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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein Regelungssystem, das ein geregeltes Objekt
regelt, auf das eine periodische Störung einwirkt, deren Amplitude
sich periodisch ändert.
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Die
US-A-5,298,805 offenbart ein Regelungssystem gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
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Beschreibung der verwandten
Technik
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Herkömmlich ist
in der Patentschrift 1 (der japanischen Patentoffenlegungsschrift
(Kokai) Nr. 2001-132482) ein Regelungssystem offenbart worden, das
einen variablen Nockenphasenmechanismus einer Brennkraftmaschine
regelt. Dieser variable Nockenphasenmechanismus verändert nach Wunsch
die Phase einer Einlassnockenwelle, d.h. eines Einlassnockens in
Bezug auf eine Kurbelwelle (nachfolgend als "Nockenphase" bezeichnet), um hierdurch die Ventilsteuerzeit
der Einlassventile zu verändern,
und umfasst einen hydraulisch angetriebenen variablen Nockenphasenmechanismus
sowie ein Solenoidventil zum Zuführen
von Hydraulikdruck von einer Ölpumpe
zu dem variablen Nockenphasenmechanismus. Ferner enthält das Regelungssystem einen
Kurbelwinkelsensor und einen Nockenwinkelsensor, deren Ausgangssignale
eine Winkelstellung der Kurbelwelle und jene des Einlassnockens
jeweils anzeigen, sowie einen Controller, in den die Erfassungssignale
von den Sensoren eingegeben werden.
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Der
Controller berechnet eine Istnockenphase auf der Basis der Erfassungssignale
von dem Kurbelwinkelsensor und dem Nockenphasensensor sowie eine
Sollnockenphase, die von Betriebszuständen der Maschine abhängig ist,
und regelt, wie später beschrieben,
den variablen Nockenphasenmechanismus mit einem Gleitmodusregelungsalgorithmus, sodass
die Nockenphase dazu gebracht wird, zu der Sollnockenphase zu konvergieren.
In anderen Worten, der Controller betrifft ein System, in das ein
Regelsignal von dem Solenoidsteuerventil als Regeleingabe eingegeben
wird und aus dem die Nockenphase als geregeltes Objekt ausgegeben
wird, und erstellt von dem geregelten Objekt ein zeitkontinuierliches
Systemmodell. Insbesondere wird die Kenngleichung des geregelten
Objekts als eine Differenzialgleichung gesetzt, in der die zeitlichen
Ableitungswerte der Nockenphase erster Ordnung und zweiter Ordnung
als Zustandsvariablen betrachtet werden. Ferner wird eine Umschaltfunktion
des Gleitmodusregelungsalgorithmus als eine lineare Funktion gesetzt,
in der die Differenz zwischen der Sollnockenphase und der Nockenphase
und ein zeitlicher Ableitungswert der Differenz (d.h. die Änderungsrate
in der Differenz) als die Zustandsvariablen dargestellt werden.
Dann wird die Regeleingabe derart berechnet, dass die Differenz
und die Änderungsrate
der Differenz, die wie oben als die Zustandsvariablen der Umschaltfunktion
gesetzt sind, auf einer Umschaltlinie liegen. In anderen Worten,
die Regeleingabe wird derart berechnet, dass die Differenz und die Änderungsrate
der Differenz sich auf der Umschaltlinie verschieben, um auf einen
Wert von 0 zu konvergieren, wodurch die Nockenphase dazu gebracht
wird, zur Sollnockenphase zu konvergieren.
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Ferner
ist vom vorliegenden Anmelder in der Patentschrift 2 (der japanischen
Patentoffenlegungsschrift (Kokai) Nr. 2003-5804) ein Regelungssystem mittels
eines Gleitmodusregelungsalgorithmus vorgeschlagen worden. Dieses
Regelungssystem regelt einen Drosselventilaktuatormechanismus für den Motor
und enthält
einen adaptiven Gleitmodusregler, einen Onboardidentifizierer, einen
Zustandsvorhersager usw. Ferner aktiviert der Drosselventilaktuatormechanismus
ein Drosselventil, um hierdurch dessen Öffnungsgrad zu verändern, und
enthält
einen Motor.
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In
dem Regelungssystem wird eine Regeleingabe zum Regeln des Drosselventilaktuatormechanismus
wie folgt berechnet: Ein System, in das das Tastverhältnis eines
dem Motor zugeführten
Regelsignals als Regeleingabe eingegeben wird und aus dem die Differenz
zwischen dem Öffnungsgrad des
Drosselventils und einem Sollöffnungsgrad
davon ausgegeben wird, wird als geregeltes Objekt betrachtet, und
von dem geregelten Objekt wird ein zeitdiskretes Systemmodell erstellt,
das die Beziehungen zwischen dem Tastverhältnis, der Differenz zwischen
dem Öffnungsgrad
des Drosselventils und dem Sollöffnungsgrad
davon und einem Kompensationswert definiert. Der Kompensationswert
dient zum Kompensieren von Modellfehlern bei der Modellbildung des
geregelten Objekts, und von Störungen.
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Dann
werden Modellparameter des Regelobjektmodells und des Kompensationswerts
zur Identifizierung durch den Onboardidentifizierer berechnet, und
die Regeleingabe wird durch den adaptiven Gleitmodusregler mittels
der obigen identifizierten Werte mit dem GleitmodusRegelungsalgorithmus berechnet.
Da in dem Regelungssystem die Regeleingabe wie oben berechnet wird,
ist es möglich,
die Modellbildungsfehler und die Störung richtig zu kompensieren,
wodurch es möglich
gemacht wird, eine hochgenaue Regelung sicherzustellen.
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Das
in der Patentschrift 1 vorgeschlagene Regelungssystem unterliegt
den folgenden Problemen:
- (f1) Der Einfluss
der Störung
auf das geregelte Objekt wird nicht berücksichtigt, und daher wird, wenn
das geregelte Objekt ein variabler Nockenphasenmechanismus ist,
der dazu neigt, einer Dauerzustandsstörung zu unterliegen, die Stabilität und Genauigkeit
der Regelung durch die Dauerzustandsstörung verschlechtert.
- (f2) Ferner ist der variable Nockenphasenmechanismus vorgesehen,
um die Phase des Einlassnockens in Bezug auf die Kurbelwelle nach
Wunsch zu verändern,
und daher unterliegt, wenn der Einlassnocken das Einlassventil zum Öffnen und Schließen desselben
aktiviert, der Einlassnocken einer periodischen Störung, deren
Amplitude sich periodisch verändert,
aufgrund der Vorspannkraft und der Reaktionskraft einer Ventilfeder
des Einlassventils (siehe 12, auf
die nachfolgend Bezug genommen wird). Wenn eine solche periodische
Störung
auf den variablen Nockenphasenmechanismus einwirkt, wird die Gesamtöffnungszeitdauer
des Einlassventils durch den Einfluss der periodischen Änderung
verkürzt
(siehe 14 und 15,
auf die nachfolgend Bezug genommen wird), und die Ausgangsluftmenge nimmt
ab, wenn das Einlassventil geöffnet
wird. Dies reduziert das von der Maschine erzeugte Drehmoment und
macht den Verbrennungszustand der Maschine unstabil.
- (f3) Da ferner das zeitkontinuierliche Systemmodell als Regelobjektmodell
verwendet wird, ist es schwierig, Modellparameter des Regelobjektmodells
aus experimentellen Daten des geregelten Objekts direkt zu identifizieren.
Aus diesem Grund ist es insbesondere notwendig, das zeitkontinuierliche
Systemmodell in ein zeitdiskretes Systemmodell geeignet umzuwandeln,
um die Modellparameter auf der Basis des zeitdiskreten Systemmodells
zu identifizieren. Die Verwendung einer solchen Annäherungumwandlung
verschlechtert die Genauigkeit der Identifizierung der Modellparameter.
Ferner ist es erforderlich, das zeitdiskrete Systemmodell in das
zeitkontinuierliche Systemmodell geeignet rückzuwandeln, was eine Zunahme
in den Modellbildungsfehlern hervorruft, die bei der Modellbildung
des geregelten Objekts auftreten. Um daher eine hohe Stabilitätsspanne der
Regelung sicherzustellen, ist es notwendig, die Regelungsverstärkung zu
reduzieren, was in einer weiter verschlechterten Regelbarkeit resultiert.
Kurz gesagt, das in der Patentschrift 1 vorgeschlagene Regelungssystem
kann die Robustheit und die reaktionsspezifischen Charakteristiken, die
der Gleitmodusregelung eigens sind, nicht sicherstellen.
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Um
die oben beschriebenen Probleme in der Patentschrift 1 zu lösen, wird
daran gedacht, das Regelungsverfahren in der Patentschrift 2 auf
das in Patentschrift 1 vorgeschlagene Regelungssystem anzuwenden.
Obwohl die oben beschriebenen Probleme (f1) bis (f3) in der Patentschrift
1 gelöst
werden können,
ist es in diesem Fall, da das Regelverfahren in der Patentschrift
2 den Kompensationswert durch den Onboardidentifizierer berechnet,
unmöglich,
das Problem (f2) zu lösen,
bis die Anzahl der Berechnungen einen vorbestimmten Wert erreicht.
Kurz gesagt, es benötigt
eine gewisse Zeit, um den Einfluss der periodischen Störung zu
kompensieren und zu unterdrücken,
was Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung während dieser Zeit verschlechtern
kann.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Regelungssystem
bereitzustellen, das in der Lage ist, den Einfluss einer periodischen Störung auf
das geregelte Objekt rascher zu kompensieren und zu unterdrücken, selbst
wenn das geregelte Objekt der periodischen Störung, deren Amplitude sich
periodisch ändert,
unterliegt, um hierdurch die Stabilität und Genauigkeit der Regelung
zu verbessern.
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Eine
zweite Aufgabe der Erfindung ist es, ein Regelungssystem bereitzustellen,
das in der Lage ist, den Einfluss einer periodischen Störung an
einem Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils rascher zu kompensieren
und zu unterdrücken,
um hierdurch die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung zu verbessern.
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Zur
Lösung
der ersten Aufgabe wird in einem ersten Aspekt der Erfindung ein
Regelungssystem zum Regeln einer Ausgabe eines geregelten Objekts,
auf das eine periodische Störung
einwirkt, deren Amplitude sich periodisch ändert, durch eine Regeleingabe
vorgesehen, umfassend: ein Störungskompensationswert-Speichermittel
zum Speichern einer Mehrzahl von Störungskompensationswerten zur
Kompensation der periodischen Störung,
wobei die Störungskompensationswerte
vorab in Zeitserien gemäß einem
Ergebnis der Vorhersage einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt worden
sind; ein Störungskompensationswert-Wählmittel,
um in einer Wählzeitgebung
mit einer Wiederholperiode, die 1/n einer Wiederholperiode des Auftretens
der periodischen Störung
entspricht, wobei n eine ganze Zahl von nicht kleiner als 2 ist,
einen der Wählzeitgebung
entsprechenden Störungskompensationswert
aus den gespeicherten Störungskompensationswerten
zu wählen;
und ein Regeleingabeberechnungsmittel zum Berechnen der Regeleingabe
mit einem vorbestimmten Regelungsalgorithmus gemäß dem gewählten Störungskompensationswert.
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Mit
der Konfiguration dieses Regelungssystems werden eine Mehrzahl von
Störungskompensationswerten
zum Kompensieren einer periodischen Störung vorab in Zeitserien gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt
und im Störungskompensationswert-Speichermittel
gespeichert. Aus diesen gespeicherten Störungskompensationswerten wird
in der Wählzeit
mit einer Wiederholperiode entsprechend 1/n einer Wiederholperiode
des Auftretens der periodischen Störung ein Kompensationswert,
der der Wählzeitgebung
entspricht, ausgewählt,
und die Regeleingabe wird mit einem vorbestimmten Regelungsalgorithmus
gemäß dem gewählten Störungskompensationswert
berechnet. Somit wird nur ein Störungskompensationswert
gemäß der Wählzeitgebung
aus den vorab gesetzten Störungskompensationswerten
ausgewählt,
und die Regeleingabe wird gemäß dem gewählten Störungskompensationswert mit
dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus berechnet. Daher wird die
Ausgabe des geregelten Objekts durch die so berechnete Regeleingabe
geregelt, wodurch es möglich
wird, den Einfluss der periodischen Störung auf die Ausgabe des geregelten Objekts
rascher als im Stand der Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Dies
macht es möglich, die
Stabilität
und Genauigkeit der Regelung zu verbessern. Es sollte angemerkt
werden, dass in der gesamten Beschreibung "zum Speichern der Störungskompensationswerte" nicht nur beinhaltet,
die Störungskompensationswerte
in einem Speicher oder dgl. zu speichern, sondern auch, diese innerhalb
des Regelungssystems zu halten. Ferner beinhaltet "zum Berechnen", z.B. in "zum Berechnen der
Regeleingabe" und "zum Berechnen des
Störungskompensationswerts", nicht nur die Berechnung
durch ein Programm, sondern auch die Erzeugung eines elektrischen
Signals als Indikator davon durch eine elektrische Schaltung.
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Bevorzugt
sind Störungsschätzwertberechnungmittel
vorgesehen zum Berechnen eines Störungsschätzwerts zum Kompensieren einer
Störung und
von Modellfehlern im geregelten Objekt mit einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
auf der Basis eines Modells, das Beziehungen zwischen dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert.
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Mit
der Konfiguration dieses Regelungssystems werden einer Mehrzahl
von Störungskompensationswerten
zum Kompensieren einer periodischen Störung vorab in Zeitserien gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt
und in dem Störungskompensationswert-Speichermittel
gespeichert. Aus der Mehrzahl von gespeicherten Störungskompensationswerten
wird in einer Wählzeitgebung
mit einer Wiederholperiode, die 1/n einer Wiederholperiode des Auftretens
der periodischen Störung
entspricht, ein Störungskompensationswert,
der der Wählsteuerzeit
entspricht, ausgewählt,
und ein Störungsschätzwert zum
Kompensieren der Störung
und von Modellbildungsfehlern in dem geregelten Objekt wird mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
auf der Basis eines Modells berechnet, das Beziehungen zwischen
dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert. Ferner
wird die Regeleingabe mit einem vorbestimmten Regelungsalgorithmus
gemäß dem gewählten Störungskompensationswert
und dem berechneten Störungsschätzwert berechnet.
Somit wird nur ein Störungskompensationswert
in der Wählzeitgebung aus
den vorab gesetzten Störungskompensationswerten
ausgewählt,
und die Regeleingabe wird gemäß dem gewählten Störungskompensationswert berechnet.
Daher wird, wie oben beschrieben, die Ausgabe des geregelten Objekts
durch die so berechnete Regeleingabe geregelt, wodurch es möglich wird,
den Einfluss der periodischen Störung
auf die Ausgabe des geregelten Objekts rascher als im Stand der
Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Weil darüber hinaus
die Regeleingabe ferner gemäß dem Störungsschätzwert berechnet
wird, wird es möglich,
die Dauerzustandsstörung
in dem geregelten Objekt und die Modellfehler richtig zu kompensieren,
wodurch es möglich
gemacht wird, die Ausgabe des geregelten Objekts derart zu regeln, dass
die Dauerzustandsabweichung nicht erzeugt wird. Dies macht es möglich, die
Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
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Bevorzugt
sind Modellparameteridentifiziermittel vorgesehen. zum Identifizieren
von Modellparametern eines Modells, das Beziehungen zwischen dem
Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert, mit
einem vorbestimmten Identifikationsalgorithmus; worin das Regeleingabeberechnungsmittel
die Regeleingabe mit einem vorbestimmten Algorithmus, der den vorbestimmten
Regelungsalgorithmus enthält, auf
der Basis des Modells gemäß den identifizierten Modellparametern
und dem gewählten
Störungskompensationswert
berechnet.
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Mit
der Konfiguration dieses Regelungssystems werden eine Mehrzahl von
Störungskompensationswerten
zum Kompensieren einer periodischen Störung vorab in Zeitserien gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt
und in den Störungskompensations-Speichermitteln
gespeichert. Aus den gespeicherten Störungskompensationswerten wird
in der Wählzeitgebung
mit einer Wählwiederholperiode entsprechend
1/n einer Wiederholperiode des Auftretens der periodischen Störung ein
Störungskompensationswert,
der der Wählsteuerzeitgebung
entspricht, ausgewählt,
und Modellparameter eines Modells, das die Beziehungen zwischen
dem gewählten Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert,
werden mit einem vorbestimmten Identifikationsalgorithmus identifiziert.
Dann wird die Regeleingabe mit einem vorbestimmten Algorithmus,
der einen auf dem Modell beruhenden vorbestimmten Regelungsalgorithmus
enthält,
gemäß den identifizierten
Modellparametern und dem gewählten
Störungskompensationswert
berechnet. Somit wird nur ein Störungskompensationswert
in der Wählzeitgebung
aus den vorab gesetzten Störungskompensationswerten
ausgewählt,
und die Regeleingabe wird gemäß dem gewählten Störungskompensationswert
berechnet. Daher wird, wie oben beschrieben, die Ausgabe des geregelten
Objekts durch die so berechnete Regeleingabe geregelt, wodurch es
möglich
wird, den Einfluss der periodischen Störung auf die Ausgabe des geregelten
Objekts rascher als im Stand der Technik zu kompensieren und zu
unterdrücken.
Darüber
hinaus wird die Regeleingabe ferner gemäß den identifizierten Werten
der Modellparameter des Modells, das die Beziehungen zwischen dem
Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert,
berechnet, und daher kann die Regeleingabe mittels der identifizierten
Modellparameter derart berechnet werden, dass sie durch die periodische
Störung
nicht nachteilig beeinträchtigt
werden, wodurch es selbst dann, wenn sich die dynamischen Charakteristiken
des geregelten Objekts ändern,
möglich
wird, die Ausgabe des geregelten Objekts zu regeln, während der
Einfluss der Änderung
rasch absorbiert wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
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Bevorzugt
sind Amplitudenkorrekturwertberechnungsmittel vorgesehen zum Berechnen
eines Amplitudenkorrekturwerts zum Korrigieren einer Amplitude des
Störungskompensationswerts
mit einem vorbestimmten Algorithmus auf der Basis eines Modells,
das Beziehungen zwischen dem Amplitudenkorrekturwert, dem Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert;
wobei das Regeleingabeberechnungsmittel die Regeleingabe mit dem
vorbestimmten Regelungsalgorithmus gemäß dem berechneten Amplitudenkorrekturwert
und dem gewählten
Störungskompensationswert
berechnet.
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Mit
der Konfiguration dieses Regelungssystems werden eine Mehrzahl von
Störungskompensationswerten
zum Kompensieren einer periodischen Störung vorab in Zeitserien gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt
und in den Störungskompensationswert-Speichermitteln
gespeichert. Aus den gespeicherten Störungskompensationswerten wird
in der Wählzeitgebung
mit einer Wiederholperiode, die 1/n einer Wiederholperiode des Auftretens
der periodischen Störung
entspricht, ein Störungskompensationswert
ausgewählt,
der der Wählzeitgebung
entspricht. Dann wird ein Amplitudenkorrekturwert zum Korrigieren
einer Amplitude des Störungskompensationswerts
mit einem vorbestimmten Algorithmus auf der Basis eines Modells,
das die Beziehungen zwischen dem Amplitudenkorrekturwert, dem gewählten Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Ausgabe des geregelten Objekts definiert
ist, berechnet, und die Regeleingabe wird mit einem vorbestimmten
Regelungsalgorithmus gemäß dem berechneten
Amplitudenkorrekturwert und dem gewählten Störungskompensationswert berechnet.
Wie oben beschrieben, wird nur ein Störungskompensationswert in der
Wählzeitgebung
aus den vorab gesetzten Störungskompensationswerten
ausgewählt, und
die Regeleingabe wird gemäß dem gewählten Störungskompensationswert
berechnet. Daher ist es durch die Regelung der Ausgabe des geregelten
Objekts durch die so berechnete Regeleingabe, wie oben beschrieben,
möglich,
den Einfluss der periodischen Störung
auf die Ausgabe des geregelten Objekts rascher als im Stand der
Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Darüber hinaus wird die Regeleingabe
ferner gemäß dem Amplitudenkorrekturwert
berechnet, sodass selbst dann, wenn zwischen der Amplitude des Störungskompensationswerts
und der Amplitude einer tatsächlichen
periodischen Störung
eine Differenz auftritt, diese Differenz kompensiert werden kann.
Aus dem oben stehenden ist es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung zu verbessern.
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Bevorzugt
umfasst das Regelungssystem ferner ein Sollwertsetzmittel zum Setzen
eines Sollwerts der Ausgabe des geregelten Objekts, und worin der
vorbestimmte Regelungsalgorithmus einen reaktionsspezifizierenden
Regelungsalgorithmus enthält,
um zu bewirken, dass die Ausgabe des geregelten Objekts auf den
Sollwert konvergiert.
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Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird die Regeleingabe
mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus berechnet, der einen
reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmus enthält, um zu
bewirken, dass die Ausgabe des geregelten Objekts auf einen Sollwert
konvergiert, und daher kann selbst dann, wenn eine große Differenz
zwischen der Ausgabe des geregelten Objekts und dem Sollwert auftritt,
die Ausgabe des geregelten Objekts dazu gebracht werden, rasch und
genau auf den Sollwert zu konvergieren, während ein Überschießen aufgrund der großen Differenz
vermieden wird. Dies macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung weiter zu verbessern.
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Bevorzugt
umfasst das Regelungssystem ferner Sollwertsetzmittel zum Setzen
eines Sollwerts der Ausgabe des geregelten Objekts, und worin der vorbestimmte
Regelungsalgorithmus einen Regelungsalgorithmus mit zwei Freiheitsgraden
enthält, um
zu bewirken, dass die Ausgabe des geregelten Objekts auf den Sollwert
konvergiert.
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Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird die Regeleingabe
mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus berechnet, der einen
Regelungsalgorithmus mit zwei Freiheitsgraden enthält, um zu
bewirken, dass die Ausgabe des geregelten Objekts auf einen Sollwert
konvergiert, daher kann selbst dann, wenn sich der Sollwert stark ändert, die
Ausgabe des geregelten Objekts dazu gebracht werden, stabil und
genau auf den Sollwert zu konvergieren, während ein Überschießen aufgrund der Änderung
vermieden wird. Dies macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung weiter zu verbessern.
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Bevorzugt
enthält
das geregelte Objekt einen variablen Nockenphasenmechanismus zum Ändern einer
Nockenphase, wobei die Nockenphase als eine Phase einer Einlassnockenwelle
und/oder eine Phase einer Auslassnockenwelle einer Brennkraftmaschine
in Bezug auf eine Kurbelwelle definiert ist, und worin die Ausgabe
des geregelten Objekts die durch den variablen Nockenphasenmechanismus geänderte Nockenphase
ist, und worin die Regeleingabe in den variablen Nockenphasenmechanismus eingegeben
wird.
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Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung ist es möglich, die
Nockenphase zu regeln, während
der Einfluss der periodischen Störung auf
die Nockenphase rascher als im Stand der Technik kompensiert und
unterdrückt
wird. Hierdurch lässt sich
verhindern, dass sich die Ansaugluftmenge aufgrund der periodischen
Störung
verändert,
wenn zumindest eines jedes Einlassventils und jedes Auslassventils
geöffnet
werden. Hierdurch lässt
sich eine Änderung
im von der Maschine erzeugten Drehmoment vermeiden, um einen stabilen
Verbrennungszustand der Maschine sicherzustellen.
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Bevorzugt
enthält
das geregelte Objekt einen variablen Ventilhubmechanismus zum Verändern eines
Ventilhubs, wobei der Ventilhub als ein Hub von Einlassventilen
und/oder ein Hub von Auslassventilen einer Brennkraftmaschine definiert
ist, und worin die Ausgabe des geregelten Objekts ein durch den
variablen Ventilhubmechanismus geänderter Ventilhub ist, und
worin die Regeleingabe in den variablen Ventilhubmechanismus eingegeben wird.
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Allgemein
wird dann, wenn der variable Ventilhubmechanismus der periodischen
Störung
ausgesetzt wird, der Hub der Einlassventile und/oder der Hub der
Auslassventile durch den Einfluss der periodischen Störung geändert, sodass
sich die Ansaugluftmenge ändert,
wenn sie geöffnet
werden. Dies bewirkt eine Änderung
im von der Maschine erzeugten Drehmoment, um den Verbrennungszustand
der Maschine unstabil zu machen. Im Hinblick hierauf ist es mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung möglich, den Hub jedes Einlassventils
und/oder jedes Auslassventils zu regeln, während der Einfluss der periodischen
Störung
auf die Nockenphase rascher als im Stand der Technik kompensiert
und unterdrückt
wird. Hierdurch lässt
sich verhindern, dass sich die Ansaugluftmenge durch die periodische
Störung
verändert,
wenn jedes Einlassventil und/oder jedes Auslassventil geöffnet wird/werden, wodurch
es möglich
gemacht wird, eine Änderung
im von der Maschine erzeugten Drehmoment zu vermeiden, um einen
stabilen Verbrennungszustand der Maschine sicherzustellen.
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Bevorzugt
enthält
das geregelte Objekt einen variablen Verdichtungsverhältnismechanismus zum Ändern eines
Verdichtungsverhältnisses
einer Brennkraftmaschine, worin die Ausgabe des geregelten Objekts
ein durch den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus geändertes
Verdichtungsverhältnis
ist, und worin die Regeleingabe in den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
eingegeben wird.
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Allgemein
wird, wenn der variable Verdichtungsverhältnismechanismus der periodischen
Störung
ausgesetzt wird, ein Verdichtungsverhältnis aufgrund des Einflusses
der periodischen Störung
verändert,
wodurch die Kompatibilität
zwischen dem Verdichtungsverhältnis
und der Zündsteuerzeit schlechter
wird. Dies kann das Auftreten von Klopfen und Verschlechterung des
Verbrennungswirkungsgrads hervorrufen. Im Hinblick hierauf ist es
mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung möglich, das Verdichtungsverhältnis zu
regeln, während der
Einfluss der periodischen Störung
auf die Nockenphase rascher als im Stand der Technik kompensiert
und unterdrückt
wird. Hierdurch lässt
sich verhindern, dass sich das Verdichtungsverhältnis durch den Einfluss der
periodischen Störung
verändert,
um hierdurch eine ausgezeichnete Kompatibilität zwischen dem Verdichtungsverhältnis und
der Zündsteuerzeit
beizubehalten. Im Ergebnis ist es möglich, das Auftreten von Klopfen
und einer Minderung des Verbrennungswirkungsgrads zu vermeiden.
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Zur
Lösung
der zweiten Aufgabe wird in einem weiteren Aspekt der Erfindung
das Regelungssystem für
einen Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils vorgesehen, der
eine Betriebszeitgebung oder einen Betriebsbetrag eines bewegenden Teils
einer Brennkraftmaschine verändert,
und auf den die periodische Störung
einwirkt, deren Amplitude sich einhergehend mit der Drehung einer
Kurbelwelle der Maschine periodisch ändert, wobei die Störungskompensationswerte
vorab gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der durch die Drehung
der Kurbelwelle hervorgerufenen periodischen Störung gesetzt worden sind; wobei das
Störungskompensationswert-Wählmittel
in einer Wählzeitgebung
entsprechend jeder Drehung der Kurbelwelle der Maschine um einen
vorbestimmten Winkel den Störungskompensationswert
entsprechend der Wählzeitgebung
aus den gespeicherten Störungskompensationswerten
wählt;
und worin das Regeleingabeberechnungsmittel eine Regeleingabe zur
Regelung des Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils mit dem
vorbestimmten Regelungsalgorithmus gemäß dem gewählten Störungskompensationswert berechnet.
