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DE602005001044T2 - Emitterelektroden hergestellt aus einem Karbidmaterial für Gasionisatoren - Google Patents

Emitterelektroden hergestellt aus einem Karbidmaterial für Gasionisatoren Download PDF

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electrode
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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Description

  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Ermitterelektroden für Gasionisierer und insbesondere eine aus einem Karbidmaterial wie etwa Siliziumkarbid ausgebildete Gasionisiererermitterelektrode.
  • Ionengeneratoren betreffen allgemein das Gebiet von Einrichtungen, die statische Ladungen in Arbeitsräumen neutralisieren, um das Potential für eine elektrostatische Entladung auf ein Minimum zu reduzieren. Eliminierung elektrostatischer Aufladung ist eine wichtige Aktivität bei der Produktion von Technologien wie etwa großintegrierten Schaltungen, magnetoresistiven Aufzeichnungsköpfen und dergleichen. Die Erzeugung von teilchenförmiger Materie durch eine Corona erzeugende Elektroden in Entelektrisierungsgeräten steht im Wettbewerb mit der gleichermaßen wichtigen Notwendigkeit, Umgebungen herzustellen, die von Teilchen und Verunreinigungen frei sind. An solchen Technologien können metallische Verunreinigungen fatale Beschädigungen hervorrufen, weshalb es wünschenswert ist, jene Verunreinigungen auf das niedrigst mögliche Niveau zu unterdrücken.
  • In der Technik ist bekannt, daß, wenn Metallionenemitter Coronaentladungen in Raumluft unterworfen werden, sie innerhalb einiger weniger Stunden Zeichen einer Verschlechterung und/oder Oxidation und die Erzeugung von feinen Teilchen zeigen. Dieses Problem herrscht bei Nadelelektroden vor, die aus Kupfer, rostfreiem Stahl, Aluminium und Titan ausgebildet werden. Korrosion findet man in Bereichen unter der Entladung oder der aktiven gasförmigen Spezies NOx unterworfen. NO3-Ionen findet man an allen den obigen Materialien, ob die Emitter eine positive oder negative Polarität aufwiesen. Außerdem hängt die mit Ozon in Zusammenhang stehende Korrosion von der relativen Feuchtigkeit und der Kondensationskerndichte ab. Die Emitterelektroden mit trockener Luft zu spulen, kann NH4 NO3 als entweder als eine schwebende Verunreinigung oder Abscheidung auf den Emittern reduzieren.
  • Oberflächenreaktionen führen zur Ausbildung von Verbindungen, die die mechanische Struktur der Emitter ändern. Gleichzeitig führen jene Reaktionen zur Erzeugung von Teilchen aus den Elektroden oder tragen zur Ausbildung von Teilchen in der Gasphase bei.
  • Silizium- und Siliziumdioxid-Emitterelektroden erfahren bei Vorliegen von Coronaentladungen eine signifikant geringere Korrosion als Metalle. Silizium erfährt bekannterweise eine thermische Oxidation, eine Plasmaoxidation, eine Oxidation durch Ionenbeschuß und -implantierung und ähnliche Formen der Nitrierung. Einige haben versucht, Siliziumemitter zu verbessern, indem sie 99,99% reines Silizium verwendeten, das einen Dotierstoff wie etwa Phosphor, Bor, Antimon und dergleichen enthält. Beispielsweise sind aus dem US-Patent Nr. 5,650,203 (Gehlke) Siliziumemitter bekannt, die ein Dotierstoffmaterial enthalten. Jedoch leiden sogar solche hochreinen dotierten Siliziumemitter unter Korrosion und Verschlechterung.
  • Ein weiterer Ansatz besteht in der Ausbildung von Emitterelektroden aus fast reinem Germanium oder aus Germanium mit einem Dotierstoffmaterial. Beispielsweise sind aus dem US-Patent Nr. 6,215,548 (Noll) Germaniumnadeln oder Emitterelektroden zur Verwendung in wenige Teilchen erzeugenden Gasionisierern und Entelektrisierungsgeräten bekannt. Wenngleich sich herausgestellt hat, daß solche Germaniumemitterelektroden für Korrosion und Verschlechterung weniger anfällig sind als metallische Emitterelektroden und Siliziumemitterelektroden mit einem Dotierstoff, besteht eine Notwendigkeit für eine Emitterelektrode, die noch weniger metallische und/oder unmetallische Verunreinigung mit einer verbesserten Erosionsbeständigkeit erzeugt oder verursacht.
