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QUERVERWEIS AUF ZUGEHÖRIGE ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht das Vorrecht der vorläufigen US-An- meldung Nr. 60/554,638,
die am 19. März
2004 eingereicht worden ist.
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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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In
der Halbleiterindustrie werden als Zusammenschaltungsmaterial immer
mehr Zusammenschaltungen aus Kupfer statt aus Aluminium verwendet.
Die hervorragende spezifische elektrische Leitfähigkeit von Kupfer im Vergleich
mit Aluminium kann zu Zusammenschaltungen mit höherer Geschwindigkeit und einer besseren
Stromleitfähigkeit
führen.
Gegenwärtig
werden Zusammenschaltungen aus Kupfer unter Anwendung des sogenannten "Damaszener"- oder "Dualdamaszener"-Fertigungsverfahrens
erzeugt. Kurz zusammengefaßt
erzeugt ein Damaszener-Metallisierungsverfahren Zusammenschaltungen,
indem leitende Metalle in Vertiefungen abgelagert werden, die auf
einer Oberfläche
einer Siliciumscheibe für
Halbleiter ausgebildet worden sind. Typischerweise werden Halbleitervorrichtungen
(z.B. integrierte Schaltkreise) auf einem Halbleitersubstrat erzeugt.
Diese Substrate sind im allgemeinen mit einer Oxidschicht bedeckt.
Material kann aus ausgewählten
Bereichen der Oxidschicht entfernt werden, womit Öffnungen
geschaffen werden, die als in die Substratoberfläche eingelegte Bereiche bezeichnet
werden. Diese eingelegten Bereiche entsprechen einem in einem Schaltkreis
zusammengeschalteten Muster, das die Leitungsführung der Vorrichtung bildet.
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Nachdem
das eingelegte Muster in der Oxidschicht erzeugt worden ist, kann
eine dünne
Sperrschicht hergestellt werden, die die mit einem Muster versehene
Oxidschicht gleichmäßig bedeckt.
Diese Sperrschicht kann aus Titannitrid, Tantalnitrid oder Wolframnitrid
bestehen, obwohl sie nicht darauf begrenzt ist. Nach dem Erzeugen
der Sperrschicht wird eine Impfschicht eines leitfähigen Metalls
aufgebracht, das vorzugsweise Kupfer umfaßt. Die Impfschicht aus Kupfer
bildet die Quelle für
das Auftragen von Kupfer in großem
Umfang durch eine Vielzahl von Auftragsverfahren, wozu das physikalische
Zerstäuben,
das chemische Bedampfen (CVD) oder das Elektroplattieren gehört, diese
sind jedoch nicht darauf begrenzt. Nachdem Kupfer in großem Umfang aufgebracht
worden ist, kann überschüssiges Kupfer
entfernt werden, wobei z.B. das chemisch-mechanische Glätten (CMP)
angewendet wird. Neben dem Entfernen des überschüssigen Materials trägt das CMP-Verfahren
dazu bei, eine Planheit der Substratoberfläche zu erreichen. Das CMP von
Kupferschichten stellt aufgrund der Tatsache eine besondere Herausforderung
dar, daß das
Kupfer, das darunterliegende Substratmaterial und das Material der
Diffusionssperre mit unterschiedlichen Raten entfernt werden. Dieses
Problem wird oft als "Selektivität" bezeichnet. Andere
mit CMP-Verfahren, insbesondere mit Kupferschichten, verbundene
Probleme schließen
die Bildung von tellerförmigen
Vertiefungen im Kupfer, die Oxiderosion und/oder einen Feldverlust
ein, sie sind jedoch nicht darauf begrenzt.
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Bei
CMP-Verfahren wird das Glätten
und Entfernen von überschüssigem Material
durch eine Kombination aus chemischen und mechanischen Methoden
erreicht. Das CMP-Verfahren beinhaltet das Aufbringen einer CMP-Dickstoffsuspension,
die Schleifpartikel (z.B. Aluminiumoxid-, Siliciumdioxid-, Keramik-,
Polymerpartikel usw.) in einem chemisch reaktiven Medium enthält, auf
die Oberfläche
des Substrats. Bei einem typischen CMP-Verfahren kann die Oberfläche der
Siliciumscheibe mechanisch mit einem Polierballen bzw. -bausch gerieben
werden, wobei eine Schleifpartikel enthaltende, chemisch reaktive
Dickstoffsuspension über die
Oberfläche
fließt.
Bei einem weiteren CMP-Verfahren, das als "CMP mit fixiertem Schleifmittel" bezeichnet wird,
können
Schleifpartikel in der Oberfläche
des Polierbauschs eingebettet sein, während die Oberfläche der Siliciumscheibe
mit einem chemisch reaktiven Medium in Kontakt gebracht wird.
