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Die
hier beschriebene Erfindung bezieht sich auf einen Mechanismus zum
Steuern der Ansicht von Informationen, die auf der Anzeigeeinrichtung
eines tragbaren Computergeräts
wiedergegeben werden. Insbesondere bezieht sich die hier beschriebene
Erfindung auf ein Verfahren und ein Gerät zum Steuern der Intensität der Hintergrundbeleuchtung
einer Flüssigkristallanzeige
(Liquid Crystal Display – LCD)
basierend auf der Intensität
des am tragbaren Computergerät
festgestellten Umgebungslichts.
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Das
herkömmliche
tragbare Computergerät, was
beispielsweise ein PDA (Personal Data Assistant) oder ein Mobiltelefon
ist, verfügt über eine
Flüssigkristallanzeige
(Liquid Crystal Display – LCD),
eine LCD-Hintergrundbeleuchtung und eine Tastatur bzw. ein Tastenfeld.
Typischerweise wird die Display-Hintergrundbeleuchtung aktiviert,
wenn das Gerät
eingeschaltet wird oder wenn eine Taste der Tastatur bzw. des Tastenfelds
gedrückt
wird. Die Intensität
des Lichts, das durch die Hintergrundbeleuchtung erzeugt wird, ist
werkseitig auf eine unveränderliche Stärke eingestellt,
die es ermöglicht,
die auf dem LCD angezeigten Informationen bei mittleren Umgebungslichtstärken sichtbar
zu machen. Die Hintergrundbeleuchtung tendiert jedoch dazu, bei
abgedunkelten Umgebungslichtstärken
zu hell und bei sehr hellen Umgebungslichtstärken nicht ausreichend hell
zu sein. In diesen beiden Situationen ist die Klarheit der auf dem
LCD angezeigten Informationen beeinträchtigt. Dementsprechend wurden
Versuche unternommen, die Lesbarkeit der auf einem LCD angezeigten
Informationen über
eine breitere Palette von Umgebungslichtstärken besser sichtbar zu machen.
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Beispielsweise
beschreibt Keiji (
Patent Abstracts
of Japan, Veröffentlichungsnummer 11-260572 )
ein Beleuchtungssystem, das die Beleuchtungsstärke des LCD basierend auf der
erkannten Umgebungslichtintensität
verändert.
In einer Ausführungsform
umfasst das Beleuchtungssystem eine Flüssigkristallanzeige mit einer
LED-Hintergrundbeleuchtung (Light Emitting Diode) und einem Lichtleiter,
wobei an einer Endfläche
des Lichtleiters ein Lichtsensor angeordnet ist, sowie über Steuerungsmittel
zum Variieren der Intensität
des durch die Hintergrundbeleuchtung emittierten Lichts. Der Lichtsensor
misst die Lichtenergie in zwei oder mehr Wellenlängen. Das Steuerungsmittel
ermittelt die durch den Lichtsensor gemessene Lichtenergie, während die abgestrahlte
Ausgabeenergie der Hintergrundbeleuchtung vorübergehend auf null gesetzt
wird. Auf der Basis der so gemessenen Lichtenergie legt das Steuerungsmittel
dann die abgestrahlte Ausgabeenergie der Hintergrundbeleuchtung
fest.
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Da
der Lichtsensor innerhalb des LCD angeordnet ist, ist der Lichtsensor
nicht anfällig
für fehlerhafte
Intensitätsmessungen,
die daher rühren,
dass Schmutz die optische Oberfläche
des Sensors kontaminiert. Allerdings erhöhen sich durch die Einbeziehung
des Lichtsensors in das LCD die Herstellungskosten des LCD. Deshalb
besteht weiterhin ein Bedarf für
einen verbesserten Mechanismus, der die auf einem LCD dargestellten
Informationen über
eine breite Palette von Umgebungslichtstärken besser sichtbar macht.
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Ein
weiteres Dokument, PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Bd. 2003, Nr. 11,
5. November 2003, und
JP 2003
198668 , das Hitachi Kokusai Electric zugeordnet ist, offenbart
ein tragbares Computergerät,
umfassend ein Gehäuse,
das eine Außenfläche aufweist,
einen Ereignisbenachrichtiger, der eine Ereignisbenachrichtigungslampe
umfasst, die in dem Gehäuse
angeordnet ist, und eine Anzeigeeinrichtung, die durch das Gehäuse gestützt wird, und
ein Beleuchtungsmittel und einen Lichtregler, der zum Ermitteln
einer Umgebungslichtintensität
außerhalb
des Gehäuses
konfiguriert ist.
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ALLGEMEINES
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Anhand
eines Überblicks
wird hier ein Mechanismus zur Steuerung der Beleuchtung für die Anzeigeeinrichtung
eines tragbaren Computergeräts beschrieben,
bei dem ein Lichtkanal mit Doppelfunktion verwendet wird, um die
Intensität
des durch die Anzeigeeinrichtung emittierten Lichts automatisch entsprechend
der Umgebungslichtintensität
außerhalb
des tragbaren Computergeräts
anzupassen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein tragbares Computergerät bereitgestellt,
umfassend ein Gehäuse
mit einer Außenfläche, einen
Ereignisbenachrichtiger, eine Anzeigeeinrichtung und einen Lichtregler.
Der Ereignisbenachrichtiger umfasst eine Ereignisbenachrichtigungslampe,
die in dem Gehäuse
angeordnet ist, und einen an der Außenfläche endenden Lichtkanal zum Übertragen
von Licht zwischen der Ereignisbenachrichtigungslampe und der Außenfläche. Die
Anzeigeeinrichtung wird durch das Gehäuse gestützt und enthält Beleuchtungsmittel
zur verbesserten Ansicht von auf der Anzeigeeinrichtung wiedergegebenen
Informationen. Der Lichtregler ist mit dem Ereignisbenachrichtiger
und dem Beleuchtungsmittel gekoppelt. Der Lichtregler ist so konfiguriert,
dass er über
den Lichtkanal die Intensität
des Umgebungslichts außerhalb
des Gehäuses
ermittelt und dass er die Intensität des durch das Beleuchtungsmittel
emittierten Lichts entsprechend der ermittelten Umgebungslichtintensität anpasst.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern der
Ansicht von Informationen bereitgestellt, die auf einer Anzeigeinrichtung
eines tragbaren Computergeräts
wiedergegeben werden. Das tragbare Computergerät umfasst ein Gehäuse, einen
Ereignisbenachrichtiger und die im Gehäuse angeordnete Anzeigeeinrichtung.
Der Ereignisbenachrichtiger umfasst eine Ereignisbenachrichtigungslampe
und einen Lichtkanal zum Übertragen
von Licht zwischen der Ereignisbenachrichtigungslampe und einer
Außenfläche des
Gehäuses.
Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte: (1) über den
Lichtkanal das Ermitteln einer Intensität des Umgebungslichts außerhalb
des Gehäuses;
und (2) das Anpassen der Intensität des durch die Anzeigeeinrichtung
emittierten Lichts entsprechend der ermittelten Umgebungslichtintensität.
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Vorzugsweise
ist der Lichtregler so konfiguriert, dass er die Umgebungslichtintensität während eines
Intervalls ermittelt, wenn die Intensität des emittierten Lichts ein
Minimum beträgt.
Außerdem
ist der Lichtregler vorzugsweise so konfiguriert ist, dass er die
Umgebungslichtintensität
ermittelt, indem er die Umgebungslichtintensität während des Intervalls als Reaktion
auf ein Ereignis im tragbaren Computergerät misst, und dass er nach dem
Intervall die Intensität
des durch das Beleuchtungsmittel erzeugten Lichts anpasst.
