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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Projektionsvorrichtung
und insbesondere auf eine Projektionsvorrichtung, die Bilder und
Töne synchron
in eine Audio/Video-(AV-)Wiedergabedatei kodieren kann.
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US 2005/0088621 A1 offenbart
einen Projektor, der Aufnahmemedien, wie z. B. DVD's und Videobänder abspielt,
der zwischen einem Projektionsbild auf ein anderes Bild umschaltet,
indem ein Playback gestoppt oder vorübergehend ausgesetzt wird,
oder ein Playback oder ein Abspielvorgang gestartet wird. Wenn ein
Unterbrechungsschalter gedrückt
wird, während
der Bild-Playbackbereich Bilder wiedergibt, werden die Daten des
Führungsbilds
oder die Daten der Töne,
die in einer außen
befindlichen Vorrichtung oder dergleichen erzeugt werden, die im
Projektor gespeichert sind, ausgewählt, sodass das ausgewählte Führungsbild
oder die Töne
verwendet werden können,
wenn das Playback bzw. die Wiedergabe vorübergehend ausgesetzt ist, um
einem Betrachter zu ermöglichen,
bequem eine Pause einzulegen.
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US 2005/0046803 A1 offenbart
eine Projektionsvorrichtung, die einen Projektionsabschnitt zur Projizierung
eines einem Bildsignal entsprechenden Bildes und einen Bildschärfen-Regelabschnitt
zur Durchführung
einer Trapezkorrektur an einem durch die Projektionsvorrichtung
projizierten Bild aufweist, so dass ein Projektionsbild in eine
rechteckige Form mit einem korrekten Bildseitenverhältnis ausgebildet wird.
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US 4,698,683 offenbart einen
Bausatz zur Umwandlung eines herkömmlichen Dia- oder Filmprojektors
in ein Fernsehgerät
als geschlossenes System, hauptsächlich
für den
Einsatz in einem Klassenzimmer, Seminar und für die häusliche Unterhaltung, der aus
zwei Haupt-Modulen zusammengesetzt ist; eine neue Lampe, die die
normale Projektionslampe ersetzt, und eine Linsen-Videokamera-Kombination,
die den Platz der normalen Projektionslinse einnimmt. Die Merkmale
und Eigenschaften des Projektors selbst bleiben unverändert. Das
Signal vom Linsen-Fernsehmodul kann auf einem Bildschirm betrachtet
werden oder auf einem Videorecorder mit oder ohne eine Modifikation
durch Zusatzeinrichtungen abgespielt werden.
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US 2004/0250015 A1 offenbart
ein Datenmanagementverfahren, das bewirkt, dass eine Anlage, wie
z. B. eine Abspiel- und Reproduktionsvorrichtung mit integrierter
Kamera, eine externe Referenz-Containerdatei und eine audiovisuelle
Datenstromdatei handhabt, indem alle externen Referenz-Containerdateien,
die auf einer Disk aufgezeichnet sind, mit einer versteckten Zuordnung
gekennzeichnet werden. Daher kann die Reproduktion der Containerdatei
im Hauptteil der Anlage durchgeführt
werden und die audiovisuelle Datenstromdatei kann nur reproduziert
werden, wenn die Disk, z. B. in einem Personalcomputer, reproduziert
wird.
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US 5,949,087 lehrt ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Einsatz bei der Stabilisierung von Bildern.
Die Erfindung tastet die Position des zu stabilisierenden Bilds
ab, vergleicht die Position des Bilds mit einem Bezugswert, um einen
Verschiebungswert als Reaktion darauf zu ermitteln, und verändert ein
Korrekturelement, das auf dem Übermittlungsweg
des Bilds als Reaktion auf den Verschiebungswert angeordnet ist,
um eine Kompensation der Verschiebung des Bilds zu bewirken.
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Zusammen
mit der wissenschaftlichen Entwicklung wurden optische Projektionssysteme
erfunden und kamen auf verschiedenen Gebieten, wie z. B. Unterhaltungsanlagen
und bei Geräten
für geschäftliche
Angelegenheiten, Bild-Projektionssystemen,
die bei großen
Konferenzvorträgen
zur Vergrößerung von
Projektionsfolien eingesetzt wurden, oder kommerziellen großformatigen
Rückprojektions-TV's weithin zum Einsatz.