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Eine
typische CMP-Dickstoffsuspension ist eine wäßrige Suspension, die aus Schleifpartikeln,
reaktiven Mitteln, oberflächenaktiven
Mitteln und einem geeignetem Oxidationsmittel besteht. Reaktive
Mittel, die Dickstoffsuspensionen zugesetzt werden können, schließen organische
Säuren
(z.B. Citronensäure),
Aminosäuren
(z.B. Glycin) und Azole (z.B. Benzotriazole) ein. Leider läßt die CMP-Behandlung
Rückstände, wie
Partikel, Filme, Verunreinigungen in Form von Metallionen und Oxide
zurück,
die durch die Dickstoffsuspension oder das Verfahren selbst erzeugt
werden. Einige oder die reaktiven Mittel, die in bestimmten CMP-Dickstoffsuspensionen
verwendet werden, können
ebenfalls Rückstände zurücklassen
und für
eine mögliche
Korrosionsquelle sorgen. Die Verwendung von Schleifpartikeln in
den CMP-Suspensionen kann dazu führen,
daß verschiedene
partikelförmige
Verunreinigungen auf der geglätteten
Oberfläche
zurückbleiben.
Bestimmte reaktive Mittel, wie Benzotriazol, können ferner einen organischen
Rückstand
oder Film auf der Oberfläche
des Substrats zurücklassen.
Andere reaktive Mittel, wie bestimmte Salze, z.B. Natrium-, Kalium-
und Eisensalze, und/oder Verbindungen in Formulierungen von Dickstoffsuspensionen
können
deutliche Mengen dieser Verunreinigungen in Form von Metallionen
zurücklassen.
Außerdem
können
reaktive Mittel, wie Oxidationsmittel, aufgrund der Oxidation des
Kupfers während
des CMP-Verfahrens eine Schicht aus restlichen Oxiden auf dem Kupfer
zurücklassen.
Diese Schicht aus restlichen Oxiden kann die elektrischen Eigenschaften
einer elektronischen Vorrichtung nachteilig beeinflussen.
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Um
diese Probleme zu lösen,
kann ein Reinigungsschritt nach dem CMP erforderlich sein, um die
vorstehend beschriebenen Reste zu ent fernen, wobei die Korrosion
der darunterliegenden Substratoberfläche begrenzt ist. Zu weiteren
Zielen des Reinigungsschritts nach dem CMP gehört die Verhinderung von Wasserlinien auf
Oberflächen
mit einer niedrigen Dielektrizitätskonstante
(geringer k-Wert), sie sind jedoch nicht darauf begrenzt. Weiterentwickelte
dielektrische Oberflächen
mit einem geringen k-Wert, die für
die Herstellung von Halbleitern verwendet werden, sind hydrophober
Natur und neigen beim Trocknen der Siliciumscheibe zur Bildung von
Wasserlinien. Die Reinigungschemikalie muß auch die Bildung von Wasserlinien
minimieren, indem die Benetzbarkeit der Siliciumscheibe gegenüber der
Reinigungschemikalie verbessert wird. Der Reinigungsschritt nach
dem CMP muß diese
Ziele erreichen, wobei das Ätzen
der Substratoberfläche
minimiert und eine stärkere
Oberflächenrauheit
bis zu einem deutlichen Ausmaß vermieden
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Hier
werden eine Zusammensetzung zum Reinigen nach dem CMP und ein Verfahren
offenbart, das diese umfaßt.
Nach einer Ausführungsform
wird eine Zusammensetzung für
die Behandlung eines Substrats nach dem chemisch-mechanischen Einebnen
bereitgestellt, die folgendes umfaßt: Wasser, eine organische Base,
eine Vielzahl von Chelatbildnern, die aus einer Aminopolycarbonsäure und
einer Hydroxycarbonsäure bestehen,
gegebenenfalls ein oberflächenaktives
Mittel und gegebenenfalls einen Korrosionsinhibitor, wobei der pH-Wert
der Zusammensetzung im Bereich von 9,5 bis 11,5 liegt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN
ZEICHNUNGEN
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1 vergleicht
die Kapazität
mit der Zeit für
einige hier beschriebene Zusammensetzungsbeispiele;
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2 zeigt
einen Vergleich der Impedanzkurven für einige Lösungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung;
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3 zeigt
die von Röntgenstrahlen
induzierten Auger-Elektronen-Peaks
für eine
geglättete
und geglättete
+ mit Lösungsmittel
behandelte Probe.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
Zusammensetzung zum Reinigen nach dem CMP und das Verfahren, das
diese umfaßt,
werden hier offenbart. Die Zusammensetzung und das Verfahren, die
hier beschrieben sind, können
dazu verwendet werden, durch das CMP-Reinigungsverfahren erzeugte
Rückstände zu beseitigen.
Bei bestimmten Ausführungsformen
enthält
das Substrat Kupfer oder kupferhaltige Materialien. Die Begriffe "Kupfer" und "kupferhaltige Materialien" werden hier untereinander
austauschbar verwendet, und dazu gehören Substrate, die Schichten
aus reinem Kupfer, kupferhaltigen Legierungen, wie Cu-Al-Legierungen,
umfassen, und mehrschichtige Ti/TiN/Cu- und Ta/TaN/Cu-Substrate,
sie sind jedoch nicht darauf begrenzt. Bei diesen Ausführungsformen führt die
Zusammensetzung, obwohl sie im alkalischen pH-Bereich formuliert
ist, unerwartet und überraschenderweise
nicht zur Oxidation der Kupferoberfläche. Die Zusammensetzung kann
ferner auch Metallionen in einem Chelatkomplex binden und verschiedene
Substrate, wie z.B. Siliciumscheiben für Halbleiter, nach der Behandlung
damit reinigen.
