Dienst für den Paging-Kunden betreibt
und keine Kontrolle von IM-Adressen durch IM-Anbieter hat.
-
3 ist
ein Diagramm eines intelligenten Dienstknotens, welcher fähig bzw.
geeignet ist, das Dienste-Overlay-Netzwerk 101 von 1 zu
implementieren. Fortsetzend mit dem Beispiel von 2, ist
der Abonnent der Dienste-Overlay-Netzwerks 101 mit einer
eindeutigen, logischen Adresse assoziiert, welche in diesem Fall
eine eindeutige „800"-Telefonnummer ist.
Ein anrufender Teilnehmer, der wünscht, den
Abonnenten zu kontaktieren, ruft die Abonnenten-„800"-Nummer, das Telefon veranlassend, zu
einer intelligenten Dienste-Knoten(ISN)-Plattform 301 vermittelt zu
werden. Das Routen bzw. Weiterleiten des Anrufs, basierend auf dem
Wählen
einer „800"-Nummer, ist auf
dem Gebiet der intelligenten Telefonnetzwerke wohl bekannt, wobei
derartiges Routen bzw. Weiterleiten gemäß dem Signal-System 7 (SS7)
ausgeführt
werden kann, unter Verwendung von Transaction Capabilities Application Part(TCAP)-Nachrichten.
-
Um
einen Anruf zu einem Abonnenten zu initiieren, verwendete der anrufende
Teilnehmer eine Telefoneinrichtung 303, um die ISN-Plattform 301 mittels
Anwählens
eines spezifischen Telefons „1-800-123-4567” zu kontaktieren.
Diese Telefonnummer korrespondiert zu einer der Suite bzw. Folge von
sekundären
Kennungen, welche von der primären
Kennung des Abonnenten abgelitten sind, nämlich „8001234567".
-
Es
versteht sich, dass der „Anruf" auf andere Wege
als eine Telefonverbindung zu Stande kommen kann. Beispielsweise
kann ein Teilnehmer, verwendend einen Instant-Messaging-Klienten 305,
in gleicher Weise auf die ISN-Plattform 301 zugreifen und mit
der Plattform 301 via einem automatischen Antwortsystem
oder manuellem Bediener mit dem Wirken des Abonnenten interagieren.
Ein Anruf des IM-Klienten 305 kann gehandhabt werden, unter
Verwendung von Feature-Verarbeiten, ähnlich einem Telefonanruf,
jedoch kann das Handha ben des Anrufs differenziert sein, basierend
auf der Art des IM-Klienten 305 und seinen Fähigkeiten,
verfügbaren
Bandbreite, etc.
-
Nach
dem Vermitteln eines Telefonanrufs an die intelligente Dienste-Knoten(ISN)-Plattform 301 oder
einem anderweitigen Kontaktieren können dem anrufenden Teilnehmer
die Optionen des Findens des Abonnenten dargestellt werden, versuchend
den Abonnenten mittels Instant Messaging oder E-Mail oder weitergeleitet
in eine Sprachnachricht zu erreichen, oder dieses kann automatisch
ohne Anfordern von Benutzereingreifen stattfinden.
-
In 3 ist
der Abonnent mit mehreren möglichen
Abschlüssen,
wie beispielsweise Telefonen 307a–b, IM-Klient 305,
anderer Netzwerkeinrichtung 306 (wie zum Beispiel Unterhaltungs-
oder Informationskonsolen (z. B. Fernseher oder Spielsysteme)), einem
Sprachnachrichten(Voicemail)-Depot 309 und einem E-Mailsystem 311 assoziiert.
Jeder Abschluss bezieht sich auf eine logische Adresse, Position,
Einrichtung oder Modalität,
mittels welcher der angerufene Teilnehmer kontaktiert werden kann
oder mittels welcher ein eingehender Anruf beendet oder mittels Sprachnachrichten
beispielsweise gehandhabt werden kann. Herkömmliche Telefonabschlüsse können via
herkömmlicher
Telefonnetzwerke, wie mittels dem Vermittlungsnetzwerk 313 und
dem PSTN 315 abgebildet, erreicht werden. Obwohl nicht
gezeigt, können
einige Telefone mit dem PSTN 315 durch eine Nebenstellenanlage
(PBX) gekoppelt werden.
-
Das
IP-Telefon 307d kann via einem Datennetzwerk, wie beispielsweise
einem Paketnetzwerk 317 kommunizieren. Das Paketnetzwerk 317 stellt auch
Datenkommunikationen zwischen ISN-Plattform 301 und mehreren
Netzwerkelementen bereit, welche textuelle Daten oder strömende Daten,
repräsentierend
Audio- oder andere Medien, akzeptieren. Diese Elemente umfassen
einen IM-Klienten 305, Sprachnachrichten-(Voicemail)-Depot 309 und E-Mail-System 311.
Wie gezeigt und vorher erwähnt, ist
ein intelligenter Informationsübersetzer 318 bereitgestellt,
zum Übersetzen
zwischen verschiedenen Kommunikationsmodalitäten und Unterstützen derartiger Übersetzungsdienste,
wie Text-Nach-Sprache, eine Art Sprache in eine andere Art Sprache,
Videokodierungsarten, etc.
-
Das
Kommunikationssystem 300 verwendet eine Protokoll-Datenbank 319,
welche Netzwerkereignisse, welche während des Bereitstellens von Diensten
auftreten, aufzeichnet. Die ses Protokoll kann eine Vielzahl von
Informationen aufzeichnen und nützlich
sein zum Bereitstellen einer abrechenbaren Benutzungsinformation,
assistieren im Verkehrsleitsystem, Betrugsentdeckung und dem Abonnenten
nützliche
Daten und Statistiken bereitstellen.
-
Ein
eingehender Anruf kann auf eine Vielzahl von Wegen weitergeleitet
und verarbeitet werden, da das Kommunikationssystem nach der Anfrage
des anrufenden Teilnehmers agiert. Die Art und Weise, in welcher
eingehende Anrufe bzw. Rufe gehandhabt werden, kann mittels eines
Profils gesteuert werden, welches mit dem Abonnenten assoziiert
ist und kann in einer Featureverwaltungsdatenbank 321 gehalten werden.
Der Abonnent kann über
das Profil eine Steuerung anwenden, um zu beeinflussen, wie die Anrufe
gehandhabt werden und wohin die Anrufe gerichtet werden. Ein Abschnitt
des Profils kann sich auf einem Satz von Kontaktpositionen beziehen,
wie beispielsweise Telefonnummern, welche versucht werden sollten,
wenn der Abonnent zu kontaktieren ist. In einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen diese Kontakte ein Bürotelefon,
ein Mobiltelefon, ein Heimtelefon oder Adressen, korrespondierend
zu anderen zu kontaktierenden Positionen oder Einrichtungen. Das
Profil kann auch Anwenderpräferenzen, wie
Tageszeit anzeigen und ob parallele, sequentielle oder überlappende
Logik zum Handhaben von Antwortszenarien zu verwenden ist.
