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DE602005005254T2 - Rotorscheibe einer Turbomaschine - Google Patents

Rotorscheibe einer Turbomaschine Download PDF

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DE602005005254T2
DE602005005254T2 DE602005005254T DE602005005254T DE602005005254T2 DE 602005005254 T2 DE602005005254 T2 DE 602005005254T2 DE 602005005254 T DE602005005254 T DE 602005005254T DE 602005005254 T DE602005005254 T DE 602005005254T DE 602005005254 T2 DE602005005254 T2 DE 602005005254T2
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groove
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Laurent Dezouche
Philippe Joly
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Safran Aircraft Engines SAS
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    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/3023Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses
    • F01D5/303Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot
    • F01D5/3038Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot the slot having inwardly directed abutment faces on both sides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
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    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
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    • F05D2300/00Materials; Properties thereof
    • F05D2300/50Intrinsic material properties or characteristics
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotorscheibe einer Turbomaschine von dem Typ, der eine zylindrische Außenfläche aufweist, die mit einer Umfangsnut ausgebildet ist, in welcher die Füße der Schaufeln der Scheibe gehalten werden.
  • Die Füße der Schaufeln werden in die Nut der Scheibe durch ein Fenster eingeführt, das in dieser Nut ausgebildet ist, und radial und axial bezüglich der Achse der Turbomaschine durch Zusammenwirken von Formen gehalten, wobei die Nut z. B. einen schwalbenschwanzförmigen oder analogen Querschnitt hat.
  • Um zu vermeiden, daß die Füße der Schaufeln frei in der Nut der Scheibe gleiten und durch das obengenannte Fenster austreten, führt man durch dieses Fenster in die Nut der Scheibe ein Verriegelungsorgan ein, das dazu bestimmt ist, in der Nut durch Gleiten bis zu einer Haltekerbe verschoben zu werden, die in der Nut ausgebildet ist.
  • Aus dem Dokumen FR-A-2 810 366 kennt man Verriegelungsorgane, die eine radiale Schraube aufweisen, deren Kopf zwischen zwei Füßen von Schaufeln angeordnet ist und die an dem Boden der Nut anliegt. Die Einspannung der Schraube ermöglicht, das Verriegelungsorgan radial nach außen zu verschieben und es in der obengenannten Kerbe der Nut zu blockieren, um die Verriegelung der Schaufeln in der Nut der Scheibe zu gewährleisten.
  • Die Füße der Schaufeln sind allgemein mit Spiel in der Umfangsnut der Scheibe angebracht. Beim Betrieb der Turbomaschine sind die Schaufeln starken Zentrifugalkräften und Vibrationen unterworfen, die das Lösen oder Festfressen der Schraube des Verriegelungsorgans hervorrufen können.
  • Eine Lösung für dieses Problem besteht darin, den Teil des Verriegelungsorgans zu verformen, der die Schraube aufnimmt, um diese in Drehung zu blockieren. Gleichwohl ist diese Verformung durch Kompression schwer oder unmöglich durchzuführen, wenn der Abstand zwischen den Schaufeln gering ist und den Einsatz eines Kompressionswerkzeugs stört oder verhindert.
  • Man hat auch Fälle von Festfressen der Schrauben festgestellt, welche den Ausbau der Verriegelungsorgane unmöglich machen und erzwingen, daß sie mit der Bohrmaschine zerstört werden, wodurch die Scheibe des Rotors beschädigt werden kann.
  • Man kennt auch aus den Dokumenten FR-A-2 616 480 und FR-A 1 541 373 Verriegelungsvorrichtungen für die Füße von Schaufeln, die elastisch verformbare Teile in Form eines U oder Ω mit einer Öffnung sind, die zur Öffnung der Nut gewandt sind und deren freie Enden mittels eines geeigneten Werkzeugs angenähert werden, um diese Teile auf sich selbst zusammenzuziehen und sie in der Nut bis in vorbestimmte Blockierungspositionen gleiten zu lassen. Es ist nicht immer einfach, mittels des Werkzeugs die Enden dieser Teile zu erfassen und sie zusammenzuziehen, um sie in der Nut bis in ihre Blockierungspositionen gleiten zu lassen, und ihre Verschiebung in Gegenrichtung zum Entriegeln der Füße der Schaufeln und den Ausbau der Schaufeln erweist sich im allgemein noch schwieriger.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt insbesondere darin, eine einfache, ökonomische und wirksame Lösung für diese Probleme zu liefern.