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Die
Reinigungszusammensetzung umfaßt
Wasser, eine organische Base, eine Vielzahl von Chelatbildnern,
gegebenenfalls ein oberflächenaktives
Mittel und gegebenenfalls einen Korrosionsinhibitor. Die Vielzahl
von Chelatbildnern besteht aus zumindest einer Aminopolycarbonsäure und
zumindest einer Hydroxycarbonsäure.
Der pH-Wert der Zusammensetzung kann im Bereich von 9,5 bis 11,5
oder von 10 bis 11 liegen.
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Die
hier beschriebene Zusammensetzung schließt eine organische Base ein.
Die der Zusammensetzung zugesetzte Menge der organischen Base sollte
ausreichend sein, so daß ein
pH-Wert von mindestens 9,5 erhalten wird. Die organische Base führt nicht
zur Korrosion des darunterliegenden Substrats, insbesondere Kupfer.
Bei bestimmten bevorzugten Ausführungsformen
umfaßt
die organische Base ein quaternäres Ammoniumhydroxid.
Zu bestimmten Beispielen von quaternären Ammoniumhydroxiden gehören Tetramethylammoniumhydroxid
(TMAH), Tetraethylammoniumhydroxid, Tetrapropylammoniumhydroxid,
Trimethylethylammoniumhydroxid, (2-Hydroxyethyl)trimethylammoniumhydroxid,
(2-Hydroxyethyl)triethylammoniumhydroxid, (2-Hydroxyethyl)tripropylammoniumhydroxid
und (1-Hydroxypropyl)trimethylammoniumhydroxid. Nach einer bestimmten
Ausführungsform
enthält
die Zusammensetzung ein quaternäres
Ammoniumhydroxid, wie TMAH. Zu Beispielen weiterer geeigneter organischer
Basen gehören
neben den quaternären
Ammoniumhydroxiden Hydroxylamine, organische Amine, wie primäre, sekundäre oder
tertiäre
aliphatische Amine, alicyclische Amine, aromatische Amine und heterocyclische
Amine, und wäßriger Ammoniak,
sie sind jedoch nicht darauf begrenzt. Zu bestimmten Beispielen
der Hydroxylamine gehören
Hydroxylamin (NH2OH), N-Methylhydroxylamin,
N,N-Dimethylhydroxylamin und N,N-Dieethylhydroxylamin. Zu bestimmten
Beispielen der primären
aliphatischen Amine gehören
Monoethanolamin, Ethylendiamin und 2-(2-Aminoethylamino)ethanol.
Zu bestimmten Beispielen der sekundären aliphatischen Amine gehören Diethanolamin,
N-Methylaminoethanol, Dipropylamin und 2-Ethylaminoethanol. Zu bestimmten
Beispielen der tertiären
aliphatischen Amine gehören
Dimethylaminoethanol und Ethyldiethanolamin. Zu bestimmten Beispielen
der alicyclischen Amine gehören
Cyclohexylamin und Dicyclohexylamin. Zu bestimmten Beispielen der
aromatischen Amine gehören
Benzylamin, Dibenzylamin und N-Methylbenzylamin. Zu bestimmten Beispielen
der heterocyclischen Amine gehören
Pyrrol, Pyrrolidin, Pyrrolidon, Pyridin, Morpholin, Pyrazin, Piperidin,
N-Hydroxyethylpiperidin, Oxazol und Thiazol. Die organischen Basen
können
entweder allein oder in Kombination miteinander verwendet werden.
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Da
ein Chelatbildner gegenüber
einem Metallion im Verhältnis
zu einem anderen selektiver sein kann, wird in den hier beschriebenen
Zusammensetzungen eine Vielzahl von Chelatbildnern oder Salzen davon
verwendet. Es wird angenommen, daß diese Chelatbildner sich
an die Verunreinigungen in Form von Metallionen auf der Substratoberfläche binden
können
und diese in die Zusammensetzung lösen können. Ferner sollte der Chelatbildner
bei bestimmten Ausführungsformen
in der Lage sein, diese Metallionen in der Zusammensetzung zu halten
und zu verhindern, daß sich
die Ionen erneut auf der Substratoberfläche ablagern. Bei bestimmten
Ausführungsformen
kann der der Zusammensetzung zugesetzte Chelatbildner oxidationshemmende
Eigenschaften aufweisen, die die Oxidation der Kupferoberfläche bei
einem alkalischen pH-Wert ebenfalls verhindern können.