-
Um
die Effizienz des Handhabens eines eingehenden Anrufs zu verbessern,
kann Präsenzinformation
des Abonnenten verwendet werden, um den besten Kommunikationsmodus
zum Kontaktieren des Abonnenten zu bestimmen. Wenn diese bestimmt
werden kann, dass, zur Zeit des eingehenden Anrufs, sich der Abonnent
mit Gewissheit an einem spezifischen der gelisteten Kontakte befindet
und für Kommunikationen
aufnahmefähig
bzw. empfänglich ist,
dann kann ein Kontakt vorzugsweise versucht werden (oder mit höherer Priorität gekennzeichnet). Gleichermaßen können dann
Versuche, wenn es bestimmt werden kann, dass der Abonnent wahrscheinlich
via eines gegebenen Kontakts nicht verfügbar ist, den Teilnehmer über diesen
Kontakt zu erreichen, vermieden werden oder zumindest als letzter
Ausweg bzw. letztes Mittel verwendet werden.
-
Gegenwärtige oder
aktualisierte Präsenzinformation
für den
Abonnenten wird in einem Präsenzinformationsserver 323 gepflegt,
welcher auch als Präsenzdatenbank
oder Positionsserver referenziert werden kann. Im Verlaufe des Handhabens
des eingehenden Anrufs von der Anrufstation 303 kann die ISN-Plattform 301 den
Präsenzinformationsserver 323 kontaktieren, um
zu bestimmen, welche Kommunikationsmechanismen verfügbar sind,
um den Abonnenten zu erreichen, zusammen mit den Kontaktadressen
oder Positionen, welche versucht werden sollten. Die Präsenzinformation,
in einem beispielhaften Ausführungsbeispiel,
wird von dem Abonnenten, welcher an einem IM-Klienten 305 eingeloggt ist,
bestimmt. Ebenso kann der Abonnent explizit an einem der Telefoneinrichtungen 307,
wie zum Beispiel eine Anwenderregistrierung an einem IP-Telefon 307d,
anzeigen, dass diese empfänglich
für Kommunikationen
an einer besonderen Position oder Telefonnummer sind.
-
In 3 ist
auch ein Feature- bzw. Merkmalsverwaltungsserver 321 gezeigt,
welcher persistente Feature-bezogenen Information, die während des
Handhabens von Anrufen zu verwenden ist, bereitstellt. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung speichert der Server 321 ein Profil,
assoziiert mit dem Abonnenten. Wie vorher angezeigt, kann dieses
Abonnentenprofil beispielsweise eine Liste von Telefonnummern, Kontaktadressen oder
anderen Ressourcen enthalten, über
welche ein Abonnent Kommunikationen empfangen kann. Eine typische
Profilinformation ist in 4 dargestellt.
-
Verarbeiten
eines gegebenen Anrufs involviert Interaktion zwischen neuesten
Präsenzinformationen
von dem Präsenzinformationsserver 323 und Feature-Steuerinformation
von dem Featureverwaltungsserver 321. Zusätzlich korreliert
eine Verzeichnisfunktion, welche von der Verzeichnisdatenbank 325 unterstütz wird,
die gewählte
Nummer mit einem besonderen Abonnenten und Unterstützungsverzeichnissuchfunktionen,
welche von der ISN-Plattform benötigt
werden können.
Die ISN-Plattform 301 kann auch Assistenz als manueller
Bediener 327 zum Aufbau von Kommunikationen bereitstellen,
das automatische Antwortsystem ergänzend oder helfend bei speziellen
Bedürfnissen
oder Relaisdiensten.
-
Die
ISN-Plattform 301 kann einen anrufenden Teilnehmer mit
einer Vielzahl von Optionen während
der Verarbeitung des Versuchens, einen angerufenen Teilnehmer zu
erreichen, versorgen. Herkömmlich
würde ein
derartiger eingehender Anruf lediglich in einem Anrufsversuch einer
einzelnen Telefonnummer resultieren, mit vielleicht einer Verlängerung
zu Funkrufen oder Sprachnachricht (Voicemail). Des Weiteren würde die
gleiche Bestimmungstelefonnummer für jeden eingehenden Anruf ohne
jegliche Differenzierung benutz werden, basierend auf Präsenzinformation
oder anderen Features bzw. Merkmalen, außer mit Ausnahme von Anrufumleitungen.
Innerhalb des Systems 300, sobald ein anrufender Teilnehmer
Kontakt mit der ISN-Plattform 301 aufgenommen hat, findet
die Interaktion mit dem anrufenden Teilnehmer statt, dem Optionen
für das Kommunizieren
mit dem Abonnent präsentiert
werden. Der anrufende Teilnehmer wird anfangs zunächst mit
einem Bedienerhinweis wie folgt begrüßt: „Willkommen bei OneMe. Bitte
geben sie ihre PIN ein oder wählen
sie eine der folgenden Optionen." In
Abhängigkeit
der Optionen, für
welche der Abonnent konfiguriert ist (und vielleicht berücksichtigend
Präsenzinformation
des Abonnenten), werden dem anrufenden Teilnehmer beispielsweise
zahlreiche Optionen bereitgestellt. Der anrufende Teilnehmer kann eine „Finden"-Option selektieren,
welche die ISN-Plattform 301 veranlassen wird, Kommunikationen
mit den Abonnenten via eines oder mehrer Kontakte, wie beispielsweise
ein Satz an Kontakten, wie in 4 gezeigt,
zu versuchen.
-
Alternativ
kann der anrufende Teilnehmer eine zweite Option, wie beispielsweise
eine „IM"-Option selektieren, um Kontakt mit dem
Abonnenten via dem IM-Klienten 305 zu initiieren. Zahlreiche
Techniken, mittels welcher Kommunikationen sogar zwischen dem IM-Klienten 305 und
einer Telefonverbindung aufgebaut werden können, werden in der co-anhängigen US-Patentanmeldung
mit dem Titel „Telefony
Services System with Instant Communications Enhancements" (Seriennummer 10/404,094), eingereicht
am 2. April 2003 und der co-anhängigen US-Patentanmeldung
mit dem Titel „Messaging
Response System" (Seriennummer
10/404,111), eingereicht am 2. April 2003, beschrieben.
-
Eine
dritte Option, E-Mailoption, kann bereit gestellt werden, wobei
der Abonnent benachrichtigt wird, mittels E-Mail, dass der eingehende
Anruf stattgefunden hat, zusammen mit der textuellen Transkription
der Sprache oder Audiokommentierung des anrufenden Teilnehmers oder
eingebeteten Medien, tragend bzw. überbringend eine Aufzeichnung
des anrufenden Teilnehmers (oder Verknüpfungen dahin, wo Aufzeichnungen
gespeichert sind).
