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DE602005001488T2 - Motorgetriebener Schirm und Verfahren zu seiner Betätigung - Google Patents

Motorgetriebener Schirm und Verfahren zu seiner Betätigung Download PDF

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DE602005001488T2
DE602005001488T2 DE602005001488T DE602005001488T DE602005001488T2 DE 602005001488 T2 DE602005001488 T2 DE 602005001488T2 DE 602005001488 T DE602005001488 T DE 602005001488T DE 602005001488 T DE602005001488 T DE 602005001488T DE 602005001488 T2 DE602005001488 T2 DE 602005001488T2
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DE
Germany
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shield
value
locking
roll
angular position
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE602005001488T
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English (en)
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DE602005001488D1 (de
Inventor
Sylvain Canon
Celine Noir
Jean-Pierre Cathala
Eric Guillemot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Somfy SA
Original Assignee
Somfy SA
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Publication date
Application filed by Somfy SA filed Critical Somfy SA
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Publication of DE602005001488T2 publication Critical patent/DE602005001488T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/42Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
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    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/86Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic against unauthorised opening

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer motorisierten Abschirmvorrichtung gemäss dem Oberbegiff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine motorisierte Abschirmvorrichtung zur Ausführung eines solchen Verfahrens.
  • Die bekannten Abschirmvorrichtungen enthalten ein Element, welches aufrollbar ist und mit einem Ende an einem Aufrollrohr, auf welches das Element aufgerollt werden kann, befestigt ist, und das mit seinem anderen Ende an einer starren Stange angebracht ist, die als Belastungsstange oder Laststange bezeichnet wird, wobei die Belastungsstange im allgemeinen mit ihren Enden in Schienen geführt wird, die an beiden Seiten einer abzuschirmenden Öffnung vorgesehen sind. Die Abschirmvorrichtungen besitzen weiterhin Verriegelungsmittel, mit deren Hilfe die Belastungsstange an einer bestimmten Position festgehalten werden kann, damit diese nicht abgehoben werden kann und unter der Einwirkung von Wind hin- und herzuschlagen beginnt, und damit das aufrollbare Element nicht im Winde flattert.
  • Beim Abrollen des aufrollbaren Elements tritt die Belastungsstange im allgemeinen in Wirkverbindung mit den Verriegelungsmitteln, und im Verlaufe einer gegenläufigen Bewegung, d.h. beim Versuch einer erneuten Aufrollbewegung, wird die Belastungsstange in den Verriegelungsmitteln blockiert. Um die Abschirmblende wieder zu entriegeln, ist es zunächst erforderlich, die Abschirmblende bis zu einer bestimmten Stelle herabzulassen, bevor man sie wieder aufrollen kann. Diese unterschiedlichen Bewegungen können von Hand ausgeführt werden, d.h. durch die Einwirkung von Kräf ten, welche der Benutzer entwickelt, und die auf das aufrollbare Element übertragen werden, oder aber man nimmt Motorkraft zu Hilfe, d.h. es werden Wirkungen ausgeübt, die von einer Betätigungsvorrichtung aufgebracht und auf das aufrollbare Element übertragen werden.
  • Im letzteren Falle wird der Antrieb im allgemeinen im Aufrollrohr selbst untergebracht und führt Befehle aus, die er von einem Benutzer erhält, und zwar über eine Befehlsschnittstelle. Der Antrieb enthält elektrische oder elektronische Steuermittel für die Bewegung des Schirms in Abhängigkeit von empfangenen Befehlen und je nach den ermittelten Vorgängen. Diese elektrischen oder elektronischen Mittel können zu diesem Zweck im Einklang mit Positionsfühlern, Drehmomentfühlern oder Zeitgebern arbeiten. Die Gesamtheit dieser Mittel bildet eine Steuereinheit.
  • Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise schon in folgenden Dokumenten beschrieben: FR-2'573'551 , EP-1'319'795 und JP-2001/173347 .
  • Aus der Patentanmeldung FR-2'573'551 ist eine motorisierte Storenvorrichtung bekannt, welche eine Verriegelungseinrichtung und eine Belastungsstange aufweist, deren Enden in Gleichschienen gleiten. Eine erste Stellung und eine zweite Stellung der Belastungsstange sind mit Markierungen versehen, und die Passage der Belastungsstange vor diesen Markierungen erzeugt ein Umschalten von Schaltern.
  • Die erste Stellung entspricht einer oberen Position, bei der die Drehrichtung umgekehrt werden muss, d.h. eine Stellung, bei welcher eine Umkehrung der Bewegungsrichtung die Blockierung des Stores verursacht, wenn die Belastungsstange in die Verriegelungseinrichtung eintritt, insbesondere eine Blockierung der Drehung der Storenlamellen.
  • Die zweite Stellung entspricht einer unteren Anschlagsstellung der Verriegelungseinrichtung. Diese Stellungen werden von einer mechanischen Zählvorrichtung mit Einstellung von Hand definiert und werden als Endstellungen der Bewegungen angesehen und verwendet.
  • Das Dokument JP-2001-173347 beschreibt eine motorisierte Storenvorrichtung mit Verriegelungsmitteln. Die Passage der Belastungsstange vor den Verriegelungsmitteln veranlasst ein Umschalten der Verriegelungsmittel. Die Bewegung des Storen setzt sich bis zu einer unteren Stellung fort und wird dann umgekehrt. Die umgeschalteten Verriegelungsmittel blockieren dann die Öffnungsbewegung des Storen. Die Verriegelungsposition kann von Fühlern ermittelt werden, und die Position der Umkehr der Bewegung lässt sich durch Messung des Drehmoments bestimmen.
