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Erfindungsgemäßes Gebiet
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Diese
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Thiazolderivaten
der Formel (I) für
die Behandlung und/oder Prophylaxe von Autoimmunerkrankungen und/oder
inflammatorischen Krankheiten, kardiovaskulären Krankheiten, neurodegenerativen
Krankheiten, bakteriellen oder viralen Infektionen, Allergie, Asthma,
Pankreatitis, Multiorganversagen, Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation,
Krebs, Samenbeweglichkeit, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen.
Spezifisch betrifft die vorliegende Erfindung Thiazolderivate zur
Modulation, insbesondere zur Inhibition der Aktivität oder Funktion
der Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3K-Kinasen).
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Erfindungsgemäßer Hintergrund
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Phosphoinositid-3-Kinasen
(PI3Ks) spielen eine kritische Rolle beim Signalisieren in der Zellproliferation,
dem Überleben
der Zelle, Vaskularisierung, Membranverkehr, Glukosetransport, Auswachsen
von Neuriten, Kräuseln
der Membran ("membrane
ruffling"), Superoxidproduktion,
Aktinreorganisation und Chemotaxis (Cantley, 2000, Science, 296,
1655-1657 und Vanhaesebroeck et al., 2001, Annu. Rev. Biochem.,
70, 535-602).
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Der
Begriff PI3K wurde einer Familie von Lipidkinasen gegeben, welche
in Säugetieren
aus acht identifizierten PI3Ks besteht, welche gemäß ihrer
Struktur und ihrer Substratspezifität in drei Unterfamilien geteilt sind.
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Die
Klasse-I-Gruppe von PI3Ks besteht aus den zwei Untergruppen Klasse
IA und Klasse IB.
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Klasse
IA besteht aus einer regulatorischen 85-kDa-Einheit (verantwortlich
für Protein-Protein-Interaktionen über die
Interaktion der Src-Homologie-2-Domäne (SH2-Domäne) mit Phosphotyrosinresten
von anderen Proteinen) und einer katalytischen Untereinheit von
110 kDa. Drei katalytische Formen (p100α, p110β und p100δ) und fünf regulatorische Isoformen
(p85α, p85β, p55γ, p55α und p50α) existieren
für diese
Klasse.
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Klasse
IB wird durch G-Protein-βγ-Untereinheiten
von heterodimeren G-Proteinen stimuliert. Das einzige charakterisierte
Mitglied von Klasse IB ist PI3Kγ (katalytische
p110γ-Untereinheit
komplexiert mit einem regulatorischem 101-kDa-Protein p101).
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Klasse-II-PI3Ks
umfassen α-, β- und γ-Isoformen,
welche annähernd
170 kDa haben und durch die Anwesenheit einer C-terminalen C2-Domäne gekennzeichnet
sind.
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Kiasse-III-PI3Ks
schließen
die Phosphatidylinositol-spezifischen 3-Kinasen ein.
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Die
evolutionären
konservierten Isoformen p110α und β werden allgegenwärtig exprimiert,
während δ und γ spezifischer
im hämatopoietischen
Zellsystem, glatten Muskelzellen, Myozyten und Endothelzellen exprimiert
werden (Vanhaesebroeck et al., 1997, Trends Biochem Sci., 22 (7),
267-72). Ihre Expression könnte ebenso
in einer induzierbaren Weise abhängig
vom Zelltyp, Gewebetyp und Reizen als auch vom Krankheitszusammenhang
reguliert werden.
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PI3Ks
sind Enzyme, welche in das Phospholipid-Signalisieren involviert
sind und als Antwort auf eine Anzahl von extrazellulären Signalen
aktiviert werden wie zum Beispiel Wachstumsfaktoren, Mitogenen,
Integrinen (Zell-Zell-Interaktionen), Hormonen, Zytokinen, Viren
und Neurotransmittern und ebenso durch intrazelluläre Kreuzregulation
durch andere Signalisierungsmoleküle (Kreuzkommunikation "Cross-Talk", wobei das ursprüngliche
Signal einige parallele Wege aktivieren kann, die in einem zweiten
Schritt Signale zu PI3Ks durch intrazelluläre Signalisierungsereignisse übertragen),
wie zum Beispiel kleine GTPasen, Kinasen oder Phosphatasen.
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Phosphatidylinositol
(PtdIns) ist der grundlegende Baustein für die intrazellulären Inositollipide
in eukaryotischen Zellen bestehend aus D-myo-Inositol-1-phosphat
(InsIP), welches über
seine Phosphatgruppe mit Diacylglycerol verbunden ist. Die Inositol-Kopfgruppe
von PtdIns hat fünf
freie Hydroxygruppen, und es wurde gefunden, dass drei davon in
Zellen in verschiedenen Kombinationen phosphoryliert werden. Auf
PtdIns und seine phosphorylierten Derivate wird kollektiv als Inositol-Phospholipide oder
Phosphoinositide (PIs) bezuggenommen. Acht PI-Spezies wurden in
eukaryotischen Zellen dokumentiert (Vanhaesebroeck et al., 2001, oben).
PIs sitzen alle in Membranen und sind Substrate für Kinasen,
Phosphatasen und Lipasen.
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PI3Ks
phosphorylieren in vitro die 3-Hydroxyl-Gruppe des Inositolrings
in drei verschiedenen Substraten: Phosphatidylinositol (PtdIns),
Phosphatidylinositol-4-Phosphat
(PI(4)P) beziehungsweise Phosphatidylinositol-4,5-Biphosphat (PI(4,5)P2), wobei drei Lipidprodukte erzeugt werden,
nämlich
Phosphatidylinositol-3-Monophosphat
(PI(3)P), Phosphatidylinositol-3,4-Bisphosphat (PI(3,4)P2) und Phosphatidylinositol-3,4,5-Trisphosphat
(PI(3,4,5)P3 (siehe Schema A unten).
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Das
bevorzugte Substrat für
Klasse-I-PI3Ks ist PI(4,5)P2. Klasse-II-PIKs
haben eine starke Präferenz für PtdIns
als Substrat gegenüber
PI(4)P und PI(4,5)P2. Klasse-III-PI3Ks können nur
PtdIns als Substrat in vivo verwenden und sollen wahrscheinlich
für die
Generation von dem meisten PI(3)P in Zellen verantwortlich sein (Vanhaesebroeck
et al, 2001, oben).
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Der
intrazelluläre
Phosphoinositid-Signalweg beginnt mit dem Binden eines Signalisierungsmoleküls (extrazelluläre Liganden,
Stimuli, Rezeptordimerisierung, Transaktivierung durch einen heterologen
Rezeptor (z. B. Rezeptortyrosinkinase)) an einen G-Protein-verbundenen
Transmembranrezeptor, welcher in der Plasmamembran integriert ist,
was zur PI3K-Aktivierung führt.
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Sind
die PI3Ks einmal aktiviert, wandeln sie das Membran-Phospholipid
PI(4,5)P2 in PI(3,4,5)P3 um, welches
wiederum in eine andere 3'-phosphorylierte
Form von Phosphoinositiden durch 5'-spezifische Phosphoinositid-Phosphatasen
weiter konvertiert werden kann, daher führt die enzymatische PI3K-Aktivität entweder
direkt oder indirekt zur Generation von zwei 3'-Phosphoinositid-Untertypen, welche
als Second Messenger in der intrazellulären Signaltransduktion (Leslie
et al., 2001, Chem. Rev. 101 (8) 2365-80; Katso et al., 2001, Annu.
Rev. Cell Dev. Biol. 1, 615-75 und Toker et al., 2002, Cell Mol.
Life Sci. 59 (5) 761-79) funktionieren.
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Die
Rolle als Second Messenger von phosphorylierten Produkten von PtdIns
ist die Wirkung in einer Anzahl von Signaltransduktionswegen, welche
diejenigen einschließen,
welche für
die Zellproliferation, Zelldifferenzierung, Zellwachstum, Zellgröße, Zellüberleben,
Apoptose, Adhäsion,
Zellbeweglichkeit, Zellwanderung, Chemotaxis, Invasion, Zytoskelett-Umlagerung,
Zellformveränderung,
Vesikelverkehr und metabolische Wege (Stein, 2000, Mol. Med. Today
6 (9) 347-57) essentiell sind. Chemotaxis – die gerichtete Zellbewegung
in einem Konzentrationsgradienten von chemischen Lockstoffen (ebenso
Chemokine genannt) ist in viele wichtige Krankheiten wie zum Beispiel
Entzündung/Autoimmunität, Neurodegeneration,
Angiogenese, Invasion/Metastase und Wundheilung involviert (Wynian
et al., 2000, Immunol Today 21 (6) 260-4; Hirsch et al., 2000, Science
287 (5455) 1049-53; Hirsch et al., 2001, FASER J. 15 (11) 2019-21
und Gerard et al., 2001, Nat Immunol. 2 (2) 108-15).
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Es
wird deshalb vermutet, dass PI3-Kinase-Aktivierung in eine Anzahl
von zellulären
Antworten involviert ist, welche Zellwachstum, Differenzierung und
Apoptose einschließen
(Parker et al., 1995, Current Biology, 5, 577-99; Yao et al., 1995,
Science, 267, 2003-05).
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Kürzliche
biochemische Studien zeigten, dass Klasse-I-PI3Ks (z. B. Klasse-IB-Isoform PI3Kγ) duale spezifische
Kinaseenzyme sind, d. h. sie präsentieren
sowohl eine Lipidkinaseaktivität
(Phosphorylierung von Phosphoinositiden) als auch Proteinkinaseaktivität, da sie
fähig sind,
die Phosphorylierung von anderen Proteinen als Substrate einschließend Autophosphorylierung
als intramolekularen regulatorischen Mechanismus zu induzieren.
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PI3Ks
scheinen in eine Anzahl von Aspekten einer Leukozytenaktivierung
involviert zu sein. Es wurde gezeigt, dass eine p85-assoziierte
PI3-Kinaseaktivität
mit der zytoplasmatischen Domäne
von CD28 assoziiert ist, welche ein wichtiges kostimulatorisches
Molekül
für die
T-Zell-Aktivierung als Antwort auf Antigene (Pages et al., 1994,
Nature, 369, 327-29) ist. Diese Wirkungen sind mit Erhöhungen in
der Transkription einer Anzahl von Genen verbunden, welche Interleukin
(IL2), einen wichtigen T-Zellwachstumsfaktor (Fraser et al., 1991, Science,
251, 313-16), einschließen.
Eine Mutation von CD28, derartig, dass es länger mit PI3-Kinase interagieren
kann, führt
zu einem Ausbleiben der Initiierung einer IL2-Produktion, was eine
kritische Rolle für
PI3-Kinase in der T-Zellaktivierung nahelegt.
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Zelluläre Verfahren,
in welchen PI3Ks eine essentielle Rolle spielen, schließen Apoptosesuppression, Reorganisation
des Aktinskeletts, Herzmyozyten-Wachstum, Glycogensynthasestimulierung
durch Insulin, TNFα-vermitteltes
Primen von Neutrophilen und TNFα-vermittelte
Superoxiderzeugung und Leukozytenwanderung und Adhäsion an
Endothelzellen ein.
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PI3Kγ wurde als
ein Mittler von G-beta-gamma-abhängiger
Regulation von JNK-Aktivität identifiziert, wobei
G-beta-gamma Untereinheiten von heterotrimeren G-Proteinen sind (Lopez-Ilasaca et al.,
1998, J Biol. Chem. 273 (5) 2505-8).
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Kürzlich wurde
beschrieben, dass PI3Kγ inflammatorische
Signale durch verschiedene G(i)-gekoppelte Rezeptoren weitergibt
(Laffargue et al., 2002, Immunity 16 (3) 441-51) und wesentlich
ist für
Mastzellfunktion, Stimuli in Zusammenhang mit Leukozyten, wobei
Immunologie zum Beispiel Zytokine, Chemokine, Adenosine, Antikörper, Integrine,
Aggregationsfaktoren, Wachstumsfaktoren, Viren oder Hormone (Lawlor
et al., 2001, J. Cell. Sci., 114 (Pt 16) 2903-1 und Stephens et
al., 2002, Curr. Opinion Cell Biol. 14 (2), 203-13) einschließt.
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Spezifische
Inhibitoren gegen einzelne Mitglieder einer Enzymfamilie stellen
wertvolle Werkzeuge zum Entziffern von Funktionen von einem beliebigen
Enzym bereit.
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Zwei
Verbindungen, LY294002 und Wortmannin (vergleiche unten) wurden
weitverbreitet als PI3-Kinase-Inhibitoren verwendet. Diese Verbindungen
sind unspezifische PI3K-Inhibitoren, da sie nicht zwischen den vier
Mitgliedern von Klasse-I-PI3-Kinasen unterscheiden.
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IC50-Werte von Wortmannin gegen jede der verschiedenen
Klasse-I-PI3s-Kinasen liegen im Bereich von 1-10 nM, und IC50-Werte für LY294002 gegen jede von diesen
PI3-Kinasen betragen etwa 15-20 μM
(Fruman et al., 1998, Ann. Rev. Biochem., 67, 481-507), ebenso 5-10
mM bei CK2-Proteinkinase und eine gewisse inhibitorische Phospholipase-Aktivität.
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Wortmannin
ist ein Pilzmetabolit, welches eine PI3K-Aktivität durch kovalentes Binden an
die katalytische Domäne
von diesem Enzym irreversibel inhibiert. PI3K-Inhibitionsaktivität durch Wortmannin eliminiert die
nachfolgende zelluläre
Antwort auf den extrazellulären
Faktor (Thelen et al., 1994, Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 91, 4960-64).
Experimente mit Wortmannin zeigen, dass eine PI3K-Aktivität in Zellen
mit hämatopoietischer
Abstammung, insbesondere Neutrophilen, Monozyten und anderen Typen
von Leukozyten, in weite Bereiche der Nichtgedächtnis-Immunantwort, welche mit einer akuten
und chronischen Entzündung
assoziiert ist, involviert ist.
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Basiert
auf Studien, welche Wortmannin verwenden, gibt es Beweise, dass
eine PI3-Kinasefunktion ebenso
für einige
Aspekte vom Leukozyten-Signalisieren durch G-Protein-gekoppelte Rezeptoren benötigt wird
(Thelen et al., 1994). Überdies
wurde gezeigt, dass Wortmannin und LY294002 eine Neutrophilenwanderung
blockieren und Superoxid freisetzen. Es bleibt jedoch in dem Ausmaß, wie diese
Verbindungen nicht zwischen den verschiedenen PI3K-Isoformen unterscheiden,
unklar, welche bestimmte PI3K-Isoform oder -Isoformen in diese Phänomene involviert
sind.
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Einige
Ergebnisse haben gezeigt, dass PI3K-Inhibitoren, zum Beispiel LY294002,
die in-vivo-Antitumoraktivität
von bestimmten zytotoxischen Mitteln (z. B. Paclitaxel) erhöhen können (Grant,
2003, Current Drugs [Aktuelle Wirkstoffe], 6 (10), 946-948).
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Kürzlich wurden
5-Phenyl-Thiazolderivate als PI3K-Inhibitoren entwickelt (
WO 03/072557 ).
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Die
hohe Relevanz des PI3K-Wegs in einigen weitverbreiteten Krankheiten
betont den Bedarf zur Entwickelung von Inhibitoren von PIKs, wobei
selektive Inhibitoren eingeschlossen sind.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
ist es, Substanzen bereitzustellen, welche für die Behandlung und/oder Vorsorge
von Erkrankungen mit einer Beziehung zu Phosphoinositid-3-Kinasen
(PI3Ks) geeignet sind.
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Ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
ist es ebenso, Substanzen bereitzustellen, welche für die Behandlung
und/oder Vorsorge von Autoimmunerkrankungen und/oder inflammatorischen
Erkrankungen geeignet sind.
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Ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
ist es ebenso, Substanzen bereitzustellen, welche für die Behandlung
und/oder Vorsorge von Autoimmunerkrankungen und/oder kardiovaskulären Erkrankungen
geeignet sind.
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Ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
ist es ebenso, Substanzen bereitzustellen, welche für die Behandlung
und/oder Vorsorge von neurodegenerativen Erkrankungen geeignet sind.
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Ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
ist es ebenso, Substanzen bereitzustellen, welche für die Behandlung
und/oder Vorsorge von einer Erkrankung geeignet sind, welche aus
bakteriellen und viralen Infektionen, Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung, Lungenverletzungen, respiratorischen
Krankheiten und ischämischen
Zuständen
ausgewählt
wird.
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Es
ist bemerkenswertweise ein erfindungsgemäßer Gegenstand, chemische Verbindungen
bereitzustellen, welche fähig
sind die Aktivität
oder Funktion von Phosphoinositid-3-Kinasen (PI3Ks) in Krankheitszuständen in
Säugetieren,
insbesondere in Menschen zu modulieren, insbesondere zu inhibieren.
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Es
ist außerdem
ein erfindungsgemäßer Gegenstand,
eine neue Kategorie von pharmazeutischen Formulierungen bereitzustellen
für die
Behandlung von und/oder Krankheiten vermittelt von ausgewählt aus Autoimmunerkrankungen,
inflammatorischen Erkrankungen, kardiovaskulären Krankheiten, neurodegenerativen
Erkrankungen, bakteriellen und viralen Infektionen, Nierenkrankheiten,
Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung, Lungenverletzungen, respiratorischen
Krankheiten und ischämischen
Zuständen.
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Es
ist schließlich
ein erfindungsgemäßer Gegenstand,
ein Verfahren bereitzustellen zur Behandlung und/oder Vorsorge von
Erkrankungen ausgewählt
aus Autoimmunerkrankungen, inflammatorischen Erkrankungen, kardiovaskulären Krankheiten,
neurodegenerativen Erkrankungen, bakteriellen und viralen Infektionen,
Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen,
respiratorischen Krankheiten und ischämischen Zuständen.
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In
einem ersten Aspekt stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel
(I) bereit:
wobei R
1,
R
2, R
3, R
4, R
5, R
6,
R
7, R
8, R
9 und X in der detaillierten Beschreibung
unten definiert werden, zur Verwendung als ein Medikament.
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In
einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereit, welche eine Verbindung der Formel (I) umfasst, zusammen
mit einem pharmazeutisch akzeptablen Hilfsstoff oder Träger.
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In
einem dritten Aspekt stellt die Erfindung eine Verwendung von einer
Verbindung der Formel (I) bereit für die Herstellung einer pharmazeutischen
Zusammensetzung geeignet für
eine Anzahl von Therapien, einschließend Lindern, Vorsorgen und/oder
Behandeln einer Erkrankung ausgewählt aus Autoimmunerkrankungen,
inflammatorischen Erkrankungen, kardiovaskulären Krankheiten, neurodegenerativen
Erkrankungen, bakteriellen und viralen Infektionen, Nierenkrankheiten,
Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen,
respiratorischen Krankheiten und ischämischen Zuständen und anderen
Krankheiten und Erkrankungen, welche mit den Phosphoinositid-3-Kinasen
(PI3Ks) assoziiert sind.
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In
einem dritten Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren zum Behandeln
eines Patienten bereit, welcher an einer Erkrankung leidet ausgewählt aus
Autoimmunerkrankungen, inflammatorischen Erkrankungen, kardiovaskulären Krankheiten,
neurodegenerativen Erkrankungen, bakteriellen und viralen Infektionen,
Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen,
respiratorischen Krankheiten und ischämischen Zuständen und
anderen Krankheiten und Erkrankungen, welche mit den Phosphoinositid-3-Kinasen
(PI3Ks) assoziiert sind. Das Verfahren umfasst Verabreichen einer Verbindung
gemäß Formel
(I).
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In
einem vierten Aspekt stellt die Erfindung eine Verwendung von einem
erfindungsgemäßen Thiazol für die Herstellung
einer pharmazeutischen Formulierung bereit für die Behandlung einer Erkrankung
ausgewählt
aus Autoimmunerkrankungen, inflammatorischen Erkrankungen, kardiovaskulären Krankheiten,
neurodegenerativen Erkrankungen, bakteriellen und viralen Infektionen,
Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation, Krebs,
Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen,
respiratorischen Krankheiten und ischämischen Zuständen und
anderen Krankheiten und Erkrankungen, welche mit dem Phosphoinositid-3-Kinasen
(PI3Ks) assoziiert werden.
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In
einem fünften
Aspekt stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit,
wobei R1, R2, R3, R4, R5,
R6, R7, R8, R9 und X in der
detaillierten Beschreibung definiert sind.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung:
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Die
folgenden Absätze
stellen Definitionen der verschiedenen chemischen Gruppen bereit,
welche die erfindungsgemäßen Verbindungen
bilden, und es ist beabsichtigt, dass sie einheitlich in der Beschreibung
und den Ansprüchen
angewendet werden, wenn nicht eine andere ausdrücklich angegebene Definition
eine breitere Definition bereitstellt.
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"C1-C6-Alkyl" bezieht
sich auf monovalente Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen.
Dieser Begriff wird durch Gruppen wie zum Beispiel Methyl, Ethyl,
n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl-, tert-Butyl, n-Hexyl und
das Entsprechende veranschaulicht.
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"Aryl" bezieht sich auf
eine ungesättigte
aromatische carbocyclische Gruppe mit von 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
mit einem einzelnen Ring (z. B. Phenyl) oder mehrfachen kondensierten
Ringen (z. B. Naphthyl). Aryl schließt Phenyl, Naphthyl, Phenantrenyl
und das Entsprechende ein.
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"C1-C6-Alkylaryl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Arylsubstituenten
einschließend
Benzyl, Phenethyl und das Entsprechende.
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"Heteroaryl" bezieht sich auf
eine monozyklische heteroaromatische Gruppe oder eine bizyklische oder
eine tricyclische heteroaromatische Gruppe mit fusionierten Ringen.
Bestimmte Beispiele von heteroaromatischen Gruppen schließen gegebenenfalls
substituiertes Pyridyl, Pyrrolyl, Pyrimidinyl, Furyl, Thienyl, Imidazolyl,
Oxazolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl, Isothiazolyl, Pyrazolyl, 1,2,3-Triazolyl,
1,2,4-Triazolyl, 1,2,3-Oxadiazolyl, 1,2,4-Oxadiazolyl, 1,2,5-Oxadiazolyl,
1,3,4-Oxadiazolyl, 1,3,4-Triazinyl,
1,2,3-Triazinyl, Benzofuryl, [2,3-Dihydro]benzofuryl, Isobenzofuryl,
Benzothienyl, Benzotriazolyl, Isobenzothienyl, Indolyl, Isoindolyl,
3H-Indolyl, Benzimidazolyl, Imidazo-[1,2-a]-pyridyl, Benzothiazolyl,
Benzoxazolyl, Chinolizinyl, Chinazolinyl, Pthalazinyl, Chinoxalinyl,
Cinnolinyl, Napthyridinyl, Pyrido-[3,4-b]-pyridyl, Pyrido-[3,2-b]-pyridyl, Pyrido-[4,3-b]-pyridyl,
Chinolyl, Isochinolyl, Tetrazolyl, 5,6,7,8-Tetrahydrochinolyl, 5,6,7,8-Tetrahydroisochinolyl,
Purinyl, Pteridinyl, Carbazolyl, Xanthenyl oder Benzochinolyl ein.
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"C1-C6-Alkylheteroaryl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Heteroaryisubstituenten
einschließend
2-Furylmethyl, 2-Thienylmethyl, 2-(1H-Indol-3-yl)ethyl und das Entsprechende.
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"C2-C6-Alkenyl" bezieht
sich auf Alkenylgruppen mit vorzugsweise von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
und mit wenigstens 1 oder 2 Stellen mit einer Alkenylungesättigtheit.
Bevorzugte Alkenylgruppen schließen Ethenyl (-CH=CH2), n-2-Propenyl
(Allyl, -CH2CH=CH2)
und das Entsprechende ein.
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"C2-C6-Alkenylaryl" bezieht sich auf C2-C6-Alkenylgruppen mit einem Arylsubstituenten
einschließend 2-Phenylvinyl
und das Entsprechende.
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"C2-C6-Alkenylheteroaryl" bezieht sich auf C2-C6-Alkenylgruppen mit einem Heteroarylsubstituenten einschließend 2-(3-Pyridinyl)vinyl
und das Entsprechende.
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"C2-C6-Alkinyl" bezieht
sich auf Alkinylgruppen vorzugsweise mit von 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
und mit wenigstens 1-2 Stellen mit einer Alkinylungesättigtheit,
bevorzugt Alkinylgruppen einschließend Ethynyl (-C≡CH), Propargyl
(-CH2C≡CH)
und das Entsprechende.
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"C2-C6-Alkinylaryl" bezieht sich auf C2-C6-Alkinylgruppen mit einem Arylsubstituenten
einschließend Phenylethynyl
und das Entsprechende.
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"C2-C6-Alkinylheteroaryl" bezieht sich auf C2-C6-Alkinygruppen mit einem Heteroarylsubstituenten
einschließend
2-Thienylethynyl und das Entsprechende.
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"C3-C8-Cycloalkyl" bezieht sich auf eine gesättigte carbocyclische
Gruppe mit von 3 bis 8 Kohlenstoffatomen mit einem einzelnen Ring
(z. B. Cyclohexyl) oder mehrfachen kondensierten Ringen (z. B. Norbornyl-). C3-C8-Cycloalkyl schließt Cyclopentyl,
Cyclohexyl, Norbornyl- und das Entsprechende ein.
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"Heterocycloalkyl" bezieht sich auf
eine C3-C8-Cycloalkylgruppe
gemäß der Definition
oben, in welcher bis zu 3 Kohlenstoffatome durch Heteroatome ersetzt
sind, welche aus der Gruppe bestehend aus O, S, NR ausgewählt sind,
wobei R als Wasserstoff oder Methyl definiert ist. Heterocycloalkyl
schließt
Pyrrolidin, Piperidin, Piperazin, 1-Methylpiperazin, Morpholin, Tetrahydrofuran
und das Entsprechende ein.
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"C1-C6-Alkylcycloalkyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Cycloalkylsubstituenten
einschließend
Cyclohexylmethyl, Cyclopentylpropyl und das Entsprechende.
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"C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Heterocycloalkylsubstituenten
einschließend
2-(1-Pyrrolidinyl)ethyl, Morpholinylmethyl, Morpholinylethyl, Morpholinylpropyl,
Piperidinylethyl, Tetrahydrofuranylmethyl und das Entsprechende.
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"Carboxy" bezieht sich auf
die Gruppe -C(O)OH.
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"C1-C6-Alkylcarboxy" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Carboxysubstituenten
einschließend
2-Carboxyethyl und das Entsprechende.
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"Arylcarboxy" bezieht sich auf
Arylgruppen mit einem Carboxysubstituenten einschließend Carboxylsäure, Hydroxamsäure, Amid,
1-(4-Benzylpiperazin)carbonyl, N-(Aminoessigsäuremethylester)carbonyl, N-(Aminoessigsäure)carbonyl,
N-(3-Aminopropionsäuremethylester)carbonyl,
N-(3-Aminopropionsäure)carbonyl
und das Entsprechende.
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"Acyl" bezieht sich auf
die Gruppe -C(O)R, wobei R "C1-C6-Alkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl" einschließt.
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"C1-C6-Alkylacyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Acylsubstituenten
einschließend 2-Acetylethyl
und das Entsprechende.
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"C1-C6-Alkylacyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Acylsubstituenten
einschließend
Acetyl, Benzoyl- und das Entsprechende.
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"Arylacyl" bezieht sich auf
Arylgruppen mit einem Acylsubstituenten einschließend 2-Acetylphenyl und das
Entsprechende.
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"Heteroarylacyl" bezieht sich auf
Heteroarylgruppen mit einem Acylsubstituenten einschließend 2-Acetylpyridyl
und das Entsprechende.
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"C3-C8-(Hetero-)Cycloalkylacyl" bezieht sich auf 3- bis 8-gliedrige
Cycloalkyl- oder Heterocycloalkylgruppen mit einem Acylsubstituenten
einschließend
4-Acetylpiperidin,
4-Benzoylpiperidin und das Entsprechende.
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"Acyloxy" bezieht sich auf
die Gruppe -OC(O)R, wobei R H, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", Heterocycloalkyl "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" und das Entsprechende einschließt.
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"C1-C6-Alkylacyloxy" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Acyloxysubstituenten
einschließend
Aminopropionsäureethylester
und das Entsprechende.
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"Alkoxy" bezieht sich auf
die Gruppe -O-R, wobei R "C1-C6-Alkyl" oder "Aryl" oder "Heteroaryl" oder "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl" einschließt. Bevorzugte Alkoxygruppen
schließen
beispielsweise Methoxy, Ethoxy, Phenoxy und das Entsprechende ein.
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"C1-C6-Alkylalkoxy" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Alkoxysubstituenten
einschließend Methoxy,
Methoxyethyl und das Entsprechende.
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"Alkoxycarbonyl" bezieht sich auf
die Gruppe -C(O)OR, wobei R H, "C1-C6-Alkyl" oder "Aryl" oder "Heteroaryl" oder "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl" und das Entsprechende einschließt.
-
"C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Alkoxycarbonylsubstituenten
einschließend
2-(Benzyloxycarbonyl)ethyl und das Entsprechende.
-
"Aminocarbonyl" bezieht sich auf
die Gruppe -C(O)NRR',
wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff oder
C1-C6-Alkyl oder
Aryl oder Heteroaryl oder "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkyl Heteroaryl" und das Entsprechende einschließt.
-
"C1-C6-Alkylaminocarbonyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Aminocarbonylsubstituenten
einschließend
2-(Dimethylaminocarbonyl)ethyl und das Entsprechende.
-
"Arylaminocarbonyl" bezieht sich auf
Arylgruppen mit einem Aminocarbonylsubstituenten einschließend Aminoacetyl
und das Entsprechende.
-
"Acylamino" bezieht sich auf
die Gruppe -NRC(O)R',
wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" und das Entsprechende
ist.
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"C1-C6-Alkylacylamino" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Acylaminosubstituenten
einschließend
2-(Propionylamino)ethyl und das Entsprechende.
-
"Ureido" bezieht sich auf
die Gruppe -NRC(O)NR'R'', wobei jedes R, R', R'' unabhängig Wasserstoff, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" ist und wobei R' und R'' zusammen mit dem Stickstoffatom, an
welchem sie gebunden sind, gegebenenfalls einen 3-8-gliedrigen Heterocycloalkylring
bilden können.
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"C1-C6-Alkylureido" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Ureidosubstituenten
einschließend 2-(N'-Methylureido)ethyl
und das Entsprechende.
-
"Carbamat" bezieht sich auf
die Gruppe -NRC(O)OR',
wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" ist.
-
"Amino" bezieht sich auf
die Gruppe -NRR',
wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff
oder "C1-C6-Alkyl" oder "Aryl" oder "Heteroaryl" oder "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl" oder "Cycloalkyl" oder "Heterocycloalkyl" ist und wobei R und R' zusammen mit dem
Stickstoffatom, an welchem sie gebunden sind, gegebenenfalls einen
3-8-gliedrigen Heterocycloalkylring bilden können.
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"C1-C6-Alkylamino" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Aminosubstituenten
einschließend 2-(1-Pyrrolidinyl)ethyl
und das Entsprechende.
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"Ammonium" bezieht sich auf
eine positiv geladene Gruppe -N+RR'R'',
wobei jedes R, R',
R'' unabhängig "C1-C6-Alkyl" oder "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl" oder "Cycloalkyl" oder "Heterocycloalkyl" ist und wobei R
und R', zusammen
mit dem Stickstoffatom, an welchem sie gebunden sind, gegebenenfalls einen
3-8-gliedrigen Heterocycloalkylring bilden können.
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"C1-C6-Alkylammonium" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Ammoniumsubstituenten
einschließend
2-(1-Pyrrolidinyl)ethyl und das Entsprechende.
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"Halogen" bezieht sich auf
Fluor-, Chlor-, Brom- und Iodatome.
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"Sulfonyloxy" bezieht sich auf
eine Gruppe -OSO2-R, wobei R ausgewählt ist
aus H, "C1-C6-Alkyl", "C1-C6-Alkyl" substituiert
mit Halogenen, z. B. eine -OSO2-CF3-Gruppe, "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl".
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"C1-C6-Alkylsulfonyloxy" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Sulfonyloxysubstituenten
einschließend
2-(Methylsulfonyloxy)ethyl und das Entsprechende.
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"Sulfonyl" bezieht sich auf
eine Gruppe "-SO2-R",
wobei R ausgewählt
ist aus H, "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkyl", "C1-C6-Alkyl" substituiert
mit Halogenen, z. B. eine -SO2-CF3-Gruppe, "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl".
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"C1-C6-Alkylsulfonyl" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Sulfonylsubstituenten
einschließend
2-(Methylsulfonyl)ethyl und das Entsprechende.
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"Sulfinyl" bezieht sich auf
eine Gruppe "-S(O)-R", wobei R ausgewählt ist
aus H, "C1-C6-Alkyl", "C1-C6-Alkyl" substituiert
mit Halogenen, z. B. eine -SO-CF3-Gruppe, "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl".
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"C1-C6-Alkylsulfinyl" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Sulfinylsubstituenten
einschließend
2-(Methylsulfinyl)ethyl und das Entsprechende.
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"Sulfanyl" bezieht sich auf
Gruppen -S-R, wobei R H, "C1-C6-Alkyl", "C1-C6-Alkyl" substituiert
mit Halogenen, z. B. eine -SO-CF3-Gruppe, "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" einschließt. Bevorzugte
Sulfanylgruppen schließen
Methylsulfanyl, Ethylsulfanyl und das Entsprechende ein.