-
In
der vierten Option kann der angerufene Teilnehmer wählen, den
Anruf direkt mit einer Sprachnachricht bzw. Voicemail (VM) oder
Videosystem 309 verbunden zu haben, sodass die Nachricht später via
Transfer oder Strömung
(Streaming) einer Empfangs- bzw. Abnehmereinrichtung 305, 308 und 311 geliefert
werden kann. Es ist auch vorgesehen, dass andere Kommunikationsoptionen
vorgestellt werden können,
wie beispielsweise Paging, Faxablage, intermittierende Kommunikationen
via Sprechtasteneinrichtungen, etc.
-
Wenn
der eingehende Anruf tatsächlich
von dem Abonnenten ist, suchend, um auf seine eigene Sprach- oder
Videonachricht oder andere Funktion zuzugreifen, kann der anrufende
Teilnehmer eine persönliche
Identifikationsnummer (PIN) eingeben, um authentifiziert zu werden
und Zugriff auf die Abonnentenfunktionen zu bekommen.
-
Es
wird erkannt, dass spezielle Umstände auftreten können, wenn
mutiple Kontakte gleichzeitig versucht werden. Es ist möglich, dass
mehr als ein Telefon nahezu zur selben Zeit beantwortet wird. Es ist
auch denkbar, dass einige Kontakte, die den Telefonen korrespondieren,
je eine assoziierte auto-antwortende oder Sprachnachrichtfähigkeit
zum automatischen Handhaben von eingehenden Anrufen haben. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der folgenden Erfindung empfängt
ein anrufender Teilnehmer die Rückruf-
oder Anrufverbindungsindikatorsignale nicht, welche normalerweise
von jedem Kontakt auftreten (also ob sie individuell kontaktiert
wären). Stattdessen
empfangt der anrufende Teilnehmer ein Rückrufsignal oder interagiert
mit dem Operator 327 in der ISN-Plattform 301,
während
Anrufversuche an den angerufenen Teilnehmer gemacht werden.
-
Während eines
solchen Vorgehens stellt die ISN-Plattform 301 Interaktivität mit jedem
Anwender bereit, der den Telefonen geantwortet hat. Während jede
Telefonleitung beantwortet wird, präsentiert die ISN-Plattform 301 Information
darüber
für wen
der Anruf ist und/oder wer anruft. Der antwortende Anwender an jeder
beantworteten Leitung wird aufgefordert, den eingehenden Anruf zu
akzeptieren oder abzulehnen. Wenn keiner der antwortenden Teilnehmer
den Anruf akzeptiert, werden die Kontakte behandelt, wie als abgelehnt
oder als unbeantwortete Anrufe und der Anruf kann zu einem besonderem Voicemail-,
Video- oder E-Mailsystem
weitergeleitet werden, assoziiert mit dem Abonnenten, falls derartig konfiguriert.
-
Der
oben genannte Ansatz vermeidet Konflikte zwischen multiplen Sprachnachrichten
(Voicemail) oder telefonantwortenden Diensten. Wenn ein antwortender
Anwender den Anrufer akzeptiert und alle anderen Anrufe unbeantwortet
oder abgelehnt werden, wird der Anruf mit dem Teilnehmer, der den Anruf
akzeptierte, verbunden. Wenn mehrere Leitungen als Antwort auf den
eingehenden Anruf beantwortet werden und der Anruf mittels mehrerer
antwortender Teilnehmer akzeptiert ist, werden die Teilnehmer mit
dem anrufenden Teilnehmer gekoppelt, in einer konferierenden oder „Partyleitung" Art und Weise, ähnlich zu
der Art und Weise, in welcher mehrere Teilnehmer an einer analogen
Telefonleitung den anderen hören
können.
-
Das
kann nützlich
sein, so dass die Teilnehmer sich untereinander koordinieren können, wer
auf dem Anruf verbleiben soll.
-
4 ist
ein Diagramm, beispielhaft den Inhalt eines Anwenderprofils zeigend,
gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Wie bereits am Anfang beschrieben, kann
das Anwender- oder Abonnentenprofil einen Satz an Kontaktpositionen
spezifizieren. Das Profil kann auch konfigurierbare Einstellungen
beinhalten, die sich auf Anruf-Feature-Funktionalität beziehen, Privilegien, Dienstattribute,
Abrechnungsinformationen, Tageszeitabhängige Features und andere Anwender
assoziierte Attribute, welche sich auf das Handhaben von Kommunikationen
mittels dem Dienstbereisstellungssystem auswirken. Gewisse Attribute
in dem Profil können
direkt durchgesehen und durch den assoziierten Abonnenten editiert
werden, wohingegen andere Attribute, wie beispielsweise Abonnentenprivilegien,
mittels eines Dienstanbieters oder vorgesehenen Administrators gesteuert
werden (wie es in einem gewerblichen Unternehmen typisch ist).
-
Nach
anfänglichem
Aufbauen eines Profils, kann der Dienstanbieter vorgegebene Kommunikationseinstellungen
bereitstellen. Vorgegebene Einstellungen können mittels des Dienstanbietersystems eingesetzt
werden, automatisch basierend auf dem Anwenderverhalten oder anderen
Faktoren, wie beispielsweise Tageszeit oder Wochentag.
-
4 zeigt
vier Tabellen als Beispiele der Art von Information, welche in dem
Profil enthalten sein kann, assoziiert mit einem Abonnenten; das
Abonnentenprofil kann verändert
werden, um zu beeinflussen, wie Dienste für den Abonnenten implementiert werden.
Tabelle 401 ist eine E-Mail-Weiterleitungsliste. Eine Telefonkontakttabelle 403 stellt
eine Liste von Telefonnummern bereit und Tabelle 405 ist
eine Liste von IM-Adressen. Wenn ein Abonnent anfangs einen derartigen
Dienst abonniert, kann die Telefonkontakttabelle 403 die
eingegebene Abonnententelefonnummer als den ersten Eintrag haben,
diese vorgegebene Bedingung veranlasst das System, zu anfangs effektiv
als ein „persönlicher
800-Nummer"-Dienst
zu agieren.
-
Nachdem
der Dienst initialisiert ist, kann der Abonnent Telefonnummern zur
Tabelle 403 hinzufügen,
so dass z. B. ein „Finde-mich"-Dienst implementiert
werden kann. Wie in Tabelle 403 gezeigt, kann jede Telefonnummer
mit einem Konfigurationsknopf 407 assoziiert sein, so dass
Attribute von jeder Kontakttelefonnummer durch den Abonnenten eingestellt werden können. In
einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfassen diese Attribute die Art der Einrichtung (beispielsweise
Telefon, Pager, Fax, Voicemail, etc.), die vor dem Fallenlassen
der Nummer zuzulassende Klingelanzahl, Tageszeit-Features, assoziiert
mit jeder Nummer und anderen Attributen. Des Weiteren kann der Abonnent,
wie mittels des Ankreuzfelds 409 gezeigt, anzeigen, dass
eingehende Anrufe mittels Kontaktierens aller der Kontakte, bereitgestellt
in Tabelle 403, zu handhaben sind.