  • Aus der europäischen Patentanmeldung Nr. EP 1'319'795 ist ein Verfahren zur Aufnahme der Positionen einer Verriegelungsvorrichtung durch Lernen bekannt geworden, welches es ermöglicht, die Bewegungen eines aufrollbaren Elementes, welches eine Belastungsstange aufweist, automatisch zu steuern, und zwar in Abhängigkeit von Befehlen, die von einem Benutzer übermittelt werden. Der Lernprozess definiert mehrere wichtige Positionen. Eine erste Position entspricht der oberen Endstellung des aufrollbaren Elementes, eine zweite Position entspricht der sogenannten Verriegelungsposition, eine dritte Position entspricht derjenigen, bei der die Bewegung der Abschirmung umgesteuert werden muss, um die Verriegelungseinrichtung zu aktivieren, und eine vierte Stellung entspricht der sogenannten unteren Verriegelung, bei der man eingreifen muss, um das aufrollbare Element zu entriegeln.
  • Bei der Absenkung des Storen beginnt die Belastungsstange des aufrollbaren Elementes ihre Bewegung bei der ersten Position, um sich in Richtung zur dritten Position, die in der Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, abwärts zu bewegen. In dieser dritten Position wird die Bewegung des aufrollbaren Elementes angehalten und anschliessend umgekehrt, bis die zweite Position erreicht ist. In dieser zweiten Position wird die Belastungsstange in der Verriegelungseinrichtung blockiert, und die Aufwärtsbewegung kann nicht weiter fortgesetzt werden. In diesem Augenblick ist das aufrollbare Elemente gespannt und kann durch den Wind weder hochgehoben noch ausgebaucht werden.
  • Um das aufrollbare Elemente wieder zu entriegeln, ist es erforderlich, das Element abrollen zu lassen, bis es die vierte Position erreicht hat, bevor man die Drehrichtung wieder umkehren kann, d.h. das Element aufrollen kann.
  • Im Vergleich zum Stand der Technik, der in diesem Dokument besprochen wird, ermöglicht der Lernprozess die Bestimmung der Positionen, ohne dass die Laufwege des Storen zwischen der ersten Position und der vierten Position, bei der die zweite und die dritte Position überstrichen werden, definiert werden müssen.
  • Um die Vorrichtung zu konfigurieren, muss der Installateur das aufrollbare Element zunächst so weit herablassen, bis die Belastungsstange in die Verriegelungsvorrichtung gelangt ist und dort in eine Position eingetreten ist, die zwischen der zweiten und der vierten Position liegt. An dieser Stelle muss der Installateur eine Bewegungsumkehr der Belastungsstange einleiten, damit sich diese in Richtung der zweiten Position bewegen kann, und diese Position muss z.B. durch Ermittlung einer Drehmomentüberschreitung bestimmt werden, bevor sie automatisch gespeichert werden kann. Die dritte und die vierte Position werden jeweils später festgelegt. In der Beschreibung des obigen Dokumentes bleibt jedoch sehr unbestimmt, auf welche Weise dieses Positionen bestimmt werden.
  • Die gegenwärtig verwendeten Verriegelungseinrichtungen sind von kleinerer Bauart, und die Entfernungen, welche die zweite, dritte und vierte Position voneinander trennen, sind nicht sehr gross. Diese Verhältnisse verursachten Schwierigkeiten bei der Ausführung des im Vorstehenden beschriebenen Verfahrens zur Einrichtung des Storen. Infolge dieser geringen Abstände der Positionen ist es bei der Montage der Abschirmvorrichtung in der Tat für den Installateur sehr schwierig, das aufrollbare Element unmittelbar in eine Position zu bringen, die sich zwischen der zweiten und der vierten Position befindet. Daher muss der Installateur sehr oft eine Absenkung des aufrollbaren Elementes wiederholen, und zwar innerhalb der Grenzwerte der Verriegelungsvorrichtung, bis es ihm gelingt, den Storen in einer gewünschten Position anzuhalten. Wenn nämlich beispielsweise die vierte Position überfahren worden ist, muss man den Storen wieder zu einer Startstellung zurückfahren, die sich zwischen der ersten und der zweiten Position befindet, damit es möglich ist, die Vorrichtung zu konfigurieren.
  • Übrigens werden mehr und mehr Verriegelungseinrichtungen der "offenen" Art verwendet. Diese Art von Verriegelungsmitteln ermöglichen einen freien Durchgang der Belastungsstange, sofern keine Bewegungsumkehr gesteuert wird. Daher können diese Verriegelungseinrichtungen an einer beliebigen Stelle über der ganzen Länge der Führungen der Belastungsstange angebracht werden und ermöglichen eine Definition von Zwischenstellungen der Verriegelung. Auf diese Weise kann das aufrollbare Element beispielsweise in halbgeschlossener Stellung verriegelt werden und bedeckt dann le diglich den oberen Teil der Öffnung, die es verschliessen kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Betrieb einer motorisierten Abschirmvorrichtung, mit der es möglich ist, die oben besprochenen Nachteile auszuschalten und die bekannten Betriebsverfahren des Standes der Technik zu verbessern. Insbesondere hat die Erfindung zum Ziel, ein Betriebsverfahren vorzuschlagen, bei welchem die Vorgänge der Konfiguration und der Ajustierung der motorisierten Abschirmvorrichtung erleichtert werden, wodurch die dazu nötige Arbeitszeit verkürzt wird. Die Erfindung schlägt insbesondere vor, die Vorgänge der Definition der Positionen, welche in die Verriegelungseinrichtung der Vorrichtung einzugeben sind, zu erleichtern.
