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DE602005005723T2 - Entlüftbarer Druckkopfbehälter - Google Patents

Entlüftbarer Druckkopfbehälter Download PDF

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DE602005005723T2
DE602005005723T2 DE602005005723T DE602005005723T DE602005005723T2 DE 602005005723 T2 DE602005005723 T2 DE 602005005723T2 DE 602005005723 T DE602005005723 T DE 602005005723T DE 602005005723 T DE602005005723 T DE 602005005723T DE 602005005723 T2 DE602005005723 T2 DE 602005005723T2
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ink
plate
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printhead
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David P. Sherwood Platt
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Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
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Description

  • HINTERGRUND
  • Tintenstrahldrucker erzeugen ein Bild auf einer Oberfläche durch Ausstoßen von Tinte über Öffnungen in einer vorderen Platte des Druckkopfes auf ein Substrat. Die vordere Platte des Druckkopfes steht in Verbindung mit einem Druckkopfbehälter, der in Verbindung mit einer Tintenquelle steht. Festtintendrucker schmelzen Festtinte und führen die geschmolzene Tinte dem Druckkopfbehälter zu.
  • Wenn der Festtintendrucker ausgeschaltet wird, kann die in dem Druckkopfbehälter verbleibende Tinte erstarren. Wenn die Tinte in dem Druckkopfbehälter schmilzt, kann die zuvor in der Tinte gelöste Luft aus der Lösung entweichen und bildet Luftblasen oder Lufttaschen in dem Druckkopfbehälter. Lufttaschen können das Filtern der Tinte behindern, wenn sie zu den Öffnungen in der vorderen Platte des Druckkopfes fließt. Lufttaschen können darüber hinaus die Druckqualität des Druckers beeinträchtigen, wenn eine Luftblase anstatt Tinte durch die Öffnung zugeführt wird, wodurch ein ungewollter weißer Punkt auf dem Druckmedium entsteht. Demzufolge ist es erstrebenswert, die Hohlräume und Kanäle in dem Druckkopfbehälter regelmäßig zu entlüften, um die Druckqualität zu erhöhen.
  • Es ist bekannt, Luft unter Verwendung eines Vakuumsystems aus den Festtinten-Druckköpfen zu entfernen, wobei ein Vakuumsystem jedoch teuer, zeitaufwendig und weniger effizient als ein System ist, das Überdruck verwendet. Des Weiteren ist es wünschenswert, die Düsen während der Entlüftung abzuwischen, was bei Verwendung eines Vakuumsystems nicht möglich ist. Dementsprechend ist ein Überdruck-Entlüftungssystem erstrebenswert. In einem Überdruck-Entlüftungssystem ist es erwünscht, den Druckkopf mit so wenig Tinte wie möglich zu entlüften.
  • JP04235057A (Patent Abstract of Japan) beschreibt einen Tintenstrahl-Druckkopf. Die Vorrichtung umfasst die in dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Tintenstrahl-Druckkopf insbesondere hinsichtlich einer Verbesserung der Zuverlässigkeit zu verbessern. Diese Aufgabe wird gelöst, indem ein Druckkopfbehälter in Übereinstimmung mit Patentanspruch 1 bereitgestellt wird. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen dargelegt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Vorderansicht eines Druckkopfbehälters für einen Tintenstrahldrucker.
  • 2 ist eine perspektivische Vorderansicht einer hinteren Platte des Druckkopfbehälters von 1.
  • 3 ist eine Darstellung eines Seitenquerschnitts des Druckkopfbehälters von 1.
  • 4 ist eine perspektivische Rückansicht einer mittleren Platte des Druckkopfbehälters von 1.
  • 5 ist Nahansicht eines Einlasses der mittleren Platte von 4.
  • 6 ist eine Draufsicht der Vorderseite der mittleren Platte von 4.
  • 7 ist eine Nahansicht des Querschnitts des oberen Abschnitts des Druckkopfbehälters von 1.
  • 8 ist eine Draufsicht der Rückseite einer vorderen Platte des Druckkopfbehälters von 1.
