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Feld der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Handhabungs-, Mischungs- und/oder Abgabesysteme
und -verfahren. Spezieller bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf ein System, ein Verfahren und/oder Computerprogrammprodukt zu
Handhabung, Mischung, Abgabe und/oder Injektion einer Mischung,
die beispielsweise radiopharmazeutische Mittel zur Benutzung in
verschiedenen Typen von diagnostischer Bildgebung und/oder therapeutischer Prozeduren
umfasst.
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Hintergrund der Erfindung
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Emissionen
von radioaktiven Quellen werden oft im medizinischen Bereich eingesetzt,
um Bilder von internen Körperstrukturen
zu liefern, die beispielsweise (aber nicht ausschließlich) Knochen,
Gefäß- und Organsysteme
und anderes Gewebe einschließen.
Zusätzlich
können
solche therapeutischen Mittel verwendet werden, um das Wachstum
von ausgewählten
Zellen oder Gewebe zu unterdrücken, so
wie beispielsweise Krebszellen. Zusätzlich werden auch oftmals
im medizinischen Bereich in Therapie, Diagnostik und/oder anderen
medizinischen Prozeduren einige pharmazeutische Mittel und/oder
radiopharmazeutische Mittel eingesetzt, die gefährliche physikalische und/oder
chemische Effekte haben, wenn Personen (inklusive aber nicht ausschließlich Klinikärzten, Bildgebungstechnikern
und Apothekern) ihnen ausgesetzt werden.
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Gemäß herkömmlichen
radiografischen diagnostischen Bildgebungsverfahren wie Röntgenverfahren,
durchdringen Röntgenstrahlen
ein Zielobjekt und treffen auf einen dahinterliegenden fotografischen
Film. Der entwickelte Film liefert dann ein Bild des Strahlungsintensitätsmusters
des Objektes. Weniger strahlungsdichte Bereiche produzieren eine größere Schwärzung des
Films; strahlungsdichteres oder knochiges Gewebe produziert ein
helleres Bild. Die weniger strahlungsdichten Mittel umfassen beispielsweise
Luft oder andere Gase; ein Beispiel für ein strahlungsdichteres Material
ist eine Bariumsulfatsuspension.
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Computertomographie
(CT) ist der herkömmlichen
Radiografie in ihrer Fähigkeit
zum extrem hochauflösenden
Abbilden einer Abfolge von dünnen
Sektionen eines Objektes an spezifischen Punkten, Linien oder Ebenen
entlang der x-, y- oder z-Achse des Zielobjekts überlegen. Jedoch, weil diese
Prozedur auch auf der Detektion von Unterschieden in der Strahlungsintensität basiert,
sind die Anforderungen an Kontrastmittel in der CT im Wesentlichen
identisch mit denen für
herkömmliche
Radiografie.
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Magnetische
Resonanzbildgebungs-(MR) Systeme zur Körperbildgebung arbeiten nach
einem anderen physikalischen Prinzip. Im Allgemeinen basiert MR
auf atomaren Eigenschaften (nuklearer Resonanz) von Protonen in
Geweben, wenn sie mit einer radiofrequenten Strahlung abgetastet
werden. Die Protonen in dem Gewebe, die bei etwas unterschiedlichen
Frequenzen in Resonanz geraten, produzieren ein Signal, das ein
Computer verwendet, um ein Gewebe von einem anderen zu unterscheiden.
MR kann detaillierte dreidimensionale Bilder von weichem Gewebe
liefern.
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Andere
Bildgebungsverfahren jedoch, die verwendet werden, um Informationen über funktionsbezogene
Gewebe zu erhalten, können
radiopharmazeutische Mittel und/oder pharmazeutischen Mittel als
Tracer verwenden, um mit dem ausgewählten Gewebe zu interagieren.
Diese Verfahren umfassen (aber nicht ausschließlich) Prozeduren wie Einzelproton-Emissionscomputertomographie
(SPECT) und Positronsemissionstomographie (PET). SPECT verwendet
ein Molekül,
welches normalerweise im Körper
gefunden wird, in dem eines der Atome des Moleküls durch ein radioaktives Atom
ersetzt wurde, welches in dem radiopharmazeutischen Mittel enthalten
war, dass der Person injiziert wurde. Das radiopharmazeutischen
Mittel, das wegen seiner Fähigkeit zur
Interaktion mit speziellem Gewebe ausgewählt wurde, wird manchmal Tracer
genannt. Der Tracer emitiert Photonen, die erkannt werden können, wenn das
Gewebe aus verschiedenen Winkeln abgetastet oder wenn die Photonen
ein Detektorfeld passieren. In einigen Ausführungsformen rekonstruiert
ein Computer ein dreidimensionales Farbtracerbild. PET verwendet
radiopharmazeutische Mittel als Tracer, um 3-D Farbbilder mit einer
größeren Sensitivität zu produzieren
als mit SPECT. PET kann in Kombination mit CT verwendet werden,
um einen komplementären
Bildgebungseffekt in einem Bildgebungsverfahren mit Namen CT-PET
zu kreieren.
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Die
Radioaktivitätspegel
der radiopharmazeutischen Mittel, die als Tracer, zum Beispiel,
in SPECT- und PET-Verfahren eingesetzt werden, werden durch medizinisches
Personal wie zum Beispiel Radio-Apotheker ermittelt, um die Strahlendosis
zu bestimmen, die der Einzelne im Laufe eines diagnostischen Verfahrens
erhalten wird. Die erhaltene Strahlendosis hängt von einer Reihe von Faktoren ab,
einschließlich
der Halbwertszeit des radiopharmazeutischen Mittels (die wiederum
bestimmt die Gesamtdauer der die Person der Strahlung aus dem radiopharmazeutischen
Mittel ausgesetzt ist), und dem ersten Pegel der Radioaktivität des radiopharmazeutischen
Mittels zu der Zeit, bei der es in die Person injiziert wurde.
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In
der PET-Bildgebung wird ein injizierbares radiopharmazeutisches
Mittel, wie zum Beispiel FDG (Fluorodeoxyglucose), in einem Zyklotron-Gerät hergestellt.
Anschließend
kann das FDG in einem Behälter übertragen
werden welches darüber
hinaus aus, zum Bei spiel, einen inneren Behälter und eine Abschirmung aufweist,
um zu verhindern, dass unnötige Strahlenbelastung
für das
Personal, wie den Radio-Apotheker, resulitert, der verantwortlich
für den Transport/das
Handling von dem FDG zum Zyklotron am Ort der PET-Bildgebung ist. Da
die Halbwertszeit von FDG kurz ist, ca. 110 Minuten, ist es notwendig das
FDG schnell zum Ort der PET-Bildgebung zu transportieren. Abhängig von
der verstrichenen Zeit und dem ursprünglichen Radioaktivitätspegel
des FDG zur Herstellungszeit, ist es oft erforderlich, dass der
Radioaktivitätspegel
am Ort der PET-Bildgebung neu gemessen werden muss. Sollte ein spezifischer initialer
Radioaktivitätspegel
des FDG, in der Regel ausgedrückt
in MilliCurie/Milliliter zum Zeitpunkt der Injektion in den Patienten
erforderlich sein, kann der Radio-Apotheker am Ort der PET-Bildgebung
eine Verwässerung
des Roh-FDG mit einem Verdünnungsmittel,
wie zum Beispiel IV Salzlösung
vor dem Aufziehen des Injektionsgeräts mit einm bestimmten Volumen
durchführen.
Während
dieses Prozesses, kann die Handhabung des FDG vom Behälter zum Injektionsgerät zur Patienteninjektion
vollständig
von Hand sein. Innerhalb dieses Prozesses werden mehrere Produkte
derzeit vermarktet, um zu helfen, die Personen von dem FDG bei der
Handhabung und der Dosis-Kalibrierung (Messung der Strahlung) abzuschirmen.
Obwohl die Abschirmung die Strahlenexposition der Radio-Apotheker
im Umgang mit den abgeschirmten Fläschchen reduzieren kann, können die
Radio-Apotheker möglicherweise
noch Emissionen von dem radiopharmazeutischen Mittel während des
manuellen Misch- und/oder Verdünnungsprozesses
ausgesetzt sein, welche benötigt
werden, um die erforderliche Dosis zu erhalten. Zusätzlich dazu
können
in einigen medizinischen Verfahren pharmazeutische Wirkstoffe oder
andere Materialien, die giftige und/oder andere schädliche Emissionen
ausstrahen, geeignet sein, in eine Person für diagnostische, therapeutische
und/oder andere medizinische Verfahren abgegeben zu werden. Es mag
jedoch vorzuziehen sein, Personen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Ärzte, Apotheker
und Techniker), die solche Verfahren durchführen, vor den schädlichen
Emissionen solcher Mittel und/oder Materialien abzuschirmen.
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So
gibt es eine Notwendigkeit für
ein System-, Verfahren- und/oder ein Computerprogramm-Produkt für die Behandlung,
das Mischen, das Dosieren, und das Injizieren einer Mischung, die ein
erster Material, wie zum Beispiel ein radiopharmazeutisches Mittel
und ein zweites Material, wie zum Beispiel, eine intravenöse Kochsalzlösung aufweist,
so dass ein Betreiber eines solchen Systems (z. B. ein Radio-Apotheker,
Arzt oder eine andere Person) reduzierter Exposition und/oder reduzierter Handhabung
des ersten Materials oder des gebildeten Gemisches ausgesetzt ist,
das das erste Material umfassen kann. Darüber hinaus gibt es eine Notwendigkeit
für ein
System und ein Verfahren zum automatischen Mischen, Verdün nen, und/oder
Dosieren in einen Injektionsgerät,
so dass die Mischung, die, zum Beispiel, ein radiopharmazeutisches
Mittel umfasst, eine ausgewählte
Strahlendosis bei einer Injektion in eine Person liefert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
mindestens einer alternativen Ausführungsform, bietet die vorliegende
Erfindung ein System, das ein oder mehrere Behälter zum Aufnehmen eines ersten
Satzes von einem oder mehreren Materialien und ein oder mehrere
Abgabegeräte
zum Aufnehmen einer Mischung sowohl von mindestens einem Teil des
ersten Materials als auch einem Satz von einem oder mehreren zweiten
Materialien und anderen Stoffen. Das System der vorliegenden Erfindung
kann auch ein oder mehrere Mischgeräte oder automatisierte Injektor-Geräten zur
Aufnahme der Behälter
umfassen, um beispielsweise eine Verringerung der Handhabung des
ersten Materials in den Behältnissen
zu erreichen. Das Misch-Gerät
kann noch weiter fähig
sein zum Mischen von zumindest einem Teil des ersten Materials mit
mindestens einem Teil des zweiten Materials zu einer Mischung entsprechend
einem vorher festgelegten Verhältnis. Das
Misch-Gerät
kann auch die Mischung zu dem Dosierungsgerät leiten, um eine oder mehrere
Mischungen in einer Person zu injizieren. In einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann das Misch-Gerät in ein automatisches Injektor-Gerät integriert
sein, so dass das Leistungsinjektionsgerät das eine oder mehrere Behälter aufnehmen
kann, um zumindest zumindest einen Teil des ersten Materials mit
zumindest einen Teil der zweite Materials nach einem vorher festgelegten
Verhältnis
zu der einen oder mehreren Mischungen zu mischen, die dann automatisch
in eine Person injiziert werden kann.