  • Das erfindungsgemässe Betriebsverfahren wird durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 charakterisiert.
  • Unterschiedliche Ausführungsformen des Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 8 definiert.
  • Schliesslich ist die motorisierte Abschirmvorrichtung der vorliegenden Erfindung im Patentanspruch 9 gekennzeichnet.
  • Die motorisierte Abschirmvorrichtung kann einen Detektor des Drehmomentes des Antriebs des Storen enthalten.
  • Die beigegebene Zeichnung stellt eine Ausführungsform einer motorisierten Abschirmvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung und unterschiedliche Ausführungsformen des Betriebsverfahrens der Erfindung dar.
  • 1 ist eine schematische Ansicht einer motorisierten Abschirmvorrichtung, die es ermöglicht, das Betriebsverfahren gemäss vorliegender Erfindung in die Praxis umzusetzen.
  • 2 zeigt als schematische Ansicht eine Einzelheit einer motorisierten Abschirmvorrichtung in der Höhe einer ihrer Einrichtungen zur Verriegelung.
  • 3 ist ein Schema, welches den Ablauf einer ersten Ausführungsform des Betriebsverfahrens der Erfindung veranschaulicht.
  • 4 zeigt als Schema einen Verfahrensablauf einer zweiten Ausführungsform des Betriebsverfahrens gemäss vorliegender Erfindung.
  • 5 stellt ein Schema dar, welches den Betriebsablauf einer dritten Ausführungsform des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung wiedergibt.
  • 6 zeigt als Schema die Beziehungen zwischen den Winkelpositionen eines Aufwickelrohres und der Positionen des freien Endes einer Abschirmung.
  • In 1 ist eine motorisierte Abschirmvorrichtung 1 gezeigt. Diese Vorrichtung weist ein aufrollbares Element 2 auf, welches mit einem Ende an einem Aufrollrohr 3 befestigt ist und am anderen Ende, nämlich am freien Ende, mit einer Belastungsstange 4 verbunden ist. Die seitlichen Enden dieser Stange 4 sind in Führungsschienen geführt, welche in einem Gebäude auf beiden Seiten einer Öffnung angebracht sind, die das aufrollbare Element abdecken soll.
  • Die Verschiebungen des aufrollbaren Elementes 2 bzw. des Storen werden durch die Drehbewegungen des Aufrollrohres 3 gesteuert. Ein rohrförmiger Getriebemotor, welcher im Inneren des Aufrollrohres 3 angeordnet ist, besorgt dessen Drehantrieb. Die Bewegungen des Getriebemotors werden von einer Steuereinheit 7 beeinflusst, die mit dem Getriebemotor, den Fühlern, 10, 12 und einer Benutzerschnittstelle 5 verbunden ist und mit deren Hilfe ein Benutzer die Bewegungen des aufrollbaren Elementes steuern kann. Die Vorrichtung weist einen Fühler 12 auf, der die Winkelstellung des Aufrollrohres 3 misst, und sie kann weiterhin einen Drehmoment-Detektor 10 enthalten, der vom Getriebemotor beeinflusst wird, um eventuelle Hindernisse und/oder die Endstellungen der Bewegungen des aufrollbaren Elementes zu steuern, sowie einen Positionsfühler zur Ermittlung der Stellung der Belastungsstange 4. Die Benutzerschnittstelle 5 kann mit dem Steuergerät 7 über eine Drahtverbindung oder aber drahtfrei verbunden sein (beispielsweise durch Radiowellen oder Infrarotstrahlen). Die steuernde Schnittstelle des Benutzers 7 enthält insbesondere eine Verarbeitungslogik 8 und einen Speicher 9.
  • Das aufrollbare Element kann insbesondere aus einem Schliesselement, einem Element zum Abdunkeln oder einem Sonnenschutzschirm bestehen. Es kann sich vorzugsweise um eine Stoffbahn handeln. Das Aufrollrohr ist vorzugsweise oberhalb der Öffnung montiert, welche das aufrollbare Element verschliessen oder abdunkeln soll. Das aufrollbare Element wird vorzugsweise in einem Kasten 11 aufgerollt, der dazu bestimmt ist, es zu schützen.
  • Um die Beschreibung zu vereinfachen, wird angenommen, dass sich die Abschirmung nach unten abrollt, insbesondere unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes. Andere Konfigurationen sind selbstverständlich ebenfalls möglich.
  • Eine erste Position P1 der Belastungsstange oder des freien Endes des Elementes entspricht einer vollständigen Öffnung des aufrollbaren Elementes. Dieser Position ist eine Winkelposition D1 des Aufrollrohres 3 zugeordnet, wie es aus der 6 hervorgeht.
