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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Sekundärbatterie mit nichtwässrigem
Elektrolyten wie zum Beispiel eine Lithium-Sekundärbatterie.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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In
der jüngsten
Vergangenheit wird eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten als Batterie mit hoher Energiedichte erwähnt, in
der eine Legierung, Lithiummetall oder ein Kohlenstoffmaterial,
das in der Lage ist, Lithiumionen zu okkludieren/freizusetzen, als
negatives Aktivmaterial verwendet wird, und ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid,
ausgedrückt
durch die chemische Formel LiMO2 (M ist
ein Übergangsmetall)
als positives Aktivmaterial verwendet wird.
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Als
das oben erwähnte
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
wird Lithium-Kobalt-Komplexoxid (LiCoO2) als ein typisches angegeben, und es ist
bereits als positives Aktivmaterial bei einer Sekundärbatterie mit
nichtwässrigem
Elektrolyten handelsüblich
anwendbar geworden.
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EP-A-1 465 271 offenbart
eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten, umfassend eine Anode und eine Kathode mit einem kathodischen
Aktivmaterial, zusammengesetzt aus einer Mischung eines ersten Lithium-Übergangsmetall-Verbundoxids,
enthaltend Ni und Co und eines zweiten Lithium-Übergangsmetall-Verbundoxids,
enthaltend Ni und Mn, wobei beide Verbundoxide eine Schichtstruktur
aufweisen.
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WO 2004/040676 A offenbart
eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten, die dadurch charakterisiert ist, dass ein Material,
das in der Lage ist, Lithium zu okkludieren und freizusetzen, als
negatives Elektrodenmaterial verwendet wird, und eine Mischung eines
Lithiumkobaltats und eines Lithium-Übergangsmetall-Verbundoxids,
enthaltend Ni und Mn als Übergangsmetalle
und mit einer Schichtstruktur, als positives Elektrodenmaterial
verwendet wird.
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EP-A-1 391 959 offenbart
eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten mit positiven und negativen Elektroden, die in der
Lage sind, Lithium zu adsorbieren und zu desorbieren, und einer
nichtwässrigen Elektrolytlösung, enthaltend
einen gesättigten
zyklischen Carbonsäureester
und einen ungesättigten
zyklischen Carbonsäureester.
Das positive Aktiv-Elektrodenmaterial in der positiven Elektrode
ist eine Mischung aus Lithium-Mangan-Verbundoxid und Lithium-Nickel-Verbundoxid(en).
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JP-A-2004 031 165 offenbart
eine Batterie mit nichtwässrigem
Elektrolyten, umfassend eine Anode mit einer Anoden-Mischschicht,
eine Kathode mit einer Kathoden-Mischschicht und einen nichtwässrigen
Elektrolyten. Die Anoden-Mischschicht enthält ein anodisches Aktivmaterial,
umfassend eine Mischung aus einem Lithium-Kobalt-Übergangsmetall-Verbundoxid
und einem Lithium-Nickel-Kobalt-Übergangsmetall-Verbundoxid als
Aktivmaterial.
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JP-A-2003 168 430 offenbart
eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten, enthaltend eine Anode, eine Kathode, einen nichtwässrigen
Elektrolyten und einen Separator. Die Anode enthält ein anodisch Aktivmaterial,
das aus einer Mischung eines Lithium enthaltenden Komplexoxids mit
einer schichtförmigen Kristallstruktur
mit Lithiumkobaltat (LiCoO
2) oder Lithiummanganat
(LiMn
2O
4) vom Spinelltyp
besteht.
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JP-A-2002 319 398 offenbart
ein positives Aktivmaterial für
eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem Elektrolyten,
umfassend eine Aktiv-Materialmischung für die positive Elektrode, zusammengesetzt
aus einem Lithium-Kobalt-Verbundoxid und einem Lithium-Nickel-Verbundoxid.
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In
der Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten, in der ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
wie zum Beispiel Lithiumkobaltoxid als positives Aktivmaterial und
ein Kohlenstoffmaterial als negatives Aktivmaterial verwendet wird,
werden im Allgemeinen 4,1 bis 4,2 V als Ende der Ladungsspannung
verwendet. In diesem Fall wird das positive Aktivmaterial nur mit
50 bis 60% in Bezug auf seine theoretische Kapazität verwendet.
Folglich kann, wenn das Ende der Ladungsspannung weiter angehoben
wird, die Kapazität
(Verwendungskoeffizient) einer positiven Elektrode verbessert und
die Kapazität
und die Energiedichte der Batterie kann gesteigert werden.
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Wenn
jedoch das Ende der Ladungsspannung angehoben wird, tritt gerne
eine Zerstörung
der Struktur von LiCoO2 und eine Zersetzung
der Elektrolytlösung
an der Oberfläche
der positiven Elektrode auf. Folglich gab es das Problem, dass eine
Zerstörung
der Batterie aufgrund von Lade-Entladezyklen
beachtlicher wurde als bei dem herkömmlichen Fall der Anwendung
von 4,1 bis 4,2 V als Ende der Ladungsspannung.
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Andererseits
wurden als Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxide,
die durch die chemische Formel LiMO
2 (M
repräsentiert Übergangsmetalle)
ausgedrückt
werden, Verbindungen untersucht, die Mn und Ni als Übergangsmetalle
enthalten, und es wurden auch tatkräftig Materialien untersucht,
die alle drei Arten von Übergangsmetallen
aus Mn, Ni und Co enthalten, wie in
JP-A-4106875 und im Journal of Power Sources
90 (2000) 176–181
gezeigt.
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In
Electrochemical and Solid-State Letters, 4(12)A200-A203 (2001) wird
berichtet, dass unter den Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxiden,
die Mn, Ni und Co enthalten, eine Verbindung sogar im Ladezustand (hohe
Oxidationsstufe) eine besonders hohe thermische Stabilität zeigt,
in der die Zusammensetzungen von Mn und Ni gleich sind. Außerdem wird
in
JP-A-2002 042
813 berichtet, dass ein Komplexoxid, in dem Mn im Wesentlichen
gleich zu Ni ist, eine Spannung von ungefähr 4V gleich der von LiCoO
2 aufweist, und eine hohe Kapazität und ausgezeichnete
Lade-Entladewirksamkeit
zeigt.
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In
einer solchen Batterie, in der Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid,
enthaltend Mn, Ni und Co und aufweisend eine Schichtstruktur, als
positives Aktivmaterial verwendet wird, kann erwartet werden, dass
die Zuverlässigkeit
der Batterie aufgrund der hohen thermischen Stabilität während der
Aufladung drastisch verbessert wird, sogar wenn das Ende der Ladungsspannung
der Batterie angehoben wird, um die Tiefe der Ladungskapazität der positiven
Elektrode zu vergrößern.