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Mit
der Konfiguration dieses Regelungsystems werden eine Mehrzahl von
Störungskompensationswerten
zum Kompensieren einer periodischen Störung vorab gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung der periodischen Störung gesetzt
und in Störungskompensationswert-Speichermitteln gespeichert,
und aus den Störungskompensationswerten
werden in der Wählzeitgebung,
die jeder Umdrehung der Kurbelwelle der Maschine um einen vorbestimmten
Winkel herum entspricht, ein Störungskompensationswert,
der der Wählzeitgebung
entspricht, ausgewählt,
sodass durch geeignetes Setzen des vorbestimmten Winkels der Störungskompensationswert
als ein Wert gewählt
werden kann, der in der Lage ist, die periodische Störung richtig
und rasch zu kompensieren. Ferner ist es lediglich erforderlich,
einen Störungskompensationswert
auszuwählen,
und die Regeleingabe zur Regelung des Antriebsmechanismus eines
bewegenden Teils wird mit einem vorbestimmten Algorithmus gemäß dem so
gewählten
Störungskompensationswert berechnet,
und daher ist es, wenn der Antriebsmechanismus eines bewegenden
Teils mittels der wie oben berechneten Regeleingabe geregelt wird,
möglich,
den Einfluss der periodischen Störung
auf die Betriebszeitgebung und/oder den Betriebsbetrag des bewegenden
Teils rascher als im Stand der Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Dies
macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung des Antriebsmechanismus des bewegenden Teils
zu verbessern.
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Bevorzugt
enthält
der Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils einen variablen Nockenphasenmechanismus
zum Ändern
einer Nockenphase als der Betriebszeitgebung des bewegenden Teils, wobei
die Nockenphase als eine Phase einer Einlassnockenwelle und/oder
eine Phase einer Auslassnockenwelle der Maschine in Bezug auf die
Kurbelwelle definiert ist.
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Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung enthält der Antriebsmechanismus
des bewegenden Teils einen variablen Nockenphasenmechanismus zum Ändern einer
Nockenphase als der Betriebszeitgebung des bewegenden Teils, und daher
ist es durch Regelung des variablen Nockenphasenmechanismus mittels
der Regeleingabe, die gemäß dem Störungskompensationswert
berechnet ist, möglich,
den Einfluss der periodischen Störung den
variablen Nockenphasenmechanismus rascher als im Stand der Technik
zu kompensieren und zu unterdrücken,
wodurch es möglich
gemacht wird, die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung zu verbessern. Wenn der variable
Nockenphasenmechanismus auf einen Typ zum Ändern der Nockenphase einer
Einlassnockenwelle angewendet wird, lässt es sich im Unterschied
zum Stand der Technik verhindern, dass die gesamte Ventilöffnungszeitdauer
jedes Einlassventils durch den Einfluss der periodischen Störung verkürzt wird,
wodurch es sich vermeiden lässt,
dass die Ansaugluftmenge reduziert wird, wenn das Einlassventil
geöffnet
wird. Dies macht es möglich,
das von der Maschine erzeugte Drehmoment ausreichend sicherzustellen,
um einen stabilen Verbrennungszustand der Maschine zu gewährleisten.
Wenn ferner der variable Nockenphasenmechanismus auf einen Typ zum Ändern der
Nockenphase der Auslassnockenwelle angewendet wird, lässt sich verhindern,
dass die gesamte Ventilöffnungszeitdauer
jedes Auslassventils durch den Einfluss der periodischen Störung verkürzt wird,
wodurch es möglich gemacht
wird, eine Minderung der internen AGR-Menge zu vermeiden. Dies macht
es möglich, einen
stabilen Verbrennungszustand der Maschine sicherzustellen.
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Bevorzugt
wählt das
Störungskompensationswert-Wählmittel
den Störungskompensationswert ferner
gemäß einem
die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter, Wenn der variable
Nockenphasenmechanismus in der Maschine vorgesehen ist, ändert sich
allgemein dann, wenn die Nockenphase durch den variablen Nockenphasenmechanismus
verändert
wird, auch die Phase der periodischen Störung, die auf den variablen
Nockenphasenmechanismus einwirkt. Im Hinblick hierauf ist es mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung, da der Störungskompensationswert
ferner gemäß einem
die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter gewählt wird,
möglich,
den Störungskompensationswerte
als einen Wert auszuwählen,
der in der Lage ist, eine Änderung
in der Nockenphase der periodischen Störung, die durch die Änderung
in der Nockenphase hervorgerufen wird, richtig zu kompensieren.
Dies macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung weiter zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
die Maschine einen variablen Ventilhubmechanismus zum Verändern eines Ventilhubs,
wobei der Ventilhub als ein Hub von Einlassventilen und/oder ein
Hub von Auslassventilen der Maschine definiert ist, und worin die
Störungskompensationswerte
ferner gemäß Vorhersageergebnissen
der Amplitudenänderung
und/oder einer Verhaltensänderung
der periodischen Störung,
die durch eine Ventilhubänderung
durch den variablen Ventilhubmechanismus verursacht wird, gesetzt
sind, und worin das Störungskompensationswert-Wählmittel
den Störungskompensationswert
ferner gemäß einem
den Ventilhub anzeigenden Ventilhubparameter wählt.
-
Wenn
der variable Ventilhubmechanismus in der Maschine vorgesehen ist,
verändert
sich allgemein dann, wenn der Ventilhub durch den variablen Ventilhubmechanismus
verändert
wird, die Amplitude und/oder das Verhalten der periodischen Störung, die
auf den variablen Nockenphasenmechanismus einwirkt. Im Hinblick
hierauf werden mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung die
Störungskompensationswerte
ferner gemäß einem
Vorhersageergebnis einer Amplitudenänderung und/oder einer Verhaltensänderung
der periodischen Störung, die
durch die Änderung
im Ventilhub durch den variablen Ventilhubmechanismus hervorgerufen
wird, gesetzt, und der Störungskompensationswert
wird ferner gemäß einem
den Ventilhub anzeigenden Ventilhubparameter gewählt. Daher kann der Störungskompensationswert
als ein Wert gewählt
werden, der in der Lage ist, die Amplitudenänderung und/oder die Verhaltensänderung
der periodischen Störung,
die durch die Änderung
des Ventilhubs hervorgerufen wird, richtig zu kompensieren. Dies
macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung weiter zu verbessern.
-
Bevorzugt
korrigiert das Regeleingabeberechnungsmittel den Störungskompensationswert gemäß einer
Drehzahl der Maschine und berechnet die Regeleingabe gemäß dem korrigierten
Störungskompensationswert.
-
Wenn
sich die Drehzahl der Maschine ändert, ändert sich
auch allgemein die Frequenz der auf den variablen Nockenphasenmechanismus
wirkenden periodischen Störung.
Im Hinblick hierauf kann mit der Konfiguration dieser bevorzugten
Ausführung deswegen,
weil der Störungskompensationswert
gemäß der Drehzahl
der Maschine korrigiert wird, die Frequenzänderung der periodischen Störung, die durch
die Änderung
der Drehzahl der Maschine hervorgerufen wird, sich auf dem korrigierten
Störungskompensationswerte
widerspiegeln. Da ferner die Regeleingabe gemäß dem so korrigierten Störungskompensationswert
berechnet wird, ist es möglich, den
variablen Nockenphasenmechanismus zu regeln, während die Frequenzänderung
der periodischen Störung,
die durch die Änderung
der Drehzahl der Maschine hervorgerufen wird, richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
berechnet das Regeleingabeberechnungsmittel die Regeleingabe unabhängig vom Störungskompensationswert,
wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine vorbestimmte
Drehzahl ist.
-
Wenn
der Störungskompensationswert
in der Wählzeitgebung
gewählt
wird, die jeder Drehung der Kurbelwelle der Maschine um den vorbestimmten Winkel
herum entspricht, dann wird dann, wenn die Drehzahl der Maschine
hoch wird, ein Zeitgebungsintervall zum Wählen des Störungskompensationswerts, d.h.
eine Wiederholperiode der Auswahl des Störungskompensationswerts, sehr
kurz. Wenn die Regeleingabe mittels des Störungskompensationswerts berechnet
wird, der in dieser kurzen Wiederholperiode gewählt ist, kann die Störung aufgrund
des langsamen Ansprechverhaltens des variablen Nockenphasenmechanismus
nicht richtig kompensiert werden, was die Regelbarkeit verschlechtern
kann. Im Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten
Ausführung
die Regeleingabe unabhängig
von dem Störungskompensationswert
berechnet, wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine
vorbestimmte Drehzahl ist, sodass es durch das Setzen der vorbestimmten
Drehzahl auf eine geeignete Drehzahl möglich ist, den variablen Nockenphasenmechanismus
zu regeln, ohne die Regelbarkeit im Hochdrehzahlbereich zu verschlechtern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Sollnockenphasensetzmittel zum Setzen
einer Sollnockenphase als Sollwert der Nockenphase, und der vorbestimmte
Regelungsalgorithmus enthält einen
vorbestimmten reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmus, um
zu bewirken, dass die Nockenphase auf die Sollnockenphase konvergiert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird die Regeleingabe
mit dem Regelungsalgorithmus berechnet, der einen reaktionsspezifizierenden
Regelungsalgorithmus enthält,
um zu bewirken, dass die Nockenphase auf eine Sollnockenphase konvergiert,
und selbst wenn daher eine starke Differenz zwischen der Nockenphase
und der Sollnockenphase auftritt, kann die Nockenphase dazu gebracht
werden, rasch und akkurat auf die Sollnockenphase zu konvergieren,
während
ein Überschießen aufgrund
der großen
Differenz vermieden wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner Störungsschätzwertberechnungmittel
zum Berechnen eines Störungsschätzwerts
zum Kompensieren einer Störung
und von Modellfehlern in dem variablen Nockenphasenmechanismus mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
auf der Basis eines Modells, das Beziehungen zwischen dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und der Nockenphase definiert, und das Regeleingabeberechnungsmittel
berechnet die Regeleingabe ferner gemäß dem berechneten Störungsschätzwert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird ein Störungsschätzwert zum
Kompensieren der Störung
und von Modellfehlern im variablen Nockenphasenmechanismus mit einem
vorbestimmten Schätzalgorithmus
berechnet, der auf einem Modell beruht, das die Beziehungen zwischen dem
Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und der Nockenphase definiert, und die Regeleingabe
wird ferner gemäß dem berechneten
Störungsschätzwert berechnet.
Daher ist es möglich,
eine Dauerzustandsstörung,
die auf den variablen Nockenphasenmechanismus wirkt, und Modellfehler
in der Nockenphasenregelung richtig zu kompensieren, wodurch es
möglich
wird, die Nockenphase derart zu regeln, dass eine Dauerzustandsabweichung
nicht erzeugt wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die Genauigkeit
der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner Modellparameteridentifiziermittel zum
Identifizieren von Modellparametern eines Modells, das Beziehungen
zwischen dem Störungskompensationswert, der
Regeleingabe und der Nockenphase definiert, mit einem vorbestimmten
Identifikationsalgorithmus, und das Regeleingabeberechnungsmittel
berechnet die Regeleingabe mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus,
der einen auf der Basis des Modells gebildeten vorbestimmten Algorithmus
enthält, gemäß den identifizierten
Modellparametern.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung werden Modellparameter
eines Modells, das die Beziehungen zwischen dem Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und der Nockenphase definiert, mit einem vorbestimmten
Identifikationsalgorithmus identifiziert, und die Regeleingabe wird
mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus, der einen auf dem Modell
basierenden vorbestimmten Algorithmus enthält, gemäß den identifizierten Modellparametern
berechnet. Daher ist es selbst dann, wenn sich die dynamischen Charakteristiken des
variablen Nockenphasenmechanismus ändern, möglich, den variablen Nockenphasenmechanismus zu
regeln, während
der Einfluss der Änderung
in den dynamischen Charakteristiken des variablen Nockenphasenmechanismus
rasch absorbiert wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
der Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils einen variablen Ventilhubmechanismus
zum Verändern
eines Ventilhubs als dem Betriebsbetrag des bewegenden Teils, wobei der
Ventilhub als ein Hub von Einlassventilen und/oder ein Hub von Auslassventilen
der Maschine definiert ist.
-
Da
mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung der Antriebsmechanismus
des bewegenden Teils einen variablen Ventilhubmechanismus enthält, um einen
Ventilhub als den Betriebsbetrag des bewegenden Teils zu verändern, ist
es durch Regeln des variablen Ventilhubmechanismus mittels der gemäß dem Störungskompensationswert
berechneten Regeleingabe möglich,
den Einfluss der periodischen Störung
auf den variablen Ventilhubmechanismus rascher als im Stand der
Technik zu kompensieren und zu unterdrücken, wodurch es möglich gemacht
wird, die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung des variablen Ventilhubmechanismus
zu verbessern. Hierdurch lässt
sich verhindern, dass sich der Hub jedes Einlassventils und/oder
jedes Auslassventils durch den Einfluss der periodischen Störung verändert, wodurch
es sich verhindern lässt,
dass sich die Luftansaugmenge und/oder die interne AGR-Menge ändert, wenn
die Ventile geöffnet
werden. Im Ergebnis ist es möglich,
das von der Maschine erzeugte Drehmoment richtig sicherzustellen,
um einen stabilen Verbrennungszustand der Maschine zu gewährleisten.
-
Bevorzugt
wählt das
Störungskompensationswert-Wählmittel
den Störungskompensationswert ferner
gemäß einem
den Ventilhub anzeigenden Ventilhubparameter.
-
Wenn
der variable Ventilhubmechanismus in der Maschine vorgesehen ist
und der Ventilhub durch den variablen Ventilhubmechanismus verändert wird, ändert sich
allgemein auch die Amplitude der periodischen Störung, die auf den variablen
Ventilhubmechanismus wirkt. Im Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration
dieser bevorzugten Ausführung
der Störungskompensationswert
weiter gemäß einem
dem Ventilhub anzeigenden Ventilhubparameter gewählt, und daher kann der Störungskompensationswert
als ein Wert gewählt
werden, der in der Lage ist, die Änderung in der Amplitude der
periodischen Störung, die
durch die Änderung
des Ventilhubs hervorgerufen wird, richtig zu kompensieren. Dies
macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung des variablen Ventilhubmechanismus
weiter zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
die Maschine einen variablen Nockenphasenmechanismus zum Verändern einer
Nockenphase, worin die Nockenphase als eine Phase einer Einlassnockenwelle
und/oder eine Phase einer Auslassnockenwelle der Maschine in Bezug auf
die Kurbelwelle definiert ist; und das Störungskompensationswert-Wählmittel
wählt den
Störungskompensationswert
ferner gemäß einem
die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter.
-
Wenn
der variable Nockenphasenmechanismus in der Maschine vorgesehen
ist und die Nockenphase durch den variablen Nockenphasenmechanismus
verändert
wird, ändert
sich allgemein auch die Phase der periodischen Störung, die
auf den variablen Ventilhubmechanismus wirkt. Im Hinblick hierauf wird
mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung der Störungskompensationswert
ferner gemäß einem
die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter gewählt, sodass
der Störungskompensationswert
als ein Wert gewählt
werden kann, der in der Lage ist, die Phasenänderung der periodischen Störung, die
durch die Änderung
in der Nockenphase hervorgerufen wird, richtig zu kompensieren.
Dies macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung des variablen Ventilhubmechanismus
weiter zu verbessern.
-
Bevorzugt
korrigiert das Regeleingabeberechnungsmittel den Störungskompensationswert gemäß einer
Drehzahl der Maschine und berechnet die Regeleingabe gemäß dem korrigierten
Störungskompensationswert.
-
Wenn
die Drehzahl der Maschine geändert wird, ändert sich
allgemein auch die Frequenz der periodischen Störung, die auf den variablen
Ventilhubmechanismus wirkt. Im Hinblick hierauf kann mit der Konfiguration
dieser bevorzugten Ausführung deswegen,
weil der Störungskompensationswert
gemäß der Drehzahl
der Maschine korrigiert wird, die Frequenzänderung der periodischen Störung, die durch
die Drehzahländerung
der Maschine hervorgerufen wird, auf dem korrigierten Störungskompensationswert
widergespiegelt werden. Da ferner die Regeleingabe gemäß dem so
korrigierten Störungskompensationswert
berechnet wird, ist es möglich, den
variablen Ventilhubmechanismus zu regeln, während die Frequenzänderung
der periodischen Störung,
die durch die Drehzahländerung
der Maschine hervorgerufen wird, richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
berechnet das Regeleingabeberechnungsmittel die Regeleingabe unabhängig vom Störungskompensationswert,
wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine vorbestimmte
Drehzahl ist.
-
Wenn
der Störungskompensationswert
in der Wählzeitgebung
gewählt
wird, die jeder Umdrehung der Kurbelwelle der Maschine um einen
vorbestimmten Winkel entspricht, dann wird, wenn die Drehzahl der
Maschine hoch wird, das Zeitintervall zum Auswählen des Störungskompensationswerts, d.h.
die Wiederholperiode der Auswahl des Störungskompensationswerts, sehr
kurz. Wenn die Regeleingabe mittels des Störungskompensationswerts berechnet
wird, der in dieser kurzen Wiederholperiode gewählt ist, kann die Störung aufgrund
des geringen Ansprechverhaltens des variablen Ventilhubmechanismus
nicht richtig kompensiert werden, was die Regelbarkeit des Regelungssystems
verschlechtern kann. Im Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser
bevorzugten Ausführung
die Regeleingabe unabhängig
von dem Störungskompensationswert berechnet,
wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine vorbestimmte
Drehzahl ist, und daher ist es durch das Setzen der vorbestimmten
Drehzahl auf eine geeignete Drehzahl möglich, den variablen Ventilhubmechanismus
zu regeln, ohne die Regelbarkeit im Hochdrehzahlbereich zu verschlechtern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Sollventilhubsetzmittel zum Setzen
eines Sollventilhubs als Sollwert des Ventilhubs, und der vorbestimmte
Regelungsalgorithmus enthält
einen vorbestimmten reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmus,
um zu bewirken, dass der Ventilhub auf den Sollventilhub konvergiert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird die Regeleingabe
mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus berechnet, der einen
vorbestimmten reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmus enthält, um den
Ventilhub auf den Sollventilhub konvergieren zu lassen, und selbst wenn
daher eine große
Differenz zwischen dem Ventilhub und dem Sollventilhub auftritt,
kann der Ventilhub dazu gebracht werden, rasch und genau auf den Sollventilhub
zu konvergieren, während
ein Überschießen aufgrund
der großen
Differenz vermieden wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und Genauigkeit
der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Störungsschätzwertberechnungmittel, zum Berechnen
eines Störungsschätzwerts
zum Kompensieren einer Störung
und von Modellfehlern in dem variablen Ventilhubmechanismus mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
auf der Basis eines Modells, das Beziehungen zwischen dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und dem Ventilhub definiert, und das Regeleingabeberechnungsmittel
berechnet die Regeleingabe ferner gemäß dem berechneten Störungsschätzwert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird ein Störungsschätzwert zum
Kompensieren einer Störung
und von Modellfehlern in dem variablen Ventilhubmechanismus mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
berechnet, der auf einem Modell beruht, der die Beziehungen zwischen dem
Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und dem Ventilhub definiert, und die Regeleingabe
wird ferner gemäß dem berechneten
Störungsschätzwert berechnet.
Daher ist es möglich,
eine auf den variablen Ventilhubmechanismus wirkende Dauerzustandsstörung und
Modellfehler in der Ventilhubregelung richtig zu kompensieren, wodurch
sich der Ventilhub derart regeln lässt, dass eine Dauerzustandsabweichung
nicht erzeugt wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Modellparameteridentifiziermittel
zum Identifizieren von Modellparametern eines Modells, das Beziehungen
zwischen dem Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und dem Ventilhub definiert, mit einem vorbestimmten
Identifikationsalgorithmus, und das Regeleingabeberechnungsmittel
berechnet die Regeleingabe mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus,
der einen auf der Basis des Modells gebildeten vorbestimmten Algorithmus
enthält, gemäß den identifizierten
Modellparametern.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung werden Modellparameter
eines Modells, das die Beziehungen zwischen dem Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und dem Ventilhub definiert, mit einem vorbestimmten
Identifikationsalgorithmus identifiziert, und die Regeleingabe wird
mit dem vorbestimmen Regelungsalgorithmus, der einen auf dem Modell
beruhenden vorbestimmten Algorithmus enthält, gemäß den identifizierten Modellparametern
berechnet. Selbst wenn sich daher die dynamischen Charakteristiken
des variablen Ventilhubmechanismus ändern, ist es möglich, den
variablen Ventilhubmechanismus zu regeln, während der Einfluss der Änderung
in den dynamischen Charakteristiken des variablen Nockenphasenmechanismus richtig
absorbiert wird. Dies macht es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
der Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils einen variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zum Verändern
eines Verdichtungsverhältnisses
der Maschine durch Ändern
eines Hubs von Kolben der Maschine als den Betriebsbetrag des bewegenden
Teils.
-
Allgemein
wird in dem Fall eines variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
dann, wenn die periodische Störung
darauf einwirkt, ein Verdichtungsverhältnis durch den Einfluss der
periodischen Störung
verändert,
wodurch die Kompatibilität
zwischen dem Verdichtungsverhältnis
und der Zündzeitgebung
schlechter wird, was das Auftreten von Klopfen und eine Verschlechterung
des Verbrennungswirkungsgrads hervorrufen kann. Im Hinblick hierauf
ist es mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung durch
Regelung des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus mittels der
Regeleingabe, die gemäß dem Störungskompensationswert
berechnet ist, möglich,
den Einfluss der periodischen Störung auf
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
rascher als im Stand der Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Daher
lässt sich
verhindern, dass sich das Verdichtungsverhältnis aufgrund des Einflusses
der periodischen Störung
verändert, wodurch
es möglich
gemacht wird, eine exzellente Kompatibilität zwischen dem Verdichtungsverhältnis und
der Zündzeitgebung
einzuhalten. Dies macht es möglich,
das Auftreten von Klopfen und einer Verschlechterung des Verbrennungswirkungsgrads
zu vermeiden, um hierdurch einen stabilen Verbrennungszustand der
Maschine sicherzustellen.
-
Bevorzugt
wählt das
Störungskompensationswert-Wählmittel
den Störungskompensationswert ferner
gemäß einem
das Verdichtungsverhältnis
anzeigenden Verdichtungsverhältnisparameters.
-
Wenn
der variable Verdichtungsverhältnismechanismus
in der Maschine vorgesehen ist und das Verdichtungsverhältnis durch
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
verändert
wird, ändert
sich allgemein auch die Amplitude der periodischen Störung, die
auf den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus wirkt. Im
Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung der
Störungskompensationswert
ferner gemäß einem
Verdichtungsverhältnisparameter,
der das Verdichtungsverhältnis
anzeigt, gewählt,
und daher kann der Störungskompensationswert
als ein Wert gewählt
werden, der in der Lage ist, die Amplitudenänderung der periodischen Störung, die
durch die Änderung
im Verdichtungsverhältnis
hervorgerufen wird, richtig zu kompensieren. Dies macht es möglich, die
Stabilität
und die Genauigkeit der Regelung des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
weiter zu verbessern.
-
Bevorzugt
korrigiert das Regeleingabeberechnungsmittel den Störungskompensationswert gemäß einer
Drehzahl der Maschine und berechnet die Regeleingabe gemäß dem korrigierten
Störungskompensationswert.
-
Wenn
sich die Drehzahl der Maschine ändert, ändert sich
allgemein auch die Frequenz der periodischen Störung, die auf den variablen
Verdichtungsverhältnismechanismus
wirkt. Im Hinblick hierauf kann mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung deswegen,
weil der Störungskompensationswert
gemäß der Drehzahl
der Maschine korrigiert wird, die Frequenzänderung der periodischen Störung, die
durch die Drehzahländerung
der Maschine hervorgerufen wird, auf den korrigierten Störungskompensationswert
widergespiegelt werden. Da ferner die Regeleingabe gemäß dem so
korrigierten Störungskompensationswert
berechnet wird, ist es möglich,
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, während
die Frequenzänderung
der periodischen Störung,
die durch die Drehzahländerung
der Maschine hervorgerufen wird, richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
korrigiert das Regeleingabeberechnungsmittel den Störungskompensationswert gemäß einem
die Belastung der Maschine anzeigenden Lastparameter und berechnet
die Regeleingabe gemäß dem korrigierten
Störungskompensationswert.
-
Wenn
sich die Belastung der Maschine ändert,
verändert
sich allgemein auch die Amplitude der periodischen Störung, die
auf den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus wirkt. Im
Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung der
Störungskompensationswert
gemäß einem
die Belastung der Maschine anzeigenden Lastparameter korrigiert,
und daher kann die Frequenzänderung
der periodischen Störung,
die durch die Lastveränderung
der Maschine hervorgerufen wird, auf den korrigierten Störungskompensationswert
widergespiegelt werden. Da ferner die Regeleingabe gemäß dem so
korrigierten Störungskompensationswert
berechnet wird, ist es möglich,
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, während
die Amplitudenänderung
der periodischen Störung,
die durch die Laständerung
der Maschine hervorgerufen wird, richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
enthält
die Maschine einen variablen Nockenphasenmechanismus zum Verändern einer
Nockenphase, wobei die Nockenphase als eine Phase einer Einlassnockenwelle
und/oder eine Phase einer Auslassnockenwelle der Maschine in Bezug auf
die Kurbelwelle definiert ist, und der Lastparameter enthält einen
die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter.
-
Wenn
der variable Nockenphasenmechanismus in der Maschine vorgesehen
ist und die Nockenphase durch den variablen Nockenphasenmechanismus
verändert
wird, ändert
sich allgemein auch die Amplitude der periodischen Störung, die
auf den variablen Nockenphasenmechanismus wirkt. Im Hinblick hierauf
wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung deswegen,
weil der Lastparameter einen die Nockenphase anzeigenden Nockenphasenparameter
enthält,
der Störungskompensationswert
gemäß dem Nockenphasenparameter
korrigiert, und daher kann die Amplitudenänderung der periodischen Störung, die
durch die Nockenphasenänderung
der Maschine hervorgerufen wird, auf den korrigierten Störungskompensationswert
widergespiegelt werden. Dies macht es möglich, den variablen Dichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, während
die Amplitudenänderung
der periodischen Störung
richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
enthält
die Maschine einen variablen Ventilhubmechanismus zum Ändern eines Ventilhubs,
wobei der Ventilhub als ein Hub von Einlassventilen und/oder ein
Hub von Auslassventilen der Maschine definiert ist, und der Lastparameter enthält einen
den Ventilhub anzeigenden Ventilhubparameter.
-
Wenn
der variable Ventilhubmechanismus in der Maschine vorgesehen ist
und der Ventilhub durch den variablen Ventilhubmechanismus geändert wird, ändert sich
allgemein auch die Amplitude der periodischen Störung, die auf den variablen
Verdichtungsverhältnismechanismus
wirkt. Im Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten
Ausführung
deswegen, weil der Lastparameter einen den Ventilhub anzeigenden
Ventilhubparameter enthält, der
Störungskompensationswert
gemäß dem Ventilhubparameter
korrigiert, und daher kann die Amplitudenänderung der periodischen Störung, die
durch die Ventilhubänderung
der Maschine hervorgerufen wird, auf den korrigierten Störungskompensationswert
widergespiegelt werden. Dies macht es möglich, den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, während
die Amplitudenänderung
der periodischen Störung
richtig kompensiert wird.
-
Bevorzugt
berechnet das Regeleingabeberechnungsmittel die Regeleingabe unabhängig vom Störungskompensationswert,
wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine vorbestimmte
Drehzahl ist.
-
Wenn
der Störungskompensationswert
in der Wählzeitgebung
gewählt
wird, die jeder Drehung der Kurbelwelle der Maschine um einen vorbestimmten
Winkel herum entspricht, dann wird, wenn die Drehzahl der Maschine
hoch wird, das Zeitintervall zum Wählen des Störungskompensationswerts, d.h. die
Wiederholperiode des Auswählens
des Störungskompensationswerts,
sehr kurz. Wenn die Regeleingabe mittels des in dieser kurzen Wiederholperiode gewählten Kompensationswerts
berechnet wird, kann die Störung
aufgrund des geringen Ansprechverhaltens des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
nicht richtig kompensiert werden, was die Regelbarkeit verschlechtern
kann. Im Hinblick hierauf wird mit der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung die
Regeleingabe unabhängig
vom Störungskompensationswert
berechnet, wenn die Drehzahl der Maschine nicht niedriger als eine
vorbestimmte Drehzahl ist, und daher ist es durch das Setzen der
vorbestimmten Drehzahl auf eine geeignete Drehzahl möglich, den
variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, ohne die Regelbarkeit im Hochdrehzahlbereich zu verschlechtern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Sollverdichtungsverhältnissetzmittel
zum Setzen eines Sollverdichtungsverhältnisses als Sollwert des Verdichtungsverhältnisses,
und der vorbestimmte Regelungsalgorithmus enthält einen vorbestimmten reaktionsspezifizierenden
Regelungsalgorithmus, um zu bewirken, dass das Verdichtungsverhältnis auf
das Sollverdichtungsverhältnis
konvergiert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird die Regeleingabe
mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus berechnet, der einen
vorbestimmten reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmus enthält, um zu
bewirken, dass das Verdichtungsverhältnis auf das Sollverdichtungsverhältnis konvergiert.
