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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer motorisierten
Abschirmvorrichtung gemäss
dem Oberbegiff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung bezieht sich
weiterhin auf eine motorisierte Abschirmvorrichtung zur Ausführung eines
solchen Verfahrens.
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Die
bekannten Abschirmvorrichtungen enthalten ein Element, welches aufrollbar
ist und mit einem Ende an einem Aufrollrohr, auf welches das Element
aufgerollt werden kann, befestigt ist, und das mit seinem anderen
Ende an einer starren Stange angebracht ist, die als Belastungsstange
oder Laststange bezeichnet wird, wobei die Belastungsstange im allgemeinen
mit ihren Enden in Schienen geführt wird,
die an beiden Seiten einer abzuschirmenden Öffnung vorgesehen sind. Die
Abschirmvorrichtungen besitzen weiterhin Verriegelungsmittel, mit
deren Hilfe die Belastungsstange an einer bestimmten Position festgehalten
werden kann, damit diese nicht abgehoben werden kann und unter der
Einwirkung von Wind hin- und herzuschlagen beginnt, und damit das
aufrollbare Element nicht im Winde flattert.
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Beim
Abrollen des aufrollbaren Elements tritt die Belastungsstange im
allgemeinen in Wirkverbindung mit den Verriegelungsmitteln, und
im Verlaufe einer gegenläufigen
Bewegung, d.h. beim Versuch einer erneuten Aufrollbewegung, wird
die Belastungsstange in den Verriegelungsmitteln blockiert. Um die
Abschirmblende wieder zu entriegeln, ist es zunächst erforderlich, die Abschirmblende
bis zu einer bestimmten Stelle herabzulassen, bevor man sie wieder
aufrollen kann. Diese unterschiedlichen Bewegungen können von
Hand ausgeführt
werden, d.h. durch die Einwirkung von Kräf ten, welche der Benutzer entwickelt,
und die auf das aufrollbare Element übertragen werden, oder aber
man nimmt Motorkraft zu Hilfe, d.h. es werden Wirkungen ausgeübt, die
von einer Betätigungsvorrichtung
aufgebracht und auf das aufrollbare Element übertragen werden.
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Im
letzteren Falle wird der Antrieb im allgemeinen im Aufrollrohr selbst
untergebracht und führt Befehle
aus, die er von einem Benutzer erhält, und zwar über eine
Befehlsschnittstelle. Der Antrieb enthält elektrische oder elektronische
Steuermittel für die
Bewegung des Schirms in Abhängigkeit
von empfangenen Befehlen und je nach den ermittelten Vorgängen. Diese
elektrischen oder elektronischen Mittel können zu diesem Zweck im Einklang
mit Positionsfühlern,
Drehmomentfühlern
oder Zeitgebern arbeiten. Die Gesamtheit dieser Mittel bildet eine
Steuereinheit.
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Derartige
Vorrichtungen sind beispielsweise schon in folgenden Dokumenten
beschrieben:
FR-2'573'551 ,
EP-1'319'795 und
JP-2001/173347 .
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Aus
der Patentanmeldung
FR-2'573'551 ist eine
motorisierte Storenvorrichtung bekannt, welche eine Verriegelungseinrichtung
und eine Belastungsstange aufweist, deren Enden in Gleichschienen
gleiten. Eine erste Stellung und eine zweite Stellung der Belastungsstange
sind mit Markierungen versehen, und die Passage der Belastungsstange
vor diesen Markierungen erzeugt ein Umschalten von Schaltern.
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Die
erste Stellung entspricht einer oberen Position, bei der die Drehrichtung
umgekehrt werden muss, d.h. eine Stellung, bei welcher eine Umkehrung
der Bewegungsrichtung die Blockierung des Stores verursacht, wenn
die Belastungsstange in die Verriegelungseinrichtung eintritt, insbesondere
eine Blockierung der Drehung der Storenlamellen.
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Die
zweite Stellung entspricht einer unteren Anschlagsstellung der Verriegelungseinrichtung.
Diese Stellungen werden von einer mechanischen Zählvorrichtung mit Einstellung
von Hand definiert und werden als Endstellungen der Bewegungen angesehen
und verwendet.
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Das
Dokument
JP-2001-173347 beschreibt eine
motorisierte Storenvorrichtung mit Verriegelungsmitteln. Die Passage
der Belastungsstange vor den Verriegelungsmitteln veranlasst ein
Umschalten der Verriegelungsmittel. Die Bewegung des Storen setzt
sich bis zu einer unteren Stellung fort und wird dann umgekehrt.
Die umgeschalteten Verriegelungsmittel blockieren dann die Öffnungsbewegung
des Storen. Die Verriegelungsposition kann von Fühlern ermittelt werden, und
die Position der Umkehr der Bewegung lässt sich durch Messung des
Drehmoments bestimmen.
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Aus
der europäischen
Patentanmeldung Nr.