  • 9 ist eine Draufsicht der Vorderseite der vorderen Platte von 8.
  • 10 ist eine Vorderansicht des Druckkopfbehälters von 1, der eine vierte Platte umfasst, die an der Vorderseite der vorderen Platte angebracht ist.
  • 11 ist eine perspektivische Darstellung eines Tintenstrahldruckers, der den Druckkopfbehälter von 1 enthält.
  • 12 ist eine Querschnittsdarstellung des Tintenstrahldruckers von 11.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Unter Bezugnahme auf die 11 und 12 führt ein Druckkopf A für einen Tintenstrahldrucker B im Allgemeinen flüssige Tinte einem Düsenstapel C zu, der die Tinte auf eine Trommel D überträgt. Das Druckmedium, das Papier umfassen kann, bewegt sich um die Trommel herum und nimmt die Tinte auf, die auf der Trommel aufgebracht ist. Es kann Luft in den Weg der Tinte gelangen, wenn sie durch den Druckkopf hindurchläuft. Um die Luft aus dem Weg zu entfernen, wird der Druckkopfbehälter entlüftet, was im Folgenden ausführlicher beschrieben wird.
  • In Bezug auf 1 umfasst ein Druckkopfbehälter 10 eine erste oder vordere Platte 12, eine zweite oder mittlere Platte 14 sowie eine dritte oder hintere Platte 16. Der Druckkopfbehälter 10 ist ein Teil des Druckkopfes und ist so im Inneren des Tintenstrahldruckers angeordnet, dass die Unterseite jeder Platte im Wesentlichen horizontal ist und sich der Behälter um ein Paar Lagerzapfen 18 (nur in 1 zu sehen) drehen kann. Die Begriffe „vordere", „mittlere" und „hintere" werden zum besseren Verständnis verwendet, um die Komponenten des Behälters zu beschrieben, wie sie in den Figuren dargestellt sind; die Begriffe werden nicht verwendet, um die Position der Komponenten in Bezug zueinander zu beschränken.
  • Im Allgemeinen fließt die Tinte von der hinteren Platte 16 in Richtung der vorderen Platte 12. Unter Bezugnahme auf 2 weist die hintere Platte eine Vorderseite 20, die an der mittleren Platte 14 angrenzt, wenn der Behälter zusammengesetzt ist, und eine zu der Vorderseite entgegengesetzten Rückseite 22 auf. Eine Vielzahl von Behälterwänden 24 erstreckt sich von der Rückseite 22, um eine Vielzahl von Tintenbehältern 26 festzulegen. In der dargestellten Ausführungsform werden vier Tintenbehälter gezeigt, und jeder Behälter nimmt eine Tinte einer anderen Farbe, insbesondere Gelb, Cyan, Magenta und Schwarz, auf; es kann jedoch eine geringere oder größere Anzahl von Tintenbehältern bereitgestellt werden und die Tintenbehälter können unterschiedliche Farben von Tinte aufnehmen. Die Tintenbehälter 26 nehmen üblicherweise Tinte auf, die geschmolzen und in die Behälter getropft wird; den Tintenbehältern kann jedoch auch flüssige Tinte, die nicht geschmolzen wurde, zugeführt werden.
  • Unter Bezugnahme auf 3 steht jeder Tintenbehälter 26 mit einem Durchgang 28 in Verbindung, welcher mit einem Auslass 32 der hinteren Platte in Verbindung steht. Ein Filter 34 ist in jedem Tintenbehälter an einer Schulter 36 angeordnet, die von der Behälterwand 24 nach innen in den Tintenbehälter 26 hinein ragt. Der Filter 34 entfernt jegliche Verunreinigungen aus der Tinte, bevor die Tinte in den Durchgang 28 und zu dem Auslass 32 der hinteren Platte läuft. Der Auslass 32 der hinteren Platte steht über ein Ventilelement 42 in Verbindung mit einem Einlass 40 der mittleren Platte. Das Ventilelement 42 umfasst eine Rückschlagventilkomponente, die ermöglicht, dass Tinte von dem Auslass 32 der hinteren Platte zu dem Einlass 40 der mittleren Platte durchgeleitet werden kann. Das Ventilelement 42 verhindert, dass Tinte von dem Einlass 40 der mittleren Platte zurück in den Auslass 32 der hinteren Platte laufen kann. Das Ventilelement 42 öffnet und schließt sich in Reaktion auf eine Druckdifferenz zwischen dem Auslass 32 der hinteren Platte und dem Einlass 40 der mittleren Platte.