Selbst wenn daher eine große Differenz
zwischen dem Verdichtungsverhältnis
und dem Sollverdichtungsverhältnis
auftritt, kann das Verdichtungsverhältnis dazu gebracht werden,
rasch und genauer auf das Sollverdichtungsverhältnis zu konvergieren, während ein Überschießen aufgrund der
großen
Differenz vermieden wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Störungsschätzwertberechnungmittel zum Berechnen
eines Störungsschätzwerts
zum Kompensieren einer Störung
und von Modellfehlernn in dem variablen Verdichtungsverhältnismechanismus mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
auf der Basis eines Modells, das Beziehungen zwischen dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und dem Verdichtungsverhältnis definiert, umfasst, und das
Regeleingabeberechnungsmittel berechnet die Regeleingabe ferner
gemäß dem berechneten
Störungskompensationswert.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung wird ein Störungsschätzwert zum
Kompensieren einer Störung
und von Modellfehlern in dem variablen Verdichtungsverhältnismechanismus mit
einem vorbestimmten Schätzalgorithmus
berechnet, der auf einem Modell beruht, das die Beziehungen zwischen
dem Störungsschätzwert,
der Regeleingabe und dem Verdichtungsverhältnis definiert, und die Regeleingabe
wird ferner gemäß dem berechneten
Störungskompensationswert
berechnet. Daher ist es möglich,
eine auf den variablen Dichtungsverhältnismechanismus wirkende Dauerzustandsstörung und
Modellfehler in der Verdichtungsverhältnisregelung richtig zu kompensieren,
wodurch es möglich
wird, das Verdichtungsverhältnis
derart zu regeln, dass eine Dauerzustandsabweichung nicht erzeugt
wird. Dies macht es möglich,
die Stabilität und
die Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Bevorzugt
enthält
das Regelungssystem ferner ein Modellparameteridentifiziermittel
zum Identifizieren von Modellparametern eines Modells, das Beziehungen
zwischen dem Störungskompeensationswert, der
Regeleingabe und dem Verdichtungsverhältnis definiert, mit einem
vorbestimmten Identifikationsalgorithmus, und das Regeleingabeberechnungsmittel
berechnet die Regeleingabe mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus,
der den auf dem Modell beruhenden vorbestimmten Algorithmus enthält, gemäß den identifizierten
Modellparametern.
-
Mit
der Konfiguration dieser bevorzugten Ausführung werden Modellparameter
eines Modells, das die Beziehungen zwischen dem Störungskompensationswert,
der Regeleingabe und dem Verdichtungsverhältnis definiert, mit einem
vorbestimmten Identifikationsalgorithmus identifiziert, und die
Regeleingabe wird mit dem vorbestimmten Regelungsalgorithmus, der
den auf der Basis des Modells gebildeten vorbestimmten Algorithmus
enthält,
gemäß den identifizierten
Modellparametern berechnet. Selbst wenn sich daher die dynamischen
Charakteristiken des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus ändern, ist
es möglich,
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zu regeln, während
der Einfluss der Änderung
in den dynamischen Charakteristiken des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
rasch absorbiert wird. Dies macht es möglich, die Stabilität und die
Genauigkeit der Regelung merklich zu verbessern.
-
Die
obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in
Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen näher
ersichtlich.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
ein Diagramm, das schematisch die Anordnung einer Brennkraftmaschine
zeigt, auf die ein Regelungssystem gemäß einer ersten Ausführung der
vorliegenden Erfindung angewendet wird;
-
2 ist
ein Blockdiagramm, das schematisch die Anordnung des Regelungssystems
zeigt;
-
3 ist
eine Querschnittsansicht, die schematisch die Anordnung eines variablen
Einlassventilbetätigungsmechanismus
und eines Auslassventilbetätigungsmechanismus
der Maschine zeigt;
-
4 ist
eine Querschnittsansicht, die schematisch die Anordnung eines variablen
Ventilhubmechanismus des variablen Einlassventilbetätigungsmechanismus
zeigt;
-
5A ist ein Diagramm, das einen Hubaktuator in
einem Zustand zeigt, in dem sich sein kurzer Arm in einer maximalen
Hubstellung befindet;
-
5B ist ein Diagramm, das den Hubaktuator in einem
Zustand zeigt, in dem sich sein kurzer Arm in einer minimalen Hubstellung
befindet;
-
6A ist ein Diagramm, das ein im offenen Zustand
angeordnetes Einlassventil zeigt, wenn sich ein unteres Glied des
variablen Ventilhubmechanismus in einer maximalen Hubstellung befindet;
-
6B ist ein Diagramm, das das im offenen Zustand
angeordnete Einlassventil zeigt, wenn sich das untere Glied des
variablen Ventilhubmechanismus in einer minimalen Hubstellung befindet;
-
7 ist
ein Diagramm, das eine Ventilhubkurve (durchgehende Linie) zeigt,
die der Ventilhub des Einlassventils einnimmt, wenn sich das untere Glied
des variablen Ventilhubmechanismus in der maximalen Hubstellung
befindet, und eine Ventilhubkurve (Zweipunktkettenlinie), die der
Ventilhub des Einlassventils einnimmt, wenn sich das untere Glied des
variablen Ventilhubmechanismus in der minimalen Hubstellung befindet;
-
8 ist
ein Diagramm, das schematisch die Anordnung eines variablen Nockenphasenmechanismus
zeigt;
-
9 ist
ein Diagramm, das eine Ventilhubkurve (durchgehende Linie) zeigt,
die der Ventilhub des Einlassventils einnimmt, wenn die Nockenphase durch
den variablen Nockenphasenmechanismus auf den spätesten Wert gestellt ist, und
eine Ventilhubkurve (Zweipunktkettenlinie), die der Ventilhub des
Einlassventils einnimmt, wenn die Nockenphase durch den variablen
Nockenphasenmechanismus auf einen frühesten Wert gestellt ist;
-
10A ist eine Diagramm, das schematisch die Gesamtanordnung
eines variablen Verdichtungsverhältnismechanismus
zeigt, in einem Zustand, wo ein Verdichtungsverhältnis auf ein niedriges Verdichtungsverhältnis gestellt
ist;
-
10B ist ein Diagramm, das schematisch die Anordnung
einer Steuerwelle und eines Verdichtungsverhältnisaktuators und von deren
Nachbarschaft des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus in einem Zustand
zeigt, wo das Verdichtungsverhältnis
auf ein hohes Verdichtungsverhältnis
gestellt ist;
-
11 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Anordnung eines Nockenphasencontrollers zeigt;
-
12A und 12B sind
Diagramme, die bei der Erläuterung
einer periodischen Störung
nützlich
sind, worin
-
12A ein Diagramm ist, das zur Erläuterung
des Betriebs eines Einlassnockens, der das Einlassventil in der
Ventilöffnungsrichtung
antreibt, nützlich
ist, und
-
12B ein Diagramm ist, das bei der Erläuterung
des Betriebs des Einlassnockens, der das Einlassventil in der Ventilschließrichtung
antreibt, nützlich
ist;
-
13 ist ein Zeitdiagramm, das den Einfluss der
periodischen Störung
auf die Nockenphasenregelung zeigt;
-
14 ist ein Diagramm, das Ventilhubkurven zeigt,
die der Ventilhub des Einlassventils einnimmt, wenn der Ventilhub
hoch ist, was zum Vergleich eines Falls, wo ein variabler Nockenphasenmechanismus
vorgesehen ist, und eines Falls, wo der variable Nockenphasenmechanismus
nicht vorgesehen ist, nützlich
ist;
-
15 ist ein Diagramm, das Ventilhubkurven zeigt,
die der Ventilhub des Einlassventils einnimmt, wenn der Ventilhub
gering ist, was beim Vergleich des Falls, wo der variable Nockenphasenmechanismus
vorgesehen ist, und des Falls, wo der variable Nockenphasenmechanismus
nicht vorgesehen ist, nützlich
ist;
-
16 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
eines Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung bei der Nockenphasenregelung für einen Zylinder zeigt, wobei
der Kennfeldwert für
einen Maximalwert des Ventilhubs gesetzt ist;
-
17 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
des Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung in der Nockenphasenregelung für den einen Zylinder zeigt,
wobei der Kennfeldwert für
einen Minimalwert des Ventilhubs gesetzt ist;
-
18 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
des Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung in der Nockenphasenregelung zeigt, der durch ein
Kompensationselement des Regelungssystems gemäß einer ersten Ausführung in
Zuordnung zum Maximalwert des Ventilhubs berechnet wird;
-
19 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
des Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung in der Nockenphasenregelung zeigt, der durch das
Kompensationselement des Regelungssystems gemäß der ersten Ausführung in
Zuordnung mit dem Minimalwert des Ventilhubs berechnet wird;
-
20 ist ein Diagramm, das einen Regelungsalgorithmus
für einen
Gleitmodusregler mit zwei Freiheitsgraden und ein zum Erhalt des
Regelungsalgorithmus verwendetes Modell zeigt;
-
21 ist ein Diagramm, das einen arithmetischen
Ausdruck für
ein Additionselement und einen Regelungsalgorithmus für einen
DSM-Regler zeigt;
-
22 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Ventilhubreglers zeigt;
-
23 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
eines Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung in der Ventilhubregelung zeigt, wobei der Kennfeldwert
für einen
Maximalwert eines Sollventilhubs gesetzt ist;
-
24 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfeldwerts
des Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung in der Ventilhubregelung zeigt, wobei der Kennfeldwert
für einen
Minimalwert des Sollventilhubs gesetzt ist;
-
25 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Verdichtungsverhältniscontrollers zeigt;
-
26 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung bei der Abfrage eines Kennfeldwerts eines Störungskompensationswerts
zur Verwendung bei der Verdichtungsverhältnisregelung zeigt;
-
27 ist ein Flussdiagramm, das einen Prozess zur
Berechnung von Störungskompensationswerten
zur Verwendung bei der Nockenphasenregelung, der Ventilhubregelung
und der Verdichtungsverhältnisregelung
zeigt;
-
28 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Tabelle
zeigt, die zur Berechnung eines Korrekturkoeffizienten zur Nockenphasenregelung
verwendet wird;
-
29 ist ein Diagramm, welches ein Beispiel einer
Tabelle zeigt, die zur Berechnung eines Korrekturkoeffizienten für die Ventilhubregelung
verwendet wird.;
-
30 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Tabelle
zeigt, die zur Berechnung eines ersten Korrekturkoeffizienten für die Verdichtungsverhältnisregelung
verwendet wird;
-
31 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer Tabelle
zeigt, die zur Berechnung eines zweiten Korrekturkoeffizienten für die Verdichtungsverhältnisregelung
verwendet wird;
-
32 ist ein Flussdiagramm, das einen Prozess zur
Berechnung einer Nockenphasenregeleingabe, einer Hubregeleingabe
und einer Verdichtungsverhältniseingabe
zeigt;
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33 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Kennfelds
zeigt, das zum Berechnen einer Sollnockenphase verwendet wird;
-
34 ist ein Diagramm, dass ein Beispiel eines Kennfelds
zeigt, das zur Berechnung eines Sollhubs verwendet wird;
-
35 ist ein Diagramm, dass ein Beispiel eines Kennfelds
zeigt, das zur Berechnung eines Sollverdichtungsverhältnisses
verwendet wird;
-
36 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Simulationsergebnisses
der Nockenphasenregelung in Bezug auf einen Zylinder durch das Regelungssystem
gemäß der ersten
Ausführung
zeigt;
-
37 ist ein Diagramm, das eine Variation des Störungskompensationswertkennfelds
zur Verwendung bei der Berechnung eines Kennfeldwerts eines Störungskompensationswerts
für die
Nockenphasenregelung zeigt;
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38 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Nockenphasencontrollers eines Regelungssystems
gemäß einer
zweiten Ausführung
der Erfindung zeigt;
-
39 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Ventilhubcontrollers des Regelungssystems gemäß der zweiten
Ausführung zeigt;
-
40 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Verdichtungsverhältniscontrollers des Regelungssystems
gemäß der zweiten
Ausführung
zeigt;
-
41 ist ein Diagramm, das einen Algorithmus zur
Berechnung einer Störungsschätzwerts durch
einen adaptiven Störungsbeobachter
des Nockenphasencontrollers des Regelungssystems gemäß der zweiten
Ausführung
sowie ein Modell, das zum Herleiten des Algorithmus verwendet wird,
zeigt;
-
42 ist ein Diagramm, das einen Regelungsalgorithmus
für einen
Gleitmodusregler mit zwei Freiheitsgraden des Nockenphasencontrollers
eines Regelungssystems gemäß der zweiten
Ausführung zeigt;
-
43 ist ein Diagramm, das einen Regelungsalgorithmus
für einen
DSM-Regler des Nockenphasencontrollers
des Regelungssystems gemäß der zweiten
Ausführung
zeigt;
-
44 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Nockenphasencontrollers eines Regelungssystems
gemäß einer
dritten Ausführung
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
45 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Ventilhubcontrollers des Regelungssystems gemäß der dritten
Ausführung zeigt;
-
46 ist ein Blockdiagramm, das schematisch die
Konfiguration eines Verdichtungsverhältniscontrollers des Regelungssystems
gemäß der dritten Ausführung zeigt;
-
47 ist ein Diagramm, das einen Identifikationsalgorithmus
für einen
Teilparameteridentifizierer des Nockenphasencontrollers des Regelungssystems
gemäß der dritten
Ausführung
sowie ein Modell, das zum Ableiten des Identifikationsalgorithmus
verwendet wird, zeigt;
-
48 ist ein Diagramm, das einen Regelungsalgorithmus
für einen
Gleitmodusregler mit zwei Freiheitsgraden des Nockenphasencontrollers
des Regelungssystems gemäß der dritten
Ausführung zeigt;
und
-
49 ist ein Diagramm, das einen Regelungsalgorithmus
für einen
DSM-Regler des Nockenphasencontrollers
des Regelungssystems gemäß der dritten
Ausführung
zeigt.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGEN
-
Nachfolgend
wird ein Regelungssystem gemäß einer
ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Das Regelungssystem 1 enthält eine
ECU 2, wie in 2 gezeigt. Wie nachfolgend
beschrieben, führt die
ECU 2 Regelprozesse aus, wie etwa eine Ventilhubregelung,
Nockenphasenregelung und Verdichtungsverhältnisregelung, in Abhängigkeit
von Betriebszuständen
einer Brennkraftmaschine (nachfolgend einfach als "die Maschine" bezeichnet) 3.
-
In
Bezug auf die 1 und 3 ist
die Maschine 3 ein Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor der vier Paare von Zylindern 3a und
Kolben 3b aufweist (von denen nur ein Paar gezeigt ist)
und der an einem nicht gezeigten Fahrzeug angebracht ist. Die Maschine 3 enthält ein Einlassventil 4 und
ein Auslassventil 7, die für jeden Zylinder 3a vorgesehen
sind, um einen Einlasskanal und einen Auslasskanal davon zu öffnen und
zu schließen,
eine Einlassnockenwelle 5 und ein Einlassnocken 6,
die die Einlassventile 4 betätigen, einen variablen Einlassventilbetätigungsmechanismus 40,
der die Einlassventile 4 zum Öffnen und Schließen desselben
betätigt,
eine Auslassnockenwelle 8 und Auslassnocken 9,
die die Auslassventile 7 betätigen, einen Auslassventilbetätigungsmechanismus 30,
der die Auslassventile 7 zum Öffnen und Schließen derselben
betätigt,
und einen variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 usw.
-
Ein
Schaft 4a des Einlassventils 4 ist in eine Führung 4b verschiebbar
eingesetzt. Die Führung 4b ist
an einem Zylinderkopf 3c starr befestigt. Ferner enthält, wie
in 4 gezeigt, das Einlassventil 4 obere
und untere Federteller 4c und 4d und eine dazwischen
angeordnete Ventilfeder 4e, und es wird durch die Ventilfeder 4e in
der Ventilschließrichtung
vorgespannt.
-
Ferner
sind die Einlassnockenwelle 5 und die Auslassnockenwelle 8 durch
den Zylinderkopf 3c über
nicht gezeigte Halter drehbar gelagert. Die Einlassnockenwelle 5 weist
ein Einlassritzel (nicht gezeigt) auf, das koaxial und drehbar auf
sein eines Ende aufgesetzt ist. Das Einlassritzel ist mit einer Kurbelwelle 4d über einen
nicht gezeigten Steuerriemen verbunden und ist mit der Einlassnockenwelle 5 über einen
variablen Nockenphasenmechanismus 70 verbunden, der nachfolgend
beschrieben wird. Mit der obigen Konfiguration führt die Einlassnockenwelle 5 alle
zwei Umdrehungen der Kurbelwelle 3d eine Umdrehung durch.
Ferner ist der Einlassnocken 6 an der Einlassnockenwelle 5 jedes
Zylinders 3a derart vorgesehen, dass sich der Einlassnocken 6 gemeinsam
mit der Einlassnockenwelle 5 dreht.
-
Ferner
ist der variable Einlassventilbetätigungsmechanismus 40 vorgesehen,
um das Einlassventil 4 jedes Zylinders 3a zum Öffnen und
Schließen desselben
entsprechend der Drehung der Einlassnockenwelle 5 zu betätigen und
kontinuierlich den Hub und die Ventilsteuerzeit des Einlassventils 4 zu
verändern,
was nachfolgend im Detail beschrieben wird. Es sollte angemerkt
werden, dass in der vorliegenden Ausführung "der Hub des Einlassventils 4" (nachfolgend als "der Ventilhub" bezeichnet) den
maximalen Hub des Einlassventils 4 darstellt.
-
Andererseits
ist ein Schaft 7a des Auslassventils 7 in eine
Führung 7b verschiebbar
eingesetzt. Die Führung 7b ist
an dem Zylinderkopf 3c starr befestigt. Ferner enthält das Auslassventil 7 obere
und untere Federteller 7c und 7d und eine dazwischen angeordnete
Ventilfeder 7e, und es wird durch die Ventilfeder 7e in
der Ventilschließrichtung
vorgespannt.
-
Ferner
ist integral mit der Auslassnockenwelle 8 ein Auslassritzel
(nicht gezeigt) ausgebildet, und ist mit der Kurbelwelle 3d durch
ein Auslassritzel und einen nicht gezeigten Steuerriemen verbunden,
wodurch die Auslassnockenwelle 8 alle zwei Umdrehungen
der Kurbelwelle 3d eine Umdrehung durchführt. Ferner
ist der Auslassnocken 9 an der Auslassnockenwelle 8 für jeden
Zylinder 3a derart angeordnet, dass sich der Auslassnocken 9 gemeinsam
mit der Auslassnockenwelle 8 dreht.
-
Ferner
enthält
der Auslassventilbetätigungsmechanismus 30 Kipphebel 31.
Jeder Kipphebel 31 wird gemäß der Drehung des zugeordneten
Auslassnockens 9 schwenkend bewegt, um hierdurch das Auslassventil 7 zu
betätigen,
um dasselbe entgegen der Spannkraft der Ventilfeder 7e zu öffnen und
zu schließen.
-
Die
Maschine 3 ist auch mit einem Kurbelwinkelstellungssensor 20 versehen.
Der Kurbelwinkelstellungssensor 20 ist aus einem Magnetrotor
und einem MRE-Aufnehmer (einem magnetischen Widerstandselement)
aufgebaut und liefert ein CRK-Signal und ein OT-Signal, die beide
Pulssignale sind, zu der ECU 2 gemäß der Umdrehung der Kurbelwelle 3d. Jeder
Puls des CRK-Signals
wird immer dann erzeugt, wenn sich die Kurbelwelle 3d um 10 Grad dreht.
Die ECU 2 bestimmt die Drehzahl NE der Maschine 3 (nachfolgend
als "die Maschinendrehzahl NE" bezeichnet) auf
der Basis des CRK-Signals. Ferner zeigt das OT-Signal an, dass sich
jeder Kolben 3b in dem zugeordneten Zylinder 3a in
einer vorbestimmten Kurbelwinkelstellung etwas vor der OT-Stellung beim Beginn
des Ansaugtrakts befindet, und jeder Puls des OT-Signals wird immer dann erzeugt, wenn
sich die Kurbelwelle 3d um einen vorbestimmten Kurbelwinkel
dreht.
-
Ferner
sind in einem Ansaugrohr 10 der Maschine 3 ein
Luftströmungssensor 21,
ein Drosselventilmechanismus 11, ein Ansaugrohrabsolutdrucksensor 22,
ein Kraftstoffeinspritzventil 12 usw. von stromauf zu stromab
in der genannten Reihenfolge an jeweiligen Stellen des Ansaugrohrs 10 angeordnet.
-
Der
Luftströmungssensor 21 ist
durch einen Heißdrahtluftströmungsmesser
gebildet, um eine Ansaugluftmenge GTH zu erfassen (nachfolgend als "die TH-Durchlass-Ansaugluftmenge
GTH" bezeichnet),
die durch das Drosselventil 11 fließt, und liefert der ECU 2 ein
Signal, das die sensierte TH-Durchlassansaugluftmenge
GTH anzeigt. Ferner ist das Drosselventil 11 quer durch
einen Zwischenabschnitt des Ansaugrohrs 10 hindurch schwenkbar
angeordnet, sodass sein Öffnungsgrad
durch seine Schwenkbewegung geändert
wird, um hierdurch die TH-Durchlassansaugluftmenge GTH zuverändern. Ferner
wird das Drosselventil 11 während des normalen Bertriebs
der Maschine 3 durch die ECU 2 über einen nicht
gezeigten Aktuator in einem vollständig offenen Zustand gehalten,
und sein Öffnungsgrad
wird durch die ECU 2 über
den Aktuator angesteuert, wenn der variable Einlassventilaktivierungsmechanismus 40 fehlerhaft
ist oder wenn einem Bremskraftverstärker (nicht gezeigt) ein Unterdruck
zugeführt
wird.
-
Ein
Abschnitt des Ansaugrohrs 10 stromab des Drosselventils 11 bildet
einen Ausgleichstank 10a, in den ein Ansaugrohrabsolutdrucksensor 22 eingesetzt
ist. Der Ansaugrohrabsolutdrucksensor 22 ist z.B. durch
einen Halbleiterdrucksensor implementiert und erfasst einen Absolutdruck
PBA im Ansaugrohr 10 (nachfolgend als "der Ansaugrohrabsolutdruck PBA" bezeichnet), um
der ECU 2 ein Signal zu liefern, das den sensierten Ansaugrohrabsolutdruck PBA
angibt.
-
Das
Kraftstoffeinspritzventil 6 wird durch ein von der ECU 2 zugeführtes Treibersignal
angetrieben und spritzt in das Ansaugrohr 10 Kraftstoff
ein. Zündkerzen 13 (siehe 2)
sind durch den Zylinderkopf 3c der Maschine 3 hindurch
angebracht. Wenn von der ECU 2 ein Treibersignal angelegt
wird, das den Zündzeitpunkt
angibt, bewirkt die Zündkerze 13 eine Funkenentladung,
um hierdurch ein Gemisch in der Brennkammer zu zünden.
-
Nachfolgend
wird der vorgenannte variable Einlassventilaktivierungsmechanismus 40 beschrieben.
Wie in 4 gezeigt, ist der variable
Einlassventilaktivierungsmechanismus 40 aus der Einlassnockenwelle 5,
den Einlassnocken 6, einem variablen Ventilhubmechanismus 50 und
dem variablen Nockenphasenmechanismus 70 gebildet.
-
Der
variable Ventilhubmechanismus 50 (Antriebsmechanismus eines
bewegenden Teils) ist zum Aktivieren der Einlassventile (des bewegenden
Teils) vorgesehen, um diese gemäß der Drehung
der Einlassnockenwelle 5 zu öffnen und zu schließen und um
den Ventilhub Liftin zwischen einem vorbestimmten maximalen Wert
Liftinmax und einem vorbestimmten Minimalwert Liftinmin kontinuierlich
zu verändern.
Der variable Ventilhubmechanismus 50 umfasst Kipphebelmechanismen 51 vom
Vierlenkertyp, der für
die jeweiligen Zylinder 3a vorgesehen ist, und einen Hubaktuator 60 (siehe 5A und 5B), der
diese Kipphebelmechanismen 51 simultan betätigt.
-
Jeder
Kipphebelmechanismus 51 umfasst einen Kipphebel 52 und
obere und untere Lenker 53 und 54. Ein Ende des
oberen Lenkers 53 ist am Oberende des Kipphebels 52 durch
einen oberen Zapfen 55 schwenkbar angebracht, und das andere Ende
ist an einer Kipphebelwelle 56 schwenkbar angebracht. Die
Kipphebelwelle 56 ist durch den Zylinderkopf 3c über nicht
gezeigte Halter angebracht.
-
Ferner
ist an dem oberen Zapfen 55 des Kipphebels 52 eine
Rolle 57 drehbar angebracht. Die Rolle 57 steht
mit einer Nockenoberfläche
des Einlassnockens 6 in Kontakt. Wenn sich der Einlassnocken 6 dreht,
rollt die Rolle 57 auf dem Einlassnocken 6, während sie
durch die Nockenoberfläche
des Einlassnockens 6 geführt wird. Im Ergebnis wird
der Kipphebel 52 vertikal angetrieben, und der obere Lenker 53 wird
um die Kipphebelwelle 56 herum schwenkend bewegt.
-
Ferner
ist ein Einstellbolzen 52a an einem Ende des Kipphebels 52 zum
Einlassventil 4 hin angebracht. Wenn der Kipphebel 52 entsprechend
der Drehung des Einlassnockens 6 vertikal bewegt wird, treibt
der Einstellbolzen 52a den Schaft 4a an, um das
Einlassventil 4 gegen die Spannkraft der Ventilfeder 4e zu öffnen und
zu schließen.
-
Ferner
ist ein Ende des unteren Lenkers 54 schwenkbar am Unterende
des Kipphebels 52 durch einen unteren Zapfen 58 angebracht,
und das andere Ende des unteren Lenkers 54 hat einen daran schwenkbar
angebrachten Verbindungszapfen 59. Der untere Lenker 54 ist
mit einem nachfolgend beschriebenen kurzen Arm 65 des Hubaktuators 60 durch
den Verbindungszapfen 59 verbunden.
-
Andererseits
umfasst, wie in den 5A und 5B gezeigt,
der Hubaktuator 60 einen Motor 61, eine Mutter 62,
einen Lenker 63, einen langen Arm 64 und den kurzen
Arm 65. Der Motor 61 ist mit der ECU 2 verbunden
und ist außerhalb
eines Kopfdeckels 3g der Maschine 3 angeordnet.
Die Drehwelle des Motors 61 ist eine Gewindestange 61a,
die mit einem Außengewinde
ausgebildet ist, und die Mutter 62 ist auf die Gewindestange 61a aufgeschraubt.
Die Mutter 62 ist mit dem langen Arm 64 durch
den Lenker 63 verbunden. Ein Ende des Lenkers 63 ist
an der Mutter 62 durch einen Zapfen 63a schwenkbar
angebracht, und das andere Ende ist durch einen Zapfen 63b am
einen Ende des langen Arms 64 schwenkbar angebracht.
-
Ferner
ist das andere Ende des langen Arms 64 am einen Ende des
kurzen Arms 65 durch eine Schwenkwelle 66 angebracht.