  • Die Vorrichtung weist über die Länge der Führungsschienen, die beidseitig der Öffnung angebracht sind, Verriegelungsmittel 6 auf. Diese Verriegelungsmittel wirken mit den Enden der Belastungsstange zusammen. Die Verriegelungsmittel bestimmen, wie es in 2 gezeigt ist, eine zweite Position P2 der Belastungsstange, eine dritte Position P3 und eine vierte Position P4 der Belastungsstange. Die zweite Position P2 ist eine Verriegelungsposition, bei der das aufrollbare Element blockiert ist, und sie entspricht einer Winkelposition der Verriegelung D2 auf dem Aufrollrohr 3. Die dritte Position P3 ist eine Umkehrposition. Wenn die Belastungsstange diese Position P3 in Abrollrichtung des Elements passiert und anschliessend eine Aufrollbewegung des Elements angeordnet wird, ist die Abschirmung blockiert, und die Belastungsstange befindet sich in der Position P2 und das Aufrollrohr in der Position D2. Diese Position P3 entspricht einer Winkelstellung zur Drehrichtungsumkehr D3 des Aufrollrohres 3. Die vierte Position P4 ist eine Ausgangsposition, unterhalb welcher die Belastungsstange, die bisher verriegelt war, abgesenkt werden muss, damit das aufrollbare Element wiederum aufgerollt werden kann, bis es seine Position der vollständigen Öffnung P1 erreicht hat. Diese Position P4 entspricht einer Ausgangs-Winkelposition D4 auf dem Aufrollrohr 3.
  • Die Position P4 ist unterhalb der Position P3 angeordnet, und diese Position P3 befindet sich wiederum unterhalb der Position P2.
  • Bei der Konfiguration der Verriegelung der Vorrichtung muss eine Position PM der Belastungsstange definiert werden, die einer Position DM auf dem Aufrollrohr 3 entspricht. Diese Positionen PM und DM müssen vom Installateur gewählt und gespeichert werden. Die Position PM trägt die Bezeichnung "gespeicherte Umkehrposition", und die Position PM trägt die Bezeichnung "gespeicherte Umkehrposition der Rotation" DM.
  • Der Wert dM der Position DM wird beim Betriebsmodus der motorisierten Abschirmung verwendet. Wenn nämlich der Benutzer einen Befehl zum Schliessen und zum Verriegeln der Belastungsstange in der Position P2 an die Abschirmvorrichtung sendet (die sich in der Schliessposition befindet), so führt die Abschirmvorrichtung zunächst eine Rotation des Aufrollrohres 3 in Richtung des Abrollens des Storen aus, und wenn der Positionsfühler 12 anschliessend ermittelt, dass das Aufrollrohr die Position DM erreicht hat (was bedeutet, dass sich die Belastungsstange in der Position PM befindet), so wird ein Anhalten der Rotationsbewegung des Aufrollrohres ausgeführt. Die Abschirmvorrichtung führt demgemäss sofort eine Drehbewegung des Aufrollrohres in Abrollrichtung aus, bis der Positionsfühler feststellt, dass das Rohr die Position D2 erreicht (was bedeutet, dass sich die Belastungsstange blockiert in der Position P2 befindet).
  • Die Belastungsstange kann übrigens die Verriegelungsmittel in Abrollrichtung und auch in Aufrollrichtung durchlaufen, ohne verriegelt zu werden, wenn ihre Verschiebungsrichtung zwischen den Positionen P3 und P4 nicht umgekehrt wird.
  • Die Position PM muss sich im Bereich der Verriegelungsmittel in einer Zone befinden, in der eine Umkehrung der Bewegungsrichtung der Belastungsstange von der Absenkung in die Aufwärtsbewegung das Verriegeln der Belastungsstange verursacht, d.h. an einer beliebigen Stelle zwischen den Positionen P3 und P4. Ausserhalb dieses Bereiches hat eine Umkehrung der Fortbewegungsrichtung der Belastungsstange keine besondere Auswirkung.
  • Es können verschiedene Arten von Verriegelungseinrichtungen, die nach diesem Prinzip arbeiten, verwendet werden. Es ist insbesondere möglich, solche Verriegelungseinrichtungen einzusetzen, die in der europäischen Patentanmeldung Nr. EP-1'270'865 A2 von Spalte 2, Zeile 41 bis Spalte 3, Zeile 42 unter Bezugnahme auf 3 beschrieben sind. Auch ist es möglich, die Verriegelungsmittel einzusetzen, die in der europäischen Patentanmeldung Nr. EP 1'223'262 A1 vorgestellt werden. Der Inhalt dieser beiden Patentanmeldungen soll durch Bezugnahme Bestandteil des vorliegenden Dokumentes sein.
  • Ein erstes Verfahren zum Konfiguration der motorisierten Abschirmvorrichtung ist in 3 angegeben und definiert eine erste Ausführungsform des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung.
  • Im Verlaufe eines ersten Schrittes 100 stellt der Installateur über die Benutzeroberfläche eine Abwärtsbewegung der Belastungsstange ein, d.h. eine Abrollbewegung des aufrollbaren Elementes, oder aber eine Aufwärtsbewegung der Belastungsstange, d.h. eine Aufrollbewegung des aufrollbaren Elementes, bis sich die Belastungsstange in der Verriegelungseinrichtung befindet, genauer gesagt in demjenigen Bereich, in dem eine Umkehr der Bewegungsrichtung der Belastungsstange von einer Abwärtsbewegung in eine Aufwärtsbewegung zu einer Blockierung der Belastungsstange führt. Dieser Bereich kann durch Markierungen auf den Führungsschienen oder auf den Verriegelungsmitteln angezeigt werden, und die Belastungsstange steht diesen Markierungen gegenüber, wenn sie sich im angegebenen Bereich befindet. Wegen den kleinen Abmessungen dieses Bereiches, die in der Natur der Verriegelungsmittel liegen, kann es vorkommen, dass der Installateur diesen Bereich durch Versuche auffinden muss, ohne dass es jedoch erforderlich wäre, die Verriegelungszone selbst zu verlassen. Diese Versuche entsprechen übrigens einer Feineinstellung durch kleine Abwärts- und Aufwärtsbewegungen der Belastungsstange.