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In
einer Implementierung der Erfindung ist der Lichtregler so konfiguriert,
dass er die Umgebungslichtintensität ermittelt, indem während des
Intervalls die Ereignisbenachrichtigungslampe für eine vorübergehende Zeitdauer gelöscht wird,
und dass er eine Intensität
des Lichts in dem Lichtkanal während
der vorübergehenden
Zeitdauer misst. Außerdem
umfasst der Lichtkanal vorzugsweise einen Lichtleiter, umfasst der
Ereignisbenachrichtiger des Weiteren einen an den Lichtleiter gekoppelten
Lichtsensor und ist der Lichtregler so konfiguriert, dass er die
Umgebungslichtintensität
ermittelt, indem er die Intensität
des Lichts in dem Lichtleiter mit dem Lichtsensor misst.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
erfolgt nun die Beschreibung der Erfindung anhand von Beispielen
und unter Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen, welche folgende Bedeutung haben:
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1 ist
eine Draufsicht der Vorderseite eines tragbaren Computergeräts entsprechend
der hier beschriebenen Erfindung;
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2 ist
eine schematische Ansicht des tragbaren Computergeräts, in der
die zwischen dem Datenverarbeitungsmittel, dem Ereignisbenachrichtiger,
dem LCD-Display
und dem Dateneingabemittel des in 1 dargestellten
tragbaren Computergeräts bestehenden
Kommunikationswege dargestellt sind;
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3 ist
eine schematische Ansicht des Inneren des tragbaren Computergeräts, in der
die Ereignisbenachrichtigungslampe, der Lichtkanal und der Lichtsensor
von einer Ausführungsform
des Ereignisbenachrichtigers dargestellt sind;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung einer anderen
Ausführungsform des
Ereignisbenachrichtigers, bei der der Lichtkanal und der Lichtsensor
des Ereignisbenachrichtigers in den Lichtleiter des LCD-Displays
integriert sind;
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5 ist
eine schematische Ansicht zur Darstellung der Funktionsdetails des
tragbaren Computergeräts;
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6 ist
eine schematische Ansicht zur Darstellung der zwischen dem Lichtregler,
dem Ereignisbenachrichtiger, der Hintergrundbeleuchtung der Anzeigeeinrichtung
und der Hintergrundbeleuchtung der Tastatur des tragbaren Computergeräts bestehenden
Kommunikationswege;
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7 ist
ein Flussdiagramm, in dem anhand eines Überblicks das Verfahren zum
Steuern der Beleuchtung der im tragbaren Computergerät implementierten
Anzeigeeinrichtung dargestellt wird;
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8a und 8b stellen
zusammen ein Flussdiagramm dar, in dem detailliert das Verfahren zur
Beleuchtungssteuerung der Anzeigeeinrichtung dargestellt wird, die
in dem tragbaren Computergerät implementiert
ist, welches über
ein transmissives LCD-Display verfügt; und
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9a und 9b stellen
zusammen ein Flussdiagramm dar, in dem detailliert das Verfahren zur
Beleuchtungssteuerung der Anzeigeeinrichtung dargestellt wird, die
in dem tragbaren Computergerät implementiert
ist, welches über
ein reflektives, transreflektives oder transmissives LCD-Display
verfügt.
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BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
Bezug nehmend auf 1 wird ein tragbares Computergerät gemäß einem
Aspekt der Erfindung gezeigt, das allgemein mit der Bezugsziffer 100 gekennzeichnet
ist. Das tragbare Computergerät 100 enthält ein Display 122,
eine Funktionstaste 146 und ein Datenverarbeitungsmittel 102 (nicht
dargestellt), die innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses 101 untergebracht
sind. Das Display 122 besteht aus einem hintergrundbeleuchteten
Display mit einer Hintergrundbeleuchtung, deren Intensität variabel
ist, und das Datenverarbeitungsmittel 102 ist an die Hintergrundbeleuchtung
des Displays 122 gekoppelt und steuert die Intensität des Lichts,
das durch die Hintergrundbeleuchtung erzeugt wird.
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In
einer Ausführungsform
besteht das hintergrundbeleuchtete Display 122 aus einem
hintergrundbeleuchteten transmissiven LCD-Display, und die Funktionstaste 146 arbeitet
in einer Kombination von Ein-/Aus-Schalter der Gerätestromversorgung und
Ein-/Aus-Schalter der Display-Hintergrundbeleuchtung. Alternativ
und in einer anderen Ausführungsform
besteht das hintergrundbeleuchtete Display 122 aus einem
hintergrundbeleuchteten reflektiven oder transreflektiven LCD-Display,
und die Funktionstaste 146 arbeitet als Ein-/Aus-Hauptschalter der
Hintergrundbeleuchtung.
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Wie
in 2 gezeigt wird, kommuniziert das Datenverarbeitungsmittel 102 des
tragbaren Computergeräts 100 mit
dem Display 122 und dem Ereignisbenachrichtiger 162.
Wie noch beschrieben wird, umfasst das Datenverarbeitungsmittel 102 einen
Mikroprozessor 138 und einen Speicher 124, 126 (im Gehäuse 101 untergebracht).
Der Speicher 124, 126 enthält computerlesbare Datenverarbeitungsanweisungen,
die – wenn
sie aus dem Speicher 124, 126 aufgerufen und durch
den Mikroprozessor 138 ausgeführt werden – das Datenverarbeitungsmittel
dazu bringen, das Verfahren auszuführen, das unten detailliert
beschrieben wird.
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Zusätzlich zum
Display 122 und dem Ereignisbenachrichtiger 162 enthält das tragbare
Computergerät 100 Benutzerdateneingabemittel
zum Eingeben von Daten in das Datenverarbeitungsmittel. Außerdem kommuniziert
das Datenverarbeitungsmittel 102 mit der Funktionstaste 146 und
dem Benutzerdateneingabemittel. Vorzugsweise enthält das Benutzerdateneingabemittel
eine Tastatur 132, ein Daumenrad 148 und eine
Abbruch- bzw. Escape-Taste 160. Vorzugsweise enthält die Tastatur 132 eine
Tastatur-Hintergrundbeleuchtung. Außerdem ist die Hintergrundbeleuchtung
für die
Tastatur 132 vorzugsweise unabhängig von der Hintergrundbeleuchtung für das Display 122 bedienbar.
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In
einer ersten Ausführungsform
enthält
das tragbare Computergerät 100 einen
Hohlraum (nicht dargestellt), der sich ausgehend von der Außenfläche des
Gehäuses 101 in
das Innere des Gehäuses 101 öffnet. Vorzugsweise
endet der Hohlraum in unmittelbarer Nähe zum Display 122 an
der Gehäuseaußenfläche. Außerdem enthält das tragbare Computergerät 100,
sofern das tragbare Computergerät 100 über Telefoniefunktionen
verfügt,
vorzugsweise einen Lautsprechergrill 134 und einen Mikrofongrill 136,
wie in 1 dargestellt. Typischerweise umfassen der Lautsprechergrill 134 und
der Mikrofongrill 136 jeweils eine oder mehrere im Gehäuse 101 ausgebildete Öffnungen.