Die Schwenkwelle 66 hat einen kreisförmigen Querschnitt und erstreckt sich
durch den Kopfdeckel 3g der Maschine derart, dass sie an
dem Kopfdeckel 3g drehbar gelagert ist. Der lange Arm 64 und
der kurze Arm 65 werden entsprechend der Schwenkbewegung
der Schwenkwelle 66 gemeinsam mit der Schwenkwelle 66 schwenkend
bewegt.
-
Ferner
erstreckt sich der vorgenannte Verbindungszapfen 59 schwenkbar
durch das andere Ende des kurzen Arms 65, wodurch der kurze
Arm 65 mit dem unteren Lenker 54 durch den Verbindungszapfen 59 verbunden
wird.
-
Nachfolgend
wird eine Beschreibung des Betriebs des wie oben konfigurierten
variablen Ventilhubmechanismus 50 angegeben. Wenn in dem
variablen Ventilhubmechanismus 50 eine Hubregeleingabe
Uliftin, die nachfolgend beschrieben wird, von der ECU 2 in
den Hubaktuator 60 eingegeben wird, dreht sich die Gewindestange 61a und
die Mutter 62 bewegt sich gemäß der Drehung der Gewindestange 61a,
wodurch der lange Arm 64 und der kurze Arm 65 um
die Schwenkwelle 66 herum schwenkend bewegt werden, und
gemäß der Schwenkbewegung
des kurzen Arms 65 wird der untere Lenker 54 des
Kipphebelmechanismus 51 um den unteren Zapfen 58 herum
schwenkend bewegt. D.h. der untere Lenker 54 wird durch
den Hubaktuator 60 angetrieben.
-
In
dem Prozess wird, unter der Steuerung der ECU 2, der Bereich
der Schwenkbewegung des kurzen Arms 65 zwischen der in 5A gezeigten maximalen Hubstellung und der in 5B gezeigten minimalen Hubstellung eingeschränkt, wodurch
der Bereich der Schwenkbewegung des unteren Lenkers 54 auch
zwischen der maximalen Hubstellung, die in 4 mit
der durchgehenden Linie angegeben ist, und einer minimalen Hubstellung,
die in 4 mit einer Zweipunktkettenlinie
angegeben ist, eingeschränkt
ist.
-
Der
Vierlenker, der durch die Kipphebelwel 56, die oberen und
unteren Zapfen 55 und 58 und den Verbindungszapfen 59 gebildet
ist, ist derart konfiguriert, dass dann, wenn sich das untere Glied 54 in der
maximalen Hubstellung befindet, der Abstand zwischen der Mitte des
oberen Zapfens 55 und der Mitte des unteren Zapfens 58 größer wird
als der Abstand zwischen der Mitte der Kipphebelwelle 56 und der
Mitte des Verbindungszapfens 59, wodurch, wie in 6A gezeigt, wenn sich der Einlassnocken 6 dreht,
der Bewegungsbetrag des Einstellbolzens 52a größer wird
als der Bewegungsbetrag eines Kontaktpunkts dort, wo der Einlassnocken 6 und
die Rolle 57 miteinander in Kontakt stehen.
-
Andererseits
ist der Vierlenker derart konfiguriert, dass dann, wenn sich der
untere Lenker 54 in der minimalen Hubstellung befindet,
der Abstand zwischen der Mitte des oberen Zapfens 55 und
der Mitte des unteren Zapfens 58 kürzer wird als der Abstand zwischen
der Mitte der Kipphebelwelle 56 und der Mitte des Verbindungszapfens 59,
wodurch, wie in 6B gezeigt, wenn sich der Einlassnocken 6 dreht,
der Bewegungsbetrag des Einstellbolzens 52a kleiner wird
als der Bewegungsbetrag des Kontaktpunkts dort, wo der Einlassnocken 6 und
die Rolle 7 miteinander in Kontakt stehen.
-
Wenn
sich der untere Lenker 54 in der maximalen Hubstellung
befindet, wird aus dem obigen Grund das Einlassventil 4 mit
einem größeren Ventilhub
Liftin geöffnet
als dann, wenn sich der untere Lenker 54 in der minimalen
Hubstellung befindet. Insbesondere, wenn sich während der Drehung des Einlassnockens 6 der
untere Lenker 54 in der maximalen Hubstellung befindet,
wird das Einlassventil 4 gemäß einer Ventilhubkurve geöffnet, die
in 7 mit einer durchgehenden Linie angegeben ist,
und der Ventilhub Liiftin nimmt seinen Maximalwert Liftinmax ein. Wenn
sich andererseits der untere Lenker 54 in der minimalen
Hubstellung befindet, wird das Einlassventil 4 gemäß der Ventilhubkurve
geöffnet,
die in 7 mit einer Zweipunktkettenlinie
angegeben ist, und der Ventilhub Liftin nimmt seinen minimalen Wert Liftinmin
ein.
-
Daher
wird in dem variablen Ventilhubmechanismus 50 der untere
Lenker 54 durch den Hubaktuator 60 zwischen der
maximalen Hubstellung und der minimalen Hubstellung schwenkend bewegt, wodurch
es möglich
wird, den Ventilhub Liftin zwischen dem Maximalwert Liftinmax und
dem Minimalwert Liftinmin stufenlos zu verändern.
-
Die
Maschine 3 ist mit einem Schwenkwinkelsensor 23 versehen
(siehe 2). Der Schwenkwinkelsensor 23 erfasst
einen Schwenkwinkel der Schwenkwelle 66, d.h. des kurzen
Arms 65 und liefert der ECU 2 ein Signal, das
den sensierten Schwenkwinkel anzeigt. Die ECU 2 berechnet
den Ventilhub Liftin auf der Basis es von dem Schwenkwinkelsensor 23 ausgegebenen
Signals.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des vorgenannten variablen Nockenphasenmechanismus 70 angegeben
(Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils). Der variable Nockenphasenmechanismus 70 ist
vorgesehen, um die relative Phase Cain der Einlassnockenwelle 5 als
bewegendes Teil in Bezug auf die Kurbelwelle 3d (nachfolgend
als "die Nockenphase
Cain" bezeichnet)
stufenlos früh
zu stellen oder spät
zu stellen, und ist an dem einlassritzelseitigen Ende der Einlassnockenwelle 5 angebracht.
Wie in 8 gezeigt, enthält der variable
Nockenphasenmechanismus 70 ein Gehäuse 71, einen dreiblättrigen
Flügel 72,
eine Öldruckpumpe 73 und einen
Solenoidventilmechanismus 74.
-
Das
Gehäuse 71 ist
integral mit dem Einlassritzel an der Einlassnockenwelle 5d ausgebildet
und ist durch drei Trennwände 71a,
die mit gleichen Intervallen ausgebildet sind, unterteilt. Der Flügel 72 ist koaxial
an dem einlassritzelseitigen Ende der Einlassnockenwelle 5 derart
angebracht, dass sich der Flügel 72 radial
auswärts
von der Einlassnockenwelle 5 erstreckt und in dem Gehäuse 71 drehbar
aufgenommen ist. Ferner hat das Gehäuse 71 drei Frühstellkammern 75 und
drei Spätstellkammern 76,
die jeweils zwischen einer der Trennwände 71a und einem
der drei Blätter
des Flügels 72 ausgebildet
sind.
-
Die Öldruckpumpe 73 ist
eine mechanische, welche mit der Kurbelwelle 3d verbunden
ist. Wenn sich die Kurbelwelle 3d dreht, saugt die Öldruckpumpe 73 Schmieröl, das in
einer Ölwanne 3e der
Maschine 3 aufbewahrt ist, über einen unteren Teil eines Ölkanals 77c an,
um es unter Druck zu setzen, und liefert das Drucköl zu dem
Solenoidventilmechanismus 74 über den restlichen Teil des Ölkanals 77c.
-
Der
Solenoidventilmechanismus 74 ist durch Kombinieren eines
Schieberventilmechanismus 74a und eines Solenoids 74b gebildet
und ist mit den Frühstellkammern 75 und
den Spätstellkammern 76 über einen
Frühstellölkanal 77a und
einen Spätstellölkanal 77b verbunden,
sodass der von der Öldruckpumpe 73 zugeführte Öldruck an
die Frühstellkammern 75 und
die Spätstellkammern 76 als
Frühstellöldruck Pad
und Spätstellöldruck Prt
ausgegeben wird. Das Solenoid 74b des Solenoidventilmechanismus 74 ist
mit der ECU 2 elektrisch verbunden. Wenn eine Phasensteuereingabe
Ucain, auf die nachfolgend Bezug genommen wird, von der ECU 2 eingegeben
wird, bewegt das Solenoid 74b ein Schieberventilelement
des Schieberventilmechanismus 74a innerhalb eines vorbestimmten
Bewegungsbereichs gemäß der Phasensteuereingabe
Ucain, um hierdurch sowohl den Frühstellöldruck Pad als auch den Spätstellöldruck Prt
zu verändern.
-
In
dem wie oben aufgebauten variablen Nockenphasenmechanismus 70 wird,
während
die Öldruckpumpe 73 in
Betrieb ist, der Solenoidventilmechanismus 74 gemäß der Phasensteuereingabe Ucain
betätigt,
um den Frühstellöldruck Pad
zu den Frühstellkammern 75 und
den Spätstellöldruck Prt
zu den Spätstellkammern 76 zuzuführen, wodurch
die relative Phase zwischen dem Flügel 72 und dem Gehäuse 71 zu
einer frühen
oder einer späten
Seite hin verändert
wird. Im Ergebnis wird die oben beschriebene Nockenphase Cain zwischen
einem spätesten Wert
Cainrt (z.B. einem Wert, der einem Nockenwinkel von 0 Grad entspricht)
und einem frühesten
Wert Cainad (z.B. einem Wert, der einem Nockenwinkel von 55 Grad
entspricht) stufenlos verändert,
wodurch die Ventilsteuerzeit des Einlassventils 74 zwischen einer
spätesten
Steuerzeit, die in 9 mit einer durchgehenden Linie
angegeben ist, und einer frühesten
Steuerzeit, die in 9 mit einer Zweipunktkettenlinie
angegeben ist, stufenlos verändert
wird.
-
Es
sollte angemerkt werden, dass der variable Nockenphasenmechanismus 70 einen
nicht gezeigten Sperrmechanismus enthält, der den Betrieb des variablen
Nockenphasenmechanismus 70 sperrt, wenn der von der Öldruckpumpe 73 zugeführte Öldruck niedrig
ist. Insbesondere wird der variable Nockenphasenmechanismus 70 daran
gehindert, die Nockenphase Cain zu verändern, wodurch die Nockenphase
Cain auf einen Wert arretiert wird, der für den Leerlauf oder das Starten
der Maschine 3 geeignet ist.
-
Wie
oben beschrieben, wird in dem variablen Einlassventilbetätigungsmechanismus 40 gemäß der vorliegenden
Ausführung
der Ventilhub Liftin durch den variablen Ventilhubmechanismus 50 stufenlos verändert, und
die Nockenphase Cain, d.h. die Ventilsteuerzeit des Einlassventils 4,
wird zwischen der spätesten
Steuerzeit und der frühesten
Steuerzeit stufenlos verändert.
Ferner werden, wie nachfolgend beschrieben wird, der Ventilhub Liftin
und die Nockenphase Cain durch die ECU 2 über den
variablen Ventilhubmechanismus 50 bzw. den variablen Nockenphasen 70 geregelt.
-
Andererseits
ist ein Nockenwinkelsensor 24 (siehe 2)
am einen Ende der Einlassnockenwelle 5 angeordnet, das
von dem variablen Nockenphasenmechanismus 70 entgegengesetzt
ist. Der Nockenwinkelsensor 24 ist z.B. durch einen Magnetrotor
und einen MRE-Aufnehmer implementiert, um der ECU 2 einhergehend
mit der Drehung der Einlassnockenwelle 5 ein CAM-Signal,
das ein Pulssignal ist, zu liefern. Jeder Puls des CAM-Signals wird
immer dann erzeugt, wenn sich die Einlassnockenwelle 5 um
einen vorbestimmten Nockenwinkel (z.B. ein Grad) dreht. Die ECU 2 berechnet
die Nockenphase Cain auf der Basis des oben beschriebenen CAM-Signals
und des CRK-Signals.
-
Als
Nächstes
wird der vorgenannte variable Verdichtungsverhältnismechanismus 80 (Antriebsmechanismus
eines bewegenden Teils) in Bezug auf die 10A und 10B beschrieben. Der variable Verdichtungsverhältnismechanismus 80 ist
vorgesehen, um die obere Totpunktstellung jedes Kolbens 3b als
bewegendem Teil, d.h. den Hub des Kolbens 3b, zu verändern, um
hierdurch ein Verdichtungsverhältnis
Cr zwischen einem vorbestimmten Maximalwert Crmax und einem vorbestimmten
Minimalwert Crmin stufenlos zu verändern, und umfasst einen Verbundlenkermechanismus 81,
der zwischen dem Kolben 3b und der Kurbelwelle 3d angeschlossen
ist, eine Steuerwelle 85 zum Steuern der Bewegung des Verbundlenkermechanismus 81,
einen Verdichtungsverhältnisaktuator 87 zum
Antrieb der Steuerwelle 85 usw.
-
Der
Verbundlenkermechanismus 81 ist gebildet durch einen oberen
Lenker 82, einen unteren Lenker 83 und einen Steuerlenker 84.
Der obere Lenker 82 entspricht einer sogenannten Pleuelstange, und
sein oberes Ende ist mit dem Kolben 3b über einen Kolbenbolzen 3f schwenkbar
verbunden, und sein Unterende ist mit einem Ende des unteren Lenkers 83 über einen
Zapfen 83a schwenkbar verbunden.
-
Der
untere Lenker 83 hat eine dreieckige Form. Zwei Enden des
unteren Lenkers 83, außer das
mit dem oberen Lenker 82 verbundene Ende, sind mit der
Kurbelwelle 3d über
einen Kurbelzapfen 83b bzw. mit einem Ende des Steuerlenkers 84 über einen
Steuerzapfen 83c schwenkbar verbunden. Mit der obigen Konfiguration
wird die Hin- und Herbewegung des Kolbens 3b auf die Kurbelwelle 3d über den Verbundlenkermechanismus 81 derart übertragen, dass
diese in eine Drehbewegung der Kurbelwelle 3d umgewandelt
wird.
-
Ferner
erstreckt sich die Steuerwelle 85 in Richtung der Tiefe
(in Richtung senkrecht zum Blatt), wie in den 10A und 10B zu
sehen, ähnlich der
Kurbelwelle 3d, und enthält einen Schwenkwellenteil 85a,
der an einem Zylinderblock schwenkbar gelagert ist, einen Exzenterwellenteil 85b,
der integral mit dem Schwenkwellenteil 85a ausgebildet
ist, und einen Arm 86. Das Unterende des Steuerlenkers 84 ist
mit dem Exzenterwellenteil 85b schwenkbar verbunden. Ferner
ist ein distales Ende des Arms 86 als Gabelteil 86a ausgebildet,
das mit einem Ende einer Antriebswelle 87b des Verdichtungsverhältnisaktuators 87 schwenkbar
verbunden ist.
-
Der
Verdichtungsverhältnisaktuator 87 ist durch
Kombination eines Motors und eines Untersetzungsmechanismus (beide
nicht gezeigt) gebildet und hält
ein Gehäuse 87a zur
Aufnahme des Motors und des Untersetzungsmechanismus sowie eine
Antriebswelle 87b, die in das Gehäuse 87a und aus diesem
hinaus bewegbar ist. Wenn in dem Verdichtungsverhältnisaktuator 87 durch
eine Verdichtungsverhältnissteuereingabe
Ucr, auf die nachfolgend Bezug genommen wird, von der ECU 2 der
Motor zur Normal- oder Rückwärtsdrehung
angetrieben wird, wird die Antriebswelle 87b zwischen einer
niedrigen Verdichtungsverhältnisstellung
(der in 10A gezeigten Stellung), wo
die Antriebswelle 87b aus dem Gehäuse 87a am weitesten
vorsteht, und einer hohen Verdichtungsverhältnisstellung (der in 10B gezeigten Stellung), wo die Antriebswelle 87b am meisten
zum Gehäuse 87a eingefahren
ist, bewegt.
-
Wenn
mit der obigen Konfiguration in dem variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 die
Antriebswelle 87b des Verdichtungsverhältnisaktuators 87 von
der niedrigen Verdichtungsverhältnisstellung
zur hohen Verdichtungsverhältnisstellung bewegt
wird, wird die Steuerwelle 85 über den Arm 86 derart
angetrieben, dass sie bei Betrachtung in 10A um
den Schwenkwellenteil 85a herum im Gegenuhrzeigersinn schwenkend
bewegt wird, und der Exzenterwellenteil 85b einhergehend
mit der Schwenkbewegung der Steuerwelle 85 nach unten bewegt
wird. Wenn der gesamte Steuerlenker 84 durch die Abwärtsbewegung
des Exzenterwellenteils 85b nach unten gedrückt wird,
wird der untere Lenker 83 bei Betrachtung in 10A um den Kurbelzapfen 83b im Uhrzeigersinn
schwenkend bewegt, während der
obere Lenker 82 bei Betrachtung in 10A um den
Kolbenbolzen 3f im Gegenuhrzeigersinn schwenkend bewegt
wird. Im Ergebnis wird die Form, die durch den Kolbenbolzen 3f,
den oberen Zapfen 83a und den Kurbelzapfen 83b gebildet
ist, der Form einer geraden Linie weiter angenähert als dann, wenn diese in
der niedrigen Verdichtungsverhältnisstellung
sind, wodurch der geradlinige Abstand zwischen dem Kolben 3f und
dem Kurbelzapfen 83b, den man erhält, wenn der Kolben 3b die
obere Totpunktstellung erreicht hat, vergrößert wird (dies bedeutet, dass
der Hub des Kolbens 3b vergrößert wird), um das Volumen
der Brennkammer zu verringern, wodurch das Verdichtungsverhältnis Cr
erhöht wird.
-
Wenn
andererseits, umgekehrt zum Obenstehenden, die Antriebswelle 87b des
Verdichtungsverhältnisaktuators 87 von
der hohen Verdichtungsverhältnisstellung
zur niedrigen Verdichtungsverhältnisstellung
bewegt wird, wird der Schwenkwellenteil 85b bei Betrachtung
in 10A im Uhrzeigersinn schwenkend
bewegt, und der Exzenterwellenteil 85b wird einhergehend
mit der Schwenkbewegung des Schwenkwellenteils 85a aufwärts bewegt,
wodurch der gesamte Steuerlenker 84 nach oben gedrückt wird.
So wird, umgekehrt zu den obigen Vorgängen, der untere Lenker 83 im
Gegenuhrzeigersinn schwenkend bewegt, wohingegen der obere Lenker 82 im
Uhrzeigersinn schwenkend bewegt wird, bei Betrachtung in 10A. Im Ergebnis wird der geradlinige Abstand
zwischen dem Kolben 3f und dem Kurbelzapfen 83b,
den man erhält,
wenn der Kolben 3b die obere Totpunktstellung erreicht
hat, verringert (dies bedeutet, dass der Hub des Kolbens 3b verkürzt wird),
um das Volumen der Brennkammer zu vergrößern, wodurch das Verdichtungsverhältnis Cr reduziert
wird. Wie oben beschrieben, wird in dem variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 durch Ändern des
Schwenkwinkels der Steuerwelle 85 das Verdichtungsverhältnis Cr
zwischen dem vorbestimmten Maximalwert Crmax und dem vorbestimmten
Minimalwert Crmin verändert.
-
Ferner
ist der Motor in der Nähe
der Steuerwelle 85 mit einem Steuerwinkelsensor 25 versehen (siehe 2).
Der Steuerwinkelsensor 25 erfasst einen Schwenkwinkel der
Steuerwelle 85 und liefert der ECU 2 ein Signal,
das den sensierten Steuerwinkel anzeigt. Die ECU 2 berechnet
das Verdichtungsverhältnis
Cr auf der Basis des vom Steuerwinkelsensor 25 ausgegebenen
Signals.
-
Ferner
sind, wie in 2 gezeigt, mit der ECU 2 ein
Gaspedalöffnungssensor 26 und
ein Zündschalter
(nachfolgend als "der
IG·SW" bezeichnet) 27 verbunden.
Der Gaspedalöffnungssensor 26 erfasst
einen Betätigungsbetrag
AP eines nicht gezeigten Gaspedals des Fahrzeugs (nachfolgend als "die Gaspedalöffnung AP" bezeichnet), und
liefert der ECU 2 ein Signal, das die sensierte Gaspedalöffnung AP
anzeigt. Ferner wird der IG·SW 27 durch
Betätigung
eines nicht gezeigten Zündschlüssels ein-
und ausgeschalten und liefert der ECU 2 ein Signal, das den
EIN/AUSzustand davon anzeigt.
-
Die
ECU 2 ist durch einen Mikrocomputer implementiert, der
eine CPU 2a, ein RAM 2b, ein ROM 2c (Störungskompensationswertspeichermittel)
und eine I/O-Schnittstelle, nicht gezeigt, enthält. Die ECU 2 bestimmt
Betriebszustände
der Maschine 3 auf der Basis der Erfassungssignale, die
von den oben erwähnten
Sensoren 20 bis 26 geliefert werden, des EIN/AUSsignals
von dem IG·SW 27 und
dgl., und führt
Steuerprozesse aus. Insbesondere steuert regelt, wie nachfolgend
im Detail beschrieben, die ECU 2 die Nockenphase Cain und
den Ventilhub Liftin über
den variablen Nockenphasenmechanismus 70 bzw. den variablen
Ventilhubmechanismus 50 und steuert regelt das Verdichtungsverhältnis Cr über den variablen
Verdichtungsverhältnismechanismus 80. Ferner
steuert/regelt die ECU 2 den Zündzeitpunkt der Zündkerze 13 gemäß den Betriebszuständen der Maschine 3.
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Es
sollte angemerkt werden, dass in der vorliegenden Ausführung die
ECU 2 Störungsschätzwertberechnungsmittel,
Modellparameteridentifizierungsmittel, Amplitudenkorrekturwertberechnungsmittel,
Sollwertsetzmittel, Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel,
Regeleingabeberechnungsmittel, Sollnockenphasensetzmittel, Sollventilhubsetzmittel
und Sollverdichtungsverhältnissetzmittel
implementiert. Ferner entspricht in der vorliegenden Ausführung die Nockenphase
Cain der Betriebszeitgebung des bewegenden Teils, einem Nockenphasenparameter und
einem Lastparameter, und der Ventilhub Liftin entspricht dem Betätigungsbetrag
des bewegenden Teils und einem Ventilhubparameter und einem Lastparameter.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des Steuersystems 1 gemäß der vorliegenden
Ausführung
angegeben. Das Steuersystem 1 enthält einen Nockenphasencontroller 100 (siehe 1),
einen Ventilhubcontroller 110 (siehe 22) und einen Verdichtungsverhältniscontroller 120 (siehe 25), die alle durch die ECU 2 implementiert
sind. Zuerst wird eine Beschreibung des Nockenphasencontrollers 100 angegeben.
In Bezug auf 11 umfasst der Nockenphasencontroller 100 einen
Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 101, ein Kompensationselement 102,
einen Gleitmodusregler mit zwei Freiheitsgraden 103 (nachfolgend
als "der SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 103'' bezeichnet),
ein Additionselement 104 und einen DSM-Regler 105.
-
In
dem Nockenphasencontroller 100 wird, wie nachfolgend beschrieben
wird, die Phasenregeleingabe Ucain berechnet und in den variablen
Nockenphasenmechanismus 70 eingegeben, wodurch die Nockenphase
Cain auf die Sollnockenphase Cain_cmd geregelt wird.
-
Zuerst
berechnet der Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 101 (Sollwertsetzmittel,
Sollnockenphasensetzmittel) die Sollnockenphase Cain_cmd (Sollwert,
Nockenphasenparameter) durch Absuchen eines Kennfelds (siehe 33), das nachfolgend beschrieben wird, gemäß der Maschinendrehzahl
NE und der Gaspedalöffnung
AP.
-
Ferner
berechnet das Kompensationselement 102 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel),
wie nachfolgend beschrieben wird, einen Störungskompensationswert Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung auf der Basis der Sollnockenphase Cain_cmd, die
durch den Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 101 berechnet
ist, und anderen Parametern.
-
Ferner
berechnet der SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 103 (das
Regeleingabeberechnungsmittel) eine SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung
mit einem Regelungsalgorithmus, auf den nachfolgend Bezug genommen
wird, gemäß der Sollnockenphase
Cain_cmd und der Nockenphase Cain.
-
Andererseits
berechnet das Additionselement 104 (das Regeleingabeberechnungsmittel)
eine Referenzeingabe Rsld_f (Regeleingabe für die Nockenphasenregelung
als die Summe des Störungskompensationswerts
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung, der durch das Kompensationselement 102 berechnet
ist, und der SLD-Regeleingabe
Rsld für
die Nockenphasenregelung, die durch den SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 103 berechnet ist.
Ferner berechnet der DSM-Regler 105 (das Regeleingabeberechnungsmittel)
die Phasenregeleingabe Ucain mit einem Regelungsalgorithmus, auf den
nachfolgend Bezug genommen wird, gemäß der Referenzeingabe Rsld_f
für die
Nockenphasenregelung.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des Kompensationselements 102 angegeben.
Wiei im Detail nachfolgend beschrieben wird, berechnet das Kompensationselement 102 den
Störungskompensationswert
Rcycl cin für
die Nockenphasenregelung gemäß der Sollnockenphase
Cain_cmd, einer Zählung
C_crk eines Kurbelwinkelzählers,
des Ventilhubs Liftin und der Maschinendrehzahl NE. Es sollte angemerkt
werden, dass der Kurbelwinkelzähler
ein Hochzähler
zum Zählen
des Kurbelwinkels ist, und wie nachfolgend beschrieben wird, wird
die Zählung C_crk
um einen Wert von 10 synchron mit der Erzeugung jedes Pulses des
CRK-Signals inkrementiert und auf einen Wert von 0 rückgesetzt,
wenn er einen Wert von 720 erreicht hat.
-
Der
Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung ist zum Kompensieren einer periodischen
Störung
vorgesehen, von der erwartet wird, dass sie periodisch mit der Drehung der
Einlassnockenwelle 5, d.h. der Drehung des Einlassnockens 6,
während
der Motor 3 in Betrieb ist, auftritt. Im Folgenden wird
eine Beschreibung der periodischen Störung und eines Verfahrens zur
Berechnung des Störungskompensationswerts
Rcyc_cin zum Kompensieren der periodischen Störung angegeben. Zuerst werden
zum leichteren Verständnis
die periodische Störung
und das Verfahren zur Berechnung des Störungskompensationswerts Rcyc_cin
in Bezug auf 12A bis 17 als
Beispiel anhand eines Falls beschrieben wird, in dem die periodische Störung in
einem Zylinder auftritt (in anderen Worten, einem Fall, wo die periodische
Störung
in einer Einzylindermaschine auftritt). In Bezug auf 12A wird in einem Zustand, wo sich der Einlassnocken 6 in
einer mit einem Pfeil "Y1" bezeichneten Richtung dreht,
um das Einlassventil 4 in der Ventilöffnungsrichtung zu betätigen, der
Einlassnocken 6 einer Störung unterworfen, die aufgrund
der Reaktionskraft der Ventilfeder 4e auf das Einlassventil 4 als
Drehmoment in einer Richtung wirkt, die mit einem Pfeil "Y2" bezeichnet ist.
-
Andererseits
wird, wie in 12B gezeigt, in einem Zustand,
in dem der Einlassnocken 6 das Einlassventil 6 in
der Ventilschließrichtung
betätigt,
der Einlassnocken 6 aufgrund der Spannkraft der Ventilfeder 4e des
Einlassventils 4 einer Störung unterworfen, die als ein
Drehmoment in einer Richtung wirkt, die durch einen Pfeil "Y3" bezeichnet ist.
Die oben beschriebenen Störungen
treten einhergehend mit der Drehung der Einlassnockenwelle 5 periodisch auf,
und eine Amplitude der Störungen
verändert
sich ebenfalls periodisch. Daher werden die Störungen als "periodische Störung" bezeichnet.