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Gemäß anderen
Aspekten der vorliegenden Erfindung, kann die Erfindung ferner einen
oder mehrere zweite Behälter
zum Aufnehmen des zweiten Materials und ein Computergerat umfassen,
das mit dem Misch-Gerät
durchführbar
zusammenwirken kann und derart konfiguriert ist, dass es mit dem Mischgerät zusammenarbeitet,
um die Mischung nach dem vorher festgelegten Verhältnis zu
produzieren. In anderen Ausführungsformen
können
das eine oder die mehreren Behälter
und das eine oder die mehreren Abgabegeräte jeweils weitere aus einer oder
mehreren Abschirmungen umfassen, um einen Bediener von Strahlung
oder anderen ätzenden
oder gefährlichen
Emissionen abzuschirmen, die möglicherweise
aus den ersten oder zweiten Materialien und der daraus resultierenden
Mischungen stammen.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren und/oder Computerprogramm-Produkt
zum Bilden einer Mischung. Ein solches Verfahren kann Schritte zum
Erhalten von mindestens einem ersten Behälter umfassen, der geeignet
ist zum Aufnehmen eines ersten Satzes von einem oder mehreren Materialien
in mindestens einem Mischgerät,
wobei das Mischgerät
in der Lage ist, um den ersten Behälter aufzunehmen, um die manuelle
Handhabung des ersten Materials zu reduzieren, welches darin enthalten
ist. Zumindest ein Teil des ersten Materials ist gemischt mit mindestens
einem Teil eines zweiten Materials nach einem vorher festgelegten
Verhältnis,
um die Mischung unter Verwendung des Mischgeräts herzustellen, wobei das Misch-Gerät weiter
geeignet ist zum Empfangen eines oder mehrerer Abgabegeräte, die
geeignet sind, um die Mischung aufzunehmen. Die Mischung, die durch
das Misch-Gerät
gebildet ist, wird dann an das eine oder die mehreren Abgabegeräte geleitet,
wobei das eine oder die mehreren Abgabegeräte geeignet sind zur Abgabe
der Mischung, um die Handhabung der Mischung die in dem Dosierungsgerät enthalten ist,
zu reduzieren.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
auch ein System und ein Verfahren umfassen, wobei eine Mischung,
die zumindest einen Teil eines ersten und eines zweiten Materials
enthält, gebildet
und zu einem Abgabegerät
geführt
wird, wobei ein Betreiber, der das System benutzt, minimal dem ersten
Material und/oder der durch das Mischgerät des Systems gebildeten Mischung
ausgesetzt ist. Einige Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung liefern auch ein System, wobei ein Computergerät, in Verbindung
mit einem Mischgerät,
eine Mischung durch das Mischen von einem ersten Material aus, zum
Beispiel einem radiopharmazeutischen Mittel, und einem zweiten Material,
das als Verdünnungsmittel
dient, bilden kann, wobei die Mischung mit einer vordefinierten
Strahlungsdosis-Menge automatisch gebildet wird, die auf einem vorbestimmten Verhältnis des
ersten Materials zu dem zweiten Material in der Mischung basiert.
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Außerdem wird
entsprechend anderen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindungen ein Verfahren zur Vorbereitung eines
radiopharmazeutischen Mittels für
die Injektion in eine Person zur Verfügung gestellt, das zunächst ein
Aktivieren von einem oder mehreren Behältern an einem Mischgerät umfasst,
wobei die Behälter
geeignet sind zum Aufnehmen von einem oder mehreren Materialien,
wobei das eine oder die mehreren Materialien ein oder mehrere radiopharmazeutische
Mittel enthalten, um so das Mischgerät mit den Materialien zu versorgen und
eine Verringerung der Handhabung der in dem einen oder mehreren
Behältern
enthaltenen Stoffe zu erreichen. Die Ausführungsform für die Vorbereitung eines
radiopharmazeutischen Mittels zur Injektion umfasst ferner die Schritte:
Mischen mit dem Mischgerät,
des einen oder der mehreren Materialien nach einem zuvor festgelegten
Verhältnis,
um die Mischung zu bilden und Leitung der Mischung zu einem Abgabegerät, das zur
Abgabe der Mischung an eine Person angepasst ist.
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Solche
Ausführungsformen
bieten, wie hier beschrieben und diskutiert wird, erhebliche Vorteile.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Bezug
wird nun auf die begleitenden Zeichnungen genommen, die nicht notwendigerweise maßstabsgerecht
sind. Die Zeichnungen dienen lediglich der Veranschaulichung und
es ist nicht beabsichtigt, den Geltungsbereich der vorliegenden
Erfindung einzuschränken.
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1 zeigt
eine nicht-einschränkende
schematische Zeichnung eines Systems zur Bildung einer Mischung
einschließlich
eines Behälters,
eines Mischgeräts
und eines Abgabegeräts,
nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
eine nicht-einschränkende
schematische Zeichnung eines vorliegenden Systems zum Mischen, entsprechend
einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, die das Abgabegerät zeigt, konfiguriert als Injektionsgerät kompatibel mit,
beispielsweise, einem Leistungsinjektor.
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3 zeigt
eine nicht-einschränkende
schematische Zeichnung des vorliegenden Systems zur Bildung einer
Mischung, die ein Mischgerät
einschließt,
das im Wesentlichen in einen automatischen Injektor integriert ist.
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4 zeigt
ein nicht-einschränkende
Flussdiagramm gemäß dem vorliegenden
Verfahren und ein Computerprogrammprodukt zum Mischen eines ersten
Materials mit einem zweiten Material zum Bilden einer Mischung gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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5 zeigt
ein nicht-einschränkendes
Flussdiagramm gemäß dem vorliegenden
Verfahren und ein Computerprogrammprodukt zum Mischen eines ersten
Materials mit einem zweiten Material, um die Mischung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu erhalten, einschließlich des
Schritts der Abgabe der Mischung an eine Person.
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6 zeigt
ein nicht-einschränkendes
Ablaufdiagramm gemäß einem
Verfahren und einem Computerprogramprodukt zum Mischen von mehreren
Substanzen, um eine Mischung zu bilden gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, einschließlich der Schritte des Erhaltens
einer Abgabeinformation und dem Festlegen eines vorbestimmten Verhältnisses
jedes Stoffes relativ zueinander in der Mischung auf der Grundlage
der Dosierungsinformation.
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7 zeigt
ein nicht-einschränkende
Ablaufdiagramm gemäß einem
Verfahren und ein Computerprogrammprodukt zum Mischen eines ersten
Materials mit einem zweiten Material zu einer Mischung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, einschließlich der Schritte des Bestimmens
des Radioaktivitätspegels
des ersten Materials und der Mischung.
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8 zeigt
ein nicht-einschränkendes
Ablaufdiagramm gemäß einem
Verfahren und ein Computerprogrammprodukt gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei das Verfahren und das Computerprogrammprodukt
geeignet sind zum Mischen eines radiopharmazeutischen Mittels mit
einem Verdünnungsmittel,
wie zum Beispiel, IV Salzlösung,
nach einem vorher festgelegten Verhältnis.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Verweis auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben, wo dies anwendbar ist. Es wird davon ausgegangen,
dass die vorliegende Erfindung in vielen verschiedenen Formen verkörpert werden
kann und sie sollte nicht auf die hier festgehaltenen Ausführungsformen
begrenzt werden, vielmehr sind diese Ausführungsformen nur zur Veranschaulichungszwecken
bestimmt. Gleiche Zahlen beziehen sich überall auf gleiche Elemente.
Während
die Ausführungsformen
des Systems und Verfahrens für
die Handhabung, das Mischen, die Abgabe und/oder zum Injizieren
von Mischungen, zum Beispiel, radiopharmazeutischen Mitteln, im
Folgenden im Bezug zu PET-bildgebenden Verfahren unter Verwendung FDG
als das erste Material beschrieben werden, sollte es verstaden werden,
dass die Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung auch genutzt werden können, um eine Vielzahl von
Stoffen handhaben, mischen, abgeben, und/oder injizieren zu können, so
dass die Stoffe verdünnt,
gemischt, und/oder manipuliert werden, so dass die ersten und zweiten Materialien
nach einem vorher festgelegten Verhältnis gemischt werden, um eine
Mischung herzustellen, die sich zum Beispiel durch eine ausgewählte Strahlendosismenge
auszeichnet. Weiter können
die durch die verschiedenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gebildeten Gemische in einer Vielzahl
von verschiedenen bildgebenden und/oder therapeutischen Verfahren
genutzt werden, die eine Mischung benötigen, die beispielsweise ein
pharmazeutisches Mittel enthalten.
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Der
hier verwendete den Begriff "Material" kann unter anderem
aber nicht beschränkt
darauf eine oder mehr Komponenten enthalten, die (nicht darauf beschränkt) pharmazeutische
Wirkstoffe, radiopharmazeutische Mittel, therapeutische Wirkstoffe, Diagnostikmittel,
Chemieverbindungen, Verdünnungsmittel,
Spülmedien,
Kontrastmedien oder anderen Materialien enhalten können, die
geeignet und/oder notwendig für
den Einsatz in therapeutischen, diagnositischen, und/oder medizinischen
Verfahren sind.
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Der
hier verwendete Begriff "Mischung" beinhaltet, ist
aber nicht beschränkt
darauf, eine Kombination, Fusion, und/oder Mischung aus einem oder mehreren
der hierin beschriebenen Werkstoffen und Bauteilen. Gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, kann das Gemisch durch physikalisches
und/oder chemisches Mischen eines oder mehrerer der hierin beschriebenen
Werkstoffe und Bauteile gebildet werden. Auf diese Weise können "Mischungen" der vorliegenden
Erfindung physikalische oder chemische Kombinationen von Materialien
oder Komponenten enthalten, sind aber nicht darauf beschränkt.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
können "radiopharmazeutische
Mittel" radioaktive
Materialien enthalten, die geeignet sind, Strahlung zu emittieren,
die für
Personen schädlich
sein kann, welche solches Material verabreichen, wenn das Material nicht
abgeschirmt wird, um die Menge an emittierter Strahlung zu reduzieren.