-
Wo
eingehende Kommunikationen und die Anrufung von Features involvieren
ein Erreichen des Abonnenten mittels E-Mail, wird Tabelle 401 konsultiert,
um die eine oder mehreren Adressen, unter welchen der Abonnent erreicht
werden kann, zu bestimmen. Der Abonnent kann eine Kontrolle bzw.
Steuerung über
die Einträge
in diese Tabelle ausüben.
-
Tabelle 405 wird
konsultiert, um die eine oder mehreren IM-Adressen, unter welchen
der Abonnent erreicht werden kann, zu bestimmen. Der Abonnent kann
die Inhalte dieser Tabelle 405 editieren, um IM-Nachrichten
oder andere Kommunikationen, welche bei einem IM-Klienten erhalten bzw. empfangen werden
können,
zu veranlassen, an die gewünschte Adresse
weitergeleitet zu werden. Tabelle 411 stellt eine Liste
von anderen Netzwerkeinrichtungen bereit und wird abgerufen, um
zu bestimmen, ob irgendeine andere Einrichtung fähig ist, Kommunikation im Auftrag
des Abonnenten zu erhalten bzw. zu empfangen.
-
Wenn
ein anrufender Teilnehmer einen Abonnenten ersucht, können die
für den
Abonnenten bereitgestellten Kontakte sequenziell, simultan in einer
abgestuften oder überlappenden
Art und Weise versucht und mit gewissen Präferenzen observiert werden
(oder jeglicher solcher Kombinationen), abhängig von der Logik, welche
von dem System und/oder den Präferenzen
des Abonnenten verwendet wird, wie sie beispielsweise in Tabelle 401, 403 und 405 in 4 ausgedrückt ist.
Die Kontakte können
präsenzbezogen
sein. Das heißt,
dass das Komplement von bereitgestellten Kontakten abhängig von Präsenzinformation
für den
Abonnenten sein kann.
-
Ein
Abonnent kann auf seine Information und anderen Funktionen des Systems
auf eine Vielzahl von Wegen zugreifen. Zum Beispiel können Abonnenten
durch eine Telefonverbindung oder andere Form von Audio-Schnittstelle
bzw. -Interface auf eine Sprach-Antwort-Einheit oder Sprachportal
zugreifen, ihnen ermöglichend,
ihre Profilinformation, Kontoinformation und andere entsprechenden
Aspekte der durch das Netzwerk bereitgestellten Features bzw. Merkmale
durchzusehen oder Modifikationen zu machen. Der Abonnent kann sowohl
auch nach Nachrichten oder andere gespeicherte Kommunikationen, angeboten
mittels des Netzwerks, kontrollieren, als auch das Protokoll von
Aktivitäten
kontrollieren, um Kommunikationsaktivitäten, die stattgefunden haben, zu
observieren. Der Abonnent kann seinen Präsenzstatus ändern oder Aspekte temporär überschreiben, wie
eingehende Anrufe gehandhabt werden. Auf jede von diesen Möglichkeiten
kann zugegriffen werden oder mittels des Abonnenten durch Web-Anwendungen,
Text-Messaging, E-Mail oder jegliche andere Form von Kommunikation
gesteuert werden, mittels welcher der Abonnent normalerweise mit
anderen Teilnehmern kommunizieren würde.
-
Die 5A und 5B sind
jeweils ein Diagramm einer Instant-Kommunikationsumgebung, unterstützend universelle
Relais-Dienste, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Wie angemerkt, kann ein Abonnent über einen
eingehenden Anruf (oder allgemeiner einem Kommunikationsversuch)
von einem anderen Teilnehmer via dem IM-Klienten in Kenntnis gesetzt
werden. Durch Instant Messaging von der ISN-Plattform 301 kann
der Abonnent über
die Identität
des anrufenden Teilnehmers oder andere assoziierte Information informiert werden,
die von einer Vielzahl von möglichen
Quellen abgelitten sind, wie beispielsweise korporative oder Netzwerkverzeichnisse.
-
Des
Weiteren kann der Abonnent fähig
sein, die Handhabung des Anrufs via Instant Messaging zu modifizieren.
Zum Beispiel kann der Anwender Instant Messaging verwenden, um die
ISN-Plattform 301 anzuweisen, den Anruf zu Voicemail oder
zu einer anderen Bestimmung weiterzuleiten. Andererseits kann der
Abonnent wählen,
den Anruf zu „nehmen", unter Verwendung
des Instant-Messaging-Klienten als eine Audio-Schnittstelle oder
textuelle Schnittstelle mit Text-Sprache-Übersetzung, welche mittels
des Dienstanbieters bereitgestellt ist. Dieses Szenario veranschaulicht
mehrere wichtige Vorteile für
einen umfassenden Dienst, eher anbietend die Verwendung von Im-Netzwerk-Feature-Verarbeiten als
auf ein Verarbeiten bei einer End-Anwender-Einrichtung zu vertrauen.
Der Abonnent kann auch Instant Messaging verwenden, um eine Verlängerung von
einem Modus von Kommunikation zu einem anderen auszuführen.
-
Folglich
ist der Begriff eines „universellen" Nachricht-Relais
erbracht. Das universelle Nachricht-Relais erlaubt bzw. ermöglicht einem
Abonnenten Kommunikationen über
einen Bildschirmnamen, welcher von der primären Kennung abgelitten ist,
zu empfangen, selbst wenn der Abonnent eigentlich ein anderes, vielleicht
vorexistierendes Bildschirmnamenkonto bei einem von einer Vielzahl
von IM-Diensten verwendet. Wie bereits vorher beschrieben, ermöglicht bzw.
erlaubt dies einem umfassenden Kommunikationsanbieter, einen Bildschirmnamen
zu reservieren, konsistent mit der Suite bzw. dem Satz von Kennungen
des Abonnenten, ohne sich um Konflikte mit anderen Bildschirmnamen
oder Adressen zu kümmern.
-
Die
Anordnung von 5A zeigt einen Ansatz, ein Rückmappen
bzw. Rückabbilden
von Adressen auszuführen
und Verkehr umzuleiten, so dass der Bildschirmname, welcher für die Overlay-Dienste angenommen
ist, unabhängig
ist, egal welche wichtigen IM-Dienste oder Bildschirmnamen der Abonnent einsetzt.
Das Mappen bzw. Abbilden des Anwenderzugeordneten Bildschirmnamens
auf einen oder mehrere IM-Bildschirmnamen wird mittels einer Liste in
der Profilinformation des Abonnenten bestimmt, wie in 4 gezeigt.
-
In
dem Beispiel von 5A ersucht ein IM-Klient 501 (d.
h. ein Quellen-Klient) innerhalb des Kommunikationssystems 500 mit
einem Abonnenten zu kommunizieren (z. B. ein Bestimmungs-IM-Klient 503)
mittels Adressierens von Nachrichtenkommunikationen an einen Bildschirmnamen,
abgelitten von der primären
Kennung, assoziiert mit dem Abonnenten. Der IM-Klient 503 repräsentiert
einen IM-Klienten, durch welchen der Abonnent kommuniziert durch
einen IM-Dienstanbieter 505. Ein IM-Klient 507 repräsentiert
einen anderen Klienten, durch welchen der Abonnent kommunizieren
kann, unter Verwendung eines anderen IM-Dienstanbieters 509.