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Weiterhin
enthält
das tragbare Computergerät 100,
wie in 1 dargestellt, vorzugsweise eine lichtdurchlässige Linse 164,
die an der Gehäuseaußenfläche befestigt
ist und den Hohlraum einschließt. Wie
aus der Abbildung ersichtlich ist, ist die Linse 164 in
unmittelbarer Nähe
zum Display 122 angeordnet. Wie nachstehend erläutert, ermöglicht diese
Position dem Datenverarbeitungsmittel 102, die Intensität des Umgebungslichts
zu erkennen, die auf das Display 122 einfällt. Vorzugsweise
ist die Linse 164 oberhalb des Displays 122 und
an das oberste Ende des tragbaren Computergeräts 100 angrenzend
angeordnet. Optional kann die Linse 164 auch unterhalb
des Displays 122, zwischen dem untersten Ende des Displays 122 und
dem obersten Ende der Tastatur 132 angeordnet sein.
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Wie
aus 3 ersichtlich ist, umfasst der Ereignisbenachrichtiger 162 in
der ersten Ausführungsform
eine Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und einen Lichtkanal 168,
die innerhalb des Gehäuses 101 angeordnet
sind. Typischerweise umfasst die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 eine
LED (Light Emitting Diode). Der Lichtkanal 168 ist typischerweise
in dem oben erwähnten
Hohlraum angeordnet. Außerdem
ist der Lichtkanal 168 an einem Ende optisch mit der Ereignisbenachrichtigungslampe 166 gekoppelt
und endet an der Außenfläche des
Gehäuses 101,
um Licht zwischen der Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und
der Außenfläche zu übertragen.
Vorzugsweise umfasst der Lichtkanal 168 einen Lichtleiter,
der zwischen der Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und
der Linse 164 verläuft.
Alternativ kann der Lichtkanal 168 einfach nur den oben
erwähnten
Hohlraum umfassen und erstreckt sich dann zwischen der Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und
dem Lautsprecher- oder
Mikrofongrill 134 bzw. 136.
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Zusätzlich zur
Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und dem Lichtkanal 168 enthält der Ereignisbenachrichtiger 162 auch
einen optisch mit dem Lichtkanal 168 gekoppelten Umgebungslichtsensor 170 zum
Messen der Lichtintensität
im Lichtkanal 168. Wie verständlich sein wird, kann der
Lichtsensor 170, weil der Lichtkanal 168 an der
Außenfläche des Gehäuses 101 endet,
eine Anzeige zur Intensität
des Umgebungslichts außerhalb
des Gehäuses 101 liefern.
Außerdem
kann der Lichtsensor 170, weil der Lichtkanal 168 typischerweise
in unmittelbarer Nähe zum
Display 122 an der Gehäuseaußenfläche endet, eine
Anzeige zur Intensität
des auf das Display 122 einfallenden Umgebungslichts liefern.
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Es
sollte jedoch verständlich
sein, dass der Lichtsensor 170 der obigen Ausführungsform
kein wesentliches Merkmal der Erfindung darstellt. Vielmehr wird
der Lichtsensor 170 in einer Variante weggelassen, und
die Intensität
des Umgebungslichts wird über
eine geeignete Ereignisbenachrichtigungslampe 166 gemessen.
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Eine
zweite Ausführungsform
der Erfindung ist in 4 dargestellt, in der der Ereignisbenachrichtiger 162 in
das Display 122 integriert ist. Wie aus der Abbildung hervorgeht,
umfasst das Display 122 eine planare Lichtstreuungsschicht 176,
eine planare Lichtreflexionsschicht 172, einen zwischen
der Lichtstreuungsschicht 176 und der Lichtreflexionsschicht 172 angeordneten
planaren Lichtleiter 174, ein planares Flüssigkeitskristallmodul 180,
eine zwischen der Lichtstreuungsschicht 176 und dem Flüssigkristallmodul 180 angeordnete
planare Lichtverstärkungsschicht 178 sowie
eine Vielzahl von Hintergrundbeleuchtungs-LEDs 182, die
optisch mit einem Rand des Lichtleiters gekoppelt sind. Die Lichtreflexionsschicht 172,
der Lichtleiter 174, die Lichtstreuungsschicht 176,
die Lichtverstärkungsschicht 178, das
Flüssigkristallmodul 180 und
die Hintergrundbeleuchtungs-LEDs 182 sind alle im Gehäuse 101 des tragbaren
Computergeräts 100 untergebracht
und werden durch dieses gehalten. Das Flüssigkristallmodul 180 ist
elektrisch mit dem Datenverarbeitungsmittel 102 verbunden,
um es dem Datenverarbeitungsmittel 102 auf diese Weise
zu ermöglichen,
Informationen auf dem Display 122 zu präsentieren.
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In
der zweiten Ausführungsform
werden die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und der Lichtkanal 168 des
Ereignisbenachrichtigers 162 nicht benötigt. Obwohl in der zweiten
Ausführungsform
der Ereignisbenachrichtiger 162 den Umgebungslichtsensor 170 enthält, ist
der Umgebungslichtsensor 170 optisch mit dem Lichtleiter 174 des
Displays 122 gekoppelt. Wie aus der Abbildung zu entnehmen
ist, ist der Umgebungslichtsensor 170 vorzugsweise mit demselben
Rand des Lichtleiters 174 gekoppelt wie die Hintergrundbeleuchtungs-LEDs 182,
obwohl durch die hier beschriebene Erfindung auch andere Anordnungen/Konfigurationen
eingeschlossen sein sollen. Der Lichtleiter 174 agiert
als ein Lichtkanal, der nicht nur Licht von den Hintergrundbeleuchtungs-LEDs 182 zum
Flüssigkristallmodul 178 leitet (wodurch
die auf dem Flüssigkristallmodul 178 dargestellten
Informationen beleuchtet werden), sondern der auch das auf das Display 122 einfallende Umgebungslicht
zum Umgebungslichtsensor 170 leitet. Wie erkennbar ist,
ermöglicht
diese Ausführungsform
dem Datenverarbeitungsmittel 102 eine genauere Erkennung
der Intensität
des Umgebungslichts, das auf das Display 122 einfällt.
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Typischerweise
handelt es sich bei dem tragbaren Computergerät 100 um ein Zweiwegkommunikationsgerät, das zumindest über Sprach-
und Datenkommunikationsfunktionen verfügt. Das tragbare Computergerät 100 ist
ferner vorzugsweise in der Lage, mit anderen Computersystemen im
Internet zu kommunizieren. Je nach Funktionalität, die das tragbare Computergerät 100 bereitstellt,
kann es als Daten-Messaging-Gerät, als Zweiweg-Pager,
als drahtloses E-Mail-Gerät,
als Mobiltelefon mit Daten-Messaging-Funktionen, als Drahtlos-Internet-Einrichtung oder
als Datenkommunikationsgerät
bezeichnet werden.
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5 zeigt
die Funktionsdetails des tragbaren Computergeräts 100. Wenn das tragbare
Computergerät 100 zur
Zweiwegkommunikation in der Lage ist, enthält es ein Kommunikationssubsystem 111,
das sowohl einen Empfänger 112 als
auch einen Sender 114 einschließt sowie zugehörige Komponenten
wie ein oder mehrere, vorzugsweise eingebettete oder interne Antennenelemente 116 und 118, Lokaloszillatoren
(LOs) 113 und ein Verarbeitungsmodul wie beispielsweise
einen digitalen Signalprozessor (DSP) 120. Wie dem Fachmann
auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik einleuchtet, hängt der
konkrete Aufbau des Kommunikationssubsystems 111 vom Kommunikationsnetzwerk
ab, in dem das Gerät
arbeiten soll. Beispielsweise kann das tragbare Computergerät 100 ein
Kommunikationssubsystem 111 enthalten, das für den Betrieb
im MobitexTM-Mobilkommunikationssystem,
im DataTACTM-Mobilkommunikationssystem,
im GPRS-Netz, im UMTS-Netz, im EDGE-Netz oder im CDMA-Netz konstruiert ist.