  • Wenn sich die Belastungsstange schliesslich im gesuchten Bereich befindet, speichert der Installateur im Schritt 110 den Wert dM der Winkelstellung DM des Aufrollrohres, der der Stellung PM entspricht, welche die Belastungsstange einnimmt, von Hand. Dieser Wert dM wird in einem Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung abgelegt. Der Speichervorgang wird beispielsweise durch eine besondere Eingabe in der Benutzerschnittstelle oder durch Drücken einer besonderen Taste dieser Schnittstelle gesteuert.
  • In einem Schritt 120, welcher nach der Speicherung des Wertes dM automatisch eingeleitet wird, wird der Getriebemotor unter Spannung gesetzt, wodurch das aufrollbare Element eine Aufrollbewegung beginnt und dadurch die Belastungsstange nach oben bewegt wird. Dieser Schritt kann aber ebenfalls durch eine Betätigung von Seiten des Installateurs eingeleitet werden.
  • In einem Schritt 130 hat die Belastungsstange die Position P2 erreicht, in welcher sie durch die Verriegelungsmittel blockiert wird. Diese Position wird vom Drehmomentfühler ermittelt, und die Stromversorgung des Getriebemotors wird unterbrochen. Der Wert d2 der Winkelstellung D2 des Aufrollrohres, welche der Stellung P2 der Belastungsstange entspricht, wird im Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung automatisch abgespeichert. Der gespeicherte Wert d2 kann einer Position entsprechen, die etwas unterhalb der Blockierungsstellung der Belastungsstange liegt. Auf diese Weise gelangt die Belastungsstange nach Umschalten in den Betriebsmodus nicht in ihre Blockierungsstellung, wenn der Benutzer das Schliessen der Abschirmung steuert, was starke Beanspruchungen auf die Verriegelungsmittel ausüben würde.
  • In einem Schritt 140, der nach dem Speichern des Wertes d2 automatisch eingeleitet wird, wird die Energieversorgung des Getriebemotors wieder eingeschaltet, wodurch das aufrollbare Element wieder abgerollt wird, was auch zum Absenken der Belastungsstange führt. Dieser Schritt kann andererseits auch durch eine Betätigung von Seiten des Installateurs eingeleitet werden.
  • In einem Schritt 150 erreicht die Belastungsstange die Entriegelungsstellung P4. Diese Entriegelungsstellung kann durch Bestimmen einer Drehmomentänderung ermittelt werden, und der Wert d4 der Winkelstellung D4 des Aufrollrohres, welche einer Stellung P4 entspricht, wird in einem Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung automatisch gespeichert. Wenn diese Position ermittelt wird, wird das Anhalten des Getriebemotors durch Ausschalten der Energiezufuhr gesteuert. Die Position P4 kann aber auch durch Kenntnis der Position P2 und durch eine Kenntnis der Art der verwendeten Verriegelung bestimmt werden. Die Art der verwendeten Verriegelungseinrichtung kann bei der Installation im Speicher abgelegt oder schon bei der Herstellung der Abschirmvorrichtung registriert werden. Wenn diese Position mit den gespeicherten Werten bestimmt wird, wird der Wert d4 mit dem Wert d2 im Schritt 130 im Speicher abgelegt, und im Verlaufe des Schrittes 150 wird lediglich ein Ausschalten der Energiezufuhr zum Getriebemotor gesteuert.
  • In einem Schritt 160, der im Anschluss an den Schritt 150 automatisch eingeleitet wird, wird der Getriebemotor wieder mit Energie versorgt, was zu einer Umkehrung der Drehrichtung gegenüber der Richtung der letzten Bewegung und demgemäss dem Aufrollen des aufrollbaren Elements führt. Folglich geht die Belastungsstange nach oben, und zwar bis zu einer Position, die oberhalb der Position P2 liegt.
  • In einem Schritt 170, der automatisch am Ende des Schrittes 160 gestartet wird, wird der Getriebemotor zwei Mal kurz nacheinander eingeschaltet, und dies jeweils in der anderen Drehrichtung, was zu einem leichten Heben und Senken der Belastungsstange führt. Diese Bewegungen ermöglichen die Bestätigung der vorgenommenen Abspeicherungen.
  • Die Vorrichtung befindet sich nun durch Umschalten im Betriebsmodus.
  • Der Nachteil dieser Prozedur ist derjenige, dass das Bestätigungssignal erst relativ lange Zeit ausgegeben wird, nachdem der Wert dM, der der Position PM entspricht, vom Installateur gespeichert wurde.
  • Eine zweite Arbeitsweise zur Konfiguration der motorisierten Abschirmvorrichtung ist in 4 dargestellt und definiert eine zweite Ausführungsform des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung.
  • Diese Arbeitsweise zur Konfiguration ermöglicht eine Vereinfachung der Installation, wobei sichergestellt wird, dass der Installateur die notwendigen Betätigungen korrekt ausgeführt hat.