Wie oben erwähnt,
können
verschiedene IM-Dienstanbieter 505, 509 proprietäre Software,
Techniken und Protokolle, welche im Allgemeinen zwischen Anbietern
nicht kompatibel sind, verwenden. Nichts desto trotz, gemäß der vorliegenden
Lehre, kann eine einzelne Kommunikation, welche an den Abonnenten adressiert
ist, unter Verwendung eines Bildschirmnamens, basierend auf der
primären
Kennung, wie hierin beschrieben, entweder an eine von beiden oder
an beide der verschiedenen Typen bzw. Arten von Klienten 503 und 507 umgeleitet
werden.
-
Des
Weiteren sind die Adressen, mittels welcher ein IM-Klient 501 Kommunikationen
zu diesen oder anderen Klienten führen kann, gänzlich unabhängig von
den Bildschirmnamen, mittels welcher jeder der Klienten in ihren
jeweiligen IM-Diensten bekannt ist.
-
Ein
Anwender, der den IM-Klienten 501 anwendet, kann ein Dienstanbietersystem 511 kontaktieren
und mit ihm interagieren und die Dienste eines automatischen oder
manuellen Bedieners (z. B. Bediener 327 von 3)
belegen, um beim Aufbau von Kommunikationen zu assistieren bzw.
zu unterstützen.
Das Dienstanbietersystem 511 kann dieselbe Anordnung von
erweiterten Diensten und Interaktivität wie die ISN-Plattform 301 bereitstellen.
-
Als
Beispiel (der 5B) initiiert der IM-Klient 501,
als ein Quellen-IM-Klient, eine Anfrage für erweiterte Dienste, per Schritt 501.
Wiederum stellt das System 511 eine Beschreibung der erweiterten Dienste
(Schritt 553) bereit. Gemäß diesem Szenario fordert der
IM-Klient 501 Informationsdienste
(als Teil der erweiterten Dienstangebote) an, wie in Schritt 555;
infolgedessen lokalisiert und stellt das System 511 die
Information über
den Bestimmungs-IM-Klienten dem Quellen-IM-Klienten 501 (Schritt 557)
bereit. Danach fragt das Dienstanbietersystem 511 den IM-Klienten 501,
um zu bestimmen, ob der IM-Klient 501 mit dem Bestimmungs-IM-Klienten
kommunizieren möchte,
wie in Schritt 559. Falls der IM-Klient 501 nicht versucht,
sofort zu kommunizieren, sondern nur daran interessiert war, Informationen über den
Bestimmungs-IM-Klienten zu erhalten, endet der Vorgang.
-
Jedoch
fragt das Dienstanbietersystem 511 Profilinformation, betreffend
die Komponenten, ab, wenn der IM-Klient 501 wünscht, mit
dem Bestimmungs-IM-Klienten zu kommunizieren. Ein Abschnitt dieser
Profilinformation, ähnlich
zu der Tabelle 405, kann von dem Dienstanbietersystem 511 bereitgestellt
werden, mit einem Mappen bzw. Abbilden des Bildschirmnamens, der
vom IM-Klienten 501 benutzt wird, auf Bildschirmnamen,
die den IM-Klienten 503 oder 507 entsprechen.
Die Profilinformation kann auch das Dienstanbietersystem anweisen,
Features bzw. Merkmale anzurufen, welche zum Aufbauen von Kontakt
zwischen dem IM-Klienten 501 und
anderen gezeigten IM-Klienten bezogen sind, oder vielleicht anderen
Einrichtungen, assoziiert mit dem Abonnenten. An dieser Stelle kann
das Dienstanbietersystem verwendet werden, dem Quellen-Kommunikator
Informationsdienste bereit zu stellen, z. B. einen Dienst, ähnlich herkömmlichem
Verzeichnisnachschauens, wobei der Kommunikator die Information
abruft.
-
Es
wird beachtet, dass, da zahlreiche IM-Dienste verschiedene Techniken
und Server und Netzwerke einsetzen, das Dienstanbietersystem 511, um
Messaging-Kommunikationen an die IM-Klienten 503, 507 weiterzuleiten,
benötigen
kann, an die Protokolle und Schnittstellen für einen einwandfreien Einsatz
mit dem jeweiligen System 505, 509, angepasst
zu werden. Folglich werden Konnektoren (oder Übergänge (Gateways)) 513 und 515 verwendet,
um das Dienstanbietersystem 511 mit den partikulären Erfordernissen
von korrespondierenden IM-Messaging-Umgebungen
(welche im Allgemeinen proprietär
sind) zu verbinden bzw. koppeln. Es sollte beachtet werden, dass,
da Kommunikationen von einem anderen Teilnehmer von einem IM-Klienten 501 abstammen
können,
welcher mit disparaten IM-Diensten konform ist, einige zusätzliche
Maßnahmen
benötigt
werden können,
um zu garantieren, dass das Dienstanbietersystem 511 für Kommunikationen
von jedem möglichen
abstammenden IM-Klienten
aufnahmefähig
ist. Daher ist es beachtenswert aufzuzeigen, dass, wenn Kommunikationen,
welche von verschiedener Art sein können, von einem IM-Klienten
von einer Art eingehend und an einen IM-Klienten, zugehörig dem
Abonnenten gekoppelt sind, das Dienstanbietersystem 511 auch
eine Übersetzung von
Sorten bzw. Klassen zwischen verschiedenen IM-Diensten ausführt.
-
Im
Schritt 563 fragt das Dienstanbietersystem 511 einen
Bildschirmnamen für
eine partikuläre IM-Umgebung
eines Bestimmungs-IM-Klienten (z. B. Klient 503 oder 507)
ab. Zum Beispiel würde
der Bildschirmname mit einer Kennung korrespondieren, welche für den IM-Anbieter 505 wieder
erkennbar ist, wenn der Bestimmungs-IM-Klient der IM-Klient 503 ist.
Basierend auf dem abgefragten Bildschirmnamen wird eine IM-Sitzung
mit dem IM-Klienten 503 innerhalb der IM-Umgebung aufgebaut,
betrieben mittels des spezifizierten Anbieters, wie in Schritt 565.
Als nächstes
verbindet der Konnektor 513 in Verbindung mit dem Dienstanbietersystem 511 die
IM-Sitzungen durch Schritt 567. Wie erwähnt, kann das Dienstanbietersystem
benötigen,
an der Kommunikation zu partizipieren, um Informationen oder Protokolle
zu übersetzen,
um die Kommunikation zu erleichtern durch Schritt 569.