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"C1-C6-Alkylsulfanyl" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Sulfanylsubstituenten
einschließend
2-(Ethylsulfanyl)ethyl und das Entsprechende.
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"Sulfonylamino" bezieht sich auf
eine Gruppe -NRSO2-R', wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkinylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" einschließt.
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"C1-C6-Alkylsulfonylamino" bezieht sich auf C1-C5-Alkylgruppen mit einem Sulfonylaminosubstituenten einschließend 2-(Ethylsulfonylamino)ethyl
und das Entsprechende.
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"Aminosulfonyl" bezieht sich auf
eine Gruppe -SO2-NRR', wobei jedes R, R' unabhängig Wasserstoff, "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "C3-C8-Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "Aryl", "Heteroaryl", "C1-C6-Alkylaryl" oder "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C2-C6-Alkenylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C2-C6-Alkinylaryl", "C2-C6-Alkenylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl" einschließt.
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"C1-C6-Alkylaminosulfonyl" bezieht sich auf C1-C6-Alkylgruppen mit einem Aminosulfonylsubstituenten einschließend 2-(Cyclohexylaminosulfonyl)ethyl
und das Entsprechende.
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"Substituiert oder
unsubstituiert":
Wenn nicht anderweitig durch die Definition des einzelnen Substituenten
beschränkt,
kann der obige Satz aus Gruppen, wie "Alkenyl", "Alkinyl-", "Aryl-", "Heteroaryl-", "Cycloalkyl-", "Heterocycloalkylgruppen" etc. gegebenenfalls
substituiert werden mit von 1 bis 5 Substituenten, welche aus der
Gruppe ausgewählt
werden bestehend aus "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "C1-C6-Alkylaryl", "C1-C6-Alkylheteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl", "Amino", "Ammonium", "Acyl", "Acyloxy", "Acylamino", "Aminocarbonyl", "Alkoxycarbonyl", "Ureido", "Aryl", "Carbamat", "Heteroaryl", "Sulfinyl", "Sulfonyl", "Alkoxy", "Sulfanyl", "Halogen", "Carboxy", Trihalomethyl,
Cyano, Hydroxy, Mercapto, Nitro und dem Entsprechenden.
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"Substituiert" bezieht sich auf
Gruppen substituiert mit von 1 bis 5 Substituenten, welche aus der
Gruppe ausgewählt
werden bestehend aus "C1-C6-Alkyl", "C2-C6-Alkenyl", "C2-C6-Alkinyl", "Cycloalkyl", "Heterocycloalkyl", "C1-C6-Alkylaryl", "C1-C6-Heteroaryl", "C1-C6-Alkylcycloalkyl", "C1-C6-Alkylheterocycloalkyl", "Amino", "Aminosulfonyl", "Ammonium", "Acylamino", "Aminocarbonyl", "Aryl", "Heteroaryl", "Sulfinyl", "Sulfonyl", "Alkoxy", "Alkoxycarbonyl", "Carbamat", "Sulfanyl", "Halogen", Trihalomethyl,
Cyano, Hydroxy, Mercapto, Nitro und dem Entsprechenden.
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Es
wird beabsichtigt, dass "pharmazeutisch
akzeptable kationische Salze oder Komplexe" definiert werden als die Alkalimetallsalze
(z. B. Natrium und Kalium), Erdalkalimetallsalze (z. B. Calcium
oder Magnesium), Aluminiumsalze, Ammoniumsalze und Salze mit organischen
Aminen wie zum Beispiel mit Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin,
Ethylamin, Triethylamin, Morpholin, N-Me-D-Glucamin, N,N'-bis-(Phenylmethyl)-1,2-ethandiamin,
Ethanolamin, Diethanolamin, Ethylendiamin, N-Methylmorpholin, Piperidin,
Benzathin (N,N'-Dibenzylethylendiamin),
Cholin, Ethylendiamin, Meglumin (N-Methylglucamin), Benethamin (N-Benzylphenethylamin),
Diethylamin, Piperazin, Thromethamin (2-Amino-2-hydroxymethyl-1,3-propandiol),
Procain als auch Amine der Formel -NR,R',R'', wobei R, R', R'' unabhängig Wasserstoff, Alkyl oder
Benzyl ist. Besonders bevorzugte Salze sind Natrium- und Kaliumsalze.
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"Pharmazeutisch akzeptable
Salze oder Komplexe" beziehen
sich auf Salze oder Komplexe der unten identifizierten Verbindungen
der Formel (I), welche die gewünschte
biologische Aktivität
aufweisen. Beispiele von derartigen Salzen schließen Säureadditionssalze
ein, welche mit anorganischen Säuren
gebildet werden (z. B. Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure,
Phosphorsäure,
Salpetersäure
und das Entsprechende) und Salze, welche mit organischen Säuren wie
zum Beispiel Essigsäure,
Oxasäure,
Weinsäure,
Bernsteinsäure, Äpfelsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Ascorbinsäure, Benzoesäure, Tanninsäure, Pamoinsäure, Alginsäure, Polyglutaminsäure, Naphthalinsulfonsäure, Naphthalindisulfonsäure und
Polygalacturonsäure
gebildet werden, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Verbindungen können ebenso
als pharmazeutisch akzeptable quartäre Salze verabreicht werden,
welche dem Fachmann bekannt sind, welche spezifisch das quartäre Ammoniumsalz
der Formel -NR,R',R''+Z– einschließen, wobei
R, R', R'' unabhängig Wasserstoff, Alkyl oder
Benzyl, C1-C6-Alkyl,
C2-C6-Alkenyl, C2-C6-Alkinyl, C1-C6-Alkylaryl, C1-C6-Alkylheteroaryl,
Cycloalkyl, Heterocycloalkyl ist und Z ein Gegenion einschließend Chlorid,
Bromid, Iodid, -O-Alkyl, Toluolsulfonat, Methylsulfonat, Sulfonat, Phosphat
oder Carboxylat (wie zum Beispiel Benzoat, Succinat, Acetat, Glycolat,
Malest, Malst, Fumarat, Citrat, Tartrat, Ascorbat, Cinnamoat, Mandelost
und Diphenylacetat) ist.
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"Pharmazeutisch aktives
Derivat" bezieht
sich auf eine beliebige Verbindung, welche nach Verabreichung an
den Empfänger
zur direkten oder indirekten Bereitstellung der hierin offenbarten
Aktivität
fähig ist.
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Es
wurde jetzt gefunden, dass erfindungsgemäße Verbindungen Modulatoren
der Phosphatoinositid-3-Kinasen (PI3Ks) sind. Wenn das Phosphatoinositid-3-Kinaseenzym (PI3K-Enzym)
durch die erfindungsgemäßen Verbindungen
inhibiert wird, ist PI3K unfähig,
seine enzymatischen, biologischen und/oder pharmakologischen Wirkungen
ausüben.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen
sind deshalb zur Behandlung und Vorsorge von Autoimmunerkrankungen
und/oder inflammatorischen Krankheiten, kardiovaskulären Krankheiten,
neurodegenerativen Krankheiten, bakteriellen oder viralen Infektionen,
Nierenkrankheiten, Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen
geeignet.
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Die
erfindungsgemäße allgemeine
Formel (I) umfasst ebenso seine Tautomere, seine geometrischen Isomere,
seine optisch aktiven Formen als Enantiomere, Diastereomere und
seine Racematformen, als auch pharmazeutisch akzeptable Salze davon.
Bevorzugte pharmazeutisch akzeptable Salze der Formel (I) sind Säureadditionssalze,
welche mit pharmazeutisch akzeptablen Säuren wie Hydrochlorid, Hydrobromid,
Sulfat oder Eisulfat, Phosphat oder Hydrogenphosphat-, Acetat-,
Benzoat-, Succinat-, Fumarat-, Maleat-, Lactat-, Citrat-, Tartrat-,
Gluconat-, Methansulfonat-, Benzolsulfonat- und para-Toluolsulfonatsalzen
gebildet werden.
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Die
Verbindungen gemäß Formel
(I) sind für
die Modulation, insbesondere die Inhibition der Aktivität von Phosphatoinositid-3-Kinasen
(PI3K) geeignet. Es wird deshalb vermutet, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen
ebenso besonders für
die Behandlung und/oder Vorsorge von Erkrankungen geeignet sind,
welche durch PI3Ks vermittelt werden, insbesondere PI3Kγ. Die Behandlung
involviert die Modulation -insbesondere die Inhibition oder die
Herunteregulation- der Phosphatoinositid-3-Kinasen.
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Die
Verbindungen gemäß Formel
(I) sind geeignet zur Verwendung als ein Medikament.
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In
einer Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate der Formel (I) bereit, wobei
R1 ausgewählt ist aus -NR5R6 und -SO2R7, vorzugsweise-NR5R6;
wobei R2,
R3 und R5 unabhängig aus
H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend Methyl, gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkenyl
und gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl ausgewählt sind;
R4 ausgewählt ist
aus H; gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend Methyl und Ethyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkenyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl; und -NR8R9, wobei R8 und R9 unabhängig
ausgewählt
sind aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl einschließend Ethylpropionat;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylacyloxy einschließend Aminopropionsäureethylester;
R6 ausgewählt
ist aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend t-Butyl, 2-Cyanoethyl, 2-Cyanomethyl,
3-Hydroxypropyl, 2-Hydroxyethyl, 4-Hydroxybutyl, 2-Methylpropyl, 2, 2 Dimethylpropyl
und 1-Methylpropyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl einschließend Allyl
und 2-Methylallyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylalkoxy
einschließend
Methoxyethyl, z. B. 2-Methoxyethyl
und 3,3-Diethoxypropyl, 2,2-Diethoxyethyl;
gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylacyl,
einschließend
Methylenphenylketon;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylcarboxy
einschließend
Propionsäure,
Buttersäure;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylacylamino einschließend Ethyl-2-acetamid;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylamino einschließend 2-Dimethylaminoethyl, 3-Dimethylaminopropyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylaminocarbonyl
einschließend
3-Propionamid; gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl
einschließend
4-Buttersäuremethylester;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl einschließend
gegebenenfalls substituiertes Phenyl wie zum Beispiel Phenyl, Methoxyphenyl
(z. B. 2,5-Dimethoxyphenyl, 4-Methoxyphenyl,
2-Methoxyphenyl, 3-Methoxyphenyl), Acetylaminophenyl (z. B. 4-Acetylaminophenyl,
2-Acetylaminophenyl), Aminophenyl, Dimethylaminophenyl (z. B. 4-Dimethylaminophenyl),
Nitrophenyl (z. B. 3-Nitrophenyl, 4-Nitrophenyl, 2-Nitrophenyl), Ethylphenyl
(z. B. 2-Ethylphenyl), Methylphenyl (z. B. 2-Methylphenyl) Bromphenyl
(z. B. 4-Bromphenyl), Chlorphenyl (z. B. 4-Chlorphenyl, 2-Chlorphenyl,
3-Chlorphenyl), Hydroxyphenyl (z. B. 3-Hydroxyphenyl, 4-Hydroxyphenyl,
2-Hydroxyphenyl),
Cyanophenyl (z. B. 4-Cyanophenyl, 3-Cyanophenyl), 3-(1-Hydroxyethyl)phenyl,
Hydroxamsäurephenyl,
3-(N-Hydroxycarbamimidoyl)-phenyl-4-yl, Acetylphenyl (z. B. 3-Acetylphenyl,
2-Acetylphenyl), Benzylpiperazincarbonylphenyl (z. B. 4-Benzylpiperazin-1-yl-carbonylphenyl),
Phenyl gegebenenfalls substituiert mit Heteroaryl wie zum Beispiel
Oxazolylphenyl (z. B. 3-(1,3-Oxazol-5-yl)phenyl),
Tetrazolylphenyl (z. B. 3-(1H-Tetrazol-5-yl)phenyl, 4-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl),
Oxadiazolylphenyl (z. B. 3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl, 3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl),
Thiadiazolylphenyl (z. B. 3-(5-amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl),
3-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methylphenyl,
3-Hydroxyethylphenyl, 3-Hydroxymethylphenyl, 2-Hydroxyethylphenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Arylaminosulfonyl, wie zum Beispiel Dimethylpyrimidinaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl), Methylisoxazolaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-[(5-Methylisoxazol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl),
Dimethoxypyrimidinaminosulfonylphenyl (z. B. 4-{[(2,6-Dimethoxypyrimidin-4-yl)amino]sulfonyl}phenyl), Pyridinylaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-[(Pyridin-2-ylamino)sulfonyl]phenyl), Aminosulfonylphenyl
(z. B. 4-(Aminosulfonyl)phenyl, 3-(Aminosulfonyl)phenyl, 4-[(Methylamino)sulfonyl]phenyl,
4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl, 3-[(Butylamino)sulfonyl]phenyl, 4-(Morpholin-4-yl-sulfonyl)phenyl);
gegebenenfalls
substituiertem Arylsulfonyl, wie zum Beispiel 3-[(2-Hydroxyethan)sulfonyl]phenyl,
3-(Methansulfonyl)phenyl, 2-(Methansulfonyl)phenyl; 4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem fusioniertem Phenyl wie zum Beispiel Benzofuran-5-yl,
2,3-Dihydro-benzofuran-5-yl, 1,1-Dioxobenzo[b]thiophen-6-yl; gegebenenfalls
substituiertem Arylaminocarbonyl z. B. 3-Hydroxamsäurephenyl,
3-(Aminocarbonyl)phenyl,
4-[N-(3-Aminopropionsäuremmethylester)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäuremethylester)carbonyl]phenyl,
4-[N-(3-Aminopropionsäure)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäure)carbonyl]phenyl;
gegebenenfalls substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylcarboxy einschließend 4-(Essigsäure)phenyl, 3-(3-Propionsäure)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylacyl
z. B. 4-(Essigsäuremethylester)phenyl,
4-(3-Propionsäuremethylester)phenyl,
3-(Essigsäuremethylester)phenyl,
3-(3-Propionsäuremethylester)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Heteroaryl einschließend gegebenenfalls substituiertes
Pyridin wie zum Beispiel Pyridin (z. B. 2-Pyridin, 3-Pyridin, 4-Pyridin),
Methoxypyridin (z. B. 6-Methoxypyridin-3-yl), Chlorpyridin (z. B.
6-Chlorpyridin-3-yl, 2-Chlorpyridin-3-yl,
2-Chlorpyridin-4-yl), Fluorpyridin (z. B. 2-Fluorpyridin-3-yl, 6-Fluorpyridin-3-yl),
Cyanopyridin (z. B. 6-Cyanopyridin-3-yl), Acetamidpyridin (z. B.
6-Acetamidpyridin-3-yl),
gegebenenfalls substituiertes fusioniertes Pyridin wie zum Beispiel
Chinolin-3-yl, Chinolin-5-yl, Chinolin-6-yl;
gegebenenfalls
substituiertem C3-C8-Cycloalkyl,
einschließend
gegebenenfalls substituiertes Cyclohexyl (z. B. 2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl,
Cyclohexyl), Cyclopentyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl, Indan-2-yl; gegebenenfalls substituiertes
Heterocycloalkyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C8-Alkylaryl einschließend Benzyl, 2-Phenylethyl,
2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl und 2-Hydroxy-2-phenylethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylheteroaryl
einschließend
Pyridin-3-ylmethyl,
Pyridin-4-ylmethyl, 2-(1H-Tetrazol-5-yl)ethyl, 2-(2-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-5-yl)ethyl, 3-(2-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-5-yl)propyl und
3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl-C3-C8-cycloalkyl einschließend Cyclopropylmethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylheterocycloalkyl
einschließend
Tetrahydofuranmethyl (z. B. Tetrahydrofuran-2-ylmethyl), 3-(Morpholin-4-yl)propyl
2-(Morpholin-4-yl)ethyl,
2-(Pyrrolidin-1-yl)ethyl, 2-(Piperidin-1-yl)ethyl, 3-(Pyrrolidin-1-yl)propyl, 2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethyl,
(1-Ethylpyrrolidin-2-ylmethyl, 3-(1-pyrrolidin-2-on)propyl;
oder alternativ
R5 und R6, welche
zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit welchen sie verbunden sind,
einen gegebenenfalls substituierten 5-8-gliedrigen gesättigten
Ring oder aromatischen Ring bilden enthaltend gegebenenfalls ein
oder mehrere Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S, einschließend
gegebenenfalls substituiertes Piperidin, wie zum Beispiel Piperidin,
Hydroxyethylpiperidin (z. B. 2-Hydroxyethylpiperidin-1-yl), Piperidincarboxylat
(z. B. 3-Methylcarboxylatpiperidin-1-yl), gegebenenfalls substituiertes Pyrrolidin,
einschließend
Pyrrolidin, Hydroxypyrrolidin (z. B. 3-Hydroxypyrrolidin-1-yl),
Piperazin (z. B. 4-Methylpiperazin-1-yl) und Morpholin (z. B. Morpholin-4-yl);
R7 ausgewählt
ist aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl; gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
und NR10R11, wobei
R10 und R11 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl; oder alternativ R10 und
R11, welche zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit
welchen sie verbunden sind, einen gegebenenfalls substituierten
5-8-gliedrigen gesättigten,
teilweise ungesättigten
oder aromatischen Ring bilden enthaltend gegebenenfalls ein oder
mehrere Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S;
X ausgewählt
ist aus O und S;
als auch Isomeren und Mischungen davon zur
Verwendung als ein Medikament.
-
In
einer spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit, wobei R1 -NR5R6 ist.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate der Formel (I) bereit, wobei
R2 H ist.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate der Formel (I) bereit, wobei
R3 Methyl ist.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R4 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R4 -NR8R9 ist und wobei
R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl
und gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkenyl,
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylalkoxy, gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylacyl,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylcarboxy, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylacylamino,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylamino, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylaminocarbonyl,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkyl-C3-C8-Cycloalkyl und
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylheterocycloalkyl.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylaryl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylheteroaryl.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkyl und gegebenenfalls
substituiertem Heteroaryl-C1-C6-Alkyl.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Aryl und gegebenenfalls substituiertem Heteroaryl.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Phenyl.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Pyridin.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist
und R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Heterocycloalkyl und gegebenenfalls substituiertem
C3-C8-Cycloalkyl.
-
In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 und
R6, welche zusammen mit den Kohlenstoffatomen,
mit welchen sie verbunden sind, einen gegebenenfalls substituierten
5-8-gliedrigen gesättigten
Ring oder aromatischen Ring bilden enthaltend gegebenenfalls ein oder
mehrere Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate bereit, wobei R5 und
R6, welche zusammen mit den Kohlenstoffatomen,
mit welchen sie verbunden sind, einen gegebenenfalls substituierten
5-8-gliedrigen gesättigten
Ring bilden, welcher gegebenenfalls zusätzlich ein Sauerstoffatom enthält.
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In
einer anderen spezifischen Ausführungsform
stellt die Erfindung bis-Thiazolderivate
bereit, d. h. Thiazolderivate der Formel (I), wobei X S ist.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate der Formel (I) bereit, wobei R1 -NR5R6 ist;
R2 H ist; R3 Methyl
ist; R4 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkyl,
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl und -NR8R9, wobei R8 und R9 unabhängig
ausgewählt
sind aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl;
R5 H ist und R6 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl, gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxy, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylacyl, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylcarboxy,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylacylamino, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylamino, gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylaminocarbonyl,
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl, gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkyl-C3-C8-Cycloalkyl und gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylheterocycloalkyl
und X S ist.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit, wobei
R1 -NR5R6 ist; R2 H ist;
R3 Methyl ist; R4 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl
und -NR8R9, wobei
R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl;
R5 H ist und R6 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylaryl und gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylheteroaryl
und X S ist.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit, wobei
R1 -NR5R6 ist; R2 H ist;
R3 Methyl ist; R4 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl
und -NR8R9, wobei
R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl;
R5 H ist und R6 ausgewählt ist
aus C1-C6-Alkylaryl
und C1-C6-Alkylheteroaryl
und X S ist. In einer anderen spezifischen Ausführungsform stellt die Erfindung
Thiazolderivate bereit, wobei R5 H ist und
R6 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem Aryl, einschließend
gegebenenfalls substituiertes Phenyl und gegebenenfalls substituiertes
Heteroaryl einschließend
gegebenenfalls substituiertes Pyridin und X S ist.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit, wobei
R1 -NR5R6 ist; R2 H ist;
R3 Methyl ist; R4 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl
und -NR8R9, wobei
R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl;
R5 H ist und R6 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem Heterocycloalkyl und gegebenenfalls
substituiertem C3-C8-Cycloalkyl
und X S ist.
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In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate von Formel (I) bereit, wobei
R1 -NR5R6 ist; R2 H ist;
R3 Methyl ist; R4 ausgewählt ist
aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl
und -NR8R9, wobei
R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl und gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl;
R5 und R6 zusammen
mit den Kohlenstoffatomen, mit welchen sie verbunden sind, einen
gegebenenfalls substituierten 5-8-gliedrigen gesättigten oder aromatischen Ring
bilden, welcher gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome enthält, welche
aus O, N und S ausgewählt
sind, und X S ist.
-
In
einer anderen Ausführungsform
stellt die Erfindung eine Verwendung eines Thiazolderivats der Formel
(I) bereit, wobei R1 aus -NR5R6 und -SO2R7 ausgewählt
wird, vorzugsweise -NR5R6;
R2, R3 und R5 unabhängig
ausgewählt
sind aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl
einschließend Methyl,
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und gegebenenfalls substituiertem
C2-C6-Alkinyl;
und
-NR8R9, wobei R8 und R9 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl
einschließend
Ethylpropionat; gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylacyloxy
einschließend
Aminopropionsäureethylester;
R6 ausgewählt
ist aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend t-Butyl, 2-Cyanoethyl, Cyanomethyl, 3-Hydroxypropyl,
2-Hydroxyethyl, 4-Hydroxybutyl, 2-Isobutyl, 2,2-Dimethylpropyl und
1-Methylpropyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl einschließend Allyl und 2-Methylprop-2-en-1-yl;
gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxy
einschließend
Methoxyethyl, z. B. 2-Methoxyethyl,
2,2-Diethoxyethyl und 3,3-Diethoxypropyl;
gegebenenfalls substituiertem
C1-C6-Alkylacyl
einschließend
Methylenphenylketon;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylcarboxy
einschließend
Propionsäure,
Buttersäure;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylacylamino
einschließend
Ethyl-2-acetamid;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylamino einschließend 2-Dimethylaminoethyl, 3-Dimethylaminopropyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylaminocarbonyl
einschließend
3-Propionamid;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl,
welches 4-Buttersäuremethylester
einschließt;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl einschließend
gegebenenfalls substituiertes Phenyl wie zum Beispiel Phenyl, Methoxyphenyl
(z. B. 2,5-Dimethoxyphenyl, 4-Methoxyphenyl,
2-Methoxyphenyl, 3-Methoxyphenyl), Acetylaminophenyl (z. B. 4-Acetylaminophenyl,
2-Acetylaminophenyl), Aminophenyl, Dimethylaminophenyl (z. B. 4-Dimethylaminophenyl),
Nitrophenyl (z. B. 3-Nitrophenyl, 4-Nitrophenyl, 2-Nitrophenyl), Ethylphenyl
(z. B. 2-Ethylphenyl), Methylphenyl (z. B. 2-Methylphenyl)bromphenyl (z. B. 4-Bromphenyl),
Chlorphenyl (z. B. 4-Chlorphenyl, 2-Chlorphenyl, 3-Chlorphenyl), Hydroxyphenyl
(z. B. 3-Hydroxyphenyl, 4-Hydroxyphenyl,
2-Hydroxyphenyl), Cyanophenyl (z. B. 4-Cyanophenyl, 3-Cyanophenyl), 3-(1-Hydroxyethyl)phenyl,
Hydroxamsäurephenyl,
3-(N-Hydroxycarbamimidoyl)phenyl-4-yl,
Acetylphenyl (z. B. 3-Acetylphenyl, 2-Acetylphenyl), Benzylpiperazincarbonylphenyl
(z. B. 4-Benzylpiperazin-1-yl-carbonylphenyl),
Phenyl gegebenenfalls substituiert mit Heteroaryl wie zum Beispiel
Oxazolylphenyl (z. B. 3-(1,3-Oxazol-5-yl)phenyl), Tetrazolylphenyl
(z. B. 3-(1H-Tetrazol-5-yl)phenyl,
4-(1H-Tetrazol-5-yl)phenyl), Oxadiazolylphenyl (z. B. 3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl,
3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl), Thiadiazolylphenyl (z.
B. 3-(5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl), 3-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methylphenyl,
3-Hydroxyethylphenyl, 3-Hydroxymethylphenyl, 2-Hydroxyethylphenyl, gegebenenfalls substituiertes
Arylaminosulfonyl wie zum Beispiel Dimethylpyrimidinaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl), Methylisoxazolaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-{[(5-Methylisoxazol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl), Dimethoxypyrimidinaminosulfonylphenyl
(z. B. 4-{[(2,6-Dimethoxypyrimidin-4-yl)amino]sulfonyl}phenyl),
Pyridinylaminosulfonylphenyl (z. B. 4-[(Pyridin-2-ylamino)sulfonyl]phenyl),
Aminosulfonylphenyl (z. B. 4-(Aminosulfonyl)phenyl, 3-(Aminosulfonyl)phenyl,
4-[(Methylamino)sulfonyl]phenyl,
4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl, 3-[(Butylamino)sulfonyl]phenyl, 4-(Morpholin-4-yl-sulfonyl)phenyl),
gegebenenfalls substituiertes Arylsulfonyl wie zum Beispiel 3-[(2-Hydroxyethan)sulfonyl]phenyl,
3-(Methansulfonyl)phenyl,
2-(Methansulfonyl)phenyl; gegebenenfalls substituiertes fusioniertes
Phenyl wie zum Beispiel Benzofuran-5-yl, 2,3-Dihydrobenzofuran-5-yl,
1,1-Dioxobenzo[b]thiophen-6-yl; gegebenenfalls substituiertes Arylaminocarbonyl,
z. B. 3-Hydroxamsäurephenyl,
3-(Aminocarbonyl)phenyl, 4-[N-(3-Aminopropionsäuremethylester)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäuremethylester)carbonyl]phenyl,
4-[N-(3-Aminopropionsäure)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäure)carbonyl]phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylcarboxy,
einschließend
4-(Essigsäure)phenyl,
3-(3-Propionsäure)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylacyl,
z. B. 4-(Essigsäuremethylester)phenyl,
4-(3-Propionsäuremethylester)phenyl,
3-(Essigsäuremethylester)phenyl,
3-(3-Propionsäuremethylester)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Heteroaryl einschließend gegebenenfalls substituiertes
Pyridin wie zum Beispiel Pyridin (z. B. 2-Pyridin, 3-Pyridin, 4-Pyridin),
Methoxypyridin (z. B. 6-Methoxypyridin-3-yl), Chlorpyridin (z. B.
6-Chlorpyridin-3-yl, 2-Chlorpyridin-3-yl,
2-Chlorpyridin-4-yl), Fluorpyridin (z. B. 2-Fluorpyridin-3-yl, 6-Fluorpyridin-3-yl),
Cyanopyridin (z. B. 6-Cyanopyridin-3-yl), Acetamidpyridin (z. B.
6-Acetamidpyridin-3-yl),
gegebenenfalls substituiertes fusioniertes Pyridin wie zum Beispiel
Chinolin-3-yl, Chinolin-5-yl, Chinolin-6-yl;
gegebenenfalls
substituiertem C3-C8-Cycloalkyl,
einschließend
gegebenenfalls substituiertes Cyclohexyl (z. B. 2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl,
Cyclohexyl), Cyclopentyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl, Indan-2-yl; gegebenenfalls substituiertes
Heterocycloalkyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylaryl einschließend Benzyl, 2-Phenylethyl,
2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl und 2-Hydroxy-2-phenylethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylheteroaryl
einschließend
Pyridin-3-yl-methyl,
Pyridin-4-yl-methyl, 2-(1H-tetrazol-5-yl)ethyl, 2-(2-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-5-yl)ethyl, 3-(2-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-5-yl)propyl und
3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl;
gegebenenfalls substituiertes C1-C6-Alkyl-C3-C8-cycloalkyl einschließend Cyclopropylmethyl;
gegebenenfalls
substituiertes C1-C6-Alkylheterocycloalkyl,
einschließend
Tetrahydofuranmethyl (z. B. Tetrahydrofuran-2-yl-methyl), 3-(Morpholin-4-yl)propyl
2-(Morpholin-4-yl)ethyl,
2-(Pyrrolidin-1-yl)ethyl, 2-(Piperidin-1-yl)ethyl, 3-(Pyrrolidin-1-yl)propyl, 2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethyl,
(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl, 3-(1-Pyrrolidin-2-on)propyl;
oder alternativ
R5 und R6, welche
zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit welchen sie verbunden sind,
einen gegebenenfalls substituierten 5-8-gliedrigen gesättigten
Ring oder aromatischen Ring bilden, welcher gegebenenfalls ein oder
mehrere Heteroatome enthält,
welche aus O, N und S ausgewählt
sind, einschließend gegebenenfalls
substituiertes Piperidin wie zum Beispiel Piperidin, Hydroxyethylpiperidin
(z. B. 2-Hydroxyethylpiperidinpiperidin-1-yl), Piperidincarboxylat
(z. B. 3-Methylcarboxylatpiperidin-1-yl), gegebenenfalls substituiertes
Pyrrolidin einschließend
Pyrrolidin, Hydroxypyrrolidin (z. B. 3-Hydroxypyrrolidin-1-yl), Piperazin (z.
B. 4-Methylpiperazin-1-yl) und Morpholin (z. B. Morpholin-4-yl);
R7 ausgewählt
ist aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl; gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
und NR10R11, wobei
R10 und R11 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl; oder alternativ R10 und
R11, welche zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit
welchen sie verbunden sind, einen gegebenenfalls substituierten
5-8-gliedrigen gesättigten,
teilweise ungesättigten
oder aromatischen Ring enthaltend gegebenenfalls ein oder mehrere
Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S bilden.
-
X
ausgewählt
ist aus O und S;
als auch Isomere und Mischungen davon zur
Herstellung eines Medikaments für
die Prophylaxe und/oder Behandlung von Autoimmunerkrankungen und/oder
inflammatorischen Krankheiten, kardiovaskulären Krankheiten, neurodegenerativen
Krankheiten, bakteriellen oder viralen Infektionen, Nierenkrankheiten,
Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen.
-
In
einer anderen Ausführungsform
stellt die Erfindung Thiazolderivate der Formel (I) bereit, wobei
R1 ausgewählt ist aus -NR5R6 und -SO2R7, vorzugsweise -NR5R6;
R2, R3 und R5 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl
einschließend Methyl,
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und gegebenenfalls substituiertem
C2-C6-Alkinyl;
R4 ausgewählt
ist aus H; gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend Methyl und Ethyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkenyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl und -NR8R9, wobei R8 und R9 unabhängig
ausgewählt
sind aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl einschließend Ethylpropionat;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylacyloxy einschließend Aminopropionsäureethylester;
R6 ausgewählt
ist aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl einschließend t-Butyl, 2-Cyanoethyl, 2-Cyanomethyl,
3-Hydroxypropyl, 2-Hydroxyethyl, 4-Hydroxybutyl, 2-Methylpropyl, 2,2-Dimethylpropyl
und 1-Methylpropyl;
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxy
einschließend
Methoxyethyl, z. B. 2-Methoxyethyl
und 3,3-Diethoxy-propyl, 2,2-Diethoxy-ethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylacyl
einschließend
Methylenphenylketon;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylcarboxy
einschließend
Propionsäure,
Buttersäure;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylacylamino
einschließend
Ethyl-2-acetamid;
gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkylamino einschließend 2-Dimethylaminoethyl, 3-Dimethylaminopropyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylaminocarbonyl
einschließend
3-Propionamid;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylalkoxycarbonyl,
welches 4-Buttersäuremethylester
einschließt;
gegebenenfalls
substituiertem fusioniertem Phenyl wie zum Beispiel Benzofuran-5-yl,
2,3-Dihydrobenzofuran-5-yl, 1,1-Dioxobenzo[b]thiophen-6-yl;
gegebenenfalls
substituiertem Arylaminocarbonyl, z. B. 3-Hydroxamsäurephenyl,
3-(Aminocarbonyl)phenyl, 4-[N-(3-Aminopropionsäuremethylester)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäuremethylester)carbonyl]phenyl, 4-[N-(3-Aminopropionsäure)carbonyl]phenyl,
4-[N-(Aminoessigsäure)carbonyl]phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylcarboxy
einschließend
4-(Essigsäure)phenyl,
3-(3-Propionsäure)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Aryl-C1-C6-Alkylacyl,
z. B. 4-(Essigsäuremethylester)phenyl,
4-(3-Propionsäuremethylester)phenyl,
3-(Essigsäuremethylester)phenyl,
3-(3-Propionsäuremethylester)phenyl;
gegebenenfalls
substituiertem Pyridin wie zum Beispiel Pyridin (z. B. 2-Pyridin,
3-Pyridin, 4-Pyridin),
Methoxypyridin (z. B. 6-Methoxypyridin-3-yl), Chlorpyridin (z. B.
