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DE602005005511T2 - Drehbare feilenvorrichtung zur zahnbehandlung - Google Patents

Drehbare feilenvorrichtung zur zahnbehandlung Download PDF

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DE602005005511T2
DE602005005511T2 DE602005005511T DE602005005511T DE602005005511T2 DE 602005005511 T2 DE602005005511 T2 DE 602005005511T2 DE 602005005511 T DE602005005511 T DE 602005005511T DE 602005005511 T DE602005005511 T DE 602005005511T DE 602005005511 T2 DE602005005511 T2 DE 602005005511T2
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file
stopping
rotation
dental treatment
motor
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DE602005005511T
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Roger Heraud
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Xelyx
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Xelyx
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/0007Control devices or systems
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/04Measuring instruments specially adapted for dentistry
    • A61C19/041Measuring instruments specially adapted for dentistry for measuring the length of the root canal of a tooth
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine drehbare Feilenvorrichtung zur Zahnbehandlung.
  • Derzeitige Vorrichtungen zur Zahnbehandlung, die drehbare Feilen benutzen, wie Feilen aus Nickel-Titan von verschiedenem Durchmesser in Abhängigkeit von der durchzuführenden Zahnbehandlung, verfügen über Mittel zum Messen des Drehmoments und/oder zum Messen der Länge des Kanals, um den Bruch der Feilen zu begrenzen und/oder die Drehung der Feile im apikalen Bereich anzuhalten, aber verfügen noch nicht oder nur wenig über Sicherheitsvorkehrungen zum Verhindern der Beschädigung der Feilen, zum Steuern der Präzision des Anhaltens der Feile im apikalen Bereich oder auch zum Verhindern der Projektion von Zahntrümmern in oder unter den apikalen Bereich.
  • Aus Gründen der Stabilität der Messung oder konzeptbedingt, und unabhängig vom Messmittel, ist die Messung der Kanalposition der Feile eine geglättete Mittelung, die es erlaubt, abwegige Messungen oder Geschwindigkeitsschwankungen der Feile zu eliminieren.
  • Eine solche Glättung gibt nicht zu jedem Zeitpunkt die exakte Position der Feile an, und eine teilweise beachtliche Verzögerung bei der Messung der Position der Feile kann beobachtet werden.
  • Dies ist umso wichtiger als der Anwender eine Hin- und Herbewegung ansetzen muss, um die Zahnschlämme zu entfernen, und die Einführgeschwindigkeit der Feile in den Zahn nicht beherrscht wird.
  • Diese Situation stellt eine nicht vernachlässigbare Fehlerquelle in Bezug auf die von der Feile im Kanal erreichte Tiefe gegenüber einer präzisen, zu erreichenden Tiefenvorgabe dar.
  • Die Dokumente US 5902105 und US 5980248 beschreiben Vorrichtungen zur Zahnbehandlung mit angepassten Mitteln zur schrittweisen Verringerung der Drehgeschwindigkeit eines Motors, der die Feile antreibt, vor seinem Stillstand, um die Arbeit der Feile mit der Abnahme der Drehgeschwindigkeit des Motors zu verringern.
  • Ein Nachteil dieser Methode ist, dass die Feile, wenn der Motor verlangsamt, nicht mehr normal arbeitet und sich insbesondere ruckartig verdreht, was die Feile ermüdet und ihre Zuverlässigkeit schmälert.
  • Außerdem kann, wenn sich die Feile im apikalen Bereich befindet, eine Verlangsamung der Feile ein Hineindrehen der Feile in den Zahn verursachen, was das Risiko mit sich bringt, den Kanal aufzubrechen, wobei Trümmer unter den Apex projiziert werden können, was eine Quelle für Infektionen ist, oder die Feile zu zerbrechen.
  • Ein bekanntes Verfahren, um den Motor anzuhalten, besteht darin, den vom Motor verbrauchten Strom an den Enden eines Widerstands zu messen, der in den Leistungsstromkreis eingesetzt ist, zu verstärken, und dieses Signal zu integrieren, es dann mittels eines Analog/Digital-Konverters zu konvertieren, um dann das Resultat der Konversion zu vergleichen mit einem repräsentativen Wert einer Feile mit vorgegebenem Drehmoment, bevor es auf den Integrator der Steuerung einwirkt und der Motor in seinem Schwung elektrisch angehalten wird.
  • Gemäß diesem Verfahren hält der Motor nur an, wenn das Drehmoment, das die Bremswirkung verursacht, Oberhand gewinnt gegenüber der Trägheit des kinematischen und logischen Zusammenbaus.
  • Dieses Verfahren hat als zusätzlichen Nachteil, dass die durch die Kette der Messungen verursachten Verzögerungen das gewünschte Anhalten um eine nicht vernachlässigbare Zeit verzögern, die den Bruch der Feile verursachen können.