EP 1'319'795 ist
ein Verfahren zur Aufnahme der Positionen einer Verriegelungsvorrichtung
durch Lernen bekannt geworden, welches es ermöglicht, die Bewegungen eines
aufrollbaren Elementes, welches eine Belastungsstange aufweist,
automatisch zu steuern, und zwar in Abhängigkeit von Befehlen, die
von einem Benutzer übermittelt
werden. Der Lernprozess definiert mehrere wichtige Positionen. Eine
erste Position entspricht der oberen Endstellung des aufrollbaren
Elementes, eine zweite Position entspricht der sogenannten Verriegelungsposition,
eine dritte Position entspricht derjenigen, bei der die Bewegung
der Abschirmung umgesteuert werden muss, um die Verriegelungseinrichtung
zu aktivieren, und eine vierte Stellung entspricht der sogenannten
unteren Verriegelung, bei der man eingreifen muss, um das aufrollbare
Element zu entriegeln.
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Bei
der Absenkung des Storen beginnt die Belastungsstange des aufrollbaren
Elementes ihre Bewegung bei der ersten Position, um sich in Richtung
zur dritten Position, die in der Verriegelungsvorrichtung vorgesehen
ist, abwärts
zu bewegen. In dieser dritten Position wird die Bewegung des aufrollbaren
Elementes angehalten und anschliessend umgekehrt, bis die zweite
Position erreicht ist. In dieser zweiten Position wird die Belastungsstange
in der Verriegelungseinrichtung blockiert, und die Aufwärtsbewegung
kann nicht weiter fortgesetzt werden. In diesem Augenblick ist das
aufrollbare Elemente gespannt und kann durch den Wind weder hochgehoben
noch ausgebaucht werden.
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Um
das aufrollbare Elemente wieder zu entriegeln, ist es erforderlich,
das Element abrollen zu lassen, bis es die vierte Position erreicht
hat, bevor man die Drehrichtung wieder umkehren kann, d.h. das Element
aufrollen kann.
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Im
Vergleich zum Stand der Technik, der in diesem Dokument besprochen
wird, ermöglicht
der Lernprozess die Bestimmung der Positionen, ohne dass die Laufwege
des Storen zwischen der ersten Position und der vierten Position,
bei der die zweite und die dritte Position überstrichen werden, definiert werden
müssen.
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Um
die Vorrichtung zu konfigurieren, muss der Installateur das aufrollbare
Element zunächst
so weit herablassen, bis die Belastungsstange in die Verriegelungsvorrichtung
gelangt ist und dort in eine Position eingetreten ist, die zwischen
der zweiten und der vierten Position liegt. An dieser Stelle muss
der Installateur eine Bewegungsumkehr der Belastungsstange einleiten,
damit sich diese in Richtung der zweiten Position bewegen kann,
und diese Position muss z.B. durch Ermittlung einer Drehmomentüberschreitung
bestimmt werden, bevor sie automatisch gespeichert werden kann.
Die dritte und die vierte Position werden jeweils später festgelegt.
In der Beschreibung des obigen Dokumentes bleibt jedoch sehr unbestimmt,
auf welche Weise dieses Positionen bestimmt werden.
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Die
gegenwärtig
verwendeten Verriegelungseinrichtungen sind von kleinerer Bauart,
und die Entfernungen, welche die zweite, dritte und vierte Position
voneinander trennen, sind nicht sehr gross. Diese Verhältnisse
verursachten Schwierigkeiten bei der Ausführung des im Vorstehenden beschriebenen Verfahrens
zur Einrichtung des Storen. Infolge dieser geringen Abstände der
Positionen ist es bei der Montage der Abschirmvorrichtung in der
Tat für
den Installateur sehr schwierig, das aufrollbare Element unmittelbar
in eine Position zu bringen, die sich zwischen der zweiten und der
vierten Position befindet. Daher muss der Installateur sehr oft
eine Absenkung des aufrollbaren Elementes wiederholen, und zwar innerhalb
der Grenzwerte der Verriegelungsvorrichtung, bis es ihm gelingt,
den Storen in einer gewünschten
Position anzuhalten. Wenn nämlich
beispielsweise die vierte Position überfahren worden ist, muss
man den Storen wieder zu einer Startstellung zurückfahren, die sich zwischen
der ersten und der zweiten Position befindet, damit es möglich ist,
die Vorrichtung zu konfigurieren.