-
Folglich
konstituiert die Kombination des Dienstanbietersystems 511 und
eines oder mehrerer Konnektoren 513, 515, welche
den Dienstanbieter an IM-Dienste koppeln, ein universales Nachrichten-Relais-Netzwerk 517,
welches die Tätigkeit
des Entkoppelns des Bildschirmnamens, verwendet von den IM-Klienten 501,
ausführt,
welcher von der primären Kennung
für den
Zielabonnenten abgelitten wurde, von den partikulären Bildschirmnamen,
welche der Abonnent in den zahlreichen IM-Diensten verwendet. Dies
wiederum erlaubt bzw. ermöglicht
einem Dienstanbieter, einen Bildschirmnamen dem Abonnenten beliebig
zuzuweisen, welcher von der primären
Kennung abgelitten ist und korreliert ist zu analogen Kennungen,
verwendet in anderen Moden von Kommunikation, über welche der Dienstanbieter
Einflussnahme des Namensbereichs hat.
-
In
einem beispielhaften Ausführungsbeispiel kann
die Profilinformation, welche mit dem Abonnenten assoziiert ist,
sowie andere Information, welche beeinflussen bzw. bewirken kann,
wie Kommunikationen mit dem Abonnenten aufgebaut werden, in der Weiterleitungsinstruktionsdatenbank 519 gespeichert
werden und zugreifbar für
das Dienstanbietersystem 511 gemacht werden. Im Verlauf
des Verarbeitens anderer Features bzw. Merkmale, welche als Antwort
auf die Anfrage vom IM-Klienten 501 aufgerufen werden können, kann
das Dienstanbietersystem 511 auch auf Präsenzinformation
zugreifen, betreffend den Abonnenten, wie abgespeichert oder gehalten
in einer Präsenz-Informations-Datenbank 521.
-
6 ist
ein Diagramm einer beispielhaften grafischen Anwender- bzw. grafischen
Benutzeroberfläche
(GUI) zum Unterstützen
von Finden- und Präsenzfunktionen,
gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Wie gezeigt, umfasst ein Computer-Anwender-Schnittstellen-Desktop 600 mehrere
aktivierbare Steuerungen, bezogen auf Kommunikationen über das
Dienste-Overlay-Netzwerk 101. Diese Steuerungen verbleiben
auf dem Desktop der Schnittstelle, welche dem Anwender bereitgestellt
ist, oder können
als dargestellte Werkzeugleiste bzw. Toolbar-Items in Verbindung
mit Applikationen bzw. Anwendungen, welche auf dem Computer ausgeführt werden,
bereitgestellt sein.
-
In
diesem Beispiel kann ein Knopf bzw. Schalter 601, beschriftet
mit „Finden" mittels eines Anwenders
aktiviert werden, um auf einen oder mehrere Verzeichnisdienste des
Overlay-Netzwerks 101 zuzugreifen;
derartige Verzeichnisdienste sind näher unten beschrieben mit Bezug
auf 7. Aktivieren dieses Knopfes bzw. Schalters 601 kann
den Anwender mit Adressen oder Kontaktinformationen versorgen, mittels
welcher ein anderer Teilnehmer erreicht werden kann. Zugreifen auf
diese Information kann vorbereitend sein für Kommunikationen oder einfach betätigt werden,
um Adressinformation für
Referenzzwecke abzurufen bzw. abzufragen.
-
Zusätzlich kann
ein Knopf bzw. Schalter 603, beschriftet mit „Präsenz bestimmen" dem Anwender erlauben
bzw. ermöglichen,
die gegenwärtige
Verfügbarkeit
eines Teilnehmers zu bestimmen. Diese Information ist nützlich im
Vorfeld des Versuchens, Kommunikationen mit einem Teilnehmer aufzubauen, welche,
falls bekannt, Verschwendung von Netzwerkressourcen und Zeit und
Anstrengungen des Abonnenten vermeiden kann. Mit der Aktivierung
des Knopfes bzw. Schalters 601 kann der Anwender einen
partikulären
Teilnehmer von Interesse selektiert haben und diese Information
kann als Kontext zum Aufrufen des Knopfes bzw. Schalters 603 dienen,
um die Präsenz
dieses Teilnehmers zu bestimmen.
-
Ein
Knopf bzw. Schalter 605, bezeichnet mit „Kommunizieren" erlaubt bzw. ermöglicht dem
Anwender den nächsten
Schritt im Aufbauen von Kommunikationen mit dem identifizierten
Teilnehmer vorzunehmen. Des Weiteren erlaubt bzw. ermöglicht ein Knopf
bzw. Schalter 607, bezeichnet mit „Mein Präsenzstatus" dem Anwender mit dem Netzwerk zu interagieren,
zum Ändern
seiner eigenen Präsenzindikation
innerhalb des Netzwerks. Dies ist die Präsenzindikation, welche Verfügbarkeit
des Anwenders anzeigt, wie er anderen Teilnehmern repräsentiert würde.
-
Es
sollte beachtet werden, dass die Knöpfe bzw. Schalter 603, 605, 607 und
vorzugsweise Schalter 601 auf Möglichkeiten bzw. Fähigkeiten
und Funktionen innerhalb des Netzwerks direkt von dem Anwenderdesktop
aus zugreifen.
-
7 ist
ein Diagramm der Verzeichnisse, benutzt im Implementieren des Finden-Dienstes,
initiiert mittels der GUI von 6, gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Ähnlich dem
Abrufen eines Unternehmensadressbuchs zum Finden von E-Mails, kann
ein „Finden"-Schalter 601 ein
aktiviertes Verzeichnis 701 abrufen, welches zum Beispiel
intern in einem Geschäft
oder Unternehmen ist. Durch Kommunikation mit Web-Applikationen oder
Web-Diensten 703 kann der Schalter 601 dem Anwender
Verzeichnisse außerhalb
der Firma des Anwenders oder der Local Domain nutzbar machen. Zum
Beispiel ruft der Anwender Verzeichnisse 705 von anderen
Firmen ab, wenn die adäquaten
Autorisierungsmechanismen etabliert sind. Eine Verbindung 707 unterstützt Kommunikation
zwischen den Verzeichnissen 705 und dem Web-Dienst 703.
Durch die Verbindung 709 wird zumindest ein Teil des Verzeichnisses 701 anderen
Teilnehmern des Web-Dienstes 703 verfügbar gemacht. Es wird erkannt,
dass gegenseitig geteilter Zugriff auf Verzeichnisinformation über Firmen
nützlich
und adäquat
für Kollaboration
zwischen Firmen, fördernd
Verkaufskontakte und Supportpersonal und andere Arten von Geschäftsbeziehungen,
sein kann.
-
Wie
in 7 gesehen werden kann, koppelt der Web-Dienst 703 auch
mit einer Anwenderdatenbank 711, welche Anwender (oder
Abonnenten) Profilinformation, wie detailliert im Hinblick auf 4 beschrieben,
speichern kann.
-
Zusätzlich kann
eine Verzeichnisassistenzdatenbank 713 (d. h. „411") mittels eines Dienstanbieters
für eine
große
Anzahl von Serviceabonnenten beibehalten bzw. geführt werden.