  • Um das Hineinschrauben der Feile zu verhindern ist im Dokument US 5 980 248 vorgesehen, die Feile nach einem apikalen Anhalten rückwärts in schneller Geschwindigkeit drehen zu lassen. Eine solche Vorrichtung hat als Nachteil, dass die Zahntrümmer in den Apex zurückgeworfen werden, was eine Kontaminierungsquelle der Zahnkavität darstellt.
  • Das Dokument EP 0 966 237 beschreibt für seinen Teil ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung in Echtzeit der Entfernung zwischen dem distalen Ende einer Elektrode, die in den Wurzelkanal eines Zahns eingeführt ist, und dem Apex des genannten Kanals und zur Lokalisierung des Apex eines Zahns.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zahnbehandlung mit einer drehbaren Feile, die dadurch verbessert ist, dass sie eine Einrichtung aufweist, die es erlaubt, ein Anhalten des Motors in Bezug auf eine vorgegebene Position hinsichtlich der Tiefe des Kanals vorherzusehen, und die es erlaubt, zu verhindern, dass der Apex des Zahns durchbohrt wird, dass Trümmer in Richtung des Apex des Zahns geworfen werden, und die die Ermüdung der Feile und ihr Bruchrisiko im Zahn minimieren. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung eine Drehmomentsteuerung des Motors mit einer Anhaltevorrichtung bei Überschreiten eines maximalen Drehmoments.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Steuerung einer Vorrichtung zur Zahnbehandlung mit einer drehbaren Feile, das ein sehr schnelles Anhalten des Motors, der die Feile dreht, erlaubt, und in Verbindung mit der Messung der Kanallänge ein präzises Anhalten im Apexbereich (zwischen 0 und 2 mm vom Apex entfernt) ermöglicht.
  • Genauer betrifft die Erfindung hauptsächlich eine Vorrichtung zur Zahnbehandlung mit einer drehbaren Feile, die von einem Motor angetrieben wird, und die Mittel zur Fixierung einer Kanalsollposition relativ zum Apex eines Zahnes, Mittel zum Anhalten des Motors in Abhängigkeit von der Position der Feile relativ zur besagten Sollposition, erste Mittel zur Messung und zur Berechnung der zwischen der Feile und der Sollposition verbleibenden Kanallänge aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sie zweite Mittel zur Berechnung von mindestens einem abgeleiteten Wert der verbleibenden Kanallänge und dritte Mittel zur Berechnung aufweist, die angepasst sind, um den abgeleiteten Wert und die verbleibende Kanallänge zu kombinieren, wobei die Kombination des abgeleiteten Wertes und der Kanallänge durch die Mittel zur Berechnung die Mittel zum Anhalten des Motors kontrolliert, derart, dass die Drehung der Feile in Vorausschau der Sollposition angehalten wird.
  • So ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung, das Anhalten des Motors in Abhängigkeit von der Einführungsgeschwindigkeit der Feile in den Kanal vorherzusehen.
  • Erfindungsgemäß kann der abgeleitete Wert insbesondere die erste Ableitung der verbleibenden Kanallänge und/oder die zweite Ableitung der verbleibenden Kanallänge umfassen.
  • Vorzugsweise weisen die dritten Mittel zur Berechnung Mittel zur Gewichtung des abgeleiteten Wertes durch einen berechneten Justierungskoeffizienten auf.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Antizipation des Anhaltens des Motors erlaubt es, das Ende der Feile bis genau zum vorgegebenen Wert zu bringen und dort anzuhalten, unabhängig von der Eindringgeschwindigkeit der Feile, und ohne Überschreiten des Apex (insbesondere bei breitem Kanal oder nicht geformtem Apex), und erlaubt es, die unterschiedlichen Messverzögerungen ebenso wie die von verschiedenen Anwendern unterschiedlichen auf die Vorrichtung ausgeübten Kräfte zu kompensieren.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur Zahnbehandlung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Mittel zur Auswahl eines maximalen Referenzdrehmoments des Motors, Mittel zur Messung des auf die Feile angewendeten Drehmoments und Mittel zur Berechnung des Überschreitens des maximalen Drehmoments, welche die Mittel zum Abschalten des Motors kontrollieren, umfasst.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile einer Vorrichtung zur Zahnbehandlung, das im Wesentlichen die wiederholte Bestimmung eines Abstandes der Feile zu einer Kanalsollposition relativ zum Apex eines Zahnes umfasst, die wiederholte Bestimmung eines abgeleiteten Wertes des genannten Abstands und die wiederholte Berechnung einer antizipierten Anhalte-Position der Drehung der Feile in Abhängigkeit von der Entfernung der Feile von der Sollposition, gewichtet durch einen Koeffizienten, welcher eine Funktion der Ableitung ist.