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Übrigens
werden mehr und mehr Verriegelungseinrichtungen der "offenen" Art verwendet. Diese
Art von Verriegelungsmitteln ermöglichen
einen freien Durchgang der Belastungsstange, sofern keine Bewegungsumkehr
gesteuert wird. Daher können diese
Verriegelungseinrichtungen an einer beliebigen Stelle über der
ganzen Länge
der Führungen
der Belastungsstange angebracht werden und ermöglichen eine Definition von
Zwischenstellungen der Verriegelung. Auf diese Weise kann das aufrollbare
Element beispielsweise in halbgeschlossener Stellung verriegelt
werden und bedeckt dann le diglich den oberen Teil der Öffnung,
die es verschliessen kann.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum
Betrieb einer motorisierten Abschirmvorrichtung, mit der es möglich ist, die
oben besprochenen Nachteile auszuschalten und die bekannten Betriebsverfahren
des Standes der Technik zu verbessern. Insbesondere hat die Erfindung
zum Ziel, ein Betriebsverfahren vorzuschlagen, bei welchem die Vorgänge der
Konfiguration und der Ajustierung der motorisierten Abschirmvorrichtung erleichtert
werden, wodurch die dazu nötige
Arbeitszeit verkürzt
wird. Die Erfindung schlägt
insbesondere vor, die Vorgänge
der Definition der Positionen, welche in die Verriegelungseinrichtung
der Vorrichtung einzugeben sind, zu erleichtern.
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Das
erfindungsgemässe
Betriebsverfahren wird durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 charakterisiert.
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Unterschiedliche
Ausführungsformen
des Verfahrens sind in den abhängigen
Ansprüchen
2 bis 8 definiert.
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Schliesslich
ist die motorisierte Abschirmvorrichtung der vorliegenden Erfindung
im Patentanspruch 9 gekennzeichnet.
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Die
motorisierte Abschirmvorrichtung kann einen Detektor des Drehmomentes
des Antriebs des Storen enthalten.
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Die
beigegebene Zeichnung stellt eine Ausführungsform einer motorisierten
Abschirmvorrichtung gemäss
der vorliegenden Erfindung und unterschiedliche Ausführungsformen
des Betriebsverfahrens der Erfindung dar.
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1 ist
eine schematische Ansicht einer motorisierten Abschirmvorrichtung,
die es ermöglicht,
das Betriebsverfahren gemäss
vorliegender Erfindung in die Praxis umzusetzen.
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2 zeigt
als schematische Ansicht eine Einzelheit einer motorisierten Abschirmvorrichtung
in der Höhe
einer ihrer Einrichtungen zur Verriegelung.
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3 ist
ein Schema, welches den Ablauf einer ersten Ausführungsform des Betriebsverfahrens der
Erfindung veranschaulicht.
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4 zeigt
als Schema einen Verfahrensablauf einer zweiten Ausführungsform
des Betriebsverfahrens gemäss
vorliegender Erfindung.
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5 stellt
ein Schema dar, welches den Betriebsablauf einer dritten Ausführungsform
des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung wiedergibt.
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6 zeigt
als Schema die Beziehungen zwischen den Winkelpositionen eines Aufwickelrohres
und der Positionen des freien Endes einer Abschirmung.
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In 1 ist
eine motorisierte Abschirmvorrichtung 1 gezeigt. Diese
Vorrichtung weist ein aufrollbares Element 2 auf, welches
mit einem Ende an einem Aufrollrohr 3 befestigt ist und
am anderen Ende, nämlich
am freien Ende, mit einer Belastungsstange 4 verbunden
ist. Die seitlichen Enden dieser Stange 4 sind in Führungsschienen
geführt,
welche in einem Gebäude
auf beiden Seiten einer Öffnung angebracht
sind, die das aufrollbare Element abdecken soll.
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Die
Verschiebungen des aufrollbaren Elementes 2 bzw. des Storen
werden durch die Drehbewegungen des Aufrollrohres 3 gesteuert.
Ein rohrförmiger
Getriebemotor, welcher im Inneren des Aufrollrohres 3 angeordnet
ist, besorgt dessen Drehantrieb. Die Bewegungen des Getriebemotors
werden von einer Steuereinheit 7 beeinflusst, die mit dem
Getriebemotor, den Fühlern, 10, 12 und
einer Benutzerschnittstelle 5 verbunden ist und mit deren
Hilfe ein Benutzer die Bewegungen des aufrollbaren Elementes steuern
kann. Die Vorrichtung weist einen Fühler 12 auf, der die
Winkelstellung des Aufrollrohres 3 misst, und sie kann
weiterhin einen Drehmoment-Detektor 10 enthalten, der vom
Getriebemotor beeinflusst wird, um eventuelle Hindernisse und/oder
die Endstellungen der Bewegungen des aufrollbaren Elementes zu steuern,
sowie einen Positionsfühler
zur Ermittlung der Stellung der Belastungsstange 4. Die Benutzerschnittstelle 5 kann
mit dem Steuergerät 7 über eine
Drahtverbindung oder aber drahtfrei verbunden sein (beispielsweise
durch Radiowellen oder Infrarotstrahlen). Die steuernde Schnittstelle
des Benutzers 7 enthält
insbesondere eine Verarbeitungslogik 8 und einen Speicher 9.