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Die
derzeitigen Erfinder untersuchten jedoch eine Batterie, in der Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid,
enthaltend Mn, Ni und Co, als positives Aktivmaterial verwendet
wird, und haben als Ergebnis gefunden, dass, wenn das Ende der Ladungsspannung
erhöht
wird, leicht eine Zerstörung
der Struktur des positiven Aktivmaterials und eine Zersetzung der
Elektrolytlösung
an der Oberfläche
der positiven Elektrode auftritt, und die Abnahme der Batteriekapazität aufgrund
der Lade-Entladezyklen beachtlicher wird als bei dem herkömmlichen
Fall der Anwendung von 4,1 bis 4,2 V als Ende der Ladungsspannung.
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Um
die oben erwähnten
Problem zu lösen,
haben die derzeitigen Erfinder in
JP-A-2005 317 499 , nicht veröffentlicht,
vorgeschlagen, dass ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid,
das dadurch gebildet wurde, dass LiCoO
2 Zr
und Mg enthalten soll, und ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid mit einer
Schichtstruktur und enthaltend mindestens Mn und Ni als Übergangsmetalle,
gemischt werden, und diese Mischung als positives Aktivmaterial
verwendet wird.
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Die
derzeitigen Erfinder haben aber weiter untersucht und als Ergebnis
haben sie gefunden, dass, wie in dem später beschriebenen Vergleichsbeispiel
beschrieben, wenn die Kapazität
pro Volumen der Batterie durch Heraufsetzen des Verhältnisses
des positiven Aktivmaterials und des negativen Aktivmaterials in
der Batterie, um die Kapazität
der Batterie weiter zu verbessern, leicht eine Zerstörung der
Batterie aufgrund der Lade-Entladezyklen auftritt, wenn eine Spannung
von 4,3 V oder mehr als Ende der Ladungsspannung angewendet wird,
sogar dann, wenn das in
JP-2005
317 499 beschriebene positive Aktivmaterial verwendet wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist eine, um die Lade-Entladecharakteristik
bei der Erhöhung
der Entladungskapazität
pro Volumen der Batterie in einer Sekundärbatterie mit nichtwässrigem
Elektrolyten zu verbessern, in der das in der oben erwähnten
JP-A-2005 317 499 beschriebene
positive Aktivmaterial verwendet und eine Spannung von 4,3 V oder
mehr als Ende der Ladungsspannung angewendet wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten bereit zu stellen, in der das Ende der Ladungsspannung
4,3 V oder mehr betragen kann, ohne die Lade-Entladezyklus-Charakteristik
und die thermische Stabilität
zu zerstören,
dadurch kann die Lade-Entladungskapazität verbessert werden.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Sekundärbatterie mit nichtwässrigem
Elektrolyten, beinhaltend eine positive Elektrode, die ein positives
Aktivmaterial enthält,
eine negative Elektrode, die ein negatives Aktivmaterial enthält, und
einen nichtwässrigen
Elektrolyten, und ist dadurch charakterisiert, dass ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A, so gebildet, dass LiCoO2 mindestens beide
von Zr und Mg enthalten kann, und ein Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B, das eine Schichtstruktur besitzt und mindestens beide von Mn
und Ni als Übergangsmetalle
enthält,
gemischt und als das positive Aktivmaterial verwendet sind, und Vinylencarbonat
und Divinylsulfon in dem oben genannten nichtwässrigen Elektrolyten enthalten
sind.
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In
der vorliegenden Erfindung kann, da die Mischung des oben erwähnten Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A und des oben erwähnten
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B als positives Aktivmaterial verwendet wird, das Ende der Ladungsspannung
4,3 V oder mehr betragen, ohne die Entladezyklus-Charakteristik
und die thermische Stabilität
zu zerstören,
dadurch kann die Lade-Entladungskapazität verbessert werden. Auch kann
in der vorliegenden Erfindung, da Vinylencarbonat und Divinylsulfon
in dem nichtwässrigen
Elektrolyten enthalten sind, die Lade-Entladezyklus-Charakteristik weiter
verbessert werden.
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Als
Grund, warum die Lade-Entladezyklus-Charakteristik durch das Enthaltensein
von Vinylencarbonat und Divinylsulfon in dem nichtwässrigen
Elektrolyten verbessert werden kann, wird angenommen, dass eine
durch Zersetzung des Divinylsulfons gebildete Beschichtung eine
Reaktion zwischen der positiven Elektrode und dem nichtwässrigen
Elektrolyten verhindert, und gleichzeitig eine durch Zersetzung
des Vinylencarbonats gebildete Beschichtung auf der negativen Elektrode
ausgebildet wird und folglich eine Nebenreaktion sowohl auf Seiten
der positiven Elektrode als auch der negativen Elektrode verhindert
wird.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass weiterhin 1,4-Butandioldimethansulfonat
in dem nichtwässrigen
Elektrolyten enthalten ist. Dadurch, dass weiterhin 1,4-Butandioldimethansulfonat
enthalten ist, wird die Lade-Entladezyklus-Charakteristik weiter
verbessert. Der Grund dafür
ist nicht klar, es wird jedoch angenommen, dass 1,4- Butandioldimethansulfonat
und Divinylsulfon in Stufen abgebaut werden, um eine Beschichtung
auf der positiven Elektrode zu bilden, dadurch wird die Schwefel
enthaltende Beschichtung dichter.
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In
der vorliegenden Erfindung beträgt
der Gehalt an Vinylencarbonat vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichts-%
in Bezug auf den gesamten nichtwässrigen
Elektrolyten, und mehr vorzugsweise 1 bis 3 Gewichts-%. Wenn der
Gehalt an Vinylencarbonat zu gering ist, kann es Fälle geben,
in denen der Effekt der Verbesserung der Lade-Entladezyklus-Charakteristik
der vorliegenden Erfindung nicht hinreichend erzielt wird. Und wenn
er zu groß ist,
wird die auf der negativen Elektrode gebildete Beschichtung zu dick
und dies kann einen nachteiligen Effekt auf die Leistung der Batterie
haben.
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In
der vorliegenden Erfindung beträgt
der Gehalt an Divinylsulfon vorzugsweise 0,1 bis 1 Gewichts-% in
Bezug auf den gesamten nichtwässrigen
Elektrolyten. Wenn der Gehalt an Divinylsulfon zu gering ist, kann es
Fälle geben,
in denen der Effekt der Verbesserung der Lade-Entladezyklus-Charakteristik der vorliegenden Erfindung
nicht hinreichend erzielt wird. Wenn er zu groß ist, wird die auf der Oberfläche der
positiven Elektrode gebildete Beschichtung zu dick und dies kann
einen nachteiligen Effekt auf die Leistung der Batterie haben.