-
Nun
sei angenommen, dass der Einlassnocken 6 der oben beschriebenen
periodischen Störung
während
einer Rückkopplungsregelung
unterworfen wird, die durchgeführt
wird, um zu veranlassen, dass die Nockenphase Cain auf die Sollnockenphase
Cain_cmd konvergiert. Obwohl die Sollnockenphase Cain_cmd konstant
gehalten wird, weicht die Nockenphase Cain während einer Zeitperiode, über die
das Einlassventil 4 in der Ventilöffnungsrichtung durch den Einlassnocken 6 betätigt wird,
zur Spätstellungsseite
hin ab und weicht während
einer Zeitperiode, über
die das Einlassventil 4 in der Ventilschließrichtung
betätigt
wird, zur Frühstellungsseite hin
ab, wie in 13 gezeigt.
-
Wenn
die obigen Abweichungen der Nockenphase Cain auftreten, verändert sich
die Ventilsteuerzeit des Einlassventils 4 im Vergleich
zu dem Fall, wo der variable Nockenphasenmechanismus 70 nicht
vorgesehen ist. Insbesondere zeigen, wie in den 14 und 15 gezeigt,
die Ventilhubkurven des Einlassventils 4, die auftreten,
wenn die Maschine 3 mit dem variablen Nockenphasenmechanismus 70 versehen
ist (die Kurven, die in den 14 und 15 mit
durchgehenden Linien angegeben sind), dass die Ventilöffnungszeitdauer
des Einlassventils 4 kürzer
ist als dann, wenn die Maschine 3 nicht mit dem variablen
Nockenphasenmechanismus 70 versehen ist (die Kurven, die
in den Figuren mit den unterbrochenen Linien angegeben sind), sodass
sich die Ansaugluftmenge ändert,
um das von der Maschine 3 erzeugte Drehmoment zu ändern, was
den Verbrennungszustand der Maschine 3 unstabil machen kann.
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Um
die obigen Nachteile zu vermeiden, wird z.B. daran gedacht, dass
das Nockenprofil des Einlassnockens 6 von vornherein modifiziert
wird. Wenn jedoch, wie aus dem Vergleich der Ventilhubkurven in den 14 und 15 klar
wird, die Maschine 3 den variablen Ventilhubmechanismus 50 enthält, unterscheidet
sich der Änderungsgrad
in der Ventilsteuerzeit des Einlassventils 4, der sich
ergibt, wenn der Ventilhub Liftin auf einen vorbestimmten Wert auf
einer hohen Hubseite geregelt wird (was durch die Ventilhubkurve
in 14 angegeben ist), von dem Änderungsgrad in der Ventilsteuerzeit
des Einlassventils 4, der sich ergibt, wenn der Ventilhub
Liftin zu einem vorbestimmten Wert an einer niedrigen Hubseite geregelt
wird (was durch die Ventilhubkurve in 15 angegeben
ist). Wenn daher in der vorliegenden Ausführung die Maschine 3 sowohl
den variablen Nockenphasenmechanismus 70 als auch den variablen
Ventilhubmechanismus 50 enthält, ist es schwierig, den Einfluss
der periodischen Störung
durch Ändern
des Nockenprofils des Einlassventils 6 zu vermeiden.
-
Um
in der vorliegenden Ausführung
den obigen Einfluss der periodischen Störung auf den variablen Nockenphasenmechanismus 70 zu
vermeiden, wird der Wert der periodischen Störung, der auf den variablen
Nockenphasenmechanismus 70 einwirkt, vorhergesagt, und
ein Wert, der einem Wert entspricht, der durch Vorzeichenumkehr
des vorhergesagten Werts erhalten wird, wird als der Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung berechnet. Insbesondere wird der Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung durch Absuchen eines Störungskompensationswertkennfelds
gemäß dem Ventilhub Liftin,
der Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers und
der Sollnockenphase Cain_cmd berechnet, um hierdurch einen Kennfeldwert
Rcyc_bs_cin zu bestimmen, und dann den Kennfeldwert Rcyc_bs_cin gemäß der Maschinendrehzahl
NE zu korrigieren.
-
Als
das Störungskompensationswertkennfeld
wird ein Kennfeld verwendet, welches enthält: einen Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
zur Verwendung bei Cain_cmd = Cainrt&Liftin = Liftinmax, wie in 16 mit einer durchgehenden Linie angegeben, einen Kennfeldwert
Rcyc_bs_cin zur Verwendung in Cain_cmd = Cainrt&Liftin = Liftinmin, wie in 17 mit einer durchgehenden Linie angegeben, und
eine Mehrzahl von Kennfeldwerten Rcyc_bs_cin (nicht gezeigt) zur
Verwendung bei der Interpolation in einem Fall, worin Cain_cmd =
Cainrt gilt und der Ventilhub Liftin zwischen dem Maximalwert Liftinmax
und dem Minimalwert Liftinmin liegt und in einer Weise gesetzt wird,
der Werten von Liftin in mehreren Stufen jeweils entspricht.
-
Wenn
beim Absuchen des obigen Störungskompensationswertkennfelds
die Sollnockenphase Cain_cmd einen Wert hat, der in Bezug auf den
spätesten
Wert Cainrt vorverlagert ist, weicht die Wiederholperiode des Auftretens
der periodischen Störung zur
Frühstellungsseite
hin ab (zur linken Seite bei Betrachtung in den 16 und 17),
sodass es erforderlich ist, den Störungskompensationswert etnsprechend,
z.B. auf Werte zu korrigieren, die in den 16 und 17 mit
den Zweipunktkettenlinien angegeben sind. Wenn daher das Störungskompensationswertkennfeld
gemäß der vorliegenden
Ausführung
abgesucht wird, wird die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
korrigiert, indem der Frühstellungsgrad
der Sollnockenphase Cain_cmd in Bezug auf den spätesten Wert Cainrt berücksichtigt
wird. Dann werden zwei Kennfeldwerte Rcyc_bs_cin, die dem gegenwärtigen Ventilhub
Liftin näher
sind, aus den oben beschriebenen Kennfeldwerten Rcyc_bs_cin gemäß der wie
oben korrigierten Zählung
C_crk und dem Ventilhub Liftin ausgewählt, und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
des Störungskompensationswerts
für die
Nockenphasenregelung wird durch Interpolation der zwei ausgewählten Werte
berechnet. Ferner wird der wie oben berechnete Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
gemäß der Maschinendrehzahl NE
korrigiert, wie nachfolgend im Detail beschrieben wird, um hierdurch
den Störungskompensationswert Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung zu bestimmen.
-
Man
kann daran denken, den Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung wie oben beschrieben zu berechnen, um die
in dem einen Zylinder 3a erzeugte periodische Störung zu
kompensieren. Jedoch ist in der vorliegenden Ausführung der
Maschine 3 ein Vierzylindermotor, und es tritt die periodische
Störung
bei jedem der vier Zylinder 3a in einem Steuerzyklus insgesamt
vier mal auf. Darüber
hinaus treten die periodischen Störungen aufgrund der Phasendifferenz
dazwischen überschneidend
auf. Um daher in der vorliegenden Ausführung diese periodischen Störungen zu
kompensieren, wird, anstelle des obigen Störungskompensationswertkennfelds,
ein Störungskompensationswertkennfeld
verwendet, welches enthält:
einen Kennfeldwert Rcyc_bs_cin zur Verwendung in Cain_cmd = Cainrt&Liftin = Liftinmax,
wie in 18 gezeigt, einen Kennfeldwert
Rcyc_bs_cin zur Verwendung in Cain_cmd = Cainrt&Liftin = Liftinmin, wie in 19 gezeigt, und eine Mehrzahl von Kennfeldwerten
Rcyc_bs_cin (nicht gezeigt) zur Verwendung bei der Interpolation
in einem Fall, wo Cain_cmd = Cainrt gilt, und gleichzeitig der Ventilhub
Liftin zwischen dem Maximalwert Liftinmax und dem Minimalwert Liftinmin
liegt, und derart gesetzt ist, dass er Werte von Liftin in mehreren
Stufen entspricht.
-
Wie
aus den 18 und 19 klar,
ist in diesem Störungskompensationswertkennfeld
der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin des Störungskompensationswerts auf
die Nockenphasenregelung als ein Wert gesetzt, der der Zählung C_crk
des Kurbelwinkelzählers
entspricht, entsprechend den Vorhersageergebnissen der periodischen
Störung.
D.h. der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin wird in zeitserieller Folge gemäß den Vorhersageergebnissen
der periodischen Störung
gesetzt. Ferner wird die Wiederholperiode der Berechnung des Kennfeldwerts
Rcyc_bs_cin auf eine vorbestimmte Periode gesetzt, über die
sich die Kurbelwelle 3d um 180 Grad dreht. Dies ist so,
weil aus dem oben genannten Grund die Wiederholperiode des Auftretens
der periodischen Störung,
die auf den variablen Nockenphasenmechanismus 70 wirkt, der
Zeitperiode entspricht, über
die sich die Kurbelwelle 3d um 180 Grad dreht. Es sollte
angemerkt werden, das das obige Störungskompensationswertkennfeld
vorab in dem ROM 2c gespeichert ist.
-
Ferner
wird das Störungskompensationswertkennfeld
durch das gleiche Verfahren wie oben beschrieben abgesucht. Insbesondere
wird die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
korrigiert, indem der Frühstellungsgrad
der Sollnockenphase Cain_cmd in Bezug auf den spätesten Wert Cainrt berücksichtigt
wird. Dann werden zwei Kennfeldwerte Rcyc_bs_cin, die im gegenwärtigen Ventilhub
Liftin näher
sind, aus den obigen Kennfeldwerten Rcyc_bs_cin gemäß der korrigierten
Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
und dem Ventilhub Liftin ausgewählt,
und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin (Störungskompensationswert) des
Störungskompensationswerts
für die
Nockenphasenregelung wird durch Interpolation der zwei ausgewählten Werte
berechnet. Ferner wird der oben berechnete Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
gemäß der Maschinendrehzahl
NE korrigiert, wie nachfolgend im Detail beschrieben wird, um hierdurch
den Störungskompensationswert Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung zu berechnen. Somit wird der Störungskompensationswert Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung als ein Wert berechnet, der einem Wert entspricht,
der durch Vorzeichenumkehr eines vorhergesagten Werts der periodischen
Störung
erhalten wird. Es sollte angemerkt werden, dass, wie nachfolgend
beschrieben wird, die Berechnung des Störungskompensationswerts Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung zeitsynchron mit der Erzeugung jedes Pulses
des CRK-Signals durchgeführt
wird.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des vorgenannten SLD-Reglers mit zwei Freiheitsgraden 103 angegeben.
Der SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 103 berechnet die
SLD-Regeleingabe Rsld für
die Nockenphasenregelung gemäß der Sollnockenphase
Cain_cmd und der Nockenphase Cain mit einem Sollwert-filternden
GleitmodusRegelungsalgorithmus mit zwei Freiheitsgraden [die in 20 gezeigten Gleichungen (1) bis (8)].
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In
den obigen Gleichungen (1) bis (8) bezeichnen diskrete Daten mit
einem Symbol (k) Daten, die synchron mit einer vorbestimmten Regelperiode ΔT (z.B. 5
ms in der vorliegenden Ausführung)
abgetastet (oder berechnet) werden. Das Symbol k bezeichnet eine
Position in der Folge von Abtastzyklen der jeweiligen diskreten
Daten. Z.B. gibt das Symbol k an, dass die diskreten Daten hierzu
ein Wert sind, die in der gegenwärtigen
Steuerzeit abgetastet werden, und ein Symbol k-1 gibt an, dass die
diskreten Daten damit ein Wert sind, der in der unmittelbar vorangehenden
Steuerzeit abgetastet wurde. Dies gilt auch für die folgenden diskreten Daten.
Es sollte angemerkt werden, dass in der folgenden Beschreibung das
Symbol k und dgl., die für
die diskreten Daten vorgesehen sind, weggelassen sind, wenn dies als
geeignet angesehen wird.
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In
dem obigen Regelungsalgorithmus wird zuerst ein gefilterter Wert
Cain_cmd_f der Sollnockenphase mit einem Filteralgorithmus mit Verzögerung erster
Ordnung berechnet, der durch die Gleichung (1) ausgedrückt ist.
In der Gleichung (1) repräsentiert
POLE_f einen Sollwertfiltersetzparameter und wird auf einen Wert
gesetzt, der der Beziehung von –1 < POLE_f < 0 genügt.
-
Dann
wird die SLD-Regeleingabe Rsld für die
Nockenphasenregelung mit einem Gleitmodusalgorithmus berechnet,
der durch die Gleichungen (2) bis (8) ausgedrückt ist. Insbesondere wird,
wie durch die Gleichung (2) ausgedrückt, die SLD-Regeleingabe Rsld
für die
Nockenphasenregelung berechnet als eine Gesamtsumme einer äquivalenten
Regeleingabe Req, einer Reaching-Vorschrifteingabe
Rrch, einer adaptiven Vorschrifteingabe Radp und einer nicht-linearen
Eingabe Rnl. Die äquivalente
Regeleingabe Req wird durch die Gleichung (3) berechnet. In der
Gleichung (3) repräsentieren
a1, a2, b1 und b2 Modellparameter eines nachfolgend beschriebenen Modells
und sind auf vorbestimmte Werte gesetzt. Ferner repräsentiert
in Gleichung (3) POLE einen Umschaltfunktionssetzparameter und wird
auf einen Wert gesetzt, der der Beziehung von –1 < POLE_f < POLE < 0 genügt.
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Ferner
wird die Reaching-Vorschrifteingabe Rrch durch die Gleichung (4)
berechnet. In der Gleichung (4) repräsentiert Krch eine vorbestimmte
Reaching-Vorschrift verstärkt,
und σs repräsentiert
eine Umschaltfunktion, die durch die Gleichung (7) definiert ist.
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Ferner
wird die adaptive Vorschrifteingabe Radp durch die Gleichung (5)
berechnet. In der Gleichung (5) repräsentiert Kadp eine vorbestimmte
Adaptivvorschrift-Verstärkung.
Unterdessen wird die nicht-lineare Eingabe Rnl durch Gleichung (6)
berechnet. In der Gleichung (6) repräsentiert Knl eine vorbestimmte
nicht-lineare Verstärkung,
und sgn(σs) repräsentiert
eine Vorzeichenfunktion, die einen Wert von sgn(σs) = 1 hat, wenn σs ≥ 0 gilt, und
einen Wert von sgn(σs)= –1, wenn σs < 0 gilt (die Vorzeichenfunktion
kann auf einen Wert sgn(σs)
= 0 gesetzt werden, wenn σs
= 0 gilt).
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Es
sollte angemerkt werden, dass die obigen Gleichungen (1) bis (8)
wie folgt hergeleitet werden: Ein geregeltes Objekt ist als ein
System definiert, in das die SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung
eingegeben wird und aus dem die Nockenphase Cain ausgegeben wird,
und von dem zeitdiskretes Systemmodell erstellt wird, wodurch man die
in 20 gezeigte Gleichung (9) erhält. Wenn eine Sollwertfilterungslgleitmodusregeltheorie
mit zwei Freiheitsgraden auf der Basis eines Modells angewendet
wird, das durch die Gleichung (9) ausgedrückt ist, derart, dass die Nockenphase
Cain auf die Sollnockenphase Cain_cmd konvergiert, erhält man die
vorgenannten Gleichungen (1) bis (8).
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Andererseits
berechnet das oben beschriebene Additionselement 104 die
Referenzeingabe Rsld_f für
die Nockenphasenregelung als die Summe des Störungskompensationswerts Rcyc_cin
für die Nockenphasenregelung
und der SLD-Regeleingabe Rsld für
die Nockenphasenregelung, die wie oben berechnet ist, wie durch
eine Gleichung (10) in 21 ausgedrückt.
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Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des vorgenannten DSM-Reglers 105 angegeben.
Der DSM-REgler 105 berechnet die Phasenregeleingabe Ucain
mit einem Regelungsalgorithmus, der auf einem ΔΣ-Modulationsalgorithmus beruht,
ausgedrückt
durch die Gleichungen (11) bis (16) in 21. Es
sollte angemerkt werden, dass der durch die Gleichungen (11) bis
(16) ausgedrückte
Regelungsalgorithmus auf einen Regelungsalgorithmus angewendet wird,
der der vorliegenden Anmeldung bereits in der japanischen Patentanmeldung
Nr. 2003-293009 vorgeschlagen hat.
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In
der Gleichung (11) in 21 bedeutet Lim(Rsld_f) einen
begrenzten Wert, der durch Ausführung
eines Begrenzungsprozesses an der Referenzeingabe Rsld_f für die Nockenphasenregelung erhalten
ist, und wird insbesondere als ein Wert berechnet, erhalten durch
Begrenzen der Referenzeingabe Rsld_f für die Nockenphasenregelung
innerhalb eines Bereichs, der durch einen vorbestimmten Untergrenzwert
Rmin und einen vorbestimmten Obergrenzwert Rmax definiert ist. Insbesondere, wenn
Rsld_f < Rmin,
dann gilt Lim(Rsld_f) = Rmin, wenn Rmin ≤ Rsld_f < Rmax, dann gilt Lim(Rsld_f) = Rsld_f,
und wenn Rsld_f > Rmax,
dann gilt Lim(Rsld_f) = Rmax. Der Obergrenzwert Rmax und der Untergrenzwert
Rmin sind auf vorbestimmte positive und negative Werte gesetzt,
deren Absolutwerte einander gleich sind.
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Ferner
bedeuten in der Gleichung (12) r2 und udsm oft eine Grenzwertabweichung
bzw. einen vorbestimmten Offsetwert. Ferner bedeutet in Gleichung (13) δ einen Differenzsignalwert
und wird berechnet als die Differenz zwischen der Grenzwertabweichung r2
und dem unmittelbar vorangehenden Wert einer Modulationsausgabe
u, wie durch Gleichung (13) ausgedrückt.
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Andererseits
bedeutet in der Gleichung (14) σ einen
Differenzintegralwert, der ein Integralwert des Differenzsignalwerts δ ist, und
wird berechnet als die Summe des unmittelbar vorangehenden Wertes davon
und des Differenzsignalwerts δ.
Ferner bedeutet in der Gleichung (15) fnl(σ) eine nicht lineare Funktion.
Der Wert von fnl(σ)
ist derart gesetzt, dass dann, wenn σ ≥ 0, fnl(σ) = R gilt, und wenn σ < 0, fnl(σ) = –R gilt
(fnl(σ)
kann derart gesetzt werden, dass dann, wenn σ = 0, fnl(σ) = 0 gilt). Ferner wird der Wert
R auf einen Wert gesetzt, der immer der Beziehung von R > |r2| genügt.
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Mit
dem obigen Regelungsalgorithmus berechnet der DSM-Regler 105 des
Regelungssystems gemäß der vorliegenden
Ausführung
die Phasenregeleingabe Ucain als einen Wert, der häufig zwischen
einem vorbestimmten Obergrenzwert und einen vorbestimmten Untergrenzwert
invertiert wird, wodurch es möglich
wird, die Regelgenauigkeit der Nockenphasenregelung zu verbessern.
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Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des vorgenannten Ventilhubcontrollers 110 angegeben. In
Bezug auf 22 enthält der Ventilhubcontroller 110 einen
Sollventilhubberechnungsasbchnitt 111, ein Kompensationselement 112, einen
SLD-Regler 113 mit zwei Freiheitsgraden, ein Additionselement 114 und
einen DSM-Regler 115, die alle durch die ECU 2 implementiert
sind.
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Wie
nachfolgend beschrieben wird, berechnet der Ventilhubcontroller 110 die
Hubregeleingabe Uliftin, die in den variablen Ventilhubmechanismus 50 eingegeben
wird, wodurch der Ventilhub Liftin auf den Sollventilhub Liftin_cmd
geregelt wird.
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Zuerst
berechnet der Sollventilhubberechnungsabschnitt 111 (Sollwertsetzmittel,
Sollventilhubsetzmittel) den Sollventilhub Liftin_cmd (Sollwert, Ventilhubparameter)
durch Absuchen eines später beschriebenen
Kennfelds (siehe 34), gemäß der Maschinendrehzahl NE
und der Gaspedalöffnung AP.
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Ferner
berechnet das Kompensationselement 112 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel)
einen Störungskompensationswert
Rcycl lin, wie nachfolgend beschrieben wird. Ähnlich dem oben beschriebenen
Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung dient der Störungskompensationswert Rcyc_lin
zum Kompensieren des Einflusses der periodischen Störung, die
einhergehend mit der Drehung des Einlassnockens 6 auftritt,
während die
Maschine 3 in Betrieb ist. Inbesondere, wenn eine solche
periodische Störung
auf den variablen Ventilhubmechanismus 50 einwirkt, wird
die Ansaugluftmenge aufgrund von Veränderungen im Ventilhub Liftin
verändert,
sodass, um diese Änderungen
der Ansaugluftmenge zu vermeiden, der Wert der auf den variablen
Ventilhubmechanismus 50 wirkenden periodischen Störung vorhergesagt
wird, und ein Wert, der einem Wert entspricht, der durch Vorzeichenumkehr
dess vorhergesagten Werts erhalten wird, wird als der Störungskompensationswert Rcyc_lin
für die
Ventilhubregelung berechnet.
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Insbesondere
wird der Störungskompensationswert
Rcyc_lin für
die Ventilhubregelung durch das gleiche Verfahren berechnet wie
das Rechenverfahren des Kompensationselements 102. Zuerst
wird ein Kennfeldwert Rcyc_bs_lin (Störungskompensationswert) durch
Absuchen eines Störungskompensationswertkennfelds
gemäß der Nockenphase
Cain, der Zählung
C_crk und des Sollventilhubs Liftin_cmd berechnet.
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Das
Kompensationselement 112 verwendet, als das obige Störungskompensationswertkennfeld, ein
solches Kennfeld, das einen Kennfeldwert Rcyc_bs_lin zur Verwendung
in Liftin_cmd = Liftinmax&Cain
= Cainrt, wie in 23 gezeigt, einen Kennfeldwert
Rcyc_bs_lin zur Verwendung in Liftin_cmd = Liftinmin&Cain = Cainrt,
wie in 24 gezeigt, und eine Mehrzahl
von Kennfeldwerten Rcyc_bs_lin (nicht gezeigt) zur Verwendung bei
der Interpolation in einem Fall enthält, wo Cain = Cainrt gilt und
gleichzeitig der Sollventilhub Liftin_cmd zwischen dem Maximalwert
Liftinmax und dem Minimalwert Liftinmin liegt, und derart gesetzt
wird, dass er Werten von Liftin_cmd in mehreren Stufen entspricht. Es
sollte angemerkt werden, dass dieses Störungskompensationswertkennfeld
vorab in dem ROM 2c gespeichert wird.
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Wenn
das obige Störungskompensationswertkennfeld
abgesucht wird, wird die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
gemäß dem Frühstellungsgrad
der Nockenphase Cain in Bezug auf den spätesten Wert Cainrt korrigiert,
und gemäß der korrigierten Zählung C_crk
und dem Sollventilhub Liftin_cmd werden zwei Kennfeldwerte, die
dem gegenwärtigen Sollventilhub
Liftin_cmd näher
sind, aus den obigen Kennfeldwerten Rcyc_bs_lin ausgewählt, und
der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin des Störungskompensationswerts für die Ventilhubregelung
wird durch Interpolation der zwei ausgewählten Werte berechnet.
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Dann
wird der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin, der wie oben berechnet ist, gemäß der Maschinendrehzahl
NE korrigiert, wie nachfolgend beschrieben wird, wodurch der Störungskompensationswert Rcyc_lin
(korrigierter Störungskompensationswert) für die Ventilhubregelung
berechnet wird. Es sollte angemerkt werden, dass, wie nachfolgend
beschrieben wird, die Berechnung des Störungskompensationswerts Rcyc_lin
für die
Ventilhubregelung zeitsynchron mit der Erzeugung jedes Impulses
des CRK-Signals
durchgeführt
wird.
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Andererseits
berechnet der SLD-Regler 113 mit zwei Freiheitsgraden (Regeleingabeberechnungsmittel)
eine SLD-Regeleingabe Rsld' für die Ventilhubregelung
gemäß dem Sollventilhub Liftin_cmd
und dem Ventilhub Liftin mit einem Sollwertfilterungs-GleitmodusRegelungsalgorithmus
mit zwei Freiheitsgraden, der dem vorgenannten Regelungsalgorithmus
(Gleichungen (1) bis (8)) des SLD-Reglers mit zwei Freiheitsgraden 103 ähnlich ist.
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Insbesondere
wird in dem SLD-Regler 113 mit zwei Freiheitsgraden die
SLD-Regeleingabe Rsld' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der derart definiert ist, dass
in den Gleichungen (1) bis (8), die in 20 gezeigt
sind, die Nockenphase Cain, die Sollnockenphase Cain_cmd und die
SLD-Regeleingabe Rsld für
die Nockenphasenregelung durch den Ventilhub Liftin, den Sollventilhub
Liftin_cmd und SLD-Regeleingabe Rsld' für
die Ventilhubregelung jeweils ersetzt sind, und die Variablen, die
Parameter und die vorbestimmten Einstellwerte durch entsprechende
Werte für
die Ventilhubregelung ersetzt sind.
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Ferner
berechnet das vorgenannte Additionselement 114 (Regeleingabeberechnungsmittel) eine
Referenzeingabe Rsld_f (Regeleingabe) für die Ventilhubregelung als
die Summe des Störungskompensationswerts
Rcyc_lin für
die Ventilhubregelung, der durch das Kompensationselement 112 berechnet ist,
und der SLD-Regeleingabe Rsld' für die Ventilhubregelung,
die durch den SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 113 berechnet
ist.
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Ferner
berechnet der vorgenannte DSM-Regler 115 (das Regeleingabeberechnungsmittel)
die Hubregeleingabe Uliftin gemäß der Referenzeingabe
Rsld_f für
die Ventilhubregelung mit einem Regelungsalgorithmus, der dem oben
beschriebenen Regelungsalgorithmus (Gleichungen (11) bis (16) für den DSM-Regler 105 ähnlich ist.
Insbesondere wird in dem DSM-Regler 115 die Hubregeleingabe Uliftin
mit einem Algorithmus berechnet, der derart definiert ist, dass
in den Gleichungen (11) bis (16), die in 21 gezeigt
sind, die Referenzeingabe Rsld_f für die Nockenphasenregelung
und die Phasenregeleingabe Ucain jeweils durch die Referenzeingabe Rsld_f' für die Ventilhubregelung
und die Hubregeleingabe Uliftin ersetzt sind und die Funktionen
und die vorbestimmten Einstellwerte durch die jeweiligen entsprechenden
Werte für
die Ventilhubregelung ersetzt sind.
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Als
Nächtes
wird eine Beschreibung des vorgenannten Verdichtungsverhältniscontrollers 120 angegeben.
Wie in 25 gezeigt, enthält der Verdichtungsverhältniscontroller 120 einen
Verdichtungsverhältnisberechnungsabschnitt 121,
ein Kompensationselement 122, einen SLD-Regler mit zwei
Freiheitsgraden 123, ein Additionselement 124 und
einen DSM-Regler 125, die alle durch die ECU 2 implementiert
sind.
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Der
Verdichtungsverhältniscontroller 120 berechnet,
wie nachfolgend beschrieben wird, die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr, die in variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 eingegeben wird,
wodurch das Verdichtungsverhältnis
Cr auf ein Sollverdichtungsverhältnis
Cr_cmd geregelt wird.
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Zuerst
berechnet der Sollverdichtungsverhältnisberechnungsabschnitt 121 (Sollwertsetzmittel, Sollverdichtungsverhältnissetzmittel),
das Sollverdichtungsverhältnis
Cr_cmd (Verdichtungsverhältnisparameter)
durch Absuchen eines nachfolgend beschriebenen Kennfelds (siehe 35), gemäß der Maschinendrehzahl
NE und der Gaspedalöffnung AP.
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Ferner
berechnet, wie nachfolgend beschrieben wird, das Kompensationselement 122 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel)
einen Störungskompensationswert
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung.