  • Unter Bezugnahme auf 4 weist die mittlere Platte 14 eine Vorderseite 44 und eine Rückseite 46 auf. Die Vorderseite 44 der mittleren Platte grenzt an die vordere Platte 12 an und die Rückseite 46 der mittleren Platte grenzt an Vorderseite 20 der hinteren Platte 16 an. Der Einlass 40 der mittleren Platte umfasst drei Flügel, die, ausgebildet an der Rückseite 46 der mittleren Platte 16, 120 Grad voneinander entfernt angeordnet sind. Zwei Flügel 52 sind im Allgemeinen nach unten gerichtet und der dritte Flügel 50 er streckt sich nach oben, so dass er mit einer Tintenkammer 56 in Verbindung steht. Jeder nach unten gerichtete Flügel 52 enthält eine Öffnung 58, die mit einem Durchgang 64 (wovon nur einer durch eine gestrichelte Linie in 3 dargestellt ist) in Verbindung steht, der mit einem Auslass 68 der mittleren Platte an der Vorderseite 44 der mittleren Platte 14 in Verbindung steht. Wie in 6 zu sehen ist, sind acht Auslässe 68 der mittleren Platte an der Unterkante der Vorderseite 44 der mittleren Platte, zwei für jede Farbe von Tinte, bereitgestellt. Eine größere oder geringere Anzahl von Auslässen der mittleren Platte kann bereitgestellt werden.
  • Unter erneuter Bezugnahme auf 4 fließt die Tinte über den nach oben gerichteten Flügel 50 in den Einlass 40 der mittleren Platte und in die Tintenkammer 56. Die Tinte fließt durch die Öffnungen 58 (5) in den nach unten gerichteten Flügeln 52 aus der Tintenkammer heraus. Die Tintenkammer 56 ist, wie dies in 3 zu sehen ist, als eine Vertiefung sowohl in der Rückseite 46 der mittleren Platte 14 als auch in der Vorderseite 20 der hinteren Platte 16 festgelegt. Die Tinte fließt aus den Auslässen 68 der mittleren Platte heraus, die in Verbindung mit den Durchgängen 64 (wovon lediglich einer dargestellt ist) stehen, und dringt in den stromaufwärts angeordneten Filterhohlraum 74 ein.
  • Ein vertikaler Filter 76 ist zwischen der vorderen Platte 12 und der mittleren Platte 14 sowie im Wesentlichen parallel zu ihnen angeordnet. Der stromaufwärts angeordnete Filterhohlraum 74 ist zwischen der Vorderseite 44 der mittleren Platte 14 und dem Filter 76 festgelegt. Wie dies in 7 deutlicher zu sehen ist, umfasst der Filter 76 zwei Schichten, wobei eine erste Schicht 78 aus einem Feinsieb besteht und eine zweite Schicht 82 aus einem Filzmaterial besteht. Jeder der Filter kann Verunreinigungen in der Größenordnung von 10 Mikrometern aus der Tinte entfernen. Die Tinte fließt durch den Filter 76 von dem stromaufwärts angeordneten Filterhohlraum 74 in einen stromabwärts angeordneten Filterhohlraum 86, der im Folgenden ausführlicher beschrieben wird.