  • Insbesondere umfasst das Verfahren einen Schritt der Antizipation der Aktivierung von Mitteln zum Anhalten der Drehung der Feile in Abhängigkeit vom Wert der Ableitung.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden besser verstanden beim Lesen der folgenden Beschreibung eines nicht einschränkend zu verstehen den Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die Abbildungen, die darstellen:
  • 1: eine schematische Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
  • 2: ein Beispiel, das die Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt;
  • 3A, 3B, 3C: Ausführungsbeispiele von grundlegenden Elementen der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • 4: ein Detail der Vorrichtung, das das System zur Versorgung und zum schnellen Anhalten des Motors beschreibt.
  • Die in 1 dargestellte Vorrichtung zur Zahnbehandlung weist eine drehbare Feile 1 auf, die von einem Motor 2 angetrieben ist.
  • Die Vorrichtung umfasst wie im Stand der Technik gemäß dem Dokument EP 0 966 237 ein System zur Messung des Abstandes der Feile 1 vom Apex 20 eines Zahns 22. Das System basiert im Beispiel auf der Benutzung der Feile als erste Elektrode und der Benutzung einer zweiten Elektrode 21. Die Elektroden sind verbunden durch elektrische Verbindungen 19 mit ersten Mitteln zur Messung 5, die kombiniert sind mit den ersten Mitteln zur Berechnung 6. Die Mittel zur Messung gemäß 1 weisen einen analogen Teil 5 und einen Teil zur Analog/Digital-Konvertierung auf, wobei die Mittel zur Berechnung 6 Mittel zur Summierung einer Serie von Messungen und Mittel zur Teilung der Summe der Messungen durch die Anzahl der Messungen aufweist, wobei diese Operation zum Beispiel von einem Mikroprozessor 18 durchgeführt wird.
  • Im Beispiel aus 3A ist der Teil der Analog/Digital-Konvertierung dargestellt unter der Referenz 5'.
  • Die Vorrichtung umfasst Mittel 3, 18 zum Festlegen einer Kanalsollposition in Bezug auf den Apex eines Zahns. Die Mittel weisen eine Einrichtung zur Eingabe von Daten auf, wie eine Tastatur 3, und den Mikroprozessor 18. Die ausgewählte Sollposition kann auf einem Anzeigegerät 23 angezeigt werden.
  • Die Sollposition entspricht dem Abstand vom Apex des Zahns, der von der Vorrichtung eingehalten werden soll.
  • Die Vorrichtung umfasst Mittel 16, 17 zur Steuerung des Motors 2, die erlauben, die Feile vorwärts oder rückwärts zu drehen.
  • Das Anhalten des Motors wird gesteuert in Abhängigkeit der Position der Feile 1 im Verhältnis zur ausgewählten Sollposition.
  • Wie oben gesehen, umfasst die Vorrichtung erste Mittel zur Messung 5 und zur Berechnung 6 der verbleibenden Kanallänge (L) zwischen der Feile und der Sollposition.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung außerdem zweite Mittel zur Berechnung 7 von mindestens einem abgeleiteten Wert (D) der verbleibenden Kanallänge.
  • Im Ausführungsbeispiel aus der 3A bestehen die Mittel zur Berechnung 7 aus einem Speicherregister eines Wertes N-1 der verbleibenden Distanz, einem Subtraktionsmittel 7b, das den Wert von einer Messung der Ordnung N von einer Messung der Ordnung N-1 abzieht, was es ermöglicht, die Veränderung der Distanz und damit ein Bild von der Ableitung der Länge zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erhalten, der gegeben wird durch eine Uhr CK. Die in 3 sche matisierte Funktion kann vorteilhaft realisiert werden im Mikroprozessor 18 aus 1.
  • Die in 1 schematisierte Vorrichtung weist außerdem dritte Mittel zur Berechnung 8 auf, die geeignet sind, um den abgeleiteten Wert und die verbleibende Kanallänge zu kombinieren, wobei die Kombination des abgeleiteten Werts und der Kanallänge durch die Mittel zu Berechnung 6, 7, 8 die Mittel zum Anhalten des Motors steuert, um die Drehung der Feile in Antizipation der Sollposition anzuhalten.
  • Der abgeleitete Wert (D) umfasst insbesondere die erste Ableitung der verbleibenden Kanallänge.
  • Der abgeleitete Wert ist die Ableitung der Bewegung der Feile und entspricht der Geschwindigkeit des Fortschritts der Feile im Kanal bei der Einführung.
  • Diese Geschwindigkeit wird erhalten durch Ableitung der Messung der verbleibenden Kanallänge am zweiten Mittel zur Berechnung 7, wobei die dritten Mittel zur Berechnung 8 Mittel zur Gewichtung des abgeleiteten Wertes (D) durch einen Justierungskoeffizienten umfassen, so dass das berechnete Resultat mit einem Justierfaktor auf die Vorgabe addiert werden kann, so dass das Anhalten des Motors erreicht wird, bevor der vorgegebene Wert erreicht wird.