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Das
aufrollbare Element kann insbesondere aus einem Schliesselement,
einem Element zum Abdunkeln oder einem Sonnenschutzschirm bestehen. Es
kann sich vorzugsweise um eine Stoffbahn handeln. Das Aufrollrohr
ist vorzugsweise oberhalb der Öffnung
montiert, welche das aufrollbare Element verschliessen oder abdunkeln
soll. Das aufrollbare Element wird vorzugsweise in einem Kasten 11 aufgerollt,
der dazu bestimmt ist, es zu schützen.
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Um
die Beschreibung zu vereinfachen, wird angenommen, dass sich die
Abschirmung nach unten abrollt, insbesondere unter der Einwirkung
ihres Eigengewichtes. Andere Konfigurationen sind selbstverständlich ebenfalls
möglich.
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Eine
erste Position P1 der Belastungsstange oder des freien Endes des
Elementes entspricht einer vollständigen Öffnung des aufrollbaren Elementes.
Dieser Position ist eine Winkelposition D1 des Aufrollrohres 3 zugeordnet,
wie es aus der 6 hervorgeht.
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Die
Vorrichtung weist über
die Länge
der Führungsschienen,
die beidseitig der Öffnung
angebracht sind, Verriegelungsmittel 6 auf. Diese Verriegelungsmittel
wirken mit den Enden der Belastungsstange zusammen. Die Verriegelungsmittel
bestimmen, wie es in 2 gezeigt ist, eine zweite Position P2
der Belastungsstange, eine dritte Position P3 und eine vierte Position
P4 der Belastungsstange. Die zweite Position P2 ist eine Verriegelungsposition,
bei der das aufrollbare Element blockiert ist, und sie entspricht
einer Winkelposition der Verriegelung D2 auf dem Aufrollrohr 3.
Die dritte Position P3 ist eine Umkehrposition. Wenn die Belastungsstange
diese Position P3 in Abrollrichtung des Elements passiert und anschliessend
eine Aufrollbewegung des Elements angeordnet wird, ist die Abschirmung
blockiert, und die Belastungsstange befindet sich in der Position
P2 und das Aufrollrohr in der Position D2. Diese Position P3 entspricht
einer Winkelstellung zur Drehrichtungsumkehr D3 des Aufrollrohres 3.
Die vierte Position P4 ist eine Ausgangsposition, unterhalb welcher
die Belastungsstange, die bisher verriegelt war, abgesenkt werden
muss, damit das aufrollbare Element wiederum aufgerollt werden kann,
bis es seine Position der vollständigen Öffnung P1
erreicht hat. Diese Position P4 entspricht einer Ausgangs-Winkelposition
D4 auf dem Aufrollrohr 3.
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Die
Position P4 ist unterhalb der Position P3 angeordnet, und diese
Position P3 befindet sich wiederum unterhalb der Position P2.
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Bei
der Konfiguration der Verriegelung der Vorrichtung muss eine Position
PM der Belastungsstange definiert werden, die einer Position DM
auf dem Aufrollrohr 3 entspricht. Diese Positionen PM und
DM müssen
vom Installateur gewählt
und gespeichert werden. Die Position PM trägt die Bezeichnung "gespeicherte Umkehrposition", und die Position
PM trägt
die Bezeichnung "gespeicherte
Umkehrposition der Rotation" DM.
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Der
Wert dM der Position DM wird beim Betriebsmodus der motorisierten
Abschirmung verwendet. Wenn nämlich
der Benutzer einen Befehl zum Schliessen und zum Verriegeln der
Belastungsstange in der Position P2 an die Abschirmvorrichtung sendet
(die sich in der Schliessposition befindet), so führt die
Abschirmvorrichtung zunächst
eine Rotation des Aufrollrohres 3 in Richtung des Abrollens
des Storen aus, und wenn der Positionsfühler 12 anschliessend
ermittelt, dass das Aufrollrohr die Position DM erreicht hat (was
bedeutet, dass sich die Belastungsstange in der Position PM befindet),
so wird ein Anhalten der Rotationsbewegung des Aufrollrohres ausgeführt. Die
Abschirmvorrichtung führt
demgemäss
sofort eine Drehbewegung des Aufrollrohres in Abrollrichtung aus,
bis der Positionsfühler
feststellt, dass das Rohr die Position D2 erreicht (was bedeutet,
dass sich die Belastungsstange blockiert in der Position P2 befindet).
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Die
Belastungsstange kann übrigens
die Verriegelungsmittel in Abrollrichtung und auch in Aufrollrichtung
durchlaufen, ohne verriegelt zu werden, wenn ihre Verschiebungsrichtung
zwischen den Positionen P3 und P4 nicht umgekehrt wird.