Die gegenwärtigen Projektionsgeräte umfassen
eine Bildausgabe-Projektionsvorrichtung, eine Objekt-Projektionsvorrichtung
und eine Folien-Projektionsvorrichtung. Die Bildausgabe-Projektionsvorrichtung
kann Computerbilder auf eine Wand projizieren, wenn sie mit dem Computer
elektrisch verbunden ist, während
die Objekt-Projektionsvorrichtung ein klares und vergrößertes Bild
eines jeden Objekts, wie z. B. von Dokumenten oder Substanzen, projizieren
kann, die innerhalb seines Bilderfassungsbereichs platziert sind.
Wenn der Anwender bei der Folien-Projektionsvorrichtung eine Projektionsfolie
auf deren projizierendes Flachbett platziert, kann die Folien-Projektionsvorrichtung das
durch die Projektionsfolie hindurch tretende Licht vergrößern und
danach ein dem Inhalt der Projektionsfolie entsprechendes Bild auf
optische Art und Weise auf die Wand projizieren. Daher kann der
Anwender direkt auf der Projektionsfolie schreiben und die Zuhörerschaft
kann den Vorgang, dass der Anwender schreibt, auf dem auf die Wand
projizierten Bild live beobachten.
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Wenn
der Moderator einen Vortrag unter Verwendung der oben genannten
Projektionsvorrichtung hält,
werden der Zuhörerschaft üblicherweise
für den Vortrag
relevante Materialien übergeben,
weshalb die Zuhörerschaft
das von der Projektionsvorrichtung projizierte Bild betrachten kann,
während
es den Ausführungen
des Moderators über
den Vortrag zuhört und
in den übergebenen
Materialien Notizen macht. Nach Beendigung des Vortrags kann der
Moderator die elektronischen Dateien der Vortragsmaterialien freigiebig
mit der Zuhörerschaft
teilen. Wenn diese Personen jedoch nach einer Zeitspanne die Vortragsmaterialien
zur Hand nehmen oder ihre elektronischen Dateien nochmals anschauen,
können
sie vergessen haben, warum sie die Notizen in den Vortragsmaterialien
gemacht haben, oder können
Teilinhalte der Vortragsmaterialien nicht verstehen, oder sich infolge
der Inkonsistenz der Vortragsmaterialien vom Anfang bis zum Ende
sogar verwirrt fühlen.
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Obwohl
die Zuhörerschaft
eine Videokamera verwenden kann, um Bilder und Töne im Verlauf der Präsentation
aufzunehmen, gibt die Videokamera jedoch gewöhnlich sehr große AV-Dateien
aus und ist daher für
die Zuhörerschaft
nicht geeignet, diese für ein
nochmaliges Anschauen mitzuführen.
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Selbst
wenn die Zuhörerschaft
die Töne
des Moderators durch einen Record-Pen in einer Audiodatei aufzeichnet,
kann sich die Zuhörerschaft
ebenfalls darüber
verwirrt fühlen,
welcher Teil der Vortragsmaterialien einem bestimmten Bereich der
Audiodateien entspricht, wenn sie die Vortragsmaterialien zukünftig nochmals
anschauen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Projektionsvorrichtung bereitzustellen,
die synchron Bilder und Töne
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei kodieren kann. Durch das synchrone
Kodieren der Bilder und Töne
als AV-Synchron-Wiedergabedatei währenddessen
der Moderator einen Vortrag hält, kann
die Zuhörerschaft
den Bildinhalt ablesen, während
sie dem aufgezeichneten Ton zuhört,
der dem Bild entspricht, wenn sie die AV-Synchron-Wiedergabedatei
zukünftig öffnen. Auf
diese Weise kann die Zuhörerschaft
rasch das Live-Gefühl
wie beim damaligen Besuch der Konferenz zurückerlangen, und das Ziel erreichen,
die Vortragsmaterialien nochmals anzuschauen und durchzusehen. Nicht
nur das ungute Gefühl,
das beim zukünftigen
nochmaligen Anschauen der Vortragsmaterialien eintritt, sondern
auch der verwirrende Sachverhalt aufgrund der Inkonsistenz der Vortragsmaterialien
von Anfang bis zum Ende kann beim zukünftigen nochmaligen Anschauen
verhindert werden, wodurch die Praktikabilität der Projektionsvorrichtung
in großem
Maße gesteigert
wird.
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Die
Lösung
der oben genannten Aufgabe der Erfindung wird durch die Bereitstellung
einer Projektionsvorrichtung gemäß dem unabhängigen Anspruch
1 erreicht.