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Die
Konzentration des gesamten, der Zusammensetzung zugesetzten Chelatbildners
kann im Bereich von 50 Teilen pro Million (ppm) bis 15 % oder von
0,1 bis 5 Gew.-% liegen. Zu Beispielen geeigneter, verwendbarer
Chelatbildner gehören
die folgenden, sie sind jedoch nicht darauf begrenzt: Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA),
N-Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure (NHEDTA), Nitrilotriessigsäure (NTA),
Diethylklenetriaminpentaessigsäure
(DPTA), Ethanoldiglycinat, Citronensäure, Gluconsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Methyldiphosphonsäure, Aminotrismethylenphosphonsäure, Ethylidendiphosphonsäure, 1-Hydroxyethyliden-1,1-diphosphonsäure, 1-Hydroxypropyliden-1,1-diphosphonsäure, Ethylaminobismethylenphosphonsäure, Dodecylaminobismethylenphosphonsäure, Nitrilo trismethylenphosphonsäure, Ethylendiaminbismethylenphosphonsäure, Ethylendiamintetrakismethylenphosphonsäure, Hexadiamintetrakismethylenphosphonsäure, Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure und
1,2-Propandiamintetetamethylenphosphonsäure oder Ammoniumsalze, organische
Aminsalze, Malonsäure,
Succinsäure,
Dimercaptosuccinicsäure, Glutarsäure, Maleinsäure, Phthalsäure, Fumarsäure, Polycarbonsäuren, wie
Tricarbarylsäure,
Propan-1,1,2,3-tetracarbonsäure,
Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure,
Pyromellitsäure,
Oxycarbonsäuren,
wie Glycolsäure,
(3-Hydroxypropionsäure,
Citronensäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Pyruvinsäure, Diglycolsäure, Salicylsäure, Gallsäure, Polyphenole,
wie Catechin, Pyrogallol, Phosphorsäuren, wie Pyrophosphorsäure, Polyphosphorsäure, heterocyclische
Verbindungen, wie 8-Oxychinolin, Diketone, wie α-Dipyridylacetylaceton.
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Die
Vielzahl von Chelatbildnern umfaßt eine Aminopolycarbonsäure und
eine Hydroxycarbonsäure. Aminopolycarbonsäuren können z.B.
in der Zusammensetzung einen Chelatkomplex mit Metallionen bilden. Die
Fähigkeit
zur Chelatkomplexbildung dieser Aminopolycarbonsäuren kann jedoch bei alkalischem
pH-Wert abnehmen, wodurch die Wirksamkeit der Zusammensetzung geringer
wird. Um dies zu vermeiden, wird eine Hydroxycarbonsäure zugesetzt,
um die Reinigungsleistung bei bestimmten pH-Werten zu verbessern.
Zu Beispielen geeigneter Aminopolycarbansäure gehören Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA),
n-Hydroxyethylendiamintriessigsäure
(HEDTA), Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) und Nitrilotriessigsäure (NTA).
Zu Beispielen von Hydroxycarbonsäuren
gehören
Citronensäure,
Gluconsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Milchsäure. Bei
einer bestimmten Ausführungsform
werden drei unterschiedliche Chelatbildner verwendet: die Aminopolycarbonsäure EDTA
und die Hydroxycarbonsäuren
Gluconsäure
und Citronensäure.
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In
der hier offenbarten Zusammensetzung ist auch Wasser vorhanden.
Es kann zufällig
als eine Komponente anderer Bestandteile, wie z.B. einer wäßrigen Lösung einer
organischen Base oder einer Chelatbildnerlösung, vorliegen oder getrennt
zugesetzt werden. Zu einigen nicht begrenzenden Beispielen von Wasser gehören deionisiertes
Wasser, hochreines Wasser, destilliertes Wasser, zweifach destilliertes
Wasser oder deionisiertes Wasser mit einem geringen Metallgehalt.
Wasser ist vorzugsweise in Mengen von etwa 65 % Gew.-% oder mehr
oder etwa 75 % Gew.-% oder mehr oder etwa 85 % Gew.-% oder mehr
oder etwa 95 % Gew.-% oder mehr vorhanden.
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Der
Zusammensetzung kann gegebenenfalls ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt
werden. Es kann irgendeine Art eines oberflächenaktives Mittels, anionisch/kationisch/nichtionisch/zwitterionisch,
oder Kombinationen davon verwendet werden. Die Wahl des oberflächenaktiven
Mittels hängt
von verschiedenen Kriterien ab, dazu gehören die Benetzungseigenschaften,
die Schaumbildungseigenschaften, die Detergenz, das Spülvermögen usw.
Bei diesen Ausführungsformen
kann die Konzentration des oberflächenaktiven Mittels im Bereich
von 1 bis 10.000 ppm oder von 50 bis 5.000 ppm liegen. Zu weiteren
Beispielen der oberflächenaktiven Mittel
gehören
oberflächenaktive
Mittel aus Silicon, oberflächenaktive
Mittel aus Poly(alkylenoxid) und oberflächenaktive Mittel in Form einer
Fluorchemikalie. Zu für
die Verwendung in der Zusammensetzung für dieses Verfahren geeigneten
nichtionischen oberflächenaktiven
Mitteln gehören
Octyl- und Nonylphenolethoxylate, wie TRITON® X-114,
X-102, X-45, X-15, und Alkoholethoxylate, wie BRIJ® 56
(C16H33(OCH2CH2)10OH)
(ICI), BRIJ® 58
(C16H33(OCHCH2)20OH) (ICI). Zu
weiteren Beispielen von oberflächenaktiven
Mitteln gehören
acetylenische Alkohole und deren Derivate, acetylenische Diole (oberflächenaktive
Mittel in Form von nichtionischen alkoxylierten und/oder selbstemulgierbaren
acetylenischen Diolen) und deren Derivate, (primäre und sekundäre) Alkoholethoxylate,
Aminethoxylate, Glucoside, Glucoamide, Polyethylenglycole, Poly(ethylenglycol-co-propylenglycol)
und andere oberflächenaktive
Mittel, die im Dokument McCutcheon's Emulsifiers and Detergents, North
American Edition for the Year 2000, von Manufacturers Confectioners
Publishing Co. Glen Rock, N.J. veröffentlicht, genannt sind.