  • Die vordere Platte 12 umfasst eine Vorderseite 90 (9) und eine Rückseite 92 (8), die an den Filter 76 angrenzt. Der stromabwärts angeordnete Filterhohlraum 86 ist zwischen dem Filter 76 und der Rückseite 92 der vorderen Platte 12 festgelegt. Unter Bezugnahme auf 8 enthält die vordere Platte 12 eine Vielzahl von Öffnungen 94 an der Rückseite 92, die über Durchgänge mit einer Vielzahl von Aus lassen 96 der vorderen Platte (9) an der Vorderseite 90 der vorderen Platte in Verbindung stehen. Lediglich zum besseren Verständnis der Figuren und nicht zum Zwecke einer Beschränkung der Ausführungsform werden die Öffnungen und die Auslässe der vorderen Platte so beschrieben, als ob eine Tinte einer bestimmten Farbe durch sie hindurchläuft.
  • Die Rückseite 92 der vorderen Platte 12 enthält vier Vertiefungen, die vier stromabwärts angeordnete Filterhohlräume 86 festlegen. Die stromabwärts angeordneten Hohlräume werden als 86B, 86M, 86C und 86Y bezeichnet, wobei sich der Buchstabe auf die Farbe der Tinte (Black (Schwarz), Magenta, Cyan, Yellow (Gelb)) in dem stromabwärts angeordneten Hohlraum bezieht. Wie dies in 8 zu sehen ist, weisen einige stromabwärts angeordnete Filterhohlräume mehr als eine Öffnung 94 auf, wodurch folglich mehr als ein Plattenauslass 96 an der Vorderseite 90 der vorderen Platte 12 für eine bestimmte Farbe bereitgestellt werden kann. Beispielsweise besitzt der stromabwärts angeordnete Filterhohlraum für Schwarz 86B eine Öffnung 94B, der stromabwärts angeordnete Filterhohlraum für Magenta 86M besitzt drei Öffnungen 94M, der stromabwärts angeordnete Filterhohlraum für Cyan 86C besitzt zwei Öffnungen 94C und der stromabwärts angeordnete Filterhohlraum für Gelb 86Y besitzt eine Öffnung 94Y. Jede dieser Öffnungen 94 steht über einen Durchgang mit einem entsprechenden Auslass 96 der vorderen Platte (9) in Verbindung.
  • In Bezug auf 9 enthält die Vorderseite 90 der vorderen Platte 12 eine Vielzahl von winkligen Kanälen 98, die in der Platte ausgebildet sind. Jeder Auslass 96 der vorderen Platte ist in einem winkligen Kanal angeordnet. Die Kanäle 98 führen Tinte quer über die vordere Platte 12 einer Vielzahl von entsprechenden Auslasszonen 102 zu, wo die Tinte über eine vierte Platte 100 auf dem Weg zu dem Düsenstapel (nicht dargestellt) hindurchlaufen kann (10). In der dargestellten Ausführungsform hat jede Farbe vier Auslasszonen 102, die in einem gleichmäßigen Abstand nebeneinander entlang der vorderen Platte angeordnet sind. Zum besseren Verständnis der offenbarten Ausführungsform und nicht im Sinne einer Einschränkung sind die Kanäle und die Auslasszonen mit einem Buchstaben hinter der Referenznummer versehen, welcher der Farbe von Tinte entspricht, die durch den Kanal in Richtung der Auslasszone fließt.
  • Wie dies in 9 zu sehen ist, nimmt Kanal 98Y gelbe Tinte von dem Auslass 96Y der vorderen Platte auf und leitet die gelbe Tinte zu den vier Auslasszonen 102Y, die in einem gleichmäßig Abstand nebeneinander entlang und in der Nähe der Oberkante der Vorderseite 90 der vorderen Platte 12 angeordnet sind. Der Kanal 98B nimmt schwarze Tinte von dem Auslass 96B der vorderen Platte auf und leitet die schwarze Tinte zu den vier Auslasszonen 102B, die neben den Auslasszonen für Gelb 102Y angeordnet sind. Um schwarze Tinte zu drei der Auslasszonen 102B zu leiten, würde es erforderlich sein, dass der Kanal für schwarze Tinte 98B den Kanal für gelbe Tinte überquert. Um die schwarze Tinte ohne Überqueren des Kanals für gelbe Tinte 98Y zu den Auslasszonen 102B zu leiten, sind Kanalöffnungen 104B an dem Schnittpunkt von winkligen Abschnitten des Kanals für Schwarz 98B vorhanden. Die Kanalöffnungen 104B sind über einen Durchgang mit entsprechenden Unterführungseinlässen 106B in der Rückseite 92 der vorderen Platte 12 (8) verbunden. Die Unterführungseinlässe 106B stehen mit entsprechenden Unterführungskanälen 108B in Verbindung, die in der Rückseite 92 ausgebildet sind. Die Unterführungskanäle führen zu den Unterführungsauslässen 112B, die über einen Durchgang mit einer entsprechenden Auslasszone 102B an der Vorderseite 90 der vorderen Platte 12 (9) in Verbindung stehen. Dies ist ebenfalls in dem Querschnitt in 7 dargestellt. Wie dies in den 6, 7 und 8 zu sehen ist, sind die Unterführungskanäle 108B als Vertiefungen sowohl in der Rückseite 92 der vorderen Platte 12 als auch in der Vorderseite 44 der mittleren Platte 14 ausgebildet.