  • Die dritten Mittel zur Berechnung, die im Rahmen des Beispiels aus 3A detailliert beschrieben werden, umfassen eine Operation 8a der Multiplikation des berechneten Wertes mit einem Koeffizienten K der Gewichtung durch die Mittel 7b und eine Operation 8b der Addition des abgeleiteten, gewichteten Wertes zum gemessenen Wert.
  • Wie oben gesehen, können die Mittel zur Berechnung 6, 7, 8 aus einem Mikrocontroller oder einem Mikroprozessor 18 und einem Programm im Permanentspeicher 24 bestehen, wobei die Messwerte und die errechneten Werte in einem dynamischen Speicher 25 gespeichert und bearbeitet werden.
  • Um die Ableitung zu erhalten, legt man im Speicher ein Messwertepaar von Positionen ab, die um ein gegebenes Zeitintervall voneinander getrennt sind, z. B. 50 Millisekunden, und man zieht den einen Wert vom anderen ab. Der Unterschied stellt dann den abgeleiteten Wert in plus oder minus dar, und diese Operation wird wiederholt durch Iteration gemäß einer von einer Uhr definierten Sequenz während des gesamten Einsatzes der Feile.
  • Gemäß dem Beispiel interessiert uns eher ein positiver Wert durch das Fortschreiten der Feile in Richtung Apex als eine negative Distanz. Mit einem positiven Sollwert berechnet man den Absolutwert der Ableitung, um einen positiven Wert zu erhalten.
  • Der Koeffizient K wird definiert in Abhängigkeit von den Parametern der Vorrichtung und insbesondere der Verzögerungen der Messkette, der Drehgeschwindigkeit des Motors und seiner Fähigkeit, schlagartig anzuhalten, um die Ableitung zu formatieren, bevor sie zum Sollwert addiert wird, um jederzeit eine berechnete Grenzposition zu liefern, um das vorausgesehene Anhalten des Motors einzuleiten.
  • Somit ermöglicht die Erfindung trotz der verschiedenen Verzögerungen, wie Filterung der Messung und andere Verzögerungen der Messkette, das Ende der Feile genau an den Sollwert zu führen und dort anzuhalten, und das unabhängig von der Einführungsgeschwindigkeit der Feile, ohne über den Apex hinauszugelangen, dies insbesondere bei einem großen Kanal oder einem nicht geformten Apex.
  • Immer noch in 3A wird das durch die Mittel zur Berechnung 8 erhaltene Ergebnis einerseits auf die Mittel zur Anzeige 23 geleitet und andererseits durch den Komparator 8c verglichen mit einem Referenzschwellenwert S, der dem nicht zu überschreitenden Limit entspricht, um die Anhaltemittel 4 zu steuern.
  • Gemäß einem alternativen oder komplementären Ausführungsbeispiel umfasst der genannte abgeleitete Wert (D) anstelle der Geschwindigkeit die zweite Ableitung der verbleibenden Kanallänge, die kennzeichnend für die Beschleunigung und die zweifache Ableitung der Bewegung ist, was erlaubt, den Motor zum Beispiel bei einer Hineindrehung noch schneller anzuhalten, wo die Beschleunigung der Feile groß ist.
  • Andere Ausführungsbeispiele sind dargestellt in den 3B und 3C.
  • 3B betrifft ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Mittel zur Berechnung der Ableitung in Form eines Analogdifferenziators ausgeführt sind, und die Mittel zur Berechnung 8d, die angepasst sind, um den gemessenen Wert mit der Ableitung zu kombinieren, aus einem analogen Summierer bestehen, der eine für die Ableitung repräsentative Spannung addiert, die mit einem Gewichtungsfaktor K belegt ist.
  • Gemäß dieser Figur wird der summierte Wert einerseits übertragen zu den Anzeigemitteln 23 und andererseits bei dem Komparator 8c verglichen mit einer Spannung, die für den nicht zu überschreitenden Schwellenwert kennzeichnend ist, und der Komparator die Mittel zum Anhalten 4 im Falle des Überschreitens der genannten Spannung auslöst.
  • 3C stellt eine Ausführungsvariante dar, für die die Messung des Abstandes durch Mittel zur Messung 5 einerseits direkt übertragen wird zu den Anzeigemitteln 23 und andererseits zu einer analogen Differenziatorstufe, die die Mittel zur Berechnung 7 der Ableitung darstellt, wobei letztere bei den Mitteln zur Berechnung 8e gewichtet wird mit einem Koeffizienten K und reduziert wird um einen Koeffizienten, der für eine Schwelle S kennzeichnend ist, und verglichen wird bei einem Komparator 8c mit einem gemessenen Entfernungswert, um die Anhaltemittel zu steuern.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren wie in 2 beschrieben und weist insbesondere die wiederholte Bestimmung eines Abstandes der Feile von einem Positionssollwert im Kanal in Bezug auf den Apex eines Zahns durch eine Messung 26 auf, die wiederholte Bestimmung eines abgeleiteten Wertes des Abstands durch Berechnung 27, und wiederholte Berechnung 28 einer vorhergesehenen Anhalteposition für die Drehung der Feile in Abhängigkeit von der Entfernung der Feile zur Sollposition, die gewichtet ist durch einen Koeffizienten, der von der genannten Ableitung abhängt.