  • Aus JP 63 13 0149 , die so angesehen wird, daß sie den nächstliegenden Stand der Technik darstellt, ist eine Elektrode bekannt, deren Oberfläche aus einer Siliziumkarbidschicht ausgebildet ist. Die Schicht wird erhalten durch Ausbilden von Siliziumkarbid auf der Oberfläche eines Metallmaterials unter Verwendung eines CVD-Verfahrens. Die Notwendigkeit, zuerst einen aus einem Metall hergestellten Elektrodenkörper zu produzieren, und die weitere Notwendigkeit, auf der Oberfläche des Metalls durch ein CVD-Verfahren eine Siliziumkarbidschicht auszubilden, führt bei der Produktion zu hoher Komplexität und deshalb zu hohen Produktionskosten.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Kurz gesagt umfaßt bei einer Ausführungsform die vorliegende Erfindung eine aus einem Karbidmaterial ausgebildete Ionisiereremitterelektrode, wobei das Karbidmaterial ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Germaniumkarbid, Borkarbid, Siliziumkarbid und Silizium-Germaniumkarbid. Die vorliegend Erfindung umfaßt außerdem eine im wesentlichen aus Siliziumkarbid ausgebildete, eine Corona erzeugende Ionisiereremitterelektrode. Bei noch einem weiteren Aspekt ist die vorliegende Erfindung eine eine Corona erzeugende Ionisiereremitterelektrode, die Gas ionisiert, wenn Hochspannung daran angelegt wird, und die Emitterelektrode ist im wesentlichen aus Siliziumkarbid mit dem notwendigen Dotierstoff ausgebildet, um einen spezifischen Widerstand von gleich oder weniger als etwa einhundert Ohm-Zentimeter (100 Ω-cm) zu erzielen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER MEHREREN ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorausgegangene Zusammenfassung sowie die folgende ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung lassen sich besser verstehen bei Lektüre in Verbindung mit den angehängten Zeichnungen. Zum Zweck der Veranschaulichung der Erfindung werden in den Zeichnungen Ausführungsform gezeigt, die gegenwärtig bevorzugt werden. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung und ihre Anwendungen nicht auf die gezeigten präzisen Anordnungen und Instrumentalitäten beschränkt sind.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht einer aus einem Karbidmaterial gemäß einiger bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Emitterelektrode;
  • 2A eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Ebene-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2B eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Punkt-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2C eine schematische Ansicht einer Draht-zu-Ebene-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2D eine schematische Ansicht einer Draht-zu-Zylinder-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2E eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Raum-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer fünften bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ein Schemadiagramm eines Gasionisierers, der die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nutzt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Bestimmte Terminologie wird in der folgenden ausführlichen Beschreibung lediglich der Zweckmäßigkeit halber verwendet und ist nicht beschränkend. Die Wörter "rechts", "links", "untere" und obere bezeichnen Richtungen in den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Die Wörter "einwärts" und "auswärts" beziehen sich auf Richtungen in Richtung auf bzw. weg von der geometrischen Mitte der beschriebenen Einrichtung und bezeichneter Teile davon. Die Terminologie enthält die oben spezifisch erwähnten Wörter, Ableitungen davon und Wörter von ähnlicher Bedeutung. Außerdem bedeutet das Wort "ein" wie in den Ansprüchen und in den entsprechenden Abschnitten der Spezifikation verwendet "ein" oder "mindestens ein".
  • Unter eingehender Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen gleiche Zahlen durchweg gleiche Elemente darstellen, wird in 1 eine aus einem Karbidmaterial wie etwa Siliziumkarbid (SiC) ausgebildete Emitterelektrode 12 gemäß gewisser bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Emitterelektrode weist einen allgemein zylinderförmigen Körper und eine allgemein konische Spitze 18 auf, die mit einem abgerundeten Ende 17 endet. Alternativ ist das abgerundete Ende 17 scharf kegelförmig oder spitz. Das hintere Ende weist eine Fase 19 auf. Die Gestalt der Emitterelektrode 12 von 1 ist lediglich beispielhaft und sollte nicht als auf diese Erfindung begrenzend ausgelegt werden. Andere Gestalten, Größen oder Proportionen können verwendet werden, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Durch Versuche hat sich herausgestellt, daß reines und ultrareines SiC länger hält als andere Elektrodenmaterialien wie metallische Elektroden oder solche aus dotiertem Silizium und sogar aus reinem Germanium. Es hat sich herausgestellt, daß SiC eine hervorragende chemische, Plasma- und Erosionsbeständigkeit mit phänomenalen thermischen Eigenschaften im Vergleich zu den anderen erwähnten Elektrodenmaterialien aufweist. Die CVD-Herstellung (Abscheidung aus der Gasphase) erzeugt CVD-SiC, das hochrein ist und im Handel erhältlich ist. Beispielsweise können durch CVD-Herstellung Reinheiten von etwa 99,9995% CVD-SiC erhalten werden. Wegen der hohen Reinheit von CVD-SiC ist das Potential für unerwünschte metallische und nichtmetallische Kontamination in Gasionisationsanwendungen drastisch reduziert und fast eliminiert. CVD-SiC-Emitterelektroden 12 weisen auch eine größere mechanische Festigkeit und reduzierten Bruch im Vergleich zu ähnlich ausgelegten halbleitenden Gegenstücken auf. Versuche haben gezeigt, daß Emitterelektroden aus SiC, insbesondere CVD-SiC, bezüglich feiner Teilchen reiner sind als Emitter aus polykristallinem Germanium und Emitterelektroden aus einkristallinem Silizium. Andere Karbidmaterialien, die physikalische Eigenschaften aufweisen, können verwendet werden wie etwa Germaniumkarbid, Borkarbid, Siliziumkarbid, Silizium-Germaniumkarbid und dergleichen.