6-Chlorpyridin-3-yl,
2-Chlorpyridin-3-yl, 2-Chlorpyridin-4-yl), Fluorpyridin (z. B. 2-Fluorpyridin-3-yl,
6-Fluorpyridin-3-yl), Cyanopyridin (z. B. 6-Cyanopyridin-3-yl), Acetamidpyridin
(z. B. 6-Acetamidpyridin-3-yl), gegebenenfalls substituiertem fusioniertem
Pyridin wie zum Beispiel Chinolin-3-yl, Chinolin-5-yl, Chinolin-6-yl;
gegebenenfalls
substituiertem C3-C8-Cycloalkyl
einschließend
gegebenenfalls substituiertes Cyclohexyl (z. B. 2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl,
Cyclohexyl), Cyclopentyl, Cyclopropyl, Cyclobutyl, Indan-2-yl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylaryl
einschließend
Benzyl, 2-Phenylethyl, 2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl und 2-Hydroxy-2-phenylethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkyl-C3-C8-Cycloalkyl einschließend Cyclopropylmethyl;
gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkylheterocycloalkyl
einschließend
Tetrahydofuranmethyl (z. B. Tetrahydrofuran-2-yl-methyl), 3-(Morpholin-4-yl)propyl-2-(morpholin-4-yl)ethyl,
2-(Pyrrolidin-1-yl)ethyl, 2-(Piperidin-1-yl)ethyl, 3-(Pyrrolidin-1-yl)propyl, 2-(1-Methyl-pyrrolidin-2-yl)ethyl,
(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl, 3-(1-Pyrrolidin-2-on)propyl;
oder alternativ
R5 und R6, welche
zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit welchen sie verbunden sind,
einen gegebenenfalls substituierten 5-8-gliedrigen gesättigten
Ring oder aromatischen Ring bilden enthaltend gegebenenfalls ein
oder mehrere Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S, einschließend
gegebenenfalls substituiertes Piperidin wie zum Beispiel Piperidin,
Hydroxyethylpiperidin (z. B. 2-Hydroxyethylpiperidin-1-yl), Piperidincarboxylat
(z. B. 3-Methylcarboxylatpiperidin-1-yl), gegebenenfalls substituiertes Pyrrolidin,
einschließend
Pyrrolidin, Hydroxypyrrolidin (z. B. 3-Hydroxypyrrolidin-1-yl),
Piperazin (z. B. 4-Methylpiperazin-1-yl) und Morpholin (z. B. Morpholin-4-yl);
R7 ausgewählt
ist aus gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl; gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl; gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkinyl;
und NR10R11, wobei
R10 und R11 unabhängig ausgewählt sind
aus H, gegebenenfalls substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkenyl und
gegebenenfalls substituiertem C2-C6-Alkinyl; oder alternativ R10 und
R11, welche zusammen mit den Kohlenstoffatomen, mit
welchen sie verbunden sind, einen gegebenenfalls substituierten
5-8-gliedrigen gesättigten,
teilweise ungesättigten
oder aromatischen Ring bilden enthaltend gegebenenfalls ein oder
mehrere Heteroatome ausgewählt
aus O, N und S;
X ausgewählt
ist aus O und S;
-
Erfindungsgemäße Verbindungen
schließen
insbesondere diejenigen der Gruppe ein bestehend aus:
| Beispiel
Nr. | Name |
| 1 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]amino}benzoesäure |
| 2 | 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]amino}benzoesäure |
| 3 | N-[2-(Benzylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 4 | N-{4'-Methyl-2-[(2-phenylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 5 | N-(4'-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 6 | N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 7 | N-[4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 8 | N-[4'-Methyl-2-(pyridin-2-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 9 | N-{2-[(4-Methoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 10 | N-{2-[(4-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 11 | N-{4'-Methyl-2-[(4-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 12 | 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid |
| 13 | N-[2-({4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 14 | N-(2-Amino-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 15 | N-(2-Anilino-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 16 | N-(4'-Methyl-2-morpholin-4-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 17 | N-[4'-Methyl-2-(4-methylpiperazin-1-yl)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 18 | Methyl-1-[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]piperidin-3-carboxylat |
| 19 | N-{2-[4-(2-hydroxyethyl)piperidin-1-yl]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 20 | N-(4'-Methyl-2-pyrrolidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 21 | N-[2-(3-Hydroxypyrrolidin-1-yl)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 22 | N-[2-(tert-Butylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 23 | N-{2-[(6-Methoxypyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 24 | N-{2-[(6-Chlorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| Beispiel
Nr. | Name |
| 25 | N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 26 | N-{2-[(4-Chlorphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 27 | N-{2-[(2-Chlorphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 28 | N-{2-[(2-Methoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 29 | N-{2-[(3-Chlorphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 30 | N-{2-[(3-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 31 | N-{4'-Methyl-2-[(2-morpholin-4-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 32 | N-{4'-Methyl-2-[(2-piperidin-1-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 33 | N-{2-[(2-Methoxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 34 | N-[2-(Cyclohexylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 35 | N-{4'-Methyl-2-[(3-morpholin-4-ylpropyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 36 | N-{4'-Methyl-2-[(tetrahydrofuran-2-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 37 | N-{2-[(2-Hydroxy-2-phenylethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 38 | N-[2-(1-Benzofuran-5-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 39 | N-{2-[(3-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 40 | [4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]formamid |
| 41 | Ethyl-N-({[2-(allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]amino}carbonyl)beta-alaninat |
| 42 | N-{4-Methyl-5-[2-(pyridin-3-ylamino)-1,3-thiazol-4-yl]-1,3-oxazol-2-yl}acetamid |
| 43 | N-{2-[(2-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 44 | N-{2-[(2-Cyanoethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 45 | N-{2-[(3,3-Diethoxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 46 | N-{2-[(2,2-Diethoxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 47 | N-{4'-Methyl-2-[(2-oxo-2-phenylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| Beispiel
Nr. | Name |
| 48 | N-{2-[(2-Chlorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 49 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 50 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 51 | N-(4'-Methyl-2-{[4-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 52 | N-{4'-Methyl-2-[2-(1H-tetrazol-5-yl)ethylamino]-[4,5']-bithiazolyl-2'-yl}acetamid |
| 53 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 54 | N-(2-{[3-(5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 55 | N-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alanin, |
| 56 | 5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat |
| 57 | 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}buttersäure, |
| 58 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 59 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzamid |
| 60 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzolcarboximidsäure |
| 61 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 62 | N-[2-({3-[(Z)-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 63 | N-[4'-Methyl-2-({4-[(pyridin-2-ylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 64 | N-(2-{[2-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| Beispiel
Nr. | Name |
| 65 | N-(2-{[3-(Hydroxymethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 66 | N-(2-{[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 67 | N-[2-({3-[(2-Hydroxyethyl)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 68 | N-[2-({4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 69 | N-(2-{[3-(Aminosulfonyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 70 | N-{2-[(2-Chlorpyridin-4-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 71 | N-[4'-Methyl-2-({4-[(methylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 72 | N-(5-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}pyridin-2-yl)acetamid |
| 73 | N-[2-(2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 74 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(1-methylpyrrolidin-2-yl)ethyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 75 | N-{4'-Methyl-2-[(2-pyrrolidin-1-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 76 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(2-oxopyrrolidin-1-yl)propyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 77 | N-(2-{[2-(Acetylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 78 | N-(2-{[2-(Dimethylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 79 | N-{2-[(2-Hydroxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 80 | N-(2-{[2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 81 | N-(2-{[3-(Dimethylamino)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
-
| Beispiel
Nr. |
Name |
| 82 |
N-{2-[(3-Hydroxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 83 |
N-(2-{[3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 84 |
N~3~-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninamid |
| 85 |
N-{4'-Methyl-2-[(2-methylprop-2-en-1-yl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 86 |
N-{2-[(2-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 87 |
N-{2-[(6-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 88 |
N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 89 |
N-{2-[(6-Cyanopyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 90 |
N-{2-[(3-Methoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 91 |
3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid |
| 92 |
N-{4'-Methyl-2-[(2-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 93 |
N-{4'-Methyl-2-[(3-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 94 |
N-[4'-Methyl-2-(chinolin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 95 |
N-[4'-Methyl-2-(chinolin-5-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 96 |
N-[4'-Methyl-2-(chinolin-6-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 97 |
N-[2-(Cyclopentylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 98 |
N-[2-(Cyclopropylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 99 |
N-{4'-Methyl-2-[(pyridin-3-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 100 |
N-{2-[(4-Hydroxybutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 101 |
N-(4'-Methyl-2-{[3-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 102 |
N-{4'-Methyl-2-[(3-pyrrolidin-1-ylpropyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 103 |
N-{2-[(1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 104 |
N-(2-{[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
-
| Beispiel
Nr. | Name |
| 105 | N-{2-[(Cyanomethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 106 | N-[2-(Isobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 107 | N-{2-[(2,2-Dimethylpropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 108 | N-(2-{[(cis)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 109 | N-(2-{[(trans)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 110 | N-[2-(sec-Butylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 111 | N-{4'-Methyl-2-[(pyridin-4-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 112 | N-(4'-Methyl-2-{[4-(morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 113 | N-[2-({3-[(Butylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 114 | N-{2-[(Cyclopropylmethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 115 | N-[2-(Cyclobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 116 | N-[2-(2,3-Dihydro-1H-inden-2-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 117 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 118 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)ethyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 119 | N-(2-{[3-(1-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 120 | Methyl-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat |
| 121 | Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)-beta-alaninat |
| 122 | Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)glycinat |
| 123 | Methyl-3-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionat |
| Beispiel
Nr. | Name |
| 124 | 3-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure |
| 125 | Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}butyrat, |
| 126 | Methyl-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat |
| 127 | N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff |
| 128 | N-[4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff |
| 129 | N-(4'-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff |
| 130 | N-(2-Anilino-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff |
| 131 | N-{2-[(4-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}harnstoff |
| 132 | N-[2-(Pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 133 | (4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)essigsäure |
| 134 | N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)beta-alanin |
| 135 | N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)glycin |
| 136 | 3-(3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure |
N-{2-[(4-Ethoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{4'-Methyl-2-[(4-methylphenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{2-[(4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{4'-Methyl-2-[(4-{[(5-methylisoxalol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]propionamid,
N-{2-[(4-{[(2,6-Dimethoxypyrimidin-4-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{4'-Methyl-2-[(4-{[(5-methylisoxalol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}propionamid,
N-{2-[(4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}propionamid,
N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]amino}phenyl)acetamid,
N-{2-[(4-Aminophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{2-[(2-Ethylphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{4'-Methyl-2-[(2-methylphenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{2-[(4-Bromphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-(2-{[4-(Aminosulfonyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid,
N-{2-[(2,5-Dimethoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-{2-[(3-Acetylphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
N-(2-{[4-(Dimethylamino)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
-
In
einer besonderen Ausführungsform
stellt die Erfindung Verbindungen gemäß Formel (I) bereit ausgewählt aus
der folgenden Gruppe:
| 5 | N-(4'-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 7 | N-[4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 8 | N-[4-Methyl-2-(pyridin-2-ylamino)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid |
| 16 | N-(4'-Methyl-2-morpholin-4-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 17 | N-[4'-Methyl-2-(4-methylpiperazin-1-yl)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 18 | Methyl-1-[2-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]piperidin-3-carboxylat |
| 19 | N-{2-[4-(2-Hydroxyethyl)piperidin-1-yl]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 20 | N-(4'-Methyl-2-pyrrolidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 21 | N-[2-(3-Hydroxypyrrolidin-1-yl)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 22 | N-[2-(tert-Butylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 23 | N-{2-[(6-Methoxypyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 24 | N-{2-[(6-Chlorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 31 | N-{4-Methyl-2-[(2-morpholin-4-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 32 | N-{4'-Methyl-2-[(2-piperidin-1-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 33 | N-{2-[(2-Methoxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 34 | N-[2-(Cyclohexylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 35 | N-{4'-Methyl-2-[(3-morpholin-4-ylpropyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 36 | N-{4'-Methyl-2-[(tetrahydrofuran-2-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 38 | N-[2-(1-Benzofuran-5-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 40 | [4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]formamid |
| 42 | N-{4-Methyl-5-[2-(pyridin-3-ylamino)-1,3-thiazol-4-yl]-1,3-oxazol-2-yl}acetamid |
| 43 | N-{2-[(2-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 44 | N-{2-[(2-Cyanoethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 45 | N-{2-[(3,3-Diethoxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 46 | N-{2-[(2,2-Diethoxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 47 | N-{4'-Methyl-2-[(2-oxo-2-phenylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 48 | N-{2-[(2-Chlorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 55 | N-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alanin |
| 57 | 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}buttersäure |
| 70 | N-{2-[(2-Chlorpyridin-4-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 72 | N-(5-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}pyridin-2-yl)acetamid |
| 73 | N-[2-(2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 74 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(1-methylpyrrolidin-2-yl)ethyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 75 | N-{4'-Methyl-2-[(2-pyrrolidin-1-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 76 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(2-oxopyrrolidin-1-yl)propyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 77 | N-(2-{[2-(Acetylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 78 | N-(2-{[2-(Dimethylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 79 | N-{2-[(2-Hydroxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 81 | N-(2-{[3-(Dimethylamino)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 82 | N-{2-[(3-Hydroxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 84 | N~3~-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninamid |
| 89 | N-{2-[(6-Cyanopyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 94 | N-[4'-Methyl-2-(chinolin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 95 | N-[4'-Methyl-2-(chinolin-5-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 96 | N-[4'-Methyl-2-(chinolin-6-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 97 | N-[2-(Cyclopentylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 98 | N-[2-(Cyclopropylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 100 | N-{2-[(4-Hydroxybutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 102 | N-{4'-Methyl-2-[(3-pyrrolidin-1-ylpropyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 103 | N-{2-[(1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 104 | N-(2-{[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 105 | N-{2-[(Cyanomethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 106 | N-[2-(Isobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 107 | N-{2-[(2,2-Dimethylpropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 108 | N-(2-{[(cis)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 109 | N-(2-{[(trans)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 110 | N-[2-(sec-Butylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 114 | N-{2-[(Cyclopropylmethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 115 | N-[2-(Cyclobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 116 | N-[2-(2,3-Dihydro-1H-inden-2-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 125 | Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}butyrat |
| 128 | N-[4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff |
| 129 | N-(4'-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff. |
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In
einer anderen Ausführungsform
stellt die Erfindung Verbindungen der Formel (I) bereit ausgewählt aus
der folgenden Gruppe:
| 3 | N-[2-(Benzylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 4 | N-{4'-Methyl-2-[(2-phenylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 12 | 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid |
| 13 | N-[2-({4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 25 | N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 27 | N-{2-[(2-Chlorphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 29 | N-{2-[(3-Chlorphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 37 | N-{2-[(2-Hydroxy-2-phenylethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 39 | N-{2-[(3-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 41 | Ethyl-N-({[2-(allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]amino}carbonyl)beta-alaninat, |
| 49 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 50 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 51 | N-(4'-Methyl-2-{[4-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 52 | N-{4'-Methyl-2-[2-(1H-tetrazol-5-yl)ethylamino]-[4,5']-bithiazolyl-2'-yl}-acetamid |
| 53 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 54 | N-(2-{[3-(5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 56 | 5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat, |
| 58 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 59 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzamid |
| 60 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzolcarboximidsäure, |
| 61 | N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 62 | N-[2-({3-[(Z)-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 63 | N-[4'-Methyl-2-({4-[(pyridin-2-ylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 64 | N-(2-{[2-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 65 | N-(2-{[3-(Hydroxymethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 66 | N-(2-{[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 67 | N-[2-({3-[(2-Hydroxyethyl)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 68 | N-[2-({4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 71 | N-[4'-Methyl-2-({4-[(methylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 80 | N-(2-{[2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 83 | N-(2-{[3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 85 | N-{4'-Methyl-2-[(2-methylprop-2-en-1-yl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 86 | N-{2-[(2-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 88 | N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 90 | N-{2-[(3-Methoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 91 | 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid |
| 92 | N-{4'-Methyl-2-[(2-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 99 | N-{4'-Methyl-2-[(pyridin-3-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 101 | N-(4'-Methyl-2-{[3-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 111 | N-{4'-Methyl-2-[(pyridin-4-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid |
| 112 | N-(4'-Methyl-2-{[4-(morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 113 | N-[2-({3-[(Butylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 117 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid |
| 118 | N-(4'-Methyl-2-{[2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)ethyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 119 | N-(2-{[3-(1-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid |
| 120 | Methyl-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat, |
| 121 | Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)beta-alaninat, |
| 122 | Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)glycinat, |
| 123 | Methyl-3-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionat, |
| 124 | 3-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure, |
| 126 | Methyl-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat, |
| 127 | N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff, |
| 130 | N-(2-Anilino-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff, |
| 131 | N-{2-[(4-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}harnstoff, |
| 133 | (4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)essigsäure, |
| 134 | N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)-beta-alanin, |
| 135 | N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)glycin, |
| 136 | 3-(3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure, |
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind als Medikamente geeignet. Sie können für die Herstellung eines Medikaments
für die
Prophylaxe und/oder Behandlung von Autoimmunerkrankungen und/oder
inflammatorische Krankheiten, kardiovaskulären Krankheiten, neurodegenerativen
Krankheiten, bakteriellen oder viralen Infektionen, Nierenkrankheiten,
Plättchenaggregation,
Krebs, Transplantation, Transplantatabstoßung oder Lungenverletzungen
verwendet werden.
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In
einer Ausführungsform
sind die Verbindungen der Formel (I) für die Behandlung und/oder Prophylaxe
von Autoimmunkrankheiten oder inflammatorischen Krankheiten wie
zum Beispiel multipler Sklerose, Psoriasis, rheumatoider Arthritis,
systemischem Lupus erythematosis, inflammatorischer Darmkrankheit,
Lungenentzündung,
Thrombose oder Gehirninfektion/-entzündung wie zum Beispiel Meningitis
oder Enzephalitis geeignet.
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In
einer anderen Ausführungsform
sind die Verbindungen der Formel (I) für die Behandlung und/oder Prophylaxe
von neurodegenerativen Krankheiten geeignet, welche multiple Sklerose,
Alzheimersche Krankheit, Huntington-Chores, CNS-Trauma, Schlaganfall oder ischämische Zustände einschließen.
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In
noch einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform sind die Verbindungen
der Formel (I) für die
Behandlung und/oder Prophylaxe von kardiovaskulären Krankheiten wie zum Beispiel
Atherosklerose, Herz-Hypertrophie, Herzmyozyten-Dysfunktion, erhöhtem Blutdruck oder Vasokonstriktion
geeignet.
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In
noch einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
sind die Verbindungen der Formel (I) für die Behandlung und/oder Prophylaxe
von chronischer obstruktiver Lungenkrankheit, anaphylaktischem Schock
Fibrose, Psoriasis, allergischen Krankheiten, Asthma, Schlaganfall
oder ischämischen
Zuständen,
Ischämie-Reperfusion, Plättchenaggregation/-aktivierung,
Skelettmuskelatrophie/-hypertrophie, Leukozytenrekrutierung in Krebsgewebe,
Angiogenese, Invasionsmetastase, insbesondere Melanom, Karposi-Sarkom,
akuten und chronischen bakteriellen und viralen Infektionen, Sepsis,
Transplantation, Transplantatabstoßung, Glomerulosklerose, Glomerulonephritis,
progressiver renaler Fibrose, endothelialen und epithelialen Verletzungen
in der Lunge oder im Allgemeinen Lungen-Atemwegsentzündungen geeignet.
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Die
Thiazolderivate, welche in dieser Erfindung beispielhaft dargestellt
werden, können
aus leicht verfügbaren
Ausgangsmaterialien hergestellt werden, wobei die folgenden allgemeinen
Methoden und Verfahren verwendet werden. Es wird berücksichtigt,
dass, wenn typische oder bevorzugte experimentelle Bedingungen (d.
h. Reaktionstemperaturen, Zeit, Molmengen von Reagenzien, Lösungsmittel
etc.) angegeben werden, andere experimentelle Bedingungen ebenso
verwendet werden können,
wenn es nicht anderweitig angegeben ist. Optimale Reaktionsbedingungen
können
mit den bestimmten verwendeten Recktanten oder Lösungsmitteln variieren, aber
derartige Bedingungen können
vom Fachmann bestimmt werden, wobei er Routineoptimierungsverfahren
verwendet.
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Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen:
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Die
neuen bis-Thiazol- oder Oxazol-Thiazol-Derivate gemäß Formel
(I) können
aus leicht verfügbaren Ausgangsmaterialien
durch mehrere synthetische Ansätze
hergestellt werden, wobei sowohl Lösungenphasenchemie-Protokolle
als auch Festphasenchemie-Protokolle verwendet werden (Pirrung et
al., J. Comb. Chem. 2001, 3, 90-96). Beispiele von synthetischen
Wegen für
den werden beschrieben.
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Die
folgenden Abkürzungen
beziehen sich jeweils auf die Definitionen unten: min (Minute),
h (Stunde), g (Gramm),), MHz (Megahertz), ml (Milliliter), mmol
(Millimol), mM (millimolar), RT (Raumtemperatur), ATP (Adenosintriphosphat),
BSA (Rinder-Serumalbumin), CDI (N,N'-Carbonyldiimidazol), DCM (Dichlormethan), DCC
(Dicyclohexylcarbodiimid), DIEA (Diisopropylethylamin), DMSO (Dimethylsulfoxid),
EDC (1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethyl-carbodiimid-Hydrochlorid),
HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie),
InsIP (D-myo-Inositol-1-phosphat), mCPBA (n-Chlorperoxybenzoesäure), MS
(Massenspektrometrie), NMR (Kernmagnetische Resonanz), PBS (Phosphatgepufferte
Saline), PIs (Phosphoinositide), PI3Ks (Phosphoinositid-3-Kinasen),
PI(3)P (Phosphatidylinositol-3-monophosphat),
PI(3,4)P2 (Phosphatidylinositol-3,4-bisphosphat),
PI(3,4,5)P3 (Phosphatidylinositol-3,4,5-triphosphat),
PI(4)P (Phosphatidylinositol-4-phosphat), PI(4,5)P2)
(Phosphatidylinositol-4,5-biphosphat), PtdIns (Phosphatidylinositol),
SPA (Scintillation Proximity Assay, Szintillationsannäherungstest),
TEA (Triethylamin), THF (Tetrahydrofuran), TLC (Dünnschichtchromatographie),
UV (Ultraviolett).
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Ein
synthetischer Ansatz (Schema 1 unten) besteht in Reagierenlassen
von annähernd äquimolaren Mengen
von α-Bromketon-Reaktanten
(P1) mit einem Thioharnstoff, einem Dithiocarbamat oder einem Dithiocarbaminsäurealkyl-,
-alkenyl- oder -alkinylester
(P2) gemischt in einem Lösungsmittel,
vorzugsweise polar wie zum Beispiel einem alkoholischem Lösungsmittel,
um eine Verbindung der Formel (I) hervorzubringen. Die Temperatur
der Reaktion hängt
von der Art von (P1) und (P2) ab und liegt zwischen –20°C und Reflux.
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Ein
anderer synthetischer Ansatz, welcher in Schema 2 unten beschrieben
ist, besteht in Reagierenlassen eines freien Aminderivats (P1a)
mit einem Thioharnstoff oder ein Dithiocarbamat (P2) auf dieselbe
Weise, was das korrespondierende bis-Thiazol oder Oxazol-Thiazol von Formel
(Ia) hervorbringt.
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Derivat
(Ia) kann weiter durch eine Gruppe -C(O)R4 substituiert
werden, was zu einer Verbindung der Formel (I) führt, wobei Bedingungen verwendet
werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
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Wenn
die Gruppe -C(O)R4 eine Acylgruppe ist,
wird das korrespondierende Acylchlorid zum Zwischenprodukt (Ia)
in Anwesenheit einer Base, z. B. Pyridin, DIEA, TEA etc., hinzugegeben.
Die korrespondierende Carboxylsäure
kann ebenso in Anwesenheit eines Aktivierungsmittels wie zum Beispiel
DCC, EDC etc. hinzugegeben werden.
-
Eine
Formylgruppe, d. h. -C(O)R4 = -C(O)H, kann
durch Erwärmen
des Zwischenproduktes (Ia) in Ameisensäure oder in einem beliebigem
Alkylformiat mit oder ohne ein Ko-Lösungsmittel eingeführt werden. Ein
substituierter Harnstoff wird durch Hinzugeben eines Isocyanats
R8R9NC(O) zum Zwischenprodukt
(Ia) in der Anwesenheit einer Base, z. B. DIEA, TEA etc., gebildet
Das aufeinanderfolgende Hinzugeben von CDI und Ammoniak zu Zwischenprodukt
(Ia) bringt eine Verbindung der Formel (I) mit -C(O)R4 =
-C(O)NH2 hervor.
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Andere
-C(O)R4-Funktionalitäten können zu Zwischenprodukt (Ia)
hinzugegeben werden, um eine Verbindung der Formel (I) wie oben
in der Beschreibung definiert zu ergeben, wobei Reaktionsbedingungen
verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
-
Im
Falle von erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel (I), worin R1 = NR5R6, d. h. der Formel (Ib), können dieselben
Verfahren wie oben beschrieben verwendet werden, und wobei die Derivate
der Formel (P2) Thioharnstoffe der Formel (P2a) sind (Schema 3 unten).
-
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Für die Herstellung
von Verbindungen der Formel (Ib) werden annähernd äquimolare Mengen des α-Bromketon-Recktanten
(P1) und des N-substituierten Thioharnstoffs (P2a) als eine Lösung oder
eine Suspension in einem Lösungsmittel
gerührt,
vorzugsweise einem polaren Lösungsmittel
wie zum Beispiel einem alkoholischen Lösungsmittel. Wenn die Reagenzien
(P1) oder (P2a) als Salz verwendet werden, wird ein Basenüberschuss,
vorzugsweise Triethylamin oder Pyridin (etwa 3 Äquivalente), zur Reaktionsmischung
hinzugegeben. Die Temperatur, welche für diese Reaktion gewählt wird,
hängt von
der Art von (P1) und (P2a) ab und variiert zwischen –20°C und Reflux.
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Das
gewünschte
bis-Thiazol oder Oxazol-Thiazol der Formel (Ib) wird dann als HBr-Salz durch Filtration
isoliert, falls es aus der Reaktionsmischung nach Kühlen oder
durch Verdampfung der Lösungsmittel
präzipitiert,
um das rohe Produkt zu erhalten. Dieses rohe Produkt kann dann,
wenn gewünscht,
gereinigt werden, z. B. durch Kristallisieren oder durch chromatographische
Standardverfahren. Wenn R5 und R6 einen Ring bilden, können dieselben Verfahren wie
oben beschrieben verwendet werden.
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Alternativ
kann das HBr, welches während
der Reaktion freigesetzt wird, durch Hinzugeben eines Basenüberschusses,
vorzugsweise Triethylamin oder Pyridin (etwa 3 Äquivalente), zuerst neutralisiert
werden. Das gewünschte
bis-Thiazol oder Oxazol-Thiazol der Formel (Ib) wird dann durch
Filtration isoliert, falls es aus der Reaktionsmischung nach Kühlen präzipitiert,
und wird mit Wasser gewaschen, um das HBr-Salz der hinzugegebenen
Base zu entfernen. Es kann ebenso durch Hinzugeben von Wasser präzipitiert
werden und durch Filtration isoliert werden oder mit einem organischen
Lösungsmittel
wie zum Beispiel EtOAc oder DCM extrahiert werden. Das resultierende
Rohprodukt kann dann, wenn gewünscht,
z. B. durch Kristallisieren oder durch chromatographische Standardverfahren
gereinigt werden.
-
Diese
oben und in den Beispielen detailliert beschriebenen Reaktionsbedingungen
können
ebenso angewendet werden, wenn Verbindungen (P1a) als Ausgangsmaterial
verwendet werden. In diesem Fall können Verbindungen der Formel
(Ib) dann mit einem zusätzlichen
Schritt für
die Einführung
der Gruppe -C(O)R4 wie oben in der Beschreibung
definiert erhalten werden, wobei Bedingungen verwendet werden, welche
dem Fachmann bekannt sind.
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Wenn
die Gruppe -C(O)R4 eine Acylgruppe ist,
wird das korrespondierende Acylchlorid zum Zwischenprodukt (Ia),
worin R1 = NR5R6 ist, in Anwesenheit einer Base, z. B. Pyridin,
DIEA, TEA etc., hinzugegeben. Die korrespondierende Carboxylsäure kann
ebenso in Anwesenheit eines Aktivierungsmittels wie zum Beispiel DCC,
EDC etc. hinzugegeben werden.
-
Eine
Formylgruppe, d. h. -C(O)R4 = -C(O)H, kann
durch Erwärmen
des Zwischenproduktes (Ia) in Ameisensäure oder in einem beliebigem
Alkylformiat mit oder ohne ein Ko-Lösungsmittel eingeführt werden. Ein
substituierter Harnstoff wird durch Hinzugeben eines Isocyanats
R8R9NC(O) zum Zwischenprodukt
(Ia), worin R1 = NR5R6 ist, in Anwesenheit einer Base, z. B. DIEA,
TEA etc., gebildet. Das aufeinanderfolgende Hinzugeben von CDI und
Ammoniak zu Zwischenprodukt (Ia), worin R1 =
NR5R6 ist, bringt
eine Verbindung der Formel (Ib) mit -C(O)R4 =-C(O)NH2 hervor.
-
Andere
-C(O)R4-Funktionalitäten können zu Zwischenprodukt (Ia),
worin R1 = NR5R6 ist, hinzugegeben werden, um eine Verbindung
der Formel (Ib) wie oben in der Beschreibung definiert zu ergeben,
wobei Reaktionsbedingungen verwendet werden, welche dem Fachmann
bekannt sind.
-
Thioharnstoffe
(P2a), welche im Syntheseschema 3 oben verwendet werden, sind entweder
aus verschiedenen Quellen kommerziell verfügbar oder werden synthetisiert,
wobei Bedingungen verwendet werden, welche dem Fachmann bekann sind.
-
Zum
Beispiel können
Thioharnstoffe (P2a) durch Koppeln eines Salzes eines Amins NHR5R6, vorzugsweise
eines HCl-Salzes, mit Kaliumthiocyanat erhalten werden, welche in Äquimolarität in THF
unter Reflux verwendet werden (Herr et al., J. Synthesis, 2000,
1569-1574) wie in Schema 4 unten, Weg A, gezeigt wird.
-
-
-
Das
Amin NHR5R6 kann
zuerst mit Ethoxycarbonylisothiocyanat aktiviert werden, was ein
Ethoxycarbonylthioharnstoff-Zwischenprodukt wie oben in Schema 4,
Weg B dargestellt hervorbringt (Hartmann et al., Prakt. Chem. 1973,
315, 144-148). Nach Entschützung
unter sauren Bedingungen, z. B. konzentrierter HCl, wird der gewünschte Thioharnstoff
(P2a) freigesetzt. Das Amin NHR5R6 kann ebenso mit Benzoylisothiocyanat aktiviert
werden, welches durch Hinzugeben von Benzoylchlorid zu Ammoniumthiocyanat
erhalten wird, was ein Benzoylthioharnstoff-Zwischenprodukt wie oben in Schema 4,
Weg C gezeigt ergibt (Rasmussen et al., Synthesis, 1988, 456-459).
Nach Entschützung
unter basischen Bedingungen, z. B. NaOH, wird der gewünschte Thioharnstoff
(P2a) freigesetzt. Alternativ kann man das Amin NHR5R6 mit Thiophogen reagieren lassen, gefolgt
von Hinzugeben von Ammoniak, wie oben in Schema 4, Weg D gezeigt
(Wilson et al., J. Bioorg. Med. Chem. Lett. 2001, 11, 915-918; Feldman
et al, Tetrahedron Lett. 1991, 32, 875). Wenn die obige Reihe von
synthetischen Verfahren nicht anwendbar ist, um einen N- substituierten Thioharnstoff
(P2a) zu erhalten, sollten geeignete Herstellungsverfahren verwendet
werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
-
Das
Amin NHR5R6, welches
in Syntheseschema 4 oben verwendet wird, ist entweder aus verschiedenen
Quellen kommerziell verfügbar
oder wird synthetisiert, wie es unten in den Beispielen detailliert
dargestellt wird, wobei Bedingungen verwendet werden, welche dem
Fachmann bekannt sind.
-
Die
Thioharnstoffe (P2a), welche unter Bedingungen, welche in den Wegen
A, B, C und D beschrieben sind, oder durch ein beliebiges anderes
Verfahren, welches in der Literatur angegeben ist, synthetisiert
werden, werden entweder direkt in der Synthese von bis-Thiazol oder
Oxazol-Thiazol von Formel (I) verwendet oder wenn gewünscht zuerst
gereinigt, z. B. durch Kristallisieren oder durch chromatographische
Standardverfahren.
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Erfindungsgemäße bis-Thiazol-
oder Oxazol-Thiazol-Derivate gemäß Formel
(I), wobei R1 SO2R7 ist, d. h. Verbindungen der Formel (Ic),
können
durch mehrere synthetische Ansätze
erhalten werden. Ein Beispiel von einem derartigen Verfahren wird
nachstehend beschrieben.
-
Erfindungsgemäße bis-Thiazol-
oder Oxazol-Thiazol-Derivate gemäß Formel
(I), wobei R1 SO2R7 ist, d. h. Verbindungen der Formel (Ic),
und wobei R7 ausgewählt ist aus gegebenenfalls
substituiertem C1-C6-Alkyl, gegebenenfalls
substituiertem C2-C6-Alkenyl und gegebenenfalls
substituiertem -Alkinyl können
durch die Oxidation des korrespondieren Alkyls, Alkenyls oder Alkinylschwefels
(P3) wie unten auf Schema 5 unten gezeigt erhalten werden.