  • In Falle einer Vorrichtung mit einem digitalen Rechner, wie einem Mikroprozessor 18, ist die wiederholte Bestimmung eine periodische Bestimmung oder eine diskontinuierliche Folge von Messungen.
  • Im Falle eines analogen Systems ist die wiederholte Bestimmung kontinuierlich.
  • Das Verfahren umfasst einen Schritt der Antizipation der Aktivierung der Mittel zum Anhalten der Feile in Abhängigkeit des Wertes der genannten Ableitung.
  • Eine andere Methode, die angewendet werden kann, um ein vorzeitiges Auslösen des Motors zu erlauben, ist, nach der Formatierung die Ableitung von der Messung abzuziehen.
  • Diese Methode ist nutzbar, wenn die berechnete Messung eine Entfernung ist, die sich in einer Einführbewegung an eine feste Vorgabe annähert.
  • Außer dem Umsetzen des Verfahrens umfasst die Vorrichtung aus der 1 komplementäre Mittel, wie Mittel zum Alarmieren eines Anwenders, auditive oder visuelle Mittel 9, die aufgrund einer Aktivierung der Anhaltemittel ausgelöst werden oder sobald der Abstand zur Vorgabe sich verringert.
  • Im Rahmen der Benutzung eines Gleichstrommotors, der von einer Vorrichtung mit Modulation der Impulslänge angetrieben wird, umfasst die Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform eine Anhaltevorrichtung bei Detektion eines Drehmoments, das einen Maximalwert überschreitet, der vorab festgelegt wird und in die Vorrichtung mit Hilfe von Eingabemitteln 3 eingegeben wird, wie in 1 schematisch dargestellt, in Verbindung mit einem Programm zur Speicherung des Wertes des Drehmoments zu einem Zeitpunkt t und dem Vergleich des gespeicherten Wertes des Drehmoments mit dem gespeicherten Wert des maximalen Drehmoments.
  • Der Motor, z. B. ein Motor mit eisenfreiem Rotor von geringer Trägheit, ist in der Geschwindigkeit geregelt auf eine vorgegebene Geschwindigkeit, entweder konstruktionsbedingt oder durch Eingabe durch Eingabemittel 3. Eine übche Geschwindigkeit für die Drehung der Feile liegt zum Beispiel in der Größenordnung von 300 Umdrehungen pro Minute.
  • Eine Regulierung der Geschwindigkeit des Motors wird erreicht durch eine Regelung der Impulsbreite der Steuereinrichtung PWM mittels eines Komparators zwischen der auf den Motor angewendeten FEM und einer repräsentativen Vorgabe der Geschwindigkeit des Motors.
  • Der Generator PWM wird gesteuert mittels der Regelung, die eine Messung der elektromotorischen Kraft auf Niveau des Motors mittels eines Integrators und/oder eines digitalen Differenziators umfasst, so dass wenn die Geschwindigkeit die Tendenz zum Abnehmen hat, aufgrund einer Anforderung von Drehmoment die Breite der Impulse zunimmt, um den Verlust zu kompensieren und zur vorgegebenen Geschwindigkeit zurückzukommen.
  • Umgekehrt wird die Impulsbreite von der Regelvorrichtung nach unten geregelt, wenn die Geschwindigkeit aufgrund eines Abfalls der vom Motor geforderten Leistung steigt, um die Geschwindigkeit auf der vorgegebenen Geschwindigkeit zu halten.
  • Ausgehend von der Geschwindigkeitsregelvorrichtung der Drehgeschwindigkeit des Motors durch die Einrichtung zur Modulation der Impulsbreite weist die Vorrichtung zur Zahnbehandlung eine Vorrichtung zur Messung des auf die Feile angewendeten Drehmoments aufgrund der Messung 14 der Impulsbreite auf.
  • Ein Messverfahren besteht in der regelmäßigen Messung des Drehmoments durch eine Berechnung auf Basis der Regelung PWM und im Vergleich mit einer vorher festgesetzten Grenze des Drehmoments.
  • Die Vorrichtung umfasst an ihren Mitteln zur Berechnung 18 Mittel, die eine wiederholte Bestimmung des auf die Feile wirkenden Drehmoments erlauben, ein wiederholter Vergleich des auf die Feile wirkenden Drehmoments mit einem vorgegebenen maximalen Referenzwert für das Motordrehmoment, einem Detektionstest des Überschreitens der genannten Vorgabe für das Drehmoment und eine Aktivierung der Mittel zum Anhalten der Drehung der Feile als Antwort auf den Test.