Weiterhin können
in einigen Ausführungsformen
pharmazeutische Wirkstoffe auch giftige, ätzende, und/oder sonst gefährliche Stoffe
umfassen, so dass die Handhabung solcher pharmazeutischer Wirkstoffe
von Einzelpersonen reduziert werden sollte, wannimmer dies möglich ist.
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Der
Begriff "radiopharmazeutisches
Mittel" umfasst
auch, ist aber nicht beschränkt
darauf, ein Material, eine Mischung, und/oder ein pharmazeutisches
Mittel das daraus Strahlung emittiert und/oder eine quantifizierbaren
Strahlungsdosis auf eine Person bereitstellt, welche dieser ausgesetzt
ist. Radiopharmazeutische Mittel können geeignet sein, Strahlung
für die
Behandlung einer Erkrankung (zum Beispiel, wie eines krebsartigen
Tumors), zur Diagnose eines medizinischen Bedingung (zum Beispiel
durch die Bereitstellung eines radioaktiven Markers, der durch ein
bildgebendes diagnostisches oder anderes Gerät erkennbar ist), oder zum
Liefern von Bildern eines Patienten als Teil eines medizinischen
Bildgebungsverfahrens (zum Beispiel, indem sie als radioaktiver
Marker oder Kontrastmittel dienen) auszusenden. Die radiopharmazeutischen
Mittel der vorliegenden Erfindung können an eine Person per Injektion, Verschlucken
oder andere geeignete Mittel verabreicht werden. Der Begriff "Strahlungsdosis" beinhaltet, ist
aber nicht beschränkt
darauf, eine Menge von Strahlung, die durch eine Person während einer
Therapie, Diagnostik, und/oder medizinischem Verfahren absorbiert
wird, wobei die Strahlungsdosis durch Verwendung von Messeinheiten
ermittelt werden kann, die insbesondere, aber nicht ausschließlich REM, Röntgen, Curie,
und/oder anderen geeignete Messeinheiten für die Strahlungsdosis umfassen.
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Gemäß Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann eine vorgegebene Strahlungsdosis
durch ein Computergerät
mit einer Eingabe von einer Person berechnet werden, um ein radiopharmazeutisches
Mittel vorzubereiten, das fähig
ist, die vorgegebene Strahlungsdosis zu liefern.
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Der
hier verwendete Begriff "Verdünnungsmittel" beinhaltet, ist
aber nicht beschränkt
auf ein Material, das flüssige,
feste oder gasförmige
Stoffe umfassen kann, welche geeignet sind für die Verdünnung von einem oder mehreren
pharmazeutischen Mitteln, Mischungen, oder Materialien. Verdünnungsmittel
können
verschiedene Materialien, einschließlich, aber nicht beschränkt auf,
Wasser, Salzlösungen,
Spülmedien,
intravenösen
Lösungen
oder andere Materialien umfassen, die geeignet sind zur Verdünnung, zum
Spülen,
oder Vermindern der Auswirkungen eines pharmazeutischen Mittels.
In einigen Ausführungsformen
können
die Verdünnungsmittel physisch
und/oder chemisch mit einem radiopharmazeutischen Mittel gemischt
werden, um eine Mischung vorzubereiten, die fähig ist, eine vorgegebene Strahlungsdosis
bei Verabreichung an eine Einzelperson abzugeben.
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1 zeigt
ein System für
die Bildung einer Mischung nach einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Das System kann einen Behälter 110 umfassen,
der konfiguriert ist, um ein erstes Material 115 aufzunehmen,
wobei das ersten Material zum Beispiel ein radiopharmazeutisches
Mittel wie FDG sein kann, das wiederum eine Strahlungsemission produzieren
kann. Ein solches erstes Material kann beispielsweise durch ein
Zyklotron oder Bestrahlungsgerät
hergestellt werden, so dass der Behälter 110 geeignet
sein kann zum Aufnehmen und Transportieren des ersten ersten Materials 115 von
einem Zyklotron oder Bestrahlungsgerät an das System der vorliegenden
Erfindung.
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Der
Behälter 110 kann
auch eine Abschirmung 113 umfassen, die einschließlich, aber
nicht darauf beschränkt,
Blei, Wolfram, Polycarbonat-Schichten oder eine andere Schicht mit
einer Dicke umfasst, die geeignet ist zur Senkung einer Strahlungsdosis,
die eine Person empfängt,
die die vorliegende Erfindung bedient, wobei die Strahlungsdosis
durch das erste Material 115 hervorgerufen werden kann.
Ein einschlägiger
Fachmann wird verstehen, dass die Abschirmung 113 auch
durch verschiedene Arten erreicht werden kann und dass die Abschirmung 113 in
ihrem Material, Dicke, Anzahl von Abschirmungskomponenten und andere
Parameter verändert
werden kann, um einer Person einen angemessenen Schutz gegen eine
Vielzahl von Strahlungsarten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf,
Röntgen-Strahlen,
Beta-Strahlung, Gamma-Strahlung und andere Formen von Strahlung
zu bieten, abhängig
von den Merkmalen des ersten Materials 115 innerhalb des
Behältergeräts 110.
Ein einschlägiger
Fachmann wird verstehen, dass die Abschirmung 113 in einigen
Fällen
nicht zu einer vollständigen
Elimination der Absorption der Strahlung durch eine Person fähig sein
kann, jedoch ist gemäß der verschiedenen
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung die Abschirmung 113 eignet zur Verringerung
und in einigen Fällen
zur Minimierung und/oder Beseitigung der aus einem Material innerhalb
des Behälters 110 stammenden
Strahlungsdosis, die von einer Person aufgenommen wird. Die Abschirmung 113 kann
auch geeignet sein zum Schützen
einer Person gegen andere giftige und/oder gefährliche Auswirkungen der Materialien, zusätzlich zur
Strahlung. Beispielsweise kann die Abschirmung 113 Mittel
vorsehen, um die Exposition einer Einzelperson gegen giftige und/oder
gefährliche Wirkungen
zu reduzieren, welche einschließlich
aber nicht beschränkt
darauf, giftige Dampfe, ätzende Stoffe
und/oder auf andere schädliche
Emissionen umfassen, die möglicherweise
aus dem innerhalb des Behälters 110 enthaltenen
Materialien entstammen.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
kann der Behälter 110 darüber hinaus
einen Innen-Behälter 111 zum
Aufnehmen des ersten Materials 115 enthalten. In diesem
Ausführungsbeispiel
kann der Innen-Behälter 111 innerhalb
der Abschirmung 113 des Behälters 110 platziert
werden, um eine Abschirmung vor Strahlungsemissionen zu bieten,
die durch das erste Material 115 hervorgerufen werden,
welches weiter ein oder mehrere radiopharmazeutische Mittel oder
andere pharmazeutischer Wirkstoffe umfasst. Der Innenbehälter 111 kann
darüber
hinaus aus einem Material, einschließlich, aber nicht beschränkt darauf,
zum Beispiel ein Fläschchen
aus Kunststoff, Glas, Metal oder einem anderen Material enthalten,
das für
das erste Material 115 geeignet ist. Außerdem kann der Innenbehälter 111 auch
in einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, wiederverwendbar für mehrere Misch-Iterationen sein.
Gemäß anderen
Ausführungsformen,
kann der Innenbehälter 111 entsorgt
und ersetzt werden nach dem das erste Material 115 aus
dem Behälter 110 entfernt
wurde, wie es im Folgenden beschrieben ist. Außerdem kann gemäß einigen
Ausführungsformen, der
Behälter 110 auch
ohne einen Innenbehälter 111 geliefert
werden, so dass das erste Material 115 direkt in den Behälter 110 aufgenommen
wird. Weiter kann in alternativen Ausführungsformen der Behälter 110 auch
mit mehreren Innenbehältern 111 geliefert werden,
die zusätzliches
Material enthalten können, das
zur Abschirmung einer Einzelperson von dem ersten Material 115 oder
von diesem stammender Strahlung geeignet ist. Gemäß Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung kann der Behälter 110 (und wo zutreffend
die Innenbehälter 111)
geeignet sein zur Minimierung der Handhabung des ersten Materials 115 durch
einen Arzt oder einen anderen Bediener der vorliegenden Erfindung.
Solche Ausführungsformen
können
besonders geeignet sein zur Minimierung der Handhabung von giftigen, ätzenden und/oder
anderweitig schädigende
Stoffe, die Komponenten des ersten Materials 115 enthalten
können, durch
Personen. Wie in 1 gezeigt ist, kann der Behälter 110 auch
weiter ein Blende 112 und ein Ventil 114 umfassen,
die so konfiguriert sind, dass eine Durchleitung gebildet wird,
so dass das erste Material 115, das darin enthalten ist,
möglicherweise
entfernt oder anderweitig aus dem Behälter 110 geleitet
wird, wenn der Behälter 110 durch
das Mischgerät 130 aufgenommen wird,
wie es unten beschrieben wird. Das Ventil 114 kann sich
sich auf der Außenseite
der Abschirmung 113 befinden, wie in 1 gezeigt.
In anderen Ausführungsformen
kann sich das Ventil 114 sich auf der Innenseite der Abschirmung 113 befinden
in Verbindung mit einer Öffnung
in der Oberfläche
des Innenbehälters 111.
Das Ventil 114 kann weiter, zum Beispiel, ein Magnet-Ventil
oder einen anderen elektromechanischen Mechanismus umfassen, so
dass das Ventil 114 in einer Art und Weise ferngesteuert
betrieben werden kann, so dass die Exposition eines Betreibers gegenüber dem
ersten Material 115 (über
Handhabung oder über
eine Strahlungsdosis von dem ersten Material 115) reduziert
wird. Alternativ könnte
das Ventil 114 eine manuell betätigte mechanische Vorrichtung
wie ein Kugelhahn, ein Stop-Hahn oder anderen ähnlichen Gerät sein.