-
-
Oxidative
Mittel, welche in dieser Transformation verwendet werden, können aus
m-Chlorperoxybenzoesäure mCPBA,
(Alvarez-Ibarra et al., Heterocycles 1991, 32, 2127-2137), KMnO4 (Konno et al, Yakugaku 1990, 110, 105-114),
H2O2 (Fukatsu et
al, Heterocycles, 1989, 29, 1517-1528) und beliebigen anderen oxidativen
Mittel ausgewählt
werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
-
Die
Oxidationsreaktion kann ebenso mit dem freien Amin (P3a) durchgeführt werden,
um zum korrespondierenden bis-Thiazol- oder Oxazol-Thiazol-Zwischenprodukt
(Id) zu kommen, welches weiter durch eine Gruppe -C(O)R4 in
eine erfindungsgemäße Verbindung
der Formel (Ic) substituiert werden kann, wobei Bedingungen verwendet
werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
-
Wenn
-C(O)R4 eine Acylgruppe ist, wird das korrespondierende
Acylchlorid zum Zwischenprodukt (Id) in Anwesenheit einer Base hinzugegeben,
z. B. Pyridin, DIEA, TEA etc. Die korrespondierende Carboxylsäure kann
ebenso in Anwesenheit eines Aktivierungsmittels wie zum Beispiel
DCC, EDC etc. hinzugegeben werden.
-
Eine
Formylgruppe -C(O)R4 = -C(O)H kann durch
Erwärmen
des Zwischenprodukts (Id) in Ameisensäure oder in einem beliebigen
Alkylformiat mit oder ohne ein Ko-Lösungsmittel
eingeführt
werden. Ein substituierter Harnstoff wird durch Hinzugeben eines
Isocyanats R8R9NC(O)
zu Zwischenprodukt (Id) in Anwesenheit einer Base gebildet, z. B.
DIEA, TEA etc. Das aufeinanderfolgende Hinzugeben von CDI und Ammoniak
zu Zwischenprodukt (Id) bringt eine erfindungsgemäße Verbindung
von Formel (Ic) mit -C(O)R4 = -C(O)NH2 hervor.
-
Andere
-C(O)R4-Funktionalitäten können zu Zwischenprodukt (Id)
hinzugegeben werden, um eine Verbindung der Formel (Ic) wie oben
in der Beschreibung definiert zu ergeben, wobei Reaktionsbedingungen
verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt sind.
-
Erfindungsgemäße bis-Thiazol-
oder Oxazol-Thiazol-Derivate gemäß Formel
(I), wobei R1 -SO2NR10R11 ist, d. h.
Verbindungen der Formel (Ie), können
in zwei Schritten erhalten werden, wobei von einem oxidativen Chlorierungsschritt
mit Cl2 für die Transformation eines
Schwefelsderivats (P4) ins korrespondierende Sulfonylchlorid (P6)
ausgegangen wird, wie in Schema 6 unten gezeigt.
-
Der
zweite Schritt ist das Hinzugeben eines geeigneten Amins HNR10R11 zum Sulfonylchlorid
(P6) in Anwesenheit einer Base, z. B. DIEA, TEA, Pyridin etc, wobei
das erfindungsgemäße Sulfonamidderivate
gemäß Formel
(Ie) hervorgebracht wird, wie in Schema 6 unten gezeigt. Wenn R10 und R11 einen
Ring bilden, kann dasselbe Verfahren wie oben beschrieben verwendet
werden.
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Der
oxidative Chlorierungsschritt kann durch ein Zweischrittverfahren
ersetzt werden, welches die Oxidierung eines Schwefels (P4) in die
korrespondierende Sulfonsäure
(P5) involviert (Mazzone et al. II Farmaco Ed. Sc. 1980, 36, 181-196),
gefolgt von seiner Chlorierung in ein Sulfonylchlorid (P6).
-
Verschiedene
Chlorierungsreagenzien können
verwendet werden, wie zum Beispiel PCl5,
POCl3 oder SOCl2 (Chanet
al., Bioorg. Med. Chem. 1998, 6, 2301-2316; Kropf et al., J. Chem.
Eng. Data 1988, 33, 537-538; El-Maghraby et al., Indian Journal
of Chemistry, Abschnitt B: Organic Chemistry Including Medicinal Chemistry
1981, 20B, 256-257).
-
Verfahren zum Herstellen von Zwischenprodukten
von Verbindungen der Formel (I).
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Die
Zwischenprodukte (P3) und (P4) werden durch die Reaktion von annähernd äquimolaren
Mengen des α-Bromketons
(P1) mit Ammoniumdithiocarbamat (P2b) oder Dithiocarbaminsäurealkyl-,
Alkenyl- bzw. Alkinylester (P2c) wie unten in Schema 7 unten gezeigt
erhalten.
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Die
Mischung wird als eine Suspension oder Lösung in einem polaren Lösungsmittel,
vorzugsweise einem alkoholischen Lösungsmittel, bei einer Temperatur
gerührt,
welche von der Art von (P1), (P2b) und (P2c) (Pattan et al., J.
Indian Drugs 2002, 429-433) abhängig
ist. Das gewünschte
bis-Thiazol oder Oxazol-Thiazol von Formel (P3) bzw. (P4) wird durch
Filtration isoliert, falls es aus der Reaktionsmischung nach Kühlen oder durch
Verdampfung der Lösungsmittel
präzipitiert,
um das Rohprodukt zu erhalten. Dieses Rohprodukt kann, wenn gewünscht, z.
B. durch Kristallisieren oder durch chromatographische Standardverfahren
gereinigt werden.
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Verbindung
(P3) kann ebenso durch direkte Alkylierung von (P4) mit R7Hal- (wobei Hal eine beliebige Abgangsgruppe
wie Halogenid ist (z. B. Cl, Br, I), Alkylsulfonyloxy- oder Arylsulfonyloxygruppen
(z. B. Tosyloxygruppe) in Anwesenheit einer Base erhalten werden,
z. B. Mel oder ein beliebiges anderes Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylhalogenid,
Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylsulfonyloxyalkyl oder -aryl in Anwesenheit
von NaOH (Nair et al., J. Org Chem. 1975, 40, 1348-1349).
-
Ammoniumdithiocarbamat
(P2b) kann durch Hinzugeben von Ammoniak zu einer Kohlenstoffdisulfidlösung in
einem Lösungsmittel
wie zum Beispiel THF erhalten werden, wie in Schema 8 unten gezeigt.
Es kann weiter in (P2c) transformiert werden, wobei R7Hal
verwendet wird, z. B. Dimethylsulfat (Brandsma et al., Synthesis
1985, 948-949).
-
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α-Bromketon
(P1) kann in zwei Schritten aus substituiertem 5-Acetyl-2-aminothiazol
(P5) wie in Schema 9 unten gezeigt erhalten werden.
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Funktionalisierung
des primären
Amins in (P5) mit einer Gruppe -C(O)R4 wie
oben in der Beschreibung definiert kann zuerst durchgeführt werden,
wobei Bedingungen verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt
sind, um (P6) hervorzubringen.
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Wenn
-C(O)R4 eine Acylgruppe ist, wird das korrespondierende
Acylchlorid zu (P5) in Anwesenheit einer Base hinzugegeben, z. B.
Pyridin, DIEA, TEA etc. Die korrespondierende Carboxylsäure kann
ebenso in Anwesenheit eines Aktivierungsmittels wie zum Beispiel
DCC, EDC etc. hinzugegeben werden.
-
Eine
Formylgruppe -C(O)R4 = -C(O)H kann durch
Erwärmen
von (P5) in Ameisensäure
oder in einem beliebigen Alkylformiat mit oder ohne ein Ko-Lösungsmittel eingeführt werden.
Ein substituierter Harnstoff wird durch Hinzugeben eines Isocyanats
R8R9NC(O) zu Zwischenprodukt
(P5) in Anwesenheit einer Base gebildet, z. B. DIEA, TEA etc. Das
aufeinanderfolgende Hinzugeben von CDI und Ammoniak zu Zwischenprodukt
(P5) bringt eine erfindungsgemäße Verbindung
von Formel (P6) mit -C(O)R4 = -C(O)NH2 hervor.
-
Andere
-C(O)R4-Funktionalitäten können zu Zwischenprodukt (P5)
hinzugegeben werden, um ein Zwischenprodukt der Formel (P6) wie
oben in der Beschreibung definiert zu ergeben, wobei Reaktionsbedingungen
verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt sind. Diesem Schritt
folgt dann eine α-Bromierung
der 5-Acetylgruppe, um Zwischenprodukt (P1) hervorzubringen. Diese
zwei Schritte können
in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden, wobei zuerst die
Bromierung von Zwischenprodukt (P5) in Anwesenheit des ungeschützten primären Amins
durchgeführt
wird, was ein Zwischenprodukt (P1a) hervorbringt, und dann die Einführung der
-C(O)R4-Gruppe wie oben in der Beschreibung
definiert, wobei Bedingungen verwenden werden, welche dem Fachmann
bekannt sind, um ein Zwischenprodukt (P1) hervorzubringen.
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In
beiden synthetischen Wegen können
verschiedene Bromierungsmittel verwendet werden, wie zum Beispiel
Br2 (Bhatti et al., Indian J. Heterocyclic
Chem. 2000, 10, 81-84) in der optionalen Anwesenheit von HBr (Lipinski
et al., J. Med. Chem. 1986, 29, 2154-2163), NBS (Sayed et al., Heteroatom
Chemistry 1999, 10, 385-390).
-
Zwischenprodukte
gemäß Formel
(P5) sind entweder kommerziell aus verschiedenen Quellen verfügbar oder
können
durch mehrere synthetische Ansätze
erhalten werden, wobei sowohl Lösungenphasenchemie-Protokolle
als auch Festphasenchemie-Protokolle verwendet werden (Kodomari
et al., Tetrahedron Lett. 2002, 43, 1717-1720).
-
Ein
Beispiel eines synthetischen Ansatzes zum Gewinnen von Zwischenprodukt
(P5) wird in Schema 10 nachstehend erläutert.
-
-
Ein
substituiertes bi-Keton (P7) wird halogeniert, wobei zum Beispiel
Br2 für
eine Bromierung oder Thionylchlorid für eine Chlorierung verwendet
wird, was ein Zwischenprodukt (P8) hervorbringt. "Hal" in Zwischenprodukt
(P8) kann ebenfalls eine Tosyloxygruppe sein, welche mit geeigneten
Reagenzien wie zum Beispiel Hydroxy(tosyloxy)iodbenzol eingeführt wird.
Zwischenprodukt (P8) wird dann zu einer Lösung von Thioharnstoff oder
Harnstoff in einem geeigneten Lösungsmittel
hinzugegeben, vorzugsweise einem polaren Lösungsmittel, z. B. EtOH, um
zu einem Zwischenprodukt (P5) zu führen.
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Die
spezifischen Reaktionsbedingungen, Temperatur, Zeit etc, hängen von
der Art von X und den Substituenten R
2 und
R
3 ab, gemäß der Literatur und wie es
unten in den Beispielen detailliert dargestellt wird (Sayed et al.,
1999, oben; Dahiya et al., Indian J. Chem. 1986, 25 B, 966; Lipinski
et al., J. Org Chem. 1984, 49, 566-570;
WO95/01979 ;
EP0117082 ;
JP11209284 ; Öhler et al., Chem. Ber. 1985,
118, 4099-4130).
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Zwischenprodukt
(P6) kann direkt aus der Reaktion von (P8) mit dem geeigneten Thioharnstoff
oder Harnstoff (P9) erhalten werden, welcher mit einer -C(O)R4-Gruppe
substituiert ist, wie sie oben in der Beschreibung definiert wurde.
Thioharnstoff oder Harnstoff (P9) ist entweder kommerziell verfügbar oder
wird durch Funktionalisierung von Harnstoff H2NC(O)NH2 oder Thioharnstoff H2NC(S)NH2 mit -C(O)R4 wie
oben in der Beschreibung definiert erhalten, wobei Bedingungen verwendet
werden, die dem Fachmann bekannt sind.
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Wenn
R3 = H, wird P7a in einem Schritt als Natriumsalz
durch die Kondensierung eines Methylketons mit Ethylformiat wie
in Schema 11 unten beschrieben hergestellt. Es wird dann direkt
bromiert, gemäß der Literatur
und wie unten in den Beispielen detailliert dargestellt wird (Lipinski
et al., J. Org. Chem. 1984, 49, 566-570), was Zwischenprodukt P8a
hervorbringt.
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Gemäß einem
weiteren allgemeinen Verfahren können
Verbindungen der Formel (I) in alternative Verbindungen der Formel
(I) konvertiert werden, wobei geeignete Umwandlungstechniken verwendet
sind, welche einem Fachmann gut bekannt sind.
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Wenn
die obige Reihe von allgemeinen synthetischen Verfahren nicht anwendbar
ist, um Verbindungen gemäß Formel
(I) und/oder notwendige Zwischenprodukte für die Synthese von Verbindungen
der Formel (I) zu erhalten, sollten geeignete Herstellungsverfahren
verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt sind. Im Allgemeinen
hängen
die Synthesewege für
eine beliebige einzelne Verbindung der Formel (I) von den spezifischen
Substituenten von jedem Molekül
und der leichten Verfügbarkeit
von notwendigen Zwischenprodukten ab; auch derartige Faktoren werden
durch Fachleute berücksichtigt.
Für alle
Schutz- und Entschützungsverfahren
siehe Philip J. Kocienski, in "Protecting
Groups [Schutzgruppen]",
Georg Thieme Verlag Stuttgart, New York, 1994 und, Theodors W. Greene
und Peter G. M. Wuts in "Protective
Groups in Organic Synthesis [Schutzgruppen in der Organischen Synthese)", Wiley Interscience,
3. Auflage 1999.
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Verbindungen
dieser Erfindung können
in Assoziation mit Lösungsmittelmolekülen durch
Kristallisieren durch Verdunstung eines geeigneten Lösungsmittels
isoliert werden. Die pharmazeutisch akzeptablen Säureadditionssalze
der Verbindungen der Formel (I), welche ein basisches Zentrum enthalten,
können
auf konventionelle Weise hergestellt werden. Zum Beispiel kann eine
Lösung
der freien Base mit einer geeigneten Säure behandelt werden, entweder
unvermischt oder in einer geeigneten Lösung, und das resultierende
Salz kann entweder durch Filtration oder durch Verdunstung der Reaktionslösungsmittel
unter Vakuum isoliert werden. Pharmazeutisch akzeptable Basenadditionssalze
können
auf analoge Weise durch Behandeln einer Lösung von einer Verbindung der
Formel (I) mit einer geeigneten Base erhalten werden. Beide Typen
von Salzen können
gebildet oder umgewandelt werden, wobei Ionenaustauschharz-Techniken
verwendet werden.
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Wenn
die erfindungsgemäßen Verbindungen
als Pharmazeutika verwendet werden, werden sie typischerweise in
Form einer pharmazeutischen Zusammensetzung verabreicht. Daher liegen
pharmazeutische Zusammensetzungen, welche eine Verbindung der Formel
(I) und einen pharmazeutisch akzeptablen Träger, Verdünner oder Füllstoffe umfassen; ebenso innerhalb
des erfindungsgemäßen Umfangs.
Ein Fachmann kennt eine ganze Vielzahl von derartigen Träger-, Verdünner- oder
Füllstoffverbindungen,
welche geeignet sind, eine pharmazeutische Zusammensetzung zu formulieren.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
zusammen mit einem konventionell verwendeten Hilfsstoff, Träger, Verdünner oder
Füllstoff
können
in Form von pharmazeutischen Zusammensetzungen und Einheitsdosierungen
davon gebracht werden und können
in einer derartigen Form als Feststoffe verwendet werden, wie zum
Beispiel Tabletten oder gefüllte
Kapseln, oder als Flüssigkeiten
wie zum Beispiel Lösungen,
Suspensionen, Emulsionen, Elixiere oder Kapseln gefüllt mit
der Flüssigkeit
zur oralen Verwendung oder in Form von sterilen injizierbaren Lösungen für parenterale
(einschließend
subkutane Verwendung). Derartige pharmazeutische Zusammensetzungen
und Einheitsdosierungsformen davon können Bestandteile in konventionellen
Anteilen umfassen, mit oder ohne zusätzliche aktive Verbindungen
oder Prinzipien, und derartige Einheitsdosierungsformen können eine
beliebige geeignete wirksame Menge vom aktiven Bestandteil in Übereinstimmung mit
dem beabsichtigten täglichen
Dosierungsbereich, welcher verwendet werden soll enthalten.
-
Pharmazeutische
Zusammensetzungen, welche Thiazolderivate dieser Erfindung enthalten,
können auf
eine Weise hergestellt werden, welche in der Pharmazie gut bekannt
ist, und umfassen wenigstens eine aktive Verbindung. Generell werden
die Verbindungen dieser Erfindung in einer pharmazeutisch wirksamen Menge
verabreicht. Die Menge der Verbindung, die tatsächlich verabreicht wird, wird
typischerweise durch einen Arzt im Licht der relevanten Umstände bestimmt,
welche den Krankheitszustand, welcher behandelt werden soll, den
gewählte
Verabreichungsweg, die tatsächlich
verabreichte Verbindung, das Alter, Gewicht und das Ansprechen des
einzelnen Patienten, die Schwere der Symptome des Patienten und
Entsprechendes einschließen.
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Die
erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzungen können
durch eine Anzahl von Wege verabreicht werden, welche oral, rektal,
transdermal, subkutan, intravenös,
intramuskulär
und intranasal einschließen.
Die Zusammensetzungen zur oralen Verabreichung können die Form von Füllflüssigkeitslösungen oder
-suspensionen oder Füllpulver
annehmen. Allgemeiner jedoch werden die Zusammensetzungen in Einheitsdosierungsformen
bereitgestellt, um eine genaue. Dosierung zu erleichtern. Der Begriff "Einheitsdosierungsformen" bezieht sich auf
diskrete physikalische Einheiten, welche als einheitliche Dosierungen
für Menschen
und andere Säugetiere
geeignet sind, wobei jede Einheit eine vorbestimmte Menge von aktivem Material
enthält,
welche berechnet wird, um assoziiert mit einem geeigneten pharmazeutischen
Träger
die gewünschte
therapeutische Wirkung zu bewirken. Typische Einheitsdosierungsformen
schließen
vorbereitete gefüllte
und abgemessene Ampullen oder Spritzen der flüssigen Zusammensetzungen oder
Pillen, Tabletten, Kapseln oder das Entsprechende im Falle von festen
Zusammensetzungen ein. In derartigen Zusammensetzungen ist das Thiazolderivat
normalerweise ein geringerer Bestandteil (von etwa 0,1 bis etwa
50 Gew.-% oder vorzugsweise von etwa 1 bis etwa 40 Gew.-%), wobei
der Rest aus verschiedenen Vehikeln oder Trägern und Verarbeitungshilfen
besteht, welche zur Herstellung der gewünschten Dosierungsform nützlich sind.
-
Flüssige Formen,
welche zur oralen Verabreichung geeignet sind, können ein geeignetes wässriges oder
nichtwässriges
Vehikel mit Puffern, Suspendier- und Dispensiermitteln, Farbstoffen,
Geschmack und das Entsprechende einschließen.
-
Feste
Formen können
zum Beispiel einen beliebigen von den folgenden Bestandteilen oder
Verbindungen einer ähnlichen
Natur einschließen:
einen Binder wie zum Beispiel mikrokristalline Cellulose, Tragacanthgummi
oder Gelatine; einen Träger
wie zum Beispiel Stärke
oder Lactose, ein Aufschlussmittel wie zum Beispiel Alginsäure, Primogel
oder Maisstärke;
ein Schmiermittel wie zum Beispiel Magnesiumstearat; ein Gleitmittel
wie zum Beispiel kolloidales Siliziumdioxid; ein Süßmittel
wie zum Beispiel Saccharose oder Saccharin, oder ein Geschmacksmittel
wie zum Beispiel Pfefferminze, Methylsalicylat oder Orangengeschmack.
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Injizierbare
Zusammensetzungen basieren typischerweise auf injizierbarer steriler
Saline oder Phosphat-gepufferter Saline oder anderen injizierbaren
Trägern,
welche im Stand der Technik bekannt sind. Wie oben erwähnt, sind
die bis-Thiazolderivate von Formel (I) in derartigen Zusammensetzungen
typischerweise ein geringerer Bestandteil häufig zwischen 0,05 bis 10 Gew.-%,
wobei der Rest aus dem injizierbaren Träger und dem Entsprechenden
besteht.
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Die
obigen beschriebenen Bestandteile für oral verabreichte oder injizierbare
Zusammensetzungen sind lediglich repräsentativ. Weitere Materialien
als auch verarbeitende Techniken und das Entsprechende sind in Teil
5 von Remington's
Pharmaceutical Sciences [Remington, Pharmazeutische Wissenschaft],
20. Auflage, 2000, Marck Publishing Society, Esston, Pennsylvania,
dargestellt, welches hierin durch Referenz eingeschlossen wird.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
ebenso in Depotformen oder in Verabreichungsystemen für Depotwirkstoffe
verabreicht werden. Eine Beschreibung von repräsentativen Depotmaterialien
kann ebenso in den eingeschlossenen Materialien in Remington's Pharmaceutical
Sciences [Remington, Pharmazeutische Wissenschaft] gefunden werden.
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Im
Folgen wird die vorliegende Erfindung mittels einiger Beispiele
erläutert,
welche nicht als den erfindungsgemäßen Umfang beschränkend ausgelegt
werden sollen.
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Beispiele:
-
Das
folgende kommerziell verfügbare
Zwischenprodukt wurde verwendet:
5-Acetyl-2-amino-4-methylthiazol
und 2,4-Pentandion wurden aus einer kommerziellen Quelle verwendet.
-
Die
kommerziellen Amine, welche als Ausgangsmaterial für die Thioharnstoffsynthese
verwendet wurden, sind wie folgt:
4-Aminobenzamid, {4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}amin,
Morpholin, 1-Methylpiperazin,
Ethylpiperidin-3-carboxylat, 2-Piperidin-4-ylethanol, Pyrrolidin, Pyrrolidin-3-ol,
6-Methoxypyridin-3-amin, 6-Chlorpyridin-3-amin, beta-Alanin, 3-Amino-2-fluoropyridin,
N-(2-Cyanoethyl)amin, 1-Amino-3,3-diethoxypropane, Aminoacetaldehyddiethylacetal,
2-Aminoacetophenon, 3-Amino-2-chlorpyridin, 5-(3-Aminophenyl)oxazol, 5-(3-Aminophenyl)tetrazol,
Methyl-3-aminobutyrat, Hydrochloridsalz, 3-Aminobenzyldehydethylenacetal, (4-Aminophenyl)essigsäure, N-(4-Aminobenzoyl)-beta-Alanin,
N-(4-Aminobenzoyl)glycin, 3-(3-Aminophenyl)propionsäure, 3-(4-Aminophenyl)propionsäure, (3-Aminophenyl)essigsäure, 4-Amino-N-pyridin-2-ylbenzolsulfonamid,
2-(2-Aminophenyl)ethanol, (3-Aminophenyl)methanol, 2-(4-Aminophenyl)ethanol,
2-[(3-Aminophenyl)sulfonyl]ethanol, Hydrochloridsalz, 4-Amino-N,N-Dimethylbenzolsulfonamid,
3-Aminobenzolsulfonamid, 2-Chlorpyridin-4-amin, 4-Amino-N-methylbenzolsulfonamid,
N-(5-Aminopyridin-1-yl)acetamid,
2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-amin, [2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethyl]amin,
(2-Pyrrolidin-1-ylethyl)amin, 1-(3-Isopropyl)pyrrolidin-2-on, N-(2-Aminoethyl)acetamid,
N,N-Dimethylethan-1,2-diamin, 2-Aminoethanol, 4-(2-Aminoethyl)phenol,
N,N-Dimethylpropan-1,3-diamin, 3-Aminopropan-1-ol, [3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl}amin,
beta-Alaninamid, Hydrochlorid Salz, (2-Methylprop-2-en-1-yl)amin, 2-Aminophenol,
3-Aminophenol, 6-Fluorpyridin-3-amin, 2-Fluorpyridin-3-amin, 5-Aminopyridin-2-carbonitril,
(3-Methoxyphenyl)amin, (4-Chlorphenyl)amin, 3-Aminobenzamid, (2-Nitrophenyl)amin,
Chinolin-3-amin, Chinolin-5-amin, Chinolin-6-amin, Cyclopentanamin, Cyclopropanamin,
(Pyridin-3-ylmethyl)amin, 4-Aminobutan-1-ol, [3-(Methylsulfonyl)phenyl]amin,
Hydrochloridsalz, 3-Aminopropannitril, (3-Pyrrolidin-1-ylpropyl)amin, (1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)amin,
[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]amin,
Aminoacetonitril, 2-Methylpropan-1-amin, (2,2-Dimethylpropyl)amin,
cis-(2-Aminocyclohexyl)methanol, Hydrochloridsalz, trans-(2-Aminocyclohexyl)methanol,
Hydrochloridsalz, sek.-Butylamin, Pyridin-4-ylmethyl)amin, [4-(Morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amin,
3-Amino-N-butylbenzolsulfonamid, (Cyclopropylmethyl)amin, Cyclobutanamin,
2,3-Dihydro-1H-Inden-2-ylamin, [2-(Methylsulfonyl)phenyl]amin, Hydrochloridsalz,
[2-(1H-1,2,4-Triazol-1-yl)ethyl]amin, 1-(3-Aminophenyl)ethanol,
Methyl-4-aminobutyrat.
-
Ein
kommerzieller Thioharnstoff wird wie folgt in den unten offenbarten
Beispielen verwendet:
3-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzoesäure, 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzoesäure, N-Benzylthioharnstoff,
N-(2-Phenylethyl)thioharnstoff, Piperidin-1-carbothioamide, N-Allylthioharnstoff,
N-Pyridin-3-ylthioharnstoff, N-Pyridin-2-ylthioharnstoff, N-(4-Methoxyphenyl)thioharnstoff,
N-(4-Hydroxyphenyl)thioharnstoff, N-(4-Nitrophenyl)thioharnstoff,
N-(4-Cyanophenyl)thioharnstoff, N-(4-Chlorphenyl)thioharnstoff,
N-(2-Chlorphenyl)thioharnstoff, N-(2-Methoxyphenyl)thioharnstoff,
N-(3-Chlorphenyl)thioharnstoff,
N-(3-Hydroxyphenyl)thioharnstoff, N-(2-Morpholin-4-ylethyl)thioharnstoff,
N-(2-Piperidin-1-ylethyl)thioharnstoff, N-(2-Methoxyethyl)thioharnstoff,
N-Cyclohexylthioharnstoff, N-(3-Morpholin-4-ylpropyl)thioharnstoff,
N-(Tetrahydrofuran-2-ylmethyl)thioharnstoff,
N-1-Benzofuran-5-ylthioharnstoff, N-1-Benzofuran-5-ylthioharnstoff, N-(4-Cyanophenyl)thioharnstoff,
N-(3-Nitrophenyl)thioharnstoff, N-Allylthioharnstoff, N-Pyridin-3-ylthioharnstoff,
Piperidin-1-carbothioamide,
N-Phenylthioharnstoff, N-(4-Hydroxyphenyl)thioharnstoff, N-Pyridin-3-ylthioharnstoff.
-
Die
HPLC-, NMR- und MS-Daten, welche in den unten beschrieben Beispielen
bereitgestellt werden, werden wie gefolgt erhalten: HPLC: Säule Waters
Symmetry C8 50 × 4,6
mm, Bedingungen: MeCN/H2O, 5 bis 100 % (8
min), max. Darstellung 230-400 nm; Massenspektren: PE-SCIEX API
150 EX (APCI und ESI), LC/MS-Spektren:
Waters ZMD (ES); 1H-NMR: Bruker DPX-300
MHz.
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Die
präparativen
HPLC-Reinigungen werden mit HPLC-System Waters Prep IC 4000 durchgeführt, welches
mit Säulen
PrepNova-Pak®HR
C186 μm
60 Å,
40 × 30
mm (bis zu 100 mg) oder mit XTerra® Prep
MS C8, 10 m, 50 × 300
mm (bis zu 1 g) ausgerüstet
sind. Alle Reinigungen werden mit einem Gradienten von MeCN/H2O 0,09 % TFA durchgeführt. Die halbpräparative
Umkehrphasen-HPLC wird mit dem Biotage Parallex-Flex-System durchgeführt, welches
mit Säulen
SupelcosilTM ABZ+Plus (25 cm × 21,2 mm,
12 μm);
UV-Detektion bei 254 nm und 220 nm; Fluss 20 mL/min (bis zu 50 mg)
ausgerüstet
ist. TLC-Analyse wird auf Merck Precoated-60F254-Platten
durchgeführt.
Reinigungen durch Flash-Chromatographie werden auf SiO2-Trägern durchgeführt, wobei
Cyclohexan/EtOAc- oder DCM/MeOH-Mischungen
als Eluationsmittel verwendet werden.
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Die
Mikrowellenchemie wird auf einem Einzelmodus-Mikrowellenreaktor
EmrysTM Optimiser von Personal Chemistry
durchgeführt.
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Zwischenprodukt 1: Herstellung von N-(5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid, Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
(P1), wobei R2 H ist, R3 und
R4 Methyl sind und X S ist).
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Schritt I: N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
(Zwischenprodukt (P6), wobei R2 H ist, R3 und R4 Methyl ist
und X S ist)
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5-Acetyl-2-amino-4-methylthiazol
(P5) (12,35 g, 79 mmol) wird in einer 3:2 Mischung von THF/DCM (150
mL) suspendiert. Die Mischung wurde auf 0°C abgekühlt, und Pyridin (16 mL) wird
hinzugegeben, gefolgt von tropfenweisem Hinzugeben von Acetylchlorid
(8,43 mL, 119 mmol, 1,5 Äq).
Die Mischung wurde 2 Stunden bei 0°C gerührt. Wenn die Acetylierung
beendet ist, wird die Reaktion durch Hinzugeben von Wasser (70 mL) gequencht
und mit EtOAc (100 mL) verdünnt.
Die zwei Phasen werden getrennt, und die organische Phase wird mit
einer Portion 10 %iger Zitronensäurelösung gewaschen.
Die organische Schicht wird über
MgSO4 getrocknet, filtriert und abgedampft.
Die resultierende rohe Masse wird durch Kristallisieren in einer
EtOAc/Cyclohexan-Mischung gereinigt, um N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
(P6) als ein farbloses Pulver (13,13 g, 83,6 % Ausbeute) zu erhalten. 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,17 (s,
3H), 2,47 (s, 3H), 2,56 (s, 3H), 12,44 (br s, 1H). M+(ESI):
197,3; M+(ESI): 199,3. HPLC Rt: 1,7 min
(Reinheit: 99,7 %).
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Schritt II: N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid,
Hydrobromidsalz. (Zwischenprodukt 1)
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Eine
Lösung
von Br2 (3,36 mL, 65,6 mmol) in 75 mL Dioxan
wird tropfenweise zu einer Lösung
von N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid (P6), welches
wie in Schritt 1 oben erhalten wird (10,40 g, 52,5 mmol), in 200
mL Dioxan hinzugegeben. Die resultierende Mischung wird für 19 Stunden
bei 50°C
gewärmt. Die
Lösung
verändert
sich von dunkelrot zu beige und bleibt eine heterogene Mischung.
Durch analytische HPLC werden nur 2,8 % Ausgangsmaterial detektiert.
Die Suspension wird gefiltert, mit einer 1:2 EtOAc/Hexan-Mischung
(50 mL) gewaschen und für
15 min luftgetrocknet, um Zwischenprodukt 1 als einen beigen Feststoff
(11,2 g, 60 %) zu geben. Es wird in der bis-Thiazolsynthese als
HBr-Salz verwendet oder als Ausgangssubstanz nach 5 min Behandlung
mit Amberlyst A21 in einer DCM/MeOH Mischung. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,04 (s, 3H), 2,44 (s, 3H),
4,52 (s, 2H), 12,44 (br s, 1H). M+(ESI):
276; M+(ESI): 278. HPLC Rt: 2,2 min (Reinheit: 97,4
%).
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Zwischenprodukt 2: Herstellung von 1-(2-Amino-4-methyl-1,3-thiazol-5-yl)-2-bromethanon, Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
(P1a), wobei R2 H ist, R3 Methyl
ist und X S ist)
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5-Acetyl-2-amino-4-methylthiazol
(P5) (1,0 g, 6,4 mmol) wird in 48 %iger HBr-Lösung in Wasser (20 mL, 6,4
mmol) suspendiert. Die Mischung wird auf 60°C erwärmt, und eine Lösung von
Br2 (0,262 mL, 5,12 mmol, 0,8 Äq) in Dioxan
(20 mL) wird tropfenweise hinzugegeben. Die Mischung wird bei 60°C für 3 Stunden gerührt. Der
Fortschritt der Reaktion wird durch IC/MS verfolgt. Wenn sie beendet
ist, werden die Lösungsmittel
verdampft, und das Wasser wird durch azeotrope Destillation mit
Toluol entfernt. Der resultierende Feststoff wird in einer Isopropanol/Et2O-Mischung umkristallisiert, was Zwischenprodukt
2 als farblosen Feststoff (890 mg, 74 % Ausbeute) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,46 (s,
3H), 4,50 (s, 3H), 6,90 (br s, 1H), 9,18 (br s, 2H). M–(ESI):
234,1; M+(ESI): 236,1.