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In
der vorliegenden Erfindung beträgt,
wenn 1,4-Butandioldimethansulfonat in dem nichtwässrigen Elektrolyten enthalten
ist, der Gehalt an 1,4-Butandioldimethansulfonat vorzugsweise 0,1
bis 1,5 Gewichts-% in Bezug auf den gesamten nichtwässrigen
Elektrolyten. Wenn der Gehalt an 1,4-Butandioldimethansulfonat zu
gering ist, kann es Fälle
geben, in denen der Effekt der Verbesserung der Lade-Entladezyklus-Charakteristik
durch Zugabe von 1,4-Butandioldimethansulfonat
nicht hinreichend erzielt wird. Und wenn er zu groß ist, wird
die auf der Oberfläche
der positiven Elektrode gebildete Beschichtung zu dick und dies
kann einen nachteiligen Effekt auf die Leistung der Batterie haben.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die Mischung des obigen Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids A und
des obigen Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B als positives Aktivmaterial verwendet. Durch die Verwendung einer
solchen Mischung als positives Aktivmaterial kann das Ende der Ladungsspannung
4,3 V oder mehr betragen, ohne die Lade-Entladezyklus-Charakteristik und
die thermische Stabilität
zu zerstören.
Im Folgenden wird der Grund dafür
beschrieben.
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Der
Grund, warum die Lade-Entladezyklus-Charakteristik bei der Verwendung
eines konventionellen LiCoO2 als positivem
Aktivmaterial und der Erhöhung
des Endes der Ladungsspannung auf 4,3 V oder mehr zerstört wird,
ist im Detail nicht klar, es wird aber angenommen, dass die Zerstörung der
Lade-Entladezyklus-Charakteristik aus der durch eine katalytische
Reaktion von Co, dessen Oxidationsstufe während der Ladung erhöht wird,
hervorgerufenen Zersetzung des Elektrolyten auf der Oberfläche des
Aktivmaterials und der Zerstörung
der Kristallstruktur von LiCoO2 resultiert.
Es wird in Betracht gezogen, dass dadurch, dass LiCoO2 Zr
und Mg enthält,
die Oxidationsstufe des Co verändert
wird und die Zersetzung der Elektrolytlösung oder die Zerstörung der
Kristallstruktur von LiCoO2 in dem Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A der vorliegenden Erfindung verringert wird.
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Wie
oben beschrieben zeigt das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A eine gute Lade-Entladezyklus-Charakteristik,
sogar dann, wenn das Ende der Ladungsspannung erhöht wird.
Andererseits zeigt das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B eine hohe thermische Stabilität.
In der vorliegenden Erfindung kann durch Mischen und Verwenden eines
solchen Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A und Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B ein positives Aktivmaterial mit sowohl der ausgezeichneten Lade-Entladezyklus-Charakteristik
des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A als auch der ausgezeichneten thermischen Stabilität des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B gebildet werden. Folglich kann, gemäß der vorliegenden Erfindung,
das Ende der Ladungsspannung 4,3 V oder mehr betragen ohne die Lade-Entladezyklus-Charakteristik und
die thermische Stabilität
zu zerstören,
und dadurch kann die Lade-Entladungskapazität verbessert
werden.
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In
der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass Zr als Verbindung
an der Oberfläche
des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A haftet. Das heißt,
es ist bevorzugt, dass Zr durch die Haftung einer Zr-Verbindung
an der Oberfläche
des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A enthalten ist. Es ist auch bevorzugt, dass eine Zr-Verbindung
in Form eines Teilchens an der Oberfläche in dem Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A haftet. Die Haftung von Zr an der Oberfläche des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids A
wird so gesehen, dass sie nicht zur Stabilisierung der Kristallstruktur
des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A beiträgt,
sondern die Abgabe und die Aufnahme von Lithiumionen und Elektronen
an der Oberfläche des
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A während
des Ladens und Entladens vereinfacht, und es ermöglicht, die Oxidationszersetzung
der Elektrolytlösung,
die eine Abbaureaktion ist, zu verhindern.
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Es
wird auch verifiziert, dass, wenn Mg zugegeben wird, Mg-Elemente
sowohl in die Zr enthaltene Verbindung als auch das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A diffundieren, und gleichzeitig werden die Zr enthaltene Verbindung
und das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A in einem stabilen Zustand gesintert. Demzufolge ist man der Ansicht,
dass die Zugabe von Mg einen Verbindungszustand zwischen der Zr
enthaltenden Verbindung und dem Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid A verstärkt und
wesentlich den Effekt der Verhinderung der Zersetzung der Elektrolytlösung steigert.
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Als
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A kann zum Beispiel eine Verbindung verwendet werden, die durch
LiaCo1-x-yZrxMgyMzO2 ausgedrückt
wird, worin M mindestens ein Element ist, ausgewählt aus Al, Ti und Sn, und
a, x, y und z Ziffern sind, die die Gleichungen 0 ≤ a ≤ 1,1, x > 0, y > 0, z ≥ 0 und 0 < x + y + z ≤ 0,03 erfüllen.
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Es
ist bevorzugt, dass das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B Co als Übergangsmetall
enthält und
weiterhin die Menge an Mn im Wesentlichen gleich der Menge an Ni
ist. Vorzugsweise sind die Menge an Mn und die Menge an Ni in dem
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid B im
Wesentlichen gleich, um die beste Ausgewogenheit zwischen den Eigenschaften
von Mn, in dem die Kapazität
gering, die thermische Stabilität während der
Aufladung jedoch hoch ist, und der Eigenschaft von Ni, in dem die
Kapazität
groß,
die thermische Stabilität
während
der Aufladung aber gering ist, zu haben.
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Als
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B kann zum Beispiel eine Verbindung verwendet werden, die durch
LibMn5NitCouO2 ausgedrückt wird,
worin b, s, t und u Ziffern sind, die die Gleichungen 0 ≤ b ≤ 1,2, s +
t + u = 1, 0 ≤ s ≤ 0,5, 0 < t ≤ 0,5 und u ≥ 0 erfüllen.
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Der
Anteil des positiven Aktivmaterials, das der Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
A ausmacht, liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 51 bis
90 Gewichts-%. Demzufolge liegt der Anteil des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B vorzugsweise im Bereich von 49 bis 10 Gewichts-%. Durch Einstellen des
obigen Anteils innerhalb dieses Bereichs können sowohl die Lade-Entladezyklus-Charakteristik
als auch die thermische Stabilität
der Batterie erzielt werden.