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Die
Position PM muss sich im Bereich der Verriegelungsmittel in einer
Zone befinden, in der eine Umkehrung der Bewegungsrichtung der Belastungsstange
von der Absenkung in die Aufwärtsbewegung
das Verriegeln der Belastungsstange verursacht, d.h. an einer beliebigen
Stelle zwischen den Positionen P3 und P4. Ausserhalb dieses Bereiches hat
eine Umkehrung der Fortbewegungsrichtung der Belastungsstange keine
besondere Auswirkung.
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Es
können
verschiedene Arten von Verriegelungseinrichtungen, die nach diesem
Prinzip arbeiten, verwendet werden. Es ist insbesondere möglich, solche
Verriegelungseinrichtungen einzusetzen, die in der europäischen Patentanmeldung
Nr.
EP-1'270'865 A2 von
Spalte 2, Zeile 41 bis Spalte 3, Zeile 42 unter Bezugnahme auf
3 beschrieben sind.
Auch ist es möglich,
die Verriegelungsmittel einzusetzen, die in der europäischen Patentanmeldung Nr.
EP 1'223'262
A1 vorgestellt werden. Der Inhalt dieser beiden Patentanmeldungen
soll durch Bezugnahme Bestandteil des vorliegenden Dokumentes sein.
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Ein
erstes Verfahren zum Konfiguration der motorisierten Abschirmvorrichtung
ist in 3 angegeben und definiert eine erste Ausführungsform
des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung.
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Im
Verlaufe eines ersten Schrittes 100 stellt der Installateur über die
Benutzeroberfläche
eine Abwärtsbewegung
der Belastungsstange ein, d.h. eine Abrollbewegung des aufrollbaren
Elementes, oder aber eine Aufwärtsbewegung
der Belastungsstange, d.h. eine Aufrollbewegung des aufrollbaren
Elementes, bis sich die Belastungsstange in der Verriegelungseinrichtung
befindet, genauer gesagt in demjenigen Bereich, in dem eine Umkehr
der Bewegungsrichtung der Belastungsstange von einer Abwärtsbewegung
in eine Aufwärtsbewegung
zu einer Blockierung der Belastungsstange führt. Dieser Bereich kann durch
Markierungen auf den Führungsschienen oder
auf den Verriegelungsmitteln angezeigt werden, und die Belastungsstange
steht diesen Markierungen gegenüber,
wenn sie sich im angegebenen Bereich befindet. Wegen den kleinen
Abmessungen dieses Bereiches, die in der Natur der Verriegelungsmittel liegen,
kann es vorkommen, dass der Installateur diesen Bereich durch Versuche
auffinden muss, ohne dass es jedoch erforderlich wäre, die
Verriegelungszone selbst zu verlassen. Diese Versuche entsprechen übrigens
einer Feineinstellung durch kleine Abwärts- und Aufwärtsbewegungen
der Belastungsstange.
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Wenn
sich die Belastungsstange schliesslich im gesuchten Bereich befindet,
speichert der Installateur im Schritt 110 den Wert dM der
Winkelstellung DM des Aufrollrohres, der der Stellung PM entspricht, welche
die Belastungsstange einnimmt, von Hand. Dieser Wert dM wird in
einem Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung
abgelegt. Der Speichervorgang wird beispielsweise durch eine besondere
Eingabe in der Benutzerschnittstelle oder durch Drücken einer
besonderen Taste dieser Schnittstelle gesteuert.
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In
einem Schritt 120, welcher nach der Speicherung des Wertes
dM automatisch eingeleitet wird, wird der Getriebemotor unter Spannung
gesetzt, wodurch das aufrollbare Element eine Aufrollbewegung beginnt
und dadurch die Belastungsstange nach oben bewegt wird. Dieser Schritt
kann aber ebenfalls durch eine Betätigung von Seiten des Installateurs eingeleitet
werden.
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In
einem Schritt 130 hat die Belastungsstange die Position
P2 erreicht, in welcher sie durch die Verriegelungsmittel blockiert
wird. Diese Position wird vom Drehmomentfühler ermittelt, und die Stromversorgung
des Getriebemotors wird unterbrochen. Der Wert d2 der Winkelstellung
D2 des Aufrollrohres, welche der Stellung P2 der Belastungsstange entspricht,
wird im Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung
automatisch abgespeichert. Der gespeicherte Wert d2 kann einer Position entsprechen,
die etwas unterhalb der Blockierungsstellung der Belastungsstange
liegt. Auf diese Weise gelangt die Belastungsstange nach Umschalten
in den Betriebsmodus nicht in ihre Blockierungsstellung, wenn der
Benutzer das Schliessen der Abschirmung steuert, was starke Beanspruchungen
auf die Verriegelungsmittel ausüben
würde.
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In
einem Schritt 140, der nach dem Speichern des Wertes d2
automatisch eingeleitet wird, wird die Energieversorgung des Getriebemotors
wieder eingeschaltet, wodurch das aufrollbare Element wieder abgerollt
wird, was auch zum Absenken der Belastungsstange führt. Dieser
Schritt kann andererseits auch durch eine Betätigung von Seiten des Installateurs
eingeleitet werden.