  • Bevorzugt besteht die Emitterelektrode 12 aus mindestens 99,99% reinem Siliziumkarbid. Bevorzugt ist das Siliziumkarbid CVD-Siliziumkarbid. Bevorzugt ist die Emitterelektrode eine Corona erzeugende Ionisiereremitterelektrode 12, die im wesentlichen aus Siliziumkarbid ausgebildet ist.
  • Ein Dotieren des Karbidmaterials kann erforderlich sein, um die gewünschte Leitfähigkeit zu erzielen. Beispielsweise wird im Fall von Siliziumkarbid in der Regel Stickstoff eingeführt, um die Leitfähigkeit (den spezifischen Widerstand) zu steuern. Bevorzugt wird das Karbidmaterial dotiert, um vorbestimmte Leitfähigkeitscharakteristiken zu erzielen.
  • Unter Bezugnahme auf 3 wird ein typischer Gasionisierer 100 schematisch gezeigt, der die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nutzt. Die Gasionisierer 100 liefern in der Regel ionisiertes Gas an einen Reinraum wie etwa einen Reinraum der Klasse 10 oder eine andere Miniumgebung mit hoher Sauberkeit. Eine Hochspannungsstromversorgung 22 ist elektrisch an die Emitterelektrode 12 gekoppelt. Durch Anlegen von Hochspannung an die Elektrode 12 wird eine Corona erzeugt. Der Gasionisierer 100 kann mehrere Emitterelektroden 12 umfassen, die alle an eine Wechselspannung angeschlossen sind, um sowohl positive als auch negative Ionen zu erzeugen (nicht gezeigt). Alternativ umfaßt der Gasionisierer 100 zwei getrennt angeschlossene Sätze elektrischer Emitterelektroden 12, die in Verbindung mit einer zweipoligen Gleichspannung verwendet werden, wodurch ein Satz von Emitterelektroden 12 bei einer positiven Spannung und ein zweiter Satz von Emitterelektroden 12 bei der negativen Spannung betrieben werden können, um positive und negative Ionen zu erzeugen (nicht gezeigt).
  • Die Hochspannungsstromversorgung 22 erhält in der Regel elektrischen Strom, der auf zwischen etwa siebzig (70 V) und etwa zweihuntertundvierzig (240 V) Volt Wechselspannung bei zwischen etwa fünfzig (50 Hz) und etwa sechzig (60 Hz) Hertz konditioniert ist. Die Hochspannungsstromversorgung 22 kann eine nicht ausführliche gezeigte Schaltung wie etwa einen Transformator enthalten, die in der Lage ist, die Spannung auf zwischen etwa dreitausend (3 kV) und zehntausend (10 kV) Volt Wechselstrom bei zwischen etwa fünfzig (50 Hz) und etwa sechzig (60 Hz) Hertz heraufzutransformieren. Alternativ kann die Hochspannungsstromversorgung 22 eine Schaltung wie einen Gleichrichter enthalten, die eine Anordnung aus Diode und Kondensator enthält, die in der Lage ist, die Spannung aus zwischen etwa fünftausend (5 kV) und zehntausend (10 kV) Volt Gleichspannung sowohl positiver als auch negativer Polarität heraufzusetzen. Alternativ erhält die Hochspannungsstromversorgung 22 auf etwa vierundzwanzig (24 V) Volt Gleichspannung konditionierten elektrischen Strom. Die Hochspannungsstromversorgung 22 kann eine Schaltung wie etwa einen freistehenden Oszillator oder eine Anordnung vom Schalttyp enthalten, mit der ein Transformator angesteuert wird, dessen Ausgabe gleichgerichtet ist, die in der Lage ist, die Spannung auf zwischen etwa dreitausend (3 kV) und zehntausend (10 kV) Volt Gleichstrom sowohl positiver als auch negativer Polarität zu konditionieren. Andere Stromversorgungen unter Verwendung anderer Spannungen können genutzt werden, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • 2A ist eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Ebene-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Emitterelektrode 12 ist in einer Punktgeometrie angeordnet, und eine Gegenelektrode 20 ist in einer Ebenengeometrie angeordnet. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an die Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Gegenelektrode 20 kann im Fall einer Hochspannungs-Wechselspannung an Masse (d.h. Erde) oder zu einer entgegengesetzten Polarität der Stromversorgung 22 als der Emitterelektrode 12 im Fall einer Hochspannungs-Gleichspannung angeschlossen sein.