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Zwischenprodukt 3: Herstellung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt (P1);
wobei R2 H ist, R3 und
R4 Methyl sind und X O ist).
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-
Schritt I: 3-Brom-2,4-pentandion (Zwischenprodukt
(P8), wobei R2 H ist, R3 Methyl
ist und Hal Br ist)
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Eine
Lösung
von Brom (55,9 g, 0,35 mol, 18 mL) in CCl4 (135
mL) wird über
80 min zu einer biphasischen Lösung
von 2,4-Pentandion (P7) (35 g, 0,35 mol, 36 mL) in einer 1:1 CCl4M/asser-Mischung (400 mL) hinzugegeben,
wobei die Temperatur bei 3-4°C
gehalten wird. 40 min nach dem Hinzugeben werden beide Schichten
getrennt, und die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet.
Verdampfung unter reduziertem Druck ergibt 3-Brom-2,4-pentandion
(P8) als eine leicht gelbliche Flüssigkeit (54,01 g, 86%). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,32 (s,
6H), 5,64 (s, 1H).
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Schritt II: 1-(2-Amino-4-methyl-1,3-oxazol-5-yl)ethanon
(Zwischenprodukt (P5), wobei R2 H ist, R3 Methyl ist und X O ist).
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3-Brom-2,4-pentandion
(P8) (26,66 g, 148,93 mmol) erhalten in Schritt I wie oben beschrieben
wird in Aceton gelöst
(87 mL). Diese Mischung wird zu einer Lösung von Harnstoff (22,36 g,
372 mmol, 2,5 Äq)
in Wasser (20 mL) hinzugegeben. Die resultierende Mischung wird
erwärmt,
um eine klare Lösung
zu erhalten, und wird in 38 Mikrowellenröhrchen (jedes 3 ml) verteilt.
Die Ampullen werden jeweils für
1200 s auf 100°C
in dem Mikrowellenofen erwärmt.
Alle Ampullen werden vereinigt, NaHCO3 ges.
(100 ml) und EtOAc (100 ml) werden hinzugegeben, die wässrige Phase
wird mit NaCl gesättigt,
und die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit EtOAc
extrahiert (4 mal 100 ml). Die vereinigten organischen Schichten
werden über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter reduziertem
Druck abgedampft, um 1-(2-Amino-4-methyl-1,3-oxazol-5-yl)ethanon (P5)
als einen orangen Feststoff zu ergeben (12,09 g). Es wird weiter
in MeOH umkristallisiert, was einen Feststoff hervorbringt (5,56
g, 27 %). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,22 (s,
3H), 2,25 (s, 3H), 7,51 (s, 2H).
-
Schritt III: N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl)acetamid
(Zwischenprodukt (P6), wobei R2 H ist, R3 und R4 Methyl ist
und X O ist)
-
1-(2-Amino-4-methyl-1,3-oxazol-5-yl)ethanon
(P5) erhalten in Schritt II wie oben beschrieben (12,55 g, 89,58
mmol, 1,00 Äq.)
wird in Pyridin gelöst
(300 ml). Die Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt,
und Acetylchlorid (9,55 ml; 134,37 mmol; 1,50 Äq.) wird tropfenweise mit einer
Rate hinzugegeben, derartig, dass die Temperatur 5 °C nicht überstieg.
Die Mischung wird bei RT über
Nacht gerührt.
Eine HCl-Lösung
(1,0 M, 250 mL) wird hinzugegeben, und das gewünschte Produkt wird mit EtOAc
extrahiert (5 Mal, 100 mL). Die vereinigten organischen Schichten
werden über
MgSO4 getrocknet, filtriert und abgedampft,
was das N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl)acetamid
(P6) als beige/bräunlichen
Feststoff hervorbringt (15,18 g, 93 %). 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,12 (s, 3H), 2,34 (s, 3H),
2,35 (s, 3H), 11,64 (s, 1H).
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Schritt IV: N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 3)
-
N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl)acetamid
(P6) erhalten in Schritt III oben (13,29 g, 72,95 mmol, 1,00 Äq.) wird
in Eisessig (250 ml) gelöst,
und 10 Tropfen 62%iger Bromwasserstoffsäure werden hinzugegeben. Zur
resultierenden Lösung
wird Brom (3,74 ml, 72,95 mmol, 1,00 Äq.) tropfenweise hinzugegeben,
und die Mischung wird bei RT 2,5 h gerührt. Ein beiges Präzipitat
wird gebildet. Es wird abfiltriert, mit Cyclohexan gewaschen und
unter reduziertem Druck getrocknet, um zu Zwischenprodukt 3 als
beigen Feststoff (14,89 g, 78 %) zu führen. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,14 (s, 3H), 2,38 (s, 3H),
4,46 (s, 2H), 11,78 (s, 1H). M+(ESI): 259,8; M+(ESI): 261,9. HPLC Rt: 1,3 min (Reinheit:
97,6 %).
-
Zwischenprodukt 4: Herstellung von N-[5-(2-Bromacetyl)thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt (P1), wobei R2 und R3 H sind, R4 Methyl
ist und X S ist).
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-
Schritt I: Natriumacetoacetaldehyd (Zwischenprodukt
(P7a) wobei R2 H ist)
-
Ethylformiat
(5 g, 0,067 mol) wird langsam zu einer Lösung von NaOMe (3,64 g, 0,067
mol) in Diethylether (30 ml) und Aceton (5 mL) hinzugegeben. Die
Mischung wird für
30 min gerührt.
Der resultierende Feststoff wird durch Filtration gesammelt, mit
Ether gewaschen und dann unter Vakuum getrocknet, was Natriumacetoacetaldehyd
(P7a) als einen weißen
Feststoff (4,5 g, 61 %) hervorbringt.
-
Schritt II. 2-Bromacetoacetaldehyd (Zwischenprodukt
(P8a) wobei R2 H ist)
-
Natriumacetoacetaldehyd
(P7a) (4,5 g, 0,041 mol) erhalten in Schritt I wie oben beschrieben
wird in DCM gelöst
(45 mL). Die resultierende Lösung
wird auf –78°C abgekühlt, und
Brom (6,6 g, 0,041 mol) in DCM (3 mL) wird tropfenweise hinzugegeben.
Die Reaktionsmischung wird bei –78
C für 24
h gerührt
und wird bis auf RT erwärmt.
Der resultierende Feststoff wird durch Filtration gesammelt und
mit Ethylacetat und Petrolether umkristallisiert, was 2-Bromacetoacetaldehyd
(P8a) als einen blassgelben Feststoff (5,4 g, 78 %) hervorbringt.
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Schritt III: 1-(2-Amino-1,3-thiazol-5-yl)ethanon
(Zwischenprodukt (P5), wobei R2 und R3 H sind und X S ist)
-
2-Bromacetoacetaldehyd
erhalten in Schritt II wie oben beschrieben (5 g, 0,03 Mol) wird
in Ethanol (50 mL) gelöst.
Thioharnstoff (2,76 g, 0,03 Mol) wird hinzugegeben, und die Reaktionsmischung
wird für
24h bei RT und 3 h unter Reflux gerührt. Sie wird auf RT gekühlt, und
der resultierende Feststoff wird durch Filtration isoliert, mit EtOH
gewaschen und unter Vakuum getrocknet. 1-(2-Amino-1,3-thiozol-5-yl)ethanon
(P5) wird als ein weißer
Feststoff gewonnen (2,5 g, 40 %).
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Schritt IV: N-(5-Acetyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
(Zwischenprodukt (P6), wobei R2 und R3 H ist, R4 Methyl
ist und X S ist)
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1-(2-Amino-1,3-thiazol-5-yl)ethanon
erhalten in Schritt III wie oben beschrieben (2 g, 9,66 mmol) wird in
einer Mischung von THF (15 mL) und DCM (10 mL) gelöst. Die
resultierende Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt. Acetylchlorid
(1,1 g, 14,4 mmol) wird hinzugegeben, und die Mischung wird bei
RT über
Nacht gerührt.
Sie wird dann mit Wasser verdünnt
(50 mL), mit Ethylacetat extrahiert (3 × 50 mL). Die vereinigte organische
Phase wird mit Wasser, Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und abgedampft,
was N-(5-Acetyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid (P6) als einen weißen Feststoff
hervorbringt (2,1 g, 87 %).
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Schritt V: N-[5-(2-Bromacetyl)thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 4)
-
N-(5-Acetyl-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
erhalten in Schritt IV wie oben beschrieben (1,5 g, 6 mmol) wird in
Dioxan gelöst
(50 mL). Brom (0,96 g, 6 mmol) wird hinzugegeben, und die Mischung
wird für
24 h bei 60°C gewärmt. Die
Reaktionsmischung wird konzentriert. Der resultierende Feststoff
wird durch Filtration isoliert und in Ethylacetat und Petrolether
umkristallisiert, was Zwischenprodukt 4 als cremefarbenen Feststoff
hervorbringt (1,2 g, 60 %). 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
2,17 (s, 3H), 4,76 (s, 2H), 8,47 (s, 1H), 12,67 (br s, 1H). M+(ESI): 261,09; M+(ESI):
263,14. HPLC Rt: 1,79 min (Reinheit: 94,32 %).
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Zwischenprodukt 5: Herstellung von N-[5-(2-Bromacetyl)-4-trifluormethylthiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt (P1), wobei R2 H ist, R3 CF3 ist und R4 Methyl ist und X S ist).
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Schritt I: 1-[2Amino-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-5-yl]ethanon
(Zwischenprodukt (P5), wobei R2 H ist und
R3 CF3 ist).
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Hydroxy(tosyloxy)iodbenzol
(3 g, 7,7 mmol) wird zu einer Lösung
von 1,1,1-Trifluorpentan-2,4-dion
(1 g, 6,4 mmol) in ACN (10 mL) hinzugegeben. Die resultierende Mischung
wird unter Reflux für
45 Minuten gewärmt,
dann auf RT abgekühlt,
und Thioharnstoff (0,59 g, 7,7 mmol) wird hinzugegeben. Die Mischung
wird unter Reflux für
4 Stunden gewärmt
und dann über
Nacht stehengelassen. Die Reaktionsmischung wird konzentriert, und
der Rückstand
wird in Ethylacetat und Petrolether umkristallisiert, was 1-[2-Amino-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-5-yl]ethanon
(P8) als weißen
Feststoff (1,2 g, 79 %) hervorbringt.
-
Schritt II: N-[5-Acetyl-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
(Zwischenprodukt (P6), wobei R2 H ist, R3 CF3 ist, R4 Methyl ist and X S ist)
-
1-[2-Amino-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-5-yl]ethanon
erhalten in Schritt I wie oben beschrieben (1 g, 5,7 mmol) wird
in einer Mischung von THF (7,5 mL), DCM (7,5 mL) und Pyridin (1
g, 12,8 mmol) gelöst.
Die resultierende Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt,
und Acetylchlorid (0,6 g, 7,7 mmol) wird hinzugegeben. Die Mischung
wird über
Nacht bei RT gerührt.
Es wird mit Wasser verdünnt
(10 mL) und mit DCM (3 × 25
mL) extrahiert. Die vereinigte organische Phase wird mit Wasser,
Salzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das resultierende Rohprodukt N-[5-Acetyl-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-2-yl)acetamid wird
im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet (1,1 g, 90 %).
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Schritt III: 2-Acetylamino-4-(trifluormethyl)-5-bromacetylthiazol
(Zwischenprodukt 5)
-
N-[5-Acetyl-4-(trifluormethyl)-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
erhalten in Schritt II wie oben beschrieben (1 g, 4,2 mmol) wird
in Dioxan gelöst
(50 mL). Brom (0,67 g, 4,2 mmol) wird hinzugegeben, und die Mischung
wird für
24 h bei 60°C
gewärmt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert. Die erhaltene rohe Verbindung
wird in Ethylacetat und Petrolether umkristallisiert, was Zwischenprodukt
5 (0,8 g, 60 %) hervorbringt, welches mit bis-bromiertem Zwischenprodukt
im Verhältnis
4:6 gemischt ist. Jedoch wird es als solches in den unten beschriebenen
Reaktionen verwendet. 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
2,22 (s, 3H), 2;38 (s, 3H), 4,73 (s, 2H), 13,08 (s, 1H). 19F-NMR (DMSO-d6) δ: –61,22.
M–(ESI):
329,1; M+(ESI): 331,3. HPLC Rt: 2,90 min
(Reinheit: 41,47 %).
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Zwischenprodukt 6: Herstellung von Ethyl-2-(acetylamino)-5-(bromacetyl)-1,3-thiazol-4-carboxylat
(Zwischenprodukt (P1), wobei R2 H ist, R3 COOEt ist und R4 Methyl
ist und X S ist).
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-
Schritt I. Ethyl-5-acetyl-2-amino-1,3-thiazol-4-carboxylat
(Zwischenprodukt (P5), wobei R2 H ist und
R3 COOEt ist).
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Dioxovalerat
(2 g, 12,6 mmol) wird in CCl4 (20 mL) gelöst und auf
0°C abgekühlt. SOCl2 (1,7 g, 17,7 mmol) wird hinzugegeben, und
die Mischung wird bei RT für
1 h gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert. Der resultierende Rückstand
wird in absolutem Ethanol gelöst
(20 mL). Thioharnstoff (1,4 g, 18,9 mmol) wird hinzugegeben, und
die Mischung wird über
Nacht bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird mit Wasser verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert
(3 × 25
mL). Die vereinigte organische Phase wird mit Wasser, Salzlösung gewaschen
und über
MgSO4 getrocknet. Filtration und Verdampfung
der Lösungsmittel
bringt Ethyl-5-acetyl-2-amino-1,3-thiazol-4-carboxylat
als weißen
Feststoff (0,8 g. 29 %) hervor. Es wird im nächsten Schritt ohne weitere
Reinigung verwendet.
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Schritt II: Ethyl-5-acetyl-2-(acetylamino)-1,3-thiazol-4-carboxylat
(Zwischenprodukt (P6) wobei R2 H ist, R3 COOEt ist R4 Methyl
ist und X S ist).
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Ethyl-5-acetyl-2-amino-1,3-thiazol-4-carboxylat
erhalten in Schritt I wie oben beschrieben (0,8 g, 3,7 mmol) wird
in einer Mischung aus THF (10 mL) und DCM (5 mL) und Pyridin (0,73
g, 9,3 mmol) gelöst.
Die resultierende Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt,
und Acetylchlorid (0,43 g, 5,6 mmol) wird hinzugegeben. Die Mischung
wird über
Nacht bei RT gerührt.
Sie wird mit Ethylacetat (25 mL) verdünnt. Die organische Phase wird mit
Wasser, Salzlösung
gewaschen und über
MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Das resultierende Rohprodukt wird in Ethylacetat und Petrolether
kristallisiert, was Ethyl-5-acetyl-2-(acetylamino)-1,3-thiazol-4-carboxylat als weißen Feststoff
(0,6 g, 62 %) hervorbringt.
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Schritt III: Ethyl-2-(acetylamino)-5-(bromacetyl)-1,3-thiazol-4-carboxylat
(Zwischenprodukt 6)
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Ethyl-5-acetyl-2-(acetylamino)-1,3-thiazol-4-carboxylat
erhalten in Schritt II wie oben beschrieben (0,6 g, 2,3 mmol) wird
in Dioxan gelöst
(50 mL). Brom (0,37 g, 2,33 mol) wird hinzugegeben, und die Mischung
wird bei 60°C
für 24
h gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert. Die resultierende rohe
Verbindung wird in einer Ethylacetat- und Petrolethermischung umkristallisiert,
was Zwischenprodukt 6 als weißen
Feststoff (0,7 g, 90 %) hervorbringt. Es ist mit 19 % bis-bromiertem
Zwischenprodukt kontaminiert. Jedoch wird es als solches in den
unten beschriebenen Reaktionen verwendet. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 1,27 (m, 3H), 2,19 (s, 3H), 4,31
(m, 2H), 4,74 (s, 2H), 12,90 (br s, 1H). M–(ESI):
333,1; M+(ESI): 335,1. HPLC Rt: 2,66 min
(Reinheit: 70,54 %).
-
Zwischenprodukt 7: Herstellung von N-(5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff (Zwischenprodukt (P1),
wobei R2 H ist, R3 und
R4 Methyl sind und X S ist).
-
-
Schritt I: N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl)harnstoff
(Zwischenprodukt (P6), wobei R2 H ist, R3 Methyl ist, R4 NH3 ist und X S ist)
-
2-Amino-4-methyl-5-acetylthiazol
(3 g, 19,2 mmol) wird in DMF gelöst
(30 mL). CDI (3,5 g, 21,1 mmol) wird hinzugegeben, und die Mischung
wird bei RT für
3 h gerührt.
0,5 N Ammoniak in Dioxan (60 ml, 30 mmol) wird hinzugegeben, und
die Mischung wird für
2 Tage in einem geschlossenen System gerührt. Das resultierende Präzipitat
wird durch Filtration gewonnen, mit Petrolether gewaschen und unter
Vakuum getrocknet, was N-(5-Acetyl-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl)harnstoff
als farblosen Feststoff (1,5 g, 39 %) hervorbringt.
-
Schritt II: N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff
(Zwischenprodukt 7)
-
Eine
Lösung
von (5-Acetyl-4-methyl-thiazol-2-yl)harnstoff erhalten in Schritt
I wie oben beschrieben (1,5 g, 7,5 mmol) wird in Dioxan gelöst (200
mL). Brom (1,2 g, 7,5 mmol) wird hinzugegeben, und die Mischung wird über Nacht
bei 60°C
gewärmt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert, und das resultierende Rohprodukt
wird in einer Ethylacetat- und Petrolethermischung umkristallisiert,
was Zwischenprodukt 7 als farblosen Feststoff (0,55 g, 26 %) hervorbringt.
Es ist mit 7 % bis-bromiertem Zwischenprodukt und 55 % Ausgangsmaterial
gemischt. Jedoch wird es als solches in den unten beschriebenen
Reaktionen verwendet. M–(ESI): 277,81; M+(ESI): 279,89. HPLC Rt: 1,78 min (Reinheit:
36,29 %).
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Amin 1: Herstellung von 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol
(Amin (NHR5R6);
wobei R5 H ist und R6 5-Phenyl-[1,3,4]oxadiazol-2-ol
ist).
-
-
Schritt I: Methyl-3-nitrobenzoat
-
3-Nitrobenzoesäure (1,00
g; 5,98 mmol; 1,00 Äq.)
wird in Toluol gelöst
(15 ml). Timethylsilyldiazomethan in Toluol und MeOH (1/1) (8,98
ml; 2,00 M; 17,95 mmol; 3,00 Äq.)
wird tropfenweise hinzugegeben. Die Lösung wird bei RT für 1,5 h
gerührt.
Lösungsmittel
werden entfernt, was Methyl-3-nitrobenzoat als ein gelbes Pulver
(940,70 mg; 86,79 %) hervorbringt.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 3,92 (s, 3H), 7,84 (m, 1H),
8,35 (m, 1H), 8,50 (m, 1H), 8,62 (m, 1H). HPLC Rt: 1,8 min (Reinheit:
99,1 %).
-
Schritt II: 3-Nitrobenzohydrazid
-
Methyl-3-nitrobenzoat
(940,70 mg; 5,19 mmol; 1,00 Äq.)
wird in EtOH gelöst
(24,00 ml). Hydrazinhydrat (4,04 ml; 83,09 mmol; 16,00 Äq.) wird
hinzugegeben, und die Mischung wird 1 Stunde bei RT gerührt. Es wird
bei 60°C
für 6 Stunden
und RT über
Nacht gerührt.
Das gebildete Präzipitat
wird filtriert und unter Vakuum getrocknet, was 3-Nitrobenzohydrazid
als cremefarbenen Feststoff (815,90 mg; 86,73 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 4,62 (s,
2H), 7,76 (m, 1H), 8,24 (m, 1H), 8,36 (m, 1H), 8,63 (s, 1H), 10,15
(s, 1H).
-
Schritt III: 5-(3-Nitrophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol
-
1,1'-Carbonyldiimidazol
(641,18 mg; 3,95 mmol; 1,00 Äq.)
wird zu einer 0°C-Lösung von
3-Nitrobenzohydrazid (715,90 mg; 3,95 mmol; 1,00 Äq.) und
Triethylamin (822,18 μl;
5,93 mmol; 1,50 Äq.)
in DMF (30,00 ml) hinzugegeben. Die Reaktionsmischung wird zwischen
0°C und
RT für
4 Stunden gerührt.
Die Lösungsmittel
werden unter Vakuum entfernt, was ein oranges Öl hervorbringt, welches in
DCM gelöst
wird, und es wird mit 0,1 M HCl gewaschen. Die organische Phase
wird konzentriert. Das resultierende Präzipitat wird durch Filtration
gewonnen, was 5-(3-Nitrophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol als einen weißen Feststoff
hervorbringt (469,90 mg; 58 %).
1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 7,84 (s, 1H), 8,19 (m, 1H),
8,41 (m, 2H), 12,91 (s, 1H). HPLC Rt: 2,06 min (Reinheit: 97,5 %).
-
Schritt IV: 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol
(Amin 1)
-
In
einem Kolben wird 5-(3-Nitrophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol (369,90
mg; 1,79 mmol; 1,00 Äq.)
in MeOH (20,00 ml) unter einer inerten Atmosphäre gelöst. 10 %Palladium auf Holzkohle
(190,03 mg; 0,18 mmol; 0,10 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wird 5 Minuten bei
RT gerührt.
Die Mischung wird dann unter Wasserstoff mit atmosphärischem
Druck gebracht. Die Reaktion wird nach 2 Stunden beendet. Die Mischung
wird auf Celite filtriert und mit MeOH gespült. Die Lösungsmittel werden unter Vakuum
verdampft, was 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol als ein weißes Pulver
(283,30 mg; 89,55 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
5,43 (s, 2H), 6,70 (m, 1H), 6,89 (m, 1H), 7,08 (s, 1H), 7,14 (m,
1H), 12,44 (s, 1H).
-
Amin 2: Herstellung von 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-thiadiazol-2-amin
(Amin (NHR5R6),
wobei R5 H ist und R6 5-Phenyl-[1,3,4]-thiadiazol-2-ylamin)
ist.
-
-
Thiosemicarbazid
(455,69 mg; 5,00 mmol; 1,00 Äq.)
und 3-Aminobenzonitril (590,69 mg; 5,00 mmol; 1,00 Äq.) werden
in TFA (2,50 ml) für
4 h 00 bei 60°C
gewärmt.
Die Mischung wird eine dicke gelbliche Lösung. Die Reaktionsmischung
wird in Eiswasser (15 ml) gegossen und mit gesättigter wässriger NaHCO3-Lösung neutralisiert.
Das resultierende Präzipitat
wird gefiltert, was 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-thiadiazol-2-amin als cremefarbenen
Feststoff (291,00 mg; 30,27 %) hervorbringt.
-
Die
wässrigen
Schichten werden mit Ethylacetat extrahiert (3 × 15 mL). Die vereinigten organischen Schichten
werden mit gesättigter
NaCl-Lösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, gefiltert und konzentriert, um eine 1:1-Mischung
von 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-thiadiazol-2-amin und N-[3-(5-Amino-[1,3,4]-thiadiazol-2-yl)phenyl]-2,2,2-trifluoracetamid
(526,00 mg) zu ergeben. Das unerwünschte Trifluoracetamid kann in
quantitativen Ausbeute entschützt
werden, indem es in 2N ammoniakalischer Methanollösung (30 Äq.) gelöst und bei
Raumtemperatur für
3 Stunden gerührt
wird. 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 5,29 (br
s, 2H), 6,59 (m, 1H), 6,85 (m, 1H), 6,96 (m, 1H), 7,06 (t, J = 8
Hz, 1H), 7,28 (br s, 2H). M–(ESI): 191,3; M+(ESI): 193,3.
-
Amin 3: Allgemeines Verfahren zur Veresterung
einer Aminosäure
der Formel (NHR5R6),
wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält:
z. B. Herstellung von Methyl-3-aminopropanoat (Amin (NHR5R6), wobei R5 H ist und R6 Methylpropionat
ist).
-
-
Eine
Mischung von beta-Alanin (2,00 g; 22,45 mmol; 1,00 Äq.) in MeOH
(20,00 ml) wird auf 5°C
abgekühlt.
Thionylchlorid (3,26 ml; 44,90 mmol; 2,00 Äq.) wird langsam über 15 Minuten
unter kräftigem
Rühren hinzugegeben.
Ist die Hinzugabe beendet, wird die Reaktionsmischung unter Reflux über Nacht
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wird unter Vakuum konzentriert. Das resultierende Öl wird mit
trockenem Ether behandelt, was Methyl-3-aminopropanoat als einen
weißen Feststoff
hervorbringt (2,48 g; 79,08 %). 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
2,71 (m, 2H), 2,97 (s, 2H), 3,62 (s, 3H), 8,22 (s, 2H, NH2).
-
Herstellung von Thioharnstoff (P2a): Verfahren
A
-
Das
geeignete Amin R5R6NH
(1 Äq)
als HCl-Salz und KSCN (1,5 eq) werden unter Reflux in THF erwärmt (0,5
M). Als die Reaktion beendet war, wurde die Mischung mit H2O verdünnt
und mit EtOAc (3 Anteile) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit 1 N HCl, Salzlösung
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet.
Nach Filtration und Konzentration wird der isolierte Thioharnstoff
(P2a) in der bis-Thiazol-
oder Oxazol-Thiazol-Synthese verwendet, wobei dem unten beschriebenen
allgemeinen Verfahren 1 gefolgt wird.
-
Herstellung von Thioharnstoff (P2a): Verfahren
B
-
Das
geeignete Amin R5R6NH
(1 Äq)
wird in Aceton (1 M) gelöst.
Diese Lösung
wird zu einer Mischung von Ethoxycarbonylisothiocyanat (0,8 Äq) in Aceton
(0,5 M) hinzugegeben. Der Reaktionsfortschritt wird durch LC-MS
verfolgt. Wenn sie beendet ist, wird wässrige 18%ige HCl hinzugegeben,
und die Mischung wird mit zwei Anteilen EtOAc extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet, filtriert und abgedampft.
Die Produkte sind normalerweise hinreichend rein, so dass sie direkt
zur Hydrolyse in die Thioharnstoffe verwendet werden können oder
gegebenenfalls durch Flash-Chromatographie gereinigt werden.
-
Der
resultierende N-Ethoxycarbonylthioharnstoff wird auf 100°C in konz.
HCl (0,1 M) erwärmt.
Wenn die Entschützung
beendet ist, wird die Mischung mit Wasser verdünnt, mit NH4OH-Lösung basisch
gemacht und mit EtOAc (3 Anteile) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet. Der filtrierte und abgedampfte
isolierte Thioharnstoff (P2a) wird dann in der bis-Thiazol- oder
Oxazol-Thiazol-Synthese verwendet, wobei dem unten beschriebenen
allgemeinem Verfahren 1 gefolgt wird.
-
Herstellung von Thioharnstoff (P2a): Verfahren
C
-
Benzoylchlorid
(1,1-1,4 Äq.)
wird über
5 min zu einer frisch hergestellten NH4SCN-Lösung (1,1-1,4 Äq.) in analysenreinem
Aceton (0,1 M, endotherm) hinzugegeben, und die Mischung wird unter
Reflux für
etwa 15 min erwärmt.
Wärmen
wird gestoppt, und das geeignete Amin R5R6NH (1 Äq.)
wird entweder unvermischt oder in Aceton so schnell als möglich hinzugegeben,
wobei ein kraftvoller Reflux aufrechterhalten wird. Nach dem Hinzugeben
wird die Mischung unter Reflux für
15 bis 30 mm gewärmt,
dann auf einen Überschuss
von zerschlagenem Eis mit kraftvollem Rühren gegossen. Der resultierende
Feststoff wird gesammelt und großzügig mit H2O
gewaschen, gefolgt von kaltem H2O/MeOH (1:1)
oder MeOH. Die Produkte sind normalerweise hinreichend rein, so
dass sie direkt zur Hydrolyse in die Thioharnstoffe verwendet werden
können
oder gegebenenfalls durch Flash-Chromatographie
gereinigt werden.
-
Das
resultierende N-Benzoylthioharnstoff wird in einer Portion zu einer
vorgewärmten
(etwa 80°C)
gerührten
Lösung
von 5 % wässrigem
NaOH (0,5 M) hinzugegeben. Wenn die Entschützung beendet ist, wird die Mischung
auf Eis gegossen, welches einen Überschuss
wässrige
HCl enthält.
Der pH wird auf 8-8,5 mit NH4OH eingestellt.
Der gewünschte
Thioharnstoff wird filtriert und mit NH4OH
und Wasser gewaschen oder mit EtOAc (3 Anteile) extrahiert und über MgSO4 getrocknet. Isolierter Thioharnstoff (P2a)
wird dann in der bis-Thiazol- oder Oxazol-Thiazol-Synthese verwendet, wobei dem
unten beschriebenen allgemeinem Verfahren 1 gefolgt wird.
-
Herstellung von Thioharnstoff (P2a): Verfahren
D
-
Das
geeignete Amin R5R6NH
(1 Äq.)
wird zu einer 1:1-Chloroform/Wasser-Mischung (0,1 M) hinzugegeben.
Eine gesättigte
NaHCO3-Lösung
in Wasser (3 Äq)
gefolgt von Thiophosgen (1,1 Äq.)
wird tropfenweise bei 0°C
hinzugegeben. Die biphasische Mischung wird über Nacht bei RT gerührt. Der
Reaktionsfortschritt wird durch TLC verfolgt. Nach Beendigung wird
die organische Phase abgetrennt, mit Wasser gewaschen und über MgSO4 getrocknet. Eine gesättigte Lösung von Ammoniak in Ethanol
(1 Volumen) wird zur Chloroformlösung hinzugegeben
und über
Nacht bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert, was den erwarteten Thioharnstoff
hervorbringt, welcher als Rohprodukt behalten oder in einem geeigneten
Lösungsmittel
umkristallisiert wird. Ein isolierter Thioharnstoff wird in der bis-Thiazol-
oder Oxazol-Thiazol-Synthese verwendet, wobei dem unten beschriebenen
allgemeinem Verfahren 1 gefolgt wird.
-
Herstellung von Thioharnstoff (P2a): Verfahren
E
-
Das
geeignete Amin R5R6NH
(1 Äq.)
wird in THF (0,05 bis 0,1 M) gelöst.
N,N-Diisopropylethylamin
(1 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Mischung wird auf 0°C abgekühlt. Thiophosgen (1 Äq.) wird
tropfenweise hinzugegeben. Die Reaktion wird bei 0°C gehalten.
Ihr Fortschritt wird durch IC-MS verfolgt. Nach Beendigung wird
2 M Ammoniak in Ethanol (5 Äq.)
hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wird bei RT gerührt. Wenn die
Umwandlung beendet ist, werden die Lösungsmittel unter reduziertem
Druck entfernt, was den erwarteten Thioharnstoff (P2a) hervorbringt,
welcher als Rohprodukt behalten oder in einem geeigneten Lösungsmittel umkristallisiert
wird. Ein isolierter Thioharnstoff wird in der bis-Thiazol- oder
Oxazol-Thiazol-Synthese
verwendet, wobei dem unten beschriebenen allgemeinem Verfahren 1
gefolgt wird.
-
Bis-Thiazol- oder Oxazol-Thiazol-Synthese:
Allgemeines Verfahren 1
-
Zwischenprodukt
P1 oder P1a wird in EtOH (0,5 M) gelöst, und der geeignete Thioharnstoff
wird hinzugegeben (1 Äq).
Wenn P1 oder P1a als Salz verwendet wird, wird TEA (3 Äq) vor dem
Hinzugeben des Thioharnstoffs hinzugegeben. Die Mischung wird für 1 bis
24 h bei Temperaturen von –20
C bis Reflux gerührt. Wenn
die Reaktion beendet ist, wird TEA (2-3 Äq) hinzugegeben. Das gewünschte Produkt
(Ia) oder (Ib) wird wie in den Beispielen unten gezeigt isoliert.
-
Beispiel
1: 3-{[2-(Acetylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoesäure, Hydrobromidsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzoesäure (Aldrich)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei
RT für
30 min gerührt.
Das gewünschte
Produkt wird von der Reaktionsmischung abfiltriert und mit kaltem
EtOH gewaschen. Verbindung (1) wird als ein khakifarbener Feststoff
(68 %) isoliert. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,13
(s, 3H), 2,51 (s, 3H), 6,93 (s, 1H), 7,44 (m, 1H), 7,49 (m, 1H),
7,92 (m, 1H), 8,25 (m, 1H), 10,49 (s, 1H), 11,83 (br s, 1H). M–(ESI):
373; M+(ESI): 375. HPLC Rt: 2,6 min (Reinheit:
92,8 %).
-
Beispiel
2: 4-{[2-(Acetylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoesäure, Hydrobromidsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzoesäure (Lancester)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 30 min
bei RT gerührt.
Das gewünschte
Produkt wird von der Reaktionsmischung abfiltriert und mit kaltem
EtOH gewaschen. Verbindung (2) wird als ein weißer Feststoff isoliert (67
%). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,13
(s, 3H), 2,49 (m, 3H), 7,00 (s, 1H), 7,73 (d, J = 9 Hz, 2H), 7,90
(d, J = 9 Hz, 2H), 10,71 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
373; M+(ESI): 375. HPLC Rt: 3 min (Reinheit:
95 %).