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Die
Unteransprüche
beinhalten bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
nachfolgender Beschreibung der bevorzugten aber nicht einschränkenden
Ausführungsform.
Die nachfolgende Beschreibung erfolgt mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A zeigt
ein Blockschaltbild einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder
und Töne
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung kodieren kann.
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1B zeigt
eine Gesamtansicht einer elektronischen Vorrichtung, die mit einer
Projektionsvorrichtung ausgestattet ist, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung kodieren kann.
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2A zeigt
das Blockschaltbild eines keinen Teil der Erfindung bildenden Beispiels
einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann, einer externen Projektionsvorrichtung und eines Aufzeichnungsmediums.
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2B zeigt
die Gesamtansicht eines keinen Teil der Erfindung bildenden Beispiels
einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann, eines Objekts und einer externen Projektionsvorrichtung.
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3A zeigt
ein Blockschaltbild eines keinen Teil der Erfindung bildenden Beispiels
einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann.
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3B zeigt
die Gesamtansicht eines keinen Teil der Erfindung bildenden Beispiels
einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann, und einer Projektionsfolie.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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1A zeigt
ein Blockschaltbild einer Projektionsvorrichtung, die synchron Bilder
und Töne
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung kodieren kann, während 1B eine
Gesamtansicht einer elektronischen Vorrichtung zeigt, die mit einer
Projektionsvorrichtung ausgestattet ist, die synchron Bilder und Töne in eine
AV-Synchron-Wiedergabedatei gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung kodieren kann. Es wird gleichzeitig auf 1A und 1B Bezug genommen.
Die Projektionsvorrichtung 10 umfasst eine Empfangseinheit 13,
eine erste Verarbeitungseinheit 14, eine Projektionseinheit 18,
eine Tonaufnahmeeinheit 11, eine zweite Verarbeitungseinheit 12 und
eine AV-Kodierungseinheit 15.
Die Aufnahmeeinheit 30, die elektrisch mit einer elektronischen Vorrichtung 21 verbunden
ist, dient zur Aufnahme eines ersten Videosignals V1 von der elektronischen Vorrichtung 21.
Die elektronische Vorrichtung kann ein Computer, wie z. B. ein Desktop-Computer,
ein Notebook-Computer,
ein Laptop-Computer und ein Hand-Computer oder eine tragbare elektronische Vorrichtung,
wie z. B. ein Mobiltelefon und ein Minicomputer sein. Bei der Ausführungsform
wurde der Notebook-Computer als Beispiel für die elektronische Vorrichtung 21 genommen.
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Die
an die Aufnahmeeinheit 13 elektrisch angeschlossene erste
Verarbeitungseinheit 14 dient zum Empfangen und Verarbeiten
des ersten Videosignals V1 und zur Ausgabe eines zweiten Videosignals
V2. Die erste Verarbeitungseinheit 14 führt z. B. eine Farbsättigungs-
und Helligkeitsverstärkung
auf dem ersten Videosignal V1 durch, um das zweite Videosignal V2
mit einer besseren Bildqualität
auszugeben. Die an der ersten Verarbeitungseinheit 14 elektrisch
angeschlossene Projektionseinheit 18 in dient zum Empfangen
des zweiten Videosignals V2 und zum Projizieren des dem zweiten
Videosignal V2 entsprechenden Bilds 22 auf eine Wand.
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Die
Tonaufnahmeeinheit 11 nimmt den Ton S eines Nutzers auf,
wenn er das dem zweiten Videosignal V2 entsprechende Bild erläutert und
gibt dementsprechend ein erstes Audiosignal A1 aus. Die an der Tonaufnahmeeinheit 11 elektrisch
angeschlossene zweite Verarbeitungseinheit 12 dient zur
Aufnahme und Verarbeitung des ersten Audiosignals A1, um ein zweites
Audi-Signal A2 auszugeben. Die zweite Verarbeitungseinheit 12 kann
z. B. das erste Audi-Signal A1 im Wege eines DC-Offset bzw. DC-Versatzes reduzieren
und filtert danach die Geräusche
und Hintergrundstimmen aus dem ersten Audiosignal A1 heraus, um
den Ton des Bedieners hervorzuheben. Die die an die erste Verarbeitungseinheit 14 und
die zweite Verarbeitungseinheit 12 elektrisch angeschlossene
AV-Kodierungseinheit 15 dient zum Empfangen und synchronen
Kodieren des zweiten Videosignals V2 und des zweiten Audiosignals
A2 entsprechend einem Timing-Prozess in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei AV.