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Auch
die Netzzugriffsanforderungen richten sich nach dem Typ des Netzwerks 119.
Beispielsweise erfolgt in den Netzen Mobitex und DataTAC die Registrierung
des tragbaren Computergeräts 100 im Netzwerk
mithilfe einer eindeutigen Identifizierungsnummer, die jedem tragbaren
Computergerät
zugeordnet ist. Dagegen ist der Netzzugriff in den UMTS- und GPRS-Netzen
und in einigen CDMA-Netzen
einem bestimmten Teilnehmer bzw. Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zugeordnet.
Ein tragbares GPRS-Computergerät
benötigt
daher eine SIM-Karte (Subscriber Identity Module – Teilnehmerkennungsmodul),
um in einem GPRS-Netz arbeiten zu können, und eine RUIM-Karte (Removable
User Identity Module – Herausnehmbares
Benutzerkennungsmodul), um in einigen CDMA-Netzen arbeiten zu können. Ohne
eine gültige
SIM/RUIM-Karte ist ein tragbares GPRS/UMTS/CDMA-Computergerät eventuell nicht voll funktionsfähig. Lokale
oder nicht an das Netzwerk gebundene Kommunikationsfunktionen sowie
gesetzlich vorgeschriebene Funktionen (sofern vorhanden) wie z.
B. eine 110-Notruffunktion sind dann zwar eventuell verfügbar, das
tragbare Computergerät 100 ist
jedoch nicht in der Lage, irgendwelche anderen Funktionen zu nutzen,
die eine Kommunikation über
das Netzwerk voraussetzen. Die SIM/RUIM-Schnittstelle 144 ist
normalerweise ähnlich
einem Kartensteckplatz, der das Einführen und Entfernen einer SIM/RUIM-Karte ähnlich einer Diskette
oder PCMCIA-Karte ermöglicht.
Die SIM/RUIM-Karte kann eine Speicherkapazität von ungefähr 64 K haben und viele Schlüsselkonfigurationsdaten 151 sowie
sonstige Informationen 153 wie identifikations- und teilnehmerbezogene
Informationen enthalten.
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Wenn
die erforderlichen Netzwerkregistrierungs- oder Aktivierungsprozeduren
abgeschlossen sind, kann das tragbare Computergerät 100 Kommunikationssignale über das
Netzwerk 119 senden und empfangen. Die durch die Antenne 116 über das Kommunikationsnetzwerk 119 empfangenen
Signale werden dem Empfänger 112 zugeführt, der übliche Empfängerfunktionen
wie Signalverstärkung,
Frequenzabwärtsmischung,
Filterung, Kanalauswahl und dergleichen und in dem in 5 gezeigten
Beispiel auch eine Analog-Digital-(A/D)-Wandlung durchführen kann.
Die A/D-Wandlung eines empfangenen Signals ermöglicht die Durchführung komplexerer
Kommunikationsfunktionen wie Demodulation und Decodierung im DSP 120.
In ähnlicher
Weise werden die zu übertragenden
Signale durch den DSP 120 verarbeitet, einschließlich beispielsweise
Modulation und Codierung, und in den Sender 114 eingespeist,
wo die Digital-Analog-(D/A)-Wandlung, die Frequenzaufwärtsmischung,
die Filterung, die Verstärkung
und die Übertragung über das
Kommunikationsnetzwerk 119 mit der Antenne 118 erfolgt.
Der DSP 120 verarbeitet nicht nur die Kommunikationssignale,
sondern übernimmt
auch die Empfänger-
und Sendersteuerung. Beispielsweise können die im Empfänger 112 und
im Sender 114 auf die Kommunikationssignale angewendeten
Verstärkungsgrade adaptiv
durch automatische Verstärkungsregelungsalgorithmen
gesteuert werden, die im DSP 120 implementiert sind.
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Das
tragbare Computergerät 100 enthält vorzugsweise
einen Mikroprozessor 138, der den Gesamtbetrieb des Geräts steuert.
Die Kommunikationsfunktionen, zu denen mindestens Daten- und Sprachkommunikation
gehören,
werden durch das Kommunikationssubsystem 111 ausgeführt. Der
Mikroprozessor 138 interagiert auch mit zusätzlichen Subsystemen
wie dem Display 122, dem Flash-Speicher 124, dem
Random Access Memory (RAM) 126, den zusätzlichen Eingabe-/Ausgabe-(E/A)-Subsystemen 128,
dem seriellen Anschluss 130, der Tastatur 132,
dem Lautsprecher 134, dem Mikrofon 136, einem
Nahbereichs-Kommunikationssubsystem 140 und anderen Gerätesubsystemen,
die allgemein mit 142 bezeichnet sind.
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Einige
der in 5 gezeigten Subsysteme führen kommunikationsbezogene
Funktionen aus, während
andere Subsysteme für "residente" oder gerätespezifische
Funktionen verantwortlich sind. Beispielsweise können die Tastatur 132 und
das Display 122 sowohl für kommunikationsbezogene Funktionen
wie das Eingeben einer Textnachricht zur Übertragung über das Kommunikationsnetzwerk
als auch für
geräteresidente
Funktionen wie einen Taschenrechner oder eine Aufgabenliste verwendet
werden.
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Die
vom Mikroprozessor 138 verwendete Betriebssystemsoftware
ist typischerweise in einem Dauerspeicher wie einem Flash-Speicher 124 gespeichert,
bei dem es sich alternativ auch um einen Festwertspeicher (Read-Only
Memory, ROM) oder um ein ähnliches
Speicherelement (nicht dargestellt) handeln kann. Dem Fachmann auf
dem Gebiet der Technik wird einleuchten, dass das Betriebssystem, spezifische
Geräteanwendungen
oder Teile davon temporär
in einen flüchtigen
Speicher wie den RAM 126 geladen werden können. Auch
die empfangenen Kommunikationssignale können im RAM 126 gespeichert
werden.
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Wie
gezeigt wird, kann der Flash-Speicher 124 in verschiedene
Bereiche für
sowohl Computerprogramme 158 als auch für die Speicherung von Programmdaten 150, 152, 154 und 156 unterteilt sein.
Diese verschiedenen Speichertypen zeigen an, dass jedes Programm
einen Teil des Flash-Speichers 124 für seine eigenen Datenspeicheranforderungen zuweisen
kann.
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Der
Mikroprozessor 138 ermöglicht
vorzugsweise zusätzlich
zu seinen Betriebssystemfunktionen die Ausführung von Softwareanwendungen
auf dem tragbaren Computergerät.
Die Betriebssystemsoftware und die Softwareanwendungen enthalten
computerlesbare Datenverarbeitungsanweisungen, die – wenn sie
aus dem Flash-Speicher 124 und dem RAM 126 aufgerufen
und durch den Mikroprozessor 138 ausgeführt werden – das zuvor erwähnte Datenverarbeitungsmittel 102 definieren.
Eine vorgegebene Anzahl von Anwendungen zur Steuerung der grundlegenden
Funktionen, einschließlich
z. B. mindestens der Anwendungen zur Daten- und Sprachkommunikation,
sind normalerweise bereits herstellerseitig auf dem tragbaren Computergerät 100 installiert.
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Eine
andere derartige Softwareanwendung umfasst einen Lichtregler 184,
der die Hintergrundbeleuchtung 182 des hintergrundbeleuchteten
Displays 122 steuert. Wie aus 6 ersichtlich
wird, kommuniziert der Lichtregler 184 mit dem Lichtsensor 170 und
mit der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und der Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183. Außerdem kommuniziert
der Lichtregler 184 bei der ersten Ausführungsform des Ereignisbenachrichtigers 162 mit
der Ereignisbenachrichtigungslampe 166. Der Lichtregler 184 verwendet
den Lichtsensor 170, um die Intensität des Umgebungslichts außerhalb
des Gehäuses 101 zu
ermitteln. Außerdem
ist der Lichtregler 184 so konfiguriert, dass er die Intensität des Lichts,
das durch die Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und die
Tastatur-Hintergrund beleuchtung 183 emittiert wird, entsprechend
der ermittelten Umgebungslichtintensität anpasst.