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Es
können
gegebenenfalls auch Korrosionsinhibitoren zugesetzt werden, um für einen
Schutz der Kupferleitungen beim Reinigungsverfahren zu sorgen. Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Anmeldung können gegebenenfalls auch bis
zu etwa 15 Gew.-% oder etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-% eines Korrosionsinhibitors
enthalten. Es kann irgendein Korrosionsinhibitor verwendet werden,
der auf diesem Fachgebiet für ähnliche
Anwendungszwecke bekannt ist, wie jene, die in US-Patent Nr. 5,417,877
offenbart sind. Korrosionsinhibitoren können z.B. eine organische Säure, ein
Salz einer organischen Säure,
ein Phenol, ein Triazol, ein Hydroxylamin oder ein Säuresalz
davon sein. Zu Beispielen bestimmter Korrosionsinhibitoren gehören Anthranilsäure, Gallsäure, Benzoesäure, Isophthalsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, D,L-Äpfelsäure, Malonsäure, Phthalsäure, Maleinsäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid,
Benzotriazol (BZT), Resorcinol, Carboxybenzotriazol, Diethylhydroxylamin
und deren Milchsäure-
und Citronensäuresalze
und dergleichen. Zu weiteren Beispielen von verwendbaren Korrosionsinhibitoren
gehören
Catechin, Pyrogallol und Ester von Gallsäure. Bestimmte Hydroxylamine,
die verwendet werden können,
schließen
Diethylhydroxylamin und deren Milchsäure- und Citronensäuresalze
ein. Zu weiteren Beispielen geeigneter Korrosionsinhibitoren gehören Fructose,
Ammoniumthiosulfat, Glycin, Milchsäure, Tetramethylguanidin, Iminodiessigsäure und
Dimethylacetoacetamid. Bei bestimmten Ausführungsformen kann der Korrosionsinhibitor
eine schwache Säure
mit einem pH-Wert im Bereich von etwa 4 bis etwa 7 einschließen. Zu
Beispielen der schwachen Säuren
gehören
Trihydroxybenzol, Dihydroxybenzol und/oder Salicyclhydroxaminsäure.
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Die
Zusammensetzung kann auch einen oder mehrere der folgenden Zusätze enthalten:
chemische Modifikationsmittel, Farbstoffe, Biozide, Konservierungsmittel
und andere Zusätze.
Der Zusatz (die Zusätze) kann
(können)
bis zu einem solchen Ausmaß zugegeben
werden, daß sie
den pH-Bereich der Zusammensetzung nicht nachteilig beeinflussen.
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Die
hier beschriebene Zusammensetzung kann hergestellt werden, indem
die Vielzahl von Chelatbildnern mit Wasser, der organischen Base
und anderen Bestandteilen, wie oberflächenaktives Mittel, Korrosionsinhibitor
und/oder Zusätze,
falls diese zugegeben werden, gemischt wird. Bei bestimmten Ausführungsformen können die
in der hier beschriebenen Reinigungszusammensetzung verwendeten
Bestandteile einzeln oder als Zusammensetzung gereinigt werden,
die aus zwei oder mehr Komponenten besteht, wobei Ionenaustauschverfahren
angewendet werden, um die sehr kleinen Verunreinigungsmengen von
Metallionen zu vermindern. Bei bestimmten Ausführungsformen kann das Mischen
in einem Temperaturbereich von etwa 40 bis 60°C erfolgen, damit das Auflösen der
darin enthaltenen Bestandteile erfolgt. Bei Ausführungsformen, die bestimmte,
einen Chelatkomplex bildende Säuren
wie EDTA, enthalten, ist die Löslichkeit
in Wasser sehr schlecht. Bei diesen Ausführungsformen kann es folglich
erwünscht
sein, diese Säuren
zuerst in einer die organische Base enthaltende Lösung zu
lösen,
bevor die anderen Komponenten zugesetzt werden. Die entstehende
Zusammensetzung kann gegebenenfalls filtriert werden, um irgendwelche
ungelösten
Partikel zu entfernen, die das Substrat möglicherweise schädigen könnten.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
wird eine konzentrierte Zusammensetzung bereitgestellt, die die Vielzahl
von Chelatbildnern, die organische Base, gegebenenfalls ein oberflächenaktives
Mittel und gegebenenfalls einen Korrosionsinhibitor umfaßt und die
mit Wasser verdünnt
werden kann, so daß die
Zusammensetzung bereitgestellt wird. Eine konzentrierte erfindungsgemäße Zusammensetzung
oder ein "Konzentrat" ermöglicht es,
das Konzentrat bis zur gewünschten
Konzentration und bis zum gewünschten
pH-Wert zu verdünnen.