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In
der vorliegenden Erfindung liegt, wenn die Batteriekapazität durch
Anheben des Endes der Ladungsspannung verbessert wird, das Verhältnis zwischen
den Ladungskapazitäten
der entgegengesetzten Anteile in der positiven Elektrode und der
negativen Elektrode (Ladungskapazität der negativen Elektrode/Ladungskapazität der positiven
Elektrode) beim Ende der Ladungsspannung als Wahlgrundlage vorzugsweise innerhalb
des Bereichs von 1,0 bis 1,2. Durch Einstellen des Verhältnisses
zwischen den Kapazitäten
der positiven Elektrode und der negativen Elektrode auf 1,0 oder
höher auf
diese Weise ist es möglich,
zu verhindern, dass sich metallisches Lithium auf der Oberfläche der
negativen Elektrode abscheidet. Das heißt, das Verhältnis zwischen
den Ladungskapazitäten
der entgegengesetzten Anteile in der positiven Elektrode und der
negativen Elektrode (Ladungskapazität der negativen Elektrode/Ladungskapazität der positiven
Elektrode) liegt vorzugsweise innerhalb des Bereichs von 1,0 bis
1,2, wenn das Ende der Ladungsspannung entweder mit 4,3 V oder mit
4,4 V vorgesehen wird. Des weiteren ist das negative Aktivmaterial
in diesem Fall ein anderes Aktivmaterial als Lithiummetall. Zudem
wird, wenn das Ende der Ladungsspannung höher als 4,4 V ist, der Effekt der
Verhinderung der Zersetzung der Elektrolytlösung oder der Zersetzung der
positiven Elektrode unzureichend, und demzufolge beträgt das Ende
der Ladungsspannung vorzugsweise 4,4 V oder weniger.
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Wie
oben beschrieben, sind Vinylencarbonat und Divinylsulfon in dem
nichtwässrigen
Elektrolyten enthalten, der in der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. Als Lösungsmittel,
das einen Hauptbestandteil des nichtwässrigen Elektrolyten darstellt,
kann eine Substanz verwendet werden, die bereits vorher als Lösungsmittel
des Elektrolyten einer Sekundär-Lithiumbatterie
verwendet wurde. Unter anderem wird ein gemischtes Lösungsmittel
aus einem zyklischen Carbonat und einem Kettencarbonat speziell
bevorzugt verwendet. Als zyklisches Carbonat werden Ethylencarbonat,
Propylencarbonat und Butylencarbonat angeführt. Als Kettencarbonat werden
Dimethylcarbonat, Ethylmethylcarbonat und Diethylcarbonat angeführt.
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Es
ist erwünscht,
dass das für
die Elektrolytlösung
der Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendete Lösungsmittel
Diethylcarbonat als Kettencarbonat enthält. Der Grund dafür ist, dass
durch Verwendung einer solchen Elektrolytlösung die Oxidations-Zersetzungs-Reaktion
der Elektrolytlösung
in hochgeladenem Zustand und bei einer erhöhten Temperatur schwerer abläuft. Und
es wird, da die Oxidations-Zersetzungs-Reaktion des nichtwässrigen
Elektrolyten eher in hochgeladenen Zustand und bei erhöhter Temperatur
leichter abläuft,
insbesondere wenn Ethylmethylcarbonat als Kettencarbonat enthalten
ist, ein bemerkenswerter Effekt bei der Zugabe von Vinylencarbonat
und Divinylsulfon gemäß der vorliegenden
Erfindung erhalten, wenn Ethylmethylcarbonat in dem nichtwässrigen
Elektrolyten enthalten ist.
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Das
Verhältnis
des zyklischen Carbonats in dem gesamten Lösungsmittel beträgt, da das
zyklische Carbonat im Allgemeinen dazu neigt, sich bei einer hohen
Spannung zu zersetzen, vorzugsweise 10 bis 50 Volumen-% und mehr
vorzugsweise 20 bis 30 Volumen-%, wenn die Batterie bei einer hoher
Spannung von 4,3 V oder mehr geladen wird.
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Auch
wenn ein Graphitmaterial als negatives Aktivmaterial verwendet wird,
wird vorzugsweise Ethylencarbonat als zyklisches Carbonat verwendet.
Da Ethylencarbonat jedoch dazu neigt, sich bei einer hohen Spannung
zu zersetzen, kann Propylencarbonat und/oder Butylencarbonat, die
resistent gegen Oxidationszersetzung sind, an Stelle von Ethylencarbonat
verwendet werden, um die Zersetzung bei hoher Spannung zu verhindern.
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Als
gelöster
Stoff des nichtwässrigen
Elektrolyten der vorliegenden Erfindung kann ein Lithiumsalz, das
im Allgemeinen als gelöster
Stoff in Sekundär-Lithiumbatterien
verwendet wird, verwendet werden. Als ein solches Lithiumsalz wird
als Beispiel LiPF6, LiBF4,
LiCF3SO3, LiN(CF3SO2)2,
LiN(C2F5SO2)2, LiN(CF3SO2) (C4F9SO2), LiC(CF3SO2)3,
LiC(C2F5SO2)3, LiAsF6, LiClO4, Li2B10Cl10,
Li2B12Cl12, und Mischungen davon genannt. Unter diesen
wird LiPF6 (Lithiumhexanfluorphosphat) vorzugsweise
verwendet. Wenn die Batterie bei einer hohen Ladungsspannung geladen
wird, wird Aluminium, das ein Kollektor der positiven Elektrode
ist, leicht gelöst,
wenn jedoch LiPF6 vorhanden ist, bildet
sich aufgrund der Zersetzung von LiPF6 eine
Beschichtung auf der Oberfläche
des Aluminiums, und diese Beschichtung kann das Auflösen des
Aluminiums verhindern. Demzufolge ist es bevorzugt, LiPF6 als Lithiumsalz zu verwenden.
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Die
positive Elektrode kann in der vorliegenden Erfindung auch ein leitfähiges Material
enthalten. Falls ein Kohlenstoffmaterial als leitfähiges Material
enthalten ist, beträgt
der Gehalt des Kohlenstoffmaterials vorzugsweise 5 Gewichts-% oder
weniger in Bezug auf die Gesamtheit des positiven Aktivmaterials,
des leitfähigen
Materials und des Bindemittels. Der Grund dafür ist, dass die Elektrolytlösung dazu
neigt, sich auf der Oberfläche
des Kohlenstoffmaterials bei der Aufladung bei einem besonders hohen
Ende der Ladungsspannung zu zersetzen.
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Als
in der vorliegenden Erfindung verwendetes negatives Aktivmaterial
kann eine Verbindung verwendet werden, die als negatives Aktivmaterial
in einer Sekundär-Lithiumbatterie
eingesetzt wird, und beinhaltet zum Beispiel Kohlenstoffmaterialien
wie zum Beispiel Graphit und metallische Materialien wie zum Beispiel
Silizium, Zinn und Aluminium, die eine Legierung mit Lithium bilden.