-
Beispiel
3: N-[2-(Benzylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Benzylthioharnstoff (Lancester) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter
Reflux für
1,5 h gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (3)
wird als ein hellgelber Feststoff isoliert (34 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,27 (s, 3H), 2,56 (s, 3H),
4,61 (m, 2H), 6,78 (s, 1H), 7,49 (m, 5H), 8,40 (m, 1H), 12,14 (s,
1H). M–(ESI):
343; M+(ESI): 345. HPLC Rt: 2,79 min (Reinheit:
99,6 %).
-
Beispiel
4: N-{4-Methyl-2-[(2-phenylethyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Phenylethyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1,5 h
gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (4)
wurde als ein hellgelber Feststoff isoliert (74 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,93 (s, 3H), 2,25 (s, 3H),
2,70 (t, J = 7,5 Hz, 2H), 3,26 (m, 2H), 6,43 (s, 1H), 7,07 (m, 5H),
7,64 (m, 1H), 11,79 (s, 1H). M–(ESI): 357; M+(ESI): 359. HPLC Rt: 2,79 min (Reinheit:
93,3 %).
-
Beispiel
5: N-(4-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Piperidin-1-carbothioamid (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1,5 h
gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (5)
wird als ein farbloser Feststoff (82 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,46 (m, 6H), 1,98 (s, 3H),
2,29 (s, 3H), 3,29 (m, 4H), 6,64 (s, 1H), 11,86 (s, 1H). M–(ESI):
321; M+(ESI): 323. HPLC Rt: 2,73 min (Reinheit:
95,2 %).
-
Beispiel
6: N-[2-(Allylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Allylthioharnstoff (Fluka) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1,5 h
gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (6)
wird als ein hellgrüner Feststoff
(65 %) isoliert. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,14
(s, 3H), 2,44 (s, 3H), 3,90 (m, 2H), 5,13 (dd, J = 3 Hz, J = 12
Hz, 1H), 5,28 (dd, J = 3 Hz, J = 18 Hz, 1H), 5,94 (m, 1H), 6,65
(s, 1H), 7,89 (m, 1H), 11,99 (s, 1H). M–(ESI):
293; M+(ESI): 295. HPLC Rt: 1,99 min (Reinheit:
98,7 %).
-
Beispiel
7: N-[4-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Pyridin-3-ylthioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1 h gerührt. TEA
(2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (7) wird als ein
gelb-oranger Feststoff (91 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,18 (s, 3H), 2,53 (m, 3H),
7,01 (s, 1H), 7,41 (m, 1H), 8,17 (m, 1H), 8,22 (m, 1H), 8,89 (d,
J = 3 Hz, 1H), 10,57 (s, 1H), 12,11 (s, 1H). M–(ESI):
330; M+(ESI): 332. HPLC Rt: 1,97 min (Reinheit:
98 %).
-
Beispiel
8: N-[4-Methyl-2-(pyridin-2-ylamino)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Pyridin-2-ylthioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (8)
wird als ein beige-gelber Feststoff (51 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,17 (s, 3H), 2,51 (s, 3H),
6,98 (m, 1H), 7,05 (s, 1H), 7,12 (m, 1H), 7,75 (m, 1H), 8,35 (m,
1H), 11,49 (s, 1H), 12,07 (br s, 1H). M–(ESI):
330; M+(ESI): 332. HPLC Rt: 2,07 min (Reinheit:
98,2 %).
-
Beispiel
9: N-{2-[(4-Methoxyphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Methoxyphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA (2 Äq) wird
dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (9)
wird als ein brauner Feststoff (60 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,25 (s, 3H), 2,54 (s, 3H),
3,82 (s, 3H), 6,68 (s, 1H), 6,94 (m, 2H), 7,57 (m, 2H). M–(ESI):
359; M+(ESI): 361. HPLC Rt: 3,29 min (Reinheit:
96,3 %).
-
Beispiel
10: N-{2-[(4-Hydroxyphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Hydroxyphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2- yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
hinzugegeben. Die Mischung wurde bei Reflux für 2 h gerührt. TEA (2 Äq) wird
dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (10)
wird als ein hellpinker Feststoff (50 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,17 (s, 3H), 2,50 (s, 3H),
6,79 (m, 3H), 7,43 (m, 2H), 9,19 (s, 1H), 9,98 (s, 1H), 12,07 (s,
1H). M–(ESI):
345; M+(ESI): 347. HPLC Rt: 2,52 min (Reinheit:
99 %).
-
Beispiel
11: N-{4-Methyl-2-[(4-nitrophenyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Nitrophenyl)thioharnstoff (Aldrich) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 20 h gerührt. TEA
(2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (11)
wird als ein oranger Feststoff (40 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,13 (s, 3H), 2,49 (s, 3H),
7,10 (s, 1H), 7,83 (m, 2H), 8,23 (m, 2H), 11,10 (s, 1H), 12,09 (s,
1H). M–(ESI):
374; M+(ESI): 376. HPLC Rt: 3,69 min (Reinheit:
100 %).
-
Beispiel
12: 4-{[2-(Acetylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzamid (erhalten
aus 4-Aminobenzamid von Aldrich, wobei Verfahren C verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1,5 h
gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Es wird dann durch Flash-Chromatographie
gereinigt. Verbindung (12) wird als ein hellbeiger Feststoff isoliert
(29 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,14
(s, 3H), 2,49 (s, 3H), 6,97 (s, 1H), 7,16 (br s, 1H), 7,70 (m, 2H),
7,85 (m, 3H), 10,60 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
372; M+(ESI): 374. HPLC Rt: 2,73 min (Reinheit:
99,5 %).
-
Beispiel
13: N-[2-({4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}amino)-4-methyl- 4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid,
Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-{4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}thioharnstoff (erhalten
aus kommerziellem {4-[(4-Benzylpiperazin-1-yl)carbonyl]phenyl}amin, wobei Verfahren
C verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (13) wird als ein beiger Feststoff isoliert
(42 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,13
(s, 3H), 2,49 (s, 3H), 3,25 (m, 6H), 3,88 (m, 2H), 4,36 (m, 2H),
6,98 (s, 1H), 7,47 (m, 7H), 7,73 (m, 2H), 9,90 (br s, 1H), 10,60 (s,
1H), 12,08 (s, 1H). M–(ESI): 531; M+(ESI): 533. HPLC Rt: 2,76 min (Reinheit:
99,9 %).
-
Beispiel
14: N-(2-Amino-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Thioharnstoff (Fluka) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 1,5 h
gerührt.
TEA (2 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (14)
wird als ein beiger Feststoff isoliert (81 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,17 (s, 3H), 2,47 (s, 3H),
6,62 (s, 1H), 7,18 (br s, 2H), 12,02 (s, 1H). M–(ESI):
253; M+(ESI): 255. HPLC Rt: 1,21 min (Reinheit:
99,9 %).
-
Beispiel
15: N-(2-Anilino-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Phenylthioharnstoff (Aldrich) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird unter Reflux für
1 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Verbindung (15) wird als ein braun-grüner Feststoff isoliert (quantitativ). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,13
(s, 3H), 2,48 (s, 3H), 6,68 (s, 1H), 6,96 (m, 1H), 7,32 (m, 2H),
7,63 (m, 2H), 10,29 (s, 1H), 12,00 (s, 1H). M–(ESI):
329; M+(ESI): 331. HPLC Rt: 3,45 min (Reinheit:
96,6 %).
-
Beispiel
16: N-(4-Methyl-2-morpholin-4-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Morpholin-4-carbothioamid (erhalten aus Morpholin
von Fluka, wobei Verfahren B verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird unter Reflux für
1 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (16)
wird als ein hellbeiger Feststoff isoliert (74 %). 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,14 (s, 3H), 2,46 (s, 3H),
3,42 (m, 4H), 3,74 (m, 4H), 6,89 (s, 1H), 12,03 (s, 1H). M–(ESI):
323; M+(ESI): 325. HPLC Rt: 2,5 min (Reinheit:
99,5 %).
-
Beispiel
17: N-[4-Methyl-2-(4-methylpiperazin-1-yl)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid, Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-Methylpiperazin-1-carbothioamid (erhalten aus
1-Methylpiperazin von Fluka, wobei Verfahren B verwendet wird) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (17) wird als ein grünes Öl (67 %) isoliert. 1H-NMR (CDCl3, 300
MHz) δ 2,36
(s, 3H), 2,58 (s, 3H), 2,86 (s, 3H), 3,10 (m, 2H), 3,83 (m, 6H),
6,71 (s, 1H), 14,92 (br s, 1H). M–(ESI):
336; M+(ESI): 338. HPLC Rt: 1,71 min (Reinheit:
93 %).
-
Beispiel
18: Methyl-1-[2-(acetylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]piperidin-3-carboxylat
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Ethyl-1-(aminocarbonothioyl)piperidin-3-carboxylat (erhalten
aus Ethylpiperidin-3-carboxylat von Fluka, wobei Verfahren B verwendet
wurde) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (18)
wird als ein hellgelber Feststoff isoliert (61 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,72 (m, 3H), 2,01 (m, 1H),
2,16 (s, 3H), 2,47 (s, 3H), 2,73 (m, 1H), 3,22 (m, 1H), 3,37 (m,
1H), 3,68 (s, 3H), 3,71 (m, 1H), 4,00 (m, 1H), 6,86 (s, 1H), 12,05
(s, 1H). M–(ESI):
379; M+(ESI): 381. HPLC Rt: 3,11 min (Reinheit:
90,8 %).
-
Beispiel
19: N-{2-[4-(2-Hydroxyethyl)piperidin-1-yl]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-(2-Hydroxyethyl)piperidin-1-carbothioamid (erhalten aus 2-Piperidin-4-ylethanol
von Aldrich, wobei Verfahren B verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet. Es
wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (19)
wird als ein beiger Feststoff isoliert (48 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,25 (m, 2H), 1,44 (m, 2H),
1,68 (m, 1H), 1,79 (m, 2H), 2,16 (s, 3H), 2,47 (s, 3H), 3,05 (m,
2H), 3,51 (m, 2H), 3,92 (m, 2H), 4,43 (t, J = 6 Hz, 1H), 6,82 (s,
1H), 12,04 (s, 1H). M–(ESI): 365; M+(ESI): 367. HPLC Rt: 2,25 min (Reinheit:
95,9 %).
-
Beispiel
20: N-(4-Methyl-2-pyrrolidin-1-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Pyrrolidin-1-carbothioamid (erhalten aus Pyrrolidin
von Fluka, wobei Verfahren B verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird unter Reflux für
1 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (20)
wird als ein hellgelber Feststoff isoliert (50 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,00 (m, 4H), 2,14 (s, 3H),
2,45 (s, 3H), 3,41 (m, 4H), 6,72 (s, 1H), 12,00 (s, 1H). M–(ESI):
307; M+(ESI): 309. HPLC Rt: 1,83 min (Reinheit:
98,8 %).
-
Beispiel
21: N-[2-(3-Hydroxypyrrolidin-1-yl)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-Hydroxypyrrolidin-1-carbothioamid (erhalten aus
Pyrrolidin-3-ol von Aldrich, wobei Verfahren B verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz, (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 1 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (21)
wird als ein hellbeiger Feststoff isoliert (54 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,85-1,96 (m, 1H), 2,0-2,14
(m, 1H), 2,11 (s, 3H), 2,42 (s, 3H), 3,27 (m, 1H), 3,41-3,56 (m,
3H), 4,40 (br s, 1H), 5,05 (d, J = 3 Hz, 1H), 6,69 (s, 1H), 11,97
(br s, 1H). M–(ESI):
323,2; M+(ESI): 325,2. HPLC Rt: 1,4 min
(Reinheit: 98,4 %).
-
Beispiel
22: N-[2-(tert-Butylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(tert-Butyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 1,5 h gerührt. TEA (3 Äq) wird
dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Verbindung (22) wird als ein dunkelgelber Feststoff isoliert (quantitativ). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 1,38
(s, 9H), 2,10 (s, 3H), 2,42 (s, 3H), 6,55 (s, 1H), 7,43 (s, 1H),
11,70 (s, 1H). M–(ESI): 309,3; M+(ESI): 311,3. HPLC Rt: 2,5 min (Reinheit:
96,7 %)
-
Beispiel
23: N-{2-[(6-Methoxypyridin-3-yl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(6-Methoxypyridin-3-yl)thioharnstoff (erhalten
aus 6-Methoxypyridin-3-amin von Aldrich, wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (23) wird als ein
braun-beiger Feststoff (73 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,15 (s, 3H), 2,49 (s, 3H),
3,85 (s, 3H), 6,86 (d, J = 9 Hz, 1H), 6,89 (s, 1H), 7,91 (dd, J
= 3,9 Hz, 1H), 8,63 (d, J = 3 Hz, 1H), 10,24 (s, 1H), 12,06 (s,
1H). M–(ESI):
360,3; M+(ESI): 362,2. HPLC Rt: 2,6 min
(Reinheit: 97,6 %)
-
Beispiel
24: N-{2-[(6-Chlorpyridin-3-yl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(6-Chlorpvridin-3-yl)thioharnstoff (erhalten
aus 6-Chlorpvridin-3-amin von Aldrich, wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (24) wird als ein
hellbeiger Feststoff isoliert (72 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,16 (s, 3H), 2,50 (s, 3H),
7,02 (s, 1H), 7,51 (d, J = 9 Hz, 1H), 8,13 (dd, J = 3,9 Hz, 1H),
8,79 (d, J = 3 Hz, 1H), 10,70 (s, 1H), 12,09 (s, 1H). M–(ESI):
364; M+(ESI): 366. HPLC Rt: 3,3 min (Reinheit:
98,7 %).
-
Beispiel
25: N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Cyanophenyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (25) wird als ein
beiger Feststoff isoliert (72 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,13 (s, 3H), 2,50 (s, 3H),
7,05 (s, 1H), 7,78 (m, 4H), 10,85 (s, 1H), 11,95 (s, 1H). M–(ESI):
354,3; M+(ESI): 356,3. HPLC Rt: 3,5 min
(Reinheit: 99,5 %).
-
Beispiel
26: N-{2-[(4-Chlorphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Chlorphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (26) wird als ein
beiger Feststoff isoliert (47 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,13 (s, 3H), 2,47 (s, 3H),
6,92 (s, 1H), 7,37 (m, J = 9 Hz, 2H), 7,66 (m, J = 9 Hz, 2H), 10,43
(s, 1H), 11,85 (s, 1H). M–(ESI): 363; M+(ESI): 365. HPLC Rt: 3,9 min (Reinheit:
99,9 %).
-
Beispiel
27: N-{2-[(2-Chlorphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Chlorphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (27) wird als ein
brauner Feststoff (59 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,12 (s, 3H), 2,45 (s, 3H),
6,93 (s, 1H), 7,06 (m, 1H), 7,34 (m, 1H), 7,48 (m, 1H), 8,30 (m,
1H), 9,73 (s, 1H), 12,10 (s, 1H). M–(ESI): 363;
M+(ESI): 365. HPLC Rt: 3,8 min (Reinheit:
97,7 %).
-
Beispiel
28: N-{2-[(2-Methoxyphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Methoxyphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (28) wird als ein
weißer
Feststoff (69 %) isoliert. 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,12 (s, 3H), 2,46 (s, 3H),
3,85 (s, 3H), 6,84 (s, 1H), 6,91-7,05 (m, 3H), 8,33 (m, 1H), 9,59
(s, 1H), 11,85 (s, 1H). M–(ESI): 359; M+(ESI): 361. HPLC Rt: 3,5 min (Reinheit:
100 %).
-
Beispiel
29: N-{2-[(3-Chlorphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Chlorphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (29) wird als ein
beiger Feststoff isoliert (81 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,13 (s, 3H), 2,50 (s, 3H),
6,95 (s, 1H), 7,00 (m, 1H), 7,33 (m, 1H), 7,40 (m, 1H), 8,00 (s,
1H), 10,52 (s, 1H), 12,10 (s, 1H). M–(ESI): 363;
M+(ESI): 365. HPLC Rt: 3,9 min (Reinheit:
99,8 %).
-
Beispiel
30: N-{2-[(3-Hydroxyphenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Hydroxyphenyl)thioharnstoff (Lancester) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Verbindung (30) wird als ein
khakifarbener Feststoff (79 %) isoliert. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,12 (s, 3H), 2,47 (s, 3H),
6,38 (m, 1H), 6,86 (s, 1H), 7,01-7,09 (m, 3H), 9,36 (s, 1H), 10,15
(s, 1H), 11,85 (s, 1H). M–(ESI): 345; M+(ESI): 347. HPLC Rt: 2,9 min (Reinheit:
99,6 %).
-
Beispiel
31: N-{4-Methyl-2-[(2-morpholin-4-ylethyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid, Hydrochloridsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Morpholin-4-ylethyl)thioharnstoff (Transwld)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 4 h gerührt. TEA (3 Äq) wird
dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann als HCl-Salz präzipitiert.
Verbindung (31) wird als ein zartpinker Feststoff isoliert (42 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,14
(s, 3H), 2,45 (s, 3H), 3,18 (m, 2H), 3,39 (m, 3H), 3,73 (m, 3H),
3,81 (m, 2H), 3,98 (m, 2H), 6,74 (s, 1H), 8,04 (br s, 1H), 10,56
(br s, 1H), 12,04 (s, 1H). M–(ESI): 366; M+(ESI): 368. HPLC Rt: 1,6 min (Reinheit:
96,8 %).
-
Beispiel
32: N-{4-Methyl-2-[(2-piperidin-1-ylethyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid, Hydrochloridsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Piperidin-1-ylethyl)thioharnstoff (Transwld)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 4 h gerührt. TEA (3 Äq) wird
dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann als HCl-Salz präzipitiert.
Verbindung (32) wird als ein malvenfarbiger Feststoff isoliert (74
%). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 1;33
(m, 1H), 1,62-1;87 (m, 5H), 2,08 (s, 3H), 2,39 (s, J = S Hz, 3H),
2,92 (m, 2H), 3,23 (m, 2H), 3,49 (m, 2H), 3,6-3,8 (m, 2H), 6,68
(s, 1H), 7,98 (br s, 1H), 9,74 (br s, 1H), 11,98 (s, 1H). M–(ESI):
364; M+(ESI): 366. HPLC Rt: 1,8 min (Reinheit:
97,4 %).
-
Beispiel
33: N-{2-[(2-Methoxyethyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Methoxyethyl)thioharnstoff (Transwld) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 4 h gerührt. TEA (3 Äq) wird
dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Verbindung (33) wird als ein dunkelgrünes Öl isoliert (quantitativ). 1H-NMR (CDCl3, 300
MHz) δ 2,16
(s, 3H), 2,50 (s, 3H), 3,37 (s, 3H), 3,52 (m, 2H), 3,60 (m, 2H),
5,82 (br s, 1H), 6,40 (s, 1H), 10,97 (br s, 1H). M–(ESI):
311; M+(ESI): 313. HPLC Rt: 1,6 min (Reinheit:
97,7 %).
-
Beispiel
34: N-[2-(Cyclohexylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Cyclohexylthioharnstoff (Transwld) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird bei RT für
4 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Verbindung (34) wird als ein grüner
Schaum isoliert (89 %). 1H-NMR (CDCl3, 300 MHz) δ 1,16-1,44 (m, 5H), 1,55-1,83
(m, 3H), 2,07 (m, 2H), 2,13 (s, 3H), 2,49 (s, 3H), 3,30 (m, 1H),
5,52 (d, J = 9 Hz, 1H), 6,39 (s, 1H), 10,98 (br s, 1H). M–(ESI):
335; M+(ESI): 337. HPLC Rt: 2,5 min (Reinheit:
93 %).
-
Beispiel
35: N-{4-Methyl-2-[(3-morpholin-4-ylpropyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid, Hydrochloridsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Morpholin-4-ylpropyl)thioharnstoff (Transwld)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 4 h gerührt. TEA (3 Äq) wird
dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann als HCl-Salz präzipitiert.
Verbindung (35) wird als ein purpurner Feststoff isoliert (82 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,05
(m, 2H), 2,14 (s, 3H), 2,44 (s, 3H), 2,98-3,26 (m, 4H), 3,31-3,54
(m, 4H), 3,79 (m, 2H), 3,98 (m, 2H), 6,69 (s, 1H), 8,00 (br s, 1H),
10,70 (br s, 1H), 12,04 (s, 1H). M–(ESI):
380; M+(ESI): 382. HPLC Rt: 1,3 min (Reinheit:
98,5 %).
-
Beispiel
36: N-{4-Methyl-2-[(tetrahydrofuran-2-ylmethyl)amino]-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(Tetrahydrofuran-2-ylmethyl)thioharnstoff (Transwld) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird bei RT für
4 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Verbindung (36) wird als ein hellgrüner Feststoff (quantitativ)
isoliert. 1H-NMR (CDCl3,
300 MHz) δ 1,59-1,70 (m, 1H), 1,86-2,07
(m, 3H), 2,15 (s, 3H), 2,24 (s, 3H), 3,28 (m, 1H), 3,56 (m, 1H),
3,76 (m, 1H), 3,87 (m, 1H), 4,14 (m, 1H), 5,96 (br s, 1H), 6,38
(s, 1H), 11,01 (br s, 1H). M–(ESI): 337,3; M+(ESI): 339,3. HPLC Rt: 1,8 min (Reinheit:
94,4 %).
-
Beispiel
37: N-{2-[(2-Hydroxy-2-phenylethyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid, Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Hydroxy-2-phenylethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus 2-Amino-1-phenylethanol (Fluka), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 2 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (37) wird als ein gelber Feststoff isoliert
(32 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,14
(s, 3H), 2,45 (s, 3H), 3,31 (d, J = 9 Hz, 1H), 3,51 (d, J = 6 Hz,
1H), 4,48 (br s, 1H), 4,88 (d, J = 6 Hz, 1H), 6,64 (s, 1H), 7,22-7,47
(m, 6H), 7,98 (br s, 1H), 12,01 (s, 1H). M–(ESI):
373; M+ (ESI): 375. HPLC Rt: 2,3 min (Reinheit:
97,2 %).
-
Beispiel
38: N-[2-(1-Benzofuran-5-ylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid, Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-1-Benzofuran-5-ylthioharnstoff (Bionet) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wurde bei RT für 1 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (38) wird als ein hellrosa Feststoff
isoliert (36 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,13
(s, 3H), 2,49 (s, 3H), 6,84 (s, 1H), 6,89 (m, 1H), 7,45 (m, 1H),
7,55 (m, 1H), 7,95 (m, 1H), 8,01 (m, 1H), 10,26 (s, 1H), 12,04 (br
s, 1H). M–(ESI):
369; M+(ESI): 371. HPLC Rt: 3,5 min (Reinheit:
99,8 %).
-
Beispiel
39: N-{2-[(3-Cyanophenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren wird 1-(3-Cyanophenyl)-2-thioharnstoff (Transwld) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird bei RT für 17 h gerührt. TEA
(3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (39)
wird als hellgelber Feststoff isoliert (43 %). 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,13 (s, 3H), 2,49 (s, 3H),
6,99 (s, 1H), 7,40 (m, 1H), 7,53 (m, 1H), 7,80 (m, 1H), 8,24 (m,
1H), 10,70 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
356; M+(ESI): 354. HPLC Rt: 3,5 min (Reinheit:
95,79 %).
-
Beispiel
40: [4-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]formamid
-
Schritt I: 4-Methyl-N-2-Pyridin-3-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-Pyridylthioharnstoff (Lancester) zu einer Lösung von 1-(2-Amino-4-methyl-1,3-thiazol-5-yl)-2-bromethanon
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 2) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird bei RT für
2 Stunden gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. 4-Methyl-N-2-Pyridin-3-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin
wird als hellgelber Feststoff mit 95 % Ausbeute isoliert. M–(ESI):
288,2; M+(ESI): 290,1. HPLC Rt: 1,2 min
(Reinheit: 99,6 %).
-
Schritt II: [4-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]formamid
(40)
-
In
einem Mikrowellenröhrchen
wird 4-Methyl-N-2-Pyridin-3-yl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin, welches in Schritt
I wie oben beschrieben erhalten wird (58,0 mg; 0,20 mmol; 1,00 Äq.), in
Ameisensäure
gelöst
(2,00 ml). Die Mischung wird zweimal auf 130°C für 30 min in der Mikrowelle
erwärmt.
Eine Umwandlung von 50 % wird bewirkt. Die Lösungsmittel werden verdampft,
und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC isoliert. Verbindung (40) wird als dunkelgelber Feststoff isoliert
(13 mg, 21 % Ausbeute). 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,53 (s, 3H), 7,06 (s, 1H),
7,55 (m, 1H), 8,20 (m, 1H), 8,27 (m, 1H), 8,48 (s, 1H), 9,01 (s,
1H), 10,77 (s, 1H), 12,00 (s, 1H). M+(ESI):
316,3; M+(ESI): 318,3. HPLC Rt: 1,9 min
(Reinheit: 97,4 %).
-
Beispiel
41: Ethyl-N-({[2-(allylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}carbonyl)-beta-alaninat
-
Schritt I. N-2-Allyl-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Allylthioharnstoff (Fluka) wird zu einer Lösung von 1-(2-Amino-4-methyl-1,3-thiazol-5-yl)-2-bromethanon
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 2) und TEA (3 Äq) in EtOH hinzugegeben. Die
Mischung wird bei RT für
1 h gerührt.
TEA (3 Äq)
wird dann hinzugegeben. Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt
mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet.
Es wird dann durch Flash-Chromatographie gereinigt. N-2-Allyl-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin
wird als farbloser Feststoff isoliert (175 mg, 70 % Ausbeute). M+(ESI): 253,1. HPLC Rt: 1,5 min (Reinheit: 92,0
%).
-
Schritt II: Ethyl-N-({[2-(allylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino)carbonyl)beta-alaninat
(41)
-
Zu
einer Lösung
von N-2-Allyl-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2,2-diamin, welches in
Schritt I wie oben beschrieben erhalten wird (60,60 mg; 0,18 mmol;
1,00 Äq.),
in DCM (2,00 ml) wird zu kommerziellem N-Ethyldiisopropylamin (0,07
ml; 0,40 mmol; 2,20 Äq.)
und kommerziellem Ethyl-3-isocyanatopropionat (26,03 mg; 0,18 mmol;
1,00 Äq.)
hinzugegeben. Die Mischung wird unter Reflux für 5 Stunden gerührt, und
die Lösungsmittel werden
verdampft. Das resultierende Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Die gereinigte Fraktion wird mit EtOAc verdünnt und
mit NaHCO3 gewaschen, was Verbindung (41)
als dunkles Öl
(28,2 mg; 39 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
1,18 (m, 3H), 2,35 (s, 3H), 2,50 (m, 2H), 3,36 (m, 2H), 3,86 (m,
2H), 4,04 (m, 2H), 5,11 (m, 1H), 5,24 (m, 1H), 5,90 (m, 1H), 6,52
(s, 1H), 6,68 (m, 1H), 7,83 (m, 1H), 10,29 (br s, 1H). M–(ESI):
394; M+(ESI): 396. HPLC Rt: 2,5 min (Reinheit:
98,36 %).
-
Beispiel
42: N-{4-Methyl-5-[2-(pyridin-3-ylamino)-1,3-thiazol-4-yl]-1,3-oxazol-2-yl}acetamid, Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahrens 1 wird 3-Pyridylthioharnstoff (Lancester) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-oxazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 3) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 17 h
bei –20°C gerührt, dann
5 h bei RT. Das gewünschte
Produkt wird von der Reaktionsmischung abfiltriert. Es wird weiter
durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (42) wird als ein gelber Feststoff isoliert
(5 %). 1H-NMR (Methanol-d4) δ: 2,21 (s,
3H), 2,52 (s, 3H), 7,07 (s, 1H), 7,93 (m, 1H), 8,43 (m, 3H), 9,55
(s, 1H). M–(ESI):
314; M+(ESI): 316. HPLC Rt: 1,5 min (Reinheit:
96,03 %).
-
Beispiel
43: N-{2-[(2-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid,
bis-Hydrochloridsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Fluorpyridin-3-yl)thioharnstoff (hergestellt
aus 3-Amino-2-fluoropyridin (Asymchem), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 2 h bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt abfiltriert
und mit Wasser gewaschen. N-{2-[(2-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid wird
als ein blassgelber Feststoff isoliert (57 %).
-
Das
Hydrochloridsalz einer Charge von N-{2-[(2-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid (200,00
mg; 0,57 mmol; 1,00 Äq.)
wird hergestellt. Es wird in MeOH (10,00 ml) suspendiert, und Wasserstoffchlorid
(2,29 ml; 1,25 M; 2,86 mmol; 5,00 Äq.) in Methanol wird hinzugegeben.
Die Mischung wird für
20 Minuten bei RT gerührt
und gefiltert. Das erhaltene gelbe Pulver wird mit Diethylether
gewaschen und unter Vakuum getrocknet, was Verbindung (43) mit 79
% Ausbeute hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,13 (s, 3H), 2,47 (s, 3H),
3,15 (s, 2H), 7,01 (s, 1H), 7,36 (m, 1H),
7,77 (m, 1H), 8,94 (m, 1H), 10,39 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
347,8; M+(ESI): 349,8. HPLC Rt: 3,0 min
(Reinheit: 100 %).
-
Beispiel
44: N-{2-[(2-Cyanoethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Cyanoethyl)thioharnstoff (hergestellt aus
N-(2-Cyanoethyl)amin (Lancester), wobei Verfahren D verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 30 min bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie
gereinigt. Verbindung (44) wird als ein helloranger Feststoff isoliert
(29 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,11
(s, 3H), 2,42 (s, 3H), 2,84 (m, 2H), 3,51 (m, 2H), 6,68 (s, 1H),
8,06 (t, J = 3 Hz, 1H), 11,98 (s, 1H). M–(ESI):
306; M+(ESI): 308. HPLC Rt: 1,86 min (Reinheit:
97,5 %).
-
Beispiel
45: N-{2-[(3,3-Diethoxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3,3-Diethoxypropyl)thioharnstoff (hergestellt
aus 1-Amino-3,3-diethoxypropan (Acros), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 60 min bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (45) wird als ein dunkelgelber Schaum isoliert
(56 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 1,22
(t, 6H), 2,03 (m, 2H), 2,20 (s, 3H), 2,50 (s, 3H, COCH3), 3,50
(m, 4H), 3,67 (m, 2H), 4,62 (t, J = 9 Hz, 1H), 5,73 (m, 1H), 6,41
(s, 1H). M–(ESI):
383; M+(ESI): 385. HPLC Rt: 2,42 min (Reinheit:
97,7 %).
-
Beispiel
46: N-{2-[(2,2-Diethoxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3,3-Diethoxypropyl)thioharnstoff (hergestellt
aus Aminoacetaldehyddiethylacetal (Fluka), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 3 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft. DCM wird hinzugegeben, und es wird mit einer gesättigten
NH4Cl-Lösung
und einer Salzlösung
gewaschen. Diese organische Phase wird über MgSO4 getrocknet,
filtriert und abgedampft. Das gewünschte Produkt wird durch Flash-Chromatographie
gereinigt, was Verbindung (46) als einen orangen Feststoff (44 %)
hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 1,25
(m, 6H), 2,22 (s, 3H), 2,53 (s, 3H), 3,48 (m, 2H), 3,60 (m, 2H),
3,76 (m, 2H), 4,70 (m, 1H), 5,50 (m, 1H), 6,44 (s, 1H). M–(ESI):
369; M+(ESI): 371. HPLC Rt: 2,45 min (Reinheit:
95,3 %).
-
Beispiel
47: N-(4'-Methyl-2-[(2-oxo-2-phenylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Oxo-2-phenylethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus 2-Aminoacetophenon (Fluka), wobei Verfahren D verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 1 Stunde bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (47)
wird als ein farbloser Feststoff isoliert (71 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,18 (s, 3H), 2,61 (s, 3H),
4,83 (s, 2H), 7,33 (m, 1H), 7,43 (m, 2H), 7,63 (m, 2H), 7,67 (s,
1H), 12,56 (s, 1H). M–(ESI): 372; M+(ESI): 374. HPLC Rt: 3,72 min (Reinheit:
99,2 %).
-
Beispiel
48: N-{2-[(2-Chlorpdridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Chlor-3-pyridinyl)thioharnstoff (hergestellt
aus 3-Amino-2-chlorpyridin (Fluka), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N hinzugegeben-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid, Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird für 1 Stunde bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Flash-Chromatographie gereinigt. Verbindung (48)
wird als ein pinker Feststoff isoliert (64 %). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,12 (s, 3H), 2,45 (s, 3H),
7,02 (s, 1H), 7,65 (m, 1H), 8,03 (m, 1H), 8,83 (m, 1H), 9,96 (s,
1H), 12,06 (s, 1H). M–(ESI): 364; M+(ESI): 366. HPLC Rt: 3,16 min (Reinheit:
99,8 %).
-
Beispiel
49: N-(4'-Methyl-2-{[3-(1,3-oxazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(1,3-Oxazol-5-yl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 5-(3-Aminophenyl)oxazol (Maybridge), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz
(Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq)
in EtOH/Aceton 2:1 Mischung hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (49) wird als ein beiger Feststoff isoliert
(11 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,15
(s, 3H), 2,48 (s, 3H), 6,93 (s, 1H), 7,38 (m, 3H), 7,65 (s, 1H),
8,47 (s, 1H), 8,50 (s, 1H), 10,50 (s, 1H), 12,06 (s, 1H). M–(ESI):
396; M+(ESI): 398. HPLC Rt: 3,59 min (Reinheit:
99,1 %).