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In
einem Schritt 150 erreicht die Belastungsstange die Entriegelungsstellung
P4. Diese Entriegelungsstellung kann durch Bestimmen einer Drehmomentänderung
ermittelt werden, und der Wert d4 der Winkelstellung D4 des Aufrollrohres,
welche einer Stellung P4 entspricht, wird in einem Speicher der Steuereinheit
der motorisierten Abschirmvorrichtung automatisch gespeichert. Wenn
diese Position ermittelt wird, wird das Anhalten des Getriebemotors durch
Ausschalten der Energiezufuhr gesteuert. Die Position P4 kann aber
auch durch Kenntnis der Position P2 und durch eine Kenntnis der
Art der verwendeten Verriegelung bestimmt werden. Die Art der verwendeten
Verriegelungseinrichtung kann bei der Installation im Speicher abgelegt
oder schon bei der Herstellung der Abschirmvorrichtung registriert
werden. Wenn diese Position mit den gespeicherten Werten bestimmt
wird, wird der Wert d4 mit dem Wert d2 im Schritt 130 im
Speicher abgelegt, und im Verlaufe des Schrittes 150 wird
lediglich ein Ausschalten der Energiezufuhr zum Getriebemotor gesteuert.
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In
einem Schritt 160, der im Anschluss an den Schritt 150 automatisch
eingeleitet wird, wird der Getriebemotor wieder mit Energie versorgt,
was zu einer Umkehrung der Drehrichtung gegenüber der Richtung der letzten
Bewegung und demgemäss dem
Aufrollen des aufrollbaren Elements führt. Folglich geht die Belastungsstange
nach oben, und zwar bis zu einer Position, die oberhalb der Position
P2 liegt.
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In
einem Schritt 170, der automatisch am Ende des Schrittes 160 gestartet
wird, wird der Getriebemotor zwei Mal kurz nacheinander eingeschaltet,
und dies jeweils in der anderen Drehrichtung, was zu einem leichten
Heben und Senken der Belastungsstange führt. Diese Bewegungen ermöglichen die
Bestätigung
der vorgenommenen Abspeicherungen.
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Die
Vorrichtung befindet sich nun durch Umschalten im Betriebsmodus.
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Der
Nachteil dieser Prozedur ist derjenige, dass das Bestätigungssignal
erst relativ lange Zeit ausgegeben wird, nachdem der Wert dM, der
der Position PM entspricht, vom Installateur gespeichert wurde.
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Eine
zweite Arbeitsweise zur Konfiguration der motorisierten Abschirmvorrichtung
ist in 4 dargestellt und definiert eine zweite Ausführungsform des
Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung.
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Diese
Arbeitsweise zur Konfiguration ermöglicht eine Vereinfachung der
Installation, wobei sichergestellt wird, dass der Installateur die
notwendigen Betätigungen
korrekt ausgeführt
hat.
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In
einem ersten Schritt 200 steuert der Installateur mit Hilfe
der Benutzerschnittstelle eine Abwärtsbewegung der Belastungsstange
bis zu einer Position P5, die sich unterhalb der Verriegelungsposition
P4 befindet.
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In
einem zweiten Schritt 210 veranlasst der Installateur mit
Hilfe der Benutzerschnittstelle eine Aufwärtsbewegung der Belastungsstange,
bis diese in der Verriegelungseinrichtung angekommen ist, genauer
im Bereich, in dem eine Bewegungsumkehr der Belastungsstange, nämlich von
einer Bewegung zum Senken in eine Bewegung zum Heben, eine Blockierung
der Belastungsstange verursacht. Wegen der kleinen Abmessungen dieses
Bereiches, die in der Natur der Verriegelungsmittel liegen, kann
der Installateur möglicherweise
diesen Bereich nur durch Versuche ermitteln. Diese Versuche entsprechen übrigens
einer Feineinstellung der Positionen und werden durch kleine Aufwärts- und
Abwärtsbewegungen der
Belastungsstange verwirklicht.
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Wenn
die Belastungsstange im beabsichtigten Bereich angehalten wird,
speichert der Installateur im Schritt 220 von Hand den
Wert dM der Winkelposition DM des Aufrollrohres, die der Position
PM entspricht, welche die Belastungsstange einnimmt. Dieser Wert
dM wird in einem Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung
abgelegt. Das Speichern kann beispielsweise durch eine spezielle
Betätigung
der Benutzerschnittstelle oder durch Drücken auf eine bestimmten Taste
auf der Benutzerschnittstelle gesteuert werden.
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In
einem Schritt 230, der bei Beendigung des Schrittes 220 automatisch
eingeleitet wird, wird der Getriebemotor mit Energie versorgt, wodurch
das aufrollbare Element aufgerollt wird und folglich die Belastungsstange
bis zu einer Position angehoben wird, die oberhalb der Position
P2 liegt.