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Das
Behälter- 110 und/oder
Mischgerät 130 gemäß anderen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, kann durchführbar mit einem Messgerät 117 gekoppelt
sein (wie zum Beispiel einem ersten Strahlungsmessgerät oder Dosimetriegerät 117), das
geeignet ist zur Bestimmung der Dosis der durch das erste Material 115 emittierten
Strahlung. In solchen Ausführungsformen
kann das Messgerät 117 auf
oder in dem Behälter 110 angeordnet
sein, so dass der Behälter
durch das Mischgerät 130 des
Systems aufgenommen wird, wobei das Messgerät in Verbindung mit einem Messanschluss
sein kann, der auf einer Außenfläche des
Mischgeräts 130 angeordnet
ist. In anderen Ausführungsformen
der Erfindung kann der Behälter 110 alternativ
einen Messanschluss umfassen, so dass er Behälter durch das Mischgerät 130 des
Systems aufgenommen wird, wobei der Messanschluss in Verbindung
mit einem Messgerät 134 sein
kann, das auf einer Außenfläche des
Mischgeräts 130 angeordnet
ist. Das Messgerät 117, 134,
das in den verschiedenen Ausführungsbeispielen
der Erfindung benutzt wird, kann verschiedene Typen von Strahlungsdetektorsensoren
umfassen, einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf ein Dosimeter, Geiger-Zähler,
und/oder andere Strahlungsdetektoren. Ein einschlägiger Fachmann
wird verstehen, dass das Messgerät 117, 134 verschiedene
Arten von Strahlungsdetektionssensoren umfasst, die für die Messung
der Strahlendosis geeignet sind, die von verschiedenen Arten produziert
werden, beispielsweise, von radiopharmazeutischen Mitteln, die in
den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung genutzt werden können. Hinzu kommt, dass gemäß einigen
anderen Ausführungsformen
der Erfindung, das Messgerät 117, 134 einen
Strahlungsdetektionssensor umfasst, der durchführbar mit einem digitalen Schaltkreis
gekoppelt ist, so dass digitale Informationen zu dem der Computergerät 135 entsprechend
des Radioaktivitätspegels
des ersten Materials geliefert werden können, so dass das vorausbestimmte
Verhältnis
ausgewählt
werden kann, um eine Mischung mit einem vorbestimmten Radioaktivitätspegel
herzustellen. Wie unten beschrieben wird, kann das Computergerät 135 durchführbar und
in Verbindung mit dem Abgabegerät 120 gekoppelt
sein gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Behälter 110 kann
auch weiter ein erstes Speichergerät 118 umfassen, das
durchführbar
mit ihm gekoppelt ist. Das erste Speichergerät 118 kann so konfiguriert
sein, dass er einen Datensatz in Bezug auf das erste Material empfängt, wobei
die Daten im Datensatz bezogen auf das erste Material unter anderem
sein können,
aber nicht hierauf beschränkt sind:
Strahlendosis des ersten Material zur Zeit seiner Herstellung, Verfahren
der Herstellung (z. B. Zyklotron oder Bestrahlungsgerät), Zeit
der Herstellung, Art des Stoffes (wie zum Beispiel FDG) und andere Daten
im Zusammenhang mit dem ersten Material. In einer alternativen Ausführungsform,
kann der Datensatz in Bezug auf das erste Material auf das erste Speichergerät 118 durch
eine leitungsgebundene elektronische Verbindung, zum Beispiel einem USB-Port, oder einer
anderen physikalischen Drahtverbindung übertragen werden. In anderen
Ausführungsformen,
kann der Datensatz im Zusammenhang mit dem ersten Material auf das
Speichergerät 118 durch
drahtlose Verfahren einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, Radiofrequenz-(RF), Infrarot-(IR), Bluetooth- oder andere drahtlose
Verfahren übertragen
werden.
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Der
Datensatz in Bezug auf das erste Material, das im ersten Speichergerät 118 gespeichert
ist, kann nützlich
sein, um zum Beispiel den Bediener des Systems bei der Ermittlung
des ersten Materials und dessen Merkmalen zu unterstützen, z.
B. durch Abfragen des ersten Speichergeräts 118, beispielsweise
mit RFID-Technologie, einer Draht-basierten elektronischen Verbindung
oder einer anderen geeigneten Anbindung an ein elektronisches Gerät, das angepasst
ist, um den Datensatz in Bezug auf das erste Material anzuzeigen,
der auf die elektronsiche Abfrage des ersten Speichergerätes 118 erhalten wird.
In einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, kann das Computergerät 135 in Verbindung
mit dem Mischgerät 130 der
vorliegenden Erfindung sein und kann so konfiguriert werden, dass
es in der Lage ist, eine Abfrage des ersten Speichergerätes 118 durchzuführen, um
Zugriff auf den Datensatz in Bezug auf das erste Material zu erhalten,
das in dem Behältergerät 110 enthalten
ist, um so in der Lage zu sein, um, zum Beispiel, die erwartete
Strahlungsdosis des ersten Materials quer-zu-kontrollieren (welche
durch das Computergerät 135 berechnet
werden kann, zum Beispiel, basierend auf der bekannten Halbwertszeit
des ersten Materials und dem Radioaktivitätspegels des ersten Materials
zu der Zeit in der es in dem Behälter 110 platziert
war). Somit kann das Computergerät 135 angepasst
sein für
einen Vergleich zwischen der berechneten erwarteten Strahlungsdosis
des ersten Materials mit dem festgestellten Strahlungspegel des ersten
Materials, welches über
das Messgerät 117, 134 übertragen
wird, wel ches durchführbar
mit dem Behälter 110 gekoppelt
ist, um im Wesentlichen das aktuelle Strahlungsniveau des ersten
Materials zu bestimmen.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
eine Mehrzahl von Behältern 110 benutzt
werden, um eine entsprechende Mehrzahl der ersten Materialien aufzunehmen,
die eine Mehrzahl von verschiedenen Materialien, Komponenten, Mischungen,
oder andere Verbindungen umfassen können, die geeignet sind zur
Verabreichung an eine Person als Teil einer Diagnose, einem therapeutischen
und/oder medizinischen Verfahren. Darüber hinaus kann das hier beschriebene
Mischgerät 130 geeignet
sein, um die Mehrzahl der Behälter
so diurchführbar
zu koppeln, damit sie in der Lage sind, eine Mehrzahl der ersten
Materialien zu mischen, um eine Mischung zu erzeugen, die beispielsweise
ein bis zehn (oder mehr) erste Materialien umfasst, um eine Mischung
zu bilden, wie es hierin beschrieben wird.
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1 zeigt
auch ein Mischgerät 130 nach
einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das Mischgerät 130 kann operativ
den Behälter 110 aktivieren,
wie es in 1 gezeigt ist, so dass das Ventil 114 und
die Blende 112 des Behälters 110 durchführbar mit
einem Fluidanschluss 132 in einer Außenfläche der des Mischgeräts 130 gekoppelt wird.
Der Fluidanschluss 132 kann darüber hinaus durchführbar das
Ventil 114 aktivieren, so dass das erste Material 115 durch
das Ventil 114 und die Blende 112 des Behälters 110 in
das Mischgerät 130 passieren
kann, wie ees in 1 gezeigt ist. Der Fluidanschluss 132 kann
darüber
hinaus beispielsweise eine Schaltung oder ein elektromechanisches
Ventil (wie z. B. ein Magnetventil) umfassen, welches konfiguriert
ist zur Betätigung
der Armatur 114 des Behälters 110,
der durch das Mischgerät 130 aufgenommen
wird.
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Das
Mischgerät 130 kann
konfiguriert sein zur Mischung von zumindest einem Teil des ersten Materials 115 mit
mindestens einem Teil des zweiten Materials 145. Das erste
Material kann beispielsweise ein radiopharmazeutisches Mittel umfassen,
das in einem Zyklotron oder Bestrahlungsgerät hergestellt wurde und von
dem zuvor beschriebenen Behälter 110 aufgenommen
wurde. Das zweite Material 145 kann ein Verdünnungsmittel,
wie zum Beispiel intravenöse
Salzlösung
umfassen, die geeignet sein könnte
zum Verdünnen
des ersten Materials. Das zweite Material 145 kann durch
das Mischgerät 130 über einen
zweiten Behälter 140 bereitgestellt
werden, der konfiguriert ist, um das zweite Material aufzunehmen
und in einigen Ausführungsformen
durchführbar
mit dem Mischgerät
gekoppelt ist. In anderen Ausführungsformen
kann das zweite Material 145 durch das Mischgerät 130 über ein
separates Reservoir oder ein anderes Fluidsystem in Fluidverbindung mit
dem Mischgerät 130 bereitgestellt
werden. Das Mischgerät 130 kann
weiter einen internen Schlauchsatz 133 umfassen, der konfiguriert
ist, um zumindest einen Teil des ersten Materials 115 mit
mindestens einem Teil des zweiten Materials 145 gemäß einem vorbestimmten
Verhältnis
zu mischen, um eine Mischung 125 zu bilden. In einem Ausführungsbeispiel kann
der interne Schlauchsatz 133 darüber hinaus Einweg-Polymer-Schläuche umfassen,
die zwischen jedem Misch-Zyklus oder in ausgewählten Intervallen ersetzt werden,
so dass in einigen Ausführungsformen
ein neu bereitgestellter steriler interner Einwegschlauch 133 durchführbar mit
dem Mischgerät 130 vor
jeder späteren
Mischung gekoppelt wird. Der interne Schlauchsatz 133 kann
darüber
hinaus in Verbindung mit dem Fluidanschluss 132, dem Behälter 110,
dem zweiten Behälter 140 stehen
und über
eine Mehrzahl von Ventil-Mechanismen über elektromechanischen Geräte, betätigt werden,
die vom Computergerät 135 gesteuert
werden, wie es allgemein unten beschrieben wird.
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Das
Mischgerät 130 kann
gemäß einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung weiter ein Computergerät 135 umfassen,
das durchführbar
mit dem Mischgerät 130 gekoppelt
und in der Lage ist, um mit dem dem Mischgerät 130 und/oder dem
Messgerät 117, 134 zusammenzuwirken,
um eine Mischung 125 zu bilden. Die Mischung 125 kann durch
Mischen von mindestens einen Teil des ersten Materials 115 mit
mindestens einem Teil des zweiten Materials 145 gebildet
werden, welches durch das Mischgerät 130 gemäß einem
vordefinierten Verhältnis
bereitgestellt wird, um die Mischung 125 zu bilden. Gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann das Computergerät 135, im Zusammenwirken
mit dem Messgerät 117, 134 die Strahlungsdosis
ermitteln, die beispielsweise durch ein radiopharmazeutisches Mittel
oder eine andere Komponente des ersten Materials 115 emittiert
wird, und ansprechend darauf das vorgegebenen Verhältnis anpassen,
um eine Mischung mit einer ausgewählten Strahlungsdosis-Menge
bereitzustellen. In anderen Ausführungsformen
kann das Computergerät 135 weiter
fähig sein,
eine Eingabe von einem Bediener zu empfangen, wobei die Eingabe
beispielsweise die gewählte
Strahlungsdosis-Menge umfassen kann. Das Computergerät kann weiter
in der Lage sein, um eine Eingabe zu empfangen, die zum Beispiel
einen Personen-Datensatz umfasst, der sich auf eine Einzelperson
bezieht, welcher die Mischung 125 (wie zum Beispiel ein
verdünntes
radiopharmazeutisches Mittel) während
eines medizinischen Verfahrens wie zum Beispiel einem PET-Bildgebungsverfahren
und/oder anderen bildgebenden Modalitäten verabreicht werden soll.