In der vorliegenden Erfindung wird Graphitmaterial besonders bevorzugt
verwendet.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann durch Mischen und Verwendung des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A, das so gebildet wird, dass LiCoO2 mindestens
beide von Zr und Mg enthalten kann, und des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B, das eine Schichtstruktur besitzt und mindestens beide von Mn und
Ni als Übergangsmetalle
enthält,
das Ende der Ladungsspannung 4,3 V oder mehr betragen, ohne die Lade-Entladezyklus-Charakteristik
und die thermische Stabilität
zu zerstören,
und dadurch kann die Lade-Entladekapazität der Sekundärbatterie
mit nichtwässrigem
Elektrolyten verbessert werden.
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Die
Lade-Entladezyklus-Charakteristik kann auch dadurch weiter verbessert
werden, dass gemäß der vorliegenden
Erfindung der nichtwässrige
Elektrolyt Vinylencarbonat und Divinylsulfon enthält.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine Rückstreu-Elektronenaufnahme
eines Rasterelektronenmikroskops (SEM) von LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 (der Maßstab in der Aufnahme repräsentiert
1 μm), 2 zeigt
eine Aufnahme eines Transmissionselektronenmikroskops (TEM) von
LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 (der Maßstab in
der Aufnahme repräsentiert
0,1 μm), 3 zeigt
einen Graph des Ergebnisses der Messung der energiedispersiven Röntgenspektroskopie
(EDS) an Punkt 1 in 2 und 4 zeigt
einen Graph des Ergebnisses der Messung von EDS an Punkt 2 in 2.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
BEISPIELE
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Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung detaillierter durch Beispiele
beschrieben, die vorliegende Erfindung ist aber nicht durch die
folgenden Beispiele beschränkt
und kann in entsprechender Weise modifiziert werden, um diese Modifikationen
zu beinhalten, so lange ihr Geist nicht modifiziert wird.
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<Experiment
1>
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(Beispiel 1)
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[Herstellung von LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2]
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Li2CO3, Co3O4, ZrO2 und MgO werden
in einem Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Molverhältnis von Li, Co, Zr und Mg
100:99,3:0,2:0,5 beträgt
und dann bei 850°C
24 Stunden lang in einer Luftatmosphäre wärmebehandelt, dann wurde die
wärmebehandelte
Mischung gemahlen, um LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von ungefähr
14 um zu erhalten.
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[Herstellung von LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2]
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Es
wurden LiOH und Mitfällungshydroxid,
ausgedrückt
durch Mn0,33Ni0,33Co0,34(OH)2 in einem
Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Molverhältnis von Li und Gesamt-Übergangsmetallen 1:1 beträgt, und
dann bei 1000°C
20 Stunden lang in einer Luftatmosphäre wärmebehandelt, dann wurde die
wärmebehandelte
Mischung gemahlen, um LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von ungefähr
5 um zu erhalten.
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[Herstellung der positiven Elektrode]
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Die
so erhaltenen LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 und LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 wurden in
einem Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Gewichtsverhältnis dieser
beiden Verbindungen 7:3 betrug, um ein positives Aktivmaterial zu
erhalten. Als nächstes
wurde Polyvinylidenfluorid als Bindemittel in N-Methyl-2-pyrrolidon als
Dispergiermedium gelöst
und zu dieser Lösung
wurden weiterhin das positive Aktivmaterial und Kohlenstoff als
leitfähiges
Material in einer solchen Art und Weise hinzugegeben, dass das Gewichtsverhältnis des
Aktivmaterials, des leitfähigen
Materials und des Bindemittels 90:5:5 betrug, und die resultierende
Mischung wurde geknetet, um eine Aufschlämmung für die positive Elektrode herzustellen.
Nachdem die hergestellte Aufschlämmung
auf eine Aluminiumfolie als Kollektor aufgebracht worden war, wurde
sie getrocknet und dann mit einer Rolle ausgerollt, und durch Anbringen
eines Sammelstreifens an den Kollektor wurde eine positive Elektrode
hergestellt.
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[Herstellung der negativen Elektrode]
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Zu
einer Lösung,
gebildet durch Auflösen
von Carboxymethylcellulose als Eindicker in Wasser wurde künstlicher
Graphit als negatives Aktivmaterial und ein Styrenbutadien-Gummi
als Bindemittel in einer solchen Art und Weise zugegeben, dass das
Gewichtsverhältnis
des Aktivmaterials, des Bindemittels und des Eindickers 95:3:2 betrug,
dann wurde die resultierende Mischung geknetet, um eine Aufschlämmung für die negative
Elektrode herzustellen. Nachdem die hergestellte Aufschlämmung auf
eine Kupferfolie als Kollektor aufgebracht worden war, wurde sie getrocknet
und dann mit einer Rolle ausgerollt, und durch Anbringen eines Sammelstreifens
an den Kollektor wurde eine negative Elektrode hergestellt.
-
[Herstellung der Elektrolytlösung]
-
Es
wurden Ethylencarbonat (EC), Ethylmethylcarbonat (EMC) und Diethylcarbonat
(DEC) so gemischt, dass sie ein Volumenverhältnis von 2:5:3 aufwiesen,
um ein Lösungsmittel
zu bilden, und in diesem Lösungsmittel
wurde Lithiumhexafluorphosphat zu einer Konzentration von 1 Mol/l
gelöst.
Zu dieser Lösung wurden
Vinylencarbonat (VC) und Divinylsulfon (VS) in Anteilen von 2,0
Gewichtsteilen bzw. 0,3 Gewichtsteilen in Bezug auf 97,7 Gewichtsteile
dieser Lösung
zugegeben, und die Mischung wurde gelöst, um eine Elektrolytlösung herzustellen.
-
[Herstellung der Batterie]
-
Die
so erhaltenen positiven und negativen Elektroden wurden aufgewickelt,
um an gegenüberliegenden
Seiten eines Separators platziert zu werden, um eine Rolle zu bilden,
und durch Einkapseln der Rolle zusammen mit der Elektrolytlösung in
einem Aluminiumlaminat in einem Handschuhkasten unter Argonatmosphäre wurde
eine Sekundärbatterie
Al mit nicht wässrigem
Elektrolyten erhalten, die eine Designkapazität von 820 mAh und eine Größe von 5,5
mm Dicke × 3,4
cm Breite × 3,6
cm Länge
als Batteriestandardgröße aufwies. Zudem
betrug die Designentladungskapazität pro Volumen der Batterie
122 Ah/Liter.
-
Hierbei
werden die Mengen des verwendeten positiven Aktivmaterials und des
negativen Aktivmaterials in einer solchen Art und Weise bestimmt,
dass das Verhältnis
zwischen den Ladungskapazitäten
der gegenüberliegenden
Abschnitten in der positiven Elektrode und der negativen Elektrode
(Ladungskapazität
der negativen Elektrode/Ladungskapazität der positiven Elektrode)
in dem Fall, dass 4,4 V als Ende der Ladungsspannung ausgewählt wird,
1,05 beträgt.