Ein Konzentrat bietet auch eine längere Haltbarkeit und einen
leichteren Versand sowie eine einfachere Aufbewahrung des Produktes.
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Die
Zusammensetzung dieses Verfahrens wird vorzugsweise verwendet, um
die Oberfläche
eines Substrats nach dem CMP-Schritt zu behandeln. Zu geeigneten
Substraten gehören
Halbleitermaterialien, wie Galliumarsenid ("GaAs"),
Bornitrid ("BN"), Silicium und Zusammensetzungen,
die Silicium enthalten, wie kristallines Silicium, Polysilicium,
amorphes Silicium, epitaxiales Silicium, Siliciumdioxid ("SiO2"), Siliciumcarbid ("SiC"), Silicumoxycarbid
("SiOC"), Siliciumnitrid
("SiN"), Siliciumcarbonitrid
("SiCN"), Glasmaterialien
aus organischem Siliciumdioxid ("OSG"), Glasmaterialien
aus einem organischen Fluorsilicat ("OFSG"),
Fluorsilicat-Glasmaterialien ("FSG") und andere geeignete
Substrate oder Gemische davon, sie sind jedoch nicht darauf begrenzt.
Die Substrate können
ferner eine Vielzahl von Schichten umfassen, auf die das Metallmaterial, wie
Kupfer, aufgebracht ist, z.B. Diffusionssperrschichten (z.B. TiN,
Ti(C)N, TaN, Ta(C)N, Ta, W, WN, TiSiN, TaSiN, SiCN, TiSiCn, TaSiCN
oder W(C)N), reflexionsvermindernde Schichten, Photoresists, organische
Polymere, poröse
organische Materialien, anorganische Materialien, Materialien mit
einer niedrigen Dielektrizitätskonstante,
Materialien mit einer hohen Dielektrizitätskonstante und weitere Metallschichten.
Zu weiteren Beispielen von Substraten gehören Silicium, Aluminium oder
Polymerharze.
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Das
hier beschriebene Verfahren kann durchgeführt werden, indem ein Substrat,
das nach der CMP-Behandlung Rückstände, wie
z.B. Schleifpartikel, Verarbeitungsrückstände, Oxide, Metallionen, Salze oder
ein Komplex oder eine Kombination davon, aufweist, die als Film
oder partikelförmiger
Rückstand
vorliegen, mit der beschriebe nen Zusammensetzung in Kontakt gebracht
wird. Das Verfahren zum Reinigen kann das Waschen der Siliciumscheibe
mit Polymerbürsten
in einem Fluidmedium beinhalten, das aus einer Reinigungschemikalie
und Wasser besteht. Ein weiteres Verfahren zum Reinigen der Oberfläche einer
Siliciumscheibe kann das Besprühen
der Oberfläche
des Siliciumscheibe mit der Reinigungschemikalie mit hoher Geschwindigkeit
einschließen.
Ein weiteres Reinigungsverfahren besteht darin, die Siliciumscheibe
in ein Bad der Reinigungschemikalie einzutauchen und unter Verwendung
eines geeigneten Wandlers Ultraschallenergie (megasonic energy)
anzuwenden. Typische Zeiträume
für das
Einwirken der Zusammensetzung auf das Substrat können im Bereich von z.B. 0,1
bis 60 Minuten oder von 1 bis 30 Minuten oder von 1 bis 15 Minuten
liegen. Nach dem Kontakt mit der Zusammensetzung kann das Substrat
gespült
und danach getrocknet werden. Bei bestimmten Ausführungsformen
kann vor, während
und/oder nach dem Kontakt des Substrats mit der hier beschriebenen
Zusammensetzung eine Spülung
mit deionisiertem Wasser oder eine Spülung, die deionisiertes Wasser
und andere Zusätze
enthält,
angewendet werden. Das Trocknen erfolgt typischerweise unter einer
inerten Atmosphäre.
Bei anderen Ausführungsformen
kann das Trocknen auch in einer Atmosphäre erfolgen, die eine bestimmte
Konzentration von flüchtigen
Lösungsmitteln,
wie Isopropylalkohol, aufweist, damit die Entstehung von Fehlern
beim Trocknen minimiert wird.
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Die
folgenden Beispiele dienen dazu, die Zusammensetzung und das Verfahren,
die hier offenbart sind, weiter zu erläutern.
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BEISPIELE
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Wenn
nicht anders angegeben, wurden alle Beispiele bei 8 inch Siliciumscheiben
durchgeführt,
die eine elektroplattierte Oberflächenschicht aus Kupfer aufwiesen,
sie wurden 30 Sekunden mit dem CMP-System Speed-FAM IPEC 472 unter Verwendung
der CMP-Dickstoff suspension CP3210 (von Air Products and Chemicals
Inc. hergestellt), in einem Verhältnis
von 100:4 mit 30 % Wasserstoffperoxid verdünnt, bei einem Druck 0,14 bar
(2 pounds per square inch (psi)) und einer Geschwindigkeit des Tellers
von 50 Umdrehungen pro Minute (U/min) geglättet, um irgendwelche natürlichen
Produkte aus den Kupferoberflächen
zu entfernen. In den Tabellen I und II sind alle Mengen in Gewichtsprozent
angegeben und zu 100 Gew.-% zusammengezählt.