  • Im Folgenden wird erneut Bezug auf 9 genommen, in der zwei separate Kanäle 98C vorhanden sind, um Tinte der Farbe Cyan zu den vier Auslasszonen 102C zu leiten, die in gleichmäßigen Abständen nebeneinander entlang und in der Nähe der Unterkante der vorderen Platte 12 angeordnet sind. Wie dies in 9 dargestellt ist, steht der am weitesten links befindliche erste Plattenauslass 96C in Verbindung mit dem linken Kanal 98C, um Tinte der Farbe Cyan zu den zwei linken Auslasszonen 102C zu leiten. Der linke Kanal enthält auch eine Kanalöffnung 104C, die der vorstehend beschriebenen Kanalöffnung ähnlich ist. Die Kanalöffnung 104C steht über einen Durchgang in Verbindung mit einem entsprechenden Unterführungseinlass 106C (8) in der Rückseite 92 der vorderen Platte 12. Der Unterführungseinlass 106C ist mit einem entsprechenden Unterführungskanal 108C verbunden, der an der Rückseite 92 ausgebildet ist. Der Unterführungskanal 108C führt zu einem Unterführungsauslass 112C, der über einen Durchgang mit einer entsprechenden am weitesten links befindlichen Auslasszone 102C (wie in 9 dargestellt) an der Vorderseite 90 der vorderen Platte 12 verbunden ist. In Bezug auf 6 ist der Unterführungskanal für Cyan 108C ebenfalls auf der Vorderseite 44 der mittleren Platte 14 festgelegt. Drei Kanäle 98M, die mit drei Auslässen für Magenta 96M der vorderen Platte in Verbindung stehen, leiten Tinte der Farbe Magenta zu den vier Auslasszonen 102M hin. Jede Auslasszone für Magenta 102M ist neben einer entsprechenden Auslasszone für Cyan 102C angeordnet.
  • Wie dies vorstehend erwähnt wurde, fließt geschmolzene Tinte durch den Druckerbehälter 10. Wenn der Drucker ausgeschaltet wird, kann Tinte in dem Druckerbehälter erstarren. Während des Erstarrungsvorgangs entweicht Luft aus der Lösung, die zuvor in der flüssigen Tinte gelöst war. Wenn der Drucker wieder eingeschaltet und der Druckerbehälter erwärmt wird, verbleibt die aus der Lösung entwichene Luft als Blasen in der flüssigen Tinte.