-
Es
ist vorgesehen, dass ein umfassender Verzeichnisdienst, wie in 7 dargestellt,
Anfragen durch eine Vielzahl von Vehikel pflegen bzw. warten kann.
Zum Beispiel kann eine Anfrage für
ein Verzeichnisnachschauen von einem Anwender oder einer Applikation
via E-Mail eingereicht bzw. vorgeschlagen werden und das Verzeichnis
kann auch nach der Anfrage agieren und eine Antwort mittels E-Mail
oder anderen Mitteln, wie vielleicht von dem Anfragenden spezifiziert,
bereit stellen.
-
Wie
aus der obigen Diskussion ersichtlich ist, kann ein Kommunikationen-Diensteanbieter
vorteilhaft einen umfassenden Dienst bereitstellen, der viele Moden
an Kommunikationen überspannt
und eine Allokation von koordinierten Kennungen bereitstellen, um
den Nutzen bzw. Komfort des Verwendens verschiedenartiger Moden
zu verbessern. Ein Ansatz wird dargelegt, unter Verwendung einer
primären Kennung,
um einen Satz an Adressen oder Kennungen abzuleiten, geeignet für die verschiedenartigen Moden
an unterstützter
Kommunikation. Dieses Adressierungsschema erlaubt die Integration
der mehreren Moden an Kommunikation in einem kohäsiven, allumfassenden Kommunikationsdienst
mit vielen signifikanten praktischen und funktionellen Vorteilen.
Dieser Ansatz erleichtert Kommunikationen zwischen Teilnehmern mittels
jeglicher verfügbaren
Mittel und ermöglicht
einen reichhaltigen Satz an Features bzw. Merkmalen, umfassend viele
Moden an Kommunikation. Demzufolge kann eine einzige „Anrufentstehung" viel mehr Möglichkeiten
erkunden bzw. untersuchen und größere Interaktivität und Flexibilität verursachen,
als vorher möglich.
-
Das
Overlay-Netzwerk 101 von 1 zentralisiert
und stellt ubiquitären
Zugriff auf derartige elementare Funktionen, wie Präsenzindikation
und Anwenderprofilverwaltung bereit, welche nun üblich über jeden der verfügbaren Moden
an Kommunikation eingesetzt werden können. Das Anbieten eines umfassenden
Dienstes erlaubt bzw. ermöglicht
auch umfassendes Verfolgen, Kontenführung und Abrechnen für Verwendungsaktivität über viele
Moden von Kommunikation.
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Es
wird erkannt, dass die Funktionen des Overlay-Netzwerks 101 mittels
jeglicher Vielzahl von EDV-Systemen, wie das eine, in 8 gezeigte,
implementiert werden können.
-
8 zeigt
ein Computersystem 800, auf welchem ein Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung implementiert werden kann. Das Computersystem 800 umfasst
einen Bus 801 oder andere Kommunikationsmechanismen zum
Kommunizieren von Information und einen Prozessor 803, gekoppelt
an den Bus 801 zum Verarbeiten von Information. Das Computersystem 800 umfasst
auch einen Hauptspeicher 805, wie beispielsweise ein Random-Access-Memory (RAM)
oder andere dynamische Speichereinrichtungen, mit dem Bus 801 gekoppelt,
zum Speichern von Information und Instruktionen, welche mittels
des Prozessors 803 auszuführen sind. Der Hauptspeicher 805 kann
auch zum Speichern temporärer
Variablen oder anderer Zwischeninformation während der Ausführung von
Instruktionen mittels des Prozessors 803 verwendet werden.
Das Computersystem 800 umfasst ferner einen Lesespeicher
(ROM) 807 oder andere statische Speichereinrichtung, mit
dem Bus 801 gekoppelt, zum Speichern statischer Information
und Instruktionen für
den Prozessor 803. Eine Speichereinrichtung 809,
wie beispielsweise eine Magnetdisk oder optische Disk, ist mit dem
Bus 801 gekoppelt, zum persistenten Speichern von Information
und Instruktionen.
-
Das
Computersystem 800 kann via dem Bus 801 mit einer
Anzeige 811 gekoppelt sein, wie beispielsweise eine Kathodenstrahlröhre (CRT),
Flüssigkristallanzeige,
Aktive-Matrix-Anzeige
oder Plasmaanzeige, um einen Computeranwender Information anzuzeigen.
Eine Eingabeeinrichtung 813, wie beispielsweise Tastatur,
umfassend alphanumerische oder andere Tasten, ist mit dem Bus 801 gekoppelt,
zum Kommunizieren von Information und Befehlselektionen an den Prozessor 803.
Eine andere Art von Anwendereingabeeinrichtung ist eine Cursorsteuerung 815,
wie beispielsweise eine Maus, ein Trackball oder Cursor-Richtungs- Tasten, zum Kommunizieren
direkter Information und Befehlsselektionen an den Prozessor 803 und
zum Steuern von Cursorbewegung auf der Anzeige 811.
-
Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung können
die Prozesse zum Unterstützen
universeller Kennungen mittels dem Computersystem 800 bereitgestellt
werden, als Antwort auf den Prozessor 803, ausführend eine
Anordnung von Instruktionen, welche in dem Hauptspeicher 805 enthalten sind.
Derartige Instruktionen können
von einem anderen computerlesbaren Medium, wie beispielsweise der
Speichereinrichtung 809, in den Hauptspeicher 805 eingelesen
werden. Die Ausführung
der Anordnung von Instruktionen, welche in dem Hauptspeicher 805 enthalten
sind, veranlasst den Prozessor 803, die Prozess-Schritte,
wie hierin beschrieben, auszuführen.
Ein oder mehrere Prozessoren in einer Multiprozessinganordnung können auch
verwendet werden, die in den Hauptspeicher 805 enthaltenen Instruktionen
auszuführen.
In alternativen Ausführungsbeispielen
können
festverdrahtete Schaltungen verwendet werden, anstelle von oder
in Kombination mit Software-Instruktionen, um das Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu implementieren. In einem anderen Beispiel
kann rekonfigurierbare Hardware, wie beispielsweise Field Programmable Gate
Arrays (FPGAs) verwendet werden, in welchen die Funktionalität und Verbindungstopologie
ihrer Logikgatter zur Laufzeit einstellbar ist, üblicherweise mittels Programmierens
von Speichernachschautabellen. Folglich sind Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung nicht auf eine spezifische Kombination
von Hardwareschaltungen oder Software begrenzt.
-
Das
Computersystem 800 umfasst auch ein Kommunikationsinterface
bzw. -Schnittstelle 817, gekoppelt an den Bus 801.