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Bei
der Ausführungsform
umfasst die Projektionsvorrichtung 10 ferner eine Speichereinheit 16, die
an der AV-Kodierungseinheit 15 elektrisch angeschlossen
ist, um die AV-Synchron-Wiedergabedatei AV aufzunehmen und zu speichern.
Darüber
hinaus umfasst die Projektionsvorrichtung ferner eine an der Speichereinheit 16 elektrisch
angeschlossene Ausgabeeinheit 17, um die AV-Synchron-Wiedergabedatei AV
an ein Aufnahmemedium 20 auszugeben. Daneben umfasst die
Projektionsvorrichtung eine Betriebseinheit, die auf dem Gehäuse der
Projektionsvorrichtung 10 angeordnet und an der Tonaufnahmeeinheit 11 und
der AV-Kodierungseinheit 15 elektrisch angeschlosen ist.
Wenn der Bediener die Betriebseinheit 19 betätigt, schaltet
die Projektionsvorrichtung 10 die Tonaufnahmeeinheit 11 und
die AV-Kodierungseinheit 15 ein. Wenn der Bediener die
Betriebseinheit 19 noch einmal betätigt, stoppt die Projektionsvorrichtung 10 den
Betrieb der Tonaufnahmeeinheit 11 und der AV-Kodierungseinheit 15.
Der Bediener kann den Aufnahme- und AV-Kodierungsvorgang der Projektionsvorrichtung 11 manuell
durch die Betriebseinheit 19 starten und stoppen.
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Darüber hinaus
kann die Projektionsvorrichtung 11 die Tonaufnahmeeinheit 11 und
die AV-Kodierungseinheit 15 starten, wenn die Projektionseinheit 18 das
Bild 22, das dem zweiten Videosignal V2 entspricht, auf
die Wand projiziert. Die Projektionsvorrichtung kann den Betrieb
der Tonaufnahmeeinheit 11 und der AV-Kodierungseinheit 15 stoppen, nachdem
die AV-Kodierungseinheit 18 die AV-Synchron-Wiedergabedatei ausgegeben
hat, um das Ziel des automatischen Startens oder Stoppens des Aufnahme-
und AV-Kodierungsprozesses zu erreichen. Bei der Ausführungsform
kann der Nutzer die Projektionsvorrichtung steuern, um den Tonaufnahme-
und AV-Kodierungsvorgang auszulösen
und zu stoppen.
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Wenn
der Nutzer einen Vortrag unter Verwendung der Projektionsvorrichtung 10 und
der elektronischen Vorrichtung 21 hält, kann der Nutzer die Projektionsvorrichtung 10 verwenden,
um Vortragsdokumente mit der elektronischen Vorrichtung 21 auf die
Wand zu projizieren, während
seine/ihre Töne
zur Erläuterung
der Vortragsdokumente aufgezeichnet werden. Die Projektionsvorrichtung 10 kodiert
das auf die Wand projizierte Bild und den Ton zur Erläuterung
der Vortragsdokumente gemäß einem
Timing-Prozess synchron in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei. Die Zuhörerschaft
kann die AV-Synchron-Wiedergabedatei öffnen, um das Live-Gefühl wiederzuerlangen,
wenn es dem Vortrag des Nutzers zukünftig beiwohnt.
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Ein
auf dem zur Ausführungsform
gehörenden
Fachgebiet bewanderter Durchschnittsfachmann wird wissen, dass der
Umfang der Erfindung hierauf nicht beschränkt ist. Zum Beispiel kann
die AV-Kodierungseinheit 15 einen MPEG-AV-Kodierer, wie z.
B. einen MPEG-2/4-AV-Kodierer umfassen. Die Speichereinheit 16 kann
eine Speichereinheit oder eine Festplatte umfassen und die Aufnahmeeinheit 11 kann
einen Universal-Serial-Bus-(USB-)Aufnahmeanschluss oder einen IEEE
1344-Ausgabeanschluss umfassen. Darüber hinaus können die
Aufnahmemedien 20 eine transportable Disk oder eine Speicherkarte,
z. B. eine briefmarkengroße
Speicherkarte, wie z. B. eine Secure Digital Card, eine Multimedia
Card, eine CompactFlash Type I/II-Card, eine Smart Media Card, eine
IBM®-Microdrive-Speicherkarte, einen
Sony®-Memorystick,
einen Sony®-Memorystick
Pro und eine xD-Memory Card umfassen. Die Betätigungseinheit 19 kann
ein Keyboard oder ein Touchpad sein.