Dieses Verhältnis
zwischen den Ladungskapazitäten
der positiven Elektrode und der negativen Elektrode wird in gleicher
Weise auch in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen
verwendet.
-
[Ermittlung der Lade-Entladezyklus-Charakteristik]
-
Die
Sekundärbatterie
Al mit nichtwässrigem
Elektrolyten wurde bei einem konstanten Strom von 820 mA bei Raumtemperatur
geladen, bis die Spannung 4,38 V erreicht, und wurde bei einer konstanten
Spannung von 4,38 V weiter geladen, bis der Stromwert 16 mA erreicht,
und dann bei einem konstanten Strom von 820 mA entladen, bis die
Spannung 3,0 V erreicht, dabei wurde die Entladungskapazität (mAh)
der Batterie gemessen. Durch Wiederholen dieses Ladens und Entladens
wurde die Lade-Entladezyklus-Charakteristik ermittelt. Die Ergebnisse
der Ermittlung sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
(Beispiel 2)
-
Es
wurde eine Sekundärbatterie
A2 mit nichtwässrigem
Elektrolyten hergestellt, indem der gleichen Prozedur wie in Beispiel
1 gefolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Prozedur in der obigen
Herstellung der Elektrolytlösung
in Beispiel 1 so verändert
wurde, dass VC, VS und 1,4-Butandioldimethansulfonat
(BDDMS) zu der Lösung
in Anteilen von 2,0 Gewichtsteilen, 0,3 Gewichtsteilen bzw. 1,0
Gewichtsteilen in Bezug auf 96,7 Gewichtsteile der Lösung zugegeben
und darin aufgelöst
wurden, und die Lade-Entladezyklus-Charakteristik der Batterie A2
wurde ermittelt.
-
Die
Ergebnisse der Ermittlung sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
(Vergleichsbeispiel 1)
-
Es
wurde eine Sekundärbatterie
X1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten hergestellt, indem der gleichen Prozedur wie in Beispiel
1 gefolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Prozedur in der obigen
Herstellung der Elektrolytlösung
in Beispiel 1 so verändert
wurde, dass VC zu der Lösung
in einem Anteil von 2,0 Gewichtsteilen in Bezug auf 98 Gewichtsteile
der Lösung
zugegeben und darin aufgelöst
wurden, und die Lade-Entladezyklus-Charakteristik der Batterie X1
wurde ermittelt. Die Ergebnisse der Ermittlung sind in Tabelle 1
gezeigt.
-
Hierbei
repräsentiert
in Tabelle 1 das Kapazitätsrückhaltevermögen das
Kapazitätsverhältnis zu
der anfänglichen
Entladungskapazität. Tabelle 1
| | Batterie | EC-Gehalt im Lösungsmittel | zu
der Elektrolytlösung
zugegebene Materialien | Kapazitätsruckhaltevermögen beim 250.
Zyklus | Kapazitätsrückhaltevermögen beim 300.
Zyklus |
| Beispiel
1 | A1 | 20
Volumen-% | VC
+ VS | 82,5
% | 54,2
% |
| Beispiel 2 | A2 | 20 Volumen-% | VC
+ VS + BDDMS | 85,2 % | 82,0 % |
| Vergleichsbeispiel 1 | X1 | 20 Volumen-% | VC | 55,3 % | Abbruch
des Tests |
-
Wie
aus den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen ersichtlich, wird gefunden,
dass die Zyklus-Charakteristik in den Beispielen 1 und 2 verbessert
ist, in denen sowohl VC als auch VS in der Elektrolytlösung enthalten
sind, verglichen mit dem Vergleichsbeispiel 1, in dem lediglich
VC in der Elektrolytlösung
enthalten ist. Des weiteren wird gefunden, dass, verglichen mit
Beispiel 1, in dem VC und VS in der Elektrolytlösung enthalten sind, die Zyklus-Charakteristik
in Beispiel 2 weiter verbessert ist, in dem VC, VS und BDDMS in
der Elektrolytlösung
enthalten sind.
-
<Referenzexperiment>
-
(Referenzbeispiel 1)
-
[Herstellung von LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2]
-
Li2CO3, Co3O4, ZrO2 und MgO werden
in einem Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Molverhältnis von Li, Co, Zr und Mg
100:99:0,5:0,5 beträgt
und dann bei 850°C
24 Stunden lang in einer Luftatmosphäre wärmebehandelt, dann wurde die
wärmebehandelte
Mischung gemahlen, um LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von ungefähr
14 μm zu
erhalten.
-
[Herstellung von LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2]
-
Es
wurden LiOH und Mitfällungshydroxid,
ausgedrückt
durch Mn0,33Ni0,33Co0,34(OH)2 in einem
Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Molverhältnis von Li und Gesamt-Übergangsmetallen 1:1 beträgt, und
dann bei 1000°C
20 Stunden lang in einer Luftatmosphäre wärmebehandelt, dann wurde die
wärmebehandelte
Mischung gemahlen, um LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von ungefähr
5 μm zu
erhalten.
-
[Herstellung der positiven Elektrode]
-
Die
so erhaltenen LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 und LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 wurden in
einem Reibmörser
vom Isikawa-Typ so vermischt, dass das Gewichtsverhältnis 7:3
betrug, um ein positives Aktivmaterial zu erhalten. Als nächstes wurde
Polyvinylidenfluorid als Bindemittel in N-Methyl-2-pyrrolidon als Dispergiermedium
gelöst und
zu dieser Lösung
wurden weiterhin das positive Aktivmaterial und Kohlenstoff als
leitfähiges
Material in einer solchen Art und Weise hinzugegeben, dass das Gewichtsverhältnis des
aktiven Materials, des leitfähigen Materials
und des Bindemittels 90:5:5 beträgt,
und die resultierende Mischung wurde geknetet, um eine Aufschlämmung für die positive
Elektrode herzustellen. Nachdem die hergestellte Aufschlämmung auf
eine Aluminiumfolie als Kollektor aufgebracht worden war, wurde
sie getrocknet und dann mit einer Rolle ausgerollt, und durch Anbringen
eines Sammelstreifens an den Kollektor wurde eine positive Elektrode
hergestellt.
-
[Herstellung der negativen Elektrode]
-
Zu
einer wässrigen
Lösung,
gebildet durch Auflösen
von Carboxymethylcellulose als Eindicker in Wasser wurde künstlicher
Graphit als negatives Aktivmaterial und ein Styrenbutadien-Gummi als Bindemittel
in einer solchen Art und Weise zugegeben, dass das Gewichtsverhältnis des
aktiven Materials, des Bindemittels und des Eindickers 95:3:2 betrug,
dann wurde die resultierende Mischung geknetet, um eine Aufschlämmung für die negative
Elektrode herzustellen. Nachdem die hergestellte Aufschlämmung auf
eine Kupferfolie als Kollektor aufgebracht worden war, wurde sie
getrocknet und dann mit einer Rolle ausgerollt, und durch Anbringen eines
Sammelstreifens an den Kollektor wurde eine negative Elektrode hergestellt.