  • Dazu schlägt sie eine Rotorscheibe einer Turbomaschine nach Anspruch 1 vor, die Schaufeln trägt, deren Füße in einer äußeren Umfangsnut der Scheibe in Eingriff stehen und gehalten werden, wobei diese Nut ein Fenster zum Einführen der Füße der Schaufeln und wenigstens eine Haltekerbe für ein einstückiges und elastisch verformbares Verriegelungsorgan in Form eines U oder Ω aufweist, welche der Querschnittsform der Nut entspricht, in die Nut durch das Fenster eingeführt und derart bemessen ist, daß es in der Kerbe aufgenommen und gehalten ist, wenn es im freien Zustand im wesentlichen ohne Spannung oder mit leichter Spannung ist, und durch Gleiten in der Nut verschiebbar ist, wenn es im gespannten Zustand und elastisch verformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Verriegelungsorgans zum Boden der Nut orientiert ist, wenn das Verriegelungsorgan in der Nut angebracht ist.
  • Die Erfindung präsentiert zahlreiche Vorteile Das Verriegelungsorgan ist aus einem Stück und damit einfacher und kostengünstiger als manche Verriegelungsorgan aus dem Stand der Technik. Jede Gefahr eines Festfressens der Blockierungsschrauben sowie die Gefahren einer schlechten Montage aufgrund eines nicht ausgeführten Anziehens von Schrauben sind vermieden.
  • Darüber hinaus trägt die Scheibe nur einen einzigen Typ von Schaufeln, denn es ist nicht mehr notwendig spezielle Schaufeln beiderseits des Verriegelungsorgans anzubringen, wobei diese speziellen Schaufeln angeformt sind, um den Durchgang und die Betätigung der Klemmschrauben aus dem Stand der Technik zu ermöglichen.
  • Da außerdem die Öffnung des Verriegelungsorgans zum Boden gewandt ist, kann es ohne spezifisches Werkzeug durch Kompression angezogen werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Verriegelungsorgan ein gefalztes oder umgebogenes Metallband mit der Form des Querschnitts der Nut auf, das aus einem Stahl hergestellt ist, der gegenüber hohen Temperaturen beständig ist, z. B. aus einer Chromnickellegierung.
  • Das Verriegelungsorgan weist einen zentralen Teil und zwei seitliche Flügel oder Zungen, die durch diesen zentralen Teil verbunden sind, sowie ein Metallplättchen auf, das z. B. durch Bördeln an der radial äußeren Seite seines zentralen Teils befestigt ist, wobei dieses Metallplättchen eine Form hat, die mit derjenigen der Haltekerbe gekoppelt ist.
  • Das Verriegelungsorgan kann dann durch Anlage an seinem zentralen Teil elastisch verformt werden, wobei diese Anlage von der Öffnung der Nut radial nach innen ausgeübt wird, um das Plättchen radial zu dem Boden der Nut hin zu verschieben.