Der Personen-Datensatz kann, zum Beispiel, das Gewicht der Einzelperson, die
Größe der Einzelperson,
die Uhrzeit und das Datum des Verfahrens, die Patienten-Identifikationsnummer
und andere Informationen umfassen, die verwendet werden sollen,
um zum Beispiel eine geeignete Strahlungsdosis-Menge zu berechnen.
Ein einschlägiger
Fachmann wird ver stehen, dass der ausgewählte Strahlendosis-Betrag der
Mischung 125 durch das Mischen von einem ersten Material 115, das
beispielsweise ein radiopharmazeutisches Mittel umfasst, das sich
durch eine Strahlungsdosis auszeichnet, mit einem zweiten Material,
welches beispielsweise eine intravenöse Kochsalzlösung umfasst,
erreicht werden kann, so dass die ersten und zweiten Materialien
nach einem vordefinierten Verhältnis
gemischt werden. Ein einschlägiger
Fachmann wieder auch verstehen, dass die ausgewählte Strahlungsdosis-Menge
der Mischung 125 abhängig von
verschiedenen Faktoren in Bezug auf das durchgeführte Bildgebungsverfahren,
diagnostische und/oder therapeutische Verfahren, der Größe der Einzelperson,
der die Mischung 125 verabreicht wird, und anderen Faktoren,
einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf die Strahlungsdosis des ersten Materials 115 vor dem
Bilden der Mischung 125, verändert werden kann.
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Das
Computergerät 135 kann
weiter angepasst sein, um mit einem Datenanschluss 136 zu kommunizieren,
der beispielsweise, auf einer Außenfläche des Mischgeräts 130 angeordnet
sein kann, um so mit einem zweiten Speicher 127 zu kommunizieren,
der durchführbar
mit einem Abgabegerät 120 gekoppelt
ist. Das Abgabegerät 120 kann
die Mischung 125 aufnehmen, die durch das Mischgerät 130 der
vorliegenden Erfindung, wie es nachstehend näher beschrieben wird, gebildet
wurde. Der Datenanschluss 136 kann darüber hinaus zum Beispiel eine
physikalische elektronische Verbindung zwischen dem Mischgerät 130 und
dem zweiten Speicher 127 umfassen. Gemäß anderen Ausführungsformen
kann der Daten-anschluss 136 einen Transceiver zum Senden
von Daten an das zweite Speichergerät 127 über Drahtlos-Verfahren unfassen,
wie zum Beispiel Radiofrequenz (RF)-Techniken, Infrarot-(IR)-Verbindungen, Bluetooth
und/oder anderen geeigneten Drahtlos-Verfahren.
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1 zeigt
auch ein Abgabegerät 120 nach einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das Abgabegerät 120 kann so konfiguriert
sein, um die Mischung 125, die durch das Mischgerät 130 des Systems
gebildet wurde, aufzunehmen. Darüber
hinaus kann in anderen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung das Abgabegerät 120 in Verbindung
mit dem Mischgerät 130 sein,
wie zum Beispiel in 1 gezeigt ist, um die Handhabung
der Mischung 125 innerhalb des Abgabegerätes 120 zu verringern.
In anderen Ausführungsformen
kann das Abgabegerät 120 in
einer Fluid-dichten Fluidverbindung mit dem Schlauchsatz 133 und
dem Mischgerät 130 stehen,
so dass die Mischung 125, die durch das Mischgerät 130 gebildet
wurde, an das Abgabegerät (das
weiter eine Abschirmung 123 umfassen kann) zur Abgabe desselben
geleitet wird. Minimaler Umgang und Exposition durch die Mischung 125 können in
einigen Fällen
vorzuziehen sein, da die Mischung 125, wie oben beschrieben
wurde, eine Kombination aus mindestens einem Teil des ersten Materials 115 umfassen
kann, beispielsweise einem radiopharmazeutischen Mittel und ein
zweites Material 145, wie zum Beispiel einer intravenösen Salzlösung. Als
solche kann die Mischung 125 angepasst werden, um eine
ausgewählte
Strahlungsdosis-Menge zu produzieren, die für einen Bediener des Systems
schädlich sein
kann, wenn sie nicht abgeschirmt ist. Darüber hinaus, und wie hierin
beschrieben, kann das erste Material 115 auch ein oder
mehrere pharmazeutische Mittel mit giftigen oder anderen schädlichen
chemischen Eigenschaften aufweisen, so dass die Komponenten der
vorliegenden Erfindung nützlich
sein können
zur Minimierung der Handhabung der Materialien und/oder Mischungen,
die in den verschiedenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
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Wie
oben beschrieben wurde, kann das Abgabegerät 120 darüber hinaus
ein zweites Speichergerät 127 umfassen,
das so konfiguriert ist, dass ein Datensatz in Bezug auf die Mischung 125 empfangen wird,
wobei die Daten innerhalb des Datensatzes in Bezug auf die Mischung
unter anderem umfassen: ausgewählte
Strahlungsdosismenge der Mischung zur Zeit seiner Herstellung im
Mischgerät 130,
Klassifizierung des ersten Materials 115, das zur Bildung der
Mischung 125 verwendet wurde (wie z. B. FDG) und sonstige
Daten zu der Mischung 125. Der Datensatz im Zusammenhang
mit der Mischung kann an das zweite Speichergerät 127 von dem Datenanschluss 136 mittels
einer Draht-basierten elektronischen Verbindung, zum Beispiel einem
USB-Port oder einer anderen physikalischen Draht-Verbindung, übertragen
werden. In einigen Ausführungsformen
kann der Datensatz in Zusammenhang mit der Mischung auf das zweiten
Speichergerät 127 von dem
Datenanschluss 136 über
drahtlose Verfahren, einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, Radiofrequenz-(RF), Infrarot-(IR), Bluetooth- oder andere geeignete
Wireless-Verfahren übertragen
werden. Die Daten im Zusammenhang mit der Mischung 125,
die im zweiten Speichergerät 127 gespeichert
sind, das durchführbar
mit dem Abgabegerät 120 gekoppelt
ist, können
nützlich
sein, beispielsweise bei der Unterstützung des Bedieners des Systems
bei der Identifizierung der Mischung und deren Merkmalen, z. B. durch
Abfrage des zweiten Speichergeräts 127 unter Verwendung
von Technologien, einschließlich
aber nicht beschränkt
auf eine RFID-Technologie, eine Drahtbasierte elektronische Verbindung
oder jede andere geeignete Anbindung an ein elektronisches Gerät, das angepasst
ist, um die Daten im Zusammenhang mit der Mischung auf elektronischem
Wege von dem zweiten Speichergerät 127 elektronisch
abzufragen.
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Das
Abgabegerät 120,
wie es in 1 gezeigt ist, kann auch eine
Abschirmung 123 umfassen, die unter anderem, aber nicht
darauf beschränkt, Blei,
Wolfram, oder Polycarbonat-Schicht
(oder einer Kombinaion davon) mit einer Dicke enthalten kann, die
geeignet ist, um einen Bediener des Systems von der vordefinierten
Menge an Strahungsdosis durch die Mi schung, die sich innerhalb des
Abgabegerätes 120 befindet,
abzuschirmen. Ein einschlägiger
Fachmann wird verstehen, dass die Abschirmung 123 im Material,
der Dicke und anderen Parameter verändert werden kann, um eine
Verringerung der Exposition der Einzelperson gegenüber einer
Vielzahl von Strahlungen zu erreichen, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, Röntgenstrahlen,
Beta-Strahlung, Gamma-Strahlung und andere Strahlungsarten unterschiedlicher
Stärke,
abhängig
von den Eigenschaften der Mischung 125, die in dem Abgabegerät 110 enthalten
ist.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform, kann
das Abgabegerät 120 darüber hinaus
eine Patrone 121 für
das Aufnehmen der Mischung 125 umfassen. In dieser Ausführungsform
kann die Patrone 121 innerhalb der Abschirmung 123 des
Abgabegerätes 120 angebracht
werden, um so die Abschirmung vor Strahlungsemissionen bereitzustellen,
die durch die Mischung 125 hergestellt wird, die weiter verdünnte pharmazeutische
und/oder radiopharmazeutische Mittel verschiedener Typen umfasst.
Die Patrone 121 kann darüber hinaus zum Beispiel eine Spritze
oder Durchstechflasche aus Polymer-, Glas-, Metall- oder irgendeinem
anderen Material enthalten, das geeignet ist, um die die Mischung 125 aufzunehmen.
Außerdem
kann die Patrone 121 auch in einigen Ausführungsformen
wiederverwendbar für
mehrere Iterationen der Injektion in das System der vorliegenden
Erfindung sein. Gemäß anderen
Ausführungsformen
kann die Patrone 121 wegwerfbar sein und damit nach Abgabe
der Mischung 125 durch das Abgabegerät 120 entsorgt und
ersetzt werden, wie hierin beschrieben ist.
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Das
Abgabegerät 120 kann
in einigen Ausführungsformen
ein Injektionsgerät
sein, das angepasst ist, um zumindest einen Teil der Mischung 125 in
eine Einzelperson, wie zum Beispiel einer Einzelperson in einem
laufenden PET-Bildgebungsverfahren, zu injizieren. Das Abgabegerät 120,
das weiter die Abschirmung 123 umfasst, die mit ihm durchführbar gekoppelt
ist, kann verwendet werden, um beispielsweise mit einer Hand-betätigbaren
Spritzeinheit zumindest einen Teil der Mischung 125 in
die Einzelperson zu injizieren. Die Abschirmung 123 kann
zum Beispiel einen Bediener des Systems vor einer Strahlungsdosis
schützen,
die von der Mischung 125 emittiert wird, da mindestens
ein Teil der Mischung in die Person Hand-injiziert ist. In Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, in denen das Abgabegerät 120 auch
als Injektionsgerät
verwendet werden kann, wird ein einschlägiger Fachmann verstehen, dass
das Abgabegerät
weiter zum Beispiel einen Spritzmechanismus umfassen kann, der mit
einem Hand-Injektor und/oder Leistungsinjektorgerät 210 kompatibel
ist, wie hierin beschrieben ist. In anderen Ausführungsformen kann das Abgabegerät darüber hinaus
geeignet sein zur Abgabe der Mischung an eine Person zum oralen
Verschlucken.