-
Beispiel
50: N-(4'-Methyl-2-{[3-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Kaliumsalz.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(1H-Tetrazol-5-yl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 5-(3-Aminophenyl)tetrazol (Avocado), wobei Verfahren E verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. N-(4'-Methyl-2-{[3-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid wird
als TFA-Salz isoliert. Eine Probe (120,20 mg; 0,30 mmol; 1,00 Äq.) wird
in einer Mischung aus THF (5,00 ml)/MeOH (2 ml) gelöst. PS-DIEA
(Argonaut, 78,76 mg; 0,30 mmol; 1,00 Äq.) wird hinzugegeben, und
die Mischung wird für
15 min geschüttelt.
Das Harz wird filtriert und mit einer DCM/MeOH-2:1-Mischung gespült. Das Filtrat
wird abgedampft, was (50) als Ausgangssubstanz (105,3 mg, 88 %)
hervorbringt. Es wird in THF gelöst (5,00
ml), und Wasser (5,00 ml) und Kaliumhydroxidlösung in Wasser werden hinzugegeben
(469,07 μl;
0,50 M; 0,23 mmol; 1,00 Äq.).
Die Mischung wird über
Baumwolle gefiltert und gefriergetrocknet, was Verbindung (50) als
beiges Pulver (103,6 mg, quantitative Ausbeute) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,12 (s,
3H), 2,50 (s, 3H, COCH3), 6,87 (s, 1H),
7,31 (m, 1H), 7,56 (m, 1H), 7,76 (m, 1H), 7,99 (s, 1H), 10,31 (s,
1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI): 397; M+(ESI): 399. HPLC Rt: 2,98 min (Reinheit:
98,3 %).
-
Beispiel
51: N-(4'-Methyl-2-{[4-(1H-tetrazol-5-yl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
-
N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
(25) erhalten in Beispiel 25 wie oben beschrieben (150,00 mg; 0,42
mmol; 1,00 Äq.)
wird in wasserfreiem DMF gelöst
(10,00 ml). Tributylzinnchlorid (457,89 μl; 1,69 mmol; 4,00 Äq.) und
Natriumazid (109,74 mg; 1,69 mmol; 4,00 Äq.) werden nacheinander hinzugegeben.
Die Mischung wird bei 130°C
für zwei
Tage gewärmt.
Nach Kühlen
auf RT wird die schwarze Lösung
auf eine Eis/Wassermischung gegossen und wird mit 5N HCl-Lösung angesäuert. Die Lösungsmittel
werden verdampft. Der resultierende Feststoff wird mit Et2O gewaschen, um den Überschuss von Bu3SnCl
zu entfernen. Er wird schließlich
durch präparative
HPLC gereinigt, was (51) als ein braunes Pulver (12,0 mg; 7,14 %)
hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,09
(s, 3H), 2,45 (s, 3H), 6,99 (s, 1H), 7,86 (d, J = 8 Hz, 2H), 7,99
(d, J = 8 Hz, 2H), 10,72 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
397; M+(ESI): 399. HPLC Rt: 2,97 min (Reinheit:
93,2 %).
-
Beispiel
52: N-{4'-Methyl-2-[2-(1H-tetrazol-5-yl)-ethylamino]-[4,5']-bithiazolyl-2'-yl}acetamid, Kaliumsalz.
-
N-{2-[(2-Cyanoethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid (44)
erhalten in Beispiel 44 wie oben beschrieben (225,00 mg; 0,73 mmol;
1,00 Äq.)
wird in trockenem Toluol suspendiert (5,00 ml). Trimethylsilylazid
(481,33 μl;
3,66 mmol; 5,00 Äq.)
und Dibutylzinnoxid (91,10 mg; 0,37 mmol; 0,50 Äq.) werden hinzugegeben. Die
Mischung wird über
Nacht unter Reflux erwärmt.
Wenn die Reaktion noch nicht beendet ist, werden Dibutylzinnoxid
(18,22 mg; 0,07 mmol; 0,10 Äq.)
und Trimethylsilylazid (192,53 μl;
1,46 mmol; 2,00 Äq.) hinzugegeben,
und die Mischung wird weiter für
24 Stunden refluxiert. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und die rohe Mischung wird durch präparative
HPLC gereinigt, was N-{4'-Methyl-2-[2-(1H-tetrazol-5-yl)-ethylamino]-[4,5']-bithiazolyl-2'-yl}acetamid (52)
als TFA-Salz (192,30 mg; 56,57 %) hervorbringt. Es wird in THF gelöst (22,00
ml). PS-DIEA (Argonaut, 118,91 mg; 0,46 mmol; 1,10 Äq.) wird
hinzugegeben, und die Mischung wird für 1 h 15 geschüttelt. Das
Harz wird abfiltriert und mit einer THF/MeOH 2:1-Mischung gespült. Das Filtrat wird abgedampft,
was (52) als Ausgangssubstanz (145,2 mg, quantitativ) hervorbringt.
Es wird in einer 1: 1 Mischung von THF/Wasser gelöst (20,00
ml), und Kaliumhydroxid (800,00 μl;
0,50 M; 0,40 mmol; 0,97 Äq.) wird
hinzugegeben. Die Mischung wird über
Baumwolle filtriert und gefriergetrocknet, was (52) als hellgelbes Pulver
(133,2 mg; 82,8 %) hervorbringt. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,09 (s, 3H, CH3),
2,42 (s, 3H, COCH3), 2,92 (t, J = 6, 2H),
3,47 (m, 2H), 6,57 (s, 1H), 7,73 (t, J = 6,1 H), 11,90 (br s, 1H).
M–(ESI):
349; M+(ESI): 351. HPLC Rt: 1,54 min (Reinheit:
98,6 %).
-
Beispiel
53: N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl- 4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Kaliumsalz.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-oxadiazol-2-ol (Amin 1), wobei Verfahren
E verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Ein Präzipitat
wird gebildet. Es wird gefiltert, was N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid (53) als Ausgangssubstanz
(blassgelber Feststoff; 139,70 mg; 29,86 %) hervorbringt. Es wird
in einer Mischung von THF (4,00 ml) und Wasser (4,00 ml) gelöst. Kaliumhydroxidlösung (660,63 μl; 0,50 M;
0,33 mmol; 0,98 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wird für 20 Minuten
bei RT gerührt.
Es wird schließlich
gefriergetrocknet, was (53) als blassgelben Feststoff (152,54 mg;
quantitative Ausbeute) hervorbringt. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,11 (t, 3H), 2,48 (s, 3H),
6,87 (s, 1H), 7,21 (m, 1H), 7,31 (m, 1H), 7,72 (m, 2H), 10,35 (s,
1H), 12,04 (s, 1H). M–(ESI): 413; M+(ESI): 415. HPLC Rt: 3,25 min (Reinheit:
99,4 %).
-
Beispiel
54: N-(2-{[3-(5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl]amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Trifluoracetatsalz
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-yl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 5-(3-Aminophenyl)-1,3,4-thiadiazol-2-amin (Amin 2), wobei Verfahren
E verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt, was (54) als hellbeigen Feststoff (75,00 mg; 33
%) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,15
(s, 3H), 2,51 (s, 3H), 6,95 (s, 1H), 7,39 (m, 4H), 7,54 (m, 1H),
8,31 (br s, 1H), 8,71 (br s, 1H), 10,52 (br s, 1H), 12,10 (br s,
1H). M–(ESI):
428; M+(ESI): 430. HPLC Rt: 2,97 min (Reinheit:
95,13 %).
-
Beispiel
55: N-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alanin,
Trifluoracetatsalz.
-
Schritt 1: Herstellung von Methyl-N-[2'-(acetylamino)-4'methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninat.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Methyl-N-(aminocarbonothioyl)-beta-alaninat (hergestellt aus
Methyl-3-aminopropionat (Amin 3), wobei Verfahren D verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt
1) und TEA (3 Äq)
in einer 2:1 Mischung von EtOH/Aceton hinzugegeben. Die Mischung
wird 5 Stunden bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und Methyl-N-[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninat
wird im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet.
-
Schritt 2: Herstellung von N-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alanin, Trifluoracetatsalz (55).
-
Zu
einer Lösung
vom oben erhaltenen Methyl-N-[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninat
(300,00 mg; 0,88 mmol; 1,00 eq.) in MeOH (10,00 ml) wird Natriumhydroxid
hinzugegeben (17,62 ml; 1,00 M; 17,62 mmol; 20,00 Äq.), und
die Mischung wird bei RT gerührt.
Nach 3 Stunden wird die Reaktionsmischung mit 1 N HCl-Lösung auf
pH = 1 angesäuert
und mit AcOEt extrahiert (3 mal). Die vereinigten organischen Schichten
werden mit Wasser, Salzlösung
gewaschen und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration und Verdampfung der
Lösungsmittel
wird das Rohprodukt durch präparative
HPLC gereinigt, was (55) als einen farblosen Feststoff (22,6 mg;
8 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,11 (s, 3H), 2,42 (s, 3H),
2,56 (m, 2H), 2,43 (m, 2H), 3,90 (s, 2H), 6,62 (s, 1H), 7,78 (s,
1H), 11,98 (s, 1H). M–(ESI): 325; M+(ESI): 327. HPLC Rt: 1,49 min (Reinheit:
93,3 %).
-
Beispiel
56: 5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}
ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat, Kaliumsalz.
-
Schritt 1: Herstellung von N-(3-Hydrazino-3-oxopropyl)thioharnstoff.
-
Methyl-3-[(aminocarbothioyl)amino]propionat
(500,00 mg; 3,08 mmol; 1,00 Äq.)
(hergestellt aus Methyl-3-aminopropionat (Amin 3), wobei Verfahren
D verwendet wird) wird in MeOH gelöst (25,00 ml). Hydrazinhydrat
(2,38 ml; 48,89 mmol; 15,86 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Mischung wird für 5 Stunden unter Reflux gerührt, dann
bei RT über
Nacht. Ein weißes
Präzipitat
wird gebildet. Es wird filtriert und mit MeOH gewaschen, was N-(3-Hydrazinn-3-oxopropyl)thioharnstoff
als farblosen Feststoff (490,7 mg; 98 %) hervorbringt.
-
Schritt 2: Herstellung von N-{2-[(4-Hydrazino-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
-
N-(3-Hydrazinn-3-oxopropyl)thioharnstoff,
welcher in Schritt 1 wie oben beschrieben erhalten wird (200,00
mg; 1,23 mmol; 1,00 Äq.),
wird in MeOH (30,00 ml) mit Triethylamin (512,02 μl; 3,70 mmol;
3,00 Äq.) gelöst. Die
resultierende Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt.
Zwischenprodukt 1 (340,23 mg; 1,23 mmol; 1,00 Äq.) gelöst in MeOH (2 ml) wird hinzugegeben.
Die Reaktionsmischung wird über
Nacht bei 0°C
gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, was N-{2-[(4-Hydrazinn-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid als gelben Feststoff hervorbringt,
welcher im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet wird. M– (ESI):
339; M+(ESI): 341. HPLC Rt: 1,15 (Reinheit
81.5 %).
-
Schritt 3: Herstellung von 5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat,
Kaliumsalz (56).
-
N-{2-[(4-Hydrazinn-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid, welches
in Schritt 2 wie oben beschrieben erhalten wird (419,73 mg; 1,23
mmol; 1,00 Äq.),
wird in einer 1:1 Mischung von THF/DMF (18 mL) gelöst. Triethylamin
(0,26 ml; 1,85 mmol; 1,50 Äq.)
wird hinzugegeben, und die resultierende Lösung wird auf 0°C abgekühlt. 1,1'-Carbonyldiimidazol
(399,85 mg; 2,47 mmol; 2,00 Äq.)
wird in THF hinzugegeben (8,00 ml). Die Reaktion wird bei 0°C für 5 Stunden
gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das resultierende Rohprodukt wird durch präparative
HPLC gereinigt, was 5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat
(56) als TFA-Salz (227,1 mg; 50 % Ausbeute) hervorbringt.
1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,11
(s, 3H), 2,42 (s, 3H), 2,86 (m, 2H), 2,54 (m, 2H), 6,64 (s, 1H),
11,98 (s, 1H), 12,07 (s, 1H). M–(ESI):
365; M+(ESI): 367. HPLC Rt: 1,67 min (Reinheit:
95,3 %).
-
5-(2-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}ethyl)-1,3,4-oxadiazol-2-olat, Trifluoracetatsalz,
(227,1 mg; 0,473 mmol) wird in DMF gelöst. PS-DIEA (Argonaut, 123,00
mg; 0,65 mmol; 1,37 Äq.) wird
hinzugegeben, und die Mischung wird für 1 Stunde geschüttelt. Die
Reaktionsmischung wird gefiltert, mit DMF gespült und verdampft, um (56) als
Ausgangssubstanz (173 mg; quantitative Ausbeute) zu ergeben. M–(ESI):
365; M+(ESI): 367. HPLC Rt: 1,73 min (Reinheit:
97,5 %). Sie wird in einer 1:1 Mischung von THF/Wasser (173 mg;
0,473 mmol in 10 mL) gelöst.
Kaliumhydroxidlösung
(1047,33 μl;
0,50 M; 0,52 mmol; 0,98 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wird für 20 Minuten
bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird über
Baumwolle gefiltert und gefriergetrocknet, was (56) als blasspinken
Feststoff (216,4 mg, 90,37 %) hervorbringt. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,10 (s, 3H), 2,43 (s, 3H),
2,66 (t, J = 8 Hz, 2H), 3,47 (m, 2H), 6,63 (s, 1H), 7,79 (t, J =
8 Hz, 1H), 12,06 (s, 1H). M–(ESI): 365; M+(ESI): 367. HPLC Rt: 1,88 min (Reinheit:
95,0 %).
-
Beispiel
57: 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}buttersaure,
Kaliumsalz.
-
Schritt 1: Herstellung von Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]aminobutyrat.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Methyl-4-[(aminocarbothioyl)amino]butyrat
(hergestellt aus Methyl-3-aminobutyrat Hydrochloridsalz (Fluka),
wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
Hydrobromidsalz (Zwischenprodukt 1) und TEA (3 Äq) in einer 2:1 Mischung von
EtOH/Aceton hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird in Wasser suspendiert, filtriert und unter Vakuum getrocknet.
Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}butyrat
wird als ein gelber Feststoff isoliert (166,00 mg; 83,63 %). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 1,82
(m, 2H), 2,10 (s, 3H) 2,37 (m, 2H), 2,41 (s, 3H), 3,22 (m, 2H),
3,58 (s, 3H), 6,60 (s, 1H), 7,74 (m, 1H), 11,98 (s, 1H). M–(ESI):
353; M+(ESI): 355. HPLC Rt: 1,92 min (Reinheit:
90,2 %).
-
Schritt 2: Herstellung von 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}buttersäure, Kaliumsalz (57)
-
Zu
einer Lösung
des oben erhaltenen Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}butyrat
(164,00 mg; 0,46 mmol; 1,00 Äq.)
in MeOH (5,00 ml) wird Natriumhydroxid hinzugegeben (9,25 ml; 1,00
M; 9,25 mmol; 20,00 Äq.)
und die Mischung wird bei 35°C
gerührt.
Nach 2 Stunden wird die Reaktionsmischung auf pH = 1 mit 1 N HCl-Lösung angesäuert, und
die Lösungsmittel
werden durch Gefriertrocknen entfernt. Der resultierende Feststoff
wird in DMF gelöst
und filtriert, um NaCl-Salz zu entfernen. Nach Verdampfung von DMF
und Behandlung mit Ether wird 4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}buttersäure als
ein Feststoff (73,00 mg; 46,35 %) erhalten. Es wird in einer 1:1
Mischung von Wasser/THF suspendiert (4,00 ml), und Kaliumhydroxid
(428,87 μl;
0,50 M; 0,21 mmol; 1,00 Äq.)
wird hinzugegeben. Die resultierende Lösung wird durch Baumwolle gefiltert
und gefriergetrocknet, was (57) als helloranges Pulver (78,70 mg;
96,96 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,69 (m, 2H), 1,97 (m, 2H), 2,10
(s, 3H), 2,40 (s, 3H), 3,11 (m, 2H), 6,53 (s, 1H), 8,94 (s, 1H),
12,01 (s, 1H). M–(ESI): 339; M+(ESI): 341. HPLC Rt: 1,58 min (Reinheit:
98,8 %).
-
Beispiel
58: N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Kaliumsalz.
-
Schritt 1: Herstellung von N-(4-Hydrazino-4
oxobutyl)thioharnstoff
-
Methyl-4-[(aminocarbothioyl)amino]butyrat
(176,24 mg; 1,00 mmol; 1,00 Äq.)
(hergestellt aus Methyl-3-aminobutyrat Hydrochloridsalz (Fluka),
wobei Verfahren D verwendet wird) wird in MeOH gelöst (10,00 ml).
Hydrazinhydrat (2,97 ml; 48,89 mmol; 48,89 Äq.) wird hinzugegeben. Die
Reaktionsmischung wird 5 Stunden unter Reflux und über Nacht
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft. Das resultierende Öl wird in MeOH gelöst, und
EtOH wird hinzugegeben. Ein weißes
Produkt präzipitiert.
Es wird filtriert und mit EtOH gewaschen, was N-(4-Hydrazinn-4-oxobutyl)thioharnstoff
(128,5 mg; 72,91 %) hervorbringt. HPLC Rt: 6,50 min (Reinheit: 86,9
%).
-
Schritt 2: Herstellung von N-{2-[(4-Hydrazino-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid.
-
N-(4-Hydrazinn-4-oxobutyl)thioharnstoff
(128,50 mg; 0,73 mmol; 1,00 Äq.)
wird in MeOH (7,00 ml) und Triethylamin (0,30 ml; 2,19 mmol; 3,00 Äq.) gelöst. Die
Lösung
wird auf 0°C
abgekühlt,
und Zwischenprodukt 1 (201,20 mg; 0,73 mmol; 1,00 Äq.) wird
als Feststoff hinzugegeben. Die Mischung wird 2 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und N-{2-[(4-Hydrazinn-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid wird im nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet. M–(ESI): 353;
M+(ESI): 355. HPLC Rt: 1,19 min (Reinheit:
95,3 %).
-
Schritt 3: Herstellung von N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)propyl]amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Kaliumsalz (58).
-
CDl
(236,74 mg; 1,46 mmol; 2,00 Äq.)
wird zu einer 0°C-Lösung von
N-{2-[(4-Hydrazino-4-oxobutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid (258,75
mg; 0,73 mmol; 1,00 eq.) in DMF (5,00 ml) und Triethylamin (0,15
ml; 1,10 mmol; 1,50 Äq.)
hinzugegeben. Die Mischung wird für 3 Stunden bei 0°C gerührt. Wenn
die Reaktion beendet ist, werden die Lösungsmittel verdampft. Die
rohe Mischung wird durch präparative
HPLC gereinigt, was N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,3,4-oxadiazol-2-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid (58)
als TFA-Salz (cremefarbener Feststoff; 259 mg; 71,8 %) hervorbringt.
M–(ESI):
379; M+(ESI): 381. HPLC Rt: 1,72 min (Reinheit:
99,3 %).
-
Er
wird in DCM gelöst.
PS-DIEA (150,43 mg; 0,58 mmol; 1,10 Äq.) wird hinzugegeben, und
die Mischung wird für
15 min geschüttelt.
Das Harz wird abgefiltert und mit DCM und einer DCM/MeOH Mischung gewaschen.
Das Filtrat wird abgedampft, was (58) als Ausgangssubstanz (192
mg; 96 %) hervorbringt. Es wird in Wasser suspendiert, und Kaliumhydroxid
(1,01 ml; 0,50 M; 0,50 mmol; 0,96 Äq.) wird hinzugegeben. Die Mischung
wird für
5 min gerührt
und wird gefriergetrocknet, was (58) als beigen Feststoff (189,4
mg; 86,4 %) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,88 (m, 2H), 2,14 (s, 3H,
CH3), 2,44 (s, 3H, CH3),
2,56 (s, 2H), 3,28 (m, 2H), 6,64 (s, 1H), 7,81 (m, 1H, NHCH2), 12,04 (s, 1H, NHCOCH3).
M–(ESI):
379; M+(ESI): 381. HPLC Rt: 1,73 min (Reinheit:
99,5 %).
-
Beispiel
59: 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzamid.
-
3-{[2-(Acetylamino)-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoesäure Hydrobromidsalz
(1) erhalten wie oben in Beispiel 1 beschrieben (81,80 mg; 0,22
mmol; 1,00 Äq.)
wird in trockenem DMF gelöst
(3,00 ml). N-Ethyldiisopropylamin (201,68 μl; 1,09 mmol; 5,00 Äq.), HATU
(99,68 mg; 0,26 mmol; 1,20 Äq.)
und Hydroxylamin-Hydrochlorid (30,36 mg; 0,44 mmol; 2,00 Äq.) werden
hinzugegeben, und die Mischung wird bei RT gerührt. Nach 3 Stunden ist die
Reaktion beendet. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und die rohe Mischung wird durch präparative
HPLC gereinigt, was (59) als beigen Feststoff (19,60 mg; 23,04 %)
hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) 2,13 (s, 3H), 2,52 (s, 3H, COCH3),
6,92 (s, 1H), 7,36 (m, 2H), 7,91 (m, 2H), 10,44 (s, 1H), 11,16 (s,
1H), 12,06 (s, 1H). M–(ESI): 388; M+(ESI): 390. HPLC Rt: 2,41 min (Reinheit:
89,8 %).
-
Beispiel
60: 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N- hydroxybenzolcarboximidsäure.
-
Triethylamin
(0,99 ml; 7,03 mmol; 5,00 Äq.)
wird zu einer Suspension von Hydroxylamin-Hydrochlorid (488,76 mg;
7,03 mmol; 5,00 Äq.)
in DMSO (10,00 ml) hinzugegeben. Nach 15 min wird unlösliches
Material (Et3N·HCl)
abgefiltert und mit THF gewaschen. Das Filtrat wird in vacuo konzentriert,
um THF zu entfernen. N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4-methyl-4,5-bi-1,3-thiazol-2-yl}acetamid
(25) erhalten wie oben in Beispiel 25 beschrieben (500,00 mg; 1,41
mmol; 1,00 Äq.)
wird hinzugegeben, und die Mischung wird über Nacht bei 75°C gerührt. Die
Reaktionsmischung wird mit Wasser verdünnt und mit EtOAc extrahiert.
Die wässrige
Phase wird gefriergetrocknet. Wasser wird hinzugegeben, und das
resultierende Präzipitat
wird gefiltert, mit Ether gewaschen, was (60) als beiges Pulver
(425,20 mg; 65,67 %) hervorbringt. 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz) δ 2,09 (s, 3H), 2,45 (s, 3H),
5,68 (br s, 2H), 6,85 (m, 1H), 7,28 (m, 2H), 7,77 (m, 2H), 9,58
(s, 1H), 10,35 (s, 1H), 12,02 (s, 1H). M–(ESI):
387; M+(ESI): 389. HPLC Rt: 2,07 min (Reinheit:
84,4 %).
-
Beispiel
61: N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, Kaliumsalz.
-
2-Ethylhexylchlorformiat
(101,22 μl;
0,51 mmol; 1,00 Äq.)
wird tropfenweise zu einer eisgekühlten Mischung von 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}-N-hydroxybenzolcarboximidsäure (60)
erhalten wie oben in Beispiel 60 beschrieben (200,00 mg; 0,51 mmol;
1,00 Äq.)
und wasserfreiem Pyridin (41,56 μl;
0,51 mmol; 1,00 Äq.)
in DMF (2,00 ml) hinzugegeben. Die resultierende Mischung wird für 30 min bei
0°C gerührt. Es
wird mit Wasser verdünnt
und mit EtOAc extrahiert (3 mal). Die Extrakte werden mit Wasser gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das resultierende rohe Zwischenprodukt wird
in Xylen suspendiert (2 ml) und für 2 Stunden bei 150°C erwärmt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft und das resultierende Rohprodukt wird durch Flash-Chromatographie
gereinigt, was N-(2-{[3-(5-Hydroxy-1,2,4-oxadiazol-3-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid (61)
als Ausgangssubstanz (134,90 mg; 64,70 %) hervorbringt. Eine Probe
(88,00 mg; 0,21 mmol; 1,00 Äq.)
wird in Wasser (2,50 ml) und THF (2,50 ml) suspendiert, und Kaliumhydroxidlösung (416,15 μl; 0,50 M;
0,21 mmol; 0,98 Äq.)
wird hinzugegeben. Die resultierende Lösung wird durch Baumwolle gefiltert
und gefriergetrocknet, was (61) als braunes Pulver (82,8 mg; 91,58
%) hervorbringt. 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 2,12
(s, 3H), 2,52 (s, 3H, COCH3), 6,88 (s, 1H),
7,34 (m, 2H), 7,84 (m, 2H), 10,34 (s, 1H). M–(ESI):
413; M+(ESI): 415. HPLC Rt: 3,09 min (Reinheit:
97,6 %).
-
Beispiel
62: N-[2-({3-[(Z)-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl}
amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid, Acetatsalz.
-
Schritt 1: Herstellung von N-(2-{[3-(1,3-Dioxolan-2-yl)phenyl]amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(1,3-Dioxolan-2-yl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt aus
3-Aminobenzyldehydethylenacetal (Alfa), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. N-(2-{[3-(1,3-Dioxolan-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid wird
als ein beiger Feststoff isoliert (320 mg; 88 %).
HPLC Rt:
3,26 min (Reinheit: 90,29 %).
-
Schritt 2: Herstellung von N-[2-({3-[(Z)-(2,4-Dioxo-1,3-thiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]acetamid,
Acetatsalz (62).
-
Eine
Lösung
von N-(2-{[3-(1,3-Dioxolan-2-yl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid, welches in Schritt 1 wie
oben beschrieben erhalten wird (290,00 mg; 0,72 mmol; 1,00 Äq.), 2,4-Thiazolidindion
(151,90 mg; 1,30 mmol; 1,80 Äq.)
und beta-Alanin (115,55 mg; 1,30 mmol; 1,80 Äq.) in AcOH (6,00 ml) wird
für 1 h
30 bei 100°C
gewärmt.
Wasser wird hinzugegeben, und das Präzipitat wird gefiltert und
mit Et2O gewaschen, was (62) als einen gelben
Feststoff (35 mg; 9 %) hervorbringt.
1H
NMR (DMSO-d6, 300 MHz) δ 1,92 (s, 3H), 2,14 (s, 3H),
2,50 (s, 3H), 6,98 (s, 1H), 7,22 (d, J = 7,91 Hz, 1H), 7,50 (t,
J = 7,91 Hz, 1H), 7,73 (s, 1H), 7,80 (d, J = 7,91 Hz, 1H), 7,85
(s, 1H), 10,59 (s, 1H), 11,92 (s, 1H), 12,06 (s, 1H), 12,60 (s,
1H). M–(ESI):
456; M+(ESI): 458. HPLC Rt: 3,52 min (Reinheit:
93,0 %).
-
Beispiel
63: N-[4'-Methyl-2-({4-[(pyridin-2-ylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]-N-pyridin-2-ylbenzolsulfonamid
(hergestellt aus 4-Amino-N-pyridin-2-ylbenzolsulfonamid (Sigma),
wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (63) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (25,25 mg; 25 %).
M+(ESI): 487,2. HPLC Rt: 6,89 min (Reinheit:
85,8 %).
-
Beispiel
64: N-(2-{[2-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(2-Hydroxyethyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 2-(2-Aminophenyl)ethanol (Aldrich), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (64) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (43,71 mg; 56 %). M+(ESI):
375,2. HPLC Rt: 8,21 min (Reinheit: 90,26 %).
-
Beispiel
65: N-(2-{[3-(Hydroxymethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(Hydroxymethyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus (3-Aminophenyl)methanol (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (65) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (18,89 mg; 18 %). M+(ESI):
361. HPLC Rt: 7,13 min (Reinheit: 96,88 %).
-
Beispiel
66: N-(2-{[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 2-(4-Aminophenyl)ethanol (Aldrich), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (66) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (57,25 mg; 52 %). M+(ESI):
375,2. HPLC Rt: 7,08 min (Reinheit: 98,7 %).
-
Beispiel
67: N-[2-({3-[(2-Hydroxyethyl)sulfonyl}phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-ylacetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Hydroxyethyl)sulfonyl]phenyl}thioharnstoff (hergestellt
aus 2-[(3-Aminophenyl)sulfonyl]ethanol,
Hydrochloridsalz (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (67) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (21,50 mg; 35 %). M+(ESI):
439. HPLC Rt: 6,57 min (Reinheit: 95,3 %).
-
Beispiel
68: N-[2-({4-[(Dimethylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]-N,N-dimethylbenzolsulfonamid
(hergestellt aus 4-Amino-N,N-Dimethylbenzolsulfonamid (Bionet),
wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (68) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (36,04 mg; 28 %). M+(ESI):
438. HPLC Rt: 8,972 min (Reinheit: 94,344 %).
-
Beispiel
69: N-(2-{[3-(Aminosulfonyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzolsulfonamid
(hergestellt aus 3-Aminobenzolsulfonamid
(Maybridge), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (69) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (25,11 mg; 44 %). M+(ESI): 410.
HPLC Rt: 6,9 min (Reinheit: 96,9 %).
-
Beispiel
70: N-{2-[(2-Chlorpyridin-4-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Chlorpyridin-4-yl)thioharnstoff (hergestellt
aus 2-Chlorpyridin-4-amin (Aldrich), wobei Verfahren A verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (70) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (57,51 mg; 6 %). M+(ESI):
366. HPLC Rt: 7,37 min (Reinheit: 91,5 %).
-
Beispiel
71: N-[4'-Methyl-2-({4-methylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 4-[(Aminocarbonothioyl)amino]-N-methylbenzolsulfonamid (hergestellt
aus 4-Amino-N-methylbenzolsulfonamid (Fluorochem), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5- (Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (71) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (25,14 mg; 21 %). M+(ESI):
424. HPLC Rt: 6,9 min (Reinheit: 96,9 %).
-
Beispiel
72: N-(5-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}pyridin-2-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-{5-[(Aminocarbonothioyl)amino]pyridin-2-yl}acetamid (hergestellt
aus N-(5-Aminopyridin-2-yl)acetamid (Fluorochem), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (72) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (29,20 mg; 22 %). M+(ESI):
389,2. HPLC Rt: 6,13 min (Reinheit: 96,13 %).
-
Beispiel
73: N-[2-(2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-yl)thioharnstoff (hergestellt aus 2,3-Dihydro-1-benzofuran-5-amin
(Bionet), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt:
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (73) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (37,35 mg; 46 %). M+(ESI): 389,2.
HPLC Rt: 8,96 min (Reinheit: 95,34 %).
-
Beispiel
74: N-(4'-Methyl-2-{[2-(1-methylpurrolidin-2-yl)ethyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethyl]thioharnstoff (hergestellt aus
[2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethyl]amin (Aldrich), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (74) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (6,82 mg; 5 %). M+(ESI): 366.
HPLC Rt: 5,77 min (Reinheit: 93,52 %).
-
Beispiel
75: N-{4'-Methyl-2-[(2-pyrrolidin-1-ylethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Pyrrolidin-1-ylethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (2-Pyrrolidin-1-ylethyl)amin (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (75) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (22,99 mg; 31 %). M+(ESI):
352. HPLC Rt: 6,05 min (Reinheit: 94,7 %).
-
Beispiel
76: N-(4'-Methyl-2-{[3-(2-oxopyrrolidin-1-yl)propyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(2-Oxopyrrolidin-1-yl)propyl]thioharnstoff (hergestellt aus
1-(3-Aminopropyl)pyrrolidin-2-on (Lancester), wobei Verfahren D
verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (76) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (12,72 mg; 12 %). M+(ESI): 380.
HPLC Rt: 5,89 min (Reinheit: 91,2 %).
-
Beispiel
77: N-(2-{[2-(Acetylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-{2-[(Aminocarbonothioyl)amino]ethyl}acetamid
(hergestellt aus N-(2-Aminoethyl)acetamid
(Lancester), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (77) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (31,28 mg; 65 %). M+(ESI): 340.
HPLC Rt: 5,56 min (Reinheit: 64 %).
-
Beispiel
78: N-(2-{[2-(Dimethylamino)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(Dimethylamino)ethyl]thioharnstoff (hergestellt
aus N,N-Dimethylethan-1,2-diamin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (78) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (34,30 mg; 38 %). M+(ESI):
326. HPLC Rt: 5,93 min (Reinheit: 95,7 %).
-
Beispiel
79: N-{2-[(2-Hydroxyethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Hydroxyethyl)thioharnstoff (hergestellt aus
2-Aminoethanol (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (79) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (5 mg; 43 %). M+(ESI):
299,2. HPLC Rt: 5,6 min (Reinheit: 94,9 %).
-
Beispiel
80: N-(2-{[2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(4-Hydroxyphenyl)ethyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 4-(2-Aminoethyl)phenol (Fluka), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (80) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (49,18 mg; 47 %). M+(ESI):
375,2. HPLC Rt: 6,84 min (Reinheit: 97,9 %).
-
Beispiel
81: N-(2-{[3-(Dimethylamino)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(Dimethylamino)propyl]thioharnstoff (hergestellt
aus N,N-Dimethylpropan-1,3-diamin (Fluka), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (81) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (35,39 mg; 34 %). M+(ESI): 340.
HPLC Rt: 5,595 min (Reinheit: 94,41 %).
-
Beispiel
82: N-{2-[(3-Hydroxypropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Hydroxypropyl)thioharnstoff (hergestellt aus
3-Aminopropan-1-ol (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (82) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (38,17 mg; 4 %). M+(ESI):
313,2. HPLC Rt: 5,67 min (Reinheit: 97,1 %).