  • Hierzu umfasst die Vorrichtung Mittel 3 zur Auswahl eines maximalen Motordrehmoments als Referenzwert, Mittel 14 zur Messung des auf die Feile aufgebrachten Drehmoments und Mittel 15 zur Berechnung der Überschreitung des maximalen Drehmoments, das die Mittel 4 zum Anhalten des Motors steuert.
  • Aufgrund der Information der Überschreitung des Drehmoments erlaubt die Erfindung, den Motor in einer minimalen Zeit anzuhalten durch Kurzschluss der elektromagnetischen Kraft, die auf den Motor angewendet wird.
  • Um die Erfassung zu erreichen, vergleicht ein digitaler Komparator eine berechnete Vorgabe des Drehmoments mit einer Impulsbreite PWM.
  • Wenn die Impulsbreite die Grenze überschreitet, ist das von der Vorgabe definierte Drehmoment überschritten.
  • Die Mittel zur Berechnung 18 geben dann den Befehl, den Motor sofort anzuhalten.
  • Es ist dennoch denkbar, erfindungsgemäß die unangebrachten Überschreitungen wegen momentaner Veränderungen des Steuerdrehmoments zu eliminieren. Hierzu kann die Vorrichtung mehrere Messungen in kurzer Zeit nach dem Überschreiten vornehmen, um zu überprüfen, ob die Überschreitung immer noch gegeben ist, und so die Messung bestätigen und den Motor anhalten.
  • Eine andere Methode kann darin bestehen, die Impulsbreite OWM zu begrenzen auf den maximalen Vorgabewert, was dazu führt, die Geschwindigkeit oder FEM fallen zu lassen, da die Impulsbreite nicht mehr steigen kann.
  • Um das Anhalten auszulösen, reicht es, den Abfall der Geschwindigkeit oder FEM zu vergleichen mit einer festen oder zur Geschwindigkeit proportionalen Vorgabe, um die Überschreitung des Drehmoments und deshalb das Anhalten des Motors zu bestimmen.
  • Man kann auch die beiden Methoden für die Funktionssicherheit miteinander kombinieren, zum Beispiel im Fall von Kraftrucken, wobei das Anhalten des Motors untergeordnet ist einerseits dem Überschreiten des Maximalwerts der Impulsbreite und dem Abfallen der Drehgeschwindigkeit oder der elektromotorischen Kraft unterhalb eines bestimmten Schwellenwertes.
  • Um ein schnelles Anhalten des Motors zu erreichen, weisen die Mittel 4 zum Anhalten der Rotation des Motors insbesondere gemäß dem Beispiel Mittel zum Kurzschließen der elektromotorischen Kraft auf.
  • In einem besonderen Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Schritt des Anhaltens des Motors vorgesehen, gefolgt von einem Schritt der langsamen Rotation der Feile im Rückwärtsgang, um die Feile freizusetzen, ohne die Zahntrümmer in den Apex zurückzufördern.
  • Hierzu umfasst die Vorrichtung Mittel zur Temporisation des Anhaltens des Motors im Bereich des Rechners 18 und Mittel zur Steuerung des Motors 16, 17, die geeignet sind, um einen Rückwärtslauf der Feile während einer vorgegebenen Dauer 13 nach der Temporisation hervorzurufen.
  • Ein Beispiel für eine Sequenz für diese Funktion ist dargestellt in 2, wobei die Sequenz einen Schritt 31 der Eingabe des maximalen nicht zu überschreitenden Drehmoments umfasst, einen Schritt 29 der Messung und der Bestimmung des Drehmoments, einen Schritt 30 des Vergleichs und des Tests des Überschreitens des vorgegebenen Drehmoments im Falle von einer Überschreitung des maximalen Drehmoments, gefolgt von einem Anhalten des Motors 32 und der ersten Temporisation 11 und eine Sequenz 12, 13 von zeitweiligen Rückwärtslauf und dann einer Rückkehr zur normalen Geschwindigkeit und Rotation.
  • In dem Fall, in dem das gemessene Drehmoment kleiner bleibt als das maximal zugelassene Drehmoment, wiederholt sich die Messsequenz und der Vortrieb der Feile geht weiter.
  • Die Verzögerung 13, während der die Feile im Rückwärtsgang dreht, kann derart festgelegt werden, dass die Rückdrehung der Feile begrenzt ist auf einen Abschnitt einer Umdrehung sofort nach dem Anhalten der Drehung der Feile. Diese Zurückdrehung um einen Abschnitt einer Umdrehung sofort nach dem Anhalten vermeidet eine auf die Feile ausgeübte Spannung.
  • Die verschiedenen Steuerungen der Drehung des Motors werden übertragen an einen Leistungssteuerkreis wie in 4 beschrieben.