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Bei
der Ausführungsform
werden Bilder und Töne
des einen Vortrag haltenden Moderators synchron in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodiert, so dass die Zuhörerschaft
die AV-Synchron-Wiedergabedatei zukünftig öffnen kann, um den Bildinhalt abzulesen,
während
sie dem Ton zuhört,
der dem Bild entspricht. Daher kann die Zuhörerschaft das Live-Gefühl wie bei
der Teilnahme zuvor rasch zurückgewinnen
und das Ziel des nochmaligen Anschauens und Durchsehens der Vortragmaterialien
erreichen. Es kann nicht nur das beim nochmaligen zukünftigen Anschauen
der Vortragsmaterialien auftretende ungute Gefühl sondern auch die Verwirrung
aufgrund der Inkonsistenz vom Beginn bis zum Ende der Vortragsmaterialien
beim zukünftigen
nochmaligen Anschauen vermieden werden, wodurch eine Praktikabilität der Projektionsvorrichtung
in hohem Maße
gesteigert wird.
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2A zeigt
das Blockschaltbild eines keinen Teil der Erfindung bildenden Beispiels
einer Projektionsvorrichtung, die Bilder und Töne synchron in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann, eine externe Projektionsvorrichtung und ein Aufnahmemedium,
während 2B eine
Gesamtansicht einer Projektionsvorrichtung, die Bilder und Töne synchron
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei
kodieren kann, ein Objekt und eine externe Projektionsvorrichtung
gemäß dem Beispiel
veranschaulicht. Mit gleichzeitigem Bezug auf 2A und 2B umfasst
die Projektionsvorrichtung 30 des Beispiels eine Bilderfassungseinheit 33,
weist jedoch keine Projektionseinheit 18 und Empfangseinheit 13 auf,
wodurch sie sich von der Projektionsvorrichtung 10 bei
der ersten Ausführungsform
unterscheidet. Den Komponenten der Projektionsvorrichtung 30,
die denen der Projektionsvorrichtung 10 gleichen, wurden
die gleichen Bezeichnungen wie bei der ersten Ausführungsform
gegeben und diese werden notwendigerweise nicht mehr detailliert
beschrieben. Im Beispiel wurde ein Objektprojektor als Beispiel
für die
Projektionsvorrichtung 30 verwendet.
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In 2A und 2B dient
die Bilderfassungseinheit 33 zum Erfassen des Bilds eines
Objekts 31 und zur Ausgabe eines ersten dementsprechenden
Videosignals V1. Die erste Verarbeitungseinheit 14, die
an die externe Projektionsvorrichtung 38 elektrisch angeschlossen
ist, dient zum Empfangen und Verarbeiten des ersten Videosignals
V1 und Ausgeben eines zweiten dementsprechenden Videosignals V2
an die externe Projektionsvorrichtung 38 und die externe
Projektionsvorrichtung 38 projiziert das dem zweiten Videosignal
V2 entsprechende Bild 31a auf eine Wand.
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Ein
auf dem zur Ausführungsform
gehörenden
Fachgebiet bewanderter Durchschnittsfachmann wird wissen, dass der
Umfang der Erfindung hierauf nicht beschränkt ist. Zum Beispiel betätigt die
Projektionsvorrichtung 30 die Tonaufnahmeeinheit 11 und die
AV-Kodierungseinheit 15, wenn die externe Projektionsvorrichtung 38 das
dem zweiten Videosignal V2 entsprechende Bild auf die Wand projiziert,
während
die Projektionsvorrichtung 30 die Funktion der Tonaufnahmeeinheit 11 und
der AV-Kodierungseinheit 15 stoppt, nachdem die AV-Kodierungseinheit 11 die
AV-Synchron-Wiedergabedatei AV ausgibt. Darüber hinaus umfasst die Bilderfassungseinheit 33 einen
komplementären
Metall-Oxyd-Halbleiter oder ein Ladungskopplungselement (CCD).