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BEISPIEL 1
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500
g Lösungen
der Verbindungsbeispiele 1 bis 5 wurden unter Verwendung der folgenden
Bestandteile formuliert: 8,62 g gereinigte 28,91 %ige Citronensäurelösung, von
Air Products and Chemicals Inc., Allentown, PA, geliefert; 5,0 g
einer 50 %igen Gluconsäurelösung, von
Acros Organics erhalten; 2,5 g EDTA-Pulver von Acros Organics; 28,70
g, 29,00 g, 29,55 g 30,11 g bzw. 30,88 g einer 25,16 %igen TMAH-Lösung von
Sachem Chemicals; und der Rest ist Wasser. Die hier offenbarten
Zusammensetzungen wurden hergestellt, indem die Bestandteile bei
Raumtemperatur in einem Gefäß miteinander
gemischt wurden, bis die Feststoffe gelöst waren.
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Die
geglätteten
Silicumscheiben wurden als Arbeitselektroden in einer Gamry-Lackierzelle
zum Zwecke der Überwachung
der in situ Oxidation verwendet. Die Zelle wurde mit den Zusammensetzungsbeispielen gefüllt, wie
sie in Tabelle I angegeben sind. Ein von einem Computer Gamry PC
14 gesteuerter Potentiostat/Galvanostat wurde verwendet, um das
Wachstum von Oxid zu überwachen,
wobei die elektrochemische Impedanzspektroskopie angewendet wurde.
Diese Messungen erfolgten etwa 1 Minute, 5 Minuten, 10 Minuten und
15 Minuten nach dem Füllen
der Zelle mit dem Zusammensetzungsbeispiel. Die erhaltenen Kurven
der elektrochemischen Impedanz wurden einer Kurvenanpassung unterzogen,
wodurch die Kapazität
der Kupfer/Elektrolyt-Grenzfläche
erhalten wurde. Eine geringere Kapazität weist auf einen guten Schutz
der Kupferoberfläche
hin, möglicherweise
als Ergebnis der Bildung eines Schutzoxids auf der Oberfläche. Die
Ergebnisse der Kurvenanpassung sind in 1 dargestellt.
Die Kapazität
bei pH = 8,93 und 9,51 ist am niedrigsten, wodurch deutlich wird,
daß Oxide
schützend
sein können
und sich Cu2O auf der Oberfläche bilden
kann. Bei höheren
pH-Werten ist die Kapazität
höher,
was entweder auf eine geringere Dicke des Oxids oder ein fehlerhaftes
Oxid hinweist. Eine Zusammensetzung mit einem pH-Wert von etwa 10,5
kann für
bestimmte Anwendungszwecke optimal sein, indem sie ein minimales
Wachstum von Oxiden bietet.
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BEISPIEL 2
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Der
Einfluß der
Reinigungschemikalie auf die Oxidation wurde ex situ untersucht.
Wie in Beispiel 1 wurden Beispiele von Siliciumscheiben nach dem
CMP-Glätten
für 1,
5, 10 und 15 Minuten in das Zusammensetzungsbeispiel 4 getaucht.
Nach dem Trocknen in einem Trockner zum Schleudern/Spülen wurden
diese Siliciumscheiben als Arbeitselektroden in einer Gamry-Lackierzelle
verwendet, um die Oxidation zu überwachen. Die
Zelle wurde mit Wasser gefüllt.
Es wurde ein von einem Computer Gamry PC 14 gesteuerter Potentio stat/Galvanostat
verwendet, um das Wachstum von Oxid unter Anwendung der elektrochemischen
Impedanzspektroskopie zu überwachen.
Diese Messungen wurden etwa 1 Minute nach dem Füllen der Zelle mit Wasser durchgeführt. 2 zeigt
die für
das Zusammensetzungsbeispiel 4 als Funktion der Zeit erthaltenen
Impedanzkurven. 2 gibt auch die Werte für eine Vergleichs-
oder "Kontroll"-Probe an, die mit
CMP geglättet
und nicht mit der Zusammensetzung behandelt worden war.
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Nach
der Behandlung mit dem Zusammensetzungsbeispiel 4 war der Oxidationswert
nach 1 Minute und 5 Minuten im Vergleich mit den Vergleichsproben
etwas geringer. Dies legt allermindestens nahe, daß die als
Beispiel aufgeführte
Reinigungszusammensetzung in den ersten 5 Minuten der Einwirkung
nicht zu einem ernsthaften Oxidationsproblem führt.