  • Der Motor 2 ist insbesondere ein Motor, der von Impulsen einer Vorrichtung zur Modulation der Pulsbreite (Pulse width modulation) PWM gesteuert wird. Die Impulse sind übertragen durch einen logischen Kreis 34 zur Steuerung, der verbunden ist mit vier Leistungstransistoren T1, T2, T3, T4, die im H angeordnet sind, um die Spannung am Motor umkehren zu können, und um zwei Drehrichtungen der Feile erhalten zu können.
  • Die Leistungstransistoren VMOS sind wegen ihrer geringen Spannungsverluste in den gesättigten Moden und wegen ihrer leichten Steuerbarkeit bevorzugt.
  • Dioden D1, D2, D3, D4 parallel zu den Transistoren erlauben die Begrenzung von Überspannungen und dienen dazu, den Motor in der Phase des schnellen Anhaltens kurzzuschließen, wie nachstehen beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst Mittel 4 zum Anhalten des Motors. Diese Mittel sind insbesondere Mittel zum Kurzschließen der elektromotorischen Kraft des Motors, hergestellt durch eine besondere Konfiguration der Steuerung des Transistors.
  • Im Normalbetrieb ist die Logik der Steuerung konfiguriert, um zwei Transistoren diagonal leitend zu machen. Zum Beispiel, wenn der positive Drehsinn T1 und T4 offen entspricht, sind die Transistoren T2, T3 der anderen Diagonale gesperrt für diese Drehrichtung.
  • Ausgehend von einer normalen Drehung werden, wenn das Anhalten gewünscht ist, die Steuerimpulse angehalten, und T1 wird nicht-leitend. Um ein schnelles Anhalten zu ermöglichen, wird T4 leitend gehalten, die FME des Motors ist kurzgeschlossen durch den leitenden T4 und die inverse Diode von T2 schließt den Kreis auf den Motor, der sehr schnell anhält.
  • Man kann das Prinzip verbessern durch eine zusätzliche Steuerung und durch eine Reihe von Eingängen, die T4 und T2 während der Anhaltephase leitend machen und somit total den FEM des Motors kurzschließen, der augenblicklich anhält.
  • Gemäß dem Beispiel aus 4 erhält T3 die Generatorimpulse, T2 ist leitend, T1 und T4 sind nicht leitend, dies über ein kurzen Moment, der Motor dreht rückwärts, was es der Feile erlaubt, um einen Abschnitt einer Umdrehung zu drehen, bevor der Generator PWM angehalten wird durch T3, der nichtleitend wird, was das Anhalten des Motors auslöst.
  • Wenn die Vorrichtung die Bedingungen zum Anhalten des Motors aufgrund des überschrittenen Drehmoments oder aufgrund der verringerten Geschwindigkeit feststellt, wird der Anwender über Alarmeinrichtungen 9, 10 alarmiert, dass die Vorrichtung angehalten ist, und dass sie im Rückwärtslauf starten wird, da der Anwender in diesem Moment die Feile für eine vorgegebene Zeit zurückziehen muss, z. B. für eine Sekunde.
  • Danach lässt die Vorrichtung die Feile langsam im Rückwärtslauf drehen, entweder mit einer langsamen Geschwindigkeit z. B. von 100 Umdrehungen/min, oder vorteilhaft durch eine progressive Steigerung im Rückwärtslauf von einer Geschwindigkeit Null bis zu einer langsamen Geschwindigkeit in einigen Sekun den, z. B. in 1 bis 2 Sekunden, um die Feile freizusetzen, ohne Trümmer in den Apexbereich zurückzuwerfen bis zu einem akzeptablen Niveau, z. B. 2 Min, und wieder zu starten in normaler Drehrichtung und -geschwindigkeit, bevor sie sich wieder vorsichtig zum Apex bewegt.
  • Die Messung des Drehmoments und das erfindungsgemäße Verfahren erlauben also Zeitgewinn, wenn das Drehmoment und/oder die Position tatsächlich den durch die Vorgabe(n) definierten Grenzwert überschritten haben, und erlaubt, zu handeln, bevor die Feile bricht, und ein Überschreiten des Apex zu vermeiden, wenn die Trägheit der Mechanik den Motor und die Feile weiter als vorhergesehen voranschreiten lässt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel begrenzt und kann sich insbesondere auf andere tragbare oder feste Vorrichtungen beziehen, die mit anderen Mitteln zur Messung des Fortschritts der Feile versehen sind, als Mitteln zur Messung mit Elektroden.