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Der
Lichtregler 184 steuert auch die Beleuchtung der Ereignisbenachrichtigungslampe 166 entsprechend
einem oder mehreren vordefinierten Ereignissen. Beispielsweise kann
der Lichtregler 184 so konfiguriert sein, dass er die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 blinken
lässt,
wenn sich das Datenverarbeitungsmittel 102 in einem Schlafzustand
befindet. Der Lichtregler 184 kann so konfiguriert sein, dass
er die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 blinken lässt, wenn
auf dem tragbaren Computergerät 100 eine
E-Mail-Nachricht oder ein Telefonanruf empfangen werden. Von der
hier beschriebenen Erfindung sollen auch andere geeignete Ereignisse
mit erfasst sein.
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Nun
wiederum Bezug nehmend auf 5, kann
eine andere Softwareanwendung eine PIM-Anwendung (Personal Information
Manager) sein, die über
Funktionen zum Organisieren und Verwalten von Datenobjekten verfügt, die
zu dem Benutzer des tragbaren Computergeräts gehören, was beispielsweise unter
anderem E-Mails, Kalenderereignisse, Sprachnachrichten, Termine
und Aufgabenobjekte sein können.
Natürlich
würden
auf dem tragbaren Computergerät
auch ein oder mehrere Speicherbereiche verfügbar sein, um die Speicherung
von PIM-Datenobjekten zu ermöglichen.
Eine solche PIM-Anwendung wäre
vorzugsweise in der Lage, Datenobjekte über das Drahtlosnetzwerk 119 zu
senden und zu empfangen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden die PIM-Datenelemente über
das Drahtlosnetzwerk 119 nahtlos mit den zum Benutzer gehörenden Datenelementen
integriert, synchronisiert und aktualisiert, die auf einem Host-Computersystem
gespeichert oder diesem zugehörig
sind. Weitere Anwendungen können
auch über
das Netzwerk 119, über ein
zusätzliches
I/O-Subsystem 128, über
den seriellen Anschluss 130, über das Nahbereichs-Kommunikationssubsystem 140 oder über jedes
andere geeignete Subsystem 142 auf das tragbare Computergerät 100 geladen
und durch einen Benutzer im RAM 126 oder vorzugsweise in
einem nichtflüchtigen
Speicher (nicht dargestellt) installiert werden, so dass sie durch
den Mikroprozessor 138 ausgeführt werden können. Eine
derartige Flexibilität
bei der Anwendungsinstallation erhöht die Funktionalität des Geräts und kann
erweiterte geräteeigene
Funktionen, kommunikationsbezogene Funktionen oder beides ermöglichen.
Zum Beispiel können
durch sichere Kommunikationsanwendungen elektronische kommerzielle
Funktionen und andere gleichartige finanzielle Transaktionen auf
dem tragbaren Computergerät 100 ermöglicht werden.
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In
einem Datenkommunikationsmodus wird ein empfangenes Signal wie z.
B. eine Textnachricht oder ein Webseitendownload durch das Kommunikationssubsystem 111 verarbeitet
und in den Mikroprozessor 138 eingespeist, der das empfangene
Signal vorzugsweise weiterverarbeitet zur Ausgabe an das Display 122 oder
alternativ an das zusätzliche E/A-Gerät 128.
Ein Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 kann auch Datenobjekte
wie beispielsweise E-Mail-Nachrichten erstellen, wozu die Tastatur 132,
bei der es sich vorzugsweise um eine vollständige alphanumerische Tastatur
oder um eine für Telefone
typische Tastatur handelt, in Verbindung mit dem Display 122 und
möglicherweise
einem zusätzlichen
E/A-Gerät 128 verwendet
wird. Die so erstellten Objekte können durch das Kommunikationssubsystem 111 über ein
Kommunikationsnetzwerk übertragen
werden.
-
Für die Sprachkommunikation
ist der allgemeine Betrieb des tragbaren Computergeräts 100 gleich,
außer
dass die empfangenen Signale vorzugsweise zum Lautsprecher 134 ausgegeben
würden,
und die Signale für
die Übertragung
durch ein Mikrofon 136 erzeugt würden. Alternative Sprach- oder
Audio-E/A-Subsysteme, wie z. B. ein Aufzeichnungssystem für Sprachnachrichten,
können
auch auf dem tragbaren Computergerät 100 implementiert sein.
Obwohl die Sprach- oder Audiosignalausgabe in erster Linie durch
den Lautsprecher 134 erreicht wird, kann auch das Display 122 verwendet
werden, um beispielsweise eine Anzeige zur Identität des Anrufers,
zur Dauer eines Sprachanrufs oder zu anderen auf Sprachanrufe bezogene
Informationen bereitzustellen.
-
Der
serielle Anschluss 130 aus 5 wäre normalerweise
in einem tragbaren Computergerät des
Typs PDA (Personal Digital Assistent) implementiert, für das eine
Synchronisierung mit einem Desktopcomputer des Benutzers (nicht
dargestellt) erwünscht
ist, dieses jedoch eine optionale Gerätekomponente darstellt. Ein
solcher Anschluss 130 würde
es einem Benutzer ermöglichen, über ein
externes Gerät
oder eine Softwareanwendung Voreinstellungen festzulegen, und würde die
Fähigkeiten des
tragbaren Computergeräts 100 durch
das Bereitstellen von Informationen oder Softwaredownloads zum tragbaren
Computergerät 100 erweitern,
das nicht über
ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk erfolgt. Der alternative Downloadpfad
kann beispielsweise verwendet werden, um über eine direkte und damit
zuverlässige
und vertrauenswürdige
Verbindung einen Verschlüsselungsschlüssel auf
das Gerät zu
laden, um eine sichere Gerätekommunikation
zu ermöglichen.
-
Andere
Kommunikationssubsysteme 140, wie beispielsweise ein Nahbereichs-Kommunikationssubsystem,
sind weitere optionale Komponenten, die die Kommunikation zwischen
dem tragbaren Computergerät 100 und
verschiedenen Systemen oder Geräten
ermöglichen,
bei denen es sich nicht unbedingt um gleichartige Geräte handeln
muss. Beispielsweise kann das Subsystem 140 ein Infrarotgerät sowie
die zugehörigen
Schaltungen und Komponenten oder ein BluetoothTM-Kommunikationsmodul enthalten,
um die Kommunikation mit Systemen und Geräten zu ermöglichen, die über die
gleichen Funktionen verfügen.
-
7 ist
ein Flussdiagramm, in dem anhand eines Überblicks die Abfolge der Schritte
dargestellt wird, die durch den Lichtregler 184 gemäß der Erfindung
ausgeführt
werden. Anfänglich
befindet sich das tragbare Computergerät 100 in einem inaktiven Zustand,
und die Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 haben
eine minimale Intensität
oder sind ausgeschaltet. Typischerweise lässt der Lichtregler 184 die
Ereignisbenachrichtigungslampe 166 blinken, um den Benutzer
zu benachrichtigen, dass das tragbare Computergerät 100 nicht
ausgeschaltet, sondern stattdessen inaktiv ist. Das tragbare Computergerät 100 verbleibt
in dem inaktiven Zustand, bis das Datenverarbeitungsmittel 102 ein
Datenereignis erkennt. Zu geeigneten Datenereignissen zählen Aktivität im Dateneingabemittel
(Drücken
einer Taste auf der Tastatur 132, Drehen des Daumenrads 148 oder Drücken der
Escape-Taste 160), eine ankommende Nachricht (z. B. ein
Telefonanruf oder eine E-Mail-Nachricht) oder ein vorgegebenes Ereignis
(z. B. eine geplante Besprechung oder Aufgabe).