  • 2B ist eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Punkt-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Zwei oder mehr Emitterelektroden 12 sind in einer Punktgeometrie angeordnet, wobei die Elektroden entgegengesetzte Spannungspolarität aufweisen. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an jede Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen.
  • 2C ist eine schematische Ansicht einer Draht-zu-Ebene-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine aus SiC ausgebildete Drahtelektrode 23 ist in einer Dünndrahtgeometrie angeordnet, und eine Gegenelektrode 20 ist in einer Ebenengeometrie angeordnet. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an die Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an jede Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Gegenelektrode 20 kann im Fall einer Hochspannungs-Wechselspannung an Masse (d.h. Erde) oder zu einer entgegengesetzten Polarität der Stromversorgung 22 als der Emitterelektrode 12 im Fall einer Hochspannungs-Gleichspannung angeschlossen sein.
  • 2D ist eine schematische Ansicht einer Draht-zu-Zylinder-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine aus SiC ausgebildete Drahtelektrode 23 ist in einer Dünndrahtgeometrie angeordnet, und die Gegenelektrode 21 ist in einer Ebenengeometrie angeordnet. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an die Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an jede Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Gegenelektrode 21 kann im Fall einer Hochspannungs-Wechselspannung an Masse (d.h. Erde) oder zu einer entgegengesetzten Polarität der Stromversorgung 22 als der Emitterelektrode 12 im Fall einer Hochspannungs-Gleichspannung angeschlossen sein.
  • 2E ist eine schematische Ansicht einer Punkt-zu-Raum-Coronaerzeugungsvorrichtung gemäß einer fünften bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Emitterelektrode 12 ist in einer Punktgeometrie angeordnet, und es liegt keine Gegenelektrode 20, 21 vor. Die Stromversorgung 22 ist elektrisch an die Emitterelektrode 12 gekoppelt, um eine Corona zu erzeugen. Die Stromversorgung 22 ist ebenfalls an Masse (d.h. Erde) angeschlossen.
  • Aus dem oben gesagten ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung eine aus Siliziumkarbid (SiC) oder CVD-SiC ausgebildete Emitterelektrode zur Verwendung mit Gasionisierern umfaßt. Der Fachmann auf dem Gebiet versteht, daß an den oben beschriebenen Ausführungsformen Änderungen vorgenommen werden könnten, ohne von dem breiten erfindungsgemäßen Konzept davon abzuweichen. Es versteht sich deshalb, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die offenbarten bestimmten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, abdecken soll.

Claims (11)

  1. Ionisiereremitterelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus einem Karbidmaterial ausgebildet ist, wobei das Karbidmaterial ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Germaniumkarbid, Borkarbid, Siliziumkarbid und Silizium-Germaniumkarbid.
  2. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode einen allgemein zylinderförmigen Körper und eine allgemein konische Spitze aufweist.
  3. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode ein Draht ist.
  4. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode mindestens 99,99% reines Siliziumkarbid ist, das dotiert ist, um vorbestimmte Leitfähigkeitscharakteristiken zu erzielen.
  5. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Siliziumkarbid ein CVD-(Chemical Vapour Deposition – chemische Dampfabscheidung)-Siliziumkarbid ist.
  6. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode im wesentlichen aus Siliziumkarbid ausgebildet ist und daß die Ionisiereremitterelektrode ausgelegt ist, um eine Corona zu erzeugen.
  7. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode einen allgemein zylinderförmigen Körper und eine allgemein konische Spitze aufweist.
  8. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode ein Draht ist.
  9. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode mindestens 99,99% reines Siliziumkarbid ist, das dotiert ist, um vorbestimmte Leitfähigkeitscharakteristiken zu erzielen.
  10. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Siliziumkarbid ein CVD-(Chemical Vapour Deposition – chemische Dampfabscheidung)-Siliziumkarbid ist.
  11. Ionisiereremitterelektrode nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode ausgelegt ist, Gas zu ionisieren, wenn eine Hochspannung daran angelegt wird, und daß die Ionisiereremitterelektrode einen spezifischen Widerstand von gleich oder weniger als etwa einhundert Ohm-Zentimeter (100 Ω-cm) aufweist.
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