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Wie
in 2 gezeigt ist, kann gemäß anderen Ausführungsformen
das Abgabegerät 120 mit
einem Leistungsinjektorgerät 210 verwendet
werden, welches Motor-betrieben ist. In solchen Ausführungsformen,
kann das Motor-betriebene (Leistungs-)Injektorgerät 210 das
Abgabegerät 120 aufnehmen, wie
es in 2 dargestellt ist, wobei das Leistungsinjektorgerät 210 das
Abgabegerät 120 aktivieren kann,
um die Mischung 125 in eine Einzelperson zu injizieren,
während
der Bediener des Systems an einem entfernten Ort positioniert ist,
wie zum Beispiel einem Kolrollraum neben dem Bildgebungsraum, in dem
die Person während
des Laufes des Bildgebungsprozesses positioniert werden kann.
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Außerdem kann
das Leistungsinjektorgerät 210 zum
Beispiel von dem zweiten Speichergerät 127 einen Datensatz
in Bezug auf die Mischung 125 abfragen und/oder erhalten,
wobei das zweite Speichergerät
durchführbar
mit dem Abgabegerät 120 gekoppelt
ist, wie es hierin beschrieben ist. In solchen Ausführungsformen
kann das Leistungsinjektorgerät 210 die
Mischung 125 identifizieren, die im Abgabegerät 120 enthalten
ist, um sicherzustellen, dass im Lichte des Verfahrenstyps und den
Daten im Zusammenhang mit der Mischung 125 die gewählte Strahlungsdosis-Menge
der Person verabreicht wird.
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Für Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, bei denen das Abgabegerät 120 kompatibel mit
beispielsweise einem Leistungsinjektor 210 ist, kann das
Abgabegerät
weiter einen Messanschluss 128 umfassen, der kompatibel
ist mit beispielsweise mit einem Messgerät 215 ist, das durchführbar mit dem
Leistungsinjektorgerät 210 gekoppelt
ist, wie es in 2 dargestellt ist. Gemäß einigen
Ausführungsformen
(wie zum Beispiel der in 3 gezeigten allgemeinen Ausführungsform
mit dem integrierten Mischgerät 130/Computergerät 135/automatischem Injektorgerät 210),
kann der Messanschluss 128 des Abgabgegerätes 120 ein
zweites Strahlungsmessgerät
(einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf ein Dosimeter oder einen digitalen Strahlungsmess-Sensor) für die Bestimmung
eines Radioaktivitätspegels der
Mischung 125 und für
die Übertragung
des bestimmten Radioaktivitätspegels
der Mischung 125 an das Computergerät 135 aufweisen, so
dass das automatische Injektorgerät 210 in der Lage
sein kann, eine Dosis der Mischung zu der Einzelperson entsprechend
einer vorgegebenen Strahlungsdosis abzugeben.
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Gemäß anderen
Ausführungsformen
des vorliegenden Systems kann ein Leistungsinjektorgerät 210 durchführbar mit
dem Abgabegerät 120 (wie z.
B. einer Spritze funktional gekapselt als Teil des Abgabegeräts 120)
gekoppelt werden. Darüber
hinaus, kann das Leistungsinjektorgerät auch sein eigenes Strahlungsmessgerät 215 aufweisen,
das die Strahlungsdosis aus einer Mischung 125, bestehend aus,
zum Beispiel, einem oder mehreren pharmazeutischen Wirkstoffen und/oder
radiopharmazeutischen Mitteln messen kann. Die phar mazeutischen
Mittel innerhalb der Mischung 125 können in dem Abgabegerät 120 aufgenommen
werden, so dass das Leistungsinjektorgerät 210 zumindest einen
Teil der Mischung 125 in eine Person injizieren kann, beispielsweise
in Form einer bestimmten Strahlungsdosis-Menge. Ein einschlägiger Fachmann wird verstehen,
dass das Leistungsinjektorgerät 210 darüber hinaus
zum Beispiel ein Computergerät,
eine Anzeige, ein Kontroll-Systeme und andere notwendigen Komponenten
umfasst, um automatisch eine Verbindung mit der Einzelperson vor
dem Injizieren der Mischung 125 zu reinigen und automatisch
die Mischung 125 gemäß einer
vorbestimmten Flussrate und Volumen zu injizieren, so dass zumindest
ein Teil der Mischung 125 automatisch in die Einzelperson
injiziert wird.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann einer Mehrzahl von Abgabegeräten 120 durchführbar mit
dem Mischgerät 130 gekoppelt
sein, so dass sie in der Lage sind, eine entsprechenden Mehrzahl
von Mischungen aufzunehmen, die durch die vorliegende Erfindung
gebildet werden können.
Somit kann das hierin beschriebene Mischgerät 130 in der Lage
sein, die Mehrzahl von Abgabegerätee
durchführbar
zu koppeln, dass sie in der Lage sind, die entsprechenden Vielzahl
von Mischungen an eine oder mehrere Personen abzugeben (wie ein
einziges Mischgerät
in der Lage sein kann, zentral Mischungen zu einer Mehrzahl von
verschiedenen Einzelpersonen abzugeben). In anderen Ausführungsformen
kann die Vielzahl von Abgabegeräten
genutzt werden, die entsprechende Mehrzahl von Mischungen zu einer
einzigen Person als Teil eines therapeutischen, diagnostischen,
und/oder medizinischen Verfahrens abzugeben, die die Abgabe einer
Mehrzahl von Mischungen erfordert, die zum Beispiel, ein oder mehrere
erste Materialien aufweist. Zum Beispiel kann das Mischgerät 130 durchführbar mit
einem bis zehn (oder mehreren) Abgabegeräten 120 gekoppelt
sein, so dass es weiter in der Lage ist, eine entsprechende Mehrzahl
von Mischungen einer oder mehreren Personen in einem Diagnose-,
therapeutischen und/oder medizinische Verfahren bereitzustellen.
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In
anderen Ausführungsformen
der Erfindung, wie sie allgemein in 3 dargestellt
sind, kann das Mischgerät 130 der
vorliegenden Erfindung in das Leistungsinjektorgerät 210 integriert
werden. Außerdem,
wie hier beschrieben ist, kann das Mischgerät 130 ein Computergerät 135 zur
Steuerung des Mischgeräts 130 und
des Leistungsinjektorgeräts 210 umfassen,
um zumindest einen Teil der Mischung 125, die durch das
Mischgerät 130 gebildet wurde,
in eine Person zu injizieren.
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Wie
beschrieben wurde, kann das System der vorliegenden Erfindung einen
ersten Behälter 110 zum
Aufnehmen des ersten Materials 115 umfassen. Der Behälter 110 kann
daher durchführbar
mit dem integrierten Leistungsinjektorgerät 210 und Mischgerät 130 gekop pelt
werden, wie es vorstehend ausführlich
beschrieben wurde, um so die manuelle Handhabung des ersten Materials 115 zu
reduzieren und zumindest einem Teil des ersten Materials mit mindestens
einem Teil eines zweiten Materials 145 nach einem vorbestimmten
Verhältnis
zu zu mischen, um die Mischung 125 zu erhalten. Außerdem,
weil das Mischgerät 130 und
das Leistungsinjektorgerät 210 sind
in solchen Ausführungsformen
integriert sind, kann die Handhabung der Mischung 125 auch vor
der Injektion der Mischung 125 in eine Person reduziert
werden. Gemäß einigen
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung kann das automatische Injektorgerät 210 (und
das darin integrierte Mischgerät 130)
darüber
hinaus einen sterilen Einweg-Schlauchsatz 133 (oder einen
anderen internen Schlauchsatz 133) zum Mischen von zumindest
einem Teil des ersten Materials 115 (wie z. B. ein radiopharmazeutisches
Mittel oder andere pharmazeutische Mittel) mit mindestens einem
Teil des zweiten Materials 145 (wie beispielsweise eine
intravenöse Kochsalzlösung) zur
Bildung einer Mischung 125 mit einem vorbestimmten Verhältnis des
ersten Materials zum zweiten Material umfassen. Das System dieser Ausführungsform
kann darüber
hinaus mehrere Behälter 110/140 umfassen,
die derart konfiguriert sind, um verschiedene Arten von ersten Materialien 115 und
zweiten Materialien 145 aufzunehmen. Die Behälter 110, 140 können mit
dem automatisierten Injektorgerät
mit minimalem Handling koppelbar sein zur Bereitstellung der verschiedenen
Materialien. Weiterhin können
die Leistungsinjektorgeräte 210 fähig sein
zum Injizieren der Mischung 125 in eine Person über ein
Abgabegerät 120 das
selektiv durchführbar
mit dem Leistungsinjektorgerät 210 gekoppelt
ist.
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Darüber hinaus
kann das Abgabegerät 120 (einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf eine Spritze) durchführbar
mit dem Leistungsinjektorgerät 210 in
einer im Wesentlichen fluid-dichten Weise gekoppelt sein, um so
die manuellen Handhabung der Mischung innerhalb des Abgabegeräts 120 zu
reduzieren. Beispielsweise kann das Abgabegerät 120 mit einer fluid-dichten
Gewindeverbindung oder einem Luer-Anschluss (über ein fluid-dichtes Siegel)
mit dem Abgabegerät 210 verbunden
werden. Weiterhin kann das Abgabegerät 120, wie hierin
mit Bezug zu anderen Systemausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, auch eine zweite Abschirmungsvorrichtung 123 umfassen,
die durchführbar
damit gekoppelt ist, zur Abschirmung eines Bedieners gegen Emissionen,
die aus der Mischung stammen, die in dem Abgabegerät 120 enthalten
ist. Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann das Abgabegerät 120 in
der Lage sein, um (über
ein Luer-Schloss- oder andere dem einschlägigen Fachmann bekannte fluid-dichte
Verbindungen) eine intravenöse
Leitung 310 durchführbar
einzuschalten, die fähig
ist zum Übertragen
der Mischung 125 von der Abgabevorrichtung 120 an
eine Einzelperson (wie einem menschlichen Patienten, der auf ein
bildgeben des Verfahren wartet, das von der Injektion der Mischung 125 abhängt, um
ein medizinisches Bild der Person des wartenden menschlichen Patienten
zu erzeugen).