-
Wenn
das tragbare Computergerät 100 den inaktiven
Zustand verlässt,
ermittelt der Lichtregler 184 in Schritt 400 die
Umgebungslichtstärke
am Computergerät 100,
und zwar über
den Umgebungslichtsensor 170. Der Lichtregler 184 ermittelt
die Intensität
des Umgebungslichts, indem er die Intensität im Lichtleiter 168, 174 mit
dem Lichtsensor 170 misst.
-
Vorzugsweise
ist der Lichtregler 184 so konfiguriert, dass er die Umgebungslichtintensität während eines
Intervalls ermittelt, wenn die Intensität des durch die Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und die
Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 emittierten Lichts
ein Minimum beträgt.
Außerdem
ist der Lichtregler 184 vorzugs weise so konfiguriert ist,
dass er die Umgebungslichtintensität während eines Intervalls ermittelt,
in dem der Lichtregler 184 die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 gelöscht hat,
beispielsweise zwischen dem Blinken der Ereignisbenachrichtigungslampe 166.
-
In
Schritt 402 legt der Lichtregler 184 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf eine
Intensitätsstärke fest,
die ausreicht, um unter den ermittelten Beleuchtungsbedingungen
die Informationen auf dem Display 122 zu betrachten. Typischerweise
schließt
dieser zuletzt genannte Schritt das automatische Festlegen der Lichtintensität auf eine
erste Intensität
ein, wenn die ermittelte Lichtstärke
größer als
eine erste Stärke
ist, und schließt
das automatische Festlegen der Lichtintensität auf eine zweite Intensität ein, die
geringer ist als die erste Intensität, wenn die ermittelte Lichtstärke geringer
ist als die erste Stärke.
-
In
einer Ausführungsform
ist das hintergrundbeleuchtete Display 122 ein transmissives LCD-Display,
und der Schritt der Intensitätsanpassung
schließt
auch das Festlegen der Lichtintensität auf eine dritte Intensität ein, die
geringer ist als die zweite Intensität, wenn die ermittelte Lichtstärke geringer
ist als eine zweite Stärke,
wobei die zweite Stärke
geringer als die erste Stärke
ist. In einer anderen Ausführungsform
ist das hintergrundbeleuchtete Display 122 ein reflektives
oder transreflektives LCD-Display, und der Schritt der Intensitätsanpassung
schließt
auch das Festlegen der Lichtintensität auf eine dritte Intensität ein, die
geringer ist als die zweite Intensität, wenn die ermittelte Lichtstärke größer ist
als eine zweite Stärke,
wobei die zweite Stärke größer als
die erste Stärke
ist.
-
In
einer Variante dieser Ausführungsformen schließt der Schritt
der Intensitätsanpassung
das Beleuchten der Tastatur 132 mit einer ersten Beleuchtungsstärke ein,
wenn die ermittelte Lichtstärke
größer als
die erste Stärke
ist, und schließt
das Beleuchten der Tastatur 132 mit einer zweiten Beleuchtungsstärke ein,
die geringer ist als die erste Beleuchtungsstärke, wenn die ermittelte Lichtstärke geringer
ist als die erste Stärke.
Außerdem
schließt
der Schritt der Intensitätsanpassung
das Beleuchten der Tastatur 132 mit einer dritten Beleuchtungsstärke ein,
die geringer ist als die zweite Beleuchtungsstärke, wenn die ermittelte Lichtstärke größer ist
als die erste Stärke.
-
8 ist
ein Flussdiagramm, das detailliert die Abfolge der Schritte darstellt,
die das Datenverarbeitungsmittel 102 in einem tragbaren
Computergerät 100 mit
einem transmissiven LCD-Display 122 ausführt.
-
Anfänglich,
d. h. in Schritt 500, befindet sich das tragbare Computergerät 100 in
einem inaktiven Zustand, beispielsweise in einem Schlafzustand;
und die Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und
die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 haben eine minimale
Intensität,
sind beispielsweise ausgeschaltet. Typischerweise lässt der
Lichtregler 184 die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 blinken,
um den Benutzer zu benachrichtigen, dass das tragbare Computergerät 100 nicht
ausgeschaltet, sondern stattdessen inaktiv ist.
-
In
Schritt 502 wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 auf
Aktivität
im Dateneingabemittel, beispielsweise auf das Drücken einer Taste auf der Tastatur 132,
auf das Drehen des Daumenrads 148 oder auf das Drücken der
Escape-Taste 160. Wenn der Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 das Dateneingabemittel
aktiviert, verlässt
das Datenverarbeitungsmittel 102 den inaktiven Zustand,
und der Prozess wird mit Schritt 504 fortgesetzt.
-
Alternativ
verlässt
das Datenverarbeitungsmittel 102 in einer Variante den
inaktiven Zustand als Reaktion auf Aktivität, die in einem der Computerprogramme 158 auftritt.
Beispielsweise kann das Datenverarbeitungsmittel 102 den
inaktiven Zustand verlassen, wenn im tragbaren Computergerät 100 eine E-Mail-Nachricht
oder ein Telefonanruf empfangen wird.
-
Wenn
ein Benutzer eine Taste auf der Tastatur 132 oder die Escape-Taste 160 drückt, dann
verarbeitet das Datenverarbeitungsmittel 102 diese Aktivität typischerweise
als einen Tastendruck und verwendet den Tastendruck als eine Dateneingabe
für eines
der Computerprogramme 158. Wenn der Benutzer außerdem das
Daumenrad 148 dreht oder es eindrückt, dann verarbeitet das Datenverarbeitungsmittel 102 diese
Aktivität
typischerweise als eine Navigationseingabe für das Betriebssystem oder für eines
der Computerprogramme 158. Da jedoch in Schritt 502 die
Aktivität
des Dateneingabemittels verwendet wird, um das tragbare Computergerät 100 zum
Verlassen des inaktiven Zustands zu bringen, unterdrückt das
Datenverarbeitungsmittel 102 die normale Auswirkung (Dateneingabe,
Navigationseingabe) der Aktivität.
-
In
Schritt 504 ermittelt der Lichtregler 184 die Stärke des
Umgebungslichts beim tragbaren Computergerät 100. Der Lichtregler 184 ermittelt
die Umgebungslicht intensität
durch Messung der Lichtintensität
im Lichtleiter 168, 174 mithilfe des Lichtsensors 170.
Vorzugsweise ermittelt der Lichtregler 184 die Umgebungslichtintensität während des
Intervalls zwischen dem Blinken der Ereignisbenachrichtigungslampe 166,
d. h. wenn der Lichtregler 184 die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 vorübergehend
gelöscht
hat.
-
In
Schritt 506 vergleicht der Lichtregler 184 die
ermittelte Lichtstärke
mit einer ersten vorgegebenen Schwellenwertstärke (L1).
Typischerweise liegt die erste vorgegebene Schwellenwertstärke zwischen
einer Beleuchtungsstärke,
die der direkten Einstrahlung von Sonnenlicht entspricht, und einer Beleuchtungsstärke, die
der Abenddämmerung
entspricht.