Der Störungskompensationswert
Rcyc_cr für die
Verdichtungsverhältnisregelung
ist vorgesehen, um den Einfluss einer periodischen Störung zu
kompensieren, die durch den Verbrennungsdruck erzeugt wird, während die
Maschine 3 in Betrieb ist. Insbesondere, wenn eine solche
periodische Störung
auf den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 wirkt,
wird das Verdichtungsverhältnis
Cr verändert,
um hierdurch die Kompatibilität
zwischen diesem und der durch die Zündzeitsteuerung gesetzten Zündzeitpunkt
zu verschlechtern, was das Auftreten von Klopfen und eine Verschlechterung
des Verbrennungswirkungsgrads hrevorrufen kann. Daher wird in dem
Kompensationselement 122, um eine solche Änderung
im Verdichtungsverhältnis
zu vermeiden, der Wert der auf den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 wirkenden
periodischen Störung vorhergesagt,
und ein Wert, der durch Vorzeichenumkehr des vorhergesagten Werts
erhalten wird, wird als der Störungskompensationswert
Rcyc_cr für die
Verdichtungsverhältnisregelung
berechnet.
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Insbesondere
wird der Störungskompensationswert
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung
wie folgt bestimmt: Zuerst wird ein Kennfeldwert Rcyc_bs_cr (Störungskompensationswert)
durch Absuchen eines Störungskompensationswertkennfelds gemäß dem Verdichtungsverhältnis Cr
und der Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
berechnet.
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Das
Kompensationselement 122 verwendet, als das Störungskompensationswertkennfeld,
ein Kennfeld, das einen Kennfeldwert Rcyc_bs_cr zur Verwendung in
Cr_cmd = Crmax, in 26 mit einer durchgehenden
Linie angegeben, einen Kennfeldwert Rcyc_bs_cr zur Verwendung in
Cr_cmd = Crmin, in 26 mit einer unterbrochenen
Linie angegeben, und eine Mehrzahl von Kennfeldwerten Rcyc_bs_cr
(nicht gezeigt) zur Verwendung bei der Interpolation in einem Fall
enthält,
wo das Sollverdichtungsverhältnis
Cr_cmd zwischen dem Maximalwert Crmax und dem Minimalwert Crmin
liegt, und wird in einer Weise gesetzt, der Werten von Cr_cmd in
mehreren Stufen jeweils entspricht. Dieses Störungskompensationswertkennfeld
ist vorab in dem ROM 2c gespeichert. Es sollte angemerkt
werden, dass, obwohl in der vorliegenden Ausführung das obige Störungskompensationswertkennfeld
aufgrund der Geometrie des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 verwendet
wird, dies nicht einschränkend
ist, sondern auch ein Störungskompensationswertkennfeld
verwendet werden kann, in dem die Beziehung zwischen einem Wert
für Crmax
und einem Wert für
Crmin jeweils in Abhängigkeit
von der Geometrie des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus gesetzt ist.
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Ferner
werden zwei Kennfeldwerte, die dem gegenwärtigen Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd näher sind,
aus den obigen Kennfeldwerten ausgewählt, und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cr
des Störungskompensationswerts
für die
Verdichtungsverhältnisregelung
wird durch Interpolation der zwei ausgewählten Werte berechnet.
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Dann
wird der wie oben berechnete Kennfeldwert Rcyc_bs_cr gemäß der Nockenphase
Cain, dem Ventilhub Liftin und der Maschinendrehzahl NE, wie nachfolgend
beschrieben wird, korrigiert, um hierdurch den Störungskompensationswert
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung
zu berechnen. Es sollte angemerkt werden, dass, wie nachfolgend
beschrieben wird, die Berechnung des Störungskompensationswerts Rcyc_cr
für die
Verdichtungsverhältnisregelung
zeitsynchron mit der Erzeugung jedes Impules des CRK-Signals durchgeführt wird.
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Andererseits
berechnet der SLD-Regler 123 mit zwei Freiheitsgraden (Regeleingabeberechnungsmittel)
eine SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
gemäß dem Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd
und dem Verdichtungsverhältnis
Cr mit einem Sollwertfilterungs-GleitmodusRegelungsalgorithmus
mit zwei Freiheitsgraden ähnlich
dem vorgenannten Regelungsalgorithmus (Gleichungen (1) bis (8))
für den
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 103.
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Insbesondere
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 123 die
SLD-Regeleingabe Rsld'' für
die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der derart definiert ist, dass
in den Gleichungen (1) bis (8), die in 20 gezeigt
sind, die Nockenphase Cain, die Sollnockenphase Cain_cmd und die
SLD-Regeleingabe Rsld für die
Nockenphasenregelung jeweils durch das Verdichtungsverhältnis Cr,
das Sollverdichtungsverhältnis
Cr_cmd und die SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt sind, und die Variablen, die Parameter und die vorbestimmten
Einstellwerte jeweils durch entsprechende Werte für die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt sind.
-
Ferner
berechnet das vorgenannte Additionselement 124 (Regeleingabeberechnungsmittel) eine
Referenzeingabe Rsld_f'' (Regeleingabe) für die Verdichtungsverhältnisregelung
als die Summe des Störungskompensationswerts
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung,
der durch das Kompensationselement 122 berechnet ist, und
der SLD-Regeleingabe
Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung,
die für
den SLD-Regler mit
zwei Freiheitsgraden 123 berechnet ist.
-
Ferner
berechnet der vorgenannte DSM-Regler (Regeleingabeberechnungsmittel) 125 die
Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr gemäß der Referenzeingabe
Rsld_f'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Regelungsalgorithmus, der dem oben beschriebenen Regelungsalgorithmus (Gleichungen
(11) bis (16)) für
den DSM-Regler 105 ähnlich
ist. Insbesondere wird in dem DSM-Regler 125 die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr mit einem Algorithmus berechnet, der derart definiert ist, dass
in den Gleichungen (11) bis (16), die in 21 gezeigt
sind, die Referenzeingabe Rsld_f für die Nockenphasenregelung
und die Phasenregeleingabe Ucain jeweils durch die Referenzeingabe
Rsld_f'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
und die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr ersetzt sind, und die Funktionen und die vorbestimmten Einstellwerte durch
jeweils entsprechende Werte für
die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt sind.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung der durch die ECU 2 ausgeführten Regelungsprozesse angegeben.
Zuerst wird ein Prozess zur Berechnung der drei Störungskompensationswerte
Rcyc_cin, Rcyc_lin und Rcyc_cr im Detail in Bezug auf 27 bis 31 beschrieben.
Dieser Prozess entspricht den oben beschriebenen Berechnungsprozessen
für die
Kompensationselement 102, 112 und 122 und wird
zeitsynchron mit der Erzeugung jedes Impulses des CRK-Signals ausgeführt, nach
einem Zeitpunkt, zu dem die Kurbelwelle 3d eine vorbestimmte
Kurbelwinkelstellung erreicht hat (z.B. die Kurbelwinkelstellung,
in der ein Kolben 3b in einem vorbestimmten zugeordneten
Zylinder 3a in der OT-Stellung ist), nachdem der IG·SW 27 eingeschaltet
worden ist. Inbesondere entspricht die Wiederholperiode der Ausführung des
Prozesses der Wiederholperiode der Erzeugung des CRK-Signals, und, wie
oben beschrieben, entspricht die Wiederholperiode des Auftretens der
periodischen Störung
der Zeitperiode, über
die sich die Kurbelwelle 3d um 180 Grad dreht, und daher
entspricht die Wiederholperiode der Ausführung des Prozesses einem Achtzehntel
der Wiederholperiode des Auftretens der periodischen Störung.
-
In
Bezug auf 27 wird in dem obigen Prozess
zuerst in einem Schritt S1 (in 27 als
S1 in abgekürzter
Zeitform gezeigt; die folgenden Schritte sind auch in der abgekürzten Form
gezeigt), bestimmt, ob ein Berechnungsflag F_CAL = 1 ist oder nicht.
Das Berechnungsflag F_CAL wird auf 0 gesetzt, wenn der IG·SW 27 eingeschaltet
wird. Daher ist, wenn die gegenwärtige
Schleife die erste ist, die Antwort auf die Frage in Schritt 1 negativ
(NEIN), und der Prozess geht zu Schritt S2 weiter, worin das Berechnungsflag
F_CAL auf 1 gesetzt wird. Somit wird in den folgenden Schleifen
die Antwort auf die Frage von Schritt 1 positiv (JA).
-
Dann
wird in Schritt 3 die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
auf einen Wert von 0 gesetzt, wonach der Prozess zu Schritt 6 weiter
geht, auf den nachfolgend Bezug genommen wird.
-
Wenn
andererseits die Antwort auf die Frage von Schritt 1 positiv
ist (JA), geht der Prozess zu Schritt 4 weiter, worin die
Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
um einen Wert von 10 inkrementiert wird. Dann wird in Schritt 5 bestimmt,
ob die Zählung C_crk
des Kurbelwinkelzählers
gleich 720 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage negativ
ist (NEIN), geht der Prozess zu Schritt 6 weiter, auf den nachfolgend
Bezug genommen wird. Wenn andererseits die Antwort auf diese Frage
positiv ist (JA), geht der Prozess zum oben beschriebenen Schritt 3 weiter,
worin die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers auf
0 gesetzt wird, wonach der Prozess zu Schritt 6 weiter
geht.
-
In
Schritt 6, der dem Schritt 3 oder dem Schritt 5 folgt,
wird der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin des Störungskompensationswerts für die Nockenphasenregelung
berechnet. Insbesondere wird, wie zuvor beschrieben, der Kennfeldwert
Rcyc_bs_cin des Störungskompensationswerts
für die
Nockenphasenregelung durch Absuchen des vorgenannten Störungskompensationswertkennfelds
(18 und 19)
für die
Nockenphasenregelung gemäß der Sollnockenphase
Cain_cmd, der Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
und des Ventilhubs Liftin berechnet.
-
Dann
geht der Prozess zu Schritt 7 weiter, worin ein Korrekturkoeffizient
Krcyc_cin für
die Nockenphasenregelung durch Absuchen einer Tabelle in 28 gemäß der Maschinendrehzahl
NE berechnet wird. Wie in 28 gezeigt,
ist in dieser Tabelle der Korrekturkoeffizient Krcyc_cin auf einen
größeren Wert
gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE niedriger ist. Dies dient
zum Kompensieren einer Zunahme der periodischen Verlagerung des
Einlassnockens 6, weil die Frequenz der periodischen Störung im
Niedermotordrehzahl abnimmt, was eine Zunahme der Verstärkungsantwort
des Nockenphasenregelungssystems auf eine externe Kraft hervorruft
und daher eine Zunahme der periodischen Verlagerung des Einlassnockens 6 hervorruft.
-
Ferner
ist in der obigen Tabelle der Korrekturkoeffizient Krcyc_cin auf
einen Wert von 0 innerhalb eines Bereichs gesetzt, wo die Maschinendrehzahl
NE nicht niedriger als eine vorbestimmte Drehzahl NEREF1 ist (z.B.
4000 upm). Dies ist so, weil im Hochdrehzahlbereich der Solenoidventilmechanismus 74 als
Aktuator kein ausreichendes Ansprechverhalten hat, was es schwierig
macht, die periodische Störung
akkurat zu kompensieren, und obwohl darüber hinaus die Frequenz der
periodischen Störung
hoch wird, verhindert die Ansprechcharakteristik (die Tiefpasscharakteristik)
des variablen Nockenphasenmechanismus 70, dass der Mechanismus 70 durch
die periodische Störung
mit hoher Frequenz nachteilig beeinflusst wird.
-
Im
dem Schritt 7 folgenden Schritt 8 wird der Störungskompensationswert
Ryc cin für
die Nockenphasenregelung auf das Produkt des Kennfeldwerts Rcyc_bs_cin
und des Korrekturkoeffizienten Krcyc_cin, die in den jeweiligen
Schritten 6 und 7 berechnet sind, gesetzt und
in dem RAM 2b gespeichert.
-
Dann
wird in Schritt 9 der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin des Störungskompensationswerts
für die
Ventilhubregelung berechnet. Insbesondere wird, wie oben beschrieben,
der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin des Störungskompensationswerts für die Ventilhubregelung
durch Absuchen des vorgenannten Störungskompensationswertkennfelds
(23 und 24)
für die
Ventilhubregelung gemäß dem Sollventilhub
Liftin Cmd, der Nockenphase Cain und der Zählung C_crk des Kurbelwinkelzählers berechnet.
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Als
Nächstes
geht der Prozess zu Schritt 10 weiter, worin ein Korrekturkoeffizient
Krcyc_lin für
die Ventilhubregelung durch Absuchen einer in 29 gezeigten Tabelle gemäß der Maschinendrehzahl NE berechnet
wird. Wie in 29 gezeigt, ist in dieser Tabelle
der Korrekturkoeffizient Krcyc_lin auf einen größeren Wert gesetzt, wenn die
Maschinendrehzahl NE niedriger wird. Dies dient zum Kompensieren
einer Zunahme in der periodischen Abweichung des Ventilhubs Liftin,
weil die Frequenz der periodischen Störung im Niederdrehzahlbereich
abnimmt, was eine Zunahme der Verstärkungsantwort des Ventilhubregelungssystems
auf eine externe Kraft hervorruft und daher eine Zunahme in der
periodischen Abweichung des Ventilhubs Liftin hervorruft.
-
Ferner
wird in der obigen Tabelle der Korrekturkoeffizient Krcyc_lin auf
einen Wert von 0 innerhalb eines Bereichs gesetzt, wo die Maschinendrehzahl
NE nicht niedriger als eine vorbestimmte Drehzahl NEREF2 ist (z.B.
5000 upm). Dies ist so, weil im Hochdrehzahlbereich der Hubaktuator 60 kein
ausreichendes Ansprechverhalten hat, was es schwierig macht, die
periodische Störung
akkurat zu kompensieren, und obwohl darüber hinaus die Frequenz der periodischen
Störung
hoch wird, verhindert die Ansprechcharakteristik (Tiefpasscharakteristik)
des variablen Ventilhubmechanismus 50, dass der Mechanismus 50 durch
die periodische Störung
mit hoher Frequenz nachteilig beeinträchtigt wird.
-
Im
dem Schritt 10 folgenden Schritt 11 wird der Störungskompensationswert
Rcyc_lin für
die Ventilhubregelung auf das Produkt des Kennfeldwerts Rcyc_bs_lin
und des Korrekturkoeffizienten Krcyc_lin, die in den jeweiligen
Schritten 9 und 10 berechnet sind, gesetzt.
-
Dann
geht der Prozess zum Schritt 12 weiter, worin der Kennfeldwert
Rcyc_bs_cr des Störungskompensationswerts
für die
Verdichtungsverhältnisregelung
berechnet wird. Insbesondere wird, wie oben beschrieben, der Kennfeldwert
Rcyc_bs_cr durch Absuchen des oben erwähnten Störungskompensationswertkennfelds
(26) für
die Verdichtungsverhältnisregelung
gemäß der Zählung C_crk des
Kurbelwinkelzählers
und dem Sollverdichtungsverhältnis
Cr_cmd berechnet.
-
Als
Nächstes
wird in Schritt 13 ein erster Korrekturkoeffizient Krcyc
crl für
die Verdichtungsverhältnisregelung
durch Absuchen eines in 30 gezeigten
Kennfelds gemäß der Nockenphase
Cain und dem Ventilhub Liftin berechnet. Es sollte angemerkt werden,
dass vorbestimmte Werte Liftin1 bis Liftin3 des in 30 gezeigten Ventilhubs derart gesetzt sind, dass
dazwischen die Beziehung Liftin1 > Liftin2 > Liftin3 gilt.
-
Wie
in 30 gezeigt, wird in diesem Kennfeld der erste
Korrekturkoeffizient Krcyc_cr1 auf einen kleineren Wert gesetzt,
wenn der Wert der Nockenphase Cain weiter vorverlagert ist, oder
wenn der Ventilhub Liftin kleiner ist. Dies ist so, weil dann, wenn
der Wert der Nockenphase Cain weiter vorverlagert ist, die interne
AGR-Menge zunimmt, wodurch die Verbrennungstemperatur und der Verbrennungsdruck
des Gemisches abnehmen, was die Amplitude der periodischen Störung kleiner
macht, und wenn der Wert des Ventilhubs Liftin kleiner ist, nimmt
die Ansaugluftmenge ab, sodass der Verbrennungsdruck absinkt, was
die Amplitude der periodischen Störung kleiner macht.
-
Dann
wird in Schritt 14 ein zweiter Korrekturkoeffizient Krcyc_cr2
für die
Verdichtungsverhältnisregelung
durch Absuchen einer in 31 gezeigten Tabelle
gemäß der Maschinendrehzahl
NE berechnet. Wie in 31 gezeigt, ist in dieser Tabelle
der zweite Korrekturkoeffizient Krcyc_cr2 derart gesetzt, dass er
einen Maximalwert einnimmt, wenn NE = NEREF4 (< NEREF3) gilt, und zwar in einem Bereich,
wo die Maschinendrehzahl NE niedriger ist als eine vorbestimmte
Drehzahl NEREF3 (z.B. 3000 upm). In dem niedrigen Maschinendrehzahlbereich zeigt
die Amplitude der periodischen Störung einen Maximalwert, wenn
NE = NEREF4 gilt, aufgrund des Einflusses der Trägheitsmasse, und die Tabelle
ist, wie oben beschrieben, konfiguriert, um dies zu kompensieren.
-
Ferner
ist in der obigen Tabelle der zweite Korrekturkoeffizient Krcyc_cr2
auf einen Wert von 0 innerhalb eines Bereichs gesetzt, wo NE ≥ NEREF3 gilt.
Dies ist so, weil im Hochdrehzahlbereich der Verdichtungsverhältnisaktuator 87 kein
ausreichendes Ansprechverhalten hat, was es schwierig macht, die periodische
Störung
akkurat zu kompensieren, und obwohl darüber hinaus die Frequenz der
durch den Verbrennungsdruck hervorgerufenen periodischen Störung hoch
wird, verhindert das Ansprechverhalten (die Tiefpasscharakteristik)
des variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80,
dass der Mechanismus 80 durch die periodische Störung mit
der hohen Frequenz nachteilig beeinflusst wird.
-
Im
dem Schritt 14 folgenden Schritt 15 wird der Störungskompensationswert
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung
auf das Produkt des Kennfeldwerts Rcyc_bs_lin und der ersten und
zweiten Korrekturkoeffizienten Krcyc_cr1 und Krcyc_cr2, die in den
jeweiligen Schritten 12 bis 14 berechnet sind,
gesetzt, wonach der vorliegende Prozess endet.
-
Als
Nächstes
wird ein Prozess zur Berechnung der vorgenannten drei Regeleingaben
Ucain, Uliftin und Ucr in Bezug auf 32 beschrieben.
Dieser Prozess wird mit einer vorbestimmten Steuerperiode ΔT (in der
vorliegenden Ausführung
5 ms) gemäß den Einstellungen
eines Programmtimers ausgeführt.
-
Wie
in 32 gezeigt, wird in dem obigen Prozess in Schritt 20 zuerst
bestimmt, ob ein Variabler-Mechanismus-OK-Flag F_VDOK gleich 1 ist
oder nicht. Das Variabler-Mechanismus-OK-Flag F_VDOK wird auf 1
gesetzt, wenn der variable Nockenphasenmechanismus 70,
der variable Ventilhubmechanismus 50 und der variable Verdichtungsverhältnismechanismus 80 alle
normal sind, und wird anderenfalls auf 0 gesetzt.
-
Wenn
die Antwort auf die Frage von Schritt 20 negativ ist (NEIN),
d.h. wenn zumindest einer der drei variablen Mechanismen 50, 70 und 80 fehlerhaft ist,
geht der Prozess zu Schritt 32 weiter, worin die Phasenregeleingabe
Ucain, die Hubregeleingabe Uliftin und die Verdichtungsverhältnisregeleingabe Ucr
alle auf einen Wert von 0 gesetzt werden, wonach der vorliegende
Prozess endet. Es sollte angemerkt werden, dass dann, wenn alle
diese drei Regeleingabe auf einen wert von 0 gesetzt sind, die Nockenphase
Cain durch den variablen Nockenphasenmechanismus 70 auf
einem spätesten
Wert Cainrt gehalten wird, der Ventilhub Liftin durch den variablen
Ventilhubmechanismus 50 auf einem Wert gehalten wird, der
für Leerlauf
oder Start der Maschine 3 geeignet ist, und das Verdichtungsverhältnis durch den
variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 auf
dem Minimalwert Crmin gehalten wird.
-
Wenn
andererseits die Antwort auf die Frage von Schritt 20 positiv
ist (JA), d.h. wenn die drei variablen Mechanismen 50, 70 und 80 alle
normal sind, geht der Prozess zu Schritt 21 weiter, worin
bestimmt wird, ob ein Maschinenstartflag F_ENGST = 1 ist oder nicht.
Das Maschinenstartflag F_ENGST wird auf 1 gesetzt, wenn die Maschine 3 gestartet
wird, und wird auf 0 gesetzt, wenn die Maschine 3 gestartet
worden ist. Wenn dieAntwort auf die obige Frage positiv ist (JA),
d.h. wenn die Maschine 3 gestartet worden ist, geht der
Prozess zu Schritt 22 weiter, worin die Sollnockenphase
Cain_cmd auf einen vorbestimmten Startzeitwert Cain_cmd_st zum Starten
der Maschine 3 gesetzt wird.
-
Dann
werden in den Schritten 23 und 24 der Sollventilhub
Liftin_cmd und das Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd auf vorbestimmte
Startzeitwerte Liftin_cmd st bzw. Cr_cmd st zum Starten der Maschine 3 gesetzt.
-
Dann
geht der Prozess zu Schritt 25 weiter, worin die Werte
der Störungskompensationswerte Rcyc_cin,
Rcyc_lin und Rcyc_cr, die gegenwärtig
in dem RAM 2b gespeichert sind, eingelesen werden. D.h.
diese Werte werden abgetastet.
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Im
dem Schritt 25 folgenden Schritt 26 wird die Phasenregeleingabe
Ucain mittels der berechneten Sollnockenphase Cain_cmd und dem gelesenen Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung mit den Regelungsalgorithmen, die durch
die oben beschriebenen Gleichungen (1) bis (8) und (10) bis (16)
ausgedrückt
sind, berechnet.
-
Dann
wird in Schritt 27 die Hubregeleingabe Uliftin berechnet.
Wie zuvor beschrieben, wird die Hubregeleingabe Uliftin mit Regelungsalgorithmen berechnet,
die den Regelungsalgorithmen ähnlich sind,
mit denen die Phasenregeleingabe Ucain berechnet wird. Insbesondere
wird die Hubregeleingabe Uliftin mittels des berechneten Sollventilhubs Liftin_cmd
und des gelesenen Störungskompensationswerts
Rcyc_lin für
die Ventilhubregelung mit Regelungsalgorithmen, die den Regelungsalgorithmen ähnlich sind,
die durch die Gleichungen (1) bis (8) und (10) bis (16) ausgedrückt sind,
berechnet.
-
Dann
wird in Schritt 28 die Verdichtungsverhältnisregeleingabe Ucr berechnet.
Wie zuvor beschrieben, wird auch die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr mit den Regelalgorithmen berechnet, die den Regelungsalgorithmen ähnlich sind,
mit denen die Phasenregeleingabe Ucain berechnet wird. Insbesondere
wird die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr mittels des berechneten Sollverdichtungsverhältnisses Cr_cmd und des gelesenen
Störungskompensationswerts
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung
berechnet, mit Regelungsalgorithmen, die den Regelungsalgorithmen ähnlich sind,
die durch die Gleichungen (1) bis (8) und (10) bis (16) ausgedrückt sind.
Danach wird der vorliegende Prozess beendet.
-
Wenn
andererseits die Antwort auf die Frage auf Schritt 21 negativ
ist (NEIN), d.h. wenn die Maschine 3 gestartet worden ist,
geht der Prozess zu Schritt 29 weiter, worin die Sollnockenphase Cain_cmd
durch Absuchen eines in 33 gezeigten
Kennfelds gemäß der Maschinendrehzahl
NE und der Gaspedalöffnung
AP berechnet wird. In 33 sind vorbestimmte Werte
AP1 bis AP3 der Gaspedalöffnung
AP derart gesetzt, dass die dazwischen die Beziehung von AP1 > AP2 > AP3 gilt, und diese
Beziehung gilt auch für
die folgenden Beschreibungen.
-
Wenn
in diesem Kennfeld AP = AP1 gilt, d.h. die Belastung der Maschine
hoch ist, wird die Sollnockenphase Cain_cmd auf einen späteren Wert
gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE höher ist. Ferner wird, wenn
AP = 2 gilt, d.h. die Belastung der Maschine mittel ist, in einem
Nieder-zu-Mittel-Maschinendrehzahlbereich,
die Sollnockenphase Cain_cmd auf einen früheren Wert gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl
NE höher
wird, und in einem Mittezu-Hoch-Maschinendrehzahlbereich, wird sie
auf einen späteren
Wert gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE höher wird. Auch wenn AP = AP3
gilt, d.h. die Belastung der Maschine niedrig ist, wird ferner die
Sollnockenphase Cain_cmd derart gesetzt, dass sie im Wert die gleiche
Tendenz hat wie dann, wenn die Belastung der Maschine mittel ist.
Der Grund hierfür
wird nachfolgend beschrieben.
-
Im
dem Schritt 29 folgenden Schritt 30 wird der Sollventilhub
Liftin_cmd durch Absuchen eines in 34 gezeigten
Kennfelds gemäß der Maschinendrehzahl
NE und der Gaspedalöffnung
AP berechnet. Wenn in diesem Kennfeld AP = AP1 gilt, d.h. die Belastung
der Maschine hoch ist, wird der Sollventilhub Liftin_cmd auf einen
größeren Wert
gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE höher wird. Ferner wird dann,
wenn AP = AP2 gilt, d.h. die Belastung der Maschine mittel ist,
der Sollventilhub Liftin_cmd in einem Niedermaschinendrehzahlbereich
auf einen größeren Wert
gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE höher ist, in einem Mittelmaschinendrehzahlbereich im
Wesentlichen auf den gleichen Wert in Bezug auf die Maschinendrehzahl
NE gesetzt, und in einem Hochmaschinendrehzahlbereich auf einen
größeren Wert
gesetzt, wenn die Maschinendrehzahl NE höher ist. Ferner wird auch dann,
wenn AP = AP3 gilt, d.h. die Belastung der Maschine niedrig ist,
der Sollventilhub Liftin_cmd derart gesetzt, dass er im Wert die gleiche
Tendenz hat wie dann, wenn die Belastung der Maschine mittel ist.
-
Der
Grund dafür,
warum der Sollventilhub Liftin_cmd wie oben beschrieben gesetzt
wird, und die Sollnockenphase Cain_cmd wie oben gesetzt wird, ist
wie folgt: Im Niederlast/Niedermaschinendrehzahlbereich wird der
Ventilhub Liftin auf den niedrigen Hub geregelt, und gleichzeitig
wird die Nockenphase Cain auf einen vorverlagerten Wert geregelt,
wodurch der Miller-Zyklus realisiert wird, indem das Einlassventil 4 früher geschlossen
wird als im Otto-Zyklus,
um hierdurch den Pumpverlust zu reduzieren und Fließfähigkeit
des Gemisches innerhalb der Zylinder 3a zu vergrößern, indem
der Ventilhub Liftin verringert wird, was zu einer erhöhten Verbrennungsgeschwindigkeit
und einem verbesserten Verbrennungswirkungsgrad beiträgt.
-
Ferner
wird im Mittellast/Mittelmaschinendrehzahlbereich der Ventilhub
Liftin auf den mittleren Hub geregelt, und gleichzeitig wird die
Nockenphase Cain auf einen frühen
Wert geregelt, wodurch die Ventilüberschneidung vergrößert wird,
um die interne AGR-Menge zu vergrößern, und der Miller-Zyklus zum
früheren
Schließen
des Einlassventils 4 realisiert wird, um hierdurch den
Pumpverlust zu reduzieren und die Kraftstoffausnutzung zu verbessern.