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Zudem
kann, wie in 3 gezeigt ist, das System der
vorliegenden Erfindung weiter aus einem Computergerät 135 bestehen,
das durchführbar
mit dem automatisierten Injektorgerät 210 gekoppelt und konfiguriert
ist, um mit dem automatisierten Injektorgerät 210 zusammenzuarbeiten,
um die Mischung 125 gemäß dem vorbestimmten
Verhältnis
zu bilden (welche zum Beispiel mit dem Computergerät 135 als Reaktion
auf eine empfangene Dosierungsinformation von einer Eingabe eines
Artzes berechnet werden kann). Außerdem kann der erste Behälter 110 (der das
erste Material 115 (wie dem radiopharmazeutischen Mittel)
umfasst) darüber
hinaus ein erstes Strahlenmessgerät 117 umfassen, das
durchführbar mit
ihm gekoppelt ist, um einen Radioaktivitätspegel des ersten Materials 115 zu
bestimmen und um den ermittelten Radioaktivitätspegel des ersten Materials 115 an
das Computergerät 135 zu übertragen.
Beispielsweise kann das ersten Strahlenmessgerät 117 einen digitalen
Strahlungssensor umfassen, der ist in der Lage ist, den Radioaktivitätspegel
des ersten Materials zu messen und danach den Radioaktivitätspegels
(über einen
Datenanschluss 134 des automatisierten Injektorgeräts 210)
an das Computergerät 135 zu übertragen,
das durchführbar
mit dem automatisierten Injektorgerät 210 gekoppelt ist.
Somit kann das Computergerät 135 geeignet
sein, um (unter Verwendung des bestimmten Radioaktivitätspegels
des ersten Materials) durch die Auswahl eines geeigneten vorgegebenen
Verhältnisses
eine Mischung 125 herzustellen, die einen ausgewählten Radioaktivitätspegel
aufweist, um eine Mischung 125 mit einem ausgewählten resultierenden
Radioaktivitätspegel
zu produzieren.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, umfasst das Abgabegerät 120 ein
zweites Strahlungsmessgerät
(das beispeilsweise in dem Messanschluss 128 integriert
ist) das mit ihm durchführbar
gekoppelt ist, um einen Radioaktivitätspegel der Mischung 125 zu
bestimmen und um den bestimmten Radioaktivitätspegel der Mischung 125 an
das Computergerät 135 zu übertragen,
so dass das Leistungsinjektorgerät 210 geeignet
sein kann, um eine Dosis der Mischung 125 einer Person zu
verabreichen, entsprechend einer vorgegebenen Strahlungsdosis. In
einer alternativen Ausführungsform,
kann das Computergerät 135 in
Reaktion auf den ermittelten Radioaktivitätspegel der Mischung 125,
das automatisierte Injektorgerät 210 ansteuern, um
die Gesamtmenge der Mischung 125 anzupassen, die durch
das Abgabegerät 120 der
Person verabreicht wird. Weiterhin kann auch das Computergerät 135 das
automatisierte Injektorgerät 210 auch
ansteuern, um das vordefinierte Verhältnis der Mischung 125 durch
die Erhöhung
der Menge von erstem Material und/oder zweitem Materi al 145,
welches in der sich daraus ergebenden Mischung 125 enthalten
ist, bis eine gewählte
Strahlungsdosis erreicht und durch das zweite Strahlungsmessgerät 128 bestätigt ist.
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Obendrein
kann ein solches Leistungsinjektorgerät 210 darüber hinaus
beispielweise mehrere Abgabepatronen oder Spritzen mit Mischungen, Spülmedien
(einschließlich,
aber nicht beschränkt auf,
intravenöse
Kochsalzlösung,
Wasser oder andere geeignete Verdünnungsmittel), ersten Materialien 115 und/oder
zweiten Materialien 145 umfassen. Der Ausgang einer jeden
Patrone kann in Fluidverbindung mit der Leitung 310 sein,
um das pharmazeutische Mittel, das radiopharmazeutische Mittel oder eine
andere Mischung 125 an den Patienten für diagnostische, therapeutische,
Bildgebungs-, Verdünnungs-
und/oder Spülungszwecke
zu liefern. Eine solche Leitung würde sicherstellen, dass jedes
Volumen an Material in dem Schlauch, das zum Patienten geleitet
wird, effektiv genutzt wird.
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4–8 stellen
mehrere nicht-einschränkende
beispielhafte Verfahrensausführungsbeispiele
dar zum Bilden einer Mischung 125 durch ein Mischen von,
zum Beispiel, einem ersten Material 115 mit einem zweiten
Material 145 mit einem Mischgerät 130, wie es allgemein
vorstehend offenbart wird mit Bezug auf die System-Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung. Die sich daraus ergebende Mischung 125 kann
auch andere Zutaten enthalten. Zunächst wird, wie in 4 gezeigt
ist, in Schritt 410 der Behälter 110, der das
erste Material 115 enthält, durch
das Mischgerät 130 empfagen.
Der Empfangsschritt 410 kann darüber hinaus beispielsweise das Messen
der Strahlungsdosis eines ersten Materials 115 in dem Behälter 110 umfassen,
das in dem Behälter 110 enthalten
ist, wobei beispielsweise ein Messgerät 117, 134 (einschließlich, aber
nicht beschränkt
darauf ein Dosimeter oder ein digitaler Strahlungssensor, der in
der Lage ist, mit einem Computergerät 135 in Verbindung
zu treten, das durchführbar
und/oder in Verbindung mit einem Mischgerät 130 gekoppelt ist).
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In
Schritt 420 mischt das Mischgerät 130 zumindest einen
Teil des ersten Materials 115 mit mindestens einem Teil
des zweiten Materials 145 nach einem vorgegebenen Verhältnis zu
der Mischung 125. Der Mischschritt 420 kann darüber hinaus
beispielsweise die Schritte des Aufnehmens durch das Abgabegerät 120 umfassen,
das konfiguriert ist, um die Mischung 125 aufzunehmen;
des Bestimmens des vordefinierten Verhältnisses mit einer ausgewählten Strahlungsdosis-Menge,
die von einem Bediener des Systems eingegeben wird und das Bestimmen
der Strahlungsdosis des ersten Materials 115, das beispielsweise
durch die Messeinrichtung 117, 134 im Schritt 410 gemessen
wird. Der Mischschritt 420 umfasst zum Beispiel das Mischen
von zumindest einem Teil des ersten Materials mit mindestens einem
Teil des zweiten Materials 145 nach einem vorbestimmten
Verhältnis
in dem inneren Schlauchsatz 133 des Mischgerätes 130.
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Der
Schritt 430 umfasst die Übertragung der Mischung 125 auf
das Abgabegerät 120.
Schritt 430 kann automatisch auftreten, wenn das Mischgerät 130 die
Mischung 125 bildet und die Mischung an das Abgabegerät 130 überträgt, welches
in dem Mischgerät 130 enthalten
ist, wie es in 1 gezeigt ist. Zum Beispiel
kann Schritt 430 ein Füllen
einer abgeschirmten Spritze oder einem anderen Abgabegerät 120 mit
einer im Mischgerät 130 oder
im automatisierten Injektorgerät 210 der
vorliegenden Erfindung gebildeten Mischung 125 umfassen.
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Wie
in 5. gezeigt ist, kann ein Verfahren das Abgeben
der Mischung 125 an eine Person (einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf einen Patienten, der ein späteres
medizinisches Bildgebungsverfahren erwartet) umfassen, wie es allgemein
in Schritt 510 gezeigt ist. Schritt 510 kann ein
Betätigen eines
automatisierten Injektorgeräts 210 (einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf das automatisierte Injektorgerät 210 in 3)
umfassen, um die Mischung 125 (in einer Spritze oder einem
anderen Abgabegerät 120)
in eine Person zu injizieren. Schritt 510 kann das Injizieren
der Mischung 125 direkt aus dem Abgabegerät 120 mit
einer Nadel und/oder indirekt über eine
intravenöse
Leitung 310 (oder andere geeignete Mittel) umfassen, wie
es in 3 gezeigt ist. Ein getrenntes Mischgerät 130 und
automatisiertes Injektorgerät 210 (einschließlich, aber
nicht bescrhänkt auf
die in 2 allgemein gezeigten) kann genutzt werden. Das
Verfahren kann darüber
hinaus das Entkoppeln des Abgabegeräts 120 von dem Mischgerät 130 umfassen
(im Anschluss an das Herstellen der Mischung) und anschließend ein
durchführbares Koppeln
des Abgabegerätes 120 mit
dem separaten automatisierten Injektorgerät 210 zum automatischen
Injizieren der Mischung in eine Person (beispielsweise Schritt 510)
umfassen. Der Abgabeschritt 510 kann darüber hinaus
das Koppeln des oben beschriebenen Abgabegerätes 120 mit einem Hand-Injektor
und/oder der Spritze für
die manuelle Injektion in eine Person umfassen.
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Unter
Bezugnahme auf 6 kann das Verfahren weiter
mehrere Dosierungsberechnungsschritte vor der Kontrolle des Mischgerätes 130 (oder des
automatisierten Injektorgerätes 210,
wie in 3 gezeigt ist) umfassen, um die Mischung 125 aus
dem ersten Material 115 und dem zweiten Material 145 herzustellen.
Beispielsweise umfasst der Schritt 610 das Erhalten einer
Dosierungsinformation entsprechend einer ausgewählten Dosis der Mischung 125, die
an die Person verabreicht werden soll. Zum Beispiel kann Schritt 610 ein
Empfangen (über
das Computergerät 135 oder
ein anderes Benutzer-Interface das in Verbindung mit dem Mischgerät 130 und/oder dem
automatisierten Injektorgerät 210 steht)
einer Dosierungsinformation (einschließlich, aber nicht beschränkt auf
die insgesamt gewünschte
Strahlendosis in Millicurie) umfassen, die von einem Arzt oder der
Gesundheitsphysiker vor der Einleitung der Herstellung der Mischung 125 eingeben
wird, die einer Person zu verabreichen ist. Außerdem kann, wie in Schritt 620 gezeigt
ist, das Verfahren darüber
hinaus die Bestimmung des vorbestimmten Verhältnisses vor dem Kontroll-Schritt
auf der Grundlage der erhaltenen Dosierungsinformation umfassen.