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3A zeigt
ein Blockschaltbild eines weiteren keinen Teil der Erfindung bildenden
Beispiels einer Projektionsvorrichtung, die Bilder und Töne synchron
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei kodieren kann, während 3B eine
Gesamtansicht einer Kollektionsvorrichtung veranschaulicht, die
Bilder und Töne
synchron in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei kodieren kann, und
eine Projektionsfolie gemäß dem Beispiel.
Mit gleichzeitigem Bezug auf 3A und 3B umfasst
die Projektionsvorrichtung 40 der Ausführungsform eine Lichtemittiereinheit 41b,
eine Projektionseinheit 48 und eine Bilderfassungseinheit 43,
weist jedoch keine Empfangseinheit 13 auf, wodurch sie
sich von der Projektionsvorrichtung bei der ersten Ausführungsform
unterscheidet. Den Komponenten der Projektionsvorrichtung 30,
die denen der Projektionsvorrichtung 10 gleichen, wurden
die gleichen Bezeichnungen wie bei der ersten Ausführungsform
gegeben und diese werden notwendigerweise nicht mehr detailliert
beschrieben. Im Beispiel wurde ein Filmprojektor als Beispiel für die Projektionsvorrichtung 40 verwendet.
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In 3A und 3B ist
die Projektionsfolie 41 auf dem Projektions-Flachbett der
Projektionsvorrichtung 40 platziert. Die Lichtemittiereinheit 41b emittiert
einen Lichtstrahl auf die Projektionsfolie 41, während die
Projektionseinheit 48 das durch die Projektionsfolie durchtretende
Licht auf eine Wand vergrößert und
projiziert, um ein dem Inhalt der Projektionsfolie entsprechendes
Bild 41a abzubilden. Die Bilderfassungseinheit 43 erfasst
das Bild 41a, um ein erstes Videosignal V1 auszugeben.
Die erste Verarbeitungseinheit 14, die an der Bilderfassungseinheit 43 elektrisch
angeschlossen ist, empfängt
und verarbeitet das erste Videosignal V1, um ein zweites Videosignal
V2 an die AV-Kodierungseinheit 15 auszugeben.
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Ein
auf dem zur Ausführungsform
gehörenden
Fachgebiet bewanderter Durchschnittsfachmann wird wissen, dass der
Umfang der Erfindung hierauf nicht beschränkt ist. Zum Beispiel umfasst
die Bilderfassungseinheit 43 einen komplementären Metall-Oxid-Halbleiter
oder ein Ladungskopplungselement (CCD). Darüber hinaus kann Lichtemittiereinheit 41b eine
Glühbirne,
eine Glühlampe
oder eine flache Lichtquelle sein, während die Projektionseinheit 48 aus
optischen Linsen und Spiegeln zusammengesetzt sein kann.
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Durch
die Verwendung der Projektionsvorrichtung, die Bilder und Töne synchron
in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei gemäß den oben beschriebenen Ausführungsformen
der Erfindung kodieren kann, werden Bilder und Töne des Moderators beim Halten
eines Vortrags synchron in eine AV-Synchron-Wiedergabedatei kodiert, so dass die
Zuhörerschaft
die AV-Synchron-Wiedergabedatei
zukünftig öffnen kann,
um den Bildinhalt abzulesen, während sie
den dem Bild entsprechenden Ton mithört. Daher kann die Zuhörerschaft
das Live-Gefühl wie bei
der Teilnahme am Vortrag zuvor wiedererlangen, und das Ziel des
nochmaligen Anschauens und Durchsehens der Vortragmaterialien erreichen.
Es kann nicht nur das ungute Gefühl,
das beim zukünftigen
nochmaligen Anschauen der Vortragsmaterialien eintritt, sondern
auch der verwirrende Sachverhalt aufgrund der Inkonsistenz der Vortragsmaterialien
von Anfang bis zum Ende beim zukünftigen
nochmaligen Anschauen verhindert werden, wodurch die Anwendbarkeit
der Projektionsvorrichtung in großem Maße gesteigert wird.
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Während die
Erfindung beispielhaft und in Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform
beschrieben wurde, versteht es sich, dass die Erfindung darauf nicht
beschränkt
ist. Im Gegenteil ist beabsichtigt, verschiedene Modifikationen
und ähnliche Anordnungen
und Abläufe
mit einzubeziehen und der Umfang der anliegenden Ansprüche sollte
daher die weitestgehende Interpretation zugestanden werden, um alle
diese Modifikationen und ähnliche
Anordnungen und Abläufe
zu umfassen.