-
[Herstellung der Elektrolytlösung]
-
Es
wurden Ethylencarbonat und Diethylcarbonat so gemischt, dass sie
ein Volumenverhältnis
von 3:7 aufwiesen, um ein Lösungsmittel
zu bilden, und in diesem Lösungsmittel
wurde LiPF6 zu einer Konzentration von 1
Mol/l gelöst,
um eine Elektrolytlösung
herzustellen.
-
[Herstellung der Batterie]
-
Die
so erhaltenen positiven und negativen Elektroden wurden aufgewickelt,
um an gegenüberliegenden
Seiten eines Separators platziert zu werden, um eine Rolle zu bilden,
und durch Einkapseln der Rolle zusammen mit der Elektrolytlösung in
einem Aluminiumlaminat in einem Handschuhkasten unter Argonatmosphäre wurde
eine Sekundärbatterie
B1 mit nicht wässrigem
Elektrolyten erhalten, die eine Designkapazität von 650 mAh und eine Größe von 3,6
mm Dicke × 3,5
cm Breite × 6,2
cm Länge
als Batteriestandardgröße aufwies. Zudem
betrug die Designentladungskapazität pro Volumen der Batterie
83 Ah/Liter. Die gegenüber
der in den Beispielen und dem Vergleichsbeispiel, die in Experiment
1 dieser Beschreibung gezeigt sind, geringere Kapazität pro Volumen
der Batterie resultiert daraus, dass ein Anteil der Elektrode, den
das Aktivmaterial in diesem Fall ausmacht, verglichen mit der in
dem oben genannten Experiment 1 beschriebene Batterie, verringert ist.
-
Herbei
werden die verwendeten Mengen des positiven Aktivmaterials und des
negativen Aktivmaterials in einer solchen Art und Weise bestimmt,
dass das Verhältnis
zwischen den Ladungskapazitäten
der gegenüberliegenden
Abschnitten in der positiven Elektrode und der negativen Elektrode
(Ladungskapazität
der negativen Elektrode/Ladungskapazität der positiven Elektrode)
in dem Fall, dass 4,4 V als Ende der Ladungsspannung ausgewählt wird,
1,15 beträgt.
Dieses Verhältnis
zwischen den Ladungskapazitäten
der positiven Elektrode und der negativen Elektrode wird in gleicher
Weise auch in den folgenden Referenz-Beispielen und dem Referenz-Vergleichsbeispiel
verwendet.
-
[Ermittlung der thermischen Stabilität]
-
Die
Sekundärbatterie
B1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten wurde bei einem konstanten Strom von 650 mA bei Raumtemperatur
geladen, bis die Spannung 4,45 V erreicht und weiter bei einer konstanten
Spannung von 4,45 V geladen, bis der Stromwert 32 mA erreicht. Dann
wurde die Batterie mit einer Rate von 5°C/Minute von Raumtemperatur
bis zu einer festgelegten Temperatur erwärmt, und bei der festgelegten
Temperatur 2 Stunden lang gehalten, dadurch wurde die thermische
Stabilität
ermittelt.
-
[Ermittlung der Lade-Entladezyklus-Charakteristik]
-
Die
Sekundärbatterie
B1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten wurde bei einem konstanten Strom von 650 mA bei Raumtemperatur
geladen, bis die Spannung 4,4 V erreichte, und wurde bei einer konstanten
Spannung von 4,4 V weiter geladen, bis der Stromwert 32 mA erreicht,
und dann bei einem konstanten Strom von 650 mA entladen, bis die
Spannung eine festgelegte Spannung erreicht, dabei wurde die Entladungskapazität (mAh)
der Batterie gemessen. Durch Wiederholen dieses Ladens und Entladens
wurde die Lade-Entladezyklus-Charakteristik ermittelt.
-
(Referenzbeispiel 2)
-
Es
wurde eine Sekundärbatterie
B2 mit nichtwässrigem
Elektrolyten hergestellt, indem der gleichen Prozedur wie in Referenzbeispiel
1 gefolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Prozedur in der obigen
Herstellung der positiven Elektrode in Referenzbeispiel 1 so geändert wurde,
dass LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 und LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 zu einem Gewichtsverhältnis von
8:2 gemischt wurden, und die thermische Stabilität und die Lade-Entladezyklus-Charakteristik
der Batterie B2 wurden ermittelt.
-
(Referenz-Vergleichsbeispiel 1)
-
Es
wurde eine Sekundärbatterie
Y1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten hergestellt, indem der gleichen Prozedur wie in Referenzbeispiel
1 gefolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Prozedur in der obigen
Herstellung der positiven Elektrode in Referenzbeispiel 1 so geändert wurde,
dass lediglich LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 als positives
Aktivmaterial verwendet wurde, und die thermische Stabilität und die
Lade-Entladezyklus-Charakteristik der Batterie Y1 wurde ermittelt.
-
(Referenz-Vergleichsbeispiel 2)
-
Es
wurde eine Sekundärbatterie
Y2 mit nichtwässrigem
Elektrolyten hergestellt, indem der gleichen Prozedur wie in Referenzbeispiel
1 gefolgt wurde, mit der Ausnahme, dass die Prozedur in der obigen
Herstellung der positiven Elektrode in Referenzbeispiel 1 so geändert wurde,
dass lediglich LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 als positives
Aktivmaterial verwendet wurde, und die Lade-Entladezyklus-Charakteristik der
Batterie V2 wurde ermittelt.
-
Die
Ergebnisse der Ermittlungen der thermischen Stabilität der so
herstellten Sekundärbatterien
B1 und B2 mit nichtwässrigem
Elektrolyten der Vergleichsbeispiele 1 und 2 und der Sekundärbatterie
Y1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten des Referenz-Vergleichsbeispiels 1 sind in Tabelle
2 gezeigt. Auch sind die Ergebnisse der Ermittlungen der Lade-Entladezyklus-Charakteristika
der Sekundärbatterien
B1 und B2 mit nichtwässrigem
Elektrolyten der Referenzbeispiele 1 und 2 und der Sekundärbatterie
Y1 mit nichtwässrigem
Elektrolyten der Referenz-Vergleichsbeispiele 1 und 2 in Tabelle
3 gezeigt. Die in der Spalte der Entladungskapazität beim 100.