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In
einem Schritt 240, der bei Beendigung des Schrittes 230 automatisch
gestartet wird, wird der Getriebemotor kurzzeitig zweimal eingeschaltet,
und zwar jeweils im anderen Drehsinn, wodurch ein kurzes Anheben
und Senken der Belastungsstange eintritt. Diese Bewegungen ermöglichen
eine sehr schnelle Bestätigung,
dass die Speicherung des Wertes dM erfolgreich ausgeführt wurde.
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Die
Vorrichtung kann anschliessend in den Betriebsmodus umschalten,
da die anderen Positionen P2 und P4 bei der Konfiguration nicht
notwendigerweise dem hier beschriebenen Lernvorgang unterworfen
sein müssen.
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Anschliessend
an die Speicherung, welche im Schritt 110 oder im Schritt 220 vorgenommen
wurde, bestimmt die Steuereinheit von sich aus, welche Schritte
anschliessend auszuführen
sind. Diese Schritte können
von mehreren Kriterien abhängen, insbesondere:
- – ob
die letzte Bewegung des aufrollbaren Elementes ein Absenken war,
und in diesem Falle nimmt die Steuereinheit eine Richtungsumkehr der
Bewegung vor, und wenn die Bewegung des aufrollbaren Elementes ein
Aufrollen, d.h. Hochziehen war, leitet die Steuereinheit ein erneutes Hochziehen
ein,
- – ob
die Belastungsstange von der Verriegelungseinrichtung blockiert
wird, und zwar in einem Zeitfenster nach der Speicherung des Wertes
dM, der der Stellung PM entspricht, und dann leitet die Steuereinheit
ab, dass es sich um die Position P2 handelt,
- – von
besonderen Massnahmen, die zur Konfiguration gemäss der ersten Verfahrensweise
oder der zweiten Verfahrensweise vorgenommen wurden,
- – von
den vom Installateur eingegebenen Befehlen nach der Speicherung
des Wertes dM.
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Die
Speicherung des Wertes der Umkehrposition durch den Installateur
ermöglicht
demgemäss eine
einfache Konfiguration der Vorrichtung und insbesondere die Überführung der
Vorrichtung in die Umkehrposition, eventuell durch Feinajustierung, ausgehend
von einer Position, die oberhalb oder unterhalb der Verriegelung
liegt.
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Eine
dritte Arbeitsweise zum Konfigurieren der motorisierten Abschirmvorrichtung
ist in 5 dargestellt und definiert eine dritte Ausführungsform des
Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform
kann auf Verriegelungseinrichtungen angewendet werden, die vom Schliesstyp sind,
d.h. auf Verriegelungseinrichtungen, bei denen es nicht möglich ist,
dass die Belastungsstange bei ihrem Absinken an diesen Vorrichtungen
vorbeiläuft.
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Während eines
ersten Schrittes 300 steuert der Installateur mit Hilfe
der Benutzerschnittstelle eine Abwärtsbewegung der Belastungsstange,
d.h. eine Bewegung, bei der sich das aufrollbare Element abrollt,
bis die Belastungsstange in den Verriegelungsmitteln an der Position
PM angekommen ist, die je nach Art der Verriegelungsmittel eine
Blockierungsposition der Belastungsstange darstellt.
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In
dieser Position kann das aufrollbare Element jedoch weiter abgerollt
und dann aufgerollt werden, je nach der Anweisung des Installateurs,
wie es im Schritt 310 dargestellt ist, und das aufrollbare
Element nimmt dann eine Stellung ein, in der die Belastungsstange
in der Position PM angekommen ist und in welcher das aufrollbare
Element leicht gespannt ist (insbesondere dann, wenn es sich bei
dem aufrollbaren Element um eine Stoffbahn handelt).
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Die
Schritte 320 bis 380 dieser Ausführungsform
sind mit den Schritten 110 bis 170 der ersten Ausführungsform
identisch.
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Die
motorisierte Abschirmvorrichtung kann dann in den Betriebsmodus
umgeschaltet werden.
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Die
motorisierte Abschirmvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann
im Speicher mehrere Algorithmen aufweisen, die den unterschiedlichen Arbeitsweisen
bei der Konfiguration entsprechen. Die Wahl der anzuwendenden Arbeitsweise
kann beispielsweise dem Installateur überlassen werden. Die Anwesenheit
dieser unterschiedlichen Konfigurationsmethoden ermöglicht es
dem Installateur, diejenige Arbeitsweise auszuwählen, mit der er die Konfiguration
am wirksamsten einstellen kann.