  • Ein Bereich des Druckerbehälters 10, in dem sich die Luftblasen bilden können, ist in den Kanälen 98 an der Vorderseite 92 der ersten Platte 12. Die Kanäle sind zu den Auslasszonen 102 hin angewinkelt oder ansteigend, um zu begünstigen, dass sich die Luftblasen durch den Auftrieb der Luftblase passiv in Richtung der Auslasszonen bewegen. Wie dies in 9 zu sehen ist, sind die Auslasszonen 102 nahe an dem Schnittpunkt von angewinkelten Abschnitten der Kanäle 98 angeordnet. Aufgrund der sich in Richtung der Auslasszonen 102 bewegenden Luftblasen ist für das Entfernen der Luftblasen aus den Kanälen 98 eine minimale Menge an Tinte erforderlich. Das Entlüften des Kanals besteht im Allgemeinen darin, ausreichend Tinte durch den Kanal 98 hindurchlaufen zu lassen, um jegliche Luftblasen hinauszudrängen, die sich in dem Kanal gebildet haben. Die Tinte kann während eines Entlüftungsvorgangs mit einem höheren Druck durch die Kanäle hindurchgeleitet werden, indem beispielsweise Luft mittels einer Druckluftquelle, die mit den Kanälen 98 in Verbindung steht, in die Tintenkammern 56 getrieben wird. Der bestimmte Winkel oder Anstieg des Kanals wird so bestimmt, dass große Blasen ausreichend ungehinderten Auftrieb entwickeln, um die Oberflächenspannung zu überwinden, die sie in Position hält.

Claims (7)

  1. Ein Druckkopfbehälter umfassend: eine Platte (12), die erste und zweite Seiten (90, 92) und einen Durchgang (96) aufweist, der sich durch die genannte Platte (12) erstreckt, wobei die genannte Platte einen Kanal (98) festlegt, wobei der genannte Kanal einen Querschnitt und eine Länge im Wesentlichen senkrecht zu dem genannten Querschnitt aufweist, wobei der genannte Kanal (98) benachbarte, ansteigende Abschnitte aufweist, die sich entlang der Länge des Kanals erstrecken und die zu einer Auslasszone (102) hin ansteigend sind, wobei der genannte Kanal (98) in Verbindung mit dem Durchgang (96) und der Auslasszone (102) steht, die nahe an einem Schnittpunkt von mindestens zwei benachbarten, ansteigenden Abschnitten des Kanals (98) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasszone (102) eingerichtet ist, um Tinte zu einem Düsenstapel durchzuleiten; und die ansteigenden Abschnitte derartig ansteigend sind, dass, wenn der Druckkopfbehälter in einem Drucker in Verwendung ist, die ansteigenden Abschnitte in Bezug auf die Horizontale nach oben zu dem Schnittpunkt von mindestens zwei benachbarten ansteigenden Abschnitten hin derartig ansteigend sind, dass die Auslasszone (102) sich an einer höheren Position befindet als irgendein Stück der ansteigenden Abschnitte.
  2. Der Behälter gemäß Anspruch 1, weiterhin umfassend: einen Tintenbehälter (26) in Verbindung mit dem Durchgang (96).
  3. Der Behälter gemäß Anspruch 2, weiterhin umfassend: ein Filter (76), das zwischen dem Kanal (98) und dem Tintenbehälter (26) angeordnet ist, wobei der genannte Filter mit wesentlichen parallel zu der genannten Platte (12) angeordnet ist.
  4. Der Behälter gemäß Anspruch 3, weiterhin umfassend: eine zusätzliche Platte (14), wobei der genannte Filter (76) zwischen der genannten Platte (12), die den Kanal (98) festlegt und der genannten zusätzlichen Platte (14) angeordnet ist.
  5. Der Behälter gemäß Anspruch 1, wobei der Kanal (98) eingerichtet ist, eine erste Farbe von Tinte aufzunehmen, wobei der Behälter weiterhin einen zusätzlichen Kanal (108) umfasst, der in der genannten Platte (12) ausgebildet ist und der unter dem Kanal (98) hindurchläuft, der eingerichtet ist, die erste Farbe von Tinte in Richtung der Plattendicke aufzunehmen.
  6. Der Behälter gemäß Anspruch 5, wobei der Kanal (98), der eingerichtet ist, die erste Farbe von Tinte aufzunehmen, auf der ersten Seite (90) der genannten Platte (12) ausgebildet ist und der zusätzliche Kanal (108) mindestens einen Abschnitt entschließt, der auf der zweiten Seite (92) der genannten Platte (12) ausgebildet ist.
  7. Der Behälter gemäß Anspruch 5, wobei der zusätzliche Kanal (108) eingerichtet ist, eine zweite Farbe von Tinte aufzunehmen.
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