  • In einem ersten Schritt 200 steuert der Installateur mit Hilfe der Benutzerschnittstelle eine Abwärtsbewegung der Belastungsstange bis zu einer Position P5, die sich unterhalb der Verriegelungsposition P4 befindet.
  • In einem zweiten Schritt 210 veranlasst der Installateur mit Hilfe der Benutzerschnittstelle eine Aufwärtsbewegung der Belastungsstange, bis diese in der Verriegelungseinrichtung angekommen ist, genauer im Bereich, in dem eine Bewegungsumkehr der Belastungsstange, nämlich von einer Bewegung zum Senken in eine Bewegung zum Heben, eine Blockierung der Belastungsstange verursacht. Wegen der kleinen Abmessungen dieses Bereiches, die in der Natur der Verriegelungsmittel liegen, kann der Installateur möglicherweise diesen Bereich nur durch Versuche ermitteln. Diese Versuche entsprechen übrigens einer Feineinstellung der Positionen und werden durch kleine Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Belastungsstange verwirklicht.
  • Wenn die Belastungsstange im beabsichtigten Bereich angehalten wird, speichert der Installateur im Schritt 220 von Hand den Wert dM der Winkelposition DM des Aufrollrohres, die der Position PM entspricht, welche die Belastungsstange einnimmt. Dieser Wert dM wird in einem Speicher der Steuereinheit der motorisierten Abschirmvorrichtung abgelegt. Das Speichern kann beispielsweise durch eine spezielle Betätigung der Benutzerschnittstelle oder durch Drücken auf eine bestimmten Taste auf der Benutzerschnittstelle gesteuert werden.
  • In einem Schritt 230, der bei Beendigung des Schrittes 220 automatisch eingeleitet wird, wird der Getriebemotor mit Energie versorgt, wodurch das aufrollbare Element aufgerollt wird und folglich die Belastungsstange bis zu einer Position angehoben wird, die oberhalb der Position P2 liegt.
  • In einem Schritt 240, der bei Beendigung des Schrittes 230 automatisch gestartet wird, wird der Getriebemotor kurzzeitig zweimal eingeschaltet, und zwar jeweils im anderen Drehsinn, wodurch ein kurzes Anheben und Senken der Belastungsstange eintritt. Diese Bewegungen ermöglichen eine sehr schnelle Bestätigung, dass die Speicherung des Wertes dM erfolgreich ausgeführt wurde.
  • Die Vorrichtung kann anschliessend in den Betriebsmodus umschalten, da die anderen Positionen P2 und P4 bei der Konfiguration nicht notwendigerweise dem hier beschriebenen Lernvorgang unterworfen sein müssen.
  • Anschliessend an die Speicherung, welche im Schritt 110 oder im Schritt 220 vorgenommen wurde, bestimmt die Steuereinheit von sich aus, welche Schritte anschliessend auszuführen sind. Diese Schritte können von mehreren Kriterien abhängen, insbesondere:
    • – ob die letzte Bewegung des aufrollbaren Elementes ein Absenken war, und in diesem Falle nimmt die Steuereinheit eine Richtungsumkehr der Bewegung vor, und wenn die Bewegung des aufrollbaren Elementes ein Aufrollen, d.h. Hochziehen war, leitet die Steuereinheit ein erneutes Hochziehen ein,
    • – ob die Belastungsstange von der Verriegelungseinrichtung blockiert wird, und zwar in einem Zeitfenster nach der Speicherung des Wertes dM, der der Stellung PM entspricht, und dann leitet die Steuereinheit ab, dass es sich um die Position P2 handelt,
    • – von besonderen Massnahmen, die zur Konfiguration gemäss der ersten Verfahrensweise oder der zweiten Verfahrensweise vorgenommen wurden,
    • – von den vom Installateur eingegebenen Befehlen nach der Speicherung des Wertes dM.
  • Die Speicherung des Wertes der Umkehrposition durch den Installateur ermöglicht demgemäss eine einfache Konfiguration der Vorrichtung und insbesondere die Überführung der Vorrichtung in die Umkehrposition, eventuell durch Feinajustierung, ausgehend von einer Position, die oberhalb oder unterhalb der Verriegelung liegt.
  • Eine dritte Arbeitsweise zum Konfigurieren der motorisierten Abschirmvorrichtung ist in 5 dargestellt und definiert eine dritte Ausführungsform des Betriebsverfahrens der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform kann auf Verriegelungseinrichtungen angewendet werden, die vom Schliesstyp sind, d.h. auf Verriegelungseinrichtungen, bei denen es nicht möglich ist, dass die Belastungsstange bei ihrem Absinken an diesen Vorrichtungen vorbeiläuft.
  • Während eines ersten Schrittes 300 steuert der Installateur mit Hilfe der Benutzerschnittstelle eine Abwärtsbewegung der Belastungsstange, d.h. eine Bewegung, bei der sich das aufrollbare Element abrollt, bis die Belastungsstange in den Verriegelungsmitteln an der Position PM angekommen ist, die je nach Art der Verriegelungsmittel eine Blockierungsposition der Belastungsstange darstellt.