-
Ferner
wird im Hochlast/Hochmaschinendrehzahlbereich der Ventilhub Liftin
auf den hohen Hub geregelt, und gleichzeitig wird die Nockenphase Cain
auf einen späten
Wert geregelt, um hierdurch die Ansaugluftmenge zu vergrößern, um
das Maschinendrehmoment zu vergrößern. Zusätzlich nimmt während der
Ausführung
dieser Regelvorgänge
die interne AGR-Menge ab, und das Einlassverhalten setzt sich durch
die Trägheitskraft
der Ansaugluft in einer frühen
Stufe des Verdichtungstakts fort, und daher wird die Nockenphase
Cain auf einen späten Wert
geregelt, um hierdurch die interne AGR-Menge zu verringern und das
Einlassverhalten fortzusetzen, um den Ladegrad zu verbessern.
-
Im
dem Schritt 30 folgenden Schritt 31 wird das Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd
durch Absuchen eines in 35 gezeigten
Kennfelds gemäß der Maschinendrehzahl
NE und der Gaspedalöffnung
AP berechnet. In diesem Kennfeld wird das Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd
auf einen kleineren Wert gesetzt, wenn die Gaspedalöffnung AP
größer wird,
d.h. die Belastung der Maschine höher wird oder die Maschinendrehzahl
NE höher
wird. Dies ist so, weil, wenn die Maschinendrehzahl NE höher wird und
die Gaspedalöffnung
AP größer wird
(d.h. die Belastung der Maschine höher wird), ein Optimalwert für das Verdichtungsverhältnis für den Zündzeitpunkt kleiner
wird. In anderen Worten, wenn das Verdichtungsverhältnis Cr
auf einen hohen Wert gesetzt wird, wenn die Maschinendrehzahl NE
und die Belastung der Maschine beide hoch sind, ist es notwendig, den
Zündzeitpunkt
zu verzögern,
um das Auftreten von Klopfen zu verhindern, was das durch die Maschine 3 erzeugte
Drehmoment reduzieren kann (den Wirkungsgrad der Maschine). Um die Minderung
des erzeugten Drehmoments zu vermeiden, ist das Kennfeld wie oben
beschrieben konfiguriert.
-
Dann
werden, wie oben beschrieben, die Schritte 28 bis 28 ausgeführt, um
die drei Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr zu berechnen, wonach der
folgende Prozess endet.
-
Wie
oben beschrieben, werden in dem Regelungssystem 1 gemäß der vorliegenden
Ausführung die
drei Störungskompensationswerte
Rcyc_cin, Rcyc_lin und Cycl_cr durch Absuchen der Kennfelder und
Tabellen zeitsynchron mit der Erzeugung jedes Impulses des CRK-Signals
als Werte berechnet, die die vorhergesagte periodische Störung kompensieren,
erhalten durch Vorzeichenumkehr der periodischen Störung. Ferner
werden die drei Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr mit den oben
beschriebenen Regelungsalgorithmen [Gleichungen (1) bis (8) und
(10) bis (16)] und den hierzu ähnlichen
Regelungsalgorithmen gemäß den drei
Störungskompensationswerten
Rcyc_cin, Rcyc_lin und Rcyc_cr, die wie oben jeweils berechnet sind,
berechnet.
-
Daher
werden die Nockenphase Cain, der Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr durch
die Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr, die jeweils wie oben berechnet
sind, vorwärtskoppelnd gesteuert,
wodurch es möglich
wird, den Einfluss der periodischen Störung auf die Nockenphase Cain, den
Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr rascher als im Stand
der Technik zu kompensieren und zu unterdrücken. Im Ergebnis ist es in
der Nockenphasenregelung und der Ventilhubregelung möglich, eine Änderung
der Ansaugluftmenge zu vermeiden, die durch die periodische Störung hervorgerufen
wird, die auftritt, wenn das Einlassventil 4 geöffnet wird,
wodurch es möglich
gemacht wird, eine Änderung
des von der Maschine erzeugten Drehmoments zu vermeiden und einen
stabilen Verbrennungszustand der Maschine 30 herzustellen.
Ferner ist es in der Verdichtungsverhältnisregelung möglich, eine Änderung
im Verdichtungsverhältnis
Cr aufgrund des Einflusses der periodischen Störung zu vermeiden, um hierdurch
eine exzellente Kompatibilität
zwischen dem Verdichtungsverhältnis
Cr und dem Zündzeitpunkt
einzuhalten. Dies macht es möglich,
das Auftreten von Klopfen und eine Minderung des Verbrennungswirkungsgrads
zu vermeiden. Somit kann die Stabilität und Genauigkeit der Regelung verbessert
werden.
-
Da
ferner die Sollwertfilterungsregelungsalgorithmen mit zwei Freiheitsgraden
zur Berechnung der Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr verwendet werden,
können
die Nockenphase Cain, der Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr
dazu gebracht werden, zu der Sollnockenphase Cain_cmd, dem Sollventilhub
Liftin_cmd und dem Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd jeweils in einem
raschen und stabilen Verhalten zu konvergieren. Selbst wenn z.B. eine
große
Differenz zwischen der Nockenphase Cain und der Sollnockenphase
Cain_cmd auftritt, ist es möglich,
die Nockenphase Cain rasch und genau zur Sollnockenphase Cain_cmd
konvergieren zu lassen, während
ein Überschießen vermieden
wird, das durch die Differenz hervorgerufen werden könnte.
-
Wenn
der Störungskompensationswert Ccyc_cin
für die
Nockenphasenregelung berechnet wird, wird dessen Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
gemäß dem Ventilhub
Liftin und der Sollnockenphase Cain_cmd berechnet, und daher kann
der Störungskompensationswert
Rcyc_cin als ein Wert berechnet werden, der in der Lage ist, nicht
nur eine Amplitudenänderung
der periodischen Störung
und/oder eine Verhaltensänderung
davon, die durch eine Änderung
im Ventilhub Liftin hervorgerufen wird, geeignet zu kompensieren,
sondern auch eine Phasenänderung
der periodischen Störung,
die durch eine Änderung
in der Nockenphase Cain hervorgerufen wird. Da ferner der Korrekturkoeffizient
Krcyc_cin mittels der Tabelle von 28 gemäß der Maschinendrehzahl
NE berechnet wird, und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin durch den berechneten
Korrekturkoeffizienten Krcyc_cin korrigiert wird, um hierdurch den Störungskompensationswert
Rcyc_cin zu berechnen, kann eine Frequenzänderung der periodischen Störung, die
durch eine Änderung
der Maschinendrehzahl NE hervorgerufen wird, auf den Störungskompensationswert
Rcyc_cin richtig widergespiegelt werden.
-
Ferner
wird der Korrekturkoeffizient Krcyc_cin auf einen Wert von 0 innerhalb
des Bereichs gesetzt, wo die Maschinendrehzahl NE nicht niedriger
als die vorbestimmte Drehzahl NEREF1 ist. Daher wird im Hochmaschinendrehzahlbereich,
wo der variable Nockenphasenmechanismus 70 kein ausreichendes
Ansprechverhalten hat (d.h. der Solenoidventilmechanismus 74 als
Aktuator eine geringe Antwort hat), was es schwierig macht, die
periodische Störung
akkurat zu kompensieren, die Kompensation der periodischen Störung durch
den Störurngskompensationswert
Rcyc_cin vermieden, wodurch es möglich
wird, eine Verschlechterung der Regelbarkeit zu vermeiden.
-
Wenn
ferner der Störungskompensationswert
Rcyc_lin für
die Ventilhubregelung berechnet wird, wird dessen Kennfeldwert Rcyc_bs_lin
gemäß dem Sollventilhub
Liftin_cmd und der Nockenphase Cain berechnet, und daher kann der
Störungskompensationswert
Rcyc_lin als ein Wert berechnet werden, der in der Lage ist, nicht
nur eine Amplitudenänderung
der periodischen Störung
und/oder eine Verhältensänderung
davon, die durch eine Änderung des
Ventilhubs Liftin hervorgerufen wird, geeignet zu kompensieren,
sondern auch eine Phasenänderung der
periodischen Störung,
die durch eine Änderung der
Nockenphase Cain hervorgerufen wird. Da ferner der Korrekturkoeffizient
Krcyc_lin mittels der Tabelle von 29 gemäß der Maschinendrehzahl
NE berechnet wird und der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin um den berechneten
Korrekturkoeffizienten Krcyc_lin korrigiert wird, um hierdurch den
Störungskompensationswert
Rcyc_lin zu berechnen, kann eine Frequenzänderung der periodischen Störung, die
durch eine Änderung
der Maschinendrehzahl NE hervorgerufen wird, auf dem Störungskompensationswert
Rcyc_lin richtig widergespiegelt werden.
-
Ferner
wird der Korrekturkoeffizient Krcyc_lin auf einen Wert von 0 innerhalb
des Bereichs gesetzt, wo die Maschinendrehzahl NE nicht niedriger
als die vorbestimmte Drehzahl NEREF2 ist. Daher wird in einem Hochmaschinendrehzahlbereich,
wo der variable Ventilhubmechanismus 50 kein ausreichendes
Ansprechverhalten hat (d.h. der Hubaktuator 60 eine geringe
Antwort hat), was es schwierig macht, die periodische Störung akkurat
zu kompensieren, eine Kompensation für die periodische Störung durch
den Störungskompensationswert Rcyc_lin
vermieden, wodurch es möglich
wird, eine Verschlechterung der Regelbarkeit zu vermeiden.
-
Wenn
ferner der Störungskompensationswert
Rcyc_cr für
die Verdichtungsverhältnisregelung berechnet
wird, wird dessen Kennfeldwert Rcyc_bs_cr gemäß dem Sollverdichtungsverhältnis Cr_cmd
berechnet, und daher kann der Störungskompensationswert
Rcyc_cr als ein Wert berechnet werden, der in der Lage ist, eine
Amplitudenänderung
der periodischen Störung,
die durch eine Änderung
des Verdichtungsverhältnisses
Cr hervorgerufen wird, geeignet zu kompensieren. Ferner wird der erste
Korrekturkoeffizient Krcyc_cr1 mittels des Kennfelds von 30 gemäß der Nockenphase
Cain und dem Ventilhub Liftin berechnet, und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cr
wird mit dem ersten Korrekturkoeffizienten Krcyc_cr korrigiert,
um hierdurch den Störungskompensationswert
Rcyc_cr zu berechnen. Dies macht es möglich, den Störungskompensationswert
Rcyc_cr als einen Wert zu berechnen, der in der Lage ist, eine Amplitudenänderung
der periodischen Störung,
die durch Änderungen
im Ventilhub Liftin und der Nockenphase Cain hervorgerufen wird, geeignet
zu kompensieren.
-
Ferner
wird der zweite Korrekturkoeffizient Krcyc_cr2 mittels der Tabelle
in 31 gemäß der Maschinendrehzahl
NE berechnet, und der Kennfeldwert Rcyc_bs_cr wird um den zweiten
Korrekturkoeffizienten Krcyc_cr2 korrigiert, um hierdurch den Störungskompensationswert
Rcyc_cr zu berechnen. Dies macht es möglich, eine Frequenzänderung
der periodischen Störung,
die durch eine Änderung
der Maschinendrehzahl NE hervorgerufen wird, auf den Störungskompeensationswert
Rcyc_cr richtig widerzuspiegeln. Ferner wird der zweite Korrekturkoeffizient
Krcyc_cr2 auf einen Wert von 0 innerhalb des Bereichs gesetzt, wo
die Maschinendrehzahl NE nicht niedriger als die vorbestimmte Drehzahl
NEREF3 ist. Daher kann im Hochdrehzahlbereich, wo der variable Verdichtungsverhältnismechanismus 80 kein
ausreichendes Ansprechverhalten hat (d.h. der Verdichtungsverhältnisaktuator 87 eine
geringe Antwort hat), was es schwierig macht, die periodische Störung akkurat
zu kompensieren, eine Kompensation der periodischen Störung durch
den Störungskompensationswert
Rcyc_cr vermieden werden, wodurch es möglich wird, eine Verschlechterung
der Regelbarkeit zu vermeiden.
-
Wie
oben beschrieben, ist es möglich,
die Stabilität
und Genauigkeit der Regelung sowohl in der Nockenphasenregelung,
der Ventilhubregelung als auch der Verdichtungsverhältnisregelung
merklich zu verbessern.
-
36 zeigt die Ergebnisse einer Simulation der Nockenphasenregelung,
in der Nockenphase Cain mittels der Nockenphaseneingabe Ucain geregelt
wird, die durch das obige Regelungsverfahren berechnet ist, während die
Sollnockenphase Cain_cmd auf einem konstanten Wert gehalten wird, indem
als Beispiel die Nockenphasenregelung in nur einem Zylinder 3a genommen
wird. Wie aus dem Vergleich zwischen den 36 und 13,
auf die zuvor Bezug genommen wurde, klar wird, kann gemäß dem Regelungssystem 1 der
vorliegenden Ausführung
der Einfluss der periodischen Störung
mittels des vorgenannten Störungskompensationswerts Rcyc_cin
für die
Nockenphasenregelung wirkungsvoll unterdrückt werden.
-
Obwohl
in der ersten Ausführung
die Berechnungszeit (d.h. die Ausführungszeitgebung zur Ausführung des
Prozesses von 27) als Wählzeitgebung zum Wählen der
drei Störungskompensationswerte
Rcyc_cin, Rcyc_lin und Rcyc_cr auf die Zeitgebung der Erzeugung
jedes Impulses des CRK-Signals gesetzt ist, schränkt dies nicht ein, sondern
die Wählzeitgebung
zum Wählen
der drei Störungskompensationswerte
kann auf eine Zeitgebung gesetzt werden, die jeder Umdrehung der
Kurbelwelle 3d um einen vorbestimmten Winkel entspricht.
Z.B. kann die Wählzeitgebung
so gesetzt werden, dass sie mit der Erzeugung jedes Impulses des
CAM-Signals zeitsynchron ist. In diesem Fall können in den Kompensationselementen 102, 112 und 122 als
den Kennfeldern, die zur Berechnung der Störungskompensationswerte Rcyc_cin,
Rcyc_lin und Rcyc_cr verwendet werden, Kennfelder verwendet werden,
die gemäß der Zählung eines
Zählers
gesetzt werden, die um einen Wert inkrementiert wird, der einem
vorbestimmten Nockenwinkel entspricht, synchron mit der Erzeugung
jedes Pulses des CAM-Signals, anstelle der Zählung C_crk des Kurbelwinkelzählers.
-
Ferner
kann das Kompensationselement 102 den Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
des Störungskompensationswerts
gemäß dem Sollventilhub Liftin_cmd
als dem Ventilhubparameter und der Nockenphase Cain als den Nockenphasenparameter, berechnen,
anstelle des Ventilhubs Liftin bzw. der Sollnockenphase Cain_cmd.
Ferner kann das Kompensationselement 112 auch den Kennfeldwert Rcyc_bs_lin
des Störungskompensationswerts
gemäß dem Ventilhub
Liftin als dem Ventilhubparameter und der Sollnockenphase Cain_cmd
als dem Nockenphasenparameter berechnen anstelle des Sollventilhubs
Liftin bzw. der Nockenphase Cain.
-
Ähnlich kann
das Kompensationselement 122 den Kennfeldwert Rcyc_bs_cr
des Störungskompensationswerts
gemäß dem Verdichtungsverhältnis Cr
als dem Verdichtungsverhältnisparameter berechnen
anstelle des Sollverdichtungsverhältnisses Cr_cmd, und der erste
Korrekturkoeffizient Krcyc_cr1 gemäß dem Sollventilhub Liftin_cmd
als dem Ventilhubparameter und der Sollnockenphase Cain_cmd als
dem Nockenphasenparameter anstelle des Ventilhubs Liftin bzw. der
Sollnockenphase Cain.
-
Obwohl
ferner die erste Ausführung
ein Beispiel ist, in der bei der Berechnung des Kennfeldwerts Rcyc_bs_cin
das Verfahren der Korrektur der Zählung C_crk des Kurbelwinkelzählers gemäß der Sollnockenphase
Cain_cmd verwendet wird und eine Art von Störungskompensationswertkennfeld
( 18 und 19)
gemäß der Zählung C_crk
des Kurbelwinkelzählers
und dem Ventilhub Liftin abgesucht wird, so schränkt dies nicht ein, sondern
es können
mehrere Arten von Störungskompensationswertkennfeldern,
die jeweils gemäß mehreren
Werten der Sollnockenphase Cain_cmd gesetzt sind, verwendet werden.
Z.B. kann ein Störungskompensationswertkennfeld
zur Verwendung in Cain_cmd = Cainft, einer zur Verwendung in Cain_cmd
= Cainad und mehrere einzelner, die zur Berechnung von Werten der
Sollnockenphasen Cain_cmd in mehreren Stufen dazwischen gesetzt
sind, vorbereitet werden, und zwei Störungskompensationswertkennfelder,
die der gegenwärtigen
Sollnockenphase Cain_cmd näher
sind, können
daraus ausgewählt
werden, um den Kennfeldwert Rcyc_bs_cin durch Interpolation von Kennfeldwerten
an den zwei ausgewählten
Kennfeldern zu berechnen. Ähnlich,
wenn der Kennfeldwert Rcyc_bs_lin des Störungskompensationswerts Rcyc_lin
berechnet wird, können
mehrere Störungskompensationswertkennfelder,
die jeweils gemäß mehreren
Werten des Sollventilhubs Liftin_cmd gesetzt sind, als die Störungskompensationswertkennfelder
verwendet werden.
-
Obwohl
ferner in der ersten Ausführung
die Sollwertfilterungs-Gleitmodusregelalgortihmen
mit zwei Freiheitsgraden als Regelungsalgorithmen zur Berechnung
der Referenzeingabe Rsld zur Nockenphasenregelung verwendet werden,
schränkt
dies nicht ein, sondern es können
beliebige Regelalgorithmen zur Berechnung der Referenzeingabe Rsld
für die
Nockenphasenregelung verwendet werden, solange sie Regelungsalgorithmen
sind, die in der Lage sind, die Referenzeingabe Rsld für die Nockenphasenregelung
als einen Wert zu berechnen, der in der Lage ist, zu veranlassen,
dass die Nockenphase Cain auf die Sollnockenphase Cain_cmd konvergiert. Z.B.
können
rückkoppelnde
Regelungsalgorithmen, wie etwa PID-Regelungsalgorithmen, und reaktionsspezifizierende
Regelungsalgorithmen, wie etwa rückschreitende
Regelungsalgorithmen, angewendet werden. Ähnlich können rückkoppelnde Regelungsalgorithmen,
wie etwa PI-Regelungsalgorithmen und PID-Regelungsalgorithmen, und
die reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmen, wie etwa die
rückschreitenden
Regelungsalgorithmen, als Regelungsalgorithmen verwendet werden,
um die Referenzeingabe Rsld_f' für die Ventilhubregelung
und die Referenzeingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
zu berechnen.
-
Obwohl
ferner in der ersten Ausführung
die Sollwertfilterungs-Gleitmodusregelalgorithmen
mit zwei Freiheitsgraden als die reaktionsspezifizierenden Regelungsalgorithmen
verwendet werden, schränkt
dies nicht ein, sondern es können
beliebige reaktionsspezifizierende Regelungsalgorithmen verwendet
werden, solange sie Algorithmen sind, wie etwa die rückschreitenden
Regelungsalgorithmen, die in der Lage sind, die Konvergenzrate und
das Konvergierverhalten der Ausgabe des geregelten Objekts auf einen
Sollwert zu spezifizieren.
-
Obwohl
ferner in der ersten Ausführung
der DSM-Regler 105 zur Berechnung der der Phasenregeleingabe
Ucain in dem Nockenphasencontroller 100 verwendet wird,
kann das Regelungssystem 1 derart konfiguriert sein, dass
der DSM-Regler 105 weggelassen wird, um die Referenzeingabe
Rsld_f für
die Nockenphasenregelung direkt in den variablen Nockenphasenmechanismus 70 als
die Phasenregeleingabe Ucain einzugeben. Ferner kann das Regelungssystem 1 derart
konfiguriert sein, dass dann, wenn die Hubregeleingabe Uliftin in
dem Ventilhubcontroller 110 berechnet wird, der DSM-Regler 115 weggelassen
wird, um die Referenzeingabe Rsld_f' für
die Ventilhubregelung direkt in den variablen Ventilhubmechanismus 50 als
die Hubregeleingabe Uliftin einzugeben. Ähnlich kann das Regelungssystem 1 derart
konfiguriert sein, dass auch dann, wenn die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr in dem Verdichtungsverhältniscontrolle 120 berechnet wird,
der DSM-Regler 125 weggelassen wird, um die Referenzeingabe
Rsld_f' für die Verdichtungsverhältnisregelung
direkt in den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 als
die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr einzugeben.
-
Ferner
kann in dem Kompensationselement 100 bei der Berechung
des Störungskompensationswerts
Rcyc_lin die Zählung
C_crk des Kurbelwinkelzählers
durch die Zählung
eines Zählers
ersetzt werden, der synchron mit der Erzeugung jedes Pulses des
CAM-Signals um einen Betrag inkrementiert wird, der einem vorbestimmten
Nockenwinkel entspricht, und der Ventilhub Liftin durch den Sollventilhub
Liftin_cmd. Ferner können
in den Kompensationselementen 110 und 120 auch
die Störungskompensationswerte
Rcyc_lin und Rcyc_cr in der gleichen Weise berechnet werden.
-
Wenn
ferner die Maschine 3 nicht mit dem variablen Ventilhubmechanismus 50 und
dem variablen Nockenphasenmechanismus 70 versehen ist, sondern
nur mit dem variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80,
kann das Kompensationselement 120 den Störungskompensationswert
Rcyc_cr gemäß einem
Parameter berechnen (Ansaugrohrabsolutdruck und TH-Durchlassansaugluftmenge GTH),
der eine Belastung der Maschine 3 angibt, anstelle der
Nockenphase Cain und des Ventilhubs Liftin.
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Obwohl
ferner in der ersten Ausführung
die Nockenphase Cain und der Ventilhub Liftin als Lastparameter
verwendet werden, schränkt
dies nicht ein, sondern es können
beliebige Lastparameter verwendet werden, solange sie die Belastung
der Maschine 3 anzeigen. Z.B. können die Sollnockenphase Cain_cmd
und der Sollventilhub Liftin_cmd als die Lastparameter verwendet,
oder es können
auch der Ansaugrohrabsolutdruck PBA, die TH-Durchlassansaugluftmenge GTH und die
Gaspedalöffnung
AP verwendet werden.
-
Ferner
kann anstelle des hydraulischen variablen Nockenphasenmechanismus 70 des
Regelungssystems gemäß der vorliegenden
Ausführung ein
elektromagnetischer variabler Nockenphasenmechanismus, den der vorliegende
Anmelder bereits in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-2930009 vorgeschlagen
hat, als der variable Nockenphasenmechanismus verwendet werden.
Da in diesem Fall in dem elektromagnetischen variablen Nockenphasenmechanismus
die Nockenphase Cain in Abhängigkeit
vom Gleichgewicht zwischen der elektromagnetischen Kraft eines Solenoids
und der Vorspannkraft einer Feder verändert wird, wirkt die periodische Störung nur
an der frühen
Seite oder der späten
Seite. Um daher die wie oben wirkende periodische Srörung zu
kompensieren, wenn der Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung berechnet wird, kann der Kennfeldwert Rcyc_bs_cin
davon unter Verwendung eines Kennfelds berechnet werden, der in 37 mit den durchgehenden Linien oder unterbrochenen
Linien angegeben ist.
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Als
Nächstes
wird eine Beschreibung eines Regelungssystems 1A gemäß einer
zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung angegeben. Das Regelungssystem 1A der
vorliegenden Ausführung ist ähnlich dem
oben beschriebenen Regelungssystem 1 der ersten Ausführung konfiguriert,
außer
für ein
Teil davon. Daher wird die folgende Beschreibung hauptsächlich für vom Regelungssystem 1 der
ersten Ausführung
unterschiedliche Punkte angegeben. In Bezug auf 38 bis 40 enthält das Regelungssystem 1A einen
Nockenphasencontroller 200, einen Ventilhubcontroller 210 und
einen Verdichtungsverhältniscontroller 220,
die alle durch die ECU 2 implementiert sind (Störungsschätzwertberechnungmittel).
-
Zuerst
wird eine Beschreibung des Nockenphasencontrollers 200 angegeben.
In Bezug auf 38 enthält der Nockenphasencontroller 200 einen
Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 201 (Sollnockenphasensetzmittel,
Sollwertsetzmittel), ein Kompensationselement 202 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel),
einen SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 203 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 205 (Regeleingabeberechnungsmittel) sowie
einen adaptiven Störungsbeobachter 206 (Störungsschätzwertberechnungmittel),
die alle durch die ECU 2 implementiert sind. In dem Nockenphasencontroller 200 sind
der Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 201 und das Kompensationselement 202 ähnlich wie
im oben beschriebenen Nockenphasencontroller 100 aufgebaut,
und daher wird eine detaillierte Beschreibung davon weggelassen.
-
Der
adaptive Störungsbeobachter 206 ist vorgesehen,
um einen Störungsschätzwert c1
für die Nockenphasenregelung
zu berechnen, der zum Kompensieren von Modellfehlern und Störungen verwendet
wird. Insbesondere wird in dem adaptiven Störungsbeobachter 206 der
Störungsschätzwert c1 für die Nockenphasenregelung
mit einem Identifikationsalgorithmus vom Festverstärkungsmethode
berechnet, der durch die Gleichungen (17) bis (19) in 41 ausgedrückt
ist, gemäß der Nockenphase Cain,
dem Störungskompensationswert
Rcyc_cin für die
Nockenphasenregelung und der SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung.
Cain hat in Gleichung (17) bedeutet einen identifizierten Wert der
Nockenphase, und e_id in Gleichung (18) einen Identifikationsfehler.
Ferner bedeutet P' in
der Gleichung (19) eine Identifikationsverstärkung.
-
Es
sollte angemerkt werden, dass die obigen Gleichungen (17) bis (19)
wie folgt erhalten werden: Wenn der Störungsschätzwert c1 und der Störungskompensationswert
Rcyc_cin beide für
die Nockenphasenregelung zu dem vorgenannten Modell addiert werden,
das durch die Gleichung (9) in 20 ausgedrückt ist,
um die Störung
zu kompensieren, erhält
man eine in 41 gezeigte Gleichung (20).
In der Gleichung (20) wird die rechte Seite davon duch den identifizierten
Wert Cain hat der Nockenphase ersetzt, und mithilfe eines Modells,
erhalten durch den Ersatz und den Identifikationsalgorithmus der Festverstärkungsmethode
auf der Basis eines statistischen Prozesses, sodass die Differenz
zwischen dem identifizierten Wert Cain hat der Nockenphase und der
Nockenphase Cain minimiert wird, erhält man die oben beschriebenen
Gleichungen (17) bis (19).
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In
dem adaptiven Störungsbeobachter 206 wird
mit dem Algorithmus, der durch die Gleichungen (17) bis (19) ausgedrückt ist,
der Störungskompensationswert
c1 für
die Nockenphasenregelung als ein Wert berechnet, der in der Lage
ist, Modellfehler und Störungen
geeignet zu kompensieren.
-
Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 203 die
SLD-Regeleingabe
Rsld (Regeleingabe) für
die Nockenphasenregelung mit einem Sollwertfilterungs-GleitmodusRegelungsalgorithmus mit
zwei Freiheitsgraden berechnet, der durch die Gleichungen (21) bis
(27) in 42 ausgedrückt ist. Wie aus den Gleichungen
(21) bis (27) klar wird, unterscheidet sich der Regelungsalgorithmus
des SLD-Reglers mit zwei Freiheitsgraden 203 von dem Regelungsalgorithmus
für den
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 103 darin, dass der
Störungskompensationswert
Rcyc_cin und der Störungsschätzwert c1
für die
Nockenphasenregelung in der Gleichung enthalten sind, um die äquivalente
Regeleingabe Req zu berechnen, und die adaptive Vorschrifteingabe
Radp bei der Berechnung der SLD-Regeleingabe Rsld nicht verwendet
wird.
-
Ferner
wird in dem DSM-Regler 205 die Phasenregeleingabe Ucain
auf der Basis der SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung,
die wie oben berechnet ist, mit einem Regelungsalgorithmus berechnet
[die in 43 gezeigten Gleichungen (28) bis
(33)], die dem Regelungsalgorithmus für den DMS-Regler 105 ähnlich ist.