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BEISPIEL 3
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Eine
1.000 g Lösung
des Zusammensetzungsbeispiels 6 wurde hergestellt, indem die folgenden
Bestandteile bei Raumtemperatur in einem Gefäß miteinander gemischt wurden,
bis alle Feststoffe gelöst
waren: 172,95 g einer 28,91 %igen Citronensäurelösung; 100,00 g einer 50 %igen
Gluconsäurelösung; 50
g EDTA; 597,32 g einer 25,16 %igen TMAH-Lösung; 9,35 g einer 10,74 %igen
Lösung
des gereinigten oberflächenaktiven
Mittels HOSTAPUR SAS (von Ultra Chemicals erhältlich) und 7,04 g Wasser.
Tabelle I gibt die Mengen der Bestandteile im Zusammensetzungsbeispiel
6 in Gewichtsprozent an. Die elektrochemische Impedanzspektroskopie
(ESCA) diente dazu, das Fehlen der Oxidation der Kupferoberfläche nach
der Einwirkung der Reinigungszusammensetzung zu bestätigen. Eine
Siliciumscheibe wurde nach dem Glätten durch CMP in Stücke von
etwa 0,8 cm × 1,3
cm zerschnitten. Eines der Stücke
wurde 1 Minute in ein gerührtes
Chemikalienbad getaucht, das durch Verdünnen der in Tabelle II an gegebenen
Chemikalien mit deionisiertem Wasser mit 10:1 hergestellt worden
war. Die Probe wurde anschließend
10 Sekunden in deionisiertem Wasser gespült und durch Besprühen mit
Stickstoff getrocknet. Diese Probe, sowie auch eine Vergleichsprobe,
die durch CMP geglättet,
jedoch nicht mit der Zusammensetzung behandelt worden war, wurden
durch Röntgen-Photoelektronenspektroskopie
(XPS) analysiert. Bei der Analyse ist für einen von Röntgenstrahlen
induzierten Cu-LMM-Peak bekannt, daß er für eine gute Auflösung zwischen
metallischem Kupfer und dessen verschiedenen Oxid- und Hydroxidformen
sorgt. 3 vergleicht die von Röntgenstrahlen induzierten Auger-Elektronen-Peaks
der Vergleichsprobe und der mit der Zusammensetzung behandelten
Probe. Diese Figur zeigt deutlich eine geringere Menge von Kupferoxid
auf den mit den Chemikalien behandelten Proben im Vergleich mit der
Vergleichsprobe. Dies kann die Fähigkeit
verdeutlichen, Kupferoxide von der Oberfläche zu lösen.
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BEISPIEL 4
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Eine
mit Muster versehene 8 inch Siliciumscheibe mit dem Muster Sematech
854 mit Kupferstrukturen innerhalb von BLACK DIAMOND® (von
Applied Materials Inc. erhältlich)
wurde 5 Minuten auf einem CMP-Bausch IC1000 (von Rohm & Hass Electronic
Materials erhältlich)
mit Air Products CP3210 (in einem Volumenverhältnis von 100:4 mit 30 %igem
Wasserstoffperoxid verdünnt)
geglättet,
wobei das Glättgerät IPEC 3
72 verwendet wurde, um Kupfer von der Oberfläche zu entfernen. Der Druck
beim Glätten
betrug bei diesem Schritt 0,19 bar (2,8 psi), und die Geschwindigkeit
der Platte lag bei 90 U/min. Dann wurde die Siliciumscheibe 1 Minute
bei einem Druck beim Glätten
von 3 psi und einer Geschwindigkeit der Tafel von 90 U/min auf dem Bausch
POLITEX® Supreme
(Rohm and Hass Electronic Materials erhältlich) mit der Dickstoffsuspension
Air Products CP4110A (in einem auf das Volumen bezogene Verhältnis von
9:1 mit 30 %igem Wasserstoffperoxid verdünnt) geglättet. Die Silicumscheiben wurden
mit dem Reinigungsgerät
ONTRAK® Synergy
(von Lam Research Corp. erhältlich)
gereinigt. Dieses Gerät
bestand aus zwei Bürstenstationen,
die aus Bürsten
aus Polyvinylalkohol bestanden. Die Siliciumscheiben wurden insgesamt
45 Sekunden auf jeder Bürstenstation
gereinigt, was eine Zeit für
das Verteilen der Reinigungschemikalie von 5 Sekunden und 40 Sekunden
Spülen
mit deionisiertem Wasser einschließt. Außerdem wurden die Bürsten kontinuierlich
mit einem geringen Strom von deionisiertem Wasser benetzt.
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Zum
Reinigen der Siliciumscheiben wurde das Zusammensetzungsbeispiel
6 verwendet. Eine Vergleichsprobe wurde bearbeitet, indem sie nur
mit deionisiertem Wasser gereinigt wurde. Fehler wurden mit dem
Metrologiegerät
ORBOT® Duo
736 (von Orbot Systems erhältlich)
analysiert. Tabelle III vergleicht die Anzahl der Fehler in unterschiedlichen
Fehlerkategorien nach dem Reinigen mit dem und ohne das Zusammensetzungsbeispiel
6, das in den Bürstenstationen
verteilt wurde. Die Tabelle III zeigt, daß die Behandlung mit dem Zusammensetzungsbeispiel
6 die Anzahl der Fehler auf der Siliciumscheibe im Vergleich mit
deionisiertem Wasser allein verringert hat.
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