  • In dieser Position kann das aufrollbare Element jedoch weiter abgerollt und dann aufgerollt werden, je nach der Anweisung des Installateurs, wie es im Schritt 310 dargestellt ist, und das aufrollbare Element nimmt dann eine Stellung ein, in der die Belastungsstange in der Position PM angekommen ist und in welcher das aufrollbare Element leicht gespannt ist (insbesondere dann, wenn es sich bei dem aufrollbaren Element um eine Stoffbahn handelt).
  • Die Schritte 320 bis 380 dieser Ausführungsform sind mit den Schritten 110 bis 170 der ersten Ausführungsform identisch.
  • Die motorisierte Abschirmvorrichtung kann dann in den Betriebsmodus umgeschaltet werden.
  • Die motorisierte Abschirmvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann im Speicher mehrere Algorithmen aufweisen, die den unterschiedlichen Arbeitsweisen bei der Konfiguration entsprechen. Die Wahl der anzuwendenden Arbeitsweise kann beispielsweise dem Installateur überlassen werden. Die Anwesenheit dieser unterschiedlichen Konfigurationsmethoden ermöglicht es dem Installateur, diejenige Arbeitsweise auszuwählen, mit der er die Konfiguration am wirksamsten einstellen kann.
  • Im Betriebsmodus wird das aufrollbare Element, wenn der Befehl zum Schliessen der Abschirmung ausgegeben wird, abgerollt, bis die Belastungsstange die Position PM erreicht hat, und die Abschirmung wird dann wieder aufgerollt, bis die Position P2 angesteuert wird. Wenn der Wert d2, der der Position P2 entspricht, bereits gespeichert ist, wird das Aufrollen des aufrollbaren Elementes angehalten, wenn die Belastungsstange diese Position erreicht hat, und wenn der Wert d2, der der Position P2 entspricht, noch nicht gespeichert ist, wird das Aufrollen des aufrollbaren Elementes fortgesetzt, bis der Drehmomentfühler ein Drehmoment ermittelt, dessen Wert über demjenigen liegt, welcher vorbestimmt ist, was bedeutet, dass die Position P2 erreicht ist. In diesem Fall kann nun die Position P2 im Speicher abgelegt werden. Dabei bleibt die Belastungsstange in dieser Position blockiert, bis ein anderer Befehl, die Abschirmung zu bewegen, übermittelt wird.
  • Wenn der Befehl zum Aufrollen des aufrollbaren Elements ausgegeben wird, wird das aufrollbare Element zunächst abgerollt, bis die Belastungsstange die Position P4 erreicht hat. Wenn der Wert von d4, der der Position P4 entspricht, schon gespeichert ist, wird das Abrollen des aufrollbaren Elements angehalten, sobald die Belastungsstange diese Position erreicht hat, und wenn der Wert von d4, der der Position P4 entspricht, noch nicht abgespeichert ist, wird das Abrollen des aufrollbaren Elementes fortgesetzt, bis diese Position automatisch ermittelt wird, beispielsweise wenn der Drehmomentfühler eine Verminderung der Last ermittelt, was bedeutet, dass die Position P4 erreicht wurde. In diesem Falle kann der Wert d4, welcher der Position P4 entspricht, im Speicher abgelegt werden. Das aufrollbare Element kann anschliessend frei aufgerollt werden, bis die Abschirmvorrichtung die Öffnung freigegeben hat, oder aber bis an eine andere definierte Position.
  • Wenn die motorisierte Abschirmeinrichtung auf den Führungsschienen mehrere Verriegelungsmittel an unterschiedlichen Stellen aufweist, wodurch es möglich ist, Zwischenpositionen zu definieren, kann vorgesehen werden, dass der Benutzer ein Anhalten der Bewegung des aufrollbaren Elementes steuert, wenn sich die Belastungsstange in der Nähe der Verriegelungsmittel befindet, wobei die Vorgänge des Aufrollens und Abrollens automatisch ausgeführt werden, und zwar nach dem Anhaltebefehl, damit die Belastungsstange die genannten Verriegelungsmittel blockiert.
  • Im Betriebsmodus entsprechen die gespeicherten Werte d2, dM und d4 den Positionen P2, PM und P4, und diese gespeicher ten Werte können regelmässig aktualisiert werden, beispielsweise nach einer bestimmten Anzahl von Bewegungen der Belastungsstange, um Streuungen zu berücksichtigen, die während dem Gebrauch auftreten, insbesondere bei den Bestandteilen der kinematischen Übertragungskette des Antriebs des aufrollbaren Elementes. In diesem Falle wird die Position P2 durch die Tätigkeit des Drehmomentfühlers definiert, die Position PM wird von der Position P2 abgeleitet (beispielsweise durch eine mathematische Beziehung, die von der Art der Verriegelungsmittel, die eingebaut sind, und den zuvor gespeicherten Werten abhängt), und die Position P4 wird mit Hilfe des Drehmomentfühlers bestimmt, oder sie wird von der Position P2 abgeleitet (beispielsweise mit Hilfe einer mathematischen Beziehung, die von der Art der verwendeten Verriegelungsmittel oder den zuvor gespeicherten Werten abhängt).
  • Die verwendeten Verriegelungsmittel können ebenfalls solche sein, bei denen der Durchgang der Belastungsstange durch die Verriegelungsmittel in einer ersten Richtung keine Blockierung ermöglicht, und bei denen der Vorbeigang der Belastungsstange in der anderen Richtung eine Blockierung nach sich zieht. Um dann die Belastungsstange zu entriegeln, ist eine kurze Bewegung der Belastungsstange in der genannten ersten Richtung und anschliessend eine Bewegung in der zweiten Richtung erforderlich.