-
Der
Nockenphasencontroller 200 ist wie oben beschrieben aufgebaut,
und der Ventilhubcontroller 210 ist auch ähnlich wie
der Nockenphasencontroller 200 aufgebaut. Insbesondere
enthält,
wie in 39 gezeigt, der Ventilhubcontroller 210 einen Sollventilhubberechnungsabschnitt 211 (Sollwertsetzmittel,
Sollventilhubsetzmittel), ein Kompensationselement 212 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel), einen
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 213 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 215 (Regeleingabeberechnungsmittel) sowie
einen adaptiven Störungsbeobachter 216 (Störungsschätzwertberechnungmittel).
In dem Ventilhubcontroller 210 sind der Sollventilhubberechnungsabschnitt 211 und
das Kompensationselement 212 ähnlich jenen des oben beschriebenen
Ventilhubcontrollers 110 konfiguriert und daher wird eine
detaillierte Beschreibung davon weggelassen.
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In
dem adaptiven Störungsbeobachter 216 wird
ein Störungsschätzwert c1' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den adaptiven
Störungsbeobachter 206 des
Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist. Insbesondere wird
der Störungsschätzwert c1' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den obigenGleichungen
(17) bis (19) in 41 Cain durch Liftin ersetzt
ist, Cain_cmd durch Liftin_cmd, Rcyc_cin durch Rcyc_lin, c1 durch
c1' und Rsld durch
Rsld', und die Koeffizienten
und dgl. sind durch die jeweiligen entsprechenden Werte für die Ventilhubregelung
ersetzt.
-
Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 213 die
SLD-Regeleingabe
Rsld' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 203 des Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist.
Insbesondere wird die SLD-Regeleingabe
Rsld' (Regeleingabe)
für die
Ventilhubregelung mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den
Gleichungen (21) bis (27) in 42 die
Parameter die Koeffizienten und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden
Werte für
die Ventilhubregelung ersetzt sind.
-
Ferner
wird in dem DSM-Regler 215 die Hubregeleingabe Uliftin
auf der Basis der SLD-Regeleingabe Rsld' für
die Ventilhubregelung, wie oben berechnet, mit einem Regelungsalgorithmus
berechnet, der dem Regelungsalgorithmus für den DSM-Regler 205 des
Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist. Insbesondere wird
die Hubregeleingabe Uliftin mit einem Algorithmus berechnet, in
dem in den Gleichungen (28) bis (33) in 43 die
Parameter, die Koeffizienten und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte
für die
Ventilhubregelung ersetzt sind.
-
Andererseits
ist auch der Verdichtungsverhältniscontroller 220 ähnlich dem
Nockenphasencontroller 200 aufgebaut. Insbesondere enthält, wie
in 40 gezeigt, der Verdichtungsverhältniscontroller 220 einen
Sollverdichtungsverhältnisberechnungsabschnitt 221 (Sollwertsetzmittel,
Sollverdichtungsverhältnissetzmittel),
ein Kompensationselement 222 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel),
einen SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 223 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 225 (Regeleingabeberechnungsmittel) sowie
einen adaptiven Störungsbeobachter 226 (Störungsschätzwertberechnungmittel).
In dem Verdichtungsverhältniscontroller 220 sind
der Sollverdichtungsverhältnisberechnungsabschnitt 221 und
das Kompensationselement 222 ähnlich jenen des oben beschriebenen
Verdichtungsverhältniscontrollers 120 aufgebaut,
und daher wird eine detaillierte Beschreibung davon weggelassen.
-
Ferner
wird in dem adaptiven Störungsbeobachter 226 ein
Störungsschätzwert c1'' für
die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den adaptiven Störungsbeobachter 206 des
Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist. Insbesondere wird
der Störungsschätzwert c1'' für
die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den obigen Gleichungen
(17) bis (19) in 41 Cain durch Cr ersetzt ist,
Cain_cmd durch Cr_cmd, Rcyc_cin durch Cyc_cr, c1 durch c1'' und Rsld durch Rsld'',
und die Koeffizienten und dgl. sind durch die jweiligen entsprechenden
Werte für
die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt.
-
Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 223 die
SLD-Regeleingabe
Rsld'' (Regeleingabe) für die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 203 de Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist.
Insbesondere wird die SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den Gleichungen (21)
bis (27) in 42 die Parameter, die Koeffizienten
und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte für die Ventilhubregelung
ersetzt sind.
-
Ferner
wird in dem DSM-Regler 225 die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr auf der Basis der SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung,
wie oben berechnet, mit einem Regelungsalgorithmus berechnet, der
dem Regelungsalgorithmus für
den DSM-Regler 205 des Nockenphasencontrollers 200 ähnlich ist.
Insbesondere wird die Verdichtungsverhältnisregeleingabe Ucr mit einem
Algorithmus berechnet, in dem in den Gleichungen (28) bis (33) in 43 die Parameter, die Koeffizienten und dgl. durch
die jeweiligen entsprechenden Werte für die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt sind.
-
Wenn
in dem Regelungssystem 1A die Phasenregeleingaben Ucain,
Uliftin und Ucr durch die ECU 2 berechnet werden, die Phasenregeleingabe Ucain
durch die Gleichungen (21) bis (33) im vorgenannten Schritt 26 in 42 berechnet. Ferner wird in Schritt 27 die
Hubregeleingabe Uliftin mit einem Algorithmus berechnet, in dem
die Variablen und die Parameter in den Gleichungen (21) bis (33)
durch die jeweils entsprechenden Werte für die Ventilhubregelung ersetzt
sind, und im Schritt 28 wird die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr durch das gleiche Verfahren berechnet.
-
Gemäß dem wie
oben konfigurierten Regelungssystem 1A der vorliegenden
Ausführung
werden, ähnlich
dem Regelungssystem 1 der ersten Ausführung, die drei Regeleingaben
Ucain, Uliftin und Ucr gemäß den drei
Störungskompensationswerten
Rcyc_cin, Rcyc_lin bzw. Rcyc_cr berechnet. Daher ist es durch die
Regelung der Nockenphase Cain, des Ventilhubs Liftin und des Verdichtungsverhältnisses
Cr in vorwärtskoppelnder
Weise mittels der Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr, die jeweils wie
oben berechnet sind, möglich,
den Einfluss der periodischen Störung
auf die Nockenphase Cain, den Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr
rasch zu kompensieren. Im Ergebnis ist es bei der Nockenphasenregelung,
der Ventilhubregelung und der Verdichtungsverhältnisregelung möglich, die
gleichen vorteilhaften Effekte zu erhalten, wie sie durch das zuvor
beschriebene Regelungssystem 1 erzielt werden.
-
Ferner
werden die Störungsschätzwerte
c1, c1' und c1'' als Werte berechnet, die durch die
adaptiven Störungsbeobachter 206, 216 und 226 in
der Lage sind, Modellfehler und Störungen zu kompensieren, und
die Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr werden gemäß den Störungsschätzwerten
c1, c1' und c1'' berechnet. Daher ist es durch Verwendung der
Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr möglich, die Nockenphase Cain,
den Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr derart zu regeln,
dass das Auftreten einer Dauerzustandsabweichung verhindert wird,
und den Einfluss der periodischen Störung auf die Nockenphase Cain,
den Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr rascher zu kompensieren
und zu unterdrücken,
als mit dem Regelungssystem 1 gemäß der ersten Ausführung. Somit
ist es möglich,
die Stabilität
und Genauigkeit der Regelung im Vergleich zum Regelungssystem 1 weiter
zu verbessern.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung eines Regelungssystems 1B gemäß einer
dritten Ausführung
der vorliegenden Erfindung angegeben. Das Regelungssystem 1B der
vorliegenden Ausführung ist ähnlich dem
oben beschriebenen Regelungssystem 1A der zweiten Ausführung konfiguriert,
außer für einen
Teil davon. Daher gibt die folgende Beschreibung hauptsächlich die
vom Regelungssystem 1A der zweiten Ausführung unterschiedlichen Punkte an.
In Bezug auf die 44 bis 46 enthält das Regelungssystem 1B einen
Nockenphasencontroller 300, einen Ventilhubcontroller 310 und
einen Verdichtungsverhältniscontroller 320,
die alle durch die ECU 2 (Modellparameteridentifiziermittel)
implementiert sind.
-
Zuerst
wird eine Beschreibung des Nockenphasencontrollers 300 angegeben.
In Bezug auf 44 enthält der Nockenphasencontroller 300 einen
Sollnockenphasenberechnungsabschnitt 301 (Sollwertberechnungsmittel,
Sollnockenphasensetzmittel), ein Kompensationselement 302 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel),
einen SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 303 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 305 (Regeleingabeberechnungsmittel) und
einen Teilparameteridentifizierer 307 (Amplitudenkorrekturwertberechnungsmittel, Modellparameteridentifiziermittel).
Der Nockenphasencontroller 300 unterscheidet sich von dem
oben beschriebenen Nockenphasencontroller 200 darin, dass
er anstelle der oben beschriebenen Störungsbeobachter 206 den
Teilparameteridentifizierer 307 aufweist, und dementsprechend
unterscheidet sich ein Teil des Regelungsalgorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 303 von dem Regelungsalgorithmus
für den
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 203.
-
In
dem Teilparameteridentifizierer 307 wird ein Parametervektor θ mit einem
sequenziellen Identifikationsalgorithmus der Festverstärkungsmethode identifiziert,
ausgedrückt
durch die Gleichungen (34) bis (39) in 47,
gemäß der Nockenphase
Cain, dem Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung und der SLD-Regeleingabe SLD für die Nockenphasenregelung.
Die transponierte Matrix des Parametervektors θ ist durch die Gleichung (38)
ausgedrückt.
In der Gleichung (38) bedeutet d1 eine Störungskompensationswertverstärkung als
Amplitudenkorrekturwert und ist vorgesehen, um eine Amplitudenänderung
der periodischen Störung,
die durch die Alterung des variablen Nockenphasenmechanismus 70 und
eine Variation zwischen einzelnen Mechanismen 70 hervorgerufen wird,
zu kompensieren. Ferner bedeutet in der Gleichung (34) W eine imaginäre Ausgabe,
und in der Gleichung (37) bedeutet W_hat einen identifizierten Wert
der imaginären
Ausgabe. Ferner bedeutet in der Gleichung (37) e_id' einen Identifikationsfehler,
der durch die Gleichung (36) definiert ist, P'' eine
vorbestimmte Identifikationsverstärkung, und ζ einen Vektor, dessen transponierte
Matrix durch die Gleichung (39) ausgedrückt ist.
-
Es
sollte angemerkt werden, dass die obigen Gleichungen (34) bis (39)
wie folgt erhalten werden: Wenn die Störungskompensationswertverstärkung d1
zu der durch Gleichung (20) in 41 ausgedrückten Modell
addiert wird, erhält
man eine in 47 gezeigte Gleichung (40).
Wenn in der Gleichung (40) jede Variable um einen Betrag verschoben
wird, der einer diskreten Zeitperiode entspricht, der Parameter
b1 und b2, die Störungskompensationswertverstärkung d1
und der Störungskompensationswert
Rcyc_cin diskretisiert werden und der Term von Cain zur linken Seite
von Gleichung (40) bewegt wird, dann erhält man Gleichung (41) in 47. Wenn in der Gleichung (41) die linke Seite
davon als W definiert wird, und die rechte Seite davon als W_hat,
dann erhält
man die obigen Gleichungen (34) und (35). Hier ist es möglich, W
als die Ausgabe eines imaginären
geregelten Objekts zu betrachten, W_hat als einen identifizierten
Wert der Ausgabe des imaginären
geregelten Objekts, und die Gleichung (35) als ein Modell des imaginären geregelten
Objekts. Daher werden durch Verwendung des sequenziellen Identifikationsalgorithmus
der Festverstärkungsmethode,
um den Modellparameter des imaginären geregelten Objekts derart
zu identifizieren, dass die imaginäre Ausgabe W dem identifizierten Wert
W_hat der imaginären
Ausgabe angenähert wird,
die obigen Gleichungen (34) bis (39) abgeleitet.
-
In
dem Teilparameteridentifizierer 307 werden die Modellparameter
b1 und b2, der Störungskompensationswert
c1 und die Störungskompensationswertverstärkung d1
sequenziell mit dem Identifikationsalgorithmus identifiziert, der
durch die Gleichungen (34) bis (39) ausgedrückt ist.
-
Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 303 die
SLD-Regeleingabe
Rsld für
die Nockenphasenregelung mit einem Sollwertfilterungs-GleitmodusRegelungsalgorithmus
mit zwei Freiheitsgraden berechnet, der durch die Gleichungen (42)
bis (48) in 48 ausgedrückt ist. Wie aus dem Bezug
auf die Gleichungen (42) bis (48) klar wird, unterscheidet sich
der Regelungsalgorithmus für
den SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 303 von dem Regelungsalgorithmus
für den
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 203 nur darin, dass
bei der Berechnung der äquivalenten
Regeleingabe Req der Störungskompensationswert
Rcyc_cin für
die Nockenphasenregelung mit der Störungskompensationswertverstärkung d1
multipliziert wird.
-
Ferner
wird in dem DSM-Controller 305 die Phasenregeleingabe Ucain
auf der Basis der SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung,
wie oben beschrieben, mit einem Regelungsalgorithmus berechnet [die
in 49 gezeigten Gleichungen (49) bis (54)], die dem
Regelungsalgorithmus für
den DSM-Controller 205 ähnlich
ist.
-
Als
Nächstes
wird eine Beschreibung des Ventilhubcontrollers 310 angegeben.
Auch der Ventilhubcontroller 310 ist ähnlich dem Nockenphasencontroller 300 konfiguriert.
Insbesondere enthält,
wie in 45 gezeigt, der Ventilhubcontroller 310 einen Sollventilhubberechnungsabschnitt 311 (Sollwertsetzmittel,
Sollventilhubsetzmittel), ein Kompensationselement 312 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel), einen
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 313 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 315 (Regeleingabeberechnungsmittel) und
einen Teilparameteridentifizierer 317 (Modellparameteridentifiziermittel,
Amplitudenkorrekturwertberechnungsmittel). Der Ventilhubcontroller 310 unterscheidet
sich von dem vorgenannten Ventilhubcontroller 210 darin,
dass er anstelle des oben erwähnten
Störungsbeobachters 216 den
Teilparameteridentifizierer 317 aufweist, und dementsprechend
unterscheidet sich ein Teil des Regelungsalgorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 313 von dem Regelungsalgorithmus
für den
SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 203.
-
In
dem Teilparameteridentifizierer 317 werden Modellparameter
b1' und b2', ein Störungsschätzwert c1' und eine Störungskompensationswertverstärkung d1' (Amplitudenkorrekturwert)
für die Ventilhubregelung
sequenziell mit einem Algorithmus identifiziert, der dem Algorithmus
für den
Teilparameteridentifizierer 307 des Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist.
Insbesondere werden die Modellparameter b1' und b2', der Störungsschätzwert c1' und die Störungskompensationswertverstärkung d1' für die Ventilhubregelung
sequenziell mit einem Algorithmus identifiziert, in dem in den 47 gezeigten Gleichungen (34) bis (39), b1, b2,
c1 und d1 durch b1',
b2', c1' und d1' jeweils ersetzt
sind, und Cain durch Liftin, Rcyc_cin durch Rcyc_lin, Rsld durch Rsld', und ferner sind
die Koeffizienten und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte
für die
Ventilhubregelung ersetzt.
-
Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 313 die
SLD-Regeleingabe
Rsld' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 303 des Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist.
Insbesondere wird die SLD-Regeleingabe
Rsld' für die Ventilhubregelung
mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den Gleichungen (42) bis
(48) in 48 die Parameter, die die Koeffizienten
und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte für die Ventilhubregelung
ersetzt sind.
-
Ferner
wird in dem DSM-Regler 315 die Hubregeleingabe Uliftin
auf der Basis wie oben berechneten SLD-Regeleingabe Rsld' für die Ventilhubregelung
mit einem Regelungsalgorithmus berechnet, der dem Regelungsalgorithmus
für den
DSM-Regler 305 des Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist.
Insbesondere wird die Hubregeleingabe Uliftin mit einem Algorithmus
berechnet, in dem in den Gleichungen (39) bis (54) in 49 die Parameter, die Koeffizienten und dgl. durch
die jeweils entsprechenden Werte für die Ventilhubregelung ersetzt
sind.
-
Andererseits
ist der Verdichtungsverhältniscontroller 320 auch ähnlich dem
Nockenphasencontroller 300 konfiguriert. Insbesondere enthält, wie
in 46 gezeigt, der Verdichtungsverhältniscontroller 320 einen
Sollverdichtungsverhältnisberechnungsabschnitt 321 (Sollwertsetzmittel,
Sollverdichtungsverhältnissetzmittel),
ein Kompensationselement 322 (Störungskompensationswertspeichermittel,
Störungskompensationswertwählmittel),
einen SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 323 (Regeleingabeberechnungsmittel),
einen DSM-Regler 325 (Regeleingabeberechnungsmittel) und
einen Teilparameteridentifizierer 327 (Modellparameteridentifiziermittel,
Amplitudenkorrekturwertberechnungsmittel).
-
In
dem Teilparameteridentifizierer 327 werden Modellparameter
b1'' und b2'', ein Störungsschätzwert c1'' und
eine Störungskompensationswertverstärkung d1'' (Amplitudenkorrekturwert) für die Verdichtungsverhältnisregelung
sequenziell mit einem Algorithmus identifiziert, der dem Algorithmus für den Teilparameteridentifizierer 307 des
Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist. Insbesondere werden
die Modellparameter b1'' und b2'', der Störungsschätzwert c1'' und
die Störungskompensationswertverstärkung d1'' für
die Verdichtungsverhältnisregelung
sequenziell mit einem Algorithmus identifiziert, in dem in den in 47 gezeigten Gleichungen (34) bis (39) b1, b2,
c1 und d1 jeweils durch b1'', b2'', c1'' und d1'' ersetzt, und Cain durch Cr, Rcyc_cin
durch Rcyc_cr und Rsld durch Rsld'',
und ferner die Koeffizienten und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte
für die
Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt sind.
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Ferner
wird in dem SLD-Regler mit zwei Freiheitsgraden 323 die
SLD-Regeleingabe
Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, der dem Algorithmus für den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 303 des Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist.
Insbesondere wird die SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung
mit einem Algorithmus berechnet, in dem in den Gleichungen (42)
bis (48) in 48 die Parameter, die Koeffizienten
und dgl. durch die jeweiligen entsprechenden Werte für die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt.
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Ferner
wird in dem DSM-Regler 325 die Verdichtungsverhältnisregeleingabe
Ucr auf der Basis der SLD-Regeleingabe Rsld'' für die Verdichtungsverhältnisregelung,
wie oben berechnet, mit einem Regelungsalgorithmus berechnet, der
dem Regelungsalgorithmus für
den DSM-Regler 305 des Nockenphasencontrollers 300 ähnlich ist.
Insbesondere wird die Verdichtungsverhältnisregeleingabe Ucr mit einem
Algorithmus berechnet, in dem in den Gleichungen (49) bis (54) in 49 die Parameter, die Koeffizienten und dgl. durch
die jeweiligen entsprechenden Werte für die Verdichtungsverhältnisregelung
ersetzt.
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Gemäß dem Regelungssystem 1B der
vorliegenden Ausführung,
das wie oben konfiguriert ist, werden ähnlich den Regelungssystemen 1 und 1A der
ersten und zweiten Ausführungen,
die drei Regeleingaben Ucain, Uliftin und Ucr gemäß den drei
Störungskompensationswerten
Rcyc_cin, Rcyc_lin bzw. Rcycl_cr berechnet. Daher ist es durch vorwärtskoppelndes
Steuern/Regeln der Nockenphase Cain, des Ventilhubs Liftin und des
Verdichtungsverhältnisses Cr
mittels der Regeleingabe Ucain, Uliftin und Ucr, die wie oben jeweils
berechnet sind, möglich,
den Einfluss einer periodischen Störung auf die Nockenphase Cain,
den Ventilhub Liftin und das Verdichtungsverhältnis Cr zu kompensieren und
zu unterdrücken.
Im Ergebnis ist es in der Nockenphasenregelung, der Ventilhubregelung
und der Verdichtungsverhältnisregelung
möglich,
die gleichen vorteilhaften Effekte zu erhalten, wie sie durch das
oben beschriebene Regelungssystem erzielt werden.
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Ferner
werden in dem Nockenphasencontroller 300 des Regelungssystems 1B die
Modellparameter b1 und b2, der Störungsschätzwert c1 und die Störungskompensationswertverstärkung d1
sequenziell identifiziert, und die SLD-Regeleingabe Rsld für die Nockenphasenregelung
wird durch den SLD-Regler
mit zwei Freiheitsgraden 303 gemäß den wie oben identifizierten
Werten b1, b2, c1 und d1 und dem Störungskompensationswert Rcyc_cin
für die Nockenphasenregelung
berechnet. Dann wird die Phasenregeleingabe Ucain auf der Basis
der SLD-Regeleingabe Rsld für
die Nockenphasenregelung berechnet. Selbst wenn sich daher die Amplitude
der periodischen Störung
aufgrund der Alterung des variablen Nockenphasenmechanismus und
einer Variation zwischen einzelnen Mechanismen 70 ändert, macht
es die Phasenregeleingabe Ucain möglich, zu veranlassen, dass
die Nockenphase Cain rasch und genau auf die Sollnockenphase Cain_cmd konvergiert,
während
die Amplitudenänderung
der periodischen Störung
geeignet kompensiert wird. D.h. der Nockenphasencontroller 300 ist
in der Lage, den Einfluss der periodischen Störung auf die Nockenphase Cain
rascher zu kompensieren und zu unterdrücken als der Nockenphasencontroller 200 gemäß der zweiten
Ausführung.
Wie oben beschrieben, ist es möglich,
die Stabilität
und die Genauigkeit der Nockenphasenregelung im Vergleich zu dem
Nockenphasencontroller 200 gemäß der zweiten Ausführung zu
verbessern.
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Darüber hinaus
machen es der Ventilhubcontroller 310 und der Verdichtungsverhältniscontroller 320 möglich, die
gleichen vorteilhaften Effekte zu erreichen, wie sie durch den Nockenphasencontroller 300 erzielt
werden, wodurch es möglich
wird, die Stabilität
und die Genauigkeit der Ventilhubregelung und der Verdichtungsverhältnisregelung,
im Vergleich zum Ventilhubcontroller 210 und dem Verdichtungsverhältniscontroller 220 gemäß der zweiten
Ausführung,
zu verbessern.
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Obwohl
der Nockenphasencontroller 300 gemäß der vorliegenden Erfindung
derart konfiguriert ist, dass ein Teil der Modellparameter (b1,
b2), des Störungsschätzwerts
c1 und der Störungskompensationswertverstärkung d1
durch den Teilparameteridentifizierer 307 identifiziert
werden, schränkt
dies nicht ein, sondern es kann ein Parameteridentifizierer zum
Identifizieren aller Modellparameter a1, a2, b1 und b2, des Störungsschätzwerts
c1 und der Störungskompensationswertverstärkung d1
anstelle des Teilparameteridentifizierers 307 verwendet
werden, oder es kann ein Identifizierer zum Identifizieren nur der
Störungskompensationswertverstärkung d1
anstelle des Teilparameteridentifizierers verwendet werden.
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Obwohl
ferner in dem Teilparameteridentifizierer 307 der Identifikationsalgorithmus
der Festverstärkungsmethode
verwendet wird, kann auch ein anderer Identifikationsalgorithmus
als dieser verwendet werden. Z.B. kann eine variable Verstärkungsmethode,
eine δ-Korrekturmethode
oder eine σ-Korrekturmethode,
deren jede ein verbesserter Algorithmus der Festverstärkungsmethode
ist, ein Identifizierungsalgorithmus, in dem ein Modellparameterplaner und
die δ-Korrekturmethode
kombiniert sind, verwendet werden. Ferner braucht es nicht gesagt
zu werden, dass auch in den Controllern 310 und 320 die Teilparameteridentifizierer 317 und 327 wie
oben konfiguriert sein können.
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Obwohl
in den oben beschriebenen Ausführungen
das Regelungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung auf die Regelung eines Systems angewendet wird, das den
variablen Nockenphasenmechanismus 70, den variablen Ventilhubmechanismus 50 und
den variablen Verdichtungsverhältnismechanismus 80 als
geregelte Objekte (Antriebsmechanismus eines bewegenden Teils) angewendet
wird, so schränkt
dies nicht ein, sondern es versteht sich, dass das Regelungssystem
gemäß der vorliegenden Erfindung
auch auf die Regelung von Antriebsmechanismen bewegender Teile für verschiedene
Arten von Industriemaschinen angewendet werden kann, auf die periodische
Störung
wirkt.
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Obwohl
ferner in den obigen Ausführungen der
variable Nockenphasenmechanismus 70 so konfiguriert ist,
dass er die Phase Cain der Einlassnockenwelle 5 in Bezug
auf die Kurbelwelle 3d ändert, schränkt dies
nicht ein, sondern der variable Nockenphasenmechanismus kann konfiguriert
sein, um die Phase der Auslassnockenwelle 8 in Bezug auf
die Kurbelwelle 3 zu ändern.
Ferner kann er konfiguriert sein, um die Phasen sowohl der Einlassnockenwelle 5 auch
als der Auslassnockenwelle 8 in Bezug auf die Kurbelwelle 3d zu
verändern.
Wenn der variable Nockenphasenmechanismus so konfiguriert ist, dass
er mit den oben beschriebenen Regelungsalgorithmen gesteuert/geregelt
wird, ist es nicht nur möglich,
die oben beschriebenen vorteilhaften Effekte zu erreichen, sondern
auch den Einfluss der periodischen Störung auf ein Auslassventilsystem
rasch zu kompensieren und zu unterdrücken. Dies macht es möglich, eine
Minderung der internen AGR-Menge
aufgrund des Einflusses der periodischen Störung zu vermeiden, um hierdurch
einen Verbrennungszustand zu gewährleisten.
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Obwohl
ferner in den oben beschriebenen Ausführungen der variable Ventilhubmechanismus 50 konfiguriert
ist, um den Hub Liftin der Einlassventile 4 zu verändern, so
schränkt
dies nicht ein, sondern der variable Ventilhubmechanismus kann konfiguriert
sein; um den Hub der Auslassventile 7 zu verändern. Ferner
kann er konfiguriert sein, um die Hübe sowohl der Einlassventile 4 als
auch der Auslassventile 7 zu verändern. Wenn der variable Ventilhubmechanismus
so konfiguriert ist, dass er mit den oben erwähnten Regelungsalgorithmen
gesteuert/geregelt wird, ist es möglich, nicht nur die oben beschriebenen vorteilhaften
Effekte zu erreichen, sondern auch den Einfluss der periodischen
Störung
auf das Auslassventilsystem rasch zu kompensieren und zu unterdrücken. Dies
macht es möglich,
eine Änderung
der internen AGR-Menge aufgrund des Einflusses der periodischen
Störung
zu vermeiden, um hierdurch einen stabilen Verbrennungszustand zu
gewährleisten.
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Es
versteht sich für
den Fachmann ferner, dass das Vorstehende eine bevorzugte Ausführung der
Erfindung ist, und dass verschiedene Änderungen und Modifikationen
vorgenommen werden können,
ohne von deren Umfang abzuweichen.
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Ein
Regelungssystem, das in der Lage ist, den Einfluss einer periodischen
Störung
auf ein geregeltes Objekt rascher zu kompensieren und zu unterdrücken, selbst
wenn das geregelte Objekt der periodischen Störung unterzogen wird, deren
Amplitude sich periodisch ändert,
um hierdurch die Stabilität und
die Genaugikeit der Regelung zu verbessern. Das Regelungssystem
enthält
eine ECU. Die ECU berechnet Störungskompensationswerte
zum Kompensieren einer periodischen Störung durch Absuchen von Kennfeldern
und Tabellen in der Zeitgebung der Erzeugung jedes Impulses eines
CRK-Signals. Die ECU berechnet Regeleingaben zu vorbestimmten Regelungsperioden
mit vorbestimmten Regelungsalgorithmen gemäß den Störungskompensationswerten, die
jeweils mit der Regelperiode eingelesen werden.