-
Beispiel
83: N-(2-{[3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl]thioharnstoff (hergestellt
aus [3-(1H-Imidazol-1-yl)propyl]amin (Aldrich), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (83) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (50,3 mg; 50 %). M+(ESI): 363,2.
HPLC Rt: 5,6 min (Reinheit: 94,336 %).
-
Beispiel
84: N~3~-[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]-beta-alaninamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N~3~-(Aminocarbonothioyl)-beta-alaninamid (hergestellt aus beta-Alaninamid,
Hydrochloridsalz (Novabio), wobei Verfahren D verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (84) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (11,25 mg; 13 %). M+(ESI): 323.
HPLC Rt: 6,62 min (Reinheit: 65,495 %).
-
Beispiel
85: N-{4'-Methyl-2-[(2-methylprop-2-en-1-yl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Methylprop-2-en-1-yl)thioharnstoff (hergestellt
aus (2-Methylprop-2-en-1-yl)amin (Acros), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (85) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (15,75 mg; 70 %). M+(ESI):
309,2. HPLC Rt: 7,54 min (Reinheit: 97,43 %).
-
Beispiel
86: N-{2-[(2-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Hydroxyphenyl)thioharnstoff (hergestellt aus
2-Aminophenol (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (86) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (23,66 mg; 49 %). M+(ESI): 347,2.
HPLC. Rt: 8,04 min (Reinheit: 91,8 %).
-
Beispiel
87: N-{2-[(6-Fluorpyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(6-Fluorpyridin-3-yl)thioharnstoff (hergestellt
aus 6-Fluorpyridin-3-amin (Asymchem), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (87) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (34,15 mg; 33 %). M+(ESI):
350. HPLC Rt: 8,25 min (Reinheit: 96,053 %).
-
Beispiel
88: N-{2-[(4-Cyanophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Cyanophenyl)thioharnstoff (Fluka) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (88) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (17,23 mg; 5 %). M+(ESI): 356.
HPLC Rt: 9,13 min (Reinheit: 93,3 %).
-
Beispiel
89: N-(2-[(6-Cyanopyridin-3-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(6-Cyanopyridin-3-yl)thioharnstoff (hergestellt
aus 5-Aminopyridin-2-carbonitril (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt.. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (89) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (28,71 mg; 29 %). M+(ESI):
357,2. HPLC Rt: 7,96 min (Reinheit: 92,6 %).
-
Beispiel
90: N-{2-[(3-Methoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Methoxyphenyl)thioharnstoff (hergestellt aus
(3-Methoxyphenyl)amin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (90) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (19,63 mg; 12 %). M+(ESI):
361,2. HPLC Rt: 10,03 min (Reinheit: 94,8 %).
-
Beispiel
91: 3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-[(Aminocarbonothioyl)amino]benzamid (hergestellt
aus 3-Aminobenzamid (Fluka), wobei Verfahren D verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (91) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (25,49 mg; 33 %). M+(ESI):
374. HPLC Rt: 15,27 min (Reinheit: 97,8 %).
-
Beispiel
92: N-{4'-Methyl-2-[(2-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2-Nitrophenyl)thioharnstoff (hergestellt aus
(2-Nitrophenyl)amin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (92) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (12,69 mg; 15 %). M+(ESI):
376. HPLC Rt: 11,55 min (Reinheit: 94,5 %).
-
Beispiel
93: N-(4'-Methyl-2-[(3-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Nitrophenyl)thioharnstoff (Fluka) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (93) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (67,80 mg; 63 %). M+(ESI): 376.
HPLC Rt: 9,94 min (Reinheit: 93,93 %).
-
Beispiel
94: N-(4'-Methyl-2-(chinolin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Chinolin-3-ylthioharnstoff (hergestellt aus Chinolin-3-amin
(Aldrich), wobei Verfahren A verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (94) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (29,83 mg; 25 %). M+(ESI):
382. HPLC Rt: 7 min (Reinheit: 98,2 %).
-
Beispiel
95: N-[4'-Methyl-2-(chinolin-5-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Chinolin-5-ylthioharnstoff (hergestellt aus Chinolin-5-amin
(Fluka), wobei Verfahren A verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (95) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (15,45 mg; 19 %). M+(ESI):
382. HPLC Rt: 6,11 min (Reinheit: 95,3 %).
-
Beispiel
96: N-[4'-Methyl-2-(chinolin-6-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Chinolin-6-ylthioharnstoff (hergestellt aus Chinolin-6-amin
(Fluke), wobei Verfahren A verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (96) wird als ein beiger Feststoff isoliert
(39,67 mg; 45 %). M+(ESI): 382. HPLC Rt:
6,37 min (Reinheit: 98,9 %).
-
Beispiel
97: N-[2-(Cyclopentylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Cyclopentylthioharnstoff (hergestellt aus Cyclopentanamin
(Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (97) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (44,41 mg; 54 %). M+(ESI):
323,2. HPLC Rt: 8,14 min (Reinheit: 91,8 %).
-
Beispiel
98: N-[2-(Cyclopropylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Cyclopropylthioharnstoff (hergestellt aus Cyclopropanamin
(Aldrich), wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (98) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (65,7 mg; 62 %). M+(ESI):
295,2. HPLC Rt: 6,86 min (Reinheit: 98 %).
-
Beispiel
99: N-{4'-Methyl-2-[(Pyridin-3-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(Pyridin-3-ylmethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (Pyridin-3-ylmethyl)amin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (99) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (10 mg; 12 %). M+(ESI): 346. HPLC
Rt: 5,69 min (Reinheit: 86,5 %).
-
Beispiel
100: N-(2-[(4-Hydroxybutyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Hydroxybutyl)thioharnstoff (hergestellt aus
4-Aminobutan-1-ol (Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu
einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (100) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (26,2 mg; 16 %). M+(ESI): 327,2.
HPLC Rt: 5,71 min (Reinheit: 92,9 %).
-
Beispiel
101: N-(4'-Methyl-2-{[3-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(Methylsulfonyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus [3-(Methylsulfonyl)phenyl]amin, Hydrochloridsalz (Acros), wobei
Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (101) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (24,2 mg; 20 %). M+(ESI): 409,2.
HPLC Rt: 7,87 min (Reinheit: 93,13 %).
-
Beispiel
102: N-{4'-Methyl-2-[(3-pyrrolidin-1-ylpropyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(3-Pyrrolidin-1-ylpropyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (3-Pyrrolidin-1-ylpropyl)amin (Lancester), wobei Verfahren D
verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (102) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (14,18; 16 %). M+(ESI):
366. HPLC Rt: 5,85 min (Reinheit: 94,398 %).
-
Beispiel
103: N-{2-[(1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)thioharnstoff (hergestellt aus (1,1-Dioxido-1-benzothien-6-yl)amin
(Maybridge), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (103) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (58,6 mg; 40 %). M+(ESI): 419,2.
HPLC Rt: 8,1 min (Reinheit: 93,69 %).
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Beispiel
104: N-(2-{[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]thioharnstoff (hergestellt aus
[(1-Ethylpyrrolidin-2-yl)methyl]amin (Acros), wobei Verfahren D
verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (104) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (47,24 mg; 46 %). M+(ESI): 366.
HPLC Rt: 6,227 min (Reinheit: 97,59 %).
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Beispiel
105: N-{2-[(Cyanomethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(Cyanomethyl)thioharnstoff (hergestellt aus Aminoacetonitril
(Sigma), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (105) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (3,96 mg; 5 %). M+(ESI): 294. HPLC
Rt: 6,86 min (Reinheit: 85 %).
-
Beispiel
106: N-[2-(Isobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Isobutylthioharnstoff (hergestellt aus 2-Methylpropan-1-amin
(Fluka), wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (106)
wird als ein beiger Feststoff isoliert (50,82 mg; 57 %). M+(ESI): 311,2. HPLC Rt: 7,9 min (Reinheit:
90,6 %).
-
Beispiel
107: N-{2-[(2,2-Dimethylpropyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2,2-Dimethylpropyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (2,2-Dimethylpropyl)amin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (107) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (35,87 mg; 38 %). M+(ESI):
325,2. HPLC Rt: 8,8 min (Reinheit: 97,7 %).
-
Beispiel
108: N-(2-{[(cis)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
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Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[(cis)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]thioharnstoff
(hergestellt aus cis-(2- Aminocyclohexyl)methanol,
Hydrochloridsalz (Acros), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (108) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (24,3 mg; 5 %). M+(ESI): 367,2. HPLC
Rt: 6,23 min (Reinheit: 75 %).
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Beispiel
109: N-(2-{[(trans)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
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Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[(trans)-2-(Hydroxymethyl)cyclohexyl]thioharnstoff
(hergestellt aus traps-(2-Aminocyclohexyl)methanol,
Hydrochloridsalz (Acros), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer
Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (109) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (34,5 mg; 61 %). M+(ESI):
367,2. HPLC Rt: 6,79 min (Reinheit: 94,4 %).
-
Beispiel
110: N-[2-(sek-Butylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(sek-Butyl)thioharnstoff (hergestellt aus sek-Butylamin (Avocado),
wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (110) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (67,01 mg; 75 %). M+(ESI):
311,2. HPLC Rt: 7,68 min (Reinheit: 90,2 %).
-
Beispiel
111: N-{4'-Methyl-2-[(pyridin-4-ylmethyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(Pyridin-4-ylmethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (Pyridin-4-ylmethyl)amin (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen Phasen
werden filtriert und abgedampft. Verbindung (111) wird als ein hellgelbes Öl isoliert
(38,54 mg; 7 %). M+(ESI): 346. HPLC Rt:
5,72 min (Reinheit: 91,8 %).
-
Beispiel
112: N-(4'-Methyl-2-{[4-(morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[4-(Morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus [4-(Morpholin-4-ylsulfonyl)phenyl]amin (Maybridge), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (112) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (24,82 mg; 19 %). M+(ESI):
480. HPLC Rt: 8,55 min (Reinheit: 96 %).
-
Beispiel
113: N-[2-({3-[(Butylamino)sulfonyl]phenyl}amino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird 3-[(Aminocarbonothioyl)amino]-N-butylbenzolsulfonamid (hergestellt aus
3-Amino-N-butylbenzolsulfonamid (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch präparative
HPLC gereinigt. Verbindung (113) wird als ein beiger Feststoff isoliert
(26,42 mg; 20 %). M+(ESI): 466. HPLC Rt:
10,31 min (Reinheit: 99,1 %).
-
Beispiel
114: N-{2-[(Cyclopropylmethyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(Cyclopropylmethyl)thioharnstoff (hergestellt
aus (Cyclopropylmethyl)amin (Fluka), wobei Verfahren C verwendet
wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (114) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (39,26; 32 %). M+(ESI):
309,2. HPLC Rt: 7,3 min (Reinheit: 97,5 %).
-
Beispiel
115: N-[2-(Cyclobutylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Cyclobutylthioharnstoff (hergestellt aus Cyclobutanamin (Fluka),
wobei Verfahren C verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (115) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (73,20 mg; 84 %). M+(ESI):
309,2. HPLC Rt: 7,68 min (Reinheit: 90,2 %).
-
Beispiel
116: N-[2-(2,3-Dihydro-1H-inden-2-ylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(2,3-Dihydro-1H-inden-2-yl)thioharnstoff (hergestellt aus 2,3-Dihydro-1H-inden-2-ylamin
(Maybridge), wobei Verfahren D verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (116) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (6 mg; 6 %). M+(ESI): 371,2.
HPLC Rt: 9,83 min (Reinheit: 90,8 %).
-
Beispiel
117: N-(4'-Methyl-2-{[2-(methylsulfonyl)phenyl]amino}-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(Methylsulfonyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus [2-(Methylsulfonyl)phenyl]amin, Hydrochloridsalz (Acros), wobei
Verfahren A verwendet wird) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Nach Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (117) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (5,93 mg; 10 %). M+(ESI): 409.
HPLC Rt: 9,5 min (Reinheit: 83,4 %).
-
Beispiel
118: N-(4'-Methyl-2-{[2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)ethyl]amino]}-4,5'-bi-1‚3- thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[2-(1H-1,2,4-Triazol-1-yl)ethyl]thioharnstoff (hergestellt aus
[2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)ethyl]amin (Ostwest), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (118) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (6,51 mg; 3 %). M+(ESI): 350.
HPLC Rt: 5,699 min (Reinheit: 91,43 %).
-
Beispiel
119: N-(2-{[3-(1-Hydroxyethyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-[3-(1-Hydroxyethyl)phenyl]thioharnstoff (hergestellt
aus 1-(3-Aminophenyl)ethanol (Aldrich), wobei Verfahren D verwendet wird)
zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt
1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Nach
Hinzugeben von Wasser wird das gewünschte Produkt mit EtOAc extrahiert
(3 Fraktionen) und über
MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (119) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (41,06 mg; 50 %). M+(ESI): 375,2.
HPLC Rt: 7,62 min (Reinheit: 88,4 %).
-
Beispiel
120: Methyl-(4-{(2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino]phenyl)acetat
-
Der
Methylester von (4-Aminophenyl)essigsäure (Lancester) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält.
Er wird in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert,
indem Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff
Methyl-{4-[(aminocarbonothioyl)amino]phenyl}acetat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (120) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (10 mg; 9 %). M+(ESI):
403. HPLC Rt: 9,3 min (Reinheit: 90,7 %).
-
Beispiel
121: Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)-beta-alaninat
-
Der
Methylester von N-(4-Aminobenzoyl)-beta-Alanin (Aldrich) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält.
Er wird in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert,
indem Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff
Methyl-N-(4-aminobenzoyl)-beta-alaninat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 1) in EtOH
gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (121) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (22,39 mg; 23 %). M+(ESI):
460. HPLC Rt: 7,2 min (Reinheit: 90 %).
-
Beispiel
122: Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)glycinat
-
Der
Methylester von N-(4-Aminobenzoyl)glycin (Aldrich) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält.
Er wird in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert,
indem Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff
Methyl-N-{4-[(aminocarbonothioyl)amino]benzoyl}glycinat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (122) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (35,35 mg; 18 %). M+(ESI):
446. HPLC Rt: 7,05 min (Reinheit: 91,5 %).
-
Beispiel
123: Methyl-3-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionat
-
Der
Methylester von 3-(3-Aminophenyl)propionsäure (Lancester) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält.
Er wird in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert,
wobei Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff
Methyl-3-{3-[(aminocarbonothioyl)amino]phenyl}propionat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (123) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (12,3 mg; 11 %). M+(ESI):
417,2. HPLC Rt: 10,285 min (Reinheit: 93 %).
-
Beispiel
124: 3-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure
-
Der
Methylester von 3-(4-Aminophenyl)propionsäure (Lancester) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine
Carboxylsäure
enthält.
Er wird in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert,
wobei Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff
Methyl-3-{4-[(aminocarbonothioyl)amino]phenyl}propionat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Der resultierende
Ester wird unter den Reaktionsbedingungen hydrolysiert. Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (124) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (11 mg; 8 %). M+(ESI):
403. HPLC Rt: 10,09 min (Reinheit: 91,4 %).
-
Beispiel
125: Methyl-4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}butyrat
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Methyl-4-[(aminocarbonothioyl)amino]butyrat
(hergestellt aus Methyl-4-aminobutyrat (Fluka), wobei Verfahren
D verwendet wird) zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (125) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (9,61 mg; 5 %). M+(ESI):
356. HPLC Rt: 7,678 min (Reinheit: 96,506 %).
-
Beispiel
126: Methyl-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat
-
Der
Methylester von (3-Aminophenyl)essigsäure (Aldrich) wird erhalten,
indem die Veretherungsbedingungen verwendet werden, welche oben
für Amine
(NHR5R6) beschrieben
sind, wobei R5 H ist und R6 eine Carboxylsäure enthält. Er wird
in seinen korrespondierenden Thioharnstoff transformiert, wobei
Verfahren D verwendet wird. Der resultierende Thioharnstoff Methyl-{3-[(aminocarbonothioyl)amino]phenyl}acetat
wird zu einer Lösung
von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]acetamid
(Zwischenprodukt 1) in EtOH gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel werden
verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (126) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (4,47 mg; 6 %). M+(ESI):
403,2. HPLC Rt: 7,7 min (Reinheit: 90 %).
-
Beispiel
127: N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Allylthioharnstoff (Lancester) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff
(Zwischenprodukt 7) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (127) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (14,3 mg; 18 %). M+(ESI): 296.
HPLC Rt: 8,95 min (Reinheit: 93,08 %).
-
Beispiel
128: N-[4'-Methyl-2-(pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]harnstoff
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Pyridin-3-ylthioharnstoff (Fluka) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff
(Zwischenprodukt 7) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (128) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (32,63 mg; 35 %). M+(ESI): 333,2.
HPLC Rt: 5,71 min (Reinheit: 98,09 %).
-
Beispiel
129: N-(4'-Methyl-2-piperidin-1-yl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird Piperidin-1-carbothioamid (Transwld) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff
(Zwischenprodukt 7) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (129) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (28,38 mg; 30 %). M+(ESI): 324.
HPLC Rt: 8,7 min (Reinheit: 98,1 %).
-
Beispiel
130: N-(2-Anilino-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)harnstoff
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Phenylthioharnstoff (Transwld) zu einer Lösung von N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff
(Zwischenprodukt 7) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden
bei RT gerührt.
Die Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (130) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (30,17 mg; 32 %). M+(ESI): 332.
HPLC Rt: 8,37 min (Reinheit: 94,42 %).
-
Beispiel
131: N-{2-[(4-Hydroxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'- yl}harnstoff
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-(4-Hydroxyphenyl)thioharnstoff (Aldrich) zu einer
Lösung von
N-[5-(Bromacetyl)-4-methyl-1,3-thiazol-2-yl]harnstoff (Zwischenprodukt
7) in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (131) wird
als ein beiger Feststoff isoliert (70,42 mg; 68 %). M+(ESI): 348.
HPLC Rt: 6,14 min (Reinheit: 96,82 %).
-
Beispiel
132: N-[2-(Pyridin-3-ylamino)-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]acetamid
-
Gemäß dem allgemeinen
Verfahren 1 wird N-Pyridin-3-ylthioharnstoff (Lancester) zu einer
Lösung
von N-[5-(2-Bromacetyl)-thiazol-2-yl]acetamid (Zwischenprodukt 4)
in EtOH hinzugegeben. Die Mischung wird 5 Stunden bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
werden verdampft, und das gewünschte
Produkt wird durch Kristallisieren gereinigt. Verbindung (132)
wird als ein beiger Feststoff isoliert (37,28 mg; 42 %). M+(ESI): 318. HPLC Rt: 6 min (Reinheit: 94,96
%).
-
Beispiel
133: (4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)essigsäure
-
Methyl-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetat
(122) wird in einer Mischung MeOH/NaOH 1N (0,1 M) gelöst und 4
Stunden bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert und mit 1,5 N HCl auf pH
4 angesäuert.
Der resultierende Feststoff wird gefiltert, mit Wasser gewaschen und
unter Vakuum getrocknet. Verbindung (133) wird als ein beiger Feststoff
isoliert (6,72 mg; 50 %). M+(ESI): 389,2.
HPLC Rt: 7,19 min (Reinheit: 80,67 %).
-
Beispiel
134: N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)-beta-alanin
-
Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)-betaalaninat
(123) wird in einer Mischung MeOH/NaOH 1 N (0,1 M) gelöst und 4
Stunden bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert und mit 1,5N HCl auf pH
4 angesäuert.
Das gewünschte
Produkt wird mit EtOAc extrahiert (3 Fraktionen) und über MgSO4 getrocknet. Die vereinigten organischen
Phasen werden filtriert und abgedampft. Verbindung (134) wird als
ein hellgelbes Öl
isoliert (5,77 mg; 48 %). M+(ESI): 446.
HPLC Rt: 6,07 min (Reinheit: 68,2 %).
-
Beispiel
135: N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}
benzoyl)glycin
-
Methyl-N-(4-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoyl)
glycinat (124) wird in einer Mischung MeOH/NaOH 1N (0,1 M) gelöst und 4
Stunden bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert und mit 1,5 N HCl auf pH
4 angesäuert.
Der resultierende Feststoff wird filtriert, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet. Verbindung (135) wird als ein beiger
Feststoff isoliert (12,02 mg; 82 %). M+(ESI):
Nicht ionisierend. HPLC Rt: 14,49 min (Reinheit: 98,5 %).
-
Beispiel
136: 3-(3-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionsäure
-
Methyl-3-(3-{[2'-(acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)propionat
(125) wird in einer Mischung MeOH/NaOH 1 N (0,1 M) gelöst und 4
Stunden bei RT gerührt.
Die Reaktionsmischung wird konzentriert und auf pH 4 mit 1,5 N HCl
angesäuert.
Der resultierende Feststoff wird gefiltert, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet. Verbindung (136) wird als ein beiger
Feststoff isoliert (7,84 mg; 63 %). M+(ESI):
403,2. HPLC Rt: 7,94 min (Reinheit: 94,21 %).
-
Die
folgenden Verbindungen können
gemäß den allgemeinen
Schemata synthetisiert werden, welche hierin vorgeschlagen werden;
und sind kommerziell verfügbar:
N-{2-[(4-Ethoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{4'-Methyl-2-[(4-methylphenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{2-[(4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{4'-Methyl-2-[(4-{[(5-methylisoxazol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-[2-(Allylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl]propanamid;
N-{2-[(4-{[(2,6-Dimethoxypyrimidin-4-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{4'-Methyl-2-[(4-{[(5-methylisoxazol-3-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}propanamid;
N-{2-[(4-{[(4,6-Dimethylpyrimidin-2-yl)amino]sulfonyl}phenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}propanamid;
N-(4-{[2'-(Acetylamino)-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}phenyl)acetamid;
N-{2-[(4-Aminophenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{2-[(2-Ethylphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{4'-Methyl-2-[(2-methylphenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{2-[(4-Bromphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{2-[4-(Aminosulfonyl)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid;
N-{2-[(2,5-Dimethoxyphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-{2-[(3-Acetylphenyl)amino]-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
N-(2-{[4-(Dimethylamino)phenyl]amino}-4'-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl)acetamid.
N-{4'-Methyl-2-[(3-nitrophenyl)amino]-4,5'-bi-1,3-thiazol-2'-yl}acetamid;
3-{[2'-(Acetylamino)-4-methyl-4,5'-bi-1,3-thiazol-2-yl]amino}benzoesäure;
-
Beispiel 137: Biologische Tests
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
den folgenden Tests unterzogen werden:
-
a) Hochdurchsatz-PI3K-Lipidkinasetest
(Bindungstest):
-
Die
Effizienz von erfindungsgemäßen Verbindungen
beim Inhibieren der PI3K-induzierten
Lipidphosphorylierung kann im folgenden Bindungstest getestet werden.
-
Der
Test kombiniert die Szintillationsannäherungstest-Technologie (Scintillation
Proximity Assay, SPA, Amersham) mit der Fähigkeit von Neomycin (ein polykationisches
Antibiotikum) zum Binden von Phospholipiden mit hohen Affinität und Spezifität. Der Szintillationsannäherungstest
basiert auf den Eigenschaften von schwach emittierenden Isotopen
(wie zum Beispiel 3H, 125I, 33P) Mit Neomycin beschichtete SPA-Beads
ermöglichen
die Detektion von phosphorylierten Lipidsubstraten nach Inkubierung
mit rekombinantem PI3K und radioaktivem ATP in demselben Loch, indem
die radioaktiven Phospholipide von den SPA-Beads durch ihre spezifische
Bindung an Neomycin gefangen werden.
-
Zu
einer MTP mit 384 Löchern,
welche 5 μl
der Testverbindung der Formel (I) (gelöst in 6 % DMSO in einer Konzentration
von 100, 30, 10, 3, 1, 0,3, 0,1, 0,03, 0,01, 0,001 μM der Testverbindung)
enthalten, werden die folgenden Testbestandteile hinzugegeben. 1)
5 μl (58
ng) von menschlichem rekombinanten GST-PI3Kγ (in Hepes 40 mM, pH 7,4, DTT
1 mM und Ethylenglycol 5 %) 2) 10 μl Lipidmicellen und 3) 10 μl Kinasepuffer ([33P]γ-ATP
45 μM/60
nCi, MgCl2 30 mM, DTT 1 mM, (β-Glycerophosphat 1
mM, Na3VO4 100 μM, Na-Cholat 0,3 %, in Hepes
40 mM, pH 7,4). Nach Inkubierung für 180 Minuten mit leichtem
Rühren
bei Raumtemperatur wird die Reaktion durch Hinzugeben von 60 μl einer Lösung gestoppt,
welche 100 μg
Neomycin-beschichtete PVT-SPA-Beads in PBS enthält, welche ATP 10 mM und EDTA
5 mM enthalten. Der Test wird weiter für 60 Minuten bei Raumtemperatur
unter leichtem Rühren
inkubiert, um eine Bindung von Phospholipiden an Neomycin-SPA-Beads zu ermöglichen.
Nach Präzipitieren
der Neomycin-beschichteten PVT-SPA-Beads
für 5 Minuten
bei 1500 × g
wird radioaktives PtdIns(3)P durch Szintillationzählung in
einem Wallac-MicroBetaTM Plattenzahlen quantifiziert.
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Die
Werte, welche in Tabelle 1 unten gezeigt werden, beziehen sich auf
den IC50 (nM) in bezug auf PI3Kγ, d. h. die
Menge, welche notwendig ist, um 50 % Inhibition des Ziels zu erzielen.
Die Werte zeigen eine beträchtliche
inhibitorische Potenz von Thiazolverbindungen in Hinblick auf PI3Kγ.
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Beispiele
von inhibitorischen Aktivitäten
für erfindungsgemäße Verbindungen
sind in Tabelle I unten dargestellt. Tabelle I: IC
50-Werte
von Thiazolderivaten gegen PI3Kγ
| Beispiel
Nr. | PI3Kγ IC50 (nM) |
| 1 | 10 |
| 5 | 630 |
| 6 | 202 |
| 7 | 94 |
| 14 | 575 |
| Beispiel
Nr. | PI3Kγ IC50 (nM) |
| 16 | 844 |
| 22 | 314 |
| 31 | 871 |
| 33 | 355 |
| 37 | 70 |
| 43 | 38 |
| 45 | 612 |
| 50 | 9 |
| 56 | 377 |
| 77 | 189 |
| 84 | 64 |
| 136 | 64 |
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b) Zellbasierter ELISA zum Überwachen
der PI3K-Inhibition:
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Die
Wirksamkeit von erfindungsgemäßen Verbindungen
beim Inhibieren der PI3K-induzierten Akt/PKB-Phosphorylierung
kann in dem folgenden zellbasierten Test getestet werden.
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Eine
Messung der Akt/PKB-Phosphorylierung in Makrophagen nach Stimulierung
mit Komplement 5a: Raw 264: Raw 264-7 Makrophagen (kultiviert in
DMEM-F12-Medium
enthaltend 10 % fötales
Kälberserum
und Antibiotika) werden mit 20.000 Zellen/Loch in einer 96-MTP 24
h vor Zellstimulierung platiert. Vor der Stimulierung mit 50 nM
Komplement 5a für
5 Minuten werden die Zellen für
2 h serumdepriviert und für
20 Minuten mit Inhibitoren vorbehandelt. Nach Stimulierung werden
die Zellen 20 Minuten in 4 % Formaldehyd fixiert und 3 mal in PBS
enthaltend 1 % Triton X-100 (PBS/Triton) gewaschen. Endogene Peroxidase
wird durch 20 Minuten Inkubation in 0,6 % H2O2 und 0,1 % Natriumazid in PBS/Triton blockiert
und 3 mal in PBS/Triton gewaschen. Die Zellen werden dann durch
60 Minuten Inkubation mit 10 % fötalem
Kälberserum
in PBS/Triton blockiert. Als nächstes
wird phosphoryliertes Akt/PKB durch eine Inkubation bei 4°C über Nacht
mit einem ersten Antikörper
(anti-Phosphoserin
473 Akt IHC, Cell Signaling) detektiert, welcher 800-fach in PBS/Triton enthaltend 5
% Rinder-Serumalbumin (BSA) verdünnt
ist. Nach 3 Waschungen in PBS/Triton werden die Zellen für 60 Minuten
mit einem Peroxidase-konjugierten Ziege-anti-Kaninchenantikörper (1/400
Verdünnung
in PBS/Triton enthaltend 5 % BSA) inkubiert, 3 mal in PBS/Triton
und 2 mal in PBS gewaschen und weiter in 100 μl Substrat-Reagenz-Lösung (R & D) für 20 Minuten
inkubiert. Die Reaktion wird durch Hinzugeben von 50 μl 1 M SO4H2 gestoppt, und
die Absorption wird bei 450 nm abgelesen.
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Die
Werte, welche in Tabelle II unten gezeigt werden, spiegeln den Prozentwert
der Inhibition von AKT-Phosphorylierung verglichen mit dem Basalspiegel
wieder. Die Werte zeigen eine klare Wirkung der Thiazolverbindungen
auf die Aktivierung von AKT-Phosphorylierung in Makrophagen.
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Beispiele
von inhibitorischen Aktivitäten
für erfindungsgemäße Verbindungen
sind in Tabelle II unten dargestellt. Tabelle II: IC
50-Werte
von Thiazolderivaten im Zelltest
| Beispiel
Nr. | Zelltest
(P Akt, EIisa = IC50 [μM] |
| 1 | 3,18 |
| 7 | 1,64 |
| 24 | 0,66 |
| 53 | 1,51 |
| 84 | 1,84 |
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Beispiel 138: Modell zur Thioglycollat-induzierten
Rekrutierung von Zellen der Peritonealhöhle
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Die
in-vivo-Wirksamkeit von erfindungsgemäßen Verbindungen beim Inhibieren
der Wanderung von Leukozyten nach interperitonealer Verabreichung
von Thioglycollat kann mit dem folgenden Test getestet werden.
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Experimentelles Protokoll:
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Man
ließ 8-10
Wochen alte weibliche C3H-Mäuse
für 18
Stunden fasten. 15 Minuten vor der intraperitonealen Injektion von
Thioglycollat (1,5 %, 40 ml/kg) wurden die Mäuse oral mit Pyridinmethylenthiazolidindionen
der Formel (I) behandelt. Kontrollmäuse erhielten CMC/Tween als
Vehikel (10 ml/kg). Die Mäuse
wurden dann durch CO2-Inhalation getötet, und
die Peritonealhöhle
wurde zweimal mit 5 ml eiskalter PBS/1 mM EDTA gewaschen. Die Spülungen wurden
4 h oder 48 h nach Thioglycollatverabreichung durchgeführt, um
die Neutrophilen- bzw. Makrophagenrekrutierung zu untersuchen. Die
weißen
Blutzellen (Neutrophile, Lymphozyten oder Makrophagen) wurden unter
Verwendung eines Beckman-Coulter ® AcT 5diffTM gezählt. Dexamethason wurde
als Referenzwirkstoff verwendet.
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Beispiel 139: Herstellung einer pharmazeutischen
Formulierung
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Die
folgenden Formulierungsbeispiele erläutern repräsentative erfindungsgemäße pharmazeutische Zusammensetzungen,
welche nicht darauf beschränkt
sind.
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Formulierung 1 – Tabletten
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Eine
Verbindung der Formel (I) wird als trockenes Pulver mit einem trockenen
Gelatinebinder in einem Gewichtsverhältnis von annähernd 1:2
vermischt. Eine geringere Menge von Magnesiumstearat wird als ein Schmiermittel
hinzugegeben. Die Mischung wird zu 240-270-mg-Tabletten (80-90 mg)
der aktivem Thiazolverbindung pro Tablette) in einer Tablettenpresse
geformt.
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Formulierung 2 – Kapseln
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Eine
Verbindung der Formel (I) wird als trockenes Pulver mit einem Stärkeverdünner in
einem Gewichtsverhältnis
von annähernd
1:1 vermischt. Die Mischung wird in 250-mg-Kapseln (125 mg aktives Thiazol Verbindung
pro Kapsel) gefüllt.
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Formulierung 3 – Flüssigkeit
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Eine
Verbindung der Formel (I) (1250 mg), Saccharose (1,75 g) und Xanthangummi
(4 mg) werden gemischt, durch ein Sieb Nr. 10 Mesh US passiert und
dann mit einer vorher hergestellten Lösung von mikrokristalliner
Cellulose und Natrium-Carboxymethylcellulose
(11:89, 50 mg) in Wasser gemischt. Natriumbenzoat (10 mg), Geschmack
und Farbe werden mit Wasser verdünnt
und unter Rühren
hinzugegeben. Hinreichend Wasser wird dann zum Herstellen ein Gesamtvolumens
von 5 ml hinzugegeben.
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Formulierung 4 – Tabletten
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Eine
Verbindung der Formel (I) wird als trockenes Pulver mit einem trockenen
Gelatinebinder in einem Gewichtsverhältnis von annähernd 1:2
vermischt. Eine geringere Menge von Magnesiumstearat wird als ein Schmiermittel
hinzugegeben. Die Mischung wird zu 450-900-mg-Tabletten (150-300
mg der aktivem Thiazolverbindung) in einer Tablettenpresse geformt.
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Formulierung 5 – Injektion
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Eine
Verbindung der Formel (I) wird in einem injizierbarem wässrigen
Medium aus gepufferter steriler Saline in einer Konzentration von
annähernd
5 mg/ml gelöst.