  • Die Verriegelungsmittel eines Endanschlags gehören im allgemeinen nicht zu dieser Gruppe. Demgemäss kann die Arbeitsweise der Verriegelungsmittel, welche die motorisierte Abschirmvorrichtung ergänzen, eine andere sein.
  • Die unterschiedlichen Ausführungsformen des beschriebenen Verfahrens können ebenfalls dann angewendet werden, wenn es sich um elektromagnetische Verriegelungen handeln, die in Abhängigkeit von den Stellungen und/oder den Bewegungen des freien Endes der Abschirmung gesteuert werden.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Betrieb einer motorisierten Abschirmvorrichtung (1) mit einer Abschirmung (2), die auf einem Aufrollrohr (3) aufrollbar ist, dessen Winkelstellung von einem Messfühler (12) gemessen wird, und mit wenigstens einem das freie Ende (4) der Abschirmung blockierenden Verriegelungsmittel (6), das eine Verriegelungsstellung (P2) genannte Position in Aufrollrichtung definiert, wobei die Verriegelung in dieser Richtung aktiviert wird, wenn das freie Ende (4) der Abschirmung zuvor wenigstens eine Umkehrstellung (P3) erreicht, welcher beim Abrollen ein Wert der Winkelstellung des Aufrollrohrs, genannt Rotationsumkehrstellung (D3), entspricht und welche, in Abrollrichtung der Abschirmung gesehen, jenseits der Verriegelungsstellung (P2) liegt, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausführungsweise der Verriegelung der Abschirmung (2) der Installateur nur eine einzige Speicherung des Werts einer gewählten Winkelstellung, genannt registrierte Rotationsumkehrstellung (DM), vornimmt, welche in Höhe oder, in Abrollrichtung der Abschirmung (2) gesehen, jenseits der Rotationsumkehrstellung (D3) liegt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Verwendungsart, wenn die Abschirmung (2) in Abrollrichtung angetrieben wird und wenn der Messfühler (12) einen Wert misst, der gleich dem Wert der registrierten Rotationsumkehrstellung (DM) ist, die motorisierte Abschirmvorrichtung (1) automatisch den Antrieb der Abschirmung (2) in Aufrollrichtung steuert.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der registrierten Rotationsumkehrstellung (DM) kleiner ist als ein Wert der Winkelstellung des Aufrollrohrs, genannt Ausgangsposition (D4), jenseits deren die Verriegelung der Abschirmung (2) nicht mehr aktiviert wird, wenn die Abschirmung in Aufrollrichtung angetrieben wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der gewählten Winkelstellung (DM) nach einer Aufrollbewegung gespeichert wird, welche grösser ist als der Abstand zwischen der Ausgangsstellung (D4) und der Winkelstellung (D2) des Aufrollrohrs, welche der Verriegelungstellung (P2) des freien Endes der Abschirmung entspricht.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherung des Werts der registrierten Rotationsumkehrstellung (DM) automatisch ein Antrieb der Abschirmung in Aufrollrichtung folgt.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausführungsweise der Verriegelung der Abschirmung (2) ein Signal der Bestätigung der Registrierung gegeben wird, und zwar wenigstens durch eine kurze Unterbrechung der Aufwärtsbewegung, wenn das freie Ende (4) der Abschirmung (2) die Verriegelungstellung passiert hat.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der der Verriegelungstellung (P2) entsprechende Wert der Winkelstellung (D2) des Aufroll rohrs von einem das Antriebsmoment der Abschirmung messenden Messfühler (10) gemessen wird.
  8. Verfahren nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ausführungsweise der Verriegelung der Abschirmung und/oder bei der Verwendungsart ein Wert der Winkelstellung (D5) des Aufrollrohrs, welche einer Entriegelungsstellung (P5) entspricht, die, in Abrollrichtung gesehen, jenseits der Ausgangsstellung (P4) liegt, dadurch bestimmt wird, dass der Wert der der Verriegelungsstellung (P2) entsprechenden Winkelstellung (D2) des Aufrollrohrs zu einem zuvor gespeicherten Abstandswert (DE) addiert wird.
  9. Motorisierte Abschirmvorrichtung (1) mit einer Abschirmung (2), die auf einem Aufrollrohr (3) aufrollbar ist, dessen Winkelstellung von einem Messfühler (12) gemessen wird, und mit wenigstens einem das freie Ende (4) der Abschirmung (2) blockierenden Verriegelungsmittel (6), welches eine Verriegelungsstellung (P2) genannte Position in Aufrollrichtung definiert, wobei die Verriegelung in dieser Richtung nur aktiviert wird, wenn das freie Ende (4) der Abschirmung (2) zuvor wenigstens eine Umkehrstellung (P3) erreicht, der beim Abrollen ein Wert der Winkelstellung des Aufrollrohrs, genannt Rotationsumkehrstellung (D3), entspricht und welche, in Abrollrichtung der Abschirmung (2) gesehen, jenseits der Verriegelungsstellung (P2) liegt, dadurch gekennzeichnet, dass sie Hardware-Mittel (7, 8, 9, 10, 12) sowie Software-Mittel zum Ausführen des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen das Antriebsmoment der Abschirmung messenden Messfühler (10) hat.
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Inventor name: CANON, SYLVAIN, 38000 GRENOBLE, FR

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