Das Kommunikationsinterface 817 stellt ein Zwei-Wege-Datenkommunikationskoppeln
einer Netzwerkverbindung bzw. Netzwerkverknüpfung 819 bereit,
verbunden an ein lokales Netzwerk 821. Zum Beispiel kann
das Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 eine
digitale Abonnentenleitung(DSL)-Karte oder Modem, eine diensteintegrierende
digitale Netzwerk(ISDN)-Karte, ein Kabelmodem, ein Telefonmodem
oder jede andere Kommunikationsschnittstelle bzw. -interface sein, um
eine Datenkommunikationsverbindung mit einem korrespondierenden
Typ von Kommunikationsleitung bereit zu stellen. Als ein anderes
Beispiel kann die Kommunikationsschnittstelle bzw. -interface 817 eine Lokal
Area Network(LAN)-Karte (z. B. für
EthemetTM oder ein asynchrones Transfermodellnetzwerk (ATM))
sein, um eine Datenkommunikationsverbindung mit einem kompatiblen
LAN bereitzustellen. Drahtlose Verbindungen bzw. Verknüpfungen
können
auch imp lementiert sein. In jeder solchen Implementierung sendet
und empfangt das Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 elektrische,
elektromagnetische oder optische Signale, welche digitale Datenströme tragen,
repräsentierend
zahlreiche Typen bzw. Arten von Information. Des Weiteren kann das
Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 periphere
Interface- bzw. Schnittstelleneinrichtungen umfassen, wie beispielsweise
ein Universal Serial Bus (USB) Interface, ein PCMCIA (Personal Computer
Memory Card International Association) Interface, etc. Obwohl ein
einziges Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 in 8 gezeigt
ist, können
auch multiple Kommunikationsinterfaces eingesetzt werden.
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Die
Netzwerkverbindung bzw. -verknüpfung 819 stellt
typischerweise Datenkommunikation durch ein oder mehrere Netzwerke
anderen Dateneinrichtungen bereit. Zum Beispiel kann die Netzwerkverbindung
bzw. -verknüpfung 819 eine
Verbindung durch das lokale Netzwerk 821 zu einem Hostcomputer 823 bereitstellen,
welcher Konnektivität
zu einem Netzwerk 825 (zum Beispiel ein Wide Area-Netzwerk (WAN)
oder das globale Paketdatenkommunikationsnetzwerk, nun im Allgemeinen
bezeichnet als das „Internet") oder zu Datenausrüstung, betrieben
mittels eines Dienstanbieters. Das lokale Netzwerk 812 und das
Netzwerk 825 verwenden beide elektrische, elektromagnetische
oder optische Signale, um Information und Instruktionen zu transportieren.
Die Signale durch die zahlreichen Netzwerke und die Signale an der
Netzwerkverbindung bzw. -verknüpfung 819 und
durch das Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817,
welche digitale Daten mit dem Computersystem 800 kommunizieren,
sind beispielhafte Formen von Trägerwellen,
tragend die Information und Instruktionen.
-
Das
Computersystem 800 kann Nachrichten senden und Daten, umfassend
Programmcodes, durch das/die Netzwerke, die Netzwerkverbindung bzw.
-verknüpfung 819 und
das Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 empfangen.
In dem Internetbeispiel könnte
ein Server (nicht gezeigt) angefragten Code, gehörend einem Applikationsprogramm
zum Implementieren eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung durch das Netzwerk 825, das
lokale Netzwerk 821 und Kommunikationsinterface bzw. -schnittstelle 817 übertragen.
Der Prozessor 803 kann den übertragenen Code, welcher bereits
empfangen ist, ausführen
und/oder den Code in der Speichereinrichtung 809 oder in
anderem nicht-flüchtigen
Speicher zum späteren
Ausführen
speichern. Bei dieser Art und Weise kann das Computersystem 800 den
Applikations- bzw. Anwendungscode in der Form einer Trägerwelle
erhalten.
-
Der
Begriff „Computerlesbares
Medium", wie hierin
verwendet, bezieht sich auf jedes Medium, welches im Bereitstellen
von Instruktionen an den Prozessor 805 zum Ausführen partizipiert.
Ein derartiges Medium kann viele Formen einnehmen, umfassend, jedoch
nicht einschränkend,
nicht-flüchtige
Medien, flüchtige
Medien und Übertragungsmedien.
Nichtflüchtige
Medien umfassen zum Beispiel optische oder magnetische Disks, wie
die Speichereinrichtung 809. Flüchtige Medien umfassen dynamischen
Speicher, wie beispielsweise den Hauptspeicher 805. Die Übertragungsmedien
umfassen koaxiale Kabel, Kupferdrähte und Faseroptik, umfassend
die Drähte,
welche den Bus 801 umfassen. Die Übertragungsmedien können auch
die Form von akustischen, optischen oder elektromagnetischen Wellen
annehmen, wie diejenigen, generiert während Radiofrequenz (RF) und
Infrarot (IR)-Datenkommunikationen.
Allgemeine Formen von computerlesbaren Medien umfassen zum Beispiel
eine Diskette, eine flexible Diskette, Festplatte, Magnetband, jedes
andere magnetische Medium, eine CD-ROM, eine CD-RW, eine DVD, jedes
andere optische Medium, Lochkarten, Lochstreifen, optische Markierbelege,
jedes andere physikalische Medium mit Mustern von Löchern oder
anderen optisch erkennbaren Indizien, ein RAM, ein PROM und EPROM,
ein Flash-EPROM, jeden anderen Speicherchip oder Kassette, eine
Trägerwelle
oder jedes andere Medium, von welchem ein Computer lesen kann.
-
Zahlreiche
Formen von computerlesbaren Medien können involviert sein im Bereitstellen
von Instruktionen an einen Prozessor zum Ausführen. Zum Beispiel können die
Instruktionen zum Ausführen
zumindest eines Teils der vorliegenden Erfindung zunächst auf
einer magnetischen Disk eines entfernten Computers bzw. Remotecomputers
getragen sein. In solch einem Szenario lädt der Remotecomputer die Instruktionen
in den Hauptspeicher und sendet die Instruktionen über eine
Telefonleitung unter Verwendung eines Modems. Ein Modem eines lokalen
Computersystems empfängt
die Daten an der Telefonleitung und verwendet einen Infrarotübertrager
zum Konvertieren der Daten in ein Infrarotsignal und zum Übertragen
des Infrarotsignals an eine tragbare bzw. portable Computereinrichtung,
wie beispielsweise ein Minicomputer (PDA) oder ein Laptop. Ein Infrarotdetektor
auf der portablen Computereinrichtung empfangt die Information und
Instruktionen, welche mittels des Infrarotsignals übertragen
werden und legt die Daten auf einen Bus. Der Bus transportiert die Daten
zu einem Hauptspeicher von welchem ein Prozessor die Instruktionen
abruft und ausführt.
Die Instruktionen, welche mittels des Hauptspeichers empfangen sind,
können
optional aus einer Speichereinrichtung entweder vor oder nach der
Ausführung
mittels des Prozessors gespeichert werden.
-
Während die
vorliegende Erfindung in Verbindung mit einer Anzahl von Ausführungsbeispielen und
Implementierungen beschrieben worden ist, ist die vorliegende Erfindung
nicht derart eingeschränkt, deckt
jedoch zahlreiche, offensichtliche Modifikationen und äquivalente
Anordnungen ab, welche innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche fallen.