Zyklus und der 5 Entladungskapazität beim 300. Zyklus in Tabelle
3 in Klammern angegebenen Werte stellen das Kapazitätsrückhaltevermögen zu der
anfänglichen
Entladungskapazität
dar. Tabelle
2
| | Batterie | Gehalt an LiMn0,33Ni0 , 33 Co0,34O2 im positiven
Aktivmaterial | Thermische
Stabilität |
| 160°C | 170°C | 180°C |
| Referenzbeispiel
1 | B1 | 30
% | – | keine
Abnormität | Entzündung |
| Referenzbeispiel
2 | B2 | 20
% | | keine | Entzündung |
| Referenz-Vergleichsbeispiel
1 | Y1 | 0
% | keine
Abnormität | Abnormität Entzündung | – |
Tabelle 3
| | Batterie | Gehalt
an LiMn0,33Ni0,33Co0,34O2 im positiven
Aktivmaterial | Abschaltspannung bei
Entladung | Anfängliche Entladungskapazität (mAh) | Entladungskapazität beim 100. Zyklus (mAh) | Entladungskapazität beim 300. Zyklus (mAh) |
| Referenzbeispiel
1 | B1 | 30 % | 3,1 V | 658,0 | 616,4
(93,7 %) | 585,5
(89,0 %) |
| Referenzbeispiel
2 | B2 | 20 % | 3,1 V | 666,6 | 620,4
(93,1 %) | 591,1
(88,7 %) |
| Referenz-Vergleichsbeispiel
1 | Y1 | 0 % | 2,75 V | 678,9 | 639,1 (94,1 %) | 619,8 (91,3 %) |
| Referenz-Vergleichsbeispiel
2 | Y2 | 100 % | 3,1 V | 552,7 | 461,7 (83,5 %) | 274,3 (49,6 %) |
-
Wie
aus dem Vergleich zwischen den in Tabelle 2 gezeigten Referenzbeispielen
1 & 2 und 15
dem Referenz-Vergleichsbeispiel 1 ersichtlich, wird gefunden, dass
beim Laden der Batterie bis zu 4,45 V durch Mischen und Verwenden
des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A und des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B als positives Aktivmaterial die thermische Stabilität der Batterie
verbessert wird, verglichen mit dem Fall, in dem lediglich das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid A verwendet
wird.
-
Es
ist aus dem Vergleich zwischen den in Tabelle 3 gezeigten Referenzbeispielen
1 & 2 und den
Referenz-Vergleichsbeispielen 1 & 2
auch ersichtlich, dass gefunden wird, dass beim Laden der Batterie
bis zu 4,4 V durch Mischen und Verwenden des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A und des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B als positives Aktivmaterial die Lade-Entladezyklus-Charakteristik verbessert wird,
verglichen mit dem Fall, in dem lediglich das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B verwendet wird. Aus diesen Ergebnissen wird gefunden, dass durch
Mischen und Verwenden des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
A und des Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxids
B sowohl eine hohe thermische Stabilität als auch eine hohe Zyklus-Charakteristik erhalten
werden kann.
-
Ferner
ist der Grund, warum die Entladungs-Abschaltspannung in der Batterie,
die das Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B verwendet, auf 3,1 V oder mehr gesetzt wird, der, dass wenn das
Lithium-Übergangsmetall-Komplexoxid
B verwendet wird, eine Entladungs-Abschaltspannung von 2,9 V oder weniger
eine Zerstörung
verursacht, wobei der Zyklus groß wird, sogar dann, wenn das
Ende der Ladungsspannung 4,2 V beträgt.
-
Hierbei
ist es aus dem Vergleich zwischen dem Vergleichsbeispiel 1 des Experiments
1 und dem Referenzbeispiel des Referenzexperiments ersichtlich,
dass die Zyklus-Charakteristik der Batterie X1 deutlich schlechter
ist als die der Batterie B1, die das gleich positive Aktivmaterial
verwendet. Es wird angenommen, dass der Grund dafür ist, dass,
weil durch die Erhöhung
des Anteils des Aktivmaterials in der Batterie in diesem Fall, in
der Batterie X1 die Entladekapazität pro Volumen der Batterie
im Vergleich mit der Batterie B1 deutlich erhöht wurde, und folglich die
Menge an Elektrolytlösung
pro Volumen der Batterie verringert wurde, der Effekt der Zersetzung
der Elektrolytlösung
bei der Wiederholung des Ladens und Entladens auf die Lade-Entladezyklus-Zerstörung wurde
beachtlich.
-
Daraus
wird geschlossen, dass die vorliegende Erfindung einen beachtlichen
Effekt, insbesondere bei der Erhöhung
der Kapazität
pro Volumen der Batterie, zeigt.
-
[Beobachtung durch Elektronenmikroskop]
-
Das
in Vergleichsbeispiel 1 verwendete LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 wurde durch ein Elektronenmikroskop beobachtet.
-
1 ist
eine Rückstreu-Elektronenaufnahme
eines Rasterelektronenmikroskops (SEM) des in Referenzbeispiel 1
verwendeten LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2 und 2 ist
eine Aufnahme eines Transmissionselektronenmikroskops (TEM) von
LiCo0,99Zr0,005Mg0,005O2. Wie aus 1 und 2 ersichtlich,
haften kleine Teilchen an den Oberflächen von großen Teilchen.
-
Die
Qualifikation der in 2 in der Aufnahme des Transmissionselektronenmikroskops
(TEM) enthaltenen Metallelemente wurde durch EDS (energiedispersive
Röntgenspektroskopie)
ermittelt. Die Ergebnisse der Messungen der EDS sind in 3 und 4 gezeigt. 3 zeigt
einen Graph der Messergebnisse der EDS an Punkt 1 in 2 und 4 zeigt
einen Graph der Messergebnisse der Messung der EDS an Punkt 2 in 2.
Wie aus 3 und 4 ersichtlich,
wird in der TEM-Aufnahme von 2 an Punkt
1 schwerlich ein Co-Element gefunden und es wird deutlich ein Zr-Element
gefunden. Andererseits wird an Punkt 2 das Zr-Element nicht gefunden
und das Co-Element wird deutlich gefunden. Daraus wird geschlossen,
dass die haftenden Teilchen an Punkt 1 Teilchen einer Verbindung
sind, die Zr enthält,
und die haftenden Teilchen des Punkts 2 sind Teilchen von LiCoO2, die kein Zr enthalten. Das heißt, es wird
gefunden, dass die Oberfläche der
LiCoO2-Teilchen sich in einem Zustand befindet,
dass Teilchen einer Verbindung von Zr an einem Teil der Oberfläche haften
und der größte Teil
der Oberfläche
(80 % oder mehr) ungeschützt
ist.
-
Wie
aus 3 und 4 auch ersichtlich, wird sowohl
an Punkt 1 als auch an Punkt 2 Mg gefunden. Demzufolge wird gefunden,
dass Mg-Elemente sowohl in die Teilchen einer Zr-Verbindung als auch in die LiCoO2-Teilchen eindiffundiert und darin enthalten
sind.