-
Wenn
die ermittelte Lichtstärke
größer ist
als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke, dann legt der Lichtregler 184 in
Schritt 508 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine erste Intensitätsstärke fest.
Typischerweise entspricht die erste Intensitätsstärke der maximalen Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung.
Außerdem
hält der
Lichtregler 184 die Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds vorzugsweise ausgeschaltet.
-
Wenn
die ermittelte Lichtstärke
nicht größer ist
als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke, dann vergleicht der Lichtregler 184 in
Schritt 510 die ermittelte Lichtstärke mit einer zweiten vorgegebenen
Schwellenwertstärke
(L2). Typischerweise liegt die zweite vorgegebene
Schwellenwertstärke
zwischen einer Beleuchtungsstärke,
die der Abenddämmerung
entspricht, und einer Beleuchtungsstärke, die der Nacht entspricht.
-
Wenn
die ermittelte Lichtstärke
kleiner ist als die zweite vorgegebene Schwellenwertstärke, dann legt
der Lichtregler 184 in Schritt 512 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine dritte Intensitätsstärke fest.
Typischerweise entspricht die dritte Intensitätsstärke einer gedimmten Intensität der Hintergrundbeleuchtung,
die geringfügig
größer ist
als die Intensität
bei minimaler Stärke bzw.
bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Die gedimmte Intensität der Hintergrundbeleuchtung ist
ausreichend, um die auf dem Display 122 angezeigten Informationen
bei Nacht zu betrachten, ohne dabei den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Außerdem stellt
der Lichtregler 184 die Intensität der Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds vorzugsweise auf eine gedimmte Tastatur intensität ein (heller
als ausgeschaltet). Wie oben ist die gedimmte Tastaturintensität ausreichend,
um bei Nacht die auf die Tasten gedruckten Tastenidentifikationsinformationen
zu betrachten, ohne den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Wenn
jedoch die ermittelte Lichtstärke
nicht kleiner als die zweite vorgegebene Schwellenwertstärke ist
(jedoch kleiner ist als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke), dann
legt der Lichtregler 184 in Schritt 514 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine zweite Intensitätsstärke fest.
Typischerweise liegt die zweite Schwellenwertstärke zwischen der ersten (maximalen)
Intensität
der Hintergrundbeleuchtung und der dritten (gedimmten) Intensität der Hintergrundbeleuchtung. Die
zweite Intensität
der Hintergrundbeleuchtung ist ausreichend, um die auf dem Display 122 angezeigten
Informationen in der Abenddämmerung
zu betrachten, wieder ohne dabei den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Außerdem stellt
der Lichtregler 184 vorzugsweise die Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds auf eine helle Intensität der Hintergrundbeleuchtung
ein (typischerweise auf die maximale Intensität der Hintergrundbeleuchtung).
-
Anschließend wartet
das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 516 in
einer ersten vorgegebenen Zeitdauer (T1)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel (z. B. auf das Drücken einer Taste auf der Tastatur 132,
auf das Drehen des Daumenrads 148 oder auf das Drücken der
Escape-Taste 160) oder auf das Empfangen einer E-Mail-Nachricht oder eines
Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn das Datenverarbeitungsmittel 102 eine
solche Aktivität
innerhalb der ersten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa
10 Sekunden) erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 504 zurück.
-
Wenn
jedoch die erste vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
auftritt, dann beginnt der Lichtregler 184 in Schritt 518,
die Intensität
der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 schrittweise zu
verringern, um dem Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 eine
Warnung zu geben, dass die Display-Hintergrundbeleuchtung in Kürze ausgeschaltet
wird. Außerdem
schaltet der Lichtregler 184 vorzugsweise auch die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 aus.
-
Danach
wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 520 in
einer zweiten vorgegebenen Zeitdauer (T2)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel oder auf den Empfang einer E-Mail-Nachricht
oder eines Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn
das Datenverarbeitungsmittel 102 eine solche Aktivität innerhalb
der zweiten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa 15 Sekunden)
erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 504 zurück.
-
Wenn
jedoch die zweite vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
auftritt, dann schaltet der Lichtregler 184 in Schritt 522 die
Display-Hintergrundbeleuchtung 182 aus.
-
Danach
wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 524 in
einer dritten vorgegebenen Zeitdauer (T3)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel oder auf den Empfang einer E-Mail-Nachricht
oder eines Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn
das Datenverarbeitungsmittel 102 eine solche Aktivität innerhalb
der dritten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa 60 Sekunden)
erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 504 zurück.
-
Wenn
jedoch die dritte vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
am Dateneingabemittel auftritt, dann kehrt der Prozess in Schritt 526 zu
Schritt 502 zurück,
und das tragbare Computergerät 100 kehrt
in den inaktiven bzw. Schlafzustand zurück.
-
9 ist
ein Flussdiagramm, in dem detailliert die Abfolge der Schritte dargestellt
sind, die der Lichtregler 184 in einem tragbaren Computergerät 100 durchführt, das über ein
reflektives, transreflektives oder transmissives LCD-Display 122 verfügt.
-
Anfänglich befindet
sich das tragbare Computergerät 100 in
Schritt 600 in einem inaktiven Zustand, beispielsweise
in einem Schlafzustand, und die Display-Hintergrundbeleuchtung 182 und
die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 haben eine minimale
Intensität,
sind beispielsweise ausgeschaltet.
-
In
Schritt 602 wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 auf
Aktivität
im Dateneingabemittel, beispielsweise auf das Drücken einer Taste auf der Tastatur 132,
auf das Drehen des Daumenrads 148 oder auf das Drücken der
Escape-Taste 160. Wenn der Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 das Dateneingabemittel
aktiviert, verlässt
das tragbare Computergerät 100 den
inaktiven Zustand, und der Prozess springt zu Schritt 604.
-
Wenn
der Benutzer eine Taste auf der Tastatur 132 oder die Escape-Taste 160 drückt, dann
verarbeitet das Datenverarbeitungsmittel 102 diese Aktivität typischerweise
als einen Tastendruck und verwendet den Tastendruck als eine Dateneingabe
für eines
der Computerprogramme 158. Wenn der Benutzer außerdem das
Daumenrad 148 dreht oder es eindrückt, dann verarbeitet das Datenverarbeitungsmittel 102 diese
Aktivität
typischerweise als eine Navigationseingabe für das Betriebssystem oder für eines
der Computerprogramme 158. Da jedoch in Schritt 602 die
Aktivität
des Dateneingabemittels verwendet wird, um das tragbare Computergerät 100 zum
Verlassen des inaktiven Zustands zu bringen, unterdrückt das
Datenverarbeitungsmittel 102 die normale Auswirkung (Dateneingabe,
Navigationseingabe) der Aktivität.
-
In
Schritt 604 ermittelt der Lichtregler 184 die Stärke des
Umgebungslichts beim tragbaren Computergerät 100 durch den Umgebungslichtsensor 170.
In Schritt 606 vergleicht der Lichtregler 184 die ermittelte
Lichtstärke
mit einer ersten vorgegebenen Schwellenwertstärke (L1).
Typischerweise liegt die erste vorgegebene Schwellenwertstärke zwischen einer
Beleuchtungsstärke,
die der Abenddämmerung entspricht,
und einer Beleuchtungsstärke,
die der Nacht entspricht.
-
Wenn
die ermittelte Lichtstärke
kleiner ist als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke, dann legt
der Lichtregler 184 in Schritt 608 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine zweite Intensitätsstärke fest.