  • Die in der obengenannten Nut ausgebildete Haltekerbe weist zwei Hohlräume auf, die gegenüber in den Seitenwänden der Nut ausgebildet und dazu bestimmt sind, die Ränder des Metallplättchens aufzunehmen, die in diese Hohlräume bei elastischer Entspannung des Verriegelungsorgans durch radiale Verschiebung nach außen eingreifen, womit dieses Organ in der Nut der Scheibe blockiert ist. Die zwei Hohlräume münden radial an der zylindrischen Fläche der Scheibe, in welcher die Nut ausgebildet ist.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Strahltriebwerkkompressor, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens eine Rotorscheibe aufweist, wie sie oben beschrieben wurde, sowie eine Turbomaschine wie ein Strahltriebwerk, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens eine Rotorscheibe aufweist, wie sie oben beschrieben wurde.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich bei der Lektüre der folgenden beispielhaften und nicht einschränkenden Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen; darin zeigen:
  • 1 eine schematische Teilperspektivansicht der Nut einer Scheibe zur Aufnahme des Verriegelungsorgans nach der Erfindung;
  • 2 eine schematische Perspektivansicht des Verriegelungsorgans nach der Erfindung;
  • 3 eine schematische Teilansicht im Querschnitt, die das Verriegelungsorgan nach der Erfindung in der Umfangsnut einer Scheibe angebracht darstellt; und
  • 4 eine schematische Teilansicht im Querschnitt, die das Verriegelungsorgan nach der Erfindung in Eingriff in einer Haltekerbe der Nut der Scheibe darstellt.
  • In 1 ist eine Rotorscheibe 12 einer Turbomaschine dargestellt, insbesondere eines Hochdruck- oder Niederdruckkompressors eines Strahltriebwerks, wobei diese Scheibe an ihrem Außenumfang eine zylindrische Fläche 14 aufweist, in der eine Nut 16 ausgebildet ist, die radial nach außen mündet.
  • Diese Nut 16 hat auf herkömmliche Weise einen schwalbenschwanzförmigen, tannenförmigen oder analogen Querschnitt. Die Nut 16 der Scheibe 12 hat in dem dargestellten Beispiel einen im wesentlichen flachen ringförmigen Boden und zwei Seitenwände, die jeweils an einem radialen äußeren Teil einen axialen Rand 22 aufweisen, der zu der gegenüberliegenden Seitenwand 20 orientiert ist, wobei die Öffnung der Nut 16 schmaler als ihr Boden 18 ist.
  • Die Nut weist ein Fenster 24 zum Einführen der Füße 26 von Schaufeln 10 der Scheibe 12 auf, die eine komplementäre Form zu derjenigen der Nut 16 haben.
  • Dieses Fenster 24 ist durch Ausschneiden der Ränder 22 der obengenannten Seitenwände 20 der Nut 16 über eine Umfangslänge oder -abmessung ausgebildet, die leicht über derjenigen eines Schaufelfußes liegt, damit dieser in das Fenster 24 von außerhalb der Nut durch radiale Translation eingeführt werden kann.
  • Die Nut 16 weist ferner wenigstens eine Haltekerbe 28 für ein Organ nach der Erfindung zur Verriegelung der Füße 26 der Schaufeln in der Nut 16 der Scheibe 12 auf. Die Kerbe 28 ist durch zwei Hohlräume 32 gebildet, die gegenüber in den Rändern 22 der Nut 16 ausgeschnitten sind und radial an der zylindrischen Fläche 14 der Scheibe außerhalb der Nut münden.
  • Das in 2 bis 4 dargestellte Verriegelungsorgan 100 ist einstückig und aus einem gefalzten oder umgebogenen Metallband im wesentlichen in Form eines Ω gebildet, dessen Öffnung zu dem Boden 18 der Nut 16 der Scheibe 12 orientiert ist, wenn das Organ 100 in die Nut 16 eingeführt ist.
  • Das Verriegelungsorgan 100 weist einen im wesentlichen flachen zentralen Teil 102 und zwei seitliche Flügel oder Zungen 104 auf, die mit dem zentralen Teil 102 verbunden und in einem sehr offenen V gefalzt sind, wobei die Scheitel dieser V weiter entfernt sind als die Enden der Zungen, die an dem Boden 18 der Nut durch Ränder 106 anliegen, die kreisbogenförmig gekrümmt sind.