Das Computergerät 135,
das Mischgerät 130 und/oder
das automatisierte Injektorgerät 210 können so
konfiguriert sein, dass sie in der Lage sind das vordefinierte Verhältnis des
ersten Materials 115 zum zweiten Material 145 (einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf, Kochsalzlösung,
Wasser oder andere geeignete Verdünnungsmittel) festzustellen,
um eine Mischung 125 zu bilden, die fähig ist, die ausgewählte Dosierung
zu liefern, basierend auf der Radioaktivität, Halbwertszeit und Zerfallszeit-Information
für ein
gegebenens radiopharmazeutisches Mittel, das in dem ersten Material 115 präsent sein
kann.
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Auf
diese Weise kann, wie in 7 gezeigt ist, das Computergerät 135 der
Systemausführungsformen
der vorliegenden Erfindung das erste Strahlungsmessgerät 117 und/oder
den ersten Speicher 118 abfragen, der als Teil des ersten
Behälters
enthalten ist, um eine Grundstrahlung, Halbwertszeit und/oder die
Identifizierung von Informationen im Zusammenhang mit dem ersten 115 Material
zu bestimmen, wie es in Schritt 710 gezeigt ist. Auf diese
Weise kann gemäß dem Verfahrensschritt 710 das
Computergerät 135 sowohl
zur Bestimmung des vorbestimmten Verhältnisses auf der Grundlage
einer ausgewählten
Dosierung oder Dosisleistung fähig
sein, die durch eine Person und als Teil von Schritt 610 eingegeben
wurde, als auch auf der Grundlage einer Grundstrahlung, Halbwertszeit
und/oder Identifizierung von Informationen im Zusammenhang mit dem ersten
Material 115. Außerdem
kann, wie in 7 gezeigt ist, das Verfahren
der vorliegenden Erfindung auch die Bestimmung eines Radioaktivitätspegels der
Mischung 125 vor dem Steuerschritt (Schritt 430 zum
Beispiel) umfassen, so dass die Mischung 125 an eine Person
verabreicht werden kann, um so als Teil von Schritt 610 die
Person einer ausgewählten Strahlungsdosis
auszusetzen, die durch eine Person eingegeben werden kann, welche
einen Arzt oder Gesundheitsphysiker einschließt aber nicht darauf beschränkt ist
(gezeigt in 6).
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8 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die geeignet ist zum Mischen eines ersten
Materials, bestehend aus einem radiopharmazeutischen Mittel, mit
einem zweiten Material, das ein Verdünnungsmittel umfasst. Schritt 510 umfasst
das Laden des Mischgerätes 130 (bezeichnet
als die "Basis-Einheit") mit Verdünnungsmittel
(dem zweiten Material 145) und einem internen Schlauchsatz 133 (z.
B. einem sterilen Einweg-Schlauchsatz 133, wie hier beschrieben
ist). Schritt 820 umfasst ein Verbinden zwischen dem Behälter 110 mit
einem Zyklotron-Behälter,
der zum Beispiel ein radiopharmazeutisches Mittel umfasst. Schritt 830 umfasst
das Laden und Verbinden des Abgabegerätes 120 (ein schließlich, aber
nicht beschränkt
auf eine Fluid-dichte Spritze) mit dem Mischgerät 130. In Schritt 840 können Daten
bezüglich
des Bildgebungsverfahrens in das Computergerät 135 der vorliegenden
Erfindung eingegeben werden. Schritt 850, der durch das
Mischgerät 130 in Verbindung
mit dem damit durchführbar
gekoppelten Computergerät 135 ausgeführt werden
kann, kann ein automatisches Verarbeiten der Daten in Bezug auf
das Bildgebungsverfahren, ein Messen der Strahlungsdosis, die durch
das radiopharmazeutische Mittel emittiert wird (das zum Beispiel
in dem ersten Material 115 enthalten ist und durch das
ersten Strahlungsmessgerät 117 gemessen
wird, das durchführbar
mit dem ersten Behälter 110 gekoppelt ist),
ein Bestimmen des vorbestimmten Verhältnisses zur Erreichung einer
ausgewählten
Strahlungsdosis-Menge, ein automatisches Mischen der ersten 115 und
zweiten 145 Materialien zu der Mischung 125, und
ein Überprüfen der
ausgewählten
Strahlungsdosismenge umfassen, die von der Mischung 125 emittiert
wird. Schritt 860 umfasst das Entfernen des Abgabegerätes 120 aus
dem Mischgerät 130 und
das Verabreichen der Mischung 125 an eine Person als Teil
eines medizinischen Verfahrens, einschließlich, aber nicht beschränkt auf:
ein PET-Bildgebungsverfahren,
ein Verfahren der CT-Bildgebung, ein alternatives Verfahren der
medizinischen Bildgebung, ein therapeutisches Verfahren, ein diagnostisches
Verfahren, und/oder andere geeignete medizinischen Verfahren, die
die Injektion der Mischung 125 erfordern.
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Neben
der Bereitstellung von Systemen und Verfahren kann die Erfindung
auch das Bereitstellen von Computerprogramm-Produkten für die Durchführung der
oben beschriebenen Operationen umfassen. Die Computerprogramm-Produkte
haben ein Computer-lesbares Speichermedium, das Computer-lesbare
Programmcode-Mittel aufweist, die in dem Medium verkörpert sind.
Mit Verweis auf 1 kann das Computer-lesbare
Speichermedium als Teil des Computergerätes 135 in Verbindung
mit dem Mischgerät 130 und/oder
dem automatisierten Injektorgerät 210 enthalten
sein (wie 3 abgebildet ist), und kann
die Computerlesbaren Programmcode-Mitteln umsetzen, um die oben
diskutierten Maßnahmen auszuführen.
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Die 4–8 zeigen
nichteinschränkende
Blockdiagramme, Flussdiagramme und Steuerfluss-Darstellungen von
Verfahren, Systemen und Programmprodukten nach Ausführungsformen
der Erfindung. Es wird verstanden werden, dass jeder Block oder
Schritt der Blockdiagramme, Flussdiagramme und Steuerfluss-Darstellungen
und Kombinationen von Blöcken
in den Blockdiagrammen, Flussdiagrammen und Steuerfluss-Darstellungen
per Computerprogramm-Anweisungen umgesetzt werden können. Diese
Computerprogramm-Anweisungen
können
auf einen Computer (einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf das Computergerät 135 in
Verbindung auf das Mischgerät 130 und/oder
das automatisierte Injektorgerät 210,
das hier in Bezug auf Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird) oder ein sonstiges
programmierbares Gerät
zur Herstellung einer Maschine geladen werden, so dass die Ausführung der
Anweisungen, die auf dem Computer oder der sonstigen programmierbaren
Vorrichtung ausgeführt
werden, Mittel bilden zur Umsetzung der Funktionen in den Blockdiagrammen,
Flussdiagrammen oder Steuerflussblock(s) oder Schritt(en). Diese
Computerprogramm-Anweisungen können
auch in einem Computer-lesbar Speicher gespeichert werden, welches
einen Computer oder eine sonstige programmierbare Vorrichtung zur
Funktion in einer bestimmten Art und Weise anweisen kann, so dass
die Anweisungen in dem Computer-lesbaren Speicher einen Produkt-Artikel
herstellen können,
einschließlich
der Anweisungsmittel, die die Funktion der Blockdiagramme, Flussdiagramme
oder Steuerfluss-Block(s) oder -Schritt(e) umsetzen können. Die
Computerprogramm-Anweisungen
können
unter anderem auch auf einen Computer oder eine sonstige programmierbare
Vorrichtung geladen werden, um eine Folge von Prozessschritten zu
bewirken, die auf dem Computer oder anderen programmierbaren Apparat
ausgeführt werden
sollen. Dies kann einen Computer-implementierten Prozess erzeugen,
so dass die Anweisungen, die auf dem Computer oder einer sonstigen
programmierbaren Vorrichtung ausgeführt werden, Schritte zur Umsetzung
der Funktionen liefern die in den Blockdiagrammen, Flussdiagrammen
oder Steuerfluss-Block(s) oder Schritt(en) spezifiziert sind.
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Dementsprechend
unterstützen
Blöcke
oder Schritte von Blockdiagrammen, Flussdiagrammen oder Steuerfluss-Darstellungen
unter anderem Kombinationen von Mitteln zur Erfüllung der spezifizierten Funktionen,
Kombinationen von Schritten zur Umsetzung der festgelegten Aufgaben
und Programm-Anweisungsmittel zur Durchführung der angegebenen Funktionen.
Es wird auch verstanden, dass jeder Block oder Schritt der Blockdiagramme,
Flussdiagramme oder Steuerfluss-Darstellungen und Kombinationen
davon durch spezielle Hardware-basierte Computersysteme umgesetzt
werden kann, die angegebenen Funktionen oder Schritte oder Kombinationen
von spezieller Hardware und Computer-Anweisungen ausführen.
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Andere Änderungen
und andere Ausführungsformen
der hier vorgestellten Erfindung kommen einem einschlägigen Fachmann
in den Sinn wenn er sich auf diese Erfindung bezieht und die Nutzen
aus den Lehren zieht, die in den vorstehenden Beschreibungen und
damit verbundenen Zeichnungen präsentiert
werden. Daher wird es verstanden werden, dass die Erfindung nicht
auf das beschränkt werden
darf, was die spezifischen Ausführungsformen
offengelegt haben und dass Änderungen
und andere Ausführungsformen
in dem Schutzbereich der beigefügten
Ansprüche
umfasst sein sollen. Obwohl spezifische Begriffe hier verwendet
werden, werden sie nur in generischem und beschreibendem Sinn verwendet
und dienen nicht zum Zwecken der Abgrenzung.
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Weiterhin
wird es in der Beschreibung verstanden, wo Kompositionen beschrieben
werden, die spezifische Komponenten haben, umfassen oder enthalten,
oder bei denen Prozesse oder Systeme oder Verfahren beschrieben
werden, die bestimmte Schritte haben, umfassen oder enthalten, dass
diese Kompositionen oder die vorliegenden Erfindung auch im Wesentlichen
aus diesen zitierten Komponenten oder aus den zitierten Komponenten
besteht und dass die Prozesse oder Verfahren der vorliegenden Erfindung
im Wesentlichen aus den zitierten Schritten bestehen oder aus den
zitierten Schritten bestehen. Darüber hinaus sollte es verstanden
werden, dass die Reihenfolge von Schritten und die Reihenfolge der
Ausführung
bestimmter Aktionen unerheblich ist, solange die Erfindung ausführbar bleibt.
Außerdem
können
zwei oder mehrere Schritte oder Aktionen gleichzeitig im Hinblick
auf die hierin offengelegte Erfindung durchgeführt werden.