Typischerweise entspricht die zweite Intensitätsstärke einer gedimmten Intensität der Hintergrundbeleuchtung,
die geringfügig
größer ist
als die Intensität
bei minimaler Stärke bzw.
bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Die gedimmte Intensität der Hintergrundbeleuchtung ist
ausreichend, um die auf dem Display 122 angezeigten Informationen
bei Nacht zu betrachten, ohne dabei den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Außerdem stellt
der Lichtregler 184 die Intensität der Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds vorzugsweise auf eine gedimmte Tastaturintensität ein (heller
als ausgeschaltet). Wie oben ist die gedimmte Tastaturintensität ausreichend,
um bei Nacht die auf die Tasten gedruckten Tastenidentifikationsinformationen
zu betrachten, ohne den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Wenn
jedoch die ermittelte Lichtstärke
nicht kleiner als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke ist,
dann vergleicht der Lichtregler 184 in Schritt 610 die ermittelte
Lichtstärke
mit einer zweiten vorgegebenen Schwellenwertstärke (L2).
Typischerweise liegt die zweite vorgegebene Schwellenwertstärke zwischen
einer Beleuchtungsstärke,
die der direkten Einstrahlung von Sonnenlicht entspricht, und einer Beleuchtungsstärke, die
der Abenddämmerung
entspricht.
-
Wenn
die ermittelte Lichtstärke
größer ist
als die zweite vorgegebene Schwellenwertstarke, dann legt der Lichtregler 184 in
Schritt 612 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine dritte Intensitätsstärke fest.
Typischerweise entspricht die dritte Intensitätsstärke der minimalen oder ausgeschalteten
Intensitätsstärke. Außerdem schaltet
der Lichtregler 184 die Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds vorzugsweise aus.
-
Wenn
jedoch die ermittelte Lichtstärke
nicht größer ist
als die zweite vorgegebene Schwellenwertstärke (jedoch nicht größer ist
als die erste vorgegebene Schwellenwertstärke), dann legt der Lichtregler 184 in
Schritt 614 die Intensität der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 auf
eine erste Intensitätsstärke fest.
Typischerweise entspricht die erste Intensitätsstärke der maximalen Intensität der Hintergrundbeleuchtung.
Die erste Intensität
der Hintergrundbeleuchtung ist ausreichend, um die auf dem Display 122 angezeigten
Informationen in der Abenddämmerung
zu betrachten, wieder ohne dabei den Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 zu "blenden".
-
Außerdem stellt
der Lichtregler 184 vorzugsweise die Hintergrundbeleuchtung 183 der
Tastatur bzw. des Tastenfelds auf eine helle Intensität der Hintergrundbeleuchtung
ein (typischerweise auf die maximale Intensität der Hintergrundbeleuchtung).
-
Anschließend wartet
das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 616 in
einer ersten vorgegebenen Zeitdauer (T1)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel (z. B. auf das Drücken einer Taste auf der Tastatur 132,
auf das Drehen des Daumenrads 148 oder auf das Drücken der
Escape-Taste 160) oder auf das Empfangen einer E-Mail-Nachricht oder eines
Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn das Datenverarbeitungsmittel 102 eine
solche Aktivität
innerhalb der ersten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa
10 Sekunden) erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 604 zurück.
-
Wenn
jedoch die erste vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
auftritt, dann beginnt der Lichtregler 184 in Schritt 618,
die Intensität
der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 schrittweise zu
verringern, um dem Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 eine
Warnung zu geben, dass die Display-Hintergrundbeleuchtung in Kürze ausgeschaltet
wird. Außerdem
schaltet der Lichtregler 184 vorzugsweise auch die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung 183 aus.
-
Danach
wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 620 in
einer zweiten vorgegebenen Zeitdauer (T2)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel oder auf den Empfang einer E-Mail-Nachricht
oder eines Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn
das Datenverarbeitungsmittel 102 eine solche Aktivität innerhalb
der zweiten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa 15 Sekunden)
erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 604 zurück.
-
Wenn
jedoch die zweite vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
auftritt, dann schaltet der Lichtregler 184 in Schritt 622 die
Display-Hintergrundbeleuchtung 182 aus.
-
Danach
wartet das Datenverarbeitungsmittel 102 in Schritt 624 in
einer dritten vorgegebene Zeitdauer (T3)
auf Aktivität
im Dateneingabemittel oder auf den Empfang einer E-Mail-Nachricht
oder eines Telefonanrufs im tragbaren Computergerät 100. Wenn
das Datenverarbeitungsmittel 102 eine solche Aktivität innerhalb
der dritten vorgegebenen Zeitdauer (typischerweise etwa 60 Sekunden)
erkennt, kehrt der Prozess zu Schritt 604 zurück.
-
Wenn
jedoch die dritte vorgegebene Zeitdauer verstreicht, ohne dass eine
solche Aktivität
am Dateneingabemittel auftritt, dann kehrt der Prozess zu Schritt 602 zurück, und
das tragbare Computergerät 100 kehrt
in den inaktiven bzw. Schlafzustand zurück.
-
Varianten
der obigen Ausführungsformen sind
ins Auge gefasst. Beispielsweise können in einer Variante die
erste, zweite und dritte Intensitätsstärke nicht feststehend sein,
sondern das Datenverarbeitungsmittel 102 kann dem Benutzer
des tragbaren Computergeräts 100 ermöglichen,
die Intensitätsstärken durch
das Dateneingabemittel (z. B. durch das Daumenrad 148)
festzulegen. In einer anderen Variante sind die ersten und zweiten
Schwellenwertstärken
nicht feststehend, sondern das Datenverarbeitungsmittel 102 ermöglicht dem
Benutzer des tragbaren Computergeräts 100 das Festlegen
der Schwellenwertstärken über das
Dateneingabemittel (z. B. durch das Daumenrad 148).
-
In
einer noch anderen Variante ermöglicht der
Lichtregler 184 dem Benutzer das Einschalten der Display-Hintergrundbeleuchtung 182 (auf
maximale Intensität)
oder das Ausschalten, indem die Funktionstaste 146 kurz
gedrückt
und wieder losgelassen wird. In einer noch weiteren Variante ermöglicht der
Lichtregler 184 dem Benutzer das aufeinander folgende Aufrufen
von jeder Kombination aus Intensitätsstärke der Display-Hintergrundbeleuchtung und
Intensitätsstärke der
Tastatur-Hintergrundbeleuchtung durch kurzes Drücken und Loslassen der Funktionstaste 146.
In einer anderen Variante ermöglicht
der Lichtregler 184 dem Benutzer das Beenden des automatischen
Dimmens (in den Schritten 518, 618) durch kurzes
Drücken
und Loslassen der Funktionstaste 146.
-
In
einer weiteren Variante enthält
der Ereignisbenachrichtiger 162 die Ereignisbenachrichtigungslampe 166 und
den Lichtkanal 168 (der ersten Ausführungsform) sowie den Lichtleiter 174 (der zweiten
Ausführungsform),
wobei der Umgebungslichtsensor 170 sowohl an den Lichtkanal 168 als auch
an den Lichtleiter 174 gekoppelt ist. Bei dieser Variante
kann der Umgebungslichtsensor 170 das Umgebungslicht in
unmittelbarer Nähe
zur Linse 164 und zum Display 122 messen, wodurch
eine noch genauere Beurteilung der Umgebungslichtstärke ermöglicht wird.
-
Die
vorliegende Erfindung wird durch die hier beigefügten Ansprüche definiert, wobei die obige
Beschreibung lediglich eine bevorzugte Ausführungsform veranschaulichen
soll. Der durchschnittliche Fachmann auf dem Gebiet der Technik
kann bestimmte Modifikationen an den obigen Ausführungsformen vornehmen, die
zwar hier nicht explizit beschrieben sind, jedoch nicht den Umfang
der Erfindung verlassen, der durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.