  • Das Verriegelungsorgan 100 weist ferner ein Metallplättchen 108 auf, das z. B. durch Bördeln an der radial äußeren Seite des obengenannten Teils 102 befestigt ist. Dieses Plättchen 108 hat eine Form, die im wesentlichen mit derjenigen des äußeren Teils der Nut 16 gekoppelt ist, und weist zwei schräge seitliche Zweige 110 auf, die im wesentlichen parallel zu den Innenseiten der Ränder 22 der Nut 16 sind.
  • Die Abmessungen des Organs 100 im freien Zustand entsprechen in etwa denjenigen der Kerbe 28, damit dieses Organ 100 im freien oder leicht vorgespannten Zustand ist, wenn es sich in der Kerbe befindet.
  • Bei der Montage wird das Verriegelungsorgan 100 in das obengenannte Fenster 24 im freien Zustand im wesentlichen ohne Spannung oder Verformung eingeführt, dann wird es durch Anlage an dem zentralen Teil 102 etwas abgeflacht, wobei diese Anlage von der Öffnung der Nut 16 radial nach innen ausgeführt wird und das Gleiten der gekrümmten Enden der Zungen auf dem Boden 12 der Nut sowie ihre Annäherung nach sich zieht, bis die seitlichen Zweige 110 des Plättchens 106 radial innerhalb der Ränder 22 der Nut 16 der Scheibe 12 sind. Das Verriegelungsorgan 100 ist dann durch Translation in der Nut 16 in einem gespannten Zustand verschiebbar, der in 3 dargestellt ist.
  • Wenn das Verriegelungsorgan 100 bis zu einer Kerbe 28 der Nut 16 geführt wird, sind die seitlichen Zweige des Plättchens 108 von den Rändern 22 befreit und greifen in die obengenannten Hohlräume 32 der Kerbe 28 durch radiale Translation bei der elastischen Entspannung der Zungen 104 ein. Das Verriegelungsorgan 100 findet dann einen freien Zustand oder einen mit leichter Spannung wieder, wie er in 4 dargestellt ist. Es bleibt in der Nut 16 der Scheibe 12 wegen des Eingriffs des Plättchens 108 in die Kerbe 28 der Nut 16 fixiert.
  • Das Plättchen 108 des Verriegelungsorgans 100 kann Mittel zum Greifen oder zum Eingriff eines Werkzeugs zum Verschieben des Organs 100 in der Nut aufweisen oder bilden. Diese Mittel sind z. B. eine radiale Öffnung, die in dem Plättchen 108 ausgebildet sind.
  • Die Scheibe 12 weist wenigstens eine und bevorzugt zwei Haltekerben 28 und zwei Verriegelungsorgane auf, die in diesen Kerben aufgenommen sind.
  • Die Montage der Schaufeln 10 an der Scheibe 12 geschieht wie folgt:
    • – Man führt die Füße der Schaufeln 10 einen nach dem anderen in das Fenster 24 ein und verschiebt sie in Translation in der Nut 16, wobei zwischen die Füße der Schaufeln zwei Verriegelungsorgane 100 eingeschoben werden, die voneinander um einen Winkelabstand getrennt sind, der dem Winkelabstand entspricht, welcher ihre Haltekerben 28 trennt;
    • – Man führt den Fuß der letzten Schaufel in das Fenster 24 ein und verschiebt die Einheit aus den Schaufeln und den Verriegelungsorganen in der Nut 16, um die Verriegelungsorgan in ihre Kerben 28 zu bringen.
  • Das Einrasten der Verriegelungsorgane in die Kerben 28 gewährleistet die Fixierung der Einheit der Schaufeln an der Scheibe. In dieser Position erstreckt sich das Einführungsfenster 24 aufgesattelt auf zwei Füßen von Schaufeln. Das Spiel zwischen den Schaufeln reicht aus, um den Durchgang eines Werkzeugs zwischen zwei angrenzenden Füßen von Schaufeln zu ermöglichen, um auf die Verriegelungsorgane einzuwirken und in den gespannten Zustand zu bringen, in dem sie durch Translation in der Nut 16 für den Ausbau der Schaufeln verschiebbar sind.