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Zahnbehandlung mit einer durch einen Motor (2) angetriebenen drehbaren Feile (1), welche Mittel (3, 18) zur Fixierung einer Kanalsollposition relativ zum Apex eines Zahnes, Mittel zum Anhalten (4) des Motors in Abhängigkeit von der Position der Feile (1) relativ zur besagten Sollposition, erste Mittel zur Messung und zur Berechnung (5, 6) der zwischen der Feile und der Sollposition verbleibenden Kanallänge (L), gekennzeichnet dadurch, dass sie ein zweites Mittel zur Berechnung (7, 7a, 7b) umfasst, von mindestens einem abgeleiteten Wert (D) der verbleibenden Kanallänge und dritte Mittel zur Berechnung (8, 8a, 8b, 8c, 8d, 8e), angepasst um den abgeleiteten Wert und die verbleibende Kanallänge zu kombinieren, wobei die Kombination des abgeleiteten Wertes und der Kanallänge durch die Mittel zur Berechnung (6, 7, 8, 8a, 8b, 8c, 8d, 8e) die Mittel zum Anhalten des Motors kontrolliert, derart, dass die Drehung der Feile in Vorausschau der Sollposition angehalten wird.
  2. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass besagter abgeleiteter Wert (D) die erste Ableitung der verbleibenden Kanallänge umfasst.
  3. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass besagter abgeleiteter Wert (D) die zweite Ableitung der verbleibenden Kanallänge umfasst.
  4. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die dritten Mittel zur Berechnung (8, 8a, 8d, 8e) Mittel zur Gewichtung des abgeleiteten Wertes (D) durch einen berechneten Anpasskoeffizienten umfassen.
  5. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass sie Mittel (9, 10) zur Warnung eines Betreibers umfasst, welche bei der Aktivierung des Mittels zum Anhalten ausgelöst werden.
  6. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass sie Mittel zur Verzögerung (11) des Anhaltens des Motors und Mittel zur Steuerung des Motors in langsamem Rückwärtslauf (12), während einer vordefinierten Zeit (13) im Anschluss an die Verzögerung, umfasst.
  7. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass sie Mittel (3) zur Auswahl eines maximalen Referenzdrehmoments des Motors, Mittel (14) zur Messung des auf die Feile angewendeten Drehmoments und Mittel (15) zur Berechnung des Überschreitens des maximalen Drehmoments, welche die Mittel (4) zum Abschalten des Motors kontrollieren, umfasst.
  8. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass sie Mittel zur Steuerung des Motors (16, 17) umfasst, welche angepasst sind, um eine Umkehr der Feile um einen Umdrehungsabschnitt sofort nach Anhalten der Drehung der Feile zu bewirken.
  9. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass der Motor durch ein Gerät zur Modulierung der Impulsbreite gespeist wird, wobei die Vorrichtung ein Gerät zur Steuerung der Drehgeschwindigkeit des Motors durch das Gerät zur Modulierung der Impulsbreite und ein Gerät zur Messung des Drehmo ments, welches auf die Feile appliziert wird, welche auf einer Messung der Impulsbreite basiert, umfasst.
  10. Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die Mittel (4) zum Anhalten der Drehung des Motors Mittel zum Kurzschluss der elektromotorischen Kraft des Motors umfassen.
  11. Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile einer Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen vorangegangenen Anspruch, gekennzeichnet dadurch, dass es die wiederholte Bestimmung durch Messung (26) eines Abstandes der Feile zu einer Kanalsollposition, relativ zum Apex eines Zahnes umfasst, wobei die wiederholte Bestimmung durch Berechnung (27) eines abgeleiteten Wertes des besagten Abstandes und die wiederholte Berechnung (28) einer antizipierten Anhalte-Position der Drehung der Feile, in Abhängigkeit von der Entfernung der Feile von besagter Sollposition, gewichtet durch einen Koeffizienten, welcher eine Funktion der besagten Ableitung ist, erfolgt.
  12. Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile einer Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß Anspruch 11, gekennzeichnet dadurch, dass es einen Schritt (33) zur Antizipation der Aktivierung der Mittel zum Anhalten der Drehung der Feile, in Abhängigkeit von dem Wert der besagten Ableitung umfasst.
  13. Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile einer Vorrichtung zur Zahnbehandlung gemäß einem beliebigen Anspruch 7 bis 10, gekennzeichnet dadurch, dass es eine wiederholte Bestimmung des auf die Feile angewendeten Drehmoments durch eine Messung (29), einen Test (30) zur Feststellung des Überschreitens eines Solldrehmoments (31) und eine Aktivie rung (32) von Mitteln zum Anhalten der Drehung der Feile in Antwort auf besagten Test umfasst.
  14. Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile gemäß einem beliebigen Anspruch 11 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass es einen Schritt zur langsamen Drehung der Feile im Rückwärtsgang (12) nach einer Verzögerung (11) folgend der Aktivierung (32) der Mittel zum Anhalten umfasst.
  15. Verfahren zur Steuerung der Drehung einer Feile gemäß einem beliebigen Anspruch 11 bis 13, gekennzeichnet dadurch, dass es einen Schritt zur progressiven Steigerung der Geschwindigkeit der Feile im Rückwärtsgang (12) nach einer Verzögerung (11) folgend der Aktivierung (32) der Mittel zum Anhalten umfasst.
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