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Im
Betriebsmodus wird das aufrollbare Element, wenn der Befehl zum
Schliessen der Abschirmung ausgegeben wird, abgerollt, bis die Belastungsstange
die Position PM erreicht hat, und die Abschirmung wird dann wieder
aufgerollt, bis die Position P2 angesteuert wird. Wenn der Wert
d2, der der Position P2 entspricht, bereits gespeichert ist, wird das
Aufrollen des aufrollbaren Elementes angehalten, wenn die Belastungsstange
diese Position erreicht hat, und wenn der Wert d2, der der Position
P2 entspricht, noch nicht gespeichert ist, wird das Aufrollen des
aufrollbaren Elementes fortgesetzt, bis der Drehmomentfühler ein
Drehmoment ermittelt, dessen Wert über demjenigen liegt, welcher
vorbestimmt ist, was bedeutet, dass die Position P2 erreicht ist.
In diesem Fall kann nun die Position P2 im Speicher abgelegt werden.
Dabei bleibt die Belastungsstange in dieser Position blockiert,
bis ein anderer Befehl, die Abschirmung zu bewegen, übermittelt
wird.
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Wenn
der Befehl zum Aufrollen des aufrollbaren Elements ausgegeben wird,
wird das aufrollbare Element zunächst
abgerollt, bis die Belastungsstange die Position P4 erreicht hat.
Wenn der Wert von d4, der der Position P4 entspricht, schon gespeichert
ist, wird das Abrollen des aufrollbaren Elements angehalten, sobald
die Belastungsstange diese Position erreicht hat, und wenn der Wert
von d4, der der Position P4 entspricht, noch nicht abgespeichert
ist, wird das Abrollen des aufrollbaren Elementes fortgesetzt, bis
diese Position automatisch ermittelt wird, beispielsweise wenn der
Drehmomentfühler
eine Verminderung der Last ermittelt, was bedeutet, dass die Position
P4 erreicht wurde. In diesem Falle kann der Wert d4, welcher der
Position P4 entspricht, im Speicher abgelegt werden. Das aufrollbare
Element kann anschliessend frei aufgerollt werden, bis die Abschirmvorrichtung
die Öffnung
freigegeben hat, oder aber bis an eine andere definierte Position.
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Wenn
die motorisierte Abschirmeinrichtung auf den Führungsschienen mehrere Verriegelungsmittel
an unterschiedlichen Stellen aufweist, wodurch es möglich ist,
Zwischenpositionen zu definieren, kann vorgesehen werden, dass der
Benutzer ein Anhalten der Bewegung des aufrollbaren Elementes steuert,
wenn sich die Belastungsstange in der Nähe der Verriegelungsmittel
befindet, wobei die Vorgänge des
Aufrollens und Abrollens automatisch ausgeführt werden, und zwar nach dem
Anhaltebefehl, damit die Belastungsstange die genannten Verriegelungsmittel blockiert.
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Im
Betriebsmodus entsprechen die gespeicherten Werte d2, dM und d4
den Positionen P2, PM und P4, und diese gespeicher ten Werte können regelmässig aktualisiert
werden, beispielsweise nach einer bestimmten Anzahl von Bewegungen
der Belastungsstange, um Streuungen zu berücksichtigen, die während dem
Gebrauch auftreten, insbesondere bei den Bestandteilen der kinematischen Übertragungskette
des Antriebs des aufrollbaren Elementes. In diesem Falle wird die
Position P2 durch die Tätigkeit
des Drehmomentfühlers
definiert, die Position PM wird von der Position P2 abgeleitet (beispielsweise
durch eine mathematische Beziehung, die von der Art der Verriegelungsmittel,
die eingebaut sind, und den zuvor gespeicherten Werten abhängt), und
die Position P4 wird mit Hilfe des Drehmomentfühlers bestimmt, oder sie wird
von der Position P2 abgeleitet (beispielsweise mit Hilfe einer mathematischen
Beziehung, die von der Art der verwendeten Verriegelungsmittel oder
den zuvor gespeicherten Werten abhängt).
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Die
verwendeten Verriegelungsmittel können ebenfalls solche sein,
bei denen der Durchgang der Belastungsstange durch die Verriegelungsmittel
in einer ersten Richtung keine Blockierung ermöglicht, und bei denen der Vorbeigang
der Belastungsstange in der anderen Richtung eine Blockierung nach
sich zieht. Um dann die Belastungsstange zu entriegeln, ist eine
kurze Bewegung der Belastungsstange in der genannten ersten Richtung
und anschliessend eine Bewegung in der zweiten Richtung erforderlich.
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Die
Verriegelungsmittel eines Endanschlags gehören im allgemeinen nicht zu
dieser Gruppe. Demgemäss
kann die Arbeitsweise der Verriegelungsmittel, welche die motorisierte
Abschirmvorrichtung ergänzen,
eine andere sein.
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Die
unterschiedlichen Ausführungsformen des
beschriebenen Verfahrens können
ebenfalls dann angewendet werden, wenn es sich um elektromagnetische
Verriegelungen handeln, die in Abhängigkeit von den Stellungen
und/oder den Bewegungen des freien Endes der Abschirmung gesteuert werden.