  • Dieses Spiel ist gleichwohl nicht hoch genug, damit sich ein Schaufelfuß ganz in dem Fenster 24 befinden kann, wenn die Organe in die Kerben 28 eingerastet werden. Typischerweise liegt dieses Spiel in der Größenordnung von einigen Millimeter. Die Anzahl von an einer Scheibe angebrachten Schaufeln ist relativ hoch und kann von 90 bis 100 betragen.
  • Die Verriegelungsorgane 100 sind aus Stahl, z. B. aus Federstahl hergestellt, der gegenüber hohen Temperaturen beständig ist. Ein solcher Stahl ist z. B. eine Chromnickellegierung.

Claims (9)

  1. Rotorscheibe einer Turbomaschine, die Schaufeln (10) und ein Verriegelungsorgan (100) aufweist, wobei die Füße (26) der Schaufeln (10) in einer äußeren Umfangsnut (16) der Scheibe (12) durch das Verriegelungsorgan in Eingriff stehen und gehalten werden, wobei diese Nut (16) ein Fenster (24) zum Einführen der Füße (26) der Schaufeln (10) und wenigstens eine Haltekerbe (28) für das Verriegelungsorgan (100) aufweist, wobei dieses Organ aus einem Stück und elastisch verformbar in Form eines U oder Ω ist, welche der Querschnittsform der Nut entspricht, und in die Nut (16) durch das Fenster (24) eingeführt und derart bemessen ist, daß es in der Kerbe (28) aufgenommen und gehalten ist, wenn es im freien Zustand im wesentlichen ohne Spannung oder mit leichter Spannung ist, und durch Gleiten in der Nut (16) verschiebbar ist, wenn es im gespannten Zustand und elastisch verformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Verriegelungsorgans (100) zum Boden (18) der Nut (16) orientiert ist, wenn das Verriegelungsorgan (100) in der Nut (16) angebracht ist.
  2. Rotorscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan (100) einen zentralen Teil (102) und zwei seitliche Flügel oder Zungen (104), die durch diesen zentralen Teil (102) verbunden sind, sowie ein Metallplättchen (108) aufweist, das z. B. durch Bördeln an der radial äußeren Seite seines zentralen Teils (102) befestigt ist.
  3. Rotorscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallplättchen (108) eine Form hat, die mit derjenigen der Haltekerbe (28) gekoppelt ist.
  4. Rotorscheibe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan (100) durch Anlage an seinem zentralen Teil (102) elastisch verformt ist, wobei diese Anlage von der Öffnung der Nut (16) radial nach innen ausgeübt wird und das Plättchen radial zu dem Boden der Nut hin verschiebt.
  5. Rotorscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in der obengenannten Nut (16) ausgebildete Haltekerbe (28) zwei Hohlräume (32) aufweist, die gegenüber in den Seitenwänden (20) der Nut (16) ausgebildet und dazu bestimmt sind, die Ränder des obengenannten Metallplättchens (10) aufzunehmen, die in diese Hohlräume (32) bei elastischer Entspannung des Verriegelungsorgans (100) durch radiale Verschiebung nach außen eingreifen.
  6. Rotorscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei obengenannten Hohlräume (32) radial an der zylindrischen Fläche (14) der Scheibe (12) münden, in welcher die Nut (16) ausgebildet ist.
  7. Rotorscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan (100) ein gefalztes oder umgebogenes Metallband mit der Form des Querschnitts der Nut (16) aufweist, das aus einem Stahl hergestellt ist, der gegenüber hohen Temperaturen beständig ist, z. B. aus einer Chromnickellegierung.
  8. Strahltriebwerkkompressor, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens eine Rotorscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
  9. Turbomaschine wie ein Strahltriebwerk, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens eine Rotorscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
DE602005005254T 2004-07-28 2005-07-20 Rotorscheibe einer Turbomaschine Expired - Lifetime DE602005005254T2 (de)

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